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| AUCTION 70 | 04. Dezember 2021 |
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Karl Schmidt-Rottluff
1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Ab 1905 Architekturstudium an der TH Dresden. Freundschaft mit Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl, Gründung der Künstlergemeinschaft "Die Brücke". 1911 Umzug nach Berlin. Ab 1912 regelmäßig im Dangastermoor bei Varel. Militärdienst im 1. Weltkrieg. 1930 Studiengast der deutschen Akademie in der Villa Massimo, Rom. 1931 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste. 1932 Umzug nach Rumbke, Hinterpommern. 1937 Diffamierung auf der Münchner Ausstellung "Entartete Kunst". Nach dem 2. Weltkrieg Lehrstuhl an der (West-)Berliner Hochschule für Bildende Künste. 1967 Initiative zur Gründung des Brücke-Museum in Berlin.
376 Karl Schmidt-Rottluff "Mädchenkopf". 1923.
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Wood cut auf Japan. U.re. mit der violetten Stempelsignatur "S. Rottluff" und einer ausradierten Nummerierung u.li. Verso Mi.re. wohl von fremder Hand in Blei abweichend betitelt "Männerkopf" und u.re. bezeichnet "H". Aus "Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum", Zweite Mappe, Leipzig 1926. An den o. Ecken auf einen Untersatzkarton aufgelegt, im Passepartout.
WVZ Schapire H 289, Söhn HDO, Band V, 523–12 mit abweichendem Titel "Männerkopf".
Ecken knickspurig, der li. Rand beschnitten. Winziger Einriss (ca. 2 mm) in der Mi. des re. Randes. Verso u.Mi. mit einem kleinen transparenten Kleberest. Gelöste Montierung in der o.re. Ecke.
Stk. 28 x 20 cm, Bl. 35,5 x 26,2 cm, Psp. 45 x 35,2 cm.