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AUKTION 30 03. Dezember 2011
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771   Becherglas. Böhmen. 19. Jh.

Farbloses Glas, bernsteinfarben und rot gebeizt. Konischer Korpus auf ausladendem Rundstand. Der Boden mit Kerbschliffstern. Der Übergang von Stand zu Kuppa facettiert geschliffen. Wandung durch drei hochgeschliffene, ovale Medaillons gegliedert, darin je mit der mattgeschnittenen Ansicht eines Pferdes.

H. 12,4 cm.

Schätzpreis
160 €
Zuschlag
130 €

772   Stangenglas. Böhmen. 19. Jh.

Farbloses Glas, bernsteinfarben gebeizt. Vielfach facettierter, hochgezogener Korpus auf dickwandigem Rundstand mit kurzem, konkaven Schaft. Die Wandung mit umlaufender, mattgeschnittener Waldszenerie mit Hirschen. Auf dem Rundstand mattgeschnittenes Scheibenfries.
Mündungsrand mit kleinerem Chip.

H. 19 cm.

Schätzpreis
130 €

773   Kelchglas. Böhmen. Um 1870.

Farbloses Glas, bernsteinfarben gebeizt. Glockenförmige Wandung über Scheibenfuß mit kurzem Schaft. Die Wandung umlaufend mit einer mattgeäzten Jagdszene.
Beize partiell unscheinbar unregelmäßig.

H. 12,3 cm.

Schätzpreis
120 €

774   Vase. Wohl Johann Lötz Witwe, Klostermühle, Böhmen. Um 1890.

Farbloses Glas, weiß unterfangen. Gebauchter Korpus auf ovalem Grundriß. Zylindrischer Hals.
Die spiralig gewulstete Wandung mit vertikalen Farbeinschmelzungen lachsrosa, gelb, grün und pink. Der Hals goldstaffiert mit umlaufendem, stilisierten Dekorband mit feiner weißer Emailmalerei.
Boden unscheinbar kratzspurig.

H. 20,4 cm.

Schätzpreis
150 €

775   Jugendstil-Karaffe. Deutsch. Um 1900.

Goldbraun getöntes Glas, Zinnmontierung. Kugeliger Korpus mit schlankem, zylindrischen Hals und leicht hochgezogenem Ausguß über einem montierten Scheibenfuß mit kurzem Schaft. Korpus und Hals netzartig mit einer dekorativen, flachen und leicht reliefierten Zinnmontierung umfaßt. In einen hochgezogenen Henkel übergehend. Der Fuß mit stilisiertem Reliefdekor. Stöpsel mit Zinnmontierung und flachem, geschwungenen Ornamentknauf.
Minimal gebrauchsspurig. Im Bereich des Halses sowie des Ausgusses unscheinbar krakeliert.

H. 35,0 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
105 €

776   Jugendstilvase. Glasfabrik Elisabeth für Pallme-König & Habel, Kosten bei Teplitz, Böhmen. 1900 - 1905.

Dunkelviolett getöntes, leicht irisiertes Glas. Vierfach gebauchter Korpus über einem vierpassigen Grundriß. Teilweise plan geschliffener Boden. Mündungsrand eingeschnitten und in reliefierter, stilisierter Blattform nach außen gebogen. Die Wandung mit blütensternförmigen Auflagen und unregelmäßigen Fadenaufschmelzungen aus farblosem, rubinroten und opalweißen Glas. Unsigniert.
Boden berieben.
Lit.: Höltl, Georg (Hrsg.): Passauer Glasmuseum, Das Böhmische Glas 1700- 1950, Bd. IV, Passau 1995, S. 164ff.

H. 27,0 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

777   Schale. Wohl Johann Lötz Witwe, Klostermühle, Böhmen. Nach 1915.

Farbloses, partiell blasiges Glas, mit hellblauem Opal unterfangen. Konischer Korpus, zur eingezogenen Mündung leicht gebaucht. Drei flach gewulstete, gewinkelte Standfüße, von der Wandung zum Boden führend. Die Wandung mit Blümchendekor in schwarzer Emailfarbe. Die Mündung mit schwarzem Faden, die Füße schwarz staffiert. Unsigniert.
Standfüßchen leichter berieben, minimal sichtbare Blasenbildung.

Der Formentwurf stammt wohl von Michael Powolny. Das nach 1915 entworfene
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D. 21,5 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

778   Art Déco-Vase. Carl Spahr, Schwäbisch Gmünd. 1. Viertel 20. Jh.

Bernsteinfarbenes Glas mit galvanoplastischer Feinsilberauflage. Schlanker und hoher, zylindrischer Korpus, zum ausgestellten Mündungsrand konisch zulaufend. Flacher Rundstand und kurzer Schaft mit gedrücktem Kugelnodus, glockenförmig in das Dekor des Korpus übergehend. Die Wandung flächig mit einer feinen, akzentuiert gravierten Auflage in stilisiertem Blüten- und Blattdekor versehen. Am Boden mit einer Firmenpunze "SPAHR 1000" (verschlagen) gepunzt.
Silber partiell fleckspurig.

H. 27,7 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

779   Paar Stengelgläser. Böhmen. 1. Viertel 20. Jh.

Farbloses Glas. Langer, konischer Schaft über flachem Scheibennodus. Konische Kuppa, leicht facettiert, mit mattgeschnittenem sowie polychrom staffierten, stilisierten Blütendekor verziert.

H. 20 cm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
90 €

780   Vase. Ludwig Moser & Söhne, Meierhöfen bei Karlsbad, Böhmen. 2. Viertel 20. Jh.

Violett getöntes Glas. Konischer, vielfach facettierter Korpus mit abgesetzter Schulter, kurzem Hals und ausgestelltem Mündungsrand. Oberer Teil der Wandung mit umlaufendem Dekorfries. Darauf die geätzte und goldstaffierte Darstellung kämpfender Zentauren. Am Boden die Ätzsignatur "Made in Ceho Slovakia Moser Karlsbad".
Am Boden unscheinbar kratzspurig. Unscheinbar gebrauchsspurig, Staffierung minimal berieben.

Lit.: Höltl, Georg (Hrsg.): Passauer Glasmuseum, Das Böhmische Glas 1700- 1950, Bd. VI, Passau 1995, S. 50.

H. 20,1 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

781   Vier Likörgläser. Böhmen. Wohl 1930er Jahre.

Farbloses Glas, partiell bernsteinfarben gebeizt. Massiver, vielfach facettierter, konischer Standfuß mit kurzem, konkaven Hals und ausladender Kuppa. Die Facetten von Schaft, Hals und Kuppa alternierend farbig staffiert, die Farbfelder der Kuppa durch feine, spiralig verlaufende Kerbschnitte voneinander getrennt.
Unscheinbar gebrauchsspurig. Unscheinbare Bestoßungen am Lippenrand eines Glases.

H. 11,5 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €

790   Großer Lapis-Lazuli-Anhänger mit Goldkette. 20. Jh.

Broschanhänger in 585 GG mit zentralem, zargengefaßten Lapis-Lazuli-Cabochon in intensivem Blau mit goldfarbenen Einschlüssen. Exzellenter Stein (AAA) in sehr gutem Schliff und exzellenter Farbbrillanz, ca. 12,5 ct. Umringt von einer losen Entourage aus 12 Diamanten im Brillantvollschliff in Weiß (H) mit kleinen bis deutlichen inneren Merkmalen (S1-P1) in Zargenfassung, umfangen von einer gedrehten Goldkordel. Doppelöse und Kugelfangsicherung. 10,45 g.
Schlauchkette aus 585 GG mit
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D. 29,5 mm, L. Kette 42 cm.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
900 €

791   Designer-Damenring mit Brillanten. 20. Jh.

750 GG und WG. Chatongefaßter Brillantsolitär (ca. 0,65 ct) in WG-Ringkopf, flankiert von je 4 Diamanten im Achtkantschliff (8/8) in Ringschulter. Zusammen ca. 0,78 ct. Steine in feinem Weiß (F-G) und sehr gutem Schliff, sehr, sehr kleine bis sehr kleine innere Merkmale (VVS-VS).
6,1 g.
Mit einem Gutachten von Hero Greetveld F.G.G., Nr. 107567200-2010 vom 28.11.2010.

D. 17,2 mm (Ringgröße 54).

Schätzpreis
1.100 €

792   Breiter Bandring mit Brillanten. 20. Jh.

750 GG und WG. Ringkopf in Form einer gedrehten Rosette, ein Segment mit 25 weißgoldverbödeten Brillanten.
13,4 g.

D. 20,7 mm (Ringgröße 65).

Schätzpreis
900 €

793   Damenring mit Citrin und Diamanten. Vor 1870.

585 GG (getestet) und Silber. Ringkopf in Blütenform mit zentralem, zargengefaßten Citrin in lebhaftem Goldbraun-Orange und viereckigem facettierten Smaragdschliff, umgeben von einer Entourage aus zwölf krappengefaßten Diamanten in Drei- und Mehrfacettenrosen. Citrin in sehr guter Qualität (AA), exzellenter Farbbrillanz und sehr gutem Schliff, ca. 4,3 ct. Diamanten in Weiß (H), sehr gutem Schliff und mit sehr kleinen bis deutlichen inneren Merkmalen (VS-P1), zus. ca. 0,72 ct. Schmale ...
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D. 17,6 mm (Ringgröße 55).

Schätzpreis
820 €

794   Damenring mit Brillanten. 20. Jh.

585 WG. Breiter Bandring mit 55 kleinen Brillanten in Pavé-Fassung (zus. ca. 1,26 ct). Konische Schiene. Leichte Tragespuren.
5,2 g.

D. 18,2 mm (Ringgröße 57).

Schätzpreis
720 €

795   Ring mit Kamee einer Bacchantin. Wohl 2. H. 19. Jh.

585 RG und GG. Ovale Muschelkamee mit dem Profil einer weinlaubbekrönten Bacchantin in ziselierter Zarge. Geteilte, in Rollbänder auslaufende Ringschulter an mittlerer Schiene.
Leicht gebrauchsspurig.
10,8 g.

D. 18,2 mm (Ringgröße 58).

Schätzpreis
470 €

796   Damenring mit Chrysopras und Brillanten. 20. Jh.

585 GG. Kreisrunder apfelgrüner Chrysopras-Cabochon in Zargenfassung. Je zwei chatongefaßte Brillanten an der leicht ausgestellten Ringschulter. Konische Schiene. Cabochon semiopak und leicht geädert.
7 g.

D. 18,5 mm (Ringgröße 58).

Schätzpreis
350 €

797   Bandring mit Brillanten. 20. Jh.

585 GG. Moderner Bandring mit fünf mantelgefaßten Brillanten (zus.ca. 0,25 ct) zwischen mittlerer Schiene. Meistermarke "L" und Gravur.
5,3 g.

D. 18,5 mm (Ringgröße 58).

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
230 €

798   Moderner Ring mit hellen und grauen Perlen. 20. Jh.

585 WG. Doldenförmiger Ringkopf an konischer Schiene mit drei grauen und vier hellen Perlen, bereichert durch vier triangular gefaßte Brillanten (zus. ca. 0,2 ct). Perlen in unterschiedlicher Größe und Couleur.
5,8 g.

