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AUKTION 33 | 15. September 2012 |
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1000 Stehender Buddha mit Bettelschale. Burma. Teakholz. Um 1890/ 1900.
Teakholz, vollplastisch geschnitzt, rückseitig geflacht. Polychrom gefasst, vergoldet sowie vereinzelt Glaseinlagen. Stehender Buddha auf Lotussockel, die Füße eng beieinander, in beiden Händen ein Gefäß haltend. Leicht schwingendes und parallel gefälteltes Gewand mit reliefiert verzierten Bordüren. Der Kopf mit kleinen, reliefiert gearbeiteten Haarlocken und Ushnisha, Darstellung mit langen Ohren. In sich ruhende Gesichtszüge.
Ergänzter, kegelstumpfförmiger Sockel, Buddha am Lotussockel mit zwei Dübeln versehen. Partiell Klebespuren an Sockel und der Unterseite des Buddha. Staffierung partiell berieben, unscheinbare Bestoßungen.
H. (mit Lotussockel) 99,5 cm.
1001 Buddha Phra Phutta Palalai. Thailand. Wohl Mitte 19. Jh.
Bronze, braun, partiell grünlich patiniert, montiert. Auf einem erhöhten Lotussockel sitzender Buddha, von einem Affen eine Honigwabe sowie von einem Elefanten einen Wasserbehälter empfangend. Das Gewand die linke Schulter verhüllend, darüber eine Borte. Der Kopf mit kleinen, reliefiert gearbeiteten Haarlocken und einer flammenartigen Bekrönung. In sich ruhende, einfach gearbeitete Gesichtszüge mit einem feinen Lächeln. Darstellung mit langen Ohrläppchen. Der querrechteckige Sockel umlaufend mit gravierten Schriftzügen.
Die Vergoldung neu. Figur des Affen ergänzt, am Boden eine Lötstelle.
H. 35 cm.
1002 Sitzender Buddha. Burma. Wohl um 1930/ 1940.
Holz, geschnitzt und montiert, vergoldet sowie mit Glassteinen besetzt. Sitzender Buddha auf einem, aus drei vollplastischen Elefanten gearbeiteten, Sockel. Buddha im Dhyana Asana; Hände verweilen in der Position Bhumisparsa Mudra - der Unerschütterlichkeit Buddhas. Kopf ist mit einer Ushnisha sowie einer Ketumala - der Flamme der Erleuchtung - gekrönt. In sich ruhende Gesichtszüge mit einem feinen Lächeln.
Holz partiell rißspurig, verso eine größere Sägespur. Vergoldung und Staffierung neu.
H. 70,8 cm.
1003 Palastvase. China. Wohl um 1920.
Keramik, heller Scherben, weiß glasiert. Balusterförmiger Korpus mit gerundeter Schulter und eingezogenem, kurzen zylindrischen Hals. Hoher Haubendeckel mit bekrönenden, goldstaffierten Fo-Hund. Die Wandung flächig mit einem üppigen, goldstaffierten, partiell mattierten Floraldekor auf dunkelblauem Fond. Schauseitig und verso je ein Bildfeld mit einer polychrom staffierten, abendländischen Jagdszene. Ungemarkt.
Goldstaffierung partiell unscheinbar berieben.
H. 62,5 cm.
1004 Deckelvase. China. 19./ 20. Jh.
Keramik, heller Scherben, hellgraue, teils bräunliche Krakeleeglasur. Balusterförmiger Korpus über ausladendem Rundstand. Der kurze, zylindrische Mündungsrand eingezogen, darüber ein Haubendeckel mit gedrückt kugeligem Knauf und flachem, ausgestellten Rand. Die Wandung umlaufend mit einem Vogel- und Päonienblütendekor in kobaltblauer Unterglasurmalerei. Fuß, Schulter und Deckelrand mit dunkelbraun staffierten, geritzten Bandornamenten. Am Boden eine Kartusche mit geritzten chinesischen Schriftzeichen.
Unterseite des Standfußes mit minimalen Bestoßungen und unscheinbarem Abrieb.
H. 36,2 cm.
1005 Deckeldose. China. Wohl um 1930.
Porzellan, glasiert. Heller Scherben, Messingmontierung. Zylindrische Form über rundem Standring, gewölbter Deckel mit konisch geformtem Knauf. Die Wandung sowie der Deckel jeweils in vier Kartuschen unterteilt, darin mit einem reichen Floral- und Fischdekor in kobaltblauen Unterglasurfarben. An Deckel und Standring Mäanderfriesdekor. Die Ränder mit einem feinen Messingband. Die Innenseite des Mündungsrandes unglasiert. Ungemarkt.
Innenwandung partiell unscheinbar gebrauchsspurig. Vereinzelt unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten.
H. 13,2 cm.
1006 Große Henkelkanne. Thailand. 20. Jh.
Keramik, heller Scherben, in verschiedenen Brauntönen sowie weiß glasiert. Ovoid gebauchter Korpus mit tief ansetzendem, geschwungenen Röhrenausguß, kelchförmige Mündung. Der Ansatz des Ausgusses mit einem reliefierten, dämonenartigen Gesicht, der Ausguß die überlange Zunge versinnbildlichend. Der Henkel in Form einer plastisch ausgeformten Echse. Auf beiden Seiten der Wandung je ein tropfenförmiges Bildfeld mit einem flächig geritzten, stilisierten Fisch- sowie Floraldekor.
Die Glasur krakeleespurig, eine Seite der Kanne mit herstellungsbedingten Glasurunregelmäßigkeiten.
H. 44,2 cm.
Keramik, heller Scherben, weiß glasiert. Hohe Balusterform mit gerundeter Schulter, zylindrischem Hals und einer leicht ausgestellten Mündungsöffnung. Die Wandung schauseitig und verso mit zwei Bildfeldern auf rotem, blütenbesetztem Fond. In den Kartuschen stilisierte landschaftliche Darstellungen mit Kranichen sowie mit Päoniendekor. Stand, Schulter und Hals mit umlaufenden, stilisierten Dekorbändern. Malerei in polychromen Aufglasurfarben. Die Bildfelder mit je zwei rot gefassten Schriftzeichen. Am Boden ein Doppelring in Unterglasurblau.
Minimaler Ascheanflug, partielle, unscheinbare Glasurunregelmäßigkeiten. Am Stand ein kleinerer Chip.
H. 35,1 cm.
1008 Flacher Tisch. China. 19./ 20. Jh.
Holz, dunkelbraun lasiert. Flache, quadratische Tischplatte auf vier geraden Vierkantbeinen, in würfelförmigen Füßen endend. Diese an den Schauseiten mit vertieftem Spiraldekor. Die Zargen in Form zweier Querverstrebungen, mit je vier vertikalen Vierkantsprossen.
Gebrauchsspurig, Lasur stärker berieben, partieller Materialverlust durch Abrieb und Bestoßungen. Holz leichter rissig.
H. 35 cm, B. 74 cm, T. 74 cm.
1009 Vier Erotika Snuff-Bottles. Wohl spätes 19. / Frühes 20. Jh.
Farbloses Glas. Beidseitig polychrome Hinterglasmalerei mit Darstellungen aus dem Kamasutra. In der Originalschatulle. Innenseite des Deckels der Schatulle handschriftlich in Schwarz mit chinesischen Schriftzeichen bezeichnet.
Gebrauchsspurig, ein Deckel fehlt.
H. je 8,0 cm.