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| AUKTION 67 | 20. März 2021 |
Auktion 67
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Louis de Silvestre 1675 Sceaux – 1760 Paris
Öl auf Leinwand, doubliert. Unsigniert.
Provenienz: nach mündlicher Überlieferung des Vorbesitzers vormals aus dem Neuen Schloss Naundorf bei Stauchitz, um 1750 von dem kursächsischen Kammerherrn Friedrich Christian Graf von Zinzendorf und Pottendorf als zweiflügeliger Bau errichtet.
Vgl. motivisch dazu das Gemälde von Louis de Silvestre "Bildnis Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen, als König von Polen August III.", Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, Inv.-Nr. 4461.
Doublierung und Keilrahmen des 20. Jh., die Spannränder mit Papierband klebemontiert. Malschicht mit Alterskrakelee und Klimakante, zahlreiche Retuschen, v.a. im Gesicht, an den Händen und im Hintergrund. Eine Kratzspur unterhalb des Degengriffs (ca. 20 cm), eine weitere kleinere am u.re. Bildrand. Im Falzbereich Malschicht mit Bereibungen, vereinzelt punktueller Farbverlust.
167 x 114 cm.
Öl auf Tannenholztafel, die Tafel aus einem Stück bestehend. Heiligenscheine mit goldfarbener Blattmetallauflage. Verso o.li. das Rahmenhändler-Etikett "H. CHEMNITZ MÜNCHEN-PASING". Mi. in Kugelschreiber mit einer Widmung von 1970 versehen. In einer profilierten, schwarz gefassten Hohlkehl-Holzleiste mit vergoldetem Halbrundstab als Sichtleiste gerahmt.
Zum Bildtypus vgl.: Bartholomäus Zeitblom, Predella mit den hll. Barbara, Margaretha, Anna Selbdritt, Dorothea und Maria Magdalena, um 1511, 36 x 92,3 cm, Alte Pinakothek München, Inv.Nr.: WAF 1206.
Bildträger leicht gewölbt, vereinzelte leichte Trocknungsrisse. Zahlreiche kleine Retuschen an Malschicht-Fehlstellen sowie in den goldfarbenen Heiligenscheinen. Größere Retusche in der Kopfbedeckung der Anna. Ganzflächig Markierung der Holzstruktur in der Malschicht. Partiell feines Alterskrakelee, Firnis gegilbt. Verso Spuren ehem. Einrahmung.
36,8 x 28,9 cm, Ra. 48,8 x 41,1 cm.
003 Französische Schule, Venus, Mars und Amor. 17. Jh.
Öl auf Leinwand, doubliert. Unsigniert. Verso auf der Leinwand italienisch bezeichnet "Scuola di G.o Romano".
Malschicht mit Kratzspuren. Punktuelle Retuschen am Bein des Puttos. Keilrahmen verso mit Trockenrissen.
42 x 32,5 cm.
006 Monogrammist AB, Porträt einer Spanierin (?). Spätes 19. Jh.
Öl auf Leinwand. U.li. monogrammiert "AB". In einem breiten Kassettenrahmen mit Wellenleistendekor des wohl 19 Jh. gerahmt.
Leinwand ungerade geschnitten, wohl verkleinert. Malschicht an re. und o. Spannkante umlaufend. Malschicht vereinzelt mit alten Retuschen und feinem Krakelee.
14,2 x 10 cm, Ra. 41,5 x 38 cm.
007 Wilhelm Amberg, Waldinneres bei Misdroy (Polen). 1877.
Wilhelm Amberg 1822 Berlin – 1899 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "W. Amberg", ortsbezeichnet "Misdroy", datiert sowie bezeichnet "7/8 Vormittag" u.re. Verso mit einem Papieretikett versehen, darauf typografisch bezeichnet. In flacher grün gefasster Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Bildträger minimal gewölbt. Malschicht mit zwei Fehlstellen u. mittig im Bereich der Wiese. Wenige Retuschen im Bereich der Baumkrone. Ränder umlaufend etwas berieben. Malpappe verso gegilbt und mit Papierrückständen einer älteren Montierung.
43,5 x 33,2 cm, Ra. 51 x 41 cm.
008 Carl Heinrich Beichling "Meißen". 1864.
Carl Heinrich Beichling 1803 Dresden – 1876 Tilsit
Öl auf Malpappe. Signiert "C. Beichling", ausführlich datiert "7/64" und ortsbezeichnet u.li. Verso in Blei bezeichnet. In einer schmalen goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
Malschicht mit leichtem Alterskrakelee. Verso mit Papierrückständen.
23,5 x 32 cm, Ra. 28 x 36,5 cm.
009 Paula Bonte "Aus der Umgebung von Pontresina – Morteratschgletscher" (Schweiz). 1889.
Paula Bonte 1840 Magdeburg – 1902 Berlin
Öl auf Leinwand. Signiert "Paula Bonte" und datiert u.re. Verso mit einem fragmentarischen Papieretikett der Künstlerin versehen, darauf nochmals signiert "Paula Bonte" sowie mit Adressvermerk und Titel. In einer mit stilisiertem Blattwerk sowie Eichenlaub verzierten goldfarbenen Stuckleiste mit einer Zierleiste im Perldekor gerahmt.
Malschicht angeschmutzt, mit Krakelee und Klimakante. Einige winzige Farbabplatzer Mi. im Bereich der schneebedeckten Berge sowie o.Mi. im Bereich des Himmels und in den Randbereichen. U.re. im Bereich der Steine eine Druckstelle mit Verlust der Malschicht sowie kleinem Löchlein in der Leinwand.
45 x 65 cm, Ra. 70 x 90 cm.
012 Hermann Kern, Beim Vogelkäfigbauer. Spätes 19. Jh.
Hermann Kern 1838 Liptoujvar – 1912 Maria Enzersdorf
Öl auf Holz. Signiert u.li. "Kern H.". In einem historisierenden, goldfarbenen, masseverzierten Rahmen mit eck- und mittebetonenden Kartuschen.