D. 17,2 mm (Ringgröße 55).

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
220 €

799   Weißgold-Armband mit Brillanten. 20. Jh.

585 WG. Zartes Armband mit 30 in flachen Halbkugelgliedern mantelgefaßten Brillanten (zus. ca. 0,6 ct). Steckschloß mit Sicherheitsklemme.
13,8 g.

L. 20 cm.

Schätzpreis
760 €

800   Kreuzförmiger Anhänger mit grauen Perlen. 20. Jh.

750 GG. Kreuzförmig angelegte Fassung mit vier grauen Perlen über einem zargengefaßten lila Schmuckstein (Flußspat ?) in Facetteschliff. In den Pässen je ein mantelgefaßter kleiner Schmucksteincabochon in unterschiedlicher Farbigkeit. An einer Perle Pendantöse.
30 g.

D. 44 mm, D. Perle je ca. 12,8 mm.

Schätzpreis
830 €

801   Zartes Collier mit Brillantpendant. 2. H. 20. Jh.

Ringförmiges Pendant in 585 GG und WG, ausgefaßt mit einem Vollschliffbrillanten in Weiß (H) mit kleineren inneren Merkmalen (-Si), ca. 0,4 ct, an Stäbchenkette aus 750 GG und WG. Steckschloß mit Sicherheitsacht. Goldschmiedearbeit.
8,24 g (gesamt).

Mit einem Gutachten von Hero Greetveld F.G.G., Nr. 107567293-2011 vom 12. Mai 2011.

D. 10 mm, L. Kette 42 cm.

Schätzpreis
700 €
Zuschlag
580 €

802   Großer Anhänger mit Aquamarin. 20. Jh.

585 GG. Großer, ovalfacettierter Aquamarin in ornamental gearbeiteter, formadäquater Fassung. Beigegeben zarte Goldkette (585 GG) mit Ringfederschließe.
2,8 g (Kette 1,4 g).

D. max. 13 mm, L. Kette 42 cm.

Schätzpreis
400 €

803   Designer-Collier. Laura Biagiotti. 20. Jh.

585 GG. Mehrsträngiger, kupferfarbener Drahtreif mit kreisrundem GG-Pendant mit zentralem Citrin-Cabochon und umlaufendem Schriftzug "Laura Biagiotti". GG-Hakenverschluß mit Verlängerung.

D. Pendant 19 mm, L. Reif 42,5 cm plus 4,5 cm.

Schätzpreis
360 €

804   Jade-Anhänger. 20. Jh.

585 WG. Großer, chatongefaßter Ovalcabochon aus grüner Jade mit floral-ornamentaler Bekrönung aus WG.
7,3 g.

L. max. 34 mm D. max. 18,5 mm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €

805   Elegante Art-Déco-Brosche mit Aquamarin (?). 1920er Jahre.

333 RG. Navetteförmige, hohlgearbeitete Brosche mit zentralem, krappengefaßten Aquamarin (?). Meistermarke "axx". Hakenverschluß.
2 g.

L. 43 mm. D. max. 11 mm.

Schätzpreis
300 €

806   Filigrane Art-Déco-Stabbrosche. 1920er Jahre.

750 GG und WG (geprüft). Mantelgefaßter Altschliffdiamant in konzentrischen GG- und WG-Ringen über sich kreuzendem, schmal auslaufendem GG-Band mit WG-Einsatz. Hier ein weiterer, kleiner, krappengefaßter Diamant (zus. ca. 0,12 ct). Hakenschließe.
2,5 g.

L. 66 mm. D. max. 10 mm.

Schätzpreis
260 €

807   Schildkröten-Brosche mit Rosenquarz. 1. H. 20. Jh.

Silber, vergoldet. Dekorative Brosche in Schildkrötenform mit Rosenquarzcabochon als Panzer und vollplastischer Rahmenfassung mit Türkisbesatz. Undeutlich gepunzt. Schiebehaken.
22 g.

41 mm x 29,5 mm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

808   Ohrstecker mit Brillanten. 20. Jh.

750 WG. Je ein mantelgefaßter Brillant (zus. ca. 0,3 ct). Schraubflügelmechanik.
1,4 g.

D. 5 mm.

Schätzpreis
230 €
Zuschlag
300 €

809   Modernes Ohrsteckerpaar mit Diamanten. 20. Jh.

585 GG und WG. Florale Ohrstecker aus je zwei gegenläufigen, leicht konvexen, diamantbesetzten und teils weißgoldverbödeten Blättern. 36 Diamanten, zus. ca. 0,2 ct.
WG-Verbödung des einen Steckers leicht berieben.
1,8 g.

D. max. 7 mm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
90 €

810   Herzförmige Ohrstecker mit Brillanten und Citrinen. 20. Jh.

750 GG. Je zwei einzeln in kreisrundem Mantel eingefaßte Brillanten (zus. ca. 0,4 ct), die einen herzförmig facettierten und formadäquat zargengefaßten helleren Madeira-Citrin bekrönen. Steckmechanik. Gebrauchsspurig.
10 g.

D. max. 11 mm.

Schätzpreis
300 €

815   Kaffeekanne. Wohl Carl Moritz Klötzer, Dresden. 1818.

Carl Moritz Klötzer Tätig um 1810

12lötiges Silber. Balusterförmiger, mehrfach gegliederter Korpus auf hohem, trompetenförmigen Rundfuß. Ausgestellter Mündungsrand, flacher Deckel mit Adlerknauf. Deckel und unterer Korpus mit Godronierung. Mündungsrand umlaufend mit Akanthusblatt-Reliefdekor verziert. Geschweifter Ausguß. Ohrenförmiger, ebonisierter Holzgriff. Seitlich am Fuß gemarkt: Beschauzeichen Dresden (vgl. Rosenberg 1680), Meistermarke "MK" sowie Jahresmarke.
Ebonisierung des Griffs etwas berieben, der Griff
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H. 27,7 cm.

Schätzpreis
1.200 €

816   Sechs Platzteller. Sy & Wagner, Berlin. Spätes 19. Jh.

800er Silber, getrieben und punziert. Runde, leicht gemuldete Form. Spiegel mittels einer Hohlkehle zur Fahne übergehend. Diese in ein leicht abgesetztes Dekorband "Laufender Hund" überleitend. Am Boden Prägemarke "Sy&Wagner Berlin" sowie die Punzen Halbmond, Krone und "800".
Unscheinbar kratzspurig, vereinzelt minimal angelaufen.
Gesamtgewicht: ca. 2988 g.

D. 26 cm.

Schätzpreis
5.800 €

817   Kleine Epergne mit Tablett. Deutsch. Mitte 19. Jh.

12-lötiges Silber, getrieben und punziert. Trichterförmiger Korpus über einem profilierten Rundstand. In der Mitte des Schafts eine leicht gemuldete Schale. Von Schale und Schaft ausgehend drei Stege, die unter dem Trichterrand spiralig, mit reliefiertem Blattornament versehen, auslaufen. An den Stegen je ein kleines, konisch geformtes Henkelgefäß. Trichter, Schale und Henkelgefäße mit ausladendem Wellenrand. Wandung umlaufend mit stilisiertem Floraldekor, schauseitig eine glatte ...
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Aufsatz H. 23,5 cm, Tablett D. max. 36 cm.

Schätzpreis
1.100 €

818   Jugendstil-Streichholzetui. Wohl Deutsch. Um 1900.

800er Silber, hohl gearbeitet und getrieben. Querrechteckiger Korpus mit vier Öffnungen zum Einfügen und Entnehmen der Streichholzschachtel. Schauseitig und verso die reliefierte Darstellung eines stilisierten, geschwungenen Blütenzweiges. Auf der Seitenwandung gepunzt mit Krone, "800" und Kleeblatt. Passend für Streichholzschachteln mit den Maßen 1,2 x 4,3 x 2,7 cm.
Unscheinbar patiniert und minimal verzogen.
12g.

H.1,5 cm, B. 4,6 cm, T. 2,8 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €

819   Teile eines Tee- und Mokkaservices. Moritz Elimeyer, Dresden. Um 1900.

Moritz Elimeyer 1810 Dresden – 1871 ebenda

900er Silber, getrieben, punziert und vergoldet. 4-teilig, bestehend aus zwei Mokkakännchen sowie dem Teeservice zugehörigem Zuckerkörbchen mit Sahnegießer. Die Kannen mit zylindrischen Korpi, eingelassenen Deckeln und Bügelhenkeln. Innenvergoldung, Isolatoren aus Elfenbein. Sahnegießer und Zuckerkörbchen mit gedrückt kugeligen Korpi auf drei Halbrundfüßchen. Weite Mündungsöffnungen, Sahnegießer mit flachem Dreiecksausguß sowie einer geschwungenen Handhabe, in einem Maskaron ...
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Kännchen H. 18,5 cm bzw. H. 14,5 cm, Sahnegießer H. 11,5 cm, Zuckerkörbchen H. 12 cm.

Schätzpreis
5.500 €

820   Vier Salznäpfchen. Wohl Deutsch. 19./ 20. Jh.

800er Silber, getrieben, godroniert und punziert, mit Resten einer Vergoldung. Gewölbt ansteigende Form, hohl gearbeitet. Mittig eine halbkugelförmige, glattwandige Mulde. Die Wandung reliefiert gearbeitet, mit vier Löwenköpfen in Rundmedaillons. In den Zwischenräumen eine Reserve mit stilisiertem Blütendekor. Am Standring gepunzt "800", Halbmond. Ein Näpfchen am Boden gemarkt.
Gesamtgewicht: 142g.

D. 6,7 cm.

Schätzpreis
290 €

821   Henkelkorb. Karl Kurz, Kesselstadt. Spätes 19./ 1. Viertel 20. Jh.

Silber, getrieben und gepunzt. Gebauchter, godronierter Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand auf flachem, konisch ansteigenden Rundfuß. Scharnierter, reliefiert gearbeiteter Henkel mit stilisiertem Dekor, mittig ein Löwenkopfmedaillon. Die Wandung umlaufend mit Reserven. Darin reliefiert gearbeitete, antikisierend mythologische Meeres-Kampfszenen sowie die Darstellung der Geburt der Venus nach Sandro Botticelli. Zwischen den Reserven plastisch gearbeitete Löwenköpfe. Am Boden sowie an der Wandung dreifach gepunzt.
Minimal patiniert und fleckspurig.
Gesamtgewicht 518g.

D. 13,5 cm.

Schätzpreis
140 €
Zuschlag
280 €

822   Schale. Gebrüder Köberlin, Döbeln, Sachsen. Um 1900.

800er Silber, getrieben und godroniert. Gemuldete Form mit ausladendem Mündungsrand. Der Spiegel glatt; die Fahne zum Spiegel abgesetzt, geschweift godroniert und mit vier reliefiert gearbeiteten, stilisierten Muschel- und Blattdekorreserven. Am Boden gepunzt "800", Halbmond und Krone, sowie mit dem Firmenzeichen und der Formnummer "3527".
Unscheinbar gebrauchs- und fleckspurig.
668g.

