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AUKTION 83 08. November 2025
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391   Richard Müller "Skelett im Grase". 1898.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Kaltnadelradierung auf Bütten. In der Platte o.li. monogrammiert und datiert "RM98", unter der Darstellung bezeichnet "Richard Müller sculps.", "Verlag von Ernst Seeger in Berlin", "O. Felsing Berlin impr.". Abzug zwischen 1898 und 1910. U.li. mit dem Prägestempel des Deutschen Kunstverlegervereins (Lugt 1600). In den o. Blattecken von alter Hand in Blei bezeichnet, u.Mi. alt bezeichnet "Müller Schlafender Tod", in der u.re. Ecke nummeriert "1069". Auf Untersatzpapier montiert und hinter ...
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Pl. 16 x 24,7 cm, Bl. 35 x 51 cm, Ra. 43 x 60,5 cm.

Schätzpreis
700-800 €
Zuschlag
700 €
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392   Carlo Mense "Andacht". 1919.

Carlo Mense 1886 Rheine/Westfahlen – 1965 Königswinter

Kaltnadelradierung mit Plattenton auf bräunlichem Simili-Japan. U.re. in der Platte signiert "C. Mense", u.li. nochmals in Blei signiert "C. Mense". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 9. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
WVZ Drenker-Nagels 540; Söhn HDO 72704–09.

Minimal randgebräunt.

Pl. 23 x 17,3 cm, Bl. 41 x 30,8 cm.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
360 €
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393   Willy Müller-Lückendorf "Blick zum Roll und Tölz" (Rollberg und Tolzberg). 1932.

Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf

Farbige Pastellkreidezeichnung. In Blei signiert und datiert u.li. "W. Müller-Lückendorf 1932". Fest im Passepartout klebemontiert, verso auf dem Untersatzkarton u.re. betitelt. Hinter Glas in einer versilberten, profilierten Leiste gerahmt.

Willy Müller-Lückendorf fügte dem vorliegenden Werk noch den Titel "Sommerlandschaft" hinzu. Das Motiv zeigt den Blick vom Lückendorfer Perscherberg nach Peterhof, mit Häusern am Fuße des Falkenberg und Deutsch-Gabel.

Wir danken der Knut Müller, Chemnitz, für freundliche Hinweise.

In den Randbereichen leicht lichtrandig.

BA. 37 x 50 cm, Ra. 60,3 x 72,2 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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394   Gabriele Münter "Blumengießen". Um 1912.

Gabriele Münter 1877 Berlin – 1962 München

Holzschnitt auf "BFK Rives"-Bütten. U.re. im Stock monogrammiert "M". Posthumer Handabzug vom Originalstock im Besitz der Gabriele Münter und Johannes Eichler Stiftung durch D. P. Druck- und Publikations GmbH München. Nummeriert "123/150". Verso mit Annotationen des Druckers. Hinter Glas gerahmt.

Stk. 22 x 19,8 cm, Bl. 48,5 x 45 cm, Ra. 68 x 58 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
460 €

395   Otto Niemeyer-Holstein "Achtersteven eines Wracks". 1927.

Otto Niemeyer-Holstein 1896 Kiel – 1985 Lüttenort/Koserow

Holzschnitt auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert "ONH". U.li. mit dem ligierten Blindstempel des Druckers Ernst Lau. Eines von 125 Exemplaren aus der Mappe "Das Meer. Sechs Holzschnitte von Otto Niemeyer-Holstein", Grafik-Edition XII, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1982.
WVZ Schmidt / Sohler / Lau 9.

Sehr unscheinbare Randmängel, die o.re. Ecke leicht knickspurig.

Stk. 45,8 x 35,8 cm, Bl. 62,5 x 46 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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396   Karl Opfermann "Madonna mit Kind" / "Maria und Joseph mit Kind". 1922.

Karl Opfermann 1891 Rødding Kommune (Nordschleswig) – 1960 Ahrensburg

Zwei Holzschnitte auf bräunlichem Maschinenbütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "Karl Opfermann" sowie typografisch künstler- und technikbezeichnet, u.re. nummeriert "35" / "37". Erschienen in "Die Rote Erde", 2. Folge, 1. Buch, Blatt 10 und 11, Adolf Harms Verlag, Hamburg 1922. Eines von je 400 Exemplaren der Normalauflage.
Söhn HDO 67201–10; 67201–11.

Partiell leicht stockfleckig, der li. Rand jeweils mit Spuren der früheren Broschur.

Stk. 22,7 x 14,5 cm / Stk. 23,5 x 16,9 cm, Bl. je 32 x 24 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

397   Emil Orlik "Sonntagmorgen in Brotzen" (Brocno, bei Roudnice nad Labem, Tschechische Republik). 1902.

Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin

Farblithografie. Im Stein ligiert monogrammiert "OE" o.re. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Voss-Andreae L 95.

Lit.: Claudia Glöckner: Emil Orlik. Grafik. Ausstellung vom 25.01 – 04.03.1980, Galerie Glöckner, Köln 1980, Nr. 85.

Blatt leicht wellig. Passepartout am u. Rand mit Wasserfleck.

St. 24 x 46 cm, Ra. 44,5 x 65,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

398   Emil Orlik "Döblin" / "Hans Thoma". 1920.

Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin

Zwei Radierungen mit leichtem Plattenton auf Bütten. Jeweils in der Platte betitelt, eine Arbeit datiert "1920". "Hans Thoma" unterhalb der Platte re. in Blei signiert "Orlik". Jeweils im Passepartout montiert.
WVZ Voss-Andreae R 578 und R 404a.

Die Blattränder minimal griff- und knickspurig. "Hans Thoma" mit wenigen unscheinbaren Fleckchen an den Blatträndern.

Pl. 8,8 x 7,6 cm, Bl. 20 x 15 cm / Pl. 13,8 x 11,2 cm, Bl. 35,3 x 25 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
320 €

399   Emil Orlik "Mit Rosen im Haar". 1921.

Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin

Kaltnadelradierung und Roulette. Unterhalb der Platte in Blei re. signiert "Orlik", li. nummeriert "44/50". U.li. in Blei betitelt. Im Passepartout montiert.
WVZ Voss-Andreae R 449 mit minimal abweichenden Plattenmaßen.

Die Blattränder minimal griff- und knickspurig. Die beiden o. Ecken mit Reißzwecklöchlein.

Pl. 17,5 x 14,5 cm, Bl. 29 x 25,2 cm.

Schätzpreis
180 €
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400   Otto Pankok "Sturmwellen". 1922.

Otto Pankok 1893 Mülheim an der Ruhr – 1966 Wesel

Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf kräftigem Papier. In der Platte u.Mi. monogrammiert "OP". U.re. in Blei signiert und datiert "Otto Pankok 22", li. betitelt. Einer von 28 bekannten Abzügen.
WVZ Jäger WR 251.

Selten.

Abgebildet in: Hellweg – Wochenschrift für deutsche Kunst, 4. Jahrgang, Heft 8, Essen 1924, S. 131, dort abweichend betitelt "Das Meer".

Blatt deutlich fleckig und gebräunt, mit Randläsionen. Kratzspurig u.li. im Bereich zwischen Monogramm und Signatur.

Pl. 33 x 50 cm, Bl. 52 x 63,5 cm.

Schätzpreis
700-800 €
Zuschlag
600 €

401   Hans Poelzig, Zwei Manuskripte. Um 1928.

Hans Poelzig 1869 Berlin – 1936 ebenda

Zwei Hefte mit 56 bzw. 16 Seiten sowie ein loses Doppelblatt. Ein Heft mit Manuskriptentwürfen für den Text "Katholizismus – Protestantismus" sowie mit sechs, überwiegend architektonischen Skizzen in Blei auf Skizzenpapier, mit zahlreichen leeren Seiten. Das andere Heft mit Manuskriptentwürfen zu "Form der katholischen Kirche" in Tinte auf liniertem Papier. Jeweils unsigniert. Klebebindung bzw. Klammerheftung.

"Kunst ist zeitlos, sie gehört zum Sein", notierte Hans Poelzig in
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20 x 16 cm / 19 x 16 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €
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402   Hans Purrmann "Sommer". 1918.

Hans Purrmann 1880 Speyer – 1966 Basel

Kaltnadelradierung mit Plattenton auf bräunlichem Simili-Japan. U.re. in Blei signiert "H. Purrmann". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 2. Mappe, 7. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen.
WVZ Heilmann / Hindelang 60, dort zusätzlich betitelt "Vier badende Frauen"; Söhn HDO 72702–7.

Leicht randgebräunt.

Pl. 17 x 20 cm, Bl. 31 x 40,2 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
900 €
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403   Hans Purrmann "Badende". 1918.

Hans Purrmann 1880 Speyer – 1966 Basel

Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Simili-Japan. U.re. In Blei signiert "H. Purrmann". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 2. Mappe, 6. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
WVZ Heilmann / Hindelang 61, dort zusätzlich betitelt "Sechs badende Frauen am Strand"; Söhn HDO 72702–6.

Im Plattenbereich etwas wellig.

Pl. 17,2 x 23,5 cm, Bl. 31 x 40,6 cm.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
1.300 €

404   Walter Richard Rehn "25 Jahre Gesangsverein "Gilde" an der Staatl. Akademie für Kunstgewerbe, Dresden." 1933.

Walter Richard Rehn 1884 Dresden – 1951 ebenda

Acht Radierungen auf kräftigem Kupferdruckpapier. Mappe mit acht Arbeiten, drei Titelblättern, 12 Seiten mit Gesangstexten und einem Abschlussblatt auf "H. Antique"-Bütten. Jeweils in Blei re. unterhalb der Darstellung signiert "Rehn". Druckerei Laubedruck, Dresden, 1933. In der originalen Flügelmappe.

Selten.

Im Jahre 1900 gründete sich an der Königlichen Kunstgewerbeschule Dresden ein Gesangsverein, der 1908 in die Vereinigung "Gilde" umgewandelt wurde. Diese Publikation erschien anlässlich der Feier des 25–jährigen Bestehens der Vereinigung.

Vereinzelte Stockfleckchen. Die Randbereiche teils leicht gestaucht, minimal gebräunt. Mappe mit einem Knick auf dem Vorderdeckel.

Pl. ca. 17,5 x 13,5 cm, Bl. 29 x 22,6 cm, Mappe 30 x 24 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

405   Auguste Rodin "Antonin Proust". 1897.

Auguste Rodin 1840 Paris – 1917 Meudon

Radierung auf kräftigem, chamoisfarbenem Bütten. Unsigniert. Am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", III. Jahrgang, 3. Heft, 8. Blatt, Berlin 1897.
WVZ Thorson X, 5. Zustand 60; WVZ Delteil 10; Söhn HDO 52803–8.

Vereinzelte Griffspuren. Verso ein montierungsbedingter Materialverlsut, resto nicht sichtbar.

Pl. 11 x 6,7 cm, Bl. 36,5 x 27,5 cm.

Schätzpreis
280 €

406   Edwin Scharff "Reiter". 1910.

Edwin Scharff 1887 Neu-Ulm – 1955 Hamburg

Kaltnadelradierung auf bräunlichem Simili-Japan. U.li. in der Platte datiert. U.re. in Blei signiert "Scharff". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 2. Mappe, 8. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
Söhn HDO 72702–08.

Minimal randgebräunt, im Plattenbereich leicht wellig.

Pl. 12 x 8,6 cm, Bl. 40,5 x 31 cm.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
700 €

407   Ludwig Schäfer, Drei Zeichnungen und 15 Radierungen aus dem Nachlass. 1906 -1914.

Ludwig Schäfer 1879 Berlin – 1915 Karpathen
Hans Meyer 1846 Berlin – 1919 ebenda

Jeweils signiert "Ludwig Schäfer", teilweise datiert.

Mit den Arbeiten:
a) Stehender weiblicher Akt, Zeichnung.
b) "Frühlingssturm", Entwurfszeichnung in Graphit und Kohle.
c) Studienzeichnung, verso mit dem Stempel "[...] di Roma".
d) 11 Radierungen mit mythologischen Themen, darunter Doubletten bzw. Probedrucke und kolorierte Blätter. Darunter 2. Probedruck des "Frühlingssturms" mit Widmung an Hans Meyer (1846–1919).
e) Mäßigung, im Stil Raffael Sanzios da
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Pl. max. 70 x 96 cm, Bl. max 73 x 95 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
1.100 €

408   Sascha Schneider, Halbakt eines Knaben mit Haarband. 1. Viertel 20. Jh.

Sascha Schneider 1870 St. Petersburg – 1927 Swinemünde

Grafitzeichnung auf olivgrünem Papier, sparsam in farbiger Kreide koloriert. Unsigniert. Vollflächig auf Malpappe montiert und im Passepartout hinter Glas gerahmt. Verso mit dem Etikett der Leipziger Rahmenfabrik "Richter & Knoth" sowie die Künstlerbezeichnung "Sascha Schneider" von fremder Hand.
Nicht im WVZ Starck.

Provenienz: Sächsischer Privatbesitz; vormals aus dem Besitz eines Meisterschülers von Sascha Schneider.

Bildträger und Unters. mit Materialverlust an der li. Bildkante, ebenda zwei weitere längliche Verluste des Bildträgers. In der li. Hälfte fingerspurig, Blattecken knickspurig. Leicht stockfleckig. Verso Reste älterer Klebemontierungen.

54,2 x 39,5 cm, Ra. 79 x 62,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
2.200 €
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409   Willy Schröder "Darß – Pommern – Weststrand" (Blick zur Hohen Düne, Ahrenshoop). Wohl 1930er/frühe 1940er Jahre.

Willy Schröder 1891 Leipzig – letzte Erw. vor 1958 Berlin

Aquarell und Deckfarben. U.re. signiert "Willy Schröder". Im Passepartout des Künstlers, darauf u.re. nochmals signiert sowie u.li. betitelt. Hinter Glas im Holzrahmen.

Am li. und u. Blattrand minimal lichtrandig. Technikbedingt unscheinbar wellig.

BA. 35,2 x 50,2 cm, Ra. 55,1 x 69,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
270 €
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410   Karl Schmidt-Rottluff "Haus mit Pappeln". 1913.

Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin

Holzschnitt auf kräftigem, chamoisfarbenem Japan. U.re. in Blei signiert "S. Rottluff". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 1. Mappe, 10. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1918. Eines von 25 Exemplaren der Vorzugsausgabe.
WVZ Schapire H 118; Söhn HDO 72701–10.

Abgebildet in: Heinz Spielmann, Klaus Fußmann, Hermann Gerlinger, Cuno Amiet: Die Maler der "Brücke" – Sammlung Hermann Gerlinger. Stuttgart 1995. S. 364, KatNr. 604.

"[Das Blatt] mit Eindrücken
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Stk. 23,6 x 24,5 cm, Bl. 31,8 x 33,4 cm.

Schätzpreis
2.900 €
Zuschlag
7.000 €

411   Kurt Schwitters "Ohne Titel (Dresden Sitz No. 11)". Sammlung Friedrich Bienert. 1926.

Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal
Friedrich Bienert 1891 Plauen bei Dresden – 1969 West-Berlin
Ida Bienert 1870 Langenbielau, Schlesien – 1965 München
Will Grohmann 1887 Bautzen – 1968 Berlin
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Sophie Lissitzky-Küppers 1891 Kiel – 1978 Nowosibirsk

Collage, verschiedene bedruckte Papiere, u.a. Eintrittskarte zur "Jahresschau Deutscher Arbeit Dresden", rosettenförmiges (Pralinen?-) Papier, Werbepapier der Zigarettenfabrik Yenidze sowie der Reemtsma AG, Teil eines Straßenbahnfahrscheines der Linie 10, Hannover, über- und miteinander dicht verleimt auf der Seite einer Dresdner Zeitung (die Zeitung verso an einer angelösten Ecke mit einer Annonce "25 PS Ammonstraße [Moto]rräder").
Merzzeichnung. Von Künstlerhand beschnitten und auf
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18,5 x 15 cm, Unters. 24 x 19 cm.

Schätzpreis
80.000-90.000 €

412   Robert Hermann Sterl, Steinheber am Werkblock. 1912.

Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Rudolf Feldmann 1878 Essen – 1958 Bielefeld

Kohlestiftzeichnung auf ockerfarbenem Bütten. Signiert und datiert "Rob Sterl 1912" u.li. In den Blattecken jeweils mit Sternchen-Markierungen in Blei. U.li. mit zwei Sternchen sowie mit dem Zusatz "breit". Verso Mi. in Blei bezeichnet "49,5/56". Im Passepartout montiert und hinter Museumsglas gerahmt.

Vgl. motivisch die Gemälde "Steinheber am Werkblock", 1912 (WVZ Popova 932) und "Wuchtender Steinbrucharbeiter", 1912 (WVZ Popova 933).

Provenienz: Privatsammlung
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40 x 47 cm, Ra. 57 x 71 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
2.800 €

413   Robert Hermann Sterl, Gehöft mit Wegekreuz in Eppan (Südtirol). 1917.

Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz

Aquarell, farbige Kreiden und Deckweiß auf Papier. U.re. wohl von der Witwe Helene Sterl in Blei monogrammiert "R. St", darunter von Künstlerhand ortsbezeichnet und ausführlich datiert "1. Okt[ober] 1917". Verso mit der teils verblassten Stempelung "Zensuriert / und genehmigt vom / K. u. K. Kriegspressequartier". Verso randumlaufend mit braunem Klebeband im Passepartout montiert.

Verzeichnet in: Uta H. Fötzsch, Udo Madaus (Hrsg.): Robert Sterl zum 70. Todestag – Gedenkschrift mit
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37,7 x 45,5 cm.

Schätzpreis
1.800-2.000 €
Zuschlag
1.100 €

414   Paul Adolf Seehaus "Wallfahrt". 1917.

Paul Adolf Seehaus 1891 Bonn – 1919 Hamburg

Radierung auf bräunlichem Simili-Japan. Mi.re. im Stock signiert und datiert "Seehaus 17", in Blei signiert "Seehaus" u.re. Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 2. Mappe, 9. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
WVZ Rave 34; Söhn HDO 72702–09.

Minimal randgebräunt, mit winzigen Knickspuren in den Ecken.

Pl. 16 x 23,5 cm, Bl. 31 x 40,5 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

415   Paul Signac "Abend (Le soir – La jétée de flassingue)". 1898.

Paul Signac 1863 Paris – 1935 ebenda

Farblithografie auf chamoisfarbenem China. Unsigniert. Am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", IV. Jahrgang, 1. Heft, Berlin 1898. Eines der 113 Beilagenexemplare für die Künstler- und Vorzugsausgabe zwischen den Seiten 8 / 9.
WVZ Kornfeld / Wick 20.
Söhn HDO 52901–1.

Vereinzelt knickspurig. Ein Löchlein im Segel Mi.re.

St. 20,3 x 26 cm, Bl. 27,7 x 36,4 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
450 €

416   Franz Skarbina "Bretonin". Um 1880.

Franz Skarbina 1849 Berlin – 1910 ebenda

Aquarell. Unsigniert. Hinter Glas in einer gekehlten Leiste mit künstlerbezeichnendem Messingschild gerahmt.
Das Werk ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Owesle registriert.

Technikbedingt leicht wellig. Verso umlaufend Reste einer Klebemontierung. Rahmen etwasbestoßen.

45,5 x 29,5 cm, Ra. 56,6 x 40,5 cm.

Schätzpreis
750 €

417   Franz Skarbina "Droschke im Regen". 1896.

Franz Skarbina 1849 Berlin – 1910 ebenda

Farblithografie auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton. Im Stein u.re. signiert und datiert "Skarbina 1896" und am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", II. Jahrgang, 1. Heft, 4. Blatt, Berlin 1896. Eines der 1400 Exemplare der Normalausgabe.
Söhn HDO 52701–4.

Vereinzelte Stockfleckchen, im Bereich des Steins partiell leicht wellig. Minimale Randbräunung.

St. 24,8 x 21,5 cm, Bl. 36,5 x 27,5 cm.

Schätzpreis
320 €
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418   Alice Sommer, Bildnis einer Frau mit Kopftuch. 1924.

Alice Sommer 1898 Dresden – 1982 Rotthalmünster

Fettkreidezeichnung auf dünnem Velin. Unsigniert. Datiert "12. Jan. 24.". Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und in Blei nummeriert. Freigestellt im Passepartout montiert.

Etwas angeschmutzt, knickspurig, u.re Ecke gestaucht. In den o. Ecken je ein ausgerissenes Reißzwecklöchlein.

32,2 x 24,5 cm., Psp. 48,2 x 39,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €
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419   Max Stobbe, Sommer im Biergarten. 1902.

Max Stobbe 1883 Altona – 1963 Hamburg

Kohlestiftzeichnung. U.re. signiert und datiert "M. Stobbe '2". Vollflächig im Passepartout montiert.

Das heitere Motiv und der Duktus erinnern an das im selben Jahr entstandene Gemälde Max Liebermanns "Die Terrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe", 1902, Hamburger Kunsthalle, InvNr. HK-1597.

Am re. Rand leicht berieben.

BA. 16,4 x 21,2 cm, Psp. 31,6 x 25,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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420   Niklaus Stoecklin "Die Blinde". 1918.

Niklaus Stoecklin 1896 Basel – 1982 ebenda

Lithografie auf feinem, chamoisfarbenem Japan. U.re. im Stein in Sütterlin signiert und ausführlich datiert, in Blei nochmals signiert "Niklaus Stoeklin" u.li. Verso nummeriert. Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 3. Mappe, 9. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen
Söhn HDO 72703–09.

Blatt beschnitten und unscheinbar randgebräunt, im Kantenbereich stellenweise gestaucht. Ein Montierungsrest in der o.li. Ecke.

St. 28,5 x 25 cm, Bl. 40,8 x 31 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €
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421   Oskar O. Treichel "Mädchen mit Puppe". 1919.

Oskar O. Treichel 1890 Berlin – vor 1958 ebenda

Linolschnitt auf bräunlichem Simili-Japan. U.re. im Stock monogrammiert und datiert "1T9", li. in Blei signiert "Treichel". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 4. Mappe, 10. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
Söhn HDO 72704–10.

Kaum sichtbare Randbräunung, die Blattkanten minimal gestaucht.

Stk. 24,2 x 15,7 cm, Bl. 41 x 31 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

422   Otto Ubbelohde "Motiv von der oberen Lahn" / "Bergstädtchen (Motiv aus Hessen)". 1895/1897.

Otto Ubbelohde 1867 Marburg (Lahn) – 1922 Großfelden (Marburg)

Zwei Radierungen mit leichtem Plattenton auf bräunlichem Kupferdruckkarton bzw. Bütten. Unsigniert. Jeweils am u. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", I. Jahrgang, 5. Heft, 1. Blatt / III. Jahrgang, 3. Heft, 1. Blatt, Berlin 1896–1897.
WVZ Graepler 13 / 19, dort mit geringfügig abweichenden Maßangaben.
Söhn HDO 52605–1, 52803–1.

Minimal lichtrandig und randgebräunt.

Pl. max. 18,8 x 15,7 cm, Bl. je 36,6 x 27,5 cm.

Schätzpreis
280 €

423   Maria Uhden "Rastende Zigeuner". 1918.

Maria Uhden 1892 Coburg – 1918 München
Georg Schrimpf 1889 München – 1938 Berlin

Holzschnitt auf bräunlichem Simili-Japan. U.re. im Stock monogrammiert "MU". Am Blattrand u.re. vom Witwer Georg Schrimpf posthum in Blei signiert, datiert und bezeichnet "aus dem Nachlass Maria Uhden". Erschienen in "Die Schaffenden", I. Jahrgang, 3. Mappe, 10. Blatt, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar 1919. In der u.li. Blattecke mit dem Trockenstempel DIE SCHAFFENDEN versehen und von Sammlerhand bezeichnet.
WVZ Hofmann-Präger H 1918–7; Söhn HDO 72703–10.

Die äußersten Blattkanten sehr unscheinbar randgebräunt, vereinzelt wellig.

Stk. 26 x 20 cm, Bl. 41,3 x 31 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
700 €

424   Wihelm Volz "Salomé" / "Aufzug und Tanz der Nymphen". 1896/1888.

Wilhelm Volz 1855 Karlsruhe – 1901 München

Zwei Farblithografien auf bräunlichem Maschinenbütten. In der Darstellung bzw. unter dem Stein typografisch monogrammiert und betitelt sowie am u.li. Blattrand bezeichnet. Ein Blatt mit Wasserzeichen (Fortuna). Erschienen in "PAN", II. Jahrgang, 3. Heft, 1. Blatt / IV. Jahrgang, 2. Heft, 4, Blatt, Berlin 1896 – 1898.
Söhn HDO 52703–1, 52902–4.

Vereinzelt leicht griffspurig und randgebräunt.

St. max. 27,3 x 18,7 cm, Bl. je 37 x 28 cm.

Schätzpreis
180 €
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425   Hans Wacker-Elsen "Else". 1922.

Hans Wacker-Elsen 1868 Düsseldorf – 1958 Ferch am Schwielowsee

Gouache auf grauem Karton. O. re. signiert und datiert "H. Wacker 1922" sowie betitelt.

Malschicht im Bereich des Halses mit kleinem Feuchtefleck.

28,5 x 25,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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426   Otto Westphal, Mühle bei Dresden / Blick in die Hochebene (Dolmar, Schmalkalden?) / Waldsaum (Erzgebirge?) / Lausanne (?) / Blick auf Schmalkalden. Um 1905– 1930.

Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden

Fünf Farbholzschnitte auf verschiedenen Papieren. Überwiegend im Stock monogrammiert "OW". Jeweils u.re. in Blei signiert "Otto Westphal", zum Teil betitelt, datiert und technikbezeichnet. Eine Arbeit mit einer Widmung des Künstlers versehen.

Provenienz: Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.

Zum Teil recto bzw. verso stockfleckig, vereinzelt knickpurig bzw. lichtrandig. Partiell mit Montierungsresten, "Lausanne" mit Einriss o.re.

Stk. min. 25,4 x 18,5 max. 29,8 x 39,8 cm, Bl. min. 27,2 x 20,4 cm, max. 41,3 x 51,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
700 €
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427   Otto Westphal "Loschwitz". 1942/1944.

Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden

Farbholzschnitt. U.re. in Blei signiert "Otto Westphal, u.li. betitelt.

Lichtrandig, etwas angeschmutzt und mit Wasserfleck u.li. Etwas knickfaltig.

Stk. 24,2 x 31,7 cm, Bl. 29,9 x 37,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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428   Paul Wilhelm, Stillleben mit Tulpen. Um 1950.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Aquarell und Deckfarben auf Japan. U.li. signiert "P. Wilhelm". Im Passepartout montiert.

Technikbedingt leicht wellig.

46,5 x 34,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €
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429   Paul Wilhelm, Stillleben mit Klatschmohn. 1930er/1950er Jahre.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Aquarell auf Japan. U.re. signiert "P. Wilhelm". Freigestellt im Passepartout montiert.

Montierungsbedingt in den Eckbereichen knitterspurig. Technikbedingt leicht wellig.

53,4 x 37,2 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €
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430   Paul Wilhelm "Perugia" / "Rom, Blick vom Castello dei Cesari" / Kleinstadt in Frankreich (?) / Zwei Schwäne im Schilf. 1922 / wohl 1920er Jahre.

Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul

Vier Bleistiftzeichnungen auf verschiedenen Papieren. Zwei Arbeiten signiert "P. Wilhelm", eine monogrammiert "P.W.", "Perugia" datiert. Das vierte Blatt verso mit einer weiteren Darstellung, wohl der Blick von den Radebeuler Weinhängen ins Elbtal (?). Eine Arbeit im Passepartout montiert.

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung; Geschenk von Prof. Dr. Werner Schmidt, Dresden.

Die Studien entstanden wohl in den 1920er Jahren, in denen Wilhelm mehrere Reisen durch Italien, Frankreich und die Schweiz unternahm.

Sehr vereinzelt wisch- und knickspurig.

Max. 22,5 x 28,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
250 €

431   Magnus Herbert Zeller "Illustrationen zum 'Nachsommer' von A. Stifter". 1935– 1937.

Magnus Herbert Zeller 1888 Biesenrode/Harz – 1972 Caputh
Karl Vollpracht 1876 Hilchenbach (Kreis Siegen) – 1957 Detmold

Zwölf Aquarelle. Jeweils signiert "Magnus Zeller" bzw. "M. Zeller" und teilweise datiert. Sämtliche Arbeiten mit rundem, blütenförmigem Sammlerstempel versehen (wohl Sammlung Karl Vollpracht, nicht aufgelöst, ähnlich Lugt L.2836). Jeweils im originalen, mit Rohseide bezogenen Passepartout montiert. In der originalen grünen Wildlederflügelmappe.
Mit den Arbeiten:
a) Die Begegnung
b) Beim Kunstschreiner
c) Beobachtung der Vögel
d) Väterlicher Kunstunterricht
...
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BA je ca. 24 x 17 cm, Mappe 40 x 30 x 4 cm.

Schätzpreis
1.500-1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

432   Oskar Zwintscher, Blick über die Gärten bei Diesbar. 1892.

Oskar Zwintscher 1870 Leipzig – 1916 Dresden

Bleistiftzeichnung auf gelblichem Papier. Unsigniert. U.re. ausführlich in Blei datiert "Juli 92". Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und zwei Sammlerstempeln Erhard Kaps und "N.B." im Kreis (Lugt 5177) versehen sowie Anotationen zum Künstler von fremder Hand.

Vgl. die papier- und formatgleiche Arbeit "Bei Diesbar an der Elbe" 1982, Bleistiftzeichnung, 15,5 x 24,8 cm, angeboten am 03.08.2025 bei Schmidt Kunstauktionen Dresden.

Seit Ende des Jahres 1892 lebte Oskar
...
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15,5 x 24,7 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.000 €
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433   Richard Ziegler, Stadt am Fluss / Kampfszene am Flussufer / Paar am Meer / Badende / Kampf gegen das Ungeheuer / Zwei Kampfszenen. Um 1923.

Richard Ziegler 1891 Pforzheim – 1992 ebenda

Sieben Lithografien, teils in Tusche überarbeitet. Überwiegend in Blei signiert oder monogrammiert. Teils verso bezeichnet "Probedruck".

Drei Arbeiten mit Randläsionen und Stockflecken. Teils gebräunt bzw. gegilbt, teils leicht knickspurig sowie atelierspurig.

Bl. min. 22,5 x 30,5 cm, Bl. max. 50 x 40 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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434   Richard Ziegler "Don Pankrazios Liebesgarten". Um 1925.

Richard Ziegler 1891 Pforzheim – 1992 ebenda

16 Lithografien auf feinem Japanbütten. Auf der letzten Seite in Blei von fremder Hand bezeichnet "Richard Ziegler Probedrucke". Im originalen Umschlag mit Titellithografie auf Japanbütten, darauf vorderseitig in Blei monogrammiert "RZ".

Selten.

Leicht stockfleckig. Die Ränder vereinzelt mit kleinen Knickspuren.

St. je ca. 20 x 14 cm, Bl. je 31 x 24 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

435   Heinrich Zille, Frauenkopf nach links. 1919.

Heinrich Zille 1858 Radeburg b. Dresden – 1929 Berlin

Lithografie auf Bütten. U.re in Blei signiert "H. Zille". U.li und verso mit Annotationen in Blei.

Ausschnitt aus dem 2. Blatt der Serie "Zwanglose Geschichten".
Vgl. Detlev Rosenbach: Heinrich Zille. Das graphische Werk. Berlin 1984, Nr. 60 c.

Verso mit Resten einer älteren Montierung.

11 x 13,6 cm.

Schätzpreis
350 €

436   Anders Zorn "Portrait der Madame Simon" / "Paul Verlaine II". 1895/1896.

Anders Zorn 1860 Yvraden bei Mora – 1920 Mora

Zwei Radierungen. a) In der Platte u.Mi. signiert "Zorn" sowie unterhalb der Darstellung Mi. typografisch bezeichnet "Anders Zorn / Portrait / Pan I 2". Aus "Pan", Heft 2, 1. Jg., Berlin 1895 als Beilage vor S. 67.
WVZ Asplund 67; Söhn HDO 52602–2.
b) In der Platte u.li. signiert und datiert "18 Zorn 95" sowie am u. Blattrand li. typografisch bezeichnet "Anders Zorn, Paul Verlaine Originalradierung Pan II 1." Aus "Pan", Heft 1, 2. Jg., Berlin 1896 als Beilage vor S. 69.
WVZ Apslund 94; Söhn HDO 52701–6.

Etwas lichtrandig und im o. Bereich vereinzelt sehr unscheinbar stockfleckig / Etwas lichtrandig, recto wie verso vereinzelt stockfleckig.

Pl. 23,7 x 16 cm, Bl. 36,2 x 27 cm / Pl. 24 x 16,1 cm, Bl. 36,5 x 27,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

437   Leipziger Künstler "Die Versuchung". Um 1920.

Aquarell auf bräunlichem Papier. Unsigniert. Unterhalb der Darstellung betitelt. Vollflächig auf Untersatzkarton montiert, darauf verso zum Teil undeutlich bezeichnet "[...] Borsdorf bei Leipzig".

U. Bereich mit Klebespuren. Unters. an den seitlichen Kanten stockfleckig.

18 x 11,5 cm, Unters. 23,5 x 13,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

438   Drei Werkverzeichnisse: Conrad Felixmüller: Das Graphische Werk / Franz M. Jansen: Das Graphische Werk / Christian Rohlfs: Das druckgraphische Gesamtwerk. 1987/ 1994/1987.

Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Franz Maria Jansen 1885 Köln – 1958 Felderhoferbrücke (Bröltal)
Christian Rohlfs 1849 Niendorf – 1938 Hagen

Vorzugsausgaben. Zwei Ausgaben mit je drei unsignierten Originalholzschnitten.
a) Hrsg. von Gerhart Söhn. Edition GS, Düsseldorf, 1987. 2. Auflage.
b) Hrsg. von Ulrike Merholz. Edition GS, Düsseldorf, 1994.
c) Hrsg. von Wilfried Utermann. Galerie Utermann, Dortmund, 1987.

Überwiegend verlagsfrisch, die Einbände mit minimalen Stauch- und Knickspuren.

Einband max. 28,5 x 22 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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441   Karl-Heinz Adler "Serielle Lineaturen" (Zwei Spiralen, zueinander). 1988.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden

Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. Verso bezeichnet "Karl-Heinz Adler 1988 Serielle Lineaturen Bleistiftzeichnung"
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.

O.li. leicht angeschmutzt. Verso u.re. Reste einer Klebemontierung.

32 x 24 cm.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
1.400 €
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442   Karl-Heinz Adler "Serielle Lineaturen" (Auseinanderlaufend). 1986.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden

Bleistiftzeichnung. Verso signiert und datiert "K.-H. Adler 86". Auf hinterlegtes Passepartout montiert und freistehend hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.

Vgl. zu diesen zentralen Arbeiten in Adlers Werk:
Bozena Kowalska, Karl-Heinz Adler, Ingrid Adler (Hrsg.): Adler: auf der Suche nach Ordnung und Raum. Kunstsammlungen Chemnitz, 3. Oktober bis 14. November 2004 "Bilder ohne Titel – Malerei"; in der Ausstellung "Experiment Konkret" Museum für Konkrete Kunst Ingolstadt, 21. Januar bis 4. April 2005. Berlin 2004, S. 47–78.

Das Blatt ist fälschlich zur Aufhängung im Hochformat montiert und gerahmt.

16,7 x 23,4 cm, Ra. 22 x 29 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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443   Karl-Heinz Adler "Serielle Lineaturen" (Zwei Strahlenbündel, vertikal). 1987.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden

Bleistiftzeichnung auf Papier. Verso signiert, datiert und technikbezeichnet "Karl-Heinz Adler 1987 Bleistiftzeichnung". Hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.

71 x 46 cm, Ra. 76 x 51 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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444   Karl-Heinz Adler "Serielle Lineaturen" (Strahlung, gespiegelt). 1987.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden

Bleistiftzeichnung auf Papier. Verso signiert, datiert und technibezeichnet "Karl-Heinz Adler 1987 Bleistiftzeichnung". Hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Tauscher aufgenommen.

71 x 46 cm, Ra. 76 x 51 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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445   Elisabeth Ahnert, Blumenbeet. Wohl um 1960.

Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf

Collage (verschiedene Papiere) und Deckfarben. In schwarzem Faserstift u.re. monogrammiert "EA". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Technikbedingt vereinzelt leicht wellig, teilweise leicht aufstehende Kanten. Verso am o. Rand ein Fleck in blauer Deckfarbe.

17 x 9,6 cm, Ra. 36,5 x 26,6 cm.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €
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446   Gerhard Altenbourg "Waldiges". 1962.

Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Kreidelithografie auf Velin. U.re. in Blei signiert und datiert "Altenbourg 62", darunter mit dem Blindstempel des Künstlers. U.li. nummeriert "8/8" und u.Mi. betitelt.
WVZ Janda L77, mit leicht abweichendem Steinmaß.

Ausgestellt in: Gerhard Altenbourg Hommage – Zeichnung Lithographie Holzschnitt. Galerie Profil, Weimar, 2000.

Minimal knickspurig.

St. 30 x 45,5 cm, Bl. 35,2 x 50,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
460 €
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447   Gerhard Altenbourg "In den Gefilden von Nysa". 1973.

Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Farbholzschnitt auf kräftigem Hosho Japan. U.re. in grauer Tusche signiert und datiert "Altenbourg 1973" sowie betitelt und mit dem Blindstempel des Künstlers versehen, u.li. nummeriert "42/100".
WVZ Janda H 169 2 (von 2).

Eine winzige, runde Druckstelle in der dritten Figur von links.

Stk. 11 x 18,2 cm, Bl. 18 x 22,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

448   Gerhard Altenbourg "Clothildchen oder Klotho". 1982.

Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Radierung in Blauschwarz auf kräftigem, wolkigen Papier. Unterhalb der Darstellung signiert "Altenbourg", darunter betitelt. Darunter monogrammiert "A", mit dem Blindstempel des Künstlers versehen sowie nummeriert "7/18" und datiert 1982".
WVZ Janda R 4 II 3 (von II 3).

Pl. 10,3 x 8,2 cm, Bl. 27 x 20 cm.

Schätzpreis
280 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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449   Eugen Batz, Ohne Titel. Wohl 1963.

Eugen Batz 1905 Velbert – 1986 Wuppertal

Mischtechnik. U.li. signiert und datiert "e batz R 63". U.re. nummeriert: "Oe 30066 ". An den Blattecken auf Untersatzkarton montiert.

65,5 x 47,7 cm, Unters. 79,8 x 60 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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450   Eugen Batz, Tunesische Landschaft. 1977.

Eugen Batz 1905 Velbert – 1986 Wuppertal

Aquarell. In Blei signiert und datiert "e. Batz 1977" "gr. – land" "37.T." u.re. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Malschicht im o. Bereich mit vereinzelten Farbverlusten.

28,4 x 29,2 cm, Ra. 53 x 53 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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451   Norbert Bisky "Pascal". 2022.

Norbert Bisky 1970 Leipzig

Acryl über Farbdigitaldruck auf kräfigem Bütten. U.li. in der Darstellung in Blei betitelt, u.Mi. signiert und datiert "Bisky 2022", u.re nummeriert "266/464". Edition König Galerie, Berlin. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Med. 40,5 x 30,4 cm, Bl. 40,7 x 30,5 cm, Ra.53,5 x 42 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
3.400 €
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452   Willy Becker, Westerzgebirge – Blick zum Fichtelberg. Wohl 1970er Jahre.

