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Eduard Agricola

1800 Stuttgart – nach 1872 München

1818–26 Schüler der AK Berlin. Danach in Salzburg, ab 1830 bis um 1848–50 mit kurzen Aufenthalten in Berlin und München, vor allem in Rom und Neapel tätig. Zuletzt in Karlsruhe und München. Er schuf vorrangig Landschaften, zunächst aus den Alpen, später vorwiegend aus Italien im Gefolge von F. L. Catel. In den 40er Jahren Aufträge von den Prinzen Karl und Albrecht von Preußen. Auch süd- und norddeutsche Motive. Lebte zuletzt sehr zurückgezogen.

85. Kunstauktion | 20. Juni 2026

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190   Eduard Agricola, Blick auf den Vesuv von der Villa bei Posillipo. 1844.

Eduard Agricola 1800 Stuttgart – nach 1872 München

Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf bräunlichem Velin mit angeschnittenem Wasserzeichen u.re. (Ast mit Blättern). U.re. ligiert monogrammiert, datiert und ortsbezeichnet "E Ag – C[…] Posillipo – 10. Oct. 1844". Eine weiterer Name "Jean Graf[…]" u.re. wohl von beim Beschreiben eines darüberliegenden Blattes durchgedrückt und getilgt.

Zwei kleine Einrisse am re. Rand, davon einer hinterlegt. Am o. Rand unscheinbar knitterspurig. Verso Reste einer Klebemontierung. Mehrere unscheinbare Fleckchen im u.re. Viertel, ein größerer (2 cm) am Rand u.re.

28,6 x 44,7 cm.

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