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KatNr. 1021 Koppchen. Meissen. Um 1721-1731.

1021   Koppchen. Meissen. Um 1721-1731.

Porzellan, glasiert. mit zahlreichen kleinen, stark transparenten, speckigen Einschlüssen. Glockenförmiger Korpus über kleinem, abgesetzten Standring. Unterseits die etwas undeutliche Caduceusmarke in Unterglasurblau.

Wandung mit sehr vereinzelten, oberflächlichen, unscheinbaren Kratzspuren. Standring mit flachem, unscheinbaren Glasurchips (L. 2 mm). Standring innen mit Rissspur, teils unter der Glasur, ebenda Glasur mit Bläschenbildung.

H. 4,6 cm, D. 7,4 cm. 600 €
Zuschlag 500 €
KatNr. 1022 Tasse und Untertasse
KatNr. 1022 Tasse und Untertasse

1022   Tasse und Untertasse "Prunuszweige". Meissen. Wohl um 1745.

Porzellan, glasiert. Glockenförmiger Korpus mit J-Henkel über kleinem, abgesetzten Standring. Die Untertasse gemuldet. Außenwandung von Tasse und Untertasse mit reliefierten Belegen in Form von Prunuszweigen. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie jeweils eine Prägeziffer.

Tasse und Untertasse aus der Zeit später ergänzt. Mündungsrand an zwei nebeneinander liegenden Stellen restauriert (L. je 10 mm). Innenwandung der Tasse mit herstellungsbedingten Brandrissen. Glasur im Bereich der Henkel mit Bläschenbildung.

Tasse H. 4,6 cm, D. 8 cm, Untertasse D. 13,5 cm. 240 €
KatNr. 1023 Schale mit Blütenbelag nach Johann Jacob Irminger. Meissen. 1750.

1023   Schale mit Blütenbelag nach Johann Jacob Irminger. Meissen. 1750.

Johann Jacob Irminger 1635 (?) Zürich – 1724 Grimma

Porzellan, glasiert. Gemuldete Form mit geschweiftem Rand und dem Reliefzierat "Altozier". Ebenda mit plastischen Blütenbelegen, sogenannten "Irmingerschen Belegen" nach Johann Jacob Irminger (um 1635-1724). Unterseits mit der (später?) einfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau.

Vgl. Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter, 2010, S. 173.

Rand mit flachem Chip (2 x 1,3 mm). Blütenbelag teils bestoßen und partiell fehlend. Form einer Seite unregelmäßig. Glasur mit Kratzspuren und herstellungsbedingten Masse- und Glasurunebenheiten.

D. ca. 24,5 cm. 60 €
Zuschlag 50 €
KatNr. 1024 Tasse

1024   Tasse "Dulong". Meissen. Um 1750.

Porzellan, glasiert. Runde, gemuldete Form mit aufwärts gebogtem Henkel über kleinem, abgesetzten Standring. Wandung mit dem Reliefdekor "Dulong". Unterseits mit der einfach durchschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der Prägeziffer "4".

Standring umlaufend mit minimalen Bestoßungen. Herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten.

H. 4,7 cm. 80 €
KatNr. 1025 Becher in nordböhmischer Art. Meissen. Um 1820.

1025   Becher in nordböhmischer Art. Meissen. Um 1820.

Porzellan, glasiert und goldstaffiert. Konisch geweitete, facettierte Form mit abgesetztem, glatten Mündungsrand über einem ausgestellten, passig geschweiften Stand. Die Facetten mit einem steinelschliffartig gekerbten Dekor. Unterseits mit der unterglasurblauen Schwertermarke, unterhalb mit einer "I" in Aufglasurgrün sowie mit weiteren Ziffern. Des Weiteren die geritzte Modellnummer "F 89" und Prägeziffer "15".

Fuß mit Restaurierung (L. 45 mm) und unterseits etwas flachem Materialverlust. Vergoldung minimal berieben.

H. 11,4 cm. 60 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1026 Seltene Tasse mit antikisierendem Relief / Untertasse. Meissen. 1. H. 19. Jh.
KatNr. 1026 Seltene Tasse mit antikisierendem Relief / Untertasse. Meissen. 1. H. 19. Jh.

