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| AUKTION 56 | 16. Juni 2018 |
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Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau
Radierung auf kräftigem, wolkigen "VON ZENGEN"- Bütten mit Wasserzeichen Mi.li. In der Platte unterhalb der Darstellung in Französisch ausführlich betitelt. Signiert "Peint dessiné, et gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Pein.[tre] R.[oial]" und abweichend datiert "1748" u.re. sowie u.li. bezeichnet "Ce tableau fait par ordre de S.M. Le Roy de Pologne et Elec. de Sax. & & &". Das Wappen von gesonderter Platte radiert. Verso mit dem gestrichenen Stempel des Kupferstich-Kabinetts
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Pl. 54 x 84 cm, Bl. 60,6 x 89,5 cm.
Jacques Philippe Le Bas 1707 Paris – 1783 ebenda
Radierung und Kupferstich auf kräftigem Kupferdruckpapier. In der Platte signiert "Gravé par J. Ph. Le Bas Graveur du Cabinet du Roy" u.re., mittig ausführlich betitelt, datiert und bezeichnet sowie mit einem Wappen versehen, u.li. bezeichnet "Inventé dessiné et dirigé par J.M. Wies Graveur de la Ville de Strasbourg".
Fachmännisch gereinigter Zustand. In den Randbereichen partiell leicht angegraut, am re. Rand mit gräulichen Fleckchen, insgesamt sehr vereinzelt mit unscheinbaren Stockfleckchen. Blatt mit geglättetem Mittelfalz, mittig oberhalb der Einfassungslinie mit einem segmentbogenförmigen, fachmännisch geschlossenen Riss (ca. 6,5 cm). Blattecke u.li. mit kleinem Materialverlust, u.re. geknickt.
Pl. 45 x 77,8 cm, Bl. 48,7 x 80 cm.
003 Stefano della Bella, Zwei Blätter aus "Nouvelles inventions de Cartouches". 1647.
Stefano della Bella 1610 Florenz – 1664 ebenda
Radierung auf Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in der Platte signiert "S. Della Bella fecit" und nummeriert "5" bzw. "7", ein Blatt bezeichnet "cum Privil Regis". Blatt 5 und 7 der Folge "Nouvelles inventions de Cartouches" mit zwölf Blättern. Zusammen im Passepartout montiert und im Metallwechselrahmen gerahmt.
De Vesme 1019; 1021.
Am re. Rand bis über den Plattenrand geschnitten. Angeschmutzt, fleckig und wellig.
Pl. je. 12,3 x 9 cm, Bl. max. 15,4 x 10 cm, Ra. 30,5 x 40,5 cm.
004 Johann Martin Bernigeroth "Honori et Memoriae Serenissimi Principis Christiani Augusti". 1750.
Johann Martin Bernigeroth 1713 Leipzig – 1767 ebenda
Kupferstich auf Bütten. In der Platte u.re. bezeichnet "J.M.Bernigeroth fec. Lipsiae 1750" und li. "J. C. Schütze Architectus Regis Pol. delin.". In der floralen Kartusche am u. Rand lateinisch betitelt. Am o. Rand im Medaillon betitelt und im Bogen mit lateinischem Nachruf versehen. Weitere Inschrift im Monument.
Memorial-Monument für Christian August (1690–1747), Fürst von Anhalt-Zerbst.
Bis nahe an den Plattenrand geschnitten, Ränder ungerade. Minimal gebräunt. Drei waagerechte Knickspuren. Kleiner Einriss am re. Rand. Mehrere hinterlegte Einrisse, dort leicht gebräunt.
Pl. 72 x 51 cm, Bl. 73,5 x 51,5 cm.
005 Petrus Bertius und Daniel Meisner, Konvolut von drei Ansichten von Dresden und Meissen. 17. Jh.
Petrus Bertius 1565 Bevern/Flandern – 1629 Paris
Eberhard Kieser 1583 Kastellaun – 1631 Frankfurt/Main
Daniel Meisner 1585 Komotau (Böhmen) – 1625 Frankfurt/Main
Kupferstiche auf Bütten. Jeweils in der Platte bezeichnet. Zwei Arbeiten verso mit Text. Zwei Blatt aus: Commentariorum Rerum Germanicarum. Herausgegeben von Petrus Bertius. Ein Blatt aus: Thesaurus philopoliticus, nach 1638 Sciographia cosmica. Herausgegeben von Daniel Meisner und Eberhard Kieser. Jeweils im Passepartout montiert.
Altersbedingt gebräunt und etwas fleckig.
Bl. 18,3 x 22,8 cm.
Willem Janszoon Blaeu 1571 Alkmaar – 1638 Amsterdam
Kupferstich, altkoloriert, auf kräftigem Bütten. Titelkartusche mit einem Reiter und einem Bauern mit Kohlkopf in der Hand in der Ecke u.li. Kartusche mit dem Wappen von Jülich und Berg o.re. Meilenzeiger und Globus, von zwei mit Zirkeln spielenden Putten flankiert u.re. Erschienen in: Theatrum Orbis Terrarum sive Atlas Novus.
Gebräunt und lichtrandig, vereinzelte kleine Flecken. Typischer Mittelfalz, dort am u. Rand eingerissen. Kaschierung am re. Rand.
Pl. 38 x 49 cm, Bl. 54 x 63 cm.
007 Elias Busch, Figürliche Szene an einem Opferaltar. 1672.
Elias Busch Erste Erw. 1677 – letzte Erw. 1679 Dresden
Aquarell auf bläulichem Papier. Verso mit einer Bildniszeichnung in Blei. In Tinte ausführlich bezeichnet "Dieses aus Gunst/ Und nicht aus Kunst./ Zum freundlichen/ Andenken./ den […] und kunsterfahrenen/ Gottfried Wilhelm Raeder./ Elias Busch/ Mahlergesell/ Anno. 1672 Monat Februar/ a: Dresden". An den u. Ecken auf Untersatzpapier montiert, dort von fremder Hand bezeichnet sowie mit einem Stempelfries eingefasst.
Leichte Randläsionen, etwas gebräunt. Untersatz ungerade geschnitten und angeschmutzt
16,8 x 12 cm, Unters. 24 x 19,8 cm.
Henri Abraham Chatelain 1684 Paris – 1743 Amsterdam
Z. Châtelain
Nicolas Gueudeville
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. Erschienen im "Atlas Historique" von Z. Châtelain und Nicolas Gueudeville, Amsterdam, 1705-1739.
Karte von Europa, dem Orient und Nordafrika umgeben von Familiengenealogien.
Leicht gebräunt und etwas fleckig. Hinterlegte Mittelfalte. Ecke u.li. mit Materialverlust.
Pl. 39,5 x 50,5 cm, Bl. 44,8 x 52,3 cm.
009 Giacomo Cavedone (zugeschr.), Grablegung Christi. 1. H. 17. Jh.
Giacomo Cavedone 1577 Sassuolo – 1660 Bologna
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "J. CAVEDONE". Verso auf dem Keilrahmen re.o. ein altes Papieretikett eines Restaurators, darauf typografisch bezeichnet. Auf ob. Keilrahmenleiste in Blei vermerkt "Andrea Celesti ?". In einer profilierten, versilbten und vergoldeten, teils patinierten Kreidegrundholzleiste gerahmt.
Wachsdoubliert. Alterungsbedingtes Krakelee. Mehrere, teils farblich abweichende Retuschen auf der Bildfläche verteilt. Kleine Malschicht-Fehlstelle Mi.li. sowie leichter Abrieb im Falzbereich. An vertikal verlaufendem Malschicht-Krakelee verso ein weiterer Flicken o.re. Verso Doublierleinwand li. und re. mit Gewebeband am Keilrahmen fixiert. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung und bronzefarbenen Retuschen sowie Eckverbindungen etwas gelockert.
74,2 x 61,4 cm, Ra. 90 x 76,1 cm.
010 Lucas Cranach d.Ä. "Das Martyrium der zwölf Apostel". 1512.
Lucas Cranach d.Ä. 1472 Kronach – 1553 Weimar
Martin Luther 1483 Eisleben – 1546 ebenda
Georg Rhau 1488 Eisfeld – 1548 Wittenberg
Folge von zwölf Holzschnitten auf feinem Bütten. Verso mit gedrucktem Text. Spätere Edition von 1558. Erschienen in: Georg Rhau. Das Symbolum der heiligen Aposteln. Darinn der grund unsers Christlichen Glaubens gelegt ist von Martin Luther. 1558.
Hollstein 53-64.
In der Zeit zwischen 1505 und 1512 ist Cranach als Buchkünstler nur mit zwei Büchern greifbar. In dieser Zeit stand die Produktion von Einblattholzschnitten im Vordergrund. Die Folge der Apostelmartyrien, entstanden
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Stk. ca. 16,3 x 12,7 cm, Bl. ca. 17,5 x 13,8 cm.
Franz Ludwig Güssefeld 1744 Osterburg – 1808 Weimar
Homanns Erben 1702 Nürnberg – 1848 ?
Kupferstich auf Bütten, grenzkoloriert. Titelkartusche mit doppelköpfigem Adler in der Ecke o.li. Am o. Rand ausführlich französisch bezeichnet. Erschienen bei Homanns Erben.
Die Karte zeigt das Deutsche Reich und die angrenzenden Länder zu Beginn der französischen Revolution.
Gebräunt, wellig und knickspurig. Ränder stärker geknickt und mit Einrissen. Typischer Mittelfalz, teilweise hinterlegt.
Pl. 48 x 55,5 cm, Bl. 60,5 cm.
012 Olaf Hanson, Schlacht bei Breitenfeld. 1633.
Olaf Hanson 1600 ? – 1699
Matthäus I Merian 1593 Basel – 1650 Schwalbach
Kupferstich auf Bütten. Am li.u. Rand in rechteckigem Feld betitelt "Praelii inter Sereniss: Suecor: Regem Et Saxoniae Electorem Nec Non Catholicae Ligae Generalem Com: A Tili VII. September Anni MDCXXXI" und re. bezeichnet, am o. Rand in einer Rollkartusche mit christlichem Spruch. Erschienen in: Matthäus Merian I: Theatrum Europaeum. Frankfurt 1633.
Die Schlacht bei Breitenfeld von 1631 fand nach dem Eingreifen Schwedens in den Dreißigjährigen Krieg nördlich von Leipzig zwischen den Dörfern Breitenfeld und Seehausen statt.
Knickspurig und fleckig, Randläsionen mit Einrissen, Fehlstellen und Bräunungen.
Pl. 29,5 x 72 cm, Bl. 34 x 73,5 cm.
013 Franz Hogenberg "Dresa florentis simum misniae opp. illust: Saxoniae ducum sedes". 1572.
Franz Hogenberg 1535 Mecheln – 1590 Köln
Kupferstich und Radierung auf Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen am u. Rand (Krone mit Salomonischen Säulen). In der Ecke o.re. in einer Kartusche lateinisch betitelt, o.Mi. bezeichnet "Dresden" und mit dem sächsischen Wappen. Verso mit gedrucktem Text. Erschienen in: Georg Braun, Civitates orbis terrarum. Köln bei Godfrid von Kempen, Bd. 1 (1572). Am oberen Rand im Passepartout montiert.
Randbereiche knickspurig, leicht gebräunt und li. mit einem Einriss (ca. 1,8 cm). Mittelfalz (zwei Blätter zusammengefügt), dort o.Mi. mit winzigem Löchlein und u.Mi. kleiner Wasserfleck.
Pl. 17,3 x 47,7 cm, Bl. 19,7 x 53,5 cm, Psp. 50 x 65 cm.
014 Johann Baptista Homann "Dominii Veneti cum vicinis Parmae Mutinae Mantuae et Mirandol". Um 1720.
Johann Baptist Homann 1664 Kambach – 1724 Nürnberg
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten mit Wasserzeichen (EK). In einer figürlichen Kartusche u.re. betitelt und bezeichnet sowie mit Maßstab, o.li. mit Legende.
Karte vom Golf von Venedig, mit den angrenzenden Gebieten.
Altersbedingt gebräunt und knickspurig. Mit typischem Mittelfalz, dort am u. Rand eingerissen.
Pl. 50 x 59 cm, Bl. 52,5 x 60,5 cm.
Homanns Erben 1702 Nürnberg – 1848 ?
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. Oberhalb der Darstellung betitelt und datiert. Figürliche Titelkartusche mit Wappen o.li. Legende und bildliche Darstellung der Milchwirtschaft sowie Maßstabsleisten u.li.
Bis nahe an den Plattenrand geschnitten. Leicht angeschmutzt und minimal gebräunt. Fehlstelle in der Ecke u.re. Typischer senkrechter Mittelfalz, am u. Rand eingerissen
Pl. 49,5 x 57,8 cm, Bl. 51,5 x 60 cm.
016 Homanns Erben "Geographisches Verzeichnis des Goerlitzer Creises mit dem Queiss-Creise". 1753.
Homanns Erben 1702 Nürnberg – 1848 ?
Kupferstich, flächenkoloriert, auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert). Titelkartusche u.li., Legende u.re.
Die Karte zeigt die östliche Hälfte der Oberlausitz mit Görlitz im Zentrum.
Leicht angeschmutzt, mit typischem Mittelfalz, geglättet.
Pl. 52 x 48 cm, Bl. 53 x 50,5 cm.
Homanns Erben 1702 Nürnberg – 1848 ?
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. In der figürlichen Kartusche o.re. betitelt und bezeichnet, Legende und Maßstab u.li. Verso in Feder nummeriert.
Die Karte zeigt das Gebiet zwischen Meissen bis Passau und Eger bis Schomberg.
Bis an den Plattenrand geschnitten. Angeschmutzt und gebräunt. Umlaufende Randläsionen mit winzigen Rissen und Knicken. Mittelfalz und u. Rand verso hinterlegt.
50,5 x 57 cm.
018 Homanns Erben "Charta ducatus Megapolensis". 1781.
Homanns Erben 1702 Nürnberg – 1848 ?
Kupferstich, koloriert, auf festem Bütten. Französischer Titel oberhalb der Darstellung. In einer als Postament gestalteten Kartusche o.li. nochmals betitelt, bezeichnet und datiert.
Die 'neue' Homannsche Landkarte von Mecklenburg, mit dem Straßennetz und den Teilfürstentümern, welche allerdings nicht bezeichnet sind.
Leicht angeschmutzt und gebräunt. Umlaufende Randläsionen mit Knickspuren und Einrissen. Typischer senkrechter Mittelfalz.
Pl. 48 x 59,5 cm, Bl. 58 x 69 cm.
019 Georg Houfnag "Scopa vulgo Schvepa" (Ansicht von Zschopau). 1617.
Georg Houfnag 17. Jh.
Georg Braun 1541 Köln – 1622 ebenda
Franz Hogenberg 1535 Mecheln – 1590 Köln
Jacob Houfnag 17. Jh.
Kupferstich auf kräftigem Bütten. Am o. Rand der Darstellung Titelkartusche, li. Legende mit Datierung und darunter bezeichnet "Communicauit Georg. Houfnag depict. a filio Iacobo.". Verso mit lateinischem Text und Seitenzahl "128". Erschienen in: Hogenberg; Franz, Baum, Georg: Civitates Orbis Terrarum. 1572-1618.
Leicht angeschmutzt und knickspurig. Umlaufende Randläsionen. Mit typischem Mittelfalz, verso verstärkt, am u. Rand eingerissen.
Pl. 31,3 x 45,2 cm, Bl. 49,3 x 59,5 cm.
Étienne Jeaurat 1699 Paris – 1789 Versailles
Sébastien Le Clerc 1626 Metz – 1714 Paris
Kupferstich auf festem Papier nach einem Gemälde von S. Leclerc. In der Platte u.re. bezeichnet "E. Jeaurat Sculp." und datiert sowie u.li. vorlagenbezeichnet "S. Le Clerc Pinx.". U.li. mit einem Textfeld zu Esther, Kapitel VI in Latein sowie u.re. in Französisch. Am Blattrand u.Mi. in der Platte bezeichnet "A Paris chez Jeaurat, Rue St. Jacques, vis-àvis l'Eglise des Mathurins, avec privilége deu Roi." An den Rändern auf Untersatzpapier montiert.
Bis an den Plattenrand beschnitten. Leicht gedunkelt, minimal stockfleckig und mit einem kleinen bräunlichen Fleck o.Mi. Untersatz ebenfalls minimal stockfleckig und leicht angeschmutzt.
Pl. bzw. Bl. 36,8 x 45,2 cm, Unters. 53 x 67,5 cm.
021 Johann M. Gottfried Jentzsch "Le Chateau de Hirschstein auprés de Meißen". Um 1800.
Johann Gottfried Jentzsch 1759 Hinterjessen – 1826 Dresden
Umrissradierung, koloriert, auf festem Papier. Unterhalb der Darstellung französisch betitelt sowie bezeichnet "desiné et gravé par Jentzsch". Umlaufend im Passepartout montiert und hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Stärker lichtrandig, umlaufende Montierung am Plattenrand.
Pl. 24,5 x 34 cm, Bl. 32 x 41 cm, Ra. 33,5 x 42,5 cm.
Ephraim Gottlieb Krüger 1756 Dresden – 1834 ebenda
Johann Gottlieb Seiffert 1761 Dresden – 1824 ebenda
Kupferstiche auf Bütten, teilweise mit Wasserzeichen. Jeweils unterhalb der Darstellung bezeichnet "E G Krüger sc" bzw. "Krüger sc." oder "J. G. Seifert sc." bzw. "Seifert sc.", teilweise betitelt. Alle Blätter am o. Rand in Blei mit Buchstaben von "A" bis "U" bezeichnet.
Einzelne Blätter leicht angeschmutzt, minimal randgebräunt oder mit einzelnen Fleckchen.
Pl. je ca. 20 x 12,5 cm, Bl. je 24,5 x 19,5 cm.
023 Melchior Küsel, Fünf Szenen aus der Leidensgeschichte Christi. 2. H. 17. Jh.
Melchior Küsel 1626 Augsburg – 1683 ebenda
Kupferstiche auf Bütten, vollflächig auf bläulichem Bütten montiert. Jeweils in der Platte unterhalb der Darstellung re. signiert "Melchior Küsell fe." und nummeriert "19", "20", "21", "22" bzw. "24"., Mi. bezeichnet "Cum Privilegio Sac. Caes. Mai.tis." bzw. "Cum Privilegio S. C. M" und li. bezeichnet "I. WBaur inv.". Unterhalb der Platte jeweils zweispaltige Inschrift in Fraktur.
Angeschmutzt und etwas fleckig. Untersatzpapier mit Randläsionen.
Pl. 17,5 x 25,5 cm, Bl. 21,5 x 28 cm, Unters. 22,5 x 29 cm.
Ferdinand Landerer 1730 Steinunter der Enns (Österreich) – 1795 Wien
Giuseppe Francesco Casanova 1727 London – 1802 Vorderbrühl
Kupferstiche und Radierung auf kräftigem Bütten. Unterhalb der Darstellung jeweils ausführlich bezeichnet und datiert sowie jeweils mit einem Wappen versehen.
Leicht angeschmutzt, etwas stockfleckig und knickspurig.
Pl. je 42,5 x 54 cm, Bl. je 47 x 62 cm.
Friedrich August von Lawrence 1761 Dresden – 1810 Hamburg
Umrissradierung, altkoloriert. Unterhalb der Darstellung typografisch deutsch und französisch betitelt sowie am u. Rand verlagsbezeichnet "bei A. Lawrence in Dresden Wilsdruffer-Vorstadt Neuegasse. No. 518". Im Passepartout hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Leicht gebräunt und minimal lichtrandig, vereinzelte Stockfleckchen. Fachmännisch restaurierte Risse am o. und u. Rand.
Pl. 37,5 x 49 cm, Bl. 41,3 x 57,3 cm, Ra. 61,5 x 84,5 cm.
026 Francesco Londonio, Ochse mit zwei Schafen und einer Ziege. 1762/1763.
Francesco Londonio 1723 Mailand – 1783 ebenda
Radierung, weiß gehöht, auf Papier, vollständig auf Pappe montiert. In der Platte o.li. signiert "Fr. Londonio jn. F." und beziffert "6". Blatt sechs aus einer Serie von zwölf Blättern, die dem Cavaliere Dundas gewidmet sind.
WVZ Le Blanc 42-53, dort mit abweichender Angabe zum Papier und zur Technik.
Stockfleckig.
Pl. 19,5 x 25,9 cm, Bl. 26,5 x 33,2 cm.
Tobias Conrad Lotter 1717 Augsburg – 1777 ebenda
Johann Gottfried Schultz 1734 Görlitz – 1819 Niesky
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. Figürliche Titelkartusche in der Ecke o.li. mit der Ansicht der Stadt Greiz, Legende u.re.
Karte der Herrschaften Greiz, Schleiz Gera und Ebersdorf.
Bis an den Plattenrand geschnitten. Altersbedingt gebräunt und leicht fleckig. Typischer waagerechter Mittelfalz.
Bl. 58,5 x 50,5 cm.
028 Tobias Conrad Lotter "Marchionatus Lusatiae Superioris". Mitte 18. Jh.
Tobias Conrad Lotter 1717 Augsburg – 1777 ebenda
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf festem Bütten. Karte der Oberlausitz mit figürlich staffierter Titelkartusche u.li. Unterhalb der Darstellung re. bezeichnet "Tob. Conr. Lotter. Sculps Aug. Vind.".
Am o. Rand fast bis an den Plattenrand geschnitten. Mit typischem Mittelfalz. Etwas knickspurig. Leicht fleckig und farbfleckig.
Pl. 50,5x 59 cm, Bl. 51,8 x 63 cm.
Tobias Conrad Lotter 1717 Augsburg – 1777 ebenda
Matthäus Seutter 1678 Augsburg – um 1757 ebenda
Kupferstich, grenzkoloriert, auf kräftigem Bütten. Am u. Rand drei Rokokokartuschen, li. Titel, Mi. Maßstab und re. Legende. Am re. und li. Rand Ortsregister. Verso von fremder Hand in Tinte nummeriert.
Die Karte zeigt die Bezirke Colditz, Leisnig und Rochlitz sowie die Gebiet Trebsen, Roßwein, Chemnitz, Borna.
Leicht gebräunt und fleckig. Umlaufende Papiermontierung. Senkrechter Mittelfalz, verso hinterlegt. Kleine Schädlingslöchlein in den u. Ecken.
Pl. 51 x 59 cm, Bl. 54 x 62,5 cm.
030 Tobias Conrad Lotter "Marchionatus Misniae primaria Elector. Saxoniae Provincia". 1757.
Tobias Conrad Lotter 1717 Augsburg – 1777 ebenda
Albrecht Carl Seutter 1722 – um 1762
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. In der figürlicher Kartusche u.li. betitelt und bezeichnet. Erschienen bei Albrecht Carl Seutter.
Die Karte zeigt das Markgrafentum Meissen mit dem Gebiet von Plauen bis Halle und von Tetschen bis Pirna und Bautzen.
Bis über den Plattenrand geschnitten. Leicht angeschmutzt und gebräunt. Typischer senkrechter Mittelfalz.
Bl. 50,5 x 59,5 cm.
Tobias Conrad Lotter 1717 Augsburg – 1777 ebenda
Albrecht Carl Seutter 1722 – um 1762
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. Figürliche und ornamentale Titelkartuschen o.re., von Putten gehaltene Stadtwappen u.li., Register am re. und li. Rand. Erschienen bei Albrecht Carl Seutter.
Die Karte zeigt die Ämter Bad Düben, Eilenburg und Wurzen.
Bis an den Plattenrand geschnitten. Leicht angeschmutzt und gebräunt. Typischer senkrechter Mittelfalz.
Bl. 50 x 59 cm.
032 Adrien Manglard "Rémus und Romulus". Mitte 18. Jh.
Adrien Manglard 1695 Lyon – 1760 Rom
Giacomo Billy 18. Jh.
Radierung auf Bütten. Unterhalb der Darstellung bezeichnet li. "Manglard fec." und re. "Si vende in Roma da Giac. Billy 1761". In der Ecke u.li. von fremder Hand in Blei bezeichnet. Im Passepartout montiert.
Robert-Dumesnil 43.
Leicht angeschmutzt. Restaurierte Fehlstelle am o. Rand. Typischer Mittelfalz, geglättet und hinterlegt.
Pl. 32 x 44 cm, Bl. 33,4 x 45,4 cm, Psp. 44 x 59 cm.
Caspar Merian 1627 Frankfurt/M. – 1686 Holland
Kupferstich auf Bütten. In der Platte u.re. signiert "Casp. Merian fec.", am o. Rand in einem Schriftband betitelt. Aus drei Blättern zusammengesetzt.
Restaurierter Zustand. Oberfläche etwas wellig, in den Falzbereichen Fehlstellen und Stauchungen, angeschmutzt. Vollflächig hinterlegt.
Darst. 24,7 x 102 cm, Bl. 29,8 x 106,5 cm.
Matthäus I Merian 1593 Basel – 1650 Schwalbach
Kupferstiche auf Bütten, partiell koloriert. In einer Kartusche u.li. bzw. u.re. betitelt sowie mit Maßstabsangabe. Ein Blatt mit Wappen o.li. Jeweils im grauen Passepartout hinter Glas gerahmt.
Jeweils leicht gebräunt, etwas knickspurig, mit Quetschfalten und typischem Mittelfalz.
Pl. je 26,5 x 36 cm, Ra. je 46,5 x 51,5 cm.
035 Abraham Ortelius "Saxoniae Misniae Thuringiae, nova exactissimaque Descriptio". Um 1570.
Abraham Ortelius 1527 Antwerpen – 1598 ebenda
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf kräftigem Bütten. Titelkartusche in der Ecke u.li., Maßstab u.re. und Legende o.re. Im braunen Passepartout hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Landkarte von Sachsen mit den angrenzenden Gebieten von Thüringen und Schlesien.
Wellig, leicht gebräunt und stockfleckig, typischer Mittelfalz.
Pl. 34 x 50 cm, Ra. 58 x 73 cm.
036 Johann Elias Ridinger "Ein trefflicher 20 Ender zur Brunftzeit in verkürzter Stellung". 1740.
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg
Radierung auf leichtem Karton. In der Platte bezeichnet "J. E. Ridinger del. sculps. et excud. Aug. Vind.". Unterhalb der Darstellung mit Fährtenabbildungen auf weichem und auf hartem Boden. Blatt vier der Folge "Jagdbare Thiere, theilweise mit ihren Faerten". Späterer Abzug des 19. Jh.
WVZ Thienemann 166.
Gebräunt, bis an die Darstellung geschnitten. Hinterlegter Riss in der Ecke u.re. sowie kleiner Einriss in der Ecke o.li. Kleine Fehlstelle. O.re. mit deutlicheren Flecken.
35,6 x 28,5 cm.
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg
Radierung auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in der Platte bezeichnet "Joh. El. Ridinger del. Sc. et excud. Aug.Vind." Blatt 13 der Folge "Die par force Jagd des Hirschen und deren ganzer Vorgang mit ausführlicher Beschreibung in 16 Kupfertafeln."
WVZ Thienemann 61 (13).
Stock- und wasserfleckig und leicht knickspurig. Rand etwas ungerade geschnitten. Kleines Loch am o. Rand. Verso Reste einer alten Montierung.
Pl. 32 x 48,5 cm, Bl. 33 x 49,9 cm.
Gottlieb Friedrich Riedel 1724 Dresden – 1784 Augsburg
Kupferstich, koloriert, auf Bütten. Guckkastenblatt. Oberhalb der Darstellung spiegelverkehrt betitelt sowie bezeichnet "Collection des Prospects". Unterhalb li. bezeichnet "designe par Perignon" und re. "Grave par F. Riedel" sowie nochmals ausführlich deutsch und französisch betitelt.
Das Augsburger Guckkastenblatt zeigt das ab 1721 errichtete Schloss Hubertusburg, welches den sächsischen Kurfürsten als Jagdschloss diente und wo 1763 mit dem Hubertusburger Frieden zwischen Österreich und Preußen der Siebenjährige Krieg beendet wurde.
Randbereiche leicht angeschmutzt und fleckig. Geglättete Quetschfalten.
Pl. 29,5 x 41 cm, Bl. 36 x 47,5 cm.
Jean Claude Richard de Saint-Non 1727 Paris – 1791 ebenda
Jean-Baptiste Le Prince 1734 Metz – 1781 St. Denise-du-Port
Kupferstiche auf Bütten nach einer Zeichnung von J.-B. Le Prince. In der Platte u.re. bzw. u.Mi. bezeichnet "St. Non Sc" sowie li. bezeichnet "Le Prince del.". Ein Blatt in der Platte u.re. datiert.
Jeweils etwas fleckig und angeschmutzt, mit zwei Löchlein und Knickspur Ecke o.li. Ein Blatt mit vertikaler Knickspur li., das andere mit schwarzer Farbspur u.li.
Pl. 8,3 x 12,2 cm bzw. 9,8 x 12,3 cm, Bl. 18 x 26,4 cm bzw. 17,6 x 26,6 cm.
040 Pieter (Petrus junior) Schenk "Neue Sächsischen Post-Charte". Um 1732.
Pieter (Petrus junior) Schenk 1698 Amsterdam – 1775 ebenda
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. In der figürlichen Kartusche o.li. betitelt und bezeichnet, Legende in einer Kartusche o.re., Maßstab u.li. Illustration u.re.
Bis an den Plattenrand geschnitten. Leicht angeschmutzt und gebräunt. Umlaufende Randläsionen mit winzigen Rissen und Knicken. Fehlstelle in der Ecke u.re. Typischer senkrechter Mittelfalz. Verso teilweise hinterlegt.
Bl. 51 x 59,5 cm.
Pieter (Petrus junior) Schenk 1698 Amsterdam – 1775 ebenda
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. In der Titelkartusche o.li. betitelt, bezeichnet und datiert. Legende u.li., Ortsregister u.re.
Die Karte zeigt die zum Meissnischen Kreis gehörigen Ämter Pirna, Hohenstein mit Lohmen, Dippoldiswalde und Grillenburg.
Leicht angeschmutzt und gebräunt. Umlaufende leichte Randläsionen. Typischer senkrechter Mittelfalz hinterlegt.
Pl. 50,8 x 62 cm, Bl. 54 x 65 cm.
