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AUKTION 67 20. März 2021
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585   Albert Hennig "ins Holz". 1962/1963.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Holzschnitte. Mappe mit 15 Arbeiten, Deckblatt und Impressum. Alle Arbeiten in Blei unterhalb der Darstellung signiert "AHennig" sowie nummeriert "10/30". Jeweils am o. Blattrand auf Untersatzpapier montiert, darauf in der u.li. Ecke in Blei römisch nummeriert. Handgedruckt von Andreas Albert, 1990. In der originalen Halbleinen-Flügelmappe.

Teils minimal knickspurig und minimal angeschmutzt. Ein Blatt mit kleinem Papierabrieb o.re. Die Untersätze vereinzelt mit größeren Knicken.

Stk. je ca. 10,5 x 16 cm, Bl. je ca. 42 x 30 cm, Unters. je 49,2 x 39,3 cm, Ma. 50,5 x 41 cm.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
550 €
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586   Albert Hennig, Geometrische Komposition. Wohl 1970er/1980er Jahre.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell und Federzeichnung in Tusche. Signiert "Hennig" u.re. An den o. Ecken auf einem Untersatz montiert.

Ecken minimal gestaucht.

10,5 x 16,5 cm, Unters. 12,8 x 18,8 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
320 €
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587   Albert Hennig, Figuren auf dem Eis. Wohl 1970er/1980er Jahre.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell über Monotypie. Unsigniert. Verso mit einer Vorzeichnung.

Ecken minimal gestaucht. Am o. Blattrand minimal knickspurig.

12,1 x 18,4 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
500 €
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588   Albert Hennig, Häuser am winterlichen Hang. 1988.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Aquarell und Faserstift auf Velourpapier. Signiert "AHennig" und datiert u.li. An den Ecken im Passepartout montiert.

15,8 x 23,1 cm, Psp. 30 x 40 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
380 €
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590   Joachim Heuer, Mädchen in Betrachtung. Wohl 1950er Jahre.

Joachim Heuer 1900 Dresden – 1994 ebenda

Federzeichnung in Tusche auf chamoisfarbenem Velin. In Blei signiert "Heuer" u.re. sowie von fremder Hand (?) in Kugelschreiber monogrammiert "J.H".

Minimale Stauchungen an den Ecken sowie leichte Stauchungen verso.

23,5 x 30 cm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
130 €
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591   Hans Heyer, Drei Zeichen. 1963.

Hans Heyer 1909 Frankfurt am Main – 1985 Hamburg

Pinselzeichnungen in Tusche auf Papier bzw. leichtem Karton. Jeweils signiert in Tusche "Heyer" sowie datiert. Verso in Kugelschreiber jeweils nochmals signiert "Heyer" sowie ausführlich datiert "Mo 14. Ja. 63", "Die 15. Jan 1963" und "Fr 18. Jan. 63" sowie ortsbezeichnet "Hamburg", in Blei nummeriert "134", "383" und "216".

Teilweise in den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess sowie technikbedingt etwas wellig, die Randbereiche teils leicht gegilbt und fingerspurig. Ein Blatt am u. Blattrand mit drei winzigen Einrissen (bis 2 mm). Innerhalb der Darstellung teils wenige unscheinbare Kratzspuren. Verso mit Klebebandresten bzw. Abrieb, wohl aufgrund früherer Montierungen.

Jeweils 59,3 x 21 cm.

Schätzpreis
150 €
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592   Hans Heyer, Paar. 1973.

Hans Heyer 1909 Frankfurt am Main – 1985 Hamburg

Aquarell. Signiert in Tusche u.re. "Heyer" sowie datiert. Verso in Kugelschreiber ausführlich datiert "Montag, 19. März 73" sowie nochmals signiert "Heyer" und mit weiteren handschriftlichen Notizen des Künstlers in Kugelschreiber bzw. Blei versehen, nummeriert "325".

In den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Technikbedingt etwas wellig. In den Randbereichen leicht gegilbt, mit minimalen Stauchungen und Knitterfalten. Verso zwei Stellen mit Klebebandresten und Abrieb aufgrund einer früheren Montierung.

61,3 x 43 cm.

Schätzpreis
120 €
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593   Hans Heyer, Sitzender weiblicher Akt. 1973.

Hans Heyer 1909 Frankfurt am Main – 1985 Hamburg

Aquarell. Signiert in Tusche o.li. "Heyer" sowie datiert. Verso in Kugelschreiber ausführlich datiert "Mittwoch, 21.3.73" sowie nochmals signiert "Heyer", mit weiteren handschriftlichen Notizen des Künstlers in Kugelschreiber bzw. Blei versehen, nummeriert in Blei "157".

In den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Technikbedingt etwas wellig. In den Randbereichen leicht gegilbt. Am re. Blattrand leichte Knitterfalten. Verso zwei Stellen mit Abrieb, wohl aufgrund einer früheren Montierung.

61,3 x 43 cm.

Schätzpreis
120 €

594   Erhard Hippold, Vier Porträts. Um 1933.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Radierungen mit Plattenton auf Bütten. Zwei Arbeiten unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Erhard Hippold" bzw. "Hippold" und datiert. Eine Arbeit in Blei mit der Authentizitätsbestätigung von Gussy Hippold-Ahnert. Diese verso wohl von fremder Hand in Blei nummeriert. Eine Arbeit unsigniert.

Partiell minimal knickspurig. Ecken minimal bestoßen. Zwei Blätter mit winzigen Einrissen am u. Blattrand. Ein Blatt minimal stockfleckig.

Pl. min. 13 x 10 cm, Pl. max. 33,3 x 27,4 cm, Bl. min. 40 x 30 cm, Bl. max. 49,8 x 37,7 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

595   Erhard Hippold, Drei Darstellungen weiblicher Akte. 1946– 1948.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Kaltnadelradierungen mit Plattenton und eine Farbaquatinta (?) auf verschiedenen Papieren. Jeweils unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Erhard Hippold" bzw. "Hippold" und datiert. Die farbige Darstellung am u.li. Blattrand in Blei bezeichnet "selbst" sowie verso bezeichnet "Halbakt", mit der Adresse des Künstlers und einer alten Preisangabe versehen.

Die Kaltnadelradierungen mit einzelnen Knickspuren und sehr vereinzelten unscheinbaren Stockfleckchen. Die farbige Darstellung minimal knickspurig und stärker stockfleckig.

Pl. min. 32,3 x 20,3 cm, Pl. max. 32,7 x 25 cm, Bl. min. 44,1 x 31,5 cm, Bl. max. 50,3 x 37,7 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
110 €

596   Erhard Hippold "Zempiner Boote" / "Stürmische See" / Ostseelandschaft. Frühe 1950er Jahre.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Eine Farblithografie und zwei Lithografien auf verschiedenen Papieren. "Zempiner Boote" unterhalb der Darstellung in Blei mit dem Authentizitätsnachweis von Gussy Hippold-Ahnert, am u. Blattrand mit einer alten Preisangabe sowie verso betitelt, nummeriert "58" und nochmals mit dem alten Preis versehen. "Stürmische See" unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Hippold" und datiert, am u. Blattrand mit einer alten Preisangabe sowie verso betitelt, nummeriert "7" und mit der Adresse des ...
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St. min. 24,5 x 29,5 cm, St. max. 40,5 x 57,5 cm, Bl. min. 35 x 45,5 cm, Bl. max. 50,5 x 67 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

597   Erhard Hippold, Geometrische Konstruktion in Blau und Braun. 1958.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Farbmonotypie auf festem Papier. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Hippold" und datiert.

Minimal knickspurig. Ecken minimal bestoßen. Am o. Blattrand zwei winzige Reißzwecklöchlein. Sehr vereinzelte winzige Stockfleckchen. Verso Reste einer früheren Montierung.

Me. 52 x 25 cm, Bl. 59 x 32,6 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
220 €

598   Erhard Hippold, Fünf Tierdarstellungen. 1950er/1960er Jahre.

Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba

Farblithografien und Radierungen und eine Lithografie auf verschiedenen Papieren. Vier Arbeiten unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Hippold", drei datiert. Eine Arbeit verso in Blei signiert "Erhard Hippold" und betitelt. Vier Arbeiten verso mit weiteren Annotationen in Blei versehen.

Alle Blätter knickspurig, teils mit größeren Knicken. Teils leicht gewellt. Die Blattränder partiell umgefaltet und mit mehreren Einrissen. Teilweise leicht angeschmutzt und minimal stockfleckig.

Me. min. 33 x 27 cm, Me. max. 48,5 x 62 cm, Bl. min. 49 x 32 cm, Bl. max. 75 x 60 cm.

Schätzpreis
180 €

599   Gussy Hippold-Ahnert, 11 Pariser Zeichnungen. 1933.

Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden

Bleistiftzeichnung und Farbstiftzeichnungen. Zehn der Arbeiten in Blei signiert "Gussy Ahnert", datiert und teilweise bezeichnet "Paris" u.re. bzw. u.li. Verso überwiegend nochmals in Blei signiert "Gussy Hippold Ahnert", datiert, bezeichnet "Paris" und betitelt z.B. "Clochards".

Die Blätter entstammen einem Skizzenbuch der Künstlerin und illustrieren das Pariser Straßenleben mit seinen Clochards, Booten auf der Seine und Cafészenen.

Papier etwas gebräunt, teilweise minimal angeschmutzt und minimal stockfleckig. Die Blattränder oben mit Perforierung. Einzelne Blätter verso minimal lichtrandig.

26,8 cm x 20,8 cm.

Schätzpreis
500 €

600   Gussy Hippold-Ahnert, Narzissen. Wohl 1950er Jahre.

Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden

Aquarell und Federzeichnung auf Bütten. In Blei signiert "Gussy Hippold-Ahnert" u.re. Mit dem Nachlassstempel versehen u.li. Verso ein weiteres Aquarell über Blei mit der Darstellung einer "Fischersfrau" aus dem Jahr 1931. In Blei signiert "Gussy Ahnert" und datiert u.re., betitelt u.li.

Reißzwecklöchlein. Stockfleckig. Minimale Randmängel mit kleinen Einrissen (ca. 0,5 cm).

52 x 36 cm.

Schätzpreis
220 €
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601   Karl-Georg Hirsch, Drei Liebesszenen. 1970er/1980er Jahre.

Karl-Georg Hirsch 1937 Breslau – lebt in Leipzig

Holzstiche. Je unterhalb der Darstellung in Blei signiert "K.-G. Hirsch". Jeweils im Passepartout hinter Glas in einer schmalen weißen Holzleiste gerahmt.

Stk. je 8,5 x 5,4 cm, Ra. je 22,5 x 16,5 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €
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602   Werner Hitzer "Liegende". 1976.

Werner Hitzer 1918 Berlin – 2005 Dresden

Farbmonotypie auf festem Papier. Signiert "W. Hitzer" u.li. Unterhalb der Darstellung in Blei betitelt li. sowie technikbezeichnet und datiert re. Am re. Blattrand wohl von fremder Hand nummeriert "747". Verso in Blei künstlerbezeichnet und nummeriert. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen Holzleiste gerahmt. Verso auf der Rückwand betitelt, künstler- und technikbezeichnet sowie datiert.

Verso in den o. Ecken Reste einer früheren Montierung bzw. leichter Abrieb.

Me. 39,8 x 49,7 cm, Bl. 43 x 53 cm, Ra. 53 x 63 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
500 €

603   Antonius Höckelmann, Mädchen und Vogel. 1995.

Antonius Höckelmann 1937 Oelde – 2000 Köln

Wasserfarben, farbige Kreiden, Grafit und Tusche auf leichtem Karton. Am u. Blattrand über die gesamte Blattbreite signiert "Antonius Höckelmann" und datiert. Verso wohl von fremder Hand in Blei bezeichnet "Bosdorf" und nummeriert "1".

Minimal gewellt. Minimal knickspurig, mit einzelnen größeren Knickspuren. Verso atelierspurig.

70 x 50 cm.

Schätzpreis
950 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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604   Paul Hofmann "1984" / "Kleine Geschichte" / "Egon Friedell & den alten Griechen". 2008.

Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien

Holzschnitte auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "PAUL" und datiert sowie u.Mi. betitelt und u.li. auflagenbezeichnet "3/10", "9/10" und "3/10".

Minimal knickspurig, technikbedingt teils leicht gewellt. "1984" und "Kleine Geschichte" verso mit Papierresten bzw. leichtem Abrieb an den o. Ecken, wohl aufgrund einer früheren Montierung.

Jeweils Stk. ca. 50 x 75 cm, Bl. 54 x 78 cm.

Schätzpreis
220 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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605   Paul Hofmann "Tanz" / Dame mit Hutschleier / "g-host". 2013 / 2010/2009.

Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien

Farbholzschnitte auf festem Papier. Jeweils u.re. in Blei signiert "PAUL" und datiert sowie u.li. auflagenbezeichnet.
a) "Tanz". 2013. "3/4". Verso u.Mi. in Blei betitelt.
b) Dame mit Hutschleier. 2010. "2/3".
c) "g-host". 2009. "21/50". Im Medium betitelt.

Verso leicht atelierspurig.

Bl./Stk. jeweils 32 x 22,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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606   Paul Hofmann "Orpheus und Euridike" / "zoap" / Frau und Glas. 2012/2009.

Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien

Farbholzschnitte auf festem Papier. Eine Arbeit im Medium betitelt. Jeweils in Blei signiert "PAUL" und datiert sowie auflagenbezeichnet "3/7", "20/75" und "6/10". Eine Arbeit verso u.Mi. in Blei betitelt.

Verso leicht atelierspurig.

Bl. / Stk. 16 x 22,6 cm bzw. 31,8 x 44,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
240 €

607   Karl Holfeld "Ägyptisches Dorf" / "Spielende Kinder". 1958.

Karl Holfeld 1921 Georgswalde – 2009 Bad Sulza

Farblithografien. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "K. Holfeld" sowie li. betitelt. Eine Arbeit datiert sowie nummeriert "4/10". Jeweils hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.

Blätter etwas wellig.

St. Min. 42 x 47 cm, Ra. 57 x 67 cm, max. 49 x 37 cm, Ra. 54 x 71 cm.

Schätzpreis
120 €
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608   Günter Horlbeck "Die Anverwandlung". 1978.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Radierung in Braunschwarz auf "Hahnemühle"-Bütten. Signiert in Blei u.re. "Horlbeck" sowie datiert und nummeriert u.li. "II /715". Verso am u. Blattrand in Blei nochmals signiert "Günther Horlbeck", betitelt, datiert und technikbezeichnet.
WVZ Mehnert 66 (225). 2.II (von 2 II).

Minimal fingerspurig.

Pl. ca.50 x 60, Bl. 79 x 56 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €
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609   Günter Horlbeck "Roboterpflanze". 1985.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Radierung auf "Hahnemühle"-Bütten. Signiert in Blei u.re. "Horlbeck" sowie datiert und u.li. bezeichnet "E.A."
WVZ Mehnert 78.

Pl. ca. 65 x 50 cm, Bl. 79 x 56 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €
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610   Günter Horlbeck "Sonnenbilder". 2002.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Aquarell, Wachskreide- und Faserstiftzeichnung auf "Hahnemühle"-Bütten. Monogrammiert "GH" u.li. sowie datiert. Verso in Blei am u. Blattrand signiert "Günther Horlbeck" sowie ausführlich datiert "30.02.02", betitelt und technik- und maßbezeichnet.
Nicht im WVZ Mehnert.

Verso leicht atelierspurig.

79 x 53,5 cm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
170 €
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611   Günter Horlbeck "… herzlichst" (Figuren). 2004.

Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig

Faserstiftzeichnung auf "Hahnemühle"-Bütten. Signiert u.re "Horlbeck" sowie datiert, betitelt innerhalb der Darstellung, teils unleserlich.
Verso in Blei am u. Blattrand in Blei technik- und maßbezeichnet sowie nochmals datiert.
Nicht im WVZ Mehnert.

U. Blattrand minimal gestaucht.

79 x 53,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €
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613   Horst Jockusch "Theaterplatz Dresden" und acht weitere Ansichten Dresden. 1950er Jahre bis 1991.

Horst Jockusch 1925 Dresden – 2014 ebenda

Verschiedene Drucktechniken und eine Bleistiftzeichnung auf verschiedenen Papieren. Jeweils in Blei signiert "Jokusch" bzw. "Horst Jokusch", zumeist datiert, teilweise betitelt. Teils auf Untersatz montiert.
a) "Theaterplatz Dresden".1991. Farblinolschnitt. b) "Dresden / Kronentor im Zwinger". 1979. Farbradierung. c) Hofkirche, Dresden. 1956. Holzschnitt.
d) "Dimitroffbrücke 2 (Dresden)". 1988. Holzschnitt.
e) Blick auf den Rathausturm. 1955. Farbholzschnitt.
f) Bauarbeiten am
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a) Me. 39,3 x 43 cm, Bl. 50 x 50 cm, b) Pl. 35 x 32 cm, Bl. 60 x 41,5 cm, c) Stk. 43,8 x 23 cm, Bl. 54 x 33,4 cm. d) Stk. 22,5 x 28,5 cm, Bl. 37,7 x 42,4 cm. e) bis f) kleinformatig, Darst. bis max. 19,5 x 21,5 cm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
150 €
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614   Horst Jockusch, 19 figürliche Darstellungen. 1969 bis 1987.

Horst Jockusch 1925 Dresden – 2014 ebenda

Verschiedene Drucktechniken auf unterschiedlichen Papieren. Jeweils in Blei signiert "Horst Jockusch" sowie größtenteils datiert, teilweise betitelt und mit dem Vermerk "Handdruck" versehen. Teilweise im einfachen Passepartout.
Mit den Arbeiten:
a) Liegender Akt. 1973. Holzschnitt. Nummeriert u.li. "5/50" sowie mit Widmungsvermerk. Stk. 20 x 38 cm, Bl. 24,8 x 42 cm.
b) Sitzender Akt. Farbholzschnitt. 1981. Nummeriert "16/50". Stk. 34 x 19 cm, Bl. 48,5 x 31,5 cm.
c) "Nachdenken".
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Verschiedene Maße, Bl. max. 49 x 32 cm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
120 €
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615   Hans Jüchser "Stilleben mit afrikanischer Maske". Wohl 1960er Jahre.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Farbholzschnitt auf Maschinenbütten. U.re. in Blei signiert "Jüchser" sowie u.li. mit dem Vermerk "Handabzug" versehen. Im Passepartout.

Leicht knickspurig. Am re. Blattrand ein Einriss (ca. 10 cm) knapp an der Darstellung vorbeiführend. Blattrand li. und re. jeweils mit vertikaler Falzspur (nicht sichtbar). Psp. minimal angeschmutzt.

Stk. 24,5 x 33 cm, Bl. 31,5 x 47,9 cm, Psp. 59,3 x 80 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
320 €
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616   Hans Jüchser, Helga mit schwarzem Tuch. 1972.

Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden

Farbholzschnitt in Dunkelgrün auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Jüchser" und datiert, li. bezeichnet "Handabzug" und nummeriert "74/100". U.li. in Blei wohl von fremder Hand bezeichnet.

Druckgrafische Wiederholung des Motivs nach dem gleichnamigen Gemälde "Helga mit schwarzem Tuch", 1964, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Inv. Nr. 3595.

Lichtrandig sowie leicht knick- und fingerspurig. Ein Einriss am li. Blattrand (ca. 2 cm). Verso am o. und u. Rand jeweils zwei Stellen mit leichtem Abrieb bzw. Klebereste aufgrund einer früheren Montierung.

Stk. 45,5 x 19 cm, Bl. 63,3 x 49,5 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
320 €
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617   Anatoli Kaplan "Beim Tee" / "Der Hochzeitszug". 1965.

Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad

Lithografien auf festem Papier. Unterhalb der Darstellung re. in Blei kyrillisch signiert "A. Kaplan" und datiert sowie li. nummeriert und kyrillisch betitelt. Blatt 18 und 29 aus der Illustrationsfolge "Stempenju" zum gleichnamigen Roman von Scholem Alejchem von 1888, in einer Auswahl von 30 Illustrationen als Kassette 1967 im Verlag der Kunst Dresden erschienen.
WVZ Mayer / Strodt IX 18 und 29.

Partiell unscheinbar knickspurig.

St. 41 x 59,5 cm, Bl. 46,4 x 61,4 cm / St. 40,5 x 57,5 cm, Bl. 46,6 x 61,4 cm.

Schätzpreis
240 €

618   Anna Kasten "Ausblick". 2009.

Anna Kasten 1976 Dresden – lebt in Dresden

Inkjet Print auf Karton. Verso in schwarzem Faserstift signiert "A. Kasten", datiert, betitelt sowie mit Künstlerstempel versehen und nummeriert "1". In einer schmalen grauen Metallleiste gerahmt.

Ra. 100,5 x 70,5 cm.

Schätzpreis
400 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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619   Manfred Kastner (Beerkast) "Versuch einer Stadt". 1967.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Grafitzeichnung und farbige Kreide auf Papier. In Blei ausführlich datiert "21.6.67" und ligiert monogrammiert "MK" u.Mi. Unterhalb der Darstellung betitelt und technikbezeichnet. Verso in Kugelschreiber bezeichnet "Nachlass Manfred Kastner".

