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ONLINE-KATALOG

AUKTION 79 15. Juni 2024
  Auktion 79
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Grafik Nachkrieg/Zeitgen.

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501 - 520

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561 - 580

581 - 603


Fotografie

611 - 624


Plastik / Skulpturen

631 - 640

641 - 651


Figürliches Porzellan

661 - 672


Europäisches Porzellan

681 - 701

702 - 724


Fayence / Steinzeug

731 - 736


Europäisches Glas

741 - 743


Silberwaren

744 - 750


Schmuck / Accessoires

751 - 760

761 - 777


Miscellaneen

781 - 787


Rahmen

788 - 791


Interieur

801 - 810


Asiatika - Chinesische Keramik

811 - 820

821 - 826


Asiatika, Ethnika

827 - 835




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242   Eugeniusz Geppert, Ausritt. 1930er Jahre.

Eugeniusz Geppert 1890 Lemberg – 1979 Breslau

Aquarell über Blei auf "Schoellers Parole"-Malpappe. Signiert "E. Geppert" u.re. Hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt.

Randbereiche leicht gestaucht, eine partiell ausgerissene Knickspur u.li.

50,8 x 73 cm, Ra. 57,5 x 79,9 cm.

Schätzpreis
650 €

243   Willi Geiger, Sechs Illustrationen zum Ersten Weltkrieg. 1914.

Willi Geiger 1878 Landshut – 1971 München

Lithografien auf Japan. Zumeist im Stein monogrammiert "G.", teilweise betitelt. Jeweils in Blei nummeriert "171". Graphik-Verlag München G.m.b.H. In einem originalen Umschlag des Graphik-Verlags München, betitelt "I. Gedenkblatt von Willi Geiger 'An die Pferde' 1914".

Die Blätter vereinzelt mit kleinen Randmängeln. Umschlag mit einigen Einrissen.

Mappe 61,5 x 44,5 cm.

Schätzpreis
180 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

244   Georg Gelbke "Gemäldeausstellung Emil Richter – Georg Gelbke, Rich. Birnstengel". 1915.

Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden

Farblithografie. Im Stein monogrammiert und datiert "G.G. 15". Originalgrafisches Künstlerplakat zur Ausstellung im Salon Emil Richter vom 26. September – 10. Oktober 1918.

Mit horizontalem Mittelfalz. Knickspurig. Ein größerer Riss o.re. (ca. 19 cm), verso hinterlegt. Die Ecke o.li. mit kleinem Materialverlust. U.li. zwei Einrisse mit Materialverlust, verso hinterlegt. Papier gegilbt, mit vereinzelten Stockflecken und leichten Anschmutzungen.

Bl. 90,5 x 64,5 cm.

Schätzpreis
600 €

245   Georg Gelbke "Frl. Tarren" / "Dame mit Lorgnette" und zwei weitere Porträts / "Tanz gegen das Licht" (Illustration zu A. F. Gebhardt "Das fühlende Schweigen). 1913– 1919.

Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden

Vier Radierungen und eine Lithografie. Teils im Medium signiert und datiert. Alle Arbeiten in Blei signiert, datiert und bezeichnet.
"Frl. Tarren" WVZ Albert, S. 14; "Dame mit Lorgnette" WVZ Albert, S. 15. Teils auf Untersatzpapier montiert.

Teils leichte Verschmutzungen und Quetschfalten an den Blattkanten. "Dame mit Lorgnette" mit einer Knickspur am Blattrand li.Mi.

Pl. min. 15,5 x 10,4 cm, Bl. 30 x 19 cm, Pl. max. 22 x 20 cm, Bl. 34,8 x 25,7 cm.

Schätzpreis
350 €

246   Lea Grundig "Mondnacht". 1929/1930.

Lea Grundig 1906 Dresden – 1977 während einer Mittelmeerreise

Linolschnitt auf Velin. U.re. in Blei signiert und datiert "Lea Grundig 1930", u.li. betitelt. Späterer Abzug der 1950er Jahre.