042 Pieter (Petrus junior) Schenk "Wegweiser durch das Churfürstenthumb Sachssen". 18. Jh.
Pieter (Petrus junior) Schenk 1698 Amsterdam – 1775 ebenda
Kupferstich, grenz- und flächenkoloriert, auf Bütten. Titelkartusche in der Art eines angehefteten Papiers o.Mi., o.re. Inselkarte des Kurfürstentums Sachsen.
Altersbedingt gebräunt und knickspurig. Randbereiche mit kleinen Einrissen, in der Ecke o.li. angeschmutzt. Mit typischem Mittelfalz.
Pl. 48,5 x 58 cm, Bl. 56,5 x 66,5 cm.
Pieter (Petrus junior) Schenk 1698 Amsterdam – 1775 ebenda
Adam Friedrich Zürner 1679 Marieney – 1742 Dresden
Kupferstich, koloriert, auf Bütten. Oberhalb der Darstellung mit einer Widmung an Friedrich August II. Titelkartusche in Form eines Tuchs in der Ecke o.re. U.re. Legende in Form einer aufgerollten Karte. O.li. allgemeiner Text und Zeichenerklärung. Am li. und re. Rand Ortsregister.
Die Karte zeigt das Amt Großenhain. Sie entstand nach Zeichnungen von Adam Friedrich Zürner.
Leicht angeschmutzt und gebräunt. Umlaufende leichte Randläsionen. Typischer senkrechter Mittelfalz, u. mit kleinem Einriss.
Pl. 49,5 x 59,5 cm, Bl. 55,5 x 65,5 cm.
044 Friedrich Gottlob Schlitterlau, Strehla. Um 1760.
Friedrich Gottlob Schlitterlau um 1730 Dresden – 1782 ebenda
? Herrfurth 18. Jh.
Johann Gotthilf Herrmann 18. Jh.
Carl Christoph Thiele 1715 Markersbach bei Pirna – 1796 Meißen
Radierung auf feinem Bütten mit Wasserzeichen (Lilie im bekrönten Wappen "GW"). Unterhalb der Darstellung li. bezeichnet "Herrfurth del.", Mi. detailliert bezeichnet "1. Strehla 2. Schloss 3. Kirche 4. Rathhaus" sowie "C. C. Thiele exucd:". Erschienen in: Herrmann, Johann Gotthilf: Prospecte Der Anmutigen und Lustigen Gegenden von Dresden bis Pirna und Königstein. 1760-1780.
Leicht angeschmutzt und knickspurig, geglättet. Winzige Löchlein. Verso Montierungsrückstände.
Pl. 14,5 x 26 cm, Bl. 25 x 39,5 cm.
045 Johann George Schreiber "Budissin die Haupt und Sechs Stadt im Marggrafentthum". 1709.
Johann George Schreiber 1676 Spremberg – 1750 Leipzig
Kupferstich, partiell koloriert, auf Bütten. Am o. Rand in einem Spruchband betitelt, bezeichnet und datiert. Legende in einer Kartusche o.re.
Der Plan zeigt in den rot gekennzeichneten Flächen die vom Brand am 22. April 1709 zerstörten Teile der Stadt.
Angeschmutzt, knickspurig und mit Einrissen. Schräge Knickspur in der u. Bildhälfte. Mit typischem Mittelfalz, dort Material berieben und mit kleinen Löchern. Verso vollflächig hinterlegt.
Pl. 46 x 53,5 cm, Bl. 50,5 x 56 cm.
046 Johann Ernst Schultzen "Die ganze Heilige Schrift". 1736.
Johann Ernst Schultzen 18. Jh.
Adam Nicolai Meyer 18. Jh.
Melchior Rein 18. Jh.
"Biblia. Das ist die ganze Heilige Schrift, Alten und Neuen Testaments, Verteutschet von Martin Luthern". Vollständige Ausgabe mit drei Teilen in einem Band. Mit einer Vorrede von Adam Nicolai Meyers. Gedruckt und verlegt bei Johann Ernst Schulten.
Mit acht ganzseitig gestochenen Blättern: Frontispiz, die Propheten, Friedrich Markgraf zu Brandenburg, Georg Friedrich Markgraf zu Brandenburg, Christian Markgraf zu Brandenburg, Christian Ernst Markgraf zu Brandenburg, Georg Wilhelm Markgraf
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39,3 x 26,5 x 10,5 cm.
048 Deutsche Stecher, 56 Darstellungen von Grabplatten, Monumenten und Wappen. 16./17. Jh.
Kupferstiche auf verschiedenen Bütten. Einzelne Blätter in der Platte monogrammiert "P I" bzw. "B" oder bezeichnet "J. G. Göbel sc." und "N. Schütz del.". Teilweise in der Platte nummeriert oder paginiert, teilweise in Blei oder Tusche nummeriert sowie altbezeichnet. Jeweils in Rot nummeriert.
Angeschmutzt und knickspurig, Ränder gebräunt, umlaufende Läsionen mit Knicken und kleine Einrissen. Einzelne Blätter stärker angeschmutzt oder mit Klebstoffrückständen.
Bl. 34 x 22 cm.
049 Urkunde zur Erlangung der Doktorwürde des Dr. Jacob Andreas Kuhn, Dresden. 1724.
Feder in Tusche auf Pergament. Historische Urkunde aus der Regierungszeit von Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke. Unterzeichnet von Dr. Johann Wichardt und Dr. Johann David Milhauser. Stempel mit sächsischem Wappen und Kurhut am o. Rand.
Gerollter, welliger und deformierter Zustand. Angeschmutzt und gebräunt, an den alten Falzkanten stärker gebräunt. Fehlstelle am u. Rand sowie im re. Randbereich evtl. durch die Entfernung eines Siegels.
51 x 68 cm.
Kupferstich, koloriert, auf festem Bütten. Guckkastenblatt.
Unterhalb der Darstellung typografisch betitelt sowie verlagsbezeichnet. Oberhalb der Darstellung nochmals spiegelverkehrt betitelt.
Bis nahe an den Plattenrand geschnitten, kleine Fehlstelle u.li. Gebräunt, fleckig, leicht knickspurig. Kolorierung etwas berieben.
Pl. 27,5 x 39,5 cm, Bl. 29 x 40,5 cm.
051 Verschiedene Stecher, Sechs Karten zu Sachsen und der Lausitz. 16. Jh. -18. Jh.
Abraham Ortelius 1527 Antwerpen – 1598 ebenda
Bartholomäus Scultetus 1540 Görlitz – 1614 ebenda
Kupferstiche, koloriert, auf Bütten. Jeweils ausführlich bezeichnet.
Drei Karten von Bartholomäus Scultetus, erschienen bei Abraham Ortelius, Antwerpen 1574.
Zwei Karten erschienen bei Matthias Quand, 1608.
Eine Karte von 1760 zeigt die "Abbrennung der Vorstädte von Dresden den 10. November Ao. 1758". Je im Passepartout montiert.
Altersbedingt gebräunt, leicht knickspurig.
Bl. max. 40 x 27 cm, Psp. 50 x 35 cm.
052 Verschiedene englische Stecher, Fünf Blätter aus "Barlows General History of Europe". Um 1790.
Kupferstiche auf Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in der Platte betitelt, drei Arbeiten oberhalb der Darstellung bezeichnet "Engraves for Bardons General History of Europe.", eine Arbeit unterhalb der Darstellung re. bezeichnet "Grignion sculp".
Leicht angeschmutzt und knickspurig. Ränder ungerade geschnitten.
Darst. ca. 12 x 18 cm, Bl. ca. 17 x 23 cm.
060 Sammlung Martin Gelpke (1885 - 1953)
Als Sohn des Buchbinders Moritz Gelpke (*1849 Eilenburg) und der Anna Diethe (*1855 Dresden) wurde Heinrich Richard Martin Gelpke 1892 in Dresden geboren. Er besuchte die Annenschule und das Realgymnasium Dresden, welches er 1911 mit der Matur abschloss. Im 1. Weltkrieg war er Leutnant des 108. Regiments. Bei Philipp Elimeyer in Dresden absolvierte Gelpke eine Banklehre und nahm 1919 seine Arbeit in der Girozentrale Sachsen auf. 1922 heiratete er Margarethe Greulich (*1895 Braunschweig),
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061 Oscar von Alvensleben (zugeschr.), Sechs Figurenstudien. 1862-1883.
Oscar von Alvensleben 1831 Benkendorf – 1903 Dresden
Bleistiftzeichnungen auf Papier. Das mehrfigurige Blatt sparsam mit Aquarell überarbeitet. Unsigniert. Fünf Arbeiten datiert, drei Arbeiten bezeichnet.
Minimal fingerspurig. Ein Blatt mit kleiner Fehlstelle in der Ecke o.li. Zwei Blätter mit dünnem Eiweißüberzug.
Max. 15 x 11 cm.
062 Oscar von Alvensleben, Fünf Landschaftsdarstellungen und zwei Interieurs. 1862-1890.
Oscar von Alvensleben 1831 Benkendorf – 1903 Dresden
Aquarelle und Bleistiftzeichungen auf verschiedenen Papieren.
Vier Arbeiten betitelt "Tor Tollenstein", "Neuenahr / Wadenheim", "[…] an der Elbe" und "Lenz [...]. / Sechs Arbeiten datiert. Teilweise verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht angeschmutzt und knickspurig. Vereinzelte winzige Reißzwecklöchlein. Die kleinformatige Interieurdarstellung mit mittigem schräg durchlaufendem Knick.
Max. 20 x 13 cm.
063 Fanny Bürkner, Vier Zeichnungen. 3. Viertel 19. Jh.
Fanny Bürkner 1851 Dresden – 1889 Dresden-Lößnitz
Federzeichnungen in Tusche, laviert, Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. Eine Federzeichnung signiert "F. Bürkner", Aquarell monogrammiert "F.B.".
Die Federzeichnungen bilden eine illustrative Folge. Die Bleistiftzeichnung zusammen mit dem Aquarell auf einen kleinen Karton klebemontiert, dieser ist verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht gebräunt und minimal angeschmutzt. Eine Federzeichnung mit kleinem Einriss am re. Rand. Verso jeweils Montireungsreste und Klebstoffrückstände.
Max. 13,5 x 10,2 cm.
064 Hugo Bürkner, Interieur mit Mädchen, Reh und Tauben (Brüderchen und Schwesterchen). 1855.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Bleistiftzeichnung, aquarelliert und weiß gehöht, auf chamoisfarbenem Karton. U.li. in Blei monogrammiert "HB" und datiert. Verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste und leichter Materialabrieb in der Ecke o.li.
15,1 x 10,6 cm.
065 Hugo Bürkner, Sich streitende Buben. 1859.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.re. in Blei ligiert signiert "HBürkner" und datiert. Verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
15,3 x 11,7 cm.
066 Hugo Bürkner, Zwei spielende Mädchen. 1859.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.li. in Blei ligiert signiert "HBürkner" und datiert. Verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste, Klebstoffrückstände und etwas angeschmutzt.
15,3 x 11,6 cm.
067 Hugo Bürkner, Familienglück. 1859.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.li. in Tusche ligiert signiert "HBürkner" und datiert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen, dort leicht gebräunt. Verso Montierungsreste, Klebstoffrückstände und leicht angeschmutzt.
15 x 10,5 cm.
068 Hugo Bürkner, Mahnende Worte. 1859.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.li. in Tusche ligiert signiert "HBürkner" und datiert. Verso von fremder Hand nummeriert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste und minimale Klebstoffrückstände.
15,1 x 10,6 cm.
069 Hugo Bürkner, Bei der Handarbeit. 1860.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.li. in Tusche ligiert signiert "HBürkner" und datiert. Verso von fremder Hand nummeriert und bezeichnet "Emma".
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste und minimale Klebstoffrückstände.
15 x 10,7 cm.
070 Hugo Bürkner, Schlafendes Mädchen im Wald. 1861.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. U.li. in Blei ligiert signiert "HBürkner" und datiert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
15,2 x 10,6 cm.
071 Hugo Bürkner, Handarbeit in geselliger Runde. 1861.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf Papier. U.re. in Blei ligiert signiert "HBürkner" und datiert.
Leicht fingerspurig, mit minimalen Randläsionen, dort leicht gebräunt. Verso Montierungsreste, Klebstoffrückstände und etwas gebräunt.
15,1 x 10,7 cm.
072 Hugo Bürkner (zugeschr.), Ein missgünstiger Blick. 1860er Jahre.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenen Papier mit Wasserzeichen (nicht identifiziert). Unsigniert.
Leicht finger- und knickspurig, kleine Stauchung mit Einriss u.li. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
15,1 x 10,5 cm.
073 Hugo Bürkner, Beim Nähen. 1866.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenen Karton. U.re. in Tusche ligiert signiert "HBürkner" und datiert.
Leicht fingerspurig mit minimalen Randläsionen. Unscheinbare Stauchung u.re. Verso Montierungsreste und punktueller Materialabrieb.
15,1 x 10,6 cm.
074 Hugo Bürkner, Übergabe im Park. 1867.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf Papier. U.li. in Blei ligiert signiert "HBürkner" und datiert.
Leicht fingerspurig mit kleinen Randläsionen. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
15 x 10,6 cm.
075 Hugo Bürkner "Wir gratulieren". 1871.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Federzeichnung in brauner Tusche über Blei, aquarelliert, auf Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert). In Tusche u.re. ligiert monogrammiert "HB" und datiert.
Leicht knick- und fingerspurig. Unscheinbarer, waagerechter Mittelfalz. Verso Montierungsreste und leicht angeschmutzt.
15,6 x 11,9 cm.
076 Hugo Bürkner, Mädchen beim Wasser holen. 1880.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. U.re. in Blei ligiert monogrammiert "HB" und datiert.
Leicht fingerspurig, leichte Randläsionen mit kleiner Fehlstelle o. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
15 x 106 cm.
077 Hugo Bürkner, Brieflesender Vater am Kaffeetisch. 1890.
Hugo Bürkner 1818 Dessau – 1897 Dresden
Aquarell und Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. U.li. in Blei ligiert monogrammiert "HB" und datiert.
Angeschmutzt, mit Druck- und Kratzspuren sowie leichten Randläsionen. Verso angeschmutzt und Montierungsreste.
15,1 x 10,6 cm.
078 Siegwald Dahl, Vor der Tür (Hund auf einer Treppe). 1873.
Siegwald Dahl 1827 Dresden – 1902 ebenda
Bleistiftzeichnung und Aquarell auf Karton. In Blei u.re. monogrammiert "SD" und datiert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet.
Leicht angeschmutzt. Verso Montierungsreste.
11,5 x 10 cm.
079 Ludwig Hartmann, Rast an der Schmiede / Wintervergnügen. 19. Jh.
Ludwig Hartmann 1835 München – 1902 ebenda
Federzeichnungen in Tusche, laviert, auf festem Bütten. Ein Blatt in der Darstellung, am Giebel signiert "Hartman fec.", ein Blatt im Vordergrund im Stein signiert "Hart fec.".
"Rast an der Schmiede" mit drei schräg verlaufenden Knickspuren. "Wintervergnügen" mit senkrecht durchgehenden Knick. Jeweils leicht angeschmutzt und mit Druckstellen. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
7,8 x 16 cm.
080 Johann Adam Klein "Ungarisch. Pfannenflicker". 1812.
Johann Adam Klein 1792 Nürnberg – 1875 München
Radierung auf festem Papier. In der Platte u.li. monogrammiert "JAK" und datiert, am u. Rand betitelt.
WVZ Jahn 83 II (von II).
Leicht stockfleckig. Materialabrieb in der Ecke u.re.
Pl. 11,7 x 5 cm, Bl. 15,5 x 8,5 cm.
081 W. König, Acht figürliche Theaterillustrationen und eine Landschaftsdarstellung. 1864-1871.
W. König Erste Erw. vor 1889
Federzeichnungen in roter und brauner Tusche bzw. Bleistift, teilweise weiß und eiweißgehöht auf Papier bzw. leichten Karton. Figurenstudien jeweils in Tusche bzw. Blei bezeichnet und datiert. Sieben Figurenblätter ligiert signiert "WKönig". Landschaft bezeichnet "Sicht nach Villa Jordan" sowie ligiert monogrammiert "WK".
Leicht gebräunt und stockfleckig. Vereinzelt minimal knickspurig. Ein Blatt mit waagerechtem Knick in der u. Bildhälfte. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
Max. 15,5 x 8 cm.
082 Johann Wilhelm Meil (zugeschr.), Figurenstudie eines Knaben. Mitte 18. Jh.
Johann Wilhelm Meil 1733 Altenburg – 1805 Berlin
Bleistiftzeichnung auf Bütten. Unsigniert. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Leicht angeschmutzt und fleckig. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
17,5 x 9,8 cm.
083 Caspar Merian "Vestung Königstein gegen Westen."/ "Vestung Königstein gegen Osten". Um 1650.
Caspar Merian 1627 Frankfurt/M. – 1686 Holland
Kupferstich auf Bütten. Zwei Stiche zusammen auf einem Blatt. Jeweils in der Darstellung am o. Rand betitelt. Untere Darstellung mit leerer Wappenkartusche o.re. Mit Bleistiftannotationen von fremder Hand. Aus: "Topographia Germaniae. Obersachsen 1650".
Knickspurig, Einrisse und Stauchungen am o. und u. Rand. Senkrechter Mittelfalz, dort leichter Materialverlust.
Pl. 28,5 x 36 cm, Bl. 33 x 37 cm.
084 Adolf Noether, Mädchen mit Flachsspindel. 1882.
Adolf Noether 1855 Dresden – 1943 ebenda
Aquarell und Federzeichnung in brauner Tusche auf festem Papier. Signiert u.re. "ADOLF NOETHER" und datiert.
Angeschmutzt und fleckig. Verso angeschmutzt, am re. Rand Montierungsreste.
13,1 x 9,9 cm.
085 Karl Robert Kummer "Triest". Wohl 1835.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Bleistiftzeichnung, aquarelliert, auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert, am u. Rand betitelt.
Die Zeichnung wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen. Vgl. WVZ Nüdling 222. Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.
Ränder etwas ungerade geschnitten. Leicht angeschmutzt, etwas fleckig und stockfleckig. Verso Montierungs- und Klebstoffrückstände sowie leichter Materialabrieb und Farbspuren an den Ecken.
10,4 x 11,9 cm.
086 Karl Robert Kummer "Elbe" (Segler auf der Elbe). Mitte 19. Jh.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Bleistiftzeichnung auf leicht getöntem Papier. Unsigniert, am u. Rand in Blei betitelt. An den o. Ecken auf Untersatzpapier klebemontiert dort unterhalb der Darstellung mit dem Nachlass-Stempel im Oval "ROB: KUMMER" versehen.
Die Zeichnung wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen. Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.
Ränder ungerade geschnitten. Leicht angeschmutzt und minimal stockfleckig, leicht gebräunt, an den Klebepunkten etwas heller. Verso in der Ecke o.li. Montierungsrückstände, recto durchscheinend. Untersatz stockfleckig und fleckig.
12 x 18,5 cm, Unters. 18 x 24,5 cm.
087 Oskar Pletsch, Drei Kinderdarstellungen. Um 1871.
Oskar Pletsch 1830 Berlin – 1888 Niederlößnitz / Dresden
Federzeichnungen in Tusche mit Bleistift auf Bütten und eine Bleistiftpause auf Transparentpapier. Zwei Arbeiten ligiert monogrammiert "OP", Pause datiert. Die Pause auf einen Untersatzkarton montiert, darauf unterhalb der Darstellung in Blei mit einem Vers versehen.
Zeichnungen angeschmutzt und mit Druckstellen, verso mit Montierungsresten. Die Pause ungerade geschnitten, leicht knickspurig, mit winzigen Löchlein und Einriss o.re. Untersatz angeschmutzt.
Min. 7,5 x 6 cm, max. 13,5 x 12 cm, Unters. 25 x 18 cm.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Carl August Richter 1770 Wachau/Dresden – 1848 ebenda
Christian Friedrich Sprinck 1769 Dresden – um 1831 ebenda
Gustav Täubert 1817 Dresden – 1913 ebenda
Radierungen und Lithografien, teilweise koloriert.
Mit den Arbeiten:
Adrian Ludwig Richter "Übigau und Priesnitz" unterhalb der Darstellung im Stein bezeichnet "n. d. Nat. gez. u. gest. v. A. L. Richter". Aus der Folge: Malerische An- und Aussichten von Dresden. "Ansicht des Thores im Ottowalder Grund" unterhalb der Darstellung betitelt, o.re. nummeriert "20". Aus der Folge: Die sächsische Schweiz.
WVZ Hoff/Budde 116; 236.
Carl August Richter "Eingang zur Galerie, Brühlsches
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Bl. max 10,4 x 15,7 cm.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Bleistiftzeichnungen auf verschiedenen Papieren. Unsigniert. Die Landschaftsdarstellung ortsbezeichnet "Puzzoli [Pozzuoli] Vesuv Bajae". Verso teilweise mit weiteren Skizzen.
Etwas angeschmutzt, fleckig und knickspurig. Tierstudie mit Einriss am o. Rand. Landschaft am li. Rand stärker knickspurig und mit kleinen Einrissen.
Max. 15 x 23,4 cm.
090 Adrian Ludwig Richter (Schüler und Umkreis), 18 Illustrationen und Zeichnungen. Mitte 19. Jh.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Federzeichnungen in Tusche und Bleistiftzeichnungen auf Bütten mit Wasserzeichen (springendes Pferd), verschiedenen Papieren bzw. leichtem Karton. Unsigniert. Einzelne Blätter bezeichnet. Verso teilweise mit Skizzen in Bleistift oder Rötelkreide.
Leicht angeschmutzt und stockfleckig. Vereinzelt minimal knickspurig. Ränder teilweise mit leichten Läsionen und kleinen Fehlstellen. Vereinzelte Reißzwecklöchlein und kleine Löchlein. Pausspuren aus dem Entstehungssprozess. Verso Montierungsreste und Klebstoffrückstände.
Max. 10,5 x 18,5 cm.
091 Christian Friedrich Sprinck "Das Wilsdruffer Thor zu Dresden". Anfang 19. Jh.
Christian Friedrich Sprinck 1769 Dresden – um 1831 ebenda
Kolorierte Radierung. Unterhalb der Darstellung re. bezeichnet "bey C. F. Sprinck", Mi. betitelt.
Leicht stockfleckig.
10 x 14,2 cm.
092 Benno Friedrich Törmer, Mittelalterliche Kapelle mit betendem Ritter. 1849.
Benno Friedrich Törmer 1804 Dresden – 1859 Rom
Aquarell auf leichtem Karton. U.li. signiert "Benno Toermer", bezeichnet "Rom" und datiert. An den Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort mit Einfassungslinien in Tusche.
Angeschmutzt, mit Knick-, Druck- und Kratzspuren.
13,8 x 10,5 cm, Unters. 20,2 x 17,4 cm.
093 Johann Friedrich Wilhelm Wegener "bei Kreuznach an der Nahe". 1848.
Johann Friedrich Wilhelm Wegener 1812 Dresden – 1879 Dresden (Gruna)
Bleistiftzeichnung und Aquarell auf leichtem, bräunlichen Karton. In Blei u.re. signiert "W. Wegener" und datiert, am u. Rand betitelt. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet.
Die Zeichnung zeigt den Rheingrafenstein an der Nahe gegenüber von Bad Münster am Stein-Ebernburg.
Etwas angeschmutzt, leicht stockfleckig und knickspurig. Zwei schräg verlaufende, durchgehende Knickspuren. Vereinzelte Druckspuren. Verso am o. Rand Montierungsreste.
20,4 x 29,2 cm.
094 Hans Anton Williard "Schloß Rabenstein bei Chemnitz". 1860.
Hans Anton Williard 1832 Dresden – 1867 ebenda
Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf leichtem Karton. In Blei u.li. signiert "Hans Willard" und datiert, am u. Rand betitelt. Verso Bleistiftannotationen von fremder Hand.
Leicht gebräunt, etwas knickspurig und vereinzelte Stockfleckchen. Zwei Wasserflecken am re. Rand. Weißhöhungen gebräunt. Verso Montierungsrückstände und leichter Materialabrieb in den Ecken durch die Entfernung von Montierungen.
29,6 x 21,8 cm.
095 Hans Anton Williard "Sankt Wolfgang bei Meißen" (Wolfgangskapelle, Obermeisa). 1865.
Hans Anton Williard 1832 Dresden – 1867 ebenda
Bleistiftzeichnung auf Papier. Signiert u.re. "H. Willard", u.li. betitelt und datiert.
Leicht angeschmutzt und gebräunt, etwas wellig. Verso an den Ecken leichter Materialabrieb sowie am re. Rand Montierungsrückstände.
13,7 x 21,5 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Lavierte Federzeichnung in Tusche auf Bütten mit Wasserzeichen "GR" mit Beizeichen Krone (um 1760). Verso in Blei signiert und bezeichnet "Zingg in Paris gez." sowie mit weiteren Bleistiftannotationen von fremder Hand.
In den Jahren, in denen sich Zingg in Paris aufhielt, war er fünfeinhalb Jahre in der Werkstatt von Johann Georg Wille tätig. Dort erlernte er den französischen Typus der Landschaftsradierung, war als Reproduktionsstecher tätig und besuchte den Zeichenunterricht von
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17 x 24,5 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Lavierte Federzeichnung in Tusche auf Bütten, re. und o. Blattkante mit Rotschnitt. U.re. signiert und bezeichnet "A. Zingg del.", o.re. betitelt. An den o. Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert, dort mit einer Einfassungslinie in Schwarz versehen.
Wir danken Frau Dr. Sabine Weisheit-Possél, Berlin, für freundliche Hinweise.
Mit sehr vereinzelten, winzigen Stockfleckchen. Der äußerste o.li. Blattrand leicht gebräunt. Blattecke o.re. mit montierungsbedingter Knitterfalte. Mittig sowie am re. und li. Blattrand jeweils eine leichte, senkrecht verlaufende Knickspur, im Gesamtbild unauffällig.
17,5 x 24,7 cm, Unters. 18,4 x 25,7 cm.
098 Adrian Zingg (Werkstatt), Landschaft mit träumendem Ziegenhirten. Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Lavierte Federzeichnung in Sepia, auf leicht getöntem, wolkigen Papier. Unsigniert.
Gebräunt und etwas fleckig. Mit deutlicheren Knickspuren, besonders in den Randbereichen, horizontaler Mittelfalz. Ränder mit kleinen restaurierten Einrissen.
43,5 x 31 cm.
099 Adrian Zingg (zugeschr.), Landschaft mit Wegbiegung. Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Sepia, laviert, auf wolkigem Papier. Unsigniert. Verso in Blei alt nummeriert "5359" und "2718".
Leicht gebräunt und stockfleckig. Li. Rand ungerade geschnitten. Lange, diagonale Knickspur in der re.u. Bildhälfte sowie weitere kleine Knicke. Verso an den Rändern Klebstoff- und Montierungsrückstände.
20,1 x 26 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Sepia auf feinem Bütten. Unsigniert. Verso mit Federannotationen von fremder Hand.
Ränder ungerade geschnitten. Leicht knickspurig. Schräger Knick in Ecke o.re., zwei Einrisse am re. Rand.
18,4 x 23,3 cm.
101 Adrian Zingg (in der Art von), Waldstück mit Wegbiegung. Anfang 19. Jh.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in Tusche, farbig laviert auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert). U.re. von fremder Hand in Blei bezeichnet "Zingg". Verso eine Bleistiftzeichnung mit der Darstellung der Burgruine von Libau im Vogtland (?). Dort in Blei altnummeriert "2719" und "13776" sowie bezeichnet "Adrian Zingg 1734-1816".
Gebräunt und etwas fleckig. Mit stärkeren Knickspuren, besonders in den Randbereichen. Horizontaler Mittelfalz und diagonaler Falz in der re. Bildhälfte, dort jeweils mit leichtem Farbverlust. Verso Montierungsrückstände.
39,5 x 27 cm.
102 Adrian Zingg (Werkstatt) "Dresden vom Pieschener Winkel aus gesehen". Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Federzeichnung in brauner Tusche, laviert, auf leicht getöntem Papier. Unsigniert.
Die motivgleiche Radierung, welche im aktuellen Katalog unter der Kat.Nr. 179 angeboten wird, befindet sich ebenfalls im Kupferstich-Kabinett Dresden, diese abgebildet in: Kuhlmann-Hodick, Petra; Schnitzer, Claudia; Waldkirch, Bernhard von (Hg.): Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik. Dresden 2012. S. 176f., Kat.-Nr. 71.
Leicht gebräunt und fleckig. Zwei schräge und eine senkrechte Knickspur. Winzige Fehlstelle am li. Rand. Russverschmutzung oberhalb der Kathedrale.
9,25 x 14,5 cm.
111 Jacob Alt "Niederösterreich" (Sieben Ansichten). 1820er Jahre.
Jacob Alt 1789 Frankfurt/Main – 1872 Wien
Lithografien auf festem Papier. Jeweils unterhalb der Darstellung bezeichnet re. "gez. v. J. Alt", li. "Druck v. Kunike", Mi. betitelt.
Jeweils leicht angeschmutzt und knickspurig, teilweise am re. Rand stockfleckig. Ein Blatt stärker fleckig und stockfleckig.
Darst. je 25,5 x 35,5 cm, Bl. je 35,5 x 47,5 cm.
112 Jacob Alt "Baiern" (Sieben Ansichten). 1820er Jahre.
Jacob Alt 1789 Frankfurt/Main – 1872 Wien
Lithografien auf festem Papier. Jeweils unterhalb der Darstellung bezeichnet re. "gez. v. J. Alt", li. "Druck v. Kunike", Mi. betitelt.
Jeweils leicht angeschmutzt und knickspurig. Ein Blatt fleckig und stockfleckig. Ein Blatt auf Untersatzpapier montiert, stockfleckig, schimmelspurig und mit hinterlegten Fehlstellen und Einrissen.
Darst. je 26 x 35,5 cm, Bl. je 35,5 x 47,5 cm.
113 R. R. Bergmann, Birkenbestandene Spätsommer-Seenlandschaft. 1878.
Öl auf Leinwand. Signiert "R.R. Bergmann" und datiert u.re. In einem prunkvollen, goldfarbenen Schmuckrahmen mit Zierprofilen und Eckkartuschen.