1026   Seltene Tasse mit antikisierendem Relief / Untertasse. Meissen. 1. H. 19. Jh.

Biskuitporzellan sowie Porzellan, glasiert, goldstaffiert. Kelchform mit Ohrenhenkel über einem Rundstand. Auf der Wandung ein antikisierendes Relieffries über einem Blatt- und Lotusfries. Die Untertasse gemuldet und auf der Fahne mit einem reliefierten Blattspitzenfries. Unterseits jeweils die Knaufschwerter in Unterglasurblau, unterhalb mit einem vertikalen, auf der Tasse geprägten, auf der Tasse gemalten Strich. Die Tasse mit der Modellnummer "Q 88".

Untertasse ergänzt. Das Relief der Tasse mit feinen Brandrissen. Vereinzelt herstellungsbedingte Oberflächenunebenheiten.

Tasse H. 9 cm, Untertasse D. 12,8 cm. 500 €
KatNr. 1027 Teekanne

1027   Teekanne "Schwanenhenkel". Meissen. Um 1820.

Porzellan, glasiert und goldstaffiert. Balusterform über Rundstand mit geschwungenem Ausguss und Schwanenhenkel. Flacher Deckel mit Zapfenknauf. Unterseits die Knaufschwerter mit "I" in Unterglasurblau, des Weiteren eine Prägeziffer sowie eine Ziffer in Aufglasurgold.

Deckel ergänzt und mit Chip an der Innenseite. Wandung vereinzelt mit minimalen Kratzspuren, die Vergoldung punktuell unscheinbar berieben. Minimale Glasur- und Masseunebenheiten.

H. 21,5 cm. 360 €
KatNr. 1028 Potpourri-Vase in Amphorenform. Meissen. Um 1870.
KatNr. 1028 Potpourri-Vase in Amphorenform. Meissen. Um 1870.

1028   Potpourri-Vase in Amphorenform. Meissen. Um 1870.

Biskuitporzellan. Amphorenform mit hochgezogenen Henkeln über Rundstand, auf eine Plinthe montiert. Durchbrochen gearbeiteter Deckel, der Knauf in Form eines Lorbeerkranzes mit Schleife. Stand und Deckel mit umlaufendem Lorbeerkranz. Unterseits die geprägten Knaufschwerter im Dreieck für Biskuitporzellan, die Modellnummer "G47" sowie die geprägte Formernummer.

Partiell minimale Masseunebenheiten, die Lorbeerkränze sowie eine Henkelinnenseite mit minimalen, feinen Brandrissen.

H. 25,7 cm. 220 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 1029 Zierteller mit Reliefdekor. Meissen. Spätes 19. Jh.

1029   Zierteller mit Reliefdekor. Meissen. Spätes 19. Jh.

Porzellan, glasiert und poliert sowie mattiert goldstaffiert. Gemuldete, runde Form mit einem geschweiften Rand. Zentral reliefierte Blattformen, flankiert von ebenfalls reliefierten C-Voluten- und Rankenornamenten. Unterseits mit den Knaufschwertern in Unterglasurblau, der Modellnummer (etwas undeutlich), grünen sowie unterglasurblauen Ziffern sowie einer Prägeziffer.

Staffierung teils deutlicher berieben.

D. 28,5 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1030 Seltene Tasse mit Untertasse. Meissen. Um 1820.

1030   Seltene Tasse mit Untertasse. Meissen. Um 1820.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie goldgehöht. Tasse in Glockenbecherform, der Ohrenhenkel am Ansatz mit jeweils einem Blattreliefdekor. Die Untertasse gemuldet. Tasse und Untertasse mit einem matten, kobaltblauen Fond, darauf jeweils ein schabloniertes, stilisiertes und liniertes Blütenblattdekor, die Tasse mit drei goldstaffierten, teils polierten Sternformen. Spiegel der Untertasse mit einem Blütenbukett. Die Ränder mit Goldfaden. Unterseits jeweils die Schwertermarke mit "I" in Unterglasurblau sowie verschiedene Prägezeichen.