D. 30,3 cm.

Schätzpreis
550 €

823   Rahmen. Broadway & Co., Birmingham. Wohl 1910.

925er Sterlingsilber, getrieben. Runde, flache Form, über eine dunkelblau gefasste, lederbespannte Leiste mit Scharnierdeckel montiert. Verso Reste einer Stellage. Schauseitig mit gepunzter Firmen-, Stadt- und Datumsmarke sowie dem Lion Passant versehen.
Glas ergänzt. Stärker gedellt, partiell patiniert. Lederbespannung stärker berieben.

D. 12,5 cm.

Schätzpreis
150 €

824   Jugendstil-Kleiderbürste. Unger Bros. Newark, New Jersey, USA. Frühes 20. Jh.

925er Sterlingsilber, getrieben und hohlgeformt, Naturhaarborsten. Geschwungen gearbeiteter Bürstenkorpus mit reliefierter Darstellung eines Mädchens mit langem Haar, von stilisierten Blüten umgeben. Monogrammiert "C.L.". An der Seite gepunztes Firmenzeichen, Prägemarke "Sterling 925 Fine" sowie "0632" und "Pat. Appl'd For"
Oberflächenpatina.

L. 15 cm.

Schätzpreis
150 €

825   Löffel und Gabel. Augsburg. Um 1785.

Silber. Löffel mit länglich gemuldeter Laffe. Stiele in Spatenform, schauseitig und verso mit einem umlaufenden, punzierten Punktdekorfaden. Die Griffenden verso punziert monogrammiert "I.F.I.v.N." Laffe des Löffels sowie Gabel verso mit der Punze des späteren Geschaumeisters Lukas Römer und den Beschauzeichen 1783-85 sowie 1785-87. An der Laffe des Löffels ein Tremolierstich.
Zinken unscheinbar gebogen, Laffe unscheinbar gedellt.
Gesamtgewicht: 120g.

Literatur:
Rosenberg, M.: Der Goldschmiede Merkzeichen Bd. I, 3. Auflage, Frankfurt 1922, Lf. Nr. 279, 280, 1029.

Gabel L. 20 cm, Löffel L. 20,6 cm.

Schätzpreis
150 €

826   Sechs Dessertlöffel. Knauer, Deutschland. Spätes 19. Jh.

12lötiges Silber. Die Laffen mit spitz zulaufender, ovoider, gemuldeter Form. Stielenden in einfacher Spatenform, monogrammiert "EW" unter der Krone.
Zwei Löffel gemarkt mit Halbmond, Krone, "800", sowie dem Firmenzeichen. Vier Löffel mit der Feingehaltspunze "12", "Knauer" sowie mit dem Firmenzeichen.
Partiell patiniert und unscheinbar gebrauchsspurig.
Gesamtgewicht: 190g.

L. 17,5 cm.

Schätzpreis
150 €

827   Sechs Kaffeelöffel. Wien, Österreich-Ungarn. 1872 bis 1922.

800er Silber, getrieben und gepunzt. Die Laffen mit gemuldeter, ovoider Form. Die filigranen Stiele in geschweifter Spatenform. Verso gemarkt mit der Firmenpunze "JD" sowie dem "Dianakopf 3". In der Feingehaltspunze die Stadtmarke "A".
Unscheinbar gebrauchsspurig und patiniert. Ein Löffel leichter gebogen.
Gesamtgewicht: 55g.

L. 14,7 cm.

Schätzpreis
120 €

828   Besteck für zwölf Personen. Lunt William & Mary, USA. Um 1921.

925er Sterlingsilber, getrieben und punziert, die Klingen aus rostfreiem Edelstahl. Bestehend aus 12 Messern, 11 Gabeln und 12 Löffeln. Die Griffenden geschweift, monogrammiert "MM". Griffe mit umlaufendem, reliefierten Dekorfaden. Alle Besteckteile mit der Firmenpunze. Löffel und Gabeln mit der Feingehaltspunze "Treasure Sterling Pat'd 1921", die Messer "Sterling Handle".
Unscheinbar gebrauchs- und kratzspurig.

Eine zusätzliche Fischgabel Grah & Deppmeyer, Solingen. Gepunzt Halbmond, Krone, 800, Firmenmarke.

Gesamtgewicht: 1,36kg.

Messer L. 23 cm, Gabeln L. 18 cm, Löffel L. 17,5 cm.

Schätzpreis
1.050 €

829   Zwölf Suppenlöffel. Schmauser, wohl Deutschland. 1. H. 20. Jh.

800er Silber, getrieben und gepunzt. Die Laffen mit ovoider, gemuldeter Form. Die Stiele in einfacher Spatenform, sechs Löffel monogrammiert "EM", sechs Löffel "IM". Alle Löffel gepunzt "Schmauser", mit Halbmond, Krone, "800", sieben Löffel mit einem zusätzlichen "N" gemarkt. Sechs Löffel mit Tremolierstich.
Partiell patiniert und unscheinbar gebrauchsspurig.
Gesamtgewicht: 693g.

L. 22,8 cm.

Schätzpreis
480 €

830   Besteck für sechs Personen. Th. Strube & Sohn, Leipzig(?). Ca. 1. Viertel 20. Jh.

800er Silber, die abgerundeten Klingen aus rostfreiem Edelstahl. Bestehend aus sechs Menuegabeln, sechs Menuemessern und sechs Suppenlöffeln. Die Griffe in Spatenform und mit dem Dekor "Augsburger Faden". Monogrammiert "EHH"(?). Alle Besteckteile mit den Punzen "800", Halbmond, Krone sowie mit dem Firmenzeichen. Gabel und Löffel mit der Bezeichnung "Th. Strube & Sohn". Die Klingen gemarkt "J.A. Henckels Zwillingswerk" sowie mit dem Firmenzeichen.
Unscheinbar gebrauchsspurig und patiniert.

Gesamtgewicht ca. 880g (ohne Messer).

Messer L. 25 cm, Gabel L. 21 cm, Löffel L. 21,5 cm.

Schätzpreis
650 €
Zuschlag
550 €

831   Sechs Suppenlöffel. Gebr. Friedländer, Berlin. Frühes 20. Jh.

800er Silber, getrieben und gepunzt. Die Laffen mit ovoider, gemuldeter Form. Stiele geschweift, am Griffende mit einer reliefiert gearbeiteten, stilisierten Muschelform. Monogrammiert "SM", umrahmt von C-Voluten- sowie Floraldekor. Verso ebenfalls mit Reliefdekor. Gepunzt Halbmond, Krone, "800" mit dem Firmenzeichen sowie der Firmenmarke "Gebr. Friedländer".
Partiell patiniert und unscheinbar gebrauchsspurig.
Gesamtgewicht: 435g.

L. 22,5 cm.

Schätzpreis
340 €

832   Spargelheber. Reiner Gebrüder Bayrische Silberbesteckfabrik, Krumbach i. Bayern. Ca. 1. Viertel 20. Jh.

800er Silber, getrieben. Flache, mehrfach gewellte Laffe, der einfache Griff mit umlaufendem Fadendekor. Auf der Unterseite des Griffs gepunzt Halbmond, Krone, "800", Firmenzeichen.
Unscheinbar patiniert.
Gewicht: 132g.

L. 23,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €

835   Drei Fastenformen (gebogener Karpfen). Deutsch. 2. H. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Angenietete Ösen mit beweglichem Ring. Alle Formen mit einem Standfüßchen an der Schwanzflosse. Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig, eine Form mit Resten einer Vergoldung. Wandungen patiniert.

Fastenformen
Der Speiseplan der Klöster während der langen Fastenzeiten verbot Fleisch sowie tierische Fette und ließ nur Fische, Krebse oder Schnecken zu. Ästhetisch angerichtete Speisen sollten über den Mangel an Fleischspeisen
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L. max. 28 cm , L.max. 24,5 cm, L. max. 12 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
300 €

836   Zwei Fastenformen (Karpfen). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Angenietete Ösen mit beweglichem Ring. Formen mit einem Standfüßchen an der Schwanzflosse. Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Wandungen patiniert. Eine Form mit minimaler Rißspur.

L. 31,5 cm, L. 31 cm.

Schätzpreis
300 €

837   Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung patiniert und partiell unscheinbar farbspurig.

L. 27 cm.

Schätzpreis
300 €

838   Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung unscheinbar patiniert und mit zwei kleineren Löchlein.

L. 27 cm.

Schätzpreis
300 €

839   Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung unscheinbar patiniert.

L. 27 cm.

Schätzpreis
300 €

840   Zwei kleine Fastenformen (Krebse). Christian Wagner Rein-Kupfer. Um 1910/ 1920.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Formen mit seitlich angenieteten Standfüßchen. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring. Beide Formen mit Prägemarke.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert. Eine Aufhängöse verbogen.

L. 16 cm.

Schätzpreis
150 €

841   Geleeform (Traube). Wohl Deutsch. 2. H. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale, am Ansatz leicht geschwungene Weintraubenform mit stilisiertem Blatt. Angenietete Öse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Wandung patiniert.

Fruchtformen
Blüten- und Fruchtmotive waren beliebte Formgeber für Süßspeisen aller Art. Hierbei spielten nicht nur dekorative oder inhaltliche Aspekte eine Rolle sondern auch die Symbolik einiger Früchte. So waren u.a. Kupferformen von Trauben und
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L. 27 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
160 €

842   Drei Geleeformen (Melone). Wohl Deutsch. 2. H. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale Formen mit gebördeltem Rand, längs gezackter oder gewellter Wandung. Die Sockel mit Zackenfries. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell überbronziert. Wandungen unscheinbar patiniert und altersspurig.

L. 27,5 cm, L. 26,5 cm, L. 22 cm.

Schätzpreis
360 €

843   Drei Geleeformen (Melone). 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandung zweier Formen stilisiert blütenförmig, eine Wandung längs gezackt. Sockel mit Zackenfries und angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben. Wandung unscheinbar patiniert und altersspurig.

L. 25 cm, L. 21,5 cm, L. 17 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
220 €

844   Zwei Geleeformen (Melonen). 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale, je aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand, geschweift muschelförmiger Wandung und angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Die Wandungen patiniert und unscheinbar gedellt. Formen minimal rißspurig.

L. 33,5 cm, L. 29,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
380 €

845   Zwei Pastetenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, eine mit gebördeltem Rand. Hohe Wandungen in Form von Bastionen, die Sockel glatt. Die Rohrböden rund. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring sowie der Prägeziffer "61" auf dem Sockel.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Eine Form mit einer nachträglich eingelöteten Aufhängevorrichtung. Wandungen leichter patiniert und minimal gedellt. Eine Form mit minimalen Löchlein in der
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D. 14,5 cm, D. 14 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
210 €

846   Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf, Schweiz. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, flache Kranzformen, die Wandungen mit in Bögen eingesetzte Säulen, die Sockel glatt. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring. Eine Form auf dem Sockel mit der Firmenmarke "Forestier Fres. Genève" im Oval.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert und mit unscheinbaren Eindellungen. Eine Form minimal unregelmäßig.

