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AUKTION 83 08. November 2025
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749   Medaillon mit Detail der "Sixtinischen Madonna" von Raffael. Meissen. Ende 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in blau auf unglasiertem Boden sowie Resten einer Bezeichnung in Rot.

U.re. mit kleinster Bestoßung.

L. 6,2 cm, L. mit Brisur 7,6 cm. B. 4,9 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

750   Teller aus einem Fischservice. Otto Eduard Voigt (Dekor) und Rudolf und Konrad Hentschel (Form) für Meissen. 1901– 1904.

Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei, Inglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "T22" und "B3".
Ausformungsjahr: 1904–1923.

Glasur im Bereich der Fahne unterseits etwas berieben.

D. 22,7 cm.

Schätzpreis
350 €

751   Fünf Hutnadeln mit Blumenmalerei. Meissen und Porzellanfabrik E. & A. Müller (zugeschr.). 1815–1860 / um 1900.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert, Metallnadeln. Drei mit Kugelkopf, eine Nadel mit flachem Kopf und Messingmontierung. Drei untereitig mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Nadel mit flachem Kopf mit undeutlicher Marke "M", eine Nadel ungemarkt.

Vereinzelt etwas berieben. Der kleinste und mittlere Nadelkopf restauriert. Die Medallnadeln mit vereinzelten Korrosionsspuren.

L. min. 15,1 cm, max. 24 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
320 €

752   Paar seltener Jugendstil-Vasen. Karl Groß für Meissen. 1905.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136". Einer Vase zusätzlich mit geritzter Nr. "87" und in Unterglasurblau "II.".

Abgebildet in: Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.

"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die Dresdener Firma Villeroy & Boch keramische Arbeiten zeigte, mag
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H. je ca. 19,5 cm, D. 11,2 cm.

Schätzpreis
2.400 €

753   Jugendstil-Vase. Karl Groß. Um 1900.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Irdenware, hellbeigefarbener Scherben, lüstrierende Laufglasur in Olivgrün, Ocker und Hellblau. Unterseits mit Präge-Nr. "540"

Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999, S. 290 f., KatNr. 299 – 304.

Vereinzelte, unscheinbare Krakeleebildung (nur unter UV-Licht sichtbar).

H. 22 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

754   Tasse und Untertasse aus dem Déjeuner "Krokus". Konrad Hentschel für Meissen. 1896.

Julius Konrad Hentschel 1872 Cölln b. Meißen – 1907 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Unterglasurfarben staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau mit je vier Schleifstrichen. Die Tasse mit der geritzter Modell-Nr. "Q 111" und Nr. "32." in Unterglasurblau. Die Untertasse mit geprägter Modell-Nr. "Q 111" und "99" sowie Nr. "74" in Unterglasurblau.

Zum Service vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 238, KatNr. 89.

Tassenhenkel innenseitig am Korpusansatz mit minimalem Brandriss (ca. 0,4 cm). Tasse im o. Wandungsbereich mit fachmännisch restauriertem, ovalem Ausbruch. Fahne der Untertasse mit fachmännisch restauriertem Ausbruch. Sehr vereinzelt minimale Brandflecken.Beide mit Lacküberzug, teils gelöst.

Tasse H. 9,5 cm, Untertasse D. 15,4 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
650 €

755   Seltene Jugendstil-Tasse und Untertasse aus dem Service "Misnia". Theodor Grust (Form) und Gertrud Kleinhempel (Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1904.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Gertrud Kleinhempel 1875 Leipzig – 1948 Althagen (Ostseebad Ahrenshoop)
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromem Aufglasugrün und Gold staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau und geprägte Modell-Nr. "T 194", die Tasse mit Präge-Nr. "12", Untertasse mit Präge-Nr. "56".
Ausführungszeitraum: 1904–1923.
Zur Form vgl.: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 86.
Das Dekor stammt möglicherweise von Getrud Kleinhempel, Dresden. Vgl. dazu die Musterkartons von 1910 sowie ein im Katalog nicht näher beschriebenes
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Tasse H. 6,9 cm, Untertasse D. 17,4 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
1.600 €

756   Seltene Vase "Blattwerk". Theodor Grust für Meissen. Um 1899.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Am Boden mit der vierfach gestrichenen Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau. Modell-Nr. "R. 193" sowie "98" und "Mo.".
Ausführungszeitraum: um 1899–1923.

Auf dem Gebiet des Porzellans lag das besondere Augenmerk der Vertreter der Jugendstilbewegung um 1900 auf der Gestaltung repräsentativer Einzelstücke. Industrieller Serienproduktion standen die Künstler ablehnend gegenüber, verantwortete
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H. 27,5 cm.

Schätzpreis
1.800 €

757   Tasse und Untertasse aus dem Déjeuner "Kleeblattmuster". Theodor Grust für Meissen. 1902.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, polychrome Scharffeuerbemalung. Die Tasse unterseits mit der Schwertermarke und "52" in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "s190" sowie Präge-Nr. "87". Die Untertasse unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "s190" sowie Präge-Nr. "69".
Ausformungszeitraum: 1902–1923 (Tasse), um 1930/40 (Untertasse).

Lit.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 243, KatNr. 243.
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Tasse H. 4,5 cm, Untertasse D. 14,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
800 €

758   Gedeck aus dem Service "T glatt" mit "Ahornmuster". Paul Richter für Meissen. 1904.

Paul Richter 1859 Nossen – 1944 Leipzig
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in hellgrauer und rotbrauner Scharffeuerfarbe staffiert. Unterseits die zweifach geschliffenen Schwertermarken (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. "T22" bzw. "T33" sowie auf der Tasse die geprägte Nr. "84", auf der Untertasse undeutlich wohl Nr. "59" und auf dem Teller ebenfalls undeutlich "3R". Zudem jeweils die Maler-Nr. "52" in Unterglasurblau.
Ausführungszeitraum: 1904– 1923.

Zur Serviceform "T glatt" vgl.:
Gisela Haase
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Tasse H. 5,8 cm, Untertasse D. 16,2 cm, Teller D. 20,6 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
1.100 €

761   Schäfergruppe. Michel Victor Acier für Meissen. Um 1770.

Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwert) in Unterglasurblau sowie geritzter Modell-Nr. "C41" und geprägter Bossierer-Nr. "163".
Ausformungsjahr: um 1900.

Der re. Ärmelsaum des Kleides der Schäferin sowie zwei Finger bestoßen, re. Zeigefinger des Schäfers mit Fehlstelle. Dort und am Ausschnitt des Kleides mit Retusche. Blätter hinten am Felsensockel sowie im Fruchtkorb mit mehreren Fehlstellen. Die Vergoldung im Standbereich teils berieben und ergänzt. Zudem eine Retusche in der Sockelzone unterhalb des li. Fußes der Schäferin.

H. 19,1 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

762   "Proserpina". Benjamin Thomae (Modell) nach Gian Lorenzo Bernini für Meissen. 1710– 1712.

Benjamin Thomae 1682 Pesterwitz – 1751 Dresden
Giovanni Lorenzo Bernini 1598 Neapel – 1680 Rom
Johann Friedrich Böttger 1682 Schleiz – 1719 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Böttgersteinzeug. Rückseitig mit geprägter Schwertermarke, der Signatur Böttgers mit Lebensdaten "1682 / 1719", "CD" und der Jahresangabe "1982". Zudem gestempelt "BÖTTGER / STEINZEUG". Auf einen Holzsockel montiert.
Ausformungsjahr: 1982

Zu Benjamin Thomae vgl. Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag : Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982. Dresden 1982. S. 96 und KatNr. I/51.

H. 28,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

763   Figürlicher Leuchter mit Fabelwesen. Ernst August Leuteritz (zugeschr.) für Meissen. Mitte 19. Jh.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Dreteilig gesteckt. Untersteits leicht verwischte Schwertermarke in Unterglasurblau mit einem Schleifstrich unterhalb sowie geprägte Modell-Nr. "A 158" und "50/68.".

Selten.

Jeweils alte Restaurierungen im Bereich der Steckverbindungen.

H. 33 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

764   Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. 1764/1767.

Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Ausformungszeitraum: 1764 – 1793.

Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa
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H. 12 cm, B. 12 cm.

Schätzpreis
900-1.000 €

765   Sehr großer "Faun mit Krokodil". Ferdinand Liebermann für Rosenthal (Selb). 1914.

Ferdinand Liebermann 1883 Judenbach – 1941 München
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)

Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Auf der Plinthe signiert "F. LIEBERMANN.K" Unterseitig auf unglasiertem Boden mit geprägtem ovalen Ausschnitt mit der Rosenthal-Marke (mit fehlendem Übergang vom "I" zum Unterstrich) in Unterglasurgrün und geprägter Modell-Nr. "K 394/2". Der Boden selbst unglasiert.
Ausformungsjahr: Um 1920

Liebermanns "Faun mit Krokodil" wurde in zwei Größen ausgeführt.
Die kleine Variante abgebildet in: Helga Schmoll
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H. 65,5 cm.

Schätzpreis
3.500 €
Zuschlag
3.000 €

766   "Ausgrabung". Peter Strang für Meissen. 2009.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. An der re. Korpusseite signiert "P Strang" sowie auf dem "Pfropfen" des Korpus geprägt monogrammiert "P.S". Auf der Korpusrückseite mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit geritzter Unikatsnummerierung "62/2009".

Beiligend ein Zertifikat der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen mit der Nummer "9124".

Im Bereich der Vergoldung der hinteren re. Hüfte ein Brandriss (ca. 1,5 cm), am innenseitigen, rückseitigen Standring ein kleiner Brandriss. Sehr vereinzelte, kleinste Brandfleckchen im Bereich des Haars.

H. 21 cm, B. 21,8 cm, T. 17 cm.

Schätzpreis
1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

767   Dame mit Schal. Oskar Burkhardt (zugeschr.) für Ernst Teichert G.m.b.H. 1. Viertel 20. Jh.

Oskar Burkhardt 1882 Meißen – 1960 ebenda
Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. Carl Teich 1872 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasurschwarz und Gold staffiert. Unterseits mit Preßstempel "Meissen", "T" auf unglasiertem Boden.

Standbereich des Sockels mit kleinsten Chips. Vereinzelte unscheinbare Brandflecken. Innenseitig vom re. Ellebogen mit kleinem Chip (0,5 cm). Vergoldung unscheinbar berieben.

H. 25,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

771   Seltener "Lemaire"-Sahnetopf (Reintel) auf drei Tatzenfüssen mit "Hôô-Vogel und Chrysanthemen"-Dekor. Meissen. 1730– 1731.

Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden

Porzellan, glasiert. Unterseits die Schwertermarke in Aufglasurblau.

Provenienz: Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

Die Meissner Arbeitsberichte von 1722–1728 bezeugen, dass Töpfe mit Tatzenfüßen bereits vor der Lemaire-Affaire bekannt waren und ausgeführt wurden. Bei Weber werden Vergleichsobjekte auch als "Reintel" bzw. "Suppentopf" bezeichnet, aus denen stärkende Mahlzeiten eingenommen wurden. Dazu und zur Form vgl.: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach
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H. 6,7 cm (o. Deckel), 9,3 cm (m. Deckel), D. 10,6 cm (o. Henkel), B. 13,1 cm.

Schätzpreis
900-1.000 €
Zuschlag
800 €

772   Seltene Teedose. Meissen. Um 1725/1730.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau mit Blumen- und Vogeldekor staffiert. Sechseckige Balusterform. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau.

Abgebildet in:
Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010. S. 265, KatNr. 217.

The Wark Collection. Early Meissen Porcelain. Jacksonville 1984. Nr. 398.

Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten. Leipzig 1989. S. 203, KatNr. 80 und 81.
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H. 9,5 cm.

Schätzpreis
600 €

773   Seltenes Kännchen aus einem Rosenservice. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1750.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, cremefarbener Scherben. Die Außenwandung und Deckel mit reliefierten, sich überlappenden Rosenblütenblättern und aufgelegten Rosenblattzweigen, Rosenknospe als Deckelknauf, Asthenkel. Unterseits Schwertermarke in Unterglasurblau.

Vgl.: Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Meissener Porzellan für Adel und Bürgertum 1710–1815, Dresden 2010, S. 241, Kat.-Nr. 169.
Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710–1810. München 1966, S. 165, Kat.-Nr. 711.

Spannungsriss am o. Henkelansatz. Zwei kleine Chips am Mündungsrand der Kanne, sowie am Standring. Rosenknospe auf dem Deckel leicht bestoßen, sowie der Deckel mit zwei unscheinbaren Haarrissen. Die Wandung im Bereich des Astes mit minimalem Brandriss. Vereinzelte kleinste Brandflecken.

H. 15,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
380 €

774   Seltener Teller mit "indianischen" Blütenzweigen, Bambus, Kirschblüten und Gitterbordüre. Meissen. Wohl 1740– 1765.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Bordüre am Spiegelrand mit Rautenmuster mit vier Reserven. Unterseits die Schwertermarke mit Punkt, darunter undeutlich "X" mit Punkt sowie Präge-Nr. "13".

Vgl. ein identischer Teller im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, InvNr. 1896.33, abgebildet in: Rainer Rückert: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. S. 126, KatNr. 550, Abb. Tafel 138.

