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AUKTION 64 20. Juni 2020
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KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase
KatNr. 750 Seltene Bechervase

750   Seltene Bechervase "Vase à motifs de fers de lance gravés". Gabriel Argy-Rousseau, Paris, Frankreich. 1930.

Gabriel Joseph Argy-Rousseau 1885 Meslay-le-Vidame / Frankreich – 1953 Paris

Milchig-transparentes bis wolkiges, feinblasiges, in Gelbtönen, Orangebraun und Anthrazit eingefärbtes Glas in Pâte de verre-Technik, formgeschmolzen. Sechszehnfach facettierter Korpus über einem leicht eingezogenen Stand. Reliefplastisches, geschliffenes, geometrisches Dekor im Rapport, bestehend aus Pfeil- und Dreiecksformen sowie Drachenvierecken, diese mittels dreiecksförmigen Liniendekors akzentuiert. Die Wandung mit der geprägten Signatur "G. ARGY-ROUSSEAU", unterseits kugelförmig ausgeschliffener Abriss mit der geprägten Bezeichnung "FRANCE".
WVZ Bloch-Dermant 30.06 (doc. d'époque G.B.).

Lit.: Bloch-Dermant, J.: G. Argy-Rousseau, Glassware as Art, With a Catalogue Raisonné of the Pâtes de Verre, S. 221, Nr 30.06.

Mündungsrand mit einem winzigen, nur unter 10-facher Vergrößerung sichtbaren Chip (1,5 mm). Am Mündungsrand und im geschliffenen Pfeildekor minimale Materialunebenheiten/-fehlstellen aus dem Herstellungsprozess, drei Pfeildekore mit vereinzelten, ganz minimalen Chips aus dem Schleifprozess. Fünf weitere unscheinbare geöffnete Luftbläschen an den Mündungsrandkanten (< 1 mm).

H. 10 cm. 3.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 751 Vase
KatNr. 751 Vase
KatNr. 751 Vase
KatNr. 751 Vase
KatNr. 751 Vase

751   Vase "Flamarion". Franz Hofstötter für Joh. Lötz Witwe, Klostermühle. Um 1911.

Franz Hofstötter 1871 München – 1958 Bachern

Farbloses, blasiges Glas, mit kupferbraunen und grünen Farbzungen überfangen. Zweifach gebauchter Korpus über kurzem, konischen Rundstand und konisch geweiteter Mündung. Der Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss. Unsigniert.

Die Form wurde für die Pariser Weltausstellung 1900 unter der Produktionsnummer "356" entworfen. 1911 wurde u.a. auch diese Form unter der Nummer "7925" mit "neuen" Dekoren von Johann Lötz Witwe für die Wiener Winterausstellung 1911/12 wieder aufgelegt.

Vgl. Mergl, J. (et al): Lötz – Böhmisches Glas 1880–1940. New York, Wien, Düsseldorf 2003, S. 88, Abb. 33a / b.

Oberer Teil der Wandung mit oberflächlichen Kratzspuren, der Mündungsrand berieben.

H. 15,8 cm. 1.400-1.800 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 752 Bechervase. Wohl Joh. Lötz Witwe, Klostermühle. Anfang 20. Jh.
KatNr. 752 Bechervase. Wohl Joh. Lötz Witwe, Klostermühle. Anfang 20. Jh.

752   Bechervase. Wohl Joh. Lötz Witwe, Klostermühle. Anfang 20. Jh.

Johann Lötz Tätig um 1879

Farbloses, königsblau unterfangenes und modelgeblasenes Glas mit eingeschmolzenem Kupferstaub. Zum Stand gebauchter Korpus, dieser zur geweiteten Mündung konkav ausschwingend. Der Boden mit kugelförmig ausgeschliffenem Abriss.

Vereinzelt Masseeinschlüsse. Mündungsrand innen mit unscheinbaren Kratzspuren.

H. 10,9 cm. 150 €
Zuschlag 140 €
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase
KatNr. 753 Vase

753   Vase "Glyzinienzweig". Gallé. Nancy, Frankreich. Um 1900– 1904.

Emile Gallé 1846 Nancy – 1904 ebenda

Farbloses, dickwandiges und mehrschichtiges Glas, formgeblasen. Die Überfangschicht orangebraun bis dunkelrot. Die Oberfläche der Außenwandung säurepoliert, die Innenwandung mattiert. Hohe, schlanke, zur Mündung gebauchte und beidseitig abgeflachte Form über einem ausladenden Rundstand. Die Wandung mit einem reliefiert geätzten Glyzinienzweig. Im Dekor in flacher Hochätzung signiert. Der Boden mit großem, flach ausgeschliffenen Abriss.

Vereinzelt minimale Masseunregelmäßigkeiten aus der Herstellung. Wandung innenseitig im Bereich der waagerecht einziehenden Schulter zwei kleine, kreisförmige, ungeätzte Stellen.

H. 23,8 cm. 1.200 €
KatNr. 754 Vase
KatNr. 754 Vase

754   Vase "Battuto". Wohl Vittorio Ferro, Murano. 2. H. 20. Jh.

Vittorio Ferro 1932 Murano – 2012 Murano

Limettengrünes Klarglas, in längsovale Form auf rundem Stand ausgeblasen, kugelförmig geschliffener Abriss. Mittig auf der Wandung mit drei aufgelegten Bändern aus Aventuringlas, mittleres Band in Battuto-Technik bearbeitet, oberer Teil der Vase mattiert. Unsigniert.

Unterseits mit Resten eines Klebeetiketts.

