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KatNr. 1010
KatNr. 1010
KatNr. 1010
KatNr. 1010

1010   "Pegasus" aus dem Tafelaufsatz "Parnass mit Apollo und den neun Musen". Johann Joachim Kaendler für Meissen. Wohl vor 1800.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt.

Einzelfigur aus dem großen, mehrteiligen Dessertaufsatz "Parnass mit Apollo und den neun Musen", gefertigt als dekoratives Beiwerk zu dem später so genannten "Möllendorff-Service" Friedrich des Großen. Der mehrteilige Tafelaufsatz ist unter den Modellnummern "2797-2820" registriert.
Entwurfsjahr: um 1762.

Mit einer schriftlichen Bestätigung des VEB Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen vom 17.1.1974.

Provenienz: Kunsthandel Anni Hesse, Am Frauenplan, Weimar.

Literatur:
Wittwer, Samuel: "hat der König von Preußen die schleunige Verferttigung verschiedener Bestellungen ernstlich begehret: Friedrich der Große und das Meißner Porzellan" in: Keramos 208/2010, S. 61, Abb. 52.

Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter, 2010, S. 339f mit Abb.

Vorderbeine, rechter Flügel, Mähne und evtl. eine Strähne des Schweifs sowie die Palme oberhalb des Stamms fachgerecht restauriert. Partiell herstellungsbedingte Brandrisse, deutlicher im Bereich des Palmenansatzes und Felsbrockens, vereinzelt unscheinbare Bestoßungen an Blüten, Mähne, Schweif, Nüstern. Die Blüten zum Teil mit Chips. Untere Sockelkante mit Chip. Vereinzelt minimale Glasurunebenheiten sowie Brandfleckchen.

H. 23,8 cm, L. 24,5 cm, B. 16 cm. 3.000 €
KatNr. 1012 Allegorie
KatNr. 1012 Allegorie

1012   Allegorie "Amerika". Friedrich Elias Meyer für Meissen. Wohl 19. Jh.

Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin

Porzellan, glasiert, polychrom staffiert sowie goldgehöht. Unterseits die undeutliche Schwertermarke in Kobaltblau auf unglasiertem Boden. Des Weiteren mit der geritzten Modellnummer "1690 x" und einer Prägeziffer "65".
Entwurfsjahr: 1752.

Halsansatz mit Brandriss. Staffierung sehr vereinzelt minimal berieben. Stand mit minimalem Farbverlust und vereinzelten Chips

H. 15,7 cm. 600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

1018   "Liegender Hund". Hans Wimmer für Edition Goebel Galerie (W. Goebel Porzellanfabrik), Rödental. 1986.

 Wimmer 1907 Pfarrkirchen – 1992 München

Porzellan, glasiert. Verso auf der ovalen Plinthe im Model monogrammiert "W". Unterseits eine runde, eingelassene Porzellanplakette mit der Manufakturmarke in Aufglasurschwarz, dem Künstlermonogramm "W" in Schwarz sowie der Limitierung. Exemplar 2 von 50". Ohne Zertifikat. Ein Exemplar befindet sich in den Kunstsammlungen Veste Coburg.

Entwurfsjahr der Ton- und Gipsausführungen 1968.
WVZ Kuhl 343.

"Eine Zeichnung des Hundes versah Wimmer mit der Angabe:
'Dieses Blatt aus dem Skizzenbuch stellt den
Hund dar (er hat Lulatsch geheißen), der uns
am Meeresstrand von Aigina treu bewacht
hat' (Bleistift, 22 x 29 cm, in Privatbesitz).
Stärker als in der Zeichnung sind die Gelenke
und die Rippen des robusten Tieres herausgearbeitet.
Die großen Ohren sind auch in der
Ruhestellung wachsam aufgerichtet. In der
leicht gekrümmten Liegestellung erstreckt
sich der Hund mit Schnauze und Pfoten bis
an den äußersten Rand der ovalen Plinthe, die
nur vom Schwanz an der hinteren Kante
überschnitten wird. Die flüssige Bewegung
der Kontur erhält dadurch einen abschließenden
Akzent."
Zitat aus: Kuhl, Uta: Hans Wimmer, das plastische Werk, 1999, Göttingen, S. 380.

Glasur mit ausgeprägtem Krakelee. Schauseitig zwei minimale, herstellungsbedingte Glasurfehlstellen.

7,5 x 22,5 x 10,5 cm. 350 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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