Zur Schwertermarke vgl. Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 218, KatNr. 139.

Mündungsrand mit drei winzigen Chips aufgrund einer ehemals montiertien Drahthalterung. Ein größerer, gelblich verfärbter Brandfleck im Spiegel. Vereinzelte, sehr kleine Brandflecken und -risse.

D. 22 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
550 €

775   11 Suppenteller "Zwiebelmuster". Meissen. 1968– 1970.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit jeweils dreifach geschliffener Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils mit geprägtem Jahreszeichen.

Ein Teller mit einem Brandfleck im Spiegel.

D. 24,2 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

776   Mokkaservice "Zwiebelmuster" für sieben Personen. Meissen. 1966– 1968.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 30–teilig, bestehend aus 7 Mokkatassen und 14 Untertassen, 2 Mokkakannen, Milchkännchen, Zuckerdose, runder Gebäckschale, Servierplatte, kleinem runden Untersetzer und 2 kleinen Beilagenschälchen. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend dreifach geschliffen, eine Tasse und vier Teller ohne Schleifstriche.

Eine Tasse mit Haarriss (ca. 4 cm). Zwei Untertassen mit unscheinbaren Auschliffen im Spiegel. Die Deckel der Kannen jeweils restauriert.

Tassen H. 5,3 cm, Kanne H. 16,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
440 €

777   Umfangreiches Kaffeeservice "Zwiebelmuster" für 12 Personen. Meissen. 1966– 1971.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 64–teilig, bestehend aus 20 Tassen und 19 Untertassen (eine Untertasse etwas kleiner), 12 Kuchenteller, Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, Vase, 2 Kerzenständern, 2 unterschiedlich großen Schüsseln, 3 Tellern mit durchbrochenem Zierat, ovale Servierplatte mit durchbrochenem Zierat und einem großen flachen Servierteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils dreifach ...
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Tasse H. 6,6, Teller D. 18 cm, Kanne H. 24 cm, Servierteller D. 34 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

778   Kaffeeservice für fünf Personen "Voller grüner Weinkranz" aus dem Service "Schlangenhenkel". Meissen. 1850– 1924.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurgrün und Gold staffiert. 14–teilig, bestehend aus 5 Kaffeetassen mit Untertassen, 2 Kaffeekannen mit Deckel, Milchkanne und Zuckerdose. Jeweils unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend die geprägte Bossierer-Nr., die Maler- bzw. Vergolder-Nr.

Zuckerdose ergänzt. Schnäuzchen der großen Kanne bestoßen, das der kleinen mit zwei minimalen Chips. Der Henkel der kl. Kanne gebrochen und mit alter Restaurierung. Eine Untertasse mit feinem Haarriss sowie kleinem Chip an der Fahne. Drei Tassen jeweils am Henkel u. mit Haarriss bzw. teils mit Bruchkante und Chip. Vergoldung partiell berieben. Vereinzelt Brandfleckchen.

Tassen H. 7,3 cm, große Kanne H. 23 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
220 €

779   Sehr großer Teller mit Obstmalerei und Insekten. Meissen. Pfeiffer-Zeit. 1924–1934.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Mit Reliefzierrat Sulkowski. Unterseits die Schwertermarke (Pfeifferschwert) in Unterglasurblau sowie die Präge-Nr. "4020" und "19". Im Standring mit zwei Löchern zur Montage als Aufhängung.

Vergoldung an einer Stelle mit unscheinbarer Kratzspur.

D. 35,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

780   Teller mit "Indisch-Malerei". Meissen. 1952.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, unterglasurblauer Fond, polychrome Aufglasurmalerei- und vergoldung. Unterseits mit Schwertermarke in Unterglasurblau und einem weiteren unterglasurblauem Strich unterhalb des Standrings re. Zudem geprägte Form-Nr. "N 117", das Jahreszeichen sowie "III". Befestigungshaken zur Wandmontage.

Unscheinbar kratzspurig sowie ein kleinster Brandfleck rückseitig im u. Bereich im Übergang zur Fahne.

D. 26,3 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
650 €

781   Große Platte mit Wildrosen. Otto Voigt für Meissen. 1906.

Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Signiert und datiert im u. Bereich der Fahne "O. Voigt. 1906". Unterseits die Schwertermarke (Knaufschwerter) mit zwei Schleifstrichen in Unterglasurblau sowie geprägt "S", "70", "62" und eine weitere unleserliche geprägte Bezeichnung über einem Strich, wohl "OI".

Die Schwertermarke minimal verwischt sowie oberhalb mit Brandfleck. Die Fahne unterhalb mit einer kleinen Masseunregelmäßigkeit. Oberseits sehr vereinzelt Brandflecken.

D. 37,3 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.200 €

782   Kleine Balustervase mit Blumenmalerei aus der königlichen Hofsilberkammer. Meissen. 1860er Jahre.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Königl. Hof-Silberkammer vor 1560 Dresden – 1918 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Bossier-Nr. "160" und Maler-Nr. "65". In Schwarz bezeichnet " K. Hof=Silberkammer".

Mündungsbereich minimal berieben.

H. 10 cm, D. 6,5 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
190 €

783   Petroleumlampe "Indisch Purpur". Meissen. 2. H. 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits (verdeckt) mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau und Präge-Nr. "26". Messingmontierungen und Seidenstoffschirm. Zweiteiliger, balusterförmiger und schraubmontierter Korpus über einem Rundstand. Nachträglich elektrifiziert (Funktionsfähigkeit getestet). Ergänzte Messingmontierung mit Schirmhalterung sowie Schraubfassungen mit E27–Sockel. Auf der Unterseite der Standfußmontierung eine querrechteckige Plakette mit der reliefierten Aufschrift "H: Bertram. Hofklempner Dresden.".

Im Bereich der Montierungen Klebereste. Im Bereich des o. Gewinde mit minimalem Haarriss.Gewinde etwas locker. Etwas berieben. Der Seidenstoffschirm mit einem kleinen Fleck sowie leicht angestaubt.

H. 54,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

784   Große Platte "Liniendekor". Theodor Grust für Meissen. 1907.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, zweifach geschliffen. Die geprägte Modell-Nr. "146" sowie die Bossier-Nr. "2". Zudem in Unterglasurblau bezeichnet "h".

Ausformungszeitraum: 1907– 1924.

Zum Dekor vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 248, KatNr. 133.

In der re. Spigelfläche und an der Fahne leicht brandfleckig. Die Innenlinie mit punktuellen Unregelmäßigkeiten in der Glasur. Unterseits im Bereich der Fahne mit einem kleinen Glasurfehler und unscheinbaren Unregelmäßigkeiten. Zudem unterseitig teils umlaufend Reste unterglasurblauer- und grüner Farbe.

H. 34,4 cm, B. 45 cm, T. 5,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

785   Stangenvase. Heinz Bormann für Meissen. Um 1965.

Heinz Bormann 1918 Erfurt – 1989 Schönebeck (Elbe)
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. In Unterglasurblau und Gold staffiert. Auf der Wandung signiert. Unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "J 271" sowie einer weiteren teils schwer lesbaren Nr. "15 Y".

Werbe- oder Messegeschenk des Magdeburger Modehauses Heinz Bormann. Der auch als ''roter Dior'' bezeichnete Modedesigner Heinz Bormann (1918–1989) zählte zu den bekanntesten Textilherstellern der DDR.

Lit.: Ulrike Köpp: Heinz Bormann – der Dior der DDR. In: UTOPIE kreativ, H. 123, Januar 2001. S. 42–51.

H. 17,2 cm, D. 6,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €

786   Bildplatte "Zwiebeln". Volkmar Bretschneider für Meissen. Wohl 1970er Jahre.

Volkmar Bretschneider 1930 Meißen – heute
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Fest auf Holzplatte montiert.

Bildplatte am äußeren u.li. Rand mit kleinstem Chip sowie u.li. mit feinem Glasurriss. O.Mi. leicht berieben.

Bildplatte: 11,5 x 28,5 cm, Holzplatte: 18,5 x 35,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
650 €

787   Teekanne "Blue Orchid". Heinz Werner für Meissen. 1977 1978.

Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau und Altrosa staffiert. Unterseits die Schwertermarke und Strich in Unterglasurblau sowie die geritzte Nr. "44014".
Ausformung: nach 2017.

Das Dekor wurden 1977/78 von Heinz Werner entworfen und greift die lange Tradition der Meissener Blaumalerei sowie japonisierdene Motive auf. Vgl. Zepner, Ludwig: Meissener Konturen. Porzellane von Ludwig Zepner, Heinz Werner, Peter Strand, Rudi Stolle, Volkmar Bretschneider. 1960 – 1990. Ausstellung im Museum des Kunsthandwerkes Leipzig, Grassimuseum, vom 21.9.1991 bis 19.1.1992. Leipzig 1991. S. 90 f.

Kleiner Brandriss am Asthenkel im Bereich des aufliegenden li. Zweigs. Kleinste und unscheinbare Brandfleckchen im blauen Geäst.

H. 10 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
850 €

788   Zwei Tassen und ein Teller aus dem Service "Abrakadabra". Sabine Wachs für Meissen. 2001.

Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits jeweils Schwertermarke und "A" in Unterglasurblau. In Eisenrot je auf der Glasur die Dekor- und Maler-Nr. Auf den Tassen "650061/14" und "650062/14" sowie auf dem Teller "M2 712190/14". Außerdem geprägt die Modellnrn. "90629", "90630" und "90200". Auf den Tassen zusätzlich eingeprägt die Bossiernr. "317" sowie ein ausführliches Datum.

Tasse. H. 8,3 cm, Teller 16,2 x 16,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
360 €

789   Porzellanbuch "Sinnbilder". Meissen. 2005.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Fünf Porzellanseiten, je verso und recto mit verschiedenen Dekoren bemalt und mit Dekor-Erklärungen. In einem Porzellaneinband, der Buchrücken aus Leder. Die Seiten jeweils verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Auf der Buchrückseite in Gold ligiert monogrammiert "LM" für "Limitierte Meisterwerke" und nummeriert "05/50". In der originalen Geschenkbox.

Die Box vereinzelt griffspurig.

Buch: H. 11,1 cm, B. 8,6 cm, T. 10,7 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

791   Balusterhenkelvase mit Bataille-Szenen. KPM Berlin. Ende 19. Jh.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Zeptermarke in Unterglasurblau sowie die geprägten Beizeichen "z" und "U".

Vergoldung am Mündungsrand und an den Henkeln minimal berieben.

H. 14,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

792   Tasse und Untertasse "Campagnerform". KPM Berlin. 1803– 1813.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin

Porzellan, glasiert, aufglasurblauer Fond und Gold bzw. Goldreliefdekor. Unterseits jeweils mit unterglasurblauer Szeptermarke und aufglasurblauer Malereimarke. Die Tasse mit geprägter Nr. "33" sowie die Tasse unlserlich, wohl mit der Nr. "31".

Zur Form vgl.: Günter Schade, Walter Danz: Berliner Porzellan: zur Kunst- und Kulturgeschichte der Berliner Porzellanmanufakturen im 18. und 19. Jahrhundert. Leipzig 1986. S. 63.

Winfried Baer schreibt zu dieser Form, dass sie mit ihren
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Tasse H. 6 cm, Untertasse D. 14,4 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
160 €

793   "Himmelsreigen". Salvador Dalí für Rosenthal Studio-Line. 1977.

Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)

Porzellan, glasiert. Wandplatte. Farbserigrafie in zwei Farbtönen. Von Wolken umgebene, tanzende Figurenszenerie mit zwei Posaune spielenden Engeln auf goldbronzenem Fond. In der Darstellung o.Mi. sowie u.re. reliefiert signiert "Dali", darunter die Rosenthal-Marke sowie die Bezeichnung und Nummerierung "Studio-Linie Limitierte Kunstreihen 100/69". In einem Holzrahmen montiert. Verso mit Aufhängungslöchern.

Minimalste Brandfleckchen. Der Rahmen vereinzelt mit Bestoßungen und Materialabplatzungen an den Kanten.

Platte 61,4 x 61,4 cm, Ra. 69,2 x 69,2 cm.

Schätzpreis
750 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

796   Schraubkruke aus Schloss Nöthnitz. Westerwald. 1697.

Steinzeug, frei gedreht und gedrückt, salzglasiert, Bemalung mit Kobaltsmalte, Schraubverschluss aus Zinn. Vierseitig abgeplatteter Korpus, je mit achteckiger Stempelung des Doppeladlers (Reichsadler), dem Wappen des Kaisers des hl. Römischen Reichs deutscher Nation, dem Wappenschild Leopold I. und der österreichischen Kaiserkrone. Die Auflage datiert und mit Meistersignatur bezeichnet "G. R.". Am Boden mit der Inventarnr. von Schloss Nöthnitz "Nö 445 / 39747" sowie mit Resten eines ...
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H. 23 cm (gesamt).

