ONLINE-KATALOG

AUKTION 67 20. März 2021
Suche mehr Suchoptionen
<<<      >>>

841   Utagawa Kuniyoshi "Uramatsu Handayû Takanao". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 19. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Muramatsu" und "Yoshimura".

Sehr früher Druck, frische Farben. Mehrere hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß), teils retuschiert. Ecke u.li. ergänzt. Papier minimal gegilbt.

Bl. 36,5 x 24,8 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
200 €

842   Utagawa Kuniyoshi "Tokuda Magodayû Shigemori". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert re. mittig in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 37. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".

Früher Druck, frischen Farben. Mehrere fachmännisch hinterlegte Fehlstellen (Anobienfraß). Retusche o.re.

Bl. 36,3 x 24,8 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
260 €

843   Utagawa Kuniyoshi "Mase Magoshirô Masatatsu". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 41. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".

Mehrere große hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß) am li. und u. Rand. (und auf dem Künstlersignum). Minimal gegilbt. Li. Bereich mit Farbverlusten.

36,5 x 25,1 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
200 €

844   Tischparavent mit Perlmuttinkrustationen. China. Späte Qing-Dynasty, Mitte 19. Jh.

Wohl Hongmu, schwarz lasiert, Perlmutt-Inkrustationen. Zweiteilig, bestehend aus Gestell und Schirm. Auf ein Paneel aufgezogener, hochrechteckiger Schirm, schauseitig mit schwarzer Seide, in Jade und Quarz imitierenden Farben mit einem Tisch- und Vasenarrangement mit Blütensträußen bestickt, o.li. drei Fledermäuse. Das geschweift gearbeitete Gestell mit floralen Perlmutteinlagen und u. li. mit Resten einer Kartusche mit zwei chinesischen Schriftzeichen.

Provenienz: Sammlung Franz von Lenbach.

Stoffbespannung mit Ausdünnungen und Einrissen. Perlmuttinkrustationen partiell mit Materialverlusten. Intarsierte Kartusche u.li. zur Hälfte fehlend. Lasur zum Teil etwas berieben. Stand minimal verzogen.

H. ges. 90 cm, B. ges. 44,5 cm, Paneel 71 x 57 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

845   Dreibeiniger Weihrauchbrenner "Ding". China. Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, 1735–1796 oder Republikzeit, 1912– 1949.

Bronze, schwarzbraun patiniert. Weite und flache, gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Kurzer, zylindrischer Hals mit einem abgesetzten, profilierten Mündungsrand. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi" (Studiostempel).

Vereinzelte Kratzspuren, im Gesamtbild jedoch sehr unauffällig.

D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
2.200 €

846   Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.

Keramik, heller Scherben, cremefarben engobiert, farblos glasiert und in Eisenoxidbraun staffiert, die Innenwandung vollständig dunkelbraun engobiert. Balusterförmiger Korpus mit eingezogener Schulter und kurzem, weiten Mündungsrand. Auf der Wandung flächig ein Phönixdekor vor stilisierten ruyi-Wolken mit Binnenritzung sowie von Bergkonturen umgeben. Unterhalb ein Band mit gemalten, rudimentären Blattmotiven zwischen Doppelringen. Unterseits mit der (späteren?) Bezifferung "133" und ...
> Mehr lesen

H. 34,5 cm, D. ca. 35 cm.

Schätzpreis
12.000 €
Zuschlag
10.000 €
<<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)