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| AUKTION 30 | 03. Dezember 2011 |
Auktion 30
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835 Drei Fastenformen (gebogener Karpfen). Deutsch. 2. H. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Angenietete Ösen mit beweglichem Ring. Alle Formen mit einem Standfüßchen an der Schwanzflosse. Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig, eine Form mit Resten einer Vergoldung. Wandungen patiniert.
Fastenformen
Der Speiseplan der Klöster während der langen Fastenzeiten verbot Fleisch sowie tierische Fette und ließ nur Fische, Krebse oder Schnecken zu. Ästhetisch angerichtete Speisen sollten über den Mangel an Fleischspeisen
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L. max. 28 cm , L.max. 24,5 cm, L. max. 12 cm.
836 Zwei Fastenformen (Karpfen). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Angenietete Ösen mit beweglichem Ring. Formen mit einem Standfüßchen an der Schwanzflosse. Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Wandungen patiniert. Eine Form mit minimaler Rißspur.
L. 31,5 cm, L. 31 cm.
837 Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung patiniert und partiell unscheinbar farbspurig.
L. 27 cm.
838 Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung unscheinbar patiniert und mit zwei kleineren Löchlein.
L. 27 cm.
839 Fastenform (Flußkrebs). Wohl Süddeutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Geschwungene Form mit dem Relief eines Krebses. Glatter Sockel. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandung unscheinbar patiniert.
L. 27 cm.
840 Zwei kleine Fastenformen (Krebse). Christian Wagner Rein-Kupfer. Um 1910/ 1920.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Formen mit seitlich angenieteten Standfüßchen. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring. Beide Formen mit Prägemarke.
Verzinnung minimal berieben, minimal gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert. Eine Aufhängöse verbogen.
L. 16 cm.
841 Geleeform (Traube). Wohl Deutsch. 2. H. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale, am Ansatz leicht geschwungene Weintraubenform mit stilisiertem Blatt. Angenietete Öse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Wandung patiniert.
Fruchtformen
Blüten- und Fruchtmotive waren beliebte Formgeber für Süßspeisen aller Art. Hierbei spielten nicht nur dekorative oder inhaltliche Aspekte eine Rolle sondern auch die Symbolik einiger Früchte. So waren u.a. Kupferformen von Trauben und
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L. 27 cm.
842 Drei Geleeformen (Melone). Wohl Deutsch. 2. H. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale Formen mit gebördeltem Rand, längs gezackter oder gewellter Wandung. Die Sockel mit Zackenfries. Angenietete Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell überbronziert. Wandungen unscheinbar patiniert und altersspurig.
L. 27,5 cm, L. 26,5 cm, L. 22 cm.
843 Drei Geleeformen (Melone). 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandung zweier Formen stilisiert blütenförmig, eine Wandung längs gezackt. Sockel mit Zackenfries und angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben. Wandung unscheinbar patiniert und altersspurig.
L. 25 cm, L. 21,5 cm, L. 17 cm.
844 Zwei Geleeformen (Melonen). 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Ovale, je aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand, geschweift muschelförmiger Wandung und angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben und gebrauchsspurig. Die Wandungen patiniert und unscheinbar gedellt. Formen minimal rißspurig.
L. 33,5 cm, L. 29,5 cm.
845 Zwei Pastetenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, eine mit gebördeltem Rand. Hohe Wandungen in Form von Bastionen, die Sockel glatt. Die Rohrböden rund. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring sowie der Prägeziffer "61" auf dem Sockel.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Eine Form mit einer nachträglich eingelöteten Aufhängevorrichtung. Wandungen leichter patiniert und minimal gedellt. Eine Form mit minimalen Löchlein in der
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D. 14,5 cm, D. 14 cm.
846 Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf, Schweiz. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, flache Kranzformen, die Wandungen mit in Bögen eingesetzte Säulen, die Sockel glatt. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring. Eine Form auf dem Sockel mit der Firmenmarke "Forestier Fres. Genève" im Oval.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert und mit unscheinbaren Eindellungen. Eine Form minimal unregelmäßig.
D. 17 cm, D. 16,5 cm.
847 Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf, Schweiz. Spätes 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, mit hohen, getreppten und zinnenförmig profilierten Wandungen, die Sockel glatt. Formen mit Mittelrohr. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring, eine Form mit Stoffaufhängvorrichtung. Auf dem Sockel gemarkt. Firmenmarke "Forestier Fres. Genève" im Oval sowie "Forestier Fres. Tour de l'Île à Genève" mit der Formnummer "13".
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert. Eine Form minimal unregelmäßig und mit leichter eingedelltem Mittelrohr.
D. 15 cm, D. 13 cm.
848 Zwei Pastetenformen. Forestier Fres., Genf und wohl Benham & Froude, London. Spätes 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen, mit hohen, getreppten und zinnenförmigen Wandungen, die Sockel glatt. Eine Form mit Mittelrohr. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring, eine mit eingehängter Öse. Auf dem Sockel gemarkt. Firmenmarke Benham & Froude über der Prägeziffer "519" , verso die Werkstattmarke. Die zweite Form gemarkt "Forestier Fres. Genève" im Oval.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen patiniert.
D. 10,5 cm, D. 10 cm.
849 Drei kleine Pastetenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Korpi in Form von Krebs, Traube sowie einer Ovalform. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring, eine Form mit Aufhänglöchlein und der Formnummer "31".
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Die Wandungen leichter patiniert. Eine Innenwandung mit Resten einer roten Fassung.
L. 10,5 cm, L. 9,5 cm, L. 8,5 cm.
850 Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Form von Wirbelrosetten, der Sockel der kleineren Form gezackt. Ein Rohrboden geschlossen, der zweite mit Kreuzform. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert, die kleinere Form minimal rißspurig, die größere unscheinbar gedellt, innen mit Resten von Mörtel (?).
D. 31 cm, D. 25 cm.
851 Eine Gugelhupfform und eine Kuchenform. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand. Die Gugelhupfform mit achtfach gebuckelter Wandung. Beide Formen getreppt profiliert und mit gezacktem Sockel. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Die Wandungen leichter patiniert.
Gugelhupf D. 22,5 cm, Kuchenform D. 21,5 cm.
852 Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde, aus einem Stück getriebene Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Formen von Wirbelrosetten, die Sockel gezackt. Die Rohrböden mit Stern- und Kreuzform. Angenietete Aufhängösen mit beweglichem Ring.
Verzinnung berieben, partiell gebrauchsspurig, eine Form mit Resten einer Vergoldung. Wandungen leichter patiniert, eine Form mit minimalem Löchlein in der Wandung und unscheinbar gedellt.
D. 24,5 cm, D. 23 cm.
853 Zwei Gugelhupfformen. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Wandungen in Formen von Wirbelrosette und Stern, die Sockel profiliert. Rohrböden mit Sternformen. Angenietete Aufhängösen, eine mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leichter patiniert.
D. 25 cm, D. 23 cm.
854 Kleine Gugelhupfform mit Deckel. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Form mit gezackter Wandung. Das Mittelrohr angelötet. Flacher Deckel mit Aussparung zum Schließen der Form durch Drehen. Einfacher Henkel.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandung leichter patiniert. Deckel minimal rißspurig und mit kleineren Eindellungen.