D. 17 cm, D. 16,5 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
180 €

847   Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf, Schweiz. Spätes 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, mit hohen, getreppten und zinnenförmig profilierten Wandungen, die Sockel glatt. Formen mit Mittelrohr. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring, eine Form mit Stoffaufhängvorrichtung. Auf dem Sockel gemarkt. Firmenmarke "Forestier Fres. Genève" im Oval sowie "Forestier Fres. Tour de l'Île à Genève" mit der Formnummer "13".
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert. Eine Form minimal unregelmäßig und mit leichter eingedelltem Mittelrohr.

D. 15 cm, D. 13 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
200 €

848   Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf und wohl Benham & Froude, London. Spätes 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, mit hohen, getreppten und zinnenförmigen Wandungen, die Sockel glatt. Eine Form mit Mittelrohr. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring, eine mit eingehängter Öse. Auf dem Sockel gemarkt. Firmenmarke Benham & Froude über der Prägeziffer "519" , verso die Werkstattmarke. Die zweite Form gemarkt "Forestier Fres. Genève" im Oval.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert.

D. 10,5 cm, D. 10 cm.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

849   Drei kleine Pastetenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Korpi in Form von Krebs, Traube sowie einer Ovalform. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring, eine Form mit Aufhänglöchlein und der Formnummer "31".
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Die Wandungen leichter patiniert. Eine Innenwandung mit Resten einer roten Fassung.

L. 10,5 cm, L. 9,5 cm, L. 8,5 cm.

Schätzpreis
150 €

850   Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Form von Wirbelrosetten, der Sockel der kleineren Form gezackt. Ein Rohrboden geschlossen, der zweite mit Kreuzform. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert, die kleinere Form minimal rißspurig, die größere unscheinbar gedellt, innen mit Resten von Mörtel (?).

D. 31 cm, D. 25 cm.

Schätzpreis
130 €

851   Eine Gugelhupfform und eine Kuchenform. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand. Die Gugelhupfform mit achtfach gebuckelter Wandung. Beide Formen getreppt profiliert und mit gezacktem Sockel. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Die Wandungen leichter patiniert.

Gugelhupf D. 22,5 cm, Kuchenform D. 21,5 cm.

Schätzpreis
130 €

852   Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Formen von Wirbelrosetten, die Sockel gezackt. Die Rohrböden mit Stern- und Kreuzform. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig, eine Form mit Resten einer Vergoldung. Wandungen leichter patiniert, eine Form mit minimalem Löchlein in der Wandung und unscheinbar gedellt.

D. 24,5 cm, D. 23 cm.

Schätzpreis
120 €

853   Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Formen von Wirbelrosette und Stern, die Sockel profiliert. Rohrböden mit Sternformen. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert.

D. 25 cm, D. 23 cm.

Schätzpreis
120 €

854   Kleine Gugelhupfform mit Deckel. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Form mit gezackter Wandung. Das Mittelrohr angelötet. Flacher Deckel mit Aussparung zum Schließen der Form durch Drehen. Einfacher Henkel.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandung leichter patiniert. Deckel minimal rißspurig und mit kleineren Eindellungen.

D. 15 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

855   Vier kleine Süßspeisenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandungen mit Wirbelrosetten und gezackten Sockeln. Eine Form mit angelötetem Aufhängsteg, eine mit nachträglich geklebter Stoffaufhängung. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leicht berieben, partiell gebrauchsspurig und bei einer Form leicht unregelmäßig. Wandungen leicht patiniert, ein Rand minimal rißspurig.

Miniaturförmchen
Kleinere Förmchen dienten
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D. 11,5 cm, D. 12 cm, D. 9,5 cm, D. 9 cm.

Schätzpreis
190 €

856   Vier kleine Süßspeisenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandungen mit Wirbelrosetten und gezackten Sockeln. Zwei Formen mit angelöteten Aufhängstegen, eine mit nachträglich eingelöteter Öse. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leicht patiniert.

D. 12,5 cm, D. 10,3 cm, zwei Formen D. 9 cm.

Schätzpreis
190 €

857   Kleine Süßspeisenform (Schuh). 19. Jh.

Weißmetall, getrieben, innen verzinnt. Zwei, durch ein Scharnier verbundene Schuhformen, mithilfe mehrerer Verschlußvorrichtungen komplett aufklappbar. Für die vollplastische Ausformung einer Süßspeise.
Verzinnung minimal berieben, gebrauchsspurig. Die Wandung leicht korrodiert.

L. 14,5 cm.

Schätzpreis
60 €

858   Drei kleine Gefäße. 19. Jh.

Kupfer, getrieben, gehämmert und innen verzinnt. Konische Korpi auf angelöteten, konischen Standringen. Ein Gefäß mit Bügelhenkel, zwei mit seitlich angenieteten Handhaben. Die Ränder gebördelt. Die Wandungen teilweise reliefiert gearbeitet.
Innenwandungen stärker patiniert. Wandungen patiniert, partiell rißspurig. Eine Wandung leichter gedellt.

D. 15 cm, D. 14 cm, D. 10 cm.

Schätzpreis
190 €

859   Kühlwanne. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben und innen verzinnt. Ovale, gebauchte Form über glockenförmigem Standfuß mit mehrfach profilierter Sockelzone. An den Längsseiten angenietete, bewegliche Ringhandhaben.
Innenwandung minimal gebrauchsspurig, Wandung unscheinbar patiniert und partiell minimal gedellt.

H. 22 cm, B. 33 cm, L.40 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

860   Kühlwanne. Deutsch. 19. Jh.

Kupfer, getrieben und dunkelbraun patiniert. Ovale, gebauchte Form über glockenförmigem Standfuß mit mehrfach profilierter Sockelzone. An den Längsseiten angenietete, bewegliche Ringhandhaben.
Innenwandung leichter gebrauchsspurig, Wandung partiell minimal gedellt und partiell klebebandspurig.

H. 23,3 cm, B. 34 cm, L. 44 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

865   Große Breitrandplatte. Deutsch. Um 1699.

Zinn. Flach gemuldete Form mit breiter Fahne und gebördeltem Rand, sogen. "Kardinalshut". Spiegel zum Zentrum leicht ansteigend. Gravur auf der Fahne "M.F.W. 1699". Auf der Fahne mit Stadt- und Meistermarke, Traube in einer Schildform sowie Vogel auf Zweig mit den Initialen "E.K." (nicht aufgelöst).
Altersbedingt gebrauchsspurig. Minimale Eindellungen, Fahne leichter rißspurig.

D. 35 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
420 €

866   Großer Teller. Carl Friedrich Loth, Plauen. 2. H. 18. Jh.

Zinn. Flach gemuldete Form mit hochgezogener, flacher Fahne. Am Boden mit Stadtmarke, dem zweifachen Meisterzeichen sowie der Marke "Loth".
Leichte Eindellungen, im Spiegel mit stärkeren Kratzspuren. Partiell unscheinbare Masserisse.
Vgl. Erwin Hintze "Sächsische Zinngießer", Lfde. Nr. 1110.

D. 38,5 cm.

Schätzpreis
110 €

867   Salzmeste. Johann Leonhard Braun, Erlangen. 1. H. 19. Jh.

Zinn. Leicht konischer Korpus. Flacher Scharnierklappdeckel und geschweift geschnittene Aufhängevorrichtung. Die Wandung mit umlaufendem Weinlaubfries, auf dem Deckel eine reliefierte Akanthusrosette. Im Boden die vereinigte Stadt- und Meistermarke sowie die zweifache Meistermarke.
Altersbedingt leichter gebrauchsspurig, Deckel verzogen.

Vgl. Erwin Hintze "Süddeutsche Zinngießer II", Lfde. Nr. 780.

H. 19 cm, D. max. 14 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

868   Zwei Deckelkannen. Carl Gottlob Friedrich Bennewitz, Zschopau. Um 1833.

Zinn. Zylindrische Korpi mit geschwungenem Ausguß und eckig gebrochenem Henkel. Mündungsrand konkav zulaufend. Haubendeckel mit stilisierter Zapfenbekrönung. Schauseitig monogrammiert und datiert "JW 1833". Monogramm von geflecheltem Palmettendekor gerahmt. Deckel der großen Kanne innenseitig mit rundem Flecheldekor. Beide Kannen auf der Innenseite der Wandung am Boden gemarkt. Große Kanne mit zweifacher Stadtmarke Zschopau sowie einer Monogramm-Marke Carl Gottlob Friedrich Bennewitz. ...
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H. 23,5 cm, H. 14,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
50 €

869   Schnabelstitze. Nürnberg. Mitte 19. Jh.

Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Bandhenkel und flacher Deckel mit einfacher Daumenrast. Einfach geschweifter Ausguß, durch eine unregelmäßig geflechelte Linie betont. Wandung an Stand und Mündung sowie am Deckel durch einfach gravierte Linien betont. Henkel mit kleiner Marke mit dem Jungfrauenadler (partiell verschlagen).
Altersbedingte Gebrauchsspuren und Eindellungen. Ausguß minimal verzogen.

H. 25,5 cm.

Schätzpreis
120 €

870   Schnabelstitze. Meister "B.G."., wohl Süddeutsch. Um 1862.

Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Bandhenkel und flacher Deckel mit einfacher, leicht profilierter Daumenrast. Geschweifter Ausguß, durch eine geflechelte Linie betont. Wandung flächig mit geflecheltem und graviertem Blütenrankendekor. Schauseitig monogrammiert und datiert "G.K. Gsänger 1862". Deckel durch gezackt gravierte Linien und eine stilisierte Blüte betont. Meistermarke "BG" im Boden (verschlagen).
Altersbedingte Gebrauchsspuren.

H. 25 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

871   Schnabelstitze. Johann Leonhard Wellhöfer, Erlangen. 1865.

Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Am Ansatz getreppter Bandhenkel. Flacher Deckel mit pokalförmiger Daumenrast. Geschweifter Ausguß. Wandung mit Gravur- und Flecheldekor. Schauseitig eine von zwei Blumen flankierte Kartusche. Darin monogrammiert und datiert "A.M.R. 1805". Stand und Mündung durch geflecheltes Wellendekor betont. Im Boden die vereinigte Stadt- und Meistermarke.
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Minimale Eindellung der Wandung.

Vgl. Erwin Hintze "Süddeutsche Zinngießer II", Lfde. Nr. 785.

H. 27 cm.

Schätzpreis
120 €

872   Große Schnabelstitze. Deutsch. 19. Jh.

Zinn. Konischer Korpus, mittig durch eine schmale Wulst gegliedert. Auf profiliertem, ansteigenden Rundstand. Bandhenkel und Haubendeckel mit einfacher Daumenrast. Der Deckel mit einem hohen, mehrfach kugelförmig profilierten Knauf. Kräftig geschweifter und profilierter Ausguß. Die Wandung sowie der Deckel durch einfaches Rillendekor betont. Am Boden mit dem zweifach gekrönten Doppeladler, Zepter und Reichsapfel gemarkt.
Gebrauchsspurig.