Leicht knickspurig. Technikbedingt wisch- und fingerspurig. Ein Fingerabdruck am re. Blattrand. In den Ecken winzige Reißzwecklöchlein. Ecken minimal bestoßen. Verso an den Rändern Reste einer früheren Montierung.

20,8 x 29,6 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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620   Manfred Kastner (Beerkast), Stadtlandschaft (Hommage à Giorgio de Chirico). Um 1970.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Bleistiftzeichnung auf festem Papier. Ligiert monogrammiert "MK" u.re.

Technikbedingt wisch- und fingerspurig. Partiell minimal knickspurig. Ecken minimal gestaucht. An den Blatträndern blaue und bräunliche Farbspuren. Sehr vereinzelt kleine Stockfleckchen.

35,8 x 47,4 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
340 €
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621   Manfred Kastner (Beerkast) "Mann auf der Treppe". 1977.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Lithografie. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Beerkast" und datiert re. sowie nummeriert "22/50" li.

Leicht knickspurig, Ecken und Kanten partiell minimal gestaucht. Leicht stockfleckig und minimal angeschmutzt.

St. 40 x 57 cm, Bl. 49 x 65 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
500 €
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622   Manfred Kastner (Beerkast) "Straße". 1986.

Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen

Farblithografie auf festem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Beerkast" und datiert re., betitelt Mi. sowie nummeriert "23/50" li.

In den Randbereichen sehr vereinzelte unscheinbare Stockfleckchen. Unscheinbar kratzspurig.

St. 45 x 45 cm, Bl. 48,5 x 47,5 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

623   Matthias Kistmacher, Folge von neun Kompositionen. 1994.

Matthias Kistmacher 1963 Guben

Farbserigrafien auf festem Papier. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kistmacher" und datiert re. sowie nummeriert "34/40" li.

Jeweils minimal bis leicht gewellt. Randbereiche partiell minimal gestaucht. Partiell minimal knickspurig. Ein Blatt am re. Rand leicht gegilbt. Verso teils atelierspurig.

Bl. je ca. 66 x 50 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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624   Walther Klemm, Zehn Landschaftsdarstellungen mit Wäldern, Wiesen und Ebenen. 1940er Jahre.

Walther Klemm 1910 Olmütz (Tschechien) – 1993 Bad Bederkesa

Bleistiftzeichnungen und Aquarell auf verschiedenen Papieren. Vier Arbeiten in Blei ligiert monogrammiert "WK" und ausführlich datiert u.li. oder u.re. Vier Arbeiten recto oder verso in Blei ligiert monogrammiert "WK". Zwei Arbeiten unsigniert und undatiert.

Papier zum Teil leicht gebräunt, knickspurig oder mit leicht angeschmutzter Oberfläche. Ein Blatt mit gestanztem Loch, zwei Blätter mit kleinen Stockflecken, ein Blatt feuchtigkeitsbedingt am Rand gewellt und mit vom Künstler hinterlegtem Einriss re.

Verschiedene Maße, max. 21 x 30 cm.

Schätzpreis
240 €

625   Andreas Klose, Waldweg im Vorfrühling. 1990er Jahre.

Andreas Klose 1958 Finsterwalde – lebt im Museumsdorf Baruther Glashütte

Aquarell auf "Hahnemühle"-Bütten. In der u.re. Ecke monogrammiert bzw. signiert sowie datiert.

Leicht gewellt. Vereinzelte Knicke in den Randbereichen.

75,4 x 55,4 cm.

Schätzpreis
150 €

626   Andreas Klose, Waldweg im Abendlicht. 1997.

Andreas Klose 1958 Finsterwalde – lebt im Museumsdorf Baruther Glashütte

Aquarell auf festem Papier. Signiert u.li. "A. Klose". Verso in Blei nummeriert und datiert "97/97".

Unscheinbar knickspurig. Ecken minimal gestaucht. Ein winziger Einriss am o. Blattrand. Der u. Blattrand werkimmanent leicht ungerade beschnitten.

53,6 x 75,4 cm.

Schätzpreis
150 €

627   Peter Koch "Komp. 4.6 II". 1998.

Peter Koch 1960 Greifswald – lebt in Dresden

Wasserfarben, farbige Kreiden und Tusche. In der Darstellung u.re. in Blei signiert "P. KocH" [sic!], datiert und betitelt. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen silberfarbenen Metallleiste gerahmt.

Technikbedingt leicht wellig und verwölbt.

BA. 59,7 x 70,7 cm, Ra. 70 x 90 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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628   Gottfried Körner, Landschaft. 1999.

Gottfried Körner 1927 Werdau/Sachsen – 2015 Dresden

Aquarell und farbige Pastellkreiden. Signiert "GKörner" und datiert u.Mi. Hinter Glas in einer einfachen lilafarbenen Metallleiste gerahmt.

Technikbedingt leicht gewellt. Partiell unscheinbare Kratzspuren in der Farbschicht. Verso atelierspurig.

34,8 x 49,6 cm, Ra. 51 x 61 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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629   Gottfried Körner "Herbstbirke". 2001.

Gottfried Körner 1927 Werdau/Sachsen – 2015 Dresden

Aquarell. Signiert "GKörner" und datiert u.re. Verso in Blei nochmals signiert "Gottfried Körner" und betitelt sowie mit einer alten Preisangabe versehen. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen schwarzen Kunststoffleiste gerahmt.

Technikbedingt leicht gewellt. Ecken minimal gestaucht. Verso atelierspurig.

49,6 x 34,9 cm, Ra. 61 x 51 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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630   Hans Körnig, Sechs druckgrafische Arbeiten. 1953– 1970.

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling

Aquatintaradierungen auf verschiedenen Papieren. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Körnig", überwiegend datiert. Eine Arbeit betitelt, zwei Arbeiten nummeriert. Eine Arbeit mit der WVZ-Nummer versehen, eine verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei.
Mit den Arbeiten:
a) "Amsterdam", 1963. Abzug von 1968. 12 x 25 cm. WVZ der Aquatinten 317.
b) "Es wird weitergekratzt", 1970. 14,6 x 19,7 cm. WVZ der Aquatinten 619.
c) "Wiedergeburt der Hoffnung", 1953. 24,9
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Bl. max. 31,3 x 21,6 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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631   Johannes (Hans) Kotte "Waldweg". 1950er Jahre.

Johannes (Hans) Kotte 1908 Dresden – 1970 Pirna

Aquarell auf festem Papier. Unsigniert. Die Rückseite mit einem weiteren, voll ausgeführten Aquarell "Zwei liegende Kühe im Stall".

Provenienz: Sammlung Dr. Rainer Zimmermann, Wette; Galerie Hebecker, Weimar.

Mit einer schriftlichen Bestätigung von Dr. Rainer Zimmermann vom 10.07.2007.

Lit: Gert Clausnitzer, Johannes Kotte, Dresden 1988; Rainer Zimmermann, Expressiver Realismus. Malerei der verschollenen Generation, München 1994.

Ränder mit leichten Griffknicken und vereinzelten, winzigen Einrissen. Ecke u.re. leicht geknickt. Verso an zwei Stellen mit übermalten Montierungsresten.

47 x 61 cm.

Schätzpreis
550 €
Zuschlag
450 €
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632   Willy Kriegel, Komposition mit Meeresmuscheln. Wohl Anfang 1960er Jahre.

Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg

Gouache auf Sperrholz. U.re. monogrammiert "K.". Hinter Glas in einem breiten, teils textilüberzogenen, beigefarbenen Rahmen. Verso in Kugelschreiber signiert (?) "Prof. Kriegel".

Partiell im Bereich Rot und Blau sowie teils an den Muscheln mit Frühschwundkrakelee. In den Randbereichen rahmungsbedingt mit minimalen Druck- bzw. Abriebspuren.

27 x 20,4 cm, Ra. 42 x 35 cm.

Schätzpreis
900-1.000 €
Zuschlag
1.100 €
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633   Andreas Küchler "Landscape". 1995.

Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden

Pinselzeichnung in Tusche, Bleistift, Fettkreide. Ligiert monogrammiert u.re. "AK", ausführlich datiert "25.9.95" sowie betitelt u.li. Innerhalb der Darstellung bezeichnet "Himmel" u.li.

Minimal knickspurig. Verso durchgedrungene Farb- bzw. Lösemittelsspuren.

29,5 x 21 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
230 €
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634   Andreas Küchler "Haus". Wohl 1990er Jahre.

Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden

Pinselzeichnung in Tusche mit farbiger Fettkreide. U.re. ligiert monogrammiert "AK" sowie innerhalb der Darstellung u.Mi. betitelt. Verso in Blei nummeriert "15" und "27".

Leicht knick- und fingerspurig. Technikbedingt etwas gewellt. Eine schräg horizontal verlaufende Knickspur mit partiellem Farbverlust u.Mi. (im Bereich des "a") sowie eine Knickspur o.li. Unscheinbare Kratzspuren.

29,8 x 42 cm.

Schätzpreis
500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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635   Andreas Küchler, Ritter und Pferd. 1996.

Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden

Pinselzeichnung in Tusche. Ligiert monogrammiert u.li. "AK" sowie datiert in schwarzem Faserstift bzw. Blei.

Leicht knickspurig. Verso atelierspurig.

17,8 x 27,8 cm.

Schätzpreis
290 €
Zuschlag
160 €

636   Anneliese Kühl, Ohne Titel. Nach 1987.

Anneliese Kühl 1923 Dresden – 2009 ebenda

Collage (verschiedene Textilien und Garne). In blauem Garn ligiert monogrammiert "AK" Mi.re.

35 x 30,5 cm.

Schätzpreis
180 €
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637   Anneliese Kühl "Insekt". 1994.

Anneliese Kühl 1923 Dresden – 2009 ebenda

Collage (verschiedene Textilien und Garne). U.li. mit lilafarbenem Faden ligiert monogrammiert "AK". Verso in schwarzem Faserstift datiert sowie auf einem angehefteten Papieretikett in Kugelschreiber betitelt.

36 x 48 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

638   Anneliese Kühl "Kinderhilfe". 2000.

Anneliese Kühl 1923 Dresden – 2009 ebenda

Collage (verschiedene Textilien und Garne). U.li. mit rotem Garn ligiert monogrammiert "AK". Verso auf einem angehefteten Papieretikett in Kugelschreiber betitelt und datiert.

43 x 37 cm.

Schätzpreis
180 €
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640   Horst Leifer, Drei Akte am Ostseestrand. 1985.

Horst Leifer 1939 Altreichenau/Riesengeb. – 2002 Sanz

Aquarell auf festem Papier. Signiert "H. Leifer" und datiert u.re.

Abgebildet in: "Horst Leifer – Bilder und Blätter". Ernst-Rietschel-Kulturring e.V. Pulsnitz, 1994. S. 19.

Minimal knickspurig, mit zwei größeren diagonalen Knickspuren, diese recto nur schwach wahrnehmbar. Ecken und Kanten partiell minimal bestoßen.

35,8 x 47,8 cm.

Schätzpreis
340 €
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641   Via Lewandowsky, Figur. 1986.

Via Lewandowsky 1963 Dresden – lebt in Berlin

Serigrafie auf festem Papier. Am u.re. Blattrand in Blei signiert "VIA" und datiert sowie undeutlich bezeichnet.

Deutlich lichtrandig sowie minimal angeschmutzt.

Bl. 30 x 21,2 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

642   Erich Lindenau "Steinbruch mit Feldmauer" / "Rote Steinbruchwand". 1939.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden

Aquarelle über Bleistift auf festem Papier. Jeweils ligiert monogrammiert "EL" und datiert u.re. "Steinbruch mit Feldbauer" lose im Passepartout, "Rote Steinbruchwand" recto an den Ecken im Passepartout montiert. Darauf jeweils in Blei betitelt und signiert "Erich Lindenau".

"Steinbruch mit Feldmauer" mit einem kleinen blauen Farbfleck am o. Rand, wohl aus dem Werkprozess. "Rote Steinbruchwand" mit winzigem Einriss am o. Blattrand und Resten einer früheren Montierung in den Ecken, verso leicht stockfleckig. Die Passepartouts angeschmutzt, mit gebräunten Rändern, stockfleckig und mit kleinen Randläsionen.

49,4 x 39,2 cm, Psp. 65 x 50 cm / 39 x 49,3 cm, Psp. 50 x 65 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
340 €

643   Erich Lindenau "Hirten…" / Bachlauf im Wald. 1935/Ohne Jahr.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden

Aquarelle über Blei auf festem Papier. "Hirten…" in Blei ligiert monogrammiert "EL" und datiert u.li. Verso in Blei signiert "E. Lindenau" und undeutlich betitelt sowie mit Trockenstempel "Schoellers Parole" versehen. "Bachlauf im Wald" unsigniert.

"Hirten…" technikbedingt leicht gewellt, mit Reißzwecklöchlein und kleinen Einrissen (teils verso hinterlegt) an den Blatträndern und winzigen Ausrissen in den o. Ecken. "Bachlauf im Wald" mit größeren Ausrissen an den Blatträndern und Einrissen, verso hinterlegt. Beide partiell leicht knickspurig.

72,5 x 50,8 cm / 50,8 x 72,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
340 €

644   Erich Lindenau, Fingerhut und Türkenbundlilie / Türkenbundlilie und Glockenblume / Wilde Möhre / Königskerze. Wohl 1940er/1950er Jahre.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden

Aquarelle über Blei auf verschiedenen Papieren. "Wilde Möhre" monogrammiert "EL" und datiert "1946", die anderen Arbeiten unbezeichnet.

Alle partiell minimal bis leicht knickspurig und leicht angeschmutzt. Teils leicht gebräunt. Ecken minimal bestoßen. b) und d) mit winzigen Reißzwecklöchlein in den Ecken. a), b) und d) mit vereinzelten Stockflecken. d) mit länglichen Flüssigkeitsflecken am li. Rand und winzigen Einrissen.

Verschiedene Maße, min. 21 x 29,4 cm, max. 63,5 x 50,2 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
260 €
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651   Ruth Meier "Giraffen" / "Junges Zebra" / Liegendes Kälbchen. 1920er -1950er Jahre.

Ruth Meier 1888 Leisnig – 1965 Radebeul

Holzschnitte auf verschiedenen Papieren. Jeweils auf Untersatz im einfachen Passepartout.
a) "Giraffen". Ohne Jahr. Signiert in Blei u.re. "Ruth Meier" sowie betitelt und nummeriert "71" u.li.
b) Junges Zebra. Wohl Originalholzschnitt. Um 1928. Unsigniert. Am unteren Rand mit typografischer Beschriftung.
c) Liegendes Kälbchen. 1950er Jahre. Unterhalb der Darstellung in Blei u.re. signiert "Ruth Meier" und u.li. bezeichnet "Handdruck". In der u.re. Blattecke in Blei bezeichnet "RM
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Stk. min. 9,7 x 15,7 cm, Bl. 29,5 x 21 cm, Stk. max. 25,8 x 14 cm, Bl. 38 x 23,4 cm, Unters. 50 x 37,5 cm.

Schätzpreis
180 €

652   Ruth Meier, Sechs Landschaftsdarstellungen. 1950er/1960er Jahre.

Ruth Meier 1888 Leisnig – 1965 Radebeul

Holzschnitte auf verschiedenen Papieren. Jeweils unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Ruth Meier" und teilweise datiert. Vier Arbeiten bezeichnet "Handdruck", zwei bezeichnet "Probedruck". Eine Arbeit ortsbezeichnet. Vier Arbeiten am o. Blattrand auf einem Untersatz montiert. Alle verso mit einem Sammlerstempel versehen.

Alle Blätter knickspurig, teils mit größeren Knickspuren. Ein Blatt am o. Rand gefalzt. Ein Blatt mit drei kleinen Einrissen an den Blatträndern. Zwei Blätter verso mit Resten einer früheren Montierung.

Bl. max. 57 x 42 cm.

Schätzpreis
220 €
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653   Marlies Meinshausen-Felsing, Stillleben mit Sommerblumen. Wohl 1950er Jahre.

Marlies Meinshausen-Felsing 1899 ? – letzte Erw. 1978, Sinzheim

Farbholzschnitt. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Meinshausen-Felsing" re. und bezeichnet "Eigenhanddruck" li. Auf einem Etikett auf der Rahmenrückwand künstler- und technikbezeichnet sowie betitelt. Ein weiteres Etikett "Unserem Werkstättenfinanzdezernenten Herrn Bundesbahnrat Hugo Kraiß als Erinnerung […]". Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen profilierten Holzleiste gerahmt.

Minimal wellig. Leicht stockfleckig.

Stk. 27 x 23,5 cm, Ra. 44 x 36,5 cm.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
110 €

654   Heinz-Detlef Moosdorf und ein weiterer Künstler "Antiquitätensammler" / Figuren. Wohl 1970er Jahre/2005.

Heinz-Detlef Moosdorf 1939 Wurzen – 2014 Haida

Verschiedene Drucktechniken. a) "Antiquitätensammler". Kaltnadelradierung auf Bütten. Signiert in Blei u.re. "Moosdorf" sowie u.li. betitelt und u. Mi. nummeriert "39/25/40".
b) Figuren. Holzschnitt auf "B.K.Rives"-Bütten. Signiert in Blei u.re "F. M..." (?) sowie datiert, u.li. mit dem Vermerk "e.a.".

Papier teils leicht gebräunt. Das Blatt von Moosdorf etwas stockfleckig.

25,4 x 21,8 cm, Bl. 36,3 x 29,5 cm / Stk. 48,5 x 38 cm, Bl. 63 x 49 cm.

Schätzpreis
60 €
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655   Heinz Mutterlose, Boote auf Poel. 1978.

Heinz Mutterlose 1927 Schkeuditz – 1995 ebenda

Aquarell auf festem Papier. In Blei in der Darstellung u.re. signiert "Mutterlose" sowie datiert. Auf einem Untersatzkarton fixiert. Auf diesem in Blei u.re. mit Ortsbezeichnung und Nummerierung versehen.

Verso leicht atelierspurig und mit Klebestreifenresten an den u. Ecken.

42 x 55,7 cm, Unters. 50 x 70 cm.

Schätzpreis
340 €
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656   Heinz Mutterlose, Kirchdorf auf Poel. 1978.

Heinz Mutterlose 1927 Schkeuditz – 1995 ebenda

Aquarell auf festem Papier. In Blei in der Darstellung u.li. signiert "Mutterlose" sowie datiert. Auf einem Untersatzkarton fixiert. Dieser verso bezeichnet und mit dem Künstlerstempel versehen.

In den Ecken atelierspurig. Untersatzkarton an den Rändern leicht knickspurig mit Läsionen.

42 x 55,7, Unters. 50,7 x 65 cm.

Schätzpreis
340 €
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657   Heinz Mutterlose, Akte. Wohl späte 1970er/1980er Jahre.

Heinz Mutterlose 1927 Schkeuditz – 1995 ebenda

Aquarell auf festem Papier. Unsigniert. Verso mit dem Künstlerstempel sowie in fremder Hand mit posthumer Bezeichnung versehen.

Am u. und o.li. Rand mit schmaler Verfärbung.

42 x 59,5 cm.

Schätzpreis
340 €
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658   Hermann Naumann, Vier Arbeiten zu Knut Hamsung "Mysterien". 1973.

Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach

Radierungen mit Plattenton auf festem Papier. Jeweils in Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Hermann Naumann" und datiert sowie li. nummeriert "17/30". Vier Blätter von zehn zuzüglich Titelblatt zum Roman von Knut Hamsun aus dem Jahr 1892.

Jeweils am o. und u. Rand leicht gewellt.

Je Pl. 24,8 x 18,5 cm, Bl. 48,4 x 36,8 cm.

Schätzpreis
70 €
Zuschlag
70 €

659   Hermann Naumann, Liebesspiele. 1974.

Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach

Grafitzeichnung auf leichtem Karton. Signiert "Hermann Naumann" und datiert u.li. Im Passepartout montiert.

In der u. li. Ecke minimal knickspurig.

58 x 71,5 cm, Psp. 70 x 100 cm.

Schätzpreis
240 €

660   Stefan Nestler "Quarter Circle" 2001.

Stefan Nestler 1962 Freiberg

Prägedruck und Siebruck auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten. In Blei signiert "Stefan Nestler" und datiert u.re., mittig nummeriert "2/3" und u.li. betitelt.

Büttenrand materialbedingt etwas wellig, sonst tadelloses Blatt.

Bl. 57 x 39,5 cm.

Schätzpreis
240 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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661   Jerzy Panek "Galopujace konie II" ("Galoppierende Pferde II"). 1970.

Jerzy Panek 1918 Tarnow – 2001 Krakau

Offsetdruck nach dem Original-Holzschnitt auf gelblichem Papier. Im Medium signiert "Panek" und datiert u.re., polnisch betitelt u.li. sowie bezeichnet "épreuve d`artiste IV" u.Mi. Erste Reproduktion aus einer Mappe mit Drucken von Preisträgern des Jahrespreises für Kunstkritik, hrsg. von der Sektion für Kunstkritik und Information des Polnischen Journalistenverbandes in Krakau, 1973. Auflage 2500 + 150 Exemplare.
Zum Original-Holzschnitt vgl. WVZ Burkamp 388.

Knickspurig, insbesondere am o. Blattrand mit größeren Knicken. Leicht stockfleckig. Ein winziger Einriss am o. Blattrand.

Darst. 40 x 45,6 cm, Bl. 47 x 56,7 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
110 €
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662   Friedrich Press "Ecce homo". 1980.

Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden

Serigrafie auf Pergamentpapier nach einer Originalzeichnung des Künstlers. Im Medium signiert "Press" und datiert re. sowie nummeriert "19 29/28" u.li. Eines von neun Exemplaren, gedruckt von Jürgen Gottschalk, Dresden.

Vgl. ein weiterer Abzug in: Diözesanmuseum Würzburg, Inv.-Nr. Pr / Z /3438.

Wir danken Herrn Christoph Deuter, Würzburg, für freundliche Hinweise.

In den Randbereichen leicht knickspurig. Ein winziger Einriss am re. Rand. In der li. Blatthälfte partiell gelbliche Verfärbung des Papiers. Verso in den o. Ecken Reste einer früheren Montierung, recto durchscheinend.

Darst. 37 x 35 cm, Bl. 62,3 x 44,8 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
300 €
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663   Friedrich Press "Maria mit Kind". 1980er Jahre.

Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden

Serigrafie auf Pergamentpapier nach einer Originalzeichnung des Künstlers. Im Medium signiert "Press" Mi., betitelt u.re. sowie nummeriert "1 2/14" u.li.

Vgl. ein weiterer Abzug in: Diözesanmuseum Würzburg, Inv.-Nr. Pr / Z /3437.

Wir danken Herrn Christoph Deuter, Würzburg, für freundliche Hinweise.

Blatt gewellt. Am re. Blattrand deutlich stockfleckig. Partiell kleine Randläsionen.

Darst. 35,5 x 24,5 cm, Bl. 59,3 x 41,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
320 €

664   Curt Querner "Regina" (Stehender Akt). 1938.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell über Bleistift und Kohlestift auf Bütten. In Blei u.re. signiert "Curt Querner" und ausführlich datiert "28.10.38". Verso mit weiteren Bleistiftskizzen, dort nochmals ausführlich datiert "19.6.38". Ein Prägestempel in der Ecke o.li. (nicht aufgelöst). An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in einer furnierten Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich.

Technikbedingt leicht wellig. U.re. mit unscheinbarer Knickspur, im Gesamtbild unauffällig. Blattecken mit Reißzwecklöchlein. Verso am o. Rand mit Resten einer älteren Montierung.

46,3 x 30,5 cm, Ra. 66 x 51 cm.

Schätzpreis
2.400 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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665   Curt Querner, Liegender weiblicher Akt (Herta). 1968.

Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa

Aquarell auf Bütten. Monogrammiert in Blei u.re. "Qu." und ausführlich datiert "22.9.68". Verso von Künstlerhand in Blei bezeichnet "XX". Am o. Rand freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer dunkelgrauen Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Schmidt.

Immer wieder zeichnete und malte Curt Querner in zahlreichen Variationen sein Lieblingsmodell, die "ewige Herta" und wiederholte gefundene Ansichten. Einen Rückenakt, in genauer Körperhaltung dem vorliegenden Aquarell
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24 x 72,5 cm, Psp. 64 x 113 cm, Ra. 66,3 x 115,5 cm.

Schätzpreis
2.400 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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666   Lothar Quinte, Gegenfächer. 1968.

Lothar Quinte 1923 Neiße – 2000 Wintzenbach (Elsaß)

Farbserigrafie auf Karton. Verso in Blei signiert "Quinte", datiert und nummeriert "3/15". Hinter Acrylglas in einer grauen Metallleiste gerahmt. Verso mit Klebeetikett sowie in Blei nummeriert "259".

Partiell unscheinbar kratzspurig, in den Randbereichen leicht knick- und fingerspurig, deutlicher am u. und li. Blattrand. Die Ecken leicht bestoßen, teils mit winzigen Verlusten der Farbschicht. Verso an den Ecken Papierreste einer früheren Montierung.

Bl. 69 x 69 cm, Ra. 71 x 71 cm.

Schätzpreis
380 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

667   Gerenot Richter "Strandläufer I". 1976.

Gerenot Richter 1926 Dresden – 1991 Berlin

Kaltnadelradierung auf festem Papier. Signiert in Blei u.re "Gerenot Richter" und datiert sowie u.li. betitelt und bezeichnet "Zustand". Verso u.re. in Blei von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Lammel II- 061.

Lichtrandig. Ein kleiner Flüssigkeitsfleck außerhalb der Darstellung o.re. sowie vereinzelt unscheinbare Stockfleckchen. Verso leicht stockfleckig sowie am u. Rand drei Stellen mit leichtem Abrieb.

Pl. 28,5 x 41 cm, Bl. 37 x 49,5 cm.

Schätzpreis
150 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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669   Hans Theo Richter "Sich schämendes Mädchen". 1956.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Lithografie auf feinem "Hahnemühle-Bütten". In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Richter" und nummeriert "13/14". Verso von fremder Hand in Blei datiert sowie mit der WVZ-Nummer versehen.
WVZ Schmidt 353, mit minimal abweichenden Maßangaben.

Leicht knickspurig, mit einzelnen größeren Knicken in den Ecken. Minimal stockfleckig. Zwei winzige Einrisse am li. Blattrand, ein grünlicher Fleck am re. Rand.

St. 40 x 18 cm, Bl. 48,8 x 31,4 cm.

Schätzpreis
180 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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670   Hans Theo Richter "Uta Jähnigen mit geneigtem Kopf". 1959.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Lithografie auf Bütten. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Richter". Verso in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet, bezeichnet "Mädchenkopf" und mit alter Preisangabe u.re. Wohl eines von 100 Exemplaren für die Vereinigung Pfälzer Kunstfreunde, Kaiserslautern.
WVZ Schmidt 421.

Knickspurig. Eine größere Quetschfalte am li. Rand (ca. 6 cm). Zwei kleine Einrisse am re. Rand sowie ein winziger Ausriss in der u.li. Ecke. In der u.re. Ecke minimal wasserfleckig. Entlang des li. Randes winzige Stockfleckchen, ein brauner Fleck re. neben der Darst.

St. 35,5 x 20 cm, Bl. 50 x 38 cm.

Schätzpreis
100 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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671   Hans Theo Richter "Schützende Hände". 1968.

Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden

Lithografie. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Richter". Im Passepartout hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
WVZ Schmidt 614.

Minimal stockfleckig. In den Randbereichen wohl leicht gebräunt. Rahmen mit Farbabplatzungen.

St. 35,4 x 16,6 cm, Ra. 74,5 x 69,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €
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672   James Rizzi "Twenty Five Years of Good Taste, Good Times, And Good Friends". 1995.

James Rizzi 1950 New York – 2011 ebenda

Farbserigrafie auf festem Papier. Im Medium u.Mi. betitelt sowie u.re. datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "RIZZI". Eines von 3750 Exemplaren, erschienen anlässlich des 25–jährigen Firmenjubiläums von Philip Morris. Hinter Glas in roter Holzleiste gerahmt, dort verso mit dem Papieretikett der Firma "Philip Morris" versehen.

Med. 23 x 31 cm, Ra. 43 x 53 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
180 €

673   Angelika Rochhausen, Träumendes Liebespaar. 1973.

Angelika Rochhausen 1942 Neukirchen/Pleiße – 2017 Leipzig

Gouache. Signiert "Angelika" und datiert u.re. An den o. Ecken auf einem Untersatz montiert.

Knickspurig, mit einzelnen größeren Knickspuren. Mehrere Einrisse an den Blatträndern, überwiegend verso hinterlegt. Partiell kleine Abplatzungen der Farbschicht. Vereinzelte Kratzspuren. Untersatz ungerade geschnitten.

29,7 x 41,7 cm, Unters. 35,3 x 46 cm.

Schätzpreis
240 €
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674   Theodor Rosenhauer, Sich sonnende Katze. 1961.

Theodor Rosenhauer 1901 Dresden – 1996 Berlin

Holzschnitt auf Velin. In Kugelschreiber signiert "Th. Rosenhauer" u.re .

Ecken und Kanten minimal bestoßen bzw. minimal knickspurig. Ein winziger Ausriss in der o.re. Ecke.

Stk. 20 x 13 cm, Bl. 25,2 x 18,8 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
160 €
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675   Wilhelm Rudolph "Mann im Dreiviertelprofil (Arbeiter)". Wohl späte 1920er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf feinem Japan. Im Stock u.re. monogrammiert "W.R". Unterhalb der Darstellung in Blei re. signiert "Wilhelm Rudolph" und li. bezeichnet "Handdruck".

Punktuelle Abrasionen im re. Blattbereich. Am o. Blattrand Rest einer alten Montierung. Knickspurig am o. und u. Blattrand. Mi. ein waagerechter, durchgehender Knick. Atelierspurig. Ein kleiner Stockfleck am li. Blattrand.

Stk. 39,5 x 30 cm, Bl. 43,5 x 31 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €
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676   Wilhelm Rudolph "Am Neumarkt". Um 1945– 1947.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Lithografie. Im Stein signiert "W Rudolph" und betitelt u.re. Unterhalb der Darstellung nochmals in Blei signiert "Wilhelm Rudolph" re., betitelt Mi. und technikbezeichnet li. Verso von fremder Hand in Blei bezeichnet. Aus der Folge "Dresden 1945".

Abgebildet in: Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte. Ausstellung Dresdner Kunst, Köthen 2018. S. 115.

Leicht knickspurig. Minimal stockfleckig. Ecken minimal gestaucht. Verso in den o. Ecken Reste einer früheren Montierung.

St. 30,7 x 41,7 cm, Bl. 37,5 x 50,1 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.300 €
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677   Wilhelm Rudolph, Stehendes Mädchen (Nachkriegskind Luise Ullrich?). Wohl um 1947.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf dünnem Papier. Unterhalb der Darstellung re. in Tusche signiert "Wilhelm Rudolph". U.li. bezeichnet "Handdruck". Am o. Blattrand im Passepartout montiert.

Deutlich knickspurig, in der re. Blatthälfte mit drei leicht diagonalen Knickspuren über beinahe die gesamte Blatthöhe. Papier angegilbt und leicht angeschmutzt. Mit kleinen Randläsionen. Verso in den Ecken mit Resten einer früheren Montierung.

Stk. 47,5 x 15,5 cm, Bl. 56 x 39 cm, Psp. 62,8 x 45,8 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €
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678   Wilhelm Rudolph "Sedanstraße". Um 1945– 1947.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt. Unterhalb der Darstellung in Tinte signiert "Wilhelm Rudolph" re. und bezeichnet "Handdruck" li. Späterer Abzug von 1972 oder 1978. Aus der Folge "Dresden 1945". Am o. Blattrand im Passepartout montiert.

Abgebildet in: Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte. Ausstellung Dresdner Kunst, Köthen 2018. S. 134.

Leicht knickspurig, in den Randbereichen leicht gewellt. Minimal stockfleckig. Ein Flüssigkeitsfleck in der u.re. Ecke. Winzige Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ecken minimal gestaucht.

Stk. 37,5 x 50 cm, Bl. 45 x 54 cm, Psp. 69,8 x 89,9 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
750 €
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679   Wilhelm Rudolph, Vorstadthäuser. Wohl 1940er/1950er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Grafitzeichnung und Kohlezeichnung auf chamoisfarbenem Maschinenbütten. In Blei u.re. signiert "Rudolph". Auf Untersatzkarton montiert.

Technikbedingt leicht wischspurig. Minimal knickspurig und lichtrandig.

16,4 x 20 cm, Unters. 24,2 x 30 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €
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680   Wilhelm Rudolph, Baum. Wohl 1950er/1960er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert u.re. "Wilhelm Rudolph" sowie u.li. bezeichnet "Handdruck".

Vgl. Titelbild des Ausst.Kat. d. Staatl. Museen zu Berlin (Hrsg.): "Wilhelm Rudolph. Gemälde Zeichnungen Holzschnitte". Rostock 1977. (Dort ein früherer Zustandsdruck.).

Minimal knickspurig, eine unscheinbare Anschmutzung an o.re. Ecke. Im Bereich des Baumstamms unten eine kleine Retusche in Grafit (?).

Stk. 40 x 50,5 cm, Bl. 46,5 cm x 62,5 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

681   Wilhelm Rudolph, Zwei stehende weibliche Akte. 1960er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf Bütten und Federzeichnung in Tusche auf Japan. In Tusche und Blei u.re. signiert "Rudolph" sowie u.re. bezeichnet "Handdruck". Verso mit Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Im Passepartout hinter Glas in einer goldfarbenen Holzleiste gerahmt.

Vor allem in den Randbereichen knickspurig.

Bl. 62,1 x 46 cm, Ra. 91,4 x 68,8 cm.

Schätzpreis
850 €
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682   Wilhelm Rudolph, Brücke (in der Dresdner Heide?). Wohl 1960er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf gelblichem Papier. In Blei signiert u.re. "Wilhelm Rudolph" sowie u.li. bezeichnet "Handdruck".

Vgl. eine motivähnliche Arbeit "Brücke in der Dresdner Heide", um 1964, in: Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden 2015. S. 135, Kat.Nr. 151.

Blattränder leicht gestaucht. Im Bereich der Darstellung einige Stellen mit Druckfarbe geschwärzt (an Brücke u.li., Bereich des Wassers) bzw. atelierspurig. Ein unscheinbarer blasser Fleck am li. Blattrand.

Stk. 40.3 x 50,2 cm, Bl. 41,8 x 59,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €
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683   Wilhelm Rudolph, Zwei liegende weibliche Akte. Wohl 1960er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf festem Papier. In Blei signiert u.re. "Wilhelm Rudolph" sowie u.li. bezeichnet "Handdruck".

Vgl. eine motivähnliche Arbeit bei Schmidt, Martin: "Wilhelm Rudolph in Licht und Dunkelheit". Dresden 2003. S. 152, Abb. 139.

Papier leicht gebräunt, partiell knickspurig mit technikbedingten Quetschfalten am u. Rand. Am li. und re. Rand vereinzelt kleine unscheinbare Fleckchen und Druckstellen, teils atelierspurig.

Stk. 40,5 x 50,3 cm, Bl. 41,5 x 60 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

684   Wilhelm Rudolph, Männlicher und weiblicher Akt. 1970er Jahre.

Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden

Holzschnitt auf festem Papier. In Blei signiert u.re. "Wilhelm Rudolph" sowie u.li. mit dem Vermerk "Handdruck" versehen.

Vgl. Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden 2015. Kat.Nr. 161, Abb. S. 142.

Oberflächlich angegraut. Vereinzelte Wasserfleckchen (?) im Bereich der Bildmitte (Oberschenkel, Bauch der weibl. Figur).

Bl. 69,3 x 48 cm.

Schätzpreis
120 €
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685   Ursula Sax, Ohne Titel (Blütenform). 2000.

Ursula Sax 1935 Backnang

Faserstiftzeichnung. In Blei signiert "Sax" und ausführlich datiert "12.2000" u.re.

In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Entstehungsprozess. Unterhalb der Signatur ein ca. 15 cm langer zu restaurierender Einriss, verso zwei kleine Fleckchen.

75,4 x 50 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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686   Gustav Schmidt, Zwei Vagabunden. 1965.

Gustav Schmidt 1888 Peine b. Hannover – 1972 Dresden

Aquarell und Farbkreidezeichnung. Signiert "G. Schmidt" und datiert u.li. Im Passepartout in einer silber- und goldfarbenen Holzleiste gerahmt.

Minimal gewellt. Sehr vereinzelt winzige Stockfleckchen.

BA. 28,5 x 23,5 cm, Ra. 43 x 35,5 cm.

Schätzpreis
180 €
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687   Hans-Martin Ruwoldt, Kahle Bäume. 1945.

Hans-Martin Ruwoldt 1891 Hamburg – 1969 ebenda

Farbige Pastellkreidezeichnung über Bleistift auf Japan. Signiert in Blei u.re. "Ruwoldt". U.li. ausführlich datiert "März 45" sowie unleserlich bezeichnet. Verso in Blei nummeriert u.li. sowie u.re. in Sütterlin ligiert monogrammiert "HM" (?).

In den Randbereichen mit Knickspuren. Verso atelierspurig.

37,7 x 50 cm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €
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688   Hans-Martin Ruwoldt, Sich aufbäumendes Pferd und männlicher Akt. Wohl 1940er/1950er Jahre.

Hans-Martin Ruwoldt 1891 Hamburg – 1969 ebenda

Schwarze Kreide auf festem Papier. Signiert in Blei u.re. "Ruwoldt".

An den Ecken mit Reißzwecklöchlein (werkimmanent). Oberflächlich angeschmutzt. Partiell mit unscheinbaren Stockflecken.

50,2 x 31 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €
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689   Helmut Schmidt-Kirstein, Akt mit Blumenstillleben. 1971.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Aquarell und Farbkreidezeichnung auf Papier. In schwarzer Tusche signiert "Kirstein" und datiert u.re. An den Ecken im Passepartout montiert und hinter "FLABEG ArtControl"-Glas in einer hochwertigen Grafikleiste mit silberfarbener Blattmetallauflage und schwarz gefassten Seitenflächen gerahmt.

Vgl. motivisch: "Liegender Akt mit angezogenen Beinen", Aquarell über schwarzer Kreide, 1972, abgebildet in: Ausstellungskat. Kupferstich-Kabinett Dresden, 1995, S. 62, Nr. 112.

Papier maltechnikbedingt leicht gewellt. Reißzwecklöchlein an den Ecken sowie Druckspuren der Reißzweckköpfe.

36,5 x 51 cm, Psp. 52 x 66,4 cm, Ra. 55 x 69 cm.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
750 €
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690   Helmut Schmidt-Kirstein, Bäume. 1975.

Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden

Aquarell und Kohlestift auf Papier. U.re. signiert "Kirstein" und datiert. Verso in Blei nummeriert "767". An den Blatträndern umlaufend mit braunem Papierklebeband
im Passepartout montiert.

Technikbedingt leicht wellig. Verso mit Farbspuren am u. Rand.

37 x 51 cm, Psp. 53 x 67 cm.

Schätzpreis
320 €
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691   Johanna Schütz-Wolff "Jüngling". 1956.

Johanna Schütz-Wolff 1896 Halle (Saale) – 1965 Söcking bei Starnberg

Farblithografie auf hauchdünnem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Schütz-Wolff" und datiert re. sowie betitelt und nummeriert "212/285" li.

Knickspurig, mit mehreren größeren Knickspuren. Ein Ausriss in der o.re. Ecke, winzige Einrisse am u. Blattrand. Sehr vereinzelt winzige unscheinbare Stockfleckchen.

St. 32,6 x 29,9 cm, Bl. 60,5 x 44,3 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
160 €
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692   Eberhard Schweigert, Zwei figürliche Darstellungen. Wohl 1970er/1980er Jahre.

Eberhard Schweigert 1942 Freiburg i. Breisgau – 2004 Düsseldorf

Aquarelle auf Bütten bzw. bräunlichem Zeichenpapier. Jeweils unsigniert, verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Ein Blatt verso in Blei nummeriert "138".

Ein Blatt mit wenigen Stockfleckchen an u.li. Ecke, das andere mit einer vertikalen Knickspur am re. Rand. Re.u. ein kleiner Einriss (ca. 1,2 cm) sowie leicht knitterfaltig.

30,5 x 24,2 cm / 40,1 x 30 cm.

Schätzpreis
100 €
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693   Juliana Seraphim, Skurriler Kopf. 1971.

Juliana Seraphim 1934 Tel Aviv-Jaffa – 2005

Radierung auf "Arches"-Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Juliana Seraphim" und datiert Mi., bezeichnet "E.A." li. sowie mit einer persönlichen Widmung versehen re.

Minimal angeschmutzt, mit vereinzelten Stockfleckchen. Minimal knickspurig, ein winziger Ausriss in der o.li. Ecke.

Pl. 49,5 x 40 cm, Bl. 65 x 48 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
70 €
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694   Pavel Petrowitsch Sokolov-Skalja, Bildnis einer Dame im Pelz nach links. 1950er Jahre.

Pavel Petrowitsch Sokolov-Skalja 1899 Strelna – 1961 Moskau

Aquarell auf Bütten. Kyrillisch signiert "P. Sokolow-Skalja" u.re. Verso mit einer weiteren Skizze. Am o. Rand im Passepartout montiert
und hinter Glas in einer schmalen schwarzen Holzleiste mit goldfarbener Innenleiste gerahmt.

Papier minimal gegilbt und atelierspurig. In den Ecken Reißzwecklöchlein. Leicht wellig, Ecken etwas knickspurig.

39 x 27 cm, Psp. 60 x 40 cm, Ra. 64 x 43 cm.

Schätzpreis
750 €
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695   Gerhard Stengel, Elblauf bei Dresden. 1970.

Gerhard Stengel 1915 Leipzig – 2001 Dresden

Aquarell. Signiert "G Stengel" und datiert o.re. Im Passepartout hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.

Mit vereinzelten unscheinbaren Stockfleckchen. Ein kleiner Einriss in der o.li. Ecke. Partiell kleine weiße Farbpartikel, wohl Abplatzungen vom Rahmen.

BA. 46,5 x 60,5 cm, Ra. 70 x 84 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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696   Elsa Sturm-Lindner, Blumenbeet mit Trichterwinde. Wohl 1950er Jahre.

Elsa Sturm-Lindner 1916 Dresden – 1988 Niederwartha

Farbige Pastellkreidezeichnung auf braunem Papier. Signiert "Sturm-Lindner" u.li. Hinter Glas in einer profilierten Holzleiste mit Stoffapplikation gerahmt.