D. 15 cm.
855 Vier kleine Süßspeisenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandungen mit Wirbelrosetten und gezackten Sockeln. Eine Form mit angelötetem Aufhängsteg, eine mit nachträglich geklebter Stoffaufhängung. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leicht berieben, partiell gebrauchsspurig und bei einer Form leicht unregelmäßig. Wandungen leicht patiniert, ein Rand minimal rißspurig.
Miniaturförmchen
Kleinere Förmchen dienten
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D. 11,5 cm, D. 12 cm, D. 9,5 cm, D. 9 cm.
856 Vier kleine Süßspeisenformen. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Runde Formen mit gebördeltem Rand. Die Wandungen mit Wirbelrosetten und gezackten Sockeln. Zwei Formen mit angelöteten Aufhängstegen, eine mit nachträglich eingelöteter Öse. Eine Form mit angenieteter Aufhängöse mit beweglichem Ring.
Verzinnung leichter berieben, partiell gebrauchsspurig. Wandungen leicht patiniert.
D. 12,5 cm, D. 10,3 cm, zwei Formen D. 9 cm.
857 Kleine Süßspeisenform (Schuh). 19. Jh.
Weißmetall, getrieben, innen verzinnt. Zwei, durch ein Scharnier verbundene Schuhformen, mithilfe mehrerer Verschlußvorrichtungen komplett aufklappbar. Für die vollplastische Ausformung einer Süßspeise.
Verzinnung minimal berieben, gebrauchsspurig. Die Wandung leicht korrodiert.
L. 14,5 cm.
858 Drei kleine Gefäße. 19. Jh.
Kupfer, getrieben, gehämmert und innen verzinnt. Konische Korpi auf angelöteten, konischen Standringen. Ein Gefäß mit Bügelhenkel, zwei mit seitlich angenieteten Handhaben. Die Ränder gebördelt. Die Wandungen teilweise reliefiert gearbeitet.
Innenwandungen stärker patiniert. Wandungen patiniert, partiell rißspurig. Eine Wandung leichter gedellt.
D. 15 cm, D. 14 cm, D. 10 cm.
859 Kühlwanne. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben und innen verzinnt. Ovale, gebauchte Form über glockenförmigem Standfuß mit mehrfach profilierter Sockelzone. An den Längsseiten angenietete, bewegliche Ringhandhaben.
Innenwandung minimal gebrauchsspurig, Wandung unscheinbar patiniert und partiell minimal gedellt.
H. 22 cm, B. 33 cm, L.40 cm.
860 Kühlwanne. Deutsch. 19. Jh.
Kupfer, getrieben und dunkelbraun patiniert. Ovale, gebauchte Form über glockenförmigem Standfuß mit mehrfach profilierter Sockelzone. An den Längsseiten angenietete, bewegliche Ringhandhaben.
Innenwandung leichter gebrauchsspurig, Wandung partiell minimal gedellt und partiell klebebandspurig.
H. 23,3 cm, B. 34 cm, L. 44 cm.
865 Große Breitrandplatte. Deutsch. Um 1699.
Zinn. Flach gemuldete Form mit breiter Fahne und gebördeltem Rand, sogen. "Kardinalshut". Spiegel zum Zentrum leicht ansteigend. Gravur auf der Fahne "M.F.W. 1699". Auf der Fahne mit Stadt- und Meistermarke, Traube in einer Schildform sowie Vogel auf Zweig mit den Initialen "E.K." (nicht aufgelöst).
Altersbedingt gebrauchsspurig. Minimale Eindellungen, Fahne leichter rißspurig.
D. 35 cm.
866 Großer Teller. Carl Friedrich Loth, Plauen. 2. H. 18. Jh.
Zinn. Flach gemuldete Form mit hochgezogener, flacher Fahne. Am Boden mit Stadtmarke, dem zweifachen Meisterzeichen sowie der Marke "Loth".
Leichte Eindellungen, im Spiegel mit stärkeren Kratzspuren. Partiell unscheinbare Masserisse.
Vgl. Erwin Hintze "Sächsische Zinngießer", Lfde. Nr. 1110.
D. 38,5 cm.
867 Salzmeste. Johann Leonhard Braun, Erlangen. 1. H. 19. Jh.
Zinn. Leicht konischer Korpus. Flacher Scharnierklappdeckel und geschweift geschnittene Aufhängevorrichtung. Die Wandung mit umlaufendem Weinlaubfries, auf dem Deckel eine reliefierte Akanthusrosette. Im Boden die vereinigte Stadt- und Meistermarke sowie die zweifache Meistermarke.
Altersbedingt leichter gebrauchsspurig, Deckel verzogen.
Vgl. Erwin Hintze "Süddeutsche Zinngießer II", Lfde. Nr. 780.
H. 19 cm, D. max. 14 cm.
868 Zwei Deckelkannen. Carl Gottlob Friedrich Bennewitz, Zschopau. Um 1833.
Zinn. Zylindrische Korpi mit geschwungenem Ausguß und eckig gebrochenem Henkel. Mündungsrand konkav zulaufend. Haubendeckel mit stilisierter Zapfenbekrönung. Schauseitig monogrammiert und datiert "JW 1833". Monogramm von geflecheltem Palmettendekor gerahmt. Deckel der großen Kanne innenseitig mit rundem Flecheldekor. Beide Kannen auf der Innenseite der Wandung am Boden gemarkt. Große Kanne mit zweifacher Stadtmarke Zschopau sowie einer Monogramm-Marke Carl Gottlob Friedrich Bennewitz.
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H. 23,5 cm, H. 14,5 cm.
869 Schnabelstitze. Nürnberg. Mitte 19. Jh.
Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Bandhenkel und flacher Deckel mit einfacher Daumenrast. Einfach geschweifter Ausguß, durch eine unregelmäßig geflechelte Linie betont. Wandung an Stand und Mündung sowie am Deckel durch einfach gravierte Linien betont. Henkel mit kleiner Marke mit dem Jungfrauenadler (partiell verschlagen).
Altersbedingte Gebrauchsspuren und Eindellungen. Ausguß minimal verzogen.
H. 25,5 cm.
870 Schnabelstitze. Meister "B.G."., wohl Süddeutsch. Um 1862.
Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Bandhenkel und flacher Deckel mit einfacher, leicht profilierter Daumenrast. Geschweifter Ausguß, durch eine geflechelte Linie betont. Wandung flächig mit geflecheltem und graviertem Blütenrankendekor. Schauseitig monogrammiert und datiert "G.K. Gsänger 1862". Deckel durch gezackt gravierte Linien und eine stilisierte Blüte betont. Meistermarke "BG" im Boden (verschlagen).
Altersbedingte Gebrauchsspuren.
H. 25 cm.
871 Schnabelstitze. Johann Leonhard Wellhöfer, Erlangen. 1865.
Zinn. Konischer Korpus auf ausschwingendem Rundstand. Am Ansatz getreppter Bandhenkel. Flacher Deckel mit pokalförmiger Daumenrast. Geschweifter Ausguß. Wandung mit Gravur- und Flecheldekor. Schauseitig eine von zwei Blumen flankierte Kartusche. Darin monogrammiert und datiert "A.M.R. 1805". Stand und Mündung durch geflecheltes Wellendekor betont. Im Boden die vereinigte Stadt- und Meistermarke.