Die Linolplatte aus dem Jahr 1929 befindet sich in der Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung, Inv.Nr.: KS-Grundig-Lea 3975.

Wir danken Frau Dr. Maria Heiner, Dresden, für freundliche Hinweise.

Etwas griff- und knickspurig, mit kleinen Stauchungen in den Blattecken.

Stk. 33,2 cm, Bl. 57 x 44,7 cm.

Schätzpreis
240 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

247   Werner Heuser, Stehender weiblicher Akt am Meer. Um 1920.

Werner Heuser 1880 Gummersbach – 1964 Düsseldorf

Holzschnitt auf leichtem Karton. U.li. in Blei signiert "WHeuser".

Zur Druckgrafik des Künstlers vgl. Kathrin DuBois, Andrea von Hülsen-Esch, Jürgen Wiener: Werner Heuser (1880–1964): Ein Künstler und Kunstakteur. Düsseldorf 2023. S. 137–141.

Die Blattecken minimal gestaucht.

Stk. 30,8 x 15,9 cm, Bl. 37,5 x 21 cm.

Schätzpreis
400 €

248   Gussy Hippold-Ahnert "Jüdisches Mädchen". 1933.

Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden

Aquarell über Bleistift auf "INGRES-D´ARCHES"-Maschinenbütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Gussy Ahnert 33". Verso eine Skizze mit Booten, nochmals in Blei signiert und datiert sowie betitelt, im Kreis nummeriert "4" und mit dem Nachlass-Stempel versehen. An den o. Ecken auf einen Untersatz montiert.

Sehr leicht gegilbt und knitterspurig, partiell etwas wellig. Mit punktuellen Stockfleckchen und winzigen Ausrissen im Randbereich. Die Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.

48,2 cm x 31,5 cm, Unters. 60 x 42,5 cm.

Schätzpreis
500 €

249   Paul Holz "Ochsenkarren". 1928.

Paul Holz 1883 Riesenbrück bei Pasewalk – 1938 Schleswig

Federlithografie auf feinem Bütten. In Blei signiert "Paul Holz" u.re., nummeriert "33" li. Aus "Die Schaffenden", VI. Jahrgang, 1. Mappe, Blatt 7, Euphorion Verlag Berlin, 1929. An drei Ecken auf einen Untersatz montiert, darauf mit Annotationen von fremder Hand.
Söhn HDO 72719–7.

Abgebildet in: Matuszak, Thomas (Hrsg.): "... ruhelos und ohne des Schlafes Geschenk" : Katalog der zwischen 1903/04 und 1932 edierten deutschen druckgraphischen Mappenwerke, illustrierten Bücher
...
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St. 30,5 x 26,5 cm, Bl. 41 x 30,5 cm.

Schätzpreis
340 €

250   Armand Guillaumin "Vue prise de Saardam". 1906.

Armand Guillaumin 1841 Paris – 1927 Orly

Farbradierung mit Plattenton auf Bütten. In der Platte u.re. monogrammiert "A.G.". Erschienen in: "L'Histore des Peintres – Impressionistes" von Theodor Duret, Paris, Floury, 1906. Mit einem formatgleichen, typografisch bezeichneten Seidenhemdchen.
WVZ Kraemer 23.

Minimal gegilbt mit kleinsten Knickspuren entlang der o. Blattkante. Ein Fleckchen im Randbereich u.li.

Pl. 13,8 x 19,7 cm, Bl. 19,4 x 25,6 cm.

Schätzpreis
240 €

251   Luigi Kasimir "Auf der Karlsbrücke in Prag". Wohl 1910er/1920er Jahre.

Luigi Kasimir 1881 Pettau – 1962 Wien

Radierung. In der Platte u.re. bezeichnet "15. Nov. – 10. Dec". Unter der Darstellung Mi. signiert "Luigi Kasimir". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.

Blattkanten leicht gegilbt. Sehr vereinzelte Stockflecken. Passepartout oxidiert.