H. 31,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

873   Zwei Kannen. Deutsch. 19. Jh.

Zinn. Glockenförmig gebauchte Korpi über Rundstand. Die Schultern stark eingezogen, zu den Mündungsrändern ausschwingend. Geschwungene Dreiecksausgüsse, flache und schmale Bandhenkel. Haubendeckel mit stilisiertem Zapfenknauf. Fuß, Korpus und Deckel mit Perlfries, die Wandung mit umlaufend reliefiertem Figur- und Floraldekorband. Im Boden Engelsmarken für Blockzinn (nicht aufgelöst).
Altersbedingt gebrauchsspurig, partiell unscheinbar gedellt. Korpus einer Kanne minimal geneigt.

H. 26,7 cm, H. 21,2 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
50 €

874   Walzenkrug. Wohl Deutsch. Wohl 19. Jh.

Keramik, rötlicher Scherben, hellblau glasiert. Walzenförmiger Korpus mit Bandhenkel, am Fuß eine Zinnmontierung. Montierter flacher Zinndeckel mit pokalförmiger Daumenrast und mit dem Monogramm "E.M.c.K.". Die Wandung ursprünglich farbig gefaßt. Der Boden mit einem Ritzzeichen (?).
Partiell gebrauchsspurig.

H. 24,3 cm.

Schätzpreis
150 €

875   Teilkernstück. Wiedemann, Regensburg. Wohl um 1930.

Zinn, 2-teilig, bestehend aus Teekanne und Zuckerdose. Flache, balusterförmige Korpi, zu den eingezogenen Mündungsrändern zylindrisch auslaufend. Rundstand mit kurzem, konkaven Schaft. Die flachen Deckel mit einem flachen, schwarz gefaßten Holzknauf, eine Zinnscheibe einfassend. Die Teekanne mit zylindrischem Ausguß und hochgezogenem, winkelig geschweiftem Bandhenkel. Dieser partiell aus isolierendem, schwarz gefaßten Holz. Die Böden mit der Engel- sowie der zweifachen Firmenmarke.
Unscheinbar gebrauchsspurig.

Kanne H. 11,2 cm, Zuckerdose H. 7,8 cm.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
170 €

876   Mörser. Wohl 18. Jh.

Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit vier, die Wandung unterteilenden, geschweiften Zierstegen. Die Mündung gebaucht ausladend. Der Boden leicht nach außen gewölbt.
Altersbedingt gebrauchsspurig und patiniert.

H. 8,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
150 €

877   Drei Leuchter. 20. Jh.

Messing, getrieben. Bestehend aus zwei einflammigen sowie einem dreiflammigen Leuchter. Kleine Balusterschäfte mit konischen Kerzenhaltern und flachen Tropfschalen über vierpassig geschweiften Platten. Die Schäfte der einflammigen Leuchter in einen U-förmigen Steg eingesetzt, die Kerzenhalter des dreiflammigen Leuchters auf den waagerecht verlaufenden Stegabschnitten. Ungemarkt.
Partiell gebrauchsspurig.

H. 9,5 cm.

Schätzpreis
220 €

878   Deckeldose. Albert Kahlbrandt, Hamburg Altona. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Albert Kahlbrandt 1878 Hamburg – 1961 ebenda

Weißmetall, getrieben und punziert. Zylindrischer Korpus. Haubenförmiger Deckel, um den Knauf sternförmig gekniffen und mit einem montierten, hohen Ornamentknauf. Die Wandung des Korpus' mit umlaufend punktförmig getriebenem Dekor. Am Boden die Prägemarke "Kahlbrandt Hamburg".
Wandung unscheinbar beschlagen.

H. 12,5 cm, D. 14 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

879   Teekanne mit Stövchen. Fa. Schaefer. Deutsch. Mitte 20. Jh.

Weißmetall, verkupfert, gepreßt, gebürstet und gepunzt. Zylindrischer Korpus mit röhrenförmigem Ausguß und zwei angelöteten Ösen mit beweglicher Handhabe. Diese mit zylindrischem Isolierschutz aus dunkel gebeiztem Holz. Flacher, eingelassener Deckel ebenfalls mit konischem Holzknauf. Wandung und Deckel umlaufend mit gestricheltem Dekor. Das Stövchen mit drei gewinkelten, schwarz gefaßten Vierkantstäben, am Boden mittig zusammenlaufend. Darauf eine zylindrische Tülle. Die Kanne am ...
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H. (mit Stövchen) 15,7 cm, D. max. 17 cm.

Schätzpreis
180 €

890   Kopf eines Bodhisattva Avalokiteshvara. Khmer, Kambodscha. 12. Jh.

Grau-gelblicher Sandstein, patiniert. Schauseitig vollplastisch ausgearbeiteter Kopf mit Halsansatz. Verso abgeflacht. Darstellung mit langen Ohrläppchen, dem Zeichen der Weltentsagung. In sich ruhende, breite Gesichtszüge mit geschlossenen Augen. Die schmalen Augenbrauen zur Nasenwurzel abfallend, die feingliedrige Nase zur Nasenspitze leicht abgeflacht. Gerade verlaufende, voller Lippen, die Mundwinkel mit einem feinen Lächeln. Bekrönung mit Jata Mukuta, einer zylindrisch geformten ...
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H. ca. 27 cm , B. ca. 12 cm, T. ca. 11,5 cm (Angaben ohne Sockel).

Schätzpreis
7.200 €

891   Sitzender Buddha. Laos. Wohl um 1800.

Bronze, gegossen. Im Dhyana Asana sitzender Buddha auf profiliertem Sockel. Die Hände verweilen in der Geste der Meditation (Dhyana Mudra). Das Gewand die linke Schulter verhüllend, darüber eine Borte. Der Kopf mit kleinen, reliefiert gearbeiteten Haarlocken und einer flammenartigen Bekrönung. In sich ruhende, einfach gearbeitete Gesichtszüge mit einem feinen Lächeln. Darstellung mit langen Ohrläppchen, dem Zeichen der Weltentsagung.
Oberflächenpatiniert und minimal korrosionsspurig, die Spitze der Bekrönung nicht vollständig ausgearbeitet. Am Sockel unscheinbar rißspurig.

H. 23,7 cm.

Schätzpreis
1.600 €

892   Stehender Bettelmönch. Burma. Um 1910.

Teakholz, vollplastisch geschnitzt. Partiell ocker- und gelbfarben gefaßt. Stehender Bettelmönch auf reliefiertem Lotussockel, die Füße eng beieinander, in beiden Händen ein Gefäß haltend. Das Gewand ist leicht geschwungen und parallel gefältelt, über der linken Schulter ein Überwurf. Der Kopf ist mit einer Stirnbekrönung sowie einem Haarknoten, einer Ushnisha versehen. Fein lächelnde Gesichtszüge, die Augen gesenkt.
Auf einen schwarz gefaßten, profilierten Sockel neu
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H. 106 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
690 €

893   Amulettspiegel. China. Wohl Qing-Dynastie (1644 bis 1911). Spätes 19. Jh.

Bronze, schwarzbraun patiniert. Runde, flache Scheibe mit profiliertem Rand. Rückseite mit Reliefdekor in Form einer Münze.
Spiegelfläche stärker berieben. Minimale Korrosionsspuren.

Die unregelmäßige Oberfläche des Spiegels belegt eine ausschließlich symbolische Verwendung als Amulett. Das Dekor der Rückseite imitiert chinesische Münztypen des 7. bis 13. Jhs., die ebenfalls als Amulette fungierten und so den Charakter des vorliegenden Objekts betonen.

D. 10 cm.

Schätzpreis
110 €

894   Flacher Tisch. China. Um 1900.

Teakholz, rötlichbraun gebeizt. Quadratische Platte, geschweifte und beschnitzte Zargen, kurze, geschweifte Vierkantbeine.
Restaurierter Zustand. Eine Zarge wohl ergänzt, die übrigen zum Teil mit fachgerecht ausgeführten Ergänzungen. Tischplatte mit restauriertem Schwundriß. Insgesamt jedoch stimmiger Eindruck.

H. 28,5 cm, B. 70 cm, T. 70 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
260 €

895   Flacher Tisch. China. Um 1900.

Teakholz, rötlichbraun gebeizt. Quadratische Tischplatte auf zylindrischen Beinen. Geschweifte Zargen, darunter Querstreben aus geschweiften Rundhölzern.
Platte mit restaurierten Trockenrissen. Zargen teilweise wohl ergänzt.

H. 30 cm, B. 67 cm, T. 67 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
220 €

896   Unbekannter japanischer Künstler, Chinesisches Fest. 1920.

Aquarell und Gouache über Silberstift auf Papier, auf Pappe aufgezogen. Im Medium signiert u.re.
Blatt etwas angeschmutzt und knickspurig. Am Rand gestaucht und berieben, Ecken stärker. Größere Papierergänzung u.re.

109 x 60 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
120 €

897   Verschiedene chinesische Künstler, Sieben Holzschnitte mit Tier- und Pflanzenmotiven, Genredarstellungen und einer Landschaft. 20. Jh.

Holzschnitte (5) und Farbholzschnitte (3). Eine Arbeit von Ando Hiroshige sowie unbekannte Künstler. Die Blätter vereinzelt etwas fleckig und mit leichten Randmängeln.