Firnis etwas gegilbt. Leinwand-Deformationen in den Eckbereichen. Minimaler Malschicht-Abrieb entlang der Bildränder. Keilrahmen stark ausgekeilt. Verso Leinwand etwas fleckig. Eckkartuschen und Fassung des Rahmens partiell gelockert und mit vereinzelten Fehlstellen.
66,5 x 95,5 cm, Ra. 91 x 122 cm.
114 Albertus Jacobus Besters, Bauernfamilie beim Melken des Viehs. Wohl um 1800.
Albertus Jacobus Besters 1747 Den Haag – 1819 Leiden
Öl auf Holz. Signiert "A.J. Besters" u.re. Verso auf dem Bildträger u.Mi. ein Händleretikett des Rahmenherstellers "Galerie Assinda Essen" sowie in schwarzem Faserstift nummeriert "X48027" u.re. In einer profilierten, teils versilberten Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Vereinzelt winzige Flecken auf der Oberfläche. Punktuell Markierung des Rahmenfalzes und leichter Malschicht-Abrieb an den Bildrändern. Retusche an Ecke o.re. sowie vereinzelt im Randbereich.
37,2 x 50,6 cm, Ra. 46,9 x 60,2 cm.
115 Clemens Bewer (zugeschr.) "Badende". 19. Jh.
Clemens Bewer 1820 Aachen – 1884 Bonn
Öl auf Leinwand, auf Spanplatte maroufliert, verso mit Pappe kaschiert. Unsigniert. Verso auf einem Papieretikett bezeichnet "BEWER, Clemens" sowie mit biografischen Angaben. Verso auf oberer Rahmenleiste Mi. in Farbstift nummeriert "3932" sowie auf rechter Leiste in Blei bezeichnet "Prof. Bewer" und betitelt. Wohl eine Studie zu "Im Garten Eden". In goldfarbener, profilierter Holzleiste gerahmt.
Leinwand beschnitten. Verso mit Papierresten alter Montierung. Kleine Malschicht-Fehlstellen in der Bildfläche sowie an den Rändern, teils mit Retuschen. Malschicht berieben und mit feinem Alterskrakelee.
26,9 x 36,3 cm, Ra. 36,7 x 43,2 cm.
116 Oskar Bluhm "Wie mag das nur sein, wenn man verliebt ist!?". 1895.
Oskar Bluhm 1867 Lockwitz – 1912 Leipzig
Aquarell in Grisailletechnik, weiß gehöht. Signiert "Oskar Bluhm" und ortsbezeichnet "Meissen" u.li. Illustrationsvorlage für "Meggendorfers Humoristische Blätter". Im Passepartout, hinter Glas in hochwertiger Modelleiste gerahmt.
Lit.: Meggendorfers Humoristische Blätter. Zeitschrift für Humor und Kunst. Band 23, 1895, S. 65.
BA. 36,5 x 30,5 cm, Ra. 55,5 x 49,5 cm.
117 William Adolphe Bouguerau (nach) "Thronende Madonna mit Christus und Johannesknaben". 1875.
William Adolphe Bouguerau 1825 La Rochelle – 1905 ebenda
Tempera auf ungrundiertem Gewebe in Querrips-Bindung. Unsigniert. Die ornamentalen Bildbereiche teilweise schabloniert. Verso eine weitere, farblich angelegte Bildkomposition. In einer breiten, braunen Holzleiste gerahmt.
Spätere Wiederholung des 1875 entstandenen Gemäldes (Privatsammlung).
Oberfläche leicht berieben. Einzelne Bereiche gebräunt. Vereinzelte aufstehende Fasern und Knötchen, aus dem Webprozess.
179 x 107 cm, Ra. 202 x 128 cm.
118 James Caldwall nach Gavin Hamilton "Shakspeare - Coriolanus". 1803.
James Caldwall 1739 London – 1822 ebenda
John Boydell 1719 Dorington – 1804 London
Josiah Boydell 1752 London – 1817 ebenda
Gavin Hamilton 1723 Murdieston House (Lanarkshire) – 1798 Rom
Kupferstich und Farbradierung auf festem, wolkigen Papier. Unterhalb der Darstellung in der Platte bezeichnet re. "Engraved by J. Caldwell" und li. "Painted by G. Hamilton" sowie mittig betitelt "Shakspeare. Coriolanus. Act V. Scene III." und verlagsbezeichnet.
Aus der in der Boydell Galery erschienen Publikation: John and Josiah Boydell. A collection of prints, from pictures painted for the purpose of illustrating the Dramatic works of Shakespeare. 1803.
Illustration zur
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Pl. 50 x 63,5 cm, Bl. 55,4 x 70 cm.
119 Auguste Gaspard Louis Desnoyers "Belisaire". 1806.
Auguste Gaspard Louis Desnoyers 1779 Paris – 1857 ebenda
Radierung und Kupferstich auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen (nicht identifiziert) nach dem Gemälde von Francois Gerard aus der Galerie Leuchenberg, München. Unterhalb der Darstellung typografisch betitelt und ausführlich bezeichnet. Auf Untersatzkarton montiert.
Le Blanc 64.
Etwas angeschmutzt. Oberflächliche Papierläsionen in der Ecke u.li.
Pl. 55,3 x 40,4 cm, Bl. 59,6 x 43 cm, Unters. 67,5 x 49,8 cm.
120 Carl Ebert (zugeschr.) "Staudenhanser Heiligenhäuschen" in den Weinbergen bei Rüdesheim. 1857.
Carl Ebert 1821 Stuttgart – 1885 München
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Bezeichnet und ausführlich datiert o.re. "Rüdesheimer Berg 2. Juli 1857". In einer breiten, profilierten, gefassten Holzleiste gerahmt.
Malschicht mit minimalen Quetschungen und Abrieb im Falzbereich. Rahmen mit kleinen Bestoßungen.
40,5 x 27,5 cm, Ra. 53 x 40,5 cm.
121 Heinrich Ambros Eckert, Schlachtenszene zu napoleonischer Zeit . Um 1830.
Heinrich Ambros Eckert 1807 Würzburg – 1840 München
Aquarell über Federzeichnung in Tusche und Blei. In Blei u.re. signiert "Eckert". Verso mit flüchtigen Landschaftsskizzen.
Vorzeichnung zum Gemälde von 1932.
Deutlich knickspurig und mehrfach mit hinterlegten Einrissen (max. 7 cm) in den Randbereichen, dort leicht fleckig. Ecke o.re. mit Fehlstelle, diese hinterlegt. Vereinzelt kleinere Verluste innerhalb der Farbschicht.
37,5 x 47 cm.
122 Georg Erler, Blick auf die Dresdner Frauenkirche von der Brühlschen Terrasse aus. Spätes 19. Jh.
Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall
Radierung in Braun mit Aquatinta auf festem Velin. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "G Erler".
Etwas knick- und fingerspurig sowie leicht angeschmutzt. Kleines Löchlein o.li. Rand.
Pl. 30,7 x 19,6 cm, Bl. 50,5 x 37,7 cm.
Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall
Aquarell auf Papier, vollständig auf Karton aufgezogen. In Blei u.re. signiert "G Erler". Mit Annotationen in Blei unterhalb der Darstellung.
Reißzwecklöchlein in den Ecken, Randbereiche leicht angeschmutzt und li. leicht gewellt. Mi.li. Partie dunkler Stockflecken sowie Pappe in Ecke u.li. geknickt.
36,5 x 47 cm.
124 Constantin Feudel "Christian [Daniel] Rauch". 1878.
Constantin Feudel 1860 Harthau bei Chemnitz – 1930 Dresden
Christian Daniel Rauch 1777 Arolsen/Hessen – 1857 Dresden
Kohlestiftzeichnung auf Papier. In Kohle u.re. und u.Mi. signiert "C. Feudel" und datiert sowie u.Mi. betitelt. Zeichnung nach der Büste von Karl Begas.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
Randbereiche knick- und fingerspurig bzw. leicht gewölbt. Insgesamt etwas stockfleckig. Verso u.re. nicht durchgehender horizontaler Einschnitt.
54 x 43 cm.
Michel Charles Fichot 1817 Troyes/Aube – 1903 Paris
Kolorierte Lithografie, teilweise eiweißgehöht, auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung bezeichnet li. "Dessine d'apres nature par Ch. Fichot", re. "Lithographie par Ch. Fichot" und Mi. betitelt. Darunter verlagsbezeichnet. Erschienen bei Lemercie, Paris.
Leicht knickspurig und angeschmutzt, besonders am o. und li. Rand und im Bereich des Himmels. Ränder teilweise gestaucht, geknickt, stockfleckig und mit Einrissen. Langer schräger Knick am o. Rand.
Darst. 38,8 x 57,2 cm, Bl. 61 x 87,3 cm.
126 Otto Goldmann, Bedrohliche Flammen. 1881.
Otto Goldmann 1844 Berlin – 1920 Berlin-Steglitz
Öl auf Leinwand. Signiert "O. Goldmann", datiert und ortsbezeichnet "Berlin" u.li. In einer gold- und silberfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen in blauem Farbstift nummeriert "1020".
Leichte Leinwand-Deformation im unteren Bildbereich. Malschicht mit vereinzelten, kleinen Retuschen, partiell Alterskrakelee, vereinzelt Frühschwundkrakelee. Verso Leinwand mit vereinzelten, weißen Farbspuren.
151,6 x 136 cm, Ra. 166,8 x 136 cm.
Gustav Frank 1819 Stralsund – 1886 Dessau
Lithografie auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet re. "Aufgenommen u. lith. v. G. Frank", li. "Druck v. H. Arnold, Leipzig." und Mi. betitelt.
Bis nahe an die Darstellung geschnitten. Minimal gebräunt und fleckig. Li. und re. Rand mit mehreren Knicken und Einrissen (hinterlegt).
Darst. 33 x 59 cm, Bl. 38,4 x 60,7 cm.
128 Paul César Helleu, Jeune Femme au chapeau et au boa. 1882.
Paul César Helleu 1859 Vannes, Bretagne – 1927 Paris
Kaltnadelradierung auf Velin. Wohl späterer Abzug für die Zeitschrift L'Art Décorativ. In der Platte u.re. signiert "Helleu" sowie u.li. typografisch bezeichnet "L'Art Décoratif" und o.li. druckerbezeichnet "Imp. L. Fort. Paris". An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
Leicht lichtrandig und mit zwei Knickspuren am li. und re. Rand. O.re. zwei Prägespuren. Winziger Einriss (0,5 cm) am re. Rand. Verso li. Rand mit Resten älterer Montierung.
Pl. 32,7 x 19,5 cm, Bl. 48,5 x 32 cm, Psp. 50 x 35 cm.
130 Charles Emile Jacque "Porte d'Auberge" / "Porcs couches". 1849 /1850.
Charles-Émile Jacque 1813 Paris – 1894 ebenda
Radierungen auf Bütten, ein Blatt mit angeschnittenem Wasserzeichen o.re. Jeweils in der Platte o.li. signiert "Ch. Jacque" und datiert. Jeweils u.li. mit Annotationen in Blei von fremder Hand sowie u.re. beziffert "6" bzw. "15".
WVZ Guyffrey 88; 91.
Knick- und fingerspurig. Ein Blatt u.li. angeschmutzt.
Darst. 12,5 x 15,1 cm bzw. 13,3 x 24 cm, Bl. 33,8 x 50,5 cm bzw. 34 x 50,2 cm.
131 Georg Jahn "Selbstbildnis". 1898.
Georg Jahn 1869 Meißen – 1940 Dresden-Loschwitz
Radierung auf kräftigem, gelblichen Japan. In der Platte signiert u.re. "G. JAHN" sowie li. datiert. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Georg Jahn" und mit Vermerk des Alters des Künstlers "28. Jahr" sowie u.li. mit der Bezeichnung "Probedruck" versehen.
WVZ Jahn 24, dort mit abweichenden Maßangaben.
Papier leicht gegilbt, etwas lichtrandig sowie stockfleckig. Wasserfleck unterhalb der Darst. re. Geringfügig knickspurig.
Pl. 19,9 x 13 cm, Bl. 30,9 x 22 cm.
132 Hermann Kaulbach, Die Lehrstunde. Späte 1890er Jahre.
Hermann Kaulbach 1846 München – 1909 ebenda
Öl auf Leinwand. Ligiert signiert "HKaulbach" u.re. Verso auf der Leinwand mit dem Nachlass-Stempel "Prof. Hermann Kaulbach" o.Mi. versehen. Auf dem Keilrahmen in blauem Farbstift nummeriert "2527" sowie mit getilgter Bezeichnung in Blei. In einem vergoldeten, reich verzierten Stuckrahmen. Verso auf li. Rahmenleiste ein historisches Papieretikett des Rahmenherstellers.
Alterungsbedingtes Krakelee. Kleine Malschicht-Fehlstelle am Rand li.o. im Falzbereich sowie weitere vereinzelte winzige Fehlstellen.
37 x 28 cm, Ra. 52,8 x 44,7 cm.
133 Hermann Kaulbach (Umkreis), Mädchen beim Holzsammeln. Wohl Spätes 19. Jh.
Hermann Kaulbach 1846 München – 1909 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Pappe maroufliert. Unsigniert. In einer profilierten, teils polimentvergoldeten Holzleiste gerahmt.
Firnis gegilbt. Vereinzelte, winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Kleine Malschicht-Fehlstelle Mi.re. sowie winzige Kratzer in ob. Bildhälfte. Rahmen mit Fehlstelle der Fassung li.o.
Leinw. 21,1 x 17,9 cm, Pappe 22 x 18,8 cm, Ra. 35 x 31,5 cm.
134 Friedrich von Keller, Interieur mit Bauernschrank. Um 1900.
Friedrich von Keller 1840 Neckarweihingen – 1914 Abtsgmünd
Öl auf Leinwand, auf Malpappe maroufliert. Signiert "Fr Keller" u.re. In einer profilierten, glänzend schwarzen Holzleiste, mit goldfarbener Sichtleiste, gerahmt.
Bildträger gering gewölbt. Leinwand an Ecke o.li. etwas von der Pappe gelöst. Untere Ecken mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein. Re. Rand etwas ungerade geschnitten und mit vereinzelten kleinen Malschicht-Fehlstellen. Weitere, sehr kleine Fehlstelle im Stuhl und o.re. Pappe mit vereinzelten Läsionen durch Einrahmung. Kleine Retuschen am li. Rand. Verso mit oberflächlichen Kratzspuren und Papierresten alter Einrahmung.
Gemälde 57,1 x 46,3 cm, Pappe 58 x 46,3 cm, Ra. 65,1 x 53,7 cm.
135 Johann Adam Klein, Zehn Tier- und Landschaftsdarstellungen. 1808/1813.
Johann Adam Klein 1792 Nürnberg – 1875 München
Radierungen auf Kupferdruckpapier. Jeweils in der Platte signiert "J.A. Klein" bzw. "Klein" bzw. ligiert monogrammiert "JAK" sowie datiert. Mit den Arbeiten:
"Ziegen und Schafe nach C. du Jardin", WVZ Jahn 16
"Die drei Ziegen bei altem Gemäuer" WVZ Jahn 50
"Die fünf Schafe am Plankenzaun", WVZ Jahn 51
"Die beiden Pinscher", WVZ Jahn 79
"Der schlafende Hund bei dem Teppich", WVZ Jahn 80
"Das Landschäftchen vom 10. Juli 1813", WVZ Jahn 116
"Der ruhende Widder", WVZ Jahn
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Pl. min. 6,3 x 8 cm, max. 8,3 x 9,3 cm, Bl. min. 7 x 8,5 cm, max. 30 x 20 cm, Unters. jew. 34 x 47 cm.
136 Eugen Johann Klimsch, Festliche Gesellschaft in historischen Kostümen. 1879.
Eugen Johann Klimsch 1839 Frankfurt a. Main – 1896 ebenda
Aquarell und Federzeichnung in brauner Tusche, partiell goldfarben gehöht, auf Bütten. Signiert "Eugen Klimsch" und datiert u.re. Goldfarbene Einfassung. Im Passepartout, hinter Glas in profilierter, brauner Holzleiste gerahmt.
Leicht gebräunt, minimal angeschmutzt. Li. Rand ungerade geschnitten. Verso seitenverkehrte Tintenrückstände einer Schrift.
Darst. 27,8 x 22 cm, Bl. 29 x 23,8 cm, Ra. 43 x 39 cm.
137 Max Klinger "Bär und Elfe". 1880.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Radierung und Aquatinta auf französischem China, auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. In der Platte u.re ligiert signiert "MKlinger" und datiert. Unterhalb der Darstellung typografisch li. bezeichnet "Max Klinger" und re. beziffert "I". Blatt 1 der Folge "Intermezzi", Opus IV. Verso o.Mi. in Blei mit Annotationen von fremder Hand.
WVZ Singer 52 II (von II).
Stockfleckig und knickspurig sowie leicht angeschmutzt. Mit zwei Einrissen (2,5 und 1,5 cm) am re. Rand. Verso nahezu umlaufend mit Papierstreifen versehen.
Pl. 41 x 29 cm, Bl. 60 x 39,5 cm.
138 Max Klinger "An die Schönheit". 1898.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Radierung auf Japan. Unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet re. "Max Klinger" und Mi. betitelt. In der Ecke u.li. mit einem Stempel der Verbindung für historische Kunst versehen. Blatt 12 aus der Folge "Vom Tode zweiter Teil", Opus XIII. Zweite Ausgabe für die Mitglieder der Verbindung für historische Kunst. Eines von 160 Exemplaren und 20 Rezensionsexemplaren.
WVZ Singer 241 IV (von IV).
Vereinzelt leicht gebräunt, Ecke u.li. minimal knickspurig. Li. Rand mit Einriss und Fehlstellen, verso vollflächig mit Flüssigpapier hinterlegt.
Pl. 41,2 x 32,1 cm, Bl. 62,5 x 44,5 cm.
139 Max Klinger "Exlibris Kommerzienrat Georg Giesecke". Um 1900.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Radierung auf wolkigem Papier. In der Platte o.li. ligiert monogrammiert "MK".
WVZ Singer 303 II (von II).
Angeschmutzt. O. Rand mit Knickspur, umlaufend leichte Stauchungen.
Pl. 10,8 x 7 cm, Bl. 27,5 x 20,2 cm.
140 Käthe Kollwitz "An der Kirchenmauer". 1893.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Radierung auf wolkigem Kupferdruckpapier. Stempelsignatur "Kollwitz" u.re. Aus der Auflage von der Becke nach 1931. Verso o.re. in Blei von fremder Hand bezeichnet "Rad. K.K." sowie betitelt. Das Originalblatt gehörte zu den drei ersten Arbeiten, die die Künstlerin im Juli 1893 auf der "Freien Kunstausstellung" in Berlin ausstellte.
WVZ Klipstein 19 VI b (von VI b).
Leicht knick- und fingerspurig. Horizontale Knickspur am u.re. Rand.
Pl. 25,3 x 12,6 cm, Bl. 37,7 x 23,8 cm.
141 Hermann Kraemer, Landschaft mit Burg. 19. Jh.
Hermann Kraemer vor 1856 – 1886 München
Aquarell auf festem Karton. Signiert "H. Kraemer" u.re. Fest in Passepartout montiert und hinter Glas im profilierten, schwarzen Rahmen mit floralem Stuckdekor.
Minimal gebräunt. Rahmen etwas bestoßen.
29 x 22,5 cm, Ra. 42 x 35 cm.
142 Hermann Kraemer, Landschaft mit Kirche. 19. Jh.
Hermann Kraemer vor 1856 – 1886 München
Aquarell auf festem Karton. Signiert "H. Kraemer" u.re. Fest in Passepartout montiert und hinter Glas im profilierten, schwarzen Rahmen mit floralem Stuckdekor.
Kleine bräunliche Flecken o.Mi.
29 x 22,5 cm, Ra. 42 x 35 cm.
143 Wilhelm August Krause, Flusslandschaft im Mondschein. 1854.
Wilhelm August Krause 1803 Dessau – 1864 Berlin
Öl auf Malpappe. Verso signiert in Blei in geschwungenen Lettern "Wilhelm Krause fe." o.Mi. sowie datiert "1834", ortsbezeichnet "Berlin" u.Mi. sowie u.li. mit altem Preis versehen "Preis 10 fr. d'or". Verso ein altes Malmaterial-Händleretikett "WINSOR & NEWTON LONDON" Mi. In einem prunkvollen, masseverzierten, gold-bronzefarbenen Schmuckrahmen mit floralem Dekor.
Firnis erneuert. Malerisch ergänztes Blattwerk am li. Rand. Geringer Malschicht-Verlust an ob. Rand und vereinzelt winzige, dunkle Flecken. Kleine fachgerechte Retuschen im Randbereich und Druckspuren vom Rahmenfalz. Bildformat vermutl. etwas verkleinert (angeschnittene Signatur verso).
22,4 x 32,2 cm, Ra. 40,7 x 50,3 cm.
144 Louis Legrand "Brisement assis". Um 1892.
Louis Legrand 1863 Dijon – 1951 Livry-Gargan
Radierung auf festem Japan. In der Platte o. re. signiert "Louis Legrand". Unterhalb der Darstellung nochmals in Blei signiert. Am unteren Blattrand nummeriert "15/974" und bezeichnet "Louis Legrand: Brisement assis.".
Aus der Folge "Folie Bergere". Verso von fremder Hand nummeriert und mit einem Etikett "Kunstsalon Wolfsberg Zürich" versehen. An den li. Ecken im Passepartout klebemontiert.
WVZ Arwas A 64.
Lit.: E. Dentu: Cours de danse fin de siècle, Paris 1892, S.31.
Japan leicht gegilbt. Zwei diagonale Quetschfalten unterhalb der Platte sowie kleinere Quetschfalten an den Ecken. Verso mit Resten älterer Montierungen.
Pl. 19,5 x 12,8 cm, Bl. 41 x 31 cm, Psp. 50 x 35 cm.
146 Wilhelm von Lindenschmit "Die Gefangennahme Franz I. in der Schlacht bei Pavia 1525". 1857.
Wilhelm von Lindenschmit 1829 München – 1895 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "W. Lindenschmit" und datiert u.re. Verso auf oberer Keilrahmenleiste ein altes Papieretikett, darauf in Tinte bezeichnet, betitelt und mit der Adresse des Besitzers Hermann Lindenschmit versehen. In einer bronzefarbenen, masseverzierten Holzleiste mit reichem Dekor gerahmt.
Vgl. Weber, Wilhelm: Die Künstlerfamilien Lindenschmit aus Mainz : Gemälde, Graphiken, Dokumente. Ausstellungskatalog des Mittelrheinischen Landesmuseum Mainz. Mainz, 1983. KatNr. 107.
Mehrere verso hinterlegte Risse in der Leinwand und kleinere Retuschen. Vereinzelte kurze Risse an ob. Spannkante im Falzbereich, drei Ecken fachmännisch mit Gewebeflicken hinterlegt.
82,3 x 102,5 cm, Ra. 100,4 x 124 cm.
147 Wilhelm von Lindenschmit "Luther lehrt seine Kinder singen". Spätes 19. Jh.
Wilhelm von Lindenschmit 1829 München – 1895 ebenda
Öl auf Holz. Ligiert monogrammiert "WL" o.re. Verso auf dem Bildträger auf einem Papieraufkleber in Feder nummeriert "418", bezeichnet, betitelt und mit einer Widmung versehen. In einer goldfarbenen Stuckleiste gerahmt, mit graviertem Ornament auf der mittleren Platte. Verso ein Stempel des Rahmen-Geschäfts "Konrad Barth & Comp. München".
Oberer Bildrand etwas ungerade. Kleiner Ausbruch im Holz am Rand u.re. Leichte Druckstellen und Malschicht-Abrieb v.a. durch den Rahmenfalz. Vereinzelt kleine Retuschen. Firnis gegilbt. Verso alte Zeitungspapierreste auf dem Bildträger.
16,9 x 13,4 cm, Ra. 27 x 24 cm.
148 Wilhelm Maria Leibl "Bauernhaus, auf das man zwischen Bäumen hindurch sieht". Um 1875/1876.
Wilhelm Maria Leibl 1844 Köln – 1900 Würzburg
Radierung auf Maschinenbütten mit Wasserzeichen (Einhorn und Monogramm "YGZ"). In der Platte o.li. ligiert monogrammiert "KG". Am unteren Blattrand von fremder Hand in Blei bezeichnet.
WVZ Waldmann II-16; Gronau 17; Billeter B 18/II (von II).
Ecke o.re. knickspurig und berieben. Am li. Rand mittig leicht gestaucht. Verso mit Resten einer älteren Montierung.
Pl. 10 x 15,5 cm, Bl. 43 x 30,5 cm, Psp. 60 x 45 cm.
149 Konrad Mannert "Die Erde in zwey Halbkugeln". 1829.
Konrad Mannert 1756 Altdorf b. Nürnberg – 1834 München
Christoph Fembo 1781 Vohenstrauß – 1848 Nürnberg
Kolorierter Kupferstich auf kräftigem Bütten. In der o. Bildhälfte ausführlich betitelt und bezeichnet. Erschienen in Nürnberg bei Christoph Fembo.
Der Universitätsprofessor Konrad Mannert entwarf als Kartograph wohl ausschließlich für den Verlag von Christoph Fembo Landkarten. Die hier vorliegende, seltene Weltkarte gibt den damaligen neuesten Kenntnisstand wieder.
Gebräunt und stockfleckig. Senkrechter, geglätteter Mittelfalz. Verso umlaufende Randmontierung.
Bl. 43 x 63,5 cm.
Domenico Marchetti 1780 Rom – um 1844
Antonio Canova 1757 Possagno bei Bassano del Grappa – 1822 Venedig
Kupferstiche auf kräftigem Bütten nach A. Canova. Jeweils unterhalb der Darstellung ausführlich bezeichnet. Zwei Blätter mit Bleistiftannotationen.
Nach Skulpturen aus Florenz und dem Grabmal der Maria Cristina von Österreich in Wien.
Angeschmutzt und stockfleckig. Ränder stärker angeschmutzt, mit Wasserflecken, Stauchungen, Knicken und Einrissen.
Pl. 54 x 40 cm, Bl. 79 x 59 cm.
151 Carl Mayer, Sieben Darstellungen zu den Bauphasen des Kölner Doms. 1860er Jahre.
Carl Mayer 1798 Nürnberg – 1868 ebenda
Stahlstiche auf leichtem Karton. Jeweils unterhalb der Darstellung ausführlich bezeichnet und betitelt. Gedruckt in der Kunstanstalt Nürnberg.
Die Blätter zeigen verschiede Baustadien des Kölner Doms 1824 vor Beginn der Erbauung, 1848, 1851, 1854 und 1860 sowie eine Innenansicht von 1863 und die zukünftige Erscheinung nach Plänen des Architekten Ernst Friedrich Zwirner.
Leicht fingerspurig, gebräunt und stockfleckig, jeweils mit leichten Randläsionen.
Bl. max. 38 x 54 cm.
152 Eduard Heinrich Müller "Ansicht der Brühl. Terrasse Dresden". Um 1850.
Eduard Heinrich Müller 1823 Poltawa – 1853 Dresden
Lithografie, koloriert, partiell eiweißgehöht. Unsigniert.
Verso mit dem Etikett "E. Müller Verdag in Dresden" versehen, dort betitelt.
Bis an die Darstellung geschnitten. O. Rand li. und re. leicht angeschmutzt. Verso mit Resten alter Montierungen.
Bl. 11,1 x 17 cm.
153 Oskar Pletsch, Zwei spielende Kinder mit einem Schaf / Sägender Knabe. Wohl späte 1860er Jahre.
Oskar Pletsch 1830 Berlin – 1888 Niederlößnitz / Dresden
Federzeichnungen in brauner Tusche über Blei auf bräunlichem Bütten. Eine Arbeit u.re., die andere u.li. ligiert monogrammiert "OP". Eine Arbeit o.li. in Blei beziffert "10", die andere verso u.li. beziffert "8663". Jeweils auf Untersatz montiert, dort in Blei beziffert "170/2" bzw. in Kugelschreiber von fremder Hand künstlerbezeichnet.
Jeweils sichtbar fingerspurig und leicht angeschmutzt. Eine Arbeit mit aufgrund von Montierung ausgeblichenen Ecken, die andere verso mit Resten älterer Montierung.
9,6 x 8,6 cm bzw. 12,1 x 10,1 cm, Unters. 28,7 x 23,5 cm bzw. 27 x 20,7 cm.
154 Friedrich Preller d.J., Landschaft mit Wassermühle. Spätes 19. Jh.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Pinselzeichnung in Tusche. Unsigniert. Verso mit einer weiteren Bleistiftzeichnung, darauf undeutlich bezeichnet sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Gebräunt und etwas fleckig. Ränder leicht angeschmutzt. Durchgehende, wagerechte Knickspur oberhalb des Hauses.
34 x 28 cm.
155 Samuel Prout, Vier Ansichten von Dresden. Um 1830.
Samuel Prout 1783 Plymouth – 1852 Camberwell/London
Lithografien und eine kolorierte Lithografie. Jeweils im Stein monogrammiert "SP" und bezeichnet "Dresden". Drei im Passepartout montiert.
Blätter leicht gebräunt mit vereinzelten Stockflecken. Ein Blatt Verso mit Resten alter Montierungen und kaschiertem Riss.
St. 40,5 x 27 Bl. 55 x 37 cm, Psp. 60 x 45 cm.
156 Johann Heinrich Ramberg "Les Amants Surpris / Das überraschte Liebespaar". 1799.
Johann Heinrich Ramberg 1763 Hannover – 1840 ebenda
Radierung. In der Platte u. li. bezeichnet "J H Rmbg invt: delint. et fecit 1799 Hannovre". Unterhalb der Darstellung in Blei nummeriert. Im Passepartout montiert.
Ränder leicht angeschmutzt. Mit einem bräunlichen Fleck am li. Blattrand mittig. Farbspuren am re. Randbereich.
Pl. 44 x 55,5 cm, Bl. 48 x 60 cm, Psp. 60 x 70 cm.
157 Johann Heinrich Ramberg "Die Entdeckung". 1800.
Johann Heinrich Ramberg 1763 Hannover – 1840 ebenda
Radierung. In der Platte u. li. bezeichnet "J.H. Rmbg invt 1800". Unterhalb der Darstellung in Blei nummeriert. Illustration zu A. H. Lafontaine's Erzählung "Les Lunettes". Im Passepartout montiert.
