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| AUKTION 83 | 08. November 2025 |
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381 Carl Lohse, Frauenbildnis. frühe 1940er Jahre.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Aquarell über Kreidezeichnung auf dünnem Papier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen sowie bezeichnet. Vollflächig im Passepartout montiert.
Etwas knickspurig und leicht gewellt. Die Stempel und Bezeichnungen recto durchscheinend.
50 x 40,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
382 Elfriede Lohse-Wächtler "Maria (Böhmische Madonna)". 1918.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Rotbraun auf hauchdünnem Japan. Im Stein monogrammiert "NW" u.Mi.
WVZ Weinstock W011a; WVZ Reinhardt 8.
St. 15 x 10 cm, Bl. 18 x 12,8 cm.
383 Elfriede Lohse-Wächtler "Potiphar". 1922.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Braun auf hauchdünnem, ockerfarbenem Japan. Im Stein monogrammiert u.li. "ELW".
WVZ Weinstock ELW032a, WVZ Reinhardt 28, dort in der aquarellierten Version.
Minimale Unebenheiten der Blattränder. Wenige, kleinste Knickspuren an den Ecken.
St. 19 x 19 cm, Bl. 20,5 x 19 cm.
385 Maximilian Luce / Hippolyte Petitjean "Hochöfen" / "Dekorativer Entwurf" (Flötenspieler). 1898.
Maximilian Luce 1858 Paris – 1941 ebenda
Hippolyte Petitjean 1854 Macon – 1929 Paris
Zwei Farblithografien auf chamoisfarbenem China. Unsigniert. Jeweils am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Aus "PAN", IV. Jahrgang, 1. Heft, 2. Blatt / IV. Jahrgang, 1. Heft, 4. Blatt, Berlin 1895.
Söhn HDO 52901–2, 52901–4.
Minimal knickspurig und randgebräunt mit kaum sichtbaren Löchlein im Darstellungsbreich.
St. je 26 x 20 cm, Bl. 37 x 28 cm bzw. 36 x 27,5 cm.
386 Ascan Lutteroth "Das Klingentor in Rothenburg ob der Tauber". 1890.
Ascan Lutteroth 1842 Hamburg – 1923 ebenda
Bleistiftzeichnung auf Velin. Monogrammiert "AL", betitelt und ausführlich datiert "1/9 90” am re. Rand. Freigestellt im Passepartout montiert.
25,5 x 31 cm.
387 Ludwig Meidner "Alter Mann". 1913.
Ludwig Meidner 1884 Bernstadt/Schlesien – 1966 Darmstadt
Lithografie auf bräunlichem Japan. U.re. im Stein monogrammiert und datiert, darunter in Blei signiert "Meidner". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 7. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
Nicht im WVZ Flammann; WVZ Tenner 22.; Söhn HDO 72704–07.
Minimal randgebräunt, die Ecken unscheinbar knickspurig.
St. 31,5 x 29,5 cm, Bl. 41 x 31 cm.
389 Richard Müller "Auf der Schaukel". 1922.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf feinem Japan. In der Platte o.Mi. datiert und monogrammiert "1922 RM". U.re. in Blei signiert "Rich. Müller". In der u.re. Blattecke sowie verso mit einer Annotation von fremder Hand in Blei. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Günther 123.
Das Motiv gehört zu Richard Müllers bekanntesten Schöpfungen, nach dem der Künstler in den Jahren 1921 und 1946 auch Gemälde schuf.
Papier gegilbt. Quetschfalten ausgehend von den beiden o. Ecken. Verso stockfleckig sowie recto leicht stockfleckig am o. Blattrand.
Pl. 20,9 x 16,7 cm, Ra. 43 x 33 cm.
390 Richard Müller "Körnerhaus in Loschwitz". 1934.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Bleistiftzeichnung auf festem, gräulichem Papier. O.re. signiert "Rich. Müller". Verso betitelt sowie nochmals signiert und datiert "Rich. Müller 1934.". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Wodarz Z 0000.109.
Die o.re. Ecke mit einem Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Minimal griffspurig.
23,4 x 17,9 cm.
391 Richard Müller "Skelett im Grase". 1898.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Kaltnadelradierung auf Bütten. In der Platte o.li. monogrammiert und datiert "RM98", unter der Darstellung bezeichnet "Richard Müller sculps.", "Verlag von Ernst Seeger in Berlin", "O. Felsing Berlin impr.". Abzug zwischen 1898 und 1910. U.li. mit dem Prägestempel des Deutschen Kunstverlegervereins (Lugt 1600). In den o. Blattecken von alter Hand in Blei bezeichnet, u.Mi. alt bezeichnet "Müller Schlafender Tod", in der u.re. Ecke nummeriert "1069". Auf Untersatzpapier montiert und hinter
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Pl. 16 x 24,7 cm, Bl. 35 x 51 cm, Ra. 43 x 60,5 cm.
392 Carlo Mense "Andacht". 1919.
Carlo Mense 1886 Rheine/Westfahlen – 1965 Königswinter
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf bräunlichem Simili-Japan. U.re. in der Platte signiert "C. Mense", u.li. nochmals in Blei signiert "C. Mense". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 9. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
WVZ Drenker-Nagels 540; Söhn HDO 72704–09.
Minimal randgebräunt.
Pl. 23 x 17,3 cm, Bl. 41 x 30,8 cm.