Willy Becker 1903 Dresden – 1987 ebenda

Aquarell. Signiert u.re. "Becker". Verso u.re. mit einem Etikett, darauf nummeriert "15.", betitelt sowie mit Preisangabe und Bezeichnung "Marten, Dresden" und "R".

Ausgestellt in: Lohgerber Museum & Galerie Dippoldiswalde, 07.03.-12.05.2003.

U.li. mit unscheinbar bräunlichem Fleck. Verso mit Montierungsresten sowie leicht atelierspurig.

48,5 x 65,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €
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453   Willy Becker, Georgenfeld – Häuser im Schnee. Wohl 1970er Jahre.

Willy Becker 1903 Dresden – 1987 ebenda

Aquarell. Signiert "Becker" u.li. Verso u.re. mit einem Etikett, darauf nummeriert "II/9", betitelt sowie mit Preisangabe und Bezeichnung "Marten/Dresden".

Ausgestellt in: Lohgerber Museum & Galerie Dippoldiswalde, 07.03.-12.05.2003.

Blattecke u.li. minimal angestaucht. Li. Blattrand u. mit kleinem Einriss. Verso mit Montierungsresten.

50 x 68 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €
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454   Willy Becker "Kahleberg". Wohl 1970er Jahre.

Willy Becker 1903 Dresden – 1987 ebenda

Aquarell. Signiert "Becker" und betitelt u.re. Verso u.re. nummeriert "28".

Ausgestellt in: Lohgerber Museum & Galerie Dippoldiswalde, 07.03.-12.05.2003.

Verso mit Montierungsresten.

50 x 63,5 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
380 €
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455   Willy Becker "Purschenstein". Wohl 1970er Jahre.

Willy Becker 1903 Dresden – 1987 ebenda

Aquarell. Signiert und betitelt u.re. "Becker". Verso u.re. mit einem Etikett, darauf nummeriert "12.", betitelt sowie mit Preisangabe und Bezeichnung "Marten/Dresden" und "R".
Ausgestellt in: Lohgerber Museum & Galerie Dippoldiswalde, 07.03.-12.05.2003.

Verso mit Montierungsresten.

49,8 x 63,5 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
340 €

456   Hanspeter Bethke, Abstrakte Komposition. 1986.

Hanspeter Bethke 1935 Magdeburg – 2018 Saxdorf

Mischtechnik (Acryl und schwarze Druckfarbe) auf bräunlichem Papier. U.re. in Blei signiert und datiert "H P Bethke 86" sowie mit einer persönlichen Widmung versehen.

Knitter-, stauch- und atelierspurig, die Blattkanten unregelmäßig beschnitten. Zwei teils fachmännisch hinterlegte Einrisse und kleinere Randmängel.

54 x 86 cm.

Schätzpreis
240 €
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457   Joachim Böttcher, Komposition in Blau, Gelb und Grau / Komposition in Gelb, Grün und Türkis / Kubischer Raum. 1991/ 1991/2009.

Joachim Böttcher 1946 Oberdorla (Thüringen) – lebt in Berlin

Zwei Farbserigrafien / Lithografie auf Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "Joachim Böttcher" und datiert sowie u.li. nummeriert "12/20" / "13/20" / "2/8". Die beiden Serigrafien jeweils auf einen Untersatz montiert.

Leicht wellig und knickspurig, vereinzelt minimal angeschmutzt.

Bl. max. ca. 60 x 74,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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458   Dietrich Burger "Parkfestspiele" / "Eisläufer" / "Aufbruch" / "Zu Neujahr '14" / "Sammler" / Kleiner Artist. 1976– 2016.

Dietrich Burger 1935 Bad Frankenhausen – lebt in Roda bei Leipzig

Lithografie / fünf Radierungen. Alle Arbeiten in Blei signiert "Burger" bzw. monogrammiert und datiert sowie überwiegend betitelt, nummeriert und bezeichnet. "Zu Neujahr" verso mit einer persönlichen Widmung des Künstlers. Darunter ein Probedruck und ein Künstlerexemplar.

Zumeist in gutem Zustand mit einigen wenigen Knickspuren. "Kleiner Artist" knapp am li. Plattenrand beschnitten.

Bl. max. 39,5 x 50,8 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
240 €

459   Wolfgang E. Biedermann, Schwarze Zeichen vor Rosa, Gelb und Blau. 1987.

Wolfgang E. Biedermann 1940 Plauen – 2008 Leipzig

Farbserigrafie auf kräftigem "Hahnemühle"-Büttenkarton. U.re. in Blei signiert und datiert "W. E. Biedermann 87".

Leicht wellig und aterlierspurig.

Bl. 78 x 55,8 cm.

Schätzpreis
450 €
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460   Ernst Bursche, Hohes Ufer bei Ahrenshoop / Steilküste (Rügen?). 1950er Jahre/1954.

Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf

Zwei farbige Pastellkreidezeichnungen auf "Hahnemühle"-Maschinenbütten und chamoisfarbenem Papier. Eine Arbeit signiert und datiert "E. Bursche 54" sowie verso mit einer beschnittenen, unvollendeten Aktstudie in Blei.

Knick- und wischspurig, mit leichten Randmängeln und Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

48,7 x 63 cm / 33 x 48 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
550 €
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461   Ernst Bursche, Weidende Schafe (Darß?) / "Alte Bäume in Ahrenshoop". 1956.

Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf

Aquarell auf Aquarellkarton / Farbige Pastellkreidezeichnung auf "Hahnemühle"-Maschinenbütten. Die erste Arbeit o.re. in Blei signiert und datiert "E. Bursche 56".

Zu "Alte Bäume in Ahrenshoop" vgl. die nahezu motivgleiche Farblithografie von 1956, angeboten am 21. Juni 2025 bei Schmidt Kunstauktionen, Dresden.

Knick-, stauch- und wischspurig, mit leichten Randmängeln und Reißzwecklöchlein. Das Aquarell li. und re. mit Klebebandresten aus dem Werkprozess.

49,6 x 31,2 cm / 63 x 48,7 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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462   Rolf Cavael, Ohne Titel. 3. Viertel 20. Jh.

Rolf Cavael 1898 Königsberg – 1979 München

Aquarell und Farbkreidezeichnung. U.re. monogrammiert "CA". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Ein Griffknick über der gelben Struktur o.

35 x 42,9 cm, Ra. 46,7 x 59 cm.

Schätzpreis
600-700 €
Zuschlag
650 €

463   Marc Chagall "La baie des Anges". 1960.

Marc Chagall 1887 Witebsk – 1985 Paul de Vence

Farblithografie. Unsigniert, verso in Blei von fremder Hand bezeichnet. Verlegt bei Éditions André Sauret, Monte-Carlo, gedruckt bei Mourlot, Paris.
WVZ Mourlot 286.

Die Blattecken mit kleinsten Stauchungen.

Bl. 32 x 24,5 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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464   Marc Chagall "L'Ange". 1960.

Marc Chagall 1887 Witebsk – 1985 Paul de Vence

Farblithografie. Unsigniert, verso in Blei von fremder Hand bezeichnet. Verlegt bei Éditions André Sauret, Monte-Carlo, gedruckt bei Mourlot, Paris.
WVZ Mourlot 288.

Die Blattecken mit minimalen Knickspuren.

Bl. 32 x 24,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
100 €
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465   Hans Christoph "Am Zeitungskiosk". Wohl 1947.

Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda

Aquarell über Faserstiftzeichnung auf Bütten. U.re. signiert "Christoph" und li. bezeichnet "647 f". Verso nochmals signiert, betitelt und von fremder Hand bezeichnet.
Werkliste Masky 647f.

Ausgestellt in:
Hans Chrisstoph (1901–1992). Werke von 1933 – 1980. Galerie Döbele, 27.01. – 24.02.2007.

Hans Christoph (1901–1992) Werke von 1931 – 1979. Galerie Döbele, 19.01. – 09.03.2018.

Leicht stockfleckig und atelierspurig. Vereinzelt griffspurig.

49 x 33,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

466   Hans Christoph "Informel, rot, blau" (Zwei Fische). 1969.

Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda

Gouache und Tusche über Wachs auf kräftigem Karton. Signiert u.re. "christoph". Verso u.re. ausführlich datiert "XII 0 69". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Werkliste Masky XII o 69, mit leicht abweichender Maßangabe.

Verso atelierspurig sowie o. mit Montierungsresten.

35 x 50 cm, Ra. 51,5 x 66,5 cm.

Schätzpreis
2.400 €

467   Hans Christoph, Ohne Titel. Wohl 1960er/1970er Jahre.

Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda

Mischtechnik auf leichtem, gelblichem Karton. Signiert u.li. "Christoph", u.re. nummeriert "3" und "5". Verso u.li. in Blei bezeichnet, durch Materialabrieb unvollständig "[..] 39[?]". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in älterem Holzrahmen gerahmt. Der Rahmen verso auf den Leisten je durch Überklebung unleserlich bezeichnet, re. Rahmenleiste mit Brandstempel wohl "H. Laz. 1931".
Nicht in der Werkliste Maksy.

In den Blattecken jeweils unscheinbare Reißzwecklöchlein. Technikbedingt unscheinbar wellig. Verso in den Randbereichen mit montierungsbedingten Bereibungen.

23 x 40 cm, Ra. 38,5 x 56 cm.

Schätzpreis
1.800 €

468   Carlfriedrich Claus "Eulenspiegel-Reflex V" / "Eulenspiegel-Reflex R". 1974.

Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz

Zwei Klischeedrucke auf "Hahnemühle"-Bütten. Drucke nach 1989. Jeweils signiert "C. Claus" und betitelt. Verso jeweils mit dem Stempel der Plauener Grafikgemeinschaft und der handschriftlichen Auswahlnummerierung "21/232".
Wohl WVZ Werner / Juppe G 15 IIb2 und IIc4.

Med. 20,7 x 14,5 cm, Bl. 31,7 x 24,6 cm, Psp. 48 x 35,6 cm.

Schätzpreis
300 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

469   Carlfriedrich Claus "Nahtstellen. Zwischenräume. Problem aus dem Realisierungsprozeß sozialistischer Demokratie: Psychische Wirkungen […]" / "Perspektive des Subjektfaktors". 1978/1979.

Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz

Zwei Radierungen mit Plattenton auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "C. Claus". Eine Arbeit datiert, die zweite betitelt und nummeriert "40/200". "Perspektive des Subjektfaktors" Edition für den Kalender des Staatlichen Kunsthandels der DDR.
WVZ Werner / Juppe G 52 I a (von II b 3); G 52 II b 2 (von II b 3).

Partiell etwas griffspurig, das erste Blatt leicht wellig mit kleineren Farbspuren und Druckstellen.

Pl. je 15 x 12,8 cm, Bl. 47,8 x 35,8 cm / Bl. 36,7 x 35,1 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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470   Carlfriedrich Claus "Imaginieren im Kindsein, Aurora darin". 1975– 1977.

Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz

Radierung auf Bütten. Unter der Platte in Blei signiert "Carlfriedrich Claus", datiert, betitelt und bezeichnet. Verso nummeriert. Künstlerexemplar.
WVZ Werner / Juppe G 28 Ic1 (von IIa2), wohl Abzug außerhalb der Auflage.

Minimale Atelierspuren aus dem Werkprozess an der Plattenunterkante.

Pl. 18 x 14,8 cm, Bl. 38 x 28,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

471   Carlfriedrich Claus "Notiz". 1980.

Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz

Kaltnadelradierung. In Blei signiert, betitelt und datiert "Carlfriedrich Claus, Notiz. 1980" sowie nummeriert u.re. "12/15".
Nicht im WVZ Werner / Juppe, vgl. das gespiegelte Motiv WVZ Werner / Juppe G 60 I. Vermutlich handelt es sich um einen Probedruck. In den Kunstsammlungen Chemnitz befindet sich ebenfalls ein nicht gespiegeltes Exemplar.

Selten.

Leichte Knickspuren am o. Blattrand.

Pl. 9,3 x 6,7 cm, Bl. 19,9 x 13,6 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

472   Charles Crodel "Algier mit Puter". Wohl um 1955.

Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München

Aquarell über Blei auf Maschinenbütten. U.li. in Tusche signiert "Ch. Crodel". Verso betitelt und bezeichnet.

Partiell technikbedingt wellig, kleinste Randmängel. Die o. Blattkante beschnitten.

31,2 x 48,5 cm.

Schätzpreis
240 €

473   Otto Dix "Akt mit aufgestütztem Arm". 1926.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Bleistiftzeichnung auf kräftigem, weißem "WATT"-Papier. Signiert "DIX" u.re. Am u.li. Blattrand mit einer Nummerierung von fremder Hand in Blei "Z26/14 K 1456". Verso in Blei von fremder Hand nummeriert "506/26 K 1456" sowie betitelt und nummeriert "26/14", in der u.re. Blattecke nochmals nummeriert "26–14" und "84". Freigestellt im Passepartout hinter Museumsglas in einer dunkelbraun gefassten, profilierten Leiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
WVZ Lorenz NSk 4.2.26, mit leicht abweichenden Maßangaben.

Technikbedingt vereinzelt leicht wischspurig. In den seitlichen u. und o. Randbereichen mit mehreren Reißzwecklöchlein. Die o. äußeren Blattkanten montierungsbedingt mit leichter Stauchung, eine weitere unscheinbare u.li., die Rand- und Eckbereiche leicht griffspurig. Am u.li. Rand zwei ringförmige Gilbungen (D. je ca. 3,5 cm). Verso leicht atelierspurig.

73,5 x 50,5 cm, Ra. 98,2 x 75,2 cm.

Schätzpreis
6.000-7.000 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 6.420 € inkl. MwSt) **

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

474   Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem "P.M. Fabriano"-Bütten. U.re. signiert "Dix". Verso eine weitere Skizze des sardinischen Dorfes sowie Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 5.1.19.

Technikbedingt vereinzelt etwas wischspurig, die Randbereiche mit wenigen Fingerspuren. O.re. ein Einriss (ca. 2 cm), in der Ecke u.re. eine Knickspur. Am u.re. Rand mit hellen Flüssigkeitsspuren. Ebenda sowie Mi.li. mit gelblichen Leimfleckchen.

35,5 x 47,6 cm, Psp. 50 x 65 cm.

Schätzpreis
3.000 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 3.210 € inkl. MwSt) **

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

475   Otto Dix "Akt mit hochgestelltem Bein". 1926.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Bleistiftzeichnung auf Transparentpapier. Unsigniert. Verso mit der Skizze eines weiteren Aktes sowie am Rand von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 4.1.5.

Insgesamt etwas wellig, die Randbereiche mit leichten Knickspuren. Die re. Blattkante mit Perforierung, die u.re. Ecke mit zwei Knickspuren (ca. 6 cm und 11 cm). Am u. Rand fingerspurig. Verso in den Blattecken mit gelblichen Resten einer älteren Klebemontierung, recto durchscheinend.

42,9 x 33 cm, Psp. 50 x 40 cm.

Schätzpreis
2.200 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 2.354 € inkl. MwSt) **

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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476   Otto Dix "Hockende auf Stuhl". 1932.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Kohlestiftzeichnung, partiell gewischt, auf chamoisfarbenem Papier. In Blei signiert "DIX" u.re. Am äußersten u.li. Blattrand mit einer Nummerierung in Blei von fremder Hand. Hinter Museumsglas in einer ebonisierten Leiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
WVZ Lorenz NSK 11.3.9.

Technikbedingt mit vereinzelten Atelierspuren am o. und re. Rand, Randbereiche unscheinbar wellig. Ein hellbräunlicher Fleck am Blattrand Mi.re.

64 x 48 cm, Ra. 79,5 x 62 cm.

Schätzpreis
12.000-13.000 €
Zuschlag
11.000 €
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477   Otto Dix "Maler Karl Rade II". 1949.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Lithografie. Im Stein signiert und datiert "4DIX9" u.re. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet, betitelt und datiert sowie mit einem gestrichenem Inventarstempel versehen. Eines von 10 Exemplaren.
WVZ Karsch 179.

Ecke o.re und u.re. geknickt. Kleine rötliche Flecken am Rand li und u.re.

St. 46,7 x 28,5 cm, Bl. 59,6 x 45,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

478   Otto Dix "Tochter des Jairus" / "Heilung vieler Kranken" / "Verklärung Jesu". Um 1960.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Drei Lithografien auf festem, glattem Offsetpapier. Unsigniert. Verso mit Textauszügen sowie bei a) mit einer weiteren Lithografie. Jeweils auf Untersatzkarton montiert.
Aus der Folge "Das Evangelium nach Matthäus". Jeweils eines 2.000 Exemplaren der Buchauflage.
WVZ Karsch 245 b (von b), 251 und 252.

Unscheinbar knickspurig und lichtrandig. Zwei Arbeiten verso mit Montierungsresten.

St. je 28,5 x 22 cm, Bl. je ca. 30,5 x 23,9 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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479   Otto Dix "Seemann mit Kind". 1961.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Lithografie auf Bütten. In Blei signiert und datiert "Dix 61" u.re., u.Mi. betitelt und u.li. nummeriert "37/49". Gedruckt von Roland Ehrhardt. Am u. Blattrand von fremder Hand bezeichnet. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Karsch 275, mit geringfügig abweichendem Blattmaß.

Vereinzelt kleine Stauchungen am Blattrand, etwas deutlicher o.Mi. Die u.li. Ecke farbspurig.

St. 52,6 x 52,6 cm, Bl. 76,5 x 64,4 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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480   Otto Dix "Selbstbildnis beim Lithographieren". 1964.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Lithografie auf "BFK-Rives"-Bütten. Im Stein u.li. ligiert signiert "DIX" und datiert. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Dix", li. nummeriert "9/30".
WVZ Karsch 294 a (von b).

Gesamtflächig mit feinen Stockfleckchen.

St. 46 x 42,2 cm, Bl. 65,7 x 50,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
500 €
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481   Otto Dix "Selbstbildnis II (nach rechts, hell)." 1969.

Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel

Lithografie auf weißem "BFK Rives"-Bütten. Unsigniert. In Blei nummeriert "57/65" und bezeichnet. Mit dem Trockenstempel der "Erker Presse St. Gallen". Eines von 65 Exemplaren. Verso mit dem von Martha Dix signierten Nachlass-Stempel, Inv. Nr. 2. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Karsch 334.

Kleinste Knickspuren im Bereich der Eckmontierungen, im Passepartout nicht sichtbar.

St. 44 x 30 cm, Bl. 56 x 45,3 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €
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482   Ulrich Eisenfeld "Lichtdurchbruch". 2001.

Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren

Farbige Pastellkreidezeichnung. In Blei signiert und datiert "Eisenfeld 2001" sowie betitelt u.re. Auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas gerahmt.

Die Blattecken mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein.

50 x 64,7 cm, Ra. 72,6 x 92,8 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

483   Ulrich Eisenfeld "Vereiste Birken am Oredamm". 1999.

Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren

Farbige Pastellkreidezeichnung. U.li. in Blei signiert und ausführlich datiert "Eisenfeld 8.4.99" sowie betitelt u.re. Auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas gerahmt.

Die Blattecken mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein.

37,5 x 45 cm, Ra. 58,1 x 68,1 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

484   Sándor Dóró "Sich stützender, sitzender Akt". 2024.

Sándor Dóró 1950 Hajduböszörmény (Ungarn) – lebt in Dresden

Federzeichnung in Tusche auf Bütten. U.re. in Blei signiert und ausführlich datiert "Dóró 2024.9.8". Hinter Glas gerahmt.

Unscheinbar atelierspurig. Ein Griffknick im weißen, unbezeichneten Bereich o.re.

Darst. ca. 60 x 87 cm, Ra. 73,4 x 103,4 cm.

Schätzpreis
350 €

485   Günter Fink, Hintere Sächsische Schweiz – am alten Wilden. Späte 1960er Jahre.

Günter Fink 1913 Dresden – 2000 Berlin

Aquarell auf festem gelblichem Papier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und der Nachlass-Signatur von Wolfgang Fink versehen.

Leicht gebräunt. O. Blattrand mit Einrissen, ein weiterer kleiner Riss u. Vereinzelt minimal knickspurig.

67,5 x 50 cm.

Schätzpreis
350 €

486   Frank Eißner "Erde und Feuer". 2003.

Frank Eißner 1959 Leipzig

Künstlerbuch mit 24 Farbholzschnitten auf Japan Bunko Shi zu Gedichten von Holger Benkel. Im Impressum vom Autor und Künstler signiert. Ausgabe B, Exemplar 36 von 100. Text und Bild von Eißner als Holzschnitte angefertigt. Burgart-Presse, Jens Henkel, Rudolstadt 2003. Originaler Einband mit Farbholzschnitt.

Blattränder mit leichten Stauchungen. Vereinzelt kleine Knickspuren und minimale Einrisse.

Einband 45,5 x 33,6 cm.

Schätzpreis
350 €
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487   Heinz Fleischer, 21 Druckgrafiken / Kataog zur Ausstellung der Holzschnitte 1947–1957. 1940er/1950er Jahre.

Heinz Fleischer 1920 Zwickau – 1975 ebenda

Holzschnitte und ein Farbholzschnitt. Überwiegend in Blei signiert "H. Fleischer", bezeichnet. Elf Arbeiten aus den Jahren 1946–47 in einer von Künstlerhand bezeichneten Mappe, Blatt 1, 5 6 und 11 fehlend. Teilweise im Passepartout montiert.
Mehrere Motive doppelt.

Mit dem von Karin Karohl herausgegebenen Katalog zur Ausstellung: Heinz Fleischer. Holzschnitte 1947 – 1957. Städtisches Museum Zwickau vom 2. April bis 14. Mai 1995, Zwickau 1995.

Blätter überwiegend gebräunt und beschnitten, vereinzelt etwas wellig und lichtrandig. Einbände mit unterschiedlich deutlichen Gebrauchsspuren.

Stk. je ca. 20 x 15 cm, Mappe 35 x 26 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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488   Lutz Fleischer, Neun Figuren- und Aktdarstellungen. 1970er/1980er Jahre.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Neun Grafitzeichnungen auf verschiedenen Papieren. Teils signiert und datiert. Einige Blätter verso mit weiteren Skizzen, alle mit dem Nachlass-Stempel versehen. Eine Arbeit auf einen Untersatz montiert.

Unterschiedlich fleckig, wisch- und knickspurig mit teils deutlichen Randmängeln. Ein Blatt lichtrandig.

Max. 75 x 50 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
80 €
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489   Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Rückblick". 2006.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Collage auf leichtem Karton. U.re. in Blei signiert und datiert "fleischer 06" sowie li. betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Sehr vereinzelt finger- und griffspurig.

51,5 x 36,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €
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490   Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "High Noon". 2006.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Collage auf leichtem Karton. U.re. in Blei signiert und datiert "fleischer 06" sowie li. betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Vereinzelt fingerspurig.

51,5 x 36,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €
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491   Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Quersumme 15". 2006.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Collage auf leichtem Karton. U.re. in Blei signiert und datiert "fleischer 06" sowie li. betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Vereinzelte Atelierspuren, ein Fleckchen im Randbereich Mi.re.

56 x 38 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
200 €
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492   Lutz Fleischer "Eis am Telefon" / "Fortschritt" / sechs Druckgrafiken / sieben Gelegenheitsgrafiken. 1970er -1980er Jahre.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Faserstiftzeichnung / verschiedene Drucktechniken. Überwiegend in Blei signiert, teils datiert und bezeichnet. Im signierten Papierumschlag.

Teils etwas angeschmutzt und knickspurig, mit kleineren Randmängeln und Atelierspuren.

Bl. max. 41 x 29 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €
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493   Lutz Fleischer, Computerfelder. 1980.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Aquarell und Deckfarben auf Zeitungspapier. U.re. zweifach signiert und datiert "fleischer 80". Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.

Vgl. die titel- und technikgleichen Arbeiten aus dem Jahr 1980, Schmidt Kunstaktionen Dresden, Auktion 81, 08.03.2025, KatNr. 283 und Auktion 82, 21.06.2025, KatNr. 100.

Leicht gegilbt, mit technikbedingten Knitterspuren, winzigen Randmängeln und Nadellöchlein aus dem Werkprozess.

36,7 x 51 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €
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494   Lutz Fleischer "Lucánus cervus". 2011.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Collage auf leichtem Karton. U.re. in Blei signiert und datiert "fleischer 11" sowie li. betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Leicht griff- und atelierspurig, mit einem kurzen Einriss u.re.

51,3 x 36,6 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
140 €
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495   Lutz Fleischer, Raster. Wohl um 2013.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda

Collage (verschiedene Papiere und Silberfolie) auf Wellpappe. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Gewellt und knickspurig mit Randmängeln und Einrissen. Verso deutlich berieben, kleinere Flächen mit Materialverlust.

56 x 43,7 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
130 €
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496   Harald Gallasch, Roter Pfeil. 1979.

Harald Gallasch 1949 Dresden

Farbige Schreibmaschinenzeichnung auf gelblichem Papier. U.li. signiert und datiert "gallasch 79".

Leicht lichtrandig.

29,8 x 21 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
420 €
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497   Harald Gallasch "E 01". Um 1980.

Harald Gallasch 1949 Dresden

Farbige Schreibmaschinenzeichnung auf gelblichem Papier. Unsigniert.

Leicht lichtrandig.

29,8 x 21 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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498   Harald Gallasch, Fassade. 1983.

Harald Gallasch 1949 Dresden

Schreibmaschinenzeichnung auf feinem, chamoisfarbenem Papier. U.re. innerhalb der Darstellung signiert und datiert "gallasch 83".

Unscheinbar knickspurig.

29,8 x 21 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
320 €

499   Helmut Gebhardt "Masken". 1973.

Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda

Farblinolschnitt auf Velin. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Helmut Gebhardt 73" sowie u.li. betitelt, technikbezeichnet und nummeriert "12/40". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.

Vereinzelt minimale Farbverluste. Rahmen mit kleinen Fehlstellen.

Pl. 30,3 x 41,8 cm, Ra. 45,5 x 55 cm.

Schätzpreis
150 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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500   Helmut Gebhardt "Keksdose". 1974.

Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda

Farblinolschnitt auf gelblichem Papier. In Blei signiert und datiert "Helmut Gebhardt 74" sowie betitelt, technikbezeichnet und nummeriert "11/25". Auf Untersatzkarton montiert.

Sehr unscheinbar knick- und farbspurig.

Pl. 37,5 x 49,1 cm, Bl. 47,6 x 58,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

501   Helmut Gebhardt "Stilleben" / Karneval / "Leningrad (Eremitage)". Wohl um 1970 / 1973/1974.

Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda

Drei Farblinolschnitte, "Karneval" Plakatauflage. Jeweils in Blei signiert, überwiegend datiert und bezeichnet.

Unterschiedlich wellig, atelier- und knickspurig. Ein Blatt beschnitten.

Bl. max. 54 x 67 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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502   Hermann Glöckner "Herbst in Fürstenau". 1946.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Aquarell über Bleistift auf bräunlichem Papier. Unsigniert. Verso von Künstlerhand datiert und betitelt sowie mit der Nachlass-Nr. "2524" im Kreis.
Nicht mehr im WVZ Dittrich.

Leicht gebräunt, fingerspurig und berieben. Die Blattecken gestaucht, mit winzigen Materialverlusten und Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Zwei fachmännisch geschlossene Einschnitte bzw. Einrisse im o.li. Blattviertel sowie am o.re. Rand.

20,7 x 29 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €
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503   Hermann Glöckner "Kopf I". Wohl frühe 1950er Jahre.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Wasserfarben auf gelblichem Velin, vollflächig auf Japan aufgewalzt. U.li. in Blei monogrammiert "G.". Verso unter der Hinterlegung von fremder Hand in Blei bezeichnet "Hermann Glöckner" und betitelt.

Fachmännisch restaurierter Zustand. Blattkanten geschnitten. Lichtrandig. Hinterlegung in den Ecken partiell gelöst. Spuren ehemaliger Einrisse Mi.re.

16 x 19 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
900 €
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504   Hermann Glöckner "Froschkopf". Wohl frühe 1950er Jahre.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Wasserfarben auf gelblichem Velin, vollflächig auf Japan aufgewalzt. U.re. in Blei monogrammiert "G.". Verso unter der Hinterlegung von fremder Hand in Blei bezeichnet "Hermann Glöckner" und betitelt.

Fachmännisch restaurierter Zustand. Die Blattkanten teils ungerade geschnitten. Lichtrandig und etwas fleckig.

20 x 16,8 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.000 €
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505   Hermann Glöckner "Umkehrung, versetzt". 1968.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Hochdruck in Rotbraun (Kasein-Tempera, Abdruck durch Abreibung). U.re. auflagenbezeichnet. Verso signiert und datiert "Glöckner 1968/1971", technikbezeichnet und nummeriert "16/20" bzw. "Bl. 2". Am o. Rand auf einen Untersatz montiert, darauf teils abweichend nummeriert. Blatt 2 der Mappe "10 Handdrucke".

Vgl.: Rudolf Mayer: Hermann Glöckner. Handdrucke. Dresden 1994, S. 11 mit Abb. und S. 13.

Randbereich wellig und stauchspurig.

Med. 24,5 x 32 cm, Bl. 36 x 50,4 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

506   Waldemar Grzimek, Verzweiflung. Wohl 1950er Jahre.

Waldemar Grzimek 1918 Rastenburg – 1984 Berlin

Lithografie auf Bütten. U.Mi. in Blei signiert "Grzimek". Hinter Glas gerahmt.

Blatt knickspurig und gewellt. U.Mi. und re. deutliche Knickspuren. O.re. und li. mit mehrfacher Perforation. Im Druckbereich einzelne Kratzspuren.

St. 45 x 44,5 cm, Bl. 48 x 62 cm, Ra. 55,8 x 70 cm.

Schätzpreis
80 €
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507   Hermann Glöckner "Zwei Teile, viermal". 1972.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Abreibung und Farbmonotypie auf feinem, gelblichem Bütten, vollflächig auf weißes Japanbütten kaschiert. Verso in Blei signiert "Glöckner" u.li., datiert "1972" u.re., mittig nummeriert "7". Blatt sieben der Mappe "10 Handdrucke".

Lit.: Rudolf Mayer: Hermann Glöckner. Handdrucke. Dresden 1994. S. 11 und S. 13.

Technik- und kaschierungsbedingt etwas wellig und mit vereinzelten Quetschfalten. Am o.re. Rand drei minimale Fehlstellen. In der Darstellung partiell Fehlstellen und Ablösungen, werkimmanent.

Bl. 36 x 50,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

508   HAP Grieshaber . Die Druckgraphik. Werkverzeichnis Band 1 1932–1965. / HAP Grieshaber. Die Druckgraphik. Werkverzeichnis Band 2. 1966–1981. 1984– 1986.

HAP Grieshaber 1909 Rot – 1981 Achalm bei Reutlingen
HAP Grieshaber 1909 Rot – 1981 Achalm bei Reutlingen

Hrsg. von Margot Fürst. Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1984–86. . Gebundene Ausgaben, jeweils im Pappschuber.

Einbände partiell etwas bestoßen und kratzspurig. Schuber leicht lichtspurig und berieben.

Schuber je 33,5 x 28 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

509   Herta Günther "Maler mit Modell". 1969.

Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda

Farbradierung auf chamoisfarbenem Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Herta Günther 69" sowie betitelt. U.li. nummeriert "1/20" und bezeichnet "Épreuve d'artiste". .
WVZ Schmidt 146, dort betitelt "Maler und Modell".

Sehr unscheinbar berieben und stockfleckig, mit winzigen Randmängeln. Verso mit Montierungsresten.

Pl. 29,9 x 26,6 cm, Bl. 40,5 x 32,8 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

510   Herta Günther "Sitzender Akt im Atelier" / "Stilleben mit Muse". 1971/1975.

Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda

Zwei Farbradierungen auf chamoisfarbenem Bütten. Ein Blatt in der Platte spiegelverkehrt signiert und bezeichnet. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Herta Günther", datiert, nummeriert sowie teilweise betitelt.
WVZ Schmidt 197; 282.

Ein Blatt deutlich lichtrandig. Unscheinbar knickspurig mit vereinzelten, winzigen Stockfleckchen.

Pl. 18,9 x 14,7 cm / Pl. 29,6 x 26,1 cm, Bl. max. 47 x 38 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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511   Herta Günther "Rothaarige mit schwarzem Hut". 1975.

Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda

Farbradierung auf chamoisfarbenem Bütten. In der Platte o.re. signiert "Günther". In Blei nochmals signiert und datiert "Herta Günther 1975" sowie betitelt und nummeriert "7/30".
WVZ Schmidt 317, dort betitelt "Rothaarige unter schwarzem Hut".

Lichtrandig sowie unscheinbar berieben und stockfleckig, mit winzigen Randmängeln.

Pl. 32,5 x 26 cm, Bl. 46,4 x 36 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
320 €
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512   Bernd Hahn, Balancierende Formen auf Türkis / Dreiecke und Kreis auf Orange. 2005.

Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)

Zwei Farbserigrafien mit Radierung auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils u.re. In Blei signiert und datiert "B. Hahn 05". U.li. bezeichnet "Probe" bzw. nummeriert "5/5".

Vereinzelt kaum sichtbar wellig, eine Arbeit unterhalb der Signatur minimal farbspurig.

Pl. je 29,7 x 39,5 cm, Bl. 39,3 x 53,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

513   Bernd Hahn, Rot-Blau-Gelb auf Grau. 1986.

Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)

Aquarell und Ölkreide auf Papier. In Blei signiert und datiert "B. Hahn 86" u.re.

Technikbedingt wellig, vereinzelt knickspurig. Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ein größerer Einriss an der o. Kante, ein kleinerer re.

49,5 x 63 cm.

Schätzpreis
700-800 €
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514   Ernst Hassebrauk, Stillleben mit Trauben. Um 1970.

Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda

Mischtechnik auf Papier. U.re. signiert "Hassebrauk". Verso von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout, in einer goldfarbenen Leiste hinter Glas gerahmt.

Vgl. motivisch: "Schale mit Weintrauben auf violettem Grund", 1970, Deckfarben, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. C 1971–22.

Technikbedingt leicht wellig. Verso Reste einer älteren Klebebandmontierung. Rahmen in den Ecken leicht bestoßen.

45 x 75 cm, Ra. 73,5 x 103,5 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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515   Angela Hampel, Drei Darstellungen zu "Paar". 1987.

Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden

Drei Lithografien. Jeweils in Blei signiert "Angela Hempel", nummeriert "7/25", "11/25" bzw. "13/40" sowie datiert. Hinter Glas in schwarzer Holzleiste gerahmt.

Minimal knickspurig und sehr vereinzelt stockfleckig. Rahmen jeweils vereinzelt berieben bzw. bestoßen.

Bl. min. 50,5 67,5 cm, Bl. max. 56,7 x 78,8 cm, Ra. max. 59,4 x 81,5 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

516   Erika Harbort, Figuren in Bewegung. 1995.

Erika Harbort 1954 Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) – lebt in Glauchau

Mischtechnik auf Bütten. In Blei signiert und datiert "E.Harbort 95" u.re.

Vereinzelte leichte Knickspuren, eine deutliche o.Mi. O.re. Ecke etwas gestaucht.

79 x 56,5 cm.

Schätzpreis
120 €

517   Josef Hegenbarth "Fasching". Um 1954.

Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost

Pinselzeichnung in farbiger Tusche auf Aquarellkarton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth". Verso mit einer Skizze zu "Fasching". Im Passepartout.
WVZ Zesch E III 586.

Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.

Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.

Die Randbereiche vereinzelt leicht gestaucht und partiell leicht angeschmutzt.

42 x 35,5 cm.

Schätzpreis
2.200 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

518   Josef Hegenbarth "Aufbäumender Leopard". 1961.

Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz

Feder- und Pinselzeichnung in Tusche und Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Karton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und von Hanna Hegenbarth datiert. Verso die verworfene Zeichnung eines Ochsen im Gespann, darüber von Künstlerhand betitelt und nochmals von Hanna Hegenbarth datiert. Am u. Blattrand mit dem Nachlass-Stempel III sowie den Inventarnummern "955" und 689" des Josef-Hegenbarth-Archivs versehen. Mit einer Ausstellungsannotation von Hanna Hegenbarth.
WVZ Zesch D V
...
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41,9 x 29,5 cm.

Schätzpreis
600 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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519   Frieder Heinze "Paar" / Figurinnen. 1985/1986.

Frieder Heinze 1950 Leipzig – lebt in Leipzig

Zwei Mischtechniken auf sehr dünnem bzw. fasrigem Papier. Eine Arbeit signiert und datiert "Heinze 85" sowie betitelt, die andere monogrammiert und datiert "H86".

"Paar" mit vereinzelten Fehlstellen entlang der li. Kante, ein kleiner Einriss in der o.re. Ecke.

74,5 x 48 cm / 56 x 43 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €
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520   Wolfgang Henne "Geneigt". 1988.

Wolfgang Henne 1949 Leipzig

Mischtechnik auf Karton. U.re. signiert und datiert "WHenne 88", u.li. betitelt.

53,5 x 74 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
280 €

521   Albert Hennig, Elegantes Paar. 1960.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell und Faserstiftzeichnung. Signiert und datiert u.li. "Hennig". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Zwei Reißzwecklöchlin in den Blattecken o.re. und u.li.

17,9 x 11,7 cm, Ra. 31,9 x 25,6 cm.

Schätzpreis
240 €

522   Albert Hennig, Zwei Figuren / Tanzender Schwarm. 1972/1974.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Zwei Aquarelle über Faserstiftzeichnungen. Jeweils u.li. signiert "AHennig" und datiert. Freigestellt in einem gemeinsamen Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt. Verso auf der Rahmenrückwand von fremder Hand bezeichnet und mit dem Stempel der Rahmenhandlung Toni Sommer, Aschaffenburg, versehen.

Unscheinbar wellig.

Max. 11,5 x 17,5 cm, Ra. 55,5 x 32,5 cm.

Schätzpreis
500 €
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523   Albert Hennig, Kleine Stadt mit Treppe. 1970er Jahre.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell über Faserstiftzeichnung. Signiert und datiert "AHennig 83" u.li. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

12 x 15,5 cm. Ra. 34,5 x 44,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

524   Albert Hennig, Im Lokal. Wohl 1960er/1970er Jahre.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell über Federzeichnung in Tusche und Faserstift, weiß gehöht. Signiert u.re. "AHennig". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.

BA. 22 x 23,8 cm, Ra. 36,5 x 37,5 cm.

Schätzpreis
400 €
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525   Albert Hennig, Abendsonne am Stadtrand. 1985.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell über Faserstiftzeichnung. U.li. signiert u. datiert "A Hennig 85". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

16,9 x 23,1 cm, Ra. 36,6 x 45,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
420 €
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526   Erhard Hippold, Große Regenlandschaft (Radebeul). Wohl 1933.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Farbradierung auf festem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Hippold". Im Passepartout an der o. Blattkante montiert..