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

797   Walzenkrug. Bayreuther Fayencenfabrik. Periode Pfeiffer-Fränkel, 1757.

Bayreuther Fayencenfabrik 1718 Bayreuth – 1835 ebenda

Fayence, heller Scherben, weiß glasiert, polychrome Scharffeuerfarbenbemalung. Boden mit blauer Pinselmarke "BPF" (Periode Pfeiffer-Fränkel). Zinndeckelmontierung sowie Zinnmontierung am Stand. Auf dem Deckel datiert und bezeichnet "-H-F-M-".

Lit.:
Friedrich H. Hofmann: Geschichte der Bayreuther Fayencefabrik St. Georgen am See, Augsburg 1928.

Albrecht Miller: Bayreuther Fayencen im Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung, in: Weltkunst, 48(1978), Heft 13, S. 1546–1547.

Mündungsrand mit zwei Haarrissen (jeweils ca. 7 cm). Glasur am Mündungsrand, Henkel und Standring mit Anrieb. Deckel taltrestauriert.

H. 19,7 cm.

Schätzpreis
150 €

801   Seltener großer Stangenpokal mit Falkner. Maler J. K., Gräflich Harrach'sche Glashütte Neuwelt, Böhmen. Um 1870.

Glassammlung Reidel vor 1971 Obergangkofen
Gräflich Harrach'sche Glashütte Neuwelt 1712 Neuwelt (Nový Svet), Tschechien

Grün getöntes Glas, die Wandung in polychromen Emaillefarben staffiert, partiell vergoldet. Zylindrischer Korpus mit Ringnodus und ausgestelltem Stand. Die Wandung umlaufend mit reichem Floraldekor staffiert, schauseitig ein Falkner mit Greifvogel, Tasche und Messer, seitlich ein Jäger, rückseitig ein Fuchs. Im Bereich der Tasche mit dem Monogramm des Malers "J K" (nicht aufgelöst) versehen. Unterseitig mit dem Papieretikett der Sammlung Reidel versehen, dieses nummeriert ...
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H. 48 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

802   Großes Kelchglas. Wohl Zechliner Hütte, Brandenburg. Um 1760/1770.

Farbloses, leicht blasiges Glas, partiell vergoldet. Boden mit Abriss.

Vgl. Zechliner Gläser in: Robert Schmidt: Brandenburgische Gläser. Berlin 1914. S. 102, Abb. 47.

Goldrand berieben.

H. 18,5 cm.

Schätzpreis
350 €

803   Vase "Ahorn". Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1918/1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und orange und rot-violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Ahorn-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis". Signatur, wohl auf Grund der Position im Fußbereich, abweichend ohne Unterstrich.

Mündungsrand sowie der Standring mit kleinsten Bestoßungen. Der Ahorndekor im u. Bereich des Fußes vereinzelten Blättern mit unscheinbaren Chips.

H. 14,8 cm, D. 7,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

804   Vase "Wilder Wein". Beckmann & Weis, Mügeln. Wohl 1910– 1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Weinranken-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis".

Die Wandung partiell minimal berieben. Mündungsrand an der Innenseite mit Kratzspuren. Der Standfuß mit kleinem Chip.

H. 17cm, D. 7,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
400 €

805   Vase "Blütenkranz". Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und rosa, grünem und orangenem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem, stilisiertem Seerosen-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung ligiert monogrammiert "BW".

Die Wandung partiell mit unscheinbaren Bereibungen, kleinsten Chips und Luftbläschen.

H. 9,5 cm, D. 9,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
500 €

806   Vase. Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses, dickwandiges, mehrschichtiges Glas, formgeblasen. Opakweiß unterfangen sowie hellgrün, orange, gelb und hellrot überfangen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Brunnenkresse-Dekor, die Mündung mit umlaufenden hochgeätztem Band. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "BW". Der Boden flach ausgeschliffen und mit dem originalen Firmenetikett " Beckmann & Weis".

Die Wandung partiell mit unscheinbaren Bereibungen, kleinen Kratzern und Luftbläschen. Mündungsinnenseite mit kleinem Chip und feinen Kratzspuren.

H. 13 cm.

Schätzpreis
500 €

807   Seltene Vase mit Fächerdekor. Beckmann & Weis, Mügeln. Wohl 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und blau-grünem sowie teils violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem, Weinranken-Dekor. Unterseitig geritzt monogrammiert "BW", in Blei bezeichnet "G" (oder "Y") nummeriert "33 /17".

Der Mündungsrand innenwandig mit Chips. Die Wandung vereinzeilt bestoßen und mit minimalen Chips.

H. 25,5 cm, D. 11,4 cm.

Schätzpreis
800 €
Zuschlag
650 €

808   Seltene Konfekt-Deckeldose. Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses und gelb-rot verlaufendes Glas, mit rotem und blau-violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung des Deckels mit reliefiert geätztem Dekor einer bergigen Seenlandschaft. Die Dose in gleicher Weise mit Schilf-Dekor. Auf dem Deckel im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis".

Der Mündungsring der Dose innenwandig mit drei Chips (zwei davon ca. 0,9 cm), der Überfang im Standbereich mit Chips und Bereibungen. Der Deckel mit Bereibungen und innenwandig mit kleinsten Bestoßungen.

H. 4,8 cm (gesamt), D. 12,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

809   Vase "Landschaft mit See und Brücke". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. Um 1920.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Bräunlich-grün und zartrosafarben überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Dekor einer Landschaft. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "9223" (durchgestrichen) und "9233". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. dazu Wolfgang Hennig: Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 92, Nr. 99.

Ein kleinster Chip im Laubwerk eines Baumes. Der Standring mit Kratzspuren und kleinen Chips sowie zwei innenliegenden Rissen. Die Wandung mit einzelnen – teils offenen – Luftbläschen.

H. 15,6 cm, D. 16,1 cm.

Schätzpreis
600 €

810   Vase "Klatschmohn". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Zartrosa unterfangen, mattiert sowie rot und braun überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten "Klatschmohn"-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "4048". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. auch Wolfgang Hennig: Arsall : Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 42, Nr. 2931.

Die Wandung teilweise etwas berieben und mit Kratzspuren.

H. 20 cm, D. 9,8 cm.

Schätzpreis
600 €

811   Vase mit Weintrauben-Dekor. Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Braun-orange sowie grün überfangen, zartrosa unterfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Weinranken-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "8952". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Zum Dekor vgl. Wolfgang Hennig: Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. KatNr. 63.

Im Mündungsbereich sowie darunter mit ringförmigen, sowohl innenliegenden als auch das Relief betreffenden Rissen. Dort auch leichte Materialabplatzungen. Minimale Bereibungen.Iim Standbereich der grüne Überfang mit Fehlstelle – wohl aus dem Herstellungsprozess.

H. 20 cm.

Schätzpreis
550 €

812   Vase "Chrysantheme". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Bläulich-grün sowie violett überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Chrysanthemen-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "8978". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. auch Wolfgang Hennig Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 16, Nr 7745 und S. 25, Nr. 5834.

Wandung mit minimalen Bestoßungen, vereinzelten offenen Luftbläschen aus dem Werkprozess. Unterhalb des Mündungsrands und in einem Blattdekor mit Chip (ca. 1 cm).

H. 14,7 cm, D. 7,9 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

813   Pokal. Glasraffenerie Friedrich Pietsch, Steinschönau (zugeschr.). Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Farbloses Glas, teils mit opakweißem Unterfang und violett-grünem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Dekor einer baumbestandenen und bergigen Seenlandschaft. Unsigniert.

Die Wandung, Mündungsrand und Stand mit kleinen Bereibungen. Sehr vereinzelt kleinste Chips.

H. 13,6 cm.

Schätzpreis
350 €

821   Gelbgold-Collier mit Mikromosaik-Medaillon. Rom. Um 1860/1870.

18K Gelbgold (geprüft), feinvergoldet. Innenseitig das Beschauzeichen der Stadt Rom (Rosenberg 7436). Auf der Federschließe (leicht verschlagen) gemarkt "A•3[3?]" sowie "C[I?]".
Rundes Medaillon mit Mikromosaik in polychromem Email, das Haupt des Bacchus zeigend. Umlaufend mit 15 Perlen (D. je ca. 1,5 mm) mit je rot-blauem Dekor, ebenfalls als Mikromosaik gearbeitet. Rahmungen aus feinem, kordierten Golddraht.
Mittels Scharniers an einer umgeschlagenen Aufhängschlaufe für die
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L. 46,5 cm, 63 g.

Schätzpreis
5.400 €
Zuschlag
4.400 €

822   Gold-Amulett des Biedermeier. 1. H. 19. Jh.

18K Gelbgold (geprüft). Dreiteilig, zu zwei Seiten zu öffnen. Die äußeren Seiten je unterschiedlich – mit graviertem, floralem Dekor bzw. einer Arabeskeneinlage aus schwarzem Emaille – ornamentiert. Innenliegend jeweils Gläser mit Einlagen. Das Mittelstück à-jour- gearbeitet. Mit Flachpanzerkette.

Innenliegende Gläser defekt. Vereinzelte Bereibungen, die Seiten leicht bestoßen.

H. 3,5 cm, 7,1 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

823   Brosche mit Flora-Kamee. Wohl 2. H. 19. Jh.

585er Gelbgold, geprüft. Längsovale Kamee (L. 4,1 cm) mit der Darstellung der Göttin Flora (?) im Profil.

Fassung der Kamee leicht ungleichmäßig geformt. Verso kratzspurig.

H. 46, B. 39 mm, 11 g.

Schätzpreis
500 €

824   Gold-Brosche mit Vermählungsszene. Mitte 19. Jh.

585er Gelbgold (geprüft). Ovale Brosche mit durchbrochen gearbeiteter Eheschließungsszene im Mittelteil. Herausnehmbarer Einschub für eine eigene farbliche Hinterlegung.

Einschub minimal berieben.

H. 3 cm, B. 4 cm, Ges. 13,2 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

825   Paar Gold-Manschettenknöpfe mit Diamant-Besatz. Juwelier Hänsch, Dresden. Um 1910.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda
Juwelier Hänsch um 1850 Dresden – ?

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit je drei Brillanten. Im originale Etui des Dresdner Juweliers Hänsch.
Alb. Louis Hänsch war laut Adressbuch von 1912 Juwelier am Grünen Gewölbe und Sachverständiger.

Provenienz: Privatbesitz Dresden; vormals Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Vereinzelt mit Bereibungen.

B. 17 cm, Ges. 6,1 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
700 €

826   Gelbgold-Ring im Barockstil mit Türkis-Pavé. Wohl spätes 19. Jh.

22K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. In rechteckigem Feld 11, in Silber pavégefasste und in Farbe und Größe leicht variierende Türkise. Auf den Ringschultern je eine zargengefasste Saatperle, als Teil des Akanthus-Dekors.

Ringschiene größenverändert. Die Pavéefassung vereinzelt geöffnet. Ein Türkis deutlicher verfärbt.

Ringgröße 57, 9,5 g.

Schätzpreis
1.200 €

827   Bandring mit Zodiac-Symbolen. Wohl 1920er Jahre oder 1930er Jahre.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda

585er Gelbgold (geprüft). Gemarkt "KM2" sowie mit verschlagener Feingehaltsmarke "585" und wohl figürlicher Herstellermarke (Schlüsselform). Auf der Schiene des Rings jeweils im Relief die Zodiac-Symbole der zwölf Sternzeichen.
Hochwertige Goldschmiede-Arbeit. Sternzeichen und Goldkordeldraht aufgelötet.

Provenienz: Privatbesitz Dresden; vormals Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Tragespurig.

Ringgröße 56, 5,1 g.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
320 €

828   Außergewöhnlicher großer Weißgold Art déco-Ring in Pagodenform mit Diamanten. Wohl 1920er Jahre.

750er Weißgold. Fragmentarisch erhaltene Feingehaltsmarke "18". Pagodenform mit einem zentralen Altschliff-Diamanten (ca. 0,2 ct ). In zwei Ebenen unter diesem auf Pavéschienen 48 weitere Diamanten in Single-Cut-Schliff (ges. ca. 0,6 ct).

Reparatur-Spuren (Ansatz der Schiene, eine Krappe des zentralen Steines). Schiene vergrößert. Kleine Gussfehler. Rhodinierung berieben.

Ringgröße 57, D. 23 mm, 10,9 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

829   Belle Époque-Ring mit Diamant-Solitär, 4,0 ct, mit HRD Zertifikat.

18K Gelbgold. Diamant-Solitär im Altschliff (4,00 ct / Hochfeines Weiß – Feines Weiß+ (E-F) / VS), in Silber-Zargenfassung.

Mit HRD Antwerp Jewellery Report No. J250000038504 vom 31.03.2025.

Schiene mit altersgemäßen Bereibungen, geweitet, mit Lötreparatur.

Ringgröße 59, 7,52 g.

Schätzpreis
16.000-18.000 €
Zuschlag
26.000 €

830   Rivière-Armband mit 38 Brillanten (sog. Tennisarmband). 5,55 ct, mit HRD Zertifikat. 2. H. 20. Jh.

750er Weißgold mit Feingehaltsmarke sowie geritzt nummeriert "446". Mit 38 zargengefassten Brillanten (je ca. 0,15 ct / ges. ca. 5,55 ct / Feines – Hochfeines Weiß / VVS-VS). Mit Kastenverschluss.

Mit HRD Antwerp Jewellery Report No. J240000082413 vom 29.08.2024.

