home
       

ONLINE-KATALOG

AUKTION 38 07. Dezember 2013
   Auktion 38
  Highlights

Sortierung   ARTIKEL
Sortierung   KÜNSTLER

 alle Artikel
 nur Nachverkauf
 nur Zuschläge

Gemälde 17.-19. Jh.

001 - 022


Gemälde 20.-21. Jh.

030 - 040

041 - 060

061 - 080

081 - 092


Grafik vor 1900

100 - 120

121 - 140

141 - 161


Grafik 20.-21. Jh.

162 - 180

181 - 200

201 - 220

221 - 240

241 - 260

261 - 280

281 - 300

301 - 311


Grafik 20. Jh. - Farbteil

320 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 400

401 - 420

421 - 440

441 - 460

461 - 480

481 - 500

501 - 519


Fotografie

520 - 545


Skulpturen

550 - 564


Porzellan / Keramik

569 - 580

581 - 599


Glas

610 - 620

621 - 642


Paperweights

645 - 660

661 - 666


Schmuck

670 - 680

681 - 697


Silber

700 - 714


Zinn / Unedle Metalle

715 - 722


Asiatika

731 - 732


Miscellaneen

733 - 737


Uhren

738 - 741


Mobiliar / Einrichtung

745 - 759


Rahmen

760 - 763


Lampen

765 - 771


Teppiche

775 - 783





Suche mehr Suchoptionen
 <<<      >>>
KatNr. 550 Aleksander Detkos, Der Traum. 2006.
KatNr. 550 Aleksander Detkos, Der Traum. 2006.

550   Aleksander Detkos, Der Traum. 2006.

Aleksander Detkos 1939 Liberec

Bronze, gegossen, partiell grün patiniert sowie Granit. Verso an Unterkante gepunzt signiert "Aleksander Detkos" und datiert.

H. max. 62 cm. 1.400 €
KatNr. 551 Aleksander Detkos, Apfelquitte. Um 2000.
KatNr. 551 Aleksander Detkos, Apfelquitte. Um 2000.

551   Aleksander Detkos, Apfelquitte. Um 2000.

Aleksander Detkos 1939 Liberec

Bronze, partiell braun patiniert. Auf der Oberseite der Frucht gepunzt signiert "A. Detkos" und datiert (verschlagen).

Dezent fingerspurig.

H. max. 21 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 552 Emmanuel Frémiet, Erzengel Michael im Kampf mit dem Drachen. Um 1897.

552   Emmanuel Frémiet, Erzengel Michael im Kampf mit dem Drachen. Um 1897.

Emmanuel Frémiet 1824 Paris – 1910 ebenda

Bronze, partiell bronziert. Auf der naturalistischen Plinthe signiert "E. Fremiet". Verso im Kapitell punziert nummeriert "66". Auf rotem Marmorsockel.

Verkleinerte Ausführung des 1897 errichteten Erzengels Michael auf der Turmspitze der Klosterkirche der Abtei Mont Saint Michel in Nordfrankreich.

Patinierung und Bronze partiell leicht fleckig bzw. angeschmutzt.

H. mit Sockel max. 31 cm. 720 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 553 Hermann Karl Geibel

553   Hermann Karl Geibel "Mutter Erde". 1959.

Hermann Karl Geibel 1889 Freiburg i. Breisgau – 1972 Darmstadt

Bronze, schwarzbraun patiniert. Am linken Fuß monogrammiert "H G". Auf unbehandelter Schieferplinthe.

Lit.: Dierks, Margarete: Hermann K. Geibel, Darmstadt 1974, S. 29 (Abb.).

Oberseitig Reste einer älteren Verklebung. Plinthe vereinzelt leicht bestoßen.

H. 29 cm. 950 €
KatNr. 554 Ernst Moritz Geyger
KatNr. 554 Ernst Moritz Geyger

554   Ernst Moritz Geyger "Bogenschütze". Um 1900.

Ernst Moritz Geyger 1861 Rixdorf – 1941 Marignolle b. Florenz

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. In der Plinthe signiert "E.M. Geyger fec.", verso mit Gießereititulatur "Akt. Ges. vorm. Gladenbeck u. Sohn Berlin Friedrichshagen". Ebenda gepunzt "D 1685".