Pl. 58,5 x 48,5, Bl. 61 x 49 cm, Ra. 85,7 x 72 cm.

Schätzpreis
240 €

252   Georg Jahn, Drei Autographen des Künstlers an Martin Pietzsch / "Leinewebergasse" / "Mädchenkopf" / "Meine Mutter". 1911 – 1929.

Georg Jahn 1869 Meißen – 1940 Dresden-Loschwitz
Martin Pietzsch 1866 Blasewitz – 1961 Dresden

Lichtdrucke auf Postkarten / Radierungen bzw. Mezzotinto in Schwarzbraun. Die Postkarten jeweils mit dem Autographen Georg Jahns an Martin Pietzsch. Die Radierungen in der Platte bzw. in Blei signiert "G. Jahn" bzw. "Georg Jahn", teilweise bezeichnet und datiert. "Meine Mutter" auf Untersatzkarton montiert.
Für die Radierungen WVZ Jahn 125, 169, 330, dort ohne den Plattentext.

Provenienz: Nachlass Martin Pietzsch.

"Mädchenkopf" u.li. stockfleckig, u.re. deutlich kratzspurig. "Meine Mutter" deutlich stockfleckig. "Leinewebergasse" verso stockfleckig. Postkarte "Netzflicker" in zwei Teile geschnitten, klebemontiert.

Verschiedene Plattenmaße, Bl. min. 8,9 x 14 cm, max. 36,2 x 25,4 cm.

Schätzpreis
120 €

253   Georg Jahn "Jonkheer W. Rengers". 1900.

Georg Jahn 1869 Meißen – 1940 Dresden-Loschwitz

Aquatintaradierung auf China, auf Bütten aufgewalzt. In der Platte in Versalien betitelt "Jonkheer W. Rengers Hora Siggma Anno OIVI". In Blei signiert "Georg Jahn" und datiert u.re.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Jahn aufgenommen.

Äußerst seltene, bisher unbekannte Radierung.

Provenienz: Nachlass Martin Pietzsch.

Stockfleckig. U.li.. leicht gewellt. In der Ecke re.u. leicht fleckig. Blattrand o. mit Montierungsresten, u. Einrisse.

Pl. 40 x 26,5 cm, Bl. 65,5 x 44,5 cm.

Schätzpreis
150 €

254   Friedrich Wilhelm Heyser (zugeschr. / in der Art von), Porträt eines jungen Mannes. Um 1900.

Friedrich Wilhelm Heyser 1857 Gnoien (Mecklenburg) – 1921 Dresden
Martin Pietzsch 1866 Blasewitz – 1961 Dresden

Öl auf Leinwand. Unsigniert.

Im Stil von Friedrich Wilhelm Theodor Heyser, der zum Bekanntenkreis von Martin Pietzsch gehörte.

Provenienz: Nachlass Martin Pietzsch.

Bildträger ungespannt. Malschicht mit Bereibungen. Am Rand umlaufend Reißzwecklöchkein einer ehemaligen Aufspannung. Verso mehrschichtiger Farbauftrag.

48,5 x 45 cm.

Schätzpreis
220 €

255   Eric Johansson, Junge Frau en face / Mädchenkopf / Zwei weibliche Akte im Wald / Weiblicher Akt im Wald / Bildnis eines Herren. Wohl 1910er/1920er Jahre.

Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)

Kaltnadelradierungen in Schwarz bzw. Rotbraun mit leichtem Plattenton. Eine Arbeit in der Platte monogrammiert "E.J.". Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Eric Johansson" und teilweise nummeriert. Eine Arbeit verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.

Leicht angeschmutzt, vereinzelt fleckig und knickspurig. Erstes Blatt lichtrandig mit Materialverlusten am u. Blattrand, Kleberückständen an den Ecken, Knickspuren im Randbereich und drei Blattfalten vom Druckprozess.

min. Pl. 19,2 x 14,8 cm, Bl. 23,8 x 16,1 cm, max. Pl. 21,4 x 16,6 cm, Bl. 38,5 x 25 cm.