Malschicht-Abrieb und kleine Fehlstellen im Falzbereich. Leichte, senkrechte Kratzspuren im Hintergrund re. Alte Firnisreste unter dem neuen Firnis sowie mit kleinen Retuschen entlang der Ränder re. und o.
30 x 24,5 cm, Ra. 52,5 x 47,5 cm.
013 Franz Lauterbach, Im Hühnerstall. Spätes 19. Jh.
Franz Lauterbach 1865 Köln – letzte Erw. 1928
Öl auf Holz. Signiert "F. Lauterbach" u.re. In schmaler, goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.
Falzbereich mit Druckstellen.
18 x 24 cm, Ra. 22,5 x 28,5 cm.
Adolf Mosengel 1837 Hamburg – 1885 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "a.mosengel" und datiert u.re. Im goldfarbenen, historisierenden Schmuckrahmen mit Rollwerkkartusche und Rocailleverzierungen gerahmt, dort u.Mi. auf einem Metalletikett künstlerbezeichnet.
Malschicht mit fachgerechten Retuschen an der u. Bildkante sowie im Himmel li. Firnis erneuert. Rahmen bronzefarben überfasst.
40 x 51,5 cm, Ra. 57,5 x 69,5 cm.
017 Thomas Corsan Morton "Am Abend (Frau mit Holzbündel)". 1897.
Thomas Corsan Morton 1859 Glasgow – 1928 Kirkcaldy, Fife
Öl auf Leinwand. Verso auf der Leinwand signiert "T. Corsan Morton", datiert und ortsbezeichnet "Glasgow" sowie mit Inventarnummer und Stempel. Auf dem Keilrahmen mit Papieretikett versehen, dort künstlerbezeichnet, betitelt und mit gestrichenem Inventarstempel versehen.
Malschicht etwas angeschmutzt. Horizontale Retusche im Bereich des Baums. Bildträger o.li. mit kleinem Loch, Druckstelle u.re. neben dem re. Fuß der Frau. Verso grau gestrichen und mit drei alten Hinterlegungen.
45,5 x 60,5 cm.
018 Albert Ernst Mühlig "Frühling im Walde". Wohl um 1900.
Albert Ernst Mühlig 1862 Dresden – 1909 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "A. Mühlig" u.li. Verso nochmal signiert "A.Mühlig", ortsbezeichnet "Dresden N." sowie betitelt. In profiliertem Rahmen mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Leichter Malschicht-Abrieb im Falzbereich, dort mit vereinzelten Retuschen. Verso Malpappe mit leichten, rahmungsbedingten Läsionen.
64 x 50,5 cm, Ra. 81 x 68 cm.
019 Bernhard Mühlig, Dorf mit Steinbrücke in der Sächsischen Schweiz. Um 1900.
Bernhard Mühlig 1829 Eibenstock – 1910 Dresden
Öl auf Papier, auf Malpappe kaschiert. Signiert "B. Mühlig" u.li. Verso mit einem Papieretikett versehen, darauf in Schreibmaschinenschrift künstlerbezeichnet. In einer profilierten, goldfarbenen Holzleiste mit braunem und silberfarbenem Profil gerahmt, dort u.Mi auf einem Metalletikett "Bernhard Mühlig 1829 – 1910" typografisch bezeichnet.
Malschicht mit kleinen Retuschen unterhalb der Brücke u.re. sowie auf dem Dach eines Hauses li. Druckstreifen am li. Rand. Malpappe verso mit Papierrückständen. Rahmen mit kleinen Abplatzungen an den u. Ecken.
Bildträger 14,1 x 17,7 cm, Unters. 15 x 18,4 cm, Ra. 27 x 30,5 cm.
020 Dresdener (?) Künstler "Alt-Übigau bei Dresden". Um 1830.
Öl auf Papier, vollflächig auf Malpappe kaschiert. Verso mit Besitzvermerk sowie datiert (?) und in blauem Farbstift betitelt. In schmaler Holzleiste gerahmt.
Malpappe geringfügig gewölbt. Kleine Flecken am Himmel mittig sowie mit Kratzspuren. Am u. Rand mit einem Klebefleck. Ecke u.re. wohl ergänzt.
22 x 27,5 cm, Ra. 27 x 33 cm.
Felix Possart 1837 Berlin – 1928 ebenda
Öl auf textilem Gewebe, vollflächig auf Karton kaschiert. Signiert u.li. "F. Possart". Verso o.Mi. mit historischem Etikett. Dort nochmals signiert "Felix Possart" sowie betitelt. Verso in Farbstift bzw. Blei nochmals betitelt und signiert (?). In einem goldenen, mit stilisiertem Blattwerk ornamentierten Rahmen.
Mit dem Findeler See ist wohl der Mosjesee gemeint, einer der fünf Seen der Zermatter Bergwelt, zu denen eine abwechlungsreiche Wanderroute führt. Östlich von Zermatt, im Süden des Kantons Wallis befindet sich der Findelgletscher, welcher den Findelbach speist.
Leicht angeschmutzt. An den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Am li. und u. Rand mit Papierklebestreifen. Am o. und re. Rand ein leichter Lichtrand bzw. Klebe- und Papierreste, partiell geringfügiger Abrieb. Am li. Rand eine unscheinbare Kratzspur. Verso der Karton leicht berieben.
35,5 x 57,5 cm, Ra. 44,2 x 66,2 cm.
022 Friedrich Preller d.J. "Olevano". 1896.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe kaschiert. Ligiert monogrammiert u.li. "FP", datiert und betitelt. In einem goldenen, mit Blattranken ornamentierten Rahmen.
Eintrag im "Verzeichnis der Bilder Friedrich Preller´s des Jüngern nach der Entstehungszeit" 1896 "Olevano" mit Besitzangabe "Herr Prof. Dr. Oberländer in Blasewitz" (?) als Nachtrag der "Tagebücher eines Künstlers". S. 302.
