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| AUKTION 71 | 26. März 2022 |
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797 "Schlafwandlerin". Gerhard Marcks für Meissen. 1972.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Böttgersteinzeug. Unterseits die geprägte Schwertermarke sowie geritzte Modellnummer "F 271". Bossierernummer "22" mit Jahreszeichen und Prägestempel "BÖTTGER STEINZEUG". Modelljahr: 1919.
WVZ Rudloff 64.
Nähte der Form an der Plinthe schwach erkennbar. Am Kleid seitlich je ein sehr feiner, vertikaler Masseriss, zwei kleine unscheinbare Brandrisse am Saum einer Gewandfalte.
H. 35,5 cm.
798 "Eva". Silvia Klöde für Meissen. 1989.
Silvia Klöde 1956 Kleinmachnow
Böttgersteinzeug. Verso auf dem querrechteckigen Sockel signiert "S. Klöde" sowie mit dem Blindprägestempel "BÖTTGERSTEINZEUG". Datiert. Eines von drei bekannten Exemplaren.
Wir danken Frau Silvia Klöde, Niederau, für freundliche Hinweise.
Unterseite farbspurig. Unscheinbarer kleiner Chip an re. Seitenkante des Sockels.
H. 47,3 cm.
802 Kleines Kännchen, großes Kännchen und Tasse mit "Prunuszweigen". Meissen. Um 1750.
Porzellan, glasiert. Die Außenwandungen belegt mit Pflaumen- oder Kirschblütenzweigen. J-Henkel mit geschupptem Rücken und muschelförmiger Daumenrast. Schnaupe gerillt mit einem Reliefdekor aus Akanthus und C-Schwüngen. Auf dem Standring des großen Kännchens geritzt "Z", wohl Größe Nr. 2.
Kleines Kännchen mit der Pressnummer "8", das große mit "86" oder "98". Auf der Tasse die Pressnummer "2".
Vgl. Rainer Rückert, Meissener Porzellan 1710 – 1810, München 1966, KatNr. 685–687.
Deckel der Kännchen fehlen. Henkel der Tasse restauriert. Diese im Brand ganz leicht deformiert.
H. 11,7 cm / H. 9 cm / H. 4,8 cm.
803 Vier Koppchen mit Unterschalen. Meissen. Wohl 1740er oder 1750er Jahre.
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Am Boden die Schwertermarke in Unterglasurblau. Unter der Marke bzw. im Standring verschiedene Beizeichen in Unterglasurblau.
Zum Dekor vgl. Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 214, Kat.-Nr. 123 und 130.
Ein Koppchen mit winzigem Chip am Mündungsrand, kaum sichtbar. Zwei Unterschalen mit kleinem Brandriss in Spiegel Mi. / verso Mi..
Koppchen H. 3,2 cm, Unterschale D. 10,1 - 10,6 cm.
804 Teedose mit Blaumalerei "Strohblume". Meissen. 1750– 1760.
Porzellan, glasiert, unterglasurblau staffiert. Wandung durch dreifach gebrochenen Stab gerippt. Neben der Mündung die kleine Schwertermarke mit Punkt, darunter "W", unterstrichen. Am Boden Pressnummer "64".
Lit.: Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, vgl. S. 210, KatNr. 117, zum Dekor S. 47.
Sehr kleiner Brandriss am Schulterrand. Auf der Randkante des Deckels zwei winzige, haarfeine Brandrisse. An einer der Schauseiten hellgraue Verfärbung (0,9 cm).
12,8 x 7 x 4,6 cm.
805 Kumme mit Manierblumen in Purpurcamaieu. Meissen. Um 1760.
Porzellan, glasiert, in monochromer Aufglasurfarbe staffiert und goldgerändert. Auf der Wandung zwei lockere Buketts mit Streublumen, am Boden innen große, einzelne Blume. Unterseits die unterglasurblaue Schwertermarke mit einem Punkt darunter, Pressnummer "9", eingeritzt "CL".
Zur stilistischen Einordnung vgl. Otto Walcha: Meißner Porzellan. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Dresden 1973, Taf. 158 und 161.
Glasur seidenmatt. Farbe im Fond der Kumme etwas berieben. Drei kleine, unscheinbare Glasurfehlstellen, vereinzelt punktartige Einschlüsse und Nadelstiche in der Glasur.
H. 8,7 cm, D. 16,5 cm.
806 Tasse und Unterschale mit Watteaumalerei und Goldfond. Meissen. Um 1760.
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Figurenmalerei nach Kupferstichen bzw. Radierungen von Antoine Watteau und Nicolas Lancret. Unterschale möglicherweise außer Haus bemalt. Schwertermarke in Unterglasurblau, im Standring der Unterschale Pressnummer "2", am Boden der Tasse "6" oder "9".
Zum Dekortyp vgl. Claudia Bodinek, Raffinesse im Akkord. Meissener Porzellanmalerei und ihre grafischen Vorlagen, Bd. 2, Petersberg 2018, KatNr. 346b, zu den Bildvorlagen KatNr. 170 (Unterschale) und KatNr. 390 (Tasse).
Mariage. Porzellanmasse der Tasse schlierig und mit nadelstichgroßen Einschlüssen. Ergänzter genieteter Messinghenkel, Ansätze der Durchführungen restauriert. Gold an den Randkanten berieben, kleine Fehlstellen am Fond der Unterschale sowie an Goldlinie auf dem Standring.
Unterschale D. 13,2 cm, Tasse H. 6,8 cm.
807 Tasse mit Unterschale mit Kauffahrtei-Szene und Chinoiserie. Meissen. Um 1760/1770.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und goldgerändert. Tasse mit Goldkante, Henkel mit Gold und Aufglasurblau angespitzt. Malereidekor im Inselstil. Auf der Tasse Chinoiserie und indianische Blumen, Unterschale mit Hafenambiente. Schwertermarke in Unterglasurblau (Punktzeit), Pressnummern "19" und "29".
Malerei auf der Unterschale minimal kratzspurig, an Wandung innen drei punktartige Einschlüsse. Tasse mit einzelnen unscheinbaren Abplatzungen am Gelb der Blumen, Standring mit winzigen Chips
Unterschale D. 13,5 cm, Tasse H. 4,7 cm.
808 Zierteller mit Schäferszene. Meissen. 1765– 1774.
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben staffiert, Goldrand mit Goldkante Nr. 142. Unterseits Schwertermarke mit Punkt zwischen den Parierstangen und Pressnummer "13".
Zwei kleine Farbabplatzungen (1mm / 2 mm) am Purpur des Kleides und am Fell des braunen Schafes. Vereinzelt punktartige Einschlüsse und Nadelstiche in der Glasur. Verso vereinzelt Kratzspuren und Farbpunkt. Am Standring winzige Chips.
D. 23,5 cm.
809 Vier Teller und eine tiefe Schale mit Festons und Zweigen. Meissen. 1774– 1815.
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Teller mit Randwulst. Unterseitig jeweils Schwertermarke mit Stern. Vier Teile mit eingepresstem "B31", ein Teller nur mit "B", dieser mit Pressnummer "20". Schale mit Pressnummer "3", die übrigen Teller mit Pressnummer "6".
Zum Dekor vgl. Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 246, Kat.-Nr. 239 mit Abb. S. 248.
Vereinzelt Eisenflecke, Nadelstiche und punktuelle Glasurunebenheiten. Spiegelflächen gebrauchsspurig. Schale mit winzigem Chip an der Randkante.
Teller D. ca. 24 cm / Schale H. 6,5 cm, D. 27,8 cm.
810 Jagdlicher Pfeifenkopf. Meissen. 2. H. 19. Jh.
Porzellan, glasiert und schauseitig in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Berliner Form mit 50 Grad Stielwinkel. Auf der Innenwandung des Kessels die Schwertermarke in Unterglasurblau.
Kleine Kratzspur (1 mm) an Halsmähne des Rothirsches. Randkante des Kessels mit winzigem Chip.
L. 10,4 cm.
811 Tablett mit Watteau-Malerei. Meissen. Um 1860.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, zweimal geschliffen. Eingepresst die Ziffern "13" und "2".
Vorlage für das zentrale Bildmotiv ist ein Kupferstich von Charles Dupuis (1685–1742) nach Antoine Watteau (1684–1721) mit dem Titel "Leçon d'Amour", Abb. in: Bodinek, Claudia: Raffinesse im Akkord. Meissener Porzellanmalerei und ihre grafischen Vorlagen, Bd. 2, Petersberg 2018, S. 551, Kat. 410.
Goldkante minimal berieben. Kleine Unebenheiten in der Masse. Glasur an kleiner Stelle am re. Rand ganz leicht berieben.
32,5 x 24,6 cm.
812 Doppelhenkel-Vase. Ernst August Leuteritz für Meissen. Spätes 19. Jh.
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan, glasiert, der Fuß montiert. Balusterförmiger Korpus mit reliefierten Rocaille-Reserven und seitlich angesetzten Asthenkeln. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau mit zwei Schleifstrichen sowie der Formnummer "B 186".
Modell-Jahr: 1853–1855.
Vgl.: Königlich Sächsische Porzellanmanufaktur zu Meissen. Preisverzeichnis, 1904, Abb. Tafel 36.
Vgl. Bergmann, Sabine und Thomas: Nachtrag Meissener Künstler-Figuren. Modellnummern A 100 – Z 300. Erlangen, 2018. S. 56, KatNr. 2099.
Winziger Chip am Stand. Zwei herstellungsimmanente Brandrisse am Korpus sowie jeweils unterseitig an den oberen Asthenkel-Ansätzen. Ein unscheinbarer Brandriss am Ansatz am Mündungsrand. Im Gesamtbild unscheinbar.
H. 31,3 cm.
813 Louis XVI-Kerzenleuchter. Wohl Michel Victor Acier für Meissen. 1774– 1814.
Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porzellan, glasiert. Fuß mit Schaft verschraubt. Kannelierter Schaft mit Eichenlaub- und Perlbandnodi. Schwertermarke mit Stern in Unterglasurblau, einmal geschliffen sowie die geprägte Form-Nr. "H25".
Ursprünglich zweiflammig, Aufsatz mit Leuchterarmen fehlend. Einsatzöffnung mit leichten Gebrauchsspuren. Fuß an den Randkanten mit winzigen Glasurfehlstellen, einzelne punktartige Einschlüsse.
H. 16,6 cm.
814 Reliefvase mit der Ansicht "Königs Weinberg" (Dresden-Pillnitz). Meissen. 1. H. 19. Jh.
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben und Glanzgold staffiert. Ovale Form, schauseitige Kartusche mit der Ansicht, in der rückseitigen ein buntes Blumenbukett. Auf der Schulter zwei kleine Kartuschen mit je einer blauen Streublume. Unterseite unglasiert, Schwertermarke in Kobaltblau, Modellnummer "T 154", Pressnummer "59" und Malernummer "4." in Rot, kursiv beschriftet "Königs Weinberg" in Schwarz.
Relief der Kartusche auf der linken Schulter an zwei Stellen kaum sichtbar bestoßen. Golddekor berieben. Randkante unten mit winzigen Chips, verso mit drei größeren Chips und zwei Haarrissen, sowie kleinem Ausbruch entlang einer nach oben verlaufenden Haarrisslinie (7,3 cm).
H. 22,2 cm.
815 Wandteller "Dresden". Julius Arthur Barth für Meissen. 1910.
Julius Arthur Barth 1878 Meißen – 1926 Rehbrücken
Porzellan, glasiert und mit Scharffeuerfarben bemalt. Ansicht mit Blick über die Elbe auf Hofkirche und Hausmannsturm, umgeben von breitem, ornamentalen Gravurrand. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Modellnummer "A 244", Pressnummer "57" und Malernummer "1." in Blau. Standring mit zwei Löchlein zur Wandaufhängung.
Lit.: Arnold, Klaus-Peter: Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 306, KatNr. 313–314, beide in Kobaltblau (Scharffeuerfarbe).
Kleine Unebenheit am o. Rand. Verso feinkörnige Einschlüsse im Bereich der Schwertermarke, teilweise ganz leicht verschliffen.
D. 25,1 cm.
816 Seltene Jugendstil-Osterschale "Kinderreigen". Hans Rudolph Hentschel für Meissen. Nach 1915.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan, glasiert und mit Scharffeuerfarben bemalt. Schwach lesbar monogrammiert "H.". Unterseits Schwertermarke in Unterglasurblau, eingeritzte Modellnummer "E 243" und Pressnummer "57". Standring mit zwei Löchlein zur Wandaufhängung.
Entwurfsjahr: 1915.
Einzelne kleine Unebenheiten und punktartige Einschlüsse. Verso minimal farbspurig vom Werkprozess.