Vgl. von Rohr, Alheidis: Johann Heinrich Ramberg 1763 - Hannover - 1840. Maler für König und Volk. Hannover, 1998. S. 162f.
O. und u. Rand leicht wellig.
Pl. 44,5 x 55,5 cm, Bl. 47 x 70 cm, Psp.60 x 70 cm.
158 Adrian Ludwig Richter "Das Schloss Pillnitz bei Dresden vom linken Ufer über die Elbe". Um 1820.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Umrissradierung, koloriert, auf wolkigem Papier. Verso in Tinte betitelt "Pillnitz" und nummeriert "No.1". Blatt eins der Folge "70 Mahlerischen An- und Aussichten der Umgegend von Dresden". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Hoff/Budde 30 III (von IV).
Bis an den Plattenrand geschnitten. Altersbedingt leicht gebräunt. Verso am o. Rand Montierungsrückstände.
Bl. 10,2 x 14,5 cm, Psp. 20,5 x 24,5 cm.
Johann Carl August Richter 1785 Dresden – 1853 ebenda
Joh. Gottlob Probsthayn 1719 Dresden – 1773 Meissen
Christian Gottlieb Werner um 1732 Zwickau – vor 1789 Dresden
Kupferstiche und Umrissradierung auf Bütten. Zwei Arbeiten koloriert.
Kupferstiche unterhalb der Darstellung re. bezeichnet "C. G. Werner Sculps.", li. "Propstheyn del." bzw. Probsthahn del." und mittig betitelt und verlagsbezeichnet "Thiele excud".
Kolorierte Umrissradierung auf Untersatzkarton montiert, dort u.re. in Blei bezeichnet "C. J. A. Richter" und Mi. betitelt "Eingang zum Plauenschen Grund".
Minimal stockfleckig und altersbedingt gebräunt.
Bl. 9 x 13 cm, Unters. 13 x 18 cm, Psp. 24,5 x 29; Pl. 12,5 x 21,5 cm, Bl. 22 x 35 cm, Psp. 30 x 37 cm; Pl. 13 x 22 cm, Bl. 18,5 x 29,5 cm, Psp. 26 x 34 cm
160 Eduard Schleich d. J., Steinstufen im Wald. Wohl 1880er Jahre.
Eduard Schleich d. J. 1853 München – 1893 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe maroufliert. Signiert "Ed. Schleich jr" u.re. Verso auf der Malpappe o.Mi. in blauem Farbstift nummeriert "572". In einer breiten, profilierten, glänzend schwarz gefassten Holzleiste gerahmt, mit zierenden Wellenleistenprofilen und versilberter Sichtleiste.
Bildträger etwas gewölbt. Je ein Reißzwecklöchlein an den ob. Ecken. Diagonal verlaufendes, leicht erhabenes Krakelee o.re. Malschicht mit kleinen Retuschen im oberen und unteren Randbereich.
39,5 x 32,2 cm, Ra. 59 x 51,4 cm.
Carl Gottlob Schmeidler 1772 Nimptsch – 1838 Breslau
Tempera auf Elfenbein. Signiert "Schmeidler" u.re. Verso mit Papierbeklebung versehen. Auf einer Einrahmungspappe wohl entstehungszeitlich in Feder betitelt und in Blei nummeriert "V/794". Hinter Glas in einem profilierten, bronzefarbenen Holzrahmen mit zierenden Eckkartuschen gerahmt.
Gustav von Dresky, Hauptmann des 2. Thüringischen Jägerregiments war u.a. mit der Aufgabe betraut, den Arm des jungen Kaisers Wilhelm II. durch gymnastische Übungen auszubilden.
Bildträger mit Deformationen. Wasserränder in der Malschicht o.Mi. Kleine Retusche in der Kleidung Mi. und im Haar. Leichter Malschicht-Abrieb entlang der Bildränder. Papierbeklebung verso eingerissen.
8,5 x 6,4 cm, Ra. 14,7 x 12,7 cm.
162 Wilhelm Heinrich Schneider, Baumbestandene Landschaft mit Feldarbeitern. Wohl 2. H. 19. Jh.
Wilhelm Heinrich Schneider 1821 Neukirchen bei Chemnitz – 1900 Dresden-Loschwitz
Öl auf Papier, vollflächig auf eine Pappe maroufliert. Unsigniert. Verso auf einem Klebeetikett u.li. mit handschriftlichen Angaben zum Künstler sowie mit Hinweisen eines ehemaligen Besitzers u.re. In einer profilierten, bronzefarbenen Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Dresden / Wilhelmshaven. In den 1930er Jahren aus dem Nachlass Wilhelm Heinrich Schneider erworben.
Kleine Materialverluste an drei Ecken. Unscheinbare vertikale Knickspur re. Oberfläche etwas unruhig aufgrund gestupfter Grundierung (werkimmanent). Vereinzelte kleine Retuschen.
15,8 x 22,4 cm, Untersatz 16,2 x 23 cm, Ra. 18,6 x 25,6 cm.
163 Wilhelm Heinrich Schneider, Landschaft mit bäuerlichem Haus und Weiher. 2. H. 19. Jh.
Wilhelm Heinrich Schneider 1821 Neukirchen bei Chemnitz – 1900 Dresden-Loschwitz
Öl auf Leinwand, vollflächig auf eine Pappe maroufliert. Geritzt monogrammiert "W.S. p[inxit]" u.re. Verso o.Mi. ein Klebeetikett mit Angaben zum Künstler in Kugelschreiber und ein weiteres u.li. in Tinte. In einer profilierten, bronzefarbenen Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Dresden / Wilhelmshaven. In den 1930er Jahren aus dem Nachlass Wilhelm Heinrich Schneider erworben.
Leinwand an Ecke o.re. von der Pappe gelöst. Geringe Randläsionen mit Malschicht-Abrieb. Kleine Leinwand-Deformation am re. Rand. Unscheinbares vertikales Malschicht-Krakelee. Sehr kleine Retuschen in re. Bildhälfte.
21,2 x 29,3 cm, Ra. 24,4 x 32,3 cm.
164 Wilhelm Heinrich Schneider (zugeschr.), Landarbeiter auf einem Stoppelfeld bei Eibenstock. 1887.
Wilhelm Heinrich Schneider 1821 Neukirchen bei Chemnitz – 1900 Dresden-Loschwitz
Bleistiftzeichnung auf leichtem, gelblichen Karton. Unsigniert. Verso von fremder Hand bezeichnet. In der Darstellung u.li. bezeichnet "Eibenstock" und datiert, mit handschriftlichen Notizen zur Farbgebung.
Provenienz: Privatsammlung Dresden/Wilhelmshaven. In den 1930er Jahren aus dem Nachlass Wilhelm Heinrich Schneider erworben.
Wischspurig und angeschmutzt, leicht fleckig, Ränder etwas gebräunt.
13,3 x 16,7 cm.
165 Gottfried Julius Scholtz (Umkreis), Porträt einer jungen Frau. Spätes 19. Jh.
Julius Scholtz 1825 Breslau – 1893 Dresden
Öl auf Leinwand, auf eine feste Pappe maroufliert. Unsigniert.
U.re. Vermerk des Sammlers in Feder mit Angaben zum Künstler Julius Scholtz, Provenienzvermerk sowie mit dem Hinweis "In der Galerie aufgezogen, von Restaurator Unger, leicht überholt" versehen. In schmaler Holz-Dreikantleiste gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Dresden / Wilhelmshaven. 1943 von einer Schülerin Julius Scholtz' erworben.
Bildträger gering gewölbt. Wenige kleine Retuschen an Malschicht-Fehlstellen auf der Bildfläche verteilt. Reißzwecklöchlein an den oberen Ecken. Partiell etwas frühschwundrissig. Verso Pappe mit leichten Kratzspuren.
44 x 32,7 cm, Pappe 45 x 33,6 cm, Ra. 48 x 36,9 cm.
166 Oskar Schreiber, Stillleben mit Spargel und Radieschen. 1897.
Oskar Schreiber 20. Jh.
Aquarell. Signiert u.re. "O. Schreiber" und ausführlich datiert. Hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
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Darst. 17 x 34 cm, Ra. 24,5 x 42,5 cm.
167 Oskar Schröder, Vier Arbeiten mit Grisaille-Dekoren. 1893.
Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen
Gouachen auf festem hellblau getöntem Papier. Alle Blätter signiert "O. Schröder". Ein Blatt datiert.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
Ein Blatt mit kaschiertem Einriss o.re. Ein Blatt mit fehlenden Ecken u. und Nadelperforationen am o. Rand.
Bl. min. 39,5 x 29,5 cm, max. 59 x 38 cm.
168 Oskar Schröder, Neun große Planzeichnungen zu Studienzwecken, unter dem Architekten Bruno Seitler. 1894.
Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen
Aquarelle über Federzeichnung in Tusche auf festem Velin. Jeweils in Tusche u.re. signiert "O. Schröder" und überwiegend betitelt, teils beziffert. Eine Arbeit u.li. datiert und bezeichnet "S.S." (Sommersemester).
Mit den Zeichnungen:
"Dorische Ordnung nach Vignola"
"Ionische Ordnung nach Vignola
"Korinthische Ordnung nach Vignola"
"Römische Ordnung nach Palladio"
"Fenster Motive"
"Clausur" (Postmeilensäule)
"Perspektivische Zeichnung eines
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Min. 46 x 57 cm, max. 49,5 x 70 cm.
169 Oskar Schröder, Blaue Iris und weißer Akelei. 1895.
Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen
Gouache auf dunkelgrün getöntem Velin. U.re. signiert "O. Schröder" und datiert. Verso o.li. in Blei künstlerbezeichnet.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
Randbereiche leicht knickspurig und partiell leicht angeschmutzt. Verso umlaufend Reste älterer Montierung.
53,5 x 36,5 cm.
170 Oskar Schröder, Wiesenblumenstrauß / Mispelzweig. 1894/1895.
Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen
Gouachen in Weiß- und Grauabstufungen auf grün und braun getöntem Papier. Jeweils signiert "O. Schröder" und datiert u. re.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
Eine Arbeit mit kleinen Wasserflecken, die andere mit Wasserränder und Schimmelflecken.
Bl. max 50 x 36 cm.
171 Oskar Schröder, Drei Dekorentwürfe. 1895 -1897.
Oskar Schröder 1877 Dresden – 1958 Meißen
Gouachen auf grün und rötlich getöntem Papier. Jeweils u.re. signiert "O. Schröder" und datiert, eine Arbeit u.li. bezeichnet "S.S." (Sommersemester) und datiert.
Provenienz: Nachlass Oskar Schröder.
Oberflächlich berieben, mit unscheinbaren Kratzspuren und leicht fleckig. Eine Arbeit o.re. mit Einriss (ca. 3 cm), eine andere mit Knickspuren und kleinen Läsionen in den Ecken.
Min. 53,5 x 44,5 cm, max. 67 x 48,5 cm.
Bernhard Schröter 1848 Meißen – 1911 ebenda
Constantin Feudel 1860 Harthau bei Chemnitz – 1930 Dresden
Kohlestiftzeichnungen und eine Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf Papier. Jeweils u.re. (teilweise unleserlich) signiert und überwiegend datiert. Eine Arbeit o.re. in Blei betitelt "Faune".
Mehrfach mit größeren Einrissen sowie angeschmutzt und knickspurig. "Faun" stockfleckig, "Christus" stockfleckig und o.li. mit fehlender Ecke. Eines verso mit Resten älterer Montierung.
Min. 27 x 25,5 cm, max. 52 x 36 cm.
173 Carl August Schwerdgeburth "Goethe.". 1832.
Carl August Schwerdgeburth 1785 Dresden – 1878 Weimar
Kupferstich auf China, auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. Unterhalb der Darstellung u.Mi. typografisch datiert und bezeichnet "nach dem Leben gezeichnet und gestochen von C. A. Schwerdgeburth Weimar 1832". Darunter ebenfalls typografisch in Kapitälchen betitelt. Darstellung bis zum Plattenrand beschnitten.
Minimal knick- und fingerspurig. Aufgewalztes Blatt löst sich u.li. und re. leicht vom Trägerpapier.
Dars. 25 x 20,8 cm, Bl. 33,3 x 26,7 cm.
174 Julius Caesar Thaeter "Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III.". Um 1840.
Julius Caesar Thaeter 1804 Dresden – 1870 München
Julius Schnorr von Carolsfeld 1794 Leipzig – 1872 Dresden
Julius Caesar Thaeter 1804 Dresden – 1870 München
Radierung auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet "Erfunden von Julius Schnorr, im Saal=Bau zu München als entkaustisches Gemälde ausgeführt und nach dem Carton von Julius Thaeter gestochen". Nach einem Entwurf von Julius Schnorr von Carolsfeld für den Kaisersale in der Münchner Residenz. Im Passepartout hinter Glas in schmaler, schwarzer Holzleiste gerahmt.
WVZ Nagler 11.
Stockfleckig. Bis nahe an die Darstellung geschnitten. Mehrere kleine Schadstellung durch Ungezieferbefall, Risse am li. Rand (ca. 13 cm) und am u. Rand (ca. 2 cm), verso hinterlegt.
Bl. 54,5 x 59,2 cm, Ra. 74,5 x 83 cm.
175 Josef Thoma, Gebirgsbach am Wetterhorn
bei Meiringen im Berner Oberland. Um 1880.
Josef Thoma 1828 Wien – 1899 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "J. Thoma" und undeutlich datiert, wohl "1880" oder "1881", u.re. In einer breiten goldfarbenen Jugendstil-Stuckleiste gerahmt. Verso auf der re. Rahmenleiste Mi. ein altes Papieretikett des Einrahmungsgeschäfts "Bruno Hofmann & Sohn Grunaer Straße 25 Dresden".
Zwei Löchlein im Bildträger am li. und eines am ob. Rand unterhalb des Rahmenfalzes. Eine längliche Druckstelle mit unscheinbarem Malschichtverlust im Bereich des mittleren Steines u., in einer Kratzspur auslaufend. Kleine Läsionen im Falzbereich mit kleinen Malschicht-Fehlstellen. Kleine weiße Farbspritzer Mi. Kleine, farbfalsche Retusche an einem ehemaligen Riss re. Mi., dieser mit einem Flicken hinterlegt. Weitere sehr kleine Retuschen im Himmel sowie eine größere am u. Rand Mi. Bildträger verso fleckig.
74,5 x 100,5 cm, Ra. 96,8 x 121,7 cm.
176 Sixt Arnim Thon "Der auf dem Tuch schlafende Hund". Mitte 19. Jh.
Sixt Arnim Thon 1817 Eisenach – 1901 ?
Radierung auf Papier, auf leichten Karton aufgezogen. Am Plattenrand u.li. bezeichnet "S. Thon fec. aqua. for.", re. verlagsbezeichnet "J. Kuhr exe.". Im Passepartout, hinter Glas in schmaler, schwarzer Holzleiste gerahmt.
Andresen 18 IV.
Leicht fleckig.
Pl. 7,3 x 13 cm, Ra. 30,5 x 39,5 cm.
177 Pieter Pietersz. III Vromans (zugeschr.), Die Heilige Nacht. 2. Viertel 17. Jh.
Pieter Pietersz. III Vromans ? – 1654 Delft
Öl auf Holz. Signiert "P. Vromans" unterhalb der Krippe. Verso mit einem Klebeetikett eines Vorbesitzers u.li. Ein weiteres Klebeetikett u.Mi., darauf in Tusche teilweise leserlich altbezeichnet "Hoormann. Der Name steht an der Wiege. […] Caraggio, von dem man annehmet er sei der erste gewesen der das Licht vom Kinde habe ausströmen lassen". U.re. ein rotes Wachssiegel mit einem Totenkopf im Wappen, darüber ein Ritterhelm, welcher von einem Engel als Helmzier bekrönt wird (nicht bei
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49,6 x 65,1 cm, Ra. 65,2 x 80,1 cm.
Gustave Walther 1828 Ronneburg – 1904 Altenburg
Öl auf Leinwand. Verso auf der Leinwand signiert "gem.[ahlt] v. G. Walther." und datiert u.re.
Weitere Bildnisse des Malers befinden sich u.a. im Schlossmuseum Altenburg.
Leinwand leicht wellig. Leichte Klimakante und vereinzelt kleine Deformationen, unscheinbare weißliche Flecken und Malschicht-Fehlstellen im Randbereich. Kleine Malschichtstauchung und -lockerung an Gesichtskontur re. Kleine Druckstelle mit Malschichtverlust u.Mi.
Oval: 72,7 x 60,7 cm.
179 H. Willard "Diakonissen-Anstalt in Dresden" / Diakonissenschein. Um 1860 /Mitte 19. Jh.
H. Willard 19. Jh.
Carlo Nieper 1868 – 1970
Farblithografie und Radierung mit Farbradierung auf Papier nach C. L. Nieper. "Diakonissen-Anstalt" unterhalb der Darstellung li. bezeichnet "Gez. v. C. L. Nieper. Lith. v. H. Willard", u.re. "Druck v. J. Willard in Dresden" sowie mittig betitelt. Diakonissenschein unsigniert und mittig bezeichnet "Diakonissen-Schein für", "bei der Einsegnung übergeben", "Der Vorstand der evang:luth: Diakonissenanstalt zu Dresden".
Jeweils knickspurig, stockfleckig sowie mit gedunkelten bzw. angeschmutzten Randbereichen. Ein Blatt mit zwei Löchlein o. und u.Mi. aus dem Druckprozess.
Darst. 21 x 31,5 cm, Pl. 40,5 x 31,3 cm, Bl. 29 x 39,5 bzw. 51 x 34,3 cm.
180 Adrian Zingg "Dresden vom Pieschener Winkel aus gesehen". Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Sepiaton, laviert, auf festem Papier. In Tusche wohl von Künstlerhand bezeichnet u.li. "Zingg. dl.". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort mit einer Einfassungslinie in schwarzer Tusche. Hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt. Verso auf der Abdeckung von fremder Hand in Tinte betitelt und bezeichnet.
Lit.: Kuhlmann-Hodick, Petra; Schnitzer, Claudia; Waldkirch, Bernhard von (Hg.): Adrian Zingg. Wegbereiter der Romantik. Dresden 2012, S. 176f., Kat.Nr.
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9,6 x 14,4 cm, Ra. 19,2 x 23,3 cm.
181 Adrian Zingg "Königstein". Um 1800.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Sepiaton, laviert, auf festem Papier. In Tusche wohl von Künstlerhand bezeichnet u.re. "Zingg.". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert, dort mit Einfassungslinie in Tusche. Verso auf der Abdeckung von fremder Hand in Tinte betitelt und bezeichnet. Hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt.
Bis über den Plattenrand geschnitten. Leicht gebräunt und fleckig.
9,6 x 14,4 cm, Ra. 19 x 23,5 cm.
182 Emil Zschimmer "Frühjahrsstudie". 1888.
Emil Zschimmer 1842 Großwig – 1917 Bad Schmiedeberg
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe aufgezogen. Verso signiert "E. Zschimmer", datiert und nummeriert "No. 55" u.Mi. In blauem Farbstift bezeichnet sowie mit einem Klebeetikett des Künstlers versehen. Darauf betitelt und nummeriert "18" o.li. O.re. ein Klebeetikett mit handschriftlichen Notizen von fremder Hand mit Informationen zum Künstler. In profilierter Holzleiste mit goldfarbener Blattmetallauflage gerahmt.
Leinwand vereinzelt blasenförmig vom Untersatz gelöst. Entlang der Bildränder Reißzwecklöchlein. Im Himmel li. und am Baum re. insgesamt drei kleine Retuschen.
37,2 x 29,4 cm, Ra. 41,8 x 33,9 cm.
183 Dresdner (?) Maler, Bildnis des Meißner Juristen Dr. Carl Loth als Student. Um 1825.
Öl auf Leinwand. Undeutlich monogrammiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen li. in Tinte bezeichnet "Carl Loth, Dr. jur. als Student. Geboren in Leipzig den 12. Juli 1804, nach Meissen gezogen 1835, den 33., allda gestorben. Den 3. Mai 1881 (?) als Haus-, Schul-, und Rentbeamter der Königl. Landesschule St. Afra, langjähriges Mitglied der II. Kammer der Ständeversammlung.". Im vergoldeten und versilberten, klassizistischen Stuckrahmen mit Akanthusblatt-Ornament und Sichtleiste mit Blattspitzen-Karnies.
Geringfügige Leinwand-Deformation an Ecke u.li. Kleine, fachmännisch ausgeführte Retuschen auf der Bildfläche verteilt. Verso zwei kleine Flicken an Bildträger-Beschädigungen. Vereinzelt geringe Runzelbildung in Malschicht. Rahmen mit Abplatzungen an den Seiten, sowie Materialverlust der Fassung an re. Längsleiste. Fehlstellen bronzefarben retuschiert.
50,5 x 36 cm, Ra. 67,3 x 51,7 cm.
184 Quido Mánes (zugeschr.) "Der Antiquitätenhändler" Wohl frühe 1860er Jahre.
Quido Mánes 1828 Prag – 1880 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem oberen Keilrahmen auf einer Papierkaschierung in Bleistift undeutlich altbezeichnet "Branden Georg (?) / Brandenburg" (?). In einer prunkvollen, goldfarbenen Stuckleiste gerahmt. Sichtleiste mit abgerundeten Ecken.
Bei dem angebotenen Gemälde handelt es sich wohl um eine eigenhändige Version des sich heute in der Oblastní Galerie Liberec befindlichen Gemäldes "Der Antiquitätenhändler". Von diesem, 1856 entstandenen Werk fertigte Mánes in
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54,2 x 49,9 cm, Ra. 72,5 x 68 cm.
185 Sächsischer Aquarelllist, Blick auf Tharand mit Burgruine und Kirche. Um 1820.
Gouache auf leichtem Karton, vollflächig auf Untersatz montiert.
Fehlstellen in der Malschicht. Wischspurig und leicht angeschmutzt. Untersatzkarton wellig und mit Resten alter Montierungen.
34 x 48,5 cm.
186 Deutscher Maler, Maria mit Jesusknaben, Johannes dem Täufer und Engel. Ende 18. Jh.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In breitem, profilierten, goldfarbenen Stuckrahmen mit aufwendigem Blütendekor gerahmt.
Bildträger altdoubliert, vereinzelte Druckspuren und kleine Deformationen. Malschicht mit Krakelee, partiell berieben, u.a. im blauen Stoff u.Mi. Bräunliche Ablagerungen in den Malschichtvertiefungen. Retusche an Schadstelle mit geringer Deformation Mi. Firnis mit unterschiedlichem Glanz.
Verso Leinwand etwas fleckig.
61,1 x 49,7 cm, Ra. 79 x 71,3 cm.
Radierungen auf Bütten. Unsigniert.
Blatt 1: Münster zu Ulm, Münster zu Freiburg, Lorenzkirche Nürnberg und Sebalduskirche zu Nürnberg.
Blatt 2: Dom zu Augsburg, Dom zu Magdeburg, Sebalduskirche zu Nürnberg und Lorenzkirche zu Nürnberg.
Leicht knickspurig und stockfleckig, Ränder mit kleinen Läsionen und Quetschungen. Jeweils wagerechter Mittelknick.
Pl. 54,5 x 41,5 cm, 73,5 x 55 cm.
Radierungen auf Bütten. Unsigniert.
Blatt 1: Münster zu Ulm, Münster zu Freiburg, Lorenzkirche Nürnberg und Sebalduskirche zu Nürnberg.
Blatt 2: Dom zu Augsburg, Dom zu Magdeburg, Sebalduskirche zu Nürnberg und Lorenzkirche zu Nürnberg.
Leicht knickspurig und stockfleckig, Ränder mit kleinen Läsionen und Quetschungen. Jeweils ein waagerechter Mittelknick.
Pl. 54,5 x 41,5 cm, 73,5 x 55 cm.
189 Deutscher Stecher, Der Staubbachfall bei Leuterbrunnen in den Berner Alpen. Mitte 19. Jh.
Farbaquatintaradierung und Radierung, koloriert und eiweißgehöht, auf festem Papier, auf Untersatzpapier montiert. Unsigniert.
Wellig. Untersatz angeschmutzt und knickspurig.
38,5 x 28 cm, Unters. 51 x 39,5 cm.
190 Verschiedene deutsche Zeichner, Fünf Landschaftsdarstellungen. 19. Jh.
Bleistiftzeichnungen, Kohlestiftzeichnung und Aquarell. Vier Arbeiten unsigniert. Eine Bleistiftzeichnung signiert "W. Walther" und betitelt "Priesnitz". Jeweils im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Teilweise leicht lichtrandig, fleckig oder angeschmutzt.
Verschiedene Maße, Ra. max. 49,5 x 57 cm.
191 Deutscher Künstler, Heimkehrende Bauern. Spätes 19. Jh.
Aquarell und Federzeichnung in Tusche über Bleistift auf festem Papier. Unsigniert. Nummeriert in Rötel "15" o.re. Verso in Blei nummeriert "No 19", in Tusche "112 b" Mi. sowie in Blei "No. 15" o.re. Auf Untersatzpapier montiert.
Papier gegilbt. Knick an Ecke u.li. Kleine bräunliche Flecken im Randbereich. Blatt beschnitten, oberer Rand ungerade. Materialverlust an Ecke u.li. Verso Klebemittel- und Papierreste alter Montierung an den Ecken sowie Mi.
13,6 x 24,1 cm, Untersatz 35,2 x 49,9 cm.
192 Deutscher Künstler, Hirte mit Schafen und Kühen. 2. H. 19. Jh.
Öl auf Leinwand, auf Holz aufgezogen. Unsigniert. Im masseverzierten, vergoldeten Schmuckrahmen. Ländliche Szene in der Art von Friedrich Voltz.
Firnis angegilbt. Malschicht mit zahlreichen kleinen Retuschen. Feinteiliges Krakelee mit Schüsselbildung. Vor allem in der unteren Bildhälfte kleine und kleinste Fehlstellen. Rahmen überbronziert, bestoßen und mit Fehlstellen.
51,2 x 67,1 cm, Ra. 68 x 82,5 cm.
Bleistiftzeichnung, aquarelliert. Unsigniert, alt zugeschrieben an Adolf Oberländer. Auf ein kleines Untersatzpapier montiert, dort von fremder Hand in Tusche bezeichnet. Im Passepartout montiert.
Bleistiftzeichnung auf gelblichem Papier. Unsigniert, alt zugeschrieben an Anselm Feuerbach. In der Ecke u.li. von fremder Hand bezeichnet "a" im Kreis. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Leicht fleckig und angeschmutzt, kleine Eckläsion o.re. Verso Klebstoffrückstände. / Angeschmutzt und knickspurig, Fleck in der Ecke u.re.
6,4 x 8,2 cm, Psp. 34 x 23,5 cm/ 29,2 x 24,5 cm, Unters. 50 x 32,5 cm.
194 Russischer Maler, Verkündigung an Maria. Wohl 18. Jh.
Öl auf gewölbter Holztafel, im Oval. Unsigniert. Am o. Bildrand kyrillisch bezeichnet. Wohl Bestandteil eines Altars oder einer Empore.
Malschicht mit Krakelee- und leichter Rissbildung, Randbereiche retuschiert. Bildträger etwas gerissen und an den Randbereichen ungerade bearbeitet. Verso Klebstoffrückstände.
30 x 23 cm.
195 Französischer Zeichner "St. Trivier de Courtes". 1814.
Federzeichnung in Tusche, aquarelliert. U.re. betitelt und datiert. Im Passepartout hinter Glas in schmaler, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Stockfleckig und gebräunt, lichtrandig.
24 x 40,5 cm, Ra. 34,3 x 50,5 cm.
196 Unbekannter Lithograf, Blick auf Florenz. Wohl um 1820.
Kreidelithografie auf festem Papier. Hinter Glas in schmaler, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Etwas gebräunt und leicht wellig. Werkimmanente Kratzspuren, vereinzelter leichter Materialabrieb.
BA. 14 x 21,5 cm, Ra. 24 x 30,5 cm.
197 Unbekannter Lithograf "Decius Mus weiht sich dem Tode". 19. Jh.
Peter Paul Rubens 1577 Siegen – 1640 Antwerpen
Andreas Schmutzer 1700 Wien – 1740 ebenda
Lithografie auf Papier. Unsigniert. Unterhalb der Darstellung in Blei bezeichnet "Rubens" und betitelt.
Detail aus dem Gemälde "Decius Mus weiht sich dem Tode" von Peter Paul Rubens von 1616/17. Das Gemälde, die danach angefertigte Tappiserie aus der Manufaktur des Jan Raes d.J. in Brüssel sowie der von Andreas Schmutzer hergestellte Kupferstich befinden sich heute im Museum Lichtenstein in Wien.
Angeschmutzt, leicht fleckig und knickspurig, kleine Einrisse und Stauchungen am li. Rand.
Darst. 46,5 x 40,5 cm, Bl. 48,4 x 41,2 cm.
198 Verschiedene Künstler nach Raffael, Acht Madonnendarstellungen. 1. H. 19. Jh.
Pietro Anderloni 1785 Sant Eufémia della Fonte, Brescia – 1849 Pavia, Mailand
Auguste Gaspard Louis Desnoyers 1779 Paris – 1857 ebenda
Jakob (der Ältere) Frey 1681 – 1752
Niccolo Guidetti Erste Erw. 1827
Samuel Jesi 1788 Correggio – 1853 Florenz
Pietro Longhi 1702 Venedig – 1785 ebenda
Guiseppe Longhi 1766 Monza – 1831 Mailand
Claude Louis Masquelier 1781 Paris – 1852 Rom
Kupferstiche auf Papier. Jeweils unterhalb der Darstellung in der Platte künstler- und vorlagenbezeichnet sowie datiert und betitelt.
Pietro Anderloni (nach Raffaels "Madonna del Belvedere". 1506. Kunsthistorisches Museum, Wien), 1810.
Auguste Gaspard Louis Desnoyers, genannt Boucher-Desnoyers (nach Raffaels "Madonna mit Fisch". 1513-15. Museo del Prado, Madrid), 1822.
Jakob Frey (nach Raffaels "Die große Heilige Familie". 1518. Louvre, Paris).
Niccolo Guidetti (nach Raffaels
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Pl. min. 30,5 x 22 cm, max. 54,5 x 40 cm, Bl. min. 36,7 x 28,3 cm, max. 55,5 x 40,3 cm, Unters. max. 67 x 53 cm.
