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Eliezer "El" Lissitzky

1890 Potschinok, Russland – 1941 Moskau

Lissitzky war ein bedeutender russischer Avantgardist. 1909 bewarb er sich an der Kunsthochschule von Sankt Petersburg, wurde dort aber aufgrund seiner jüdischen Herkunft abgewiesen. Daraufhin ging er nach Deutschland und studierte 1909–14 Architektur und Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt. Das Studium schloss er mit dem Diplom 1915 ab. 1918 wurde er Mitglied der Abteilung für Bildende Künste der Kulturabteilung NARKOMPROS in Moskau. Lissitzky übte verschiedene Lehrtätigkeiten aus, unter anderem ab 1919 an der Kunsthochschule im weißrussischen Witebsk – vom damaligen Direktor Marc Chagall angeworben. 1920–21 war er Leiter der Architekturabteilung der Wchutemas in Moskau. Als ausgebildeter Architekt sah El Lissitzky seine Arbeit als Interaktion zwischen Architektur und Malerei. Sein Werk beeinflusste dann die De-Stijl-Bewegung und das Bauhaus. 1923 erkrankte er an Tuberkulose, die er in einem Sanatorium in Locarno behandeln ließ. Nach längerem Aufenthalt in Deutschland und der Schweiz (1921–25) kehrte er 1925 in die Sowjetunion zurück und unterrichtete bis 1930 an der Moskauer Kunsthochschule Wchutemas in der Abteilung Stahl und Metalle. Ab 1931 war er leitender Künstler-Architekt der ständigen Bauausstellung im Kulturpark Gorki in Moskau und ab 1932 ein ständiger Mitarbeiter als Buchkünstler für die Zeitschrift USSR im Bau.

48. Kunstauktion | 04. Juni 2016

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457   Eliezer "El" Lissitzky "Proun 1 A". 1921.

Eliezer "El" Lissitzky 1890 Potschinok, Russland – 1941 Moskau

Lithographie auf ockerfarbenem, glatten (Werkdruck?) - Papier. Außerhalb der Darstellung u.re. im Stein kyrillisch ...
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Darst. 17 x 30,2 cm, Bl. 35,5 x 45,5 cm.

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