Ein winziges Reißzweckloch sowie Druckspur des Reißzweckkopfes in der o.re. Ecke. Blattränder minimal gebräunt.

50,9 x 35,9 cm, Ra. 55,9 x 40,8 cm.

Schätzpreis
150 €
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697   Klaus Süß "Frau mit Tuch" / "Trommelfrau" / "Karneval" / "Verkostung". 1991/2002.

Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge

Farbholzschnitte auf festem Papier. Jeweils in Blei signiert u.re. "K. Süß" und datiert, u.li. betitelt und u.Mi. auflagenbezeichnet.
a) "Frau mit Tuch". 1991. "34/95".
b) Trommelfrau". 1991. "25/95". Mit Trockenstempel u.re.
c) Karneval. 1991. "22/95".
d)"Verkostung". 2002. "38/100".

Teilweise leicht knick- und griffspurig mit gestauchten Kanten und Ecken. a) am li. Rand u. eine längliche Knickspur, c) mit länglicher Knickspur am re. Blattrand u. sowie u.li. mit kleinen Fleckchen und leichtem Abrieb.

d) Stk. 26 x 31,5 cm, Bl. 32 x 37 cm; a) 59,5 x 38,8 cm, b) 59,5 x 38,8 cm, Bl. 70 x 50 cm; c) Stk. 59,5 x 37,2 cm, Bl. 86,5 x 61 cm.

Schätzpreis
220 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

699   Yoshi Takahashi "Stillleben". 1985.

Yoshi Takahashi 1943 Tokio – 1998 Bad Reichenhall

Farbaquatinta. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert re. und bezeichnet "E / A" li. Künstlerdruck. Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.
WVZ Hänssel 185.

Pl. 49,5 x 32,7 cm, Ra. 97 x 65,5 cm.

Schätzpreis
120 €
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700   Michael Triegel "Ausblick". 2001.

Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig

Strichätzung und Aquatinta auf Bütten mit bläulich eingefärbtem Rand. In der Platte römisch datiert "MMII". U.re. in Blei signiert "Triegel" und datiert, u.Mi. betitelt und bezeichnet "Sonderdruck" u.li.
WVZ Schwind R 99, dort abweichend datiert "2002".

Verso ebenso partiell mit bläulicher Färbung und etwas fingerspurig, sowie mit Montierungsrückständen.

Pl. 11,5 x 17,2 cm, Bl. 19,5 x 26,9 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
480 €
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701   Michael Triegel "Flucht". 2004.

Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig

Strichätzung in Grün-Schwarz mit Plattenton auf Bütten. U.re. in der Platte monogrammiert "T", u.Mi. in Blei signiert "Triegel" mit Unterstrich und datiert. Eines von 50 Exemplaren.
WVZ Schwind R 104.

Re. Büttenrand etwas unregelmäßig.

Pl. 14,8 x 7,1 cm, Bl. 21,7 x 10,6 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
240 €
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702   Michael Triegel "Friede und Wohlstand". 2004.

Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig

Strichätzung und Reservage auf leichtem Bütten. In der Platte u.re. monogrammiert "T", u.Mi. in Blei signiert "Triegel" und datiert.
WVZ Schwind R 108.

Pl. 14,9 x 9,9 cm, Bl. 23,9 x16,9 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
320 €
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703   Werner Tübke "Selbstbildnis". 1971.

Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig

Kohlestiftzeichnung, laviert, auf festem, strukturiertem Papier. Unsigniert. U.Mi. datiert. Verso in Blei bezeichnet sowie mit einem kleinen Papieretikett versehen, dort in Kugelschreiber nummeriert "234". An den o. Ecken mit doppelseitigem Klebeband freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Tübke Z 17/71.

Ausgestellt in: Graphisches Kabinett der Galerie Pels-Leusden "Werner Tübke. Zeichnungen 1953–1981" vom 19. Februar 1981 bis 4.
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41 x 38,8 cm, Ra. 75,5 x 59 cm.

Schätzpreis
14.000 €
Zuschlag
12.000 €
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704   Fritz Tröger, Gehöft in der Lausitz. 1947.

Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda

Aquarell und Federzeichnung in Tusche über Grafit auf "Arches"-Torchon. In Tusche u.li. signiert "Fritz Tröger" und ausführlich datiert "VII. 1947". Vollflächig auf Untersatz kaschiert, dieser verso mehrfach mit teils getilgter Bezeichnung.

Angeschmutzt bzw. wischspurig. Aufgrund Kaschierung Rand o.li. leicht fleckig. Unters. angeschmutzt.

36,5 x 55,3 cm, Unters. 50 x 70 cm.

Schätzpreis
420 €
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705   Fritz Tröger, Lausitzer Landschaft im Frühling. 1963.

Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda

Kreidezeichnung, Bleistift und Aquarell auf Karton. Signiert u.li. FRITZ TRÖGER" und datiert "VIII 1963". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert.

Angeschmutzt und etwas wischspurig. Ecken mit winzigen Reißzwecklöchlein, gestaucht und knickspurig. Ränder mit leichten Läsionen.

50 x 75,4 cm, Unters. 65 x 84,8 cm.

Schätzpreis
550 €
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707   Tomi Ungerer, Leda und der Schwan. 2. H. 20. Jh.

Tomi Ungerer 1931 Straßburg – 2019 Cork

Holzschnitt auf festem Karton. Im Stock u.re signiert "T.Ungerer" sowie in Blei nochmals signiert "T. Ungerer" u.re.

Nahezu druckfrischer Zustand. Am u.re. Rand ein unscheinbarer kleiner Fleck (1 mm).

Stk. 22 x 19,5 cm, Bl. 42 x 29,8 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
185 €
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708   Johannes Vennekamp "Landschaft unterworfene Abstraktion". 1962.

Johannes Vennekamp 1935 Istanbul – lebt in Berlin und Landsatz an der Elbe

Mischtechnik auf Papier, auf Untersatz montiert. Auf dem Untersatz in schwarzem Faserstift u.re. signiert "vennekamp" und datiert sowie u.li. betitelt. Freigestellt im Passepartout hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.

25,5 x 55 cm, Ra. 45,4 x 71,8 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €

709   Horst Weber "Fischerboot / Usedom". 1964.

Horst Weber 1932 Olbersdorf/Oberlausitz – 1999 Dresden

Aquarell über Bleistift auf Aquarellpapier. Unsigniert, verso von der Witwe des Künstlers in Blei betitelt, datiert und bezeichnet.

Technikbedingt leicht gewellt, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken

37 x 51 cm.

Schätzpreis
100 €
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710   Horst Weber "Kölpinsee / Usedom". 1964.

Horst Weber 1932 Olbersdorf/Oberlausitz – 1999 Dresden

Aquarell über Bleistift auf Aquarellpapier. Innerhalb der Darstellung Mi.re. in Blei signiert "H. Weber" und datiert. Am o. und u. Rand auf Untersatzkarton klebemontiert, darauf verso von der Witwe des Künstlers in Blei betitelt, datiert und bezeichnet.

Reißzwecklöchlein in den li. Ecken.

37 x 51 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €
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712   Walter Weiße "Anne Frank". 1960.

Walter Weiße 1923 Freyburg – 2021 Naumburg

Holzschnitt auf China, an den Ecken auf einen Untersatz klebemontiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "W. Weiße" und datiert re. sowie betitelt li.

Leicht knickspurig. Kleine Ausrisse in den Ecken. Atelierspurig, leicht angeschmutzt. Vereinzelt winzige Stockfleckchen.

29,5 x 23,8 cm, Unters. 42,4 x 28,6 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

713   Jürgen Wenzel, Sitzender weiblicher Akt mit erhobenen Armen. Wohl späte 1980er Jahre.

Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna

Aquatintaradierung auf kräftigem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei bezeichnet "E.A." li. und signiert "Wenzel" Mi. An den o. Ecken im Passepartout montiert.

Blatt außerhalb der Darstellung partiell minimal berieben.

Pl. 49,4 x 33,7 cm, Bl. 53,8 x 37,6 cm, Psp. 70 x 50,2 cm.

Schätzpreis
190 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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714   Jürgen Wenzel, Zwei Aktdarstellungen / zwei Blumenstücke. 1994/1995/1997.

Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna

Farbaquatintaradierungen auf Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wenzel" und datiert, die Blumenstücke nummeriert "4/19" bzw. "17/20". Eine Aktdarstellung bezeichnet "E.A.". Beide Akte im Passepartout hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.

Vereinzelt unscheinbare Knickspuren. Ein Blatt im Randbereich minimal angeschmutzt. Ein Blatt minimal gewellt.

Pl. min. 12,5 x 9,5 cm, Pl. max. 21,5 x 29,3 cm, Bl. max. 26,7 x 39,5 cm, Ra. max. 26 x 35,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €
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715   Albert Wigand "Pütz". 1963.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (verschiedene Papiere) und Tusche, am o. Rand auf bedrucktem Papier klebemontiert. Unsigniert. Ausführlich datiert "[?] 6. 63" und bezeichnet "Pütz" (Franz Pütz, ein Freund von Wigand). Verso mit einer Widmung versehen. Am o. Blattrand im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1963/31 aufgenommen.

Technikbedingt leicht gewölbt und mit Kleberesten aus dem Werkprozess. Minimal knickspurig.

13 x 8 cm, Psp. 29,6 x 23,7 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €
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716   Albert Wigand, Stillleben mit Blumenvase am Fenster. Wohl 1960er Jahre.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (verschiedene farbige Papiere) und Deckfarben auf grauem Karton. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in schlichter Holzleiste gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1959–68/48 aufgenommen.

Gedunkelt und mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Technikbedingt leicht gewellt und vereinzelt mit trockenen Klebespuren.

15,5 x 7,8 cm, Psp. 30 x 24 cm, Ra. 31,5 x 25,7 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €
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717   Albert Wigand "Schwarzes Kreuz". 1969.

Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig

Collage (Briefumschlag, Stoff) und Deckfarben, am o. Rand auf blau grundierten Karton klebemontiert. Verso in Kugelschreiber signiert "Wigand", betitelt und ausführlich datiert "Ende Januar 69" sowie mit einer persönlichen Widmung versehen, Geschenk an die Bauhauschülerin Benita Otte. Im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1969/89 aufgenommen.

Technikbedingt leicht gewölbt und mit Kleberesten aus dem Werkprozess. Stoffe leicht ausgefranst (werkimmanent).

19,5 x 9,6 cm, Psp. 40 x 30 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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718   Fritz Winkler "Erlöserkirche Wittenberger Straße" (Dresden). 1954.

Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda

Pinselzeichnung in Tusche und Aquarell auf kräftigem Papier. In Tusche signiert "F. Winkler" u.li. Verso in Blei betitelt und ausführlich datiert "II.54" sowie von fremder Hand nummeriert "WIN7642". An mehreren Punkten am o., li. und re. Blattrand im Passepartout montiert.

Die Ev.-Luth. Erlöserkirche in Dresden-Striesen wurde von 1878 bis 1880 von Gotthilf Ludwig Möckel im neugotischen Stil in Sandstein erbaut. Sie war mit 800 Sitzplätzen der Mittelpunkt der Ev.-Luth. Gemeinde
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43,3 x 59 cm, Psp. 65 x 79,7 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
750 €
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719   Werner Wittig "Seußlitz". 1983.

Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul

Holzriss auf wolkigem Papier mit dem Prägestempel der "Grafik Edition". Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wittig" re. betitelt Mi. und nummeriert "103/200" li. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Reinhardt 136 mit abweichender Auflagenbezeichnung.

Leicht lichtrandig. Verso mit Reste älterer Montierung. O. Blattrand perforiert.

Stk. 23,9 x 31,8 cm, Bl. 36 x 35 cm.

Schätzpreis
30 €
Zuschlag
50 €
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720   Paul Wunderlich "Selbst als Adam mit Anton und Adler". 1974.

Paul Wunderlich 1927 Eberswalde/Berlin – 2010 Saint-Pierre- de-Vassols

Farbserigrafie. Im Medium monogrammiert "P.W." sowie (spiegelverkehrt) datiert. Hinter Glas in Metallleiste gerahmt.

WVZ Riedinger 486.

Ein Riss am li. Blattrand (ca. 8 cm).

Ra. 80,5 x 60,3 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €
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721   Erika Zuchold "Sommerblumen". 1989.

Erika Zuchold 1947 Lucka-Breitenhain – 2015 Alto/Paraguay

Aquarell und Tempera über Blei. U.li. in Blei ligiert monogrammiert "EZ" und datiert. Verso in Blei ligiert signiert "E Zuchold", betitelt, technikbezeichnet und datiert.

Technikbedingt leicht gewellt. In den Ecken bräunliche Verfärbungen, wohl aufgrund einer früheren Montierung. Vereinzelte Krakelee-Risse in den pastosen Farbbereichen. Verso leicht stockfleckig.

47,8 x 35,6 cm.

Schätzpreis
80 €
Zuschlag
60 €
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722   Heinz Zander "Tristan der Narr". 1963.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Kreidelithografie auf wolkigem Papier. Unsigniert. Aus der Mappe "Tristan".

Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 5.

In den Randbereichen knick- und fingerspurig, sowie partiell etwas fleckig. Im Druckbereich technikbedingt etwas wellig. Eine Ecke mit diagonalem Knick.

Darst. 37,5 x 20 cm, Bl. 50,8 x 37,5 cm.

Schätzpreis
90 €
Zuschlag
80 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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723   Heinz Zander (zugeschr.), Drei Kriegsszenen.
Wohl frühe 1960er Jahre.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Lithografien auf wolkigem Papier. Unsigniert.
a) Schlachtenszene. Darst. ca. 33,5 x 49,4 cm, Bl. 42 x 56,4 cm.
b) Heer. Darst. 33,5 x 49,4 cm, Bl. 42,1 x 56,5 cm.
c) Begegnung zweier Krieger. St. ca. 43 x 53 cm, Bl. 43,2 x 58,8 cm.
Nicht im WVZ Hartleb.

Provenienz: Sammlung Dr. Renate Hartleb, Leipzig.

Knick- und fingerspurig, insbesondere die Randbereiche mit stärkeren Knickspuren, partiell mit kleinen Einrissen und Flecken. Ränder und verso mit technikbedingten Farbspuren und Gilbung, partiell mit (Wasser-) Flecken. In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Verso teils farbspurig. c) mit hinterlegtem Ein- und kleinem Ausriss. Blatt technikbedingt gewellt.

Verschiedene Maße, Bl. max. 43,2 x 58,8 cm.

Schätzpreis
110 €
Zuschlag
90 €
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724   Heinz Zander "Landschaft des hl. Antonius". 1967.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Radierung auf dünnem Bütten. In der Platte ligiert monogrammiert "HZ.", datiert und betitelt. Blatt 1 der Arkade-Edition 48.
WVZ Hartleb (1984) 152.

Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 37.

Leicht finger- und knickspurig, technikbedingt partiell leicht gewellt. Verso leichte Spuren aus dem Druckprozess.

Pl. 15 x 19,8 cm, Bl. 26,1 x 36,9 cm.

Schätzpreis
100 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

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725   Heinz Zander "Kardinal und Hl. Sebastian". 1967.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Radierung auf Bütten. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "HZ.", datiert, o. betitelt und u. im Stein weiterhin bezeichnet "Hyronymus und Dame". U.re. in Blei signiert "H. Zander" und nochmals datiert.
WVZ Hartleb (1984) 148.

Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb.52.

Knick- und fingerspurig, partiell mit Quetschfalten aus dem Druckprozess, o. mit horizontalem Knick. Re. Rand mit zwei kleinen Rissen, Ecken o. mit Reißzwecklöchlein. Ecken u. mit leichten Verfärbungen. Verso leicht angeschmutzt, mit Montierungsrückständen.

Pl. 29,1 x 22 cm, Bl. max. 51,4 x 41,6.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
170 €
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726   Heinz Zander "Ein Fundstück". 1967.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Radierung und Aquatinta auf leichtem Bütten. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "HZ" und datiert.
WVZ Hartleb (1984) 151.

Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 46.

Knick- und fingerspurig, technikbedingt in den Randbereichen mit leichten Farbspuren aus dem Druckprozess, u. Rand minimal gewellt. Platte leicht schief im Format sitzend. Verso mit leichtem Farbabrieb aus dem Druckprozess.

Pl. 28,4 x 19,8 cm, Bl. 41,8 x 29,8 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
160 €
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727   Heinz Zander "Tristan und Isolde". 1971.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Bleistiftzeichnung auf Bütten, fixiert. Signiert in Blei u.re. "H. Zander" und datiert sowie u.li. betitelt und u.Mi. bezeichnet "Tristan im herbstlichen Laubschatten des Forstes von Morois". Verso in Blei o.li. nummeriert "571/3". Im Passepartout hinter Glas in einer profilierten, braunen Holzleiste gerahmt.

Leicht lichtrandig und knickspurig. Materialimmanent unscheinbare Quetschfalten im Papier sowie in den Randbereichen etwas gewellt. Die Blattkanten leicht gebräunt.

34,6 x 42 cm, Psp. 40 x 50,5 cm, Ra.47,5 x 56,7 cm.

Schätzpreis
800 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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728   Heinz Zander "Dianas vergebliche Sehnsucht nach einem hochzeitlichen Fest". 1980.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Bleistiftzeichnung auf Bütten. Signiert in Blei u.li. "H. Zander", datiert und betitelt. Am o. Rand in Blei vom Künstler bezeichnet:
"Als Diana, der Einsamkeit und Kühle der dunklen Wälder überdrüssig, die schöne Stadt betrat, um dort ein Bündnis – welcher Art wußte sie nicht, war ihr auch unwichtig – einzugehen, verlosch im süßen Dunst der kunstvollen Mauern daß (sic!) blaue Feuer, das sie bis hierher getragen hatte. Ohne Hoffnung nun, verließ sie die gelben Straßen.
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37,5 x 55,5 cm, Ra. 65,5 x 74,4 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
1.800 €
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729   Heinz Zander "Mit Flughund". 1984.

Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig

Bleistiftzeichnung auf Bütten. In Blei signiert u.re. "Zander" und datiert sowie u.li. betitelt. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einem goldschwarzen Modellrahmen gerahmt.

Minimal knickspurig, an u.re. Ecke eine kleine Knickspur (ca. 3 cm). Am o. Rand Mi. eine unscheinbare blasse Verfärbung im Papier.

53,3 x 39,6 cm, Ra. 72,7 x 59,4 cm.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
1.000 €

731   Verschiedene Künstler "Original Graphik-Kalender". 1977.

Hanspeter Bethke 1935 Magdeburg – 2018 Saxdorf
Manfred Richard Böttcher 1939 Magdeburg – 2008 Oebisfelde
Andreas Dress 1943 Berlin – 2019 Sebnitz
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Volker Henze 1950 Halle
Veit Hofmann 1944 Dresden
Matthias Jäger 1945 Schwerin – 2012 Neubrandenburg
Reinhard Stangl 1950 Leipzig
Günther Torges 1935 Dresden – 1993 ebenda
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul

Lithografien. Zwölf Arbeiten mit künstlerischem Kalendarium. Mit Arbeiten der Künstler Claus Weidensdorfer (Deckblatt), Manfred Richard Böttcher, Volker Henze, Günther Torges, Veit Hofmann, Hanspeter Bethke, Reinhard Stangl, Andreas Dress, Matthias Jäger, Peter Graf und Werner Wittig. Alle Arbeiten teils im Stein, teils in Blei signiert; überwiegend datiert. Teilweise von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet u.li. Leinenbindung.

Deckblatt sich leicht aus der Perforation lösend sowie kleiner Riss o.re. Rand minimal knickspurig und leicht angeschmutzt. Ecken minimal bestoßen.

Verschiedene Maße, Bl. 48,8 x 36,5 cm.

Schätzpreis
190 €

732   Verschiedene Dresdner Künstler, Fünf originalgrafische Ausstellungsplakate. 1960er bis 1980er Jahre.

Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Elly Schreiter 1908 Dresden – 1987 ebenda
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul

Jeweils in Blei signiert (außer Otto Dix). Mit Plakaten von:
a) Klaus Dennhardt. Farbserigrafie. 1982.
b) Otto Dix. Lithografie. 1966.
c) Max Uhlig. 1976/1977. Lithografie. Mit einer persönlichen Widmung in Blei versehen.
d) Elly Schreiter. Farblithografie. 1973.
e) Claus Weidensdorfer. Lithografie. 1977. In Blei nummeriert "12/47".

Leicht knickspurig, mit einzelnen größeren Knicken. d) leicht gewellt. b) und d) mit winzigen Einrissen am o. bzw. u. Blattrand. e) mit mehreren Einrissen am re. u. li. Blattrand.