Das dritte Glied unterseitig mit unscheinbarer Druckspur. Schließe leicht deformiert, etwas schwergängig.

L. 18,4 cm, 20,4 g.

Schätzpreis
6.000 €

831   Filigranes Rivière-Armband (sog. Tennisarmband). Weißgold mit 45 Brillanten. 2. H. 20. Jh.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Mit 45 zargengefassten Brillanten (je ca. 0,02 ct / ges. ca. 0,9 ct / Weiß / VSI). Kastenverschluss mit Sicherungsacht.

Minimale Deformation der Sicherungsacht und des Verschlusskastens. Unscheinbar tragespurig.

L. 18,3 cm, 13,5 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

832   Weißgold-Armband mit drei Brillant-Carrés.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Die Blüten jeweils mit vier Brillanten in Krappenfassung (mittlere Blüte ges. ca. 0,3 ct / äußeren Blüten ges. ca. 0,2 ct).

L. 17,5 cm, 11,4 g.

Schätzpreis
900 €

833   Weißgold-Armband mit vier Smaragden.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf dem Verschlusskästchen. In einer Reihe gegliedert vier ovale Smaragde (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 0,8 ct) in Krappenfassung, gepaart von insgesamt fünf Blüten mit jeweils vier Brillanten (ges. ca. 0,07 ct). Zwei Sicherungsachten.

Unscheinbar tragespurig, die Smaragde vereinzelt kratzspurig.

L. 18,9 cm, 10,5 g.

Schätzpreis
850 €

834   Weißgold-Armband mit Saphir und Brillant-Blüte.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen, krappengefassten, nachtblauen Saphir (ca. 0,2 ct) acht Brillanten, ebenfalls in Krappenfassung. Die Seiten flankiert von je drei weiteren, im aufgeteilten Gliederband eingesetzten, krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct).

Schließe mit Lötreparatur.

L. 17 cm, 12 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

835   Weißgold-Armband mit zentraler Blüte mit Smaragd und 14 Brillanten.

585er Weißgold (geprüft), ungemarkt. Um einen zentralen, krappengefassten Smaragd (ca. 0,15 ct) mit feinem Jardin eine Entourage von 10 Brillanten, ebenfalls in Krappenfassung. Die Seiten flankiert von je zwei weiteren krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct). Kastenverschluss mit einer Sicherungsacht. Oberfläche des Armbandes fein mattiniert.

Unscheinbar tragespurig, der Kastenverschluss minimal bestoßen.

L. 18,3 cm, 10,1 g.

Schätzpreis
750 €

836   Dreireihiges Rivière-Armband mit 132 Brillanten (sog. Tennisarmband). In der Art von Cartier oder Tiffany.

585er Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie Goldschmiede-Monogramm "KT". Mit 44 zargengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct), je in runder Zargenfassung, flankiert von 88 ebenfalls zargengefassten Kleinst-Brillanten (ges. ca. 0,1 ct). Kastenverschluss mit zwei Sicherungsbügeln.

Schließe etwas schwergängig. Rückseitig unscheinbar berieben.

L. 20,1 cm, 18,6 g.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.600 €

837   Rivière-Armband mit 48 Brillanten (sog. Tennisarmband). In der Art von Tiffany.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit 48 zargengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in runden Gliedern. Kastenverschluss mit einer Sicherungsacht.

L. 19,5 cm, 15,5 g.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
1.500 €

838   Gelbgold-Collier mit neun Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarken auf Öse und Verschluss. Neun nach außen verlaufende Brillanten (ges. ca. 0,7 ct) in einer Zargenfassung.

Die Glieder im u. Bereich beim Übergang zur Goldfassung bei Bewegung leicht verhakend.

L. ca. 46 cm, 14,1 g.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
900 €

839   Gelbgold-Gliederarmband mit Amethysten. VEB Ostsee-Schmuck (ehemals Fischlandschmuck). 1958 -1990.

VEB Ostseeschmuck 1961 Ribnitz – 1992 ebenda

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke in Fisch-Form. Mit Sicherungskettchen.

Vereinzelt tragespurig. Amethyste mit Einschlüssen.

L. 19,2 cm, 14,4 g.

Schätzpreis
600 €

840   Filigranes Collier im Art déco-Stil. Spätes 20. Jh.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Krappengefasster Aquamarin (ca. 0,5 ct) im Carré-Schliff sowie im Pendant zwei Diamanten im Achtkantschliff. Gliederkette längenverstellbar.

L. 50 cm, 6,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

841   Collier mit grüner und oranger Jade. Wohl 1960er/1970er Jahre.

750er Gelbgold, mit zwei Feingehaltsmarken und einer weiteren verschlagenen Marke auf dem Kettenverschluss sowie auf der Öse des zentralen Jadelements, dort zusätzlich die Marke "83 AR". Mehrgliedriges Collier mit einem chatongefassten zentralen Jade-Element (L. 39 mm) mit graviertem Koi und Blumendekor. Nachfolgend ein Mittelsteg mit zwei zu öffnenden Goldschienen mit Stabdekor. Davon gehalten zwei Ringe aus oranger Jade (D. je ca. 25 mm) mit floralem Reliefdekor. Darüber jeweils in ...
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L. ca. 70 cm, 43,5 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
1.000 €

842   Collieranhänger in Palmettenform mit 33 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Um einen zentralen Brillanten (0,1 ct), fünf weitere Brillanten (ges. ca. 0,04), jeweils in Zargenfassung sowie 27 Kleinstbrillanten in Weißgold krappengefasst (ges. ca. 0,08 ct).

H. 3,4 cm, 4,2 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
300 €

843   Collieranhänger in Blütenform mit 17 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Nummerierung "89" mit Stern. In Weißgold ein zentraler Brillant (ca. 0,2 ct) mit Entourage von 16 weiteren Brillanten (ges. ca. 1,6 ct) in Krappenfassung.

Leichte Bereibungen.

H. 2,4 cm, 7,5 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
650 €

844   Collieranhänger in Blütenform mit 21 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Brillanten (ca. 0,1 ct) auf zwei Ebenen 18 weitere Brillanten in Krappenfassung sowie auf der Öse erneut zwei Brillanten (ges. ca. 0,5 ct).

L. 2,3 cm, 2,1 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

845   Collieranhänger in Blütenform mit 21 Brillanten. Wohl 2. H. 20. Jh.

585er Gelbgold (geprüft), Feingehaltsmarke etwas verschlagen. Um einen zentralen Brillanten (ca. 0,1 ct) in zwei Ebenen jeweils acht weitere, jeweils krappengefasste Brillanten. Auf der Öse weitere vier Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Ein Brillant im Sitz veschoben.

L. 2,3 cm, 2,5 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

846   Collieranhänger mit rosafarbenem Turmalin in Herzform.

14K Gelbgold (geprüft), mit verschlagener Stempelung. Mit einem herzförmigen, krappengefasstem Turmalin (ca. 16 ct). Auf zwei ebenfalls herzförmigen Schienen vier Brillanten.

Minimaler Chip an der Rundiste. Unscheinbar tragespurig.

L. 2,7 cm, 7,2 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

847   Brillant-Collieranhänger in Herzform.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit 33 Brillanten, in Weißgold pavégefasst (ges. ca. 0,1 ct).

Unscheinbar tragespurig.

H. 2,4 cm, 3,1 g.

Schätzpreis
350 €

848   Collieranhänger in à-jour-gearbeiteter Herzform.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Mit einem zentralen Brillanten sowie 12 Kleinstbrillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,07 ct). Die Vorderseite sandmattiniert.

Unscheinbar tragespurig.

H. 2,6 cm, 9,1 g.

Schätzpreis
650 €

849   Opulenter Collieranhänger mit zentralem Smaragd und 60 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Ein zentraler Smaragd (ca. 0,5 ct) in einer Entourage von insgesamt 60 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct), in drei Reihen krappengefasst.

Unscheinbar tragespurig.

L. 2,7 cm, 5,8 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
440 €

850   Collieranhänger mit Smaragd in Ovalschliff.

585 Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Ein zentraler Smaragd in Ovalschliff (ca. 1,3 ct), krappengefasst. Entourage in zwei Reihen von 14 bzw. 28 Kleinstdiamanten (ges. ca. 0,5 ct).

Krappenfassung etwas unregelmäßig, die äußeren Steine etwas ungerade stehend. Ein Brillant etwas getönt. Die Smaragdtafel unscheinbar kratzspurig.

H. 2,7 cm, 6,1 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
390 €

851   Filigraner Collieranhänger mit zwei Smaragden.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Zweiteilig, mit je einem krappengefassten Smaragden in Ovalschliff (ca. 0,3 ct und ca. 0,8 ct). Das obere Element mit 22, das untere mit 53 in Weißgold pavégefassten Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

L. 3,4 cm, 2,6 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
320 €

852   Collieranhänger mit ovalem Tansanit.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, leicht verschlagener Goldschmiedestempel "S&L" (?). Ovaler Tansanit (ca. 3,6 ct) mit Entourage von zehn Brillanten zu den Seiten sowie sechs Diamanten in Trapezschliff oben und unten (ges. ca. 1,0 ct).

Feinste Bestoßungen an den u. Facetten (nur in Vergrößerung sichtbar).

L. 3,4 cm, 4,6 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
560 €

853   Collieranhänger mit drei Saphiren in Tropfenform und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Jeweils in Krappenfassung versetzt zueinander angeordnet drei nachtblaue Saphire (ges. ca. 1,5 ct) sowie fünf Brillanten (ges. ca. 0,05 ct).

Die Tafel eines Saphirs leicht bestoßen.

L. 2,2 cm, 1,9 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

854   Collieranhänger mit Amethyst. 1970er Jahre.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke sowie Juweliermarke in Palmen-Form(?) auf der Ringöse. Mit einem Amethysten in Tropfenform (ca. 17 ct) in Chatonfassung. Die Kette aus 333er Gelbgold.

Unscheinbar tragespurig. Amethyst etwas außer Winkel gefasst.

Collier-Anhänger L. 3 cm, 11,1 g, Collier-Kette 2,8 g.

Schätzpreis
800 €

855   Amayani Collieranhänger mit rosafarbenen Saphiren in Traubenform.

Amayani um 2008 Berlin

18K Gelbgold, Feingehaltsmarke und Herstellername rückseitig auf dem Collier-Anhänger (3,3 g) sowie 14K Gelbgold der Kette mit Feingehaltsmarke auf der Schließe (1,9 g). Besetzt mit 15 krappengefassten Saphiren sowie 16 in Weißgold körner- bzw. zargengefassten Kleinstdiamanten.

Unscheinbar tragespurig.

L. 2,8 cm, ges. 5,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

856   Collieranhänger mit großem Citrin-Solitär im Smaragd-Schliff.

585er Gelbgold (geprüft). Ein großer Citrin-Solitär in Smaragdschliff 27,5 x 19,5 x 13,7 mm (ca. 65 ct), krappengefasst. Die Öse mit einer Blüte aus drei Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Die Tafel mit wenigen, sehr oberflächlichen Kratzspuren.

L. 3,5 cm, 18,5 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

861   Gelbgold-Blütenring in Sternform mit 19 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Goldschmiede-Marke "DW" und Nummerierung "10". Zentraler Brillant (ca. 0,1 ct), in Weißgold krappengefasst. In einer Entourage von 18 krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Unscheinbar tragespurig.

Ringgröße 56, 6,1 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

862   Blütenring mit 17 Brillanten.

585er Gelbgold. Zentraler krappengefasster Brillant (ca. 0,2 ct). In einer Entourage von 16 weiteren krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,7 ct).

Äußerer Ring leicht tragespurig.

Ringgröße 57, 5,8 g.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
460 €

863   Blütenring mit 37 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Brillanten (0,03 ct) weitere 36 Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringschiene innenseitig u. mit kleinem Einschnitt, vermutlich von einer Größenänderung.

Ringgröße 55, 5,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

864   Gelbgold-Ring mit drei Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke mit einem "R" in einem Siegelring. Mit drei in Weißgold krappengefassten Brillanten (je ca. 0,1 ct / leicht getöntes Weiß / SI).

Der mittlere und ein äußerer Brillant etwas locker sitzend.

Ringgröße 53, 7 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

865   Filigraner Blütenring mit Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke, Nummerierung "050" und "5". Mit zentralem, krappengefassten Brillant (ca. 0,2 ct / Feines Weiß / SI). In einer Entourage von 12 weiteren krappengefassten Brillanten (ca. 0,3 ct).

Äußerer Ring tragespurig.

Ringgröße 55, 3,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

866   Blütenring mit 37 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen krappgefassten Brillanten (ca. 0,05 ct) in einer Entourage acht sowie 16 weiteren Brillanten. Zu den Seiten jeweils sechs Brillanten (ges. ca. 1,1 ct).

Der äußere Ring minimal tragespurig.

Ringgröße 55, 4,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

867   Filigraner Blütenring in Margeritenfom mit Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Nummerierung "1465". Mit sechs um einen siebten, erhöhten, krappengefassten Brillanten (je ca. 0,1 ct, ges. ca. 0,7 ct).

Schiene verändert.

