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| AUKTION 83 | 08. November 2025 |
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251 Giovanni Battista Piranesi "Vue des restes du derrière du Pronaos du Temple de Neptune". 1778.
Giovanni Battista Piranesi 1720 wohl Mogliano – 1778 Rom
Radierung auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen "BRACCIANO" re. und "Bekröntes Wappen mit Löwen" (undeutlich) li. (Robison Wz 59 / 64). In der Platte signiert "Cav. Piranesi F.". Blatt XIV der Folge "Differentes Vues De Quelques Restes De Trois Grands Édifices Qui Subsistent Encore Dans Le Milieu De L'Ancienne Ville De Pesto autrement. Posidonia qui est située dans la Lucianie", Rom, 1778–1779. Im Passepartout hinter Glas in einer hochwertigen, über rotem Bolus vergoldeten Modellleiste gerahmt.
WVZ Ficacci 865; Focillon 596; Wilton-Ely 731; Hind S. 87.
Blatt mit Säurerand und vertikalem Mittelfalz, verso mit Resten einer Büttenhinterlegung. Vereinzelt kleinste Stockfleckchen, im o.re. Randbereich mit vereinzelten leichten Kratzspuren. Verso minimal gebräunt und angeschmutzt.
Pl. 47 x 66,3 cm, Bl. 53 x 74,7 cm, Ra. 70 x 87 cm.
252 J. C. Baur "Johann Georg III. Kurfürst in Sachsen". Um 1670.
Kupferstich auf Bütten. In der Platte in der Darstellung bezeichnet "J.C. Baur fc." u.re., außerhalb der Darstellung bezeichnet "David Funck Ex" und betitelt u.Mi.
Bis an den Plattenrand beschnitten. Kleinere, hinterlegte Randmängel. Verso Reste einer früheren Montierung.
36,5 x 29,1 cm.
253 Caroline Friederike Friedrich (zugeschr.), Aurikel (Primula auricula). Wohl um 1800.
Caroline Friederike Friedrich 1749 Dresden – 1815 ebenda
Woldemar Kunis 1872 ? – nach 1949 Dohna
Gouache über Blei auf "Vanderley"-Bütten. Unsigniert. In einer goldfarbenen Leiste hinter Glas gerahmt. Auf der Rückwand alt in Schreibmaschine mit Angaben zur Künstlerin versehen sowie eine Widmung von fremder Hand in Kugelschreiber.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz seit 1953; wohl Nachlass Kunsthandel Waldemar Kunis, Dohna.
Lichtrandig und wellig, leicht stockfleckig, die Randbereiche leicht angeschmutzt. U.re. sowie verso mit Resten einer älteren Montierung.
15,4 x 20.3 cm, Ra. 18 x 24 cm.
254 Adrian Zingg "Tharand" / "II. Prospect des Wohn-Hausses zu Stoesitz". 1805/1776.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Kammerräthin Frege geb. Dufour ? – ?
Hans Adolph von Carlowitz 18. Jh.
Zwei Radierungen. "Tharandt" in der Platte u.re. signiert "A. Zingg ad Nat. del. et sculp Dir." und u.Mi. "THARAND. Der Frau Kammerräthin Frege geb. Dufour in Leipzig von ihrem ergebensten Diener A. Zingg".
"Stoesitz" in der Platte u.re. signiert "A. Zingg fec." und u.Mi. bezeichnet "II. PROSPECT DES WOHN-HAUSES ZU STOESITZ: Dem Chur-Fürstlichen Sächsischen Camer-Herrn Herrn Hanns Adolph von Carlowitz, gewiedmet von seinem ergebensten Diener Adrian Zingg" sowie mit dem Carlowitz-Wappen.
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Pl. 24,1 x 29 cm, Bl. 33,2 x 45,1 cm, Ra. 44,3 x 48,8 cm / Pl. 26,2 x 35,2 cm, Bl. 28,8 x 38,3 cm, Ra. 41, 3 x 50,3 cm.
255 Adrian Zingg "Das Zauberschloss". Wohl um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Johann Georg Wagner 1744 Meißen – 1767 ebenda
Radierung auf Bütten nach einem Gemälde von Johann Georg Wagner. Unterhalb der Darstellung re. in der Platte signiert "A. Zingg. sc." und li. bezeichnet "J.G. Wagner pinx." sowie mit einer Widmung an Anton Graff. Erschienen bei Karl Tauchnitz, Leipzig.
Selten!
Vgl. dazu zwei Exemplare vor der Schrift in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 23956 und A 23957.
Insgesamt leicht angeschmutzt, leicht gebräunt und vereinzelt unscheinbar stockfleckig.
Pl. 29,5 x 41 cm, Bl. 37,2 x 46,3 cm.
256 Adrian Zingg (Schule), Waldpartie. 1760er -1810er Jahre
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Tusche, braun laviert, oval. Unsigniert.
Wir danken Frau Dr. Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für freundliche Hinweise.
Leicht gegilbt. Die Blattkante unregelmäßig geschnitten. An der re. Kante ein winziger Einriss (ca. 1 cm) sowie ein winziger Materialverlust u.li.
29,5 x 23,4 cm.
257 Adrian Zingg "Loebau". Wohl spätes 18. Jh.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in brauner Tusche auf Bütten, partiell laviert. U. li. in schwarzer Tusche signiert "A. Zingg del." und o. re. ortsbezeichnet. Verso in Blei von fremder Hand mit Angaben zum Künstler versehen. An den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert und hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Zu Zinggs Reisen in die Lausitz und seine Verbindung zu lokalen Naturforschern vgl. Sabine Weisheit-Possél: Adrian Zingg (1734–1816) – Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und
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17,3 x 25,9 cm, Ra. 32,5 x 39,7 cm.
258 Adrian Zingg "Schloss Gnandstein, vorn pflügende Bauern". Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung, braun und weiß laviert. O.re. mit dem Künstlerstempel "A.Z." (im Schild) (Lugt 3980). An den li. Ecken im Passepartout klebemontiert, darauf u.re. bezeichnet "A. Zingg fec.". Hinter Glas in vergoldeter Leiste gerahmt.
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131942.
Vgl. die motivgleiche Federzeichnung: Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 52, KatNr. 288.
Dargestellt ist die Burg
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31,5 x 46,4 cm, Ra. 47,1 x 60,5 cm.
259 Adrian Zingg (Schule), Alte Eiche. 1760er-1810er Jahre
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Bleistiftzeichnung und Federzeichnung in Tusche, braun laviert. Unsigniert. Verso ältere Bezeichnung in Blei.
Wir danken Frau Dr. Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für freundliche Hinweise.
Leicht gegilbt. Am li. Rand kleine Leimfleckchen.
27,5 x 20 cm.