Bl. min. 62 x 48 cm, Bl. max. 81,5 x 59,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

733   Verschiedene Dresdner Künstler, 10 figürliche und Landschaftsdarstellungen. 1970er/1980er Jahre.

Gunter Böhmer 1911 Dresden – 1986 Montagnola (Tessin)
Friedrich August Butze 1885 Neustadt – 1927 Dresden
Eberhard Göschel 1943 Bubenreuth – 2022 Dresden
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Max Lachnit 1900 Dresden – 1972 ebenda
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Gerd Mackensen 1949 Nordhausen – 2023 Sondershausen
Christine Wahl 1935 Glashütte – lebt in Dresden
Ute Wittig 1936 Dessau – 2022 Radebeul

Verschiedene Druckgrafiken und eine Federzeichnung in Tusche auf verschiedenen Papieren. Überwiegend in Blei signiert bzw. monogrammiert und betitelt, teilweise datiert und nummeriert. Vier Blätter mit einer persönlichen Widmung versehen. Mit den Arbeiten:
a) Friedrich Butze "Bastei-Schlößchen Dresden". Radierung.
b) Gerd Mackensen "Nase hoch". Radierung. 1989.
c) Eberhard Göschel "Alles Gute für 1984". Radierung.
d) Christine Wahl "Studio Ausstellung 30.6.-4.8.74".
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Med. min. 12,6 x 9,3 cm, Med. max. 22,5 x 33 cm, Bl. min. 22,5 x 15,9 cm, Bl. max.39,3 x 26,4 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
160 €

734   Verschiedene Künstler, 11 Druckgrafiken. 1976– 1995.

Jochen Aue 1937 Baalsdorf bei Leipzig – 2007 Magdeburg
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Erich Wolfgang Hartzsch 1952 Chemnitz
Veit Hofmann 1944 Dresden
Eckhard Kempin 1941 Neu-Schönwalde – lebt in Dresden
Pavel Pepperstein 1966 Moskau – lebt in Moskau
Wolfgang Teucher 1950 Garnsdorf/Erzgebirge
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna

Verschiedene Drucktechniken. Zwei Blätter im Medium monogrammiert. Überwiegend unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert, betitelt und nummeriert.
Mit den Arbeiten:
a) Veit Hofmann "O.T." Unikale Farbserigrafie. 1994.
b) Werner Bielohlawek "Stillleben mit Torso". 1988. Radierung.
c) Werner Bielohlawek "Muschel mit Glas". 1988. Radierung.
d) Jochen Aue "Bördelandschaft". 1976. Holzschnitt.
e) Eckhard Kempin "Gerüst". 1987.Farbmonotypie.
f) Eckhard Kempin
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Bl. max. 57 x 44,5 cm.

Schätzpreis
350 €
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740   Franz Fiedler, Fotografische Aufnahmen der Familie Arno Drescher.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden

Die vorliegende Sammlung von Fotografien aus dem Familiennachlass belegen als wertvolle historische Zeitdokumente die Künstlerfreundschaft zwischen Franz Fiedler und der Familie Drescher. Sie zeugen von einer engen familiären Vertrautheit und einem inspirierenden kreativen Austausch über Jahrzehnte hinweg und geben damit auch einen intimen Einblick in das wechselseitig wirkende künstlerische Milieu der Stadt Dresden zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Arno Drescher, selber aus einer
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741   Franz Fiedler, Arno Drescher beim Malen. 1925.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Bromölumdruck auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Franz Fiedler" und datiert.

Die Ränder minimal angestaucht, kleine Druckstellen außerhalb der Darstellung. Unterhalb der Darstellung horizontal verlaufend etwas Abrieb, wohl aufgrund des Werkprozesses sowie auch innerhalb der Darstellung im Bereich der hellen Stellen (Malunterlage, Hemdkragen und -manschette sowie an Stirn und partiell im Hintergrund). Am u. Rand eine horizontale Knickspur, u.li. Ecke mit schräger Knickspur (ca. 3 cm).

Darst. 22,6 x 18 cm, Bl. 45,5 x 33,8 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

742   Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. 1925.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, jeweils vollflächig auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Arno Drescher, zeichnend. 21 x 15,2 cm.
b) Arno Drescher mit Pinsel en face. 21,4 x 15,8 cm.
c) Arno Drescher mit Pinsel im Profil. 21,4 x 16,2 cm.

Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. a) mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen. b) und c) leichte Aussilberungen am o. Rand.

Untersatz jeweils 32,5 x 24 cm.

Schätzpreis
600 €
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743   Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. 1925.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Bromölumdrucke, jeweils am o. Rand auf Untersatzkarton montiert. Dort jeweils u.re. mit Signaturstempel.
a) Arno Drescher bei der Arbeit. 21 x 16,5 cm.
b) Arno Drescher, Porträt en face. 21,7 x 15,1 cm.
c) Arno Drescher, mit Pinsel. 22 x 15,2 cm.

Untersatzkartons teils leicht knickspurig und gegilbt.

Untersatz jeweils 34 x 24 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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744   Franz Fiedler, Porträts von Elise, Renate, Christine und Johannes Drescher. 1924 – 1925.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort u.re. mit Signaturstempel bzw. signiert in Blei "Franz Fiedler".
a) Im Oval: Elise nach links und Renate mit Puppe. Signaturstempel. 21,4 x 16,1 cm.
b) Elise und Renate. Signaturstempel. 20,8 x 15,4 cm.
c) Elise mit Renate und Christine. Signaturstempel. 21,8 x 15,9 cm.
d) Elise und Renate mit Puppe, sich anblickend. Signaturstempel. 20,8 x 16,2 cm.
e) Elise und Renate mit Puppe, sich anblickend.
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Untersatz max. 34 x 24 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €
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745   Franz Fiedler, Porträts und Szenen modernen Ausdruckstanzes von Renate und Christine Drescher. 1927/1928.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.

Silbergelatineabzüge, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Renate, tanzend, mit Glasgefäß. 14,8 x 9,7cm.
b) Renate, tanzend. 13 x 9,2 cm.
c) Renate, tanzend. 14,3 x 10,2 cm.
d) Renate, Porträt im Profil. 21,3 x 16,2 cm,
e) Renate, sitzend. 21,4 x 14,5 cm.
f) Christine, Porträt. 22 x 16,3 cm.

Alle vier Kinder der Familie Drescher besuchten die 1922 eröffnete reformpädagogisch orientierte "Dürerschule" in Dresden,
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Untersatz max. 32 x 24 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

746   Franz Fiedler, Porträts von Elise und Renate Drescher. 1927/1928.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler" bzw. verso mit dem Künstleremblem versehen.
a) Renate im Satin-Kleid. Signiert. 21,5 x 16,6 cm.
b) Renate, Porträt. Untersatz verso mit Künstleremblem. 16,8 x 13,4 cm.
c) Elise und Renate. Signiert. 19,8 x 15,2 cm.
d) Elise, Porträt. Signiert sowie Untersatz verso mit Künstleremblem. 22 x 15,7 cm.

Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. Teils mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen sowie kleinen Retuschen aus dem Werkprozess.

Untersatz max. 34,5 x 24,3 cm.

Schätzpreis
300 €
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747   Franz Fiedler, Porträts und Aktaufnahmen von Renate Drescher. 1927/1928.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Renate, Portrait en face. 20,4 x 16,5 cm.
b) Renate, Porträt im Dreiviertelprofil. 22,4 x 16,7 cm.
c) Renate, Akt, liegend. 15,5 x 21,7 cm.
d) Renate, Akt, sitzend. 15,6 x 21,3 cm.

Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. a) und b) mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen und einer winzigen Abriebstelle o.re. c) leichte Aussilberungen u.li. d) Ecke u.li. minimal gestaucht.

Untersatz max. 24 x 33,2 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €
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748   Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. Um 1940.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier.
a) Arno Drescher, Porträt nach links. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. Dort u.re. in Blei signiert "Franz Fiedler". Untersatz verso typografisch beschriftet "Franz Fiedler" sowie Adressangabe. 16,5 x 11,5 cm.
b) Arno Drescher, Porträt im Profil. Am o. Rand auf Untersatzkarton montiert. Verso mit Atelierstempel. 11,8 x 8,7 cm.

Unscheinbar kratzspurig. Die Untersatzpapiere teils an den Ecken gestaucht, leicht angestaubt sowie verso etwas stockfleckig. a) mit punktuellen Retuschierungen aus dem Werkprozess.

Untersatz max. 39,5 x 28,7 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
220 €
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749   Franz Fiedler, Familie Arno Drescher. Um 1928 bzw. um 1940.

Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, vollflächig auf Untersatz kaschiert bzw. am o. Rand auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Arno mit Christine, Johannes und Christoph. Um 1940. 23,3 x 17,5 cm.
b) Johannes und Christoph. Um 1940. 23,3 x 17,3 cm.
c) Elise mit Renate und Christine. Um 1940. 16,3 x 22 cm.
d) Elise, Porträt. Um 1928. Untersatz verso mit Künstleremblem. 22 x 15,7 cm.

d) kleine Retuschen aus dem Werkprozess sowie mit Aussilberungen in den Randbereichen sowie o.Mi. (im Bereich des Haars). Untersatzkartons partiell unscheinbar angeschmutzt sowie minimal stockfleckig sowie verso teils mit Abrieb bzw. Klebresten, wohl aufgrund einer früheren Montierung.

Untersatz max. 35 x 25 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
200 €
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751   Käte (Katharina) Basarke, Folge von neun Porträts von Arno Drescher. Frühe 1930er Jahre.

Käte (Katharina) Basarke 1902 Dresden – 1979 ebenda
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Silbergelatineabzüge auf Barytpapier, jeweils auf Untersatzkarton montiert, teilweise beidseitig. Dort jeweils recto u.re. in Blei signiert "Käte Basarke". Drei Fotografien auf losen Untersätzen montiert. Sechs Abzüge, teils auf Seidenrasterfotopapier, in Heftbindung. Der Einband mit Atelierstempel "Lichtbildnerei Käte Basarke, Dresden, Beilstraße 14".
a) Arno Drescher am Zeichenbrett. 10,1 x 11 cm. Signiert. Am u. Rand in Blei bezeichnet "Prof. Arno Drescher".
b) Arno Drescher im
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Untersatz max. 28,5 x 24 cm, Heft 29,8 x 25 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
550 €

752   Bruno Wiehr, Porträt von Elise und Renate Drescher sowie fünf kindliche Aktaufnahmen von Renate. 1917.

Bruno Wiehr 1882 Duszniki – nach 1935

Albuminabzüge auf Mattalbuminpapier, jeweils vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. Innerhalb der Darstellung u.li. mit Atelierstempel mit Datierung "BRUNO WIEHR 1917". Auf dem Untersatzkarton jeweils u.re. Trockenstempel "WIEHR DRESDEN PRAGER STR 30".
a) Im Oval: Elise mit Renate. 1917. 14,2 x 10,4 cm.
b) Renate, stehend mit Blume, Akt. 1917. 15 x 10,8 cm.
c) Renate, stehend, Akt. 1917. 15 x 9,9 cm.
d) Renate, sitzend mit Blume, Akt. 1917. 13,5 x 10,6 cm.
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Untersatz jeweils 27,8 x 20 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

753   Hugo Erfurth, Porträt des Künstlers Hans Thoma. Wohl um 1910.

Hugo Erfurth 1874 Halle / Saale – 1948 Gaienhofen

Silbergelatineabzug, einbelichtete Signatur "Hugo Erfurth" u.re. Verso von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet, bezeichnet "Hans Thoma" sowie mit Nummerierungen versehen. Späterer Abzug der 1930er Jahre.

Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell minimal gestaucht, dort mit winzigen Farbverlusten. Am li. Rand unscheinbar knickspurig. Eine winzige unscheinbare Oberflächenunregelmäßigkeit sowie drei winzige unscheinbare Aussilberungen.

Abzug 30 x 24 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €
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754   Albert Hennig "Zitrone". 1933.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Unterhalb der Fotografie in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 43.

Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 285 und 352, Kat.-Nr. M44 bzw. 304.

Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.

Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Im u. Bereich eine horizontale Knickspur, recto nicht wahrnehmbar. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.

Abzug 36,8 x 27,5 cm, Psp. 70 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
420 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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755   Albert Hennig "Jüdische Familie auf Notre Dame, Paris". 1932.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 29.

Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 271 und S. 363, Kat.-Nr. M30 bzw. 353.

Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.

Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.

Abzug 37,9 x 28 cm, Psp. 70 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
220 €
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756   Albert Hennig "Puppenköpfe". 1933.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 41.

Abgebildet in: Hochel, Peter (Hrsg.): Albert Hennig. Heidelberg, 1997. S. 24. Auch in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig,
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Abzug 36,8 x 28 cm, Psp. 70 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

757   Albert Hennig "Arbeiter beim Asphaltieren auf dem Roßplatz, Leipzig". 1930.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso sowie auf dem Untersatz mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 19.

Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 261 und 304, Kat.-Nr. M20 bzw. 065.

Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.

Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Im u. Bereich eine diagonale Knickspur, recto nicht wahrnehmbar. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.

Abzug 37,7 x 25,7 cm, Psp. 70 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
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758   Albert Hennig "Gespräch an der Litfaßsäule". 1932.

Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau

Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr.16.

Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 257 und S. 312, Kat.-Nr. M16 bzw. 105.

Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.

Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.

Abzug 38 x 26 cm, Psp. 70 x 50 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €
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759   Ulrich Lindner "Zwei Bäume". 2. H. 20. Jh.

Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda

Fotografie. An den o. Ecken auf schwarzem Untersatzkarton montiert. Darauf signiert "Lindner" u.re. sowie betitelt li. Verso in Blei nochmals signiert "Lindner".

Ecke u.li. minimal geknickt.

Abzug 48,5 x 36,5 cm, Unters. 70,6 x 57,9 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
160 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese 
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760   Ulrich Lindner "Die immerwährende Geburt der Hoffnung". 1984.

Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda

Fotomontage, auf weißem Untersatzkarton montiert. Dort in Blei signiert u.re. "Lindner" und datiert sowie u.li. betitelt. Verso u.re. nochmals in Blei signiert "Lindner".

Untersatzkarton fingerspurig.

Abzug 56 x 39,5 cm, Unters. 72 x 58 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
160 €
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761   Hans-Ludwig Böhme "Andreas Küchler" / "Jürgen Wenzel" / "Anton Paul Kammerer". Wohl 1991.

Hans-Ludwig Böhme 1945 Coswig bei Dresden

Farbfotografien. Verso in Blei ligiert monogrammiert "HBö" und undeutlich datiert, betitelt u.Mi. Jeweils Abzug "64/100".

Grafisch gestaltete Portraitfotografien.

Abzüge mit Schüsselung. Ecken minimal gestaucht. Vereinzelt unscheinbar fingerspurig sowie kratzspurig (nur im Streiflicht sichtbar).

Abzug je 40,5 x 30,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
120 €
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762   Orlan "Refiguration – Selfhybridation no 28". 1997.

Orlan 1947 Saint-Étienne – lebt in Los Angeles, New York u. Paris

Cibachrome-Abzug. Verso in schwarzem Faserstift signiert "Orlan". Aus der Reihe "Self-hybridations précolombiennes". Edition der Griffelkunst Hamburg, 295. Wahl (III. Quartal 1999), B6.

Partiell unscheinbar fingerspurig und unscheinbar kratzspurig (nur im Streiflicht sichtbar).

Abzug 40 x 26,5 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

771   Büßende (Leuchterfigur?). Wohl süddeutsch. Wohl 1. H. 17. Jh.

Holz, geschnitzt und braun gebeizt. Mit Resten einer Kreidegrundierung sowie einer Farbfassung. Unterseits eine nachträglich ergänzte, mit einem Nagel montierte Holzplatte.

Rechter Arm fehlend. Vereinzelte, mit Wachs verschlossene Fehlstellen, kleinere Trocknungsrisse sowie Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 51 cm.

Schätzpreis
500 €

772   Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.

Lindenholz, geschnitzt. Vorderseitig mit Kreidegrundierung, teils polimentsichtig und partiell mit Blattgoldauflage, ehemals wohl fast vollflächige Vergoldung. Die Wolke wohl ehemals vollflächig versilbert. Monochrom grauschwarz überfasst. Figur im Dreiviertelrelief, verso abgeflacht und ausgehöhlt, mit Werkspuren und dünnem, braunen Anstrich. Ursprünglich wohl Bestandteil eines Altars. Verso eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift u.Mi.

Der böhmische Priester
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H. 76 cm, B. 37 cm, T. 15 cm.

Schätzpreis
2.400 €

773   Charles Vital-Cornu "Fracasse". Paris. 1860er Jahre– 1890er Jahre.

Charles Vital-Cornu 1851 Paris – 1927 ebenda

Bronze, gegossen, rotbraun patiniert. Auf der Oberseite des rechteckigen Sockels signiert "Vital-Cornu", mit dem Gießereistempel versehen "Societe des Bronzes de Paris" und monogrammiert ".AP.".

Degen auf den am Boden liegenden Handschuhen fehlend, der Degen in den Händen ergänzt. Patina mit vereinzelten, punktuellen Fehlstellen, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Plakette mit Künstler- und Objektbezeichnung auf dem Sockel fehlend.

H. 66 cm, B. 41 cm, T. 22 cm.

Schätzpreis
950 €
Zuschlag
700 €

774   A. Beck, Zwei spielende Hunde (Boxer und Windhund). Wohl 1. H. 20. Jh.

A. Beck 20. Jh.

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe signiert u.re. "A. Beck". Auf einem Sockel aus schwarzem Marmor montiert.

Patina partiell leicht berieben. Vier Ecken des Marmorsockels minimal bestoßen.

12 cm, B. 24 cm, T. 8,5 cm.

Schätzpreis
750 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

775   Günter Anlauf, Ohne Titel (Stele). 1970.

Günter Anlauf 1924 Großhartmannsdorf – 2000 Berlin

Bronze, gegossen, grünlich-braun patiniert. Auf der Rückseite monogrammiert "A", datiert und nummeriert "12/50".

H. 11,6 cm, Gew. 709 g.

Schätzpreis
180 €

776   Salvador Dalí "Le Minotaure". 1981.

Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda

Bronze, gegossen, hellbraun und partiell goldbraun patiniert. Auf der Oberseite der quadratischen Plinthe vorn signiert "Dalí", auf der schmalen Rückseite mit dem Gießereistempel "Cire perdue, C. Valsuani", sowie nummeriert "12/499" und typografisch gestempelt "BF".

Spätere Edition des späten 20. Jh. bzw. frühen 21. Jh. Die Gießerei C. Valsuani existierte bis zum Jahr 2016.

Motivgleich abgebildet in:
Robert et Nicolas Descharnes: Dalí. Le dur et le mou. Sortilége et
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H. 45, 5 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
3.800 €

777   Manfred Kielnhofer "Wächter der Zeit" (sitzend). Zeitgenössisch.

Manfred Kielnhofer 1967 Haslach an der Mühl

Polyester, Acrylfassung in Gold. In weißem Lackstift u.re. signiert "Kielnhofer" und nummeriert "11/99".

Mit einem vom Künstler ausgestellten Echtheitszertifikat.

Seit 2012 verwirklicht der Linzer Künstler Manfred Kielnhofer das Motiv der "Wächter der Zeit" – vorerst in limitierter, kleinformatiger Auflage, ab 2013 jedoch auch in größerer Ausführung. Die gesichtslosen Figuren haben eine starke Ähnlichkeit mit dem skulpturalen Ensemble "Das letzte Abendmahl", welches
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H. 75 cm, B. 90 cm, T. 90 cm.

Schätzpreis
2.200 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

778   Ellen van Ess "Umarmung". 21. Jh.

Ellen van Ess 1954 Münster – lebt in Dorla und Berlin

Eiche, geschnitzt, in dunklerem Braun, Hellgrau und Hellbeige gebeizt. Zweiteilige, figürliche Darstellungen, aus demselben Stammholz geschnitzt. Beide Figuren unterseits in schwarzem Faserstift signiert "VAN ESS". Eine Figur im u. Bereich mit
einem Brandstempel ligiert monogrammiert "EvE".

Vielansichtige Skulptur, deren Schauseiten in Flach- und Halbreliefs sowie teils vollplastisch herausgearbeitet sind. Eine Darstellung mit männlichem und weiblichem Gesicht, die andere Darstellung mit männlichem Gesicht.

Trocknungsrisse. Im Bereich der Kanten vereinzelte, sehr kleine Bestoßungen.

H. 110 cm, B. 93 cm, T. 22 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
700 €

779   Hans Scheib, Schaukelpferd Rappe. 1985.

Hans Scheib 1949 Potsdam

Holz, geschnitzt und montiert, polychrom gefasst, Glas. Auf der Innenseite einer Kufe in Schwarz signiert "Scheib" und datiert. Schwarzes Pferd mit applizierten Glasaugen und sowie aufgemaltem Leopardenfell über einem roten, zweikufigen Unterbau.

Mit leichten Gebrauchsspuren. Vereinzelte, punktuelle Farbverluste sowie zwei leicht geöffnete Fugen, eine mit partiellem Farbverlust.

H. 82 cm, B. 100 cm, T. 26 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.300 €

780   Holger Koch, Straußenei mit Vögeln. 2008.

Holger Koch 1955 Freiberg – lebt in Freiberg / Sachsen

Straußenei, in polychromen Acrylfarben gefasst, Pappe, Naturfaserkordel, Stahlschraube. Unterseits signiert "Koch" und datiert. Die Außenfläche des Straußeneis mit verschiedenen Vogeldarstellungen auf hellblauem Grund. Eine Kombination aus Kordel, Schraube und Pappe ergibt eine Hängevorrichtung.

Straußenei H. 13 cm, mit Kordel H. 119 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
190 €

781   Friedrich Press "Die Geschwister (klein)". 1977.

Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden

Lindenholz, grün und rot gebeizt, sparsam gekalkt. Am Boden geritzt signiert "F. Press" und datiert sowie in Faserstift mit der Werknummer "81" versehen.
Press WK.Nr. 81.