Ringgröße 55, 3,1 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
440 €

868   Blütenring mit 31 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Nummeriert "100". Um einen mittleren Brillanten (ca. 0,1 ct) eine Entourage von sechs Brillanten (je ca. 0,03 ct) sowie 24 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct).

Äußere Schiene tragespurig.

Ringgröße 54, 4,5 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
380 €

869   Ellipsenförmiger Weißgold-Ring mit 32 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Nummerierung "1412". Erhöht in Krappenfassung neun Brillanten (je ca. 0,03 ct). Zu den Seiten krappengefasst 23 weitere Brillanten (ges. ca. 0,35 ct).

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

870   S-förmiger Blütenring mit 25 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Der mittlere und die beiden inneren geschwungenen Stege mit insgesamt 13 krappengefassten Brillanten (je ca. 0,03 ct). Die äußeren geschwungenen Stege mit 12 weiteren Brillanten (ges. ca. 0,55 ct).

Äußere Schiene leicht tragespurig.

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

871   Bandring mit fünf Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Auf der Schiene fünf pavégefasste Brillanten (ges. ca. 0,5 ct / Leicht getöntes Weiß / VSI).

Ringgröße 54, 7,6 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

872   Weißgold-Ring mit zwei Brillant-Solitären und weiteren Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke (leicht verschlagen). Mit zwei zargengefassten Brillanten (je ca. 0,2 ct) begleitend von je vier krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,5 ct).

Ringgröße 57, 4,7 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

873   Filigraner Weißgold-Ring mit Brillanten.

750er Weißgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und Punzierung "3729 AL" sowie "Ct. 0,11". Ein zentraler Brillant in Chatonfassung und jeweils zehn weiteren pavégefassten Brillanten auf den Schultern (ges. 0,31 ct, VS-G)

Mit einem Zertifikat des Juweliers ZLATAR Zvonko Maric, Zagreb, vom 02.10.2021.

Rhodinierung berieben.

Ringgröße 55, 1,9 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
320 €

874   Gelbgold-Bandring mit sieben Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellerpunze "IV". Schmaler Bandring mit sieben pavégefassten Brillanten (ges. 0,9 ct / Getöntes Weiß / Piqué).

Äußere Schiene leicht berieben. Tragespurig.

Ringgröße 54, 2,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
440 €

875   Gelbgold-Ring mit fünf Brillanten.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und nummeriert "1". Mit fünf Brillanten auf der Schiene, in Weißgold krappengefasst (ges. 0,5 ct / Weiß / VSI).

Äußere Ring minimal tragespurig.

Ringgröße 58, 4,6 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

876   Wishbone-Ring mit sieben Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Sieben zargengefasste Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) reihenformig als Spitze zulaufend angeordnet.

Ringgröße 54, 2,7 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

878   Ovaler Blütenring mit Smaragd und Entourage aus 60 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Zentraler, ovaler, opaker Smaragd (ca. 5,2 ct) und Entourage aus 16 bzw. 44 Brillanten (ges. ca. 0,15 ct).

Rhodinierung berieben. Leicht tragespurig.

Ringgröße 54, 4,8 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

879   Aufwendiger Blütenring mit Smaragd und Entourage aus 28 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke, Goldschmiedemarke (Rechteck mit Kreuz) und Stempelung "73 / 117". Zentral ein Smaragd (Doublette) im Brillantschliff (ca. 2,0 ct) mit ausgeprägtem Jardin. Mit einer Entourage von 28 Brillanten (ges. ca. 0,8 ct).

Tragespurig, leicht berieben.

Ringgröße 54, ges. 4,4 g.

Schätzpreis
750 €

880   Weißgold-Ring mit Smaragd im Baguette-Schliff und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. In Krappenfassung ein zentraler Smaragd (ca. 0,5 ct), flankiert von vier Brillanten (ges. ca. 0,12 ct).

Smaragd und eine Brillanten-Flanke etwas ungerade sitzend.

Ringgröße 54, 5 g.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
350 €

881   Blütenring mit ovalem Smaragd und 24 Brillanten.

375er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. In Krappenfassung ein zentraler Smaragd (ca. 0,8 ct). Entourage von 24 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 57, 3 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

882   Zierlicher Blütenring mit Smaragd und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Karatstempelung "040". Zentraler Smaragd (ca. 0,2 ct) in Krappenfassung, in einer Entourage von sechs krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 54, 2,9 g.

Schätzpreis
280 €

883   Ovaler Blütenring mit Smaragd-Solitär und Brillant-Entourage.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Juweliermarke "W" sowie nummeriert "708061". Zentraler ovaler Smaragd (ca. 0,5 ct) in Krappenfassung. Entourage von 12 Trapez-Diamanten (ca. 0,4 ct) und 24 Brillanten (0,5 ct).

Ringgröße 57, 6,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
460 €

884   Gelbgold-Ring mit zwei Smaragden.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Seitlich mit zwei ovalen Smaragden (ges. ca. 1 ct) mit feinem Jardin und sechs Brillanten (ges. ca 0,2 ct) in Krappenfassung.

Ein Smaragd mit feinen Einschlüssen.

Ringgröße 54, 6,1 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

885   Bandring mit Turmalin-Solitär. Angela Cummings. 1986.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie punziert, mit Kreis, Jahresangabe und Herstellername. Zargengefasster, grüner Turmalin (ca. 1 ct).

Eine Hauptfacette mit winzigem Chip.

Ringgröße 50, 5,3 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

886   Pavé-Ring mit Turmalinen und Brillanten. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14K Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke "JCR". Dreireihige Pavéfassung mit 27 Turmalinen (ges. ca. 1,5 ct) und 16 Kleinstbrillanten.

Ringgröße 52, 10 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

887   Weißgold-Ring mit Turmalin und Brillant-Entourage.

750er Weißgold, partiell mattiert, mit Feingehaltsmarke "18 K" und Herstellermarke "MCD". Zargengefasster Turmalin (ca. 2,3 ct) im gemischten Schliff mit einer Entourage von 22 kleinen, pavégefassten Diamanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 54, 9,4 g.

Schätzpreis
700 €

888   Ring mit großem Tansanit-Solitär.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Goldschmiedestempel "IV". À-jour-gearbeiteter Ring mit zentralem Tansanit im Ovalschliff (ca. 5,3 ct), in Krappenfassung. Entourage von zehn Brillanten zu den Seiten sowie sechs Diamanten in Trapezschliff oben und unten (ges. ca. 1,1 ct), ebenfalls krappengefasst.

Ringgröße 54, 6,7 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
900 €

889   Ring mit Saphir-Solitär.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Karatstempelung "0,51". Krappengefasster, nachtblauer Saphir (ca. 0,5 ct) in Ovalschliff. Zu den Seiten begleitet von jeweils drei weiteren krappengefassten Brillanten.

Ringgröße 54, 2,6 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
360 €

890   Gelbgold-Ring mit zentralem Tansanit und Brillanten und Saphiren.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke sowie Goldschmiedestempel "IV". Krappengefasster Tansanit-Solitär in Ovalschliff (ca. 1,2 ct). Die Schultern mit jeweils drei Brillanten und Saphiren.

Ringgröße 54, 3 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

891   Opulenter Gelbgold-Ring mit Tansanit im Ovalschliff.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV".
Zentraler Tansanit (ca. 3,2 ct) in Krappenfassung und 47 Brillanten (ca. 0,6 ct).

Drei Brillanten im Sitz etwas verdrückt.

Ringgröße 54, 7,1 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

892   Opulenter Gelbgold-Ring mit zentralem Tansanit und Brillant-Entourage.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV".
Zentraler Tansanit (ca. 3,2 ct) in Ovalschliff in Krappenfassung mit einer Entourage von 82 Brillanten (ca. 0,3 ct), seitlich in Kanalfassung.

Ringgröße 54, 4,9 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

893   Gelbgold-Blütenring mit sieben Tansaniten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV". Um einen zentralen Tansanit (ca. 1,2 ct) eine Entourage von 6 weiteren Tansaniten (ges. ca. 3 ct). Der Konturbereich mit 60 Brillanten (ges. 0,2 ct).

Ringgröße 57, 5,8 g.

Schätzpreis
500 €

894   Rautenförmiger Blüten-Gelbgoldring mit neun Tansaniten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie gepunzter Marke "IV". Neun ovale Tansaniten (ges. ca. 2,7 ct) rautenförmig geordnet in Pavéfassung.

Ringgröße 54, 5,5 g.

Schätzpreis
400 €

895   À-jour- gearbeiteter Gelbgold-Ring mit zwei tropfenförmigen Tansaniten und zehn Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Marke "IV".
Zwei als gegenüberstehendes Paar angeordnete Tansanite (ges. 1,2 ct) mit Krappenfassung, in Entourage von je fünf Brillanten.

Ringgröße 54, 3,4 g.

Schätzpreis
320 €
Zuschlag
260 €

896   Floraler Gelbgold-Ring mit Amethyst. 1970er Jahre.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Juweliermarke in Palmen-Form (?). Mit einem ovalen Amethysten (ca. 4,2 ct) in Chatonfassung und Ringschiene in "S"-Form.

Die Haupttafel mit unscheinbarem Kratzer.

Ringgröße 55, 5,3 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

897   Ring mit Amethyst-Solitär im Smaragd-Schliff.

750er Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke und "18 K". Zentraler Amethyst in Smaragd-Schliff, 19 x 16 x 15 mm (ca. 31 ct), krappengefasst. Die Schultern mit pavégefassten Brillanten sowie jeweils zwei zargengefassten Diamanten in Triangel-Form (ges. ca. 0,6 ct).

Die Tafel mit einem sehr oberflächlichen Kratzer.

Ringgröße 54, 17,2 g.

Schätzpreis
1.000 €

898   Ring mit violettem reuleaux-förmigem Turmalin-Solitär.

750er Weißgold, 18K und 750er Feingehaltsmarke (leicht verschlagen) Zentraler Turmalin in Trillion Schliff (ca. 7 ct), krappengefasst. Auf dem Ringschultern je 15 Diamanten in Baguetteschliff (ges. ca. 0,3 ct), kanal- bzw. pavégefasst und ein weiterer Brillant.

Unterteil des Turmalins mit kleiner Feder. Die Tafel mit kleinen Kratzspuren.

Ringgröße 52, 6 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.100 €

899   Gelbgold-Ring mit Rubellit in Tropfenform und Brillanten.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit zentralem krappengefassten Rubellit in Tropfenform (ca. 2,9 ct). Zu den Seiten je acht in Weißgold krappengefasste Brillanten.

Ein leicht locker sitzender Brillant.

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

900   Gelbgold-Ring mit tropfenförmigem, roten Spinell und blauem Saphir.

585er Gelbgold (geprüft), Feingehaltsmarke verschlagen. Schwer lesbares Goldschmiede-Monogramm, wohl "PD 81". Gegenübergestellt ein roter Spinell (ca. 0,2 ct) und ein blauer Saphir (ges. ca. 0,1 ct) in Tropfenform, zargengefasst. Mit 22 pavégefassten Kleinstbrillanten in Schleifenform umlaufend.

Der Spinell mit kleinstem Chip an einer Facette.

Ringgröße 54, 4,2 g.

Schätzpreis
340 €

901   Geldgold-Ring mit Ceylon-Saphiren. Lance Fischer. 21. Jh.

Lance Fischer um 2011 Melbourne

14K Gelbgold, gestempelt sowie mit Herstellerpunze "LF" (Lance Fischer). In Pavéfassung 35 Ceylon-Saphire in Baguetteschliff (ca. 3,8 ct) sowie 54 in Brillantschliff (ca. 4,6 ct, ges. ca. 8,4 ct).

Ringgröße 54, 9,5 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
850 €

902   Ring mit Feueropal-Solitär im Smaragd-Schliff.

18K Weißgold und Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und Monogramm "NH". In Gelbgold krappengefasster Feueropal-Solitär, 11 x 9 mm (ca. 3,2 ct). Auf den Schultern zwei à-jour-gearbeitete Schleifen mit je 13 Brillanten in Pavéfassung, ebenfalls in Gelbgold sowie die Ringschiene im Schulterbereich zu ihren Seiten mit weiteren, je 15 pavégefassten Brillanten in Weißgold (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 52, 11 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

903   Ring mit Feueropal-Solitär.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Feueropal (ca. 5,2 ct) 24 weiße Saphire in Brillantschliff (ges. ca. 0,9 ct.) in Krappenfassung.

Mit einem Kaufzertifikat.

Einige Entourage-Steine etwas unregelmäßig im Sitz.

Ringgröße 54, 6,1 g.

Schätzpreis
420 €

904   Ring mit orangfarbenem Topas-Solitär.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Stempel "LR". Mit krappengefasstem Topas im Ovalschliff (ca. 5,4 ct). Die Schultern mit je zehn pavégefassten Kleinstbrillanten in Weißgold.

Die Ringschiene unscheinbar tragespurig.

