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 Kunstausstellung Kühl

1924 Dresden

Die Kunstausstellung Kühl gehört zu den bedeutendsten Dresdner Galerien. Nach seiner Lehre als Kunst- und Buchhändler hatte der Gründer Heinrich Kühl von 1911 bis 1924 zunächst in der Galerie Ernst Arnold (Dresden, Schloßstraße 34) gearbeitet. Mit einer weiteren Mitarbeiterin von Arnold gründete er 1924 die Kunstausstellung Kühl und Kühn, die er ab 1925 allein führte. Das Unternehmen logierte bis 1934 im Hotel Kaiserhof am Neustädter Markt. 1934 wurde beschlossen, in die etwas gediegenere Kleine Brüdergasse 21 am Zwinger umzuziehen, da viele Künstler der Kunstausstellung Kühl nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten unerwünscht geworden waren.
Trotz der totalen Zerstörung der Galerie beim Fliegerangriff am 13. Februar 1945, konnte schon im Mai desselben Jahres der Geschäftsbetrieb in der Zittauer Straße 12 fortgesetzt werden.
Nach dem Tode Heinrichs im Jahre 1965 übernahm Johannes Kühl (1922 Dresden – 1994 ebenda) die Leitung der Galerie und führte sie mit Mut zum Nonkonformismus durch die DDR-Zeit. 1994 übernahm schließlich Sophia-Therese Schmidt-Kühl das Familienunternehmen und verlagerte es 1999 an seinen heutigen Standort in der Nordstraße 5.

83. Kunstauktion | 08. November 2025

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062   Ernst Hassebrauk "Stilleben mit Samowar". frühe 1940er Jahre.

Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Willi Pretzsch 1908 Leipzig – 1972 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Papieretikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden, Kleine Brüdergasse 21, darauf handschriftlich künstlerbezeichnet und betitelt. Auf der u. Keilrahmenleiste in Blei nummeriert "E503". In einer gold- und silberfarbenen Leiste gerahmt.

Provenienz: Sächsischer Privatbesitz: vormals Sammlung Willi Pretzsch (1908 Leipzig – 1972 Leipzig); Kunstausstellung Kühl, Kleine Brüdergasse 21, Dresden.

Geringfügige Malschichtverluste an den Bildrändern, dort mit vereinzelten kleinen Retuschen.

46 x 55,6 cm, Ra. 54,2 x 64 cm.

Schätzpreis
2.200 €

83. Kunstauktion | 08. November 2025

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411   Kurt Schwitters "Ohne Titel (Dresden Sitz No. 11)". Sammlung Friedrich Bienert. 1926.

Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal
Friedrich Bienert 1891 Plauen bei Dresden – 1969 West-Berlin
Ida Bienert 1870 Langenbielau, Schlesien – 1965 München
Will Grohmann 1887 Bautzen – 1968 Berlin
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Sophie Lissitzky-Küppers 1891 Kiel – 1978 Nowosibirsk

Collage, verschiedene bedruckte Papiere, u.a. Eintrittskarte zur "Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden", rosettenförmiges (Pralinen?-) Papier, Werbepapier der Zigarettenfabrik Yenidze sowie der Reemtsma AG, Teil eines Straßenbahnfahrscheines der Linie 10, Hannover, über- und miteinander dicht verleimt auf der Seite einer Dresdner Zeitung (die Zeitung verso an einer angelösten Ecke mit einer Annonce "25 PS Ammonstraße [Moto]rräder").
Merzzeichnung. Von Künstlerhand beschnitten und auf
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18,5 x 15 cm, Unters. 24 x 19 cm.

Schätzpreis
80.000-90.000 €


* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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