Bl. mind. 19,5 x 21,5 cm bis max. 26 x 38 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

905   Pendule. Beaucourt bei Paris, Frankreich. Um 1850/ 1860.

Porzellan, glasiert. Bikonkaver Korpus über ausladendem querovalen und rocaillegearbeiteten Stand. Die Kanten durchbrochen und in stilisierten Blattformen reliefiert gearbeitet. Bekrönung mit einem großen, stilisierten Blatt. Die Wandung schauseitig mit üppigem, vollplastischen Blütendekor; auf dem Stand ein Bukett in reichen polychromen Aufglasurfarben staffiert. Schauseitig und verso partiell goldgehöht. Emailliertes Zifferblatt mit ornamental gearbeiteten Messingzeigern. Römische ...
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H. 34 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
160 €

906   Tischuhr mit Glassturz. Ernst Höhmann, Bonn. 2. H. 19. Jh.

Rotguß, bronziert, Porzellan. Querrechteckiger Korpus über vier Rocaillefüßen. Über dem Sockel ein Säulenaufbau mit trommelförmigem Werksgehäuse. Darüber eine flache Zylinderform mit bekrönender Haube und Pinienzapfenabschluss, seitlich vollplastische C-Voluten. Der Sockel mit reichem, stilisierten Blatt- und Volutendekor, das reliefierte Werksgehäuse flankiert von zwei Füllhörnern sowie vier Blütenschalen. Plastisches, als Frauenkopf ausgearbeitetes Pendel. Vorderseite des ...
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H. (ohne Sockel) 45 cm, Sockel H. 6 cm, B. 36,5, T. 20 cm, Glassturz H. 45 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
450 €

907   Barockes Spielbrett. Wohl Sachsen. 2. H. 18. Jh.

Nussbaum auf Nadelholz (?) furniert, Messing. Quadratischer Korpus mit bündig schließendem Scharnierdeckel. Außen die Spielfelder für Schach und Mühle, innen für Backgammon. Die äußeren Spielfelder leicht vertieft gearbeitet, die inneren stärker vertieft und zum Spielfeldrand konkav ansteigend. Die Spielfelder sowie die Umrahmungen mit äußerst feiner Marketerie in Nussbaum, Pflaume und exotischen Hölzern, u.a. vermutlich Amaranth; partiell Maserholz. Fadenintarsien wohl Ahorn. In ...
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13 x 45,5 x 45,5 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

908   Faltfächer. Wohl Frankreich. Spätes 18. Jh.

Elfenbein, geschnitzt. Papier, polychrom gefaßt und vergoldet. Säulenförmige Stäbe. Deckstäbe jeweils reliefiert ausgeführt. Geschlossen ergeben alle Stäbe reliefierte Figurendarstellungen mit Resten einer polychromen Fassung. Fächerblatt schauseitig sowie verso mit feiner Watteaumalerei und Randbordüre in Gouache, Gold sowie Resten von Perlmuttsplittern versehen. Verso benummert. Fächerende ist in Form einer Beerenfrucht gestaltet. Öffnung im 3/8 Kreis.
Papier knickspurig und
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H. 26,0 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
280 €

909   Kleines Reise-Schreibzeug. Wohl Deutsch. 18. Jh.

Messing, getrieben. Querovaler Korpus mit zwei Rundöffnungen. In diese ein zylindrisches Tintengefäß sowie ein Sandstreuer eingesetzt. Der Deckel des Tintengefäßes mit Korkstopfen. Über den Öffnungen ein doppelter Deckel, der mittig mithilfe einer kleiner Flügelschraube befestigt wird. Wandung und Deckel mit reliefiertem Blütendekor, die Kanten und Umrahmungen mit Flecheldekor. Ungemarkt.
Unscheinbar gebrauchsspurig, Innenwandungen korrosionsspurig.

Prov.: Sammlung Gisela und Hans-Peter Schulz, Leipzig.

H. 4 cm B. 6,5 cm, T. 4 cm.

Schätzpreis
280 €

910   Lackdose. Wohl Stobwasser, Braunschweig. 1. Viertel 19. Jh.

Papiermaché, schwarz lackiert sowie Messingmontierung, feuervergoldet. Runde
flache Form, die Wandung leicht gekehlt. Flacher, zylindrischer Deckel mit einer äußerst filigran ausgeführten, polychrom staffierten Malerei einer ländlichen Poussage mit wartendem Pferdegespann. Der Rand des Deckels mit umlaufender, feuervergoldeter Messingmontierung. Diese mit schmalem Reliefdekorband. Innenseitig am Boden rot bezeichnet (nicht aufgelöst) sowie mit einer Ziffer versehen.
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D. 9 cm.

Schätzpreis
480 €
Zuschlag
750 €

911   Großes Tablett. Deutsch. Um 1830.

Weißmetall, lackiert. Querovale Form mit hochgezogener, gebördelter Fahne. An den Seiten grazile, querrechteckige Messinggriffe mit stilisiertem Reliefblattdekor; an der Randinnenseite in Form von querrechteckigen Kartuschen montiert. Eine Kartusche mittig mit floralem Dekor, die zweite mit Rosettenornamenten. Im Spiegel eine querovale Reserve mit der Darstellung einer Palaisanlage in Sepiamalerei.
Innenseite und Boden stärker berieben, ein Griff gelockert. Griffe alt umgebaut, Reliefdekor einer Kartusche fehlt.

D. max. 86 cm.

Schätzpreis
480 €

912   Opernglas. Straßburg. 19. Jh.

Messing und Perlmutt. Zylindrisches Doppelrohr, mittig mit Messingzylinder und Perlmuttdrehrad zum Einstellen der Vergrößerung. Die Wandung mit schmalem, floralen Reliefdekorband, umgeben von eingelegtem Perlmutt. Geschweifte, mit Scharniergelenk verbundene Perlmutthandhabe. Auf den Binokularen mit der Bezeichnung "Diebolt Ing. Opt. de L'Académie à Strasbourg". Im originalen Lederetui.
Unscheinbar gebrauchsspurig. Das Glas mit minimalen, schwarzen Einschlüssen. Handhabe mit minimaler Einkerbung. Etui stärker gebrauchsspurig.

B. 11 cm.

Schätzpreis
100 €

914   Rebekka und Elieser am Brunnen. Wohl Ende 19. Jh.

Schwarzdruck auf Weißglas, partiell farbig staffiert. Unsigniert. In schmaler Metalleinfassung.
Partiell leicht fleckig und berieben. Einfassung korrodiert.

18 x 33,5 cm.

Schätzpreis
180 €

915   Säulenofen. L. Lange & Co. Svendborg Dänemark. Um 1905.

Gußeisen. Zylinderförmiger, dreigeteilter Korpus auf einer glockenförmigen Basis mit vier geschweiften Volutenfüßen. Abschließende Gitterbekrönung. Basis mit reliefiertem, flächig geschuppten Blattornament. Umlaufendes, schmales Mäanderfries im mittleren und oberen Segment. In der Basis Tür für Aschenschoß. Mittig Schürtür mit Lüftungsschraube und ornamentalem Sichtdurchbruch aus Glimmer. Oberhalb Tür zur Befüllung mit Brennmaterial. Ausgemauerter Innenraum. Rückseitig Rohr in ...
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H. 145,5 cm, D. ca. 40 cm, B. 42,5 cm, T. 45 cm.

Schätzpreis
1.100 €

916   Große Petroleum-Deckenlampe. Meissen. Um 1860/ 1880.

Balusterförmiger Korpus mit eingestecktem Ölgefäß aus glasiertem Porzellan mit Streublümchendekor in polychromer Aufglasurmalerei, pilzdachförmiger Lampenschirm aus weißem Opalglas, Brenner mit farblosem Glaszylinder. Vom Korpus ausgehend drei geschweifte, floral gearbeitete Messingarme mit drei durchbrochen gearbeitete Doppel-Kettenelementen, durchbrochen gearbeiteter, rosettenförmiger Messingabschluß. Kugelförmiger Pendelzug aus Messing.
Lampenkorpus und Ölbehälter mit Schwertermarke in Unterglasurblau, Ölbehälter mit geritzter Formnr. H 1901.
Messing patiniert.

H. 115 cm bis max. 135 cm.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
820 €

920   Großer Profilrahmen. Wohl Deutsch. 19. Jh.

Holz, geschnitzt und vergoldet. Sichtleiste mit stilisiertem Akanthusblattstab, profiliert ansteigende Dekorzone mit Hohlkehlenabschluß.
Vergoldung minimal berieben, unscheinbarer Kantenabrieb, unscheinbar wurmstichig.

Ra. 172,5 x 96,5 cm, Fa. 156,7 x 81,6 cm, Profil 7,8 x 6,0 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
670 €

921   Ovaler historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, masseverziert und vergoldet. Sichtleiste mit Kugelfries und Halbrundstab. Quergeriffelte Kehle mit ansteigender Dekorleiste. Diese mit umlaufendem, gedrehten Band- und Kugelfriesdekor. Bekrönung mit zueinander ausgerichteten C-Voluten, kleine Fleurons umschließend. Zu beiden Seiten der Reserve Blütenbouquets. Am unteren Leistenrand zentrales Bandschleifendekor mit Blütenbouquets.
Leichter Abrieb. Masse partiell rissig. Rand minimal bestoßen. Materialverlust im Bereich des Kugelfrieses der Sichtleiste. Verso unscheinbar wurmstichig.

Ra. D. 83,5 x 71 cm, Falz 64 x 55 cm, Profil max. 7,2 x 12,7 cm.

Schätzpreis
160 €

922   Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, geschnitzt und bronziert. Sichtleiste umlaufend mit stilisierter Blattkymation. Schmale Hohlkehle; Dekorleiste ansteigend, geschweift und mit zentral sowie an den Ecken angeordneten Floralmedaillons. Mit einer Hohlkehle ausschwingend und in einem Eierstabfries mündend.
Unscheinbarer Abrieb.

Ra. 123 x 92,7 cm, Falz 99 x 68,9 cm, Profil 11,7 x 7,6 cm.

Schätzpreis
220 €

923   Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, masseverziert, vergoldet und versilbert. Gekehlte Sichtleiste mit anschließendem Kugelfries. Dekorzone ansteigend und mit eichblattumwundenem Perlstabdekor. Zum Abschluß leicht abfallend und mit durchbrochen gearbeitetem C-Volutendekor. Mittig an jeder Seite kleine, stegförmige Reserve. Abschluß mit Astragal.
Oberfläche leicht berieben. Masserisse in den Ecken; partieller Materialverlust.

Ra. 109 x 90 cm, Falz 85,5 x 66,5 cm, Profil 11,7 x 6,5 cm.

Schätzpreis
220 €

924   Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, masseverziert und vergoldet, teilweise versilbert. Profilierte Leiste mit Eckmedaillons mit Volutendekor. Sichtprofil profiliert; Hohlkehle fein quergeriffelt; Dekorleiste mit umlaufender Lorbeerkymation. Abschluß mit umlaufend spiralig gedrehtem Profil.
Größere Bestoßung an Eckmedaillons; leicht rissig. Goldauflage partiell berieben. Fehlstellen teilweise überbronziert.

Ra. 107,2 x 74 cm, Falz 86 x 53,2 cm, Profil 10,4 x 8 cm.

Schätzpreis
160 €
Zuschlag
130 €

925   Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, masseverziert und bronziert. Profilierte Sichtleiste mit Flecheldekor. Stark ansteigende Kehle mit leicht geschwungenem, profilierten, sowie kreuzweise mit Bändern umschlungenen Wulst. In den Ecken und zentral an den Seiten reliefiertes Muscheldekor mit Blattvoluten und Fleurons. Stark abfallende Hohlkehle als Abschluß.
Ursprünglich vergoldet. Leichter berieben und minimal rissig. In den Ecken stärker rißspurig.

Ra. 102 x 81,5 cm, Falz 79,2 x 59,0 cm, Profil 11,1 x 8,1 cm.

Schätzpreis
160 €
Zuschlag
100 €

926   Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.

Holz, geschnitzt und masseverziert. Sichtprofil mit rotem Samtbezug. Dekorzone unterteilt in einen ansteigenden und stark abfallenden Viertelrundstab mit umlaufendem, stilisierten Volutendekor sowie in einen flachen, durchbrochen gearbeiteten Abschluß mit volutiertem Blattdekor und kleinen Kugelfriesen. Partiell geschwärzt.
Minimaler Abrieb. Ecken mit kleineren Bestoßungen und Masseverlusten.

