ONLINE-KATALOG
| AUKTION 69 | 18. September 2021 |
Auktion 69
Highlights
ARTIKEL
KÜNSTLER
alle Artikel
nur Nachverkauf
nur ZuschlägeGemälde 17.-19. Jh.
Gemälde Moderne
Gemälde Nachkrieg/Zeitgen.
Grafik 16.-18. Jh.
Grafik 19. Jh.
Grafik Moderne
Slg. Lars Boelicke
Grafik Nachkrieg/Zeitgen.
Fotografie
Plastik / Skulpturen
Susanne Voigt
Figürliches Porzellan
Europäisches Porzellan
Fayence / Steinzeug
Studio-Keramik
Europäisches Glas
Silberwaren
Schmuck / Accessoires
Asiatika
Miscellaneen
Rahmen
Mobiliar / Interieur
Teppiche / Textilien
|
mehr Suchoptionen |
Steffen Fischer 1954 Dohna
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Petra Kasten 1955 Dresden
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Verschiedene Drucktechniken. Mappe mit acht Arbeiten und vier, vom Herausgeber in Blei monogrammierten und datierten Texten von W. G. Paul. Jeweils re. in Blei signiert und datiert sowie li. nummeriert "I /10" und bezeichnet "bao imp.". Die Arbeiten von Wenzel abweichend nummeriert "I /10–16" und am Blattrand u.re. bezeichnet "A.Acher imp.". Zusätzlich ein Einlegeblatt mit Titel, Inhaltsverzeichnis und Impressum. Dieses u.re. vom Herausgeber in blauer Tinte monogrammiert "Ba". Herausgegeben
...
> Mehr lesen
Bl. 42 x 30 cm, Mappe 44,6 x 31,9 cm.
674 Verschiedene ostdeutsche Künstler "Ritze". 1983.
Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin
Michael Morgner 1942 Chemnitz
A. R. Penck 1939 Dresden – 2017 Zürich
Strawalde (Jürgen Böttcher) 1931 Frankenberg/Sa. – lebt in Berlin
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Verschiedene Drucktechniken auf Bütten bzw. "Hahnemühle"-Bütten. Sechs druckgrafische Arbeiten sowie sechs handgeschriebene und signierte Gedichte von den Lyrikern Adolf Endler, Elke Erb, Eberhard Häfner, Uwe Hübner, Bert Papenfuß und Rüdiger Rosenthal. Nr. 17 von 40 Exemplaren. Erschienen in der Obergrabenpresse Dresden, Buchbindearbeit Matthias Schulz, gedruckt von Jochen Lorenz. In der originalen Halbpergament-Mappe. Vorderer Mappendeckel innen mit Titel und Impressum.
...
> Mehr lesen
Bl. 38,3 x 24,7 cm, Mappe 38,7 x 25,7 xm.
675 Verschiedene ostdeutsche Künstler, Konvolut von fünf Druckgrafiken. 1960er-1980er Jahre.
Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin
Frieder Heinze 1950 Leipzig – lebt in Leipzig
Thomas Ranft 1945 Königsee (Thüringen) – lebt in Amtsberg (Sachsen)
Dagmar Ranft-Schinke 1944 Chemnitz – lebt in Chemnitz
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Eine Lithografie und vier Radierungen auf verschiedenen Papieren. Mit Arbeiten von:
a) Heinz Zander "Dr. Behrens". 1967. Radierung (Negativdruck). Blatt 1 zu "Der Zauberberg". Im Medium betitelt. In Blei signiert "H. Zander" u.re. und in Schwarz nummeriert "1" u.li. Verso in Blei technikbezeichnet. WVZ Hartleb (1984) 125.
b) Dieter Goltzsche, ohne Titel. Lithografie. In Blei signiert "Goltzsche" u.re. und nummeriert "65/100" u.li. Verso von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet und mit
...
> Mehr lesen
Med. min. 17,6 x 17,8 cm, Med. max. 31,6 x 42 cm, Bl. min. 41,5 x 30 cm, Bl. max. 60,6 x 49,8 cm.
