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AUKTION 38 07. Dezember 2013
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597   Ein Kerzenständer und zwei Vasen. Wallendorf, Thüringen. Nach 1966.

Porzellan, glasiert. Der Kerzenständer mit konischem Schaft über ausgestelltem Rundstand, mittels zweier gedrückter Nodi in drei Arme auslaufend. Eine Vase mit konischem Stand und zylindrischer Kuppa mit einem dreifach gewellten Mündungsgrand. Eine Vase balusterförmig, im oberen Bereich der Wandung mit einer Einschnürung. Auf den Wandungen eine kobaltblaue Blüten- und Figurenstaffage in Unterglasurmalerei. Die Böden mit den Stempelmarken in Unterglasurgrün sowie unterhalb mit der ...
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Kerzenständer H. 29,5 cm, Vasen H. 23 cm und 15,1 cm.

Schätzpreis
60 €

598   Kaffeegedeck. Hedwig Bollhagen. 1950er - 1990er Jahre.

Hedwig Bollhagen 1907 Hannover – 2001 Marwitz bei Berlin

Steingut, heller Scherben. Glasiert in Schwarz und Transparentgrün. Fünfteilig, bestehend aus Kanne (Form Nr. 1065), Milchkännchen (1065A) und Tasse mit Untertasse und Kuchenteller. Die Böden überwiegend mit Marken und Formnummern, die Kanne zusätzlich mit ligiertem Monogramm "HB".

Minimale unscheinbare gebrauchsbedingte Kratzspuren.

Kanne H. 16 cm. Teller D. 16 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

599   Teeservice für vier Personen. Hedwig Bollhagen. 2. H. 20. Jh.

Hedwig Bollhagen 1907 Hannover – 2001 Marwitz bei Berlin

Steingut, heller Scherben, schwarz glasiert, leicht irisierend. Zwölfteilig, bestehend aus vier Teetassen und Untertassen, Teekanne, Milchkanne und Sahnekännchen. Tee- und Milchkanne mit Basthenkel. Marke und Formnummer an der Unterseite.

Henkel der Teekanne unfachmännisch montiert.

Verschiedene Maße.

Schätzpreis
90 €
Zuschlag
70 €

610   Deckelpokal. Thüringen. Mitte 18. Jh.

Farbloses Glas, leicht schlierig und blasig. Konische Kuppa über zwei kleinen Ringnodi über vierfach facettiert geschliffenem, leicht ausgestellten Schaft mit eingestochener Blase aufr Scheibenfuß mit Abriß. Wandung am Ansatz facettiert und mit reichem geometrischem Schliffdekor von alternierenden Sternen und Sonnen, von Ovalschliffen gerahmt. Abgeflacht konvexer Deckel mit umlaufend geschliffenem Perlenband, Facettierung und mit lang ausgezogenem, gegliederten und facettierten Deckelknauf.

Ein kleiner Einschluß am Mündungsrand.

H. 27,2 cm.

Schätzpreis
380 €

611   Großes Kelchglas. Wohl Thüringen. 2. H. 18. Jh.

Farbloses, leicht schlieriges und blasiges Glas. Dickwandige, kelchförmige Kuppa, in den konischen Schaft mit großer eingestochener Luftblase übergehend. Leicht hochgezogener Scheibenfuß mit Abriß und nach unten umgeschlagenem Rand. Die Wandung mit einem bekrönten Monogramm "JES" zwischen Lorbeerzweigen in Mattschnitt.

Am Standring unterseitig altersbedingte Gebrauchsspuren.

H. 18,9 cm.

Schätzpreis
260 €

612   Kelchglas. Thüringen. 2. H. 18. Jh.

Farbloses, leicht schlieriges und blasiges Glas. Kelchförmige Kuppa mit abgesetztem gedrückten Kugelnodus über pseudofacettiertem Balusterschaft auf leicht hochgezogenem Scheibenfuß mit nach unten umgeschlagenen Rand und Abriß. Die Wandung der Kuppa mit einem vereinfachten kursächsischen Wappen unter Kurhut in Mattschnitt.

Im Bereich des umgeschlagenen Randes eine eingeschmolzene Schmutzschliere.

H. 16,8 cm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €

613   Kleines Pokalglas. Riesengebirge. Um 1770.

Farbloses, leicht blasiges Glas. Neunfach facettierte Kuppa mit eingezogenem Ansatz auf facettiertem Balusterschaft über leicht hochgezogenem Rundfuß mit Abriß. Auf der Wandung der Kuppa in Poliergolddekor die Darstellung eines Dromedars in einer Landschaft.

Mündungrand mit drei kleinsten Bestoßungen. Golddekor etwas berieben.

H. 14,5 cm.

Schätzpreis
170 €

614   Zwei Becher. Wohl Böhmen. 1. H. 19. Jh.

Farbloses, leicht schlieriges und vereinzelt blasiges Glas. Spindelförmig, ein Becher mit Lanzettschliffbordüre oberhalb des Standes. Die Wandungen mit umlaufendem Floraldekor bzw. bekröntem ligierten Monogramm "WR" in Mattschnitt. Böden mit Abriß.

H. 9,7 bw. 10 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

615   Kelchglas. Sachsen. Um 1820.

Dickwandiges, leicht blasiges Klarglas. Kelchförmige Kuppa über Rundschaft mit Scheibennodus und Scheibenfuß mit Abriß. Die Wandung der Kuppa mit Spiegelmonogramm "CCL" unter Kurhut.

H. 13,1 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

616   Schnapsglas. Sachsen. Um 1810/ 1820.

Farbloses, leicht blasiges Glas. Konische Kuppa, in den konischen Rundschaft übergehend auf gestuftem Rundfuß mit Abriß. Die Wandung der Kuppa mit klassizistischem Festonkranzdekor in Mattschnitt und Schliff.

Vgl. Haase, Gisela: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 369, Kat.-Nr. 300 mit Abb.

H. 11,3 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
155 €

617   Fußbecher. Wohl Böhmen. 19. Jh.

Farbloses Glas. Konische Kuppa über kurzem Schaft und ausgestelltem facettierten Fuß. Die Wandung der Kuppa umlaufend mit einer Jagdszene -Reiche Landschaftsdarstellung mit Hirschen und Rehen- in Mattschnitt.

Kratzspuren an der Fußunterseite und innenseitig am Boden der Kuppa.

H. 14,3 cm.

Schätzpreis
100 €

618   Fußbecher. Wohl Böhmen. Um 1880.

Farbloses Glas. Langgezogene konische, achtfach facettierte Kuppa über kurzem Schaft auf achtfach facettiertem Fuß mit ausgekugeltem Abriß. Wandung mit umlaufendem feinen Tiefschnittdekor. Dargestellt ist ein anmutiger, stehender Hirsch neben einer äsenden Hindin. Im Hintergrund befindet sich ein Rehpärchen vor einem kleinen Hügel. Alle Tiere eingebettet in eine vielgestaltige Landschaft, die durch ihre reich abgestufte Schnittführung Tiefe besitzt.

Unterseite des Standes minimal kratzspurig und mit winzigem Chip.

H. 16 cm.

Schätzpreis
100 €

619   Fußbecher. Böhmen. Um 1870.

Farbloses Glas. Sechsfach facettiert,e zylindrische Kuppa auf konkav geschwungenem, sechsfach facettiertem Standfuß mit ausgekugeltem Abriß. Die Wandung mit der Darstellung zweier kapitaler Hirsche in Mattschnit. Ein Tier ruht mit aufgerichtetem Haupt am Boden, während sein Gegenüber den Kopf röhrend erhoben hat. Die Szene wird von einer Landschaftsdarstellung mit zwei verschlungenen Bäumen gerahmt, die durch die Facettierung der Wandung einen ganzen Wald erzeugen.

Lit.: Dieter Struss, Trinkgläser, Augsburg 1998, S. 156 (Abb. o.re.).

Der Boden unterhalb mit sehr vereinzelten Kratzspuren.

H. 16 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

620   Ranftbecher. Böhmen. 2. H. 19. Jh.

Farbloses Glas. Konisch geweitete, facettierte Wandung mit abgesetztem glatten Mündungsrand. Ausgestelltes Wandungsunterteil über kurzem facettierten Stand mit ausgekugeltem Abriß. Wandung umlaufend mit einer Auerhahnbalz unter einem weit ausladenden Laubbaum in Mattschnitt.

Unterseite minimal kratzspurig.

H. 13,8 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
85 €

621   Großer Pokal. Deutsch. 1887.

Farbloses Glas. Konische Kuppa über konkav geschwungenem, sechsfach facettiert geschliffenen Schaft mit eingeschlossener Blase auf Scheibenfuß mit Sternschliff an der Unterseite. Kuppa mit umlaufendem Dekor von Weinlaub und Ähren mit ligiertem Monogramm "CG" und Datumsangabe "den 22.11.1887" in Mattschnitt und Schliff.

Unterseite des Scheibenfußes kratzspurig.

H. 20,2 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

622   Großes Jubiläumskelchglas. Deutsch. 1894.

Farbloses Glas, vereinzelt leicht blasig. Langgestreckte, kelchförmige Kuppa über sich verjüngendem Schaft aus vier spiralförmig gedrehten Glassträngen auf Scheibenfuß mit ausgekugeltem Abriß. Die Wandung der Kuppa mit feinem Weinrankendekor in Mattschnitt, partiell geblänkt. Geschnittene Inschrift "zum 22. Novb. 1984. E.B." und gegenüber ligiertes Monogramm "CG". Fuß mit umlaufendem stilisiertem Eierstabdekor.

Am Fuß ein kleiner Fleck, unterseitig mit kleinen Kratzspuren.

H. 27,8 cm.

Schätzpreis
100 €

623   Kleines Kelchglas. Wohl deutsch. Spätes 19. / frühes 20. Jh.

Farbloses Glas. Vielfach facettiert geschliffene Kuppa über langem Schaft, reich facettiert mit über Eck liegenden Rhomben auf Scheibenfuß. Die Wandung mit einer Jagdszene in Mattschnitt.

Scheibenfuß minimal kratzspurig.

H. 13,5 cm.

Schätzpreis
80 €

624   Becherglas. Deutschland. 19. Jh.

Farbloses Glas, partiell rot und gelb gebeizt. Leicht konische, nach oben einschwingende Kuppa über ausgestelltem facettierten Standfuß, eingezogener, vergoldeter Lippenrand. Die Wandung mit einem rotgebeizten Medaillon mit mattgeschnittener Darstellung eines springenden Hirsches - gegenüber Verkleinerungslinse. Umlaufend mattgeschnittene Blattranken, darüber ein breites Band im Steinelschliff, unter der Mündung gelbgebeiztes Band mit geschnittenen Blattranken.

Kaum Kratzspuren an der Unterseite, Goldrand ganz minimal berieben.

H. 14,4 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

625   Stengelglas. Wohl Theresienthal. Um 1900.

Farbloses Glas. Bauchige Kuppa über sechsfach facettiertem Balusterschaft auf Scheibenfuß. Dieser mit Goldbändern und vergoldetem Ornamentband versehen. Die Wandung der Kuppa mit Girlandenmuster und gegliedertem Ornamentfries in Mattschnitt, vergoldet. Mündungsrand vergoldet.

Kratzer am Mündungsrand, Vergoldung ganz minimal berieben.