Ra. 92 x 82,5cm, Falz 66,5 x 56cm, Profil 8,3 x 4,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

927   Großer historistischer Rahmen. Spätes 19. Jh.

Holz, masseverziert und vergoldet. Sichtleiste umlaufend mit stilisiertem Floraldekor. Dekorleiste stark ansteigend und mit einem Drehstab abschließend. An den Ecken sowie mittig jeweils eine C-Volute, umgeben von stilisiertem Blatt- und Fleurondekor, sowie von weiteren C-Voluten.
Oberfläche partiell rissig und berieben. Stärkere Masserisse in den Ecken. Minimaler Masseverlust.

Ra. 98 x 76 cm, Falz 74 x 52 cm, Profil 8,7 x 11,5 cm.

Schätzpreis
220 €

928   Biedermeier-Rahmen. Wohl Deutsch. 1840/ 1860.

Holz, geschnitzt und masseverziert. Sichtleiste umlaufend mit stilisiertem Bogenfries. Dekorleiste flach ansteigend und mit geschweifter Abschlußkante. Zentral sowie an den Ecken angeordnetem stilisierten Blütenzweig- und Volutendekor.
Vergoldung stärker berieben, mit unscheinbarem Materialverlust, partiell bolussichtig. Kartuschen unscheinbar rißspurig.

Ra.70,0 x 64,2 cm, Falz 59,7 x 35,6 cm, Profil 4,9 x 3,0 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

929   Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, schellackpolierte Silberauflage, partiell vergoldet. Sichtleiste in Hohlkehlenform, die Dekorzone flach ansteigend, ein flaches Wulstprofil als Abschluß.
Vergoldung partiell berieben und kratzspurig. Die Ecken minimal bestoßen, partiell mit minimalem Masseverlust, teilweise restauriert. Die Gehrungen unscheinbar verzogen. Verso unscheinbar wurmstichig.

Ra. 75,7 x 56,5 cm, Falz 67,8 x 48,4 cm, Profil 3,8 x 2,6 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
170 €

930   Kleine Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, schellackpolierte Silberauflage. Leicht profilierte Hohlkehlenleiste.
Oberfläche berieben und leichter fleckspurig. Kanten minimal bestoßen. Verso unscheinbar wurmstichig.

Ra. 24,4 x 31 cm, Falz 19,9 x 26,4 cm, Profil 1,9 x 1,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
170 €

931   Kleine Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, schellackpolierte Silberauflage. Leicht profilierte Hohlkehlenleiste.
Oberfläche stärker berieben und minimal druckspurig. Eine Gehrung mit Klebespuren. Verso unscheinbar wurmstichig.

Ra. 34 x 28,5 cm, Falz 29,2 x 23,9 cm, Profil 1,9 x 2,1 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
130 €

933   Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, schellackpolierte Silberauflage, partiell mattiert. Hohlkehlenleiste.
Oberfläche minimal berieben und leichter fleckspurig. Kanten und Ecken mit minimalem Materialverlust, bronziert. Rückseitig unscheinbar wurmstichig.

Ra. 43,0 x 59,2 cm, Falz 36,4 x 49,4 cm, Profil 3,1 x 2,1cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
280 €

934   Breite Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.

Holz, schellackpolierte Auflage, partiell mattiert. Hohlkehlenleiste.
Oberfläche unscheinbar berieben. Minimale Bestoßungen, partiell bronziert. Rückseitig unscheinbar wurmstichig.

Ra. 77,5 x 62,5 cm, Falz 67,2 x 52,2 cm, Profil 5 x 3,1 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
160 €

935   Schmale Berliner Leiste. Deutsch. 20. Jh.

Holz, schellackpolierte Silberauflage. Schmale, flache Hohlkehlenleiste.
Oberfläche partiell berieben und unscheinbar bestoßen. Verso minimaler Materialverlust und unscheinbar rißspurig.

Ra. 69,3 x 75 cm, Falz 66,3 x 71,9 cm, Profil 1,1 x 1,2 cm.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

936   Historistischer Rahmen. 19. / 20. Jh.

Holz, geschnitzt, vergoldet. Montierte Sichtleiste mit einem stilisierten Blattstabdekor. Die Dekorzone getreppt und leicht geschwungen ansteigend, die montierte Dekorleiste mit der Variation eines Eierstabs. Flacher Abschluß.
Vergoldung partiell berieben. Die Gehrungen einer Seite verzogen. Minimale Bestoßungen mit unscheinbarem Materialverlust. Verso an einer Seite etwas stärkerer Masseverlust, partiell klebespurig.

Ra. 84,2 x 61,2 cm, Falz 44,3 x 68,7 cm, Profil 7,2 x 6,9 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
200 €

937   Art Déco-Rahmen. Wohl Deutsch. Um 1910.

Holz, geschnitzt und masseverziert, farbig gefaßt und partiell vergoldet. Die Sichtleiste mit einem Tropfendekorfries sowie mit einem schmalen Wulstprofil. Flache, leicht gewölbte Dekorleiste, flächig mit streng angeordnetem, stilisierten Blattdekor sowie schräg verlaufenden Dekorbändern. Der Abschluß mit einem schmalen Wulstprofil sowie einem schmalen Tropfendekorfries.
Zwei Ecken stärker bestoßen und mit Masseverlust.

Ra. 50,3 x 96,3 cm, Falz 36,4 x 82,3 cm, Profil 6,6 x 1,8 cm.

Schätzpreis
150 €

938   Prunkrahmen. 2. H. 19. Jh.

Holz, geschnitzt, masseverziert und vergoldet. Flache Sichtleiste, leicht ansteigende und gekörnte Dekorzone. Mit reichem Blätterwerk und kugelförmigem Dekor verziertes Wulstprofil.
Partiell unscheinbar bestoßen und berieben.

Passend zu Kat.Nr. 17, Kövesy, Johan, Ländliche Idylle.

Ra. 70,5 x 87 cm, Falz ca. 56 x 39 cm, Profil 6,7 x 14,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
170 €

945   Klassizistischer Aufsatzsekretär. Sachsen oder Berlin. Um 1805.

Mahagoni auf Nadelholz furniert, partiell gebeizt. Dreiteiliger, aus Unterbau, Zylinder und Aufsatz zusammengesetzter, hochrechteckiger Aufbau auf konischen Vierkantbeinen. Dreischübiger Kommodenunterbau. Jeder Schub mit zwei Messingknäufen und mittig einem Schloß mit wappenförmigen Schlüsselschildern aus Perlmutt. Der Zylinder mit zwei Knäufen. Das Eingerichte bestehend aus einer ausziehbaren, materialbespannten Schreibplatte sowie einer zentralen Ablage mit Rouleau, flankiert von je ...
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H. 209,5cm, B. 109 cm, T. 65 cm.

Schätzpreis
5.500 €

946   Paar Biedermeierstühle. Norddeutsch. Um 1835.

Mahagoni auf Nadelholz furniert. Seitenrahmenkonstruktion mit geschwungenen, konischen Vierkantbeinen. Leicht gebogenes Schulterbrett. Gefächerte Mittelsprossen mit zentralem Achteckfeld. In Schulterbrett und Mittelsprosse Fadenintarsien in Ahorn.
Furnier partiell bestoßen, am Schulterbrett vereinzelt mit Materialverlust. Polsterung erneuert. Ein Stuhl mit vertikal verlaufendem Riß von Lehne zu Bein; unfachmännisch geklebt. Partiell wurmstichig. Verfärbungen im Furnier sowie der Politur.

H. 83 cm, H. Sitzfläche 47,2 cm.

Schätzpreis
340 €

947   Biedermeier-Tisch. Süddeutsch. Um 1830.

Kirschbaum auf Nadelholz furniert. Balusterförmige Sechskant-Mittelsäule auf ausgestelltem, vielfach geschwungenem Dreifuß. Die runde Tischplatte mit zentraler, sternförmiger Marketerie in verschiedenen einheimischen und exotischen Hölzern, umgeben von äußerst dekorativem, symmetrischen Maserholzfurnier. An der Tischkante eine dezente Marketerie in Dreiecksform, mit den zentralen Sternspitzen korrespondierend. Die Tischplatte unterseitig mit scharniertem Klappmechanismus. ...
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H. 73,4cm, D. 100 cm.

Schätzpreis
720 €

948   Kleine Biedermeier-Vitrine. Norddeutsch. Um 1840.

Mahagoni auf Nadelholz furniert. Eintüriger Korpus über querrechteckigem Grundriß. Die quaderförmigen Füße in eine leicht hervorkragende, an den Kanten abgerundete, einschübige Sockelzone übergehend. Die dreiseitige Tür- und Seitenverglasung dreifach gegliedert. Flacher Abschluß; das hervorkragende Kranzgesims schauseitig zu einem flachen Giebeldreieck ansteigend. Wappenförmige Messingschlüsselschilder, ein Schlüssel vorhanden. Eingerichte mit zwei Fachböden und verspiegelter ...
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H. 138 cm, B. 63 cm, T. 46 cm.

Schätzpreis
1.000 €
Zuschlag
1.700 €

949   Garnkorb. Deutsch. Wohl 19. Jh.

Hartholz, lasiert. Kelchförmiger, vertikal verstrebter Korpus auf drei geschwungenen Vierkantbeinen mit Stoffeinsatz zur Aufbewahrung von Strick- und Nähzeug.
Minimal gebrauchsspurig. Partiell wurmstichig. Stoff eventuell neu ergänzt.

H. 65 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

950   Raucherstuhl. Holland oder Deutschland. Spätes 19. Jh.

Eiche, dunkel gebeizt, geschnitzt und verleimt. Profiliert beschnitzte Beine mit stilisiertem Blüten- und Blattdekor. Die Sitzfläche vorderseitig gerundet, zur Rückenlehne beidseitig leicht eingezogen und mit dunkelbraunem Leder bezogen, Sprungfederkonstruktion. Oberhalb der durchbrochen gearbeiteten und mit Pfeifen- sowie Blattdekor reich beschnitzten Rückenlehne, ein hervorkragendes, querrechteckiges Scharnierdeckelkästchen zur Aufbewahrung von Raucherutensilien. Der Deckel mit ...
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H. 80,5 cm, Sitzfläche H. 48,5 cm.

Schätzpreis
360 €

951   Wandkonsole. Deutsch. 19. Jh.

Holz, geschnitzt und blattvergoldet. Vollplastischer, durchbrochen gearbeiteter Korpus mit asymmetrisch geschwungenem C-Voluten, Blüten- und Blattdekor. Flaches, dreiseitig geschweiftes Gesims. Verso zwei montierte Aufhängösen.
Die Vergoldung minimal berieben. Unterseite Gesims sowie Korpus bronziert, die Masse partiell rißspurig. Die Oberseite des Gesimses hell lasiert.