Untertasse mit Verfärbungen der mattblauen Farbschicht. Vergoldung der Konturen nahezu vollständig berieben.

Tasse H. 8,8 cm, D. 8,2 cm, Untertasse D. 13,5 cm. 180 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 1031 Ansichtentasse
KatNr. 1031 Ansichtentasse

1031   Ansichtentasse "Dresden". Meissen. Um 1820.

Porzellan, glasiert, mit Umdruckdekor, koloriert. Glockenbecherform mit abgesetztem Rundstand sowie mit einem Ohrenhenkel mit reliefiertem Blattdekor. Schauseitig mit der Ansicht Dresdens ("Canaletto Blick"), unterseits in Schwarz bezeichnet "Dresden". Ebenfalls unterseits mit der Schwertermarke, unterhalb mit "I", in Unterglasurblau.

Chip am Stand (1x0,5 cm). Glasur am Mündungsrand etwas berieben.

H. 9 cm. 150 €
Zuschlag 90 €
KatNr. 1032 Teller

1032   Teller "Mädchen mit Singvogel" ("Pâte-sur-pâte"). Meissen. 1935-1947.

Porzellan, glasiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Russischgrüner Fond, im Spiegel das Profil eines Mädchens mit Singvogel auf der Hand in Pâte-sur-pâte-Technik, der Rand mit Goldfaden. Unterseits die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Drehernummer sowie eine weitere Prägeziffer.

Bei der Pâte-sur-pâte-Technik werden kameenartige, weiße Reliefs erzeugt, die sich effektvoll vom farbigen Grund abheben.

Fond im Spiegel und am Übergang zur Fahne mit Kratzspuren, der Goldfaden etwas berieben.

D. 17,5 cm. 250 €
Zuschlag 240 €
KatNr. 1033 Paar Teller mit reliefiertem Flechtbanddekor. Meissen. 1930er/1940er Jahre.

1033   Paar Teller mit reliefiertem Flechtbanddekor. Meissen. 1930er/1940er Jahre.

Porzellan, glasiert und mit seladongrünem Fond. Flache Form mit abgesetzter Fahne, diese mit einem reliefierten Flechtband mit Kugelfries und Blüten. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modellnummer "F. 380/55", eine weitere Ritznummer "846" sowie die Drehernummer.

Sehr unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten aus dem Herstellungsprozess, ein Teller am Rand mit kleinem Brandriss.

D. 23,9 cm. 240 €
KatNr. 1034 Teller

1034   Teller "Bunte Bukettmalerei". Meissen. Wohl Mitte 18. Jh.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Reliefzierat "Gotzkowsky". Gemuldete Form mit passig geschweifter Fahne. Der Spiegel mit Blütenbuketts, umrahmt von einem reliefierten Floraldekor. Auf der Fahne ebenfalls ein florales Reliefdekor alternierend mit kleinen Blütenbuketts. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie eine Prägeziffer "22".

Teils minimale Glasurfehlstellen, insgesamt etwas deutlichere Masse- und Glasurunebenheiten.

D. 24,8 cm. 80 €
Zuschlag 60 €
KatNr. 1035 Mokkatasse und Untertasse
KatNr. 1035 Mokkatasse und Untertasse

1035   Mokkatasse und Untertasse "Manieristische, bunte Blütenzweige und Schuppendekor in Purpur". Meissen. Ca. Mitte 18. Jh.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und goldgehöht. Halbkugelförmiger Korpus über kleinem, abgesetzten Standring, Ohrenhenkel. Die Untertasse gemuldet. Auf Wandung und Spiegel das Dekor "Schuppenmosaique" in Purpur sowie zentral in einer dreipassigen Kartusche jeweils drei Blütenbuketts in alter Manier. Die Ränder mit Zahnkante. Unterseits die teils undeutlichen Schwertermarken in Unterglasurblau.

Tasse und Untertasse ergänzt. Vereinzelt feine Kratzspuren und minimaler Abrieb der Staffierung. Herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten. Rand der Untertasse mit einer Verfärbung.