Friedrich Preller d. J. unternahm Zeit seines Lebens Studienreisen, um Landschaften zu
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63 x 87,2 cm, Ra. 66,8 x 91,5 cm.
023 Carl Prestele, Wäscherin am Dorfbach. 2. H. 19. Jh.
Carl Prestele 1839 München – ?
Öl auf Leinwand. Signiert "C. Prestele" u.li. Verso Mi. Leinwand-Herstellerstempel mit dem Symbol eines Drachen. In einer profilierten, beigefarbenen Holzleiste gerahmt.
Im u. Bildbereich sowie an Ecke o.li. leicht aufstehendes Malschicht-Krakelee mit kleinen Verlusten, wohl aufgrund eines alten Feuchtschadens. Firnis gegilbt. Unscheinbare, helle, schräg verlaufende Stellen mittig (wohl dünnerer Firnis).
42,1 x 63,2 cm, Ra. 50,2 x 71,3 cm.
024 Eduard Schleich d. J., Sonniger Tag im Spätherbst. 1880er Jahre.
Eduard Schleich d. J. 1853 München – 1893 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "Ed.Schleich jr." u.li. In einfacher, goldfarbener Holzleiste gerahmt.
Leinwand umlaufend mit schwarzen Klebestreifen montiert. Malschicht mit Retusche u.li. zwischen den Initialen der Signatur. Leichtes Krakelee im Bereich des Himmels. Vertikaler Bruch in der Malschicht li.
33 x 44,5 cm, Ra. 37 x 48 cm.
025 Hermann Schneider (zugeschr.), Bildnis einer Dame mit Kopfschmuck. Spätes 19. Jh.
Hermann Schneider 1847 München – 1918 ebenda
Öl auf Holz. Signiert in Druckbuchstaben "H. SCHNEIDER" o.li. Verso mit vollflächigem weißen Anstrich und auf einem Etikett o.li. mit altem Besitzervermerk versehen. In einem bronzefarbenen Schmuckrahmen mit Mittel- und Eckverzierungen.
Umlaufend Abdrücke des Rahmenfalzes. Bildkanten mit kleinen Läsionen und winzigen Fehlstellen der Malschicht sowie zwei kleine in der Bildfläche o.re. Oberfläche mit kleinen Fleckchen und feinen Kratzern. Größere Retuschen im Hintergrund o.re. Rahmen mit Fehlstelle im Stuck an Ecke u.re., überfasst.
40,8 x 33,5 cm, Ra. 56,3 x 48,7 cm.
026 Max Schröder-Greifswald, Schaufelraddampfer in stürmischer See. 1886.
Max Schröder-Greifswald 1858 Greifswald – 1948 Berlin
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "Max Schröder-Greifswald" und datiert. In einem goldenen profilierten mit Eichenlaub ornamentierten Schmuckrahmen.
Raddampfer wurden hauptsächlich im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gebaut. Sie fanden auch als Kriegsschiffe Verwendung, galten jedoch nicht als vollwertige Kampfschiffe, sondern wurden als Hilfs- und Spezialschiffe eingesetzt. Bei hohem Seegang konnten die Schaufelräder aber oft nicht ausreichend Schubkraft entfalten.
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21,5 x 26,5 cm, Ra. 32,8 x 38 cm.
027 Gustav Adolf Thamm, Mockritzer Teich in Dresden. Spätes 19. Jh.
Gustav Adolf Thamm 1859 Dresden – 1925 ebenda
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso in Tusche von fremder Hand (?) bezeichnet "gemalt von Thamm Dresden" sowie in Blei betitelt. In profilierter goldfarbener Holzleiste gerahmt.
Malpappe verso mit Montierungsresten sowie fleckig.
29 x 22 cm, Ra. 34,5 x 27,5 cm.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso jeweils auf dem Keilrahmen in Faserstift bezeichnet "Dr. Güntz" sowie "Frau Güntz". Jeweils in einem neuen Rahmen im Stil italienischer Plattenrahmen.
Justus Friedrich Güntz (1801 Wurzen – 1875 Dresden) stammte aus einer alten sächsischen Familie, die im 17. Jahrhundert in Großenhain ansässig war. Viele Familienmitglieder kamen nach Dresden und arbeiteten als Ärzte, Juristen und Finanzbeamte. Nach seinem Jurastudium und Promotion in Leipzig
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65 x 53 cm, Ra. 74 x 64 cm.
029 Unbekannter Maler, Bildnis einer Dame im blauen Kleid. Um 1830.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen Schmuckrahmen mit Eckkartuschen gerahmt.
Bildträger wachsdoubliert, Ränder der originalen Leinwand umlaufend geschnitten. Malschicht mit Alterskrakelee sowie Klimakante. Größere, farbfalsche Retuschen im Bereich des Gesichts, des Halses, Dekolletés und der Hände sowie punktuelle Retuschen im Hintergrund und im Kleid. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung sowie Rissen an den Eckkartuschen.
61 x 49 cm, Ra. 74 x 60 cm.
030 Deutscher Künstler, Bildnis eines Herren. Wohl um 1820/1830.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In profilierter Holzleiste gerahmt.
Leinwand mit Deformationen an den u. Ecken. Keilrahmen erneuert. Malschicht mit Alterskrakelee und Klimakante. Retuschen in den Gesichtspartien und im Hintergrund an einem geschlossenen und hinterlegten Leinwandriss. Malschicht-Abrieb und kleine Fehlstellen im Falzbereich.
70 x 62 cm, Ra. 90 x 76 cm.
031 Deutscher Maler, Sommerlicher Hohlweg. Wohl späte 1870er Jahre.
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. Unsigniert. Verso neuzeitlich in Faserstift bezeichnet "Wiesenstück' von E. Bracht". In einer Berliner Leiste gerahmt.