D. 25,3 cm.
817 Seltene große Rosen-Tasse mit Untertasse / kleine Rosen-Tasse mit Untertasse. Meissen. Um 1850.
Porzellan, glasiert und in Aufglasurfarben und Gold staffiert. Tassen innen sowie Henkel der kleinen Tasse vergoldet. Flach reliefiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau (Knaufschwerter), große Tasse mit geritzter Modellnummer "P39" und Bossierernummern.
Stand der großen Tasse mit feinem Brandriss (5 mm).
Die Wandung der kleinen Tasse mit fachmännisch restauriertem Bruch (ca. ein Drittel des Korpus, durchlaufend). Einschluss an der Wandung, zwei winzige Chips am Stand (Blatt). Gold und Malerei der Untertasse leicht berieben, eine Blattspitze bestoßen, eine mit Chip.
H. 6,4 cm / 4,9 cm, D. 14,6 cm / 12,5 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben bemalt. Impressiv angelegte Malerei locker gebündelter Kirschblütenzweige, umschwärmt von Bienen. Die Staubgefäße, einzelne Blütenblätter und Zweige mit Aufsatzweiß gehöht. Am Boden "Knaufschwerter" in Unterglasurblau, geritzte Formnummer "M 130" und Pressnummer "13". Messingmontierung zur Wandaufhängung.
Malerei im Spiegel vereinzelt minimal kratzspurig. Fahne mit fachmännisch restauriertem Haarriss (ca. 12 cm), am Mündungsrand mehrteilig, nur im Durchlicht sichtbar.
D. 47,4 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben bemalt, goldgerändert. Naturalistische Blumenmalerei. Am Boden die Schwertermarke in Unterglasurblau (Knaufschwerter) mit zwei Schleifstrichen, eingeritzt Formnummer "M 130" und Pressnummer "13". Weißblechmontierung zur Wandaufhängung.
Goldrand ganz unscheinbar berieben. Randbereich partiell kratzspurig, verso kleinste Farbspuren aus dem Werkprozess. Standring innen mit zwei sehr kleinen Verschleifungen.
D. 47,2 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und mit polychromem Aufglasurfarben sowie partiell in Gold staffiert. Serviceform "Ozier-Relief". Naturalistische Blumenmalerei mit Schmetterlingen. 75teilig, bestehend aus 24 Speise-, zwölf Suppen-, zwölf kleineren und sechs Desserttellern, drei Saucieren, kleiner Terrine mit Löffelausschnitt, Senftöpfchen, runde Deckelschale mit Amorette, ovaler Terrine, ovaler Platte, Fischplatte, zwei Schalen, flacher Schale, zwei verschiedenen eckigen Schalen sowie einer Schale mit
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Terrine L. 37,2 cm, Deckelschale L. 34 cm, kleine Terrine L. 27 cm, Sauciere L. 26 cm, ovale Platte L. 50 cm, Senftöpfchen H. 11 cm, Teller D. 25,5 / 22,4 / 21,3 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben sowie partiell in Gold staffiert. Serviceform "Ozier-Relief". 44teilig, bestehend aus zwölf Gedecken, Kaffee-, Teekanne, Zuckerdose und Sahnegießer. Zusätzlich eine Tasse mit Unterschale, runde Anbietplatte und Untersatz auf vier Füsschen. Am Boden fast durchwegs unterglasurblaue "Knaufschwerter", Kaffeekanne und Zuckerdose mit Jahreszeichen 1990 und 1974, Anbietplatte und Untersatz mit Jahreszeichen 1993 und 1987 sowie Form-, Bossierer- und Malernummern.
Mündungsrand der Teekanne mit einem winzigen Chip, Rosenknauf des Deckels mit drei kleinen Chips. Henkel einer Tasse mit restauriertem Bruch am Ansatz. Golddekor einzelner Teile minimal berieben.
Kaffeekanne H. 23 cm, Teekanne H. 15 cm, Gedeckteller D. 18,5 cm, Anbietplatte D. 32,3 cm, Untersatz D. 15,5 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben sowie partiell in Gold staffiert. Unterglasurblaue Schwertermarke sowie Bossierer- und Malernummern. Am Boden der Waffelmuster-Platte mit Glanzgolddekor-Jubiläumsmarke, zweihenkeliger Anbietteller mit Jahreszeichen, unterseits beider Ascheschalen die geritzte Formnummer "W 31 c".
"Im Jubiläumsjahr 1910, genauer vom 6. Juni 1910 bis zum 5. Juni 1911 wurden bei einer großen Zahl der besten figürlichen und malerischen Erzeugnisse
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Platte D. 28,7 cm, Anbietteller L. 30,4 cm, Ascheschalen L. 10,3 cm.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Impressiv angelegte Rosenmalerei, blickweißgehöht, auf hellgelbem Fond. Goldrand mit abgesetztem Goldfaden, Standring mit Goldlinie. Unterseits Schwertermarke in Unterglasurblau, Pressnummer "17", weitere Prägeziffer "2".
Mehrere punktartige Einschlüsse und Nadelstiche. Goldrand minimal berieben. Verso mit kleinen Retuschen.
D. 22,5 cm.
824 Ovale Anbietplatte "Naturalistische Blumenmalerei mit Schmetterling". Meissen. Vor 1924.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromer Aufglasurmalerei sowie partiell in Gold staffiert. Handhaben in Schleifenform. Unterglasurblaue Schwertermarke "Knaufschwerter", eingepresst "138".
Goldrand an den Handhaben leicht berieben.
L. 39 cm.
825 12 Speiseteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, leicht gemuldete Form, die äußere Fahne leicht aufschwingend, regelmäßig gekerbt und mit reliefierter Punktbordüre. Auf der Fahne stilisiertes Blattdekor. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "32" sowie die Malerziffer "52", ein Teller mit der Malerziffer "71". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.):
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D. 25,7 cm.
826 Suppenteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, gemuldete Form, die äußere Fahne leicht aufschwingend, regelmäßig gekerbt und mit reliefierter Punktbordüre. Auf der Fahne stilisiertes Blattdekor. Unterseits die zweifach Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "32" sowie die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.): Richard Riemerschmid – Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, Kat. Nr. 383 m, mit Abb. auf S. 317.
Der Spiegel mit mehreren, winzigen Punkten in Unterglasurblau.
D. 22,4 cm.
827 Terrine mit Henkeln "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Die Schale in gedrückt gebauchter Form, die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor sowie zwei flachen Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Die Gestaltung des Deckels an den Dekor der Schale angepasst, mittig eine gebogter Griff in regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "31", ein
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H. 11,5 cm, D. 24 cm, D. 33 cm (mit Handhaben).
828 Ovale Henkelschale "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Ovale, gemuldete Form, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Zwei flache Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "2" sowie die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.):
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L. 38,5 cm (mit Handhaben).
829 Runde Henkelschale "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, gemuldete Form, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Zwei flache Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "46", die geritzte Nummer "2" und die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Ein Lunker im Standring. Die Innenseite der Schale mit vereinzelten, hellen und winzigen Punkten in Unterglasurblau, sowie am o. Rand mit einem kleinen Fleck in Unterglasurblau.
D. 22,5 cm, D. 29,5 cm (mit Handhaben).
Porzellan, glasiert, in monochromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Serviceform "Neuer Ausschnitt". 48teilig, mit zwanzig Speisetellern, zehn kleineren Tellern, sechs Suppentellern, Saucière, quadratischer Schüssel, ovaler Beilageschale, ovaler Platte, großer Schüssel und Teekanne, zwei größeren ovalen Platten, zwei Deckelschüsseln mit seitlichen Handhaben und zwei runde Beilageschalen. Am Boden überwiegend unterglasurblaue Schwertermarke der Pfeiffer-Zeit, darunter zwei Schleifstriche sowie Form-, Bossierer- und Malernummern.
Mündungsrand der kleinen ovalen Beilagenschale mit Haarriss (ca. 4,5 cm). Chip am Standring eines Tellers. Malerei im Spiegel zweier Teller berieben. Deckel der Teekanne mit Chip am Innenring, Knauf minimal bestoßen. Mündungsrand der Teekanne mit einem Glasurausschliff.
Deckelschüssel B. 33,5 cm, Speiseteller D. 25 / 20 cm, Suppenteller D. 23,8 cm, Teekanne H. 14,8 cm.
831 Kaffeeservice "Tischchenmuster" für 12 Personen. Meissen. Um 1900.
Porzellan, glasiert und in polychromer Aufglasurmalerei mit "Tischchenmuster, bunt, goldschattiert" staffiert. Serviceform "Neuer Ausschnitt". 42–teilig, bestehend aus zwölf Kaffeetassen mit Unterschalen, zwölf Gedecktellern, großer und kleiner Kaffeekanne, großer und kleiner Zuckerdose (Ausformungen 1989) sowie großem und kleinem Sahnegießer auf drei Astfüßchen. Am Boden mit den Knaufschwertern in Unterglasurblau sowie Pressnummer. Zwei Gedeckteller und größere Zuckerdose mit Jahresbuchstaben und Dekornummer in Eisenrot.
Rosenknauf beider Kaffeekannen mit Restaurierungen, Blüten ganz leicht bestoßen und Chip einer restaurierten Nase (zweite fehlend) am Innenring der großen Kanne. Kleinere mit Masseunebenheit an der Wandung (2 mm). Standringe zweier Unterschalen mit Chip. Vereinzelt punktartige Eisenflecke, Glasurfehlstellen sowie Brandrisse am Blattbelag der Henkel, meist unscheinbar.
Kaffeekannen H. 25,5 / 20 cm, Sahnegießer H. 14,8 / 12,1 cm, Zuckerdosen H. 10,8 / 9 cm, Gedeckteller D. 17,5 (zwei 18,5) cm, Unterschalen D. 13,5 (fünf 12,5) cm.
832 Mokkaservice mit Blumendekor für sechs Personen. Meissen. 1973.
Porzellan, glasiert, mit polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. 15teilig, bestehend aus Kaffeekanne, Sahnegießer, Zuckerdose und sechs Mokkatassen mit Unterschalen. Serviceform "Neuer Ausschnitt", Dekor "Bukett schräg". Am Boden jeweils Schwertermarke und Glasurzeichen in Unterglasurblau, Modellnummer, Dekor- und Malernummer in Eisenrot und Gold. Kanne und Sahnegießer mit Bossierernummer und erkennbarem Jahreszeichen.
Standring zweier Unterschale mit winzigen Chips. Deckelwandung minimal werkspurig (Gold). Am Henkel eines Tässchens punktartige Masseunebenheit.
Kanne H. 16,6 cm, Sahnegießer H. 8,2 cm, Unterschale D. 11 cm.
833 Kaffee-Teilservice "Indische Blumenmalerei" für 6 Personen. Meissen. 2. H. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und polychrom in Kupferfarben und Gold staffiert, goldgerändert, Henkel und Schnaupe mit Gold angespitzt. Serviceform "Neuer Ausschnitt". 16teilig, bestehend aus sechs Tassen mit Untertassen, Zuckerdose, Sahnegießer, Teekanne und Kuchenplatte. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, Press- und Formnummern, Jahreszeichen sowie Malernummern.
Zusätzliche Kaffeekanne mit dem Dekor "Alter reicher gelber Löwe".
Fahne der Kuchenplatte mit Haarriss (ca. 5 cm), dort am Mündungsrand mit Chip, partiell wieder eingesetzt.
H. Teekanne 10,5 cm, H. Zuckerdose 10 cm, H. Sahnegießer 12,8 cm, D. Gedeckteller 18,3 cm, D. Kuchenplatte 27,6 cm.
834 Teekanne und zwei Gedecke "X-Form". Ernst August Leuteritz für Meissen. Um 1973– 1975.
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan, glasiert und partiell goldstaffiert. Gedecke bestehend aus je einer Teetasse, Untertasse und Dessertteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, Kanne mit drei Schleifstrichen. Modellnummern: Dessertteller K 279, Tassen und Untertassen X 37, Kanne X 18. Vier Teile mit lesbaren Jahreszeichen: 1973–1975.
Die X-Form wurde zwischen 1844 und 1855 von Ernst August Leuteritz entworfen und wird bis heute produziert. Seine Benennung basiert auf dem Kennbuchstaben im
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Kanne H. 21,2 cm, Tasse H. 7,1 cm, Untertasse D. 15,6 cm, Dessertteller D. 19,6 cm.
835 Mokkaservice für sechs Personen. Meissen. 1975.
Porzellan, glasiert. 15–teilig, bestehend aus sechs Tassen mit Untertassen, Mokkakanne, Milchkännchen und Zuckerdose. Serviceform "Neuer Ausschnitt". Die Wandungen mit vierpassigen Kartuschen auf kobaltblauem Fond. In den Kartuschen feine Blumenbuketts in polychromer Aufglasurmalerei.
Unterseitig Schwertermarke in Unterglasurblau, zwei Schleifstriche, Prägeziffern und Jahreszeichen sowie die Malernummern "101473" und "67" in Eisenrot auf allen polychrom bemalten Teilen.