H. 18,8 cm.

Schätzpreis
100 €

626   Großes Pokalglas. Böhmen. Um 1834.

Farbloses, leicht blasiges Glas, zum Teil rosalinfarben unterfangen. Hohe, glockenförmige Kuppa auf achtfach facettiertem, ausschwingenden Stand mit facettiert geschliffenem Ringnodus. Ausgekugelter Boden mit Sternschliff. Die Wandung der Kuppa mit der Darstellung des musizierenden Amors in einer Bogenarchitektur in Matt- und Tiefschnitt sowie mit mattgeschnittenem Monogramm und Datierung im umkränzten Ovalmedaillon. Der Fuß mit eingestochener Luftblase.

Der Mündungsrand mit einer minimalen Bestoßung, am Stand vereinzelte sehr kleine Bestoßungen.

H. 22,8 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

627   Blutpokal (Logenglas). Josephinenhütte, Schreiberhau. Um 1912.

Farbloses, zum Teil lüstriertes Glas, die Kuppa goldrubinfarben unterfangen. Kelchförmige Kuppa auf mehrfach gegliedertem Rundschaft und kegelförmigem Fuß mit ausgestelltem Stand. Der Boden mit ausgekugeltem Abriß. Auf dem Fuß in weißem Email umlaufend die Aufschrift "Der Glaube lebt, die Taube schwebt, Enthüllet den Gral!" (Richard Wagner, Parsifal, Libretti).

Vgl. S. Zelasko: Josephinenhütte 1900 - 1950. 2009, Abb. 171 (form- und dekoridentisch).

Am Boden sehr vereinzelte Gebrauchsspuren.

H. 25 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
230 €

628   Andenken-Pokal. Böhmen. Mitte 19. Jh.

Farbloses Glas, partiell rot gebeizt. Siebenfach facettierte, glockenförmige Kuppa mit eingezogenem Lippenrand auf neunfach facettiertem, gedrückten Nodus und ebenfalls neunfach facettiertem, trompetenförmigen Fuß. Die Kuppa frontal mit einer Reserve mit der Ansicht der Festung Königstein in Mattschnitt. Rückseitig eine kleine Reserve mit Widmung. Die Wandung umlaufend mit rotgebeiztem Weinrebendekor. Am Mündungsrand umlaufend eine weitere, datierte Widmung.

Die Wandung sehr vereinzelt mit Rotbeizespuren aus dem Entstehungsprozeß.

H. 17,3 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

629   Andenken-Ranftbecher. Böhmen. 19. Jh.

Weißes Alabaster-Glas, mit einer Krakelé-Glasur versehen. Spindelförmiger Korpus mit sechsfach zungenförmig geschälter Wandung auf ausladender Fußwulst mit hochgeschliffenen Knollen. Abgesetzter Lippenrand. Die einzelnen Felder der Wandung mit Arabeskendekor in weißer und Silber-Reliefmalerei, eines mit der Ansicht des Prebischtors.

Mündungsrand mit vereinzelten Resten einer Vergoldung. Silbermalerei patiniert, die Malerei insgesamt partiell berieben. Die Fußwulst mit Bestoßungen.

H. 11,7 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

630   Andenken-Fußbecher "Teplitz". Böhmen. 19. Jh.

Farbloses Glas, partiell dunkelrot gebeizt. Konische Kuppa mit abgesetztem Mündungsrand und facettiertem unteren Bereich über kurzem Schaft auf passig geschweiftem Rundfuß. Wandung der Kuppa mit eingeschliffenen quadratischen Bildfeldern in zwei Reihen, alternierend mit eingeschliffenen Verkleinerungslinsen und geschnittenen Darstellungen der Teplitzer Bäder und dem Namen des Kurgastes "Elise".

Die Wandung partiell im Bereich der rotgebeizten Flächen mit Kratzspuren, der Boden mit deutlicheren Gebrauchsspuren.

H. 13,1 cm.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

631   Andenken-Fußbecher "Bad Rehburg". Böhmen. Mitte 19. Jh.

Farbloses Glas, rot gebeizt. Konische Kuppa mit abgesetztem Mündungsrand, im unteren Bereich facettiert, über facettiertem Nodus und eingezogenem Schaft auf sechspassig geschliffenem Standfuß mit ausgekugeltem Abriß Die Wandung umlaufend mit geschnittenen Ansichten von Gebäuden der Stadt Bad Rehburg in Niedersachsen sowie dem Namen Adolph Menze.

Am Lippenrand eine unscheinbare matte Stelle, der Fuß unterseitig mit einer minimalen Bestoßung und etwas kratzspurig.

H. 13,4 cm.

Schätzpreis
130 €

632   Großer Pokal. Wohl Böhmen. 19. Jh.

Farbloses, dickwandiges Glas, gelb gebeizt. Zylindrische Kuppa mit sechsfach facettiertem Wandungsansatz und abgeschrägtem Lippenrand über schwerem, ansteigendem, mehrfach gegliedertem facettierten Balusterschaft auf Walzenschliffuß mit ausgekugeltem Abriß. Die Wandung der Kuppa mit der Darstellung eines Rehbocks mit Ricke in Tiefschnitt sowie mattgeschnittener Vegetation.

Fußunterseite kratzspurig.

H. 24 cm.

Schätzpreis
120 €

633   Aufsatzschale. Böhmen. Mitte 19. Jh.

Transparentes, dunkelgrün getöntes Glas. Weite glockenförmige Kuppa mit lappig gezänkeltem und an zwei Seiten zweifach konkav geschliffener Mündung. Kuppa auf kurzem, facettierten Schaft mit Nodus über getrepptem Rundfuß mit alternierend konkav und konvex geschweiftem Rand. An der Unterseite Sternschliff. Goldränder an der Mündung, an Schaft und Fuß, Kuppa mit umlaufender Trichterwindenranke in Emailmalerei und goldstaffiert. Kleine, ebenso ausgeführte Ranke auf dem Fuß.

Am Schaft unscheinbare Glassprünge. Bemalung und Goldstaffierung partiell etwas berieben. Oberfläche minimal gebrauchsspurig.

H. max. 15,5 cm.

Schätzpreis
170 €

634   Hochzeitshumpen. Sächsisch, wohl Freiberg. Um 1842.

Farbloses Glas, leicht gelblich, blasig und schlierig. Leicht konvexer Korpus auf weit ausgestelltem Rundstand. Die Wandung bemalt in polychromen Emailfarben mit einem querovalen Medaillon, von Rosen und violetten Blümchen gerahmt, in Gelb und Weiß auf der Innenseite der Wandung hinterlegt. Die Inschrift lautet: "Gesundheit, Segen, zufrieden Leben wollte Gott euch im Ehestand geben." Montierter Zinndeckel mit vasenförmiger Daumenrast, innenseitig germarkt mit der Meistermarke Carl Friedrich ...
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H. 25 cm.

Schätzpreis
100 €

635   Greifflasche und Gluckerflasche. Wohl Böhmen. 1. H. 19. Jh.

Farbloses, formgeblasenes Glas. Die Greifflasche mit flachem Gefäßkörper über rechteckigem Grundriß, zweifach vertikal eingeschnürt. Flaschenkörper an der Schulter gewölbt mit zylindrischer, am Rand ausgestellter Mündung. Die Gluckerflasche mit quaderförmigem Bauch, vierteilig röhrenförmigem Hals und kugelförmiger, vierseitig mit Rundfenstern versehener Mündung mit zylindrischem Abschluß.

Winzige Kratzspuren an den Unterseiten, altersbedingt etwas eingetrübt.

H. 29 cm (Greifflasche), H. 31 cm (Gluckerflasche).

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

638   Vase. Pallme König & Habel. Glasfabrik Elisabeth, Kosten bei Teplitz. Um 1905.

Dunkelrot getöntes, irisiertes Glas. Gedrückt gebauchter Korpus, am unteren Stand dreifach gedellt. Ausschwingender, dreipassig gewellter Mündungsrand. Die Wandung umlaufend mit einem unregelmäßigem Netz von aufgeschmolzenen weiß-roten Glasfäden. Boden mit ausgekugeltem Abriß.

Unscheinbare Kratzspuren an der Unterseite.

H. 11,8 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
100 €

639   Stengelglas aus dem Service "Rose". Ludwig Moser & Söhne, Karlsbad. Um 1905.

Farbloses Glas. Kelchförmige Kuppa mit sechsfach facettiertem Ansatz über ebenso facettiertem langen Schaft mit knospenförmigem Nodus am oberen Ende. Scheibenfuß mit Goldrand und vergoldete Ranke im Mattschnitt auf der Unterseite. Kuppa mit zartem, partiell geblänktem mattgeschliffenen Rosendekor. Mündungsrand vergoldet und mit geschliffener, vergoldeter Knospen- und Blattranke.

Vergoldung der Ranken stark, Goldrand am Fuß etwas berieben.

H. 18,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
85 €

640   Paar Stengelgläser. Wohl Hans Christiansen für Theresienthal, Zwiesel. Um 1910 - 1930.

Farbloses und dunkelgrün getöntes Glas. Glockenförmige Kuppa über langem mittig schwellendem Schaft auf Scheibenfuß. Die Kuppa mit polychromem stilisierten Blumendekor in Transparentemail, schwarz konturiert. Mündungsrand mit feinem Goldrand. An der Unterseite geätzte Kronenmarke.

H. je 21,2 cm.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

642   Aufsatzschale. WMF Geislingen. 20. Jh.

Farbloses, dunkelrot gesprenkelten Einschmelzungen, grüngelb unterfangen. Flache, bauchige Kuppa mit leicht ausgestelltem, geschliffenen Mündungsrand über Balusterschaft auf leicht hochgezogenem Scheibenfuß. Herstelleretikett auf der Wandung.

Unterfang mit kleiner Materialanhaftung. Eingeschlossene Blase im Fuß.

H. 20,1 cm.

Schätzpreis
130 €

645   Paperweight "Tapis de Millefiori bleus et rouges". La compagnie des Cristalleries de Saint Louis, Frankreich. 1982.

Äußerst filigrane, konzentrisch angeordnete blau-rot-weiße Millefioricanes. Gedrückt kugelförmiger Korpus, ausgekugelter Boden. Am Boden zentral ein Datums- und Monogrammcane "SL". Boden mit der geätzten Händlermarke "Farfalla München". Exemplar 339 von 450. Mit Zertifikat.

H. 5,5 cm, D. 8 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
320 €

646   Paperweight "Kaléidoscope jaune". La compagnie des Cristalleries de Saint Louis, Frankreich. 1998.

Regelmäßig angeordnete weißrosafarbende und violette Millefioricanes auf leuchtend gelbem Grund. Gedrückt kugelförmiger Korpus. Ausgekugelter Boden mit Datumscane sowie der geätzten Händlermarke "Farfalla München". Eines von 350 Exemplaren.

H. 5,5 cm, D. 8 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
300 €

647   Paperweight "Millefiori compact". La compagnie des Cristalleries de Saint Louis, Frankreich. 1987.

Dicht gesetzte polychrome Millefioricanes sowie datiertes Monogrammcane "SL" auf hellblauem Grund. Kugelförmiger Korpus. Ausgekugelter Boden. Exemplar 187 von 250. Mit Zertifikat. In der originalen seidenausgeschlagenen Pappbox.

H. 6,5 cm, D. 8 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
450 €

648   Paperweight "George Washington". La compagnie des Cristalleries de Saint Louis, Frankreich. 1976.

Mittig die Darstellung des General Washington zu Pferde aus 24 Karat Goldfolie im Flachrelief, umgeben von 13 weißen Millefiori-Sternen auf kobaltblauem Grund. Gedrückt kugelförmiger Korpus mit Topschliff, seitlich mit sechs konkav geschliffenen Fenstern. Boden mit geätzter Manufakturmarke und geätzter Händlermarke "Farfalla München". Eines von 1050 Exemplaren. Mit Zertifikat Nr. 237.