Tasse H. 4,4 cm, D. 7,7 cm, Untertasse D. 13,1 cm. 150 €
KatNr. 1036 Zwei Koppchen

1036   Zwei Koppchen "Deutsche Blume in alter Manier". Meissen. Mitte 18. Jh.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Glockenförmige Korpi über kleinen, abgesetzten Standringen. Auf den Wandungen sowie im Spiegel jeweils mit Blumenmalerei in alter Manier. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie Prägeziffern, ein Koppchen mit Malernummer in Purpur.

Die Koppchen mit teils deutlichen Kratzspuren. Die Glasur am Standring eines Koppchens partiell matt, zudem mit minimalen Chips am Standring, An der Außenwandung mit einer Eindellung.

D. 8 cm, H. 4,7 cm / D. 7,7 cm, H. 4,5 cm. 60 €
KatNr. 1037 Walzenkrug
KatNr. 1037 Walzenkrug
KatNr. 1037 Walzenkrug
KatNr. 1037 Walzenkrug

1037   Walzenkrug "Rote Rose mit Vergissmeinnicht". Meissen. 1775-1814 mit Montierung und der Medaille "Siege der Republik Venedig über die Türken". 1687.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und 12-lötiges Silber, montiert. Zylindrischer Korpus mit Wulsthenkel. Auf der Wandung bunte Bukettmalerei mit Rose und Vergissmeinnicht. Unterseits die kobaltblaue Schwertermarke mit Stern auf unglasiertem Boden, eine Prägeziffer sowie mit einer Malerziffer in Aufglasurpurpur. Der montierte Deckel umlaufend auf dem Deckel mit gravierten Monogrammen und Jahreszahlen von 1721 bis 1794. Zentral eine reliefierte, hochovale Medaille auf die Siege der Republik Venedig über die Türken von 1687. Schauseitig auf einem Stufenpostament thronender Doge Marcantonio Giustinian und Senatoren, die Unterwerfung der vor ihm knieenden Brüder Mustafa Pascha und Hassan Pascha entgegennehmend. Oberhalb die Inschrift "PARCERE SUBIECTIS ET DEBELLARE SUPERBOS SCIT NOBILIS IRA LEONIS." sowie an der Seite "SERENISSIMI LEONIS ALATI SOLO SALOQUE TURCARUM VICTORIS TRIUMPHALE FLORILEGIUM 1687." Verso der steigende Markuslöwe mit Schwert und Delfin als Symbol für die Seemacht Venedigs. Oberhalb die INschrift "EX UTROQUE VICTOR.". Die Montierung am Deckel verso sowie am Stand mit der Stadtmarke Bautzen sowie einer Meistermarke "CB" im Herz (nicht aufgelöst).

Korpus mit durchgehendem Haarriss, die Wandung flächig fachmännisch restauriert. Die ältere Montierung später ergänzt. Standmontierung locker sitzend und mit vereinzelten unscheinbaren Dellen. Medaille mit feinen Altersspuren.

H. ges. 19,5 cm. 4.200 €
KatNr. 1038 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1038 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1038 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1038 Barocker Walzenkrug
KatNr. 1038 Barocker Walzenkrug

1038   Barocker Walzenkrug "Bunte Bukettmalerei, Deutsche Blume". Meissen. Um 1745.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Zylindrischer Korpus mit Wulsthenkel. Auf der Wandung alte Blumenmalerei nach Stichvorlagen, unter anderem mit Rose, Tulpe, Anemone, Goldlack, Vergissmeinnicht und Federnelke. Der flache Deckel mit einem Knauf in Form einer plastisch ausgeformten Erdbeere mit Blattzweig. Oberseite des Henkels mit einer kleinen, runden Aussparung für eine Montierung. Unterseits mit der kobaltblauen Schwertermarke auf unglasiertem Boden.