Ringgröße 55, 8,4 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
650 €

905   Pavé-Ring mit orangen Topasen und Brillanten. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und weiterer leicht verschlagener Herstellermarke, wohl "JCR". Jeweils in Pavéfassung 55 Topase (ges. ca. 1,6 ct) sowie auf zwei äußeren Weißgold-Schienen ges. 20 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 52, 8,1 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

906   Extravaganter Gelbgold-Ring mit Citrinen im Navetteschliff. Evtl. Robert Guild, USA. 21. Jh.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie wohl Herstellermarke "GUILD". Breite Ringschiene mit vier verschieden großen Citrinen im Navetteschliff (ges. ca. 2,6 ct) und fünf weiteren im Carréschliff (ges. ca. 0,5 ct), jeweils krappengefasst. Auf den Schultern verteilt zahlreiche pavégefasste Kleinstbrillanten und Kleinstcitrine im Brillantschliff.

Einer der großen Citrine leicht locker sitzend. Die Spitzen der Navetten jeweils mit leichten Chips. Eine äußere, kleine Navette mit kreisförmigem Sprung durch Bestoßung.

Ringgröße 52, 22,2 g.

Schätzpreis
1.500 €

907   Weißgold-Ring mit großem Türkis-Cabochon. Rajola S.p.A., Italien. 21. Jh.

Rajola S.p.A. 1926 Torre del Greco

18K Weißgold, auf je zwei Marken punziert "18 K / Italy" sowie "Rajola", eine Sernmarke sowie "669" und "NA". Ein zentraler Türkis-Cabochen (ca. 12 ct) zargengefasst, die ausladenden Schulterbereiche je mit 17 pavégefassten Brillanten (ges. ca. 1,1 ct).

Türkis mit leichter Verfärbung.

Ringgröße 51, 14,5 g.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
850 €

908   Gelbgold-Ring mit Türkisbesatz.

18K Gelbgold, gestempelt (leicht verschlagen). Sieben Türkis-Cabochons, krappengefasst und mit Goldfiligran zu einer Blüte angeordnet.

Goldfiligran und Krappenfassung sowie die Ringschiene teils leicht verformt. Zwei der Türkise verfärbt.

Ringgröße 53, 4,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

909   Herrenring mit Onyx.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit achteckigem Onyx in Zargenfassung.

Provenienz: Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Leicht tragespurig, innere Schiene mit kleinster Bestoßung. Die Tafel mit zwei minimalen Kratzspuren.

Ringgröße 57, 11,8 g.

Schätzpreis
400 €

910   Gelbgold-Ring mit großem Stern-Saphir.

14K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14K" und Marke "B" (?). Zargengefasster Stern-Saphir-Cabochon (ca. 6 ct) mit einer Entourage von 16 weißen und vier hellblauen Saphiren, jeweils krappengefasst.

Ringgröße 55, 13,5 g.

Schätzpreis
800 €
Zuschlag
700 €

911   Gelbgold-Ring mit Chalcedon-Cabochon und Saphir-Entourage. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14 K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und leicht verschlagener Herstellermarke "JCR". Mit zentralem, krappengefasstem Chalcedon-Cabochon 16 x 12 mm (ca. 10,3 ct). Krappengefasste Entourage von 20 durchscheinend violetten und weißen Saphiren in Brillantschliff (ges. ca. 1,3 ct), jeweils abwechselnd angeordnet.

Einzelne violette Saphire leicht ungerade in Krappenfassung sitzend.

Ringgröße 52, 6,6 g.

Schätzpreis
350 €

912   Parure mit Jade-Cabochons.

585er Gelbgold, jeweils mit Feingehaltsmarke sowie mit Ortsmarke "Hong Kong" und Herstellermonogramm "WW". Ohrstecker, Collier-Anhänger und Ring jeweils mit lilanem Jade-Cabochon, je ca. 18 x 13 mm sowie einer Entourage aus 16 rosa-violetten Saphiren (je ges. ca. 0,6 ct) und vier Brillanten (je ges. ca. 0,1 ct).

Minimal tragespurig. Ein Stein der Entourage des Ringes leicht ungerade stehend.

Ringgröße 52, Collier L. 3,3 cm, Ohrstecker L. 2,5 cm, ges. 27,4 g.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

913   Tansanit-Demi-Parure aus Collieranhänger und einem Paar Ohrhänger in Tropfenform.

Jeweils 585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Marke "IV". Mit jeweils neun Turmalinen in Navetteschliff (Ohrhänger ges. je ca. 2,3 ct, das Collier ges. ca. 3,3 ct). Die Steine chatongefasst und ebenfalls oval angeordnet als Tropfen angeordnet. Zu den Seiten jeweils acht Kleinstbrillanten.

Die Öse eines Ohrhängers leicht geöffnet.

Collier-Anhänger L. 3,4 cm, Ohrhänger L. 3,9 cm, ges. 9,4 g.

Schätzpreis
500 €

914   Demi Parure "Butterfly" mit Almandinen und Padparadscha Saphiren.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14 K" und Herstellermarke "L.E", Anhänger mit Nummerierung "4", Ohrstecker jeweils mit "1".
Anhänger mit vier Almandinen im Tropfenschliff, sechs Padparadscha Saphiren im Navettschliff, 14 Citrinen teils im Navettenschliff, zentralem Brillanten, jeweils krappengefasst, sowie 44 in Weißgold pavégefassten, runden Diamanten (ges. ca. 3,1 ct).
Ohr-Clipstecker jeweils mit zwei Almandinen im Tropfenschliff, drei Padparadscha im Navettenschliff, sieben
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Anhänger 30,4 x 19,7 mm, Ohrstecker jeweils 20,5 x 15 mm, ges. 17,7 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.700 €

915   Paar Blüten-Ohrstecker mit 15 Brillanten.

585er Weißgold, Feingehaltsmarke auf rückseitigem Steg der Stecker sowie auf den Muttern. Dort zudem "FB" und "DBP". Jeweils mit zentralem Brillanten (je ca. 0,1 ct), entouriert von je sechs weiteren Brillanten (ges. je ca. 0,1 ct.) und acht Kleinstbrillanten.

H. 1 cm, je 2,3 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

916   Paar vierschienige Ohrstecker mit Brillant-Pavé.

585er Gelbgold. Feingehaltsmarke auf der Mutter. Auf jeweils geschwungenen vier Schienen je 15 pavégefasste Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

H. 1,9 cm, ges. 5,6 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
420 €

917   Paar dreischienige Ohrstecker mit Brillant-Pavé- und Smaragd-Herzen.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie "1/4". Jeweils mit einem Smaragd in Zargenfassung und Herzschliff (je ca. 0,4 ct). Drei Schienen mit je 22 Brillanten in Krappenfassung sowie 16 bzw. 17 weiteren kanalgefassten Diamanten in Trapez-Schliff (ges. ca. 0,2 ct).

Die Herzfassungen jeweils etwas unregelmäßig bearbeitet.

L. 3,1 cm, ges. 5,9 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

918   Paar Ohrstecker mit Perle und Smaragd.

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke auf der Mutter. Jeweils mit einer silber-roséfarbenen Zuchtperle (6 mm) auf dem Stecker. Darunter an Ringöse jeweils krappengefasst um einen zentralen Smaragd (je 0,2 ct, ges. 0,4 ct. ) eine Entourage von je 14 Brillanten (ges. ca. 0,2).

Die Perlen mit minimalen Klebespuren an den Montierungen.

L. 2,1 cm. 4,7 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
320 €

919   Paar Blüten-Ohrstecker mit Amethyst-Solitären.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke jeweils auf der Mutter. Jeweils krappengefasster Amethyst im Rundschliff (je ca. 2,1 ct) mit Entourage von sechs Brillanten (ges. je ca. 0,2 ct).

D. 14 mm, je 3 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
360 €

920   Paar Gelbgold-Ohrstecker mit violettem Saphir.

585er Gold, mit Feingehaltsmarke "14 K" jeweils auf der Mutter. Je ein krappengefasster violetter Saphir (1,3 ct) sowie am Stecker mit je neun weiteren Kleinstbrillanten in Weißgold, pavégefasst.

Ein Ohrstecker mit minimalsten – nur unter Vergrößerung sichtbaren – Bestoßungen an den Facetten.

L. 1,7 cm, ges. 3,9 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

921   Paar Blüten-Ohrclipse mit Türkisen.

750er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Je 31, teils unterschiedlich große sowie verschieden gefärbte Türkise in Blütenform angeordnet.

Türkise zum Teil verfärbt.

D. 1,4 cm, ges. 8,9 g.

Schätzpreis
850 €

922   Paar Gold-Ohrringe mit Türkisen und einer Perle.

14K Gelbgold (geprüft). Mit je zwei Türkis-Cabochons und einer Zuchtperle (ca. 6 mm).

Türkise mit leichten Verfärbungen.

D. 1,9 cm, ges. 6,9 g.

Schätzpreis
500 €

923   Broschnadel mit zentralem Saphir.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Saphir (ca. 0,3 ct) in Krappenfassung und in einer Wellenform zu den Seiten je vier Kleinstbrillanten.

Oberer Steg der Broschnadel auf einer Seite minimal geknickt.

L. 6 cm, 3,6 g.

Schätzpreis
340 €

924   Tricolor-Brosche mit je drei Rubinen, Saphiren und Smaragden.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Hersteller-Marke "PR". Kranzförmig angeordnet jeweils abwechselnd drei Rubine, drei Saphire und drei Smaragde in Zargenfassung (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 1,8 ct). In den Zwischenräumen krappengefasst insgesamt neun Kleinstbrillanten.

D. 2,8 cm, 4,7 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

925   Choker mit Türkis-Perlen.

65 Türkis-Perlen (D. ca. 6 mm). Die jeweils letzten Perlen zwischengeknotet. Mit einer ovalen, durchbrochen gearbeiteten Kugel-Federschließe aus 800er Silber. Feingehaltsmarke und Punze "RN" auf der Feder.

Vereinzelte Perlen mit kleinen Sprüngen.

L. 41 cm, 20,6 g.

Schätzpreis
350 €

926   Matinée-Perlen-Collier und dreireihiges Perlen-Armband. Kohle & Co. 1950er oder 1960er Jahre.

Mit cremeweißen Zuchtperlen (D. ca. 7 mm), einzeln geknotet. Die Schließen des Armbands 585er Weißgold, jeweils mit Feingehaltsmarke sowie auf Verschlusskasten Herstellermarke "JKa". Das Zierelement des Colliers 835er Silber mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke "JKa".

Zuchtperlen mit leichten Wachstumsmerkmalen.

Collier L. 65 cm, Armband L. 17,5 cm, ges. 112,5 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

927   Tahiti-Perlen-Set mit Sautoir, Armband und Ring. Perlfekt, CZ. 21. Jh.

Das Sautoir aus 96 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 12,1 mm. Durchmesser. Mit Wachstumsmerkmalen und verschiedenen Formen von rundlich und oval bis Bouton und geringelt. Zwischengeknotet. Dazu jeweils ein stilgleicher 925er Silber-Ring mit einer Tahiti-Zuchtperle (ca. 11 mm) und 29 Kleinstbrillanten in Zargenfassung auf den Schultern. Sowie ein stilgleiches Armband mit 15 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 11 mm. Ebenfalls zwischengeknotet und mit verschiedenen Perlenformen ...
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Collier L. ca. 115 cm, 159,6 g, Armband L. ca. 20 cm, 28,4 g, Ringgröße 54, 14 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

928   Tuchspange mit großer Südsee-Mabé-Perle.

585er Gelbgold sowie partiell Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Südsee-Mabé-Perle (D. 19 mm).

Perle partiell mit feinem Krakelee.

L. 4,3 cm, 19,6 g.

Schätzpreis
900 €

929   Collieranhänger mit Tahiti-Zuchtperle.

750er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und 18 K Stempelung (leicht verschlagen) sowie einer gestempelten "9". Die Perle mit grau-silberner Körperfarbe in leicht geringelter Tropfenform (13 x 15 mm). Geschwungene, dreiteilige Schiene mit 12 Brillanten (ca. 0,1 ct) in zwei Kanalfassungen.

Rückseitig minimale Klebstoffspuren.

L. 2,8 cm, 7,0 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

930   Opulenter Gelbgoldring mit Tahiti-Perle.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke (etwas verschlagen).
Mit einer zentralen Tahiti-Perle (12 mm) auf einem Untersatz von 64 pavégefassten Brillanten (ca. 1 ct).

Vereinzelt tragespurig. Leichte Wachstumsmerkmale.

Ringgröße 52, 13,3 g.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
850 €

931   Gelbgold-Ring mit Tahiti-Perle.

14K Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie verschlagener weiterer Marke. Mit zentraler Tahiti-Zuchtperle (11 mm). Schultern und Hals des Rings mit Reliefdekor sowie 26 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct), pavégefasst in Weißgold.

Ringgröße 52, 13,6 g.

Schätzpreis
900 €

932   Gelbgold-Ring mit Südsee-Perle und zwei Diamanten.

750er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und "18 K" sowie leicht verschlagener Herstellermarke "JS". Mit einer zentralen Zuchtperle (D. 9,8 mm) sowie auf den Schultern zwei krappengefasste Diamanten in Tropfenform (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 55, 5,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

941   Große komplizierte Taschenuhr Lepine mit Repetition und Spielwerk. Wohl F. Bille (Spielwerk), wohl Paris. Wohl um 1810/1820.