Wir danken Herrn Dr. Manfred Großkinsky, Karlsruhe, für freundliche Hinweise.
An der o. und u. Leinwandkante mit Arbeitsrand. Vereinzelte Reißzwecklöchlein bzw. -ausrisse aus dem Werkprozess im re. und li. Randbereich. Zwei diagonale Kratzspuren (ca. 10 und 4 cm) u.re.
35,3 x 21,0 cm, Ra. 40,5 x 25,5 cm.
032 Deutscher Maler, Landschaft. Spätes 19. Jh.
Johannes Tavenraat 1809 Rotterdam – 1881 ebenda
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso in Kugelschreiber mit einer Sammler-Zuschreibung an Johannes Tavenraat. Im breiten, masseverzierten Jugendstil-Rahmen mit einem Wulst aus stilisiertem Lorbeerlaub-Dekor gerahmt.
Ecken des Bildträgers minimal gestaucht. Sehr kleine Fehlstelle in der Malschicht an den Rändern. Verso Bildträger mit Papierabrieb. Neuer Firnis. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung.
20 x 25,5 cm, Ra. 42,5 x 48,5 cm.
041 Otto Altenkirch "Heideland" (Der Trompeterwald auf dem Heller im Herbst). 1921.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert u.li. "Otto Altenkirch". Verso o.li. auf dem Keilrahmen in Pinsel betitelt und o.re. nochmals signiert "Otto Altenkirch" sowie datiert und bezeichnet "59. ph." In einem weiß gefassten profilierten Modellrahmen mit goldener Zierleiste gerahmt.
WVZ Petrasch 1921–59–H.
Ausgestellt in: Kunstsalon Emil Richter, Dresden, Dezember 1921.
Die Leinwand zweitverwendet und teilweise unscheinbar, nur verso wahrnehmbar wellig. Zwei geschlossene Risse (ca. 4,5 und 1 cm) sowie ein geschlossenes Löchlein Mi. und Mi.li., dort recto retuschiert. Malschicht gefirnisst, partiell mit Krakelee, leichte Klimakante. Zahlreiche kleinere, fachmännisch ausgeführte Retuschen im Bereich des Himmels. Bildträger verso leicht fleckig.
65,5 x 91 cm, Ra. 76,5 x 102 cm.
042 Josef Adam "Roggenernte". 1. Viertel 20. Jh.
Josef Adam 1883 Glogischdorf (Glogau) – 1953 zuletzt erwähnt
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "J. ADAM". Verso auf der Leinwand in Faserstift bezeichnet "Original" sowie nochmals signiert "J. Adam". Verso auf dem Keilrahmen betitelt. In einer breiten profilierten goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
23 x 33 cm, Ra. 38 x 48 cm.
043 Rudolf Bechstein "Vor Sonnenaufgang". 1919.
Rudolf Bechstein 1897 Ilmenau – 1961 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "R. Bechstein" und datiert u.re. Verso in Blei auf dem Keilrahmen betitelt. In schwarzer Holzleiste mit profilierter, goldfarbener Innenkante gerahmt.
Druckstellen im Randbereich durch die Einrahmung. Bildformat um ca. 0,5 cm re. verkleinert. Längliche, braune Abriebspur u.mittig. Verso Leinwand mit durchgedrungenen Flecken.
65 cm x 88 cm, Ra. 73 cm x 97 cm.
044 Fritz Beckert, Dresden – Türkenbrunnen am Johanneum. Um 1920.
Fritz Beckert 1877 Leipzig – 1962 Dresden
Öl auf Sperrholz. Signiert u.re. "Fritz Beckert". In einer profilierten schwarzen Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Privatbesitz Dresden; Sammlung Arthur Wagner (1874–1967) und folgend seine Tochter Anneliese Ringelhan (1913–2007), Kunsthandlung Emil Richter, Dresden.
An o.re. Ecke zwei winzige Nagellöchlein, wohl werkimmanent. Malschicht partiell mit Frühschwundkrakelee (im Bereich des schneebedeckten Daches) sowie feinen horizontalen, bildträgerbedingten Rissen in der Malschicht. Eine unscheinbare Kratzspur o.Mi. im Bereich des Himmels. An der o. Bildkante mit vereinzelten Retuschen, eine weitere in der Ecke u.li.
43,3 x 32,6 cm, Ra. 54,7 x 43 cm.
045 Hannes Berg, Pflügender Bauer. 1920er Jahre.
Hannes Berg 20.Jh
Öl auf Hartfaser. Signiert "Hannes Berg". In schmaler, goldfarbener Holzleiste gerahmt.
11,2 x 15,5 cm, Ra. 15 x 20,5 cm.
046 Richard Birnstengel, Landschaft im Getreidehocken bei Dresden. 1923.
Richard Birnstengel 1881 Dresden – 1968 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "R. Birnstengel" u.re. sowie datiert. Hinter Glas in profilierter goldfarbener Holzleiste gerahmt. Auf dem Rahmen verso in Faserstift nochmals signiert "R. Birnstengel" sowie mit Adressvermerk des Künstlers versehen.
Teils unscheinbares Krakelee im Bereich des Himmels oberhalb des Horizonts. Minimal lichtrandig sowie partiell mit unscheinbaren Abriebspuren aufgrund der Rahmung. Innerhalb der Darstellung wenige Kratzspuren mit winzigen Stellen von Farbverlust (im Bereich der Rocken).
32,5 x 36,2 cm, Ra. 43,5 x 46 cm.
047 Gerd Böhme, Dahlien. Wohl 1930er Jahre.
Gerd Böhme 1899 Dresden – 1978 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "G. Böhme". Verso auf der Leinwand mit einem Zollstempel. Auf dem Keilrahmen bezeichnet "7500" sowie mit Resten eines Klebeetiketts. In weiß gefasster, teilvergoldeter Holzleiste gerahmt.
