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KatNr. 1251 Sechs Teller

1251   Sechs Teller "Schneeglöckchen". Rudolf Hentschel für Meissen. Um 1900.

Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen

Porzellan, glasiert und in graugrünen sowie rotbraunen Unterglasurfarben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Leicht gemuldete Formen mit ansteigender Fahne und geschweiftem Rand. Auf Spiegel und Fahne jeweils das Dekor "Schneeglöckchen". Unterseits jeweils die zweifach geschliffenen Knaufschwerter in Unterglasurblau, überwiegend die unterglasurblaue Ziffer "74" sowie Prägeziffern.
Entwurfsjahr: 1899.

Die originale Entwurfszeichnung in Bleistift und Wasserfarben (20,5 x 19 cm) befindet sich im Archiv der Porzellanmanufaktur Meissen.

Zum Dekor vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden -Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 93, Abb. 3 und S. 241, Kat. Nr.101.

Vereinzelt punktförmige Glasurunebenheiten aus der Herstellung. Spiegel mit sehr feinen Besteckspuren. Glasur eines Tellers krisselig und mit kleinem Ausschliff, auf der Unterseite mit einem feinen Materialriss unter der Glasur (L. ca. 2 cm). Ein Teller mit minimalen, ausgeschliffenen Materialunebenheiten und auf der Unterseite mit herstellungsbedingter, umlaufender, linienförmiger Vertiefung.

D. 19,2 cm. 1.800 €
KatNr. 1252 Teekanne
KatNr. 1252 Teekanne

1252   Teekanne "Schneeglöckchen". Rudolf Hentschel für Meissen. Um 1900.

Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen

Porzellan, glasiert und in graugrünen sowie rotbraunen Unterglasurfarben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Balusterform mit eingelassenem, flachen Deckel, der Knauf in Form einer Rose. Ohrenhenkel und Ausguss astförmig. Auf der Wandung das Dekor "Schneeglöckchen". Unterseits mit den zweifach geschliffenen Knaufschwertern in Unterglasurblau, eine unterglasurblaue Ziffer "74" sowie zwei Prägeziffern.
Entwurfsjahr: 1899.

Eine vergleichbare Teekanne befindet sich in der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Inv.-Nr. P.E. 7204.

Die originale Entwurfszeichnung in Bleistift und Wasserfarben (20,5 x 19 cm) befindet sich im Archiv der Porzellanmanufaktur Meissen.

Zum Dekor vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden -Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 93, Abb. 3 und S. 241, Kat.Nr. 101.

Wandung der Kanne mit oberflächlichen Kratzspuren. Innenrand mit kleinem Chip (L. 0,3 cm). Wandung und Deckel mit minimalen Masseunebenheiten und ungleichmäßiger Glasur, die Rose bestoßen und mit winzigem Brandriss, am Ansatz mit Materialriss unter der Glasur.

H. 12 cm. 1.500 €
KatNr. 1253 Kaffeekanne und Milchkännchen
KatNr. 1253 Kaffeekanne und Milchkännchen

1253   Kaffeekanne und Milchkännchen "Schneeglöckchen". Rudolf Hentschel für Meissen. Um 1900.

Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen

Porzellan, glasiert und in graugrünen sowie rotbraunen Unterglasurfarben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Birnenförmig gebauchter Korpus mit geschweiftem Ohrenhenkel und spitzem Ausguss. Haubendeckel mit Knauf in Form einer Rose. Das Milchkännchen gebaucht mit geschweifter Mündung, breiter Schneppe und Ohrenhenkel. Auf den Wandungen das Dekor "Schneeglöckchen". Unterseits jeweils die zweifach geschliffenen Knaufschwerter in Unterglasurblau sowie die unterglasurblaue Ziffer "74".
Entwurfsjahr: 1899.

Die originale Entwurfszeichnung in Bleistift und Wasserfarben (20,5 x 19 cm) befindet sich im Archiv der Porzellanmanufaktur Meissen.

Zum Dekor vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden -Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 93, Abb. 3 und S. 241, Kat.Nr. 101.

Innenmündung der Kanne mit Chip. Deckelknauf mit Brandriss und einem kleinen Chip sowie einer länglichen Bestoßung. Vereinzelt sehr feine Kratzspuren auf der Glasur sowie zwei punktförmige, eisengraue Farbunebenheiten.
Milchkännchen mit kleiner, fachmännisch restaurierter Bestoßung an der Schneppe li. (ca. 1 x 0,7 cm) und am Henkelansatz mit einem Materialriss unter der Glasur. Unterhalb der Schneppe mit Spuren eines Sprühlacks (?).