Am Boden sehr unscheinbare Gebrauchsspuren.

H. 4,8 cm, D. 7,5 cm.

Schätzpreis
240 €

649   Paperweight "Fleur rouge". La compagnie des Cristalleries de Saint Louis, Frankreich. 1982.

Mittig eine rote Blume mit zentralem, datierten Monogrammcane "SL" auf dunkelblau opakem Grund. Gedrückt kugelförmiger Korpus, ausgekugelter Boden.

Am Boden ganz vereinzelt unscheinbare Gebrauchsspuren.

H. 4,5 cm, D. 6,2 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

650   Paperweight "Mille Fleurs". Cristallerie de Baccarat, Frankreich. 1981.

Dicht gesetzte Millefiori- und Silhouettencanes überwiegend in den Farben Blau, Rosa, Hellgrün und Weiß. Datiertes Monogrammcane "B". Gedrückt kugelförmiger Korpus, plan geschliffener Boden. Am Boden geätzte Manufakturmarke, Jahresnummerierung, Datierung und Händlermarke "Farfalla München". Mit Zertifikat.

H. 5,5 cm, D. 7,7 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
300 €

651   Paperweight "Gridel weißer Affe". Cristallerie de Baccarat, Frankreich. 1976.

Auf weißopakem Grund mittig ein großes Gridel Silhouettencane umgeben von alternierend grünen und blauen Millefioricanes und unterteilt von strahlenförmig verlaufenden kleinen Silhouettencanes, die 17 anderen Gridel canes der Gridel Serie sowie Datums- und Signaturcane zeigend. Gedrückt kugelförmiger Körper, plan geschliffener Boden. Am Boden mit der geätzten Manufakturmarke, der geätzten Händlermarke "Farfalla München", Nummerierung "307" und Datierung. Mit ...
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H. 5,8 cm, D. 8,5 cm.

Schätzpreis
350 €

652   Paperweight "Mille fleures". Cristallerie de Baccarat, Frankreich. 1981.

Locker konzentrisch gesetzte Millefioricanes in Blau-Weiß und Rosafarben-Weiß. Mit datiertem Monogrammcane "B". Kugelförmiger Korpus. Plan geschliffener Boden. Boden mit geätzter Manufakturmarke sowie geätzter Händlermarke "Farfalla München".

H. 4,8 cm, D. 6,8 cm.

Schätzpreis
150 €

653   Paperweight "Violette Blüte". Selkirk Glass, Schottland. 1985.

Zentral eine hellviolette Blume über strahlenförmig gezogenen, weiß-violetten Millefioricanes, deren Enden einen rahmenden Blütenkranz bilden. Gedrückt kugelförmiger Korpus, Boden mit Abriß und umlaufend geätzt bezeichnet "Selkirk Scotland", datiert und nummeriert. Nr. 25 von 100. In der originalen Papp-Box.

H. 4,8 cm, D. 7,2 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

654   Paperweight "Schmetterling". Perthshire Paperweights LTD., Schottland. Wohl 1989.

Zentral ein gelb-blauer Schmetterling, zusammengesetzt aus äußert feinen Millefioricanes auf weinrotem Grund, umgeben von einem weiß-rosafarbenen Millefioricanes-Blütenkranz. Flachovaler Korpus mit Topschliff. Konkav geschliffener Boden mit Monogrammcane "P". In der originalen Kunstleder-Box.

H. 4 cm, D. 6,5 cm.

Schätzpreis
300 €

655   Paperweight "Amethyst rimmed flower". Perthshire Paperweights LTD., Schottland. Um 1980.

Zentral eine weiße Blume über amethystfarbenem Grund, mittig das Monogrammcane "P". Gedrückt kugelförmiger Korpus, dreifach amethystfarben, weiß und gelb überfangen, mit Topschliff sowie mit zweireihig versetzt angeordneten jeweils acht geschliffenen Fenstern. Boden mit Sternschliff. Mit Zertifikat Nr. 288. Eines von 400 Exemplaren.

H. 5 cm, D. 7 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
200 €

656   Paperweight "Schachbrett". Perthshire Paperweights LTD, Schottland. 1979.

Zwischen grünweißen Filigranglasstäben schachbrettartig angeordnete Millefioricanes auf dunkelgrün opakem Grund. Kugelförmiger Korpus, ausgekugelter Boden. Am Boden datiertes Monogrammcane "P" sowie zweifach die geätzte Händlermarke "Farfalla München". Mit Zertifikat Nr. 247, eines von 400 Exemplaren.

H. 6 cm, D. 7,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

657   Miniatur-Paperweight "Spottdrossel". Rick Ayotte, USA. 1993.

Mittig der singende Vogel zwischen drei weißen Blüten. Flachovaler Korpus mit konkav geschliffenem Boden. Seitlich am Korpus geritzt signiert "ayotte", bezeichnet "M-45" sowie datiert. Mit einem Händlerzertifikat von "Farfalla München".

H. 3,5 cm, D. 5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
240 €

658   Paperweight "Kolibris an Clerodendronblüte". Rick Ayotte, USA. 1998.

Mittig angeordnet zwei an einer Blüte trinkende Kolibris. Linsenförmiger Korpus, ausgekugelter Boden. Seitlich am Korpus mit der geritzten Signatur "Rick Ayotte", nummeriert "LE 5/25" sowie datiert. Mit einem Zertifikat von "Farfalla München".

H. 5,2 cm, D. 8,7 cm.

Schätzpreis
480 €
Zuschlag
460 €

659   Miniatur-Paperweight "Scharlachroter Tanagar mit Tulpenblütenbaum". Rick Ayotte, USA. 1993.

Mittig der leuchtendrote Vogel zwischen drei gelben Blüten. Linsenförmiger Korpus mit plan geschliffenem Boden. Seitlich am Korpus geritzt signiert "ayotte", bezeichnet "M-16" sowie datiert.

H. 2,8 cm, D. 5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
220 €

660   Miniatur-Paperweight "Blauamme mit Kirschblüten". Rick Ayotte, USA. 1988.

Mittig der Vogel auf einem Ast sitzend, umgeben von einer erblühten Kirschblüte sowie zwei Blütenknospen. Linsenförmiger Korpus mit plan geschliffenem Boden. Seitlich am Korpus geritzt signiert "ayotte", bezeichnet "M-29" sowie datiert.

H. 3,5 cm, D. 5,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
240 €

661   Paperweight "Millefiori-Pilz". Michele Toso. Ohne Jahr.

Mittig erwächst ein polychromer Millefiori-Pilz. Ovoid kugelförmiger, weiß und kobaltblau überfangener Korpus mit Topschliff und fünf seitlich geschliffenen Fenstern. Am Boden die geätzte Händlermarke "Farfalla München".

Am Boden vereinzelte Gebrauchsspuren.

H. 6,5 cm, D. 8,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
100 €

662   Paperweight "Rote Spottdrossel mit Giftsumach-Zweigen". Rick Ayotte, USA. 1982.

Zentral der Vogel auf einem Zweig sitzend sowie von weiteren Zweigen umgeben. Horizontal-ovaler Korpus mit konkav geschliffenem Boden. Seitlich am Korpus geritzt signiert "Ayotte", nummeriert 5/50 sowie datiert.

H. 5 cm, D. 7 cm.

Schätzpreis
480 €
Zuschlag
480 €

663   Konvolut von fünf Paperweight. Thüringen, Schlesien und Böhmen. 20. Jh.

Ein Paperweight mit Andenken-Overlay-Glastafel, eines mit böhmischer Spinne und drei Trompetenblumen-Paperweights. Kugelförmige Korpi mit plan geschliffenen Böden.

Die Oberflächen zum Teil mit Gebrauchsspuren. Das Glastafel-Paperweight mit großem Spannungsriß. Die Böden mit zum Teil deutlichen Gebrauchsspuren, eines mit Chips am Stand.

H. 6,5 - 8 cm, D. 6,3 - 8 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
80 €

664   Konvolut von fünf Paperweights. Böhmen. 1. H. 20. Jh.

Zwei Paperweights mit Trompetenblumen, zwei mit verschiedenen Blumendarstellungen und ein Paperweight mit knäuelartig angeordneten Glasfäden. Kugelförmige bzw. ovoid kugelförmige Korpi mit plan geschliffenen, zum Teil matt geätzten Böden.

Oberflächen und Böden zum Teil mit deutlichen Gebrauchsspuren, partiell mit Bestoßungen.

H. 6 cm - 8 cm, D. 6 cm - 8,5 cm.

Schätzpreis
150 €

665   Konvolut von fünf Paperweights. Böhmen oder Schlesien. 20. Jh.

Drei Trompetenblumen-Paperweights, ein Fünf-Blasen-Paperweight und ein Blumen-Paperweight. Ovoide Korpi, in verschiedenen Schliffebenen verschiedenfach facettiert. Plan geschliffene Böden.

Die Oberflächen mit sehr vereinzelten Kratzspuren, die Böden zum Teil deutlich gebrauchsspurig. Eines mit Chip am Stand.

H. 6,5 - 8,5 cm, D. 7 - 8 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
100 €

666   Konvolut von fünf Paperweights. Böhmen. 20. Jh.

Zwei Trompetenblumen-Paperweights, zwei Blumen-Paperweights und ein Schmetterlingspaperweight. Kugelförmige bzw. ovoide Korpi, drei in verschiedenen Schliffebenen, verschiedenfach facettiert. Plan geschliffene Böden, einer mit unregelmäßig ausgeschliffenem Abriß.

Ein Paperweight mit deutlich bestoßener Oberfläche. Die Böden zum Teil mit deutlichen Gebrauchsspuren, eines mit Chips am Stand.

H. 7 - 9,2 cm, D. 7,5 x 9,4 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

670   Stilvolles Art Déco-Collier. Wohl 1920er Jahre.

585er Gelbgold und Platin (geprüft). Symmetrischer Mittelteil aus zwei ineinandergreifenden Kreisformen, ausgefaßt mit drei mantelgefaßten Altschliffbrillanten im Kern und je einem schlanken, zweigliedrigen Abhänger. Die Pendants jeweils mit einem größeren und einem kleineren Altschliffbrillanten. Brillanten (zus. ca. 1,60 ct) in feinem Weiß bis Weiß (G-H, Top Wesselton-Wesselton) mit sehr gutem Schliff und sehr, sehr kleinen bis sehr kleinen kleinen inneren Merkmalen (VVS - VS). ...
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L. max. 28 cm, Gesamtgew. 7,28 g.

Schätzpreis
4.600 €

671   Art-Déco-Brosche mit großem Solitär. Wohl um 1930.

Platin. Querrechteckige Brosche in Millegriffetechnik mit Diamantsplitterbesatz und zentralem, zargengefaßten Brillanten (ca. 1,05 ct). Brillant in guten Proportionen, Farbe Top Crystal (J), mit sehr kleinen Einschlüssen (vs 1). Nadel mit Bajonettverschluß. Im originalen Bakelit-Kästchen.
Ein Gutachten für den Solitär von Heinz Reinkober von 09/2013 liegt vor.

Eine kleine Verlötung o.li.

L. 40 mm, Gesamtgew. 7,46 g.

Schätzpreis
2.200 €
Zuschlag
1.800 €

672   Art-Déco-Collier mit Solitär. Wohl um 1930.

Platin. Feines Gliederkettencollier mit vierteiligem Pendant in Millegriffetechnik, ausgefaßt mit kleinen Diamanten sowie drei Brillanten. Abschließender Solitär (ca. 0,50 ct) in guten Proportionen, Farbe Cape (M) mit kleinen Einschlüssen (si). Federschubhaken mit Sicherungsacht. Im originalen, stoffbezogenen Etui.