Leinwand etwas locker gespannt. Malschicht mit Krakeleebildung im Bereich der o. Dahlien. Randbereiche etwas berieben.
60,5 x 48,5 cm, Ra. 75,5 x 63 cm.
049 Michael Zeno Diemer, Felsenküste mit Leuchtturm (Étretat ?). Wohl um 1900.
Michael Zeno Diemer 1867 München – 1939 Oberammergau
Öl auf Leinwand. Signiert "M. Zeno Diemer" u.re. Verso auf u. Keilrahmenleiste ein Stempel des Malmaterialien-Händlers "Hans Kellner München". In einem silberfarbenen, masseverzierten Rahmen mit Eckkartuschen gerahmt.
Motivisch könnte Michael Diemer von der nordfranzösichen Felsenküste bei Étretat beeinflusst worden sein. Die farblich alternierenden, horizontalen Gesteinsschichten, die schroffe, steil abfallende Küste und der spitz zulaufende Fels erinnern stark an den
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60 x 86 cm, Ra. 84,8 x 110,9 cm.
050 Wilhelm Dodel, Stillleben mit Apfel, Birne und Herz. 1936.
Wilhelm Dodel 1907 Moskau – 1944 Grustinja, Sowjetunion
Öl und Grafit auf grober Leinwand, von Künstlerhand vollflächig auf eine kräftige Holzplatte recto und verso montiert, allseitig weiß grundiert. Geritzt monogrammiert "WD" und datiert u.Mi. Innerhalb der Darstellung auf dem Möbiusband zwischen musikalischen Notationen in Sütterlin bezeichnet "Aufrichtigkeit Wohlstand Zufriedenheit". Verso Mi. in Blei bzw. schwarzem Faserstift bezeichnet "Für Dodel Regina, Querner, geb. Dodel" sowie u.li. "Oelgr. M" (?). In einer schmalen goldenen
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24,7 x 34,9 cm, Ra. 26,5 x 36,5 cm.
051 Richard Dreher "Der Ausblick". 1902.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "D" und datiert u.li. Verso auf der Leinwand mit einem Nachlass-Etikett versehen, nummeriert "Bild Nr. 065" sowie von Christoph Dreher, dem Sohn des Künstlers, autorisiert. In einer grau gefassten Holzleiste gerahmt.
Abgebildet in: "Richard Dreher. 1875–1932". Ausst.Kat. Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Galerie Neue Meister im Albertinum. 23. Feb.-10. Apr. 2002. S. 9.
Bildträger mit mehreren verklebten Rissen. Malschicht deutlich angeschmutzt, partiell mit Frühschwundkrakelee, insbesondere im Bereich des Anzugs des Mannes. In den Randbereichen teils leichter Abrieb. Mehrere kleine Retuschen. Vertikale Abriebstellen Mi. im Bereich der Keilrahmenmittelstrebe. Bilträger verso mit Feuchtigkeitsflecken.
91 x 105,5 cm, Ra. 100 x 115 cm.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso auf der Malpappe o.Mi. mit dem Nachlass-Stempel mit der Nachlass-Nr. "070" versehen und durch den Sohn des Künstlers Christoph Dreher autorisiert.
Die Ecken und Kanten leicht bestoßen. Innerhalb der Darstellung etwas kratzspurig, wenige kleine Stellen mit Farbverlust. Am li. Rand lichtrandig. Der Himmel deutlich stockfleckig.
33 x 44,5 cm.
053 Ivan Georgevich Drozdov (zugeschr.) "Na Barkace" (Bootsfahrt auf der Newa?). Wohl 1914.
Ivan Georgevich Drozdov 1880 Vvedenskoe (Moskau) – 1939 Leningrad
Öl auf Leinwand, auf Pappe alt kaschiert. U.re. schwer lesbar kyrillisch signiert "Drozdov" und datiert (?). Verso in blauer Kreide Reste einer nochmaligen Signatur "Drozdov" (?) sowie auf einem Etikett betitelt und datiert. Verso in Blei diagonal bezeichnet "N5 'na Barkas una' 90 Rubel". In einer profilierten goldfarbenen floral ornamentierten Holzleiste gerahmt.
Die Ecken und Kanten des Bildträgers etwas bestoßen, an einigen Stellen leicht gewölbt (im Bereich des Himmels o.re., des Ufers o.re. sowie im Gesicht der li. Figur und an u.li. Rand). Umlaufend wohl geringfügig beschnitten. Malschicht in den Randbereichen mit leichtem Abrieb, partiell mit kleinen Malschichtverlusten. Mehrere kleine Retuschen. Verso mit Flüssigkeitsflecken. Der Rahmen partiell bestoßen.
47,2 x 31,3 cm, Ra. 60 x 44,3 cm.
054 Adolf Fischer-Gurig "Feldweg im Frühling". 1904.
Adolf Fischer-Gurig 1860 Obergurig / Bautzen – 1918 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "AFischer-Gurig" und ausführlich datiert "16/4/04" u.re. Verso auf dem Keilrahmen auf einem Papieretikett nummeriert "138".
Im Jahr 1904 war Adolf Fischer-Gurig wieder in Dresden tätig. In dieser Zeit wurde er von Impressionisten wie Gotthard Kuehl beeinflusst.
Firnis deutlich gegilbt. Leichte Krakeleebildung im Bereich des Himmels. Drei kleine Farbabplatzungen am u. Rand.
34 x 26,5 cm.
056 Walter Friederici, Auf der Langgalerie des Dresdner Zwingers. Wohl 1930er Jahre.
Walter Friederici 1874 Chemnitz – 1943 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "Friederici" u.re. in der Brüstung. In profilierter, grau gestrichener Holzleiste gerahmt.
Kleine Malschicht-Fehlstelle in u.li. Ecke sowie Abrieb im Falzbereich. Vereinzelte, kleine bräunliche Fleckchen auf der Oberfläche. Verso Leinwand fleckig.
70,3 x 62,4 cm, Ra. 80 x 71,2 cm.