199 Verschiedene Künstler, Acht Druckgrafiken. 19. Jh.
Victor Adam 1801 Paris – 1867 Viroflay
Achille Etna Michallon 1796 Paris – 1822 ebenda
Domenico Quaglio 1787 München – 1837 Hohenschwangau / Füssen
Lorenz Quaglio 1793 München – 1869 ebenda
Johann Josef Schindler 1777 St. Pölten – 1836 Wien
Lithografien. U.a. mit Arbeiten von Johan Joseph Schindler, Victor Adam, Domenico Quaglio, Lorenzo II Quaglio und Achille Etna Michallon. Sieben Arbeiten im Stein signiert, teilweise betitelt oder ausführlich bezeichnet.
Teilweise angeschmutzt, stock- bzw. wasserfleckig und knickspurig. Teilweise mit Einrissen und Fehlstellen.
Bl. max. 60 x 42,5 cm.
200 Verschiedene Künstler, Sammlung von 18 druckgrafischen Arbeiten. 18. Jh./19. Jh.
Philippe de Champaigne 1602 Brüssel – 1674 Paris
Jules Collignon 1811 Amersfoort (Pays-Bas) – 1846 Bry-sur-Marne (Val-de-Marne)
Philipp Jakob Loutherbourg d.J. 1740 Straßburg – 1812 Chiswick bei London
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Kupferstiche, Radierungen und Stahlstiche. Alle Blätter fachmännisch aufgelegt und in einer Leinenklappmappe. Ein Blatt zusätzlich "Prosp. de la Grotte de Meudon".
Geglättet und geblichen, leicht stockfleckig. Teils mit Ergänzungen oder hinterlegten Einrissen. Teils bis an die Darstellung geschnitten. Zusatzblatt mit typischem Mittelfalz und Wasserfleck am li. Rand, leicht gebräunt.
Bl. verschiedene Maße, Psp. jew. 50 x 40 cm, Mappe 51,5 x 41,5 cm.
211 Leonore Adler "Halbakt"/ "Tänzerin". 1987 /1988.
Leonore Adler 1953 Plauen – lebt in Dresden
Siebdruck auf wolkigem Papier /
Lithografie auf Bütten. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Adler" und datiert. Ein Arbeit bezeichnet "Probedruck" re. Jeweils verso von Künstlerhand betitelt.
Ein Blatt in einer Blattecke leicht gestaucht.
Darst. 36,5 x 45,5 cm, Bl. 39,1 x 48 cm; St. 34 x 26,5 cm, Bl. 50 x 38 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
212 Leonore Adler "Frau, Kind und Feuer". 1988.
Leonore Adler 1953 Plauen – lebt in Dresden
Acryl. U.re. in Faserstift signiert "Adler" und datiert. Verso nochmals in Faserstift betitelt, signiert "Leonore Adler", datiert sowie technikbezeichnet.
Kleiner kaschierter Einriss am u.re. Verso mit Resten älterer Montierungen.
74,5 x 90,0 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
213 Leonore Adler "Wäscherinnen". 1990.
Leonore Adler 1953 Plauen – lebt in Dresden
Aquarell und farbige Kreiden und Kohle auf Papier. In Kohle u.li. signiert "Leo" und datiert. Verso o.li. nochmals signiert "Leonore Adler" und datiert sowie betitelt.
Technikbedingt insgesamt leicht gewellt. Ecken etwas knickspurig.
61 x 86,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
214 Leonore Adler, Steingarten mit Blumentöpfen. 2006.
Leonore Adler 1953 Plauen – lebt in Dresden
Aquarell auf leichtem Karton. Signiert "Leo" und datiert u.li. Hinter Glas in brauner Holzleiste gerahmt.
24 x 30 cm, Ra. 34,5 x 44,5 cm.
215 Maria Adler-Krafft "Die Bedrohung". 2. H. 20. Jh.
Maria Adler-Krafft 1924 Brasov (Rumänien) – 2019 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "Adler-Krafft" u.re. Verso auf der Leinwand in schwarzem Faserstift o.li. nochmals signiert und betitelt. In einer grauen, breiten Holzleiste gerahmt.
Geringer Malschicht-Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes. Verso atelierspurig.
60 x 80 cm, Ra. 68,5 x 88,6 cm.
216 Artur Ahnert "Blick v. Augustusburg" / "Böhmisches Wirtshaus" / 1920 /1921.
Artur Ahnert 1885 Zwickau – 1927 Dresden
Radierungen in Rot bzw. Schwarz. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Artur Ahnert" und datiert, li. betitelt. Eine Arbeit bezeichnet li. "(Akademie-Presse Dresden)", das andere Blatt bezeichnet "Einziger Zustandsdruck".
Etwas gebräunt und angeschmutzt. "Böhmisches Wirtshaus" mit Einriss (ca. 1 cm) an der o. Ecke li.
Min. Pl. 16,5 x 20,5 cm, Bl. 30 x 40 cm, Max. Pl. 20 x 32,5 cm, Bl. 32,5 x 48 cm.
217 Artur Ahnert "Tannenbergstal i./Vo.". 1921.
Artur Ahnert 1885 Zwickau – 1927 Dresden
Radierung auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Artur Ahnert" und datiert, li. betitelt.
O. und u. Rand leicht wellig und angeschmutzt. Verso Reste alter Montierungen.
Pl. 28,7 x 32 cm, Bl. 50 x 35 cm.
218 Artur Ahnert "Die sächsische Schweiz". 1922.
Artur Ahnert 1885 Zwickau – 1927 Dresden
Radierung auf Büttenkarton. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Artur Ahnert" und datiert, li. betitelt und bezeichnet "Gedruckt auf der Presse der Akademie zu Dresden. 4. Abzug".
Am Blattrand minimal knickspurig und angeschmutzt.
Pl. 25 x 32,5 cm, Bl. 38,5 x 49,7 cm.
219 Elisabeth Ahnert "Bergsee" (wohl Tegernsee). 1923.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf Velin. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Elisabet [sic!] Ahnert" und datiert sowie li. betitelt. Am Blattrand u.li. in Blei bezeichnet "Nr. 26".
Blatt u.li. und o.re. etwas lichtrandig sowie mit zwei Wasserflecken am li. Rand. Oberflächliche Kratzspuren außerhalb der Darstellung. Ecke o.li. knickspurig und unscheinbare Farbspur ebendort.
Pl. 8 x 13,6 cm, Bl. 18,8 x 26,4 cm.
220 Elisabeth Ahnert, Am Bodden (Fischerkähne). 1929.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Aquarell auf "Fabriano"-Bütten. U.li. signiert "E Ahnert" und datiert.
Ränder und Ecken mit Reißzwecklöchlein sowie o. und li. Rand leicht knickspurig. Verso mehrfach Reste älterer Montierung.
30,3 x 49 cm.
221 Elisabeth Ahnert, Im botanischen Garten. 1931.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Federzeichnung in Tusche auf feinem "MBM"-Bütten. In Tusche u.re. ligiert signiert "EAhnert" und datiert.
Vgl. dazu eine motivähnliche Zeichnung "Im botanischen Garten", um 1930, in: Hebecker, Klaus; Heise, Bernd (Hrsg.): Elisabeth Ahnert. Erfurt, 2007. Tafel 9 mit Abb.
Ecken mit Reißzwecklöchlein, minimal fingerspurig sowie verso ebenda Reste älterer Montierung. Ecke o.li. minimal knickspurig.
32 x 48,1 cm.
222 Elisabeth Ahnert, Im Garten (mit Rittersporn und Gießkanne). 1930er Jahre.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Aquarell über Bleistift auf kräftigem Papier. Unsigniert. Verso u.re. mit dem Nachlass-Stempel und der Nummerierung "65" versehen.
Technikbedingt leicht gewellt und o.li. etwas knickspurig. Verso Reste älterer Montierung in den Ecken.
24,8 x 34,8 cm.
223 Elisabeth Ahnert, Blumenbeet. Wohl 1930er/1940er Jahre.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Aquarell und Federzeichnung in Tusche. Unsigniert. Im Passepartout.
Minimal wellig und unscheinbare, vereinzelte Stockfleckchen. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken. Passepartout leicht angeschmutzt.
14,3 x 20,9 cm, Psp. 38 x 49,8 cm.
224 Gerhard Altenbourg "Vagustischer Blick, erzählst du mir ein Couplet". 1987.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung mittig signiert "Altenbourg" sowie re. bezeichnet "etwas härter" und "Probe". Prägestempel des Künstler u.Mi.
WVZ Janda R 202 I2 wohl d (von II) .
Verso Reste älterer Montierungen.
Pl. 7 x 4,5 cm, Bl 53,5 x 39,5 cm.
225 Jirí Anderle "Orchidee". 1972.
Jirí Anderle 1936 Pavlíkov bei Rakovník – lebt in Prag
Nadelstich als Lithographie auf kräftigem Japan. In Blei unterhalb der Darstellung mittig betitelt, nummeriert "3/150", signiert "Anderle" sowie datiert. Verso in Blei vom fremder Hand bezeichnet.
WVZ Kotalík 101.
Randbereich minimal knickspurig. Ecke o.li. leicht geknickt.
St. 40 x 30 cm, Bl. 48 x 32 cm.
226 Elisabeth Andrae, Elbsegler (Dresden - Blick auf das Blaue Wunder). 1. H. 20. Jh.
Elisabeth Andrae 1876 Leipzig – 1945 Dresden
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. Verso auf der Abdeckung mit der Nachlassbestätigung von Walter Andrae sowie in Rot wohl von Künstlerhand bezeichnet. Im Passepartout im Metallwechselrahmen.
Provenienz: aus dem Nachlass der Künstlerin.
Wischspurig, leicht angeschmutzt und minimal gebräunt. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken. Verso Montierungsrückstände und minimaler Materialabrieb.
20,5 x 29 cm, Ra. 41 x 41 cm.
228 Walter Arnold, 16 Gelegenheitsgraphiken. 1960er/1970er Jahre.
Walter Arnold 1909 Leipzig – 1979 Dresden
Farbholzschnitte und Radierungen, zwei koloriert. In Blei u.re. bzw. u.li. signiert "W. Arnold" bzw. "Walter Arnold". Überwiegend in Klappkarten montiert und mit Widmung versehen.
Minimal knick- und fingerspurig, vereinzelt leicht angeschmutzt.
Med. min. 16.5 x 11 cm, max. 29 x 21 cm, Bl. min. 21 x 15 cm, max. 30 x 21,5 cm, Unters. max. 32 x 44,5 cm.
229 Sigrid Artes "Meine Tochter". 1978.
Sigrid Artes 1933 Dresden – 2016 ebenda
Aquatintaradierung auf Torchon. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Sigrid Artes" und datiert. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Zwei winzige Flecken am Blattrand.
Pl. 19,5 x 15 cm, Bl. 37,7 x 32,9 cm, Unters. 60,5 x 46,2 cm.
Hermann Bachmann 1922 Halle/Saale – 1995 Karlsruhe
Elke Lixfeld 1942 Königsberg
Aquarelle und Deckfarben auf Japan auf Leinwand. Eine Arbeit am u. Rand in Blei betitelt und signiert "Elke Lixfeld" und "Hermann Bachmann". Eine Arbeit signiert "Elke Lixfeld". Jeweils hinter Glas im hochwertigen Modellrahmen.
Technikbedingt leicht wellig.
35 x 29 cm; 36 x 28 cm, Ra. je 51 x 41 cm.
231 Rudolf Baerwind "Abfälle". Wohl 1960er Jahre.
Rudolf Baerwind 1910 Mannheim – 1982 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "R. Baerwind". Verso auf der Leinwand betitelt "ordures Abfälle". Auf dem Keilrahmen von fremder Hand in Blei bezeichnet sowie mit einem Firmenstempel versehen. In einer einfachen aufgenagelten Holzleiste gerahmt.
Malschicht leicht angeschmutzt. Vereinzelte Quetschungen und unscheinbare Risse in der Farbschicht. Verso farbspurig.
50 x 70 cm, Ra. 52,5 x 72,3 cm.
233 Annemarie Balden-Wolff, Abstrakte Komposition. 1963.
Annemarie Balden-Wolff 1911 Rüstringen – 1970 Dresden
Farbige Kreidezeichnung mit Collage auf rötlichem Papier. In blauer Kreide u.re. signiert "Balden-Wolff" und datiert. An den oberen Ecken auf Untersatz klebemontiert.
Minimal wischspurig.
19,3 x 41 cm, Unters. 28,9 x 50,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
234 Annemarie Balden-Wolff, Landschaft mit Wolke. 1966.
Annemarie Balden-Wolff 1911 Rüstringen – 1970 Dresden
Lackfarbe auf Karton. An den seitlichen Rändern auf Untersatzkarton klebemontiert, dort u.li. in Blei signiert "Balden-Wolff" und datiert.
Untersatzkarton minimal fingerspurig und angeschmutzt.
10 x 16,9 cm, Unters. 30,2 x 21,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
235 Jan Balet "Metropolitain Enfer". 1978.
Jan Balet 1913 Bremen – lebt in der Schweiz
Farblithografie auf Bütten mit Wasserzeichnung. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Jan Balet" sowie nummeriert li. "263/300".
Leicht knickspurig. Blattecken verso mit Resten alter Montierung.
St. 61 x 46 cm, Bl. 77 x 56 cm.
236 Giacomo Balla "Otimismo-Pessimismo". 1923.
Giacomo Balla 1871 Turin – 1958 Rom
Farbserigrafie. Im Medium signiert "FUTUR BALLA" und datiert u.re., li. nummeriert "27/300". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Leicht gebräunt.
Med. 30,4 x 46,5 cm, Ra. 62,3 x 80 cm.
237 Martin Bammes, Malerwinkel mit Blick auf die Frauenkirche. 1919.
Martin Bammes 1886 Sosa (Erzgebirge) – 1958 Sebnitz
Gouache und Aquarell über Blei auf leichtem, bräunlichen Karton. Signiert "BAMMES" und datiert u.li. Vollflächig auf Untersatzkarton klebemontiert.
Der dazugehörige Rahmen wird unter Kat.Nr. 1336 angeboten.
Untersatzkarton leicht verwölbt. Rahmen mit leichten Bestoßungen, Fehlstelle in der Ecke u.li.
51,5 x 55,5 cm.
238 Walter William Barker "Forest Series No 7". 1963.
Walter William Barker 1921 Koblenz – 2004 ?
Öl auf Baumwoll-Gewebe. Signiert "Barker" und datiert u.Mi. Verso auf dem Bildträger nochmals signiert "Walter Barker", ortsbezeichnet "NYC", datiert, betitelt und bemaßt o.Mi. Auf dem Keilrahmen o.Mi. ein altes Papieretikett, darauf vermerkt "TO SAM KANER" und mit Kopenhagener Adresse sowie o.li. in schwarzem Faserstift nummeriert "M. 163." In schmaler Künstlerleiste aus Holz fest montiert.
Bildträger etwas locker sitzend. Mit einem Gewebeflicken hinterlegter, kleiner Riss re.Mi. Beginnendes Alterskrakelee.
76,3 x 76,1 cm, Ra. 78,8 x 78,2 cm.
240 Wolfgang Beier "Lingner-Schloss". 1990er Jahre.
Wolfgang Beier 1925 Dresden – lebt in Dresden
Farbaquatinta auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei li. signiert "Wolfgang Beier" und re. betitelt. An den Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Leicht fingerspurig.
Pl. 12,2 x 20,7 cm, Bl. 15 x 23 cm, Unters. 21,5 x 25,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
241 Wilhelm Beindorf, Ländliche Szene auf Hawaii. Wohl 1950er /1960er Jahre.
Wilhelm Beindorf 1887 Suhlendorf b. Uelzen – 1969 Marktleuthen/Franken
Öl auf Malpappe. Signiert "Beindorf" u.re. In einer profilierten Kreidegrundholzleiste mit gold-silberfarbener Blattmetallauflage gerahmt.
Bildträger leicht gewölbt und gebräunt, verso stockfleckig und Klebemittelreste. Unscheinbare längliche, matte Druckspuren Mi.li. und o.re. Vereinzelte, sehr kleine Malschicht-Fehlstellen, insbes. im Randbereich.
28,8 x 37,6 cm, Ra. 32,4 x 40,8 cm.
243 Werner Berges, Hemd im Raster. 1973.
Werner Berges 1941 Cloppenburg – lebt in Schallstadt bei Freiburg
Farbserigrafie. Unterhalb der Darstellung in Blei li. signiert "Werner Berges" und datiert sowie nummeriert "32/100". In der Ecke u.li. mit dem Prägestempel "Edition Kerlikowsky, München". Hinter Glas im schmalen, schwarzen Metall-Wechselrahmen.
Minimal angeschmutzt und knickspurig.
Darst. 70 x 49,5 cm, Ra. 81 x 61 cm.
244 Siegfried Berndt "Winterlandschaft mit dem Berghotel". Wohl 1919.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt auf Japan. Im Stock monogrammiert "SB" u.re. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Berndt" und li. betitelt. Verso ein weiterer Druck des selben Motivs.
Sehr seltenes Blatt.
Leicht wellig, Quetschfalten am li. Rand. Umlaufende, leichte Randläsionen mit Fehlstellen in den li. Ecken. Reißzwecklöchlein in den Ecken.
Stk. 27 x 36 cm, Bl. 30 x 39,8 cm.
245 Siegfried Berndt, Küstenlandschaft. 1920.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Federzeichnung in Tusche, koloriert, auf leichtem, wolkigen Papier. Signiert u.re. "Siegfried Bernd" und Mi. datiert.
Technikbedingt leicht wellig. Umlaufende kleine Randläsionen.
16,5 x 14,8 cm.
247 Wolfgang E. Biedermann, Ohne Titel. 1985.
Wolfgang E. Biedermann 1940 Plauen – 2008 Leipzig
Farbmonotypie und Radierung, in Tusche und Silberstift überarbeitet, auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten. U.re. in der Darstellung unleserlich bezeichnet und datiert, in Blei signiert "W. E. Biedermann". Im Passepartout.
Technikbedingt leicht wellig, minimal knickspurig, leichte Randläsionen. Verso farbspurig.
77,5 x 56 cm, Psp. 99 x 69,5 cm.
248 Günter Bieling "Mädchen auf dem Balkon". 1949.
Günter Bieling 1921 Hannover – 1981 ebenda
Gouache auf festem Papier. U.re. signiert "Günter Bieling" und datiert. Hinter Plexiglas in weißer Holzleiste gerahmt. Verso auf der Rahmenabdeckung in Blei betitelt und ausführlich datiert.
Blatt deutlich knick- und atelierspurig. Am linken und rechten Rand beschnitten.
51 x 63 cm, Ra. 56 x 67 cm.
249 Richard Birnstengel "Studienkopf Georg Gelbke". 1919.
Richard Birnstengel 1881 Dresden – 1968 ebenda
Aquarell auf "Schoellershammer"-Papier. U.re. signiert "R. Birnstengel" und datiert. Vollständig im Passepartout des Künstlers klebemontiert, dort verso in Tusche wohl von Künstlerhand betitelt und beziffert "69".
Richard Birnstengel und Georg Gelbke waren nicht nur eng befreundet und verschwägert, sie teilten auch die Liebe zur Kurischen Nehrung.
Etwas lichtrandig und Kanten mit trockenen Klebespuren. Passepartout gedunkelt, angeschmutzt, partiell leicht stockfleckig und o.re. ein dunkler Fleck.
32,5 x 24,5 cm, Psp. 51 x 44 cm.
250 Julius Heinrich Bissier, Komposition mit Kreuz im Kreis. 1962.
Julius Heinrich Bissier 1893 Freiburg im Breisgau – 1965 Ascona
Lithografie auf Bütten. In Blei signiert "Julius Bissier", datiert und nummeriert "274." und "300" u.re. Im Passepartout, hinter Glas in silberfarbener Holzleiste gerahmt.
Leicht gebräunt.
BA. 44 x 62 cm, Ra. 66 x 83,5 cm.
251 Fritz Bleyl "Mesocco (Graubünden)". 1927.
Fritz Bleyl 1880 Zwickau – 1966 Bad Iburg
Grafitzeichnung auf chamoisfarbenem Papier. U.re. signiert "Fritz Bleyl" sowie u.li. ortsbezeichnet und ausführlich datiert "17. Sept. 1927". Verso u.re. von fremder Hand in Blei bezeichnet "Bl 04". An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
Technikbedingt leicht wisch- und fingerspurig. Vereinzelt mit Druckstellen im Bildträger sowie o. Rand mit Perforation. Winziges Fleckchen u.Mi.
33,5 x 43,5 cm, Psp. 56,5 x 70 cm.
252 Fritz Bleyl "Kaisergebirge" (Tirol). 1941.
Fritz Bleyl 1880 Zwickau – 1966 Bad Iburg
Federzeichnung in Tusche auf chamoisfarbenem Transparentpapier. U.re. signiert "Fritz Bleyl" sowie u.li. ortsbezeichnet und ausführlich datiert "6. Sept. 1941". Verso u.li. von fremder Hand in Blei bezeichnet "Bl 06". An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
Randbereiche papierbedingt leicht knickspurig, li. mit perforiertem Rand. Insgesamt unscheinbar stockfleckig. Kleiner Einriss u.re. (1 cm) sowie o.re. (0,5 cm).
44,7 x 33 cm, Psp. 70 x 56,5 cm.
253 Andreas Bliemel, Abstrakte Strukturen. 1985.
Andreas Bliemel 1950 Dresden – 2015 Köln
Mischtechnik (Öl, wohl Sand, Bleistift) auf Sperrholz. Signiert "Bliemel" und datiert u.re. Verso nochmals auf dem Bildträger in schwarzer Kreide u.li. signiert "Bliemel" und datiert "20.06.1985". Verso umlaufend stabilisierende Holzleisten montiert (werkimmanent).
Vereinzelte Abplatzungen an Pastositäten und kleine Fehlstellen in oberen Malschicht. Verso etwas atelierspurig.
102,9 x 100,1 cm.
254 Andreas Bliemel, Komposition in Blau (Stadtszene). 1994.
Andreas Bliemel 1950 Dresden – 2015 Köln
Mischtechnik (Öl, Tusche, Sand) auf Baumwoll-Bildträger. Verso auf dem Spannrahmen u.re. in schwarzem Faserstift signiert "Bliemel" und datiert o.li. "25.11.1994". Spannränder papierumklebt und blau bemalt.
Vereinzelt Fehlstellen in ob. Malschicht, v.a. im Randbereich. Verso atelierspurig.
99 x 110 cm.
255 Rainer Bonar "West". 1984.
Rainer Bonar 1956 Berlin – 1996 ebenda
Mischtechnik auf Hartfaser. Signiert "rainer" und datiert u.li. Verso betitelt, nochmals signiert "Rainer Bonar" und nummeriert "6/84". Aus dem Zyklus "Mauerserie". Im originalen Künstlerrahmen.
Abgebildet in: Katharina Hochmuth; Wanda Schulte (Hrsg.): Rainer Bonar - 'Ich war nie einer von Euch!'. Berlin, 2016. S. 28.
In der Mauerserie schilderte Bonar die Enge des DDR-Regiems. Entstanden sind die Arbeiten in seiner West-Berliner Zeit, nachdem er 1981 die DDR verlassen hatte.
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100 x 105 cm, Ra. 106 x 112 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
256 Rainer Bonar, Ohne Titel (Othalarune). 1984.
Rainer Bonar 1956 Berlin – 1996 ebenda
Mischtechnik auf Hartfaser. In Blei u.li. signiert "rainer" und datiert. Aus dem Zyklus "Mauerserie". In einer silberfarben-schwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
Abgebildet in: Katharina Hochmuth; Wanda Schulte (Hrsg.): Rainer Bonar - 'Ich war nie einer von Euch!'. Berlin, 2016. S. 28.
Malschicht mit vereinzelten Kratzspuren am re. Rand, vereinzelte Grafitspuren. Kleine Farbspuren im Falzbereich.
100 x 104 cm, Ra. 106 x 111 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
257 Peter August Böckstiegel "Bauer aus Arrode" (Thorlümke - I). 1924.
Peter August Böckstiegel 1889 Arrode – 1951 ebenda
Kaltnadelradierung mit kräftigem Plattenton auf kräftigem Bütten. In der Platte monogrammiert "P.A.B." u.re. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "P.A. Böckstiegel". Einer von mindestens sieben Abzügen.
WVZ Matuszak 157 III (von III).
Die Blattränder ungerade geschnitten. Oberflächliche Fraßspuren im u. Bereich der Darstellung fachmännisch retuschiert. Ein leichter Fleck in Bereich der Ecke u.li., ein kleinerer li. neben der Signatur.
Pl. 44 x 32,7 cm, Bl. 48,5 x 37 cm.
258 Gunter Böhmer "3 Männerköpfe und einer Schreitender". Wohl 1960er Jahre.
Gunter Böhmer 1911 Dresden – 1986 Montagnola (Tessin)
Pinsel- und Federzeichnung in Tusche, laviert, auf gelblichem Maschinenbütten. In Blei u.Mi. signiert "Böhmer".
Technikbedingt leicht gewellt sowie minimal fingerspurig und li. mit perforiertem Rand.
41 x 29,5 cm.
259 Gunter Böhmer "Pferde und Gesichter". 1984.
Gunter Böhmer 1911 Dresden – 1986 Montagnola (Tessin)
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche, laviert, auf Maschinenbütten. Unsigniert. Verso u.Mi. mit dem Nachlass-Stempel versehen sowie u.re. wohl von fremder Hand ausführlich datiert "Juni 84".
Technikbedingt leicht gewellt und minimal knickspurig. Li. mit perforiertem Rand und unscheinbarer vertikaler Knickspur.
40,8 x 29,3 cm.
261 Willy Brandes, Enten am Weiher. Um 1920 /1930.
Willy Brandes 1876 Bornstädt b. Potsdam – 1956 Berlin-Zehlendorf
Öl auf Leinwand. Signiert "W. Brandes" u.re. Verso auf dem Keilrahmen nummeriert o.li. "No 3585". In einer profilierten, gold- und elfenbeinfarbenen Holzleiste gerahmt. Verso auf unterer Leiste ein Händler-Etikett "C. Klingebeil Kassel".
Vereinzelt winzige Malschicht-Fehlstellen. Altersbedingtes Krakelee mit Malschicht-Lockerung am Rand re.o. Minimaler Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes.
63,7 x 76,3 cm, Ra. 75,5 x 88,1 cm.
262 August von Brandis, Im Park von Veitshöchheim. Um 1928.
August von Brandis 1862 Haselhorst b. Spandau – 1947 Aachen
Öl auf Leinwand. Signiert "A. Brandis" in der Wiese am re. Rand. Verso auf li. Keilrahmenleiste auf einem alten Papieretikett in Feder bezeichnet, mit einer freundschaftlichen Widmung versehen sowie datiert "Ostern 1928". In einem bronzefarbenen Stuckrahmen mit zierenden, ausladenden Eckornamenten.
Firnis etwas gegilbt. Verso Leinwand fleckig.
67,2 x 50,3 cm, Ra. 79 x 61,5 cm.
263 Ferdinand Brod, Porträt eines Mannes. Um 1920 /1930.
Ferdinand Brod 1869 Würzburg – 1944 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "Ferdinand Brod" u.li. Verso auf der Leinwand nochmals signiert, ortsbezeichnet "Dresden-Loschwitz" und weitere Bezeichnungen "Kunstkammer", teils unleserlich sowie nummeriert "2737" und "3535". In einer weißen Holzleiste gerahmt.
Keilrahmen schief und untere Leiste mit aufgedoppelten Holzergänzungen. Unterer Leinwandrand partiell angerändert. Deformationen Mi.re. Winzige Fehlstellen und Retuschen entlang des Krakelees. Nagellöcher in Leinwand im unteren Randbereich. Verso kleine Flicken und farbspurig.
97,6 x 66,6 cm, Ra. 102,5 x 71 cm.
264 Bruno Bruni, Weiblicher Akt. Wohl 1970er Jahre.
Bruno Bruni 1935 Gradara b. Pesaro – lebt in Hamburg
Farblithografie auf kräftigem Bütten mit Wasserzeichen o.re. (Stier) und u.re. ("m" mit Kreuz). In Blei u.Mi. ligiert signiert "Bruno Bruni" sowie bezeichnet "Probedruck". Verso in Blei wohl von fremder Hand u.re. bezeichnet "Aufl. C. Weiß".
Knick- und fingerspurig. Insgesamt leicht angeschmutzt. Verso in den o. Ecken Reste älterer Montierung.
Bl. 70 x 50 cm.
265 Max Brüning, Alpenlandschaft in Tirol. 1. H. 20. Jh.
Max Brüning 1887 Delitzsch – 1968 Lindau
Öl auf Leinwand. Signiert "Max Brüning" und ortsbezeichnet "TIROL" u.li. Auf oberer Keilrahmenleiste auf einem Papieretikett typografisch nummeriert "847". In einer profilierten, bronzefarbenen Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen ein Metallschild sowie ein Papieretikett der "VEB Meeraner Schuhfabrik", darauf die Inv.Nr. "714".
Malschicht im rechten Bereich mit lockeren Bereichen und Fehlstellen. Oberflächliche Schmutzablagerungen. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung.
70,3 x 100,7 cm, Ra. 88,1 x 118 cm.
266 Wolff Buchholz "pour Josephine ma Chère". 1961.
Wolff Buchholz 1935 Hamburg
Farbholzschnitt auf Japan. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Wolfgang Buchholz" und datiert, Mi. betitelt und li. nummeriert "I/VII".
Leicht gebräunt und stockfleckig.
Stk. 39 x 23 cm, Bl. 60 x 39 cm.
267 Dietrich Burger "Tanzende". 1984.
Dietrich Burger 1935 Bad Frankenhausen – lebt in Roda bei Leipzig
Lithografie auf "HAHNEMÜHLE"-Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Burger" und datiert sowie li. betitelt und nummeriert "110/155". Aus der Mappe "Für Max Beckmann", erschienen 1984 in Philipp Reclam Verlag Leipzig.
St. 35 x 47 cm, Bl. 39,5 x 49,5 cm.