Ursula Bankroth 1941 Magdeburg – lebt in Dresden u. Fürstenau
Agathe Böttcher 1929 Bautzen – tätig in Dresden
Hartwig Hamer 1943 Schwerin
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Ernst Lewinger 1931 Dresden – 2015 ebenda
Thomas Ranft 1945 Königsee (Thüringen) – lebt in Amtsberg (Sachsen)
Ursula Schmidt 1932 Branderbisdorf – lebt in Dresden
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Horst Weber 1932 Olbersdorf/Oberlausitz – 1999 Dresden
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Verschiedene Techniken , darunter Zeichnungen, Lithografien, Collagen, Serigrafien, Radierungen, Linolschnitte, Holzschnitte und Mischtechniken auf verschiedenen Papieren. Teils signiert, datiert und nummeriert. U.a. mit Arbeiten von Claus Weidensdorfer, Helmut Schmidt-Kirstein, Agathe Böttcher, Gerda Lepke, Ernst Lewinger, Thomas Ranft, Hartwig Hamer, Ursula Schmidt, Horst Weber, Ursula Bankroth u.a. Einige Arbeiten auf Untersatzpapier montiert.
Vereinzelt leicht atelierspurig mit minimalen Stauchungen.
Min. 14,4, x 10,2 cm, max. 29 x 21,4 cm.
677 Verschiedene ostdeutsche Künstler "Selbstbildnisse". 1985.
Fritz Cremer 1906 Arnsberg/Ruhr – 1993 Berlin
Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin
Joachim John 1933 Tetschen – 2018 Neu Frauenmark
Klaus Magnus 1936 Gumbinnen – lebt in Fulda
Harald Metzkes 1929 Bautzen – lebt in Altlandsberg
Arno Mohr 1910 Posen – 2001 Berlin
Otto Möhwald 1933 Krausebauden / Böhmen – 2016 Halle
Horst Sagert 1934 Dramburg – 2014 Berlin
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Gerhard Wienckowski 1935 Fürstenwalde(Spree) – lebt in Eberswalde
Radierungen und Lithografien überwiegend auf festem "Hahnemühle"-Bütten. Mappe mit zehn Arbeiten und einem Einlegeblatt mit Titel, einem Text "Gesicht im buckligen Spiegel" von Richard Pietraß, Inhaltsverzeichnis und Impressum. Alle Arbeiten unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert, überwiegend datiert sowie teilweise re. nummeriert. Exemplar 47 von 100 Exemplaren. Erschienen in der Berliner Graphikpresse, herausgegeben im Auftrag der Pirckheimer-Gesellschaft von Peter Röske und
...
> Mehr lesen
Bl. 50 x 39,2 cm, Mappe 54,5 x 41 cm.
678 Dresdner Künstler, Sechs Arbeiten auf Papier. 1983/1985.
Ursula Schmidt 1932 Branderbisdorf – lebt in Dresden
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Walter Teichert 1909 Dresden – 2004 ebenda
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Verschiedene Techniken. a) Helmut Schmidt-Kirstein, Mädchen. Kugelschreiberzeichnung.
b) Claus Weidensdorfer, Zwei Herren, 1983. Federzeichnung in Tusche über Grafit. U.li. signiert "Weidensdorfer" und datiert. O.li. in Blei monogrammiert "C.W", o.re. nummeriert "64/84". Verso von Künstlerhand gewidmet.
c) Walter Teichert, "Die Schlange", 1983. Federzeichnung in Tusche, sparsam aquarelliert. Innerhalb der Darstellung u.re. signiert "Tei.", datiert und betitelt. Auf einen Untersatz
...
> Mehr lesen
Verschiedene Maße, min. 9 x 12,8 cm, max. 21 x 24,3 cm.
679 Verschiedene Künstler, 11 Druckgrafiken. 1976– 1995.
Jochen Aue 1937 Baalsdorf bei Leipzig – 2007 Magdeburg
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Erich Wolfgang Hartzsch 1952 Chemnitz
Veit Hofmann 1944 Dresden
Eckhard Kempin 1941 Neu-Schönwalde – lebt in Dresden
Pavel Pepperstein 1966 Moskau – lebt in Moskau
Wolfgang Teucher 1950 Garnsdorf/Erzgebirge
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Verschiedene Drucktechniken. Zwei Blätter im Medium monogrammiert. Überwiegend unterhalb der Darstellung in Blei signiert und datiert, betitelt und nummeriert.
Mit den Arbeiten:
a) Veit Hofmann "O.T.". 1994. Unikale Farbserigrafie
b) Werner Bielohlawek "Stillleben mit Torso". 1988. Radierung
c) Werner Bielohlawek "Muschel mit Glas". 1988. Radierung
d) Jochen Aue "Bördelandschaft". 1976. Holzschnitt
e) Eckhard Kempin "Gerüst". 1987.Farbmonotypie
f) Eckhard Kempin
...
> Mehr lesen
Bl. max. 57 x 44,5 cm.