Kleinere Ausführung des Hauptwerks von Ernst Moritz Geyger von 1902, hier in der seltenen Variation mit aufgesetztem Feigenblatt. Übermannsgroße Abgüsse fanden u.a. am Dresdner Elbufer und im Schloßpark Sanssouci in Potsdam Aufstellung.

Patinierung teils berieben und angeschmutzt. Naht- und Versatzstellen an Schultern und Füßen vereinzelt aufgebrochen. Bogen und Sehne fehlen, Pfeil nur fragmentarisch erhalten.

H. ges. 48 cm. 600 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 555 Hermann Otto Haase-Ilsenburg, Mädchenakt auf einem Fabeltier. Wohl um 1903/ 1904.

555   Hermann Otto Haase-Ilsenburg, Mädchenakt auf einem Fabeltier. Wohl um 1903/ 1904.

Hermann Otto Haase-Ilsenburg 1879 Ilsenburg/Harz – 1960 Berlin

Bronze, gegossen und grünbräunlich patiniert. In der naturalistischen Plinthe signiert "H. IlsenBurg". Auf schwarzem, getreppten Marmorsockel.

Eine von mehreren Variationen des von Ilsenburg favorisierten Themas einer jungen Reiterin auf einem Tier der Fabelwelt.

Sockel mit kleinen Bestoßungen.

H. 39,2 cm, mit Sockel 45 cm. 1.600 €
Zuschlag 2.600 €
KatNr. 556 Ernst Julius Hähnel
KatNr. 556 Ernst Julius Hähnel
KatNr. 556 Ernst Julius Hähnel
KatNr. 556 Ernst Julius Hähnel

556   Ernst Julius Hähnel "Futterneid" (Amor, Bacchus & Ganymed ergötzen sich an dem Streit des Adlers und des Panthers um den Göttertrank). Zwischen 1845 und 1891.

Ernst Julius Hähnel 1811 Dresden – 1891 ebenda

Gips, farbig gefaßt und patiniert. Signiert "Ernst Hähnel, fec." u.re. Verso mittig geritzt betitelt und bezeichnet "M". Verso o.Mi. eine Aufhängevorrichtung aus Metall.

Die vorliegende Arbeit ist ein seltenes und beeindruckendes Zeugnis von Hähnels künstlerischer Meisterschaft. Die Titelgebung steht in einem betonten Kontrast zur Darstellung, die in ihrer Ruhe und Ausgewogenheit als beispielhafter Ausdruck klassizistischer Ideale gelten kann. Gleichzeitig ist das Relief aber auch ein Beleg für den reflektierten, bisweilen sogar witzig-ironischen Umgang des Künstlers mit diesen hehren Formidealen.

Der nackte Bacchus, an seinem Thyrsosstab und seinem Kranz aus Weinlaub zu erkennen, lagert auf einem mit einem Löwenfell bedeckten Podest. Anmutig gießt er Nektar in eine am Boden stehende Fußschale. Ihm gegenüber sitzt Ganymed und schaut ihm - etwas skeptisch - zu, ist es doch eigentlich er, der den Adler tränken sollte. Amor hat sich zu den beiden gesellt. Seine weit ausgebreiteten Flügel hinterfangen die Szene und schaffen eine subtile Verbindung zwischen den beiden Bildhälften, deren Grenze im Goldenen Schnitt durch Flasche, Hand und Lyra verläuft. Der ruhige obere Teil der Darstellung wird kontrastiert durch die anekdotenhafte Begebenheit, die sich im unteren Bereich abspielt. Dort hat sich zwischen Adler und Panther ein Streit um den labenden Trunk entfacht: Angriffslustig verteidigt der Adler seinen Besitz, indem er seinen Kontrahenten in den Schwanz beißt, worauf die Raubkatze mit einem erschrockenen Brüllen reagiert.