268 Erich Buchwald-Zinnwald, In den Halden von Zinnwald bei abziehendem Gewitter. 1914.
Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld
Öl auf Leinwand. In Blei signiert "E. BUCHWALD-ZINNWALD" und datiert u.li. In profilierter, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Vgl. dazu den motivähnlichen Farbholzschnitt von 1914, Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloß Dippoldiswalde, InvNr. 008853.
Bildträger angerändert. Leichte Krakeleebildung, vereinzelte kleine Retuschen. Ränder etwas gegilbt und mit leichtem Farbabrieb.
77 x 93 cm, Ra. 86 x 101 cm.
269 Erich Buchwald-Zinnwald "In den Halden von Zinnwald". 1915.
Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld
Farbholzschnitt. In Blei u.li. signiert "E. Buchwald-Zinnwald" und datiert. Hinter Glas in schmaler, weiß und goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Blatt bis an den Stockrand beschnitten. Ränder sowie untere Blatthälfte etwas stockfleckig.
Stk. bzw. Bl. 30,7 x 30,7 cm, Ra.47 x 43,5 cm.
270 Erich Buchwald-Zinnwald "Drei Rosen". 1915.
Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld
Farbholzschnitt. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "E. Buchwald-Zinnwald" und datiert sowie li. betitelt und bezeichnet "Originalholzschnitt Handdruck".
Etwas vergilbt, lichtrandig und stockfleckig. Am re. Rand zwei Einrisse. Verso mit einem Fettfleck und Reste älterer Montierungen.
Stk. 25 x 20,5 cm, Bl. 31,6 x 22,5 cm.
271 Erich Buchwald-Zinnwald "Zinnwald" / "Ein Licht leuchtet uns". 1940er Jahre.
Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld
Farbholzschnitte. Jeweils unterhalb der Darstellung re. signiert "E. Buchwald-Zinnwald", li. bezeichnet "Originalholzschnitt" und Mi. betitelt. Ein Blatt datiert "47".
Fingerspurig und leicht fleckig. Ränder schräg geschnitten. Das kleinformatige Blatt etwas lichtrandig, die zweite Arbeit im Druckbereich etwas gebräunt.
Pl. 12 x 12 cm, Bl. ca. 18 x 17 cm; Pl. 8,5 x 6 cm, Bl. 11,5 x 7,5 cm.
272 Heinrich Burkhardt, Familie am Waldrand. 1960.
Heinrich Burkhardt 1904 Altenburg/Thüringen – 1985 Berlin
Aquarell auf leichtem Karton. Signiert u.li. "Burkhardt " und datiert. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Leicht wellig und knickspurig. Randbereiche etwas angeschmutzt. Verso Montierungsrückstände.
34,7 x 27,9 cm, Psp. 49,5 x 40 cm.
273 Manfred Butzmann "Berliner Kontrabässe". 1991/1994.
Manfred Butzmann 1942 Potsdam
Farblithografie auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Manfred Butzmann" und datiert "1991/94", li. betitelt und Mi. nummeriert "4/40".
Leicht knickspurig, besonders an den Rändern. Einriss am li. Rand.
St. 62 x 52,5 cm, Bl. 68 x 57,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
274 Enrico Cervelli "La barca sacra" / "Il calice sacro" / "Il cristo" / "Doni Angioli". Um 1950 /1960.
Enrico Cervelli 1927 ? – 1961
Mischtechniken (Öl, Wachs, goldfarbene Blattmetallauflage) auf Malpappe. Jeweils verso in Kugelschreiber signiert "Cervelli Enrico", betitelt, ortsbezeichnet "Roma" und nummeriert.
Technikbedingt partiell frühschwundrissig. Ecken je etwas berieben. Eine Arbeit mit unscheinbaren Fehlstellen der Malschicht u.li. Verso etwas farbspurig, eine Arbeit mit Fehlstellen in ob. Papierlage.
min. 16,7 x 22,8 cm, max. 19,9 x 26,7 cm.
275 Hannah Collins, Still Life. Vor 1992.
Hannah Collins 1956 London
Offsetlithografie (?) auf leichtem Karton. Am u. Rand re. signiert "Collins", Mi. nummeriert "88/99".
Die Arbeit war Titelbild des Ausstellungsplakates in der Galeria Joans Prats 1992 in Barcelona.
Minimal fingerspurig.
Med. / Bl. 76 x 56 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
276 Jens Cords "Überfall auf harmloses Geschäftsehepaar". 1971.
Jens Cords 1932 Hamburg
Farbserigrafie auf leichtem Karton. Im Medium betitelt. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Jens Cords" und datiert, li. nummeriert "1/25". Verso mit montiertem Papier.
Ränder leicht knickspurig, minimal angeschmutzt.
Med. 58 x 58 cm, Bl. 76 x 65,5 cm.
277 Jens Cords, Wiesenstück mit Unrat. 1974.
Jens Cords 1932 Hamburg
Farbserigrafie auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Jens Cords" und datiert, li. nummeriert "16/25". Verso mit montiertem Papier.
Leicht gegilbt und knickspurig.
Med. 57,5 x 45,5 cm, Bl. 76 x 64,5 cm.
278 Pol Cassel, Träumende im Grünen. 1925.
Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR
Aquarell auf leichtem Karton. In der Ecke u.re. undeutlich signiert und datiert. Verso wohl von fremder Hand betitelt "Liegende im Wald" sowie in Tinte nummeriert "193" (gestrichen) und "232".
Wir danken Franz-Carl Diegelmann, Zürich, für freundliche Hinweise.
Blattecke u.re. gestaucht. Verso Montierungsrückstände am o. Rand.
31,3 x 24,2 cm.
279 Charles Crodel "Frühling". 1951.
Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München
Farblithografie auf feinem Papier. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Ch. Crodel", li. betitelt.
WVZ Steckner 358 II oder III.
Vgl. Aquarell- und Bleistiftzeichnungen im Tagebuch, Bd. XII., S. 20 (Mai 1951).
Ausstellung Hannover "Farbige Graphik 1951", Nr. 19.
Leicht knickspurig sowie etwas gebräunt und lichtrandig.
St. ca. 37 x 43 cm, Bl. 42,5 x 60 cm.
280 Béla Adalbert Czobel, Mädchen am Vogelkäfig. Um 1922.
Béla Adalbert Czobel 1883 Budapest – 1976 ebenda
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf kräftigem Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Czobel" sowie li. nummeriert "13/15". An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
Partiell leicht stockfleckig und minimal lichtrandig.
Pl. 24,8 x 14,7 cm, Bl. 40 x 29,7 cm, Psp. 42,5 x 31,5 cm.
281 Klaus Dennhardt, Weiblicher Akt mit Rosenblüte / Dame vor drei geschmückten Stieren. 1966.
Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Lithografie und Radierung mit Aquatinta auf Velin. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Dennhardt" und datiert.
Leicht knick- und fingerspurig. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken. "Weiblicher Akt" am re. Rand leicht angeschmutzt.
St. 41,3 x 29,5 cm, Pl. 20 x 28 cm, Bl. 50,4 x 37,5 cm bzw. 33,6 x 42 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
282 Martin Dittberner "Die Mühlentürme von Tapiti" / "Landschaft bei Cordulaska" / "Cordulaskadische Station" / Surreale Szene . 1972/1973.
Martin Dittberner 1912 Berlin – 2003 ebenda
Radierungen auf festem Bütten. Jeweils in der Platte spiegelverkehrt signiert "Martin Dittberner" bzw. monogrammiert, datiert sowie betitelt. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Martin Dittberner" und datiert sowie li. nummeriert, ein Blatt bezeichnet "E.A.".
Minimal knick- und fingerspurig.
Pl. min. 12 x 10 cm, max. 17,5 x 12,5 cm, Bl. jew. 53,7 x 38 cm.
283 Otto Dix, Bildnis Senta Wagner. 1942.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Kohlestiftzeichnung auf blauem "PM Fabriano"-Bütten. Ligiert monogrammiert u.re. "Dix". An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas im hochwertigen, klassizistischen Rahmen.
WVZ Pfefferkorn Z 1942/25; WVZ Lorenz IE 9.1.3. mit abweichender Technik- und minimal abweichender Maßangabe.
Mit einer handschriftlichen Bestätigung von Bettina Dix.
Blatt insgesamt unscheinbar wellig. Die linke Blatthälfte mit einem Wasserfleck, dadurch recto fleckig und das Bütten aufgehellt bzw. ausgewaschen, verso in diesem Bereich zum Teil braunfleckig und mit vereinzelten Stockfleckchen.
Darst. ca. 28 x 28 cm, Bl. 43,5 x 31,2 cm, Ra. 79,5 x 63 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
284 Otto Dix "Römerin I". 1962.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie auf "BFK Rives"-Bütten. Nachlaßdruck. Im Stein u.re. signiert "Dix". Mit dem Trockenstempel der "Erkerpresse St. Gallen" in der Ecke u.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und nummeriert "12/20". Hinter Glas in schmaler, schwarzer Holzleiste gerahmt.
WVZ Karsch 290.
An den Rändern leicht knickspurig.
Darst. ca. 54 x 33 cm, Bl. 76,5 x 56,5 cm, Ra. 92,5 x 72,5 cm.
285 Otto Dix "Bildnis Dr. Löffler (Kopf)". 1949.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithografie auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Dix" und datiert, li. bezeichnet "Probedruck". U.Mi. mit Prägestempel "Akademiedruck. Akademie der Bildenden Künste Dresden". Eines von zehn Exemplaren.
WVZ Karsch 172.
Vereinzelte kleine Fleckchen und Anschmutzungen, in den Ecken des Druckbereichs unscheinbar wellig. Kleiner bräunlicher Fleck re. oberhalb der Darstellung. U.re. Blattrand mit zwei kleinen, fachmännisch geschlossenen Einrissen (jeweils ca. 1 cm), dort leicht gestaucht. Die o. sowie die u.li. Ecken unscheinbar gestaucht. Blattrand o.li. mit winzigem Einriss (ca. 3 mm).
St. 37 x 26 cm, Bl. 49,5 x 37 cm.
286 Otto Dix "Bildnis Dr. Löffler, sitzend II (vorgebeugt)". 1949.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithografie auf kräftigem Kupferdruckpapier. U.li. in Blei signiert "Dix". Akademiedruck, u.Mi. mit dem Blindstempel der Akademie der bildenden Künste, Dresden. Eines von zehn Exemplaren. Im Passepartout montiert.
WVZ Karsch 174.
Ganz unscheinbar gegilbt. Vereinzelte Fleckchen und minimale Anschmutzungen.
St. 39 cm x 26 cm, Bl. ca. 50,2 x 37,8 cm.
287 Ermenegildo Carlo Donadini, Schwertlilien. 1. H. 20. Jh.
Ermenegildo Carlo Donadini 1876 Wien – 1955
Öl auf Leinwand. Signiert "Donadini" u.li. Verso auf dem Keilrahmen in blauem Farbstift o.li. nummeriert "4410". In einer goldsilberfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt.
Unscheinbare, geringe Leinwand-Deformation o.re. und mit leichter Klimakante. Sehr kleiner Malschicht-Verlust re.Mi. sowie u.re. und leichter Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes.
70,1 x 35,1 cm, Ra. 75,5 x 40,4 cm.
288 Ermenegildo Carlo Donadini, Lipizzaner-Hengst / Kopf eines braunen Pferdes. 1. H. 20. Jh.
Ermenegildo Carlo Donadini 1876 Wien – 1955
Öl auf leinwandkaschierter Malpappe / Öl auf Hartfaser. Jeweils signiert u.li. "Donadini. Radebeul" und betitelt sowie "Donadini. Dresden" u.re. Beide Arbeiten verso bemaßt, sowie eine Arbeit nochmals signiert und bezeichnet "Maestoso Austria. Lipizzaner Hengst". Eine Arbeit verso nummeriert "5007". "Lipizzaner Hengst" in einer beigefarbenen und partiell vergoldeten Holzleiste gerahmt und zweite Arbeit hinter Glas in einer Grafikleiste aus Metall.
"Lipizzaner- Hengst" mit Krakelee und kleinen Malschicht-Lockerungen und vereinzelten Fehlstellen. Firnis etwas gegilbt. "Kopf eines braunen Pferdes" mit leichten Leinwand-Deformationen am li. Rand sowie Malpappe an den Rändern etwas aufgefasert und mit vereinzelten kleinen Fehlstellen der Malschicht, insbes. u.li. Vereinzelte Retuschen am ob. Rand.
46 x 33,7 cm, Ra. 58,5 x 47,5 cm; 46,8 x 40,5 cm, Ra. 52 x 46 cm.
289 Ermenegildo Carlo Donadini, Pfingstrosen. 1. H. 20. Jh.
Ermenegildo Carlo Donadini 1876 Wien – 1955
Gouache und Aquarell auf maschinellem Bütten, mit Wasserzeichen u.re. und o.li. Signiert "Donadini" und ortsbezeichnet "Radebeul" u.re. Im Passepartout hinter Glas in einer hellen, profilierten Holzleiste gerahmt.
Blatt technikbedingt etwas wellig und stockfleckig. Verso fingerspurig. Vereinzelt sehr kleine schwarze Flecken an Weißhöhungen.
42,5 x 57 cm, Psp. 50,9 x 57,1 cm, Ra. 53,5 x 68,5 cm.
290 Richard Dreher, Florenz - Blick auf die Basilika Santa Maria Novella. 1913.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der Leinwand mit dem Nachlass-Stempel versehen, nummeriert "308" und vom Sohn des Künstlers Christoph Dreher authorisiert. Auf dem Keilrahmen bemaßt Mi. und in Blei nummeriert "308" o.re. In einer profilierten, bronzefarbenen und hell lackierten Holzleiste gerahmt. Bronzefarbene Holzleisten als Sichtleiste hinzugefügt.
Leichte Staubablagerungen im Malschicht-Relief. Vereinzelter, geringfügiger Malschicht-Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes. Kleine Farbspur einer Rahmenfarbe o.Mi. Keilrahmen farbspurig. Rahmen mit größeren Fehlstellen der Fassung, teils bronzefarben retuschiert.
86,1 x 103,2 cm, Ra. 93,8 x 111,5 cm.
291 Richard Dreher, Italienische Landschaft mit Reiter. 1914.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Kohlestiftzeichnung auf "PM Fabriano"-Bütten. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Etwas angeschmutzt, randgebräunt und knickspurig. Reißzwecklöchlein in den Ecken und an den Seiten. Verso Montierungsrückstände.
44 x 59,5 cm.
292 Richard Dreher, Pan beobachtet ein Liebespaar. Anfang 20. Jh.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Grafitzeichnung auf leichtem Karton. Signiert "Rich. Dreher" u.li. Vollflächig auf Untersatzkarton montiert, dort u.re. mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas im verkröpften, profilierten, grau gefassten Rahmen.
Untersatz stockfleckig.
23,5 x 29 cm, Ra. 49 x 55 cm.
293 Richard Dreher, Italien - Segelboote am Meer mit Bootsschuppen. 1914.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Aquarell über Bleistift. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel und einer Nummer versehen. An den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert. Hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Leicht gebräunt, fleckig und knickspurig. Mehrere schräge Knicke im Bereich des Himmels. Umlaufende Randläsionen mit kleinen Fehlstellen.
33,5 x 40,5 cm, Unters. 39,5 x 48,5 cm, Ra. 42 x 52 cm.
294 Richard Dreher, Bebaute Seebrücke. 1909.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Aquarell auf leichtem Karton. In Blei u.li. signiert "Dreher" und datiert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und nummeriert "A 18". An den o. Ecke im Passepartout klebemontiert und hinter Glas in breiter Holzleiste gerahmt.
Leicht gebräunt und gewellt. Randbereichen knickspurig und mit Klebstoffrückständen. Verso angeschmutzt.
35 x 44 cm, Ra. 64,5 x 77,5 cm.
295 Richard Dreher, Schiffe im Hafen. 1911.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Wachskreidezeichnung. Signiert "Dreher" und datiert u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. An den o. Ecken im dünnen Passepartout montiert und hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Leicht angeschmutzt und technikbedingt wischspurig. Ränder etwas gebräunt.
36,3 x 44,8 cm, Ra. 42 x 52 cm.
296 Richard Dreher, Boote am Strand (Italien). 1914.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Grafitzeichnung. Signiert "Dreher" und datiert Mi.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und nummeriert "141 a". Am o. Rand im Passepartout montiert.
Technikbedingt leicht wischspurig. Vereinzelte Stockfleckchen. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken.
19,8 x 25 cm, Psp.27,8 x 37,5 cm.
297 Ferdinand Dorsch "Vor der Staffelei". 1923.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Lithografie. Unterhalb der Darstellung in Blei re. in Sütterlin signiert "Ferd. Dorsch" und datiert sowie betitelt li. Im Passepartout montiert.
Leicht vergilbt und knickspurig. Kleiner bräunlicher Fleck am re. Rand mittig.
St. 36 x 48 cm, Bl. 45 x 60 cm, Psp. 50 x 64 cm.
298 Klaus Drechsler "Holzbläser" / "Verfallene Windmühle (Normandie)". 1989/1994.
Klaus Drechsler 1940 Ober-Dammer – lebt in Dresden-Wachwitz
Farboffsetdruck auf Maschinenbütten bzw. Farbalgrafie auf kräftigem Bütten. Unterhalb der Darstellung jeweils re. signiert "Klaus Drechsler" und datiert, Mi. betitelt und li. nummeriert "11/15" bzw. "6/20" und technikbezeichnet.
Minimal fingerspurig.
Med. 53,5 x 40 cm, Bl. 60 x 45 cm; Med. 38 x 54,5 cm, Bl. 45 x 59 cm.
299 Andreas Dress "Sommerstadt". 1983.
Andreas Dress 1943 Berlin – 2019 Sebnitz
Farblithografien auf leichtem Karton. Mappe mit zehn Arbeiten. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "A. Dress" und datiert, li. nummeriert "19/20" und betitelt. In der originalen Leinenklappmappe mit klebemontierter Titellithografie, darauf nummeriert "10". In der Mappe in Blei nochmals nummeriert und signiert.
Blätter leicht fingerspurig.
Bl. 38 x 50 cm, Mappe 51,5 x 38,5 cm.
300 Hermann Theodor Droop "Stilleben mit roter Puppe". 1929.
Hermann Theodor Droop 1879 Emden – 1957 Ziegenhain b. Meißen
Öl auf Leinwand. Signiert "H.T. DROOP" u.li. Verso auf der Leinwand Mi. nochmals signiert und betitelt. Auf einem Papieretikett o.li. zweifach nummeriert "8997". In einer profilierten braun- und goldfarbenen Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Oberfläche mit Schmutzablagerungen. Leichte Abdrücke des Rahmenfalzes und geringer Malschicht-Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes.
50,3 x 60,6 cm, Ra. 64,7 x 71,9 cm.
301 Marlene Dumas "A long silence". 1989.
Marlene Dumas 1953 Kapstadt – lebt in Amsterdam
Farblithografie auf "Zerkall"-Bütten. Im Stein betitelt u.Mi. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert. "M. Dumas" und datiert. Erschienen in der Edition der Griffelkunstvereinigung Hamburg e.V. Vollflächig auf Leichtschaumplatte klebemontiert und hinter Glas in schmaler, silberfarbener Holzleiste gerahmt.
Verzeichnis Griffelkunst II, 257 B1.
Minimal finger- und knickspurig.
Darst. 25,9 x 25 cm, Bl. 50,8 x 45 cm, Ra. 54 x 48 cm.
302 Maria Dundakova, Aus dem Zyklus "Le sacre du printemps". 1988.
Maria Dundakova 1939 Sofia
Prägedrucke auf kräftigem, handgeschöpften Büttenkarton (Moulin de Larroque, Georges Duchêne), handkoloriert. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Dundakova" re. und bezeichnet "Épreuves d'artiste" li. Verso mit Trockenstempel versehen und nummeriert "8/90".
Blätter leicht angeschmutzt und fingerspurig. Ein Arbeit unscheinbar berieben o.re.
Pl. 28 x 37,5 cm, Bl. 45 x 56 cm.
303 Albert Ebert "Mädchen im Hemd". 1965.
Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda
Radierung mit Plattenton auf Torchon. In der Platte Mi.re. monogrammiert "A.E." und datiert. In Blei unterhalb der Darstellung mittig signiert "Albert Ebert" und datiert sowie li. nummeriert "18/20". Im Passepartout montiert.
WVZ Brade / Stula R 39.
Unscheinbar lichtrandig.
Pl. 13,3 x 7,5 cm, Bl. 25,6 x 18,2 cm, Psp. 34,8 x 25 cm.
304 Albert Ebert "Mädchen mit Katze III". 1969.
Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda
Lithografie auf wolkigem Bütten. Im Stein u.re. spiegelverkehrt monogrammiert "A.E." und datiert. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Albert Ebert" und datiert sowie li. nummeriert "12/30". Überarbeiteter Umdruck von WVZ Brade / Stula L 31. Im Passepartout montiert
WVZ Brade / Stula L 33.
Blatt minimal knickspurig.
St. 18,2 x 9,5 cm, Bl. 27 x 19,1 cm, Psp. 35 x 24,8 cm.
305 Albert Ebert "König René". 1973.
Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda
Lithografie auf leichtem Karton. Im Stein u.li. monogrammiert "A.E." und datiert ("7" spiegelverkehrt). In Blei unterhalb der Darstellung mittig signiert "Albert Ebert" und datiert sowie li. nummeriert "15/30". Zu Peter Hacks "Margarete in Aix".
WVZ Brade / Stula L 81.
Unscheinbar knickspurig.
St. 23 x 14 cm, Bl. 34,6 x 27 cm.
306 Michal Efrat (?), Zehn Kinderdarstellungen. 1960-1962.
Michal Efrat 20. Jh.
Lithografien und Linolschnitte. Alle Arbeiten unterhalb der Darstellung in Kugelschreiber signiert "Michal Efrat" und datiert.
Einzelne Blätter unscheinbar knickspurig, minimal gebräunt oder ungerade beschnitten.
Bl. min. 18,2 x 12,3 cm, max. 33 x 23,5 cm.
308 Conrad Felixmüller "Knabenchor (Halle/S.)". 1951.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf chamoisfarbenem Bütten. Im Stock u.li. ligiert monogrammiert "FM". In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "C. Felixmüller". U.re. Annotation in Blei von fremder Hand.
WVZ Söhn 467 b (von b).
Rand o. und u. knickspurig. Vertikal-diagonal verlaufende Knickspur li. Verso o.Mi. mit bräunlichen Flecken.
Stk. 49,6 x 26,3 cm, Bl. 61,2 x 38,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
309 Conrad Felixmüller "Selbstbildnis mit zeichnender Hand (I)". 1965.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf Japan. Im Stock ligiert monogrammiert "FM" u.li. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "C. Felixmüller" und datiert, li. technikbezeichnet. Einer von wenigen Handdrucken. Am o. Rand auf schwarzem Untersatzkarton montiert.
WVZ Söhn 621 a (von d).
Ränder etwas ungerade geschnitten.
Stk. 12,2 x 9,5 cm, Bl. 21 x 14,3 cm, Unters. 50 x 40 cm.
310 Conrad Felixmüller "Selbstbildnis mit Pinsel und Palette (am Fenster stehend)". 1967.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf kräftigem Papier. Im Stock ligiert monogrammiert "FM" und datiert u.re. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "C. Felixmüller", li. technikbezeichnet und Mi. bezeichnet "Selbstbildnis". Am o. Rand auf schwarzem Untersatzkarton montiert.
WVZ Söhn 635.
Stk. 17,5 x 12,6 cm, Bl. 20,5 x 14,1cm, Unters. 50 x 40 cm.
311 Conrad Felixmüller "Wintertag". 1967.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf wolkigem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "C. Felixmüller" und datiert "1969", li. technikbezeichnet, am u. Rand betitelt "Wintertag". Verso typografisch bezeichnet. Eines von 500 Exemplaren als Beilage zum Katalog der Felixmüller-Ausstellung im Museum der Stadt Regensburg, 1971. Am o. Rand auf schwarzem Untersatzkarton montiert.
WVZ Söhn 638 c (von c), dort abweichend betitelt "Am Winterfenster (Sylvesternacht 1967/68)".
Leicht knickspurig.
Stk. 12,3 x 9,5 cm, Bl. 21 x 15 cm, Unters. 50 x 40 cm.
312 Vladimir Jurevic Filipenko "Kolokoljis". 1981.
Vladimir Jurevic Filipenko 1945 Kazan – lebt in St. Peterburg
Farbmonotypie auf kräftigem Papier. Im Medium u.li. signiert "Fil.". In Blei u.re. monogrammiert (?) und datiert, sowie u.li. kyrillisch betitelt, u.li. nummeriert "1/1". Verso o.re. in Blei nochmals künstlerbezeichnet, betitelt, datiert sowie bemaßt.
Beigeben: Sonderausgabe Galerienachrichten Staatlicher Kunsthandel der DDR "Bildende Kunst aus der Sowjetunion" 20.10.1987.
Leicht knick- und fingerspurig. Insgesamt unscheinbar angeschmutzt. Ein kleiner Einriss (1,5 cm) am u. Blattrand.
Med. 62 x 41,5 cm, Bl. 72,5 x 50,6 cm.
313 Lieselotte Finke-Poser, Konvolut von fünf Druckgrafiken. 1973.
Lieselotte Finke-Poser 1925 Hessisch Lichtenau – lebt in Radebeul
Farbweichgrundätzung, Mezzotinto auf Aquatinta, Lithografie, Linolschnitt und Farblinolschnitt. Vier Blätter im Medium ligiert monogrammiert "LF-P" und datiert. Alle Arbeiten unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "LFinke-Poser" und nochmals datiert, li. technikbezeichnet.
Blätter minimal fingerspurig.
Med. min. 21,8 x 25,9 cm, max. 39,5 x 28, Bl. min. 27,5 x 31,8 cm, max. 49 x 35,3 cm.
314 Steffen Fischer "Adams Wankelmut". 1988.
Steffen Fischer 1954 Dohna
Farbserigrafie auf festem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Fischer" und datiert, Mi. betitelt und li. nummeriert "46/60".
Minimal fingerspurig. Verso Montierungsreste.
Bl. 70 x 90 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
315 Steffen Fischer, Liegendes Paar. 2017.
Steffen Fischer 1954 Dohna
Federzeichnung in Tusche und Aquarell auf dünnem, gestrichenen Papier. Signiert "Fischer" und datiert u.re.
Kleine Farbflecken aus dem Werkprozess.
21 x 30,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
316 Heinz Fleischer, Zwei Arbeiten zum Thema Kunst/ Drei Arbeiten Jahrmarktbekanntschaft. Wohl 1960er Jahre.
Heinz Fleischer 1920 Zwickau – 1975 ebenda
Linolschnitte auf leicht faserigem Papier. Jahrmarktdarstellungen u.re. in Blei signiert "Flei". Kunstblätter verso mit Widmung des Künstlers.
Leicht gebräunt, kleinere Blätter etwas lichtrandig.
Bl. 15 x 10,5 cm; Pl. 12 x 10 cm, Bl. 17,5 x 15,5 cm.
319 Johnny Friedlaender, Abstrakte Komposition. Wohl frühe 1980er Jahre.
Johnny Friedlaender 1912 Pleß/Oberschlesien – 1992 Paris
Farblithografie auf "Arches"-Büttenkarton. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Friedlaender" und li. nummeriert "81/200".
Leicht gebräunt sowie knick- und fingerspurig. Horizontale Knickspur am u. Rand.
St. 39 x 29 cm, Bl. 54,5 x 44 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
320 Marcel Frischmann "Am Bahnhof Zoo". 1920.
Marcel Frischmann 1900 Lódz – 1952 London
Radierung auf strukturiertem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "M. Frischmann" und datiert, li. nummeriert "113/200".Verso von fremder Hand bezeichnet und nummeriert. Am o. Rand im Passepartout montiert.
Pl. 11,8 x 16,6 cm, Bl. 23 x 28 cm.
321 Fritz Fröhlich, Wintersonne. 1979.
Fritz Fröhlich 1928 Zeitz – 2004 Leipzig
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "Fröhlich" und datiert. In breiter, profilierter, grau gefasster Holzleiste gerahmt. Verso auf der Leinwand und dem Keilrahmen künstlerbezeichnet.
60,5 x 80,5 cm, Ra. 73 x 94 cm.
322 Fritz Fröhlich, Wasserspiegelungen (Flussufer). 1970er/1980er Jahre.
Fritz Fröhlich 1928 Zeitz – 2004 Leipzig
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "Fröhlich". In breiter, profilierter, schwarz gefasster Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Keilrahmen künstlerbezeichnet.
Oberfläche leicht angeschmutzt.
66 x 84 cm, Ra. 82,5 x 100 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
323 Roger Paul Froidevaux, Abstrakte Hafenansicht. Wohl 1950er /1960er Jahre.
Roger Paul Froidevaux 1918 Genf – 1998 Lausanne
Öl und Tempera auf Malpappe. Signiert "P. Froidevaux" u.li. Verso in Blei wohl von fremder Hand bezeichnet.
In einer breiten, profilierten, goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
Geringfügiger Malschicht-Abrieb im Falzbereich und vereinzelte kleine Fehlstellen in der Bildfläche. Alterskrakelee, mit teils kleinteilig aufstehender Malschicht. Unscheinbarer, kleiner bräunlicher Fleck o.re. Verso leichte Wasserflecken.
18,1 x 24,1 cm, Ra. 34,3 x 40,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
324 Deutscher Künstler, Stillleben mit Porzellanblume. 2. H. 20. Jh.
Deckfarben auf gelblichem Papier. Unsigniert. Verso in Faserstift von fremder Hand bezeichnet "Albert Fürst fecit".
Umlaufende Randläsionen mit kleinen Einrissen, verso hinterlegt.
41,2 x 52,5 cm.
325 Deutscher Künstler, nach Dostojewski "Der Idiot". 1947.
Radierung mit Plattenton auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Kugelschreiber li. signiert "Albert Fürst fecit." und re. in Blei datiert. Am u. Rand von fremder Hand bezeichnet.
Leicht angeschmutzt, minimal knickspurig.
Pl. 19,8 x 17,7 cm, Bl. 32,5 x 26 cm.
326 Klaus Fußmann, Blumenstillleben. 1981.
Klaus Fußmann 1938 Velbert
Aquatintaradierung auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Fußmann" und datiert, li. nummeriert "5/100". Verso in Blei von fremder Band bezeichnet und nummeriert.
