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| AUKTION 81 | 08. März 2025 |
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Kunstausstellung Kühl
1924 Dresden
Die Kunstausstellung Kühl gehört zu den bedeutendsten Dresdner Galerien. Nach seiner Lehre als Kunst- und Buchhändler hatte der Gründer Heinrich Kühl von 1911 bis 1924 zunächst in der Galerie Ernst Arnold (Dresden, Schloßstraße 34) gearbeitet. Mit einer weiteren Mitarbeiterin von Arnold gründete er 1924 die Kunstausstellung Kühl und Kühn, die er ab 1925 allein führte. Das Unternehmen logierte bis 1934 im Hotel Kaiserhof am Neustädter Markt. 1934 wurde beschlossen, in die etwas gediegenere Kleine Brüdergasse 21 am Zwinger umzuziehen, da viele Künstler der Kunstausstellung Kühl nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten unerwünscht geworden waren.
Trotz der totalen Zerstörung der Galerie beim Fliegerangriff am 13. Februar 1945, konnte schon im Mai desselben Jahres der Geschäftsbetrieb in der Zittauer Straße 12 fortgesetzt werden.
Nach dem Tode Heinrichs im Jahre 1965 übernahm Johannes Kühl (1922 Dresden – 1994 ebenda) die Leitung der Galerie und führte sie mit Mut zum Nonkonformismus durch die DDR-Zeit. 1994 übernahm schließlich Sophia-Therese Schmidt-Kühl das Familienunternehmen und verlagerte es 1999 an seinen heutigen Standort in der Nordstraße 5.
Thomas Fearnley 1802 Fredrikshald – 1842 München
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen mit einem Papieretikett versehen, darauf irrtümlich Johan Christian Clausen Dahl zugeschrieben. In einem polimentvergoldeten Hohlkehlrahmen, ursprünglich zu einem Gemälde von Hans Unger gehörend, gerahmt. Auf der li. Rahmenleiste verso in Pinsel nummeriert "H. U. [Hans Unger] 238", die o. Rahmenleiste mit einem fragmentarisch erhaltenen Papieretikett, in blauem Farbstift nummeriert "3761", weitere Annotationen in Blei von fremder
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41 x 33,7 cm, Ra. 52,3 x 44,5 cm.
038 Ernst Erwin Oehme, Interieur (Studie). Wohl 1890er Jahre.
Ernst Erwin Oehme 1831 Dresden – 1907 ebenda
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso ein Papieretiket mit handschriftlichem Nachlassvermerk der Schwiegertochter des Künstlers Gertrud Oehme sowie o.li. in Blei undeutlich bezeichnet. In einer Berliner Leiste gerahmt.
Provenienz: Kunstausstellung Kühl, Dresden.
Bildträger im Randbereich leicht gegilbt, re. und li. leicht berieben sowie u.li. mit zwei kleinen punktuellen Materialverlusten. Malschicht u.li und u.re. mit Frühschwundkrakelee. Ecken des Rahmens leicht bestoßen.
35,8 x 27,6 cm, Ra. 42,3 x 34,2 cm.
053 Karl Christian Sparmann "Parthie aus dem Rabenauer Grunde" (bei Dresden). 1834.
Carl Christian Sparmann 1805 Hintermauer b. Meißen – 1864 Dresden
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert auf einem Stein u.re. "Sparmann 1834". In einem partiell vergoldeten Rahmen mit Akathusfries-Sichtleiste sowie in den Ecken und der Kehlleiste mit Zierapplikationen gerahmt.
Provenienz: Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1974.
Verzeichnet in:
Friedrich von Boetticher: Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts. Minden 1974, Bd. 4, S. 779, Nr. 10.
Hans Joachim Kluge: Der Landschaftsmaler Carl Christian Sparmann. Meißen 1805 – 1864
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70,8 x 86,8 cm, Ra. 89,5 x 105 cm.
093 Otto Hettner "Olivenhain auf Mallorca". 1926.
Otto Hettner 1875 Dresden – 1931 ebenda
Kunstausstellung Kühl 1924 Dresden
Öl auf Leinwand. Verso auf der li. Keilrahmenleiste signiert "Prof. Hettner", auf der re. Keilrahmenleiste wohl von Künstlerhand bezeichnet "Professor Otto Hettner Olivenhain. Insel Mallorka [sic!] 1926 gemalt" sowie o.Mi. nummeriert "1281x" und "31 124". In einem schwarz und goldfarbenen Modellrahmen, die Ecken mit stilisiertem Blattdekor, gerahmt, darauf verso an o. Leiste auf einem Papieretikett nummeriert "500".
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Renner
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61,5 x 74,8 cm, Ra. 80,7 x 92 cm.