U. Blattrand dunkel verfärbt sowie stockfleckig. Blattkanten leicht knickspurig.

Pl. 30 x 35,2 cm, Bl. 35,2 x 50 cm, Psp. 49 x 60 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €
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527   Erhard Hippold "Johanna" / "Johanna mit Apfel" / Gruppenporträt mit Paul Ahnert. Um 1947.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Zwei Pinselzeichnungen in Tusche / Lithographie. Teilweise in Blei signiert (Hippold), datiert und verso betitelt.

Vereinzelt leicht stockfleckig, im Randbereich mit unter knikspurig und gestaucht. Zwei Blätter mit kl. Reißnägellöchlein und Ausrissen in den Ecken.

50 x 37,5 / 50 x 67,5 cm St. 30 x 50, Bl. 61 x 43,1 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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528   Erhard Hippold "Leuchtturm" / Flusslandschaft. 1955/1950er Jahre.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Zwei Aquarelle, teils über Faserstiftzeichnung, auf kräftigem Papier. Jeweils u.re. signiert "Hippold". Eine Arbeit datiert sowie verso betitelt und nummeriert "9" im Kreis.

Etwas knickspurig und berieben. Kleinere Farbverluste. Partiell mit technikbedingten Wellen, unscheinbaren Randmängeln und Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

Max. 50 x 65 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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529   Erhard Hippold, Sieben Kompositionen. 1960er Jahre -1972.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Farbmonotypien und Monotypien. Überwiegend unsigniert, eine Arbeit signiert und datiert "Hippold 72". Jeweils mit dem Nachlass-Stempel versehen, zwei von Gussy Hippold-Ahnert signiert.

Unterschiedlich knick- und atelierspurig, mit einigen wenigen Randmängeln.

Max. 45,5 x 60 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

530   Karl-Georg Hirsch "Rot angeschwärzt und andere verklärende Botschaften aus dem Reich des Bösen". 1996.

Karl-Georg Hirsch 1937 Breslau – lebt in Leipzig

Künstlerbuch mit 15 Holzstichen und einem beiliegenden Acrylstich, in Blei signiert und datiert "K.G. Hirsch 96", betitelt "… wohl wagen?" und nummeriert 20/30". Text von Matthias Biskupek. Im Impressum signiert von Matthias Biskupek, Karl-Georg Hirsch und Gert Wunderlich. Ausgabe B (von B), Exemplar 40 von 190. Druck der Holzstiche in den Werkstätten der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Druck der Acrylstiche durch Winfried Henkel. Gestaltung durch Gert Wunderlich. ...
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Acrylstich Pl. 11,8 x 11,8 cm, Bl. 28,5 x 15,8 cm, Einband 29,6 x 17,1 cm.

Schätzpreis
280 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

531   Hirschvogel (Robert Makolies), Ohne Titel. 1992.

Hirschvogel (Robert Makolies) 1966 Dresden

Farbstiftzeichnung über Grafit auf chamoisfarbenem Velin. Verso signiert und datiert. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Leiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.

Technikbedingt etwas wellig und sehr vereinzelt unscheinbar wischspurig. In den Ecken und an den Rändern jeweils Tackerklammerlöchlein. Im Darstellungsbereich re.Mi. mit zwei Knickspuren, im Gesamteindruck unscheinbar.

73 x 51 cm, Ra. 99 x 77,5 cm.

Schätzpreis
4.800 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 5.136 € inkl. MwSt) **

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532   Hedwig Holtz-Sommer, Flüchtlinge / Zwei alte Frauen / Rufender Knabe / Sitzender Knabe / Interieur mit Figuren / Schlafende. Wohl 1950er bis 1970.

Hedwig Holtz-Sommer 1901 Berlin – 1970 Wustrow

Kohlestiftzeichung / Federzeichnung in Tusche / drei Holzschnitte / Lithografie. Teils in Blei signiert oder monogrammiert, teils verso betitelt. "Flüchtlinge" verso mit dem Nachlass-Stempel der Künstlerin.

Wir danken Herrn Wolfram Vormelker, Klingendorf, für freundliche Hinweise.

Zumeist in den Ecken und Rändern leicht knickspurig. Vereinzelt kleine Einrisse und Quetschfalten. Teils stockfleckig. "Zwei alte Frauen" in den o. Ecken mit kleinen montierungsbedingten Verfärbungen.

Min. 29,6 x 21 cm, max. 23,5 x 51,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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533   Günter Horlbeck, 25 Kopf- und Landschaftsdarstellungen. 1980er Jahre.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

25 Federzeichnungen in Tusche auf Transparentpapier bzw. Papier. Unsigniert. Teils datiert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers.

Minimal gegilbt. Etwas knickspurig.

Verschiedene Maße, ca. 25 x 21 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
100 €
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534   Günter Horlbeck "Zeichnungen 1995" – "Aristophanes Reflexionen – Fischweiß" und sieben weitere Zeichnungen. 1995.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Acht Faserstiftzeichnungen auf chamoisfarbenem Maschinenbütten. Jeweils signiert und datiert "Horlbeck 95", teils verso in Blei bezeichnet.

Vereinzelt leicht knickspurig.

Jeweils 64 x 49 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
100 €

535   Veit Hofmann / Claus Weidensdorfer / Bernd Hahn / Andreas Küchler "Ewig währt am längsten – Hommage à Kurt Schwitters". 1987– 1988.

Veit Hofmann 1944 Dresden
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Rainer Jacob ? ? – arbeitet in Leipzig
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Kurt Schwitters 1887 Hannover – 1948 Kendal
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul

Gebundene Ausgabe zum 101. Geburtstag von Kurt Schwitters mit 16 Offset- bzw. Siebdrucken auf "Hahnemühle"-Bütten, Transparentpapier und farbigem Karton. Auf dem Deckblatt von den beteiligten Künstlern in Farbstift signiert sowie im Impressum in Blei nummeriert "4/70". Herausgegeben von Bernd Hahn, gebunden von Rainer Jacob, Leipzig. In der originalen Mappe mit Fadenbindung, im Pappschuber.

Sehr vereinzelte Anschmutzungen. Mappe und Schuber kaum sichtbar berieben.

Bl. je ca. 39 x 32 cm, Einband 40,5 x 36,5 cm, Schuber 41 x 37 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

536   Günter Horlbeck "Zeichnungen 1995" – Sieben Zeichnungen. 1995.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Sieben Faserstiftzeichnungen auf farbigem "Hahnemühle"-Maschinenbütten. Jeweils signiert und datiert "Horlbeck 95", teils verso in Blei bezeichnet.

Vereinzelt leich knickspurig.

Jeweils 64 x 49 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

537   Günter Horlbeck "Kobolde" und sieben weitere Zeichnungen. 1995.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Acht Faserstiftzeichnungen auf farbigem "Hahnemühle"-Maschinenbütten. Überwiegend signiert "Horlbeck" und datiert, teils verso nochmals in Blei bezeichnet. Alle Arbeiten verso mit dem Nachlass-Stempel versehen, eine Arbeit in der Darstellung betitelt.

Vereinzelt leicht knick- und aterlierspurig.

Jeweils 64 x 49 cm.

Schätzpreis
120 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

538   Günter Horlbeck "Südlicher Pavillon" ("Suite Vision Sicilia"). 1998.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Faserstiftzeichnung auf Leinwand. Signiert und datiert "Horlbeck 98" u.li. Verso in Faserstift ausführlich bezeichnet, betitelt und datiert.
Nicht im WVZ Horlbeck-Kappler / Hölzig.

130 x 100 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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539   Günter Horlbeck "Zeichen in mediterraner Landschaft I" ("Suite Vision Sicilia"). 1998.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Faserstiftzeichnung auf Leinwand. Signiert und datiert "Horlbeck 98" u.re. Verso in Faserstift ausführlich bezeichnet, betitelt und datiert.
Nicht im WVZ Horlbeck-Kappler / Hölzig.

100 x 130 cm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €

540   Günther Huniat "Dar der Dämmerung bringe einige Gräser von hier (nach E. Guillevic)" / "Abend steigt auf". 1973/1975.

Günther Huniat 1939 Thammühl – lebt in Leipzig

Zwei Grafitzeichnungen und Kreide auf grünlichem Papier / Farbige Kreidezeichnung über Wasserfarben auf feinem Bütten. Jeweils u.re. signiert "G. Huniat" und datiert sowie u.li. in Blei bezeichnet. Im Passepartout montiert.

"Dar der Dämmerung…" mit kleinen Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ecke u.li. leicht berieben. "Abend steift auf" technikbedingt leicht gewellt, partiell mit unscheinbaren Quetschfalten.

49,5 x 63,5 cm, Psp. 69,5 x 99,5 cm / 39,8 x 45,2 cm, Psp. 58,7 x 78,3 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

541   Hans Jüchser, Helga mit schwarzem Tuch. 1972.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Farbholzschnitt auf Maschinenbütten. Unter dem Stock in Blei signiert und datiert "Jüchser 72" sowie bezeichnet "Handabzug" und nummeriert "5/100".

Druckgrafische Wiederholung nach dem gleichnamigen Gemälde "Helga mit schwarzem Tuch", 1964, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inv. Nr. 3595.

Knick- und griffspurig, mit einem größeren Knick o.li. Ganz vereinzelt farbspurig. Verso mit Montierungsresten.

Stk. 45,1 x 18,8 cm, Bl. 63,2 x 47,1 cm.

Schätzpreis
300 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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542   Anton Paul Kammerer "Like the silvermoon 3". 1985.

Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel

Linolschnitt über Farbradierung, collagiert. U.Mi. in Tusche signiert und datiert "A. P. Kammerer 85". Verso ein weiterer, in Blei signierter Zustandsdruck aus dem Jahr 1983, im Medium bezeichnet "ignis".

Unikaler Zustandsdruck.

Unscheinbar atelierspurig.

Pl. 66 x 45 cm, Bl. 69,3 x 47,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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543   Anton Paul Kammerer "Über die Quadruplizität". 1991.

Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel

Collage und Zeichnung auf Büttenkarton. U.Mi. in Tusche signiert und datiert "A. P. Kammerer 91/8" sowie betitelt und bezeichnet. Im Passepartout montiert.

Unscheinbar knickspurig.

77,5 x 50,3 cm, Psp. 90 x 70 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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544   Fritz Keller "Landschaft" (wohl Lancken-Granitz) / "Bauer mit Pferd" / "Zwei Pferde in Landschaft". 1970er Jahre.

Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka

Drei Gouachen auf festem Papier bzw. Karton. Unsigniert.
a) Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.

Das Blatt entstand wohl während eines Aufenthalts bei einer Studienkollegin in Lancken-Granitz.

b) Verso mit Nachlass-Stemel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "511" versehen.
c) Verso mit einer Stadtlandschaft, wohl Plau am See sowie mit Nachlass-Stemel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "768" versehen.

Blattecken- bzw. ränder vereinzelt minimal angestaucht, b) verso mit Flecken am re. Blattrand.

25,6 x 36,5 cm / 29,9 x 41,7 cm / 25,5 x 36,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
360 €
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545   Fritz Keller "Paar am Strand". 1970er Jahre.

Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka

Gouache und Aquarell. Unsigniert. Verso zweifach mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und dreiach in Blei mit der Nachlass-Nummer "202" versehen. Unterhalb eines Stempels zudem die Signatur der Witwe des Künstlers.

Blattecken minimal angestaucht.

50,9 x 36,4 cm.

Schätzpreis
320 €
Zuschlag
300 €

546   Fritz Keller "Am Badestrand" / "Plau am See". 1979.

Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka

Zwei Pinselzeichnungen in Tusche auf festem Papier.
a) Verso betitelt, datiert und signiert "12.3.79 Fritz Keller" sowie zweifach mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und dreifach mit der Nachlass-Nummer "123" versehen. Unter einem Stempel die Signatur der Witwe des Künstlers. Zudem bezeichnet "foto" und "Plakat".
b) Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "4048" versehen sowie bezeichnet "foto". Unter dem Nachlassstempel die Signatur der Witwe des Künstlers.

Entwas knickspurig. Blattränder- und ecken minimal angestaucht. Verso jeweils Spuren aus dem Werkprozess.

50,1 x 37,5 cm / 29,6 x 21,1 cm.

Schätzpreis
280 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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547   Fritz Keller "Fischer an den Netzen" (Rügen) / "Zwei Fischer" (Rügen). 1970er/1980er Jahre.

Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka

Zwei Gouachen auf Karton. Unsigniert.
a) Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "516" versehen sowie bezeichnet "foto".
b) Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "4357" versehen. Künstler- und größenbezeichnet mit Bestätigung der Witwe des Künstlers sowie in Rot "Maria".

Blattecken jeweils minimal gestaucht. Technikbedingt unscheinbar wellig sowie verso atelierspurig.

29,8 x 41,6 cm / 23,7 x 31,8 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €
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548   Hans Kinder (zugeschr.), Mutter mit krankem Kind. Wohl 1930er Jahre.

Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda

Gouache auf gelblichem Werkpapier. U.li. monogrammiert "K".

Wir danken Herrn Manfred Ryssel, Niesky, und Herrn Robert Dämmig, Berlin, für freundliche Hinweise.

Leicht knickspurig und wellig, mit vereinzelten Randmängeln und mehreren, unterschiedlich langen Einrissen (Länge max. 5 cm), einige davon verso geschlossen, recto teils farbfalsch retuschiert. Insgesamt etwas atelierspurig.

83 x 75 cm.

Schätzpreis
600 €
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549   Hans Kinder, Mädchenkopf mit Tuch nach rechts. 1970.

Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda

Feder- und Pinselzeichnung in Tusche. U.re. ligiert monogrammiert und ausführlich datiert "HK 23–12–70", darüber nummeriert "153". Hinter Glas gerahmt.

Provenienz: Galerie Hebecker, Weimar, 2007.

Leicht knickspurig, mit vereinzelten Fleckchen. Ein winziger Abriss in der u.li. Ecke.

48 x 36 cm, Ra. 59,3 x 46,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
360 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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550   Jean Kirsten, 19 Arbeiten aus "Variationen zwischen Fehldruck und Unikat". 1993– 1995.

Jean Kirsten 1966 Dresden
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul

19 Farbserigrafien auf kräftigem Papier. Jeweils in Blei signiert "J.Kirsten", datiert und nummeriert. Diplomarbeit an der Hochschule für bildende Künste, Dresden, bei Prof. Claus Weidensdorfer.

Das erste Exemplar der Mappe wird in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett bewahrt (Gesamtumfang ca. 60 Arbeiten).

Teilweise etwas wellig, mit wenigen minimalen Anschmutzungen.

Med. min. 39 x 25,5 cm, Med. max. 55 x 28 cm, Bl. ca. 65 x 51 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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551   Jean Kirsten, Aus der Meisterschülermappe "Druck von drei Platten". 1997.

Jean Kirsten 1966 Dresden

Radierung auf kräftigem, weißen Bütten. In Blei signiert und datiert "Kirsten 97" u.re., bezeichnet "Unikat" u.li. Gedruckt in der Druckerei der Hochschule für bildende Künste, Dresden.

Die Meisterschülermappe "Druck von drei Platten" mit ca. 19 Arbeiten ist in der Sammlung der Albrecht-Mugler-Stiftung vertreten.

Zu weiteren Blättern der Folge vgl.: Jean Kirsten. Arbeiten aus 22 Jahren. Ausstellung der Albrecht-Mugler-Stiftung. Gersdorf / Sachsen 2016.

Med. 64,5 x 49,5 cm, Bl. 79 x 57 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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552   Jean Kirsten, Aus "Pittsburgh Series". 2007.

Jean Kirsten 1966 Dresden

Farbserigrafie auf kräftigem, weißem Bütten. In Blei signiert und datiert "J.Kirsten 07" u.re., uli. bezeichnet "Unikat".

Die "Pittsburgh Series" entstanden als Folge von 17 Arbeiten während eines Arbeitsaufenthaltes im Juni 2007 in der Druckwerkstatt AIR (Artists Image Resource), 518 Forlande Street, Pittsburgh, Pennsylvania, USA.

Eine unscheinbare Anschmutzung im u. weißen Rand.

Med. 60 x 40 cm, Bl. 76 x 57 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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553   Jean Kirsten, Aus "Pittsburgh Series". 2007.

Jean Kirsten 1966 Dresden

Farbserigrafie auf kräftigem, weißen Bütten. In Blei signiert und datiert "J.Kirsten 07" u.re., u.li. bezeichnet "Unikat".

Die "Pittsburgh Series" entstanden als Folge von 17 Arbeiten während eines Arbeitsaufenthaltes im Juni 2007 in der Druckwerkstatt AIR (Artists Image Resource), 518 Forlande Street, Pittsburgh, Pennsylvania, USA.

Med. 60 x 40,5 cm, Bl. 76 x 56,5 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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554   Jean Kirsten, Ohne Titel. 2008.

Jean Kirsten 1966 Dresden

Farbiger Hochdruck von einer Radierplatte, Überdruck in Lithographie auf kräftigem, weißen Bütten. In Blei signiert und datiert "J.Kirsten 08" sowie bezeichnet "Probedruck".

Die Arbeit entstand während eines Arbeitsaufenthaltes im Frans-Masereel Centrum, Kasterlee, Belgien. Mit dem Frans-Masereel-Trockenstempel.

Minimale Anschmutzungen entlang den Blattkanten.

Med. 65 x 50 cm, Bl. 53,5 x 75 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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555   Jean Kirsten, Aus "Magnolienserie". 2008.

Jean Kirsten 1966 Dresden

Farbserigrafie auf mattiertem Zeichenpolyester. In Blei signiert und datiert "J. Kirsten 08" u.re., bezeichnet "Unikat" u.li. Verso mit einer mehrfach überdruckten Darstellung der von Robert Henze entworfenen Skulpturen Eros und Phantastos auf dem Dach der Kunstakademie Dresden.

Ausgestellt in: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Berlin, September 2009.

Unscheinbar wellig.

Bl. 95,8 x 119 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €
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556   Herbert Kitzel "Tier am Meer, Altea". 1967.

Herbert Kitzel 1928 Halle (Saale) – 1978 Karlsruhe

Aquarell über Grafit. U.re. signiert und datiert "Kitzel 1967", u.li. betitelt. Verso betitelt und nochmals datiert. Hinter Glas in einem einfachen Holzrahmen.

Kleine Löchlein in den Ecken. Verso atelierspurig.

39,7 x 47,8 cm, Ra. 42,8 x 52,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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557   Bernhard Koban "Frauenkirche Dresden 1982" / "Frauenkirche Dresden 1992". 1982/1992.

Bernhard Koban 1931 Dresden

Aquarell über Federzeichnung in Tusche auf kräftigem Bütten / Lithografie, aquarelliert, auf Bütten.

a) In Blei signiert "B. Koban 82" u.re., u.Mi. betitelt sowie am u. Blattrand mit einer Widmung des Künstlers versehen. Verso mit der gleichen Darstellung in Aquatinta und Kaltnadel, ebenfalls von Künstlerhand in Blei bezeichnet.

b) In Blei signiert und datiert "B. Koban 92" u.re., u.li. bezeichnet "E/A", u.Mi. betitelt. Verso mit einer Widmung des Künstlers in Blei versehen..

Leicht lichtrandig und braunfleckig. Reißzwecklöchlein in den Ecken, vereinzelt angeschmutzt und knickspurig. Das Aquarell mit wenigen kleinen Einrissen am u. Blattrand.

37,5 x 50 cm / St. 31,5 x 39 cm, Bl. 37 x 46 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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558   Hans Körnig, Mutter und Kind. 1951.

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling

Feder- und Pinselzeichnung in Tusche, laviert und koloriert, auf Maschinenbütten. O.re. signiert und datiert "Körnig 51" sowie mit einer Widmung zum Muttertag versehen. Verso bezeichnet.

Dargestellt ist möglicherweise Lisbeth, Gattin des Künstlers, mit Tochter Margarethe.

Partiell minimal gewellt. Verso mit leichtem Säureschaden und einigen wenigen Stockfleckchen, recto kaum sichtbar.

64 x 47,5 cm.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
1.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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559   Hans Körnig "Am Zwinger". 1958.

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling

Aquatinta und Radierung auf chamoisfarbenem Papier. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Körnig 58", darunter nummeriert "230/13". U.li. betitelt. Einer von 22 Abzügen. Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ der Aquatintaradierungen 230, mit leicht abweichenden Maßangaben.

Selten.

Technikbedingt leicht wellig sowie am li. Rand mit einer Quetschfalte aus dem Werkprozess. Die u.re. Ecke des Blattes sowie der re. Blattrand leicht ungerade und etwas berieben.

Pl. 48 x 39 cm, Bl. 57,4 x 41 cm, Psp. 80 x 60 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

560   Hans Körnig "Das Monstrum". 1962.

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling
Werner Timm 1927 Rostock – 1999 Graal-Müritz

Aquatinta und Radierung auf Bütten. In Blei signiert, datiert und nummeriert u.re. "Körnig 62 / Œuvre-Nr. 308 / Abzug 24", betitelt u.li. sowie darunter mit einer Widmung versehen "Herr Dr. W. Timm / Dir. der Ostdeutschen Galerie / Regensburg / zur Erinnerung an den Radierer Körnig / August 1980".
WVZ der Aquatintaradierungen 308.

Selten.

Über dem o. Plattenrand minimale Ableger aus dem Werkprozess. Leichte Verschmutzung am Blattrand u.re.

Pl. 49,6 x 38 cm, Bl. 68,7 x 49,5 cm.

Schätzpreis
350 €

561   Hans Körnig "Der Triumphbogen in Paris". 1963.

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling
Werner Timm 1927 Rostock – 1999 Graal-Müritz

Aquatinta und Radierung. In Blei signiert, datiert und nummeriert u.re. "Körnig 63 / 354/1", betitelt u.li. sowie u.Mi. mit einer Widmung versehen "für Herrn Dr. Timm".
WVZ der Aquatintaradierungen 354, mit leicht abweichenden Maßangaben.

Unscheinbar griffspurig. Blattecke u.li. angestaucht, re. Blattrand mit einer Knickspur. Verso unscheinbar angeschmutzt.

Pl. 50,1 x 37,5 cm, Bl. 57,8 x 43,2 cm.

Schätzpreis
190 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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562   Gregor Torsten Kozik "- Was, was, was? … – nimm doch Gestalt an". 1985.

Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan

Farbige Ölkreide und farbige Pastellkreide auf gelblichem Papier. Verso in Blei signiert "Kozik", betitelt und ausführlich datiert "27.7.15".

Malschicht mit minimalen Fehlstellen an der li. Kante.

44 x 57,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
700 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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563   Herbert Kunze, Grafische Synthese auf Grau / Gebündelte Strukturen. 1972/1976.

Herbert Kunze 1913 Chemnitz – 1981 Dresden

Rohrfederzeichnung in Tusche auf Deckfarben / Collage (verschiedene Papiere). Signiert und datiert "Juni 1976 Ku".
Jeweils freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Abgebildet in:
Sigrid Hofer: Gegenwelten – Informelle Malerei in der DDR. Das Beispiel Dresden. Frankfurt am Main 2006, S. 169 und S. 192.

34,3 x 46 cm / 41,7 x 29,8 cm, Ra. max. 53 x 63 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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564   Hans Laabs, Sommerlicher Kopf. 1979.

Hans Laabs 1915 Treptow/ Ostpommern – 2004 Berlin

Deckfarben und Collage (Leinwand) auf Papier.. U.re. in Blei signiert und datiert "Laabs 1979". Im Passepartout hinter Glas in cremefarbener Leiste gerahmt.

Farbschicht mit winzigen Verpressungen.

BA. 31 x 21,3 cm, Ra. 50 x 37,5 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

565   Wilhelm Lachnit, Ohne Titel. Wohl 1950er Jahre.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Radierung und Gouache auf Velin. Verso signiert "Wilh. Lachnit". Auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas in einer schmalen schwarzen Leiste gerahmt.

Blattränder minimal gestacht. Verso leicht gebräunt.

Pl. 18 x 21 cm, Bl. 20 x 22,5 cm, Ra. 27 x 33 cm.

Schätzpreis
240 €

566   Christian Lang "Nordisches Objekt" / "Kreuzweg". 1988/1989.

Christian Lang 1953 Chemnitz – lebt in Chemnitz

Zwei Radierungen auf Bütten. In Blei signiert, und datiert "C. Lang "88" bzw. "C. Lang "89", jeweils bezeichnet "Probedruck".

Vereinzelt leicht knickspurig.

Bl. 47 x 64 cm / Bl. 67,5 x 53 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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567   Rudolf Manuwald "Satzung" / "Spitzberg" / "Zeppelinhalde" / "Halden in Hammer". 1959.

Rudolf Manuwald 1916 Annaberg-Bucholz – 2002 ebenda

Zwei Farbholzschnitte und zwei Holzschnitte auf Bütten bzw. farbigen Papieren. Teils posthume Abzüge von 2004. Zwei Arbeiten im Stock monogrammiert und datiert sowie wohl von der Witwe in Blei signiert und betitelt, alle Blätter verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.

Vereinzelte, sehr unauffällige Wellen und Griffspuren.

Stk. max. 51 x 35,5 cm, Bl. max. 65,5 x 50,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
160 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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568   Curt Lahs "Vögel". 1946.

Curt Lahs 1893 Düsseldorf – 1958 Berlin

Farbige Pastellkreidezeichnung auf feinem Bütten. U.Mi. in Blei undeutlich signiert "Curt Lahs". Verso in Blei nochmals signiert, datiert "1946" und betitelt. Hinter Glas gerahmt.

Einige winzige Einrisse an den Rändern sowie minimale Stauchungen.

48 x 61 cm, Ra. 73,6 x 85,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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569   Gerda Lepke "Tänzerin" / Gebeugte Tänzerin. 1988/1989.

Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera

Zwei Aquarelle über Federzeichnung in Tusche auf hauchdünnem Japan bzw. Transparentpapier. Jeweils u. in Tusche bzw. Blei signiert "Lepke" / "Gerda Lepke", ausführlich datiert "28.6.88" / "17.7.1989" und betitelt bzw. bezeichnet "Dresden". Ein Blatt verso nummeriert.

Sehr vereinzelte Randmängel, insbesondere "Gebeugte Tänzerin" deutlich knitterspurig.

Je 50,8 x 39 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
450 €

570   Gerda Lepke, Knieender weiblicher Akt in Bewegung. 1991.

Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera

Aquarell und Federzeichnung in Tusche auf hauchdünnem Japan. Unter der Darstellung mit einer signierten und datierten Widmung der Künstlerin versehen. Auf "Hahnemühle"-Bütten montiert und hinter Glas gerahmt.

Vereinzelt etwas knitterspurig. Untersatz zweitverwendet.

39 x 26,5 cm, Ra. 44,5 x 32,5 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

571   Gerda Lepke "Kruzifix nach Thomas Wickel" / "Kreuzigung". 1990/2003.

Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera

Zwei Kaltnadelradierungen mit leichtem Plattenton auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "Gerda Lepke" und datiert sowie li. nummeriert "5 / 11" bzw "4 / 7" und bezeichnet. Am u. Blattrand betitelt.

Sehr unscheinbar wellig und knickspurig.

Pl. max. 37,5 x 29 cm, Bl. max. 53 x 39 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
220 €

572   Gerhard Marcks "Die Hoffnung". 1944/1945.

Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel

Holzschnitt auf gelblichem Japan. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "G Marcks", li. mit einer ausführlich datierten Widmung "Mit herzlichem Dank für den schönen Abend 15. Sept. 1946". Wohl eines von 400 Exemplaren der Jahresausgabe der Overbeck-Gesellschaft, Lübeck 1946.
WVZ Lammek H 159.

Blatt u.re. und am re. Rand mit leichten Knickfalten. In diesem Bereich leicht stockfleckig.

Stk. 18,5 x 19,5 cm, Bl. 30 x 30 cm.

Schätzpreis
280 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

573   Wolfgang Mattheuer "Hinter den sieben Bergen". 1970.

Wolfgang Mattheuer 1927 Reichenbach/Vogtland – 2004 Leipzig

Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. Abzug außerhalb der Auflage von 115 Exemplare für "Die Holzschnittmappe", 15. Druck der Kabinettpresse. Berlin-Köpenick, 1970. Am o. Blattrand im Passepartout montiert.
WVZ Koch / Gleisberg / Seyde 168 II; WVZ Koch / Grimm (2010) 210.

Provenienz: Zentralantiquariat Leipzig, 1980er Jahre.

Mit einer Authentizitätsbestätigung der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung, Leipzig, vom 17.07.2025.

Minimal lichtrandig. Eine winzige, vom Passepartout verdeckte Stauchung in der o.re. Blattecke.

Stk. 40,5 x 33,8 cm, Bl. 50 x 40 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
650 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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574   Wolfgang Mattheuer "Alter Genosse am Zaun". 1971.

Wolfgang Mattheuer 1927 Reichenbach/Vogtland – 2004 Leipzig

Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. Am o. Blattrand im Passepartout montiert.
WVZ Koch / Gleisberg / Seyde 179; WVZ Koch / Grimm (2010) 221.

Provenienz: Zentralantiquariat Leipzig, 1980er Jahre.

Mit einer Authentizitätsbestätigung der Ursula Mattheuer-Neustädt und Wolfgang Mattheuer Stiftung, Leipzig, vom 17.07.2025.

Minimal lichtrandig. Die äußerste Blattunter- und oberkante mit unscheinbaren Stauchungen. Mehrere, teils fachmännisch hinterlegte Einrisse im vom Passepartout verdeckten Randbereich o.re.

Stk. 35,1 x 40,8 cm, Bl. 43,2 x 47,8 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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575   Wolfgang Mattheuer "Vorsperre Neuensalz". 1973.

Wolfgang Mattheuer 1927 Reichenbach/Vogtland – 2004 Leipzig

Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. U.re. In Blei signiert und datiert "W. Mattheuer 73". Verso mit dem Stempel der Plauener Grafikgemeinschaft versehen sowie in Farbstift nummeriert "A 14 / 338".
WVZ Koch / Grimm 229.

Leicht knickspurig, die u. Blattkanten partiell gestaucht. Papier gebräunt mit hellen, kreisförmigen Aussparungen im Randbereich.

Stk. 35 x 42 cm, Bl. 43 x 62 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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576   Helmut Metzner, Komposition auf Schwarz. 1995.

Helmut Metzner 1946 Sigmaringen – lebt in Berlin

Farblithografie. U.re. signiert und datiert "H. Metzner 95". U.li. nummeriert 34/160". Hinter Plexiglas gerahmt.

Leicht stockfleckig.

St. 56,5 x 39,5 cm, Ra. 74 x 56,3 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €
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577   Joan Miró, Blatt 24 aus "L'Enfance d'Ubu". 1975.

Joan Miró 1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca

Farblithografie auf "ARCHES"-Bütten. Unsigniert. Späterer Abzug. Verso in Blei nummeriert "1993/35".
WVZ Mourlot 1021; WVZ Cramer 204.

Verso lichtspurig.

St. 30,4 x 44,5 cm, Bl. 32,5 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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578   Arno Mohr, Sommerliche Straße in Berlin / Winter an der Spree. 1962/1965.

Arno Mohr 1910 Posen – 2001 Berlin

Zwei Farblithografien auf verschiedenen Papieren. Jeweils u.re. in Blei signiert und datiert "A. Mohr 65". Jeweils im Passepartout.

Minimal angeschmutzt und partiell leicht gewellt, "Berlin" kaum sichtbar lichtrandig.

St. ca. 16,5 x 21,5 cm / 12,3 x 17,4 cm, Bl. max. 27 x 38,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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579   Michael Morgner "Akt unter Bäumen". 1975.

Michael Morgner 1942 Chemnitz

Feder- und Pinselzeichnung in Tusche, laviert, auf Zeichenkarton. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 75", verso signiert und nochmals datiert "morgner 75" sowie betitelt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.

Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.

Leicht atelierspurig und wellig.

47,8 x 35,6 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
900 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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580   Michael Morgner "Pfeile". 1980.

Michael Morgner 1942 Chemnitz

Lavage und Tusche auf Maschinenbütten. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 80".
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.

Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.

Technikbedingt wellig, verso mit Atelier- und Werkprozessspuren.

41,5 x 59 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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581   Michael Morgner "Menschen im Raum". 1984.

Michael Morgner 1942 Chemnitz

Farbradierung (Ätzung mit Aquatinta und Kaltnadel) auf Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "morgner 84", li. betitelt und nummeriert "2/20". Druck für die Mappe "Der Mensch und die Stadt – zum 100. Geburtstag von Max Beckmann", herausgegeben vom VBK der DDR, Arbeitsgruppe Grafik, Berlin 1984.
WVZ Werner / Juppe 1/82 IV b (von IV b). Zusammendruck der Platten A und B.

Selten.

Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.

Druckfrischer Zustand, einige winzige Stauchungen an den Blattkanten.

Pl. 28,5 x 49,5 cm, Bl. 53,5 x 70 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
340 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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582   Michael Morgner "9.11.1989". 1990.

Michael Morgner 1942 Chemnitz

Lavage, Tusche und Farbmonotypie mit Asphaltlack auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 1990", li. betitelt. Verso signiert und nochmals datiert "morgner 90".
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.

Der 9. November 1989 war der Tag des Mauerfalls in Berlin. Dieser entscheidende Schritt auf dem Weg zur deutschen Einheit galt als historischer Wendepunkt im Leben vieler Menschen in Ostdeutschland, darunter auch Morgner.

Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.

Technikbedingt vereinzelt unscheinbar wellig. Im re. Darstellungsbereich mit wenigen Griffknicken, eine Stauchfalte an der Blattkante u.re. Verso atelierspurig.

76 x 60 cm.

Schätzpreis
2.200 €
Zuschlag
1.800 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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583   Michael Morgner "Aufsteigender". 1997.

Michael Morgner 1942 Chemnitz

Farbmonotypie und Asphaltlack auf Seidenpapier. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 97". An den Ecken auf ein Untersatzpapier montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen. Vgl. motivisch WVZ Werner / Juppe 2 / 97.

Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.

Sehr unscheinbar knitterspurig.

68 x 49,4 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

584   Frank Müller, Aufstrebende Keile / Flächen in Schwarz, Gelb und Weiß. 1984/1986.

Frank Müller 1951 Düsseldorf – lebt in München

Serigrafie und Faltung / Mischtechnik und Faltung auf dünnem Transparentpapier. Jeweils in der Darstellung in Blei signiert, datiert und bezeichnet.

"Flächen in Schwarz, Gelb und Weiß" ausgestellt in:
Galerie Eigen+Art, Leipzig, 04.07. – 27.07.1986.

Transparentpapier knitter- und stauchspurig.

36,2 x 36,5 cm / 62 x 57 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

585   Wilhelm Müller, Spiel mit dem Silberstift – Tanzende Formen (I). 1985.

Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden

Silberstiftzeichnung auf glattem Karton. Verso in Blei ligiert monogrammiert und datiert "WM 85".

Die o. Blattkante minimal lichtrandig und angeschmutzt.

29,8 x 21,1 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

586   Wilhelm Müller, Spiel mit dem Silberstift – Tanzende Formen (II). 1985.

Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden

Silberstiftzeichnung auf glattem Karton. Verso in Blei ligiert monogrammiert und datiert "WM 85".

Punktuell kleinste Anschmutzungen.

29,8 x 21,1 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

587   Wilhelm Müller, Organische Strukturen. 1968.

Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden

Mischtechnik auf kräftigem Japan. Verso am u. Blattrand bezeichnet, monogrammiert und datiert "unten WM. (68).".

Die äußersten Randbereiche partiell etwas gebräunt.

52 x 67 cm.

Schätzpreis
1.500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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588   Hermann Naumann, Zwei Blumendarstellungen. 1973.

Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach

Zwei Aquarelle auf Bütten. Jeweils signiert und datiert "Hermann Naumann 1973".

Technikbedingt gewellt, Blattkanten punktuell leicht gestaucht.

Jeweils ca. 78 x 57 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

589   Rolf Münzner "zu Victor Hugo 'Hernani' ". 1969.

Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain

Federzeichnung in Tusche auf gelblichem Maschinenbütten. In Blei signiert und datiert "Rolf Münzner 69" sowie betitelt "zu V[ictor]. Hugo 'Hernani' (Insel Leipzig)". Verso nummeriert "5347". Im Passepartout.

Leicht knickspurig, die Ränder mit Klebstoffdurchschlägen. Eine kleine Anschmutzung u.Mi.

29,5 x 19,1 cm.

Schätzpreis
280 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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590   Rolf Münzner, Blatt III der Folge zu Johann Wolfgang von Goethe "Die neue Melusine". 1980.

Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain

Schablithografie auf "Hahnemühle"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Münzner 80".
WVZ Karpinski / Matuszak 82 b (von b).

Minimal griffspurig und lichtrandig. Die Büttenränder partiell etwas gestaucht, vereinzelt mit Resten einer Klebemontierung.

St. 28,4 x 21 cm, Bl. 53 x 39,5 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

591   Herbert Müller "Am Steingrundteich bei Moritzburg (Dresden)". 1986.

Herbert Müller 1910 Daube b. Lohmen – 2001 Moritzburg

Aquarell. U.Mi. signiert und datiert "Herbert Müller 1986" sowie betitelt. Hinter Glas gerahmt.

37,5 x 55 cm, Ra. 63 x 83 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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592   Wieland Payer "Kristallberg". 2017.

Wieland Payer 1981 Erfurt

Farbige Pastellkreidezeichnung auf MDF-Platte. Geritzt signiert und datiert "Payer / 17" u.re. Verso mit dem Etikett der Galerie Rothamel, Erfurt und Frankfurt am Main.

Technikbedingt in den äußersten Randbereichen mit ganz unscheinbaren Bereibungen.

80 x 120 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €
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593   Wieland Payer "Mordor". 2017.

Wieland Payer 1981 Erfurt

Farbige Pastellkreidezeichnung auf MDF-Platte. Geritzt signiert und datiert "Payer / 17" u.re. Verso mit einem Etikett der Galerie Rothamel, Erfurt und Frankfurt am Main.

Technikbedingt in den äußersten Randbereichen mit ganz unscheinbaren Bereibungen.

80 x 120 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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594   A. R. Penck "Begegnung an der Elbe". 1995.

A. R. Penck 1939 Dresden – 2017 Zürich

Farbserigrafie. In Blei signiert u.re. "arpenck", betitelt u.li. Aus der Mappe "erinnern 1945–1995", Edition Staeck, Heidelberg. Abzug außerhalb der Auflage von 35 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas in einem schwarz gefassten Plattenrahmen gerahmt.
Nicht in WVZ Siben.

Die Grafikmappe "erinnern 1945–1995" dokumentiert das Spektrum der editorischen Arbeit der Edition Staeck, die einerseits die Vielfalt der Handschriften und Stilmittel spiegelt und gleichzeitig für ein kritisches Engagement steht. Die Mappe erschien anlässlich des 30jährigen Jubiläums der Edition Staeck.

Li. und re. Blattrand wellig. Die Blattränder partiell mit Griffknicken sowie in der schwarzer Fläche im o.li. Bereich.

Med. 68 x 49 cm, Ba. 82,5 x 57,5 cm, Ra. 112 x 86 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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595   Guy Peellaert "Sam C." / "Elvis P." / "Janis J.". 1973.

Guy Peellaert 1934 Brüssel – 2008 Paris

Drei Farbserigrafien auf glattem "schoeller"-Karton sowie ein Deckblatt. Jeweils u.re. in Blei signiert "Pellaert" und li. nummeriert "176 / 500". Blatt 1, 5 und 6 der Mappe "Rock Dreams", gedruckt von Dietz Offizin, Lengmoos, 1973. In der originalen Flügelmappe.