L. 43 cm.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
900 €

673   Prächtiger Brillantring. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Großer, querrechteckiger Ringkopf in Millegrifftechnik ausgeführt. Gestufte Mittelpartie mit drei größeren Brillanten sowie je fünf Brillanten flankierend. Insgesamt 13 Steine, zus. ca. 1,27 ct, in hochfeinem Weiß bis Weiß (F-G, Top Wesselton), sehr gutem Schliff und mit sehr kleinen bis kleinen inneren Merkmalen (VS-Si). Breite Schiene.
Mit einem Gutachten von Hero Greetveld F.G.G., Nr. 107568670-2013 vom 21.05.2013.

D. 17,8 mm (Ringgröße 56,5), Gesamtgew. 10,69 g.

Schätzpreis
2.400 €

674   Zierlicher Damenring in Art-Déco-Manier. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Längsrechteckiger Ringkopf, floral durchbrochen gearbeitet, mit zentralem Diamanten (ca. 0,1 ct) und Diamantsplitbesatz.

D. 18,5 mm (Ringgröße 57).

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
150 €

675   Damenring mit Rubinen und Brillanten. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Querrechteckiger Weißgold-Ringkopf mit drei zentralen Brillanten (zus. ca. 0,42 ct), flankiert von je fünf kleinen Rubinen, zwischen sich dreisträngig auffächernder breiter Gelbgoldschiene.

D. 17,7 mm (Ringgröße 55), Gesamtgew. 5,55 g.

Schätzpreis
500 €

676   Großer Aquamarin-Ring. 2. H. 20. Jh.

585er Gelbgold. Großer, facettiert scherengeschliffener Aquamarin (ca. 6,35 ct) in feinem Hellblau, exzellenter Farbbrillanz, hochtransparent und exzellenter Qualität (AAA) in floral ornamentiertem Ringkopf an schmaler Schiene.
Mit einem Gutachten von Hero Greetveld F.G.G., Nr. 107567206-2010 vom 29.11.2010.

D. 17 mm (Ringgröße 54), Gesamtgew. 5,95 g.

Schätzpreis
520 €

677   Schmaler Brillantring. 2. H. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Schmale, sich zum Ringkopf hin verbreiternde Schiene mit dreireihigem Brillantbesatz. 27 Steine, zus. ca. 0,27 ct.

D. 19,3 mm (Ringgröße 60), Gesamtgew. 2,90 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
290 €

678   Bandring mit Saphir und Brillanten. 2. H. 20. Jh.

585er Gelbgold. Ebenmäßiger Bandring mit zentralem, dunklen Saphir und je einem flankierenden Brillanten (zus. ca. 0,20 ct). Breite Schiene.

Leicht tragespurig.

D. 17,5 mm (Ringgröße 56), Gesamtgew. 6,46 g.

Schätzpreis
400 €

679   Doppelring. Quinn. Wohl 1990er Jahre.

585er Gelbgold. Doppelschieniger Bandring mit einem tiefblauen Saphir, einem goldgelben Citrin und je sechs flankierenden Brillanten (zus. ca. 0,36 ct). Punze Quinn.

Leicht tragespurig.

D. 16,8 mm (Ringgröße 53), Gesamtgew. 15,18 g.

Schätzpreis
700 €

680   Zarter Solitärring. 2. H. 20. Jh.

585er Rosé- und Weißgold. Mantelgefaßter Brillantsolitär (ca. 0,30 ct) an schmaler Schiene. Eine Punze verschlagen.

D. 18 mm (Ringgröße 55,5), Gesamtgew. 2,66 g.

Schätzpreis
340 €

681   Großer Brillantring. 2. H. 20. Jh.

750er Weißgold. Längsovaler Ringkopf mit zehn chatongefaßten Brillanten zwischen gefächert auslaufenden Schultern. Brillanten im Vollschliff (zus. ca. 1,08 ct), in feinem Weiß (F-G, Top Wesselton), sehr gutem Schliff und mit kleinen inneren Merkmalen (Si). Mittlere Schiene.
Mit einem Gutachten von Hero Greetveld F.G.G., Nr. 107567150-2010 vom 12.10.2010.

D. 20,3 mm (Ringgröße 65), Gesamtgew. 11,13 g.

Schätzpreis
1.200 €

682   Damenring mit Gemme. 20. Jh.

333er Gelbgold. Großer, quadratischer Ringkopf mit hellgelber Steingemme (Citrin?) des Athenahauptes. Kleine Blüten in den Ringschultern. Mittlere Schiene.

Partiell unscheinbar angeschmutzt.

D. 18,2 mm (Ringgröße 58), Gesamtgew. 4,22 g.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
120 €

683   Zierlicher Damenring. Spätes 19./ Frühes 20. Jh.

750er Gelbgold (geprüft). Zentraler, zargengefaßter roter Stein (Rubin o. Amethyst?), flankiert von je einer Diamantrose. Schmale Schiene.

D. 17 mm (Ringgröße 54), Gesamtgew. 2,52 g.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €

684   Blütenring mit Perle und Diamanten. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold (geprüft). Blütenförmiger Ringkopf mit zargengefaßter, längsovaler grauer Perle (D. max. 5 mm), umringt von einer Entourage aus acht Diamanten im Altschliff (zus. ca. 0,5 ct). Ornamental gravierte Ringschultern. Breite Schiene.

D. 17,5 mm (Ringgröße 55), Gesamtgew. 5,15 g.

Schätzpreis
480 €

685   Eleganter Damenring mit Spinell und Brillanten. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Querrechteckiger Ringkopf, leicht ausgestellt und durchbrochen gearbeitet, mit zentralem, tiefgrünen synthetischen Spinell (5,0 x 5,0 mm Carree) und jeweils einem flankierenden Brillanten (zus. ca. 1,0 ct). Brillanten in Weiß (H) und mit kleinen Einschlüssen (si). Ringschultern ornamental durchbrochen gearbeitet. Mittlere Schiene.
Ein Gutachten von Cornelia Urban, Radeburg, mit der Nummer GA 16/2001 vom 20.11.2001 liegt vor.

Spinell leicht bestoßen.

D. 18,5 mm (Ringgröße 58), Gesamtgew. 4,45 g.

Schätzpreis
1.200 €

686   Herrenring. 20. Jh.

333er Roségold. Breites Schienenband mit leicht ausgestelltem Ringkopf. Zentral gefaßter Stein in Dunkelbraunviolett (Amethyst?) im Rechteckschliff. Ringschultern ornamental gearbeitet. Punze "HW" (nicht aufgelöst).

D. 21,5 mm (Ringgröße 69), Gesamtgew. 3,63 g.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
130 €

687   Tresorring. 20. Jh.

925er Silber, teils vergoldet. Großer, kronenartiger Ringkopfaufbau mit zargengefaßtem Schmucksteinbesatz in Rot. Oberer Teil aufklappbar, Innenraum befüllbar. Schultern ornamental gearbeitet. Spannverschluß. Breite Schiene.

Silber leicht oxidiert.

D. 18,5 mm (Ringgröße 59), Gesamtgew. 8,15 g.

Schätzpreis
100 €

688   Dreiteilige Parure. Wohl Deutsch. 1. Viertel 20. Jh.

900er Silber. Garnitur bestehend aus Collier, Brosche und Paar Ohrgehänge. Collier mit einzelnen Gliedern in Blütenform, Blütenstand mit alternierenden Halbperlen und roten Schmucksteinen, abschließend jeweils mit kleinem Perlengehänge. Kette mittig mit Anhängeraufsatz. Hakenverschluß. Brosche mit spitzem, quadratisch gefaßten, roten Schmuckstein, umgeben von stilisierter Bemalung und Kartusche in Blattornamentik mit eingefaßten Perlen und einem kleinen Perlengehänge. Hakenverschluß ...
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L. Kette 44 cm, D. Brosche 3,5 cm, L. Ohrgehänge je 4,3 cm, Gesamtgew. 319,8 g.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

689   Korallenkette. Mitte 20. Jh.

Stabkoralle. Farbkräftige Kette aus Stabkoralle, im Verlauf angeordnet. Ringfederschließe.

Ringfederschließe angeschmutzt.

L. 49 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

690   Dreiteiliges Perlkoralle-Set. Mitte 20. Jh.

Perlkoralle. Zwei dreireihige Ketten aus Perlkorallen im Verlauf, ein vierreihiges Armband aus kleinen Perlkorallen. Jeweils Kastenfederschließe aus unedlem Metall mit Korallenbesatz. Zwei Stücke mit Sicherheitskettchen.

Unscheinbar angeschmutzt.

L. 45 cm, L. 50 cm, L. 18 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
260 €

691   Armreif und Ring mit Brillanten. W. Kölsch. 20. Jh.

585er Gelb- und Weißgold. Klapparmreif mit zartem Blütendekor, ausgefaßt mit fünf zargengefaßten Brillanten (zus.ca. 0,56 ct) in Weißgoldfassung. Verdecktes Kastenfederschloß mit zwei Sicherheitsachten.
Dazu form- und dekoradäquater Bandring mit ebenfalls fünf Brillanten (zus.ca. 0,38 ct). Punze "W. Kölsch". Im originalen Samtetui.

Leicht tragespurig.

Armreif: D. max 62 mm, Geamtgew. 33,06 g / Ring D. 19,5 mm (Ringgröße 61), Gesamtgew. 7,46 g.

Schätzpreis
1.800 €

692   Armband. 2. H. 20. Jh.

585er Gelbgold. Schweres Ankerketten-Armband mit fünf zargengefaßten semiopaken Rubincabochons. Punze "BS" (nicht aufgelöst). Steckschloß, zwei Sicherheitsachten.

Ein Rubincabochon bestoßen.

L. 20 cm, Gesamtgew. 18,90 g.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
750 €

693   Zarte Millegriffe-Brosche. Wohl Friesland. 19./frühes 20. Jh.

585er Rosé- und Gelbgold (geprüft). Kreisrunde Brosche mit Blütenblattsegmenten mit zartem Millegriffebesatz. Hakenschließe.

Kleine Abriebstellen rückseitig sowie auf zentraler Zierkugel.

D. 27 mm, gesamtgew. 4,63 g.

Schätzpreis
250 €

694   Anhänger und Ring mit Muschelkameen. 2. H. 20. Jh.

750er Gelbgold. Anhängerbrosche in Medaillonform mit Gemme einer lorbeerbekrönten jungen Frau im Profil. Ring mit Gemme einer jungen Frau mit Locken im Kordelbandmedaillon. Schmale Schiene. Punze (nicht aufgelöst).

Brosche D. max. 29 mm, Gesamtgew. 6,14 g / Ring D. 17,2 mm (Ringgröße 54), Gesamtgew. 3,66 g.

Schätzpreis
120 €

695   Große Anhängerbrosche mit Perlen und Makasiten. 20. Jh.

925er Silber. Durchbrochen gearbeitete Rundform in floralem Dekor mit gitternetzartigem Mittelfeld mit zentraler Perle. Florale Ornamente in Millegriffetechnik und mit zahlreichen kleinen grauen Perlen und Makasiten ausgefaßt.
Nadel mit Kugelhakenschließe. Schlaufe mit Makasitbesatz.

D. max. 48 mm, Gesamtgew. 22,24 g.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
110 €

696   Kreuzanhänger. 20. Jh.

585er Gelbgold. Floral reliefiertes Kreuz mit zentralem, zargengefaßten moosgrünen Turmalin im Rechteckschliff. Schlaufenöse.

L. max. 59 mm, Gesamtgew. 4,06 g.

Schätzpreis
450 €

697   Ohrhänger. 20. Jh.

585er Roségold. Zarte Ohrhänger in Blütenform mit je einem zentralen Brillanten. Bügelverschluß.