Ferdinand Bille 19. Jh.

18K Gold. Rundes Gehäuse mit ovalem Bügel und Krone. Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen, gebläute Zeiger mit Pfeilspitze. Mit guillochiertem, äußeren Staubdeckel und einer leeren Kartusche. Die Scharniere bei der Zahl 3, die des Glasdeckels bei der Zahl 9. Auf der Spielwerkplatine gemarkt: "I25 F. ..IL..E" (Bohrungen im Bereich der Marke) sowie auf der zweiten Platine nochmals gemarkt "F. BILLE". 3/4–Platine. Kompensationsunruh mit Spiralfeder.
Seltenes und aufwendiges
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D. 58 mm, 155 g.

Schätzpreis
3.500-4.000 €
Zuschlag
3.000 €

942   Gold-Savonette. Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union". Schweiz. Um 1910.

Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union" um 1880 Dresden – 1925 Glashütte

585er Gelbgold. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes. Kleine Sekunde. Zwei Golddeckel, darauf jeweils einheitlich gemarkt: Krone, Glocke mit fünf Sternen, Feingehaltsmarke sowie die Schweizer "Einhörnchen"-Marke (offizielle Schweizer Garantiemarke für Gold) und Werknummer "83042". Zudem ein Reparaturverweis. Die Staubdeckel außenseitig guillochiert.
Auf dem Uhrwerk erneut die Glocken-Marke mit Schriftzug "Union" sowie identische Werknummer. Dreiviertelplatine. Ankerhemmung. Chatonierter Unruhstein. Steine und gebläute Breguet-Spirale. Ganggenauer Lauf.

Sehr guter Erhaltungszustand. Guillochierung des vorderen Staubdeckels mit vereinzelten minimalen Verpressungen.

D. 52 mm, 98,6 g.

Schätzpreis
2.000 €

943   Goldene Damen-Armbanduhr. VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB). 1969– 1973.

Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) 1845 Glashütte – heute

585er Gelbgold. Werk mit 17 Lagersteinen, Handaufzug. Gangfähig. Werkdeckel geprägt mit Firmenstempel "GUB", mit Feingehaltsmarke und Monogramm "ZE" für Zwickauer Edelschmiede (Gehäusehersteller) sowie eingestanzt nummeriert "910911". Zifferblatt mit Strich-Indizes, bezeichnet "Glashütte" und "17 Rubis". Auf der Werkplatine nummeriert: 08 594 (wohl Kaliber 08–20). Armband mit 14 runden gebürsteten Gliedern in Borke-Dekor. Mit Faltschließe und Sicherungskette. Auf der Faltschließe erneut Feingehaltsmarke und Gehäusherstellerpunze. Mit dem originalen Etui. Ganggenauer Lauf.

Etwas tragespurig.

D. 15 mm, L. 17,3 cm, Gew. (ohne Werk) 14,9 g.

Schätzpreis
1.300 €

944   Reiseuhr. Wien. 2. Viertel 19. Jh.

Messing, feuervergoldet. Flache, achteckige Plinthe mit vier gedrückten Kugelfüßen. Darauf zwei ruhende Löwen, auf ihren Rücken das runde, guillochierte Uhrengehäuse tragend. Vordere und hintere Lünette jeweils verglast, gegossener Tragegriff. Zifferblatt ebenfalls vergoldet und guillochiert mit römischen Indizes. 1–Tage-Werk, Spindelgang, Wiener 4/4–Schlag auf Feder sowie separate Weckerfeder. Mit einem ergänzten Aufzugschlüssel. Ganggenauer Lauf.

Eine identische Uhr abgebildet in: Peter Fritsch: "Wiener" Reiseuhren. Wien 2010. S. 290.

Repetitionsknopf fehlend. Gehäuse an der äußeren re. Wandung mit kleiner Druckstelle.

H. 19,5 cm, B. 12,6 cm, T. 16,2 cm.

Schätzpreis
2.800-3.600 €
Zuschlag
2.400 €

945   Portaluhr. Wohl Berlin. Um 1820/1830.

Holz und Wurzelholz, furniert, Messing, partiell feuervergoldet. Hochrechteckiger Aufbau, vier korintische Säulen über gestuftem Sockel, Kranzgesims. Schwebende Uhrtrommel. Massiver Mittelsteg aus Messing als Tonfederhalterung und Resonanzüberträger. Pendellinse in Form eines geflügelten Putto mit Blumenkränzen. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes, Brequetzeiger aus Messing. 1–Tage-Werk mit englischer Hakenhemmung (Clementgang). 1/2–Stunden-Rechenschlagwerk auf Tonfeder. Schlag- ...
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H. 47,7 cm, B. 32,3 cm, T. 20,1 cm.

Schätzpreis
1.800 €

946   Tischuhr, sogen. Zappler. Wohl Wien. Wohl Mitte 19. Jh.

Weiß- und Gelbmetall, gepresst, Metalldraht, vergoldet, teils farbig staffiert, polychrome Glassteine, Perle. Korpus in Form eines Blumenkorbes mit Blatt- und Astwerk sowie Tieren auf ebonisiertem Holzsockel mit vier Kugelfüßen. Emaillezifferblatt mit römischen Indizes, in dem imposanten, filigranen Gefüge des Blumenbouquets die zentrale Blüte bildend. Das Vorderpendel am u. Ende mit einem Adler. 1–Tage-Werk. Mit einem Aufzugsschlüssel. Ganggenauer Lauf. Mit einem ...
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H. 25 cm (mit Glassturz), B. 16 cm, T. 11 cm.

Schätzpreis
800-1.100 €

951   Deckelbecher. Christian Friedrich Holland oder Christian Friedrich Haußmann, Dresden. 1741.

Silber, getrieben und gegossen, innen vergoldet. Achtfach facettierte Kuppa, unten bauchig ausladend und nach einer Einziehung sich konisch weitend. Fuß und Deckel ebenfalls achtfach facettiert. Unterseits mit einer Dresdner Stadtmarke, der verschlagenen Jahresmarke "Q" für 1741 und Meistermarke (Rosenberg Lf. Nr. 1792). Im Deckel innenseitig eine spätere Gravur "1849. Als Anerkennung vieljähriger treuer Verwaltung.".

Vgl. ein im Typus sehr ähnliches Stück: Deckelbecher, Samuel
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H. 17,5 cm, 179,8 g.

Schätzpreis
950-1.200 €

952   Teller mit Widmung an Herzog Johann von Sachsen, dem späteren König. Heinrich Christoph Carl Westermann, Leipzig. 1827.

Heinrich Christoph Carl Westermann 1777 unbekannt – 1835 Leipzig
Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz

Silber, gegossen und getrieben, aufwendig ziseliert. Am Rand mit der Meistermarke "CGW" (Schröder, Nr. 1622), Leipziger Beschaumarke und Jahresbuchstabe "G". Im Spiegel mit gravierter Widmung "Die Freuden des Vaters sind die Erfüllung unserer Wünsche. S[eine]r Königl. Hoheit dem Herzoge Johann Nepomuck von Sachsen von seinen treuen Unterthanen zu Jahnishausen. 1827".

1827 gebar Amalie Auguste von Bayern dem jungen Herzog und späteren König Johann von Sachsen das erste Kind Maria
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D. 25,5 cm, 589,3 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
750 €

953   Paar Kerzenleuchter aus der Dresdner Hofsilberkammer. Carl David Schrödel. Um 1770.

Carl David Schrödel 1711 Dresden? – 1773 ebenda?
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen / I. Kö 1750 Dresden – 1827 ebenda

Silber, gegossen und getrieben. Balusterförmiger, fünffach facettierter Schaft auf flach glockenförmigem Rundstand und schlanker Tülle mit ausgestelltem, wellig gekniffenem Mündungsrand. Tülle, Schaft und Stand mit lanzettförmigem Blattdekor in Flachrelief. Jeweils am Fuß mit dem Beschauzeichen Dresden, Ende 18. Jh. (Rosenberg 1679) sowie der Meistermarke Carl David Schrödels (Rosenberg 1806). Im Stand innenwandig jeweils mit graviertem, ligiertes Monogramm "FA" Friedrich Augusts III., ...
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H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 284 g / H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 278 g.

Schätzpreis
12.000 €
Zuschlag
15.000 €

954   Münzbecher. 1888.

Friedrich Heinrich Emil Eckert 1824 Dresden (?) – 1886 ebenda

Silber, getrieben, gegossen und partiell vergoldet. Zylindrische Kuppa auf drei Kugelfüßen. Die Wandung umlaufend reich mit floralem Dekor auf gekörneltem Grund ziseliert zwischen drei Münzen:
1. Kurfürst Johann Georg I. (1615 – 1656), 1/2 Taler, 1626, Clauß/Kahnt 179, selten.
2. Johann Georg II. (1656–1680), 2/3 Taler, 1675, Clauß/Kahnt 405.
3. August II. König von Polen, 2/3 Taler, 1697, Kahnt 111.
Am Mündungsrand umlaufend graviert "Seinem Pathen Hans Hans Georg von
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H. 10 cm, D. 7,5 cm, 160,4 g.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

955   Kaffeekanne. Heinrich Plödterl (zugeschr.), Dresden. 1844.

12–lötiges Silber. Unterzeits mit der Dresdner Beschaumarke mit gekreuzten Schwertern, Meistermarke, Jahresbuchstabe "P" für 1844 sowie Tremolierstich.

Korpus mit einer unscheinbaren, kreisrunden Druckstelle, eine weitere am Hals des Ausgusses.

H. 24 cm, 883,2 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

956   Schale. Gebrüder Friedländer, Berlin. Um 1900.

Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Johanna Gräfin von Schaffgotsch 1842 Poremba (Oberschlesien) – 1910 Koppitz (Oberschlesien)

925er Silber, klarlackiert. Zwölffach facetierte Wandung. Im Spiegel mit graviertem, bekröntem Wappen, wohl der Familie Schaffgotsch. Unterseits gepunzt, Halbmond mit Krone, Feingehaltsmarke 925 sowie Herstellermarke.

Lack an einer Facette der äußeren Wandung sowie unterseits berieben. Zwischen zwei Facetten eine nur innenwandig sichtbare Lötspur.

D. 14 cm, 111,2 g.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
340 €

957   Drei Besteckteile aus dem "Dresdner Ratssilber". Karl Groß, Dresden / Ausführung: Bruckmann & Söhne, 1909.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne 1805 Heilbronn – 1973 ebenda

800er Silber. Auf dem Messer mit der
Marke von Karl Groß und Monogramm "KG". Jeweils punziert, Krone und Halbmond, "Goldschmiedeinnung Dresden" und "800" sowie mit ligiertem Monogramm "VSJ".

Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 318, KatNr. 374.

"Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Rathauses (1905–10) beschloss der Rat der Stadt die Anfertigung eines umfangreichen Tafelsilbers. Dresden gehört damit zu den wenigen
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Messer L. 26,5 cm, Gabel L. 20,5 cm, Kuchengabel L. 18,5 cm. Gew. (ohne Messer) 157,9 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
800 €

959   Paar Delphin-Kerzenleuchter. 2. H. 19. Jh.

Silber, vergoldet, Malachit. Mehrteilig. Auf einem mit Malachit belegtem Sockel montiert. Ungemarkt.

Der Schwanz des Delphins mit Lötstelle. Gewinde eines Leuchters defekt, jeweils klebemontiert. Vereinzelt kratzspurig und berieben sowie mit Resten eines Klebers. Malachitschäfte mit minimalen Ausbrüchen. Die Plinthen wohl erneuert, geklebt.

H. je 14,6 cm.

Schätzpreis
500 €

960   Miniatur-Amphore im Renaissancestil mit Widderköpfen und mythologischen Szenen. Wien. Um 1870.

Silber, partiell polychrom emailliert. Am Standring mit dem Wiener Beschauzeichen 1865–1872 (Rosenberg 7865) und einer weiteren, verschlagenen Punze.

H. 9,4 cm, D. 2,8 cm, 88,4 g.

Schätzpreis
350 €

961   Jugendstil-Lorgnette. Vor 1903.

Tula-Silber. Ungemarkt. Feine Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug am Stiel auszulösen. Abgerundeter Korpus mit Überdeckung der Gläser. Floraler Tula-Dekor sowie Ring mit Öse am Abschluß. Mit Etui, dieses verso mit bezeichnetem Etikett.

Vereinzelte Bereibungen und leichte Bestoßungen. Im Bereich des Nodus bzw. der Glasüberdeckung mit kleinen Materialausbrüchen. Etui gebrauchsspurig.

L. 9,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

962   Seltene Art déco – Lorgnette. Karl Timmel, Dresden. 1920er/1930er Jahre.

Karl Timmel 1891 Dresden – letzte Erw. 1937 ebenda

14K Weißgold, auf dem Nasenbügel gemarkt "W-14 K" und Meistermarke (nach re. zeigende Pfeilspitze mit 'C'). Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug eines Auslösers am Stiel zu betätigen. Stiel à- jour-gearbeitet mit zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,1 ct) und einem blauen Spinell. Mit Kette, diese mit zwei à- jour-gerbeiteten Zwischengliedern mit je einem Brillianten. Einzeln in die Kette integriert zwei weitere Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) in Zargenfassung und zwei ...
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L. 5,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
900 €

963   Schraubflasche. Hans Roth, Ravensburg. Mitte 17. Jh.

Hans Roth tätig um 1610

Zinn. Vielfach kannelierter, zylindrischer Korpus, Schraubdeckel mit profiliertem Tragering. Die Wandung mit graviertem Monogramm und Datierung "LH 1664". Innenseitig am Boden mit zweifacher Meistermarke sowie der Stadtmarke gemarkt.