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Minimale Eindellung der Wandung.
Vgl. Erwin Hintze "Süddeutsche Zinngießer II", Lfde. Nr. 785.
H. 27 cm.
872 Große Schnabelstitze. Deutsch. 19. Jh.
Zinn. Konischer Korpus, mittig durch eine schmale Wulst gegliedert. Auf profiliertem, ansteigenden Rundstand. Bandhenkel und Haubendeckel mit einfacher Daumenrast. Der Deckel mit einem hohen, mehrfach kugelförmig profilierten Knauf. Kräftig geschweifter und profilierter Ausguß. Die Wandung sowie der Deckel durch einfaches Rillendekor betont. Am Boden mit dem zweifach gekrönten Doppeladler, Zepter und Reichsapfel gemarkt.
Gebrauchsspurig.
H. 31,5 cm.
873 Zwei Kannen. Deutsch. 19. Jh.
Zinn. Glockenförmig gebauchte Korpi über Rundstand. Die Schultern stark eingezogen, zu den Mündungsrändern ausschwingend. Geschwungene Dreiecksausgüsse, flache und schmale Bandhenkel. Haubendeckel mit stilisiertem Zapfenknauf. Fuß, Korpus und Deckel mit Perlfries, die Wandung mit umlaufend reliefiertem Figur- und Floraldekorband. Im Boden Engelsmarken für Blockzinn (nicht aufgelöst).
Altersbedingt gebrauchsspurig, partiell unscheinbar gedellt. Korpus einer Kanne minimal geneigt.
H. 26,7 cm, H. 21,2 cm.
874 Walzenkrug. Wohl Deutsch. Wohl 19. Jh.
Keramik, rötlicher Scherben, hellblau glasiert. Walzenförmiger Korpus mit Bandhenkel, am Fuß eine Zinnmontierung. Montierter flacher Zinndeckel mit pokalförmiger Daumenrast und mit dem Monogramm "E.M.c.K.". Die Wandung ursprünglich farbig gefaßt. Der Boden mit einem Ritzzeichen (?).
Partiell gebrauchsspurig.
H. 24,3 cm.
875 Teilkernstück. Wiedemann, Regensburg. Wohl um 1930.
Zinn, 2-teilig, bestehend aus Teekanne und Zuckerdose. Flache, balusterförmige Korpi, zu den eingezogenen Mündungsrändern zylindrisch auslaufend. Rundstand mit kurzem, konkaven Schaft. Die flachen Deckel mit einem flachen, schwarz gefaßten Holzknauf, eine Zinnscheibe einfassend. Die Teekanne mit zylindrischem Ausguß und hochgezogenem, winkelig geschweiftem Bandhenkel. Dieser partiell aus isolierendem, schwarz gefaßten Holz. Die Böden mit der Engel- sowie der zweifachen Firmenmarke.
Unscheinbar gebrauchsspurig.
Kanne H. 11,2 cm, Zuckerdose H. 7,8 cm.
Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit vier, die Wandung unterteilenden, geschweiften Zierstegen. Die Mündung gebaucht ausladend. Der Boden leicht nach außen gewölbt.
Altersbedingt gebrauchsspurig und patiniert.
H. 8,5 cm.
Messing, getrieben. Bestehend aus zwei einflammigen sowie einem dreiflammigen Leuchter. Kleine Balusterschäfte mit konischen Kerzenhaltern und flachen Tropfschalen über vierpassig geschweiften Platten. Die Schäfte der einflammigen Leuchter in einen U-förmigen Steg eingesetzt, die Kerzenhalter des dreiflammigen Leuchters auf den waagerecht verlaufenden Stegabschnitten. Ungemarkt.
Partiell gebrauchsspurig.
H. 9,5 cm.
878 Deckeldose. Albert Kahlbrandt, Hamburg Altona. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
Albert Kahlbrandt 1878 Hamburg – 1961 ebenda
Weißmetall, getrieben und punziert. Zylindrischer Korpus. Haubenförmiger Deckel, um den Knauf sternförmig gekniffen und mit einem montierten, hohen Ornamentknauf. Die Wandung des Korpus' mit umlaufend punktförmig getriebenem Dekor. Am Boden die Prägemarke "Kahlbrandt Hamburg".
Wandung unscheinbar beschlagen.
H. 12,5 cm, D. 14 cm.
879 Teekanne mit Stövchen. Fa. Schaefer. Deutsch. Mitte 20. Jh.
Weißmetall, verkupfert, gepreßt, gebürstet und gepunzt. Zylindrischer Korpus mit röhrenförmigem Ausguß und zwei angelöteten Ösen mit beweglicher Handhabe. Diese mit zylindrischem Isolierschutz aus dunkel gebeiztem Holz. Flacher, eingelassener Deckel ebenfalls mit konischem Holzknauf. Wandung und Deckel umlaufend mit gestricheltem Dekor. Das Stövchen mit drei gewinkelten, schwarz gefaßten Vierkantstäben, am Boden mittig zusammenlaufend. Darauf eine zylindrische Tülle. Die Kanne am
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H. (mit Stövchen) 15,7 cm, D. max. 17 cm.
890 Kopf eines Bodhisattva Avalokiteshvara. Khmer, Kambodscha. 12. Jh.
Grau-gelblicher Sandstein, patiniert. Schauseitig vollplastisch ausgearbeiteter Kopf mit Halsansatz. Verso abgeflacht. Darstellung mit langen Ohrläppchen, dem Zeichen der Weltentsagung. In sich ruhende, breite Gesichtszüge mit geschlossenen Augen. Die schmalen Augenbrauen zur Nasenwurzel abfallend, die feingliedrige Nase zur Nasenspitze leicht abgeflacht. Gerade verlaufende, voller Lippen, die Mundwinkel mit einem feinen Lächeln. Bekrönung mit Jata Mukuta, einer zylindrisch geformten
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H. ca. 27 cm , B. ca. 12 cm, T. ca. 11,5 cm (Angaben ohne Sockel).
891 Sitzender Buddha. Laos. Wohl um 1800.
Bronze, gegossen. Im Dhyana Asana sitzender Buddha auf profiliertem Sockel. Die Hände verweilen in der Geste der Meditation (Dhyana Mudra). Das Gewand die linke Schulter verhüllend, darüber eine Borte. Der Kopf mit kleinen, reliefiert gearbeiteten Haarlocken und einer flammenartigen Bekrönung. In sich ruhende, einfach gearbeitete Gesichtszüge mit einem feinen Lächeln. Darstellung mit langen Ohrläppchen, dem Zeichen der Weltentsagung.
Oberflächenpatiniert und minimal korrosionsspurig, die Spitze der Bekrönung nicht vollständig ausgearbeitet. Am Sockel unscheinbar rißspurig.
H. 23,7 cm.
892 Stehender Bettelmönch. Burma. Um 1910.
Teakholz, vollplastisch geschnitzt. Partiell ocker- und gelbfarben gefaßt. Stehender Bettelmönch auf reliefiertem Lotussockel, die Füße eng beieinander, in beiden Händen ein Gefäß haltend. Das Gewand ist leicht geschwungen und parallel gefältelt, über der linken Schulter ein Überwurf. Der Kopf ist mit einer Stirnbekrönung sowie einem Haarknoten, einer Ushnisha versehen. Fein lächelnde Gesichtszüge, die Augen gesenkt.