D. max. je 8 mm, Gesamtgew. 1,29 g.

Schätzpreis
320 €

700   Teedose. Wohl Holland. Wohl 18. Jh.

Silber. Balusterform mit mehrfach vertikal gegliederter Wandung, an der Schulter und auf dem Deckel mit Akanthusblattrelief. Deckelknauf in Blütenform. Unterseite mit bekrönter Jahresmarke "N", dem Provinzial-Kontrollzeichen (?) bekrönter steigender Löwe nach links und einem bekrönten Monogramm "L" (?) (Marken nicht aufgelöst).

Kleine Delle an der Unterseite.

H. 15,4 cm. 221g.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
250 €

701   Zuckerkästchen. Wohl Frankreich. 19. Jh.

750er Silber, gegossen und getrieben. Rechteckiger, im unteren Drittel gebauchter Korpus mit abgerundeten Ecken auf vier Kugelfüßchen. Scharnierter, leicht gewölbter Deckel mit fein ziseliertem ligierten Monogramm "AM" und kleiner Feston an der Deckelvorderseite. Deckel und Korpus innen vergoldet. An der Unterseite Marke "V" (nicht aufgelöst) und Feingehaltsmarke.

Schlüssel fehlt. Kleine Delle u.li.

10 x 13,5 x 10,5 cm, 315 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

702   Taufbecher. Deutsch. 1. H. 19. Jh.

750er Silber, getrieben. Zylindrischer Becher mit ausladender Mündung und eingerolltem Lippenrand, innen vergoldet. Auf der Wandung eine ovale Lorbeerranke mit der Inschrift "Wer da glaubet und getaufet wird der wird selig werden". Im Oval befindet sich eine fein gravierte Darstellung des auferstandenen und segnenden Christus als Salvator mundi mit dem vom Kreuz gekrönten Globus. Stilistisch steht die Christusfigur dem durch die Nazarener verbreiteten Bild des Heilands nahe.

Innenvergoldung im oberen Bereich etwas berieben, kleine Dellen in der Wandung unten.

H. 9 cm. 63,8 g.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

703   Paar Salzstreuer. George Unite & Sons, Birmingham. 1890.

925er Silber, gegossen, getrieben und fein ziseliert. Balusterform mit glockenförmigem Deckel. Dieser mit tropfenförmigem Griff. Auf der gebauchten Wandung Muscheldekor und graviertes ligiertes Monogramm "CB". Makers' mark, Lion passant, Jahresbuchstabe und Hallmark auf der Wandung. Im originalen Etui, ausgeschlagen mit blauem Samt und Satin, außen lederbezogen und mit einem Goldrand akzentuiert.

Eines mit winzigen unscheinbaren Bestoßungen. Stoffausstattung partiell ausgeblichen. Altes Etikett an der Unterseite des Etuis.

H. je 7,2 cm, zusammen 48 g.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

704   Paar Kerzenleuchter. Deutsch. Nach 1888.

925er Silber, gegossen und getrieben. Zweiflammige Form im sogenannten Dresdner Hofmuster. Auf breitem Rundfuß mit reliefiert gedrehten Zügen. Die Arme als ein- und ausschwingende Rocaillen ausgebildet mit balusterförmigen Kerzentüllen, mittig ein knospenförmiger Rocaillenknauf. Mit herausnehmbaren Tropftellern. Füße und Tropfteller mit Reichsstempelung, Feingehaltsmarke und Herstellerstempel "ERD".

Etwas gebrauchsspurig.

680 g.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
460 €

705   Großer Leuchter. Deutsch. Um 1890.

925er Silber, gegossen und getrieben, beschwert, Tropfteller herausnehmbar. Schlanker, nach unten pyramidenartig verjüngter Schaft auf breitem, quadratischen Fuß mit abgeschrägten Ecken. Oben durch ein Gesims abgeschlossen, auf dem eine bauchige Vase steht. Der gesamte Leuchter mit variantenreichem Relief-Ornament verziert - Urnen, Festons, Bänder, langgezogene Palmetten, Widderköpfe und Perlband. Aam Standfuß gemarkt mit der Feingehaltsmarke, Halbmond, Krone und Meistermarke (?, verschlagen).

Stand etwas instabil, Tropfteller etwas verbogen. Am Stand eines kleines Loch.

H. 31,7 cm.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
460 €

706   Schale. Schwäbisch Gmünd. Nach 1888.

835er Silber, gegossen und getrieben. Ovale Form mit flachem, abgesetzten Boden und hoch gezogener Wandung. Diese paarweise kanneliert reliefiert, der Mündungsrand ausgestellt. Am Boden Reichsstempelung und Feingehaltsmarke, "S" und Einhorn.

Etwas kratzspurig.

5 x 27 x 19,2 cm, 254 g.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
160 €

707   Kleine Vase. Johann Beck, Schwäbisch Gmünd. 20. Jh.

800er Silber. Kelchförmiger, leicht gebauchter Vasenkörper mit reliefiert geschwungenen Zügen über abgesetztem, entsprechend dem Korpus gearbeitetem Rundstand. Mündungsrand verdickt. Reichsstempelung, Feingehalts- und Meistermarke "JB" (ligiert) auf dem angesetzten und beschwerten Standfuß. Dieser mit einer Alpacca-Platte verschlossen.

Kleine Delle am Rand des Standfußes.

H. 15,2 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

708   Fein gearbeitetes Kännchen. Meister M. O., Sankt Petersburg. 1882- 1899.

873,5er Silber (84 Zolotnik), gegossen und getrieben, farbloses Glas. Kugeliger Glaskorpus, die Wandung mit fünf spitz zulaufenden Ovalreserven in Steinelschliff, mittig mit je einer Blankschnittolive. Die Zwickel mit Strahlenschliff, Boden mit Sternschliff. Zylindrische Silbermontierung mit scharniertem Deckel mit graviertem, bekrönten Monogramm, muschelförmige Daumenrast. Montierung mit Resten einer Innenvergoldung. Deckel innenseitig, auf der Wandung und auf der scharnierten Ausgußklappe ...
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H. 15,4 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
190 €

709   Deckeldose mit Glasuntersatz. W.H. Naumann für Bruckmann & Söhne, Heilbronn. 1914- 1915.

800er Silber, gegossen und getrieben. Gedrückt gebauchter Korpus mit kurzem, abgesetzten Boden. Kurzer zylindrischer Deckel mit erhabenem Eichenlaub-Ehrenkranz, mit einem Band umwunden, in der Mitte der Wahlspruch der preußischen Truppen ".GOTT.MIT.UNS." über der Reichskrone, darunter die Jahreszahl des Kriegsbeginns 1914. Auf der Unterseite Reichsstempelung, Feingehaltsmarke und Herstellermarke sowie Stempel "E.B.Z." und "4". Kurzer zylindrischer, facettierter Glasuntersatz mit Sternschliff ...
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H. 5,5cm, D. 10,5 cm, 165g.

Schätzpreis
150 €

710   Serviettenhalter, Gebäckheber und Zuckerzange. Wohl deutsch. Um 1900.

800er Silber, gegossen. Alle drei Teile durchbrochen gearbeitet mit einer Dekorkombination aus floralen und ornamentalen Elementen, wobei der fächerförmige Serviettenhalter und die zierliche Zuckerzange mit Rosen, der Gebäckheber mit Wein verziert sind. Serviettenhalter und Zuckerzange mit Reichstempelung, Feingehaltsmarke, das erste Teil zusätzlich mit Herstellermarke "J.B", der Gebäckheber nur mit Feingehaltsmarke.

Zuckerzange mit unscheinbarem Einriß am Zangenende.

111,7 g.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €

711   Neun Kaffeelöffel. Deutsch. Nach 1888.

800er Silber, gegossen. Spitz zulaufende Laffen und flach tropfenförmiges Stielende. Dieses mit fein graviertem und punzierten floral-ornamentalem Dekor mit freier Monogrammkartusche. Alle Löffel rückseitig auf dem Stiel mit Reichsstempelung, Feingehaltsmarke und Herstellermarke (nicht aufgelöst bzw. zwei gemarkt "C. SCHIECK").

Leicht gebrauchsspurig. Zwei Löffel am Stielende ganz leicht gebogen.

L. je. 13,3 cm, 113 g.

Schätzpreis
90 €
Zuschlag
70 €

712   Drei Apostellöffel. Wohl Nürnberg. 18. Jh.

Silber, gegossen und vergoldet. Die Rückseiten der Laffen gemarkt "N" bzw. "N" und "D".

Bei den dargestellten Aposteln handelt es sich um Jacobus d. Ä., Bartholomäus und Paulus, deren Name jeweils in einem Spruchband auf der Innenseite der Laffe eingraviert ist. Den Übergang zum Stiel schaffen beflügelte Engelshäupter. Die Stiele enden in den vollplastischen Darstellungen der Apostel, denen ihr jeweiliges Attribut beigegeben ist. Sie stehen auf mit Akanthuslaub verzierten Sockeln,
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L. je 11 cm, zusammen 76 g.

Schätzpreis
220 €

713   Neun Jugendstil-Messerbänkchen. Wohl deutsch. Um 1910.

Metall, gegossen und versilbert. Langgestreckter Fuß, beidseitig abgerundet und zur Mitte hin ansteigend. Messerbank mit nach oben gebogenen Enden und nach unten als flaches Ornament auf dem Fuß vor einem gewürfeltem Feld spitz zulaufend. An den Unterseiten gemarkt (nicht aufgelöst) und "34" für eine 90er Versilberung.

Leicht gebrauchs- und kratzspurig.

L. je. 8,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €

714   Klappkamm und Puderdose. Letztere Deutsch. 2. H. 19. Jh.

835er Silber, getrieben und graviert. Sechseckige, flache Puderdose, die Außenseiten mit Blüten und Akanthuslaub graviert, innen ein runder Spiegel. Kamm mit ähnlichem Dekor. Puderdose mit Reichsstempelung, Feingehaltsmarke und Meisterzeichen, Kamm nur Feingehaltsmarke und Meisterzeichen.

Gebrauchsspurig.

Kamm eingeklappt: L. 10,1 cm. Dose: D. 8,6 cm.

Schätzpreis
60 €

715   Vier Leuchter. Deutsch. 19. Jh.

Messing. Zwei größere Leuchter mit Balustertülle über Balusterschaft auf getrepptem, hochgezogenen Hohlfuß. Fein ziseliertes Mäanderband auf dem Fuß und um die Verdickung des Stiels herumlaufend. Zwei kleinere Leuchter mit mehrfach gegliedertem Schaft und ausgestellter Tülle auf schwerem, verschraubten quadratischem Fuß mit vier geraden Füßchen.

Ein Tülleneinsatz fehlt. Gebrauchsspurig, kleine Partien mit Grünspan.

H. min. 20 cm, H. max. 22,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

716   Klassizistisches Leuchterpaar. Johann August Teichert (Witwe), Dippoldiswalde. 1825.

Johann August Teichert ? 17. Jh. – 1821 Dippoldiswalde

Zinn. Langgezogene Vasenform mit zwei fein ziselierten Ringen mit Rautenmuster im oberen Bereich, darüber ausgestellte Tülle mit ebenso dekoriertem Rand. Quadratischer Fuß mit aufgesetztem flachen Rundstand mit erhabenem Eichenkränzchen. Ein Leuchter datiert am Fuß, der zweite monogrammiert "S.Z.". Unterseitig gemarkt.

Jeweils mit Dellen am Schaft.

