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Johann Georg Wille

1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris

Deutscher Kupferstecher. Wille lernte in seinem Geburtsort zunächst das Büchsenmacherhandwerk und wurde in Straßburg mit dem Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt bekannt. Mit demselben ging er nach Paris und wurde hier vom Maler Hyacinthe Rigaud zu Versuchen im Kupferstechen veranlasst. Das erste Blatt, ihn bekannt machende Blatt war das Bildnis des Marschalls Louis-Charles-Auguste Fouquet de Belle-Isle. Bald stach er für die berühmtesten französischen Maler ihre Werke nach. Ebenso führte er Stiche nach Bildern älterer Meister aus. Wille war Hofkupferstecher des Königs von Frankreich, des deutschen Kaisers und des Königs von Dänemark. 1746 besuchte er Deutschland, kehrte aber 1747 wieder nach Paris zurück. Viele bedeutende Kupferstecher, darunter J. G. von Müller, Charles Clément Bervic, Jakob Matthias Schmutzer, Dunker, Heinrich Guttenberg und François Robert Ingouf, waren seine Schüler. Napoleon I. ernannte ihn zum Ritter der Ehrenlegion.

84. Kunstauktion | 07. März 2026

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007   Christian Wilhelm Ernst Dietrich, gen. Dietricy "Wandernde Musikanten". 1745.

Christian Wilhelm Ernst Dietrich, gen. Dietricy 1715 Weimar – 1774 Dresden
Adriaen van Ostade 1610 Haarlem – 1685 ebenda
Cornelis Visscher II 1629 Haarlem – 1658 Amsterdam
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen, klassizistischen Rahmen mit Akanthusapplikationen.

Das vorliegende Gemälde steht an fünfter Position einer langen Rezeptionskette. An erster Stelle steht der bekannte Genremaler Adriaen van Ostade und sein Gemälde "Wandernde Musikanten" (Privatbesitz). Dieses wurde im Druck von Cornelis Visscher II verbreitet (z.B. British Museum, 36,6 x 30,6 cm, 1839,0413.188) .

Einer der Abzüge diente wiederum dem Dresdner Hofmaler
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48,5 x 35 cm, Ra. 63,5 x 50 cm.

Schätzpreis
900-1.100 €


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