Auf einen schwarz gefaßten, profilierten Sockel neu
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H. 106 cm.
893 Amulettspiegel. China. Wohl Qing-Dynastie (1644 bis 1911). Spätes 19. Jh.
Bronze, schwarzbraun patiniert. Runde, flache Scheibe mit profiliertem Rand. Rückseite mit Reliefdekor in Form einer Münze.
Spiegelfläche stärker berieben. Minimale Korrosionsspuren.
Die unregelmäßige Oberfläche des Spiegels belegt eine ausschließlich symbolische Verwendung als Amulett. Das Dekor der Rückseite imitiert chinesische Münztypen des 7. bis 13. Jhs., die ebenfalls als Amulette fungierten und so den Charakter des vorliegenden Objekts betonen.
D. 10 cm.
894 Flacher Tisch. China. Um 1900.
Teakholz, rötlichbraun gebeizt. Quadratische Platte, geschweifte und beschnitzte Zargen, kurze, geschweifte Vierkantbeine.
Restaurierter Zustand. Eine Zarge wohl ergänzt, die übrigen zum Teil mit fachgerecht ausgeführten Ergänzungen. Tischplatte mit restauriertem Schwundriß. Insgesamt jedoch stimmiger Eindruck.
H. 28,5 cm, B. 70 cm, T. 70 cm.
895 Flacher Tisch. China. Um 1900.
Teakholz, rötlichbraun gebeizt. Quadratische Tischplatte auf zylindrischen Beinen. Geschweifte Zargen, darunter Querstreben aus geschweiften Rundhölzern.
Platte mit restaurierten Trockenrissen. Zargen teilweise wohl ergänzt.
H. 30 cm, B. 67 cm, T. 67 cm.
896 Unbekannter japanischer Künstler, Chinesisches Fest. 1920.
Aquarell und Gouache über Silberstift auf Papier, auf Pappe aufgezogen. Im Medium signiert u.re.
Blatt etwas angeschmutzt und knickspurig. Am Rand gestaucht und berieben, Ecken stärker. Größere Papierergänzung u.re.
109 x 60 cm.
Holzschnitte (5) und Farbholzschnitte (3). Eine Arbeit von Ando Hiroshige sowie unbekannte Künstler. Die Blätter vereinzelt etwas fleckig und mit leichten Randmängeln.
Bl. mind. 19,5 x 21,5 cm bis max. 26 x 38 cm.
905 Pendule. Beaucourt bei Paris, Frankreich. Um 1850/ 1860.
Porzellan, glasiert. Bikonkaver Korpus über ausladendem querovalen und rocaillegearbeiteten Stand. Die Kanten durchbrochen und in stilisierten Blattformen reliefiert gearbeitet. Bekrönung mit einem großen, stilisierten Blatt. Die Wandung schauseitig mit üppigem, vollplastischen Blütendekor; auf dem Stand ein Bukett in reichen polychromen Aufglasurfarben staffiert. Schauseitig und verso partiell goldgehöht. Emailliertes Zifferblatt mit ornamental gearbeiteten Messingzeigern. Römische
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H. 34 cm.
906 Tischuhr mit Glassturz. Ernst Höhmann, Bonn. 2. H. 19. Jh.
Rotguß, bronziert, Porzellan. Querrechteckiger Korpus über vier Rocaillefüßen. Über dem Sockel ein Säulenaufbau mit trommelförmigem Werksgehäuse. Darüber eine flache Zylinderform mit bekrönender Haube und Pinienzapfenabschluss, seitlich vollplastische C-Voluten. Der Sockel mit reichem, stilisierten Blatt- und Volutendekor, das reliefierte Werksgehäuse flankiert von zwei Füllhörnern sowie vier Blütenschalen. Plastisches, als Frauenkopf ausgearbeitetes Pendel. Vorderseite des
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H. (ohne Sockel) 45 cm, Sockel H. 6 cm, B. 36,5, T. 20 cm, Glassturz H. 45 cm.
907 Barockes Spielbrett. Wohl Sachsen. 2. H. 18. Jh.
Nussbaum auf Nadelholz (?) furniert, Messing. Quadratischer Korpus mit bündig schließendem Scharnierdeckel. Außen die Spielfelder für Schach und Mühle, innen für Backgammon. Die äußeren Spielfelder leicht vertieft gearbeitet, die inneren stärker vertieft und zum Spielfeldrand konkav ansteigend. Die Spielfelder sowie die Umrahmungen mit äußerst feiner Marketerie in Nussbaum, Pflaume und exotischen Hölzern, u.a. vermutlich Amaranth; partiell Maserholz. Fadenintarsien wohl Ahorn. In
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13 x 45,5 x 45,5 cm.
908 Faltfächer. Wohl Frankreich. Spätes 18. Jh.
Elfenbein, geschnitzt. Papier, polychrom gefaßt und vergoldet. Säulenförmige Stäbe. Deckstäbe jeweils reliefiert ausgeführt. Geschlossen ergeben alle Stäbe reliefierte Figurendarstellungen mit Resten einer polychromen Fassung. Fächerblatt schauseitig sowie verso mit feiner Watteaumalerei und Randbordüre in Gouache, Gold sowie Resten von Perlmuttsplittern versehen. Verso benummert. Fächerende ist in Form einer Beerenfrucht gestaltet. Öffnung im 3/8 Kreis.
Papier knickspurig und
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H. 26,0 cm.
909 Kleines Reise-Schreibzeug. Wohl Deutsch. 18. Jh.
Messing, getrieben. Querovaler Korpus mit zwei Rundöffnungen. In diese ein zylindrisches Tintengefäß sowie ein Sandstreuer eingesetzt. Der Deckel des Tintengefäßes mit Korkstopfen. Über den Öffnungen ein doppelter Deckel, der mittig mithilfe einer kleiner Flügelschraube befestigt wird. Wandung und Deckel mit reliefiertem Blütendekor, die Kanten und Umrahmungen mit Flecheldekor. Ungemarkt.
Unscheinbar gebrauchsspurig, Innenwandungen korrosionsspurig.
Prov.: Sammlung Gisela und Hans-Peter Schulz, Leipzig.
H. 4 cm B. 6,5 cm, T. 4 cm.
910 Lackdose. Wohl Stobwasser, Braunschweig. 1. Viertel 19. Jh.
Papiermaché, schwarz lackiert sowie Messingmontierung, feuervergoldet. Runde
flache Form, die Wandung leicht gekehlt. Flacher, zylindrischer Deckel mit einer äußerst filigran ausgeführten, polychrom staffierten Malerei einer ländlichen Poussage mit wartendem Pferdegespann. Der Rand des Deckels mit umlaufender, feuervergoldeter Messingmontierung. Diese mit schmalem Reliefdekorband. Innenseitig am Boden rot bezeichnet (nicht aufgelöst) sowie mit einer Ziffer versehen.
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D. 9 cm.
911 Großes Tablett. Deutsch. Um 1830.
Weißmetall, lackiert. Querovale Form mit hochgezogener, gebördelter Fahne. An den Seiten grazile, querrechteckige Messinggriffe mit stilisiertem Reliefblattdekor; an der Randinnenseite in Form von querrechteckigen Kartuschen montiert. Eine Kartusche mittig mit floralem Dekor, die zweite mit Rosettenornamenten. Im Spiegel eine querovale Reserve mit der Darstellung einer Palaisanlage in Sepiamalerei.