H. 17,5 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
90 €

717   Öllampe. Carl Adolph Böhmer, Pirna. 1833 / Zwei Kannen. August Moritz Teichert, Dippoldiswalde. 2. Viertel 19. Jh.

Zinn. Öllampe mit scharniertem Deckel, darauf Gravur "R.K. 1833". Zylindrische Kannen mit angesetzten Henkeln und angesetzter Schneppe. Eine Kanne mit zierlichem Balusterknauf am Deckel, die andere mit später graviertem Namenszug auf dem Wandung "L. Näthe 1857". Alle mit Marken am Boden.

Alle etwas gebrauchsspurig. Öllampe mit kleinen Dellen. Ein Kanne mit fehlendem Deckel, eine mit fehlender Deckelkette.

Verschiedene Maße.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
300 €

719   Teekanne. Sheffield / Kaffeekanne. Wohl England. Um 1900.

Zinn. Kaffeekanne mit birnenförmigem Korpus und geschwungenem Ausguß, scharnierter Deckel. Teekanne in gedrückt bauchiger Form mit geschwungener Tülle. Beide mit kegelförmigem Deckel und kurzem ausschwingendem Fuß mit kleiner Wulst. Henkel und Deckelknäufe in Blütenform aus ebonisiertem Holz. Teekanne auf der Unterseite gemarkt "Shaw & Fisher Sheffield" und Nummern, Kaffeekanne nummeriert "4".

Ebonisierung partiell stärker berieben. Schneppe der Teekanne mit kleinem Riß und mit kleiner Restaurierung am Stand.

H. Kaffeekanne 23 cm, H. Teekanne 13 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

721   Sieben Teile Küchenkupfer. Deutsch. 19./ 20. Jh.

Kupfer, teilweise innen verzinnt. Konvolut bestehend aus einer Pfanne, einer Gugelhupf-Form mit eingelötetem Boden, zwei Deckeltöpfen, zwei Kannen und einer Schokoladenkanne mit seitlich angesetztem Stielgriff und eingelötetem Boden.

Pfanne neu verkupfert. Gebrauchsspuren.

Verschiedene Maße.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

722   Teekanne. Deutsch. 1930er Jahre.

Kupfer, innen verzinnt. Flache runde Form mit konkavem, polierten Unterteil über kurzem eingezogenen Stand und flach ansteigendem Oberteil mit angesetzter Kegelstumpftülle. Deckel mit Holzknauf, verschraubter Henkel mit gedrechseltem Holzgriff. Marken an der Unterseite (nicht aufgelöst).

Korpus oberseitig patiniert.

H. 20, D. 25 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €

731   Utagawa Kunisada I. "Chofu no tamagawa" (Der Perlfluß in Chofu) mit dem Schauspieler Ichikawa Hakuen. Um 1830.

Utagawa Kunisada I. 1786 Edo (heute Tokio) – 1865 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan. Aus einer Serie zu den sechs Perlflüssen. Künstlersignatur in einer roten Kalebasse u.li. Betitelung o.re. auf Rot, daneben der Ort des Geschehens. Name des Schauspielers o.re. Verlagskartusche mit Zensorsiegel u.re.

Blatt etwas angeschmutzt. Ecken minimal knickspurig. Kleinere punktuelle Läsionen verso fachmännisch hinterlegt. Verso Reste einer alten Montierung.

Format: Oban tate-e (Figuren, ca. 33,3 x 14,5 cm, Bl. 35,4 x 25,3 cm).

Schätzpreis
100 €

732   Utagawa Toyokuni "Der Schauspieler Ichikawa Danjuro VII. mit einer Schlange und einem Holzeimer". Wohl um 1815.

Utagawa Toyokuni 1769 Edo (Tokio) – 1825 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan. Künstlersignatur in einer Toshidama-Kartusche u.li. Betitelung o.re. in Rot mit Erläuterung. Verlagskartusche unterhalb der Künstlersignatur li. Zensorsiegel Mi.li. Verso in Blei bezeichnet.

Blatt etwas angeschmutzt und leicht knickspurig. Kleinere punktuelle Fehlstellen, teilweise verso fachmännisch hinterlegt. Ebenso an der auslaufenden Ecke u.re. Verso Reste einer alten Montierung am rechten Bildrand.

Format: Oban tate-e (Figuren, ca. 28 x 22,5 cm, Bl. 38,6 x 27,2 cm).

Schätzpreis
300 €

733   Zwei figürliche Klingeln. Wohl Wien. Um 1900.

Bronze, patiniert. Halbkugeliger Korpus mit Drücker aus Bein. Darauf ein auf seinen Hinterpfoten stehender Hase und ein Mädchen, das von einem Hündchen angesprungen wird.

Funktionsfähigkeit nicht geprüft.

H. je ca. 7 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
80 €

734   Ofenkachel "S. JACOBVS MINOR". Deutsch. 16. Jh.

Keramik, rötlicher Scherben, grün glasiert. Mit der Darstellung des Heiligen Jakob als barfüßiger, bärtiger älterer Mann in antikischer Gewandung mit Nimbus. Er trägt sein Attribut, die Walkerstange - ungewöhnlich gewinkelt - über der Schulter und steht unter einem Bogen, in dessen Zwickeln zwei Engelsköpfe wachen.

Kleine Bestoßungen am Rand und vereinzelte Glasurabplatzungen.

19,5 x 14,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

735   Ofenkachel "CHRISTIANVS". Deutsch oder niederländisch. 1600- 1620.

Keramik, rötlicher Scherben, grün glasiert. Mit der Darstellung eines schreitenden Edelmannes im Profil in einer reich gegliederten Renaissance-Nische. Seine Kleidung ist reich ornamental gegliedert, er trägt ein Wams und eine Schärpe über der Brust, darüber ein Cape und einen kleinen Mühlsteinkragen.

Stark bestoßen und mit Glasurabplatzungen.

Ca. 28 x 18 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

736   Kurkölnische Ofenkachel "CHUR CELLN". Wohl Köln. 2. H. 17. Jh.

Keramik, rötlicher Scherben, schwarz glasiert. Gerahmt in einer breiten profilierten und schwarz lasierten Holzleiste. Dargestellt ist wohl Maximilian Heinrich von Bayern, der zwischen 1650 und 1688 Kurfürst und Erzbischof von Köln war. Das Relief zeigt ihn in kurfürstlichem Ornat mit Kurhut und mit dem entsprechenden Hermelinumhang über dem der erzbischöfliche Priesterkragen liegt. In der Hand hält er ein Gebetbüchlein, womit auf seine Frömmigkeit hingewiesen ist. Gerahmt ist das ...
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Ra. ca. 60x50 cm.

Schätzpreis
360 €

737   Mechanische Spieluhr. Wohl um 1900.

Nußbaum (?) auf Nadelholz furniert. Querrechteckiger Korpus mit überkragendem, gestaffelt profilierten Klappdeckel, profilierter Sockelleiste mit Hohlkehle und vier Kugelfüßchen. Aufziehkurbel mit hölzerner Handhabe an der rechten Seite. Arretierung links. Im Innenraum mit mechanischem Federklangwerk auf Walze sowie Einspannvorrichtung für Lochplatten. Etikett "F. Kaufmann & Sohn. Musikwerk-Fabrik, Dresden". Inklusive 18 Lochplatten. Schlüssel fehlt. Spielbar.

Deckel an der Unterkante beschädigt (nach Riß geleimt). Angeschmutzt. Fleck im Innenraum. Arretierung nicht vollständig funktionstüchtig. Platten korrodiert.

H. 27 cm, B. 45 cm, T. 35 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
500 €

738   Klassizistische Portaluhr. Wohl deutsch. Um 1820.

Nadelholz, furniert, lackiert und partiell ebonisiert. Zweistöckiges Gehäuse über wenig breiterem Sockel. Dreistufige Treppe zwischen zwei Elfenbeinsäulen, dahinter dreiteiliges Spiegelkabinett mit Kabinetteinlage. Sechs Rosetten aus Messingguss an den Seiten und vier an der Front. Quadratischer Uhrenkasten mit großem Emailziffernblatt mit römischen Ziffern hinter stark gewölbtem Glas. Pendel an Fadenschlaufe, Zweitageswerk, Viertelstundenschlagwerk auf originaler Glocke - Grande Sonnerie.

Wir danken Herr Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Werk überholungsbedürftig. Ziffernblatt restauriert, etwas haarrissig. Ein Elfenbein-Schraubenköpfchen fehlt. Rosetten in den Zwickeln des Uhrturmes und an den Sockeln der Säulen sowie die bekrönenden Messingfiguren wohl spätere Zusätze.

H. 49,5 cm (ohne die Figur), B. 33,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

739   Regulator. Österreich. Um 1840/ 1850.

Palisander, auf Nadelholz furniert. Hochrechteckiger, dreiseitig verglaster Korpus mit reliefierter Architravbekrönung. Unterer Abschluß bikonkav prismatisch gearbeitet und durch einen hervorkragenden Sims akzentuiert. Die scharnierte Gehäusetür mit kleiner Hakenschließe versehen. Einteiliges Zifferblatt aus Opalglas mit römischen Ziffern und Stahlzeigern; Messinglunette. Leicht gewölbtes, rundes Pendel. Zylindrisches Gewicht an Aufhängung mit einer rund umfassten Sternenform. Marriage mit einem Achttage-Lenzkirchwerk.

Gangfähig. Zifferblatt mit einem Sprung. Zeiger und Lunette original. Lenzkirchwerk um 1900 ergänzt. Minimale Trocknungsrisse. Bekrönung mit kleinem Riß, das Gehäuse unscheinbar bestoßen und berieben.

H. 103 cm, B. 33 cm, T. 13,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
380 €

740   Regulator. Freiburg/ Schlesien. Um 1890.

Nussbaum, furniert und partiell ebonisiert. Hochrechteckiger, dreiseitig verglaster Korpus mit Architrav und profilierter Dreifachbekrönung. Schauseitig am Architrav ein reliefierter, ebonisierter Frauenkopf. Der untere Abschluß konkav prismatisch gearbeitet, mit profiliert-gedrechselter, abschließender Zapfenverzierung. Die Schauseite an den Kanten durch kannelierte, säulenförmige Verdickungen und profilierte Zapfenabschlüsse akzentuiert. Vordertür mit zwei Hakenschließen. Durch ...
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H. 128 cm, B. 43 cm, T. 19 cm.

Schätzpreis
780 €

741   Dreiteilige Uhrengarnitur. Frankreich. Um 1900.

Bronze und Messing, vergoldet, weißer Marmor. Hochrechteckiges, allseitig facettverglastes Uhrengehäuse mit reichem, reliefierten Trophäenschmuck auf mehrfach getrepptem Sockel mit glockenförmigen, akanthusblattverzierten Füßen. Mehrfach gestuftes, gekehltes Gesims mit vollplastischem Zierrat. Gewölbt verglastes, weißes Emailzifferblatt mit arabischen Zahlen, Minutenkranz und zarter polychromer Blumengirlande. Stellwelle über der Zwölf. Französisches Pendulenwerk - monogrammiert ...
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Uhr H. 46,5 cm, Kerzenleuchter H. 28,5 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.000 €

745   Paar Stühle. Friedrich Gottlob Hoffmann, Leipzig. Um 1795.

Friedrich Gottlob Hoffmann 1741 Belgern – 1806 Leipzig

Rotbuche oder Birnbaum, braun gebeizt. Konische, profilierte, ausgestellte Vierkantbeine, trapezoide Sitzfläche. Profilierte Zargen, die vordere nach unten gebogt. Leicht nach hinten ausgestellte Lehne mit Zierwerk in Form gekreuzter Spitzbögen und eingesetzter, geschnitzter Tulpenblüte, die rahmenden Leisten ebenfalls profliert. Sprungfederpolsterung mit Metallvergurtung.