In den Jahren um 1745 entwickelte sich aus der Holzschnittblumenmalerei das Dekor "Deutsche Blume", welches sich gleichfalls an Stichvorlagen orientierte, allerdings Blüten meist zu Buketts vereinte sowie lineare Begrenzungen im Gegensatz zu den "ombrierten Blumen" vermied. Merkmale beider Dekorarten vereint der hier angebotene Walzenkrug und veranschaulicht damit den fließenden Übergang. Während eine deutlich reduzierte Konturierung der Blüten sowie beginnend ausdrucksvoll gewundene Zweige in Richtung Manierblumenmalerei weisen, steht die gestreute, überwiegend etwas steife Anordnung der Blütenzweige in der Tradition der Holzschnittblumenmalerei.

Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter. 2010, S. 15; zur Form vgl. S. 236, Kat.Nr. 154.

Sonntag, H.: Die Sprache der Blumen. Leipzig 1999, S. 14f.

Stand mit zwei stecknadelkopfgroßen, ganz unscheinbaren Chips. Glasur mit vereinzelten, minimalen, herstellungsbedingten Fehlstellen an Rand und Henkel. Boden innen mit kleinem Brandriss unter der Glasur.
Deckel alt restauriert, Stiel des Erdbeerzweigs fehlend, kleine Ausplatzungen. Mit einem zweiten, neu gefertigten Deckel.

H. 17,2 cm (mit Deckel). 1.700 €
KatNr. 1039 Terrinendeckel
KatNr. 1039 Terrinendeckel
KatNr. 1039 Terrinendeckel
KatNr. 1039 Terrinendeckel

1039   Terrinendeckel "Keiler und Bär". Meissen. Wohl Mitte 18. Jh./Klassizistischer Terrinendeckel. Unbekannte Manufaktur. Spätes 18. Jh.-Frühes 19. Jh.

Johann Gottlieb Kirchner 1706 Merseburg – 1768 Dresden

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und partiell goldgefasst. Ovale Haubenform, der steil hochgezogene Kronenknauf durchstochen und mit Reliefzierat in Form eines Blattfrieses. Auf der Wandung schauseitig und verso ein Bären- und Keilerdekor in Außerhausmalerei. Ungemarkt. Terrinenmodell wohl von Johann Gottlieb Kirchner aus dem Jahr 1727.

Vgl. Rückert, R.: Meissener Porzellan 1710-1810. Ausstellung im Bayrischen Nationalmuseum München. München, 1966. KatNr. 638 mit Abb.

Der zweite Terrinendeckel leicht gewölbt, mit facettierter Wandung und ausladendem, profilierten Knauf mit Volutenornamenten. Ungemarkt.

Vergoldung partiell etwas berieben, minimale Brandrisse. Unscheinbarer Haarriss am Rand.
Die zweite Terrine mit Brandrissen und minimalen Chips am Deckelinnnenrand.

26,8 x 22,5 cm, H. 18 cm / D. 23,5 cm, H. 15,3 cm. 120 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 1040 Teller

1040   Teller "Bunte Bukettmalerei". Meissen. Mitte 18. Jh.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Leicht gemuldete Form, die Fahne mit dem Reliefzierat "Altozier". Im Spiegel ein Blütenbukett, auf der Fahne gestreute Blütenzweige, der Rand mit Goldfaden. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Prägeziffer "16".

Spiegel und Staffierung etwas kratzspurig. Der Goldfaden berieben. Standring mit unscheinbaren Chips.

D. 24,3 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 1041 Zierteller

1041   Zierteller "Früchte- und Blumenmalerei". Meissen. Um 1760.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Leicht gemuldete Form. Im Spiegel ein Reliefzierat in Form konzentrisch angeordneter Füllhörner mit profilierten, sich überlappenden Bögen, welche auf der Fahne durchbrochen gearbeitet weitergeführt werden. Der Spiegel zusätzlich mit einem Blüten- und Früchtedekor in alter Manier. Der Rand mit Goldfaden. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie die Prägeziffer "22".

Goldfaden etwas berieben, Glasur mit feinen Kratzspuren, die Fahne mit vier minimalen Restaurierungen. Vereinzelt herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten.

D. 23,3 cm. 180 €
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