Vgl. zu den Marken: Erwin Hintze, Süddeutsche Zinngießer II, S. 187 Lfde Nr. 987.

Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren. Der Deckel mit einer Fehlstelle am u. Rand sowie etwas gedellt.

H. 17,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

964   Großer Mörser mit Doppelpistill. Wohl 18. Jh.

Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand, zwei ellipsoide Handhaben. Mit einem Doppelpistill.

Oxidationsspurig. Herstellungsbedingte Lunker, vor allem im u. Bereich der Außenwandung.

H. 15 cm, D. 16 cm, Pistill L. 27,8 cm, ges. 3,7 kg.

Schätzpreis
150 €

965   Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Nach 1806.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt, Stiel genietet. Zylindrischer Korpus mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf dem Stiel mit dem bekrönten Monogramm "FAR" von Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen, unterhalb gestempelt nummeriert "18".

Vgl. dazu: Kasserolle, Sachsen, um 1700, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, Inv.-Nr. 50264.

Berieben und bestoßen. Verzinnung korrodiert.

D. 14,1 cm, H. 6 cm, L. (mit Stiel) 28,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €

966   Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2. H. 19. Jh.

Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.

Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.

Schätzpreis
750 €

967   Altarkruzifix. Süddeutsch / Alpenländisch (?). Wohl 18. Jh.

Zinn und Messing, versilbert, vergoldet und graviert. Rückseitig zwei Granate, ein Spinell (oder Fluorit) und ein orangener Citrin.

Zentraler Edelstein aus der Fassung der Rückseite verloren. Stift mit verzierter Krone (wie am waagerechten Balken) von der Spitze des Kreuzes verloren, daher die Vorderseite locker und o. ca. 2 mm aus dem Lot. Vergoldung des Kreuzes abgerieben, grüne Oxidationsspuren.

H. 34,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
340 €

968   Standkruzifix mit Passionssymbolen. Wohl 2. H. 19. Jh.

Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden

Holz und Messing.

Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.

H. 42,5 cm.

Schätzpreis
350-400 €

969   Leuchter. Richard Müller für K. M. Seifert Co., Dresden-Löbtau. Um 1900/1901.

Messing, gegossen, geschnitten, genietet, gelötet und verschraubt. Ungemarkt.

Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, InvNr. 50601.

Vgl. Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden – Aufbruch in die Moderne, Dresden 1999, S. 330, KatNr. 401.

Unauffällige Oxidationsspuren am Fuß.

H. 31 cm, Dm. Fuß 14,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

970   Johann George Schmidt (verkleinerte Kopie nach), Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. Um 2000.

Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden

Kupfer, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.

Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.

H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.

Schätzpreis
950 €

971   Vase. Nino Ferrari für "Case e Giardino", Mailand. Um 1936– 1940.

Nino Ferrari 1908 Canneto sull'Oglio – 1981 Brescia
Casa e Giardino 1936 Mailand – letzte Erw. 1960

Kupfer, gedreht und gepresst sowie gelötet und getrieben. Unterseits mit geprägter Signatur "Nino Ferrari" sowie Firmenmarke "Casa e Giardino".

Zur Form und Oberflächenbehandlung vgl.: Stefania Cretella: Nino Ferrari – l'arte del metallo tra tradizione e modernità. Mailand 2024. KatNr 80–86 sowie zur Technik den Beitrag von Andrea Baldrati, ebenda S. 55–61.

Zwei unscheinbare, sehr flache Druckstellen im Bereich der Schulter. Eine leichte Bereibung am u. Korpus.

H. 21,0 cm, D. ca. 19 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
2.800 €

981   Reise-Schreibschatulle. Wohl süddeutsch oder englisch. 19. Jh.

Walnussholz, partiell lackiert, Messing, Eisen. Quaderförmiger Korpus, die Mitte des Deckels, die Ecken sowie die senkrechten Außenkanten mit Messingbeschlagwerk. Die Front mit einer Vorrichtung für das Vorhängeschloss sowie einem weiteren, innenliegenden Schloss. Innenseitig insgesamt vier Eingerichte und Fächer in waagerechter Anordnung. Das erste Fach im Deckel, durch zwei Scharniere mittig klappbar und oberseits mit zwei Riegeln verschließbar. Das oberste Eingerichte des Korpus mit ...
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H. 18 cm, B. 41 cm, T. 25 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

982   Tabatière mit Tiermotiven. 18. Jh.

Email, farbig staffiert, Kupfer bzw. Tombak. Passig geschweifte Form auf ovalem Stand. Deckel innen- und außenwandig sowie der Boden mit Tierszenen. Das Scharnier auf der Dose und am Deckel montiert. Deckel und Boden jeweils mit Tombak-Fassung.

Partiell mit deutlichen Ausbrüchen, Riss im Bereich des Scharniers. Scharnier leicht gelöst, die Montierung und die Vergoldung mit Bereibungen.

H. 2,3 cm, B. 7,9 cm, T. 5,2 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €

984   Breiter Schmuckrahmen. Spätes 19./frühes 20. Jh.

Holz, Stuckrelief, vergoldet bzw. mit goldfarbenem Überzug. Profil: schmale Kehle, Platte, Kehle, Karnies mit Kreuzgravur und Blattwerk, Kehle, Vierkantstab, breiter, nach außen ansteigender und seitlich unterkehlter Wulst mit Akanthusblättern und Narzissen, Abschluss mit Wickelstab-Ornament.

Die Gehrungen trocknungsbedingt geöffnet. Zwei Materialverluste u.li. und Mi. Stellenweise weitere kleine Absplitterungen sowie Risse und Sprünge.

Ra. 94 x 63,2 cm, Falz 70,4 x 39 cm, Profil 14 x 6,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

985   Täbriz. 20. Jh.

Wolle auf Baumwolle, ca. 300.000 Knoten/m². Rechteckiges Innenfeld mit floralen Elementen auf rotem Grund. Die Hauptborbürde mit floralen, gegenläufigen Motiven auf weißem Grund. Die Enden zu Fransen verknotet.

Fransen mit ungleichmäßiger Länge. Vereinzelt fleckig.

242 x 130 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
220 €

986   Barockkommode. Mitteldeutsch. Um 1750.

Nussbaum auf Nadelholz furniert, schellackpoliert. Dreischübig, einfach geschweifte Front. Auf der Platte Fläche mit vierfach gespiegeltem Furnier in Nussbaumwurzel. An den Seitenwänden zweifach gespiegeltes Nussbaum-Furnier.
Abgeschrägte Ecken, ohne Griffe. Originale Schnappschlösser. Schlüssel vorhanden. Wappenförmige Schlüsselschilder aus Messing, möglicherweise Biedermeier-Zeit.

Zu den Vorbildern der Sockelzone vgl. Gisela Haase: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts, Leipzig 1986, KatNr. 73a und b, S. 278.

Furnier partiell rissig und bestoßen, wenige Ergänzungen. In den Schubfronten geschlossen Bohrungen der ursprünglichen Handhaben.
Rückwand und Sockel mit Ergänzungen. Laufleisten erneuert.

H. 79 cm, B. 106 cm, T. 55,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

987   Schreibtisch. Sog. Zweites Dresdner Rokoko. Wohl 1920er Jahre.

Nussbaum, auf Nadelholz furniert. Schreibtisch mit querrechteckigem Korpus auf geschweiften Beinen, geschweifte Front mit je zwei seitlichen Schüben und einem Mittelschub. Darüber ausziehbare, lederbezogene Schreibauflage.
Messinghandhaben und -schlüsselbeschläge. Mit zwei Schlüsseln.

Furnier partiell rissig und bestoßen, minimale Fehlstellen. Handhaben des Schreibtisches partiell etwas gelockert. Schübe innen mit Tintenflecken.

H. 80 cm, B. 114,5 cm, T. 67,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

988   Jugendstil-Wandspiegel. Um 1910.

Polychromes Glasmosaik, Holz und Metallbeschlag, Spiegelglas.

Speigelglas erneuert, im o. Bereich mit Korrosion. Halbkugelelement wohl mit Materialverlust. Fugenmasse mit vereinzeltem Materialverlust, minimale Chips. Verso korrosionsspurig.

67,5 x 53,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
650 €

989   Großer oktogonaler Wandspiegel im venezianischen Stil. Italien. 20. Jh.

Farbloses Glas, Spiegelglas. Geschliffene Blütenbandornamentik. Voluten-Bekrönung. Montierte Blütenrosetten und Blätter, 40 Ziernägel mit Glaskopf. Auf eine Holzplatte montiert.

Verspiegelung mit Oxidationen.

H. 108,5 cm.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
440 €

990   Art déco-Grafikständer. Wohl 2. Viertel 20. Jh.

Buchenholz, rötlichbraun gebeizt. Unterseitig gestempelt "JP" (nicht aufgelöst) und nummeriert "974".

Minimal kratzspurig. Flüssigkeitsflecken auf dem u. Regalboden und den Flügeln.

H. 111 cm, B. 82 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

991   Ein Koppchen und zwei Teekännchen. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.

Porzellan, glasiert, Koppchen und ein Kännchen mit Imari-Dekor in Unterglasurblau und Aufglasureisenrot und Gold. Das Koppchen unterseits mit Blume. Die Wandung des zweiten Kännchens mit Landschaftsdekor in Unterglasurblau.

Deckel der Kännchen fehlen, Boden des Kännchens mit Landschaftsdekor mit Haarriss. Der Tüllenansatz geklebt und mit alter Restaurierung, der Ausguss mit Chip. Das Koppchen mit zwei Brandflecken am Rand, das zweite Kännchen mit Chip am Standring.

Koppchen H. 4,4 cm / Kännchen, H. 8,5 cm / Kännchen H. 6,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

992   Libationsbecher. Dehua, Provinz Fujian, China. Qing-Dynastie, Kangxi. 1662–1722.

Porzellan, glasiert. Ungemarkt. Mit Blumen als Reliefdekor an der Wandung sowie Astwerk als à jour gearbeiteter Standfuß.

Vgl. die nahezu identischen libationsbecher in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PO 8294 und folgende.

Wandung mit feinem Haarriss (ca. 3 cm). Am Mündungsrand und Stand mit Chip. Vereinzelt kleine Brandflecken.

H. 5,3 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

993   Schale mit Drachendekor. Japan. 19./20. Jh.

Silber. Doppelwandig gearbeitet. Unterseits in japanischen Schriftzeichen gemarkt "Reines Silber".

Wandung mit leichten Kratzspuren.

H. 6,5 cm, D. 9 cm, 115,5 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
200 €

994   Oktogonaler Spielkasten. China. Qing-Dynastie, wohl 19. Jh.

Schwarzer Lack über Papiermaché, Golddekor. Flacher Korpus mit Walmdeckel auf vier Tatzenfüßen, dekoriert mit Figuren in traditionellen Pagoden-Landschaften in Kartuschen mit vegetabilem Dekor.

Eingerichte fehlend. Der Korpus mit vereinzelten Bestoßungen. Lackierung des Deckel seitlich sowie innwandig mit Rissbildung und Farbverlusten. Die u. Deckelkante mit einzelnen Retuschen. Golddekor partiell etwas berieben.

H. 13 cm, B. 36,5 cm, T. 30 cm.

Schätzpreis
350 €

995   Drei Vasen Hu, Meiping und Huluping und eine Deckeldose. China. 2. H. 20. Jh.

Zinnoberroter Lack, geschnitzt und poliert. Die Wandungen mit Landschaftsdarstellungen bzw.floralen und Tiermotiven.

Standring und Mündungsrand partiell leicht berieben.

Vasen H. 22 cm / 18 cm / 16,5 cm / Dose D. 10,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

996   Naga in der Art südostasiatischer Vorbilder. Wohl Frankreich. 20. Jh.

Terrakotta. Lotusblüte am Schweif als Vase zu verwenden.

Die Plastik adaptiert frei Naga, ein Schlangenwesen oder Schlagengottheit der indischen Mythologie.

Oberfläche verwittert. Eine Flosse am Schwanz abgebrochen.

H. 82,5 cm.

Schätzpreis
350 €

997   Pulverflasche. Osmanisch 19. Jh.

Holzkorpus, lederbezogen, Kupfer, vermessingt. Mit reliefierten Ziernägeln, schauseitig ein rundes, ziseliertes Medaillon, seitlich ein ziseliertes Band, Schütte reich profiliert und ziseliert.

Deutlich gebrauchsspurig, im Inneren marginale Reste von Schießpulver. Vermessingung partiell verloren, einige Ziernägel fehlend. Leder oxidiert.

H. 24,5 cm, B. 16 cm, T. 9 cm.

Schätzpreis
400 €
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