Innenseite und Boden stärker berieben, ein Griff gelockert. Griffe alt umgebaut, Reliefdekor einer Kartusche fehlt.
D. max. 86 cm.
912 Opernglas. Straßburg. 19. Jh.
Messing und Perlmutt. Zylindrisches Doppelrohr, mittig mit Messingzylinder und Perlmuttdrehrad zum Einstellen der Vergrößerung. Die Wandung mit schmalem, floralen Reliefdekorband, umgeben von eingelegtem Perlmutt. Geschweifte, mit Scharniergelenk verbundene Perlmutthandhabe. Auf den Binokularen mit der Bezeichnung "Diebolt Ing. Opt. de L'Académie à Strasbourg". Im originalen Lederetui.
Unscheinbar gebrauchsspurig. Das Glas mit minimalen, schwarzen Einschlüssen. Handhabe mit minimaler Einkerbung. Etui stärker gebrauchsspurig.
B. 11 cm.
914 Rebekka und Elieser am Brunnen. Wohl Ende 19. Jh.
Schwarzdruck auf Weißglas, partiell farbig staffiert. Unsigniert. In schmaler Metalleinfassung.
Partiell leicht fleckig und berieben. Einfassung korrodiert.
18 x 33,5 cm.
915 Säulenofen. L. Lange & Co. Svendborg Dänemark. Um 1905.
Gußeisen. Zylinderförmiger, dreigeteilter Korpus auf einer glockenförmigen Basis mit vier geschweiften Volutenfüßen. Abschließende Gitterbekrönung. Basis mit reliefiertem, flächig geschuppten Blattornament. Umlaufendes, schmales Mäanderfries im mittleren und oberen Segment. In der Basis Tür für Aschenschoß. Mittig Schürtür mit Lüftungsschraube und ornamentalem Sichtdurchbruch aus Glimmer. Oberhalb Tür zur Befüllung mit Brennmaterial. Ausgemauerter Innenraum. Rückseitig Rohr in
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H. 145,5 cm, D. ca. 40 cm, B. 42,5 cm, T. 45 cm.
916 Große Petroleum-Deckenlampe. Meissen. Um 1860/ 1880.
Balusterförmiger Korpus mit eingestecktem Ölgefäß aus glasiertem Porzellan mit Streublümchendekor in polychromer Aufglasurmalerei, pilzdachförmiger Lampenschirm aus weißem Opalglas, Brenner mit farblosem Glaszylinder. Vom Korpus ausgehend drei geschweifte, floral gearbeitete Messingarme mit drei durchbrochen gearbeitete Doppel-Kettenelementen, durchbrochen gearbeiteter, rosettenförmiger Messingabschluß. Kugelförmiger Pendelzug aus Messing.
Lampenkorpus und Ölbehälter mit Schwertermarke in Unterglasurblau, Ölbehälter mit geritzter Formnr. H 1901.
Messing patiniert.
H. 115 cm bis max. 135 cm.
920 Großer Profilrahmen. Wohl Deutsch. 19. Jh.
Holz, geschnitzt und vergoldet. Sichtleiste mit stilisiertem Akanthusblattstab, profiliert ansteigende Dekorzone mit Hohlkehlenabschluß.
Vergoldung minimal berieben, unscheinbarer Kantenabrieb, unscheinbar wurmstichig.
Ra. 172,5 x 96,5 cm, Fa. 156,7 x 81,6 cm, Profil 7,8 x 6,0 cm.
921 Ovaler historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, masseverziert und vergoldet. Sichtleiste mit Kugelfries und Halbrundstab. Quergeriffelte Kehle mit ansteigender Dekorleiste. Diese mit umlaufendem, gedrehten Band- und Kugelfriesdekor. Bekrönung mit zueinander ausgerichteten C-Voluten, kleine Fleurons umschließend. Zu beiden Seiten der Reserve Blütenbouquets. Am unteren Leistenrand zentrales Bandschleifendekor mit Blütenbouquets.
Leichter Abrieb. Masse partiell rissig. Rand minimal bestoßen. Materialverlust im Bereich des Kugelfrieses der Sichtleiste. Verso unscheinbar wurmstichig.
Ra. D. 83,5 x 71 cm, Falz 64 x 55 cm, Profil max. 7,2 x 12,7 cm.
922 Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, geschnitzt und bronziert. Sichtleiste umlaufend mit stilisierter Blattkymation. Schmale Hohlkehle; Dekorleiste ansteigend, geschweift und mit zentral sowie an den Ecken angeordneten Floralmedaillons. Mit einer Hohlkehle ausschwingend und in einem Eierstabfries mündend.
Unscheinbarer Abrieb.
Ra. 123 x 92,7 cm, Falz 99 x 68,9 cm, Profil 11,7 x 7,6 cm.
923 Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, masseverziert, vergoldet und versilbert. Gekehlte Sichtleiste mit anschließendem Kugelfries. Dekorzone ansteigend und mit eichblattumwundenem Perlstabdekor. Zum Abschluß leicht abfallend und mit durchbrochen gearbeitetem C-Volutendekor. Mittig an jeder Seite kleine, stegförmige Reserve. Abschluß mit Astragal.
Oberfläche leicht berieben. Masserisse in den Ecken; partieller Materialverlust.
Ra. 109 x 90 cm, Falz 85,5 x 66,5 cm, Profil 11,7 x 6,5 cm.
924 Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, masseverziert und vergoldet, teilweise versilbert. Profilierte Leiste mit Eckmedaillons mit Volutendekor. Sichtprofil profiliert; Hohlkehle fein quergeriffelt; Dekorleiste mit umlaufender Lorbeerkymation. Abschluß mit umlaufend spiralig gedrehtem Profil.
Größere Bestoßung an Eckmedaillons; leicht rissig. Goldauflage partiell berieben. Fehlstellen teilweise überbronziert.
Ra. 107,2 x 74 cm, Falz 86 x 53,2 cm, Profil 10,4 x 8 cm.
925 Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, masseverziert und bronziert. Profilierte Sichtleiste mit Flecheldekor. Stark ansteigende Kehle mit leicht geschwungenem, profilierten, sowie kreuzweise mit Bändern umschlungenen Wulst. In den Ecken und zentral an den Seiten reliefiertes Muscheldekor mit Blattvoluten und Fleurons. Stark abfallende Hohlkehle als Abschluß.
Ursprünglich vergoldet. Leichter berieben und minimal rissig. In den Ecken stärker rißspurig.
Ra. 102 x 81,5 cm, Falz 79,2 x 59,0 cm, Profil 11,1 x 8,1 cm.
926 Großer historistischer Rahmen. 19. Jh.
Holz, geschnitzt und masseverziert. Sichtprofil mit rotem Samtbezug. Dekorzone unterteilt in einen ansteigenden und stark abfallenden Viertelrundstab mit umlaufendem, stilisierten Volutendekor sowie in einen flachen, durchbrochen gearbeiteten Abschluß mit volutiertem Blattdekor und kleinen Kugelfriesen. Partiell geschwärzt.
Minimaler Abrieb. Ecken mit kleineren Bestoßungen und Masseverlusten.