Blätter welligund leicht angeschmutzt. Mappe mit Stoß- und Gebrauchsspuren.

Med. je ca. 37 x 56 cm, Bl. je. 57,5 x 74,5 cm, Mappe 77 x 59 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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596   Stefan Plenkers "Atelierausblick". 1978.

Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa

Farblithografie auf gelblichem Bütten. In Blei signiert und datiert "S.Plenkers 78" u.re., u.li betitelt. Hinter Glas in einer beige-goldfarbenem Leiste gerahmt.

Bl. 36 x 25 cm, Ra. 51 x 35,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
400 €

597   Curt Querner, Sitzende Bäuerin. 1958.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell über Grafitzeichnung auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 14.9.58." Auf Untersatzkarton klebemontiert.
Nicht im WVZ Dittrich; vgl. jedoch WVZ Dittrich B662.

Die Blattränder ungleichmäßig sowie etwas griffspurig und mit kleinen Stauchungen. Die Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess, dort mit kleinen Ausrissen und Materialverlusten.

36,5 x 24 cm.

Schätzpreis
950 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

598   Curt Querner, Rübenausmacherin in roter Jacke. 1956.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell auf Aquarellkarton. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu 26.X.56". Verso mit einem weiteren Aquarell mit der Darstellung der sitzenden Herta Mickan in ockerfarbenem Kleid, u.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 1.10.58." und in Blei bezeichnet "XOX".
Nicht im WVZ Dittrich.

Vgl. motivisch:
"Frau in roter Jacke beim Kartoffellesen" 17.10.1956, Wasserfarben, 37,5 x 26,8 cm, WVZ Dittrich B 494.
"Frau in roter Jacke beim
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33 x 24,5 cm.

Schätzpreis
1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

599   Curt Querner "Liegender weiblicher Akt, die Augen geschlossen". 1971.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell auf "CM FABRIANO" – Bütten. U.re. in Blei monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 6.9.71", verso von Künstlerhand bezeichnet "XOX".
WVZ Dittrich B 1913.

Die ol.li. Blattecke unscheinbar knickspurig. In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Feuchtigkeitsflecken im Bereich der Körperoberseite sowie am li. Blattrand, wohl werkimmanent. Verso atelierspurig.

24 x 66 cm.

Schätzpreis
1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

600   Curt Querner, Kniender weiblicher Akt. 1967.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Grafitzeichnung auf chamoisfarbenem Karton. U.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 8.10.67".
Nicht im WVZ Dittrich.

Atelier- und fingerspurig, mit leichten Anschmutzungen. Eine Knickspur in der o.re. Ecke. Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

36,7 x 51 cm.

Schätzpreis
600 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

601   Lothar Rericha, Blauer Kopf / "Der Wächter" / "Die Königin". 2009.

Lothar Rericha 1958 Neustadt/Orla

Mischtechnik und Collage / zwei Farblinolschnitte auf Bütten. Jeweils u.re., teils im Stock, monogrammiert. Die Drucke jeweils in Blei signiert, datiert, betitelt und nummeriert "6/7". Verso bezeichnet.

Unauffällige Griff- und Atelierspuren, das erste Blatt technikbedingt leicht wellig.

Bl. max. 46 x 40 cm.

Schätzpreis
350 €

602   Hans Theo Richter, Mutter und Kind lesend. Wohl um 1960.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Kreidezeichnung auf orangefarbenem Umdruckpapier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Auf Untersatzpapier montiert.

Am o. und u. Blattrand kleine Knickspuren, u.Mi. ein winziger Einriss. Die Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

42 x 33 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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603   Hans Theo Richter, Mädchen, in den Spiegel schauend. Wohl um 1960.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Kreidezeichnung auf gelbem Umdruckpapier. Unsigniert. Verso in Blei bezeichnet "GA/4" und mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers sowie einer auf den 14.08.1988 datierten Widmung von Hildegard Richter versehen. Freigestellt im Passepartout montiert.

Knickspurig, mit kleineren Randmängeln und Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

42 x 33 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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604   Hans Theo Richter "Kinderkopf mit Zipfelmütze" / "Alter Mann, ein Kind umfassend". 1964/1968.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Zwei Lithografien auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "Richter" und nummeriert "2/15" bzw. "10/18". "Alter Mann, ein Kind umfassend" verso mit Werkangaben von Künstlerhand.
WVZ Schmidt 554; 613.

Stellenweise leicht knickspurig.

St. ca. 18,4 x 25 cm / St. 25,9 x 23,3 cm, Bl. Je ca. 38 x 36 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

605   Hans Theo Richter "Kopf des Maler und Modell" / "Sitzende Frau, das Kind beobachtend" / "Schützende Hände". 1957 / 1959/1968.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Drei Lithografien. Jeweils u.re. in Blei signiert "Richter". "Sitzende Frau, das Kind beobachtend" aus der Folge "65 Kinderszenen".
WVZ Schmidt 381; 473; 614.

"Schützende Hände" etwas knickspurig, mit einigen Stockfleckchen, hauptsächlich verso sichtbar sowie u.li. im weißen Rand mit einer Farbspur.

St. 21,5 x 27,1 cm, Bl. 35,8 x 37,1 cm / St. 6,5 x 7,5 cm, Bl. 19 x 13,4 cm / St. 35,5 x 16,3 cm, Bl. 63 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

606   Hans Theo Richter "Sitzendes Mädchen beim Kämmen vor kleinem Spiegel" / "Mädchen mit Zöpfen vor dunklem Grund". 1958/1969.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Zwei Lithografien auf Velin. Jeweils u.re. in Blei signiert "Richter", die zweite Arbeit nummeriert "4/10" sowie verso bezeichnet. Ein Blatt lose im Passepartout.
WVZ Schmidt 399; 618.

"Sitzendes Mädchen beim Kämmen vor kleinem Spiegel" eines von sieben Exemplaren, abgebildet in: Werner Schmidt: Hans Theo Richter. Dresden 1962, Nr. 227, S. 86 sowie in: Heinz Lüdecke: Einleitung von Heinz Lüdecke. Dresden 1961, Nr. 18.

Sehr vereinzelt griffspurig und berieben, das zweite Blatt im Randbereich leicht gewellt mit winzigen Stockfleckchen.

St. 40,3 x 18,3 cm, Bl. 54 x 37,5 cm / St. 22,4 x 22,5 cm, Bl. 47,8 x 37,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

607   Theodor Rosenhauer, Steinstrand am Kap Arkona. Wohl um 1955.

Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin

Aquarell auf Bütten. In Blei u.re. signiert "Th. Rosenhauer".

Vgl. motivisch "Steinstrand auf Rügen", Aquarell, 1960er Jahre, abgebildet in: Hebecker, Susanne / Hebecker, Klaus: Theodor Rosenhauer. Erfurt 2010, S. 190.

Wir danken Frau Dr. Gabriele Werner, Dresden, für freundliche Hinweise.

Etwas knick- und griffspurig. Die Ecken mit werkimmanenten Reißzweckspuren, o.Mi. und an den u. Ecken mehrere Löchlein in der Darstellung. Der o. Blattrand mit leichten Wellen, kleinen Stauchungen sowie vereinzelten Kratzspuren. Die Blattecke o.re. und u.li. knickspurig.

50,1 x 62,1 cm.

Schätzpreis
1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
		     	  Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

608   Reinhold Rossig, Dunkle Landschaft / "Farbstudie Aluminium". Wohl 1950er/1960er Jahre.

Reinhold Rossig 1903 Dresden – 1979 Berlin

Zwei Gouachen auf Karton. Jeweils u.re. monogrammiert "r.r." und bezeichnet "III". Verso jeweils in Blei signiert "Reinhold Rossig" und teilweise betitelt. Eine Arbeit im Passepartout.

34 x 28,4 cm / 22 x 34 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

609   Wilhelm Rudolph, Elblandschaft (Blick auf Heidenau mit der Papierfabrik Krause und Baumann ?). Wohl 1930er-frühe 1940er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Grafitzeichnung. U.re. signiert "Rudolph", u.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers. Mit Annotationen in Blei von fremder Hand in den u. Blattecken. Verso eine Federzeichnung eines männlichen Aktes, ebenfalls signiert "W Rudolph".

Li. und re. Rand mit Heftlöchern.

25,5 x 36,5 cm.

Schätzpreis
350 €
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610   Peter Royen, Zwei Katzen. 1954.

Peter Royen 1923 Amsterdam – 2013 Düsseldorf

Farbholzschnitt auf kräftigem Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Peter Royen 54", li. bezeichnet "Handabzug".

Am o. Blattrand etwas lichtrandig.

Stk. 36,3 x 17,8 cm, Bl. 48,4 x 25,5 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
320 €
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611   Ulrich Rückriem, Fünf Entwurfszeichnungen. 1990– 1998.

Ulrich Rückriem 1938 Düsseldorf

Fünf Bleistiftzeichnungen auf Transparentpapier. Jeweils signiert "U. Rückriem", eine Arbeit monogrammiert "U.R.". Drei Arbeiten datiert "1990", zwei weitere "1991" sowie eine "1998". Jeweils variabel auf Untersatzkarton montiert.

Zwei Arbeiten leicht stockfleckig und leicht wellig. Zumeist leicht gegilbt sowie teils unscheinbare Knick- und Knitterspuren.

Je 29,7 x 41,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €
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612   Wilhelm Rudolph "Dresden Ring Str.[aße]". 1945.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Federzeichnung auf chamoisfarbenem Bütten. U.re. signiert "W Rudolph Dresden" sowie betitelt. Verso mit Nummerierungen in Blei von fremder Hand.

"'Das verlangte Kraft, hat er [Rudolph] einmal gesagt,' als er sich umsah im Raume, 'dem standzuhalten, das verlangte Kraft.'
Ich [Drescher] erkundige mich, wann es denn eigentlich gestattet war, dies zu zeichnen. 'Eigentlich niemals […].'"
Dieses Gespräch mit dem Künstler überlieferte Horst Drescher in seinem legendären Essay "Der
...
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30,8 x 43,8 cm.

Schätzpreis
2.400 €
Zuschlag
3.000 €

613   Wilhelm Rudolph "Nach der Katastrophe". 1945– 1947.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Aus dem Zyklus "Dresden 45". Im Passepartout.

Vgl.: Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Holzschnitte. Zeichnungen. Leipzig 1983. S. 76.

Stk. 24,5 x 39,5 cm, Bl. 26,2 x 40,1cm, Psp. 45,5 x 62,5 cm.

Schätzpreis
500 €
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614   Wilhelm Rudolph "Sonntag in der Ruinenstadt". 1945– 1947.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt. In Tusche signiert "W Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Verso eine Widmung des Künstlers in Blei "Zum Andenken an die Überfahrt über den Atlantik im Winter 1981 – Prof. Wilhelm Rudolph".

Das Blatt gibt durch seine Widmung einen tiefen Einblick in die Geisteshaltung Rudolphs, der den Atlantik niemals in seinem Leben überquert hatte. Vermutlich steht die Widmung im Zusammenhang mit seiner großen Ausstellung im Westberliner Haus am Lützowplatz 1981, ein
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Stk. 26 x 34,7 cm, Bl. 37,6 x 50 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €
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615   Wilhelm Rudolph "Dresden Carolabrücke". 1945– 1952.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Federzeichnung in Tusche auf rötlichbraun laviertem Papier. U.li. betitelt, u.re. signiert "W Rudolph". Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers sowie Annotationen in Blei. Im Passepartout.

25,5 x 36,2 cm, Passep. 40,2 x 50 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

616   Wilhelm Rudolph "Sitzende Akte vor Obstbäumen" / "Nachdenklicher Mann". Wohl 1950er/1960er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Zwei Holzschnitte, in Tusche überarbeitet. Eine Arbeit koloriert, die andere laviert. Jeweils in Tusche signiert "Rudolph", "Sitzende Akte vor Obstbäumen" nochmals in Blei signiert "Wilhelm Rudolph" und bezeichnet "Handdruck". Verso betitelt und mit Werkverzeichnisangaben versehen.

Leichte Knickspuren, bis zum Darstellungsrand beschnitten. Eine Arbeit mit einem Ausriss in der u.re. Ecke.

Bl. 42 x 53 cm / Bl. 39 x 26,7 cm.

Schätzpreis
240 €
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617   Helmut Schmidt-Kirstein, Dreiecke und Gitterstrukturen. 1955.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Farbmonotypie. In Blei signiert "Schmidt Kirstein" u.re., u.li. ausführlich datiert "28.III.55". Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Rahmen mit Kratzspuren und Bestoßungen.

Med. 27,5 x 34 cm, Ra. 51,7 x 58,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €
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618   Helmut Schmidt-Kirstein "Wirres verfließend und gebannt". 1959.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Lithografie auch glattem, leichten Karton. U.re. in Blei signiert "S Kirstein", u.li. datiert "X / 59". Verso mit ausführlichen Werkdaten versehen und nummeriert "2/4".

Abgebildet in: Inga Kerkin: Helmut Schmidt Kirstein. Galerie im Alten Museum, Berlin 1981. S. 3, Nr. 34.

Minimal aterlierspurig, ein unscheinbarer Griffknick am Blattrand o.li.

St. 32 x 16 cm, Bl. 42,5 x 23,3 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
380 €
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619   Helmut Schmidt-Kirstein, Mädchen in abendlicher Landschaft. 1972.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Aquarell über Grafit. U.re. signiert und datiert "Kirstein 72". Hinter Glas in einer cremefarbenen Leiste gerahmt.

Minimal wellig.

BA 35,5 x 49,5 cm, Ra. 59 x 75 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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620   Helmut Schmidt-Kirstein, Blaue Strukturen. 1959.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Sammlung Pachen um 1950 Spremberg – 2006 Rockenhausen

Aquarell und Tusche auf chamoisfarbenem Büttenkarton. U.re signiert und ausführlich datiert " S. Kirstein IX 59". Verso mit dem Stempel "Sammlung Pachen", Rockenhausen versehen. Auf Untersatzkarton montiert.

Technikbedingt leicht wellig. Die u.li. Blattecke knickspurig, an der o.li. Blattkante eine unscheinbare Stauchung. Verso atelierspurig.

37,5 x 50 cm, Unters. 50 x 69,8 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €
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621   Helmut Schmidt-Kirstein, Stillleben mit Blumenvase und Früchten. 1976.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Aquarell über Grafit. O.li. signiert und datiert "Kirstein 76". Hinter Glas im schwarz-silberfarbenen Modellrahmen.

Unscheinbar knickspurig. Rahmen leicht kratzspurig.

BA 35 x 50 cm, Ra. 56,5 x 72,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

622   Paul Schultz-Liebisch, Berlin – Wiederaufbau am Dom. 1950.

Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow

Pinselzeichnung in Tusche. Signiert und datiert u.re. "P. Schulz-Liebisch 50". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schmalen goldfarbenen Leiste gerahmt.

Leicht gebräunt, die Ränder mit leichten Stauchfalten.

20,3 x 27,5 cm, Ra. 37 x 44 cm.

Schätzpreis
280 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

623   Klaus Süß "ARKANUM – aus den nachgelassenen Papieren des Herrn R*. 1992.

Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge

Künstlerbuch mit neun blattgroßen Farblinolschnitten auf schwarzem Karton, einer eingebundenen Kreidezeichnung über Farblinolschnitt und zusätzlichen, lose beiliegenden Farblinolschnitt "Arkuma". Jeweils signiert und datiert sowie einem handschriftlichen Gedicht von Jörg Kowalsk und Texten von Jörg Kowalski im Offsetdruck. Im Impressum von Künstler und Autor signiert. Exemplar 5 von 20 der Ausgabe A (Gesamtauflage 130 Exemplare). Herausgegeben von Jörg Kowalski. 7. Druck der ...
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Einband 40,5 x 32,2 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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624   Hans-Peter Szyszka "Die Kiste III". 1987.

Hans-Peter Szyszka 1959 Leipzig

Farbige Pastellkreidezeichnung und Ölkreide auf Papier. U.li. mit Künstlersignet und Datierung "10.8.87". Verso in Blei signiert "Hans-P. Szyszka" und betitelt sowie mit der Darstellung eines männlichen Aktes in Blei.

Zwei kleine Einrisse an der li. Kante, ein etwas größerer re. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Minimale Fehlstelle o.re.

34 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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625   Hans-Peter Szyszka, Erotische Szene. 1988.

Hans-Peter Szyszka 1959 Leipzig

Farbige Pastellkreidezeichnung und Ölkreide auf Papier. U.re. mit Künstlersignet und Datierung "88." Verso signiert und datiert "Hans P. Szyszka '88".

Die re. Blattkante mit Einriss.

52,5 x 74 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

626   Keiichi Tanaami "PB Grand Prix". 1968.

Keiichi Tanaami 1936 Präfektur Tokio – 2024 Tokio

Farbserigrafie. U.Mi. in Blei signiert und datiert "Keiichi Tanaami 1968". Hinter Glas in einer weiß lasierten Holzleiste gerahmt.

Blatt im weißen Rand mit vereinzelten Griffknicken, im Gesamteindruck unscheinbar. An der o. Blattkante außerhalb der Darstellung li. und re. mit mehreren Reißzwecklöchlein. Insgesamt ganz unscheinbar wellig.

Med. 104,8 x 75 cm, Bl. 109,2 x 79 cm, Ra. 120 x 80 cm.

Schätzpreis
3.800 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 4.066 € inkl. MwSt) **

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627   Heinz Tetzner, Blick in die Ferne / Selbstbildnis / Mutter mit Kind. 1980er/1970er Jahre.

Heinz Tetzner 1920 Gersdorf – 2007 ebenda

a) Farbholzschnitt über Aquarell auf handgeschöpftem Papier. Signiert u.re. "Tetzner". Freigestellt im Passepartout gerahmt.
b) Aquarell auf Karton. Signiert u.re. "Tetzner". Hinter Glas gerahmt.
c) Lithografie und Bleistiftzeichnung auf weißem Karton. Signiert u.re. "Tetzner". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.

b) Blattecke u.re. mit Knick.

a) Bl. 20,8 x 29,7 cm, Ra. 34,2 x 43,2 cm / b) Bl. 23,1 x 16,5 cm, Ra. 37,3 x 28,2 cm / c) BA. 17,7 x 8,8 cm, Ra. 30,3 x 21,3 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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628   Inge Thiess-Böttner, Kreise und Strahlen / Grüne Balken. Wohl um 1987/1980er Jahre.

Inge Thiess-Böttner 1924 Dresden – 2001 ebenda

Zwei Farbmonotypien auf farbigem Papier. Unsigniert. Jeweils im Passepartout hinter Glas gerahmt.

Zur ersten Arbeit vgl. Joachim Menzhausen: Inge Thiess-Böttner. Farbige Grafik. Ausstellung vom 12.8. bis 3.9. 1989. Leonhardi-Museum, Galerie Ost. Dresden 1989, Abb. 6 und 7.

Partiell unscheinbar wellig.

BA 53,5 x 42 cm / 46 x 34 cm, Ra. max. 72,4 x 59,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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629   Inge Thiess-Böttner "Varition II" / "Variation III" sowie zwei weitere abstrakte Kompositionen. 1980er Jahre.

Inge Thiess-Böttner 1924 Dresden – 2001 ebenda

Zwei Farbmonotoypien und zwei Farblinoschnitte. Jeweils in Blei signiert "Inge Thiess-Böttner", teils datiert und überwiegend werkdatenbezeichnet. Jeweils hinter Glas gerahmt.

Leicht wellig, mit vereinzelten Knickspuren und Fleckchen.

Med. je ca. 24 x 22 cm, Ra. max. 50 x 60 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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630   Heinz Tetzner, Mädchenkopf. Wohl um 2000.

Heinz Tetzner 1920 Gersdorf – 2007 ebenda

Aquarell. Signiert u.re. "Tetzner". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.

Technikbedingt unscheinbar wellig. Der Rahmen re.o. mit Bestoßung.

37,2 x 30,7 cm, Ra. 62,1 x 55,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
450 €

631   Gudrun Trendafilov "Zwei Frauen vor grünlichem Himmel". 1991.

Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge

Gouache und farbige Kreide auf Papier. U.re. in Blei monogrammiert und datiert sowie nummeriert und datiert "21/91". Verso signiert, betitelt und werkdatenbezeichnet. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einem hochwertigen Plattenrahmen mit silberfarbener Sichtleiste.

Technikbedingt leicht wellig. Verso etwas atelierspurig.

73 x 61 cm, Ra. 96,7 x 87 cm.

Schätzpreis
950 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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632   Werner Tübke "Römischer Poet". 1972.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Radierung mit Plattenton auf festem Papier. In der Platte o. signiert "Tübke" und datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei nochmals signiert "Tübke"und nummeriert "10/I/20". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Tübke 34, mit minimal abweichenden Maßen.

In der Darstellungsäurebedingte, gelbliche Verfärbung. O. Blattrand leicht wellig. Re.u. Ecke angeschmutzt.

Pl. 24,8 x 15,8 cm, Bl. 51,5 x 37,3 cm, Unters. 59,7 x 42 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

633   Werner Tübke "Sieh doch die Harlekins". 1980.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Offsetlithografie auf glattem, weißen Papier. Im Stein bezeichnet, betitelt sowie signiert und ausführlich datiert "Tübke 21.2.1980". Eines von 300 Exemplaren der Plakatauflage für die Ausstellung in der Galerie Brusberg, Hannover, März 1980. In einer schwarzen Leiste hinter Plexiglas gerahmt.
WVZ Tübke 86.

Kleiner, gelber Fleck o.re.

Bl. 104 x 69 cm, Ra. 121 x 90,5 cm.

Schätzpreis
200 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

634   Werner Tübke "Mittag bei Palermo". 1986/1987.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Lithografie auf Bütten. Im Stein spiegelverkehrt signiert und ausführlich datiert "Tübke 2.11.87". U.re. nochmals in Blei signiert "Tübke", li. nummeriert "4 / 66". Gedruckt von Arloth, HGB Leipzig. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Tübke 162.

Vereinzelte Stockfleckchen.

St. 26,4 x 35,5 cm, Ra. 56,7 x 66,6 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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635   Max Uhlig "Selbstbild" / "Frontales helles Selbstbild" / "Selbstbild vor grauem Grund" / "Selbst" / "Männerbildnis". 1971 -1977.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Fünf Lithografien auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "MUhlig", datiert, bezeichnet "Vorzugdruck" sowie teilweise nummeriert "2/12" bzw. "4/12" und mit einer Widmung an die Schwester des Künstlers versehen. Ein Blatt verso mit einem Fehldruck.
WVZ Oesinghaus 45 / 48 / 112 / 90. "Frontales helles Selbstbild" nicht im WVZ Oesinghaus, vgl. jedoch motivisch WVZ 44.

Vereinzelte Griffknicke.

Bl. max. 76 x 53,5 cm.

Schätzpreis
600 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

636   Max Uhlig "Großes Buschwerk" / "Aufragendes Wachstum". 1979–80/1980.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Zwei Radierungen auf "Hahnemühle"-Bütten, teils mit Plattenton. Beide Arbeiten u.re. in Blei signiert "Uhlig" und datiert sowie u.li. betitelt. Jeweils auf einem Untersatzkarton montiert.
"Großes Buschwerk" WVZ Oesinghaus 219.19, dort mit geringfügig abweichenden Platten- und Blattmaßen.
"Aufragendes Wachstum" nicht im WVZ Oesinghaus, vgl. jedoch die motivische Variante WVZ 189.

Im äußersten Randbereich vereinzelt kaum sichtbar wellig und mit unscheinbearen Bereibungen. "Aufragendes Wachstum" mit drei winzigen Stockfleckchen im Blattrand u.re.

Pl. 37,9 x 62,7 cm / Pl. 34 x 50 cm, Bl. je 45,7 x 66 cm, Untersatz je 59,7 x 79,5 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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637   Max Uhlig "Mecklenburgische Landschaft VI" / Gebüsch / "Selbstbild". 1975/ 1976/77/1987.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Drei Lithografien auf "Johannot"- bzw. "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils in Blei signiert "Uhlig" und datiert sowie betitelt und bezeichnet "Vorzugsdruck".
WVZ Oesinghaus 85; 252 (dort als Ausstellungsplakat der Galerie Kühl Dresden, 1987); "Gebüsch" nicht im WVZ Oesinghaus.

Eck- und Randbereiche mit wenigen kleinen Stauchungen.

St. 15,4 x 45 cm, Bl. 50 x 65,1 cm / St. 41 x 58,5 cm, Bl. 53 x 68 cm / St. 55 x 43 cm, Bl. 73,3 x 53,6 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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638   Max Uhlig, Drei Figuren. 1990.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Kohlestiftzeichnung auf geripptem Bütten. U.li. signiert und ausführlich datiert "MUhlig 26, II 90". Verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei.

Am re. Rand drei Fingerspuren.

38,5 x 48,5 cm.

Schätzpreis
600-700 €
Zuschlag
500 €
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639   Max Uhlig, Herbstliche Parklandschaft. 1992.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Aquarell auf hauchdünnem Japan. U.re. in Blei signiert und datiert "M Uhlig 92". Hinter Glas gerahmt.

Technikbedingt leicht wellig. Reißzwecklöchlein und Knickspuren in den Ecken. Stauchungen am re. Rand.

43 x 103 cm, Ra. 51 x 111 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.300 €

640   Max Uhlig "Elbuferbäume" / "Selbstbildnis (mit Mütze)". 1979/80/1993.

Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)

Radierung auf Bütten / Lithografie auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "MUhlig"und datiert sowie bezeichnet "Vorzugsdruck" bzw. nummeriert "4/100". Eine Arbeit betitelt, die andere u.li. mit einem Editions-Trockenstempel
Nicht im WVZ Oesinghaus / WVZ Oesinghaus 296.

Vereinzelte Knickspuren. "Elbuferbäume" im Randbereich berieben, die Kanten stellenweise leicht gestaucht. "Selbstbildnis" im Randbereich etwas wellig.

Pl. 39 x 59 cm, Bl. 53,3 x 77,8 cm / St. 56,4 x 39,4 cm, Bl. 73,3 x 54 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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641   Steffen Volmer "Alles im Kopf". 1997.

Steffen Volmer 1955 Dresden

Pinsel- und Federzeichnung in Tusche, braun laviert, über Bleistift, partiell in weißer Kreide gehöht, auf Büttenkarton. U.Mi. in Blei signiert "Volmer", datiert, betitelt und bezeichnet.

Sehr unscheinbar berieben, o.Mi. ganz leicht gewellt.

30 x 21 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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642   Steffen Volmer "Zeichen Geste". 1997.

Steffen Volmer 1955 Dresden

Bleistiftzeichnung und Pinselzeichnung in Tusche, partiell weiß gehöht, auf Velin. U.re. in Blei signiert und ausführlich datiert "Volmer 4.2.97" sowie li. bettelt.

Minimal berieben und fleckig, umlaufend eine (werkimmanente?) Flüssigkeitsspur.

30 x 20,3 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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643   Steffen Volmer "Glastür + Tucker". 1988.

Steffen Volmer 1955 Dresden

Farbstiftzeichnung mit Ölkreide auf Karton. U.re. signiert und datiert "Volmer 88", u.li. nochmals ausführlich datiert "16.5.88" und betitelt.

Die o. und u. Blattkante etwas wellig. Leicht fingerspurig.

75 x 54 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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644   Steffen Volmer "Will nicht sitzen!" 1988.

Steffen Volmer 1955 Dresden

Mischtechnik auf Karton. Am li. Rand in Blei signiert "Volmer", betitelt und ausführlich datiert "17.5.88".

Leicht gewellt. Ein Einriss an der u. Kante, ein weiterer kleiner li.o.

75 x 54 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

645   Andy Warhol "Mao". 1974.

Andy Warhol 1928 Pittsburgh – 1987 New York City

Siebdruck. Unsigniert. Exemplar der posthumen Edition des Museum of Modern Art, New York, 1989. Mit dem Copyright-Vermerk des Estate and Foundation of Andy Warhol am re. Rand. Exemplar vor dem Beschnitt.

Diese skizzierte Version des Vorsitzenden der Kommunistischen Partei und Präsidenten der Volksrepublik China Mao Zedong wurde 1974 im Rahmen einer Warhol-Ausstellung im Pariser Musée Galliera konzipiert.

Die u.li. Blattecke leicht knickspurig. Ein winziges Loch am re. Rand.

Bl. 107,5 x 75 cm.

Schätzpreis
1.500 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 1.605 € inkl. MwSt) **

646   Falko Warmt "Kneipensänger" / "Marlis u. Hendrikje". 1984/1976.

Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin

Radierung und Aquatinta / Radierung auf Bütten. Jeweils u.re. signiert "FALKO WARMT", datiert, mittig betitelt, eine Arbeit nummeriert. Jeweils im Passepartout.

Technikbedingte Quetschfalten, minimal lichtrandig. Passepartouts partiell stockfleckig.

Pl. 24,5 x 24,5 cm / Pl. 41 x 29,4 cm, Psp. ca. 46 x 42 cm bzw. 65 x 51 cm.

Schätzpreis
100 €

647   Falko Warmt, Sitzende Figur / "Ausreisewilliger". Wohl 1980er Jahre.

Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin

Aquarell bzw Mischtechnik auf Bütten. Jeweils signiert "Falko Warmt". Eine Arbeit verso mit einer Skizze in Blei, die andere in Blei betitelt.

Vereinzelt leicht knickspurig und technikbedingt wellig.

56 x 36 cm / 44,5 x 56,5 cm.

Schätzpreis
220 €

648   Falko Warmt, Kopf in Landschaft / "Ungläubiger". 1979 / Wohl 1980er Jahre.

Falko Warmt 1938 Gera – lebt in Berlin

Zwei Aquarelle auf leichtem Karton bzw. Bütten. Jeweils signiert "Falko Warmt", eine Arbeit datiert. Eine Arbeit verso in Blei betitelt und nochmals signiert.

Minimal knickspurig.

50 x 60 cm / 56 x 35 cm.

Schätzpreis
220 €

649   Ronald Weise "Rübe runter" / "Immer schön still halten". 1989.

Ronald Weise 1960 Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) – lebt in Chemnitz

a) Ölkreide auf schwarzem Tonpapier. Betitelt, signiert und datiert "R.Weise 89." Verso mit Adressaufkleber.
b) Ölkreide und Grafit auf schwarzem Tonpapier. Betitelt, signiert und datiert "R.Weise 89".

Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Vereinzelte kleine Einrisse.

70 x 52 cm / 70 x 51 cm.

Schätzpreis
320 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

650   Christoph Wetzel, Porträt eines Mädchens. 2016.

Christoph Wetzel 1947 Berlin – lebt in Berlin

Grafitzeichnung, partiell weiß gehöht, auf grauem "Canson Mi-Teintes"- Karton. U.li. im Schild monogrammiert und datiert "W 16".

O.li. Blattecke knickspurig, re. Blattecke mit minimalem Griffknick.

49,9 x 38,8 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

651   Christoph Wetzel "Versunken". 2016.

Christoph Wetzel 1947 Berlin – lebt in Berlin

Kohlestiftzeichnung auf gelblichem Bütten. In rotem Stift im li. Schulterbereich im Schild monogrammiert und datiert "W 16". U.Mi. betitelt. Verso u.li. nochmals betitelt sowie technikbezeichnet "Sibirische Kohle", nochmals zweifach datiert und signiert "Christoph Wetzel". In Passepartout vollrandig klebemontiert.

Sehr vereinzelt knickspurig. Verso mit Kohlespuren, vermutlich aus dem Werkprozess. Psp. leicht berieben.

43,7 x 41,4 cm, Psp. 79,9 x 60 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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652   Albert Wigand "Hausdurchfahrt Königstraße". Um 1940.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Kreidezeichnung auf kräftigem Papier. U.li. in Faserstift signiert "Wigand" und undeutlich bezeichnet. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Grüß-Wigand B-1940/124, mit leicht abweichenden Maßangaben.

Vgl. die motivgleiche Arbeit "Hausdurchfahrt Königstraße", ohne Jahr, Kreidezeichnung und Tuschzeichnung in Schwarz und Blau auf Karton, WVZ Grüß-Wigand B-1939–48/3.

Die Blattränder mit leichten Stauchungen, u.re. etwas knickspurig. U.re. und o.re. unscheinbare Feuchtigkeitsfleckchen. Verso atelierspurig und mit Montierungsresten.

24,8 x 32,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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653   Albert Wigand, Gasthof in Zaschendorf (bei Dresden). Wohl 1940.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Kohlestiftzeichnung, gewischt, auf bräunlichem Karton. In Blei signiert "A.Wigand" und undeutlich datiert u.re. Verso eione weitere Kohlestiftzeichnung.
WVZ Grüß-Wigand B-1935/90, dort ohne Titel und mit abweichender Datierung.

Verso an der o. Blattkante mit Montierungsresten.

17,5 x 25,3 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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654   Albert Wigand "Lewin" (Böhmen). 1941.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Kohlestiftzeichnung auf Zeichenkarton. Unsigniert, u.re. ortsbezeichnet und ausführlich datiert "22. Sept. 41". Verso mit einem Aquarell [Wenzelkirche Leitmeritz ?]. Auf Zeichenkarton montiert, darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout.
WVZ Grüß-Wigand B-1941 / 18, dort mit abweichender Technikangabe "Kreidezeichnung".

Ausgestellt in: Albert Wigand – 60 Zeichnungen, Galerie Christian Zwang Hamburg 1992.

Blattecke u.li. mit leichter Knickspur.

24,9 x 34,9 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

655   Albert Wigand, Schmetterlinge und rosa Fächer. 1960er Jahre.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage und Öl auf dünner Pappe. Von Künstlerhand auf braunen Untersatzkarton montiert, darauf signiert und ausführlich datiert "zum 1.4.68 Wigand". Hinter Glas gerahmt.
Nicht im WVZ Grüß-Wigand.

Provenienz: Nachlass Dr. Fritz Löffler, Dresden.

21,1 x 8 cm, Ra. 35,5 x 26,8 cm.

Schätzpreis
1.200 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

656   Albert Wigand "K R O Sarotti". 1960er Jahre.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (bedruckte Papiere) und Deckfarben auf gelblichem Papier, auf Karton montiert. Unsigniert. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert und freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1959–68/24.

Vereinzelt mit kleinsten, unscheinbaren Farbverlusten.

14,8 x 6 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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657   Albert Wigand "Bamberg" (Dom). 1943.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Feder- und Pinselzeichnung in schwarzer und brauner Tusche sowie Kohlestift. Auf Zeichenkarton montiert. In Blei signiert "Wigand" u.li. Verso in Kugelschreiber betitelt und datiert "43" sowie mit einer weiteren Zeichnung, betitelt "klein Venedig", weitere Annotationen von fremder Hand. Im Passepartout, darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Wigand B-1943 / 25; verso: WVZ B-1943 / 26

Ausgestellt in:
Albert Wigand – 60 Zeichnungen, Galerie Christian Zwang Hamburg
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24 x 30,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

658   Albert Wigand "Mitten blumig". 1968.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (bedruckte Papiere, bedruckte Folien, verschiedene Textilien) und Deckfarben auf Karton. Im Originalpassepartout des Künstlers, darauf o.re. in Blei signiert und datiert "Wigand 68" sowie u.li. betitelt. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert und freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1968/42.

Die Textilien mit Ausfransungen. Die Kartonränder mit minimalen Bestoßungen.

18,4 x 4,9 cm.

Schätzpreis
550 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

659   Albert Wigand "Leipzig. 1974.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (verschiedene bedruckte und farbige Papiere, Postkartenfragmente) und Kreidestift auf hellblauem Karton. Verso in Faserstift signiert "Wigand", betitelt und datiert "74". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1974/61.

Die Blattkanten mit sehr unscheinbaren Stauchungen. Verso leicht atelierspurig und mit Montierungsresten.

19,9 x 9,8 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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660   Werner Wittig "Stilleben vor Weinbergen" / "Das Neustädter Ufer" / "Radebeul" / "Brockwitz" / Winterabend (Radebeul) / "Straße in Radebeul". 1966– 1970.

Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul

Vier Holzrisse und zwei Radierungen. Jeweils in Blei signiert "Wittig" und datiert, teilweise betitelt und nummeriert.
WVZ Reinhardt 84 I (von II); 11; 15; 19.

Kleine Randläsionen sowie vereinzelt leichte Anschmutzungen. "Das Neustädter Ufer" mit Stockfleckchen.

Verschiedene Stockmaße, Bl. min. 11 x 14,5 cm, Bl. max. 33,2 x 37,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
100 €

661   Werner Wittig "Brühlsche Terrasse". 1975.

Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul

Farbholzriss auf bräunlichem Papier. In Blei signiert und datiert "Wittig 75", nummeriert "4/20" und betitelt. Hinter Glas in einer beige-goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
WVZ Reinhardt 68.

Stk. 42,5 x 44,5 cm, Bl. 45 x 47 cm, Ra. 63,5 x 60,5.

Schätzpreis
240 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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662   Werner Wittig und Ute Wittig, 13 Druckgrafiken. Überwiegend 1970er/1980er Jahre.

Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Ute Wittig 1936 Dessau – 2022 Radebeul

13 Holzrisse und Radierungen auf verschiedenen Papieren. Jeweils in Blei signiert und bezeichnet. Ein Blatt im Passepartout montiert.
Mit den Arbeiten:
a) "Sommertag" 1972, Künstlerexemplar.
b) "Kleiner Bootssteg" 1974, Künstlerexemplar.
c) "Häuser in der Winzerstraße", Künstlerexemplar.
d) "Pumpstation", 48/50 II.
e) "Häuser", 2012, 4/15.
f) "Heller Weg", 21/50 III.
g) "Park in Seußlitz", 4/40.
h) "Seußlitz [an der Elbe]", 1983, 103/200.
i) "Schloß
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Bl. max. 36 x 41 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
250 €
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663   Werner Wittig "Glas und Zitrone" / "Dämmerung" / "Dunkle Früchte II" / "Abendstunde". 1977– 1985.

Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul

Vier Farbholzrisse auf weißem, gelblichem bzw. grauem Bütten. Jeweils in Blei signiert "Wittig" und nummeriert. Teils datiert und betitelt.
WVZ Reinhardt 88; 95 a (von b); 164 II (von II) Probedruck; 174 a (von b).

Die Blattränder vereinzelt leicht griff- und knickspurig.

Stk. min. 29,5 x 32,2 cm, Bl. 37,8 x 42 cm, Stk. max. 30,5 x 34 cm, Bl. 44,3 x 60,3 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

664   Willy Wolff "Alpha". 1965.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Monotypie auf chamoisfarbenem Maschinenbütten. U.re. in der Darstellung signiert und datiert "Wolff 65".

Provenienz: Dresdner Besitz; 1975 im Atelier des Künstlers erworben.

Leicht knickspurig, die Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Verso mit Säureschaden, recto nur punktuell sichtbar.

Med. ca. 51,5 x 40 cm, Bl. 63 x 49,6 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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665   Willy Wolff, Band über geometrischen Formen. 1973.

Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda

Monotypie auf feinem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert "Wolf 73".

Leicht knickfaltig und minimal angeschmutzt. Verso o.li. mit Resten einer Klebemontierung.