393 Willy Müller-Lückendorf "Blick zum Roll und Tölz" (Rollberg und Tolzberg). 1932.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Farbige Pastellkreidezeichnung. In Blei signiert und datiert u.li. "W. Müller-Lückendorf 1932". Fest im Passepartout klebemontiert, verso auf dem Untersatzkarton u.re. betitelt. Hinter Glas in einer versilberten, profilierten Leiste gerahmt.
Willy Müller-Lückendorf fügte dem vorliegenden Werk noch den Titel "Sommerlandschaft" hinzu. Das Motiv zeigt den Blick vom Lückendorfer Perscherberg nach Peterhof, mit Häusern am Fuße des Falkenberg und Deutsch-Gabel.
Wir danken der Knut Müller, Chemnitz, für freundliche Hinweise.
In den Randbereichen leicht lichtrandig.
BA. 37 x 50 cm, Ra. 60,3 x 72,2 cm.
394 Gabriele Münter "Blumengießen". Um 1912.
Gabriele Münter 1877 Berlin – 1962 München
Holzschnitt auf "BFK Rives"-Bütten. U.re. im Stock monogrammiert "M". Posthumer Handabzug vom Originalstock im Besitz der Gabriele Münter und Johannes Eichler Stiftung durch D. P. Druck- und Publikations GmbH München. Nummeriert "123/150". Verso mit Annotationen des Druckers. Hinter Glas gerahmt.
Stk. 22 x 19,8 cm, Bl. 48,5 x 45 cm, Ra. 68 x 58 cm.
395 Otto Niemeyer-Holstein "Achtersteven eines Wracks". 1927.
Otto Niemeyer-Holstein 1896 Kiel – 1985 Lüttenort/Koserow
Holzschnitt auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "ONH". U.li. mit dem ligierten Blindstempel des Druckers Ernst Lau. Eines von 125 Exemplaren aus der Mappe "Das Meer. Sechs Holzschnitte von Otto Niemeyer-Holstein", Grafik-Edition XII, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1982.
WVZ Schmidt / Sohler / Lau 9.
Sehr unscheinbare Randmängel, die o.re. Ecke leicht knickspurig.
Stk. 45,8 x 35,8 cm, Bl. 62,5 x 46 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
396 Karl Opfermann "Madonna mit Kind" / "Maria und Joseph mit Kind". 1922.
Karl Opfermann 1891 Rødding Kommune (Nordschleswig) – 1960 Ahrensburg
Zwei Holzschnitte auf bräunlichem Maschinenbütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "Karl Opfermann" sowie typografisch künstler- und technikbezeichnet, u.re. nummeriert "35" / "37". Erschienen in "Die Rote Erde", 2. Folge, 1. Buch, Blatt 10 und 11, Adolf Harms Verlag, Hamburg 1922. Eines von je 400 Exemplaren der Normalauflage.
Söhn HDO 67201–10; 67201–11.
Partiell leicht stockfleckig, der li. Rand jeweils mit Spuren der früheren Broschur.
Stk. 22,7 x 14,5 cm / Stk. 23,5 x 16,9 cm, Bl. je 32 x 24 cm.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Farblithografie. Im Stein ligiert monogrammiert "OE" o.re. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Voss-Andreae L 95.
Lit.: Claudia Glöckner: Emil Orlik. Grafik. Ausstellung vom 25.01 – 04.03.1980, Galerie Glöckner, Köln 1980, Nr. 85.
Blatt leicht wellig. Passepartout am u. Rand mit Wasserfleck.
St. 24 x 46 cm, Ra. 44,5 x 65,7 cm.
398 Emil Orlik "Döblin" / "Hans Thoma". 1920.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Zwei Radierungen mit leichtem Plattenton auf Bütten. Jeweils in der Platte betitelt, eine Arbeit datiert "1920". "Hans Thoma" unterhalb der Platte re. in Blei signiert "Orlik". Jeweils im Passepartout montiert.
WVZ Voss-Andreae R 578 und R 404a.
Die Blattränder minimal griff- und knickspurig. "Hans Thoma" mit wenigen unscheinbaren Fleckchen an den Blatträndern.
Pl. 8,8 x 7,6 cm, Bl. 20 x 15 cm / Pl. 13,8 x 11,2 cm, Bl. 35,3 x 25 cm.
399 Emil Orlik "Mit Rosen im Haar". 1921.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Kaltnadelradierung und Roulette. Unterhalb der Platte in Blei re. signiert "Orlik", li. nummeriert "44/50". U.li. in Blei betitelt. Im Passepartout montiert.
WVZ Voss-Andreae R 449 mit minimal abweichenden Plattenmaßen.
Die Blattränder minimal griff- und knickspurig. Die beiden o. Ecken mit Reißzwecklöchlein.
Pl. 17,5 x 14,5 cm, Bl. 29 x 25,2 cm.
400 Otto Pankok "Sturmwellen". 1922.
Otto Pankok 1893 Mülheim an der Ruhr – 1966 Wesel
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf kräftigem Papier. In der Platte u.Mi. monogrammiert "OP". U.re. in Blei signiert und datiert "Otto Pankok 22", li. betitelt. Einer von 28 bekannten Abzügen.
WVZ Jäger WR 251.
Selten.
Abgebildet in: Hellweg – Wochenschrift für deutsche Kunst, 4. Jahrgang, Heft 8, Essen 1924, S. 131, dort abweichend betitelt "Das Meer".
Blatt deutlich fleckig und gebräunt, mit Randläsionen. Kratzspurig u.li. im Bereich zwischen Monogramm und Signatur.
Pl. 33 x 50 cm, Bl. 52 x 63,5 cm.