Ra. 92 x 82,5cm, Falz 66,5 x 56cm, Profil 8,3 x 4,5 cm.
927 Großer historistischer Rahmen. Spätes 19. Jh.
Holz, masseverziert und vergoldet. Sichtleiste umlaufend mit stilisiertem Floraldekor. Dekorleiste stark ansteigend und mit einem Drehstab abschließend. An den Ecken sowie mittig jeweils eine C-Volute, umgeben von stilisiertem Blatt- und Fleurondekor, sowie von weiteren C-Voluten.
Oberfläche partiell rissig und berieben. Stärkere Masserisse in den Ecken. Minimaler Masseverlust.
Ra. 98 x 76 cm, Falz 74 x 52 cm, Profil 8,7 x 11,5 cm.
928 Biedermeier-Rahmen. Wohl Deutsch. 1840/ 1860.
Holz, geschnitzt und masseverziert. Sichtleiste umlaufend mit stilisiertem Bogenfries. Dekorleiste flach ansteigend und mit geschweifter Abschlußkante. Zentral sowie an den Ecken angeordnetem stilisierten Blütenzweig- und Volutendekor.
Vergoldung stärker berieben, mit unscheinbarem Materialverlust, partiell bolussichtig. Kartuschen unscheinbar rißspurig.
Ra.70,0 x 64,2 cm, Falz 59,7 x 35,6 cm, Profil 4,9 x 3,0 cm.
929 Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, schellackpolierte Silberauflage, partiell vergoldet. Sichtleiste in Hohlkehlenform, die Dekorzone flach ansteigend, ein flaches Wulstprofil als Abschluß.
Vergoldung partiell berieben und kratzspurig. Die Ecken minimal bestoßen, partiell mit minimalem Masseverlust, teilweise restauriert. Die Gehrungen unscheinbar verzogen. Verso unscheinbar wurmstichig.
Ra. 75,7 x 56,5 cm, Falz 67,8 x 48,4 cm, Profil 3,8 x 2,6 cm.
930 Kleine Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, schellackpolierte Silberauflage. Leicht profilierte Hohlkehlenleiste.
Oberfläche berieben und leichter fleckspurig. Kanten minimal bestoßen. Verso unscheinbar wurmstichig.
Ra. 24,4 x 31 cm, Falz 19,9 x 26,4 cm, Profil 1,9 x 1,7 cm.
931 Kleine Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, schellackpolierte Silberauflage. Leicht profilierte Hohlkehlenleiste.
Oberfläche stärker berieben und minimal druckspurig. Eine Gehrung mit Klebespuren. Verso unscheinbar wurmstichig.
Ra. 34 x 28,5 cm, Falz 29,2 x 23,9 cm, Profil 1,9 x 2,1 cm.
933 Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, schellackpolierte Silberauflage, partiell mattiert. Hohlkehlenleiste.
Oberfläche minimal berieben und leichter fleckspurig. Kanten und Ecken mit minimalem Materialverlust, bronziert. Rückseitig unscheinbar wurmstichig.
Ra. 43,0 x 59,2 cm, Falz 36,4 x 49,4 cm, Profil 3,1 x 2,1cm.
934 Breite Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, schellackpolierte Auflage, partiell mattiert. Hohlkehlenleiste.
Oberfläche unscheinbar berieben. Minimale Bestoßungen, partiell bronziert. Rückseitig unscheinbar wurmstichig.
Ra. 77,5 x 62,5 cm, Falz 67,2 x 52,2 cm, Profil 5 x 3,1 cm.
935 Schmale Berliner Leiste. Deutsch. 20. Jh.
Holz, schellackpolierte Silberauflage. Schmale, flache Hohlkehlenleiste.
Oberfläche partiell berieben und unscheinbar bestoßen. Verso minimaler Materialverlust und unscheinbar rißspurig.
Ra. 69,3 x 75 cm, Falz 66,3 x 71,9 cm, Profil 1,1 x 1,2 cm.
936 Historistischer Rahmen. 19. / 20. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Montierte Sichtleiste mit einem stilisierten Blattstabdekor. Die Dekorzone getreppt und leicht geschwungen ansteigend, die montierte Dekorleiste mit der Variation eines Eierstabs. Flacher Abschluß.
Vergoldung partiell berieben. Die Gehrungen einer Seite verzogen. Minimale Bestoßungen mit unscheinbarem Materialverlust. Verso an einer Seite etwas stärkerer Masseverlust, partiell klebespurig.
Ra. 84,2 x 61,2 cm, Falz 44,3 x 68,7 cm, Profil 7,2 x 6,9 cm.
937 Art Déco-Rahmen. Wohl Deutsch. Um 1910.
Holz, geschnitzt und masseverziert, farbig gefaßt und partiell vergoldet. Die Sichtleiste mit einem Tropfendekorfries sowie mit einem schmalen Wulstprofil. Flache, leicht gewölbte Dekorleiste, flächig mit streng angeordnetem, stilisierten Blattdekor sowie schräg verlaufenden Dekorbändern. Der Abschluß mit einem schmalen Wulstprofil sowie einem schmalen Tropfendekorfries.
Zwei Ecken stärker bestoßen und mit Masseverlust.
Ra. 50,3 x 96,3 cm, Falz 36,4 x 82,3 cm, Profil 6,6 x 1,8 cm.
938 Prunkrahmen. 2. H. 19. Jh.
Holz, geschnitzt, masseverziert und vergoldet. Flache Sichtleiste, leicht ansteigende und gekörnte Dekorzone. Mit reichem Blätterwerk und kugelförmigem Dekor verziertes Wulstprofil.
Partiell unscheinbar bestoßen und berieben.
Passend zu Kat.Nr. 17, Kövesy, Johan, Ländliche Idylle.
Ra. 70,5 x 87 cm, Falz ca. 56 x 39 cm, Profil 6,7 x 14,5 cm.
945 Klassizistischer Aufsatzsekretär. Sachsen oder Berlin. Um 1805.
Mahagoni auf Nadelholz furniert, partiell gebeizt. Dreiteiliger, aus Unterbau, Zylinder und Aufsatz zusammengesetzter, hochrechteckiger Aufbau auf konischen Vierkantbeinen. Dreischübiger Kommodenunterbau. Jeder Schub mit zwei Messingknäufen und mittig einem Schloß mit wappenförmigen Schlüsselschildern aus Perlmutt. Der Zylinder mit zwei Knäufen. Das Eingerichte bestehend aus einer ausziehbaren, materialbespannten Schreibplatte sowie einer zentralen Ablage mit Rouleau, flankiert von je
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H. 209,5cm, B. 109 cm, T. 65 cm.
946 Paar Biedermeierstühle. Norddeutsch. Um 1835.
Mahagoni auf Nadelholz furniert. Seitenrahmenkonstruktion mit geschwungenen, konischen Vierkantbeinen. Leicht gebogenes Schulterbrett. Gefächerte Mittelsprossen mit zentralem Achteckfeld. In Schulterbrett und Mittelsprosse Fadenintarsien in Ahorn.
Furnier partiell bestoßen, am Schulterbrett vereinzelt mit Materialverlust. Polsterung erneuert. Ein Stuhl mit vertikal verlaufendem Riß von Lehne zu Bein; unfachmännisch geklebt. Partiell wurmstichig. Verfärbungen im Furnier sowie der Politur.