H. 26,5 cm, B. 32 cm, T. 19,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

952   Kaminschirm. Deutsch. Um 1900.

Buche, geschnitzt, mittelbraun gebeizt. Dreiteiliger, scharnierter Aufbau aus hochrechteckigen Standelementen auf Volutenfüßen, die Querverstrebungen und Zargen jeweils unregelmäßig geschweift, die oberen Abschlüsse mit bekrönendem asymetrischen Voluten- und Foliage-Dekor. Die unteren Bereiche mit Stoffeinspannung, die oberen mit Facettverglasung.
Stoffeinspannung stark gebrauchsspurig, mit Rissen und Fehlstellen. Holz partiell berieben und minimal bestoßen. Mittlere Bekrönung mit
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H. 148,5.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

953   Garderobenständer. Wohl Deutsch. 1930er Jahre.

Edelstahl, montiert. Vierfüßige Segmentbogen- Rundrohrkonstruktion mit Scheibennodus und rot gefasstem Schirmstandabschluß. Rundrohrschaft, am oberen Ende eine Doppelringkonstruktion mit vier C-förmig geschwungenen Haken, nach oben gerade auslaufend und mit farbig gefassten Kugelabschlüssen. Alternierend vier kleinere, geschwungene Haken an den Doppelring montiert, ebenfalls in Kugelabschlüssen endend. Stärker gebrauchsspurig. Schirmhalter-Ring fehlt. Eine Schraube fehlt. Kugelabschlüsse neu gefaßt.

H. 206 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
220 €

954   Salongarnitur im Stil des Klassizismus. Dresden. 1952.

Buche, geschnitzt, gefaßt, vergoldet und oberflächenpatiniert. 3-teilig, bestehend aus zwei Sesseln und einem Kanapee. Schauseitig gewölbt verlaufende Gestellrahmen auf vier konischen, kannelierten Beinen mit geschnitztem Blattdekor. Oberhalb in der Zarge jeweils eine Würfelform mit Rosettendekor, in einer kannelierten Pilasterform endend. Nach innen gebogte Armstützen mit stilisiertem Blattstabdekor. Die Armlehnen konkav geschwungen und an den Enden zu Voluten gerollt. Das Kanapee mit ...
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Kanapee H. 108,3 cm, H. Sitzfläche 47,5 cm, B. 126,5 cm, Stühle H. 98,3, H. Sitzfläche 47,5 cm, B. 60,5 cm.

Schätzpreis
1.200 €

955   Teppich. Sarugh-Mahal, Persien. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor mit altrosafarbenem Fond. Das Innenfeld mit einem zentralen Schwarzfond-Floralmedallion, welches von zahlreichen, fein geschwungenen und miteinander verbundenen floralen Ornamenten in Grün-, Blau-, Wollweiß- und Brauntönen sowie Schwarz umgeben ist. Die äußeren Umfassungen mit einer kleinen ornamentalen Musterung, die mittlere Bordüre mit floralem Rankenmuster. Der Farbverlauf leicht changierend. Flache, minimal verstärkte Kante, kurze Franzen in Wollweiß.
Unscheinbar gebrauchsspurig.

320 x 235 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
450 €

956   Kleine Brücke. Belutsch, Persien. Wohl um 1850.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Der Fond des Zentralfeldes in Brauntönen. Darauf zweireihig angeordnete, dunkelblau umrandete Achteckformen mit innenliegenden, vierfach geteilten Rechtecken in Brauntönen, Weiß und Rot. Außenbordüre mit hakenförmig besetztem Dreiecksmuster. Kante verstärkt. Kleine Fransenbordüre.
Altersbedingt gebrauchsspurig. An den Außenbordüren Schußfäden partiell aufgetrennt.

165 x 90 cm.

Schätzpreis
120 €

957   Wandteppich. Kasak. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Der Fond des Zentralfeldes in kräftigem Dunkelrot. Darauf zwei Reihen dunkelblaue Vierpaßreserven mit Blütenornamenten, alternierend mit drei Reihen stilisiertem Floral-, Tier- und Vasenmuster, vorrangig in Blau- und Grüntönen sowie Wollweiß. Umlaufende Bordüren mit verschiedenen geometrischen Mustern. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.

160 x 105 cm.

Schätzpreis
600 €

958   Großer Teppich. Heriz, Azerbaidjan. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle. Quadratische Form mit lachsrosafarbenem Fond und Herati Muster. Zentrales sechseckiges Feld, darin eine sich in zahlreiche ornamentale und geometrische Formen auflösende Sternform in dezenten Blau-, Sand- und Grüntönen. Das darunter liegende Rechteck, die Umfassungen sowie die Bordüre ebenfalls mit einer feinen ornamentalen Musterung. Flache Kanten und kurze Fransen in Wollweiß.
Unscheinbar gebrauchsspurig.

Ca. 340 x 280 cm.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
750 €

959   Seidenstickerei. Usbekistan. Wohl um 1900.

Wolle auf Baumwolle, mit Seide. Zentrales Feld mit zwei runden, aus floralen Ornamenten zusammengesetzten Blütenmedaillons in Gelb, Weiß, Grün und Schwarz auf kräftigem, roten Grund. In den Zwickeln Vasenmuster, die Ecken mit stilisiertem Voluten- und Blattdekor. Begrenzende Bordüren mit Floral- und Blattdekor in Weiß, Gelb, Schwarz und Grün. Die obere Randbordüre mit Aufhängung, die untere mit gelben Fransen.

220 x 160 cm.

Schätzpreis
220 €

960   Cicim. Schah Savan, Persien. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe aus vier zusammengenähten Teilstücken. Gedeckter Grundton. Verschiedenfarbige, schmale Streifen mit Mustern in verschiedenen Brauntönen, Weiß und Blau. Nähte aus blauem Garn. Flache Kante, kurze Fransen.
Vereinzelt ausgebessert. Rand minimal unregelmäßig.

170 x 150 cm.

Schätzpreis
180 €

961   Stickerei. Persien. Wohl um 1900.

Wolle auf Baumwolle, aus drei zusammengenähten Teilstücken, in leuchtenden Farben bestickt. Zentrales Blütenmedaillon, von stilisierten Figuren- und Tieren sowie Blüten- und Vasenmuster umgeben. Unterhalb durch Wellenbänder von figürlichen, religiösen Szenen abgetrennt. Obere Begrenzung mit Blütenband.
Partiell fleckspurig.

215 x 114 cm.

Schätzpreis
150 €

962   Kelim. Schah Savan, Persien. Wohl um 1900.

Wolle auf Wolle, mit Seide. Rostbrauner Fond. Zentrales ockerfarbenes, mit wollweißen Hakenornamenten eingefaßtes Rhombenmedaillon mit stilisierten Tier-, Blüten- sowie Hakenmotiven in gedeckten Grün-, Grau-, Blau-, Gelb- und Wollweißtönen. Das Medaillon in ein gezacktes Sechseckmedaillon, wiederum mit Tier- und Hakenmotiven, eingelassen. Die Zwickel des darunter liegenden wollweißen Rechtecks mit ähnlichen Motiven, in den Ecken zusätzliche Sechseckmedaillons. Umlaufende Bordüren mit verschiedenen geometrischen Mustern. Flache Kante. Kurze, unregelmäßige Fransen.

90 x 55 cm.

Schätzpreis
120 €

963   Kelim. Kaschkaie, Persien. Um 1930.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe aus zwei zusammengenähten Teilstücken. Verschiedenfarbige Streifen in warmem Rot, Orange, Schwarz, Wollweiß und Grüntönen mit flächig eingewebtem Zackenmuster. Die Farbverläufe der Zackenmuster changierend. Vereinzelt aufgenähte Wollblüten. Flacher Rand mit Resten einer Verstärkung.
Der Rand unscheinbar verzogen, vereinzelt minimal lochspurig.

195 x 145 cm.

Schätzpreis
220 €

964   Kelim. Schiraz, Persien. Um 1950.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Rechteckiges, lachsrosafarbenes Zentralfeld mit Zahnkante. Darin fünfreihig angeordnete, getreppte Rhombenmedaillons. Alternierende Farbfassung in Wollweiß mit Dunkelblau und Rot oder Hellblau mit Senfgelb. Umfassung umlaufend mit farbigem Rhombenfries auf wollweißfarbenem Grund. Die Bordüre mit getrepptem Rhombenmuster in Dunkelblau und Senfgelb. Flache Kante. Kurze Fransen in Wollweiß. Unscheinbar unregelmäßiger Farbverlauf.

165 x 130 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
240 €

965   Löwengabbeh. Persien. Ca. 1950.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Stilisierter Löwe in changierenden, warmen Gelbtönen auf tiefblauem Fond. Oberhalb sowie unterhalb des Löwen ein horizontal verlaufendes Rautendekor in Rot- Gelb- und Grüntönen. Außenbordüre mit Rautendekor in hellem Grün, Rot, Blau und Wollweiß. Zweifarbig verstärkte Kanten, Fransen in Wollweiß.

155 x 100 cm.

Schätzpreis
340 €

966   Kelim. Kaschkaie, Persien. Um 1960.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Zentrales Feld mit dunkelrotem Fond. Darin versetzt angeordnete Reihen mit Doppelhakenornamenten in leuchtendem Pink, Wollweiß, Petrol, Schwarz Dunkel- und Hellblau sowie Grün. Umlaufende Bordüre mit Dreiecksornamenten und Zackenfries in vielfältigen Farbabstufungen. Verstärkte, zweifarbige Kante. Kurze Fransen in Wollweiß und Orange.

250 x 150 cm.

Schätzpreis
260 €
Zuschlag
220 €

967   Kelim. Schah Savan, Persien. 20. Jh.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Sandfarbenes, gezacktes Medaillon auf schwarzem, mit weißem und roten Rhombenmuster dekoriertem Fond. Das Medaillon enthält zu Ovalornamenten angeordnete Dreiecke sowie ineinander gesetzte, teilweise gezackte Viereckformen in Hellblau, Rot und Dunkelblau. Das hellblaue Innenfeld mit aneinander gefügten Rhombenornamenten in Schwarz und Rot; der rote Fond mit einem Rhombenfries in Wollweiß. Kantenbegrenzung durch Streifen in verschiedenen Farben. Zweifarbig verstärkte Kanten. Verschieden lange Fransen an den Eckenkanten.

160 x 150 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
260 €

968   Kelim. Schiraz, Persien. 20. Jh.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Zentralfeld mit kräftig rotem Fond. Darin zwei rhombische Medaillons, aus verschiedenfarbigen gezackten Streifenornamenten in Gelb- und Blautönen, Grün und Wollweiß sowie kleinen umlaufenden Rhomben zusammengesetzt. Die Umfassung umlaufend mit Zackenfries in Dunkelblau und Wollweiß. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.

150 x 115cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

969   Große Kameltasche. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, lederumfaßt. Alle Oberseiten der Tasche flächig mit weiß umfasster Rautenmusterung in Orange, Weiß, Blau, Schwarz und Dunkelgrün. Die Unterseite gestreift gemustert. Die Längsseiten mit drei Lederriemen und Gürtelschließen. Die Seitenwandungen trapezförmig zulaufend, ebenfalls mit Lederriemen bzw. Schließe sowie mit kompakten, ledergenähten Handhaben.
Altersbedingt minimal berieben.

L. 97,5 cm.

Schätzpreis
220 €
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