48,8 x 63,3 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
450 €

666   Paul Wunderlich, Ohne Titel. Nach 1965.

Paul Wunderlich 1927 Eberswalde/Berlin – 2010 Saint-Pierre- de-Vassols

Farbserigrafie auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Wunderlich" und li. nummeriert "69/70".

Vgl. die motivähnlichen Lithografien "Bosomfriends I", 1965, und "Bosomfriends II (Goldfinger)", 1965, WVZ Riediger 247 und 248..

Papier im Randbereich minimal berieben, o. leicht wellig. Winzige Stauchungen an den Blattkanten.

Med. 57,7 x 74 cm, Bl. 79,6 x 96 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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667   Baldwin Zettl "Paysages – Mit dem Stichel durch die Landschaft". 1982.

Baldwin Zettl 1943 Falkenau / Eger – lebt in Freiberg (Sachsen)

Neun Kupferstiche auf "Hahnemühle"-Bütten, Titelblatt und Inhaltesverzeichnis. Alle Blätter in der Platte monogrammiert "Z" und datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Zettl", li. betitelt und am u. Rand nummeriert "I/7/100". Im Impressum nochmals nummeriert. Erschienen in der eikon Grafik-Presse, Dresden. In der originalen braunen Pappkassette.
WVZ Lübbert 78/4f; 79/1f; 79/13f; 80/2; 80/4f.

Vgl. Mayer, Rudolf (Hrsg.): Aurora und die eikon Grafik-Presse Dresden 1964–1992. Dresden, 1999. S. 14, Nr. 25.

Blätter minimal wellig, die Kanten mit winzigen Stauchungen. Mappe unscheinbar berieben.

Pl. je ca. 17 x 18 cm, Mappe 45,8 x 38 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

668   Verschiedene Künstler "'Rührt Euch' – Jubiläumsmappe 1 Jahr Galerie EIGEN + ART". 1986.

Lutz Dammbeck 1948 Leipzig – lebt in Hamburg
Klaus Elle 1954 Leipzig – lebt seit 1988 in Hamburg
Tobias E. Ellmann 1953 Kühlungsborn – lebt in Leipzig
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Frieder Heinze 1950 Leipzig – lebt in Leipzig
Jörg Herold 1965 Leipzig – lebt in Berlin und Mecklenburg
Günther Huniat 1939 Thammühl – lebt in Leipzig
Michael Kunert 1954 Leipzig – lebt in Leipzig
Dieter Ladewig 1953 Blankenburg, Harz – lebt in Magdeburg
Frank Müller 1951 Düsseldorf – lebt in München
Carsten Nicolai 1965 Karl-Marx-Stadt – lebt in Berlin
Akos Novaky 1951 Sopron/Ungarn – lebt in Leipzig
Peter Oehlmann 1953 Altenburg – lebt in Berlin
Gudrun Petersdorff 1955 Ludwigslust – lebt in Leipzig
Ingo Regel 1951 Kiebitz bei Döbeln – lebt in Leipzig
Hans Scheuerecker 1951 Römhild (Thüringen) – lebt in Cottbus
Olaf Wegewitz 1949 Schönebeck – lebt in Huy-Neinstedt

Mappe mit 18 Druckgrafiken und Unikaten. Zum Teil signiert, überwiegend datiert und nummeriert "20/25", vereinzelt betitelt. Mit drei Texten von Judy Lybke, Klaus Werner und Christoph Tannert, einem Grundriss der Galerie auf Pergamentpapier sowie einem Textbuch mit der Ausstellungsliste des ersten Galeriejahres. In der originalen schwarzen Leinenkassette.
Mit den Arbeiten von:
a) Jörg Herold "Liste 5– Blatt 20".
b) Olaf Wegewitz, Fossile Struktur.
c) Akos Novaky (?),
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Bl. je ca. 49 x 36 cm, Textband 32 x 24,4 cm, Mappe 50,5 x 38 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
950 €

671   Hanns Hanfstaengl, Bildnis der Maria Anna von Bayern. Wohl 1870er Jahre.

Hanns Hanfstaengl 1820 Baiernrain – 1885 Berlin
Maria Anna von Bayern 1805 München – 1877 Wachwitz

Albuminabzug, oval, vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. U.Mi. mit dem Prägestempel "HANNS HANFSTAENGL / DRESDEN". Verso in Blei bezeichnet.

Die Aufnahme zeigt Maria Anna, Prinzessin von Bayern und Königin von Sachsen, in höherem Alter. Nach dem Unfalltod Ihres Mannes Friedrich August II. blieb sie als Witwe zurück und starb 1877 in Wachwitz.

Gebräunt, im Randbereich partiell fleckig. Die Kanten des Untersatzes lichtrandig und unregelmäßig beschnitten.

Abzug 21,3 x 17,3 cm, Unters. 26,6 x 22,2 cm.

Schätzpreis
280 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 300 € inkl. MwSt) **

672   Edmund Kesting "Aus dem Atelier von Bernh. Heiliger". Wohl frühe 1950er Jahre.

Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder

Bromsilbergelatineabzug auf Barytpapier. Verso in Kugelschreiber betitelt. Mit Künstlerstempel "Kestingfoto".

Minimal gewellt, u. Kante mit sehr leichten Stauchungen.

Abzug 21,5 x 16,1 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

673   Ulrich Lindner "Zu Jean Fougere: Das Zimmer der Träume, II" / "Unbekannter Platz". 1984/1986.

Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda

Zwei Fotomontagen auf Barytpapier, teils getont. Jeweils auf einen Untersatzkarton montiert, darauf in Blei signiert "Lindner", datiert und betitelt, das erste Blatt mit einer persönlichen Widmung versehen.

"Zimmer der Träume" mit kleinsten Materialverlusten am Rand u.li.

Abzug 56,5 x 39 cm / Abzug 19,6 x 13,8 cm.

Schätzpreis
220 €
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674   Klaus Dennhardt, Porträt Hermann Glöckner im Atelier / Hermann Glöckner im Atelier. 1974.

Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Silbergelatineabzug auf Fujicolor Crystal Archive Paper / Tintenstrahldruck. Jeweils verso in Blei signiert "Dennhardt".

Das Porträt leicht kratzspurig. Die Atelieraufnahme mit unscheinbaren Verschmutzungen in den Ecken.

Abzug 30,1 x 30,1 cm / Bl. 33 x 33 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
250 €

675   Farin Urlaub "Maiko (Kyoto)". Wohl 2009.

Farin Urlaub 1963 West-Berlin

Lambda-Abzug auf Alu-Dibond, unter Acrylglas kaschiert. Unsigniert. LUMAS-Druck.

Die Aufnahme entstand mit großer Wahrscheinlichkeit während der Japanreise des Künstlers im Jahre 2009.

"Seit 1991 ist Fotografie für Farin Urlaub auf seinen Reisen bevorzugtes Medium für die Auseinandersetzung mit den Mythen und Traditionen des jeweiligen Landes […] Die Spanne der Motive reizt auch den europäisch-asiatische Blickwechsel auf traditionelle asiatische Rituale wie die
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90 x 120 cm.

Schätzpreis
350 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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676   Farin Urlaub, Torii (Fushimi Inari). 2009.

Farin Urlaub 1963 West-Berlin

Lambda-Abzug auf Alu-Dibond, unter Acrylglas kaschiert. Unsigniert. LUMAS-Druck.

Die Aufnahme entstand während der Japanreise des Künstlers im Jahr 2009. Sie zeigt eine Allee aus rot-orangefarbenen Torbögen im Fushimi Inari Schrein, Kyoto.

Unscheinbar kratzspurig, mit einigen wenigen, max. stecknadelkopfgroßen Bestoßungen in der Acryloberfläche.

85 x 180 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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677   Farin Urlaub "1000 Buddhas". 2012.

Farin Urlaub 1963 West-Berlin

Lambda-Abzug auf Alu-Dibond, unter Acrylglas kaschiert. Unsigniert. LUMAS-Druck. Einer von 100 Abzügen.

Mit einem signierten LUMAS-Zertifikat, JVE73, Artist Print No. 2 / 100.

Sehr unscheinbar kratzspurig, die o.re. Ecke bestoßen und mit minimalem Materialverlust.

90 x 168 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

681   Barocke Leuchterfigur. Deutsch. 17. Jh.

Lindenholz, geschnitzt, farbig gefasst. Partiell über rotem Bolus vergoldet.

Re. Arm mit Klebemontierung. Fassung deutlich berieben, Grundierung an mehreren Stellen bestoßen. Wachsablagerungen an Basis, re. Arm und Kerzenhalter. Minimaler Anobienbefall.

H. 73,4 cm (ohne Kerzendorn).

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

682   Putto. Süddeutsch oder alpenländisch. Wohl spätes 17. / frühes 18. Jh.

Johann Meinrad Guggenbichler 1649 Einsiedeln, Schweiz – 1723 Mondsee, Österreich

Lindenholz, geschnitzt, polychrom gefasst und partiell vergoldet. Verso teils holzsichtig.

Der Putto steht stilistisch den Werken des alpenländischen Bildhauers Johann Meinrad Guggenbichler nahe. In der Sammlung des Belvedere, Wien werden vier sehr ähnliche Putti des Pestaltars (Franziskusaltar) der Stiftskirche in Mondsee bewahrt, vgl. Meinrad Guggenbichler "Putto mit Feige" / "Putto mit Granatapfel" / "Putto" / "Putto", um 1685/86, Lindenholz, gefasst, H. 83–93 cm, Sammlung Belvedere, Wien, InvNr. 2625–2628.

Fassung mit Krakelee, gesamtflächig mit Retuschen und vereinzelten kleinen Farbverlusten. Die Plinthe mit unscheinbarem Trocknungsriss. Das Tuch verso im ungefassten Bereich mit einzelnen Druckstellen.

H. 60 cm.

Schätzpreis
2.800 €

683   Ernst Julius Hähnel "Raphael Sanzio". Nach 1858.

Ernst Julius Hähnel 1811 Dresden – 1891 ebenda

Zinkguss. Der dem vorliegenden Zinkguss zugrunde liegende Gips "Entwurf zur Staute des Raffael", 1858, farbig gefasst, H. 53 cm, wird bewahrt in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Skultpurensammlung, InvNr. ASN 4779.
Vgl. die überlebensgroßen Ausformungen:
"Raffael", um 1851, Sandstein, Mittelrisalit der Sempergalerie, Dresden, Zwingerseite.
Statue des Malers und Architekten Raffael. 1877, Bronze, H. 195 cm, Fürstliche Sammlungen Liechtenstein, Wien, Gartenpalais
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H. 52 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

684   Andrea del Verrocchio (nach) "Putto mit Delphin". 20. Jh.

Andrea del Verrocchio 1435 Florenz – 1488 Venedig

Bronze, gegossen, schwarzgrün patiniert.

Freie Verkleinerung des "Putto mit Delphin" des Andrea del Verrocchio, ca. 1470, H. 67 cm, Palazzo Vecchio, Florenz.

Zahlreiche Gussfehler, mit Spachtelmasse verfüllt und retuschiert.

H. 64 cm.

Schätzpreis
350 €

685   Jacques Louis Gautier "Mephisto" / "Don Quijote". Wohl um 1855.

Jacques Louis Gautier 1831 Frankreich – 1874 ebd.

Zwei Bronzen, gegossen, schwarz patiniert. Unsigniert. Jeweils auf eine schwarze Quarzitbasis montiert.

Jeweils mit deutlichem Verlust der Patina und Oxidationsspuren. Don Quijote mit Gussfehler am Ellenbogen, ungefülltem Kernhalterloch im Rücken. Federschmuck des Mephisto fehlend. Beide Figuren mit Brüchen in den Fußgelenken, im Gesamteindruck unauffällig.

H. je 20,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
150 €

686   "Junger Satyr, Flöte spielend". 2. H. 19. Jh.

Zinkgießerei H. Pohl um 1845 Berlin – um 1890 ebenda

Zinkguss. Zinkguss, schwarz patiniert. Die angegossene Plinthe auf einen Holzsockel montiert. In die Innenseite der Zinkplinthe graviert "Eigentum H. Pohl in Berlin".

Nach der antiken Vorlage:
"Satyr mit Flöte", 2. Jh. n. Chr., weißer Marmor, H. 133 cm; Galleria Borghese, Rom, InvNr. CCXXVI, antike Kopie nach einem hellenistischen Original (336 v. Chr. – 30 v. Chr.).

Verso an Zink- und Holzplinthe je eine Kerbe. Lackierung der Holzplinthe berieben.

H. 53,7 cm, H. (mit Plinthe) 56 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
340 €

687   Albert Hinrich Hussmann, Trabendes Fohlen. Um 1908.

Albert Hinrich Hussmann 1874 Lüdingworth – 1946 Fürstenberg

Bronze, schwarzbraun patiniert. Signiert "Albert Hinrich Hussmann". Ohne Gießereistempel.

Eine kleine, unscheinbare Oxidationsspur am hinteren Huf.

H. 31,6 cm, L. 37,6 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

688   August Gaul "Pinguin (Kopf nach links)". 1914 – 1920.

August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz 1881 Dresden

Bronze, gegossen, hellbraun patiniert. Seitlich am li. Fuß signiert. "A. Gaul". Posthumer Abguss um 1966, Gießerei Pirner & Franz, Dresden, ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel montiert.
WVZ Gabler 200–f , eines von wenigen, ausschließlich posthum ausgeformten Exemplaren.
Vgl. Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 40, 14.06.2014, KatNr. 802, Silber, gegossen (ohne Gießereistempel); Nagel, Stuttgart, Auktion 25.06.2014, KatNr. 1004, Bronze, gegossen (ohne
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H. 23 cm, H. (mit Sockel) 26 cm.

Schätzpreis
7.000 €

689   August Gaul (nach) "Liegendes Löwenpaar". 2. Viertel 20. Jh.

August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Paul Geipel 1869 Zwickau – 1956 Dresden

Gips, cremefarben gefasst. Li. auf der Plinte geritzt bezeichnet "A. Gaul". Posthume Ausformung nach einer Skizze von August Gaul.
Nicht im WVZ Gabler.

August Gaul fertigte um 1914 einige Skizzen liegender Löwen an, die auch zur Herstellung von Porzellanfiguren (WVZ Gabler 191–1) und Ausformungen in Böttgersteinzeug (WVZ Gabler 191–2) benutzt wurden. Die heute verlorenen Skizzen gingen in den 1930er Jahren an den Sammler Paul Geipel, der offensichtlich nicht nur Bronzen – wie bislang bekannt – davon gießen ließ (WVZ Gabler 192), sondern auch den vorliegenden Gips.

Li. Ohr des Männchens mit Materialverlust. Plinthenrand mit Bestoßungen.

15 x 31 cm.

Schätzpreis
800 €

690   Otto Pilz "Junger Bär". Um 1921.

Otto Pilz 1876 Sonneberg/Thüringen – 1934 Dresden

Bronze, gegossen, in den Tiefen partiell schwarz patiniert. Auf der flachen Plinthe signiert "O. Pilz". Auf einem gekehlten Eichenrundsockel montiert.
Das Werk wird in die zweite Auflage des WVZ Vogel unter 122 g aufgenommen.

Wir danken Herrn Dr. Eberhard Vogel, Dilsberg-Neckargemünd, für freundliche Hinweise.

Kernhalterverschluss am Rücken ganz unscheinbar sichtbar. Die gegossene Plinthe an den seitlichen Kanten mit Materialergänzungen.

H. 19,5 cm, H. (mit Sockel) 23,5 cm.

Schätzpreis
2.200 €
Zuschlag
1.800 €

691   Peter Pöppelmann, Reigen. Um 1900.

Peter Pöppelmann 1866 Harsewinkel – 1947 Dresden
Josef Johann Horschik 1874 Schönhof (Böhmen) – 1955 Dresden

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".

Wohl unikale Ausführung.

Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.

Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt
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H. 67 cm.

Schätzpreis
6.600 €

692   Sándor Dóró "Schwanengesang". 1987.

Sándor Dóró 1950 Hajduböszörmény (Ungarn) – lebt in Dresden

Bronze, gegossen, messingfarben patiniert. Am Stand signiert "SANDOR DORO" [sic!]. Eines von fünf Exemplaren. Ausführung durch die Gießerei der Künstlerkolonie Szolnok, Ungarn.

Wir danken Herrn Prof. Sándor Dóró, Dresden, für freundliche Hinweise.

H. 59,3 cm, H. 64 cm (m. Sockel), Gew. 2,5 kg.

Schätzpreis
750 €

693   Wieland Förster "Mädchentorso". 1979.

Wieland Förster 1930 Dresden – lebt in Berlin

Hartstuck, schlagmetallvergoldet. Auf eine Sandsteinsockel gesteckt. Eines von drei Exemplaren in Hartstuck.
WVZ Mlekusch 192.

Provenienz: Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1984.

Leichte Abplatzung der Schlagmetallvergoldung im Bereich der re. Hüfte.

H. 24,6 cm, H. (gesamt) 33,6 cm.

Schätzpreis
1.100 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

694   Helmut Heinze "Seiltänzer I". 1994.

Helmut Heinze 1932 Mulda (Sa.)
Gebrüder Ihle Bildguss GmbH 1991 Rabenau – seit ca. 2008-10 in Dresden

Bronze, gegossen, schwarz patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "H", datiert "94" und nummeriert "4/4", seitlich mit dem Gießereistempel "Gebr. Ihle Rabenau".

Abgebildet in: Jördis Lademann: Helmut Heinze: Plastiken II. Pulsnitz, o.J. (2017). S. 22.

Wir danken Frau Dr. Jördis Lademann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Punktuelle Oxidationsspuren.

H. 44 cm.

Schätzpreis
900-1.100 €
Zuschlag
800 €

695   Christian Kirsten, Pyramide. Wohl 1976.

Christian Kirsten 1940 Freital bei Dresden – lebt in Dresden-Loschwitz

Holz, geschnitzt, farbig gefasst und klarlackiert, Knetmasse. Auf der li. Seite signiert "C.H. KIRSTEN", monogrammiert, datiert sowie mit Atelierangaben des Künstlers. Allseitig mit acht gesteckten, blattförmigen Kerzenhaltern. An der zentralen Metallstange acht Steckflügel, jeweils beidseitig bemalt. Mit einem zweiten Flügelsatz

"(…) In Christian Kirstens malerischem Werk hat der Rückzug in die Stille des Privaten, in Sujets wie Interieur, Landschaft und Stillleben in äußerst
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H. 66 cm, B. 43 cm, T. ca. 43 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
440 €

696   Karl-Peter Lehmann, Schwebeengel. Lehmannsche Werkstätten, Hausdorf bei Colditz. Wohl 1980er Jahre.

Karl-Peter Lehmann 1945 Dessau – lebt in Hausdorf bei Colditz

Holz, gedrechselt und geschnitzt, farbig gefasst, Metallglocke. Die Flügel mittels Lederscharnieren beweglich montiert. Unterseitig mit dem Papieretikett des Künstlers. Mit Aufhängung.

Restaurierungen am li. Ohr und am Heiligenschein. Fassung berieben und stellenweise bestoßen, mit kleineren Farbverlusten.

H. 37 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

697   Wolfgang Kuhle, Männlicher Torso. 1977.

Wolfgang Kuhle 1935 Reichardtsdorf – lebt in Neuendorf

Bronze, gegossen, rotbraun patiniert. Unsigniert. Am Stand nummeriert "IX". Auf einem Holzsockel montiert.

Zu weiteren "Männlichen Torsi" vgl.: Wolfgang Kuhle, Michael de Maiziére: Wolfgang Kuhle. Plastiken, Zeichnungen. Ohne Ort 2007.

H.15 cm, H. (gesamt) 20 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

698   Peter Makolies, Sitzende. 2011.

Peter Makolies 1936 Königsberg / Ostpreußen

Marmor. Geritzt monogrammiert und datiert "PM 11". Auf einem Holzsockel montiert.

H. 4,7 cm, H. (mit Sockel) 6,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
320 €

699   Herbert Naumann "Weißes Relief". 1976.

Herbert Naumann 1918 Dresden – 2003 ebenda

Assemblage (Ton, brauner Scherben, weiß engobiert). Im Holzrahmen des Künstlers montiert. Auf der o. Kante des Objekts monogrammiert und datiert "N 1976". Verso mit dem Künstleretikett.

Ausgestellt in:
Werkschau des Künstlers in der Galerie der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Brühlscher Garten, 1978. Vgl. Hochschule für Bildende Künste Dresden (Hrsg.): Herbert Naumann – Keramik (Heft zur Ausstellung), Dresden 1978. Nr. 39.

Außenseite des Rahmens partiell fleckig.

Ra. 42,2 x 50 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
550 €

700   Lothar Sell, Junges Paar mit Bauernhof. 1985.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Holz, geschnitzt, farbig gefasst, klarlackiert. Verso signiert und datiert "Sell 85".

Minimal kratzspurig.

H. 21 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

701   Lothar Sell, Wassertropfen im gestreiften Hemd mit Tuch / Wassertropfenmädchen mit Kirschen im Haar / Wassertropfenpaar. 1993/1994.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Holz, geschnitzt, farbig gefasst, klarlackiert. "Wassertropfen im gestreiften Hemd mit Tuch" verso signiert und datiert "Sell 93". "Wassertropfemädchen mit Kirschen im Haar" unsigniert. "Wassertropfenpaar" verso signiert und datiert "Sell 94".

Die Spitzen der Figuren leicht bestoßen.

H. 12 cm / H. 10 cm / H. 8,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

702   Lothar Sell, Sitzendes Mädchen / Mädchen mit Trauben / Liegender Bauer. 1991– 1995.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Ton, rotbrauner Scherben, unglasiert. "Sitzendes Mädchen" verso signiert und datiert "Sell 91". "Mädchen mit Trauben" in Form einer Tischglocke, unsigniert."Liegende Bauer" unterseits signiert und datiert "Sell 95".

Partiell leicht angeschmutz.

H. 15 cm / H. 25 cm / L. 21 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

703   Lothar Sell, Junge Bäuerin. Wohl 1970er Jahre.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Am Boden in Blei signiert "L. Sell".

Verso ein Trocknungsriss, werkimmanent vom Künstler verfüllt und überlackiert. Lack partiell ungleichmäßig und gegilbt.

H. 18,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
600 €

704   Lothar Sell "Frau Lehmann und Herr Lehmann". 2000/2001.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Zwei Keramiken, roter Scherben. Jeweils an den Hinterköpfen geritzt signiert und datiert "Sell 2000" bzw. "Sell 01".

Provenienz: Privatsammlung Sachsen; erworben im Atelier des Künstlers, 2001.

"Frau Lehmann" mit vereinzelten Bereibungen im Bereich des Gesäßes, vereinzelt unscheinbare Spannungsrisse unterhalb der Achsel ("Frau Lehmann") und an der Fuge von Oberschenkel zu Körper ("Herr Lehmann").

H. 66 cm, B. 41 cm, T. 50 cm / H. 70 cm, B. 46 cm, T. 56 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
3.400 €

705   Werner Stötzer "Sitzende". 1970.

Werner Stötzer 1931 Sonneberg – 2010 Alt-Langsow/Oderbruch

Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Lose auf einem Sandsteinsockel. Guß durch die Bronzegießerei Schabow, Berlin. Eines von 26 Exemplaren.
WVZ Volpert / Zimmermann / Kirkamm 100, mit minimal abweichenden Maßangaben sowie ohne Signatur und Nummerierung.

Ein weiteres Exemplar der Edition befindet sich in der Nationalgalerie Berlin, InvNr. B III 128 520 sowie im Kunstmuseum Moritzburg, Halle, InvNr. MOIII00602. Auch das Berliner Exemplar trägt keine Signatur und Nummerierung.

Rückseitig (Sitzfläche) sowie im Bereich des li. Schienbeins partiell grünlich oxidiert. Vereinzelt weiße Ablagerungen in den Tiefen.

H. 29 cm, H. (gesamt) 33 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

706   Susanne Voigt, Aufstrebende Figur. Um 1975– 1979.

Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda

Bronze, gegossen, grünlichbraun patiniert. Verso am u. Schaft geritzt monogrammiert "SV". Lose in einen schwarzen Holzsockel gesteckt.

Vgl. motivisch: Andreas Degen / Antje Kirsch (Hrsg.): Susanne Voigt / Bildhauerin. Dresden. Berlin 2020. WV 313, Abb. S. 98.

Sockel mit Gebrauchsspuren.

H. 24 cm, H. (mit Sockel) 31 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

707   Monogrammist G.W., Weiblicher Torso. Wohl 1970er Jahre.

Terrakotta, gefasst, lackiert. Vollplastisch modelliert. An der u.li. Seite geritzt monogrammiert "GW".

Lediglich etwas fleckig im Bereich des Oberschenkels und Gesäßes.

H. 38,5 cm.

Schätzpreis
1.500 €

708   Andreas Wachter "Melancholie". 2008.

Andreas Wachter 1951 Chemnitz – lebt in Erlln (Sachsen)

Terrakotta, lasierend weiß gefasst. Unterseits in Faserstift betitelt und signiert "AWachter".

Abgebildet in: Galerie Irrgang (Hrsg.): Andreas Wachter – Skulptur und Malerei. Leipzig 2009.

H. 42,5 cm.

Schätzpreis
1.500 €

709   Roland Wetzel, Stehender weiblicher Akt. Wohl späte 1980er Jahre.

Roland Wetzel 1953 ? – lebt und arbeitet in Leipzig

Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "R.W" sowie eine (Gießerei-?) Marke.

Patina ungleichmäßig und berieben, mit Fleckenbildung. Gesamtflächig mit Oxidationsspuren.

H. 62 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.100 €

710   Ausgewählte Meissner Porzellane einer Dresdner Privatsammlung

Das Sammeln in der DDR und den frühen Jahren der Nachwendezeit nimmt im gesamtdeutschen Kontext eine Sonderstellung ein.
Vermögensbildung war im Arbeiter- und Bauernstaat unerwünscht, der freie Kunsthandel mit den Beschlüssen des Politbüros vom 08. Februar 1972 auf ein äußerstes Minimum beschnitten worden. Nur noch wenige Kunsthändler, u.a. die Kunsthandlungen Rausch und Meißner in Dresden, arbeiteten unter deutlich erschwerten Umständen.
Die kleine, vorliegende Sammlung von
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711   Budai aus der Porzellansammlung Augusts des Starken. Dehua, Provinz Fujian, China. Qing-Dynastie, Kangxi, vor 1721.

Dehua-Porzellan Ming-Dynastie (1368-1644) – bis heute
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau

Porzellan, glasiert. In lockerer Haltung sitzender Budai, das re. Bein aufgestellt, darauf sein Unterarm liegend, das li. Bein flach angewinkelt. An der vorderen Innenwand mit der Palaisnummer "N 33" (undeutlich) und Triangel (Kennzeichnung des weißen chinesischen Porzellans) in Aufglasurschwarz, an der seitlichen re. Innenwand eine weitere undeutliche Nr. "2 [?]".
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Neumeister Dresden, Auktion 14, 16. September 1995, KatNr. 72; nach mündlicher
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H. 8,3 cm, B. 8,7 cm, T. 5,7 cm.

Schätzpreis
3.500 €
Zuschlag
7.000 €

712   Teil eines Tafelaufsatzes. Johann Joachim Kaendler oder Johann Friedrich Eberlein für Meissen. Um 1760.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Am Stand innenseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau mit geschliffenen Strich.

Dieser figürlich gestaltete Schaft trug vormals einen Zitronenkorb. In den 1730er und 1740er Jahren erfuhr er mehrfach gestalterische Veränderungen, nachdem die Form durch häufige Ausformung verschlissen war. Dies kommentiert auch Johann Joachim Kaendler: "repariret und aufs neue wieder brauchbar gemacht". Während sich bei der
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H. 31,4 cm.

Schätzpreis
500 €

713   "Mohrin mit Zitronenkorb" aus der Königlichen Hof-Conditorey. Friedrich Elias Meyer für Meissen. 1741.

Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin
Königlich-sächsische Hofconditorei (K.H.C.) um 1790 Dresden – 1918 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Rückseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig die Bezeichnung "K.H.C." (Königliche Hof Conditorey) in Aufglasurpurpur.
Ausformungszeitraum: wohl 1745–1763.

Vgl.: Carmen de Aréchaga, Johann Ofner: La porcelana de Meissen en la Colección Britzke : 1709 – 1765. Segovia 2009. S. 347.

Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017. S. 294, KatNr. 1672.

Der Saum des Kleides u.li. mit Materialfehlstelle, rückseitig ein Brandriss (ca. 2,7 cm). Einzelne wenige Chips. Restaurierungen im Bereich der Hände und der li. Brusthälfte. Insgesamt mit einigen Bereibungen.

14,1 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
900 €

714   "Miniatur-Mohr". Friedrich Elias Meyer für Meissen. 1753.

Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurbalu, geprägter Modell-Nr. "1983" und "137" und Jahreszeichen.
Ausführungszeitraum: 1955

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017. S. 296, KatNr. 1678.

Die re. Hand mit unscheinbarer Bestoßung.

H. 6,1 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
260 €

715   "Maus auf Postament". Meissen. Ivar Tillberg für Meissen. 1905– 1910.

Ivar Tillberg Erste Erw. 1910 – letzte Erw. 1912
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits Schwertermarke (Knaufschwerter) und geprägte Modell-Nr. "X 132" sowie unleserliche weitere Präge-Nr.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 497, KatNr. 1001.

Untersteits minimaler Haarriss (0,5 cm). Im Bereich des li. Vorderfußes und des Sockels restauriert mit Lackresten.

H. 4,7 cm.

Schätzpreis
280 €

716   Seltene Miniatur-Kuh. Johann Joachim Kaendler (zugeschr.), wohl für Meissen. Wohl zwischen 1740– 1760.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig in Unterglasurblau undeutlich mit Ansätzen der Schwertergriffe gemarkt, auf dem Hinterfuß eine verblasste Nummer in Schwarz.

Restaurierter Zustand, Hörner leicht gelöst.

H. 2,8 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

717   Miniatur-Katze. Wohl Johann Joachim Kändler (und Mitarbeiter) für Meissen. Wohl 1750er Jahre.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Unterseitg mit Schwertermarke in Unterglasurblau und einem Schleifstrich. Auf der hinteren re. Tatze rückseitig schwer lesbar geprägt "M 41" (?).

Vgl. Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017. S. 212, KatNr. 3599.

Der Schwanz mit fachmännischer Restaurierung, unterseits mit leichter Glasurunregelmäßigkeit.

H. 3,8 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
480 €

718   Frosch. Ernst August Leuteritz und Mitarbeiter für Meissen. 1848– 1850.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit Schwertermarke in Unterglasurblau, Modell-Nr. "Y 79" sowie Präge-Nr. "124" und in Rot nummeriert "8".
Ausformungszeitraum: wohl Mitte 19. Jahrhundert.

Der Boden minimal berieben.

H. 3,1 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

719   "Zwei Faune". Max Lange für Meissen. 1906.

Max Lange 1868 Köln – 1949 München
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Am Sockel ligiert monogrammiert und datiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, einfach geschliffen, die geritzte Modell-Nr. "X 145" sowie die geprägte Bossierer-Nr. "147". Zudem in hellem grau unter der Glasur die Nr "4".
Ausformungszeitraum: 1907–1924.

Das Schwänzchen des großen Fauns fachmännisch neu modeliert und angesetzt (wohl nach einem Trümmerbruch). Am li. Handgelenk des kleinen Fauns ein ganz unscheinbarer, feiner Brandriss, im Bereich des Oberarms ein unscheinbarer, wohl manufakturseitig unter der Glasur geschlossener Brandriss. Sehr unscheinbarer Spannungsriss unter der Glasur an der re. Schulter des großen Fauns.

H. 14 cm, B. 15 cm, T. 11,3 cm.

Schätzpreis
1.500 €

720   "Hockender Kapuzineraffe". Paul Walther für Meissen. Um 1905.

Paul Walther 1876 Meißen – 1933 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geritzte Modell-Nr. "W 141" sowie geprägt "34" und "M".
Ausformungszeitraum: 1905–1924.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 398, KatNr. 783.

Vereinzelte unscheinbare Brandflecken.

H. 6,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

721   "Schleiereule auf Architekturstück". Paul Walther für Meissen. 1906.

Paul Walther 1876 Meißen – 1933 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in verschiedenen Unterglasur-Brauntönen staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägte Modell-Nr. "W. 146" sowie geritzt "124", Maler-Nr. "5" in Unterglasurblau.
Ausführungszeitraum: 1906–1923.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 397, KatNr. 780.

Karl Berling: Meissen China: An illustrated history. New York 1972. S. 117, Tafel 38, Nr. 8.

Zwei kleinste Brandflecken.

H. 12,6 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
950 €

722   "Junge Ente" / "Junge Ente, Bein gestreckt" / "Junge Ente, Hals gestreckt". Paul Walther für Meissen. 1907.

Paul Walther 1876 Meißen – 1933 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, jeweils in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits je mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, den geritzten Modell-Nr. "Y 114", "Y 113" und "Y 116" sowie weiteren Präge-Nr. und Maler-Nr.
Ausformungsjahr: 1907 – 1923.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 405, KatNr. 797, 798 und 800.

"Junge Ente, Bein gestreckt" mit kleinstem Chip am Schwänzchen sowie kleinsten Bestoßungen am äußeren Sockelbereich,"Junge Ente" mit minimalen Brandbläschen auf dem Schwänzchen, "Junge Ente, Hals gestreckt" mit kleinstem Chip am Schabel sowie kleinsten Brandflecken.

H. max. 4,7 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

723   Seltenes "Käuzchen" aus dem Tafelaufsatz "Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1925.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in violetter Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geritzter Weißwaren- und "Reineke Fuchs"-Marke, Modell-Nr. "H 224", Pressmarke "151".
Ausführungszeitraum: um 1935–1940.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010.KatNr. 1083.

"Die Tradition der unter einem bestimmten Thema stehenden, vielteiligen und
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H. 13,2 cm.

Schätzpreis
750 €

724   Paar Miniatur-Deckelvasen mit "Ch'i-lin"-Dekor. Meissen. 1724.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Blau auf unglasiertem Boden (Knaufschwerter), eine Vase mit Präge-Nr. "139". Blütendeckel wohl später ergänzt.
Ausformung: 2. Hälfte 19. Jh.

Vgl.: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. München 2013, Bd. 2, S. 282, KatNr. 404 sowie zur Form S. 263, KatNr. 252.

H. 7,1 cm, D. 4,6 cm, H. mit Deckel ca. 8,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
340 €

725   Paar Miniaturvasen mit indianischen "Streublümchen". Meissen. 1724.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseits mit den Schwertermarken in Blau und Ritz-Nr. "4", geritzte Modell-Nr. "S 39" auf unglasiertem Boden.
Ausformungszeitraum: wohl um 1750/60

Im Manufakturrapport vom 18. November 1724 wird zu den Vasenformen geschrieben: "Nach denjenigen Modellen welche jüngsthin an verschiedenen Sorten, aus dem Königl. Sogenannten Holländischen Palais zur Porcellain Fabrique anhero eingesendet worden, sind nicht
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H. je 7 cm, D. je 4,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

726   Miniaturvase "Gelber Löwe". Meissen. 1724.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits die schwach lesbare Schwertermarke in Blau auf unglasiertem Boden.
Ausformungszeitraum: um 1755–60.

Vgl. die Miniaturvasen in: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. München 2013. Bd II, KatNr. 252 und 263 sowie zum Dekor "Gelber Löwe" ab S. 265.

Im Manufakturrapport vom 18. November 1724 wird zu den Vasenformen geschrieben: "Nach denjenigen Modellen welche
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H. 7 cm (H. innen 6,7 cm), D. 4,9 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
600 €

727   Miniaturvase "Roter Drache" aus der Königlich-sächsischen Hofconditorei. Meissen. 1735/1736.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Königlich-sächsische Hofconditorei (K.H.C.) um 1790 Dresden – 1918 ebenda

Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. Auf der Außenwandung die langestreckten Drachen und die "acht kostbaren Dinge" (Rad der Lehre, flammende Perle, unendlicher Knoten, Münze, drei Schriftrollen und Artemisiablatt), der Hals mit Streublümchen. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die nachträglich hinzugefügte Bezeichnung "K.H.C." in Aufglasurfarbe und Press-Nr. "24".
Ausformungszeitraum: um 1740/50

Vgl. Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. München 2013. Bd 2, ab S. 246 und insbes. KatNr. 251.

Am Stand mit unscheinbarem Brandfleck. Unterseitig mit minimalen Bereibungen.

H. 6,2 cm, D. 4 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
7.500 €

728   Miniaturvase "Roter Drache". Meissen. Um 1735/1736.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. Auf der Außenwandung die langestreckten Drachen und die "acht kostbaren Dinge" (Rad der Lehre, flammende Perle, unendlicher Knoten, Münze, drei Schriftrollen und Artemisiablatt), der Hals mit Streublümchen. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau und Press-Nr. "24".
Ausformungszeitraum: um 1740/50

Vgl. Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. München 2013. Bd 2, ab S. 246 und insbes. KatNr. 251.

Restaurierung im u. Bereich des Korpus.

H. 6 cm, D. 4,2 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

729   Miniaturvase "Gelber Löwe". Meissen. 1738.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, Vasenhals mit brauner Randlinie. Ungemarkt, unter der Glasur schwach lesbar eine Präge-Nr. "64" (?), darüber in Gold "17" (Hinweis für ein zusammengehöriges Service).
Ausformungszeitraum: 19. Jh.

Vgl. Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. Bd. II. München 2013. KatNr. 249 und 262.

Im u. Bereich des Korpus mit minimaler Bereibung (nur unter UV-Licht sichtbar).

H. 6,4 cm, D. 4,2 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

730   Miniatur-Doppelhenkelvase aus dem Schwanenservice. Johann Joachim Kaendler und Johann Friedrich Eberlein für Meissen. 1737– 1742.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der blauen Schwertermarke auf unglasiertem Boden sowie eine undeutliche, unter UV-Licht lesbare Bezeichnung "29 (?) / 9 (?) Les 2".
Ausformung: um 1745.

Eine sehr ähnliche Miniaturvase abgebildet in: Angela Dreßen (Hrsg.): Blütenlese: Meißener Porzellan aus der Sammlung Tono Dreßen. Berlin 2018. S. 95, Abb. 63.

H. 6,7 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
600 €

732   Seltene "Lemaire"-Tabakdose mit "Hôô-Vogel und Chrysanthemen". Meissen. 1730– 1731.

Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Deckel mit brauner Randlinie. Unterseits mit Schwertermarke in Aufglasurblau.

Zum Dekor vgl.:
Deckeldose, Meissen, 1730–35, Museum für angewandte Kunst, Wien, InvNr. Ke 3487.
Deckeldose, Meissen, um 1720–23, abgebildet in: Barbara Beaucamp-Markowsky: Europäisches Porzellan und ostasiatisches Exportporzellan, Geschirr und Ziergerät. Köln 1980. S. 119, KatNr 45.

Zur Form vgl.:
Julia Weber:
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Dose: H. 7,1 cm, D. 6,3 cm, Deckel: H. 3,2 cm, D. 6,7 cm.

Schätzpreis
1.600-1.800 €
Zuschlag
1.900 €

733   "Lemaire"-Présentoir mit "Wachtel-Dekor". Meissen. Um 1730.

Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert, braune Randlinie. Unterseits die Schwertermarke in Aufglasurblau sowie die geschliffene Palaisnummer "N-345–W" mit Farbresten.

Der sogenannte "Wachtel-Dekor" wurde um 1730 nach einer Bestellung von Karl Heinrich Graf von Hoym und Rodolphe Lemaire eingeführt.
Claus Boltz listet folgenden Eintrag im Inventar des Turmzimmers: "Zwey und Sechzig Stück detto, mit (52b) 2. Henckeln und kleinen bunten Blümgen, und
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H. 3,2 cm, D. 13,1 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
850 €

734   "Lemaire"-Teller "Gelber Löwe". Meissen. Um 1729– 1731.

Johann Gregorius Höroldt 1696 Jena – 1775 Meißen
Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Johann Christoph Pietzsch 1705 Radeburg – 1778 Meißen
Johann Daniel Rehschuh 1688 Dresden – 1752 Meißen

Porzellan, glasiert, im Spiegel in polychromen Aufglasurfarben staffiert, brauner Rand. Unterseits mit der Schwertermarke in Aufglasurblau und eingeschnittener Palaisnummer "N=8_ / w". Standring innenseitig mit dem geritzten Dreher- und Formerzeichen "x" Johann Christoph Pietzschs oder Johann Daniel Rehschuhs sowie Malerzeichen (?) "//" in Aufglasureisenrot.

Vgl. für einen identischen Teller: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. Bd. II. München
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D. 23,3 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
3.200 €

735   Koppchen mit Chinoiserie. Wohl Meissen. Um 1722– 1730.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromem Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig mit der Peitschenhiebmarke in Unterglasurblau.

Vgl. auch die Stabmarke "Worcester" in: Waltraud Neuwirth: Meissener Marken: Original, Imitation, Verfälschung, Fälschung. Wien 1980. S. 35. Nr. 78.
Neuwirth beschreibt die Erwähnung der Marke durch verschiedene Autoren: "Die Verwendung der 'Peitschenhiebmarke' auf Porzellan anderer Manufakturen ist mir nur aus der Literatur bekannt. Litchfield, Graesse
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H. 4,7 cm, D. 7,3 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
800 €

736   Seltenes Koppchen mit "Drei Freunde"-Dekor. Meissen. 1729/1730.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Martin Kittel 1706 Rosenthal bei Pirna – 1762 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromem Aufglasurfarben und Gold staffiert, mit brauner Randlinie. Ungemarkt, am Boden mit der geritzten Palaisnummer "N=243 W", seitlich am Standring die Grillenmarke: zwei eingestochene Punkte für Johann Martin Kittel.

Im historischen Inventar von 1779 heißt es auf fol. 52r. "Sechs und dreißig Duzent und 3 Stück Thée Schäalgen mit braunen Rändern, Korn und andern Blumen, ¾ Z. tief, 5¾ Z. in diam., darunter 5 Stück defect; und 36 Duzent und 4 Stück
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H. 4,3 cm, D. 7,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

737   Koppchen und Unterschale mit "Fabeltier-Dekor" in der Art des Adam Friedrich von Löwenfinck. Meissen. Um 1735/1740.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Adam Friedrich von Löwenfinck 1714 Biala (heute Woiwodschaft Großpolen) – 1754 Hagenau

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau, die Standringe innenseitig mit Former- bzw. Dreherzeichen "2".
Ausformungszeitraum: wohl 1740–50.

Ein vergleichbares Koppchen samt Untertasse abgebildet in: Ulrich Pietsch: Early Meissen Porcelain. London 2011, KatNr. 219.

Zu Fabeltierdekoren vgl.:
Ulrich Pietsch, Adam Friedrich von Löwenfinck: Phantastische Welten: Malerei auf Meissener Porzellan und
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Koppchen H. 4,4 cm, D. 7,4 cm, Untertasse H. 3 cm, D. 12,2 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.800 €

738   Koppchen und Untertasse mit "Päonienstauden auf Luftwurzeln und Bambushalmen". Meissen. 1729– 1731.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert, jeweils mit brauner Randlinie. Unterseits mit Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzten Dreherzeichen "1O" bzw. "11". Auf der Untertasse unterseits zudem unleserlichen Reste einer Bezeichnung in Aufglasur.
Ausformungszeitraum: 3. Viertel 18. Jh.

Das Dekor, ein sogenanntes "Kaikemon-Dekor" geht vermutlich auf ein japanisches Vorbild zurück. Es finden sich Päonienstauden auf Luftwurzeln sowie auf der
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Koppchen H. 4,1 cm, Untertasse D. 12,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

739   Becher mit Bataille-Malerei. Meissen. Um 1750.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, der Lippenrand vergoldet. In den Relief-Kartuschen Szenen mit Reiter und Soldaten bei der Rast, auf der Tasche eines Reiters das Monogramm Friedrichs des Großen. Unterseits mit Schwertermarke in Unterglasurblau und zwei Dreherzeichen "l" sowie ":" innenwandig am Standring.
Ausführungszeit: wohl 1750er/1760er Jahre

Die Verwendung des Monogramms des preußischen Herrschers steht mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang
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H. 8,4 cm, D. 6,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

740   Seltene Vase mit "Pflaumenblütenzweig"-Dekor. Meissen. Nach 1934.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Böttgersteinzeug, schwarze, leicht lüstrierende Glasur, Kakiemon-Dekor in Lack- und Goldmalerei. Unterseits die geritzte Schwertermarke, mit einem Schleifstrich unterhalb der Marke.

Zur Form vgl. u.a. die Meissner Stangenvase mit der Modell-Nr. "J 271".
Vorbilder zum Dekor könnten möglicherweise bei chinesischen blanc-de-chine Porzellanen zu finden sein, welche aufgelegte Blütendekore besaßen. Das Dekor der hier vorliegenden Vase ähnelt dabei sehr den Pflaumenblütenzweigen
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H. 17,5 cm, D. 6,7 cm.

Schätzpreis
750 €

741   Große Flötenvase mit "Indisch-Malerei". Meissen. 1726.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, unterglasurpuderblauer, gestubbter Fond, polychrome Aufglasurmalerei und Gold. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau und einem Strich, geprägter Modell-Nr. "50398" (alt C 102) sowie Präge-Nr. "5" und "81" mit Jahreszeichen.
Ausformungszeitraum: 1973

Nach Vorbild chinesischer Porzellane (vgl.: Teekanne. Jingdezhen, China. Qing-Dynastie, Kangxi, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PO 4114) wurde dieser unterglasurblaue Fond
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H. 40 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.300 €

742   Tabatière mit Ruinenlandschaften. Wohl Meissen. Um 1750– 1760.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Korpus und Deckel mit Tombak-Montierung. Ungemarkt. Auf dem Deckel und dem Boden jeweils Darstellungen einer Ruinenlandschaft mit Wanderern.

Vgl. eine ähnliche Tabatière in: Beaucamp-Markowsky, Barbara; Alfredo Reyes: Meissener Tabatieren des 18. Jahrhunderts. München 2013. S. 276, KatNr. 70.

Deckelplatte mit altrestauriertem Bruch. Wandungen mit vereinzelten Bestoßungen, kleinsten Brandlöchlein und Bereibungen.

H. 2,6 cm, B. 6,1 cm, T. 3,9 cm.

Schätzpreis
350 €

743   Seltene Butter- oder Zuckerdose mit "Gelbem Löwen" aus der Königlichen Hofküche. Meissen. Um 1740/1750.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Königliche Hofküche (K.H.K.) ? Dresden – 1918 ebenda
Hans Nadler 1910 Dresden – 2005 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, der Deckel mit brauner Randlinie und Artischockenknauf. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, in Purpur bezeichnet "K. H. K." sowie geprägter Former-Nr. "31".

Provenienz: Privatsammlung Dresden; Nachlass Hans Nadler, Dresden.

Zu Form und Dekor vgl. zwei Butterdosen, abgebildet in: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern. München 2013. Bd. II, S. 287, KatNr. 269 und
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H. 10 cm (ges.), B. 16,9 cm (mit Henkeln), T. 10,5 cm.

Schätzpreis
2.400 €
Zuschlag
2.600 €

744   "Porträttasse "Friedrich August, Herzog von Sachsen, Mitregent von König Anton dem Gütigen". Meissen. 1820er Jahre.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Friedrich August II., König von Sachsen 1797 Weißensee – 1854 Brennbichl (Tirol)

Porzellan, glasiert, mit Aufglasur-Grisaillemalerei, partiell matt- und glanzvergoldet. Die Tasse mit einem Porträt von König Johann von Sachsen im Ovalmedaillon. Hochgezogener, ohrenförmiger Henkel mit vollplastischem Schwanenkopf am Ansatz der Tassenwandung. Unterseitig die Schwertermarken und "I" in Unterglasurblau. Die Tasse am inneren Standring mit Präge-Nr. "5", die Untertasse mit Präge-Nr. "7".

Sehr vereinzelt kleinste Brandflecken. Vergoldung vereinzelt mit unscheinbarer Bereibung.

Tasse H. 10,2 cm, Untertasse D. 13,4 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
260 €

745   Porträttasse und Untertasse "Johann, König von Sachsen". Meissen. 3. Viertel 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz
Johann Georg Weinhold 1813 Leipzig – 1880 Rom

Porzellan, glasiert, kobaltblauer Fond, goldstaffiert. Auf der Tassenwandung das Bildnis König Johanns von Sachsen in polychromer Aufglasurmalerei. Unterseits mit den Schwertermarke in Unterglasurblau, die Tasse mit Präge-Nr. "3" und "47" sowie einer 10 in goldener Überglasurfarbe.Untertasse mit "59" in Unterglasurblau und Präge-Nr. "69".

Zur Vorlage vgl.: Georg Weinhold "Bildnis Johann, König von Sachsen, Halbfigur, sitzend, nach rechts", um 1860, Lithografie nach einem Entwurf J.
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Tasse H 12,8 cm, Untertasse D. 17,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
850 €

746   Große Porträttasse und Untertasse "Friedrich August II., Prinzmitregent von Sachsen und Maria Anna von Bayern”. Meissen. 1830er Jahre.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Friedrich August II., König von Sachsen 1797 Weißensee – 1854 Brennbichl (Tirol)
Maria Anna von Bayern 1805 München – 1877 Wachwitz

Porzellan, glasiert, kobaltblauer Fond, partiell goldstaffiert. Die Tasse mit Porträtmedaillons des Königspaares und dem sächsischen Wappen in Flachrelief. Unterseits mit den Schwertermarken und einer "15." in Unterglasurblau, den Präge-Nr. "3" und "75" sowie den Nummerierungen "1800" in Aufglasurschwarz und "6'4" in Aufglasurgrün. Die Untertasse mit Präge-Nr. "11" sowie der Nummerierung "6'4" in Aufglasurgrün.

Dem Alter der Dargestellten nach zu urteilen, entstand die Tasse wohl
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Tasse H. 13,5 cm, Untertasse D. 18 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
900 €

747   Vase "Gelber Löwe" aus dem Besitz der Grafen Schaffgotsch. Meissen. Nach 1937.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Heinrich Jakob Wilhelm Mau 1843 Dresden – 1906 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, Maler-Nr. in Rot "314 a." und "3" sowie Präge-Nr. "6" und Nr. "N292". Mündungsrand mit Montierung in 925er Silber, darauf innenwandig graviert "16. Mai 1937" sowie mit das Wappen der Grafen von Schaffgotsch, außenwandig gemarkt "MAU DRESDEN", Halbmond und Krone sowie "925" und Monogramm "HB".

Silbermontierung teilweise mit Resten eines Anlaufschutzes. Im Bereich der Schultern mit ca. 5 cm langer, umlaufender, jedoch unscheinbarer Kratzspur.

H. 30 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
340 €

748   Vase mit "Ch'i-lin"-Dekor und Silbermontierung. Meissen. 1934– 1945.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Blau auf unglasiertem Boden, geritzte Modell-Nr. "T 75", Präge-Nr. "80" rote Maler-Nr. "10". Mündungsrand mit Montierung in 800er Silber, gemarkt Halbmond und Krone, 800 und Herstellerpunze.

Der Ch'i-lin Dekor geht auf ein chinesisches Vorbild zurück. Während jedoch bei diesem der "Ch'i-lin" an ein hirschartiges Tier erinnert, hat die Meissener Manufaktur ein Fabelvesen erschaffen, welches
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H. 15,4 cm, D. 6,9 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
170 €

749   Medaillon mit Detail der "Sixtinischen Madonna" von Raffael. Meissen. Ende 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in blau auf unglasiertem Boden sowie Resten einer Bezeichnung in Rot.

U.re. mit kleinster Bestoßung.

L. 6,2 cm, L. mit Brisur 7,6 cm. B. 4,9 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

750   Teller aus einem Fischservice. Otto Eduard Voigt (Dekor) und Rudolf und Konrad Hentschel (Form) für Meissen. 1901– 1904.

Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei, Inglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "T22" und "B3".
Ausformungsjahr: 1904–1923.

Glasur im Bereich der Fahne unterseits etwas berieben.

D. 22,7 cm.

Schätzpreis
350 €

751   Fünf Hutnadeln mit Blumenmalerei. Meissen und Porzellanfabrik E. & A. Müller (zugeschr.). 1815–1860 / um 1900.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert, Metallnadeln. Drei mit Kugelkopf, eine Nadel mit flachem Kopf und Messingmontierung. Drei untereitig mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Nadel mit flachem Kopf mit undeutlicher Marke "M", eine Nadel ungemarkt.

Vereinzelt etwas berieben. Der kleinste und mittlere Nadelkopf restauriert. Die Medallnadeln mit vereinzelten Korrosionsspuren.

L. min. 15,1 cm, max. 24 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
320 €

752   Paar seltener Jugendstil-Vasen. Karl Groß für Meissen. 1905.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136". Einer Vase zusätzlich mit geritzter Nr. "87" und in Unterglasurblau "II.".

Abgebildet in: Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.

"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die Dresdener Firma Villeroy & Boch keramische Arbeiten zeigte, mag
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H. je ca. 19,5 cm, D. 11,2 cm.

Schätzpreis
2.400 €

753   Jugendstil-Vase. Karl Groß. Um 1900.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Irdenware, hellbeigefarbener Scherben, lüstrierende Laufglasur in Olivgrün, Ocker und Hellblau. Unterseits mit Präge-Nr. "540"

Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999, S. 290 f., KatNr. 299 – 304.

Vereinzelte, unscheinbare Krakeleebildung (nur unter UV-Licht sichtbar).

H. 22 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

754   Tasse und Untertasse aus dem Déjeuner "Krokus". Konrad Hentschel für Meissen. 1896.

Julius Konrad Hentschel 1872 Cölln b. Meißen – 1907 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Unterglasurfarben staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau mit je vier Schleifstrichen. Die Tasse mit der geritzter Modell-Nr. "Q 111" und Nr. "32." in Unterglasurblau. Die Untertasse mit geprägter Modell-Nr. "Q 111" und "99" sowie Nr. "74" in Unterglasurblau.

Zum Service vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 238, KatNr. 89.

Tassenhenkel innenseitig am Korpusansatz mit minimalem Brandriss (ca. 0,4 cm). Tasse im o. Wandungsbereich mit fachmännisch restauriertem, ovalem Ausbruch. Fahne der Untertasse mit fachmännisch restauriertem Ausbruch. Sehr vereinzelt minimale Brandflecken.Beide mit Lacküberzug, teils gelöst.

Tasse H. 9,5 cm, Untertasse D. 15,4 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
650 €

755   Seltene Jugendstil-Tasse und Untertasse aus dem Service "Misnia". Theodor Grust (Form) und Gertrud Kleinhempel (Dekor, zugeschr.) für Meissen. 1904.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Gertrud Kleinhempel 1875 Leipzig – 1948 Althagen (Ostseebad Ahrenshoop)
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromem Aufglasugrün und Gold staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau und geprägte Modell-Nr. "T 194", die Tasse mit Präge-Nr. "12", Untertasse mit Präge-Nr. "56".
Ausführungszeitraum: 1904–1923.
Zur Form vgl.: Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 86.
Das Dekor stammt möglicherweise von Getrud Kleinhempel, Dresden. Vgl. dazu die Musterkartons von 1910 sowie ein im Katalog nicht näher beschriebenes
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Tasse H. 6,9 cm, Untertasse D. 17,4 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
1.600 €

756   Seltene Vase "Blattwerk". Theodor Grust für Meissen. Um 1899.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Am Boden mit der vierfach gestrichenen Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau. Modell-Nr. "R. 193" sowie "98" und "Mo.".
Ausführungszeitraum: um 1899–1923.

Auf dem Gebiet des Porzellans lag das besondere Augenmerk der Vertreter der Jugendstilbewegung um 1900 auf der Gestaltung repräsentativer Einzelstücke. Industrieller Serienproduktion standen die Künstler ablehnend gegenüber, verantwortete
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H. 27,5 cm.

Schätzpreis
1.800 €

757   Tasse und Untertasse aus dem Déjeuner "Kleeblattmuster". Theodor Grust für Meissen. 1902.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, polychrome Scharffeuerbemalung. Die Tasse unterseits mit der Schwertermarke und "52" in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "s190" sowie Präge-Nr. "87". Die Untertasse unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "s190" sowie Präge-Nr. "69".
Ausformungszeitraum: 1902–1923 (Tasse), um 1930/40 (Untertasse).

Lit.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 243, KatNr. 243.
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Tasse H. 4,5 cm, Untertasse D. 14,2 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
800 €

758   Gedeck aus dem Service "T glatt" mit "Ahornmuster". Paul Richter für Meissen. 1904.

Paul Richter 1859 Nossen – 1944 Leipzig
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in hellgrauer und rotbrauner Scharffeuerfarbe staffiert. Unterseits die zweifach geschliffenen Schwertermarken (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. "T22" bzw. "T33" sowie auf der Tasse die geprägte Nr. "84", auf der Untertasse undeutlich wohl Nr. "59" und auf dem Teller ebenfalls undeutlich "3R". Zudem jeweils die Maler-Nr. "52" in Unterglasurblau.
Ausführungszeitraum: 1904– 1923.

Zur Serviceform "T glatt" vgl.:
Gisela Haase
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Tasse H. 5,8 cm, Untertasse D. 16,2 cm, Teller D. 20,6 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
1.100 €

761   Schäfergruppe. Michel Victor Acier für Meissen. Um 1770.

Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwert) in Unterglasurblau sowie geritzter Modell-Nr. "C41" und geprägter Bossierer-Nr. "163".
Ausformungsjahr: um 1900.

Der re. Ärmelsaum des Kleides der Schäferin sowie zwei Finger bestoßen, re. Zeigefinger des Schäfers mit Fehlstelle. Dort und am Ausschnitt des Kleides mit Retusche. Blätter hinten am Felsensockel sowie im Fruchtkorb mit mehreren Fehlstellen. Die Vergoldung im Standbereich teils berieben und ergänzt. Zudem eine Retusche in der Sockelzone unterhalb des li. Fußes der Schäferin.

H. 19,1 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

762   "Proserpina". Benjamin Thomae (Modell) nach Gian Lorenzo Bernini für Meissen. 1710– 1712.

Benjamin Thomae 1682 Pesterwitz – 1751 Dresden
Giovanni Lorenzo Bernini 1598 Neapel – 1680 Rom
Johann Friedrich Böttger 1682 Schleiz – 1719 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Böttgersteinzeug. Rückseitig mit geprägter Schwertermarke, der Signatur Böttgers mit Lebensdaten "1682 / 1719", "CD" und der Jahresangabe "1982". Zudem gestempelt "BÖTTGER / STEINZEUG". Auf einen Holzsockel montiert.
Ausformungsjahr: 1982

Zu Benjamin Thomae vgl. Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag : Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982. Dresden 1982. S. 96 und KatNr. I/51.

H. 28,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

763   Figürlicher Leuchter mit Fabelwesen. Ernst August Leuteritz (zugeschr.) für Meissen. Mitte 19. Jh.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Dreteilig gesteckt. Untersteits leicht verwischte Schwertermarke in Unterglasurblau mit einem Schleifstrich unterhalb sowie geprägte Modell-Nr. "A 158" und "50/68.".

Selten.

Jeweils alte Restaurierungen im Bereich der Steckverbindungen.

H. 33 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

764   Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. 1764/1767.

Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Ausformungszeitraum: 1764 – 1793.

Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa
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H. 12 cm, B. 12 cm.

Schätzpreis
900-1.000 €

765   Sehr großer "Faun mit Krokodil". Ferdinand Liebermann für Rosenthal (Selb). 1914.

Ferdinand Liebermann 1883 Judenbach – 1941 München
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)

Porzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Auf der Plinthe signiert "F. LIEBERMANN.K" Unterseitig auf unglasiertem Boden mit geprägtem ovalen Ausschnitt mit der Rosenthal-Marke (mit fehlendem Übergang vom "I" zum Unterstrich) in Unterglasurgrün und geprägter Modell-Nr. "K 394/2". Der Boden selbst unglasiert.
Ausformungsjahr: Um 1920

Liebermanns "Faun mit Krokodil" wurde in zwei Größen ausgeführt.
Die kleine Variante abgebildet in: Helga Schmoll
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H. 65,5 cm.

Schätzpreis
3.500 €
Zuschlag
3.000 €

766   "Ausgrabung". Peter Strang für Meissen. 2009.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. An der re. Korpusseite signiert "P Strang" sowie auf dem "Pfropfen" des Korpus geprägt monogrammiert "P.S". Auf der Korpusrückseite mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit geritzter Unikatsnummerierung "62/2009".

Beiligend ein Zertifikat der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen mit der Nummer "9124".

Im Bereich der Vergoldung der hinteren re. Hüfte ein Brandriss (ca. 1,5 cm), am innenseitigen, rückseitigen Standring ein kleiner Brandriss. Sehr vereinzelte, kleinste Brandfleckchen im Bereich des Haars.

H. 21 cm, B. 21,8 cm, T. 17 cm.

Schätzpreis
1.800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

767   Dame mit Schal. Oskar Burkhardt (zugeschr.) für Ernst Teichert G.m.b.H. 1. Viertel 20. Jh.

Oskar Burkhardt 1882 Meißen – 1960 ebenda
Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. Carl Teich 1872 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasurschwarz und Gold staffiert. Unterseits mit Preßstempel "Meissen", "T" auf unglasiertem Boden.

Standbereich des Sockels mit kleinsten Chips. Vereinzelte unscheinbare Brandflecken. Innenseitig vom re. Ellebogen mit kleinem Chip (0,5 cm). Vergoldung unscheinbar berieben.

H. 25,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

771   Seltener "Lemaire"-Sahnetopf (Reintel) auf drei Tatzenfüssen mit "Hôô-Vogel und Chrysanthemen"-Dekor. Meissen. 1730– 1731.

Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden

Porzellan, glasiert. Unterseits die Schwertermarke in Aufglasurblau.

Provenienz: Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

Die Meissner Arbeitsberichte von 1722–1728 bezeugen, dass Töpfe mit Tatzenfüßen bereits vor der Lemaire-Affaire bekannt waren und ausgeführt wurden. Bei Weber werden Vergleichsobjekte auch als "Reintel" bzw. "Suppentopf" bezeichnet, aus denen stärkende Mahlzeiten eingenommen wurden. Dazu und zur Form vgl.: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach
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H. 6,7 cm (o. Deckel), 9,3 cm (m. Deckel), D. 10,6 cm (o. Henkel), B. 13,1 cm.

Schätzpreis
900-1.000 €
Zuschlag
800 €

772   Seltene Teedose. Meissen. Um 1725/1730.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau mit Blumen- und Vogeldekor staffiert. Sechseckige Balusterform. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau.

Abgebildet in:
Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010. S. 265, KatNr. 217.

The Wark Collection. Early Meissen Porcelain. Jacksonville 1984. Nr. 398.

Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten. Leipzig 1989. S. 203, KatNr. 80 und 81.
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H. 9,5 cm.

Schätzpreis
600 €

773   Seltenes Kännchen aus einem Rosenservice. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1750.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, cremefarbener Scherben. Die Außenwandung und Deckel mit reliefierten, sich überlappenden Rosenblütenblättern und aufgelegten Rosenblattzweigen, Rosenknospe als Deckelknauf, Asthenkel. Unterseits Schwertermarke in Unterglasurblau.

Vgl.: Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Meissener Porzellan für Adel und Bürgertum 1710–1815, Dresden 2010, S. 241, Kat.-Nr. 169.
Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710–1810. München 1966, S. 165, Kat.-Nr. 711.

Spannungsriss am o. Henkelansatz. Zwei kleine Chips am Mündungsrand der Kanne, sowie am Standring. Rosenknospe auf dem Deckel leicht bestoßen, sowie der Deckel mit zwei unscheinbaren Haarrissen. Die Wandung im Bereich des Astes mit minimalem Brandriss. Vereinzelte kleinste Brandflecken.

H. 15,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
380 €

774   Seltener Teller mit "indianischen" Blütenzweigen, Bambus, Kirschblüten und Gitterbordüre. Meissen. Wohl 1740– 1765.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Bordüre am Spiegelrand mit Rautenmuster mit vier Reserven. Unterseits die Schwertermarke mit Punkt, darunter undeutlich "X" mit Punkt sowie Präge-Nr. "13".

Vgl. ein identischer Teller im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, InvNr. 1896.33, abgebildet in: Rainer Rückert: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. S. 126, KatNr. 550, Abb. Tafel 138.

Zur Schwertermarke vgl. Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 218, KatNr. 139.

Mündungsrand mit drei winzigen Chips aufgrund einer ehemals montiertien Drahthalterung. Ein größerer, gelblich verfärbter Brandfleck im Spiegel. Vereinzelte, sehr kleine Brandflecken und -risse.

D. 22 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
550 €

775   11 Suppenteller "Zwiebelmuster". Meissen. 1968– 1970.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit jeweils dreifach geschliffener Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils mit geprägtem Jahreszeichen.

Ein Teller mit einem Brandfleck im Spiegel.

D. 24,2 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

776   Mokkaservice "Zwiebelmuster" für sieben Personen. Meissen. 1966– 1968.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 30–teilig, bestehend aus 7 Mokkatassen und 14 Untertassen, 2 Mokkakannen, Milchkännchen, Zuckerdose, runder Gebäckschale, Servierplatte, kleinem runden Untersetzer und 2 kleinen Beilagenschälchen. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend dreifach geschliffen, eine Tasse und vier Teller ohne Schleifstriche.

Eine Tasse mit Haarriss (ca. 4 cm). Zwei Untertassen mit unscheinbaren Auschliffen im Spiegel. Die Deckel der Kannen jeweils restauriert.

Tassen H. 5,3 cm, Kanne H. 16,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
440 €

777   Umfangreiches Kaffeeservice "Zwiebelmuster" für 12 Personen. Meissen. 1966– 1971.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 64–teilig, bestehend aus 20 Tassen und 19 Untertassen (eine Untertasse etwas kleiner), 12 Kuchenteller, Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, Vase, 2 Kerzenständern, 2 unterschiedlich großen Schüsseln, 3 Tellern mit durchbrochenem Zierat, ovale Servierplatte mit durchbrochenem Zierat und einem großen flachen Servierteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils dreifach ...
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Tasse H. 6,6, Teller D. 18 cm, Kanne H. 24 cm, Servierteller D. 34 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

778   Kaffeeservice für fünf Personen "Voller grüner Weinkranz" aus dem Service "Schlangenhenkel". Meissen. 1850– 1924.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurgrün und Gold staffiert. 14–teilig, bestehend aus 5 Kaffeetassen mit Untertassen, 2 Kaffeekannen mit Deckel, Milchkanne und Zuckerdose. Jeweils unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend die geprägte Bossierer-Nr., die Maler- bzw. Vergolder-Nr.

Zuckerdose ergänzt. Schnäuzchen der großen Kanne bestoßen, das der kleinen mit zwei minimalen Chips. Der Henkel der kl. Kanne gebrochen und mit alter Restaurierung. Eine Untertasse mit feinem Haarriss sowie kleinem Chip an der Fahne. Drei Tassen jeweils am Henkel u. mit Haarriss bzw. teils mit Bruchkante und Chip. Vergoldung partiell berieben. Vereinzelt Brandfleckchen.

Tassen H. 7,3 cm, große Kanne H. 23 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
220 €

779   Sehr großer Teller mit Obstmalerei und Insekten. Meissen. Pfeiffer-Zeit. 1924–1934.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Mit Reliefzierrat Sulkowski. Unterseits die Schwertermarke (Pfeifferschwert) in Unterglasurblau sowie die Präge-Nr. "4020" und "19". Im Standring mit zwei Löchern zur Montage als Aufhängung.

Vergoldung an einer Stelle mit unscheinbarer Kratzspur.

D. 35,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

780   Teller mit "Indisch-Malerei". Meissen. 1952.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, unterglasurblauer Fond, polychrome Aufglasurmalerei- und vergoldung. Unterseits mit Schwertermarke in Unterglasurblau und einem weiteren unterglasurblauem Strich unterhalb des Standrings re. Zudem geprägte Form-Nr. "N 117", das Jahreszeichen sowie "III". Befestigungshaken zur Wandmontage.

Unscheinbar kratzspurig sowie ein kleinster Brandfleck rückseitig im u. Bereich im Übergang zur Fahne.

D. 26,3 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
650 €

781   Große Platte mit Wildrosen. Otto Voigt für Meissen. 1906.

Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Signiert und datiert im u. Bereich der Fahne "O. Voigt. 1906". Unterseits die Schwertermarke (Knaufschwerter) mit zwei Schleifstrichen in Unterglasurblau sowie geprägt "S", "70", "62" und eine weitere unleserliche geprägte Bezeichnung über einem Strich, wohl "OI".

Die Schwertermarke minimal verwischt sowie oberhalb mit Brandfleck. Die Fahne unterhalb mit einer kleinen Masseunregelmäßigkeit. Oberseits sehr vereinzelt Brandflecken.

D. 37,3 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.200 €

782   Kleine Balustervase mit Blumenmalerei aus der königlichen Hofsilberkammer. Meissen. 1860er Jahre.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Königl. Hof-Silberkammer vor 1560 Dresden – 1918 ebenda

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Bossier-Nr. "160" und Maler-Nr. "65". In Schwarz bezeichnet " K. Hof=Silberkammer".

Mündungsbereich minimal berieben.

H. 10 cm, D. 6,5 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
190 €

783   Petroleumlampe "Indisch Purpur". Meissen. 2. H. 19. Jh.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits (verdeckt) mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau und Präge-Nr. "26". Messingmontierungen und Seidenstoffschirm. Zweiteiliger, balusterförmiger und schraubmontierter Korpus über einem Rundstand. Nachträglich elektrifiziert (Funktionsfähigkeit getestet). Ergänzte Messingmontierung mit Schirmhalterung sowie Schraubfassungen mit E27–Sockel. Auf der Unterseite der Standfußmontierung eine querrechteckige Plakette mit der reliefierten Aufschrift "H: Bertram. Hofklempner Dresden.".

Im Bereich der Montierungen Klebereste. Im Bereich des o. Gewinde mit minimalem Haarriss.Gewinde etwas locker. Etwas berieben. Der Seidenstoffschirm mit einem kleinen Fleck sowie leicht angestaubt.

H. 54,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

784   Große Platte "Liniendekor". Theodor Grust für Meissen. 1907.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, zweifach geschliffen. Die geprägte Modell-Nr. "146" sowie die Bossier-Nr. "2". Zudem in Unterglasurblau bezeichnet "h".

Ausformungszeitraum: 1907– 1924.

Zum Dekor vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 248, KatNr. 133.

In der re. Spigelfläche und an der Fahne leicht brandfleckig. Die Innenlinie mit punktuellen Unregelmäßigkeiten in der Glasur. Unterseits im Bereich der Fahne mit einem kleinen Glasurfehler und unscheinbaren Unregelmäßigkeiten. Zudem unterseitig teils umlaufend Reste unterglasurblauer- und grüner Farbe.

H. 34,4 cm, B. 45 cm, T. 5,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

785   Stangenvase. Heinz Bormann für Meissen. Um 1965.

Heinz Bormann 1918 Erfurt – 1989 Schönebeck (Elbe)
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. In Unterglasurblau und Gold staffiert. Auf der Wandung signiert. Unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "J 271" sowie einer weiteren teils schwer lesbaren Nr. "15 Y".

Werbe- oder Messegeschenk des Magdeburger Modehauses Heinz Bormann. Der auch als ''roter Dior'' bezeichnete Modedesigner Heinz Bormann (1918–1989) zählte zu den bekanntesten Textilherstellern der DDR.

Lit.: Ulrike Köpp: Heinz Bormann – der Dior der DDR. In: UTOPIE kreativ, H. 123, Januar 2001. S. 42–51.

H. 17,2 cm, D. 6,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €

786   Bildplatte "Zwiebeln". Volkmar Bretschneider für Meissen. Wohl 1970er Jahre.

Volkmar Bretschneider 1930 Meißen – heute
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Fest auf Holzplatte montiert.

Bildplatte am äußeren u.li. Rand mit kleinstem Chip sowie u.li. mit feinem Glasurriss. O.Mi. leicht berieben.

Bildplatte: 11,5 x 28,5 cm, Holzplatte: 18,5 x 35,5 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
650 €

787   Teekanne "Blue Orchid". Heinz Werner für Meissen. 1977 1978.

Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau und Altrosa staffiert. Unterseits die Schwertermarke und Strich in Unterglasurblau sowie die geritzte Nr. "44014".
Ausformung: nach 2017.

Das Dekor wurden 1977/78 von Heinz Werner entworfen und greift die lange Tradition der Meissener Blaumalerei sowie japonisierdene Motive auf. Vgl. Zepner, Ludwig: Meissener Konturen. Porzellane von Ludwig Zepner, Heinz Werner, Peter Strand, Rudi Stolle, Volkmar Bretschneider. 1960 – 1990. Ausstellung im Museum des Kunsthandwerkes Leipzig, Grassimuseum, vom 21.9.1991 bis 19.1.1992. Leipzig 1991. S. 90 f.

Kleiner Brandriss am Asthenkel im Bereich des aufliegenden li. Zweigs. Kleinste und unscheinbare Brandfleckchen im blauen Geäst.

H. 10 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
850 €

788   Zwei Tassen und ein Teller aus dem Service "Abrakadabra". Sabine Wachs für Meissen. 2001.

Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits jeweils Schwertermarke und "A" in Unterglasurblau. In Eisenrot je auf der Glasur die Dekor- und Maler-Nr. Auf den Tassen "650061/14" und "650062/14" sowie auf dem Teller "M2 712190/14". Außerdem geprägt die Modellnrn. "90629", "90630" und "90200". Auf den Tassen zusätzlich eingeprägt die Bossiernr. "317" sowie ein ausführliches Datum.

Tasse. H. 8,3 cm, Teller 16,2 x 16,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
360 €

789   Porzellanbuch "Sinnbilder". Meissen. 2005.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Fünf Porzellanseiten, je verso und recto mit verschiedenen Dekoren bemalt und mit Dekor-Erklärungen. In einem Porzellaneinband, der Buchrücken aus Leder. Die Seiten jeweils verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Auf der Buchrückseite in Gold ligiert monogrammiert "LM" für "Limitierte Meisterwerke" und nummeriert "05/50". In der originalen Geschenkbox.

Die Box vereinzelt griffspurig.

Buch: H. 11,1 cm, B. 8,6 cm, T. 10,7 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

791   Balusterhenkelvase mit Bataille-Szenen. KPM Berlin. Ende 19. Jh.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Zeptermarke in Unterglasurblau sowie die geprägten Beizeichen "z" und "U".

Vergoldung am Mündungsrand und an den Henkeln minimal berieben.

H. 14,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

792   Tasse und Untertasse "Campagnerform". KPM Berlin. 1803– 1813.

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin

Porzellan, glasiert, aufglasurblauer Fond und Gold bzw. Goldreliefdekor. Unterseits jeweils mit unterglasurblauer Szeptermarke und aufglasurblauer Malereimarke. Die Tasse mit geprägter Nr. "33" sowie die Tasse unlserlich, wohl mit der Nr. "31".

Zur Form vgl.: Günter Schade, Walter Danz: Berliner Porzellan: zur Kunst- und Kulturgeschichte der Berliner Porzellanmanufakturen im 18. und 19. Jahrhundert. Leipzig 1986. S. 63.

Winfried Baer schreibt zu dieser Form, dass sie mit ihren
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Tasse H. 6 cm, Untertasse D. 14,4 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
160 €

793   "Himmelsreigen". Salvador Dalí für Rosenthal Studio-Line. 1977.

Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)

Porzellan, glasiert. Wandplatte. Farbserigrafie in zwei Farbtönen. Von Wolken umgebene, tanzende Figurenszenerie mit zwei Posaune spielenden Engeln auf goldbronzenem Fond. In der Darstellung o.Mi. sowie u.re. reliefiert signiert "Dali", darunter die Rosenthal-Marke sowie die Bezeichnung und Nummerierung "Studio-Linie Limitierte Kunstreihen 100/69". In einem Holzrahmen montiert. Verso mit Aufhängungslöchern.

Minimalste Brandfleckchen. Der Rahmen vereinzelt mit Bestoßungen und Materialabplatzungen an den Kanten.

Platte 61,4 x 61,4 cm, Ra. 69,2 x 69,2 cm.

Schätzpreis
750 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

796   Schraubkruke aus Schloss Nöthnitz. Westerwald. 1697.

Steinzeug, frei gedreht und gedrückt, salzglasiert, Bemalung mit Kobaltsmalte, Schraubverschluss aus Zinn. Vierseitig abgeplatteter Korpus, je mit achteckiger Stempelung des Doppeladlers (Reichsadler), dem Wappen des Kaisers des hl. Römischen Reichs deutscher Nation, dem Wappenschild Leopold I. und der österreichischen Kaiserkrone. Die Auflage datiert und mit Meistersignatur bezeichnet "G. R.". Am Boden mit der Inventarnr. von Schloss Nöthnitz "Nö 445 / 39747" sowie mit Resten eines ...
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H. 23 cm (gesamt).

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

797   Walzenkrug. Bayreuther Fayencenfabrik. Periode Pfeiffer-Fränkel, 1757.

Bayreuther Fayencenfabrik 1718 Bayreuth – 1835 ebenda

Fayence, heller Scherben, weiß glasiert, polychrome Scharffeuerfarbenbemalung. Boden mit blauer Pinselmarke "BPF" (Periode Pfeiffer-Fränkel). Zinndeckelmontierung sowie Zinnmontierung am Stand. Auf dem Deckel datiert und bezeichnet "-H-F-M-".

Lit.:
Friedrich H. Hofmann: Geschichte der Bayreuther Fayencefabrik St. Georgen am See, Augsburg 1928.

Albrecht Miller: Bayreuther Fayencen im Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung, in: Weltkunst, 48(1978), Heft 13, S. 1546–1547.

Mündungsrand mit zwei Haarrissen (jeweils ca. 7 cm). Glasur am Mündungsrand, Henkel und Standring mit Anrieb. Deckel taltrestauriert.