Kännchen H. 16,5 cm; Sahnegießer H. 8,3 cm; Zuckerdose H. 8,3 cm, D. 7,9 cm; Unterschale 10,9 cm; Tasse H. 5,4 cm.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und goldgerändert. Ein Gedeck, Deckeldose und Salznapf mit Dekor "Rose", Leuchter mit "gestreuten Röschen", Tülle und Henkel mit Gold angespitzt. Fußvase mit "Rose und Vergissmeinnicht", zweites Gedeck mit Heckenrose "Blume 1". Unterseitig jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie Press- und Malernummern. Jahreszeichen der Fußvase "1996".
Fußvase innen u. mit zwei kleinen Farbspuren.
Gedeckteller D. 18,1 cm, Tasse H. 5,2 cm / Fußvase H. 14,2 cm / Kerzenleuchter H. 7,3 cm / Deckeldose D. 9,2 cm / Salznapf H. 5,5 cm.
837 Teegedeck / Trichtervase / Fußvase. Meissen. 1952 / 1964/1976.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert und goldgerändert. Das Gedeck mit dem Dekor "Gestreute Blümchen", auf der Trichtervase "Blume 2" (gefüllte Anemone mit Wicken), Fußvase mit Blumenbukett. Unterseitig jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, die beiden Vasen mit zwei Schleifstrichen, sowie Jahreszeichen, Press- und Malernummern.
Standring der Teetasse mit winzigem Chip.
Gedeckteller D. 18 cm, Tasse H. 5,1 cm / Trichtervase H. 16,7 cm / Fußvase H. 14,5 cm.
838 Paar Espressotassen "Stechpalme". Meissen. 1999/2001.
Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan, glasiert, polychrom staffiert und partiell vergoldet. Serviceform "Wellenspiel", die Unterschalen "Wellenspiel Relief". Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau sowie eingestempelt Form- und Bossierernummer, Jahreszeichen (Unterschalen) und Malernummer in Eisenrot (Tassen).
Dekor: Gudrun Gaube
Goldfond der Unterschalen ganz leicht gebrauchsspurig.
Tasse H. 5,8 cm, Unterschale D. 12,1 cm.
839 Art déco- Vase mit "Indisch-Fels-und Vogeldekor". Paul Börner für Meissen. 1973.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan, in Unterglasurblau staffiert und glasiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Modell- und Bossierernummer sowie eine Malernummer.
Formentwurf von Emil Paul Börner.
Modell-Jahr: 1929.
H. 29,4 cm.
841 Stangenvase "Indisch grün" Meissen. 1924– 1934.
Porzellan, glasiert und in Aufglasurgrün staffiert, Goldpunkte und Goldrand. Am Boden die Schwertermarke in Unterglasurblau mit Punkt der "Pfeiffer-Zeit", Formnummer "X 59" und Malernummer "14".
Goldrand ganz leicht berieben.
H. 24,3 cm.
842 Drei Vasen. Ludwig Zepner für Meissen. 1969 / 1977/1970.
Ludwig Zepner 1931 Malkwitz/Schlesien – 2010 Meißen
Porzellan, glasiert. Am Boden jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, Prägemarke für Weißware, Form- und Bossierernummer sowie Jahreszeichen. Entwurf der Stangenvase von Hans Merz, Form-Nr. "H204b", Modelljahr: 1957. Entwurf der Vase mit regelmäßiger Reliefstruktur und Vase mit reliefierter Kugelform von Ludwig Zepner, Form-Nr. "U297" und "V883", letztere mit zwei Schleifstrichen auf den Schwertern.
Vase mit Kugelform verso mit kleiner Masseunebenheit am Standring.
H. 32,4 cm / 23,9 cm / H. 19,9 cm.
843 Drei Strukturvasen. Hans Merz und Ludwig Zepner für Meissen. 1966 / 1979/1981.
Hans Merz 1921 Dessau – 1987 ?
Porzellan, glasiert. Am Boden jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, Prägemarke für Weißware, Form- und Bossierernummer sowie Jahreszeichen. Entwurf der Stangenvase von Hans Merz, Form-Nr. "H204b", Modelljahr: 1957. Entwurf der Vase mit regelmäßiger Reliefstruktur und Vase mit Mündung "Großer Ausschnitt" und tropfenförmigem Relief von Ludwig Zepner, Form-Nr: "U297".
Stangenvase verso mit unscheinbarer kleiner Glasurfehlstelle. Vase mit Reliefstruktur an Mündung innen kleine Farbspur.
H. 26,5 cm / 23,9 cm / 23 cm.
844 Kaffeeservice "Kurländer Muster" für sechs Personen. KPM Berlin. 1962– 1992.
Porzellan, glasiert. 34–teilig, bestehend aus sechs Tassen mit Untertassen, sowie 18 Kuchentellern, Kaffeekanne, Sahnekännchen, Zuckerdose und einer Schale in Mondsichelform. Reliefdekor der Bordüre: Tuchgehänge zwischen zwei Perlschnüren. Unterseits die Zeptermarke in Unterglasurblau mit einem Schleifstrich. Am Boden der Schale Prägezeichen "2", "( E" (?) und "GR".
Das "Kurländer Muster" entstand als letzte große Serviceform des 18. Jahrhunderts zwischen 1790 und 1796 im Auftrag des Herzogs von Kurland.
Kleine produktionsbedingte Fehler.
Teller D. 19,6 cm, Kaffeekanne H. 21,7 cm, Sahnekännchen H. 9,9 cm , Zuckerdose H. 11 cm, Kaffeetassen H. 7,1 cm, Untertassen D. 14,8 cm, Schale 23,8 x 16,5 cm.
845 Ansichtentasse "Pirna und Sonnenstein". Böhmen. Mitte 19. Jh.
Porzellan, glasiert und mit polychromen Aufglasurfarben bemalt. Am Boden einer Bindenschild-Marke in Unterglasurblau, Untertasse zudem Pressmarke "MEISSEN", darunter Pressziffer "1".
Golddekor an Henkel und Randkanten partiell berieben, kleine Kratzspur am Gold auf dem Innenrand der Tasse. Diese mit winzigem Brandriss am Boden innen und kleinen Masseunebenheiten. Malerei kratzspurig.
Tasse H. 6,7 cm, D. Untertasse 13,4 cm.
Elfenbeinporzellan, glasiert, in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Auf der Wandung Blumenmalerei, mit pastosem Weiß gehöht, Konturen und Binnenzeichnung mit Gold und Aufsatzweiß, das Gold mit Goldunterlage, Goldsprenkel. Am Boden Manufakturstempel in Aufglasur-Eisenrot, Modellnummer "523".
Dekorentwurf: 1892–1893.
Zum Dekor vgl. Richard L. Scott, Ceramics from the House of Amphora, Sidney, Ohio 2004, S. 73, Nr. 69.
Golddekor an der Mündung etwas berieben.
H. 23,3 cm.
851 Bowletopf mit acht Bechern. Hedwig Bollhagen, Marwitz. Wohl 1980er Jahre.
Hedwig Bollhagen 1907 Hannover – 2001 Marwitz bei Berlin
Fayencen, heller Scherben, glasiert und mit blauer Inglasurfarbe staffiert. Unterseits mit der Pinselmarke "HB" und Malernummer "19" (Inglasurblau), sowie Prägemarke der HB-Werkstätten.
Kleine Unregelmäßigkeiten im Farbauftrag aus dem Werkprozess, einzelne Nadelstiche in der Glasur.
H. 24,7 cm / H. 7,7 cm.
852 Große Schale und sechs Desserteller. Hedwig Bollhagen, Marwitz. Wohl 1980er Jahre.
Hedwig Bollhagen 1907 Hannover – 2001 Marwitz bei Berlin
Fayencen, heller Scherben, glasiert und mit polychromen Inglasurfarben staffiert. Dekor "315" farblose Äpfel, Birne, Banane, Zitrone und Pflaume vor rot-gelbem Kreis auf weißem Grund, Randbemalung gelber Ring mit grauem Faden. Unterseits mit der Pinselmarke "HB" und Malernummer "29" (Inglasurschwarz) sowie die Prägemarke der HB-Werkstätten.
Glasur mit leichtem Krakellee. Ein Dessertteller verso mit unscheinbarer Unebenheit.
D. 26 cm / D. 15 cm.
853 Drei ovale Deckeldosen / Kleine Vase. Hedwig Bollhagen, Marwitz. Wohl 1980er Jahre.
Hedwig Bollhagen 1907 Hannover – 2001 Marwitz bei Berlin
Fayencen, heller Scherben, glasiert und mit blauer und schwarzer Inglasurfarbe staffiert. Zwei Doschen "874" oval, die eine mit dem Dekor "924" schwarze Engobe, transparent glasiert (Deckel), die andere mit Dekor "521" halb hell-, halb dunkelblau mit Punkten. Die Vase mit der Formnummer "734". Unterseits mit der Pinselmarke "HB" und verschiedenen Malernummern, sowie der Prägemarke der HB-Werkstätten.
Eine kleine Dose mit Krakelee, ihr Deckel (oder Unterteil wohl ergänzt) mit leichtem Spiel.
H. 6 cm, L. 10 cm / H. 4 cm, L. 7,5 cm / Vase H. 5,7 cm.
854 König. Regina Junge (zugeschr.). Anfang 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Unsigniert.
Am Standring kleine Brandrisse. Chip an der Krone sowie an einem Finger.
H. 24 cm.
855 Mädchen mit Collie. Regina Junge (zugeschr.). Wohl 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und in brauner Aufglasurfarbe staffiert. Unsigniert.
H. 8 cm.
856 Großer Pflanztopf. Gertraud Möhwald (Umfeld). 2. H. 20. Jh.
Gertraud Möhwald 1929 Dresden – 2002 Halle
Ton, glasiert, Beton. Scherben mit verschiedenen Oberflächen, Glasuren und Engoben. Im Boden vier Löcher.
H. 80 cm.
857 Bildplatte mit Blumenstrauß. Horst Skorupa. 1977.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, hellroter Scherben, in dunkelgrüner Engobe und polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie geritzt. U.Mi. geritzt signiert "H. Skorupa" und datiert. An der o. gerundeten Ecke mit einem Loch zur Aufhängung.
Winzige geöffnete Lunker aus dem Werksprozess in der Glasur.
H. 27 cm, B. 28 cm.
858 Bodenvase mit stilisierter Draperie. Horst Skorupa. 1980.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, heller Scherben, in polychromen Engoben gefasst. Der gebauchte Korpus im oberen Drittel zu einem schmaleren Hals verjüngt. Die Wandung, einem gerafften Textil oder Polster ähnelnd, plastisch geformt. Punktuell mit geometrischen Formel gestempelt. Mit zylinderförmigem, eingehängtem Einsatz. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "H.S." und datiert.
Vereinzelte Lunker in den Engoben, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 58 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
859 Deckeltopf mit Blüte. Wohl Horst Skorupa, wohl Dirk Fischer. Wohl 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in violetter, grüner und schwarzer Inglasurfarbe staffiert. Gebauchter Korpus, die Schauseiten der Wandung mit je einer violetten Blüte und Blättern, die Zwischenbereiche mit schwarzen Tupfen versehen. Der Deckel hoch konvex gewölbt und mit Kugelknauf. An den Seiten zwei Handhaben.
Malerei: wohl Horst Skorupa; Form Deckeltopf: wohl Dirk Fischer.
Punktuelle Fehlstellen in der Glasur aus dem Herstellungsprozess.
H. 39 cm.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Frank Brinkmann 1960 Stendal
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, hellroter Scherben, weiß gefasst und mit polychromen Inglasurfarben staffiert. Die Schauseite der Wandung mit einem Traubenmotiv mit Spatz, verso ein weiterer Spatz. Unsigniert.
H. 42 cm.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayence, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Unterseits das Pinselmonogramm "PS". Mit Löchlein zur Wandaufhängung.
Eine Schale im Randbereich Glasurunregelmäßigkeit (wolkig).
D. 19,3 cm / 21,5 cm / 21,1 cm.
862 Zwei Schalen mit Fischdekor. Philine Spies, Bernau. 1980er Jahre.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Unterseits das Pinselmonogramm "PS". Mit Löchlein zur Wandaufhängung.
Im Randbereich jeweils kleine Stelle mit wolkiger Glasur.
D. 20,1 cm / 20,2 cm.
863 Drei Schalen mit Pfau- und Möwenmotiven. Philine Spies, Bernau. 1980er Jahre.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Unterseits das Pinselmonogramm "PS", eine Schale unsigniert. Mit Löchlein zur Wandaufhängung.
Eine Schale krakeliert, bei einer anderen wolkiger Glasurverlauf.