Ausgestellt in:
1978 Leipzig, Wort und Werk, 1979 Dresden, Pretiosensaal des Residenzschlosses, 1980 Breslau, 1981 Marburg, 1984 Dresden, Galerie Mitte, 2012/13 Schwarzheide, Galerie der BASF.

Die vorstehende Skulptur "Die Geschwister (klein)" ist Bestandteil der seltenen, profanen Werke Friedrich Press'
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H. 23 cm, B. 25 cm, T. 5 cm.

Schätzpreis
3.500 €
Zuschlag
3.000 €

790   Bedeutender früher Bergmann "Waldhornist". Georg Fritzsche (zugeschr.) für Meissen. Um 1725.

Georg Fritzsche 1697 Meißen – 1756 ebenda

Porzellan, glasiert, in Aufglasurschwarz, -rotbraun, -gold, -gelb und -braun sowie lachsfarben teilstaffiert. An einen felsigen, scharfgratigen Sockel gelehnter Bergmann in sächsischer Tracht, in der linken Hand ein Waldhorn zum Mund führend, die rechte Hand in die Seite gestützt. Der schwarze Schachthut mit Meissner Schwertern und gewellter Konturlinie auf der Stirnseite, in Aufglasurgold geritzt. Weiße Jacke mit goldener Knopfleiste, schwarzes Leder mit schwarzer Tscherpertasche, weiße ...
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H. 14,8 cm.

Schätzpreis
18.000 €
Zuschlag
28.000 €

792   Seltene Figurengruppe einer Tierhatz (Pferd, von drei Luchsen gejagt). Dominikus Auliczek d.Ä. (zugeschr.), wohl für Churfürstliche Porcelain Fabrique Nymphenburg. Wohl um 1765.

Dominikus Auliczek der Ältere 1734 Policka – 1804 Nymphenburg
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg

Porzellan, glasiert und polychrom staffiert. Unter der flachen, annähernd ovalen Plinthe in Schwarz nummeriert "232" sowie in Blei monogrammiert "KR" (?). Ungemarkt.

Vergleiche eine nahezu motividentische Figurengruppe, Nagel Auktionen GmbH, Stuttgart, Auktion 785, 18.03.2020, Los 25. Diese auf der Plinthe mit der gepressten Rautenmarke. Das Pferd wohl aus demselben Model geformt. Einziger Beleg für eine identische Ausführung einer plastischen Gras-Staffage auf der Plinthe.
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H. 15,5 cm, L. 22,5 cm, T. 14 cm.

Schätzpreis
1.700 €

793   "Allegorie – der Herbst" aus der Serie "Vier Jahreszeiten". Michel Victor Acier für Meissen. Um 1900.

Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden

Porzellan, glasiert, und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Aus der Serie "Die vier Jahreszeiten". Unterseits des ovoiden Sockels die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modellnummer "F 92" und die geprägte Bossierernummer sowie die Malermarke "67".
Modell-Jahr: 1778.

Lit.: Thomas Bergmann, Meissener Figuren. Modellnummern A 1 – Z 99, Erlangen, 2010, S. 125, Kat. Nr. 247.

Traube im Korb, ein Weinblatt sowie der Tragegurt der Butte mit einer Fehlstelle.

H. 15,3 cm, B. 12,3 cm, T. 9 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
340 €

794   "Fischotter". Max Esser für Meissen. 1945– 1947.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin

Porzellan, glasiert. Aufrecht auf einem gischtumschäumten Felssockel sitzender Fischotter, den Kopf wendend. Verso am naturalistisch ausgeformten Sockel mit der im Model geprägten Signatur "M. ESSER". Der Boden mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der geprägten Schwertermarke für Weißware, der geritzten Modellnummer "A 1221" sowie der geprägten Bossierernummer "50". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1931.

Vgl.: Marusch-Krohn, C.: Meissener Porzellan 1918–1933. Die Pfeifferzeit, Leipzig 1993, S. 110, Abb. 88.

Eine Kralle minimal bestoßen.

H. 25 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
300 €

795   "Chinesenkinder auf Dose". Paul Scheurich für Meissen. 1945– 1947.

Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, der Rand des Standringes sowie der Rand des Deckels mit Goldfaden. Die Schauseiten der Dose mit dem Dekor "Indische Malerei" in Rot, die Schmalseiten mit applizierten Griffen aus je zwei Drachenfiguren. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modellnummer "A 1271" sowie die Bossierernummer "59".
Entwurfsjahr: 1937.

Kleiner Brandriss (0,6 cm) am Hut des re. Knaben. An der Krempe des Huts eine fachmännische Restaurierung. An den Handhaben jeweils eine winzige, fachmännische Restaurierung. Glasur mit unscheinbarem, werkimmanentem Ausschliff (D. 0,7 cm) auf der Deckeloberseite unterhalb der re. Quaste.

H. 13,5 cm, B. 23,5 cm, T. 10 cm.

Schätzpreis
1.200 €

796   Tiefer Teller mit Trichterwinde. Meissen. Spätes 19. Jh.

Porzellan, glasiert und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht, der Rand mit Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete Form mit glatt ansteigender Fahne und geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund mit kobaltblauem Fond und Trichterwindenbukett. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau und eine Prägeziffer "10".

Fond krakeliert, Randvergoldung partiell leicht berieben. Vereinzelte, winzige Kratzer in der Glasur. Standring mit winzigen Chips.

D. 24,3 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
380 €

797   Tiefer Teller mit Stiefmütterchen. Meissen. Spätes 19. Jh.

Porzellan, glasiert und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht, der Rand mit Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete Form mit glatt ansteigender Fahne und geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund mit kobaltblauem Fond und Stiefmütterchenbukett. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau und eine Prägeziffer "106".

Glasur leicht krakeliert. Fond im Randbereich partiell aufgehellt. Unterseitig im Bereich der Fahne mit feinen Fond-Spritzern.

D. 24,3 cm.

Schätzpreis
420 €
Zuschlag
350 €

798   Vierpassige Schale mit Krokussen. Meissen. Um 1900.

Porzellan, glasiert und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht, der Rand und der Stand mit Goldfaden. Tief gemuldete, passige Form über quadratischem Grundriss auf rundem Stand, Fahne mit geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund mit kobaltblauem Fond und Stiefmütterchenbukett. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, eine geritzte Ziffer "10" sowie eine Prägeziffer "22". Erste Wahl.

Ein kleiner, bräunlicher Fleck im blauen Fond unterhalb des Buketts, im Gesamtbild jedoch unauffällig.

H. 10 cm, B. 25 cm, T. 25 cm.

Schätzpreis
850 €

799   Deckelterrine. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Mitte 19. Jh.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert. Aus dem Service "Neu-Brandenstein". Ovale Fußschale mit Reliefdekor, zwei Muschelhandhaben und plastischem Deckelknauf als Putto mit Füllhorn, die Früchte auf dem Deckel verteilend. Unterseits mit Griffschwertern auf unglasiertem Scherben.
Entwurfsjahr: 1738, Überarbeitung durch Johann Friedrich Eberlein 1744.

Im Spiegel seitlich ein Brandriss (ca. 8 cm), Fahne mit kleinem Ausschliff sowie leichtem Chip. Stand innenseitig mit kleinen Brandrissen. Mündungsrand des Deckels mit vereinzelten unscheinbaren Chips, Mündungsrand der Terrine mit Glasurüberschuss.

H. 19,5 cm, B. 33 cm, T. 25,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
440 €

800   Steckvase (Cachepot). Meissen. Um 1860– 1924.

Porzellan, glasiert. Würfelförmiger Korpus über vier Volutenfüßchen, der obere Rand mit klassizistischem Dekor. Die Innenwandung mit vier konsolartigen Applikationen, auf jenen der Deckel mit neun kreisrunden Löchern sowie zwei Handhaben in Astform aufgelegt. Unterseits die einfach seitlich geschliffene Schwertermarke sowie zwei Prägeziffern.

Kleiner Brandriss in einer u. Ecke der Innenwandung.

H. 14,7 cm, B. 14 cm, T. 13,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
340 €

801   Kaffeekanne "Schwanenhenkel" und Tasse mit Untertasse mit "Perlband". Meissen. 1817– 1934.

Porzellan, glasiert. Dreiteilig. Die Kanne aus dem Service "Schwanenhenkel". Die Tasse in Becherform mit ausschwingender Lippe, darunter ein halbplastisches Perlband-Relief, der Griff aus einer geschwungenen Akanthusranke. Unterseits der Kanne und der Tasse die einfach geschliffene Schwertermarke. Unterseits der Untertasse die vierfach geschliffene Schwertermarke, teils mit Prägeziffern und Ziffern in Unterglasurblau.

Geringe Gebrauchsspuren. Kanne sowie Griff der Tasse mit herstellungsbedingten Unregelmäßigkeiten in der Glasur sowie der Form. Kanne mit Kratzspuren in der Glasur, einzelnen winzigen Chips im Bereich der Kanten sowie einem kleinen braunen Punkt unterseits der Tülle.

Kanne mit Griff H. 27,5 cm, Tasse mit Griff H. 10,5 cm, Untertasse D. 15,7 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
140 €

802   Große Deckelterrine "Zwiebelmuster". Meissen. 1850/60– 1924.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Gedrückt bauchiger Korpus auf ovalem Stand, seitlich zwei reliefierte Palmettenhandhaben, die Ränder geschweift. Gewölbter Deckel mit Griff in klassizistischem Kranzdekor. Unterseits die vierfach geschliffene Schwertermarke, eine geritzte Ziffer, die geprägte Bossierernummer sowie eine Nummerierung in Unterglasurblau.

Brandriss in der inneren Wandung sowie Brandrisse an den Handhaben. Vereinzelte leichte Unregelmäßigkeiten in der Glasur.

H. 27 cm, B. 41 cm, T. 24 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
320 €

803   Große Fischplatte "Zwiebelmuster". Meissen. 1850/60– 1924.

Porzellan, glasiert, in unterglasurblauen Farben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete, ovale Form mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Unterseits die Zweifach geschliffene Schwertermarke, sowie mehrere geprägte Ziffern.

Ein Standring mit ausgeschliffenem Chip. Im Randbereich sowie auf dem Spiegel vereinzelte Kratzspuren in der Glasur.

H. 29,5 cm, B. 61 cm, T. 5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

804   Fünf Suppentassen mit Présentoirs "Zwiebelmuster". Meissen. 1970/1971.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurfarben staffiert. 10–teilig. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Die Suppentassen unterseits mit der zweifach, resp. dreifach geschliffenen Schwertermarke. Die Unterschalen unterseits mit der Schwertermarke, erste Wahl. Teils mit dem Jahreszeichen, Prägeziffern sowie einer weiteren Ziffer in Unterglasurblau versehen.

Der Standring einer Suppentasse mit winzigem Chip. Suppentassen mit vereinzelten Glasurunebenheiten aus dem Herstellungsprozess.

Suppentasse H. 5,5 cm, D. 12,3 cm, Unterschale D. 17,2 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
400 €

805   Zehn Mokkatassen mit Untertassen "Zwiebelmuster". Meissen. 1970/2. H. 20. Jh.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurfarben staffiert. 20–teilig. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Die Mokkatassen unterseits mit der dreifach geschliffenen Schwertermarke. Die Unterschalen unterseits mit der Schwertermarke, erste Wahl. Teils mit dem Jahreszeichen, Prägeziffern sowie einer weiteren Ziffer in Unterglasurblau versehen.

Die Mokkatassen mit vereinzelten Glasurunebenheiten aus dem Herstellungsprozess. Eine Tasse mit winzigem Chip am Standring, ein Griff mit Brandriss. Eine Tasse mit orangenen Verfärbungen im Bereich des Standringes sowie des Griffes.

Tasse H. 5,5 cm, D. 6,9 cm, Unterschale D.11 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
300 €

806   Kaffeeservice mit kobaltblauer Bukettmalerei (Bukett Mitte) für 12 Personen. Meissen. Mitte 20. Jh.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert und goldgehöht, die Ränder mit Goldfaden. 39–teilig, bestehend aus einer Kaffeekanne, einem Sahnekännchen, einer Zuckerdose, zwölf Tassen mit Untertassen, sowie 12 Kuchentellern. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit goldgehöhten Blütenbuketts (Bukett Mitte, kobaltblau), die Fahnen mit ebenfalls goldgehöhten Blütenzweigen und Insekten. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau, teils die geprägten ...
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Verschiedene Maße.

Schätzpreis
700 €
Zuschlag
600 €

807   Sechs Suppenteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 2005.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Porzellan, glasiert und in unterglasurblauen Farben staffiert. Aus dem Service "Perle", im Spiegel, die Fahne mit dem Dekor "Riemerschmid" in Unterglasurblau. Unterseits die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Nummer "33489", die geprägte Drehernummer "159" mit dem Jahreszeichen sowie zwei weitere Nummerierungen in Unterglasurblau.
Entwurfsjahr Dekor: 1903–1905.

Zum Dekor vgl.: Haase, Gisela (et al.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die
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D. 24,6 cm.

Schätzpreis
340 €
Zuschlag
320 €

808   Zwei Prunkteller / Schale eines Tafelaufsatzes. Meissen. Mitte 19. Jh. / Anfang 20. Jh.

Porzellan, glasiert , Teller und Schale partiell goldgehöht. Die Schale mit polychromen Aufglasurfarben staffiert, ein Teller in Blau staffiert. Die zwei Prunkteller mit reliefiertem, gotisierenden Arabeskendekor, bzw. mit reliefiertem Weinlaubdekor. Die Mitte der Schale mit einem Blütenbukett, gerahmt von reliefertem Akanthuslaub. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie weitere geritzte und geprägte Nummern.

Vergoldung sowie blaue Staffage partiell berieben. Unterseite der Schale mit Spuren des Abrisses des früheren Fußes. Standringe mit vereinzelten, kleinen Chips.

D. 28,2 cm / D. 27,3 cm / D. 29,3 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
170 €

809   Große Schlangenhenkelvase mit Bukettmalerei. Ernst August Leuteritz für Meissen. Um 1924– 1934.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda

Porzellan, glasiert und montiert sowie in polychromen Aufglasurfarben in Außerhausmalerei staffiert, der Reliefschmuck teils unglasiert.
Amphorenform auf kanneliertem Rundstand. Konkav eingewölbter Hals, ausschwingende Mündung mit reliefiertem Eierstab. Zwei an der Wandung ansetzende, in sich verschlungene Doppelschlangenhenkel. Schauseitig und verso jeweils ein Blütenbukett mit Iris, Aster, Winde und Pfingstrose sowie Heckenrose, Pfingstrose, Aurikel, Tulpe. Unterseits mit der vierfach
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H. 48 cm.

Schätzpreis
750 €

810   Flötenvase "Indische Blumenmalerei". Meissen. 1924– 1934.

Porzellan, glasiert, polychrom staffiert, partiell vergoldet, die Ränder mit Goldfaden. Zylindrische Form mit ausladendem Mündungsrand über ausgestelltem Rundstand. Auf der Wandung schauseitig ein Blütenbukett mit Lotosblüte und Strohkörben, verso Blütenzweige. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Ziffer "H 59", einer Prägeziffer "40" sowie der Malernummer "18". Erste Wahl.

Standring mit wenigen, winzigen Chips.

H. 24,3 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
160 €

811   Deckelvase "Indische Fels-, Blumen- und Vogelmalerei". Meissen. 1973.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Die Ränder mit Goldfaden, der Knauf goldstaffiert. Balusterförmiger Korpus mit zylindrischem Hals und Haubendeckel mit zapfenförmigen Knauf. Die Wandung sowie der Deckel mit dem Dekor "Indische Fels-, Blumen- und Vogelmalerei". Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die gestempelte Modellnummer "51081", die geprägte Drehernummer mit Jahreszeichen und die Malernummer. Im Bereich des Standrings das Glasurzeichen in Unterglasurblau. Erste Wahl.

H. 22,7 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
320 €

812   Eine Andenkentasse "KPM Berlin", eine Bildtasse und zwei Prunktassen des 19. Jh.

Jean-Baptiste Le Prince 1734 Metz – 1781 St. Denise-du-Port

Porzellan, glasiert. und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, teilweise goldgefasst, goldradiert oder mit Goldfond.
Andenkentasse "Für den Hausherrn". KPM Berlin. Um 1830– 1840.
Unterseits die Manufakturmarke in Unterglasurblau, Prägezeichen und -ziffern, die Tasse mit drei Strichen in Aufglasurrot.
Inschrift mit zwei Farbfehlstellen, verso im Fond ebenfalls drei kleinere Fehlstellen. Die Untertasse mit minimalen Fondfehlstellen und oberflächlichem Abrieb mit kurzen
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Schätzpreis
150 €
Zuschlag
220 €

815   Bildplatte "Giovanni de' Medici als Knabe mit Stieglitz". Unbekannte Manufaktur. Wohl 19. Jh.

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt. Verso in Blei nummeriert "3262".

Die Gemäldevorlage von Angnolo Bronzino, gemalt 1545, befindet sich heute in der Galleria degli Uffizi, Florenz.

Vereinzelte, winzige Kratzspuren in der Glasur, im Gesamtbild jedoch unauffällig.

H. 12,3 cm, B. 9,3 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
150 €

817   Historistischer Teller mit Damenporträt im Renaissance-Kostüm. Spätes 19. Jh.

Keramik, dunkelbrauner Scherben, glasiert und mit polychromen Farben staffiert. Der Spiegel mit dem polychrom gemalten Bildnis einer historisierend gekleideten jungen Frau mit Federhut, gerahmt von einem Kugel-Kreuzfries. Die Fahne mit umlaufendem, geritzten Schuppendekor, der Tellerrand von drei umlaufenden, geritzten Bändern gerahmt. Unterseits mit dem Prägestempel "Schunewald". Verso eine Metallmontierung zur Wandhängung.

Damenbildnis leicht krakeliert sowie partiell restauriert. Im Randbereich punktuelle Fehlstellen in der Glasur.

D. 28,7 cm.

Schätzpreis
180 €

821   Belle Époque- Brosche mit Diamanten und Rubinen. 1910er/1920er Jahre.

8K Rotgold (geprüft). Schmale, partiell durchbrochen gearbeitete Stabbrosche in Millegriffestechnik mit reihig alternierend angeordnetem Besatz mit vier körnergefassten Altschliffdiamanten mit Kalette (ges. ca. 0,5 ct / G-L / VS-P) und vier facettierten Rubinen (D. ca. 2,5–3 mm), zentral eine Perle (D. 6,4 mm) in einer segmentkugelförmigen Vertiefung. Broschnadel. Ungemarkt.

Zentrale Perle mit deutlichen, umfassenden Rissen und Ausplatzungen. Lötstellen teils etwas gedunkelt.

L. 5,7 cm, Gew. 3,9 g.

Schätzpreis
130 €
Zuschlag
150 €

822   Schleifen-Brosche. Edith Hartmann für Henkel & Grosse, Pforzheim / Christian Dior. 1965.

Edith Hartmann 20. Jh.

Metall, gelötet. Feingliedrige Schleifenform mit geprägtem, geometrischen Dekor. Verso im Oval gemarkt "Chr. Dior Germany 1965". Broschnadel.

Ein Schleifenende mit deutlicher Druckspur. Das andere Schleifenende mit Druckstelle. Unterseitig Klebstoffreste.

L. 9,2 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
120 €

823   Cocktailuhr. Schmuckband-Modell "694". Rolex, Schweiz. Um 1970.

750er Weißgold. Handaufzug. Quadratisches Zifferblatt mit der Herstellermarke. Das Werk mit dem Herstellerstempel "ROLEX", "Swiss", "18 Rubis Geneve" und der geprägten Ziffer "1400". Im Gehäuseboden die Herstellermarke, der Feingehaltsstempel "18C" und "750", die gestempelte Modellnummer "694" und die geritzte Reparaturnummer "4v.12/16". Der Verschluss unterseits mit der geprägten Herstellermarke sowie einem weiteren Feingehaltsstempel "750". Flaches Schmuckband Modell "694" mit ...
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L. ges. 18,1 cm, Gew. 47,8 g.

Schätzpreis
1.700 €
Zuschlag
2.200 €

824   Klassizistische Stutzuhr in Amphorenform. Benjamin Friedrich Schunigk, Berlin. Um 1820.

Benjamin Friedrich Schunigk 1775 Cottbus – 1841 Berlin

Nussbaumholz, furniert und ebonisiert, Messing, mit Resten einer Feuervergoldung. Stufenförmiger Sockel auf vier Füßchen, darüber der hölzerne Korpus in Vasenform mit einem kegelförmigen, konkav aufschwingenden Messing-Fuß. Auf der Korpusspitze eine bekrönende Armillarsphäre.
Messinglunette, feuervergoldet, mit Uhrenglas, darunter das Emaillezifferblatt mit schwarzen arabischen Stunden- und Minutenziffern, u. bezeichnet "Schunigk, Berlin".
Durchbrochen gearbeitete Zeiger
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H. 43 cm, B. 15 cm, T. 11,5 cm.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
2.200 €

831   Pfeffer-Salz-Menage mit Cloisonné-Dekor. Grigory Pankratym, St. Petersburg. 1908– 1917.

Grigory Pankratym 20. Jh.