H. 83 cm, H. Sitzfläche 47,2 cm.
947 Biedermeier-Tisch. Süddeutsch. Um 1830.
Kirschbaum auf Nadelholz furniert. Balusterförmige Sechskant-Mittelsäule auf ausgestelltem, vielfach geschwungenem Dreifuß. Die runde Tischplatte mit zentraler, sternförmiger Marketerie in verschiedenen einheimischen und exotischen Hölzern, umgeben von äußerst dekorativem, symmetrischen Maserholzfurnier. An der Tischkante eine dezente Marketerie in Dreiecksform, mit den zentralen Sternspitzen korrespondierend. Die Tischplatte unterseitig mit scharniertem Klappmechanismus.
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H. 73,4cm, D. 100 cm.
948 Kleine Biedermeier-Vitrine. Norddeutsch. Um 1840.
Mahagoni auf Nadelholz furniert. Eintüriger Korpus über querrechteckigem Grundriß. Die quaderförmigen Füße in eine leicht hervorkragende, an den Kanten abgerundete, einschübige Sockelzone übergehend. Die dreiseitige Tür- und Seitenverglasung dreifach gegliedert. Flacher Abschluß; das hervorkragende Kranzgesims schauseitig zu einem flachen Giebeldreieck ansteigend. Wappenförmige Messingschlüsselschilder, ein Schlüssel vorhanden. Eingerichte mit zwei Fachböden und verspiegelter
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H. 138 cm, B. 63 cm, T. 46 cm.
949 Garnkorb. Deutsch. Wohl 19. Jh.
Hartholz, lasiert. Kelchförmiger, vertikal verstrebter Korpus auf drei geschwungenen Vierkantbeinen mit Stoffeinsatz zur Aufbewahrung von Strick- und Nähzeug.
Minimal gebrauchsspurig. Partiell wurmstichig. Stoff eventuell neu ergänzt.
H. 65 cm.
950 Raucherstuhl. Holland oder Deutschland. Spätes 19. Jh.
Eiche, dunkel gebeizt, geschnitzt und verleimt. Profiliert beschnitzte Beine mit stilisiertem Blüten- und Blattdekor. Die Sitzfläche vorderseitig gerundet, zur Rückenlehne beidseitig leicht eingezogen und mit dunkelbraunem Leder bezogen, Sprungfederkonstruktion. Oberhalb der durchbrochen gearbeiteten und mit Pfeifen- sowie Blattdekor reich beschnitzten Rückenlehne, ein hervorkragendes, querrechteckiges Scharnierdeckelkästchen zur Aufbewahrung von Raucherutensilien. Der Deckel mit
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H. 80,5 cm, Sitzfläche H. 48,5 cm.
951 Wandkonsole. Deutsch. 19. Jh.
Holz, geschnitzt und blattvergoldet. Vollplastischer, durchbrochen gearbeiteter Korpus mit asymmetrisch geschwungenem C-Voluten, Blüten- und Blattdekor. Flaches, dreiseitig geschweiftes Gesims. Verso zwei montierte Aufhängösen.
Die Vergoldung minimal berieben. Unterseite Gesims sowie Korpus bronziert, die Masse partiell rißspurig. Die Oberseite des Gesimses hell lasiert.
H. 26,5 cm, B. 32 cm, T. 19,5 cm.
952 Kaminschirm. Deutsch. Um 1900.
Buche, geschnitzt, mittelbraun gebeizt. Dreiteiliger, scharnierter Aufbau aus hochrechteckigen Standelementen auf Volutenfüßen, die Querverstrebungen und Zargen jeweils unregelmäßig geschweift, die oberen Abschlüsse mit bekrönendem asymetrischen Voluten- und Foliage-Dekor. Die unteren Bereiche mit Stoffeinspannung, die oberen mit Facettverglasung.
Stoffeinspannung stark gebrauchsspurig, mit Rissen und Fehlstellen. Holz partiell berieben und minimal bestoßen. Mittlere Bekrönung mit
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H. 148,5.
953 Garderobenständer. Wohl Deutsch. 1930er Jahre.
Edelstahl, montiert. Vierfüßige Segmentbogen- Rundrohrkonstruktion mit Scheibennodus und rot gefasstem Schirmstandabschluß. Rundrohrschaft, am oberen Ende eine Doppelringkonstruktion mit vier C-förmig geschwungenen Haken, nach oben gerade auslaufend und mit farbig gefassten Kugelabschlüssen. Alternierend vier kleinere, geschwungene Haken an den Doppelring montiert, ebenfalls in Kugelabschlüssen endend. Stärker gebrauchsspurig. Schirmhalter-Ring fehlt. Eine Schraube fehlt. Kugelabschlüsse neu gefaßt.
H. 206 cm.
954 Salongarnitur im Stil des Klassizismus. Dresden. 1952.
Buche, geschnitzt, gefaßt, vergoldet und oberflächenpatiniert. 3-teilig, bestehend aus zwei Sesseln und einem Kanapee. Schauseitig gewölbt verlaufende Gestellrahmen auf vier konischen, kannelierten Beinen mit geschnitztem Blattdekor. Oberhalb in der Zarge jeweils eine Würfelform mit Rosettendekor, in einer kannelierten Pilasterform endend. Nach innen gebogte Armstützen mit stilisiertem Blattstabdekor. Die Armlehnen konkav geschwungen und an den Enden zu Voluten gerollt. Das Kanapee mit
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Kanapee H. 108,3 cm, H. Sitzfläche 47,5 cm, B. 126,5 cm, Stühle H. 98,3, H. Sitzfläche 47,5 cm, B. 60,5 cm.
955 Teppich. Sarugh-Mahal, Persien. Wohl um 1900.
Wolle auf Wolle, Kurzflor mit altrosafarbenem Fond. Das Innenfeld mit einem zentralen Schwarzfond-Floralmedallion, welches von zahlreichen, fein geschwungenen und miteinander verbundenen floralen Ornamenten in Grün-, Blau-, Wollweiß- und Brauntönen sowie Schwarz umgeben ist. Die äußeren Umfassungen mit einer kleinen ornamentalen Musterung, die mittlere Bordüre mit floralem Rankenmuster. Der Farbverlauf leicht changierend. Flache, minimal verstärkte Kante, kurze Franzen in Wollweiß.
Unscheinbar gebrauchsspurig.
320 x 235 cm.
956 Kleine Brücke. Belutsch, Persien. Wohl um 1850.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Der Fond des Zentralfeldes in Brauntönen. Darauf zweireihig angeordnete, dunkelblau umrandete Achteckformen mit innenliegenden, vierfach geteilten Rechtecken in Brauntönen, Weiß und Rot. Außenbordüre mit hakenförmig besetztem Dreiecksmuster. Kante verstärkt. Kleine Fransenbordüre.
Altersbedingt gebrauchsspurig. An den Außenbordüren Schußfäden partiell aufgetrennt.
165 x 90 cm.
957 Wandteppich. Kasak. Wohl um 1900.
Wolle auf Wolle, Kurzflor. Der Fond des Zentralfeldes in kräftigem Dunkelrot. Darauf zwei Reihen dunkelblaue Vierpaßreserven mit Blütenornamenten, alternierend mit drei Reihen stilisiertem Floral-, Tier- und Vasenmuster, vorrangig in Blau- und Grüntönen sowie Wollweiß. Umlaufende Bordüren mit verschiedenen geometrischen Mustern. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.