H. 19,7 cm.

Schätzpreis
150 €

801   Seltener großer Stangenpokal mit Falkner. Maler J. K., Gräflich Harrach'sche Glashütte Neuwelt, Böhmen. Um 1870.

Glassammlung Reidel vor 1971 Obergangkofen
Gräflich Harrach'sche Glashütte Neuwelt 1712 Neuwelt (Nový Svet), Tschechien

Grün getöntes Glas, die Wandung in polychromen Emaillefarben staffiert, partiell vergoldet. Zylindrischer Korpus mit Ringnodus und ausgestelltem Stand. Die Wandung umlaufend mit reichem Floraldekor staffiert, schauseitig ein Falkner mit Greifvogel, Tasche und Messer, seitlich ein Jäger, rückseitig ein Fuchs. Im Bereich der Tasche mit dem Monogramm des Malers "J K" (nicht aufgelöst) versehen. Unterseitig mit dem Papieretikett der Sammlung Reidel versehen, dieses nummeriert ...
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H. 48 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

802   Großes Kelchglas. Wohl Zechliner Hütte, Brandenburg. Um 1760/1770.

Farbloses, leicht blasiges Glas, partiell vergoldet. Boden mit Abriss.

Vgl. Zechliner Gläser in: Robert Schmidt: Brandenburgische Gläser. Berlin 1914. S. 102, Abb. 47.

Goldrand berieben.

H. 18,5 cm.

Schätzpreis
350 €

803   Vase "Ahorn". Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1918/1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und orange und rot-violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Ahorn-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis". Signatur, wohl auf Grund der Position im Fußbereich, abweichend ohne Unterstrich.

Mündungsrand sowie der Standring mit kleinsten Bestoßungen. Der Ahorndekor im u. Bereich des Fußes vereinzelten Blättern mit unscheinbaren Chips.

H. 14,8 cm, D. 7,1 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

804   Vase "Wilder Wein". Beckmann & Weis, Mügeln. Wohl 1910– 1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Weinranken-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis".

Die Wandung partiell minimal berieben. Mündungsrand an der Innenseite mit Kratzspuren. Der Standfuß mit kleinem Chip.

H. 17cm, D. 7,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
400 €

805   Vase "Blütenkranz". Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und rosa, grünem und orangenem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem, stilisiertem Seerosen-Dekor. Im Dekor in flacher Hochätzung ligiert monogrammiert "BW".

Die Wandung partiell mit unscheinbaren Bereibungen, kleinsten Chips und Luftbläschen.

H. 9,5 cm, D. 9,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
500 €

806   Vase. Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses, dickwandiges, mehrschichtiges Glas, formgeblasen. Opakweiß unterfangen sowie hellgrün, orange, gelb und hellrot überfangen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Brunnenkresse-Dekor, die Mündung mit umlaufenden hochgeätztem Band. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert "BW". Der Boden flach ausgeschliffen und mit dem originalen Firmenetikett " Beckmann & Weis".

Die Wandung partiell mit unscheinbaren Bereibungen, kleinen Kratzern und Luftbläschen. Mündungsinnenseite mit kleinem Chip und feinen Kratzspuren.

H. 13 cm.

Schätzpreis
500 €

807   Seltene Vase mit Fächerdekor. Beckmann & Weis, Mügeln. Wohl 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses Glas, mit opakweißem Unterfang und blau-grünem sowie teils violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem, Weinranken-Dekor. Unterseitig geritzt monogrammiert "BW", in Blei bezeichnet "G" (oder "Y") nummeriert "33 /17".

Der Mündungsrand innenwandig mit Chips. Die Wandung vereinzeilt bestoßen und mit minimalen Chips.

H. 25,5 cm, D. 11,4 cm.

Schätzpreis
800 €
Zuschlag
650 €

808   Seltene Konfekt-Deckeldose. Beckmann & Weis, Mügeln. Um 1910– 1920.

Beckmann & Weis 1905 Mügeln, heute Heidenau – 1933 ebenda

Farbloses und gelb-rot verlaufendes Glas, mit rotem und blau-violettem Überfang, formgeblasen. Die Wandung des Deckels mit reliefiert geätztem Dekor einer bergigen Seenlandschaft. Die Dose in gleicher Weise mit Schilf-Dekor. Auf dem Deckel im Dekor in flacher Hochätzung signiert "Weis".

Der Mündungsring der Dose innenwandig mit drei Chips (zwei davon ca. 0,9 cm), der Überfang im Standbereich mit Chips und Bereibungen. Der Deckel mit Bereibungen und innenwandig mit kleinsten Bestoßungen.

H. 4,8 cm (gesamt), D. 12,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

809   Vase "Landschaft mit See und Brücke". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. Um 1920.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Bräunlich-grün und zartrosafarben überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Dekor einer Landschaft. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "9223" (durchgestrichen) und "9233". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. dazu Wolfgang Hennig: Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 92, Nr. 99.

Ein kleinster Chip im Laubwerk eines Baumes. Der Standring mit Kratzspuren und kleinen Chips sowie zwei innenliegenden Rissen. Die Wandung mit einzelnen – teils offenen – Luftbläschen.

H. 15,6 cm, D. 16,1 cm.

Schätzpreis
600 €

810   Vase "Klatschmohn". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Zartrosa unterfangen, mattiert sowie rot und braun überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten "Klatschmohn"-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "4048". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. auch Wolfgang Hennig: Arsall : Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 42, Nr. 2931.

Die Wandung teilweise etwas berieben und mit Kratzspuren.

H. 20 cm, D. 9,8 cm.

Schätzpreis
600 €

811   Vase mit Weintrauben-Dekor. Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Braun-orange sowie grün überfangen, zartrosa unterfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Weinranken-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "8952". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Zum Dekor vgl. Wolfgang Hennig: Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. KatNr. 63.

Im Mündungsbereich sowie darunter mit ringförmigen, sowohl innenliegenden als auch das Relief betreffenden Rissen. Dort auch leichte Materialabplatzungen. Minimale Bereibungen.Iim Standbereich der grüne Überfang mit Fehlstelle – wohl aus dem Herstellungsprozess.

H. 20 cm.

Schätzpreis
550 €

812   Vase "Chrysantheme". Arsall, Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG, Weißwasser / Oberlausitz. 1918– 1929.

Arsall (Vereinigte Lausitzer Glaswerke AG) 1918 Weißwasser – 1929 ebenda

Farbloses, dickwandiges Glas, formgeblasen. Bläulich-grün sowie violett überfangen. Die Wandung umlaufend mit einem reliefiert geätzten Chrysanthemen-Dekor. Auf der Wandung im Dekor hochgeätzt bezeichnet "Arsall". Unterseits geritzt bezeichnet "8978". Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vgl. auch Wolfgang Hennig Arsall: Lausitzer Glas in französischer Manier; 1918 – 1929. Berlin 1985. S. 16, Nr 7745 und S. 25, Nr. 5834.

Wandung mit minimalen Bestoßungen, vereinzelten offenen Luftbläschen aus dem Werkprozess. Unterhalb des Mündungsrands und in einem Blattdekor mit Chip (ca. 1 cm).

H. 14,7 cm, D. 7,9 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

813   Pokal. Glasraffenerie Friedrich Pietsch, Steinschönau (zugeschr.). Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Farbloses Glas, teils mit opakweißem Unterfang und violett-grünem Überfang, formgeblasen. Die Wandung mit reliefiert geätztem Dekor einer baumbestandenen und bergigen Seenlandschaft. Unsigniert.

Die Wandung, Mündungsrand und Stand mit kleinen Bereibungen. Sehr vereinzelt kleinste Chips.

H. 13,6 cm.

Schätzpreis
350 €

821   Gelbgold-Collier mit Mikromosaik-Medaillon. Rom. Um 1860/1870.

18K Gelbgold (geprüft), feinvergoldet. Innenseitig das Beschauzeichen der Stadt Rom (Rosenberg 7436). Auf der Federschließe (leicht verschlagen) gemarkt "A•3[3?]" sowie "C[I?]".
Rundes Medaillon mit Mikromosaik in polychromem Email, das Haupt des Bacchus zeigend. Umlaufend mit 15 Perlen (D. je ca. 1,5 mm) mit je rot-blauem Dekor, ebenfalls als Mikromosaik gearbeitet. Rahmungen aus feinem, kordierten Golddraht.
Mittels Scharniers an einer umgeschlagenen Aufhängschlaufe für die
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L. 46,5 cm, 63 g.

Schätzpreis
5.400 €
Zuschlag
4.400 €

822   Gold-Amulett des Biedermeier. 1. H. 19. Jh.

18K Gelbgold (geprüft). Dreiteilig, zu zwei Seiten zu öffnen. Die äußeren Seiten je unterschiedlich – mit graviertem, floralem Dekor bzw. einer Arabeskeneinlage aus schwarzem Emaille – ornamentiert. Innenliegend jeweils Gläser mit Einlagen. Das Mittelstück à-jour- gearbeitet. Mit Flachpanzerkette.

Innenliegende Gläser defekt. Vereinzelte Bereibungen, die Seiten leicht bestoßen.

H. 3,5 cm, 7,1 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

823   Brosche mit Flora-Kamee. Wohl 2. H. 19. Jh.

585er Gelbgold, geprüft. Längsovale Kamee (L. 4,1 cm) mit der Darstellung der Göttin Flora (?) im Profil.

Fassung der Kamee leicht ungleichmäßig geformt. Verso kratzspurig.

H. 46, B. 39 mm, 11 g.

Schätzpreis
500 €

824   Gold-Brosche mit Vermählungsszene. Mitte 19. Jh.

585er Gelbgold (geprüft). Ovale Brosche mit durchbrochen gearbeiteter Eheschließungsszene im Mittelteil. Herausnehmbarer Einschub für eine eigene farbliche Hinterlegung.

Einschub minimal berieben.

H. 3 cm, B. 4 cm, Ges. 13,2 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

825   Paar Gold-Manschettenknöpfe mit Diamant-Besatz. Juwelier Hänsch, Dresden. Um 1910.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda
Juwelier Hänsch um 1850 Dresden – ?

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit je drei Brillanten. Im originale Etui des Dresdner Juweliers Hänsch.
Alb. Louis Hänsch war laut Adressbuch von 1912 Juwelier am Grünen Gewölbe und Sachverständiger.

Provenienz: Privatbesitz Dresden; vormals Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Vereinzelt mit Bereibungen.

B. 17 cm, Ges. 6,1 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
700 €

826   Gelbgold-Ring im Barockstil mit Türkis-Pavé. Wohl spätes 19. Jh.

22K Gelbgold (geprüft). Ungemarkt. In rechteckigem Feld 11, in Silber pavégefasste und in Farbe und Größe leicht variierende Türkise. Auf den Ringschultern je eine zargengefasste Saatperle, als Teil des Akanthus-Dekors.

Ringschiene größenverändert. Die Pavéefassung vereinzelt geöffnet. Ein Türkis deutlicher verfärbt.

Ringgröße 57, 9,5 g.

Schätzpreis
1.200 €

827   Bandring mit Zodiac-Symbolen. Wohl 1920er Jahre oder 1930er Jahre.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda

585er Gelbgold (geprüft). Gemarkt "KM2" sowie mit verschlagener Feingehaltsmarke "585" und wohl figürlicher Herstellermarke (Schlüsselform). Auf der Schiene des Rings jeweils im Relief die Zodiac-Symbole der zwölf Sternzeichen.
Hochwertige Goldschmiede-Arbeit. Sternzeichen und Goldkordeldraht aufgelötet.

Provenienz: Privatbesitz Dresden; vormals Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Tragespurig.

Ringgröße 56, 5,1 g.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
320 €

828   Außergewöhnlicher großer Weißgold Art déco-Ring in Pagodenform mit Diamanten. Wohl 1920er Jahre.

750er Weißgold. Fragmentarisch erhaltene Feingehaltsmarke "18". Pagodenform mit einem zentralen Altschliff-Diamanten (ca. 0,2 ct ). In zwei Ebenen unter diesem auf Pavéschienen 48 weitere Diamanten in Single-Cut-Schliff (ges. ca. 0,6 ct).

Reparatur-Spuren (Ansatz der Schiene, eine Krappe des zentralen Steines). Schiene vergrößert. Kleine Gussfehler. Rhodinierung berieben.

Ringgröße 57, D. 23 mm, 10,9 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

829   Belle Époque-Ring mit Diamant-Solitär, 4,0 ct, mit HRD Zertifikat.

18K Gelbgold. Diamant-Solitär im Altschliff (4,00 ct / Hochfeines Weiß – Feines Weiß+ (E-F) / VS), in Silber-Zargenfassung.

Mit HRD Antwerp Jewellery Report No. J250000038504 vom 31.03.2025.

Schiene mit altersgemäßen Bereibungen, geweitet, mit Lötreparatur.

Ringgröße 59, 7,52 g.

Schätzpreis
16.000-18.000 €
Zuschlag
26.000 €

830   Rivière-Armband mit 38 Brillanten (sog. Tennisarmband). 5,55 ct, mit HRD Zertifikat. 2. H. 20. Jh.

750er Weißgold mit Feingehaltsmarke sowie geritzt nummeriert "446". Mit 38 zargengefassten Brillanten (je ca. 0,15 ct / ges. ca. 5,55 ct / Feines – Hochfeines Weiß / VVS-VS). Mit Kastenverschluss.

Mit HRD Antwerp Jewellery Report No. J240000082413 vom 29.08.2024.

Das dritte Glied unterseitig mit unscheinbarer Druckspur. Schließe leicht deformiert, etwas schwergängig.

L. 18,4 cm, 20,4 g.

Schätzpreis
6.000 €

831   Filigranes Rivière-Armband (sog. Tennisarmband). Weißgold mit 45 Brillanten. 2. H. 20. Jh.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Mit 45 zargengefassten Brillanten (je ca. 0,02 ct / ges. ca. 0,9 ct / Weiß / VSI). Kastenverschluss mit Sicherungsacht.

Minimale Deformation der Sicherungsacht und des Verschlusskastens. Unscheinbar tragespurig.

L. 18,3 cm, 13,5 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

832   Weißgold-Armband mit drei Brillant-Carrés.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Die Blüten jeweils mit vier Brillanten in Krappenfassung (mittlere Blüte ges. ca. 0,3 ct / äußeren Blüten ges. ca. 0,2 ct).

L. 17,5 cm, 11,4 g.

Schätzpreis
900 €

833   Weißgold-Armband mit vier Smaragden.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf dem Verschlusskästchen. In einer Reihe gegliedert vier ovale Smaragde (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 0,8 ct) in Krappenfassung, gepaart von insgesamt fünf Blüten mit jeweils vier Brillanten (ges. ca. 0,07 ct). Zwei Sicherungsachten.

Unscheinbar tragespurig, die Smaragde vereinzelt kratzspurig.

L. 18,9 cm, 10,5 g.

Schätzpreis
850 €

834   Weißgold-Armband mit Saphir und Brillant-Blüte.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen, krappengefassten, nachtblauen Saphir (ca. 0,2 ct) acht Brillanten, ebenfalls in Krappenfassung. Die Seiten flankiert von je drei weiteren, im aufgeteilten Gliederband eingesetzten, krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct).

Schließe mit Lötreparatur.

L. 17 cm, 12 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

835   Weißgold-Armband mit zentraler Blüte mit Smaragd und 14 Brillanten.

585er Weißgold (geprüft), ungemarkt. Um einen zentralen, krappengefassten Smaragd (ca. 0,15 ct) mit feinem Jardin eine Entourage von 10 Brillanten, ebenfalls in Krappenfassung. Die Seiten flankiert von je zwei weiteren krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct). Kastenverschluss mit einer Sicherungsacht. Oberfläche des Armbandes fein mattiniert.

Unscheinbar tragespurig, der Kastenverschluss minimal bestoßen.

L. 18,3 cm, 10,1 g.

Schätzpreis
750 €

836   Dreireihiges Rivière-Armband mit 132 Brillanten (sog. Tennisarmband). In der Art von Cartier oder Tiffany.

585er Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie Goldschmiede-Monogramm "KT". Mit 44 zargengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct), je in runder Zargenfassung, flankiert von 88 ebenfalls zargengefassten Kleinst-Brillanten (ges. ca. 0,1 ct). Kastenverschluss mit zwei Sicherungsbügeln.

Schließe etwas schwergängig. Rückseitig unscheinbar berieben.

L. 20,1 cm, 18,6 g.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.600 €

837   Rivière-Armband mit 48 Brillanten (sog. Tennisarmband). In der Art von Tiffany.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit 48 zargengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct) in runden Gliedern. Kastenverschluss mit einer Sicherungsacht.

L. 19,5 cm, 15,5 g.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
1.500 €

838   Gelbgold-Collier mit neun Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarken auf Öse und Verschluss. Neun nach außen verlaufende Brillanten (ges. ca. 0,7 ct) in einer Zargenfassung.

Die Glieder im u. Bereich beim Übergang zur Goldfassung bei Bewegung leicht verhakend.

L. ca. 46 cm, 14,1 g.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
900 €

839   Gelbgold-Gliederarmband mit Amethysten. VEB Ostsee-Schmuck (ehemals Fischlandschmuck). 1958 -1990.

VEB Ostseeschmuck 1961 Ribnitz – 1992 ebenda

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke in Fisch-Form. Mit Sicherungskettchen.

Vereinzelt tragespurig. Amethyste mit Einschlüssen.

L. 19,2 cm, 14,4 g.

Schätzpreis
600 €

840   Filigranes Collier im Art déco-Stil. Spätes 20. Jh.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Krappengefasster Aquamarin (ca. 0,5 ct) im Carré-Schliff sowie im Pendant zwei Diamanten im Achtkantschliff. Gliederkette längenverstellbar.

L. 50 cm, 6,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

841   Collier mit grüner und oranger Jade. Wohl 1960er/1970er Jahre.

750er Gelbgold, mit zwei Feingehaltsmarken und einer weiteren verschlagenen Marke auf dem Kettenverschluss sowie auf der Öse des zentralen Jadelements, dort zusätzlich die Marke "83 AR". Mehrgliedriges Collier mit einem chatongefassten zentralen Jade-Element (L. 39 mm) mit graviertem Koi und Blumendekor. Nachfolgend ein Mittelsteg mit zwei zu öffnenden Goldschienen mit Stabdekor. Davon gehalten zwei Ringe aus oranger Jade (D. je ca. 25 mm) mit floralem Reliefdekor. Darüber jeweils in ...
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L. ca. 70 cm, 43,5 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
1.000 €

842   Collieranhänger in Palmettenform mit 33 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Um einen zentralen Brillanten (0,1 ct), fünf weitere Brillanten (ges. ca. 0,04), jeweils in Zargenfassung sowie 27 Kleinstbrillanten in Weißgold krappengefasst (ges. ca. 0,08 ct).

H. 3,4 cm, 4,2 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
300 €

843   Collieranhänger in Blütenform mit 17 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Nummerierung "89" mit Stern. In Weißgold ein zentraler Brillant (ca. 0,2 ct) mit Entourage von 16 weiteren Brillanten (ges. ca. 1,6 ct) in Krappenfassung.

Leichte Bereibungen.

H. 2,4 cm, 7,5 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
650 €

844   Collieranhänger in Blütenform mit 21 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Brillanten (ca. 0,1 ct) auf zwei Ebenen 18 weitere Brillanten in Krappenfassung sowie auf der Öse erneut zwei Brillanten (ges. ca. 0,5 ct).

L. 2,3 cm, 2,1 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

845   Collieranhänger in Blütenform mit 21 Brillanten. Wohl 2. H. 20. Jh.

585er Gelbgold (geprüft), Feingehaltsmarke etwas verschlagen. Um einen zentralen Brillanten (ca. 0,1 ct) in zwei Ebenen jeweils acht weitere, jeweils krappengefasste Brillanten. Auf der Öse weitere vier Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Ein Brillant im Sitz veschoben.

L. 2,3 cm, 2,5 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

846   Collieranhänger mit rosafarbenem Turmalin in Herzform.

14K Gelbgold (geprüft), mit verschlagener Stempelung. Mit einem herzförmigen, krappengefasstem Turmalin (ca. 16 ct). Auf zwei ebenfalls herzförmigen Schienen vier Brillanten.

Minimaler Chip an der Rundiste. Unscheinbar tragespurig.

L. 2,7 cm, 7,2 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

847   Brillant-Collieranhänger in Herzform.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit 33 Brillanten, in Weißgold pavégefasst (ges. ca. 0,1 ct).

Unscheinbar tragespurig.

H. 2,4 cm, 3,1 g.

Schätzpreis
350 €

848   Collieranhänger in à-jour-gearbeiteter Herzform.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Mit einem zentralen Brillanten sowie 12 Kleinstbrillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,07 ct). Die Vorderseite sandmattiniert.

Unscheinbar tragespurig.

H. 2,6 cm, 9,1 g.

Schätzpreis
650 €

849   Opulenter Collieranhänger mit zentralem Smaragd und 60 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Ein zentraler Smaragd (ca. 0,5 ct) in einer Entourage von insgesamt 60 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct), in drei Reihen krappengefasst.

Unscheinbar tragespurig.

L. 2,7 cm, 5,8 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
440 €

850   Collieranhänger mit Smaragd in Ovalschliff.

585 Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Ein zentraler Smaragd in Ovalschliff (ca. 1,3 ct), krappengefasst. Entourage in zwei Reihen von 14 bzw. 28 Kleinstdiamanten (ges. ca. 0,5 ct).

Krappenfassung etwas unregelmäßig, die äußeren Steine etwas ungerade stehend. Ein Brillant etwas getönt. Die Smaragdtafel unscheinbar kratzspurig.

H. 2,7 cm, 6,1 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
390 €

851   Filigraner Collieranhänger mit zwei Smaragden.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Zweiteilig, mit je einem krappengefassten Smaragden in Ovalschliff (ca. 0,3 ct und ca. 0,8 ct). Das obere Element mit 22, das untere mit 53 in Weißgold pavégefassten Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

L. 3,4 cm, 2,6 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
320 €

852   Collieranhänger mit ovalem Tansanit.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, leicht verschlagener Goldschmiedestempel "S&L" (?). Ovaler Tansanit (ca. 3,6 ct) mit Entourage von zehn Brillanten zu den Seiten sowie sechs Diamanten in Trapezschliff oben und unten (ges. ca. 1,0 ct).

Feinste Bestoßungen an den u. Facetten (nur in Vergrößerung sichtbar).

L. 3,4 cm, 4,6 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
560 €

853   Collieranhänger mit drei Saphiren in Tropfenform und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Jeweils in Krappenfassung versetzt zueinander angeordnet drei nachtblaue Saphire (ges. ca. 1,5 ct) sowie fünf Brillanten (ges. ca. 0,05 ct).

Die Tafel eines Saphirs leicht bestoßen.

L. 2,2 cm, 1,9 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

854   Collieranhänger mit Amethyst. 1970er Jahre.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke sowie Juweliermarke in Palmen-Form(?) auf der Ringöse. Mit einem Amethysten in Tropfenform (ca. 17 ct) in Chatonfassung. Die Kette aus 333er Gelbgold.

Unscheinbar tragespurig. Amethyst etwas außer Winkel gefasst.

Collier-Anhänger L. 3 cm, 11,1 g, Collier-Kette 2,8 g.

Schätzpreis
800 €

855   Amayani Collieranhänger mit rosafarbenen Saphiren in Traubenform.

Amayani um 2008 Berlin

18K Gelbgold, Feingehaltsmarke und Herstellername rückseitig auf dem Collier-Anhänger (3,3 g) sowie 14K Gelbgold der Kette mit Feingehaltsmarke auf der Schließe (1,9 g). Besetzt mit 15 krappengefassten Saphiren sowie 16 in Weißgold körner- bzw. zargengefassten Kleinstdiamanten.

Unscheinbar tragespurig.

L. 2,8 cm, ges. 5,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

856   Collieranhänger mit großem Citrin-Solitär im Smaragd-Schliff.

585er Gelbgold (geprüft). Ein großer Citrin-Solitär in Smaragdschliff 27,5 x 19,5 x 13,7 mm (ca. 65 ct), krappengefasst. Die Öse mit einer Blüte aus drei Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Die Tafel mit wenigen, sehr oberflächlichen Kratzspuren.

L. 3,5 cm, 18,5 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

861   Gelbgold-Blütenring in Sternform mit 19 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Goldschmiede-Marke "DW" und Nummerierung "10". Zentraler Brillant (ca. 0,1 ct), in Weißgold krappengefasst. In einer Entourage von 18 krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,3 ct).

Unscheinbar tragespurig.

Ringgröße 56, 6,1 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

862   Blütenring mit 17 Brillanten.

585er Gelbgold. Zentraler krappengefasster Brillant (ca. 0,2 ct). In einer Entourage von 16 weiteren krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,7 ct).

Äußerer Ring leicht tragespurig.

Ringgröße 57, 5,8 g.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
460 €

863   Blütenring mit 37 Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Brillanten (0,03 ct) weitere 36 Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringschiene innenseitig u. mit kleinem Einschnitt, vermutlich von einer Größenänderung.

Ringgröße 55, 5,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

864   Gelbgold-Ring mit drei Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke mit einem "R" in einem Siegelring. Mit drei in Weißgold krappengefassten Brillanten (je ca. 0,1 ct / leicht getöntes Weiß / SI).

Der mittlere und ein äußerer Brillant etwas locker sitzend.

Ringgröße 53, 7 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

865   Filigraner Blütenring mit Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke, Nummerierung "050" und "5". Mit zentralem, krappengefassten Brillant (ca. 0,2 ct / Feines Weiß / SI). In einer Entourage von 12 weiteren krappengefassten Brillanten (ca. 0,3 ct).

Äußerer Ring tragespurig.

Ringgröße 55, 3,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

866   Blütenring mit 37 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen krappgefassten Brillanten (ca. 0,05 ct) in einer Entourage acht sowie 16 weiteren Brillanten. Zu den Seiten jeweils sechs Brillanten (ges. ca. 1,1 ct).

Der äußere Ring minimal tragespurig.

Ringgröße 55, 4,6 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

867   Filigraner Blütenring in Margeritenfom mit Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Nummerierung "1465". Mit sechs um einen siebten, erhöhten, krappengefassten Brillanten (je ca. 0,1 ct, ges. ca. 0,7 ct).

Schiene verändert.

Ringgröße 55, 3,1 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
440 €

868   Blütenring mit 31 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Nummeriert "100". Um einen mittleren Brillanten (ca. 0,1 ct) eine Entourage von sechs Brillanten (je ca. 0,03 ct) sowie 24 Brillanten (ges. ca. 0,4 ct).

Äußere Schiene tragespurig.

Ringgröße 54, 4,5 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
380 €

869   Ellipsenförmiger Weißgold-Ring mit 32 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Nummerierung "1412". Erhöht in Krappenfassung neun Brillanten (je ca. 0,03 ct). Zu den Seiten krappengefasst 23 weitere Brillanten (ges. ca. 0,35 ct).

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

870   S-förmiger Blütenring mit 25 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Der mittlere und die beiden inneren geschwungenen Stege mit insgesamt 13 krappengefassten Brillanten (je ca. 0,03 ct). Die äußeren geschwungenen Stege mit 12 weiteren Brillanten (ges. ca. 0,55 ct).

Äußere Schiene leicht tragespurig.

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

871   Bandring mit fünf Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Auf der Schiene fünf pavégefasste Brillanten (ges. ca. 0,5 ct / Leicht getöntes Weiß / VSI).

Ringgröße 54, 7,6 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

872   Weißgold-Ring mit zwei Brillant-Solitären und weiteren Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke (leicht verschlagen). Mit zwei zargengefassten Brillanten (je ca. 0,2 ct) begleitend von je vier krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,5 ct).

Ringgröße 57, 4,7 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

873   Filigraner Weißgold-Ring mit Brillanten.

750er Weißgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und Punzierung "3729 AL" sowie "Ct. 0,11". Ein zentraler Brillant in Chatonfassung und jeweils zehn weiteren pavégefassten Brillanten auf den Schultern (ges. 0,31 ct, VS-G)

Mit einem Zertifikat des Juweliers ZLATAR Zvonko Maric, Zagreb, vom 02.10.2021.

Rhodinierung berieben.

Ringgröße 55, 1,9 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
320 €

874   Gelbgold-Bandring mit sieben Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellerpunze "IV". Schmaler Bandring mit sieben pavégefassten Brillanten (ges. 0,9 ct / Getöntes Weiß / Piqué).

Äußere Schiene leicht berieben. Tragespurig.

Ringgröße 54, 2,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
440 €

875   Gelbgold-Ring mit fünf Brillanten.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und nummeriert "1". Mit fünf Brillanten auf der Schiene, in Weißgold krappengefasst (ges. 0,5 ct / Weiß / VSI).

Äußere Ring minimal tragespurig.

Ringgröße 58, 4,6 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

876   Wishbone-Ring mit sieben Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Sieben zargengefasste Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) reihenformig als Spitze zulaufend angeordnet.

Ringgröße 54, 2,7 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

878   Ovaler Blütenring mit Smaragd und Entourage aus 60 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Zentraler, ovaler, opaker Smaragd (ca. 5,2 ct) und Entourage aus 16 bzw. 44 Brillanten (ges. ca. 0,15 ct).

Rhodinierung berieben. Leicht tragespurig.

Ringgröße 54, 4,8 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

879   Aufwendiger Blütenring mit Smaragd und Entourage aus 28 Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke, Goldschmiedemarke (Rechteck mit Kreuz) und Stempelung "73 / 117". Zentral ein Smaragd (Doublette) im Brillantschliff (ca. 2,0 ct) mit ausgeprägtem Jardin. Mit einer Entourage von 28 Brillanten (ges. ca. 0,8 ct).

Tragespurig, leicht berieben.

Ringgröße 54, ges. 4,4 g.

Schätzpreis
750 €

880   Weißgold-Ring mit Smaragd im Baguette-Schliff und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. In Krappenfassung ein zentraler Smaragd (ca. 0,5 ct), flankiert von vier Brillanten (ges. ca. 0,12 ct).

Smaragd und eine Brillanten-Flanke etwas ungerade sitzend.

Ringgröße 54, 5 g.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
350 €

881   Blütenring mit ovalem Smaragd und 24 Brillanten.

375er Weißgold, mit Feingehaltsmarke. In Krappenfassung ein zentraler Smaragd (ca. 0,8 ct). Entourage von 24 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 57, 3 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

882   Zierlicher Blütenring mit Smaragd und Brillanten.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Karatstempelung "040". Zentraler Smaragd (ca. 0,2 ct) in Krappenfassung, in einer Entourage von sechs krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 54, 2,9 g.

Schätzpreis
280 €

883   Ovaler Blütenring mit Smaragd-Solitär und Brillant-Entourage.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Juweliermarke "W" sowie nummeriert "708061". Zentraler ovaler Smaragd (ca. 0,5 ct) in Krappenfassung. Entourage von 12 Trapez-Diamanten (ca. 0,4 ct) und 24 Brillanten (0,5 ct).

Ringgröße 57, 6,2 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
460 €

884   Gelbgold-Ring mit zwei Smaragden.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Seitlich mit zwei ovalen Smaragden (ges. ca. 1 ct) mit feinem Jardin und sechs Brillanten (ges. ca 0,2 ct) in Krappenfassung.

Ein Smaragd mit feinen Einschlüssen.

Ringgröße 54, 6,1 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

885   Bandring mit Turmalin-Solitär. Angela Cummings. 1986.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie punziert, mit Kreis, Jahresangabe und Herstellername. Zargengefasster, grüner Turmalin (ca. 1 ct).

Eine Hauptfacette mit winzigem Chip.

Ringgröße 50, 5,3 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

886   Pavé-Ring mit Turmalinen und Brillanten. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14K Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke "JCR". Dreireihige Pavéfassung mit 27 Turmalinen (ges. ca. 1,5 ct) und 16 Kleinstbrillanten.

Ringgröße 52, 10 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

887   Weißgold-Ring mit Turmalin und Brillant-Entourage.

750er Weißgold, partiell mattiert, mit Feingehaltsmarke "18 K" und Herstellermarke "MCD". Zargengefasster Turmalin (ca. 2,3 ct) im gemischten Schliff mit einer Entourage von 22 kleinen, pavégefassten Diamanten (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 54, 9,4 g.

Schätzpreis
700 €

888   Ring mit großem Tansanit-Solitär.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Goldschmiedestempel "IV". À-jour-gearbeiteter Ring mit zentralem Tansanit im Ovalschliff (ca. 5,3 ct), in Krappenfassung. Entourage von zehn Brillanten zu den Seiten sowie sechs Diamanten in Trapezschliff oben und unten (ges. ca. 1,1 ct), ebenfalls krappengefasst.

Ringgröße 54, 6,7 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
900 €

889   Ring mit Saphir-Solitär.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Karatstempelung "0,51". Krappengefasster, nachtblauer Saphir (ca. 0,5 ct) in Ovalschliff. Zu den Seiten begleitet von jeweils drei weiteren krappengefassten Brillanten.

Ringgröße 54, 2,6 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
360 €

890   Gelbgold-Ring mit zentralem Tansanit und Brillanten und Saphiren.

585er Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke sowie Goldschmiedestempel "IV". Krappengefasster Tansanit-Solitär in Ovalschliff (ca. 1,2 ct). Die Schultern mit jeweils drei Brillanten und Saphiren.

Ringgröße 54, 3 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

891   Opulenter Gelbgold-Ring mit Tansanit im Ovalschliff.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV".
Zentraler Tansanit (ca. 3,2 ct) in Krappenfassung und 47 Brillanten (ca. 0,6 ct).

Drei Brillanten im Sitz etwas verdrückt.

Ringgröße 54, 7,1 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

892   Opulenter Gelbgold-Ring mit zentralem Tansanit und Brillant-Entourage.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV".
Zentraler Tansanit (ca. 3,2 ct) in Ovalschliff in Krappenfassung mit einer Entourage von 82 Brillanten (ca. 0,3 ct), seitlich in Kanalfassung.

Ringgröße 54, 4,9 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

893   Gelbgold-Blütenring mit sieben Tansaniten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV". Um einen zentralen Tansanit (ca. 1,2 ct) eine Entourage von 6 weiteren Tansaniten (ges. ca. 3 ct). Der Konturbereich mit 60 Brillanten (ges. 0,2 ct).

Ringgröße 57, 5,8 g.

Schätzpreis
500 €

894   Rautenförmiger Blüten-Gelbgoldring mit neun Tansaniten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie gepunzter Marke "IV". Neun ovale Tansaniten (ges. ca. 2,7 ct) rautenförmig geordnet in Pavéfassung.

Ringgröße 54, 5,5 g.

Schätzpreis
400 €

895   À-jour- gearbeiteter Gelbgold-Ring mit zwei tropfenförmigen Tansaniten und zehn Brillanten.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Marke "IV".
Zwei als gegenüberstehendes Paar angeordnete Tansanite (ges. 1,2 ct) mit Krappenfassung, in Entourage von je fünf Brillanten.

Ringgröße 54, 3,4 g.

Schätzpreis
320 €
Zuschlag
260 €

896   Floraler Gelbgold-Ring mit Amethyst. 1970er Jahre.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Juweliermarke in Palmen-Form (?). Mit einem ovalen Amethysten (ca. 4,2 ct) in Chatonfassung und Ringschiene in "S"-Form.

Die Haupttafel mit unscheinbarem Kratzer.

Ringgröße 55, 5,3 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

897   Ring mit Amethyst-Solitär im Smaragd-Schliff.

750er Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke und "18 K". Zentraler Amethyst in Smaragd-Schliff, 19 x 16 x 15 mm (ca. 31 ct), krappengefasst. Die Schultern mit pavégefassten Brillanten sowie jeweils zwei zargengefassten Diamanten in Triangel-Form (ges. ca. 0,6 ct).

Die Tafel mit einem sehr oberflächlichen Kratzer.

Ringgröße 54, 17,2 g.

Schätzpreis
1.000 €

898   Ring mit violettem reuleaux-förmigem Turmalin-Solitär.

750er Weißgold, 18K und 750er Feingehaltsmarke (leicht verschlagen) Zentraler Turmalin in Trillion Schliff (ca. 7 ct), krappengefasst. Auf dem Ringschultern je 15 Diamanten in Baguetteschliff (ges. ca. 0,3 ct), kanal- bzw. pavégefasst und ein weiterer Brillant.

Unterteil des Turmalins mit kleiner Feder. Die Tafel mit kleinen Kratzspuren.

Ringgröße 52, 6 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.100 €

899   Gelbgold-Ring mit Rubellit in Tropfenform und Brillanten.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit zentralem krappengefassten Rubellit in Tropfenform (ca. 2,9 ct). Zu den Seiten je acht in Weißgold krappengefasste Brillanten.

Ein leicht locker sitzender Brillant.

Ringgröße 54, 3,5 g.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

900   Gelbgold-Ring mit tropfenförmigem, roten Spinell und blauem Saphir.

585er Gelbgold (geprüft), Feingehaltsmarke verschlagen. Schwer lesbares Goldschmiede-Monogramm, wohl "PD 81". Gegenübergestellt ein roter Spinell (ca. 0,2 ct) und ein blauer Saphir (ges. ca. 0,1 ct) in Tropfenform, zargengefasst. Mit 22 pavégefassten Kleinstbrillanten in Schleifenform umlaufend.

Der Spinell mit kleinstem Chip an einer Facette.

Ringgröße 54, 4,2 g.

Schätzpreis
340 €

901   Geldgold-Ring mit Ceylon-Saphiren. Lance Fischer. 21. Jh.

Lance Fischer um 2011 Melbourne

14K Gelbgold, gestempelt sowie mit Herstellerpunze "LF" (Lance Fischer). In Pavéfassung 35 Ceylon-Saphire in Baguetteschliff (ca. 3,8 ct) sowie 54 in Brillantschliff (ca. 4,6 ct, ges. ca. 8,4 ct).

Ringgröße 54, 9,5 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
850 €

902   Ring mit Feueropal-Solitär im Smaragd-Schliff.

18K Weißgold und Gelbgold, mit leicht verschlagener Feingehaltsmarke und Monogramm "NH". In Gelbgold krappengefasster Feueropal-Solitär, 11 x 9 mm (ca. 3,2 ct). Auf den Schultern zwei à-jour-gearbeitete Schleifen mit je 13 Brillanten in Pavéfassung, ebenfalls in Gelbgold sowie die Ringschiene im Schulterbereich zu ihren Seiten mit weiteren, je 15 pavégefassten Brillanten in Weißgold (ges. ca. 0,2 ct).

Ringgröße 52, 11 g.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

903   Ring mit Feueropal-Solitär.

375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Feueropal (ca. 5,2 ct) 24 weiße Saphire in Brillantschliff (ges. ca. 0,9 ct.) in Krappenfassung.

Mit einem Kaufzertifikat.

Einige Entourage-Steine etwas unregelmäßig im Sitz.

Ringgröße 54, 6,1 g.

Schätzpreis
420 €

904   Ring mit orangfarbenem Topas-Solitär.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Stempel "LR". Mit krappengefasstem Topas im Ovalschliff (ca. 5,4 ct). Die Schultern mit je zehn pavégefassten Kleinstbrillanten in Weißgold.

Die Ringschiene unscheinbar tragespurig.