875er Silber (84 Zolotniki), polychromes opakes und transluzentes Email, die Außenwände mit Resten einer Vergoldung. Tief gemuldete, gebauchte Form über rundem Querschnitt auf drei kleinen Kugelfüßen. Die obere Außenwandung mit einem Floraldekorband. Unterseits mit der Feingehaltspunze Kokoschnik sowie der Meistermarke "GP" in kyrillischen Buchstaben. Zwei kleine Löffel in Schaufelform, ebenfalls mit Resten einer Vergoldung. Verso am Griff die Feingehaltspunze Kokoschnik sowie die ...
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Gefäße H. 2,5 cm, D. 3,9 cm, Löffel L. 6,2 cm, Gewicht 9,8 g, Etui H. 4,3 cm, B. 16,5 cm, T. 9,2 cm.

Schätzpreis
1.000 €

832   Streichholz-Etui mit Cloisonné-Dekor. David Andersen, Oslo. Um 1890.

925er Silber, polychromes opakes Email. Innenseite des Etuis vergoldet. Rechteckige Form, die Wandung der Schauseiten mit stilisiertem Floral- und Volutendekor, gerahmt von Kugelfriesen. Deckel mit seitlichem Klappscharnier und montiertem Widerstand, die untere Schmalseite mit einer reliefierten Reibefläche. An der Außenwandung der innenliegenden Lippe mit dem Feingehaltsstempel "925" und der Firmenmarke. An der Außenwandung der innenliegenden Lippe mit dem Feingehaltsstempel "925" und der ...
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H. 4,6 cm, B. 3 cm, T. 1,7 cm, Gew. 26,8 g.

Schätzpreis
380 €

833   Serviettenring mit Cloisonné-Dekor. Pyotr Baskakov, Moskau. 1883– 1908.

Pyotr Baskakov 19. Jh.

875er Silber (84 Zolotniki), polychromes transluzentes und opakes Email. Zylindrische Form mit umlaufendem Rundstab als oberer und unterer Abschluss der Wandung. Die Wandung mit stilisiertem Floral- und Volutendekor, flankiert von Kugelfriesen. Am oberen Rundstab die Meistermarke "PB" in kyrillischen Majuskeln sowie re. die Feingehaltspunze und die Stadtmarke im liegenden Oval.

Email vereinzelt bestoßen, mit Krakelee und teilweise mit minimalen Materialverlusten. Oberer Rundstab mit kleinem Spalt aus dem Herstellungsprozess. Silber zum Teil leicht oxidiert.

H. 3,8 cm, D. 4,3 cm, Gew. 45,3 g.

Schätzpreis
350 €

834   Puderdose. Karl Gustaf Hjalmar Armfeldt, St. Petersburg. 1904– 1916.

Karl Gustaf Hjalmar Armfeldt 1873 Artjärvi – 1959 Helsinki

875er Silber (84 Zolotniki), polychromes transluzentes und opakes Email, die Außenwandung mit Resten einer Vergoldung, das Innere flächig vergoldet. Deckel, Wandung und Unterseite mit stilisiertem floralem Dekor, die Wandung flankiert von Kugelfriesen. Auf dem Deckel sowie unterseits jeweils mit der Feingehalts- und Stadtmarke sowie der Meistermarke "JaA" in kyrillischen Majuskeln.

1895–1904 war Armfeldt als Silberschmied bei Fabergé in St. Petersburg angestellt. Auch nachdem er die
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H. 2 cm, D. 5,5 cm, Gew. 57,95 g.

Schätzpreis
450 €

835   Paar Serviettenringe im Etui. Constantine & Floyd. Birmingham, England. 1919.

925er Silber, gewalzt. Die gepunzte Meistermarke, Stadtmarke, Lion Passant sowie Jahresmarke am Außenring. Im originalen, bordeauxroten und mit Lederimitat bezogenen Etui, mit Samt und Seide ausstaffiert.

Leichte Gebrauchsspuren sowie wenige, kleine matte Stellen. Wandung zum Teil leicht schräg ausgerichtet. Etui mit leichten, oberflächlichen Läsionen.

H. 2 cm, D. 4,5 cm, Gew. 31,9 g, Etui H. 5,5 cm, B. 5,8 cm, T. 6 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
110 €

837   Sechs Kaffeelöffel und ein Messer "Herbstzeitlosen-Besteck". Heinrich Vogeler für M. H. Wilkens & Söhne, Bremen. 1900– 1903.

Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan

800er Silber und Stahl. Die Kaffeelöffel mit Laffen in ovoider, gemuldeter Form, die Griffe vorder- und rückseitig mit geprägtem, floralen Ornament der Herbstzeitlosen, um eine leere Kartusche rankend. Die Griffe verso jeweils mit dem Vertriebsstempel "E.B.Z.", der Feingehaltsmarke "800" sowie Halbmond und Krone. Griff des Messers mit dem gleichen floralen Dekor geziert, die Kartusche recto mit graviertem Monogramm, die stählerne Klinge mit einem typografischen Prägestempel "N R". Aus dem ...
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Löffel L. 14,3 cm, Messer L. 21,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

838   Kleine Schmuckschatulle mit Watteau-Szenen. Französisch (?). Wohl 19. Jh.

Kupfer, Messing, Zinn, getrieben und partiell geschwärzt. Ungemarkt. Korpus über ovalem Grundriss auf vier flachen Füßen, die Wandungen mit galanten Szenen. Auf den Längsseiten in ovalen Kartuschen zwei Brautwerbungsdarstellungen, die Schmalseiten mit einem Medaillon mit je einer Damen- und einer Herrendarstellung. Auf dem Deckel der Dose eine Genreszene mit Frau und Kind. Innenseitig mit petrolfarbener Seide auskleidet, die Innenseite des Deckels mit beigefarbener Stoffeinlage, diese im Kettenstich bestickt ""MDCC VI C".

Leichte Gebrauchsspuren. Im Bereich des Bodens und Deckels Lotspuren einer Restaurierung. Deckel im Bereich des Scharniers leicht gelöst, die textile Staffage in der Deckelinnenseite am Rand leicht gelöst, jedoch insgesamt fest fixiert.

H. 5,5 cm, B. 8,5 cm, T. 6 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
120 €

841   Utagawa Kuniyoshi "Uramatsu Handayû Takanao". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 19. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Muramatsu" und "Yoshimura".

Sehr früher Druck, frische Farben. Mehrere hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß), teils retuschiert. Ecke u.li. ergänzt. Papier minimal gegilbt.

Bl. 36,5 x 24,8 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
200 €

842   Utagawa Kuniyoshi "Tokuda Magodayû Shigemori". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert re. mittig in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 37. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".

Früher Druck, frischen Farben. Mehrere fachmännisch hinterlegte Fehlstellen (Anobienfraß). Retusche o.re.

Bl. 36,3 x 24,8 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
260 €

843   Utagawa Kuniyoshi "Mase Magoshirô Masatatsu". 1847.

Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 41. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".

Mehrere große hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß) am li. und u. Rand. (und auf dem Künstlersignum). Minimal gegilbt. Li. Bereich mit Farbverlusten.

36,5 x 25,1 cm.

Schätzpreis
190 €
Zuschlag
200 €

844   Tischparavent mit Perlmuttinkrustationen. China. Späte Qing-Dynasty, Mitte 19. Jh.

Wohl Hongmu, schwarz lasiert, Perlmutt-Inkrustationen. Zweiteilig, bestehend aus Gestell und Schirm. Auf ein Paneel aufgezogener, hochrechteckiger Schirm, schauseitig mit schwarzer Seide, in Jade und Quarz imitierenden Farben mit einem Tisch- und Vasenarrangement mit Blütensträußen bestickt, o.li. drei Fledermäuse. Das geschweift gearbeitete Gestell mit floralen Perlmutteinlagen und u. li. mit Resten einer Kartusche mit zwei chinesischen Schriftzeichen.

Provenienz: Sammlung Franz von Lenbach.

Stoffbespannung mit Ausdünnungen und Einrissen. Perlmuttinkrustationen partiell mit Materialverlusten. Intarsierte Kartusche u.li. zur Hälfte fehlend. Lasur zum Teil etwas berieben. Stand minimal verzogen.

H. ges. 90 cm, B. ges. 44,5 cm, Paneel 71 x 57 cm.

Schätzpreis
1.800 €
Zuschlag
1.500 €

845   Dreibeiniger Weihrauchbrenner "Ding". China. Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, 1735–1796 oder Republikzeit, 1912– 1949.

Bronze, schwarzbraun patiniert. Weite und flache, gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Kurzer, zylindrischer Hals mit einem abgesetzten, profilierten Mündungsrand. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi" (Studiostempel).

Vereinzelte Kratzspuren, im Gesamtbild jedoch sehr unauffällig.

D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g.

Schätzpreis
1.200 €
Zuschlag
2.200 €

846   Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.

Keramik, heller Scherben, cremefarben engobiert, farblos glasiert und in Eisenoxidbraun staffiert, die Innenwandung vollständig dunkelbraun engobiert. Balusterförmiger Korpus mit eingezogener Schulter und kurzem, weiten Mündungsrand. Auf der Wandung flächig ein Phönixdekor vor stilisierten ruyi-Wolken mit Binnenritzung sowie von Bergkonturen umgeben. Unterhalb ein Band mit gemalten, rudimentären Blattmotiven zwischen Doppelringen. Unterseits mit der (späteren?) Bezifferung "133" und ...
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H. 34,5 cm, D. ca. 35 cm.

Schätzpreis
12.000 €
Zuschlag
10.000 €

851   Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, schwarzbraun patiniert. Das Gesicht des Kopfes rechts und links mit Schlangen in hohem Relief, Frösche (Kröten) im Maul haltend. Der Scheitel mit einem nach innen offenen, aufgesetztem Reif. Darauf vier bekrönende "Ahianmwen-Oro" (Vögel der Prophezeihung). Unterhalb vier, am Kopf herabhängende Flechtbänder. Oberhalb der Augenbrauen mit jeweils drei Skarifikationsnarben. Halsabschluss mit Reliefwulst.

Provenienz: Sammlung Alfons
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H. 37 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

852   Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, grünschwarz patiniert. Innenseitig Verschraubung von Eisenpupillen im Guss nachgebildet. Darstellung eines Kopfes mit einem Kragen von Kropfperlen. Auf dem Kopf eine Kappe aus Perlgeflecht. C-förmig modellierte Ohren, die Augenbrauen mit je drei reliefierten Skarifikationsnarben. Scheitelpunkt mit stoßzahnförmigen, figürlich und stilisiert reliefiertem Aufsatz.

Provenienz: Sammlung Alfons Garn (1926 Dresden – 2005 Dresden), wohl vormals Sammlung Paul Garn (1885 – 1959).

Kopf mit Löchern, Oberfläche partiell oxidiert mit Ablagerungsspuren und mit Materialunebenheiten.

H. 32,9 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

853   Dan-Maske. Wohl nördliche Dan, Untergruppe der Yakuba, Elfenbeinküste. Wohl 20. Jh.

Holz, geschnitzt und schwarzbraun geschlämmt, Aluminium. Aus einem Stammholz gefertigt, verso hohl gearbeitet sowie die schmale Augenpartie durchbrochen gearbeitet. Der Randbereich der Maske umlaufend mit mehreren gebohrten Löchern versehen. Vier an der Oberlippe applizierte Aluminiumplättchen in Form von Schneidezähnen. Verso eine Aluminiumöse zur Wandaufhängung.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Leichte Bestoßungen mit Verlust der Farbfassung im li. und o. Bereich sowie verso am Randbereich der Maske. Verso Klebstoffreste eines früheren Etiketts. Am re. Rand vereinzelte Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 31 cm, B. 22,5 cm, T. 10 cm.

Schätzpreis
250 €

854   Weibliche Bateba-Figur. Wohl Lobi, Burkina Faso. 1965.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt sowie partiell rötlich gehöht. Weibliche Figur mit längs ausgerichteter Kopfbedeckung.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1965 in Brazzaville, Kongo.

Patina partiell leicht berieben. Zwei kleine, punktuelle Bestoßungen an der Rückseite des rechten Armes.

H. 34 cm.

Schätzpreis
180 €

855   Stammvogel der Senufo "porgaga". Elfenbeinküste. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.

Holz, geschnitzt, weißgrau geschlämmt, mit rotbraunen Tupfen. Aus einem Stammholz gearbeitet.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben Mitte 1960er Jahre im Kunsthandel Bremen.

Der heilige Stammvogel der Senufo, "porgaga" genannt, gilt als Träger der Seelen ins Jenseits und wird mit variierenden Charakteristiken eines Ibis, Pelikans, Storches oder Hahns wiedergegeben. Typisch ist die weißgraue, mit rotbraunen Tupfen versehene Fassung, der zur Leibesmitte gebogene Schnabel und der hoch aufgerichtete Körper.

Farbschichten zum Teil leicht berieben. Trocknungsriss im re. Bauchbereich. Fehlstelle (ca. 3 cm) im Bereich des u. Schnabels. Zwei punktuelle Bestoßungen am li. Knie. Die Rückseite mit Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 81 cm, B. 31 cm, T. 26 cm.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

856   Fruchtbarkeitsidol. Wohl Ashanti oder Akuaba, Ghana. Wohl 20. Jh.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Weiblicher Rumpf mit flach geschnitztem Kopf.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Oberfläche partiell leicht berieben. Kleine Fehlstelle im unteren Bereich des Standfußes.

H. 29,5 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
180 €

857   Figürlicher Pfeifenkopf. Wohl Bamum oder Bamileke, Kamerun. 20. Jh.

Ton, hellbrauner Scherben, schwarzbraun geschlämmt. Figurale Darstellung mit Kopfbedeckung, an einem Stamm lehnend.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Vereinzelte Verluste der Farbschicht.

H. 20 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

858   Tanzmaske Büffel. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre– 1962.

Holz, geschnitzt, kerbgeschnitzt und geflammt. Aus einem Stammholz gefertigt, verso partiell hohl gearbeitet.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1962 in Kamerun.

Verso zwei Trocknungsrisse mit Spaltbildung sowie weitere, vereinzelte Trocknungsrisse. Im rechten, hinteren Bereich des Büffelkopfes einige wenige Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 65,5 cm, B. 28,5 cm, T. 20,5 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
180 €

859   Tanzmaske Elefant. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre– 1962.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt, die Augen mit heller Kreide umrahmt. Aus einem Stammholz gefertigt, verso partiell hohl gearbeitet.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1962 in Duala, Kamerun.

Vereinzelte Gebrauchsspuren, partielle, kleine Bestoßungen, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Vereinzelte, kleine Trocknungsrisse. Verso am rechten Ohr Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 78 cm, B. 31 cm, T. 15 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

860   Tanzmaske. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre – 1962.

Holz, geschnitzt und mittel- und dunkelbraun geschlämmt sowie partiell weiß gehöht. Augen-, Nasen-, Mund- und Ohrenbereich durchbrochen gearbeitet. Oberer Kopfbereich mit mehreren aneinandergereihten, gebohrten Löchern.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1962 in Duala, Kamerun.

Bestoßung mit Riss im Kinnbereich, ebenda ein Trocknungsriss.

H. 25,5 cm, B. 22 cm, T. 11 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

861   Helm-Maske. Wohl Bamum, Westkamerun. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.

Holz, geschnitzt und vorrangig dunkelbraun geschlämmt. Bereich von Augen, Nase und Mund von der Schlämmung ausgespart. Aus einem Stammholz gefertigt, hohl gearbeitet. Männliches Bildnis mit Kugelbacken und durchbrochen gearbeitetem Helmaufsatz.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1960 in Duala, Kamerun.

Ein Stück des Helmes durch Trockungsrisse lose sitzend, sowie weitere vereinzelte Trocknungsrisse. Kleinere, punktuelle Fehlstellen der Oberfläche, an den Backenunterseiten bestoßen.

H. 53 cm, B. 30 cm, T. 30 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
300 €

862   Zwei Tanzmasken. Wohl Kpelle, Liberia. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.

Holz, geschnitzt, dunkel- bzw. hellbraun geschlämmt. Aus einem Stammholz gefertigt, verso hohl gearbeitet. Beide Masken im Augenbereich durchbrochen gearbeitet. Eine Maske mit vier applizierten Eisenplättchen in Form von Zähnen.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben um 1960 in Liberia, Guéré-Wobe, Guineaküste sowie im gleichen Jahr auf einem Basar in Bremen.

Die hellere Maske mit vereinzelten Eisennägeln und Spuren eines früheren Fellbesatzes sowie Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls in der li. Gesichtshälfte. Dunklere Maske mit kleiner Fehlstelle am Rand der Rückseite re.

H. 35 cm / H. 30 cm.

Schätzpreis
220 €

863   Wohl Makoko, König der Batéké. Wohl Massengo, Kongo. Vor 1930.

Holz, geschnitzt und geflammt. Auf einem flachen, quaderförmigen Sockel aus Speckstein montiert. Unterhalb des Sockels ein handbeschriebenes Etikett.

Provenienz: Privatbesitz Sachsen-Anhalt, in der Familie bekannt seit 1930.

Trocknungsriss im Halsbereich. Runde Kerbe am hinteren Hals. Zwei winzige Bestoßungen an der linken Wange.

H. mit Sockel: 44,5 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
250 €

864   Sitzende Ahnfrau. Wohl Dogon, Mali. Wohl 1950er Jahre– 1960.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Aus einem Stamm gearbeitet. Weibliche Ritualfigur, auf einem Hocker sitzend.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Farbfassung partiell leicht berieben. Vereinzelte Trocknungsrisse, ein Trocknungsriss den Sockel durchlaufend.

H. 43,5 cm.

Schätzpreis
300 €

865   Modelltür eines Schreines. Wohl Dogon, Mali. 20. Jh.

Holz, geschnitzt, rotbraun geschlämmt, Eisen. Im Hochrelief, teils nahezu vollplastisch, geschnitzte Tür aus zwei Brettern, verbunden mit Eisennägeln. Mit einem Riegelschloss und kleiner Eisenhandhabe.

Die Darstellungen weiblicher und männlicher Ahnfiguren, Schlangen, Krokodile und Schildkröten greifen die Motivik der monumentalen Türen vor Getreidespeichern auf, welche u.a. vor Missernten und Fäulnis schützen soll.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Zwei Figuren mit Fehlstellen in der Mi. und u. Mi.

H. 58,5 cm, B. 41 cm, T. 5,5 cm.

Schätzpreis
120 €

866   Fruchtbarkeitsidol mit Lendenschurz. Wohl Yoruba, Nigeria. 20. Jh.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Schwangere Figur mit Lendenschurz.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Nicht standsicher. Rückseite der Füße mit kleinen Fehlstellen. Der li. Arm mit durchgehendem Trocknungsriss.

H. 36,5 cm.

Schätzpreis
220 €

867   Tanzaufsatz "Tjiwara" Antilope mit Jungtier. Wohl Bambara, Mali. Wohl Anfang 20. Jh.– 1962.

Holz, geschnitzt, kerbgeschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Aus einem Stammholz gefertigt, im Bereich der Beine und der Nüstern durchbrochen gearbeitet. Über einem rechteckigen, mit vier gebohrten Löchern versehenem Grundriss erhebt sich der Korpus des Muttertiers, welches auf dem Rücken sein Junges trägt.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1962 in Duala.

Paartanzmaske, welche mit dem männlichen Pendant u.a. bei landwirtschaftlichen Wettbewerben und
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H. 77 cm, B. 31 cm, T. 6 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
320 €

868   Tanzaufsatz "Tjiwara" Antilopenbock. Wohl Bambara, Mali. Wohl Anfang 20. Jh.– 1962.

Holz, geschnitzt, kerbgeschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Aus einem Stammholz gefertigt, im Bereich der Beine und der Nüstern durchbrochen gearbeitet. Über einem rechteckigen, mit drei gebohrten Löchern versehenem Grundriss erhebt sich der Korpus des Antilopenbockes.

Provenienz: Bremische Privatsammlung, erworben 1962 in Duala.

Paartanzmaske, welche mit dem weiblichen Pendant u.a. bei landwirtschaftlichen Wettbewerben und Feierlichkeiten zum Einsatz kommt, um begünstigenden Einfluss auf Ernteerträge und Witterungsbedingungen zu nehmen.

Re. Ohr, oberste Hörnerspitzen und ein Stück der Mähne fehlend, Nase mit Fehlstelle. Oberfläche teilweise berieben, partiell bestoßen.

H. 151 cm, B. 34 cm, T. 8 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
300 €

869   Hocker. Wohl Oromo, Äthiopien. Wohl 20. Jh.

Holz, geschnitzt und hellbraun geschlämmt. Aus einem Stammholz gearbeitet. Drei c-förmige geschwungene, sich nach oben verjüngende Beine, darüber eine leicht gemuldete Sitzschale.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Leichte Gebrauchsspuren, vereinzelte Bestoßungen. Kreisförmige, dunkle Verfärbung im Inneren der Sitzschale. Ein Trocknungsriss vom Rand der Sitzschale bis zur Mitte durchgehend, ein Bein mit einem Trocknungsriss um einen Ast, ein anderes Bein mit einem gewinkelt verlaufenden Trocknungsriss. Am gesamten Hocker weitere kleinere Trocknungsrisse.

H. 34 cm, D. 32 cm.

Schätzpreis
170 €
Zuschlag
140 €

870   Orakelbrett. Wohl Yoruba, Nigeria. 20. Jh.

Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Rechteckiges Orakelbrett, in der o. Mitte ein geschnitztes Gesicht, flankiert von einem abgesetzten, umlaufenden Bandornament. Im Zentrum der Rückseite mit kreisförmiger Ausfräsung.