057 Walter Friederici, Dresden – Blick von der Brühlschen Terrasse. 1930er Jahre.
Walter Friederici 1874 Chemnitz – 1943 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "Friederici" u.re. Verso auf u. Keilrahmenleiste nummeriert "B56". In einer profilierten, hellgrauen Holzleiste mit silberfarbener Sichtleiste gerahmt.
Leinwand-Deformation am re. Bildrand Mi. Oberflächenglanz inhomogen (maltechnikbedingt). Malschicht im Falzbereich u.li. berieben. Mit matter Farbe übermaltes vertikal verlaufendes Pentimenti in re. Bildhälfte. Ganzflächig malerische Überarbeitungen von Künstlerhand. Partielles Krakelee. Sehr vereinzelte, kleine Malschicht-Fehlstellen.
56,2 x 66,4 cm, Ra. 71 x 81,1 cm.
058 Julius Otto Fritzsche, Blick über die Elbe zum Spargebirge. 1943.
Julius Otto Fritzsche 1872 Dresden – 1948 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "Otto Fritzsche" und datiert.
Leichter Farbabrieb im Falzbereich.
61 x 84 cm.
059 Alexander Gerbig, Paris – Blick auf Notre Dame über die Brücke "Pont de la Tournelle". Um 1911.
Alexander Gerbig 1878 Suhl – 1948 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "A.Gerbig" u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.li. von fremder Hand bezeichnet. In einer neueren, profilierten, hellen Holzleiste mit goldfarbenen Zierprofilen gerahmt.
Abgebildet in: Knop, Wolfgang: Meine Suche nach dem Maler Gerbig – Bilder, Bekenntnisse, Interpretationen. Suhl, 1981. S. 33.
Vor dem Antritt seiner Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Kunstgewerbeschule unternahm Alexander Gerbig, gemeinsam mit dem Suhler Bildhauer Oskar Döll, eine
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73,5 x 66,7 cm, Ra. 95,4 x 87,6 cm.
060 Alexander Gerbig, Weiblicher Akt, den linken Arm aufgestützt. Um 1925.
Alexander Gerbig 1878 Suhl – 1948 ebenda
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso in Faserstift bezeichnet "Alexander Gerbig, signiert von Klara Reich, die Nichte des Malers" und mit einem typographisch bezeichneten Etikett versehen. In einer breiten weißen Holzleiste gerahmt.
Malschicht mit Druckstellen am li. und re. Rand Mi. Am o. Rand eine kleiner Malschichtverlust (ca. 1 cm).
35,5 x 50,5 cm, Ra. 50, 5 x 64 cm.
061 Richard Grimm-Sachsenberg, Nächtlicher Festzug bei der Flußüberquerung. Um 1900.
Richard Grimm-Sachsenberg 1873 Untersachsenberg – 1943 Leipzig
Öl auf Leinwand. O.re. monogrammiert "R G-S". Verso auf dem Keilrahmen zweifach mit dem Künstlerstempel versehen. In breiter, profilierter silberner Holzleiste gerahmt.
Rahmenecke mit kleiner, fachgerechter Ergänzung in der Masseverzierung.
50 x 56 cm, Ra. 61,2 x 68 cm.
062 Richard Guhr, Gedanken. Wohl um 1930.
Richard Guhr 1873 Schwerin – 1956 Höckendorf
Öl auf Holz. Unsigniert. Verso Adressaufkleber "Prof. Richard Guhr" sowie am Rand in Blei technikbezeichnet "Titanleimgrund Ia". In einem hölzernen Jugendstilrahmen mit goldfarbener Innenleiste und schmalen, waagerechten Messingapplikationen im Bereich der o. Ecken.
Richard Guhr ist heute vor allem als Bildhauer und Schöpfer des "Goldenen Rathausmannes" in Dresden bekannt. Kaum überliefert ist, dass er seit 1907 an der Akademie für Bildende Künste in Dresden lehrte, wo u.a. Otto Dix zu seinem Schülerkreis zählte.
Randbereiche rahmungsbedingt partiell mit Abrieb der o. Malschicht und des Firnisses, o.li. kleine Abplatzung. O.re. Ecke leicht bestoßen. Malschicht mit wenigen winzigen Kratzern (insbes. u.re.). Im Bereich des Gesichtes, des Kragens und des Rauches Retuschen, teils etwas farbabweichend. Geringe Markierung der Holzstruktur in der Malschicht. Firnis wohl erneuert. Lack des Rahmens mit Kratzspur u.li. sowie weitere vereinzelte Druck- und Kratzspuren.
31 x 41 cm, Ra. 44,5 x 58 cm.
063 Georg Hacker "In der Tiefe des Waldes". Wohl 1940er Jahre.
Georg Hacker 1865 Dresden – 1945 Düsseldorf
Öl auf Leinwand. U.li. signiert "Hacker". In einer bräunlich glänzenden Holzleiste gerahmt.
Malschicht partiell mit unscheinbarem Frühschwundkrakelee. Verso eine Hinterlegung.
40,7 x 49,7 cm, Ra. 47,8 x 57 cm.
064 Toni Haller "Spätherbst im Sumpfgebiet am Dnjepr". 1941.
Toni Haller 1907 Wien – 1944 Königsberg
Öl auf Sperrholz. U.re. mit dem Pseudonym "Hans Sterbik" signiert. Verso in Blei ausführlich datiert "18. Dezember 1941" sowie betitelt. In einer profilierten braunen Holzleiste mit goldener Sichtleiste gerahmt.
Innerhalb der Darstellung eine unscheinbare Kratzspur (im Bereich des Himmels). In den Randbereichen umlaufend Läsionen, partiell Druckstellen sowie Stellen mit Farbverlust und Absplitterungen. Eine größere Fehlstelle an u.re. Ecke (ca. 2 x 1 cm). Der Malträger leicht verzogen.