H. 35,7 cm. 750 €
KatNr. 755 Frauenakt mit erhobenem Arm. Antonio da Ros für Vetri D'Arte Gino Cenedese. Murano, Italien. 2. H. 20. Jh.
KatNr. 755 Frauenakt mit erhobenem Arm. Antonio da Ros für Vetri D'Arte Gino Cenedese. Murano, Italien. 2. H. 20. Jh.

755   Frauenakt mit erhobenem Arm. Antonio da Ros für Vetri D'Arte Gino Cenedese. Murano, Italien. 2. H. 20. Jh.

Antonio da Ros 1936 Venedig – 2012

Farbloses, partiell getöntes, gelblich, grünlich und bräunlich changierendes Glas. Frauenakt mit erhobenem Arm auf zylindrischem Sockel. Dieser mit polychromen, eingeschmolzenen, floralen Elementen. Unterseits mit dem Firmenetikett, darauf in Schwarz benummert "V 85" sowie mit einer weiteren Ziffer "170". Des Weiteren mit einem bezifferten Klebeetikett.
Entwurf: Antonio da Ros, Cenedese Musterlager.

Vereinzelt feine Kratzspuren. Übergang von Sockel zu Fuß mit Klebespuren.

H. 62 cm. 1.200 €
KatNr. 756 Vase. Giampaolo Seguso (zugeschr.) für Seguso Viro, Murano. 1990er Jahre.
KatNr. 756 Vase. Giampaolo Seguso (zugeschr.) für Seguso Viro, Murano. 1990er Jahre.
KatNr. 756 Vase. Giampaolo Seguso (zugeschr.) für Seguso Viro, Murano. 1990er Jahre.

756   Vase. Giampaolo Seguso (zugeschr.) für Seguso Viro, Murano. 1990er Jahre.

Giampaolo Seguso 1942 Murano

Farbloses Glas mit weißen Glaspudereinschmelzungen in Form von Ästen und gesprenkelten, goldfarbenen Einschmelzungen. Kelchförmiger Korpus mit unregelmäßig geformter Mündung über einem abgesetzten, runden Stand. Plan geschliffener Boden. Ebenda geritzt signiert "Seguso Viro Murano".

Fuß mit mondsichelförmigem Luftblaseneinschluss.

H. 39,3 cm. 1.800 €
KatNr. 757 Unikale Vase
KatNr. 757 Unikale Vase
KatNr. 757 Unikale Vase

757   Unikale Vase "Azteko" Lorenzo Tartari (Marty). Murano, Italien. 2012.

Lorenzo Tartari (Marty) 1957 Ferrara / Italien

Farbloses Glas mit lamellenartig eingeschmolzenen, polychromen Blättchen. Gedrungener, balusterförmiger Korpus mit kreisrunder Öffnung. Im gekugelt geschliffenen Abriss geritzt signiert sowie betitelt und bezeichnet "Marty-Murano 1/1" sowie datiert.

Flächig mit nadelstichartiger Lunkerbildung aus der Herstellung. Vereinzelt Materialunebenheiten.

H. 14,5 cm. 1.200 €
KatNr. 758 Paperweight
KatNr. 758 Paperweight
KatNr. 758 Paperweight

758   Paperweight "Welke Rosen". Stefan Bracht. 2016.

Stefan Bracht  20. Jh.

Farbloses Glas. Gedrückt kugeliger Korpus mit polychromen Einschmelzungen in Form eines plastischen Rosenbuketts über schwarzem Grund. Am Bukett das weiße Signatur-Cane mit dem Monogramm "SB" in Schwarz sowie seitlich am Paperweight graviert signiert und datiert "S. Bracht" und 2016.

Seitlich im unteren Korpusbereich mit einer minimalen Luftbläschenbildung (L. 3 mm) sowie einer minimalen, geöffneten Luftblase aus der Herstellung.

D. 8,6 cm. 550 €
KatNr. 759 Mundkaraffine mit bekröntem Monogramm
KatNr. 759 Mundkaraffine mit bekröntem Monogramm
KatNr. 759 Mundkaraffine mit bekröntem Monogramm

759   Mundkaraffine mit bekröntem Monogramm "AR" und Königskrone. Sachsen. Mitte 18. Jh. oder 1827– 1836.

Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas, Matt- und Klarschnitt . Kugelförmig gebauchter Korpus mit schlankem, zylindrischen Hals. Auf der Wandung das bekrönte Monogramm "AR". Der Boden mit kugelförmig geschliffenem Abriss.

Provenienz: wohl Schloss Moritzburg.

Ein Vergleichsobjekt befindet sich im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (Inv.Nr. 39522–2) und ist verzeichnet in:
Haase, Gisela: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. Kat.-Nr. 288 (datiert "Mitte 18. Jh.) sowie SKD Online Collection (hier abweichend datiert 1827–36).

Wandung punktuell mit sehr feinen Kratzspuren, der Boden deutlicher.

H. 14,3 cm. 350 €
Zuschlag 700 €
KatNr. 760 Spitzkelch

760   Spitzkelch "FR" (Fridericus Rex?). Wohl 18. Jh.

Farbloses, leicht schlieriges und blasiges Glas sowie partiell goldfarben gefasst. Langer konischer Schaft über einem Scheibenfuß mit Abriss. Schaft mit sieben eingestochenen Luftblasen, in eine konische Kuppa übergehend. Auf der Wandung das bekrönte Monogramm "FR", der Lippenrand mit breitem Goldfaden.

Vergoldung und Monogramm wohl später. Goldfarbene Fassung des Lippenrands berieben. Minimal kratzspurig.

H. 14,6 cm. 350 €
Zuschlag 300 €
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