D. 22,5 cm / 21,8 cm / 20,7 cm, unterschiedliche Höhen.
864 Vier Übertöpfe mit Käfer- und foralem bzw. Fischdekor. Philine Spies. Bernau. 1980er Jahre.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Unterseits Pinselmonogramm "PS".
Glasur eines Übertopfes mit leicht wolkigem Verlauf.
H. 14,4 cm / 12,6 cm / 12,4 cm / 12,2 cm.
865 Zwei Deckelgefäße. Philine Spies, Bernau. 1980er Jahre.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Die Deckel mit je einer vollplastischen Frucht als Knauf. Dekor aus gestreuten Früchten, Käfern, Schmetterlingen und einem Spinnennetz, teils halbplastisch gearbeitet. Unterseits das Pinselmonogramm "PS".
Oberfläche partiell mit feinem Krakelee. Glasur auf einem Gefäß ganz leicht wolkig. Wandung des anderen Gefäßes auf einer Seite unter dem Krakelee unscheinbar verfärbt. An einem Standring kleine Glasurfehlstelle.
H. 22,7 / 21,4 cm.
Philine Spies 1966 Berlin – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Unterseits Pinselmonogramm "PS".
Ein Standring mit kleinen Unebenheiten.
H. 12 cm / 11,5 cm / 10,6 cm.
Rosemarie Spies 1928 Dortmund – lebt in Birkholz
Fayencen, heller, rötlicher Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Am Boden monogrammiert "RS" und datiert.
Ein Deckel mit drei winzigen Glasurabplatzung an Randkante, der andere minimal kratzspurig. Glasur partiell mit leicht wolkigem Verlauf.
H. 15,7 cm / 14,5 cm.
868 Große Spindelvase mit Schuppendekor. Unbekannte Manufaktur. 20. Jh.
Fayence, rotbrauner Scherben, weißdeckend glasiert und mit Inglasurfarben bemalt. Auf dem Standring geprägte Blattmarke.
H. 41,9 cm.
Max Laeuger 1864 Lörrach – 1952 ebenda
Keramik, rotbrauner Scherben, cremefarben glasiert, mit stilisiertem Blattwerk und Blüten in schwarzer Schlickermalerei dekoriert. Am Boden Pressmarke "MLK" im Quadrat, dazu "GESETZL.: GESCHZT." sowie geritzt Modellnummer "550" und "H.".
Glasur mit Krakelee.
H. 11,5 cm.
873 "Kaiserin Elisabeth". Hugo Franz Kirsch, Wien. Wohl 1920er Jahre.
Hugo Franz Kirsch 1873 Hainsdorf bei Friedland in Böhmen – 1961 Wien
Keramik, heller Scherben, glasiert, farbig staffiert. Auf der Unterseite mit dem Rundstempel "Wiener Porzellan H Kirsch" in Grau.
Vgl. Waltraud Neuwirth, Wiener Keramiken nach 1900, Hugo F. Kirsch, Bd. 1 (mit Werkkatalog nach der Ausstellung im Österreichischen Museum für Angewandte Kunst, Wien), München / Paris 1984, S. 209, Kat. Nr. 199.
Zwei kleine Brandrisse entlang des re. Ellenbogens, unscheinbar. Randkante verso mit Chip.
H. 22 cm, B. 15 cm.
874 Henkelkanne. Paul Wynand für Reinhold Merkelbach, Grenzhausen. 1925– 1945.
Paul Wynand 1879 Elberfeld – 1956 Berlin
Steinzeug, hellgrauer Scherben, braun engobiert, "kölnischbraun" salzlasiert. Wandung mit umlaufendem, geometrischen Dekor aus Kreisen mit reliefiertem Perlband und zwischengesetzten reliefierten Kreuzen sowie einer Zinndeckelmontierung mit Daumenrast. Unterseits mit der Manufakturmarke "Reinhold Merkelbach Grenzhausen" sowie der geprägten Modellnummer "2179".
Entwurfsjahr: um 1910.
Jürgen Erlebach und Jürgen Schimanski: Westerwälder Steinzeug. Die Neue Ära. 1900–1930. Jugendstil und Werkbund, Düsseldorf 1987, S. 102, Nr. 235, Marke 22.
Zinndeckel mit drei kleinen Kratzspuren.
H. 26,5 cm.
Farbloses, ganz leicht blasiges Glas. 22–teilig, bestehend aus acht Sektschalen, vier Gläsern mit kelchförmiger Kuppa, vier Likörgläsern, drei Gläsern mit halbkugeliger Kuppa, zwei Karaffen mit Stopfen und einer Karaffe. Die Wandungen und Rundstände mit reichem, mattgeschnittenem, teils geblänkten Dekor aus Rank- und Blattwerk, Rocaillen sowie Vögeln und bekröntem, ligierten Monogramm "AW" für Andreij Wladimirowitsch (1879 Zarskoje Selo – 1956 Paris). Auf dem originalen Stopfen
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Sektschale H. 11,5 cm, Gläser mit kelchförmiger Kuppa H. 14,8 cm, Likörgläser H. 10,6 cm, Gläser mit halbkugeliger Kuppa H. 13,5 cm, Karaffen H. 24 cm / 24,5 cm / 14 cm.
Klarglas bzw. Uranglas. Kuppa mit zwölf- bzw. zehnfachem Facettschnitt. Schäfte der Kelch- und Likörgläser mit eingestochener Luftblase. Die Wandungen mit bekröntem Besitzermonogramm "J" in Mattschliff.
Tadellos erhalten.
H. 14 cm / 12, 5 cm / 9,5 cm.
883 Logenglas. Deutsch oder Böhmisch. Vor 1924.
Farbloses Glas. Sogenannte Klotzfußkanone. Konisch, sechsfach geschliffene Wandung. Umlaufend Freimaurersymbole, Fuß mit Monogramm und drei Datumsangaben, matt geschnitten.
Vgl. Museum für Hamburgische Geschichte (Hrsg.): Trinkgläser für Freimauer, figürliche Porzellane und andere Gebrauchsgegenstände, Slg. Jahn, Hamburg 2000, S. 90–91, KatNr. 68–70.
An der Lippe winziger Chip. Fuß unterseits minimal kratzspurig.
H. 15,8 cm.
884 Logenglas. Deutsch oder Böhmisch. 1. H. 20. Jh.
Farbloses Glas. Sogenannte Klotzfußkanone. Konisch, sechsfach geschliffene Wandung. Symbol und Widmung matt geschnitten, partiell vergoldet.
Vgl. Museum für Hamburgische Geschichte (Hrsg.): Trinkgläser für Freimauer, figürliche Porzellane und andere Gebrauchsgegenstände, Slg. Jahn, Hamburg 2000, S. 90–91, KatNr. 68–70.
Lippe mit unauffälligem Chip, Vergoldung leicht berieben, Fuß unterseits kratzspurig.
H. 13,8 cm.
Farbloses Glas, Hinterglasmalerei in Schwarz, Gold und senffarbenem Fond. Balusterförmiger Korpus, stark stilisiertes Floraldekor. Im Dekor monogrammiert "R" im Oval.
Rand mit minimalen Chips. Vereinzelt Unebenheiten in der Malerei.
H. 11 cm.
886 Drei Vasen. Albin Schaedel, Lauscha. 1970er Jahre.
Albin Schaedel 1905 Igelshieb – 1999 Neuhaus am Rennweg
Rotes Weichglas, vor der Lampe geblasen. Mit Einschmelzungen in Gelb, Zickzack- und wirbelartiger Dekor. Am Boden jeweils mit aufgeschmolzenem Glasfaden monogrammiert "S". Die spindelförmige Vase datiert "71".
Lit.: Herbert Schönemann / Albin Schaedel: Albin Schaedel. Glasgestaltung vor der Lampe, Veröffentlichungen der Museen der Stadt Arnstadt, Heft 5 (1978), passim.
Spindelförmige Vase verso mit drei unscheinbaren Kratzspuren.
H. 19 cm / H. 12,8 cm / H. 10,6 cm.
887 Drei Vasen. Albin Schaedel und Albrecht Greiner-Mai, Lauscha. 1970er Jahre/1982.
Albin Schaedel 1905 Igelshieb – 1999 Neuhaus am Rennweg
Dünnwandiges Glas, vor der Lampe geblasen. Verschiedenfarbige Einschmelzungen und Überfangtechnik. Zwei Vasen am Boden jeweils mit aufgeschmolzenem Glasfaden monogrammiert "S ", die dritte signiert und datiert.
Enghalsvase verso mit zwei unscheinbaren winzigen Ausplatzungen. Kugelvase mit kleinem geöffneten Luftbläschen, werkprozessimmanent.
H. 22 cm / H. 18,6 cm / H. 12,5 cm.
888 Aschenbecher / Fußschale / Zylinderschale. Volkhard Precht, Lauscha. 1976/1977.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas, orange unterfangen. Wandung des Aschenbechers über ovalem Querschnitt, die Wandung der Fußschale konkav aufschwingend und mit aufgelegtem, gezacktem Glasfaden. Die Zylinderschale mit silberfarbenen Einschlüssen. Aschenbecher und Zylindervase unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Aschenbecher und Fußschale mit geschliffenem Stand, die Zylinderschale unterseits mit blasigem Abriss.
Vereinzelt matte Bereiche, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 7 cm, D. 13,5 cm / H. 13 cm, D. 22 cm / H. 7 cm, D. 16,5 cm.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas, orange unterfangen. Alle drei Vasen in Flaschenform über rundem bzw. rechteckigem Querschnitt und mit plastischer Blütenapplikation, scheibenförmigen Ausprägungen der Schauseiten bzw. aufgelegtem, gezacktem Glasfaden. Zwei Vasen unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Jeweils mit blasigem Abriss.
Winzige Kratzspuren am Stand.
H. 17 cm / H. 19 cm / H. 19 cm.
901 Demi-Parure im Barock-Stil mit Türkisen und Perlen. Spätes 19. Jh.
925er Silber, vergoldet. Ensemble bestehend aus Collier mit Pendentif und Brosche. Pendentif mit vier gestifteten Naturperlen, ovalem Türkiscabochon, Halbblüten mit grünem Zellemail. Kette und Medaillons mit Saatperlen und kleinen Türkiscabochons, Farbfassung in der Art von Zellemail und Niello. Brosche mit Emaillierung, Türkisen und zwei Saatperlen. Federschließe. Brosche mit Nadelschließe. Auf der Nadel Feingehaltstempel. Originales Etui.
An einer gestifteten Perle zusätzliche Klebefixierung gelöst. Farbfassung mit zahlreichen Fehlstellen, eine Saatperle am Medaillon des Colliers fehlend. Oxidationsspuren.
Collier L. 45 cm, Pendentif L. 8,4 cm, Brosche L. 4,9 cm.
902 Blüten-Collieranhänger mit sieben Diamanten. Viktorianisch. Wohl 2. H. 19. Jh.
8 Kt. Roségold mit sieben Diamanten im Altschliff, ajourgefasst. Zentraler Diamant D. ca. 3,5 mm, Entourage D. ca. 2,6 mm, ges. ca. 0,6 ct. Ungemarkt.
Minimal kratzspurig. Dritte Lanzette mit winzigem Löchlein.
Pendant L. 2,8 cm, Gew. 2,5 g, Kette L. 45,5 cm, Gew. 5,6 g.
903 Parure mit Granaten. Böhmen. Spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.
900er Silber, vergoldet. Fünfteilig, bestehend aus Collier, Armband, zwei Ohrclipsen und Ring. Tiefrote Granate, rund facettiert und in mehreren Ebenen blütenförmig krappengefasst. Auf allen Teilen Feingehaltsstempelung, Gemsenmarke "3" sowie "G7". Collier mit Federringschließe, Armband mit Kastenschloss und Sicherungskette. Ohrclips mit Schraubverschluss. Etui.
Altersgemäßen Anlaufspuren.
Collier L. 39,6 cm, Armband L. 16,5 cm, Ringgröße 56.
904 Collieranhänger mit Onyx und Brillanten. 2. H. 20. Jh.
14 Kt. Gelbgold, Weißgold und Roségold. Medaillonrahmen mit Mäanderband. Fünf Brillanten, insg. ca. 0,25 ct, Weiß / SI. Onyx, ca. 22 ct. Broschierung, Hakenverschluss.
Mit dem originalen Kaufbeleg des Staatlichen Kunsthandels der DDR, Fachgebiet Numismatik und Schmuck, Berlin, 1982 zu 3.600 Mark.
Ein Steg im Mäanderband am Medaillonrahmen durchbrochen. Stiftmontierung rückseitig mit Klebesicherung. Verso im Randbereich minimale Lötspuren.
D. 3,4 cm, Gew. 12,6 g.
905 Filigrane Damenarmbanduhr. Manufacture Internationale de Montres d'Or. Schweiz. Um 1930.
Manufacture Internationale de Montres d'Or (MIMO) 1918 La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg)
585er Weißgold, Brillanten. Uhrgehäuse und Armband mit ingesamt 20 Brillanten besetzt, insgesamt ca. 1,3 ct. Handaufzugswerk wohl Fontainemelon Kal. 52–7, mindestens zwölf Rubine als Lagersteine. Im Gehäuseboden mit der Feingehaltsmarke und Marke "RR". Auf dem Werkboden nochmals gemarkt "MIMO". Zifferblatt mit arabischen Ziffern, gebläute Zeiger in Lancette-Form. Kordelband mit Klappschließe und Sicherungsacht. Werk gereinigt und überholt.
Zifferblatt mit leichten Altersspuren, Verlusten der Beschichtung, Zeigerspur. Gehäuse und Glas minimal kratzspurig. Gehäuseboden mit alten Reparaturvermerken.
L. 16,8 cm, Gehäuse 9,8 g, Werk 3,2 g.
906 Filigranes Art déco-Armband mit Perle und Diamantrosen. 1920er Jahre.
585er Gelbgold und Weißgold. Das Mittelteil besetzt mit einer Zucht-Perle und zehn Diamantrosen in Millegriffeverzierung.
Gliederarmband mit Federschließe und integrierter Sicherheitsacht. Feingehaltsstempelung auf der Verschlusszungenspitze. Mit dem originalen Etui "Carl Frötschner, Hoflieferant Dresden-A".
L. 18,3 cm, Gew. 8,9 g.
907 Zierlicher Art déco-Damenring mit Onyx und Diamant. Um 1925.
585er Gelbgold und Weißgold. Schmal oblonger Onyxssteg, an den gerundeten Schmalseiten ganz leicht facettiert, mit eingelassenem Diamant im Altschliff 0,2 ct / feines Weiß / SI. Feingehaltsstempelung.
Onyxsteg minimal berieben.
Ringgröße 55, Onyx 1,2 x 0,5 cm, Gew. 2,5 g.
908 Belle Époque-Ring mit drei Diamanten. 1920er Jahre.
585er Gelbgold und Weißgold. Drei Diamanten im Altschliff, zusammen ca. 0,3 ct Feingehaltsstempelung.
Ringschiene mit minimalen Tragespuren.
Ringgröße 55, Gew. 4,8 g.
909 Art Déco-Stabbrosche mit Perle und Diamanten. 1930er Jahre.
585er Gelbgold, besetzt mit einer Zuchtperle und acht Kleinstdiamanten im Verlauf (ges. ca. 0,02 ct), krappengefasst, Millegriffeverziehrung. Feingehaltsstempel. Broschnadel mit Hakenverschluss. Mit passendem Etui "G. Troberg Juwelier München".
Perle durch eine halbe, klebemontierte erneuert.
L. 5,6 cm, Gew. 1,7 g.
910 Silber-Filigran-Armband. 1. H. 20. Jh.
800er Silber, geprüft. Vierreihig, mit Halbkugeln. Auf beiden Teilen der Steckschließe kyrillisch geritztem Besitzervermerk (?). Ungemarkt.
Eine Halbkugel fehlend. Leichte Kratzspuren.
L. 17,5 cm, B. 3,5 cm, Gew. 37 g.
911 Armband. Curt Hasenohr-Hoelloff. 1950er Jahre.
Curt Hasenohr-Hoelloff 1887 Leipzig – 1987 Markkleeberg
925er Silber, vergoldet. Goldstegemail und Emailmalerei. Rückseitig mit Goldstegen monogrammiert "C H", Feingehaltsstempel sowie "Handarbeit".
Lit.: Curt Hasenohr, Email: Goldschmiedeemail, Maleremail, kunsthandwerkliches Gebrauchsemail, neue Emailtechniken, Dresden 1963.
Silber mit Oxidationsspuren.
L. 18 cm.
912 Großer Herrenring mit Onyx. 1950er Jahre.
14 ct Roségold, geprüft. Onyx in Zargenfassung. Innensteitig vierfach gestempelt (figürlich im Quadrat, u.a. ein Vogel, nicht aufgelöst).
Ringschiene mit kleineren Tragespuren, Rand der Onyxtafel partiell ganz leicht berieben, sehr kleine Kratzspur.
Ringröße 61, Gew. 13,8 g.
913 Großer Herrenring mit grünem Spinell. 20. Jh.
585er Gelbgold, partiell satiniert. Synthetischer Spinell im Kissenschliff, ca. 18 ct. Feingehaltstempelung, Monogramm "ZE" sowie Karatstempelung "20".
Tafel mit deutlicher Kratzspur.
Ringgröße 64, Gew. 15 g, Ringkopf 22 x 21 mm.
914 Damenring mit grünem Spinell. 20. Jh.
333er Gelbgold. Synthetischer Spinell im Ovalschliff 14 x 10,1 mm, ca. 6 ct. Feingehaltsstempelung sowie Monogramm "HS".
Minimale Tragespuren.
Ringgröße 55, Gew. 5,5 g.
915 Croisé-Ring mit Brillant-Solitär. 2. H. 20. Jh.
585er Gelbgold und Weißgold. Solitär (ca. 0,4 ct / feines Weiß / SI). Ringschiene schauseitig partiell satiniert und mit fünf Kleinstdiamanten in Millegriffe-Fassung besetzt. Feingehaltsstempel.
Solitär mit ungeradem Fassungssitz, Schliff-Ungenauigkeiten. Minimale Tragespuren.
Ringgröße 60, Gew. 4,9 g.
916 Zierlicher Damenring mit Brillant-Solitär. Moskau. 2. H. 20. Jh.
750er Weißgold. Brillant (ca. 0,25 ct, feines Weiß, VVS-FL) in 6er Krappenfassung. Feingehaltsmarke in Spatenform [Stern, Hammer, Sichel] mit Stadtbuchstabe "M" sowie eine weitere nicht aufgelöste Stempelung (4?).
Ringschiene mit kleineren Tragespuren.
Ringgröße 56, Gew. 2,5 g.
917 Brosche in Form eines Blütenkranzes. 2. H. 20. Jh.
585er Gelbgold. Die Blütenkerne und einzelnen Doppelblättchen besetzt mit 16 Kleinstdiamanten à 1,5 mm, ges. ca. 1,5 ct. Broschnadel mit Sicherheitsverschluss. Feingehaltsmarke.
D. 2,8 cm, Gew. 4,9 g.
918 Ohrstecker mit Brillant-Solitär. 20. Jh.
750er Weißgold. Runder Brillant (0,50 ct / feines Weiß / FL-IF) in Krappenfassung. Verschluss mit Feingehaltsstempel, Fassung mit "76." gestempelt.
Provenienz: Privatbesitz Dresden, erworben bei Zanetti-Schmuck, Idar-Oberstein.
D. mit Fassung 5,2 mm, Gew. 1,3 g.
919 Ohrstecker mit Brillant-Solitär. 20. Jh.
750er Weißgold, rhodiniert. Brillant 0,25 ct / feines Weiß / FL-VVS in Krappenfassung. Verschluss und Fassung mit Feingehaltsmarke.
Rhodinierung berieben.
D. mit Fassung 5,5 mm, Gew. 1,3 g.
920 Collier mit Citrin-Anhänger. PHG Juwel Eisenach. Wohl 1950er Jahre.
585er Gelbgold. Citrin im Smaragdschliff (ca. 20 ct., sehr schwache Farbe). Firmenstempelung "J E 1" mit Etikett "PGH Juwel Eisenach". Kastenschloss mit zwei Sicherheitsachten. Feingehaltsmarke.
L. 46,3 cm, Citrin 18 x 13 x 10 mm, Gew. 22 g, Goldanteil 18 g.
921 Perlencollier "Princess". 20. Jh.
Süßwasser-Zuchtperlen mit zartem Roséton. Einreihige Perlenkette in Princessform. Rundliche Perlen von ca. 6 mm Durchmesser, einzeln geknotet auf Perlseidenschnur. Ovale Steckschließe 835er Silber mit Feingehaltsstempelung.
An der Knotung zwischen den ersten beiden Perlen (Schließe) kleine Schlaufe. Perle am Verschluss mit kaum sichtbarem Klebstoffkranz.
L. 47 cm, Gew. 23,4 g.
922 Zierliches Perlencollier "Princess". 20. Jh.
Süßwasser-Zuchtperlen. Einreihige Perlenkette in Princessform. Rundliche Perlen von ca. 5 mm Durchmesser, einzeln geknotet auf Perlseidenschnur. Steckschließe 835er Silber mit Feingehaltsstempel sowie Stempelung "JKG".
Die beiden Silberperlhülsen am Verschluss ganz leicht patiniert.
L. 47 cm, Gew. 16,6 g.
931 Tablett "Dresdner Hofmuster". Johannes Hüneke, Döbeln in Sachsen. Ende 19. Jh.
800er Silber, gegossen und getrieben. Auf der Unterseite gepunzt: Halbmond, Krone, Feingehaltsstempelung und Meisterzeichen "J-H" beidseitig nebem dem Stiel eines Schmiedehammers.
Kleine Kratzspur in der Kehle. Spiegel mit punktuellen Korrosionsspuren.
L. 38,5 cm. Gew. 664 g.
932 Großes Rahmservice. Wilhelm Weinranck, Hanau. Spätes 19. Jh.
Heinrich Jakob Wilhelm Mau 1843 Dresden – 1906 ebenda
800er Silber, getrieben, gehämmert und gelötet. Vierteilig, bestehend aus großem und kleinem Kännchen, Zuckerdose und Tablett. Vertrieb durch den Juwelier und königlich-sächsischen Hoflieferanten Heinrich Mau, Dresden. Am Boden Reichsstempel mit Halbmond, Krone, Feingehalt und Meistermarke "W.W.H." in herzförmiger Kartusche. Graviert "H. Mau Dresden".
In den Vertiefungen partiell etwas angelaufen. Minimal kratzspurig. Zuckerdose mit winzigem Löchlein unter der Randkante. Lippe innen des Kännchens ganz leicht krakeliert (Reste einer Zaponierung).
Tablett 30 x 22,5 cm, Kanne H. 12,6 cm, Zuckerdose H. 13,1 cm. Gesamtgewicht 1240 g.
933 Cloisonné-Email-Teesieb. Moskau. 1896.
875er Silber. Mit kordiertem Draht besetzt und mit farbigem Email verziert. Punzierung mit Feingehaltsangabe "84", Stadtmarke Georg zu Pferd, sowie Initialen des Beschaumeisters "AA", darunter die Jahreszahl.
Cloisonné mit fünf winzigen Ausplatzungen.
L. 14,6 cm, Gewicht 55,6 g.
Moritz Elimeyer 1810 Dresden – 1871 ebenda
800er Silber, gelötet, strichmattiert und zaponiert. Auf der Wandung schauseitig ein sehr fein gearbeitetes, bekröntes Monogramm aus zwei ineinander verschlungenen Buchstaben "AA" und einem Band mit den Jahreszahlen "1873" und "1898". Im Boden eine 2 Reichsmark Silbermünze aus dem Jahr 1896 mit dem Porträt König Alberts von Sachsen, darunter ein "E" für die Münzstätte Muldenhütten. Vertrieb durch das Hofjuweliergeschäft Moritz Elimeyer, Dresden. Verso Reichsstempel mit Halbmond,
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H. 6 cm, D. 4,5 cm, Gewicht 50 g.
935 Pokalbecher mit Cloisonné-Dekor. Russland. Um 1900.
875er Silber, partiell Schlangenhautoberfläche, auf dem Deckel Reliefkranz aus Blumen und Ähren. Wandung und Deckelknauf mit kordiertem Draht besetzt und mit farbigem Email verziert. Bechereinsatz vergoldet und gemarkt mit Feingehalt in Zolotniki "84" und Kokoshnik in Oval sowie den kyrillischen Buchstaben "U.T." (IT) in Rechteck. Am Boden und am Tuchgehänge nochmals gemarkt "U.T.", Deckel oberseitig und seitlich gemarkt. Im Deckel innenseitig eine Widmung der Botschaft der DDR in Moskau an Otto Grotewohl zum 60. Geburtstag.
Deckelknauf mit leichtem Spiel. Oxidationsspuren.
H. 13,2 cm, Gewicht 590,4 g.
936 Trinkservice für sechs Personen. Max Möckel, Sachsen. Anfang 20. Jh.
800er Silber, graviert, vergoldet. Die Wandungen partiell mit Schlangenhautoberfläche, schauseitig jeweils eine runde Reserve für ein Monogramm. Verso Reichsstempel mit Halbmond, Krone, Feingehalt und Firmenstempel "M. MÖCKEL".
Stand der Kanne mit leichter Stauchung. Oxidationsspuren.
Kanne H. 26 cm, Becher H. 8,1 cm, Gew. 1420,8 g.
937 Chanukkaleuchter. Alfred Roesner, Dresden. Frühes 20. Jh.
925er Silber, gelötet, klarlackiert. Leicht godroniert, Fuß zwölfach facettiert, mit gefülltem Stand und zusätzlichem gesteckten Schamasch. Herausnehmbare Kerzentüllen. Seitlich am Fuß mit Reichsstempel mit Halbmond, Krone und Feingehalt, bezeichnet "A. ROESNER" (königlicher Hofjuwelier, Dresden).
Klarlack mit kleinen Fehlstellen an einer Facette des Fußes. Leuchterarme minimal verzogen.
H. 24,8 cm, B. 30 cm, Gew. 899 g.
938 Speise- und Fischbesteck "Nr. 8200" für zwei Personen. Peter Behrens, Düsseldorf. Um 1904.
Peter Behrens 1868 Hamburg – 1940 Berlin
800er Silber, Laffen der Mokkalöffel vergoldet.. Zwei Garnituren, bestehend aus Tafelmesser und -gabel, Suppenlöffel, Fischmesser und -gabel, Tee- und Mokkalöffel sowie Kuchengabel.
Dazu zwei weitere Suppenlöffel und eine Abendbrotgarnitur, bestehend aus Messer, Gabel, Löffel und Teelöffel. Ausführung Firma Franz Bahner AG, Reichsstempelung mit Feingehaltsmarke, Mond und Krone. Klinge Edelstahl. Alle 21 Teile mit Vertriebsstempel "A. BOËTIUS" und Besitzermonogramm
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Tafelmesser L. 25,4 cm, Tafelgabel L. 21 cm, Tafellöffel L. 21 cm, Teelöffel L. 13,5 cm, Gew. 748,6 g (o. Messer).
941 Reisebesteck. 1. H. 19. Jh.
Stahl, geheftet, gelötet, graviert, gehämmert und partiell vergoldet. Dreiteilig, bestehend aus Messer, zweizinkiger Gabel und Löffel. Die Griffe mit Blütenrankendekor. Alle Teile klappbar, der Löffel mit Scharnier und Befestigungsmanschette. Die Messerklinge mit Schmiedemarke "Lilie". Etui aus Pappmaché, innen drei Fächer, Deckel aufgesteckt. Wandung beklebt mit marmoriertem Papier.
Besteckteile mit minimalen Altersspuren, eine Zinke mit kleiner unscheinbarer Scharte. Das Etui gebrauchsspurig.
Messer / Gabel L. 19 cm, Löffel L. 19,5 cm, Etui L. 13,2 cm.
Eisenguss, schwarz patiniert. O.li. bezeichnet "SAYNERHÜTTE", re. datiert "MDCCCXXVII". Modell von Heinrich Zumpft (?) nach Zeichnung von Bernhard Hundeshagen.
Vgl. Willmuth Arenhövel: Eisen statt Gold. Preußischer Eisenkunstguss aus dem Schloß Charlottenburg, dem Berlin Museum und anderen Sammlungen, Ausst.-Kat., Berlin 1982, S. 44–56, speziell S. 47 mit Nr. 54.
Am re. Rand Korrosionsspuren.
H. 11,2 mit Öse 11,7 cm, B. 8,8 cm.
Leonhard Posch 1750 Fügen – 1831 Berlin
Eisenguss, schwarz patiniert. Unter der Darstellung bezeichnet "S JOHAN. EVANGELIST" und signiert "POSCH F.".
Modell um 1818 von Leonhard Posch. Nachguss. Aus der Serie von dreizehn Medaillons mit den Brustbildern Christi und der zwölf Jünger nach dem "Abendmahl" von Leonardo da Vinci unter Verwendung eines Kupferstiches von Raffaello Sanzio Morghen.
WVZ Forschler-Tarrasch 860.
Verso an mehreren Stellen kleine Korrosionsspuren.
D. 14,9 cm. L. mit Öse 15,6 cm.
944 Seltener Jugendstil-Pokal "Goethe und Schiller". WMF, Geislingen. Um 1900.
Zinn-Antimon-Legierung, versilbert, oxydiert, Kupfer. Am Boden die Stempelung mit Straußenmarke und Warenzeichen "B", "0X" und "I /0".
Unscheinbare Stauchung am Fuß. Innenwandung mit leichten Nutzungsspuren.
H. 23,8 cm.
Utagawa Hiroshige 1797 Edo (Tokio) – 1858 ebenda
Farbholzschnitt auf Japan. 2. Version der 4. Station. Signiert in der Darstellung o.li. "Hiroshige ga" sowie mit Titelbezeichnungen. An den Ecken auf Untersatzpapier montiert und in einem klappbaren Passepartout.
Kräftige Farben. Randläsionen mit Knickspuren. Feine, horizontale Quetschfalten, insbes. im Himmel. Papier partiell berieben und etwas angeschmutzt, bräunliche Flecken. Farbbereich am Horizont oxidiert. Vereinzelt kleine weiße Farbspritzer.
Bl. 23,9 x 36,3 cm, Darst. 22,3 x 35 cm, Psp. 36,7 x 51,2 cm.
Utagawa Hiroshige "Landschaft von Kinegawa". (Aus dem ersten Band "Ehon Edo miyage"-"Erinnerungen an Edo". 1850–1867.
Farbholzschnitt auf Japan. Ein Blatt aus dem ersten der zehn illustrierten Bände "Erinnerungen an Edo". Unsigniert. Mit Bezeichnung der Darstellung in japanischen Schriftzeichen in oberer Blatthälfte. Verlegt bei Kikuya Kôsaburô. In Blei am oberen Rand re. nummeriert "50". Auf einem Untersatzkarton an den oberen Ecken klebemontiert. Darauf u.li. in Blei bezeichnet
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948 Utagawa Kunisada II., Drei Schauspielerdarstellungen. 1852.
Utagawa Kunisada II. 1823 ? – 1880 Edo (Tokio)
a) Schauspieler Iwai Kumesaburô III als Shirabyôshi-Tänzer Inuzaka Keno Tanutoshi. Aus der Serie "Hakkenden inu no sôshi no uchi" – Die Geschichte der Helden der acht Hunde. 11. Monat. 1852.
Farbholzschnitt auf Japan. Signiert in japanischen Schriftzeichen "Kunisada ga" Mi.re. sowie mit dem Datumssiegel in der ovalen Kartusche, dem Siegel der Zensoren "Fuku" und "Muramatsu" und des Holzschneiders "Yokokawa Takejirô." Verlegt bei Tsutaya Kichizô. Runde Titelkartusche o.li. sowie mit
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Verschiedene Maße, Bl. ca. 34,2 x 24 cm.
949 Buddha Shakyamuni. Tibet. 18./19. Jh.
Bronze, gegossen, poliert, partiell ziseliert, das Gesicht und Haar farbig staffiert, Reste einer Vergoldung. Buddha, in padmasana auf einem Lotosthron sitzend, einen vajra vor sich liegend, gekleidet in ein Asketengewand, das seine rechte Schulter frei lässt. Die Borten sind mit Blattranken graviert und mit einem Perlstab eingefasst. Die rechte Hand berührt in bhumisparsa mudra den Sockel, die linke ruht im Schoß, In der Handinnenfläche ist eine sechsblättrige Blüte in einer Raute graviert. Sockel mit einer Kupferplatte versiegelt.
Oberfläche partiell mit brauner Patinierung. Staffierung im Gesicht vereinzelt mit winzigen Fehlstellen. Die spätere Verklebung der Kupferplatte gelöst.
H. 25 cm.
950 Padmasambhava (Lotosgeborener). Tibet. Wohl 19. Jh.
Bronze, gegossen, feuervergoldet, partiell fein ziseliert, mit Türkiseinlagen, die Haare nicht vergoldet. Darstellung des Guru Rimpoche, Begründer des Buddhismus, Lehrmeister des Tantrismus, auf einem Lotusthron sitzend. In den Händen hält er den Donnerkeil (Dorje) und das Gefäß mit dem Unsterblichkeits-Elixier (Amritakalash), in der linken Armbeuge lehnt der Ritualstab. Boden mit einer Kupferplatte versiegelt.
Feiner, detaillierter Guss.
Stab ergänzt. Ein Türkis mit Bestoßung. Oberfläche vereinzelt leicht patiniert.
H. 25,8 cm.
951 Seladon-Schale. Korea. Wohl Goryeo-Dynastie, 12.- frühes 14. Jh.
Steinzeug, rötlichgrauer Scherben, transparente, glänzende Seladonglasur über weißen und schwarzen Schlicker-Einlagen in sanggam-Technik. Weite, flache, leicht unrunde Form. Innenseitig mit vier Blütenbändern unter einem schmalen Band mit Strichdekor, im Spiegel drei zentrale Chrysanthemenblüten umgeben von einem Band aus ruyi-Zepter-Köpfen. Die Außenseite mit vier Chrysanthemenmedaillons in einem breiten Band aus floralen Arabesken zwischen einem oberen Band mit Strichdekor und einem
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D. 20,3 / 19,8 cm, H. 7 cm.
953 Qingbai (?)-Gefäß. China. Wohl Yuan-Dynastie, 1261– 1368
Steinzeug, rotbrauner Scherben, mit mattglänzender grünlich-grauer Glasur. Gedrückt kugelförmiger Korpus mit eingezogenem Hals und tellerförmig ausgestellten Mündungsrand. Korpus am Stand und Boden unglasiert. Am Boden ein Papier-Etikett des chinesischen Handelsverbandes Kulturgut der frühen 1950er Jahre mit Angaben zum Objekt.
Provenienz: Familienbesitz seit 1954, Diplomatengeschenk der chinesischen Staatsregierung.
Glasur herstellungsbedingt mit vereinzelten Luftblasen und Materialanhaftungen. Unterhalb des ausgestellten Mündungsrands Glasurrisse (2 cm, 6 cm, 6 cm und 2 cm), zum Teil in Hals und Schulter einlaufend. Mündungsrand innenseitig mit oberflächlicher Bestoßung (max. 1,3 x 0,4 cm).
H. 12 cm.
Roter Lack auf Masseträger, geschnitzt, poliert, die Innenwandung und unterseitig schwarz lackgefasst. Figürliche Handhaben in Form von Qilin-Köpfen, Holz, geschnitzt und lackgefasst. Die Wandung mit der Darstellung von neun fünfklauigen Drachen und drei flammenden Perlen zwischen Wolkenbändern auf einem Wellen-Grund, der Mündungsrand umlaufend mit einem Blattfries, am Stand umlaufend ein ruyi-Zepter-Band. Auf einem fünffüßigen Sockel mit geschweifter Zarge und geschweiften Stegen.
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H. 47,5 cm, H. mit Stand 61 cm.
Rotbrauner Lack auf metallarmierter Masse, lackiert, geschnitzt, poliert. Mündungsränder und Standring mit Messingprofil. Innen und unterseitig schwarz lackiert. Gedrückt kugelige Form. Auf dem Deckel ein fünfklauiger Drache, der sich inmitten von wirbelnden Wolken um eine flammende Perle windet. Randbordüre aus dichtem über Erdschollen aufsteigendem Blumen- und Blätterwerk mit Päonien und Chrysanthemen, unterteilt in vier Felder durch eine Doppelschnur mit verschiedenen chinesischen
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D. 26,2 cm, H. 14,5 cm.
956 Vierteiliger Paravent. China. Frühe 1950er Jahre.
Hartholz, schwarz lackgefasst, schauseitig die rahmenden Leisten umlaufend mit silberfarbenem, schablonierten Bandelwerk, mit Faltscharnieren montiert. Die einzelnen Paneele mit eingesetzten, rotgrundigen Lackplatten, vorderseitig mit reliefierten Beinintarsien, Vögel und Blattwerk zeigend. Rückseitig Lackmalerei mit Landschaftsdarstellungen. Schauseitig Applikationen, teils klebemontiert, teils gesteckt. Bekrönungen und untere Abschlüsse mit geschnitzen Päonienblüten und -blättern,
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163,2 x 180 cm. B. 45,3 (Paneel).
961 Paar barocke Schrankfüllungen. 18. Jh.
Gerhard Patzig 1927 Burgk – 2009 Freital
Monochrome Ölmalerei auf Holz, zurückgesetzte Rahmenleiste mit Rot und Goldfarbe akzentuiert. Füllung in Beige gefasst, mit Resten einer roten Randlinie (Vorzeichnung?). Verso jeweils mit kleinem Haken zur Wandaufhängung.
Provenienz: Dresdner Privatbesitz, Nachlass Kunsthändler Gerhard Patzig, Freital.
Malerei deutlich berieben, mit Kratz- und Druckspuren.
53 x 40,3 cm.
962 Schnupftabakdose mit der Ansicht von "Pirna" in der Art Stobwassers. Deutsch. Um 1840.
Papiermaché, Öl-Lackmalerei. Außen und innen schwarz lackiert. Auf dem Deckel die Ansicht der Stadt Pirna vom Copitzer Elbufer aus mit Blick auf das Schloss und die Stadtkirche St. Marien im Mondlicht nach einem Stahlstich von Thomas Phillibrown nach R. Roberts, o. J.
Mündungsrand des Unterteils mit kleinem Ausbruch.
H. 2 cm, D. 9,3 cm.
Metall, vernickelt, Glas, Zelluloid. Zylindrisches Gehäuse mit Tragebügel. Federaufzug. Unterseitig mit der Pfeilmarke (gekreuzte Pfeile). Gangdauer 1 Tag.
Mindestens ein Zahlenblatt und das "Min."-Blatt ergänzt.
H. 15,4 cm.
964 Brotröster "LAVA TO1". Eberhard Päßler KG, Dresden. 1970er Jahre.
Metall und Kunststoff, montiert, elektrifiziert. Einscheiben-Halbautomatik-Toastgerät. Mit originaler Bedienungsanleitung. Ohne Anschlusskabel mit Keramik-Gerätestecker (Heißgerätestecker).
Entwurftsjahr: 1968.
Minimal kratz- und gebrauchsspurig. Kunststoffummantelung eines Griffes etwas vergilbt.
H. 18,8 cm, B. 17 cm, T. 7 cm.
965 Stapel-Tablett. Richard Riemerschmid für Vereinigte Werkstätten München. Um 1931.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Sperrholz (Buche?), gepresst, dunkelbraun gebeizt. Rechteckform mit s-förmig aufschwingenden Stirnseiten und leicht aufgestellten Längsseiten. Auf der Unterseite bezeichnet "Ri.".
Große Ausführung, wohl eine der bei Nerdinger erwähnten Entwurfsvarianten, vgl. Winfried Nerdinger: Vom Jugendstil zum Werkbund – Werke und Dokumente. München, 1982. S. 302, Nr. 353 a.
Ausst.-Kat. Richard Riemerschmid, Münchner Stadtmuseum, München 1982, S. 302, Nr. 353.
Eine Ecke mit Fehlstelle. Kleine Positionierleisten auf der Unterseite ergänzt. Nachträglich dunkelbraun gebeizt, Beize mit Bereibungen.
68,5 x 44,5 cm.
966 Schmale Berliner Leiste. 19. Jh.
Holz, weiße Grundierung, Blattsilberauflage, Goldlack-Überzug, Seitenflächen lasierend braun gestrichen. Schmale ansteigende Hohlkehle, darauf folgend ein Karnies aus breiterer Hohlkehle, welche in einen Viertelrundstab übergeht. Verso Nummerierung in Faserstift.
Ecken bestoßen und mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung. Oxidationsfleckchen im Blattsilber. Leichter Oberflächenschmutz.
Ra. 31,2 x 48,4 cm, Falz 27,6 x 44,7 cm, Profil 2,1 x 2,5 cm.
967 Jugendstilrahmen mit historisierenden Elementen. Um 1900.
Holz mit recto vollflächiger Masseapplikation mit reliefierter, floraler Ornamentik und bronzefarbener Blattmetallauflage. Außen rocailleförmige Ranken und innen ein zarter Perlstab sowie mit neoklassizistischen Eckapplikationen (Blattrankenstab).
Verso aufgeleimte Holzleisten als Falzkonstruktion sowie Dreiecke in den Ecken später ergänzt. Tiefen der Ornamentik mit Staubablagerungen. Blattmetallauflage wohl nachträglich etwas gedunkelt. Winzige Fehlstellen in der Masseapplikation, teils mit Spannungsrissen und ergänzten Fehlstellen.
Ra. 72,5 x 93 cm, Falz 54,5 x 75 cm, Profil 10 x 3,6 cm.
968 Historisierender Modellrahmen im Stil des italienischen Barock. 20. Jh.
Holz, grundiert, polimentfarbene, rote Unterlegung, goldfarbene Blattmetallauflage in den Ecken, der Sichtleiste sowie am äußeren Hohlkehlprofil und den Seitenflächen. Je mit einem gravierten Blüten- und Wellenornament in den Ecken. Glänzend schwarz gefasste Reserven. Schmale ansteigende Hohlkehle als Sichtleiste, darauf ein breiter Wulst und an der Außenkante eine absteigende schmale Hohlkehle.
Goldfarbene Blattmetallauflage patiniert und künstlich durchgerieben. Kleine oberflächliche Läsionen.
Ra. 65,4 x 58,6 cm, Falz 52,3 x 45,3 cm, Profil 7 x 3,8 cm.
969 Historisierender Modellrahmen im Stil venezianischer Plattenrahmen. 2. H. 20. Jh.
Holz, weiße Grundierung, goldfarben gefasst, inneres Hohlkehlprofil rot gefasst. Masseverzierung der breiten Platte in Anlehnung an mit Modeln geformte Pastiglia-Verzierungen italienischer Plattenrahmen. Sichtleiste bestehend aus einer schmalen, aufsteigenden Hohlkehle, darauf eine etwas breitere, rot gefasste Hohlkehle. Nach einem getreppt aufsteigenden Profil mit Halbrundstab schließt sich die breite Platte an, diese mit Masseverzierung mit vegetabiler Ornamentik versehen. Abschließend ein nach außen abfallendes, getrepptes Profil. Verso Eckverdübelung.
Mit Patinierung. Ecken etwas bestoßen. Geringfügig gebrauchsspurig. Kleinere Fehlstellen der Fassung an den Außenkanten.
Ra. 84,5 x 74,4 cm, Falz 64,9 x 54,9 cm, Profil 10,7 x 3,3 cm.
970 Historisierender Rahmen mit Blattstäben. 2. H. 20. Jh.
Holz, weiß grundiert, rot unterlegt, mit goldfarbener Blattmetallauflage versehen und die Platte grau gefasst. Sichtleiste mit einer Blattstab-Masseverzierung versehen, darauf eine abfallende, schmale Hohlkehle. Darauf folgend eine grau gefasste Platte und ein sich anschließender schmaler Blatt- und Drehstab. Außen eine schmale, abfallende Hohlkehle.
Farbfassung der Platte sowie partiell die Höhen der Blattmetallauflage künstlich durchgerieben. Ecken mit geringfügigen Läsionen.
Ra. 84,5 x 79 cm, Falz 72,5 x 67 cm, Profil 7 x 2,8 cm.
971 Breiter historisierender Schmuckrahmen im Stile des Barock. 1970er Jahre.
Holz, masseverziert, gold- und bolusfarben staffiert. Sichtleiste mit stilisiertem Blütendekor ornamentiert, die schmale Rahmenplatte mit zweifachem Vierkantstab, breiter, nach außen stark ansteigender, seitlich unterkehlter Karnies in Ornamentband mündend. Das Karnies reich mit Akanthusblattranken, Rollwerk und Blütenzweigen bedeckt. Die Eckkartuschen mit von Akanthusranken umgebenen Rocaillen. Gehrungen mittels Dreiecksverbindungen stabilisierend hinterlegt.
Partiell minimal berieben.
Ra. 70,5 x 60 cm, Falz 53 x 43,5 cm, Profil 9 x 5,8 cm.
975 Kissen-Stollenschrank. Norddeutsch / Holland. Spätes 17. Jh.
Laubholz und Nussbaum (?)-Furnier, schwarz lackgefasst, auf Nadelholz. Hochrechteckiger Korpus mit abgeschrägten Ecken, Untergestell mit vier Balusterbeinen und Kreuzsteg. Tür und Seitenwangen mit Kissenfüllungen, gerahmt von Flammleisten. Die Türseiten als Kymation-Fries. Füllungen schauseitig als Marketerien, seitlich als volle Furnierspiegel in Nussbaum und Palisander. Eingerichte mit zwei Einlegeböden, oben kleine Galerie mit vier Schüben, unten ein größerer Schub mit zwei
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H. 167 cm, B. 99,9 cm, T. 53,3 cm.
976 Barockstuhl. Wohl mitteldeutsch. 18. Jh.
Buche, lackpoliert. Trapezförmige Sitzfläche über geschwungenen Vorderbeinen, mittels Stegverbindung in die hinteren geraden Vierkantbeine übergehend. Lehne als Rahmenkonstruktion mit Mittelbrett und geschnitztem Muscheldekor o.Mi. Schaumstoffpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.
Vereinzelte Wurmlöcher. Beine gekürzt.
H. 103 cm, B. 45 cm, T. 40 cm, Sitzhöhe H. 47 cm.
977 Zierliche Schreibkommode. Sachsen. Um 1750.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Messingbeschläge. Zweischübiger Korpus auf geschweiften Beinen mit Bockfüßen. Front doppelt geschweift, darüber eine schräge Schreibklappe. Eingerichte mit sieben Schüben um ein verschließbares Mittelfach, darunter ein offenes Fach, ein Schub des Eingerichtes mit Einstecktasche als Taschenuhrenhalter. Schlüssel vorhanden.
Fußrahmen, Beine und Rückwand ergänzt. Innenfläche der Pultplatte neu furniert, Scharnier ergänzt. Traversenvorleimer mit Trocknungsrissen. Auszugsicherung der Auflageholme fehlend. Zahlreiche, teils unfachmännische Furnierergänzungen, Rissbildung.
H. 104,1 cm, B. 90 cm, T. 54 cm.
978 Kommode. Dresden. Um 1750.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert, Gelbguss. Dreischübig, einfach geschweifte Front, geschweift gesägte Zargen, die Seiten gerade. Ausgeprägt kräftige Patina. Schnappschlösser, ein Schlüssel vorhanden. Beschläge mit Bérain-Masken und beweglichen Griffen. Schlüsselschilder mit Blattwerk und Voluten unter durchbrochen gearbeiteter Krone.
Zu den Vorbildern der Beschläge mit vgl. Gisela Haase: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts, Leipzig 1986, Abb. 23, 24, und 26 (eingebunden zw. S. 57 und 141) zu KatNr. 31 und 36.
Seitenwände und Platte neu furniert, die Korpusplatten mit Holzergänzungen. Rückwand als Sperrholzplatte erneuert. Diverse Korpusergänzungen und Verstärkungen. Furnier mit kleinen Fehlstellen und partiellen Ablösungen.
H. 82,6 cm, B. 118,5 cm, T. 61,2 cm.
979 Seltene zweischübige Kommode. Sachsen. Um 1760– 1770.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert, lackiert.
Korpus allseitig einfach geschweift über dezent geschwungenem Zargensockel. Auf ca. 30° eingestellte Ecklisenen mit Stirnflächen, leicht bombiert. Deckplatte, Schübe, Seitenwangen und Stirnflächen der Ecklisenen mit rahmenden doppelten Filetbändern akzentuiert. Originale Messing-Handhaben.
Zwei Trockenrisse an Fuß-Zargen-Verbindung. Das Furnier partiell etwas bestoßen, vereinzelt mit Fehlstellen, Kratz- und Druckspuren. Füße gekürzt. Böden im Laufbereich aufgedoppelt. Schlosskästen aufgedoppelt, Einsteckschlösser und Schlüsselschilder ergänzt.
H. 75 cm, B. 115 cm, T. 52,7 cm.
980 Aufsatz eines Schreibschrankes. Dresden. 1760er Jahre-1770.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert, lackpoliert. Messingbeschläge. Hochrechteckiger Korpus mit gesprengtem Giebel, seitlich schräg gestellte Ecklisenen. Türen, Schlagleiste, Seitenwangen und Stirnflächen der Ecklisenen mit rahmenden, doppelten Filetbändern akzentuiert. Halbes Eingerichte, zentrales Schließfach in Tabernakelform flankiert von sechs Schubladen. Im Schließfach vier Schubkästen. Unter dem nach oben ausziehbaren Tabernakelrahmen drei Geheimfächer, unteres mit flacher geviertelter Schublade, oben zwei kleine Fächer. Schlüssel vorhanden.
Furnier mit Trocknungsrissen. Li. Ecklisene mit kleiner Furnierfehlstelle. Oberflächen altersbedingt etwas kratzspurig. Zwei Geheimschübe fehlen. Hochwertiges Messing-Kastenschloss ergänzt. Wasserfleckchen auf der Schlagleiste. Rückwand partiell mit inaktivem Anobienbefall. Unterbaute Platte ergänzt.
H. 91 cm, B. 84,2 cm, T. 32 cm.
981 Aufsatzkommode. Mitteldeutsch, eventuell Berlin. Um 1800.
Birke massiv und Birkenfurnier, mahagonifarben gebeizt, auf Nadelholz furniert. Vierschübige Kommode mit zweitürigem Aufsatz, Mittel- und schräg gestellte Eckpilaster mit verkröpftem Gesims, Flechtbandfries und zwei kleinen Rosetten. Die Seitenwände kassettiertes Furnier. Eingerichte mit drei Einlegeböden und zwei unteren Schubladen. Originale Beschläge, originales Tourenschloss und Stulpriegel mit Fehlbediensperre.
Die Querstücken des Furniers der Seitenwände verwölbt und abgelöst. Die Profilleisten des Aufsatzes abgeleimt. Oberes Gesims seitlich fachmännisch restauriert. An der Ecke der Verkröpfung li. ein kleines Stück fehlend. Li. Tür mit Ergänzung am o. Gesims. Korpusinnenseiten sowie Rückwand gebeizt.
H. B. 123,3 cm, T. 55,5 cm.
982 Zierliche zweischübige Kommode. Leipzig oder Berlin. Um 1800.
Friedrich Gottlob Hoffmann 1741 Belgern – 1806 Leipzig
Mahagoni, auf Nadelholz furniert. Querrechteckiger, zweischübiger Korpus. Hohe konische Vierkantfüße. Deckplatte und Schübe mit intarsiertem Filetband akzentuiert. Obere Kante der Kommodenplatte mit Messingprofil in Form eines Viertelstabes. Runde, klassizistische Beschläge mit Perlschnur, an den Schüben mit Zugring. Verso der Rest eines klebemontierten Papieretiketts "Naumburg / Grimma", sowie beschriftet "P. I0, Leipzig". Auf dem Rahmen kleines Klebeetikett "P". Originale
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H. 82,1 cm, B. 59,4 cm, H. 41,8 cm.
983 Spätklassizistischer Pfeilerspiegel. Michael Vogt & Sohn, Mannheim. Um 1820.
Holz, vergoldet. Hochrechteckiger Aufbau mit breiterer oberer und schmalerer unterer Abschlussleiste, beide mit reliefiertem Palmetten-, Rosetten- und Blattdekor. Leicht hervorkragendes, gerades Gesims, mit alternierendem Floral-Reliefdekor, darunter ein Eierstabfries. Verso mit dem Etikett "Michael Vogt & Sohn, Vergolder und Spiegel-Fabrikanten in Mannheim […]". Spiegelglas mit Facettschliff.
Erneuerte Vergoldung, mit kleineren Rissen und Fehlstellen, partiell berieben. Rückwand ebenfalls erneuert. Verso mit Tapetenresten. Spiegel erneuert.
H. 130 cm, B. max. 74,5 cm, T. max. 10,3 cm.
984 Großer Pfeiler-Spiegel. Sachsen, sogen. Zweites Dresdner Barock. 2. H. 19. Jh.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert. Hochrechteckige Form mit Rundbogenabschluss, das Kranzgesims mit gesprengtem Giebel. Bronzierte Beschläge aus geschwungenen Blattornamenten, Perl- und Palmettenband, sowie zierlichen Bordüren aus C-Schwüngen und Rocaillen.
Mittiger Beschlag fehlend. Rundbogen mit mehreren feinen Rissen sowie kleine Stelle mit Furnierablösung. Kante li. leicht bestoßen. An re. Kante kleine Furnierfehlstelle, überlackiert. Spiegelglas der 2. H. 20 Jh., mit leichten Blindflecken.
H. 215 cm, B. 79 cm, T. 7,8 cm.
985 Vitrinen-Aufsatzschrank. Spätes 19. Jh.
Nussbaum, auf Nadelholz furniert, lackpoliert. Korpus mit abgeschrägten Ecken. Unterteil zweitürig, auf geschweifter Zarge. Zweitüriger Vitrinenaufsatz mit gesprengtem Giebel und Mittelkonsole. Türen und Seitenwangen des Unterteils mit rahmenden Furnierbändern akzentuiert. Eingesteckte Rückwand. Vier Einlegeböden. Originale Beschläge, Scharnierbändern. Schloss am Aufsatz mit zierlicher Griffolive und Falle sowie Doppelriegel.
Politur partiell verblindet. Oberfläche mit Druck- und Nutzungsspuren, vereinzelt Trockenrissbildung. Zargenkante etwas bestoßen, mit kleineren Furnierfehlstellen. Ein Kantriegel ergänzt.
H. 209,5 cm, B. 123,8 cm, T. 39 cm.
986 Paar Neo-klassizistische Pult-Notenschränke mit Jalousie. Kosmos. Um 1900.
Buche, gebeizt, schellackpoliert, Eiche, Messingmontierungen. Hochrechteckige Korpi mit Jalousiefront auf Rollenfüßen. Neun Schübe und Schubleisten in Eiche, Auszugbegrenzung. Vierfach verstellbare Pultplatte. Schlagstempelnummeriert "4508" und "6507". Mit der Plakette des Vertriebs (?) "H. Bock Dresden" sowie den Brandstempeln "Kosmos". Schlösser mit originalen Schlüsseln, Schrank 6507 mit zusätzlichem Treibriegelschloss. Schlüssel mit Hersteller-Prägung "Kosmos".
Partiell mit kleinen Druck- und Kratzspuren. Ecken und Randkanten an den bekrönenden Balustraden berieben.
H. 124,5 cm, B. 50 cm, T. 44 cm / T. 43,7 cm.
987 Deckenleuchte. Wohl 1950er Jahre.
Vierkantgestänge aus Messing, Seide, montiert. Fünfflammig, vier Leuchterarme um einen Kugelschirm aus gerafftem Seidenstoff angeordnet. Mittig abgehängter Nodus mit Seidenquaste. Elektrifiziert.
Querschnürung der Quaste fehlend. Oxidations- und Altersspuren. Fassung an Kerzentüllen mit Fehlstellen und Schollenbildung.
H. 118 cm, D. 53 cm.
988 Panton Chair. Verner Panton für Herman Miller AG (Vitra) / Fehlbaum Production. 1971.
Verner Panton 1926 Gamtofte – 1998 Kopenhagen
Willi Fehlbaum 1914
Durchgefärbtes Acrylnitril-Styrol-Acrylat-Copolymer. Stapelstuhl. Unterseits mit dem geprägten Firmenlogo "hermann miller" sowie "Fehlbaum Production / Panton Chair" und Herstellungsjahr.
Entwurfsjahr: um 1956–1967.
Zur Bauart mit unterseitigen Rippen vgl.: Vitra Design Museum, Weil am Rhein, InvNr. MPA-1036–02.
Fuß verso ganz leicht berieben. Unter der Sitzfläche zwei kleine, unauffällige Kratz- und Farbspuren.
H. 82,5 cm, B. 50 cm, T. 60,5 cm.
989 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.
Bronze, patiniert. Konische Form über ovalem Grundriss mit Aufhängung.
Schlegel fehlt. Innenwandung und Aufhängung korrodiert, Form etwas unregelmäßig.
H. 20 cm.
990 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.
Bronze, patiniert. Glockenform über rundem Grundriss mit Aufhängung.
Schlegel fehlt. Innenwandung und Aufhängung korrodiert, eventuell restauriert.
H. 14,5 cm.
991 Belutsch. Persien. Um 1930.
Wolle auf Wolle. Hochrechteckiges Zentralfeld mit zwei identischen Motiven, übereinander, von Ornamentband getrennt, umlaufend zahlreiche Bordüren.
Fransenbereich mit einzelnen gelösten Schussfäden. An Umkettelung beider Langseiten je eine Stelle mit gelöstem Faden. Verso in u.re. Ecke Klebstoffspuren.
Flor 90 x 148 cm.
992 Gebetsteppich. Kayserie / Zentralanatolien. Um 1940.
Seide auf Baumwolle, Kurzflor. Innenfeld mit Mihrab-Nische und Moscheeampel. Rahmenbordüren mit pseudoarabischen Schriftzeichen (?), dazwischen florales Rankenwerk, in den Zwickeln je eine Zypresse.
Baumkrone im re. Zwickel mit größerem violetten Knoten, im Gesamtbild erkennbar. An o. Stirn ein Kettfaden gelöst, o.li. und u.re. Ecke einzelne lose Kettfäden.
70 x 100 cm.
993 Doppeltasche / Zwei kleine Taschen. 20. Jh.
Kleine Doppeltasche mit Baumwolle auf Baumwolle. Die Taschen jeweils mit einer Mädchendarstellung, umrahmt von Bordüren. Zentral ein dreifaches Muster. Mehrfarbig verstärkte Kanten.
Kleine Tasche mit Baumwolle auf Samt. Annähernd quadratische Form mit Reißverschluss, schauseitig und verso mit polychromer, figürlich-floraler Darstellung auf schwarzem Grund.
Kleine Tasche mit Wolle auf Wolle. Kurzflor, verso Flachgewebe. Zentrales Rautenmedaillon mit Ak Gaz Motiv über nachtblauem Fond, umrahmt von Bordüren. Verso eine Kreuzform auf rostrotem Grund. Mehrfarbig verstärkte Kante.
Kleine Tasche verso mit Farbspuren. Insgesamt minimal nutzungsspurig.
43 x 19,5 cm.
994 Kelim. Schiras, Persien. Neuzeitlich.
Wolle auf Wolle, Flachgewebe in Sumakh Technik. Läufer mit sandfarbenem Innenfeld und roséfarbener, umgebender Bordüre. Fransen in Wollweiß.
193 x 117 cm.
995 Yürük-Teppich. Ostanatolien. Um 1880.
Wolle auf Wolle. Mittelfeld mit vier großen, geometrisch unterteilten Rauten auf rotem Grund. Die Enden als bestickter Kelim, kurze Fransen in Wollweiß.
Kettelung an den Seiten partiell mit gelösten Fäden. Vereinzelt sehr kleine Fehlstellen im Flor, über die gesamte Teppichbreite schmaler Streifen neu geknüpft, im Gesamtbild unscheinbar.
120 x 220 cm.
996 Quadratischer Wandbehang Süsane. Usbekistan. Wohl um 1900.
Wolle auf Baumwolle. Zwei Stoffbahnen, zusammengenäht. Quadratische Form mit rotem Fond und einer Stickerei in Gelb-, Grün-, Blau- und Lilatönen sowie in Schwarz und Weiß. Zentral drei dreireihig angeordnete Blütenmuster in Rosettenform. Schwarze Außenbordüre mit hellem Liniendekor, Aufhängeösen aus Stoff.
Stickerei teils mit Fehlstellen, diese in Kugelschreiberzeichnung ergänzt. Teils Löcher.
228 x 228 cm.
997 Lori Pampak Kasak. Kaukasus. Um 1900.
Wolle auf Wolle. Zentralfeld mit zwei großen und zwei kleinen oktogonalen blauen Medaillons auf ziegelrotem Grund. Umlaufende Hauptbordüre mit Sägezahnmotiv und Pfeilspitzen-Blüten. Fransen in Wollweiß.
An den Ecken leicht ausfransend, ein gelöster Kettfaden. Seitenverkettung partiell ausgebessert. Vereinzelt helle größere Knoten, im Gesamtbild erkennbar. Vereinzelt winzige Löchlein im Randbereich, ein gößeres. Fransen abgenutzt mit Materialverlust.
Flor 105 x 162 cm.
998 Signierter Gebetsteppich. Kasak. Kaukasus / Persien. 1899/1900.
Wolle auf Wolle. Kelim an den Stirnseiten handumnäht, die Seiten doppelt handumkettelt, Fransen kordiert. Im oberen Auszug (Gebetsnische) des Zentralfeldes signiert und nach islamischer Zeitrechnung datiert "1317".
Leichte Gebrauchspuren. Drei Löchlein an re. Randkante. Fransen partiell abgenutzt, mit Materialverlust.
80 x 106 cm.
999 Gebetsteppich. Belutsch. Persien. Um 1920.
Wolle auf Wolle. Aedikulaförmiges Zentralfeld mit stilisiertem Baum, im querrechteckigen Feld darüber drei Giebelarchitekturen mit fünf Bögen. Drei umlaufende Bordüren.
Drei helle Knoten (ca. 4 mm) im Gesamtbild erkennbar. Eine kleine Stelle in u. Rahmenleiste mit Schaden durch Mottenfraß, im Gesamtbild kaum auffällig.
78 x 132 cm.
1000 Doppeltasche. Turkmene. Um 1920.
Wolle auf Wolle. Zentrales, geometrisch gemustertes Rechteckfeld (5 x 6 Felder) mit breiter Bordüre. Obere Abschlüsse voneinander abweichend.
Farbe auf einer Seite etwas geblichen. Umkettelung der Seitenränder an mehreren Stellen fadenscheinig oder gelöst, Ausbesserungen mit braunem Wollfaden. Kleine Fehlstellen im Flor, im Gesamtbild eher unauffällig. Flachgewebe mit drei kleinen Löchern. Geflochtene Ösen teils reparaturbedürftig.
65 x 111 cm.