22 x 44,5 cm, Ra. 33 x 55,2 cm.
065 Marie Hechel, Sieben Arbeiten mit Ansichten von Sylt und Worpswede. Um 1910– 1920.
Marie Hechel 1870 Berlin – 1945 ebenda
Öl auf Malpappe. a) "Sylt". Aquarell auf Papier. Signiert in Blei u.re. "M. Hechel" sowie betitelt. Hinter Glas in einer braunen Holzleiste gerahmt.
30,5 x 44,5 cm, Ra. 45 x 49,4 cm.
b) Sylt, Fischerboote am Wasser. Öl auf Rupfen. Signiert u.re. "M. Hechel". Hinter Glas in einer schwarzen profilierten Holzleiste mit goldener Sichtleiste gerahmt.
BA. 50,2 cm x 38,8 cm, Ra. 60,5 x 48,8 cm.
c) Worpswede, Eingang eines Bauernhauses mit Fässern. Öl auf Leinwand. In Blei
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Verschiedene Maße.
066 Josef Hegenbarth "Der Fresser". Um 1921.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leimfarben, Aquarell und Tusche auf Papier. Signiert in Blei u.re. "Josef Hegenbarth" sowie nochmals o.li. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schmalen hellgrauen Holzleiste gerahmt.
WVZ Zesch C II 515.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Technikbedingt etwas wellig. Am li.o. Rand eine unscheinbare Stauchung mit winzigem Einriss (ca. 2 mm). Verso atelierspurig sowie an den Ecken mit Papierresten einer früheren Klebemontierung.
34,5 x 28,9 cm, Ra. 53,8 x 46,6 cm.
067 Josef Hegenbarth "Parmetella stopft dem Fleischerhund das Brötchen in die Kehle". Um 1958.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leimfarben, gekratzt. Signiert o.re. "Josef Hegenbarth". Illustration zu Giambattista Basile: Das Pentameron. Fünfter Tag. Die goldene Wurzel (Der Goldstamm), Seite 332. Verso mit einer Pinselzeichnung "Fasching auf der Straße", um 1958.
WVZ Zesch B VII 2514.079.1 / B III 815.
Li. und u. Blattrand etwas ungerade, der äußerste re. Blattrand mit einer vertikalen Stauchung. Die u. Ecken knickspurig. Vereinzelt unscheinbar angeschmutzt. Verso am o.li. Blattrand mit einer Bereibung.
38 x 24,6 cm.
068 Erwin Hollstein (zugeschr.), Stillleben mit Äpfeln. 1915.
Erwin Hollstein 1892 Schlochau – 1966
Öl auf Leinwand. Signiert "E. Hollstein" und datiert u.li. In einem goldfarbenen Rahmen.
Malschicht partiell frühschwundrissig. Leinwand etwas locker sitzend. Rahmen mit mehreren kleinen Fehlstellen der Fassung.
78 x 58 cm, Ra. 92 x 71 cm.
069 Fritz Küchler, Dorfstraße mit Gänsen im Schönfelder Hochland bei Dresden. Um 1900.
Fritz Küchler 1873 Dresden – 1971 Leipzig
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. " F. Küchler".
Bildträger mit Klimakante, rückseitig leicht fleckig. Malschicht etwas angeschmutzt.
49,5 x 64,5 cm.
070 Gotthardt Kuehl, Bildnis einer alten Frau mit weißer Haube. 1907.
Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden
Öl auf strukturierter Malpappe. Verso in Blei signiert "G. Kühl" und datiert "07" sowie maßbezeichnet.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch das motivähnliche Gemälde "Alte Frau mit weißer Haube", 2. Hälfte 1880er Jahre, Öl auf Holz, WVZ Neidhardt 189, mit nahezu identischen Maßen.
Bildträger in den äußersten Randbereichen partiell leicht berieben, die o. Ecken etwas gestaucht. Malschicht unscheinbar angeschmutzt, nur im Bereich des Porträts mit einem dünnen Firnis versehen.
47,5 x 37,5 cm.
071 Hans Lindner, Sommerlandschaft in Niederwartha bei Dresden. Wohl um 1940.
Hans Lindner 1883 Zschopau – 1944 Niederwartha
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "H. LINDNER-ZSCHOPAU". In einer silberfarbenen Holzleiste gerahmt.
Der Künstler malte das Bild in unmittelbarer Umgebung seines Wohnhauses. Es zeigt den Blick über die weite sommerliche Wiesenlandschaft von Niederwartha in Richtung Weistropp.
Leinwand etwas locker sitzend.
90 x 101 cm, Ra. 96,5 x 106,5 cm.
073 Carl Lohse "Meine Mutter". 1933.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "C. Lohse" und datiert o.re. Verso auf dem Keilrahmen o.li. auf einem Papieretikett in Feder von Künstlerhand bezeichnet sowie mit dem Adressvermerk versehen "Carl Lohse. Bischofswerda / Sachsen. Dresdnerstrasse" und betitelt "meine Mutter". Daneben auf einem weiteren Etikett typografisch bezeichnet und ortsbezeichnet "Bischofswerda G" und in Blei nummeriert "No 2". In einem neuen Rahmen mit breiter, hellblauer Platte, silberfarbener Sichtleiste und braunem Außenprofil gerahmt.
Geringfügige Eckdeformationen. Punktuelle Deformation (Druckstelle) in der Leinwand mit geringfügigem Malschicht-Abrieb am Rand re.o. Zwei feine Kratzer (werkimmanent ?) im Bereich der Bluse. Mehrere kleine Malschicht-Fehlstellen am re. Rand Mi. sowie weitere im Falzbereich, wohl einrahmungsbedingt. Vereinzelte, bräunliche Fleckchen auf der Oberfläche (sehr unscheinbar). Verso ehem. Riss im Papieretikett auf dem Keilrahmen mit Japanpapier hinterlegt.
100,5 x 100,2 cm, Ra. 121 x 121 cm.