160 x 105 cm.
958 Großer Teppich. Heriz, Azerbaidjan. Wohl um 1900.
Wolle auf Wolle. Quadratische Form mit lachsrosafarbenem Fond und Herati Muster. Zentrales sechseckiges Feld, darin eine sich in zahlreiche ornamentale und geometrische Formen auflösende Sternform in dezenten Blau-, Sand- und Grüntönen. Das darunter liegende Rechteck, die Umfassungen sowie die Bordüre ebenfalls mit einer feinen ornamentalen Musterung. Flache Kanten und kurze Fransen in Wollweiß.
Unscheinbar gebrauchsspurig.
Ca. 340 x 280 cm.
959 Seidenstickerei. Usbekistan. Wohl um 1900.
Wolle auf Baumwolle, mit Seide. Zentrales Feld mit zwei runden, aus floralen Ornamenten zusammengesetzten Blütenmedaillons in Gelb, Weiß, Grün und Schwarz auf kräftigem, roten Grund. In den Zwickeln Vasenmuster, die Ecken mit stilisiertem Voluten- und Blattdekor. Begrenzende Bordüren mit Floral- und Blattdekor in Weiß, Gelb, Schwarz und Grün. Die obere Randbordüre mit Aufhängung, die untere mit gelben Fransen.
220 x 160 cm.
960 Cicim. Schah Savan, Persien. Wohl um 1900.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe aus vier zusammengenähten Teilstücken. Gedeckter Grundton. Verschiedenfarbige, schmale Streifen mit Mustern in verschiedenen Brauntönen, Weiß und Blau. Nähte aus blauem Garn. Flache Kante, kurze Fransen.
Vereinzelt ausgebessert. Rand minimal unregelmäßig.
170 x 150 cm.
961 Stickerei. Persien. Wohl um 1900.
Wolle auf Baumwolle, aus drei zusammengenähten Teilstücken, in leuchtenden Farben bestickt. Zentrales Blütenmedaillon, von stilisierten Figuren- und Tieren sowie Blüten- und Vasenmuster umgeben. Unterhalb durch Wellenbänder von figürlichen, religiösen Szenen abgetrennt. Obere Begrenzung mit Blütenband.
Partiell fleckspurig.
215 x 114 cm.
962 Kelim. Schah Savan, Persien. Wohl um 1900.
Wolle auf Wolle, mit Seide. Rostbrauner Fond. Zentrales ockerfarbenes, mit wollweißen Hakenornamenten eingefaßtes Rhombenmedaillon mit stilisierten Tier-, Blüten- sowie Hakenmotiven in gedeckten Grün-, Grau-, Blau-, Gelb- und Wollweißtönen. Das Medaillon in ein gezacktes Sechseckmedaillon, wiederum mit Tier- und Hakenmotiven, eingelassen. Die Zwickel des darunter liegenden wollweißen Rechtecks mit ähnlichen Motiven, in den Ecken zusätzliche Sechseckmedaillons. Umlaufende Bordüren mit verschiedenen geometrischen Mustern. Flache Kante. Kurze, unregelmäßige Fransen.
90 x 55 cm.
963 Kelim. Kaschkaie, Persien. Um 1930.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe aus zwei zusammengenähten Teilstücken. Verschiedenfarbige Streifen in warmem Rot, Orange, Schwarz, Wollweiß und Grüntönen mit flächig eingewebtem Zackenmuster. Die Farbverläufe der Zackenmuster changierend. Vereinzelt aufgenähte Wollblüten. Flacher Rand mit Resten einer Verstärkung.
Der Rand unscheinbar verzogen, vereinzelt minimal lochspurig.
195 x 145 cm.
964 Kelim. Schiraz, Persien. Um 1950.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Rechteckiges, lachsrosafarbenes Zentralfeld mit Zahnkante. Darin fünfreihig angeordnete, getreppte Rhombenmedaillons. Alternierende Farbfassung in Wollweiß mit Dunkelblau und Rot oder Hellblau mit Senfgelb. Umfassung umlaufend mit farbigem Rhombenfries auf wollweißfarbenem Grund. Die Bordüre mit getrepptem Rhombenmuster in Dunkelblau und Senfgelb. Flache Kante. Kurze Fransen in Wollweiß. Unscheinbar unregelmäßiger Farbverlauf.
165 x 130 cm.
965 Löwengabbeh. Persien. Ca. 1950.
Wolle auf Wolle, Kurzflor. Stilisierter Löwe in changierenden, warmen Gelbtönen auf tiefblauem Fond. Oberhalb sowie unterhalb des Löwen ein horizontal verlaufendes Rautendekor in Rot- Gelb- und Grüntönen. Außenbordüre mit Rautendekor in hellem Grün, Rot, Blau und Wollweiß. Zweifarbig verstärkte Kanten, Fransen in Wollweiß.
155 x 100 cm.
966 Kelim. Kaschkaie, Persien. Um 1960.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Zentrales Feld mit dunkelrotem Fond. Darin versetzt angeordnete Reihen mit Doppelhakenornamenten in leuchtendem Pink, Wollweiß, Petrol, Schwarz Dunkel- und Hellblau sowie Grün. Umlaufende Bordüre mit Dreiecksornamenten und Zackenfries in vielfältigen Farbabstufungen. Verstärkte, zweifarbige Kante. Kurze Fransen in Wollweiß und Orange.
250 x 150 cm.
967 Kelim. Schah Savan, Persien. 20. Jh.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Sandfarbenes, gezacktes Medaillon auf schwarzem, mit weißem und roten Rhombenmuster dekoriertem Fond. Das Medaillon enthält zu Ovalornamenten angeordnete Dreiecke sowie ineinander gesetzte, teilweise gezackte Viereckformen in Hellblau, Rot und Dunkelblau. Das hellblaue Innenfeld mit aneinander gefügten Rhombenornamenten in Schwarz und Rot; der rote Fond mit einem Rhombenfries in Wollweiß. Kantenbegrenzung durch Streifen in verschiedenen Farben. Zweifarbig verstärkte Kanten. Verschieden lange Fransen an den Eckenkanten.
160 x 150 cm.
968 Kelim. Schiraz, Persien. 20. Jh.
Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Zentralfeld mit kräftig rotem Fond. Darin zwei rhombische Medaillons, aus verschiedenfarbigen gezackten Streifenornamenten in Gelb- und Blautönen, Grün und Wollweiß sowie kleinen umlaufenden Rhomben zusammengesetzt. Die Umfassung umlaufend mit Zackenfries in Dunkelblau und Wollweiß. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.
150 x 115cm.
969 Große Kameltasche. 20. Jh.
Wolle auf Wolle, lederumfaßt. Alle Oberseiten der Tasche flächig mit weiß umfasster Rautenmusterung in Orange, Weiß, Blau, Schwarz und Dunkelgrün. Die Unterseite gestreift gemustert. Die Längsseiten mit drei Lederriemen und Gürtelschließen. Die Seitenwandungen trapezförmig zulaufend, ebenfalls mit Lederriemen bzw. Schließe sowie mit kompakten, ledergenähten Handhaben.
Altersbedingt minimal berieben.
L. 97,5 cm.