Leicht knickspurig, minimal fleckig.
Pl. 30,8 x 39,8 cm, Bl. 50 x 58 cm.
327 Thomas Gatzemeier, Figürliches. 2000.
Thomas Gatzemeier 1954 Döbeln
Mischtechnik auf liniertem Papier. In Tusche signiert "Gatzemeier" und datiert. Im Passepartout montiert.
Reißzwecklöchlein in den Ecken.
21,8 x 17,9 cm, Psp. 39,8 x 30 cm.
328 Winfred Gaul, Dreieck Blau-Rot-Gelb. 1967-1973.
Winfred Gaul 1928 Düsseldorf – 2003 Düsseldorf-Kaiserswerth
Farbserigrafie auf glattem Karton. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "GAUL" und datiert "67-73", li. nummeriert " 60/140".
Unscheinbar fingerspurig.
Med. 36,5 x 41,3 cm, Bl. 46 x 52 cm.
329 Oskar Gawell "Masuren". Frühes 20. Jh.
Oskar Gawell 1888 Hawlodno/Polen – 1955 Wien
Aquarell auf kräftigem Papier. In Grafit u.re. signiert "O. Gawell" und li. betitelt. Verso mit der Darstellung einer Seelandschaft, diese u.re. in Blei monogrammiert "O.G.". An den oberen Ecken im Passepartout montiert, dort u.Mi. in Blei wohl von fremder Hand künstlerbezeichnet und abweichend als "Fischerboot am Ufer" betitelt.
Insbesondere Randbereiche knick- und knitterspurig. O. und u. Rand mehrfach mit hinterlegten Einrissen und Reißzwecklöchlein in den Ecken. Großer Einriss u.Mi., verso wohl von Künstlerhand retuschiert. O. Rand mit Papierklebeband fixiert sowie kleine Fehlstelle o.Mi.
56,5 x 66,5 cm, Psp. 60 x 78 cm.
330 Michael Gawlik, Mann und Dirne. Spätes 20. Jh.
Michael Gawlik 1943 Breslau – 1985 Leipzig
Bleistiftzeichnung auf festem Papier. U.li. signiert "Gawlik". Verso eine unvollendete Bleistiftskizze. Umlaufend montiert.
Leicht knick- und minimal fingerspurig.
42 x 30 cm, Psp. 65 x 48 cm.
331 Helmut Gebhardt "Schale und Lampe". 1970.
Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda
Farblinolschnitt auf wolkigen Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Helmut Gebhardt" und datiert re. betitelt li. sowie nummeriert "6/24" mittig.
Atelierspurig und leicht angeschmutzt.
Pl. 30 x 21 cm, Bl. 51 x 40 cm.
332 Alexander Gerbig, Heimkehr (Thüringer Landschaft). Wohl um 1905.
Alexander Gerbig 1878 Suhl – 1948 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Sperrholz kaschiert. Signiert "A. Gerbig" u.li. Verso mit vollflächiger Papierbeklebung. In einer modernen, profilierten, goldfarbenen und patinierten Holzleiste gerahmt.
Zum Motiv der "Heimkehr" vgl. auch: Knop, Wolfgang: Meine Suche nach dem Maler Gerbig - Bilder, Bekenntnisse, Interpretationen. Suhl, 1981. S.59f und Abb. S. 61.
Vereinzelte Reißzwecklöchlein am ob. Bildrand sowie mehrere kleine Fehlstellen an den Rändern umlaufend. Firnis etwas gegilbt. Mit Überarbeitungen im Himmel, wohl von Künstlerhand.
36 x 40,7 cm, Ra. 44,3 x 49,9 cm.
333 Erich Gerlach "Spiel mit Formen". 1991.
Erich Gerlach 1909 Dresden – 1999 ebenda
Aquarell, Kugelschreiber, Farbstift und Tusche auf festem Papier. Signiert in Kugelschreiber "Erich Gerlach" und datiert u.re. Verso nochmals signiert, betitelt, technikbezeichnet und nummeriert "A 91/60" u.re. sowie mit einer Rückenansicht einer Frau, Bleistiftzeichnung, li.
Verso leicht atelierspurig.
27 x 33,5 cm, Untersatz 30 x 43 cm.
334 Hubertus Giebe "Die alte Frau Fichte". 1975.
Hubertus Giebe 1953 Dohna – lebt in Dresden
Kreidezeichnung in Braun über Graphit auf bräunlichem Papier. In Kreide o.li. signiert "Giebe" und datiert. An zwei Ecken li. im Passepartout montiert, dort u.re. nochmals signiert "Giebe" und datiert sowie u.li. betitelt.
Technikbedingt etwas fingerspurig. Blattränder unsauber geschnitten.
41 x 36,2 cm, Psp. 61,3 x 43,4 cm.
335 Hubertus Giebe "Eleonore" (Liegender weiblicher Akt). 1984.
Hubertus Giebe 1953 Dohna – lebt in Dresden
Bleistiftzeichnung auf Millimeterpapier. Signiert "Giebe" und datiert o.re. Verso betitelt sowie von fremder Hand nummeriert.
Technikbedingt leicht wischspurig. Etwas knickspurig. Einriss am re. Rand (außerhalb der Darstellung).
42 x 59,5 cm.
336 Sighard Gille "A. O. II (Aufschwung Ost)". 2001.
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Kaltnadelradierung mit Plattenton in Braunschwarz auf "Hahnemühle"-Bütten. In der Platte betitelt. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Gille" und datiert, Mi. betitelt, li. nummeriert "I/V", oberhalb der Darstellung mit einer Widmung versehen. Mit Trockenstempel u.Mi.
Leicht finger- und knickspurig.
Pl. 49,5 x 64,5 cm, Bl. 64 x 85 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
337 Sighard Gille, Weiblicher Akt, Mann im Arm / Tanzendes Paar. 2007/2009.
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Radierungen. Jeweils in Blei u.re. monogrammiert "G" und datiert, ein Blatt nummeriert "7/8". Im Passepartout auf grauem Grund zusammen hinter Glas gerahmt.
Pl. 14,8 x 9,8 cm/ 10 x 14,5 cm, Ra. 47 x 28 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
338 Hermann Glöckner "Blick auf Voitsdorf mit Kirche". 1929.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Kohlestiftzeichnung, fixiert, auf leichtem Karton. Verso in Kohle signiert "Hermann Glöckner, Dresden A 24" und nummeriert "312/29" sowie von fremder Hand betitelt, datiert und nummeriert "368 e)". Am re. Rand verso ein transparentes Vorsatzpapier klebemontiert. Darauf signiert "Glöckner "und zweifach nummeriert "312".
WVZ Dittrich Z 523.
Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Äußerster re. Rand mit Klebstoffrückständen. Vorsatzpapier knickspurig, am re. Rand mit Einriss (ca. 20 cm) und Fehlstelle.
36,5 x 51 cm.
339 Hermann Glöckner "Vier Profile, davon eines nach rechts". 1948.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Tempera auf strukturiertem Papier. Unsigniert. Verso von Künstlerhand ausführlich datiert "48.12.26." sowie von fremder Hand in Blei mit der Nachlass-Nummer "2266" und der Nummer "5201/?" versehen.
Blattränder ungerade geschnitten. Ecke u.li. vor dem Werkprozess mit Abriss, verso von Künstlerhand alt hinterlegt. Ein kleiner, vor dem Werkprozess vorhandener Einriss am u.re. Rand (ca. 1 cm).
30,3 x 36,5 cm.
340 Hermann Glöckner "Das Mädchen mit den grünen Augen, grüner Kette und rotem Kleid". 1948.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Tempera auf Zeitungspapier (Volksstimme Nr. 79). Verso mit weiterer Zeichnung eines Mädchens. Unsigniert. Verso in Blei von Künstlerhand ausführlich datiert "17.7.48", bezeichnet "Zu Weixdorf" sowie von fremder Hand in Blei mit der Nachlass-Nummer "2454" versehen.
Papier altersbedingt leicht gebräunt, mit unscheinbarem, zeitungspapierbedingten, horizontalen Mittelfalz. Zwei kleine Einrisse am re., ein kleiner Einriss am li. Blattrand.
47 x 31,7 cm.
341 Hermann Glöckner "Mann mit Kuh auf Straße". 1949.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Tempera auf Zeitungspapier, verso rot gestrichen. Unsigniert. Verso ausführlich datiert "49.01.01./II" sowie von fremder Hand in Blei mit der Nachlass-Nummer "2574" versehen.
Im u. Bildbereich mehrere kleine Knickspuren und winzige Löchlein, teilweise werkimmanent und verso vom Künstler hinterlegt. Dort vereinzelte minimale Farbabplatzungen. Einriss und schräge Knickspur am o. Rand mit minimalem Farbverlust.
27,5 x 44,8 cm.
342 Hermann Glöckner "Ansicht von Johnsbach". 1950.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Aquarell. Fest im originalen Passepartout des Künstlers montiert. Darauf verso signiert "Glöckner", betitelt und ausführlich datiert "10.8.50" sowie zweifach nummeriert "3" und mit dem Adress-Stempel des Künstlers versehen. Von fremder Hand in Blei mit der Nachlass-Nummer "2616" im Kreis bezeichnet.
Reißzwecklöchlein in den Blattecken. Passepartout in den äußersen Randbereichen etwas angeschmutzt.
BA. 29,5 x 42 cm, Psp. 48 x 64 cm.
343 Hermann Glöckner "Gips auf Maschendraht". Um 1958.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbserigrafie in Schwarz, Rot und Weiß auf schwarzem Tonpapier. Unsigniert. In Blei unterhalb der Darstellung li. notiert. Probedruck zu Blatt 14 der Mappe "Verwandlungen in Raum und Fläche", erschienen in der Edition eikon Grafikpresse, Verlag der Kunst, Dresden 1980/81.
WVZ Ziller S 30.
Der untere Blattrand mittig mit einem Einriss (ca.0,3 cm).
Med. 40,3 x 30 cm, Bl. 61 x 46,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
344 Hermann Glöckner "Geknittertes Papier". 1981.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbserigrafie in zwei Farben (Grau und Sepia) auf weißem Karton. Unsigniert. Verso u.li. in Blei beziffert "12". Probedruck zu Blatt 12 der Mappe "Verwandlungen in Raum und Fläche", erschienen in der Edition eikon Grafikpresse, Verlag der Kunst, Dresden 1980/81.
WVZ Ziller S 28.
Minimal knick- und fingerspurig. Kleines Kreuz in Blei u.li.
Med. 22,4 x 30,2 cm, Bl. 46,7 x 61,4 cm.
345 Hermann Glöckner "Zwei verklammerte Scheiben". 1981.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbserigrafie in zwei Farben (Grau und Schwarz) auf gelblichem Karton. Unsigniert. Probedruck zu Blatt 7 der Mappe "Verwandlungen in Raum und Fläche", erschienen in der Edition Eikon Grafikpresse, Verlag der Kunst, Dresden 1980/81.
WVZ Ziller S 23, mit abweichender Farbigkeit und Maßangaben.
Minimal knick- und fingerspurig.
Med. 38 x 50 cm, Bl. 47 x 61 cm.
346 Karl Godeg "Am großen Arber (Bayrischer Wald)". 1946.
Karl Godeg 1896 Reichenbach – 1982 Berlin
Aquarell auf Papier. Signiert "Godeg" und datiert u.re. Im Passepartout, dort unterhalb der Darstellung nochmals in Blei signiert "Karl Godeg" re. und betitelt li. Verso auf der Abdeckung ortsbezeichnet "Gebirgskette des bayrischen Waldes bei der Kreisstadt Regen". Hinter Glas im schmalen goldfarben gefassten Rahmen mit Eckrocaille.
Leicht gebräunt und angeschmutzt.
BA. 25,5 x 33,5 cm, Ra. 40 x 46 cm.
348 Karl Godeg "Aufsteigende Morgennebel" (Im Bayrischen Wald am Großen Arber). 1949.
Karl Godeg 1896 Reichenbach – 1982 Berlin
Öl auf Leinwand. Signiert "Godeg" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen o.Mi. in Blei betitelt und ortsbezeichnet. In einem historisierenden, prunkvollen, bronzefarbenen Schmuckrahmen.
Große Retuschen an ehemaligen vertikalen Knicken in li. Bildhälfte sowie vereinzelt im Baum u.li. Leichte Leinwand-Deformationen. Punktuell sehr kleine braune Flecken auf der Oberfläche. Geringfügiger Malschicht-Abrieb im Bereich des Rahmenfalzes.
54 x 65,2 cm, Ra. 68,7 x 79,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
349 Karl Godeg, Gold- und silberfarbene Komposition vor dunklem Grund. 1964.
Karl Godeg 1896 Reichenbach – 1982 Berlin
Öl, Acryl (?) und gold- und silberfarbene Pigmente auf Leinwand. Signiert "Godeg" und datiert u.Mi. Verso auf der Leinwand Mi. in schwarzer Kreide nummeriert "54/6" und darunter bemaßt. In einem partiell vergoldeten und rotbraun gefassten, prunkvollen Modellrahmen mit ornamentalen Eckverzierungen gerahmt.
Provenienz: Vormals Schenkung des Künstlers an seinen Schwager.
Vgl. Lit.: Aillagon, J.-J., u.a.: "Karl Godeg, l'alchimie de la lumière".
Partiell technikbedingt geringfügig frühschwundrissig. Kleiner Kratzer mit Malschicht-Fehlstelle u.re. Leichte Klimakante. Verso Leinwand etwas fleckig, Grundierung partiell technikbedingt durchgedrungen.
59,2 x 46,9 cm, Ra. 80,4 x 66,4 cm.
351 Dieter Goltzsche "Vorplatz" / "Das Leben als letzte Gelegenheit" / "Ausstellung Greifswald Juli 77". 1990/1977.
Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin
Aquarelle mit farbigen Kreiden bzw. Grafit und eine Tuschestiftzeichnung mit Collage. Jeweils signiert "Goltzsche" und datiert sowie betitelt. Ausstellungsplakatentwurf entsprechend bezeichnet.
Ausstellungsplakat knickspurig sowie o.li. und u.li. mit Einriss. Verso in den Ecken Reste älterer Montierung.
Min. 14,7 x 10,6 cm, max. 49 x 36,2 cm.
352 Dieter Goltzsche, Zwölf Porträts, Landschaftsdarstellungen und Interieurs. 1960er und 1970er Jahre /1984.
Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin
Neun Lithografien, zwei Radierungen und eine Federzeichnung in Tusche. Jeweils signiert "Goltzsche" sowie überwiegend datiert und vereinzelt betitelt bzw. bezeichnet, teilweise mit Widmung versehen. Mit den Arbeiten "Grünau", "Zwei Mädchen auf Hockern", "Sonate für Violine und Klavier", "Sommer bei Zossen", "Atta Troll (zu Heinrich Heine: Juliette und die schwarze Mumma)", "Bei Schwerin", "Fritz Cremer", "Neujahrskarte für 1973 (Pillnitz)", "Stiefmütterchen", "Duo Wikarski". Zusammen in
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Med. min.7,6 x 6,2 cm, max. 40 x 35 cm, Bl. min. 14,1 x 11,1 cm, max. 50 x 37,5 cm, Ma. 51,3 x 41 cm.
353 Ingrid Goltzsche-Schwarz "Südlicher Garten am Morgen" / "Knabenkopf im Walde". 1990/1981.
Ingrid Goltzsche-Schwarz 1936 Berlin – 1992 ebenda
Aquarell mit Federzeichnung in Tusche auf weichem Papier. In Blei u.re. signiert "Ingrid Goltzsche Schwarz" und datiert. Verso u.re. in Blei nochmals signiert "Ingrid Goltzsche Schwarz", datiert und betitelt.
Farblinolschnitt auf feinem Maschinenbütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Ingrid Goltzsche" und datiert, mittig betitelt sowie li. nummeriert "1-18" und technikbezeichnet.
Minimal knick- und fingerspurig. Jeweils verso mit Resten älterer Montierung.
41,7 x 29,5 cm bzw. Pl. 30,5 x 21,7 cm, Bl. 50,5 x 38 cm.
354 J. le Gouas, Fischerboote im südlichen Hafen. Anfang 20. Jh.
J. le Gouas Tätig Anf. 19 Jh.
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "J. Le Gouas". Verso auf dem Keilrahmen mit einer Bezeichnung von fremder Hand von 1910. In profilierter Leiste gerahmt.
Oberfläche leicht angeschmutzt.
46 x 60 cm, Ra. 54 x 69 cm.
355 Moritz Götze "So oder so". 1992.
Moritz Götze 1964 Halle
Farbserigrafie auf festem Tonpapier. Im Medium u.li. betitelt. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Moritz G" und datiert sowie nummeriert "10/50".
Ränder leicht angeschmutzt und Ecken minimal knickspurig. Ecke u.li. mit größerer diagonaler Knickspur und Läsion verso. Verso o. Rand mit Rest älterer Montierung.
Bl. 67,1 x 94,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
356 Moritz Götze "Der zweite Versuch". 1993.
Moritz Götze 1964 Halle
Farbserigrafie auf festem Tonpapier. Im Medium u.li. betitelt. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Moritz G" und datiert sowie nummeriert "20/35".
Ränder leicht angeschmutzt. Zwei bräunliche Fleckchen u.Mi. Verso o. Rand mit Rest älterer Montierung.
Bl. 66,6 x 86,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
357 Peter Graf "Maler malt Sonnenuntergang am Meer". Wohl späte 1990er Jahre.
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Grafitzeichnung auf kräftigem Papier. U.re. mit dem Künstlersignet sowie mittig in Blei betitelt. Nahezu vollflächig auf Untersatz klebemontiert.
Technikbedingt mit Wischspuren, am re. Rand wohl aus dem Entstehungsprozess stammend. O. und u. Rand leicht angeschmutzt sowie vereinzelt kleinere Klebespuren.
14,6 x 19,2 cm, Unters. 20,9 x 23,4 cm.
358 Peter Graf, Das überraschte Liebespaar. 2004.
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf strukturiertem "Hahnemühle"-Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Graf" und datiert sowie u.li. nummeriert "9/10".
Leicht knickspurig.
Pl. 24,5 x 28 cm, Bl. 53,3 x 39,3 cm.
359 Heinz Gunnar Griese "Mamser". 2011.
Heinz Gunnar Griese 1964 Dresden
Öl auf Baumwoll-Gewebe. Verso in Kohle auf dem Bildträger signiert "HGGriese" u.li. sowie in Blei datiert "2011" o.re.
"Mamser" bezeichnet einen Nachkommen aus einer nach jüdischem Gesetz verbotenen Beziehung zweier Juden. Dieser Status ist auch erblich, obgleich Mamser jüdisch sind, dürfen sie keine Juden heiraten, sondern wiederum nur Mamser oder aber zum jüdischen Glauben Übergetretene.
Unscheinbare, geringfügige Klimakante. Kleine, punktuelle Deformationen des Bildträgers an Ecke u.li. Minimaler Abrieb der Malschicht an Ecke u.re.
170,5 x 140,1 cm.
360 HAP Grieshaber "Die Tulpen". 1964.
HAP Grieshaber 1909 Rot – 1981 Achalm bei Reutlingen
Farbholzschnitt in Ocker, Zinnober, Hookers Grün und Schwarz auf "Hahnemühle"-Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Grieshaber".
WVZ Fürst 64/73.
Rand o.re. mit großem Einriss (9 cm) sowie zwei dunklen Streifspuren am re. Rand, u.li. sowie am li. Rand. Entlang der Darstellung sichtbar lichtrandig. Verso Rand o.Mi. mit Resten älterer Montierung.
Stk. 32 x 27,1 cm, Bl. 60,7 x 52,2 cm.
361 George Grosz "Akrobaten" / "Mord" / "Ausgang" / "Apachen" / "Magenbeschwerden" (aus "Ecce Homo"). Um 1922/1923.
George Grosz 1893 Berlin – 1959 ebenda
Offsetlithografien. Unsigniert. Aus der Mappe "Ecce Homo" mit 84 Offsetlithografien und 16 Offset-Reproduktionen der Aquarelle, Ausgabe "C" mit 6.000 - 8.000 Exemplaren (Gesamtauflage 10.000), publiziert vom Malik-Verlag, Berlin 1922-23. Jeweils im Medium beziffert "50", "12", "81", 58", "65" sowie von fremder Hand in Blei u.li. betitelt. Jeweils im Passepartout.
WVZ Dückers S I 50;12; 81; 58; 65.
Blätter leicht gebräunt sowie knick- und fingerspurig. Vereinzelt Blattecken und -ränder mit Fehlstellen, Knickspuren und leichtem Schimmelbefall. "Akrobaten" mehrfach mit Einrissen und einer Fehlstelle o.li. innerhalb der Darstellung.
Med. jew. 30 x 21,5 cm, Bl. jew. 36 x 26,5 cm, Psp. jew. 44 x 34 cm.
362 Ella Grun, Stillleben mit Korb und Chrysanthemen. 1. H. 20. Jh.
Öl auf Leinwand. Signiert "E. Grun" im dunkelgrünen Hintergrund u.re. Verso auf dem Keilrahmen nochmals in Blei signiert "Ella Grun" o.li. In einer profilierten Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Leichter Farbabrieb und vereinzelte kleine Kratzer u.re. Geringe Leinwand-Deformationen an den ob. Ecken. Verso Staubablagerungen.
47,3 x 57 cm, Ra. 58 x 68 cm.
363 Ella Grun (zugeschr.), Herbststillleben mit Holunder und Hagebutten. 1. H. 20. Jh.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer breiten, profilierten Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Firnis gegilbt. Leinwand etwas locker sitzend und mit Klimakante. Kleine Malschicht-Fehlstellen am unteren Rand re. Rahmenfalz-Abdrücke umlaufend.
46,3 x 56,4 cm, Ra. 60,2 x 70,8 cm.
364 Hans-Hendrik Grimmling, Bäume in einer Landschaft. 1995.
Hans-Hendrik Grimmling 1947 Zwenkau (Leipzig)
Öl auf Leinwand. Verso auf der Leinwand u.re. in schwarzem Faserstift signiert "Grimmling" und ausführlich datiert "juni 1995".
50,2 x 38,3 cm.
365 Hans-Hendrik Grimmling, Stillleben mit roten Blumen. 2001.
Hans-Hendrik Grimmling 1947 Zwenkau (Leipzig)
Öl und Acryl (blaue Farbpartien mit Perlglanzpigmenten) auf Leinwand. Verso auf der Leinwand in schwarzem Faserstift signiert "Grimmling" und datiert.
Technikbedingt unterschiedlicher Glanz.
13,3 x 18,1 cm.
366 Curt Großpietsch "Selbstbildnis". 1960er Jahre.
Curt Großpietsch 1893 Leipzig – 1980 Dresden
Öl auf Leinwand, ganzflächig auf einen festen Karton kaschiert und verso umgeschlagen. Signiert "Curt Großpietsch" u.re. Verso auf dem Bildträger o.li. nochmals in Blei signiert sowie mit zwei neuen Klebeetiketten versehen, darauf u.a. bezeichnet, datiert und betitelt. In einer profilierten, glänzend schwarz gefassten Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt. Verso Rahmen mit Vermerken einer Kunsthandlung.
Vgl. Katalog Kunstsammlung Gera S. 23.
Ecken etwas bestoßen und mit geringem Malschicht-Abrieb (in der Rahmung nicht sichtbar). Zwei Reißzwecklöchlein am li. und re. Rand im Bereich des Rahmenfalzes. Längliche weiße Farbspur o.li. Vereinzelt winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche.
45,9 x 31,7 cm, Ra. 53 x 38,6 cm.
367 Curt Großpietsch "Die Großmutter". 1922.
Curt Großpietsch 1893 Leipzig – 1980 Dresden
Radierung mit Plattenton auf gelblichem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Curt Großpietsch" und datiert, li. technikbezeichnet. Hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
WVZ Söder WV G 4, dort abweichend datiert 1923.
Pl. 14,9 x 19,6 cm, Ra. 32 x 42 cm.
368 Curt Großpietsch, Drei groteske Figuren und Katze. 1930er Jahre.
Curt Großpietsch 1893 Leipzig – 1980 Dresden
Federzeichnung in Tusche über Blei. Signiert u.re. "Curt Großpietsch". Hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Blatt leicht wellig.
19,5 x 13 cm, Ra. 42 x 32 cm.
370 Hans Grundig, Paar auf einer Bank sitzend - Dresdner Heide. 1925.
Hans Grundig 1901 Dresden – 1958 ebenda
Aquarell auf chamoisfarbenem Papier. In Blei signiert u.re. "Hans Grundig" und datiert. An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in furnierter Holzleiste gerahmt.
Oberer Randbereich minimal finger- und knickspurig. Blattränder mit vereinzelten, ganz unscheinbaren Läsionen und oberflächlichem Farbabrieb.
42,7 x 32 cm, Ra. 66 x 54 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
371 Hans Grundig "Gefangene". 1938.
Hans Grundig 1901 Dresden – 1958 ebenda
Radierung mit Plattenton auf Velin. Späterer Abzug. Unsigniert. In Kugelschreiber von Lea Grundig u.re. bezeichnet "Hans Grundig" und abweichend datiert "1936", mittig betitelt sowie li. bezeichnet "Tiere und Menschen". Aus der Folge "Tiere und Menschen".
WVZ Bernhardt D49,2 abweichend betitelt: Gejagt (Die Gejagten - Die Gehetzten).
Stockfleckig und leicht lichtrandig. Verso Reste älterer Montierung.
Pl. 25,5 x 39 cm, Bl. 37,5 x 46,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
372 Lea Grundig "Schwangere I". 1936.
Lea Grundig 1906 Dresden – 1977 während einer Mittelmeerreise
Radierung mit Plattenton auf kräftigem Bütten. Späterer Abzug. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Lea Grundig" und abweichend datiert "1934", li. betitelt und bezeichnet "Zyklus Frauenleben". Blatt 5 der Folge "Frauenleben".
WVZ Rose 88.
Minimal knickspurig und o.re. leicht angeschmutzt.
Pl. 33 x 24,8 cm, Bl. 52,5 x 39 cm.
373 Paran G'schrey "Preis von Monaco". 1967.
Paran G'schrey 1927 Calicut (Indien) – 1967 Berlin
Farbradierung und Kaltnadel. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Paran" und datiert, li. nummeriert "1/12". Verso in Blei betitelt, datiert und bezeichnet "Radierung 2 Platten" sowie "Ätzung und Kaltnadel".
Quetschfalte am o. Blattrand. Leicht knickspurig am u. Blattrand. Im Bereich der Nummerierung leicht angeschmutzt.
Pl. 34 x 24 cm, Bl. 59,5 x 41,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
374 Monogrammist K. G. A., Landschaft mit Kirche. 1. Viertel 20. Jh.
Farbholzschnitt auf festem, strukturierten Papier. Im Stock o.re. monogrammiert "KGA". Hinter Glas in einfacher Holzleiste gerahmt.
Leicht wellig, stockfleckig.
Pl. 20,5 x 26,5 cm, Ra. 34,5 x 42,5 cm.
375 Monogrammist K. G. A., Alte Frau am Brunnen. 1. Viertel 20. Jh.
Farbholzschnitt auf festem, strukturierten Papier. Im Stock o.re. monogrammiert "KGA". Hinter Glas in einfacher Holzleiste gerahmt.
Leicht wellig, stockfleckig.
Pl. 20,5 x 27 cm, Ra. 34,5 x 42,5 cm.
376 Herta Günther "Abend am See". 1969.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Farbradierung auf Velin. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Herta Günther" und datiert, mittig betitelt sowie li. nummeriert "11/30". Verso u.li. mit einer Widmung der Künstlerin aus dem Jahr 1972 versehen.
WVZ Schmidt 150 mit abweichendem Titel "Familie am Wasser".
Unscheinbar stockfleckig, Ecke u.li. leicht knickspurig. Re. Rand mit parallel verlaufendem Falz.
Pl. 12,9 x 10,8 cm, Bl. 23,7 x 18,2 cm.
377 Herta Günther "Café". 1969.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Farbradierung auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Herta Günter" und datiert sowie li. nummeriert "3/20".
WVZ Schmidt 122.
Blattrand leicht angeschmutzt und mit einem Wasserfleck u.li.
Pl. 23,2 x 19,8 cm, Bl. 47 x 35,5 cm.
378 Herta Günther "Für Damen". 1972.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Radierung auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "H. Günther" und datiert sowie li. nummeriert "5/25" und betitelt.
WVZ Schmidt 241.
Pl. 17,3 x 13,8 cm, Bl. 33,6 x 24 cm.
379 Herta Günther "Im Gartenrestaurant". 1976.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Farbzinkografie auf kräftigem Maschinenbütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Herta Günter" und datiert sowie li. nummeriert "87/150".
WVZ Schmidt 327.
Leicht lichtrandig und knickspurig. Verso leicht aufgefasert durch eine ehemalige Montierung o.Mi.
St. 40,5 x 33,5 cm, Bl. 54,1 x 45,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
380 Herta Günther "Grafik". 1980.
Herta Günther 1934 Dresden – 2018 ebenda
Farbzinkografie auf Maschinenbütten. In Blei u.re. signiert "Herta Günther". Plakat für die Ausstellung "Herta Günther, Grafik" Haus der Volkskunst, Galerie Patzig in Freital, im Mai 1980.
WVZ Schmidt 395.
Etwas vergilbt und leicht knickspurig. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein.
St. 58 x 39 cm, Bl. 65,5 x 48,5 cm.
388 Leo Haas, Porträt Prof. Max Seydewitz. 1977.
Leo Haas 1901 Troppau – 1983 Berlin
Faserstiftzeichnung auf Torchon. Signiert u.li. "Leo Haas" sowie bezeichnet "Mit Glückwunsch zum "19. XII. 77" "Herzlichst!". U.re. datiert und bezeichnet "gezeichnet in Gohrisch 1976". An den Ecken vollständig im Passepartout klebemontiert und ein Pergamentblatt aufgelegt. Passepartout mit gezeichnetem Emblem zu Max Seydewitz versehen und am re. Rand in Umschlag montiert. Dieser nochmals mit den Initialen "MS" und entsprechenden Datierungen bezeichnet.
Max Seydewitz (1992-1987) war Politiker der SPD und SED sowie 1947-1952 Ministerpräsident von Sachsen.