"Ein Stuhl welcher wegen seiner simplen Form gefällt", so bewirbt der Leipziger Tischler-Unternehmer Hoffmann
...
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H. 91 cm, B. 47,5 cm, T. 44 cm, Sitzhöhe 49 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
1.400 €

746   Paar Stühle. Friedrich Gottlob Hoffmann, Leipzig. Um 1795.

Friedrich Gottlob Hoffmann 1741 Belgern – 1806 Leipzig

Rotbuche oder Birnbaum, braun gebeizt, klar lackiert. Konische, profilierte, ausgestellte Vierkantbeine, trapezoide, leicht gemuldete Sitzfläche. Profilierte Zargen, die vordere nach unten gebogt. Leicht nach hinten ausgestellte Lehne mit Zierwerk in Form dreier schlanker Palmenwedel auf stilisiertem Sockel mit Blattdekor. Die rahmenden Leisten ebenfalls profliert, die Kopfleiste mit geschnitztem Blüten- und Blattwerk. Schaumstoffpolsterung, gegurtet.

Vgl.: Abbildungen der vornehmsten
...
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H. 88 cm, B. 47,5 cm, T. 42 cm, Sitzhöhe 46 cm.

Schätzpreis
700 €
Zuschlag
600 €

747   Großer Vitrinenschrank (Bibliotheks- oder Sammlungsschrank). Süddeutsch. Mitte 19. Jh.

Kirsche auf Nadelholz furniert, teilweise ebonisiert, Nadelholz gebeizt. Hochrechteckiger, zweitüriger Korpus mit vorderseitig abgerundeten Ecken. Oberer Abschluß mit vorgeblendetem Dreieckgiebel, dieser mittig mit montiertem Beschlag. Leicht auskragender Sockel mit großem Schub, abgerundete Vierkantfüße. Die Türen jeweils zehnfach gefeldert mit ebonisierten Stegen, handgezogene Scheiben. Korpus innen dunkelbraun lasiert, vier herausnehmbare Einlegeböden. Die Schublade mit Fadenintarsien in Ahorn. Handhaben und Beschläge in Messing.

Ehemals mit einem geschweiften Aufsatz. Die Türen und der Schub später ergänzt bzw. erneuert (zum Teil unter Verwendung alter Teile). Der Dreiecksgiebel, die Schlösser, Bänder und Beschläge neu.

H. 225 cm, B. 131 cm , T. 46 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.300 €

748   Biedermeier-Schreibschrank. Deutsch. Wohl um 1830/ 1840.

Birke, lasiert und Wurzelholz auf Nadelholz furniert, teilweise ebonisiert. Hochrechteckiger Korpus mit leicht auskragendem Sockelgesims mit Schub, darüber zwei weitere Schübe, abgesetzte Vierkantfüße. Mehrfach gestuftes Kranzgesims mit abschließendem Schub und vorgeblendetem Dreiecksgiebel. Flache Schublade unterhalb des Giebels, gerahmt von ebonisierten Profilen, darunter nach vorn öffnende Pultklappe. Vierzoniges, vollständig herausnehmbares Eingerichte in architektonischem Aufbau. ...
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H. 172 cm, B. 104 cm, T. 55,5 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

749   Biedermeier-Beistelltisch. Um 1850.

Nußbaum (?) und -wurzel auf Nadelholz furniert, partiell ebonisiert. Konische, gerade Beine, Zarge mit zartem umlaufend ebonisierten Abschluß. Tischplatte überkragend und mit großem, querrechteckigen und von schmalen Bandintarsien eingefaßten Feld in Wurzelholzfurnier. Mittig ebenda medaillonförmige Einlegearbeit mit gemaltem Blattdekor. Aufgelegte Glasscheibe später ergänzt.

Wurzelfurnier stärker rissig und mit der Tendenz zur Ablösung. Partiell Trockenrisse. Vereinzelt minimale Wurmfraßspuren. Stellenweise kleinere Ausbesserungen. Glasplatte neu.

H. inkl. Glasplatte 76 cm, B. 88,5 cm, T. 58,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
440 €

750   Biedermeier-Stuhl. Süddeutsch. Wohl um 1850.

Kirsche auf Nadelholz, lackiert. Konische Vierkantbeine mit abgerundeter Außenkante, die Hinterbeine leicht ausgestellt. Gestaucht bogenförmige Rückenlehne mit doppeltvolutenförmigen Aussparungen. Roßhaarpolsterung.

Neu aufgepolstert und bezogen. Leichte Trocknungsrisse.

H. 93,5 cm x B. 48 cm, T. 43,5 cm, Sitzhöhe 46 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

751   Biedermeier-Stuhl. Süddeutsch. Wohl um 1840.

Esche (?), teils furniert. Konische, vorn s-förmig ausgestellte Vierkantbeine mit stilisiertem Abschluß. Bogenförmige Lehne mit geschweifter Querstrebe und verstärkter Mittelpartie im Dekor einer dorischen Säule. Sprungfederpolsterung mit Gurtung.

Neu aufgepolstert und bezogen.

H. 95 cm, B. 48 cm, T. 46 cm, Sitzhöhe 52 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

752   Biedermeier-Stuhl. Wohl um 1850.

Birke. Konische, leicht gebogt geschwungene Vierkantbeine. Dezent geschwungene Rückenlehne mit rückwärtig ausgestelltem Lehnenbrett und großem, ebonisierten Lyra-Dekor im zentralen Lehnenfeld. Roßhaarpolsterung, fixiert.

Neu aufgepolstert und bezogen. Stellenweise Wurmfraßspuren, teils fachgerecht verkittet.

H. 85,5 cm, B. 47 cm, T. 44,5 cm, Sitzhöhe 45 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

753   Biedermeier-Stuhl. Norddeutsch. Wohl um 1850.

Mahagoni auf Nadelholz furniert, Fadenintarsien in Ahorn. Konische, leicht nach vorn bzw. hinten ausgestellte Vierkantbeine. Leicht s-förmig geschwungene Rückenlehne mit formadäquatem Lehnenbrett und geometrischer Mittelstrebe, jeweils mit zarten Fadenintarsien. Sprungfederpolsterung.

Neu aufgepolstert und bezogen. Minimale Wurmfraßspuren im Blindholz.

H. 82 cm, B. 46 cm, T. 44 cm, Sitzhöhe 48,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

754   Aufsatzvitrine. Sachsen, sog. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

Nußbaum auf Eiche furniert, Eiche gebeizt, Fadenintarsien in Ahorn. Hochrechteckiger, zweiteiliger Korpus mit geschweiftem Gesims und gesprengtem Giebel. Zweitüriger, vorderseitig geschweifter unterer Kommodenteil auf hohen, leicht ausgestellten, geschweiften Beinen mit geschweift gesägten Zargen. Die Felderung der Türen gefladert, von Fadenintarsien eingefaßt. Geschweifte, leicht ausgestellte Füße. Schauseitig und an den abgestuften Ecken bronzierte Beschläge in C-Voluten- und ...
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H. 202 cm, B. 70 cm, T. 43 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
800 €

755   Aufsatz- Prunkvitrine. Wohl Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

Nußbaum und Nußwurzel auf Eiche furniert, Eiche gebeizt. Hochrechteckiger, zweiteiliger Korpus, dreiseitig geschweift. Kranzgesims mit gesprengtem Giebel, dieser optisch durch eine bronzierte Maske gefüllt. Vitrinenaufsatz dreiseitig im gestreckten Vierpaß verglast, rückwärtig verspiegelt, mit Tür und zwei gläsernen Einlegeböden. Das untere Kommodenteil mit zwei Schüben. Ausgestellte, geschweifte Füße. Schauseitig und an den abgerundeten Ecken bronzierte Beschläge in Feston- und C-Volutendekor. Handhaben und Beschläge in Messing.

Partiell leichte Trocknungsrisse; schauseitig kleinere Furnierausbrüche, stärker an der hinteren rechten Vitrinenkante. Am linken Vitrinenteil leichte, blasige Ablösung des Furniers. Schübe leicht verzogen und mit Trocknungsspalten. Glasböden mit minimalen Chips.

H. 198 x B. 115 x T. 55 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.000 €

756   Modell-Schrank. Deutsch (Dresden?). Wohl um 1870.

Nußbaum und Nußwurzel auf Nadelholz furniert, dieses partiell gebeizt. Eintüriger, hochrechteckiger Korpus mit geschweiftem Gesims und geschweift gesägter Zarge. Vertikal geschweiftes Türblatt, zweifach gefeldert und mit bronzierten Gußbeschlägen verziert. Leicht abgeschrägte Ecken, diese an Ober- und Unterkante ebenfalls mit bronzierten Beschlägen. Innen rotbraun gebeizt. Zwei herausnehmbare Einlegeböden. Sicherungskette für die Tür. Schlüssel erhalten.

Furnier an den hinteren Kanten bestoßen, Korpusoberseite stärker gebrauchsspurig. Beschlag am Schloß etwas locker.

H. 79 x B. 43 x T. 28,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

757   Halbschrank im Boulle-Stil. Frankreich. Napoleon III. Um 1860.

Nadelholz, furniert, ebonisiert und mit Metallmarketerie versehen; weißer Marmor. Hochrechteckiger Korpus mit gepaßtem Abschluß, eintürig. Schauseitig mit feiner Gittermarketerie sowie zahlreichen figürlichen und ornamentalen Bronzebeschlägen. Im längsovalen Mittelfeld großes bronziertes Relief eines von Blüten und Bäumen umgebenen Mädchens. Abgeschrägte Ecken, Seiten und Sockelzone mit Grotesken, Masken und umlaufenden Ornamenten. Zwei höhenverstellbare Einlegeböden. Geschweifter Sockel. Gesimskranz mit Kymaleiste. Formadäquate Marmorplatte.

Angeschmutzt. Marketerie mit Fehlstellen und Ausbrüchen, Ebonisierung partiell berieben. Tür mit größeren, durchgehenden Rissen; Sockelzone ebenfalls rissig, hier deutliche Verluste der Marketerie. Innenraum fleckig und berieben, Rückwand mit Trocknungsspalt. Marmorplatte kratzspurig und angeschmutzt. Schlüssel fehlt.

H. 108,5 x B. 87 x T. 42 cm.

Schätzpreis
480 €
Zuschlag
1.400 €

758   Kleiner Tisch. Sogen. Zweites Dresdner Barock. Um 1870.

Nußbaum auf Nadelholz furniert. Geschweifte Form im quergestreckten Vierpaß. Beine ausgestellt geschweift, geschweift gesägte Zargen. Bronzierte Gußbeschläge an vorderster Zarge und Beinen. Tischplatte überkragend.

Innenfeld der Tischplatte erneuert.

H. 77,5 cm, B. 92 cm, T. 66 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

759   Drei Historismus - Stühle. Spätes 19. Jh.

Rüster und Eiche (?), geschnitzt und gedrechselt, braun lasiert. Konische Vierkantbeine, die vorderen Beine mit plastisch ausgearbeiteten Tatzenfüßen. Die Ecken der vorderen Zargen durch eine doppelte Quaderform mit je einer reliefierten Blütenform akzentuiert. Die geraden Rückenlehnen mit symmetrischen, reliefiert ausgeführten Längsversprossungen und in ein bekrönendes Muschelwerk, seitlich in profiliert gedrechselte Ornamente mündend. Der untere Teil der Lehne im stoffbespannten Halbrund. Trapezförmige Sitzflächen. Sprungfederpolsterung mit Gurtung, weinroter Bezug.