Kanne H. 25,5 cm, Milchkännchen H. 11,2 cm. 2.200 €
KatNr. 1254 Zuckerdose und kleines Milchkännchen
KatNr. 1254 Zuckerdose und kleines Milchkännchen

1254   Zuckerdose und kleines Milchkännchen "Schneeglöckchen". Rudolf Hentschel für Meissen. Um 1900.

Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen

Porzellan, glasiert und in graugrünen sowie rotbraunen Unterglasurfarben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Zuckerdose mit kurzem, zylindrischen Korpus, der Haubendeckel mit Knauf in Form einer Rose. Das Milchkännchen gebaucht mit geschweifter Mündung, breiter Schneppe und Ohrenhenkel. Auf den Wandungen das Dekor "Schneeglöckchen". Unterseits jeweils die zweifach geschliffenen Knaufschwerter in Unterglasurblau, eine unterglasurblaue Ziffer "74" sowie zwei Prägeziffern.
Entwurfsjahr: 1899.

Die originale Entwurfszeichnung in Bleistift und Wasserfarben (20,5 x 19 cm) befindet sich im Archiv der Porzellanmanufaktur Meissen.

Zum Dekor vgl.: Ausstellungskatalog Jugendstil in Dresden -Aufbruch in die Moderne. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum 1999, S. 93, Abb. 3 und S. 241, Kat.Nr. 101.

Glasur am Rand des Deckels etwas rauh, Glasur am Innenrand der Dose umlaufend pastoser. Knauf der Zuckerdose etwas bestoßen. Wandung mit minimaler, horizontaler, linienförmiger Vertiefung unter der Glasur (L. 1,5 cm). Milchkännchen am Stand mit kleinem Chip (L. 0,9 cm). Von der Schneppe ausgehend auf der Außenseite im oberen Drittel ein vertikaler Brandriss unter der Glasur, außen bis in den Korpus hineinlaufend (ca. 3 cm).

Zuckerdose D. 8 cm, H. 8,7 cm, Kännchen H. 8,1 cm. 1.800 €
KatNr. 1255 Klassizistisches Teil-Tête-à-tête mit Monogramm

1255   Klassizistisches Teil-Tête-à-tête mit Monogramm "JC". Meissen. Um 1780/1790.

Porzellan, glasiert. Klassizistische, konische Formen mit eckig gebrochenen Henkeln mit Sicke. Die Kanne mit hohem Ausguss, der leicht gewölbte Deckel mit Knauf in Form einer stilisierten Rosette. Die Untertassen mit ansteigender Fahne. Wandungen, Spiegel und Deckel mit einem Ligaturmonogramm "JC" oder "H" in goldschattiertem Aufglasurschwarz. Unterseits die unterglasurblauen Schwertermarken mit Stern, unterhalb teils eine "4". Des Weiteren verschiedene Prägemarken und jeweils ein unterglasurblauer Punkt im Bereich des Randes.

Die Kanne an Ausguss und Mündung großflächig restauriert, der Henkel mit Chips. Vergoldungen punktuell berieben. Herstellungsbedingt punktuelle Masse- und Glasurunebenheiten.

Kanne H. 17 cm, Tassen H. 4,7 cm, Untertassen D. 13,4 cm. 240 €
KatNr. 1257 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1257 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1257 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1257 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1257 Barocker Walzenkrug

1257   Barocker Walzenkrug "Bunte Bukettmalerei, Deutsche Blume". Meissen. Um 1745.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Zylindrischer Korpus mit Wulsthenkel. Auf der Wandung alte Blumenmalerei nach Stichvorlagen, unter anderem mit Rose, Tulpe, Anemone, Goldlack, Vergissmeinnicht und Federnelke. Der flache Deckel mit einem Knauf in Form einer plastisch ausgeformten Erdbeere mit Blattzweig. Oberseite des Henkels mit einer kleinen, runden Aussparung für eine Montierung. Unterseits mit der kobaltblauen Schwertermarke auf unglasiertem Boden.

In den Jahren um 1745 entwickelte sich aus der Holzschnittblumenmalerei das Dekor "Deutsche Blume", welches sich gleichfalls an Stichvorlagen orientierte, allerdings Blüten meist zu Buketts vereinte sowie lineare Begrenzungen im Gegensatz zu den "ombrierten Blumen" vermied. Merkmale beider Dekorarten vereint der hier angebotene Walzenkrug und veranschaulicht damit den fließenden Übergang. Während eine deutlich reduzierte Konturierung der Blüten sowie beginnend ausdrucksvoll gewundene Zweige in Richtung Manierblumenmalerei weisen, steht die gestreute, überwiegend etwas steife Anordnung der Blütenzweige in der Tradition der Holzschnittblumenmalerei.

Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter. Leipzig 2010, S. 15; zur Form vgl. S. 236, Kat.Nr. 154.

Sonntag, H.: Die Sprache der Blumen. Leipzig 1999, S. 14f.

Stand mit zwei stecknadelkopfgroßen, ganz unscheinbaren Chips. Glasur mit vereinzelten, minimalen, herstellungsbedingten Fehlstellen an Rand und Henkel. Boden innen mit kleinem Brandriss unter der Glasur.
Deckel alt restauriert, Stiel des Erdbeerzweigs fehlend, kleine Ausplatzungen. Mit einem zweiten, neu gefertigten Deckel.

H. 17,2 cm (mit Deckel). 1.100 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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