Provenienz: Bremische Privatsammlung.

Geschnitztes Gesicht mit kleiner Fehlstelle im Bereich der u. Lippe. Zwei Trocknungsrisse am li. Rand. Eine helle, strichförmige, nach u. verlaufende Verfärbung im Bereich der Mi. U.li. Ecke bestoßen und mit kleinem, eingeschlagenen Nagel.

H. 22 cm, Br. 34 cm, T. 2,5 cm.

Schätzpreis
180 €

871   Kommode im Stil des Rokoko. Sachsen (?). 2. H. 20. Jh.

Nadelholz, Nussbaum furniert, lackiert. Schubkorpi Eiche, Buche und Nadelholz, Messing. Querrechteckiger, zweischübiger Korpus mit geschweifter Front über geschwungenen Vierkantbeinen. Die Platte leicht auskragend und mit abgerundeter Kante. Schubladen je mit zwei Messinghandhaben sowie einem Schlüsselschild in Rocaillenornamentik. Mit Schlüssel.

Mit Gebrauchsspuren. Das Furnier mit vereinzelten Trocknungsrissen, stärker ausgeprägt an der vorderen Plattenkante. Die Platte mit partiellen Druckstellen und Kratzern. Der vordere linke Fuß mit Fehlstelle. Die Böden der Schübe mit Trocknungsschwund, damit einhergehende Spaltbildung zwischen Böden und Schubfronten.

H. 79 cm, B. 91 cm, T. 51 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
380 €

872   Biedermeier-Halbschrank. Mitteldeutsch (?). Um 1830/1840.

Nadelholz, Nussbaum (?) furniert und lackiert. Hochreckteckiger Korpus mit konkav eingeschwungener Front über vier konischen, vorderseits leicht geschweiften Vierkantfüßen. Darüber ein leicht auskragender Schub mit Messingknauf. Eingerichte mit zwei Fächern, das untere mit einem weiteren, eingezogenen Zwischenfach. Mit Schlüssel.

Deckplatte neu furniert. Vereinzelte kleinere Trocknungsrisse im Furnier, durchgehende Trocknungsrisse an der Tür, der re. Seite sowie der o. Fläche. Tür leicht verzogen. Der Boden des Schubes mit Trocknungsschwund, daher Spaltbildung zwischen Boden und Schubfront. Über dem Griff des Schubes ein kleines Astloch. Untere Furnierleisten der li. und re. Seite leicht gelöst. Rückwand mit einem vertikalen, durchgehenden Riss.

H. 84 cm, B. 64 cm, T. 44 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
600 €

873   Biedermeier-Schreibschrank. Mitteldeutsch, wohl Dessau. Um 1830/1840.

Nadelholz, Birke furniert und rötlichbraun gebeizt. Hochrechteckiger Korpus auf gedrückten Kugelfüßen. Das Unterteil mit zwei Schüben, darüber die Schreibklappe. Eingerichte mit zentraler Tür, flankiert von zwei Nischen. Darunter jeweils ein Schub, darüber ein Blendschub. Kopfschublade als Blendschub ausgeführt. Mehrfach gestuftes, verkröpftes Kranzgesims. Rückseitig mit einem Etikett, darauf ortsbezeichnet "(…) Dessau, nach Dresden" sowie eine weitere, teils unleserliche Bezeichnung in schwarzer Farbe auf Holz "Dessau No. 13". Mit drei Schlüsseln.

Unrestaurierter Zustand, zum Teil Furnierverluste. Kugelfüße ergänzt. Deckplatte verwölbt.

H. 149 cm, B. 93 cm, T. 47 cm, T. ausgeklappt 93 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

874   Paar Salonstühle im Stil des Empires. Spätes 19. Jh. / frühes 20. Jh.

Holz, Nussbaum (?) furniert und lackiert. Gebogene Seitenrahmenkonstruktionen mit geschwungenen, konischen Vierkantbeinen, die Lehne am oberen Abschluss leicht zurückschwingend. Feine Zierbeschläge aus Messing in Blüten-, Blatt- sowie Rosettenornamentik akzentuieren die oberen Leisten der Lehnen sowie die Schauseiten der Vierkantbeine auf Höhe der Sitzfläche. Polsterung aus Rosshaar oder Seegras mit Gurtung. Stoffbezug aus fein geripptem Samt / Cord. Die Lehnenpolsterung mit umlaufenden, dunkelblauen Posamenten.

Vereinzelte Kratzspuren und punktuelle Bestoßungen. Teils leicht geöffnete Fugen. Stoffbezug deutlich verblichen.

H. 95 cm, Sitzhöhe 45 cm, B. 48 cm, T. 44 cm.

Schätzpreis
220 €
Zuschlag
320 €

875   Sitzbank und Armlehnstuhl im Stil des Empires. Spätes 19. Jh. / frühes 20. Jh.

Holz, Nussbaum (?) furniert und lackiert. Gebogene Seitenrahmenkonstruktionen mit geschwungenen, konischen Vierkantbeinen. Feine Zierbeschläge aus Messing in Blüten-, Blatt- sowie Rosettenornamentik akzentuieren die oberen Leisten der Lehnen sowie die Schauseiten der Vierkantbeine auf Höhe der Sitzfläche. Über den vorderen Vierkantbeinen je eine kleine, vollplastische Säule. Polsterung aus Rosshaar oder Seegras mit Sprungfedern und Gurtung. Stoffbezug aus fein geripptem Samt / Cord. Die ...
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Sitzbank H. 98 cm, Sitzhöhe 45 cm, B. 143 cm, T. 61,5 cm, Armlehnstuhl H. 96 cm, Sitzhöhe 44 cm, B. 65 cm, T. 63 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
500 €

876   Salontisch im Stil des Empire. Spätes 19. Jh. / frühes 20. Jh.

Holz, Nussbaum (?) furniert und lackiert. Runde Tischplatte über einer schmalen Trommelzarge. Vier säulenförmige Beine auf einer dreipassigen Bodenplatte mit ausgestellten Vierkantfüßen. Die Zarge über den Beinen mit Rechteckverkröpfungen mit Messingrosetten, die zwischenliegenden Felder mit feinen Blüten- und Blatt-Messingbeschlägen.

Leichte Gebrauchsspuren, mehrere Kratzer auf der Tischplatte sowie den Beinen. Rand der Tischplatte geblichen. Vereinzelte Druckstellen. Die Tischplatte unterseits mit einigen wenigen Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.

H. 75 cm, D. 89 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
220 €

877   Neo-Empire-Spiegel. Deutsch. 3. Viertel 19. Jh.

Holz, Mahagoni (?) und Maserbirke (?) furniert, lackiert, Messing. Hochrechteckiger, dreiteiliger Aufbau. Kopfteil mit vertieftem Rechteckfeld und einem wiederum vertieften Bogenfeld, mehrfach gestuftes Kranzgesims mit abschließender, ebonisierter Giebelbekrönung. Das Unterteil mit vertieftem Rechteckfeld. Dort sowie im o. Bogenfeld mit applizierten Messingbeschlägen in Form von Grotesken unten sowie Sphingen und Flakon oben. Spiegelglas mit Facettenschliff. Verso mit einem Besitzeretikett.

Leicht geöffnete Fugen. Rechteckige Felder unter- und oberhalb des Spiegels verwölbt, das u. mit Trocknungsrissen sowie partiellen Fehlstellen u.li. Zwei Fehlstellen an den beiden o. re. Simsen. Furnier an den u. Ecken bestoßen. U.li. Ecke des u. Rechteckfeldes mit Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls mit partiellem Furnierverlust. Spiegelglas mit Sprung o.li.

H. 158 cm, B. 65 cm, T. 4 cm.

Schätzpreis
240 €

878   Seltenes Paar säulenförmige Postamente. Italien. 1. H. 20. Jh.

Serpentinit, Stahl. Dreiteiliger Aufbau mit Zapfenverbindung. Oktogonale Basis mit glattem Schaft über vasenförmigem Stand mit abschließendem Wulst. Kurzes, bikonkav eingewölbtes Kapitell mit runder Deckplatte, die Kanten profiliert. Die Einzelteile jeweils gemeißelt nummeriert "3" sowie "4".

Auf der Oberseite nur die Randbereiche poliert und mit leichten Gebrauchsspuren. Oberseiten jeweils mit herstellungsbedingter Zapfenöffnung. Kapitell und Basis mit kleineren Bestoßungen und Kratzspuren, im Gesamtbild unauffällig. Ein Schaft an der Verbindung zur Basis mit Materialverlust (4 x 8 cm).

H. 113 cm, H. 112,7 cm.

Schätzpreis
3.200 €

879   Armlehnstuhl in der Art der Werkbund-Möbel. Deutsch. Um 1910– 1920.

Eiche, mit Resten einer früheren, schwarzbraunen Beize, Holznägel. Hochrechteckige Lehne mit leicht gebogtem Lehnbrett, trapezförmige Sitzfläche. Die Armlehnen jeweils mit drei kurzen, vertikalen Lattenverstrebungen. Gerade Vierkantbeine. Lehne und Sitzfläche mit Wiener Geflecht.

Leichte Gebrauchsspuren, im Bereich der Armlehnen Kratzer und Druckstellen. Geflecht nachträglich ergänzt, die Rückenlehne umlaufend mit Spuren einer früheren Bespannung / Polsterung,

H. 107 cm, Sitzhöhe 40 cm, B. 60 cm, T. 66 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

880   Art déco-Clubsessel. Wohl deutsch oder tschechisch. Wohl um 1930.

Bugholz, Buche, Nussbaum, lackiert. Dreibeiniges Rahmengestell. Die Vorderbeine in Arm- und Rückenlehne übergehend, das hintere Bein als Lehnenbrett in die Rückenlehne einlaufend. Seitenwangen und Rückenlehnen mit Wiener Geflecht. Lose eingelegte, nahezu halbrunde, gepolsterte Sitzflächen, Rosshaar- oder Seegraspolsterung mit Sprungfedern und Gurtung, dunkelblauer Tweedbezug. Lose Rückenkissen mit Knopfheftung.

Polsterung fachmännisch erneuert. Die Armlehnen sowie die Rückenleiste im Bereich der Polsterung mit matter Oberfläche. Teils leicht geöffnete Fugen. Eine Rückenleiste mit zwei Trocknungsrissen, die andere mit kleinen Wasserflecken.

H. 70 cm, Sitzhöhe 39 cm, B. 64 cm, T. 66 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
1.400 €

881   Art déco-Vitrinenschrank. 1920er/1930er Jahre.

Nadelholz, Kirsch- und Nussbaum (?) furniert und lackiert, farbloses Glas, Messing. Hochrechteckiger, dreiseitig verglaster, zweitüriger Korpus mit konkaver, vertikaler Mittelleiste über geschweift gesägten Füßen, die hinteren als Klotzfüße ausgeführt. Darüber ein einschwingendes Zwischenelement mit Hohlkehle. Eingerichte mit drei Glas- und einem Holzboden. Verglasung mit Facettenschliff. Verso mit dem Besitzeretikett. Mit Schlüssel.

Leichte Gebrauchsspuren. Der hölzerne Einlegeboden leicht gewölbt und mit Trocknungsriss. Lack krakeliert.

H. 175 cm, B. 120 cm, T. 38 cm.

Schätzpreis
500 €
Zuschlag
400 €

882   Hocker "Modell I". Robert Wagner für ROWAC, Chemnitz. Um 1910– 1930.

Stahl, dunkelgrau lackiert, Eiche, dreiteilig verleimt, dunkelbraun gebeizt. Dreibeiniges Gestell, genietet, auf runden Füßen darüber die runde, leicht gemuldete Sitzfläche, bestehend aus zwei mit Feder und Nut verbundenen Brettern. Beine mit Prägemarken "ROWAC", Sitzfläche unterseits mit der originalen, genagelten Blechmarke.

Fuge der Sitzfläche neu verleimt. Sitzfläche mit stärkeren Gebrauchsspuren und Trocknungsriss. Stahlgestell stärker patiniert.

H. 50 cm, B. 41 cm, T. 41 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €

883   Hocker "Modell I". Robert Wagner für ROWAC, Chemnitz. 1930– 1946.

Stahl, dunkelgrau lackiert, mehrschichtiges Sperrholz, in Eiche furniert, mittelbraun gebeizt. Dreibeiniges, genietetes Gestell mit halbrunden Füßen,darüber die runde, leicht gemuldete Sitzfläche. Beine mit Prägemarken "ROWAC", Sitzfläche unterseits mit Besitzeretikett aus Papier sowie mit Blei bezeichnet.

Sitzfläche mit Gebrauchsspuren, Stahlgestell stärker patiniert.

H. 50 cm, B. 38 cm, T. 38 cm.

Schätzpreis
200 €
Zuschlag
180 €

884   Drei Stühle "SM 400 K". Gerd Lange für Drabert, Minden. 1978/1987.

Gerd Lange 1931 Wuppertal

Stahl, Polyamid, Textil. Sitzschale aus Polyamid mit gemuldetem Übergang von der Rückenlehne zum Sitz über einem Stahlrohr-Kufengestell. Sitz- und Lehnenflächen mit montierter Postlerung. Zwei Modelle aus dem Jahr 1978, ein Modell aus dem Jahr 1987.
Entwurfsjahr: 1967–1968.

Lit.: Hablützel; Alfred: Gerd Lange Design. Im Blickwinkel der seriellen Produktion 1962 – 2007, Berlin, 2014, S. 22 ff., mit Abb.

Lange entwickelte mit dem "SM 400 K" eine patentierte
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H. 78 cm, Sitzhöhe 46 cm, B. 44 cm, T. 92 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

885   Berliner Leiste. Wohl 19. Jh.

Holz, weiße Grundierung, Blattsilberauflage, Goldlack-Überzug. Sichtleiste bestehend aus einem schmalen Karnies, darauf folgend eine etwas breitere, ansteigende Kehle und ein abschließendes Karnies. Leisten auf Gehrung geschnitten.

Die u. Ecken leicht bestoßen, Oberfläche minimal oxidiert, teils berieben.

67,5 x 50,3 x 2,5 cm. Falz 61,3 x 44 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
200 €

886   Grafikleiste mit Blattsilberauflage. 19. Jh.

Holz, weiße Grundierung, wohl schwarzes Poliment, Blattsilberauflage, Goldlack-Überzüge, Seitenflächen lasierend hellbraun gestrichen. Schmales, ansteigendes Karnies mit Glanzversilberung und hellem Goldlacküberzug, darauf folgend eine breite Platte mit mattem, gelblicherem Überzug über der Versilberung. Abschließend eine nach außen absteigende schmale Hohlkehle, ebenfalls mit Glanzversilberung, dem Innenprofil entsprechend. Mit eingelegter Verglasung.

Partiell Oxidationsflecken. Außenkanten mit Abrieb der Fassung, stellenweise grundierungssichtig sowie Fehlstellen an den Ecken. Farbfassung an den Außenkanten berieben.

82 x 60,2 cm x 2 cm, Falz 75,5 x 53,5 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
100 €

891   Schlitzkelim. Anatolien. Um 1900.

Wolle auf Wolle. Flachgewebe. Roter Grund mit zwei zentralen Rhomben, sowie einer kleineren Rhombe mit farblichen Abstufungen in Blau, Beige und Brauntönen. Symmetrische Randbereiche teilweise in einander übergreifend, mit geometrischer und vegetabiler Bandmusterung und in Rot, Beige und Brauntönen. An einer Kante kurze Fransen.

Eine Ecke mit neu ergänztem Stück (10 x 14 cm). Fransen unregelmäßig und gekürzt. Vereinzelte Fraßspuren mit Materialverlust der Schussfäden.

72 x 127 cm.

Schätzpreis
180 €

892   Tasche mit innenliegendem Kissen. Gotschan, Persien. Um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Quadratisches Zentralfeld mit rotbraunem Grund und zentralem, geometrischem Medaillon sowie Eckornamenten. Die umlaufende, fünfreihige Bordüre mit Blütenornament, geometrisierendem Ornament und Mäander. Unterseits sowie am o. und u. Rand aus Flachgewebe. Eine Seite mit ineinander verschlungenen, braunen Schlaufen verschlossen.

Mit Gebrauchsspuren. Partiell ausgebessert.

50 x 54 cm.

Schätzpreis
200 €

893   Fragment eines Beschirs (Baschir). Turkmenistan. Um 1900.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Regelmäßige Zackenbänder in Blau und Weiß, die rautenförmigen Zwischenfelder mit geometrischen Ornamenten in Gelb, Beige und Blau auf rotem Grund. Die Längsseiten original erhalten, die kurzen Seiten beschnitten und mit brauner Wolle von Hand versäumt. Beide Längsseiten mit Flachgewebe, eine Längsseite mit kurzen, hellbraunen Fransen.

Fransen teils leicht verkürzt. Flor partiell abgelaufen.

95 x 145 cm.

Schätzpreis
150 €
Zuschlag
280 €

894   Gendje (Ganja) mit Boteh-Motiven. Kaukasus. 1900.

Wolle auf Wolle. Kurzflor. Zentralfeld mit Boteh-Motiven, flankiert von zwei Rhomben, auf braunem und dunkelblauen Grund, die Zwischenfelder mit kleineren, geometrischen Symbolen. Die umlaufende, fünfreihige Bordüre mit stilisierten Rosetten. An den kürzeren Rändern mit Flachgewebe. Mit kurzen Fransen in hellem Braun.
Am oberen Rand des Innenfeldes in Rot in Arabisch und Latein datiert "1900".

Fransen partiell verkürzt. Flor partiell etwas abgelaufen.

113 x 214 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
260 €

895   Tschowal. Wohl Tekke oder Suleiman. Wohl Turkmenistan. Um 1910.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Rechteckiges Zentralfeld mit geometrischen Mustern und insgesamt 10 paarweise angeordneten Göls, wohl der Tekke oder Suleimans. Siebenreihige Bordüre mit geometrischen Mustern. Gedeckte Farbgebung in Braun-, Schwarz-, Dunkelblau- und Rot. Am li. und re. Rand mit Flachgewebe sowie an der li. Seite je einer geknüpften Schlaufe. Das o. und u. Ende mit kurzen hellbeigen Fransen.

Leichte Gebrauchsspuren. Kleine Reparatur im Bereich einer li. Ecke. Fransen partiell etwas verkürzt.

38 x 120 cm.

Schätzpreis
300 €

896   Teppich. Karadja. Um 1930.

Wolle auf Wolle. Kurzflorgewebe. Zentralfeld mit rotem Fond und beigem, blütenförmigen Mittelmedaillon sowie Eckkartuschen. Flächige, vegetabile Musterung. Die umlaufende Hauptbordüre mit Blütenmotiven auf beigem Fond, umgeben von drei schmalen Dreiecksbordüren. Kurze Fransen in hellem Wollweiß.

Flor in einem Eckbereich mit partiellen Fraßspuren. Wenige, kleine Flecken, im Gesamtbild unauffällig.

65 x 110 cm.

Schätzpreis
80 €

897   Kelim. Schiras, Persien. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe. Sandfarbener Fond. Dezente Bordüre mittels roter Linierungen angedeutet, die Bordüre zentral mit Göl-Motiven in Rottönen. Flache Kante, Fransen in Wollweiß.

Form etwas verzogen.

242 x 165 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

898   Großer Sarugh. Persien. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Bedecktes Innenfeld mit stilisiertem Floraldekor auf beigefarbenem Fond. Zentral ein großes Medaillon. Das Innenfeld des Medaillons sowie die Eckpartien mit einem stilisierten Floraldekor. Umlaufende, dreireihige Bordüre. Die Hauptbordüre mit einem stilisierten Floraldekor auf rotem Grund. Farbgebung in Wollweiß, Blau, intensivem Rot, hellbraun, Konturen in Schwarz. Flache Kante, kurze Fransen in Wollweiß.

Etwas fleckig.

300 x 188 cm.

Schätzpreis
360 €
Zuschlag
300 €

899   Gabbeh. Persien. 20. Jh.

Wolle auf Wolle, Kurzflor. Rostrot changierender Fond mit einem vierreihig angeordneten Landschafts- und Baumdekor. Verstärkte Kante, kurze Fransen.

Farben minimal ausgeblutet, Fransen etwas ins Rosa verfärbt.

193 x 149 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
300 €

900   Kelim. Schiras, Persien. Neuzeitlich.

Wolle auf Wolle, Flachgewebe in Sumakh-Technik. Lachsfarbener Fond mit einer umlaufenden gelben, linierten Bordüre mit Ak Gaz Motiven. Fransen in Wollweiß.

Vereinzelt mit kleineren Verschmutzungen.

168 x 242 cm.

Schätzpreis
240 €

901   Afscharen-Teppich. Sirjan, Persien. Neuzeitlich.

Baumwolle auf Baumwolle. Zentralfeld mit drei aneinander gereihte Rauten. Die Innenfelder mit weiteren achsial arrangierten Medaillons. Die vier umlaufenden Bordüren mit geometrischen Mustern und Rosetten. Farbgebung vorranging in Mittelblau und Rot mit wollweißen, orangegelben und dunkelblauen Akzenten. Kurze Fransen in Wollweiß.

240 x 165 cm.

Schätzpreis
280 €
Zuschlag
240 €
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