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Kurt Schwitters

1887 Hannover – 1948 Kendal

International vielbeachteter, künstlerischer Vernetzer des Konstruktivismus, des Dada, des Bauhauses, des Surrealismus und der De-Stijl-Bewegung. Verfasser mehrerer theoretischer Schriften sowie Prosa und Lyrik.1909–15 Studium an der Dresdner Akademie. 1915 erste Gedichte und Hochzeit mit Helma Fischer. Hannover wird Hauptwirkungsstätte. 1918 erste Ausstellungsbeteiligung in der Galerie "Der Sturm" von Herwarth Walden in Berlin sowie Beteiligung an der "1. Ausstellung der Hannoverschen Sezession". 1918/19 erste Assemblagen unter dem markenartigen Begriff "Merz". 1921 programmatischer Text "Merz". Wohl 1923 Beginn des "Merzbaus" in Hannover. 1919–1925 acht Ausstellungsbeteiligungen in Dresden. 1927 "Große Merzausstellung" in Dresden. Ab 1933 öffentliche Schmähung seines Werkes als "entartet". 1937 Umsiedelung nach Norwegen. Weitere, internationale Ausstellungen in den 30er und 40er Jahren. 1940 Flucht nach Großbritannien, dort verstorben.

83. Kunstauktion | 08. November 2025

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411   Kurt Schwitters "Ohne Titel (Dresden Sitz No. 11)". Sammlung Friedrich Bienert. 1926.

Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal
Friedrich Bienert 1891 Plauen bei Dresden – 1969 West-Berlin
Ida Bienert 1870 Langenbielau, Schlesien – 1965 München
Will Grohmann 1887 Bautzen – 1968 Berlin
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Sophie Lissitzky-Küppers 1891 Kiel – 1978 Nowosibirsk

Collage, verschiedene bedruckte Papiere, u.a. Eintrittskarte zur "Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden", rosettenförmiges (Pralinen?-) Papier, Werbepapier der Zigarettenfabrik Yenidze sowie der Reemtsma AG, Teil eines Straßenbahnfahrscheines der Linie 10, Hannover, über- und miteinander dicht verleimt auf der Seite einer Dresdner Zeitung (die Zeitung verso an einer angelösten Ecke mit einer Annonce "25 PS Ammonstraße [Moto]rräder").
Merzzeichnung. Von Künstlerhand beschnitten und auf
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18,5 x 15 cm, Unters. 24 x 19 cm.

Schätzpreis
80.000-90.000 €


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