Blatt fingerspurig und leicht angeschmutzt mit einem Einriss o.re. (3,5 cm). Zwei Abriebspuren und eine Kratzspur unterhalb der Darstellung. Umschlag mit Klebespuren am li. Rand sowie u.re.
Darst. 31 x 31,5 cm, Bl. 48 x 36 cm, Psp. 63 x 44,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
389 Ulrich Hachulla "Jüdischer Friedhof in Prag (I)" / "Paar in den Dünen". 1977/1978.
Ulrich Hachulla 1943 Heydebreck
Radierungen mit Plattenton in Blauschwarz. Unterhalb der Darstellung jeweils in Blei re. signiert "U. Hachulla" und datiert, Mi. betitelt. Prag-Blatt li. nummeriert "69/150".
WVZ Schwind 135; 148.
Leicht angeschmutzt und knickspurig.
Pl. 19,5 x 20 cm, Bl. 50 x 37,5 cm; Pl. 24,8 x 28,8 cm, Bl. 54,5 x 39,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
391 Ulrich Hachulla "Bei Damaskus" (Berglandschaft). 1986.
Ulrich Hachulla 1943 Heydebreck
Federzeichnung in Tusche auf Torchon. Unsigniert. In Tusche bezeichnet u.li. "Damaskus" und ausführlich datiert "15.11.86". Verso in Blei u.Mi. von Künstlerhand betitelt.
Leicht knick- und fingerspurig sowie o.li. mit einem Reißzwecklöchlein. Verso Reste älterer Montierung.
36 x 48,2 cm.
392 Ulrich Hachulla "Studie Begegnung". 1987.
Ulrich Hachulla 1943 Heydebreck
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche, Aquarell und Kreide auf gelblichem Papier. In Tusche u.re. signiert "U. Hachulla" und datiert sowie mittig betitelt.
Randbereiche leicht knick- und fingerspurig. Ecken mit Reißzwecklöchlein (aus dem Entstehungsprozess). Verso Reste älterer Montierung.
47,8 x 63 cm, Bl. 50,2 x 65,3 cm.
393 Ulrich Hachulla "Studie Straße". 1989.
Ulrich Hachulla 1943 Heydebreck
Pinsel- und Federzeichnung in Tusche. U.re. monogrammiert "U.H." und datiert sowie mittig betitelt. An den oberen Ecken auf schwarzen Untersatz montiert.
Technikbedingt leicht gewellt, unscheinbar knick- und fingerspurig. Mit bräunlichen Flecken am o. Rand. Papier am o.li. Blattrand leicht brüchig. Ecken o. und u.re. mit Reißzwecklöchlein.
58,5 x 42 cm, Unters. 70,5 x 50,5 cm.
394 Walter Hahn, Blick auf das Kaiserworth in Goslar. 1914.
Walter Hahn 20.Jh
Gouache und farbige Pastellkreiden auf Papier, auf Pappe kaschiert. Signiert "Walter Hahn" und datiert u.li. Verso auf der Pappe re. in Tusche bezeichnet "Walter Hahn" sowie ortsbezeichnet "Dresden". Umlaufend mit Papierklebeband einer alten Montierung. Hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Papier gegilbt. Kleine bräunliche Flecken, v.a. in der oberen Bildhälfte. Mehrere Reißzwecklöchlein und minimale Randläsionen. Partiell unscheinbare Wasserränder in der Malschicht. Zwei horizontale Markierungslinien unter der Gouache o. und u.
48,3 x 43,1 cm, Ra. 51,9 x 45,9 cm.
395 Angela Hampel, Mensch und Bock. Um 1990.
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Acryl und Tempera auf festem Papier. In Blei signiert u.re. "Angela Hampel". Verso in Blei von fremder Hand nummeriert.
Knickspurig, partiell unscheinbare, oberflächliche Kratzer. Technikbedingt etwas gewellt. O.re. und u.li. je eine horizontale Pressfalte. Verso atelierspurig und mit Resten älterer Montierung.
79,4 x 63,8 cm.
396 Angela Hampel "Elb-Alb". 1992.
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Barbara Köhler 1959 Burgstädt – 2021 Mühlheim an der Ruhr
Farblithografien auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten. Folge mit sieben Arbeiten mit (und zu) Gedichten von Barbara Köhler und einem Titelblatt. Titelblatt im Stein o.re. künstler- und autorenbezeichnet sowie u.li. nummeriert "29/50". Alle Blätter in Blei u.re. signiert "Angela Hampel". Herausgegeben von Rudolf Mayer, eikon Grafik- Presse Dresden.
Vgl. Mayer, Rudolf: Aurora und die eikon Grafik-Presse Dresden 1964-1992. Dresden, 1999. Nr. 55 b (von b) mit abweichender Angabe zur Nummerierung.
Ohne Mappe. Titelblatt u.Mi. leicht angeschmutzt. Mit unscheinbaren Druck- und Kratzspuren sowie ein Blatt mit kleiner aufgerauter Stelle im unteren Bereich.
Bl. 53 x 70 cm.
397 Angela Hampel, Zwei Köpfe, einander zugewandt. Wohl 1980er/1990er Jahre.
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Pinselzeichnung in Tusche, Aquarell und farbige Kreide auf "HO"- Einwickelpapier. In Blei signiert u.re. "Angela Hampel".
Horizontal verlaufende Knickspur in der oberen Bildhälfte. Einriss (ca. 3 cm) am li. Rand. Mi.li. mit Klebestreifen hinterlegter Einriss (ca. 2,5 cm). Technikbedingt etwas fingerspurig sowie leicht gewellt. Ecken leicht lädiert und mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein. Verso atelierspurig.
34,8 x 51,8 cm.
398 Willy Hanft, Porträt eines Schäfers. Wohl 1974.
Willy Hanft 1888 Hannover – 1987 Nürnberg
Öl auf Hartfaser. Signiert "W. Hanft" u.li. Verso auf dem Bildträger in schwarzem Faserstift zweifach ausführlich mit dem Datumsvermerk "24.12.74" versehen. In einer historisierenden, masseverzierten und goldfarbenen Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Rahmen ein Papieretikett mit Angaben zum Künstler o.li., weiterer Datumsvermerk u.li. und u.Mi. ein Adress-Stempel.
Umlaufend vereinzelt Abdrücke des Rahmenfalzes. Unscheinbarer, langer Kratzer mit leichtem Malschicht-Abrieb o.li. Geringfügige Läsionen an den Ecken.
50 x 40,1 cm, Ra. 68,6 x 58,5 cm.
399 Willy Hanft "Sommerblumen". 1980.
Willy Hanft 1888 Hannover – 1987 Nürnberg
Öl auf Hartfaser, auf einen Keilrahmen aufgenagelt. Signiert "W. Hanft" u.li. Verso auf dem Bildträger o.li. in schwarzem Faserstift ausführlich datiert "8.12.1980" sowie betitelt und mit einem Papieretikett mit Angaben zum Künstler versehen. In einer historisierenden, masseverzierten und goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
Umlaufend an den Bildrändern Nagelköpfe, diese bemalt und in das Bild integriert, einige mit Malschicht-Verlusten. Unscheinbare Flecken auf der Oberfläche und kleine Fusseln und Einschlüsse im Firnis. Geringe Randläsionen.
80,5 x 70,1 cm, Ra. 97,2 x 87,5 cm.
400 Andreas Hanske "Arde VIII". 1991.
Andreas Hanske 1950 Radebeul
Tempera, Papier und Holz (mit Draht montiert) auf textilem Bildträger. Signiert "Hanske" und datiert u.li., betitelt u.re. Verso nochmals in Faserstift signiert und datiert.
Angeschmutzt, beginnende Krakeleebildung.
140 x 131 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
401 Ernst Hassebrauk, Stillleben mit Kanne und Zitrone (?). 1960er /1970er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Mischtechnik (Tempera, Ölkreide) auf Papier, mit Prägestempel des Herstellers "Cornelius. EMIL HENNIG DÜSSELDORF" o.li. Signiert "Hassebrauk" o.re. Verso in grünem Faserstift nummeriert "57" u.re.
Blatt geringfügig knickspurig. Vereinzelter Farbverlust und kleine Lockerungen der obersten Malschicht, im Gesamtbild unauffällig. Verso farbspurig.
50 x 65,2 cm.
402 Carry Hauser "Paar". 1923.
Carry Hauser 1895 Wien – 1985 Rekawinkel
Lithografie auf Bütten. Im Stein. u.re. monogrammiert "CH" und datiert. Unterhalb der Darstellung li. signiert "Carry Hauser" und re. betitelt.
Die Vorzeichnung zur Grafik ist abgebildet in: Carry Hauser. Aus dem Nachlass. Ausstellung der Kunsthandlung Widder. Wien 2018. S. 38, Nr. 117.
Leicht knickspurig und minimal fingerspurig.
28,5 x 16,5 cm, Bl. 32,8 x 21,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
403 Hein Heckroth, Frauenporträt vor Stadtsilhouette. 1935.
Hein Heckroth 1901 Gießen – 1970 Alkmaar
Öl und Deckfarben auf Papier. Signiert in Blei "Heckroth" und undeutlich datiert u.re. Verso nochmals in Blei signiert u.Mi. und o.Mi. nummeriert "1561" sowie bemaßt und bezeichnet "in Scharo (?)". Auf einem Untersatzkarton am o. Rand klebemontiert und mit Angaben zum Künstler in Blei u.re. vermerkt. Hinter Glas in einer grau gefassten, profilierten Holzleiste gerahmt.
Ausgestellt in: René Halkett - Vom Bauhaus zum Surrealismus. Heinrich Neuy Bauhaus Museum, 17. Januar 2016 - 29. Mai
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45 x 38,7 cm, Ra. 84 x 73,8 cm.
404 Erich Heermann "Porträt Max Liebermann". 1921.
Erich Heermann 1880 Liegnitz – 1947
Radierung auf "VAN GELDER ZONEN" -Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Erich Heermann" sowie li. nummeriert "57/80". Verso in Blei bezeichnet.
Leicht fingerspurig. Einriss (0,4 cm) am Rand Mi.re.
Pl. 25,6 x 17,5 cm, Bl. 40 x 28,8 cm.
405 Josef Hegenbarth "Plakatankleber". 1930er Jahre.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Kaltnadelradierung auf wolkigem Papier. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Josef Hegenbarth" sowie betitelt li. und bezeichnet "Probedruck" mittig.
WVZ Lewinger 229.
Re. und li. Blattrand leicht gewellt.
Pl. 18,7 x 10,2 cm, Bl. 37 x 33,5 cm.
406 Josef Hegenbarth "Beim Aktzeichnen". 1953.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Lithografie. Signiert in Blei "Josef Hegenbarth" u.re. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet, betitelt, technikbezeichnet und datiert u.re. sowie nummeriert "75/II" und "58" o.li. Auf schwarzem Untersatzkarton klebemontiert.
WVZ Lewinger 303 oder 304.
Blatt beschnitten, knickspurig. Vertikaler Knick und Markierungslinie in Blei am rechten Blattrand. Quetschfalte Mi.
Bl. 39,5 x 26,8 cm, Untersatz 60 x 49,9 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
407 Josef Hegenbarth "Jongleur, Tanzbär und Affe". Um 1959.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Federzeichnung in Tusche auf Velin. Unsigniert. Verso mit einem weiteren Entwurf der Zeichnung in Tusche. Verso u.re. in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet und Authentizität durch Ulrich Zesch bestätigt.
WVZ Zesch F IV 570.
Leicht knickspurig und ganz unscheinbar stockfleckig. Verso u.re. mit Annotationen in Blei.
23,9 x 23,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
408 Bernhard Heiliger, Ohne Titel. 1989.
Bernhard Heiliger 1915 Stettin – 1995 Berlin
Collage, Wasserfarbe, Kreide, Grafit und Karton über Lithografie auf kräftigem Papier. In Grafit u.re. signiert "B. Heiliger" und datiert. An den Ecken auf Untersatzkarton montiert. Im hochwertigen Modellrahmen gerahmt.
Finger- und knickspurig, leicht stockfleckig, Klebstoffrückstände. Rahmen mit einzelnen kleinen Bestoßungen.
Darst. 40 x 23 cm, Bl. 43,5 x 30,5 cm, Unters. 54 x 44,5 cm, Ra. 69 x 59 cm.
409 Günter Hein "Katze". 2006.
Günter Hein 1947 Badersleben b. Halberstadt
Öl auf Hartfaser. In Tusche signiert "G. Hein" und datiert u.Mi. In breiter, braun lasierter Holzleiste gerahmt.
Ecken des Bildträgers minimal bestoßen. U.Mi. zwei kleine, rötliche Farbtropfen.
40,5 x 59,5 cm, Ra. 53 x 72 cm.
410 Theophil Heinke, Bewaldete Landschaft im Abendlicht. Anfang 20. Jh.
Theophil Heinke 1876 Oberneukirch / Neukirch am Hochwald – 1913 Dresden-Pillnitz
Öl auf Leinwand. Verso signiert mit rotem Farbstift "Theophil Heinke", beziffert "4." sowie bezeichnet und teilweise mit Blei durchgestrichen "Wehlen in der Sächsischen Schweiz" auf oberer Keilrahmenleiste. Leinwand wohl nachträglich auf aktuellen Keilrahmen umgespannt. Verso ganzflächiger grauer Anstrich auf Leinwand mit durchscheinendem Frauenakt.
Bildformat am li. Rand um 0,8 cm verkleinert. Einige Nagellöcher in der Leinwand am Spannrand ausgerissen. Goldfarbe der Rahmung am linken Bildrand. Firnis gegilbt und angeschmutzt sowie vereinzelt glänzende Bindemittel-Flecken.
60,2 x 90,2 cm.
411 Frieder Heinze, Ohne Titel. 1976.
Frieder Heinze 1950 Leipzig – lebt in Leipzig
Farbserigrafie. In Blei unterhalb der Darstellung monogrammiert ""I.H." und datiert sowie nummeriert "1/4".
Blatt leicht fingerspurig. Einriss am li. Rand u. (ca. 2 cm).
Med. 64 x 50 cm, Bl. 70,2 x 50 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
412 Frieder Heinze "Ganz unten". 1986.
Frieder Heinze 1950 Leipzig – lebt in Leipzig
Gouache und Aquarell auf hauchdünnem Japan. Monogrammiert "H" und datiert u.re., in Blei betitelt u.Mi.
Minimal knickspurig. Verso mit Montierungsrest o.re.
96 x 64,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
413 Wilhelm Heise "Pompom Dahlien". Mitte 20. Jh.
Wilhelm Heise 1892 Wiesbaden – 1965 München
Lithografie. Im Stein u.re. ligiert monogrammiert "WH". Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Wilhelm Heise", li. betitelt und technikbezeichnet sowie nummeriert "150/22". Hinter Glas in goldfarbener, schmaler Holzleiste gerahmt.
Wellig, gebräunt und etwas angeschmutzt. Passepartout stärker gebräunt und fleckig.
St. 36 x 25,5 cm, Ra. 54 x 41 cm.
414 Rudolf Hellgrewe, Drei märkische Landschaften in der Dämmerung. Anfang 20. Jh.
Rudolf Hellgrewe 1860 Hammerstein/Westpreußen – 1926 Berlin
Gouachen auf Malpappe. Alle Arbeiten u.re. signiert "R. HELLGREWE". Zwei Arbeiten zusätzlich auf Untersatzkarton klebemontiert. Eine Gouache verso mit dem Etikett "Theodor Zickendraht Berlin" o.Mi. Jeweils hinter Glas in einer breiten profilierten schwarz-braunen Holzleiste mit vergoldeter Sichtleiste gerahmt.
Alle Arbeiten mit leichter Markierung des Rahmenfalzes und kleinen Randläsionen und geringem Malschicht-Abrieb. Eine Gouache etwas fingerspurig, fleckig sowie kleine Farbspur o.li. Eine Arbeit mit Kratzern im Himmel, horizontalen Farbspuren am u. Rand sowie kleinen Malschicht-Fehlstellen. Fassung der Rahmen etwas berieben und vereinzelt mit Kratzern.
Jeweils ca. 29,9 x 19,9 cm, Ra. 50,1 x 40,2 cm.
416 Wolfgang Henne "Auf die Straße geträumt". 1987.
Wolfgang Henne 1949 Leipzig
Farbige Mischtechnik (Kohle, Kreiden, Faserstift und Wasserfarben) auf Karton. In Blei u.re. signiert "W Henne" und datiert, li. betitelt.
Leicht knick- und fingerspurig.
50,5 x 73,5 cm.
417 Wolfgang Henne "Hirschgang Kirchgang oder wenn der Vulkan tropft". 1988.
Wolfgang Henne 1949 Leipzig
Mischtechnik (Kohle, farbige Kreiden, Gouache) auf Karton. In Faserstift u.re. signiert "W Henne" und datiert sowie u.li. in Kohle betitelt.
Ecken und Kanten unscheinbar gestaucht. Verso leicht atelierspurig.
75 x 108,5 cm.
418 Wolfgang Henne, Wilder Kopf vor Stadtlandschaft. 1990.
Wolfgang Henne 1949 Leipzig
Mischtechnik (Grafit, Kohle, Kreiden, Faserstift und Wasserfarben) auf Karton. In Blei u.re. signiert "W Henne" und datiert.
Ecke o.re. leicht geknickt, u.re. kleiner Einriss (1 cm). Ecken mit Reißzwecklöchlein sowie leicht knickspurig. Verso oben oberflächliche Läsionen aufgrund von Montierung und leicht atelierspurig.
108,5 x 75, cm.
419 Albert Hennig, Interieur. Wohl 1960er Jahre.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Holzschnitt, koloriert, auf leichtem Karton. Verso in Faserstift signiert. An den o. Ecken auf Untersatz montiert.
Leicht gewellt.
10,2 x 15,8 cm, Unters. 30 x 22,5 cm.
420 Albert Hennig "10 Holzschnitte von Albert Hennig". 1962 /1963.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Holzschnitte auf Maschinenbütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "AHennig" und nummeriert. Eine Arbeit in Kugelschreiber signiert. Mit einem Vorwort des Herausgebers Andreas Albert von 1994 versehen und einem zusätzlichen Einlegeblatt mit typographischer Bezeichnung, Auflagennummer vom Künstler bezeichnet "Unikat (in dieser Auswahl einmalig)". In der originalen Papp-Einlegemappe.
Minimal fingerspurig.
Verschiedene Maße, Max. Stk. 17 x 11 cm, Bl. 31,5 x 22 cm, Mappe 32 x 22,5 cm.
421 Albert Hennig, Geometrische Komposition. 1973.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell und Federzeichnung in Tusche auf leichtem Karton. Signiert "Hennig" und datiert u.li.
Am o. und li. Rand schräg geschnitten, dort jeweils mit Reißzweckabdruck. Verso Montierungsrückstände.
10,4 x 14,7 cm.
422 Albert Hennig, Häuserfassaden. 1970er Jahre.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell und Faserstiftzeichnung. Unsigniert, verso mit Nachlaßstempel versehen. Im Passepartout montiert.
Technikbedingt minimal wellig. Am o. Rand unscheinbare Druckspuren.
15,8 x 12 cm, Psp. 30 x 24 cm.
423 Manfred Henninger "Arena". 1976.
Manfred Henninger 1894 Backnang – 1986 Stuttgart
Farbserigrafie auf festem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Mfr. Henninger " re. sowie nummeriert "67/100" und betitelt li. aus der Mappe Ballett. Mit Impressum- und Textblatt.
Minimal lichtrandig. Blattecken verso mit Resten alter Montierung.
Med. 44,5 x 62 cm, Bl. 60 x 74,5 cm.
424 Rainer Henze "für A. Heller". 1989.
Rainer Henze 1945 Braunschweig
Prägedruck und Farbradierung auf kräftigem Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Henze" und datiert, li. betitelt und Mi. nummeriert "13/20".
Zwei winzige Flecken am li.u. Rand.
Bl. 36 x 36 cm.
425 Rainer Henze "Gekreuzigter". 1989.
Rainer Henze 1945 Braunschweig
Prägedruck und Farbradierung auf "Hahnemühle"-Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Henze" und datiert, li. betitelt und Mi. nummeriert "2/20".
Re. und li. Blattrand leicht wellig und knickspurig. Ecke u.re. geknickt.
Bl. 53 x 78 cm.
426 Max Henze-Dessau "Fischerdorf an der Saale (Alt-Weißenfels)". 1920.
Max Henze-Dessau 1889 Dessau – 1952 Göttingen
Öl auf Leinwand. Signiert "HENZE DESSAU" und datiert u.re. Verso in schwarzer Farbe o.Mi. betitelt. In einer profilierten, roten und goldfarben gefassten Holzleiste gerahmt.
Firnis gegilbt und mit sehr kleinen, punktförmigen Flecken. Malschicht-Fehlstellen entlang der Bildränder im Bereich des Rahmenfalzes. Verso etwas atelierspurig.
70,5 x 65,6 cm, Ra. 86,2 x 82,2 cm.
427 Egbert Herfurth "Männerwirtschaft". Ohne Jahr.
Egbert Herfurth 1944 Wiese / Schlesien – lebt in Leipzig
Kaltnadelradierung und Aquatinta. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Herfurth" sowie nummeriert "10.55", bezeichnet "Probedruck" li.
Leicht gebräunt. Verso stockfleckig und mit Resten alter Montierung.
Pl. 29,5 x 12 cm, Psp. 50 x 40 cm.
428 Gunter Herrmann "Prophet". 1980.
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Sandreservage auf feinem Japan. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "H. Herrmann" und datiert li. sowie bezeichnet "Probedruck" re. und betitelt mittig. An den Ecken im Passepartout montiert.
Blatt farbspurig und mit Quetschfalten aus dem Druckprozess.
Pl. 33 x 23,2 cm, Bl. 43 x 31 cm, Psp. 50 x 40 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
429 Gunter Herrmann, Sitzender weiblicher Akt. 1981.
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Grafitzeichnung auf Maschinenbütten. Unterhalb der Darstellung in Blei monogrammiert "H.G." sowie datiert re. und nummeriert "XX" u.re. Verso mit einer weiteren Zeichnung. An den o. Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert.
Blatt unscheinbar gegilbt und knickspurig.
31,8 x 23,8 cm, Unters. 42 x 30 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
430 Gunter Herrmann "Sitzende". 1981.
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Grafitzeichnung auf Maschinenbütten. U.re. monogrammiert "H.G." sowie ausführlich datiert "7.6.81". Verso in Blei signiert "Gunter Hermann" und betitelt mittig. An den o. Ecke auf Untersatzkarton klebemontiert.
Blatt leicht gebräunt und mit winzigem gelblichem Fleck u.Mi.
31,8 x 23,8 cm, Unters. 42 x 30 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
431 Gunter Herrmann "Hannah" / "Rückenakt". 1983 /1986.
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Reservagen auf Bütten, ein Arbeit auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "G. Herrmann" und datiert li., betitelt Mi., nummeriert "12/3" und bezeichnet "Probedruck" re.
Ein Blatt minimal fingerspurig.
Min. Pl. 29 x 19,5 cm, Bl. 37 x 27 cm, Max. Pl. 28 x 21,5 cm, Bl. 39 x 31 cm.
432 Hanns Herzing "Schwebende Wolke über Gipfeln". 1935.
Hanns Herzing 1890 Dresden – 1971 ebenda
Öl auf Sperrholz. Unsigniert. Verso auf einem Papieretikett Mi. in Tusche betitelt, datiert und nummeriert "1935/15" sowie nochmals betitelt auf dem Bildträger u.Mi. In schwarzem Farbstift o.re. nummeriert "121" sowie mit zwei Papieraufklebern versehen.
Bildträger leicht gewölbt. Größerer Materialverlust an Ecke u.re. sowie mit Ausplatzungen. Oberfläche leicht angeschmutzt und mit Kratzern sowie Löchlein im Randbereich. Leicht stockfleckig sowie kleine weiße Farbspritzer. Verso leicht farbspurig.
75,1 x 100 cm.
433 Hanns Herzing "Tiroler Berge" (St. Ulrich am Pillersee). 1943.
Hanns Herzing 1890 Dresden – 1971 ebenda
Öl auf Leinwand. Verso auf der oberen Keilrahmenleiste auf einem Papieretikett in Tinte betitelt, datiert sowie signiert "Hanns Herzing". In blauem Farbstift nummeriert "75" o.re.
Loch mit Deformation im Bildträger Mi.re. Weiteres kleines Loch am o. Rand. Wohl von Künstlerhand verso mit einem Leinwandflicken kaschierter und ausgebesserter Riss u.Mi. Malschicht-Fehlstellen und -Lockerungen o.li. sowie weitere kleine in der Bildfläche sowie größere re.Mi. Malschicht großflächig mit weißlichen und bräunlichen Flecken.
75 x 100 cm.
434 Hanns Herzing "Mont Paityu" (Himalaya). 1954.
Hanns Herzing 1890 Dresden – 1971 ebenda
Öl auf Hartfaser. Signiert "Hanns Herzing" u.re. Verso auf dem Bildträger in blauem Farbstift signiert "Hanns Herzing" u.re. und betitelt u.Mi., datiert und nummeriert u.li. "1954/38". Weitere Nummerierung "249." o.re. sowie "10" in weißer Kreide o.li.
Ecken des Bildträgers abgerundet und leicht aufgefasert. Vereinzelte Kratzer und Fehlstellen der Malschicht o.li., Mi. und u.re. Kleine bräunliche Flecken u.re.
100,4 x 75 cm.
436 Minni (Hermine) Herzing "Rosengarten von Weisslahnbad aus". 1934.
Minni (Hermine) Herzing 1883 Frankfurt am Main – 1968 Chemnitz
Öl auf Hartfaser. Signiert "M. HERZING" und datiert u.re. Verso auf dem Bildträger in Blei Mi. betitelt und nummeriert "Mk 125". In einer silberfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt.
Vereinzelte bräunliche Fleckchen auf der Oberfläche.
80,5 x 61,3 cm, Ra. 90,9 x 71,8 cm.
437 Walter Herzog "Hölzer" / "Hommage". 1980er Jahre.
Walter Herzog 1936 Dresden
Radierungen in Braun mit leichtem Plattenton auf "Hahnemühle"-Bütten. Ein Blatt in der Platte signiert "Herzog" und datiert "1988", das andere in der Platte am li. und re. Rand spiegelverkehrt bezeichnet. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Herzog", Mi. betitelt und li. nummeriert "19/75" und "51/75".
Minimal fingerspurig, ein Blatt mit Fleck in der Ecke o.li.
Pl. 29,8 x 28,5 cm, 39,5 x 36 cm / Pl. 27,1 x 29,7 cm, Bl. 43,5 x 39,5 cm.
438 Klaus Hirsch "terra i". 2003.
Klaus Hirsch 1941 Stollberg – 2018 Oelsnitz/Erzgeb.
Lithografie auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Hirsch" und datiert, li. nummeriert "23/40" sowie betitelt mittig. Mit einem Trockenstempel u.re.
St. 23,7 x 16 cm, Bl. 29,7 x 21 cm.
439 Gerhard Hoehme "Gegend mit 4 Punkten". 1959 /1960.
Gerhard Hoehme 1920 Greppin (Dessau) – 1989 Neuss
Farbradierung in fünf Farben auf festem Papier. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "G. Hoehme", li. nummeriert "76/250" und betitelt. Erschienen in Edition für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf. An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Heuer 60.
Leicht gebräunt und etwas lichtrandig. O.li. leicht gewellt. Verso Reste älterer Montierung und Rand mit Spur eines abgezogenen Klebestreifens.
Pl. 22,7 x 42,7 cm, Bl. 38 x 58,7 cm, Psp. 47,5 x 68,5 cm.
440 Erhard Hippold, Gussy, vor einem Spiegel sitzend. Frühe 1930er Jahre.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Öl auf Leinwand. Signiert "E Hippold" u.li. In schmaler, schwarzer, aufgenagelter Atelier-Leiste gerahmt.
1931 lernte Erhard Hippold Gussy Ahnert, seine spätere Frau, an der Dresdner Kunstakademie kennen. Sie studierte dort seit 1930 bei Hanns Herzing, Richard Müller und Hermann Dittrich. Seit 1930 war sie Meisterschülerin bei Otto Dix.
Leichte Krakeleebildung unterhalb des Gesichts und im Bereich des Tuchs neben dem rechten Arm. Minimale Farbabplatzungen im Randbereich.
105 x 87,5 cm, Ra. 106,5 x 88,5 cm.
441 Erhard Hippold "Große Regenlandschaft" (Radebeul) / "Bennoschlößchen". 1933 /1937.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Radierungen mit Plattenton auf Kupferdruckpapier. Eine Arbeit in der Platte u.li. spiegelverkehrt signiert "Hippold" und datiert. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Erhard Hippold" bzw. "Hippold". Verso von fremder Hand bezeichnet.
Unscheinbar stockfleckig.
Min. Pl. 11,2 x 25,8 cm Bl. 20,3 x 45,4 cm; Max. Pl. 29,8 x 36 cm, Bl. 35,1 x 49,9 cm.
442 Erhard Hippold, Interieur der Villa Sorgenfrei mit Brettstuhl. Mitte 20. Jh.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Federzeichnung in Tusche und schwarze Fettkreide über Blei auf Bütten. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Unscheinbar finger- und knickspurig. Verso farbspurig.
57,5 x 38,5 cm.
443 Erhard Hippold "Zur Arbeit (Schedewitz)" [Zwickau]. 1960.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Öl auf Hartfaser. Signiert "Hippold" und datiert u.re. Verso auf dem Malträger sowie auf dem Rahmen nochmals signiert "Hippold". Verso auf dem Rahmen in Blei vom Künstler (?) betitelt. In der originalen, farbig gefassten Holzleiste des Künstlers gerahmt.
74 x 100, Ra. 92 x 118 cm.
444 Erhard Hippold, Schiffe im Hafen von Sosopol. Wohl Mitte 1960er Jahre.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Farbkreidezeichnung über Blei auf leicht gelblichem Bütten. Unsigniert. Verso u.li. mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Minimal fingerspurig, in den Randbereichen leicht knickspurig, Ecke o.li. mit zwei schrägen Knicken. Technikbedingt etwas wischspurig. Unscheinbare Reißzwecklöchlein in den o. Ecken.
29,5 x 57 cm.
445 Gussy Hippold-Ahnert, Roter Mohn und Schwertlilien. 1948.