680 Verschiedene, zumeist Dresdner Künstler, 15 Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier. 1976 -1997.
Ursula Bankroth 1941 Magdeburg – lebt in Dresden u. Fürstenau
Angela Hampel 1956 Räckelwitz – lebt in Dresden
Horst Hille 1941 Aussig – 2015 Radebeul
Veit Hofmann 1944 Dresden
Sybille Leifer 1943 Krakau
Sigrid Noack 1947 Guben
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Walter Teichert 1909 Dresden – 2004 ebenda
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Lithografien, Radierungen, Holzschnitte und Mischtechnik auf verschiedenen Papieren. Die Arbeiten überwiegend signiert bzw. monogrammiert, datiert und nummeriert. Mit Arbeiten von Angela Hampel, Horst Hille, Veit Hofmann, Sigrid Noack, Helmut Schmidt-Kirstein, Claus Weidensdorfer, Walter Teichert, Sybille Leifer und Ursula Bankroth. Eine Lithografie von Weidensdorfer als Dublette. Zwei Blätter auf einen Untersatz montiert. Teilweise mit Widmungen.
Unterschiedlich knickspurig, mehrere Einrisse an den Rändern. Zwei Blätter leicht stockfleckig.
Bl. min. 10,5 x 15,1 cm, Bl. max. 22,5 x 30 cm.
682 Albert Hennig "Kinder auf der Suche nach Resten bei der Großmarkthalle Leipzig". 1928.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Späterer, vergrößerter Abzug vom Originalnegativ, um 1987. Auf Untersatzpapier montiert, darauf in Blei u.li. signiert "AHennig". Verso u.Mi. mit dem Künstler- bzw. Nachlassstempel versehen.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930, Leipzig 2014, S. 249. Kat.Nr. M08.
Untersatzpapier o.re / li. mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 38,2 x 25,8 cm, Unters. 59,6 x 44,7 cm.
683 Albert Hennig "Frau beim Verkauf von Streichhölzern". 1931.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Späterer, vergrößerter Abzug vom Originalnegativ, um 1987. Auf Untersatzpapier montiert, darauf in Blei u.li. signiert "AHennig". Verso u.Mi. mit dem Künstler- bzw. Nachlassstempel versehen sowie ein weiterer u.li. auf dem Untersatzpapier.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930, Leipzig 2014, S. 264. Kat.Nr. M23, mit abweichenden Maßangaben.
Ecke o. und u.re. minimal gestaucht. Untersatzpapier o.re. und o.li. mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 37,8 x 25,7 cm, Unters. 59,6 x 44,7 cm.
684 Albert Hennig "Stoff, Feder, Netz, Brille, Flusskiesel". 1933.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Späterer, vergrößerter Abzug vom Originalnegativ, um 1987. Auf Untersatzpapier montiert, darauf in Blei u.li. signiert "AHennig". Verso u.li. mit dem Künstler- bzw. Nachlassstempel versehen.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930, Leipzig 2014, S. 284. Kat.Nr. M43, mit abweichenden Maßangaben.
O. Ecken mit minimalem Abrieb, u.re. mit unscheinbarer Knickspur. Untersatzpapier o.re. und o.li. mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 36 x 28 cm, Unters. 59,6 x 44,7 cm.
685 Albert Hennig "Zimmerlinde, Jalousie". 1933.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Späterer, vergrößerter Abzug vom Originalnegativ, um 1987. Auf Untersatzpapier montiert, darauf in Blei u.li. signiert "AHennig". Verso u.li. mit dem Künstler- bzw. Nachlassstempel versehen.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930, Leipzig 2014, S. 281. Kat.Nr. M40, mit abweichenden Maßangaben.
Ecken minimal gestaucht, mit unscheinbarem Abrieb am Blattrand. Untersatzpapier o.re. und o.li. mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 37,7 x 27,7 cm, Unters. 59,6 x 44,7 cm.
686 Bernd Bankroth, Sieben Arbeiten. 1980er Jahre.
Bernd Bankroth 1941 Halle (Saale) – 1991
Verschiedene fotografische Techniken, u.a. Lasergrafie. Teils signiert "B. Bankroth", datiert, betitelt, technikbezeichnet, nummeriert und mit Grußworten oder Einladungen an das Ehepaar Löffler versehen. Eine Arbeit auf einem Untersatz aus Glanzpapier montiert.
Mit den Arbeiten:
a) "Die Fische springen über den Horizont", wohl 1984
b) Ohne Titel, 1982. Serie III, Exemplar "5/10"
c) Ohne Titel, undatiert
d) "Balance", 1983/84. Exemplar "I 31/40"
e) Ohne Titel, wohl 1983.