Ringgröße 55, 8,4 g.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
650 €

905   Pavé-Ring mit orangen Topasen und Brillanten. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und weiterer leicht verschlagener Herstellermarke, wohl "JCR". Jeweils in Pavéfassung 55 Topase (ges. ca. 1,6 ct) sowie auf zwei äußeren Weißgold-Schienen ges. 20 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 52, 8,1 g.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
440 €

906   Extravaganter Gelbgold-Ring mit Citrinen im Navetteschliff. Evtl. Robert Guild, USA. 21. Jh.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie wohl Herstellermarke "GUILD". Breite Ringschiene mit vier verschieden großen Citrinen im Navetteschliff (ges. ca. 2,6 ct) und fünf weiteren im Carréschliff (ges. ca. 0,5 ct), jeweils krappengefasst. Auf den Schultern verteilt zahlreiche pavégefasste Kleinstbrillanten und Kleinstcitrine im Brillantschliff.

Einer der großen Citrine leicht locker sitzend. Die Spitzen der Navetten jeweils mit leichten Chips. Eine äußere, kleine Navette mit kreisförmigem Sprung durch Bestoßung.

Ringgröße 52, 22,2 g.

Schätzpreis
1.500 €

907   Weißgold-Ring mit großem Türkis-Cabochon. Rajola S.p.A., Italien. 21. Jh.

Rajola S.p.A. 1926 Torre del Greco

18K Weißgold, auf je zwei Marken punziert "18 K / Italy" sowie "Rajola", eine Sernmarke sowie "669" und "NA". Ein zentraler Türkis-Cabochen (ca. 12 ct) zargengefasst, die ausladenden Schulterbereiche je mit 17 pavégefassten Brillanten (ges. ca. 1,1 ct).

Türkis mit leichter Verfärbung.

Ringgröße 51, 14,5 g.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
850 €

908   Gelbgold-Ring mit Türkisbesatz.

18K Gelbgold, gestempelt (leicht verschlagen). Sieben Türkis-Cabochons, krappengefasst und mit Goldfiligran zu einer Blüte angeordnet.

Goldfiligran und Krappenfassung sowie die Ringschiene teils leicht verformt. Zwei der Türkise verfärbt.

Ringgröße 53, 4,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

909   Herrenring mit Onyx.

Cosmos Parfüm- & Feinseifenfabrik T. Louis Guthman 1760 Dresden – 1964 ebenda

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit achteckigem Onyx in Zargenfassung.

Provenienz: Familie Guthmann, "T. Louis Guthmann. Feinseifen, Parfumerien, Wachswaren", Großenhainer Straße 137, Dresden.

Leicht tragespurig, innere Schiene mit kleinster Bestoßung. Die Tafel mit zwei minimalen Kratzspuren.

Ringgröße 57, 11,8 g.

Schätzpreis
400 €

910   Gelbgold-Ring mit großem Stern-Saphir.

14K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14K" und Marke "B" (?). Zargengefasster Stern-Saphir-Cabochon (ca. 6 ct) mit einer Entourage von 16 weißen und vier hellblauen Saphiren, jeweils krappengefasst.

Ringgröße 55, 13,5 g.

Schätzpreis
800 €
Zuschlag
700 €

911   Gelbgold-Ring mit Chalcedon-Cabochon und Saphir-Entourage. Wohl John C. Rinkler, USA. 21. Jh.

14 K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und leicht verschlagener Herstellermarke "JCR". Mit zentralem, krappengefasstem Chalcedon-Cabochon 16 x 12 mm (ca. 10,3 ct). Krappengefasste Entourage von 20 durchscheinend violetten und weißen Saphiren in Brillantschliff (ges. ca. 1,3 ct), jeweils abwechselnd angeordnet.

Einzelne violette Saphire leicht ungerade in Krappenfassung sitzend.

Ringgröße 52, 6,6 g.

Schätzpreis
350 €

912   Parure mit Jade-Cabochons.

585er Gelbgold, jeweils mit Feingehaltsmarke sowie mit Ortsmarke "Hong Kong" und Herstellermonogramm "WW". Ohrstecker, Collier-Anhänger und Ring jeweils mit lilanem Jade-Cabochon, je ca. 18 x 13 mm sowie einer Entourage aus 16 rosa-violetten Saphiren (je ges. ca. 0,6 ct) und vier Brillanten (je ges. ca. 0,1 ct).

Minimal tragespurig. Ein Stein der Entourage des Ringes leicht ungerade stehend.

Ringgröße 52, Collier L. 3,3 cm, Ohrstecker L. 2,5 cm, ges. 27,4 g.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

913   Tansanit-Demi-Parure aus Collieranhänger und einem Paar Ohrhänger in Tropfenform.

Jeweils 585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Marke "IV". Mit jeweils neun Turmalinen in Navetteschliff (Ohrhänger ges. je ca. 2,3 ct, das Collier ges. ca. 3,3 ct). Die Steine chatongefasst und ebenfalls oval angeordnet als Tropfen angeordnet. Zu den Seiten jeweils acht Kleinstbrillanten.

Die Öse eines Ohrhängers leicht geöffnet.

Collier-Anhänger L. 3,4 cm, Ohrhänger L. 3,9 cm, ges. 9,4 g.

Schätzpreis
500 €

914   Demi Parure "Butterfly" mit Almandinen und Padparadscha Saphiren.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14 K" und Herstellermarke "L.E", Anhänger mit Nummerierung "4", Ohrstecker jeweils mit "1".
Anhänger mit vier Almandinen im Tropfenschliff, sechs Padparadscha Saphiren im Navettschliff, 14 Citrinen teils im Navettenschliff, zentralem Brillanten, jeweils krappengefasst, sowie 44 in Weißgold pavégefassten, runden Diamanten (ges. ca. 3,1 ct).
Ohr-Clipstecker jeweils mit zwei Almandinen im Tropfenschliff, drei Padparadscha im Navettenschliff, sieben
...
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Anhänger 30,4 x 19,7 mm, Ohrstecker jeweils 20,5 x 15 mm, ges. 17,7 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.700 €

915   Paar Blüten-Ohrstecker mit 15 Brillanten.

585er Weißgold, Feingehaltsmarke auf rückseitigem Steg der Stecker sowie auf den Muttern. Dort zudem "FB" und "DBP". Jeweils mit zentralem Brillanten (je ca. 0,1 ct), entouriert von je sechs weiteren Brillanten (ges. je ca. 0,1 ct.) und acht Kleinstbrillanten.

H. 1 cm, je 2,3 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

916   Paar vierschienige Ohrstecker mit Brillant-Pavé.

585er Gelbgold. Feingehaltsmarke auf der Mutter. Auf jeweils geschwungenen vier Schienen je 15 pavégefasste Brillanten (ges. ca. 0,1 ct).

H. 1,9 cm, ges. 5,6 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
420 €

917   Paar dreischienige Ohrstecker mit Brillant-Pavé- und Smaragd-Herzen.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie "1/4". Jeweils mit einem Smaragd in Zargenfassung und Herzschliff (je ca. 0,4 ct). Drei Schienen mit je 22 Brillanten in Krappenfassung sowie 16 bzw. 17 weiteren kanalgefassten Diamanten in Trapez-Schliff (ges. ca. 0,2 ct).

Die Herzfassungen jeweils etwas unregelmäßig bearbeitet.

L. 3,1 cm, ges. 5,9 g.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

918   Paar Ohrstecker mit Perle und Smaragd.

333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke auf der Mutter. Jeweils mit einer silber-roséfarbenen Zuchtperle (6 mm) auf dem Stecker. Darunter an Ringöse jeweils krappengefasst um einen zentralen Smaragd (je 0,2 ct, ges. 0,4 ct. ) eine Entourage von je 14 Brillanten (ges. ca. 0,2).

Die Perlen mit minimalen Klebespuren an den Montierungen.

L. 2,1 cm. 4,7 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
320 €

919   Paar Blüten-Ohrstecker mit Amethyst-Solitären.

585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke jeweils auf der Mutter. Jeweils krappengefasster Amethyst im Rundschliff (je ca. 2,1 ct) mit Entourage von sechs Brillanten (ges. je ca. 0,2 ct).

D. 14 mm, je 3 g.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
360 €

920   Paar Gelbgold-Ohrstecker mit violettem Saphir.

585er Gold, mit Feingehaltsmarke "14 K" jeweils auf der Mutter. Je ein krappengefasster violetter Saphir (1,3 ct) sowie am Stecker mit je neun weiteren Kleinstbrillanten in Weißgold, pavégefasst.

Ein Ohrstecker mit minimalsten – nur unter Vergrößerung sichtbaren – Bestoßungen an den Facetten.

L. 1,7 cm, ges. 3,9 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

921   Paar Blüten-Ohrclipse mit Türkisen.

750er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Je 31, teils unterschiedlich große sowie verschieden gefärbte Türkise in Blütenform angeordnet.

Türkise zum Teil verfärbt.

D. 1,4 cm, ges. 8,9 g.

Schätzpreis
850 €

922   Paar Gold-Ohrringe mit Türkisen und einer Perle.

14K Gelbgold (geprüft). Mit je zwei Türkis-Cabochons und einer Zuchtperle (ca. 6 mm).

Türkise mit leichten Verfärbungen.

D. 1,9 cm, ges. 6,9 g.

Schätzpreis
500 €

923   Broschnadel mit zentralem Saphir.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Saphir (ca. 0,3 ct) in Krappenfassung und in einer Wellenform zu den Seiten je vier Kleinstbrillanten.

Oberer Steg der Broschnadel auf einer Seite minimal geknickt.

L. 6 cm, 3,6 g.

Schätzpreis
340 €

924   Tricolor-Brosche mit je drei Rubinen, Saphiren und Smaragden.

585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Hersteller-Marke "PR". Kranzförmig angeordnet jeweils abwechselnd drei Rubine, drei Saphire und drei Smaragde in Zargenfassung (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 1,8 ct). In den Zwischenräumen krappengefasst insgesamt neun Kleinstbrillanten.

D. 2,8 cm, 4,7 g.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

925   Choker mit Türkis-Perlen.

65 Türkis-Perlen (D. ca. 6 mm). Die jeweils letzten Perlen zwischengeknotet. Mit einer ovalen, durchbrochen gearbeiteten Kugel-Federschließe aus 800er Silber. Feingehaltsmarke und Punze "RN" auf der Feder.

Vereinzelte Perlen mit kleinen Sprüngen.

L. 41 cm, 20,6 g.

Schätzpreis
350 €

926   Matinée-Perlen-Collier und dreireihiges Perlen-Armband. Kohle & Co. 1950er oder 1960er Jahre.

Mit cremeweißen Zuchtperlen (D. ca. 7 mm), einzeln geknotet. Die Schließen des Armbands 585er Weißgold, jeweils mit Feingehaltsmarke sowie auf Verschlusskasten Herstellermarke "JKa". Das Zierelement des Colliers 835er Silber mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke "JKa".

Zuchtperlen mit leichten Wachstumsmerkmalen.

Collier L. 65 cm, Armband L. 17,5 cm, ges. 112,5 g.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

927   Tahiti-Perlen-Set mit Sautoir, Armband und Ring. Perlfekt, CZ. 21. Jh.

Das Sautoir aus 96 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 12,1 mm. Durchmesser. Mit Wachstumsmerkmalen und verschiedenen Formen von rundlich und oval bis Bouton und geringelt. Zwischengeknotet. Dazu jeweils ein stilgleicher 925er Silber-Ring mit einer Tahiti-Zuchtperle (ca. 11 mm) und 29 Kleinstbrillanten in Zargenfassung auf den Schultern. Sowie ein stilgleiches Armband mit 15 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 11 mm. Ebenfalls zwischengeknotet und mit verschiedenen Perlenformen ...
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Collier L. ca. 115 cm, 159,6 g, Armband L. ca. 20 cm, 28,4 g, Ringgröße 54, 14 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

928   Tuchspange mit großer Südsee-Mabé-Perle.

585er Gelbgold sowie partiell Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Südsee-Mabé-Perle (D. 19 mm).

Perle partiell mit feinem Krakelee.

L. 4,3 cm, 19,6 g.

Schätzpreis
900 €

929   Collieranhänger mit Tahiti-Zuchtperle.

750er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und 18 K Stempelung (leicht verschlagen) sowie einer gestempelten "9". Die Perle mit grau-silberner Körperfarbe in leicht geringelter Tropfenform (13 x 15 mm). Geschwungene, dreiteilige Schiene mit 12 Brillanten (ca. 0,1 ct) in zwei Kanalfassungen.

Rückseitig minimale Klebstoffspuren.

L. 2,8 cm, 7,0 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

930   Opulenter Gelbgoldring mit Tahiti-Perle.

18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke (etwas verschlagen).
Mit einer zentralen Tahiti-Perle (12 mm) auf einem Untersatz von 64 pavégefassten Brillanten (ca. 1 ct).

Vereinzelt tragespurig. Leichte Wachstumsmerkmale.

Ringgröße 52, 13,3 g.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
850 €

931   Gelbgold-Ring mit Tahiti-Perle.

14K Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie verschlagener weiterer Marke. Mit zentraler Tahiti-Zuchtperle (11 mm). Schultern und Hals des Rings mit Reliefdekor sowie 26 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct), pavégefasst in Weißgold.

Ringgröße 52, 13,6 g.

Schätzpreis
900 €

932   Gelbgold-Ring mit Südsee-Perle und zwei Diamanten.

750er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und "18 K" sowie leicht verschlagener Herstellermarke "JS". Mit einer zentralen Zuchtperle (D. 9,8 mm) sowie auf den Schultern zwei krappengefasste Diamanten in Tropfenform (ges. ca. 0,1 ct).

Ringgröße 55, 5,2 g.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
340 €

941   Große komplizierte Taschenuhr Lepine mit Repetition und Spielwerk. Wohl F. Bille (Spielwerk), wohl Paris. Wohl um 1810/1820.

Ferdinand Bille 19. Jh.

18K Gold. Rundes Gehäuse mit ovalem Bügel und Krone. Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen, gebläute Zeiger mit Pfeilspitze. Mit guillochiertem, äußeren Staubdeckel und einer leeren Kartusche. Die Scharniere bei der Zahl 3, die des Glasdeckels bei der Zahl 9. Auf der Spielwerkplatine gemarkt: "I25 F. ..IL..E" (Bohrungen im Bereich der Marke) sowie auf der zweiten Platine nochmals gemarkt "F. BILLE". 3/4–Platine. Kompensationsunruh mit Spiralfeder.
Seltenes und aufwendiges
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D. 58 mm, 155 g.

Schätzpreis
3.500-4.000 €
Zuschlag
3.000 €

942   Gold-Savonette. Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union". Schweiz. Um 1910.

Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union" um 1880 Dresden – 1925 Glashütte

585er Gelbgold. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes. Kleine Sekunde. Zwei Golddeckel, darauf jeweils einheitlich gemarkt: Krone, Glocke mit fünf Sternen, Feingehaltsmarke sowie die Schweizer "Einhörnchen"-Marke (offizielle Schweizer Garantiemarke für Gold) und Werknummer "83042". Zudem ein Reparaturverweis. Die Staubdeckel außenseitig guillochiert.
Auf dem Uhrwerk erneut die Glocken-Marke mit Schriftzug "Union" sowie identische Werknummer. Dreiviertelplatine. Ankerhemmung. Chatonierter Unruhstein. Steine und gebläute Breguet-Spirale. Ganggenauer Lauf.

Sehr guter Erhaltungszustand. Guillochierung des vorderen Staubdeckels mit vereinzelten minimalen Verpressungen.

D. 52 mm, 98,6 g.

Schätzpreis
2.000 €

943   Goldene Damen-Armbanduhr. VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB). 1969– 1973.

Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) 1845 Glashütte – heute

585er Gelbgold. Werk mit 17 Lagersteinen, Handaufzug. Gangfähig. Werkdeckel geprägt mit Firmenstempel "GUB", mit Feingehaltsmarke und Monogramm "ZE" für Zwickauer Edelschmiede (Gehäusehersteller) sowie eingestanzt nummeriert "910911". Zifferblatt mit Strich-Indizes, bezeichnet "Glashütte" und "17 Rubis". Auf der Werkplatine nummeriert: 08 594 (wohl Kaliber 08–20). Armband mit 14 runden gebürsteten Gliedern in Borke-Dekor. Mit Faltschließe und Sicherungskette. Auf der Faltschließe erneut Feingehaltsmarke und Gehäusherstellerpunze. Mit dem originalen Etui. Ganggenauer Lauf.

Etwas tragespurig.

D. 15 mm, L. 17,3 cm, Gew. (ohne Werk) 14,9 g.

Schätzpreis
1.300 €

944   Reiseuhr. Wien. 2. Viertel 19. Jh.

Messing, feuervergoldet. Flache, achteckige Plinthe mit vier gedrückten Kugelfüßen. Darauf zwei ruhende Löwen, auf ihren Rücken das runde, guillochierte Uhrengehäuse tragend. Vordere und hintere Lünette jeweils verglast, gegossener Tragegriff. Zifferblatt ebenfalls vergoldet und guillochiert mit römischen Indizes. 1–Tage-Werk, Spindelgang, Wiener 4/4–Schlag auf Feder sowie separate Weckerfeder. Mit einem ergänzten Aufzugschlüssel. Ganggenauer Lauf.

Eine identische Uhr abgebildet in: Peter Fritsch: "Wiener" Reiseuhren. Wien 2010. S. 290.

Repetitionsknopf fehlend. Gehäuse an der äußeren re. Wandung mit kleiner Druckstelle.

H. 19,5 cm, B. 12,6 cm, T. 16,2 cm.

Schätzpreis
2.800-3.600 €
Zuschlag
2.400 €

945   Portaluhr. Wohl Berlin. Um 1820/1830.

Holz und Wurzelholz, furniert, Messing, partiell feuervergoldet. Hochrechteckiger Aufbau, vier korintische Säulen über gestuftem Sockel, Kranzgesims. Schwebende Uhrtrommel. Massiver Mittelsteg aus Messing als Tonfederhalterung und Resonanzüberträger. Pendellinse in Form eines geflügelten Putto mit Blumenkränzen. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes, Brequetzeiger aus Messing. 1–Tage-Werk mit englischer Hakenhemmung (Clementgang). 1/2–Stunden-Rechenschlagwerk auf Tonfeder. Schlag- ...
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H. 47,7 cm, B. 32,3 cm, T. 20,1 cm.

Schätzpreis
1.800 €

946   Tischuhr, sogen. Zappler. Wohl Wien. Wohl Mitte 19. Jh.

Weiß- und Gelbmetall, gepresst, Metalldraht, vergoldet, teils farbig staffiert, polychrome Glassteine, Perle. Korpus in Form eines Blumenkorbes mit Blatt- und Astwerk sowie Tieren auf ebonisiertem Holzsockel mit vier Kugelfüßen. Emaillezifferblatt mit römischen Indizes, in dem imposanten, filigranen Gefüge des Blumenbouquets die zentrale Blüte bildend. Das Vorderpendel am u. Ende mit einem Adler. 1–Tage-Werk. Mit einem Aufzugsschlüssel. Ganggenauer Lauf. Mit einem ...
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H. 25 cm (mit Glassturz), B. 16 cm, T. 11 cm.

Schätzpreis
800-1.100 €

951   Deckelbecher. Christian Friedrich Holland oder Christian Friedrich Haußmann, Dresden. 1741.

Silber, getrieben und gegossen, innen vergoldet. Achtfach facettierte Kuppa, unten bauchig ausladend und nach einer Einziehung sich konisch weitend. Fuß und Deckel ebenfalls achtfach facettiert. Unterseits mit einer Dresdner Stadtmarke, der verschlagenen Jahresmarke "Q" für 1741 und Meistermarke (Rosenberg Lf. Nr. 1792). Im Deckel innenseitig eine spätere Gravur "1849. Als Anerkennung vieljähriger treuer Verwaltung.".

Vgl. ein im Typus sehr ähnliches Stück: Deckelbecher, Samuel
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H. 17,5 cm, 179,8 g.

Schätzpreis
950-1.200 €

952   Teller mit Widmung an Herzog Johann von Sachsen, dem späteren König. Heinrich Christoph Carl Westermann, Leipzig. 1827.

Heinrich Christoph Carl Westermann 1777 unbekannt – 1835 Leipzig
Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz

Silber, gegossen und getrieben, aufwendig ziseliert. Am Rand mit der Meistermarke "CGW" (Schröder, Nr. 1622), Leipziger Beschaumarke und Jahresbuchstabe "G". Im Spiegel mit gravierter Widmung "Die Freuden des Vaters sind die Erfüllung unserer Wünsche. S[eine]r Königl. Hoheit dem Herzoge Johann Nepomuck von Sachsen von seinen treuen Unterthanen zu Jahnishausen. 1827".

1827 gebar Amalie Auguste von Bayern dem jungen Herzog und späteren König Johann von Sachsen das erste Kind Maria
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D. 25,5 cm, 589,3 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
750 €

953   Paar Kerzenleuchter aus der Dresdner Hofsilberkammer. Carl David Schrödel. Um 1770.

Carl David Schrödel 1711 Dresden? – 1773 ebenda?
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen / I. Kö 1750 Dresden – 1827 ebenda

Silber, gegossen und getrieben. Balusterförmiger, fünffach facettierter Schaft auf flach glockenförmigem Rundstand und schlanker Tülle mit ausgestelltem, wellig gekniffenem Mündungsrand. Tülle, Schaft und Stand mit lanzettförmigem Blattdekor in Flachrelief. Jeweils am Fuß mit dem Beschauzeichen Dresden, Ende 18. Jh. (Rosenberg 1679) sowie der Meistermarke Carl David Schrödels (Rosenberg 1806). Im Stand innenwandig jeweils mit graviertem, ligiertes Monogramm "FA" Friedrich Augusts III., ...
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H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 284 g / H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 278 g.

Schätzpreis
12.000 €
Zuschlag
15.000 €

954   Münzbecher. 1888.

Friedrich Heinrich Emil Eckert 1824 Dresden (?) – 1886 ebenda

Silber, getrieben, gegossen und partiell vergoldet. Zylindrische Kuppa auf drei Kugelfüßen. Die Wandung umlaufend reich mit floralem Dekor auf gekörneltem Grund ziseliert zwischen drei Münzen:
1. Kurfürst Johann Georg I. (1615 – 1656), 1/2 Taler, 1626, Clauß/Kahnt 179, selten.
2. Johann Georg II. (1656–1680), 2/3 Taler, 1675, Clauß/Kahnt 405.
3. August II. König von Polen, 2/3 Taler, 1697, Kahnt 111.
Am Mündungsrand umlaufend graviert "Seinem Pathen Hans Hans Georg von
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H. 10 cm, D. 7,5 cm, 160,4 g.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
800 €

955   Kaffeekanne. Heinrich Plödterl (zugeschr.), Dresden. 1844.

12–lötiges Silber. Unterzeits mit der Dresdner Beschaumarke mit gekreuzten Schwertern, Meistermarke, Jahresbuchstabe "P" für 1844 sowie Tremolierstich.

Korpus mit einer unscheinbaren, kreisrunden Druckstelle, eine weitere am Hals des Ausgusses.

H. 24 cm, 883,2 g.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

956   Schale. Gebrüder Friedländer, Berlin. Um 1900.

Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Johanna Gräfin von Schaffgotsch 1842 Poremba (Oberschlesien) – 1910 Koppitz (Oberschlesien)

925er Silber, klarlackiert. Zwölffach facetierte Wandung. Im Spiegel mit graviertem, bekröntem Wappen, wohl der Familie Schaffgotsch. Unterseits gepunzt, Halbmond mit Krone, Feingehaltsmarke 925 sowie Herstellermarke.

Lack an einer Facette der äußeren Wandung sowie unterseits berieben. Zwischen zwei Facetten eine nur innenwandig sichtbare Lötspur.

D. 14 cm, 111,2 g.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
340 €

957   Drei Besteckteile aus dem "Dresdner Ratssilber". Karl Groß, Dresden / Ausführung: Bruckmann & Söhne, 1909.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne 1805 Heilbronn – 1973 ebenda

800er Silber. Auf dem Messer mit der
Marke von Karl Groß und Monogramm "KG". Jeweils punziert, Krone und Halbmond, "Goldschmiedeinnung Dresden" und "800" sowie mit ligiertem Monogramm "VSJ".

Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 318, KatNr. 374.

"Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Rathauses (1905–10) beschloss der Rat der Stadt die Anfertigung eines umfangreichen Tafelsilbers. Dresden gehört damit zu den wenigen
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Messer L. 26,5 cm, Gabel L. 20,5 cm, Kuchengabel L. 18,5 cm. Gew. (ohne Messer) 157,9 g.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
800 €

959   Paar Delphin-Kerzenleuchter. 2. H. 19. Jh.

Silber, vergoldet, Malachit. Mehrteilig. Auf einem mit Malachit belegtem Sockel montiert. Ungemarkt.

Der Schwanz des Delphins mit Lötstelle. Gewinde eines Leuchters defekt, jeweils klebemontiert. Vereinzelt kratzspurig und berieben sowie mit Resten eines Klebers. Malachitschäfte mit minimalen Ausbrüchen. Die Plinthen wohl erneuert, geklebt.

H. je 14,6 cm.

Schätzpreis
500 €

960   Miniatur-Amphore im Renaissancestil mit Widderköpfen und mythologischen Szenen. Wien. Um 1870.

Silber, partiell polychrom emailliert. Am Standring mit dem Wiener Beschauzeichen 1865–1872 (Rosenberg 7865) und einer weiteren, verschlagenen Punze.

H. 9,4 cm, D. 2,8 cm, 88,4 g.

Schätzpreis
350 €

961   Jugendstil-Lorgnette. Vor 1903.

Tula-Silber. Ungemarkt. Feine Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug am Stiel auszulösen. Abgerundeter Korpus mit Überdeckung der Gläser. Floraler Tula-Dekor sowie Ring mit Öse am Abschluß. Mit Etui, dieses verso mit bezeichnetem Etikett.

Vereinzelte Bereibungen und leichte Bestoßungen. Im Bereich des Nodus bzw. der Glasüberdeckung mit kleinen Materialausbrüchen. Etui gebrauchsspurig.

L. 9,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

962   Seltene Art déco – Lorgnette. Karl Timmel, Dresden. 1920er/1930er Jahre.

Karl Timmel 1891 Dresden – letzte Erw. 1937 ebenda

14K Weißgold, auf dem Nasenbügel gemarkt "W-14 K" und Meistermarke (nach re. zeigende Pfeilspitze mit 'C'). Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug eines Auslösers am Stiel zu betätigen. Stiel à- jour-gearbeitet mit zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,1 ct) und einem blauen Spinell. Mit Kette, diese mit zwei à- jour-gerbeiteten Zwischengliedern mit je einem Brillianten. Einzeln in die Kette integriert zwei weitere Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) in Zargenfassung und zwei ...
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L. 5,5 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
900 €

963   Schraubflasche. Hans Roth, Ravensburg. Mitte 17. Jh.

Hans Roth tätig um 1610

Zinn. Vielfach kannelierter, zylindrischer Korpus, Schraubdeckel mit profiliertem Tragering. Die Wandung mit graviertem Monogramm und Datierung "LH 1664". Innenseitig am Boden mit zweifacher Meistermarke sowie der Stadtmarke gemarkt.

Vgl. zu den Marken: Erwin Hintze, Süddeutsche Zinngießer II, S. 187 Lfde Nr. 987.

Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren. Der Deckel mit einer Fehlstelle am u. Rand sowie etwas gedellt.

H. 17,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

964   Großer Mörser mit Doppelpistill. Wohl 18. Jh.

Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand, zwei ellipsoide Handhaben. Mit einem Doppelpistill.

Oxidationsspurig. Herstellungsbedingte Lunker, vor allem im u. Bereich der Außenwandung.

H. 15 cm, D. 16 cm, Pistill L. 27,8 cm, ges. 3,7 kg.

Schätzpreis
150 €

965   Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Nach 1806.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt, Stiel genietet. Zylindrischer Korpus mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf dem Stiel mit dem bekrönten Monogramm "FAR" von Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen, unterhalb gestempelt nummeriert "18".

Vgl. dazu: Kasserolle, Sachsen, um 1700, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, Inv.-Nr. 50264.

Berieben und bestoßen. Verzinnung korrodiert.

D. 14,1 cm, H. 6 cm, L. (mit Stiel) 28,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
420 €

966   Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2. H. 19. Jh.

Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.

Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.

Schätzpreis
750 €

967   Altarkruzifix. Süddeutsch / Alpenländisch (?). Wohl 18. Jh.

Zinn und Messing, versilbert, vergoldet und graviert. Rückseitig zwei Granate, ein Spinell (oder Fluorit) und ein orangener Citrin.

Zentraler Edelstein aus der Fassung der Rückseite verloren. Stift mit verzierter Krone (wie am waagerechten Balken) von der Spitze des Kreuzes verloren, daher die Vorderseite locker und o. ca. 2 mm aus dem Lot. Vergoldung des Kreuzes abgerieben, grüne Oxidationsspuren.

H. 34,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
340 €

968   Standkruzifix mit Passionssymbolen. Wohl 2. H. 19. Jh.

Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden

Holz und Messing.

Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.

H. 42,5 cm.

Schätzpreis
350-400 €

969   Leuchter. Richard Müller für K. M. Seifert Co., Dresden-Löbtau. Um 1900/1901.

Messing, gegossen, geschnitten, genietet, gelötet und verschraubt. Ungemarkt.

Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, InvNr. 50601.

Vgl. Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden – Aufbruch in die Moderne, Dresden 1999, S. 330, KatNr. 401.

Unauffällige Oxidationsspuren am Fuß.

H. 31 cm, Dm. Fuß 14,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

970   Johann George Schmidt (verkleinerte Kopie nach), Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. Um 2000.

Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden

Kupfer, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.

Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.

H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.

Schätzpreis
950 €

971   Vase. Nino Ferrari für "Case e Giardino", Mailand. Um 1936– 1940.

Nino Ferrari 1908 Canneto sull'Oglio – 1981 Brescia
Casa e Giardino 1936 Mailand – letzte Erw. 1960

Kupfer, gedreht und gepresst sowie gelötet und getrieben. Unterseits mit geprägter Signatur "Nino Ferrari" sowie Firmenmarke "Casa e Giardino".

Zur Form und Oberflächenbehandlung vgl.: Stefania Cretella: Nino Ferrari – l'arte del metallo tra tradizione e modernità. Mailand 2024. KatNr 80–86 sowie zur Technik den Beitrag von Andrea Baldrati, ebenda S. 55–61.

Zwei unscheinbare, sehr flache Druckstellen im Bereich der Schulter. Eine leichte Bereibung am u. Korpus.

H. 21,0 cm, D. ca. 19 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
2.800 €

981   Reise-Schreibschatulle. Wohl süddeutsch oder englisch. 19. Jh.

Walnussholz, partiell lackiert, Messing, Eisen. Quaderförmiger Korpus, die Mitte des Deckels, die Ecken sowie die senkrechten Außenkanten mit Messingbeschlagwerk. Die Front mit einer Vorrichtung für das Vorhängeschloss sowie einem weiteren, innenliegenden Schloss. Innenseitig insgesamt vier Eingerichte und Fächer in waagerechter Anordnung. Das erste Fach im Deckel, durch zwei Scharniere mittig klappbar und oberseits mit zwei Riegeln verschließbar. Das oberste Eingerichte des Korpus mit ...
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H. 18 cm, B. 41 cm, T. 25 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

982   Tabatière mit Tiermotiven. 18. Jh.

Email, farbig staffiert, Kupfer bzw. Tombak. Passig geschweifte Form auf ovalem Stand. Deckel innen- und außenwandig sowie der Boden mit Tierszenen. Das Scharnier auf der Dose und am Deckel montiert. Deckel und Boden jeweils mit Tombak-Fassung.

Partiell mit deutlichen Ausbrüchen, Riss im Bereich des Scharniers. Scharnier leicht gelöst, die Montierung und die Vergoldung mit Bereibungen.

H. 2,3 cm, B. 7,9 cm, T. 5,2 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €

984   Breiter Schmuckrahmen. Spätes 19./frühes 20. Jh.

Holz, Stuckrelief, vergoldet bzw. mit goldfarbenem Überzug. Profil: schmale Kehle, Platte, Kehle, Karnies mit Kreuzgravur und Blattwerk, Kehle, Vierkantstab, breiter, nach außen ansteigender und seitlich unterkehlter Wulst mit Akanthusblättern und Narzissen, Abschluss mit Wickelstab-Ornament.

Die Gehrungen trocknungsbedingt geöffnet. Zwei Materialverluste u.li. und Mi. Stellenweise weitere kleine Absplitterungen sowie Risse und Sprünge.

Ra. 94 x 63,2 cm, Falz 70,4 x 39 cm, Profil 14 x 6,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

985   Täbriz. 20. Jh.

Wolle auf Baumwolle, ca. 300.000 Knoten/m². Rechteckiges Innenfeld mit floralen Elementen auf rotem Grund. Die Hauptborbürde mit floralen, gegenläufigen Motiven auf weißem Grund. Die Enden zu Fransen verknotet.

Fransen mit ungleichmäßiger Länge. Vereinzelt fleckig.

242 x 130 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
220 €

986   Barockkommode. Mitteldeutsch. Um 1750.

Nussbaum auf Nadelholz furniert, schellackpoliert. Dreischübig, einfach geschweifte Front. Auf der Platte Fläche mit vierfach gespiegeltem Furnier in Nussbaumwurzel. An den Seitenwänden zweifach gespiegeltes Nussbaum-Furnier.
Abgeschrägte Ecken, ohne Griffe. Originale Schnappschlösser. Schlüssel vorhanden. Wappenförmige Schlüsselschilder aus Messing, möglicherweise Biedermeier-Zeit.

Zu den Vorbildern der Sockelzone vgl. Gisela Haase: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts, Leipzig 1986, KatNr. 73a und b, S. 278.

Furnier partiell rissig und bestoßen, wenige Ergänzungen. In den Schubfronten geschlossen Bohrungen der ursprünglichen Handhaben.
Rückwand und Sockel mit Ergänzungen. Laufleisten erneuert.

H. 79 cm, B. 106 cm, T. 55,5 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

987   Schreibtisch. Sog. Zweites Dresdner Rokoko. Wohl 1920er Jahre.

Nussbaum, auf Nadelholz furniert. Schreibtisch mit querrechteckigem Korpus auf geschweiften Beinen, geschweifte Front mit je zwei seitlichen Schüben und einem Mittelschub. Darüber ausziehbare, lederbezogene Schreibauflage.
Messinghandhaben und -schlüsselbeschläge. Mit zwei Schlüsseln.

Furnier partiell rissig und bestoßen, minimale Fehlstellen. Handhaben des Schreibtisches partiell etwas gelockert. Schübe innen mit Tintenflecken.

H. 80 cm, B. 114,5 cm, T. 67,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

988   Jugendstil-Wandspiegel. Um 1910.

Polychromes Glasmosaik, Holz und Metallbeschlag, Spiegelglas.

Speigelglas erneuert, im o. Bereich mit Korrosion. Halbkugelelement wohl mit Materialverlust. Fugenmasse mit vereinzeltem Materialverlust, minimale Chips. Verso korrosionsspurig.

67,5 x 53,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
650 €

989   Großer oktogonaler Wandspiegel im venezianischen Stil. Italien. 20. Jh.

Farbloses Glas, Spiegelglas. Geschliffene Blütenbandornamentik. Voluten-Bekrönung. Montierte Blütenrosetten und Blätter, 40 Ziernägel mit Glaskopf. Auf eine Holzplatte montiert.

Verspiegelung mit Oxidationen.

H. 108,5 cm.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
440 €

990   Art déco-Grafikständer. Wohl 2. Viertel 20. Jh.

Buchenholz, rötlichbraun gebeizt. Unterseitig gestempelt "JP" (nicht aufgelöst) und nummeriert "974".

Minimal kratzspurig. Flüssigkeitsflecken auf dem u. Regalboden und den Flügeln.

H. 111 cm, B. 82 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

991   Ein Koppchen und zwei Teekännchen. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.

Porzellan, glasiert, Koppchen und ein Kännchen mit Imari-Dekor in Unterglasurblau und Aufglasureisenrot und Gold. Das Koppchen unterseits mit Blume. Die Wandung des zweiten Kännchens mit Landschaftsdekor in Unterglasurblau.

Deckel der Kännchen fehlen, Boden des Kännchens mit Landschaftsdekor mit Haarriss. Der Tüllenansatz geklebt und mit alter Restaurierung, der Ausguss mit Chip. Das Koppchen mit zwei Brandflecken am Rand, das zweite Kännchen mit Chip am Standring.

Koppchen H. 4,4 cm / Kännchen, H. 8,5 cm / Kännchen H. 6,7 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

992   Libationsbecher. Dehua, Provinz Fujian, China. Qing-Dynastie, Kangxi. 1662–1722.

Porzellan, glasiert. Ungemarkt. Mit Blumen als Reliefdekor an der Wandung sowie Astwerk als à jour gearbeiteter Standfuß.

Vgl. die nahezu identischen libationsbecher in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PO 8294 und folgende.

Wandung mit feinem Haarriss (ca. 3 cm). Am Mündungsrand und Stand mit Chip. Vereinzelt kleine Brandflecken.

H. 5,3 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

993   Schale mit Drachendekor. Japan. 19./20. Jh.

Silber. Doppelwandig gearbeitet. Unterseits in japanischen Schriftzeichen gemarkt "Reines Silber".

Wandung mit leichten Kratzspuren.

H. 6,5 cm, D. 9 cm, 115,5 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
200 €

994   Oktogonaler Spielkasten. China. Qing-Dynastie, wohl 19. Jh.

Schwarzer Lack über Papiermaché, Golddekor. Flacher Korpus mit Walmdeckel auf vier Tatzenfüßen, dekoriert mit Figuren in traditionellen Pagoden-Landschaften in Kartuschen mit vegetabilem Dekor.

Eingerichte fehlend. Der Korpus mit vereinzelten Bestoßungen. Lackierung des Deckel seitlich sowie innwandig mit Rissbildung und Farbverlusten. Die u. Deckelkante mit einzelnen Retuschen. Golddekor partiell etwas berieben.

H. 13 cm, B. 36,5 cm, T. 30 cm.

Schätzpreis
350 €

995   Drei Vasen Hu, Meiping und Huluping und eine Deckeldose. China. 2. H. 20. Jh.

Zinnoberroter Lack, geschnitzt und poliert. Die Wandungen mit Landschaftsdarstellungen bzw.floralen und Tiermotiven.

Standring und Mündungsrand partiell leicht berieben.

Vasen H. 22 cm / 18 cm / 16,5 cm / Dose D. 10,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

996   Naga in der Art südostasiatischer Vorbilder. Wohl Frankreich. 20. Jh.

Terrakotta. Lotusblüte am Schweif als Vase zu verwenden.

Die Plastik adaptiert frei Naga, ein Schlangenwesen oder Schlagengottheit der indischen Mythologie.

Oberfläche verwittert. Eine Flosse am Schwanz abgebrochen.

H. 82,5 cm.

Schätzpreis
350 €

997   Pulverflasche. Osmanisch 19. Jh.

Holzkorpus, lederbezogen, Kupfer, vermessingt. Mit reliefierten Ziernägeln, schauseitig ein rundes, ziseliertes Medaillon, seitlich ein ziseliertes Band, Schütte reich profiliert und ziseliert.

Deutlich gebrauchsspurig, im Inneren marginale Reste von Schießpulver. Vermessingung partiell verloren, einige Ziernägel fehlend. Leder oxidiert.

H. 24,5 cm, B. 16 cm, T. 9 cm.

Schätzpreis
400 €
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