Hähnel verrät in diesem Relief nicht nur seinen selbstverständlichen Umgang mit dem Figurenrepertoire der Mythologie, sondern auch seine Schulung an den Werken Berthel Thorvaldsens. Der große Däne hatte 1817 mit seiner Darstellung des den Adler tränkenden Ganymed (Kopenhagen, ThorvalsensMuseum, Inv. A44) eine neue, in ihrer Einfachheit bestechende Form für dieses Thema gefunden, auf die Hähnel hier vielleicht sogar direkt Bezug nimmt.

Eine feine bildmäßig ausgeführte Vorzeichnung zu dieser Arbeit entstand bereits 1845 und befindet sich heute im Dresdner Kupferstich-Kabinett (Inv. C-4733). Zwei Jahre nach ihrer Entstehung fand sie Eingang in Hähnels Entwürfe für die Gestaltung eines Frieses für den Dresdner Galerieneubau. Den Auftrag dafür hatten Hähnel und Ernst Rietschel von Gottfried Semper erhalten.
Von den insgesamt über vierzig geplanten Bildfeldern wurden nur drei tatsächlich ausgeführt.
Hähnel erkannte jedoch das Potential der von ihm gefundenen Komposition und setzte sie noch Jahre später als Relief in Bronze um. Das einzig bekannte Exemplar in der Berliner Nationalgalerie (Inv. B II 174) ist größer als die zur Auktion stehenden Gipsversion. Ein weiteres Exemplar in Gips schenkte der Künstler 1890 der Dresdner Skulpturensammlung (Inv. ASN 179, Abg.-ZV 3879a). Aber nicht nur Hähnel selbst war von seiner Komposition überzeugt. So hat seine Zeichnung wahrscheinlich der in dieser Zeit von Dänemark nach Italien reisenden Bildhauerin und Thorvaldsen-Schüler Adelgunde Emilie Vogt als Inspirationsquelle für ein kleines Kupferrelief gedient (vgl. Schmidt Kunstauktionen, Auktion 37, Kat. Nr. 634).

Für freundliche Hinweise möchten wir uns herzlich bei Herrn Stephan Helms von der Nationalgalerie Berlin, bei Frau Astrid Nielsen von der Skulpturensammlung der SKD und bei den Mitarbeitern des hiesigen Kupferstich-Kabinetts bedanken.

Deutlich krakelierte und angeschmutzte Fassung mit zahlreichen kleinsten Fehlstellen. Ecken bestoßen, Gipsfehlstellen an Bacchus' Haarkranz, Hand und Stab sowie an Ganymeds Kopfbedeckung und an der Schale unterhalb des Adlers.

28,7 x 43,7 cm. 4.000 €
Zuschlag 2.600 €
KatNr. 557 Rudolph Hölbe

557   Rudolph Hölbe "Natura". Ende 19. Jh.

Rudolph Hölbe 1848 Lemgo – 1926 Dresden

Gips. Unsigniert. Schauseitig am runden Sockel betitelt.

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.

Angeschmutzt. Gußbläschen.

H. 24 cm. 150 €
Zuschlag 140 €
KatNr. 558 Rudolph Hölbe, Martin Luther singt mit Frau und Kindern. 1915.

558   Rudolph Hölbe, Martin Luther singt mit Frau und Kindern. 1915.

Rudolph Hölbe 1848 Lemgo – 1926 Dresden

Gips, bronziert. Kreisrundes Relief mit Aufhangöse o. An der Unterkante des Ärmelumschlags Luthers signiert "Rud. Hölbe, Dresden." und datiert. Im Reliefrand mit der Zeile "Vom Himmel hoch da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär,".

Bronzierung vereinzelt minimal bestoßen.