...
> Mehr lesen
Min. 17,6 x 12,4 cm, max. 29,7 x 21 cm.
687 Barbara Burg, Oliver Schuh "Le Corbusier". 1996.
Barbara Burg 1962 Dortmund – lebt in Köln
Barbara Burg 1962 Dortmund – lebt in Köln
Oliver Schuh 1962 Trier – lebt in Köln
Fotografien (PE-Prints). Mappe mit 11 Abzügen, jeweils verso in Blei signiert "Burg / Schuh" und nummeriert "19/30". Dokumentation zu dem Werk von Le Corbusier.
Mit den Arbeiten:
a) "Villa la Roche" (Eingangsbereich)
b) "Villa la Roche" (Atelierraum)
c) "Villa Sayoye"
d) "Villa Sayoye" (Blick auf die Dachterrasse)
e) "Unité d'habitation" (Fassadenausschnitt)
f) "Unité d'habitation" (Dachlandschaft)
g) "Cabanon le Corbusier"
h) "Chapelle Notre-Dame-du-Haut"
...
> Mehr lesen
Bl. je 30,3 x 24 cm, Mappe 32 x 25 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
691 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
Nadelholz, vollplastisch geschnitzt. Holzsichtig, die Rückseite mit vereinfachter Gewandfaltung, flacher gearbeitet. Auf der Unterseite der Plinthe eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift.
Attribut der rechten Hand wohl fehlend. Nase, zwei Finger sowie Schwertschaftspitze abgebrochen, mehrere, zum Teil deutliche Kerben im Holz sowie leichte Trocknungsrisse. Drei kleine Durchschnitzungen im Gewand u. sowie o.li. im Bereich des re. Armes. Holzoberfläche wohl nachträglich geglättet. Verso wenige Anobienfraßgänge (inaktiv). Wenige Reste einer alten Farbfassung in den Tiefen der Locken und am Hals sowie vereinzelt an Gewandfalten.
H. 88 cm, B. 30 cm, T. 15 cm.
692 Büßende (Leuchterfigur?). Wohl süddeutsch. Wohl 1. H. 17. Jh.
Holz, geschnitzt und braun gebeizt. Mit Resten einer Kreidegrundierung sowie einer Farbfassung. Unterseits eine nachträglich ergänzte, mit einem Nagel montierte Holzplatte.
Rechter Arm fehlend. Vereinzelte, mit Wachs verschlossene Fehlstellen, kleinere Trocknungsrisse sowie Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 51 cm.
693 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
Lindenholz, geschnitzt. Vorderseitig mit Kreidegrundierung, teils polimentsichtig und partiell mit Blattgoldauflage, ehemals wohl fast vollflächige Vergoldung. Die Wolke wohl ehemals vollflächig versilbert. Monochrom grauschwarz überfasst. Figur im Dreiviertelrelief, verso abgeflacht und ausgehöhlt, mit Werkspuren und dünnem, braunen Anstrich. Ursprünglich wohl Bestandteil eines Altars. Verso eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift u.Mi.
Der böhmische Priester
...
> Mehr lesen
H. 76 cm, B. 37 cm, T. 15 cm.
694 Jean Didier Debut "Porteur d’eau tunisien" (Tunesischer Wasserträger). Um 1875.
Jean Didier Debut 1824 Moulins – 1893 Paris
Bronze, gegossen, braunschwarz patiniert. Auf einem quadratischen, getreppten Marmorsockel montiert. Auf der Plinthe signiert "Debut" sowie mit dem Gießerstempel "BRONZE GARANTI, PARIS, J.B. DEPOSEE" versehen.
Vgl.: Harold Berman: Bronzes. Band 3. Chicago, 1977. S. 733.
Sockel an re. Ecke vorne leicht bestoßen.
H. 33 cm (mit Sockel), B. 15 cm, T. 15 cm.
695 Achille D'Orsi, Fischerjunge mit Wasserkrug. Wohl spätes 19. Jh.
Achille D'Orsi 1845 Neapel – 1929 ebenda
Bronze, gegossen, braun und leicht grünlich patiniert. Auf einen Marmorsockel montiert. Auf der Plinthe verso signiert "A. d´orsi"
Das Motiv des Fischerjungen hat der Künstler in mehreren Skulpturen behandelt.
Teile der Seile und Krüge fehlend.
H. 51 cm, B. 22,5, T. 20 cm, H. mit Sockel 55 cm.
697 Julius Paul Schmidt-Felling, Junge mit Zigarette. