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Gerhard Altenbourg

1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Deutscher Lyriker, Maler und Grafiker. 1945–48 schriftstellerische Tätigkeit. Ab 1948 Studium an der Hochschule für Baukunst und Bildende Kunst Weimar bei H. Hoffmann-Lederer. Ab 1951 Ausstellungen in der Galerie Springer in Berlin. 1959 Teilnahme an der "documenta II" in Kassel. 1961 Erwerb einer Arbeit durch das Museum of Modern Art in New York. 1962–89 Atelier in Altenburg. 1966 Burda-Preis für Grafik in München. 1967 Preis der II. Internationale der Zeichnung in Darmstadt und im selben Jahr in Westberlin Will-Grohmann-Preis. Ab 1970 Mitglied der Akademien Westberlin und Nürnberg. 1974 schwere Augenerkrankung. 1977 Teilnahme an der "documenta VI" und Fellow of Cambridge. 1981 Retrospektive mit Werken 1949–1980 in der Galerie Oben in Chemnitz. 1987/88 umfangreiche Ausstellungen in Bremen, Tübingen, Hannover und Berlin (West). Altenbourg starb 1989 in Meißen an den Folgen eines Autounfalls. Da sich der Künstler konsequent der offiziellen Kunstpolitik der DDR widersetzte, wurde er bis in die 1980er Jahre in seinem Wirken durch Verbot und Schließung von Ausstellungen behindert. Erst zu seinem sechzigsten Geburtstag fanden Ausstellungen in Leipzig, Dresden und Berlin statt. Sein Werk umfasst über 3000 Zeichnungen und Gemälde, 1400 Grafiken, 80 Plastiken und 14 Bücher.

25. Kunstauktion | 18. September 2010

AUKTIONSREKORDE

431   Gerhard Altenbourg "Über dem Strom ein Gezweig - Blätter zu Bobrowski". 1969.

Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Verschiedene Techniken. Künstlerbuch mit 12 Arbeiten zu Gedichten von Johannes Bobrowski aus dem Band "Sarmatische ...
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Mappe 52,5 x 39 cm, Stk. ca. 20 x 42 cm, St. ca. 44 x 35 cm.

Aufruf
4.000 €
Zuschlag
6.500 €