ONLINE-KATALOG

AUKTION 70 04. Dezember 2021
Suche mehr Suchoptionen
<<<      >>>

015   Albert Heinrich Brendel, Waldweg. Wohl um 1890.

Albert Heinrich Brendel 1827 Berlin – 1895 Weimar

Öl auf Papier. Signiert "A Brendel" u.re. Verso o.li. in rotem Farbstift nummeriert "Nr. 16".

Firnisüberzug vorhanden, dieser leicht gegilbt. Papier unscheinbar wellig und vereinzelt etwas knickspurig. Kleine Abplatzungen in der Signatur. Verso mit bräunlichen Fleckchen, Stockflecken sowie Montierungsreste in den Ecken und ein kleiner Klebemittelfleck am Rand li.Mi.

21,4 x 27,5 cm.

Schätzpreis
250 €

016   Constant Freiherr Byon, Zwei Rokoko-Damen im Salon. Wohl spätes 19. Jh.

Constant Freiherr Byon um 1882 Wien – letzte Erw. 1917

Öl auf Leinwand. Signiert "Byon" u.re. In einem Neo-Rokoko-Rahmen mit durchbrochenen, geschwungenen Eckkartuschen mit Blatt- und Blütenornamenten.

Es könnte sich bei Constant Freiherr Byon auch um ein Künstler-Pseudonym handeln.

Neu gefirnisst. Rand umlaufend mit Kreppband beklebt. Rahmen mit gebrochenen, partiell wiederverklebten Ecken, teils mit Ausbesserungen.

43 x 37 cm, Ra. 64 x 46 cm.

Schätzpreis
350 €

018   Richard Eisermann, Gitarrenständchen in der Bauernstube. 1880.

Richard Eisermann 1853 Oppershausen – 1927 Krailling

Öl auf Leinwand. Signiert o.re. "R. Eisermann". Verso auf dem Keilrahmen o.re. in Blei datiert sowie unleserlich bezeichnet. In einer profilierten, goldenen Holzleiste mit Zierleiste mit Eierstabdekor gerahmt. Auf dem Rahmen verso in Blei altbezeichnet "Interiór".

Deformation und winziges Loch in der Leinwand Mi.re. In den Randbereichen rahmungsbedingt leicht berieben. Kleinteilige Retuschen im Bereich der Haare der Frau und am Hut des Mannes. Der Rahmen partiell bestoßen, mit kleinen Fehlstellen.

68,5 x 50 cm, Ra. 81 x 63 cm.

Schätzpreis
400 €

022   Heinrich Eduard Heyn, Alpenbach mit Hütte. Wohl 1888.

Heinrich Eduard Heyn 1856 ? – 1932 ?

Öl auf Leinwand. Signiert "H. E. Heyn" und undeutlich datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen in Blei bezeichnet "E. Hein m.". Ungerahmt.

Malschicht mit zahlreichen unscheinbaren Retuschen – besonders im Bereich des Himmels, unscheinbare Bereibungen und Materialverluste in den Ecken und im Falzbereich.

44,8 x 33 cm.

Schätzpreis
360 €

026   Hermann Lungkwitz, Burgruine in den Alpen. 1848.

Hermann Lungkwitz 1816 Halle / Saale – 1891 Austin (Texas)

Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Lungkwitz" und datiert u.re. Verso auf dem Spannrahmen auf einem Papier- und Textiletikett von fremder Hand bezeichnet. In einem teils vergoldeten, teils goldbronzierten Schmuckrahmen mit stuckierten Eckkartuschen.

Frühe Übertragung auf einen neuen Spannrahmen mit Vernagelung im Randbereich des ehemaligen Leinwandumschlages. Malschicht mit partiellem Abrieb im Randbereich, vereinzelten Retuschen und Klimakante.

20,5 x 26,7 cm, Ra. 32,8 x 38 cm.

Schätzpreis
1.500 €

029   Henry Ritter, Nun trau' dich doch. 1838.

Henry Ritter 1816 Montreal – 1853 Düsseldorf

Öl auf Leinwand. Ligiert monogrammiert "HR" u.re. und datiert. In einer gold- und bronzefarbenen Holzleiste mit Hohlkehle und Blattspitzen-Karnies als Sichtleiste gerahmt.

Malschicht mit feinem Alterskrakelee. Geringe Läsionen mit Malschicht-Verlusten entlang der Ränder im Bereich des Rahmenfalzes. Wenige kleine Retuschen auf der Bildfläche. Verso auf dem Keilrahmen umlaufend Papierklebebandreste einer ehemaligen Einrahmung.

21 x 18 cm, Ra. 28 x 21 cm.

Schätzpreis
950 €

034   Johannes Matthias Weixelbaum (Weixlbaum), Bildnis eines Grafen von Stadl. Um 1830.

Johannes Matthias Weixelbaum (Weixlbaum) 1752 Wien – 1840 ebenda

Gouache auf Elfenbein im Oval. Miniatur. Signiert "Weixelbaum" am re. Rand. Verso in brauner Tinte wohl von fremder Hand betitelt "Gf. Stadl". Hinter Glas in einem schmalen Metallrähmchen gerahmt.

Das Uradelsgeschlecht Stadl (auch Stadler und Stadel) stammt aus der Steiermark, das auch zum landständischen Adel in Niederösterreich gehörte. In männlicher Linie ist die Familie zum Ende des 19. Jh. ausgestorben.

Bildträger mit kleinem Haarriss am li. Darstellungsrand Mi., Malschicht mit vereinzelten, sehr feinen Kratzspuren, im Gesamtbild unauffällig.

6,8 x 5,3 cm, Ra. 7,3 x 6 cm.

Schätzpreis
900-1.200 €

038   Unbekannter Miniaturist, Porträt eines Herren in Uniform. Spätes 18. Jh.

Tempera auf Bein oder Elfenbein, mit Karton hinterlegt. Unsigniert. Hinter Glas in einer alten ovalen Messingmontierung mit Öse zur Aufhängung, verso verglast.

Kleine Fehlstelle in der Malschicht u.mi. Rahmenrückseite verklebt. Gläser recto und verso mit Randchips. Messing verso etwas patiniert.

5,2 x 3,6 x 0,7 cm.

Schätzpreis
220 €
<<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)