Die Lehnen punktuell restauriert. Schauseitig Reste eines Zargendekors. Profilierungen der Zargenquader fehlen bzw. mit Bestoßungen und Materialverlust. Bezug erneuert, partiell minimal fleckig.

H. 100,2 cm, B. 44,5 cm, T. 42 cm, Sitzhöhe 50 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

760   Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, versilbert und mit Goldlack versehen. Teilweise mattiert. Breites Hohlkehlenprofil.

Oberfläche leicht korrodiert und unscheinbar rissig. Die Gehrungen minimal verzogen.

Ra. 60 x 50,5 cm, Falz 47 x 37,5 cm, Profil 7,5 x 4,5 cm.

Schätzpreis
280 €

761   Prächtiger Schmuckrahmen. Um 1920.

Holz, geschnitzt, masseverziert und bronziert. Sichtleiste profiliert mit zartem Kugel-Walm-Fries vor einer Hohlkehle. Dekorzone ansteigend mit geschweiftem Abschluß und Eck- und Mittelrocaillen über abfallender Hohlkehle mit dezenter Wiederaufnahme des Ornamentdekors.

Masse vereinzelt leicht rissig. Kleine Fehlstelle u.Mi. Gehrungen leicht verzogen.

Ra. 119 x 173 cm, Falz 97 x 149,5 cm, Profil 13 x 8,5 cm.

Schätzpreis
240 €

762   Jugendstil-Rahmen. Um 1900.

Holz, mit goldfarbener Blattmetallauflage und Überzug versehen, patiniert. Modelleiste. Aufsteigende Hohlkehle mit Platte als Sichtleiste. Dekorzone mit Mohnblütendekor, abschließend kleine Platte mit abfallender Hohlkehle.

Rahmen bestoßen, mit kleinen Fehlstellen und kleinen, unscheinbaren Ausbesserungen.

Ra. 73,5 x 63,7 cm, Falz 57,5 x 48 cm, Profil 7,5 x 3 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
360 €

763   Jugendstil-Rahmen. Um 1900.

Holz, teilweise holzmaseriert, teilvergoldet und patiniert. Modelleiste. Ansteigende Sichtleiste mit Karnies. Dekorzone mit floralem Band, stark ansteigende Hohlkehle und abschließendes kleines Karnies. Deutlich hinterschnitten.

Vergoldung unscheinbar mit Bronzefarbe aufgearbeitet. Holzmaserierung bestoßen und mit Kratzern.

Ra. 80,5 x 71 cm, Falz, 58,5 x 48 cm, Profil 11 x 5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
260 €

765   Deckenlüster. Wohl deutsch. 1. H. 20. Jh.

Messing, Kristallglas, geschliffen. Achtflammig. Rundstab mit unterem Rosettenabschluß und abgehängtem Pinienzapfen. Davon abgehend acht geschweifte Arme mit durchbrochen gearbeiteten, stilisiert blattförmigen Tropfschalen und profilierten Tüllen. Rundschaft mit zweifachem oberen Rosettenabschluß, der oberste mit kleinen geschweiften Armen. Reicher Prismenbehang.

D. 50 cm, H. ca. 70 cm.

Schätzpreis
600 €

766   Deckenkrone. Wohl deutsch. 20. Jh.

Messing, patiniert. Acht s-förmig geschwungene Arme mit ornamentalen Auflagen an einem mehrfach gegliedertem Balusterschaft mit gedrückt kugelförmigem Abschluß. An einer Gliederkette mit glockenförmigem Deckenabschluß.

Ein Arm etwas verbogen.

D. 68 cm, H. ca. 50 cm (ohne Kette).

Schätzpreis
180 €

767   Deckenlampe. Wohl italienisch. Wohl 1960er Jahre.

Metall, verchromt. Gelb und weiß getönter Kunststoff. Dreiflammig. Rundstabschaft mit ringförmigem unteren Abschluß. Drei im rechten Winkel abgehende Rundstabarme mit jeweils einem Rundstab-Schirmhalter. Segmentkugelförmige Lampenschirme, schraubmontiert. Höhenverstellbar mittels eines Gegengewichts über zwei Rollen. Zylindrischer Deckenabschluß. Alt elektrifiziert.

D. 46 cm, H. max. 130 cm.

Schätzpreis
350 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 375 € inkl. MwSt) **

768   Deckenampel. Um 1910.

Messing und weißes, opakes Glas. Einflammig. Sechsfach facettierter Lampenschirm mit reliefiertem, architektonisch gegliederten Dreipaßbogendekor. Innerhalb perspektivische Landschaftsszenen in violetter Camaïeu-Malerei. Die Zwickel in Form von reliefierten Schindeln. Der diskusförmige Abschluß mittels bikonkaver, kannelierter Einschnürung akzentuiert. Kurzer, kannelierter Rundstabschaft an einer Gliederkette mit glockenförmigen Deckenabschluß. Elektrifiziert.

Aufhängung erneuert. Schirm partiell unscheinbar berieben.

H. 106 cm.

Schätzpreis
180 €

769   Jugendstil- Deckenlampe. Frühes 20. Jh.

Messing und opakes, weißes Glas. Dreiflammig. Zweistrahliges, volutenförmig geschweiftes Gestänge, in stilisierte Blatt- und Traubenformen auslaufend. Zentral ein zylindrischer Schirm aus stabförmigem Lüsterbehang, flankiert von zwei gedrückt birnenförmigen Schirmen, diese unterseitig mit Kerbschliffstern. Kurzer, am Gestänge ansetzender Rundstabschaft; kelchförmiger Deckenabschluß mit reliefiertem Akanthusblattdekor. Elektrifiziert, Schraubfassungen.

Gestänge minimal patiniert, der Lüsterbehang unscheinbar berieben.

H. 127 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

770   Paar Blaker. Wohl Deutsch. Um 1930/ 1935.

Messing. Zweiarmig. Vielfach geschweifte, schildförmige Kartusche, partiell durchbrochen gearbeitet und mit kleiner, halbrund geschwungener Konsole. An dieser ansetzend, zwei s-förmig geschwungene Hohlrundstäbe, mit glockenförmigen Kerzenhaltern und leicht gewölbten Tropfschalen. Zylindrische Papptüllen über den Schraubfassungen. Verso Aufhängevorrichtung.
Elektrifiziert. Partiell unscheinbar patiniert, ein Arm minimal gedellt.

H. 21,5 cm, T. 14 cm.

Schätzpreis
230 €

771   Tischlampe. Deutsch. 1. Viertel 20. Jh.

Messing, bernsteinfarben getöntes Pressglas. Zweiflammig. Rundstabschaft, im unteren Bereich mehrfach gegliedert auf haubenförmigem Rundfuß. Der obere Abschluß in Form eines durchbrochen gearbeiteten Schleifenornaments. Zwei abgehende, gebogte Rundstabarme mit je einer Lampenfassung. Die glockenförmigen Lampenschirme mit reliefierter, vertikal gegliederter, geschweift gerippter Wandung und wellig gekniffenem Mündungsrand. Alt elektrifiziert.



Lampe mit hochgezogenem beschwerten Rundfuß und zwei blütenförmigen Glasschirmen an einem Rundstab mit ornamentaler Bekrönung.

Kleine Delle oberhalb des Fußes. Kabelummantelung defekt.

H. 47 cm.

Schätzpreis
120 €

775   Turkmene. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Gleichmäßig durchgemusterter Teppich in kräftigen Rot-, Blau und Beigetönen. Achteckiges Grundmotiv über vier Reihen, welches in den Bordüren leicht abgewandelt wieder aufgegriffen wird. Flache Kanten an den Langseiten, kurze Fransen in Wollweiß.

250 x 185 cm.

Schätzpreis
3.200 €

776   Gabbeh. Fars, Persien. Wohl 1850.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Mittelfeld in kräftigem Senfgelb mit drei ineinander übergehenden Rauten in sattem Rostrot. Im Zentrum eine Lebensbaumdarstellung sowie Blüten-, Tier- und Vasenmotive. Bordüren mit vier Dekorzonen, bestehend aus floralen und abstrakten Mustern. Verstärkte Kante, Fransen in Braun und Wollweiß.

Mit kleinen Fehlstellen im Flor.

212 x 123 cm.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
800 €

777   Gabbeh. Fars, Persien. Um 1850.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Schwarzes Mittelfeld mit drei großen Rauten. Das Innenfeld ist mit vielen Ornamenten gefüllt: stilisierten Lebensbäumen, Blüten, Giraffen und geometrischen Mustern. Die Anordnung der Symbole ist asymmetrisch. Auch die Elefantendarstellungen in den Bordüren wechseln sich in unterschiedlichen Farben ab. Kleine Kästchenreihen an den Abschlüssen der Langseiten, Kurze Fransen in Braun und Wollweiß an den Kurzseiten.

Leicht verzogen.

160 x 110 cm.

Schätzpreis
550 €

778   Wohl Kazak. Kaukasus. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Mittelfeld in kräftigem Dunkelrot und mit abgetreppten Rauten in Blau-, Gelb- und Brauntönen verziert. Fond großzügig mit geometrischen Formen und stilisierten Blütenmotiven gestaltet. Die Bordüren bestehen aus drei floralen Dekorzonen in Beige, Rot und Blau. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.

180 x 120 cm.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €

779   Kelim. Wohl Ghashgai, Persien. 2. H. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe. Zentralfeld in kräftigem Dunkelrot und mit geometrischen Mustern in Senfgelb-, Blau- und Rottönen. Umlaufende Bordüre in Wollweiß mit vielfarbigen stilisierten Lebensbaummuster. Schlitz-Kelim mit gleichem Bild auf beiden Seiten. Langseiten mit verstärkten Kanten, Fransen in Wollweiß.

200 x 120 cm.

Schätzpreis
180 €

780   Kelim-Golbarjasta. Afghanistan. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe mit geknüpften Segmenten. Sandfarbenes, gezacktes Medaillon auf dunkelblauem Grund. Im Zentrum mit einem Quadrat in Blau und Rottönen dekoriert, ebenfalls gezackt. Stilisierte Blumenmotive auf dem Fond, Bordüre mit fein gewebten Ornamenten in Wollweiß und Rot. Kantenbegrenzung durch verschiedenfarbige Streifen. Verstärkte Kanten.

155 x 150 cm.

Schätzpreis
300 €

781   Kelim. Persien. Um 1960.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe. Läufer mit lachsfarbenem und dunkelblauem Mittelfeld. Die darin befindlichen Rhomben mit Blütenmotiven in vor- und zurückspringender Linienführung. Dadurch besitzt der Schlitz-Kelim einen flirrenden optischen Effekt. Die hellblaue Bordüre ist mit einem Blumenmuster durchwirkt. Flache dunkelgrüne Kante, an den Kurzseiten lange Fransen in Wollweiß.

230 x 60 cm.

Schätzpreis
150 €

782   Kelim. Senneh, Persien. Wohl um 1930.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe. Medaillon mit stilisierten Blumenmotiven, das in den Zwickeln wiederkehrt. Bedecktes Innenfeld in dezenten Rot- Beige- und Blaunuancen. Umlaufende Bordüre mit gleichmäßigem geometrischem Muster. Flache Kanten, Fransen in Wollweiß, an der jeweligen Kante in unterschiedlicher Knüpftechnik.

160 x 108 cm.

Schätzpreis
180 €

783   Grob gewebter Überwurf. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe aus zwei zusammengenähten Teilstücken in Grün, Orange, Wollweiß und Dunkelrot. Rautenmusterung. Zwei Ränder leicht verstärkt, die anderen beiden grob umgenäht.

200 x 155 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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