074 Carl Lohse, Strand von Rügen (Königsstuhl). Wohl um 1937.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öltempera auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen o.Mi. mit dem Nachlass-Stempel versehen sowie von Johanna Lohse, der Frau des Künstlers, authorisiert. U.re. auf dem Keilrahmen wohl von fremder Hand undeutlich bezeichnet "Meeres-Grenze". In einer profilierten weißgoldenen Holzleiste gerahmt.
Im WVZ Rehor (unpubliziert) 2003 registriert.
Mit einer schriftlichen Bestätigung zur Authentizität von Michel Hebecker, Weimar, vom 06.06.2003.
Vgl. motivisch:
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60 x 80 cm, Ra. 70 x 90 cm.
075 Georg Macco, Fjordlandschaft (Sogneford, Westnorwegen?). 1920er Jahre.
Georg Macco 1863 Aachen – 1933 Genua
Öl auf Leinwand. Signiert "G. Macco" u.li. In einer profilierten bronzefarbenen Leiste gerahmt.
Malschicht minimal krakeliert.
30 x 47 cm, Ra. 38 x 55 cm.
076 Gustav Melcher, Sommerliches Rheinufer, eine Stadt in der Ferne. Um 1920.
Gustav Melcher 1878 Düsseldorf – 1966
Öl auf Leinwand. Signiert "G. Melcher" u.re.
Malschicht minimal angeschmutzt.
80 x 60 cm.
077 Rudolf Müller-Gerhardt, Feuerlilien. Wohl um 1930.
Rudolf Müller-Gerhardt 1873 Chemnitz – 1962 Leipzig
Öl auf Malpappe. Signiert "R. Müller-Gerhardt." u.li. In einer profilierten, gelblich-weiß lackierten Holzleiste mit grau- und goldfarben abgesetzten Profilen gerahmt.
Am o. Rand leicht erhabene Malschicht an wohl ehem. Nagellöchern (werkimmanent). Randbereiche etwas berieben durch die Einrahmung. Partiell geringfügiger Malschicht-Abrieb sowie kleine Verluste an Kratzern. Vereinzelte, winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Verso Fehlstellen in oberer Papierlage.
ca. 54 x 35,5 cm, Ra. 64 x 45,9 cm.
078 Else Müller-Kaempff, Im Gartensalon. Anfang 20. Jh.
Else Müller-Kaempff 1869 Berlin – 1940 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "EMüller-Kaempff". Verso auf dem Keilrahmen bezeichnet. In einem profilierten goldenen Schmuckrahmen mit ornamentierten Eckkartuschen.
Partiell mit Frühschwundkrakelee. Mit einem erneuerten glänzenden Firnis. In den Randbereichen teils leichter Abrieb. Eine kleine Retusche u.Mi. im Bereich des Teppichs. Leinwand verso etwas fleckig.
40,3 x 50,3 cm, Ra. 48,5 x 58,5 cm.
079 Max Oehler "Wartburghof". 1933.
Max Oehler 1881 Eisenach – 1943 Weimar
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "Max OEHLER" sowie ortsbezeichnet "W[ei]m[a]r". Verso o.re. auf dem Keilrahmen nochmals in Blei signiert "Max Oehler" sowie datiert, betitelt und ortsbezeichnet. In einer profilierten teils textilbezogenen weißen Holzleiste mit goldener Zierleiste gerahmt.
Leichte Klimakante. Leinwand am li. Rand mit partieller feiner Gewebehinterklebung zur Stabilisierung an den Nagellöchern. Die Malschicht leicht angeschmutzt.
61 x 76 cm, Ra. 71,6 x 88 cm.
080 Max Oehler "Im Park zu Weimar" (Blick auf Villa "Ithaka", Park an der Ilm, Weimar?). 1936.
Max Oehler 1881 Eisenach – 1943 Weimar
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "Max OEHLER" sowie datiert und ortsbezeichnet. Der Keilrahmen in Blei bzw. Faserstift von fremder Hand bezeichnet. In einer profilierten goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
Geringfügiger Malschicht-Abrieb sowie partiell Druckstellen in den Randbereichen durch Einrahmung sowie ein schmaler Lichtrand im Falzbereich, der Randbereich ohne Firnis. Die Leinwand o.li. etwas knapp sitzend. Sehr kleine Retusche in der Vegetation o.re.
47,5 x 60,5 cm, Ra. 56,7 x 70 cm.
081 Max Pietschmann, Historische Gesellschaft an einer Festtafel. 1907.
Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert o.re. "M. Pietschmann" und datiert. O.li. bezeichnet "3".
Malpappe umlaufend mit klebemontierten Pappstreifen, etwas fingerspurig.
Darst. 16 x 31,9 cm, Malpappe 18,9 x 36,4 cm.
082 Max Pietschmann, Lastentragender Esel. Um 1910.
Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda
Öl auf Holz. In Blei monogrammiert "M P." u.re. sowie verso nochmals monogrammiert "M P.". Verso mit blauem Farbstift nummeriert "70".
Etwas angeschmutzt und mit vier Nagellöchern an den Ecken. Verso mit leichten Kratzspuren.
25,3 x 15,1 cm.
083 Max Pietschmann, Nächtliches Gebet. 1928.
Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "M. Pietschmann" und datiert u.re.
Malpappe umlaufend mit klebemontierten Pappstreifen. Vereinzelte, unscheinbare Kratzspuren.
Darst. 20 x 30 cm, Malpappe 21,5 x 31,7 cm.
084 Max Pietschmann, Die Feengrotte in Saalfeld. 1928.
Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "M. Pietschmann" und datiert u.re.
In den Ecken je ein Reißzwecklöchlein. Ecken der Malpappe etwas bestoßen und mit kleinen Fehlstellen in der Malschicht. Verso atelierspurig.
25 x 35 cm.
085 Max Pietschmann, Spaziergang in der Sächsischen Schweiz (?). Um 1930.