Schätzpreis
220 €

256   Eric Johansson "Helft am Werk der I. A. H." (Internationale Arbeiterhilfe). Um 1923.

Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)

Lithografie auf festem Papier. U.re. im Stein signiert "Eric". Plakat.

Selten. Eines von zwei bekannten Plakaten. Das zweite Exemplar wird in der Städtischen Galerie Dresden bewahrt.

Vgl. dazu das Plakat von Wilhelm Rudolph "Helft am Werk der IAH", 1924, Holzschnitt, abgebildet in: Herbert Eichhorn u.a. (Hrsg.): Wilhelm Rudolph, Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte, München 2014. S. 50.
sowie die Spendekarte von Otto Griebel, 1930, WVZ Schmidt
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Bl. 75,5 x 54 cm.

Schätzpreis
350 €

257   Eric Johansson, Frauenkopf / Trauernde Arbeiterfamilie. Wohl um 1916 / Wohl um 1919.

Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)

Holzschnitte. "Frauenkopf" auf hauchdünnem Japan, u.re. in Blei signiert "Eric Johansson", das andere Blatt unsigniert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel versehen und von der Nachlassverwalterin bestätigt.

"Porträt" in den Ecken mit dunklen Klebstoffresten einer alten Montierung. O.li. mit einem Knick, leicht stockfleckig.
"Trauernde Arbeiterfamilie" mit einem Wasserfleck im li. Blattdrittel. Einige Einrisse, teils mit kleinen Materialverlusten an den Rändern, verso hinterlegt sowie knickspurig.

Stk. 29,5 x 21,5 cm, Bl. 32 x 29,5 cm. / Stk. 20 x 29,4 cm, Bl. 29,2 x 46,2 cm.

Schätzpreis
500 €

258   Edmund Daniel Kinzinger, Sitzender weiblicher Akt. 1930.

Edmund Daniel Kinzinger 1888 Pforzheim – 1963 Waco, Texas

Federzeichnung in Tusche, sparsam grau und schwarz laviert, auf gelblichem dünnem Japan. U.li. monogrammiert und datiert "E.D.K. 30".

Insgesamt knitterfaltig. O.re. und u.re. kleine Knickspuren in den Ecken, in der u.li. Ecke eine größere (ca. 10 cm). Kleine Löchlein in den Ecken.

37,7 x 26,5 cm, Unters. 55,3 x 45,4 cm.

Schätzpreis
400 €

259   Edmund Daniel Kinzinger, Sitzender weiblicher Akt mit Korb. 1929.

Edmund Daniel Kinzinger 1888 Pforzheim – 1963 Waco, Texas

Gouache und Federzeichnung in Tusche auf festem gelblichem Velin. U.li. in Blei monogrammiert und datiert "EDK 1929". Verso in Blei o.Mi. wohl von fremder Hand zweimal "EDK 1930" bezeichnet.

In der Blattecke o.re. eine unscheinbare, schräg verlaufende Knickspur (ca. 8 cm). Die Randbereiche sehr vereinzelt etwas fingerspurig (Grafit). Verso mit Resten einer früheren Montierung.

38,8 x 31,2 cm.

Schätzpreis
1.200 €

260   Edmund Daniel Kinzinger, Sinnende Italienerin. 1933.

Edmund Daniel Kinzinger 1888 Pforzheim – 1963 Waco, Texas

Farbstiftzeichnung und Bleistift auf gelblichem Velin. U.li. monogrammiert und datiert "EDK 33". Im originalem Passepartout recto an den Blattecken mit braunen Papierstreifen montiert. Auf dem Untersatzpapier im u. Bereich mit Annotationen von fremder (?) Hand.

Die Blattränder ungerade geschnitten. Sehr leicht stockfleckig. Passep. leicht stockfleckig und angeschmutzt.

18,5 x 14,5 cm, Psp. 24,6 x 18 cm, Unters. 56,1 x 45,7 cm.

Schätzpreis
950 €
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