D. 28,2 cm. 100 €
KatNr. 559 Rudolph Hölbe

559   Rudolph Hölbe "Michael Hölbe im Alter von 4 1/2 Jahren". Um 1904.

Rudolph Hölbe 1848 Lemgo – 1926 Dresden

Gips, lasiert. Auf dem rechteckigen Sockel geritzt signiert "Rud. Hölbe Dresden", an einer Seitenkante betitelt.

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.

Angeschmutzt. Risse am Hals und an den Füßen, unsichtbar geklebt. Sockel mit kleineren Fehlstellen sowie seitlich mit einer Bohrung.

H. mit Sockel: 39 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 560 Frank Maasdorf, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.
KatNr. 560 Frank Maasdorf, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.

560   Frank Maasdorf, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.

Frank Maasdorf 1950 Dresden

Holz, partiell rot gefasst. In Blei monogrammiert "FM" u.li.

Auf den ersten Blick kann man den Frauentorso Frank Maasdorfs sicherlich nicht als "sinnlich" bezeichnen. Die Formen bleiben grob bis grotesk und man erkennt deutlich Spuren von Axt und Kettensäge, die sich in das Holz gezwungen haben.
Tatsächlich setzt sich der Künstler hier jedoch vielschichtig mit dem Thema Sinnlichkeit auseinander: sei es das Körperliche der weiblichen Figur, die des Materials oder die des Schaffensprozesses. Maasdorf akzeptiert auf all diesen Ebenen das Unperfekte. So gibt es Bereiche, die technikbedingt dem Zufall und nicht dem Willen des Künstlers unterworfen sind. Die Figur selbst ist anatomisch ebenso unkorrekt wie es das Material mit seinen vielen Rissen und Astlöchern ist. Frank Maasdorfs Kunst IST sinnlich - und existentiell.

Vorderseitig ein größerer Trocknungsriß, von re.o. nach li.u. verlaufend, im Sockelbereich umlaufend mehrere kleinere Trocknungsrisse.

98 x 28 x 23 cm. 1.800 €
Zuschlag 1.200 €
KatNr. 561 Hermann Naumann, Sitzende mit angewinkelten Beinen. 2008.
KatNr. 561 Hermann Naumann, Sitzende mit angewinkelten Beinen. 2008.

561   Hermann Naumann, Sitzende mit angewinkelten Beinen. 2008.

Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach

Bronze, schwarzbraun patiniert. Verso geritzt signiert "Hermann Naumann" und datiert.

H. max. 18 cm. 550 €
Zuschlag 900 €
KatNr. 562 Hubert Petras

562   Hubert Petras "Portrait Frau Näser". Um 1959.

Hubert Petras 1929 Kniesen – 2010 Halle

Gips, modelliert. Unsigniert. Bildnis einer älteren Dame mit geflochtenem Zopf, der sich kranzförmig um den Hinterkopf legt. Innen hohl und mit einer Eisenstange auf den quaderförmigen Gipssockel montiert.

Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.

Gips mit korrosionsbedingten braunen Verfärbungen im Bereich der Eisenmontierung. Am Sockel minimal angeschmutzt.

H. 36 cm. 400 €
KatNr. 563 Auguste Rodin
KatNr. 563 Auguste Rodin

563   Auguste Rodin "Der Kuß". 1886.

Auguste Rodin 1840 Paris – 1917 Meudon

Bronze, schwarz patiniert. In der Mitte der rechten Seite des Felsens signiert "Rodin". Darunter mit dem Gießereistempel "GK-RAC Reproduktion 1986". Nachguß von 1986, Exemplar 215 von 750.

Partiell minimal berieben. Filzgleiter.

H. 24,2 cm. 780 €
Zuschlag 650 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

564   Lothar Sell, Winzerpärchen mit Trauben. 1993.

Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen

Ton, rotbrauner Scherben. Zwei Wandplastiken, jeweils verso geritzt signiert "Sell" und datiert.

Verso minimal berieben.

H. je 14 cm. 180 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 320 €
NACH OBEN  <<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

HOME |  E-MAIL © SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN OHG  |   IMPRESSUM  DATENSCHUTZ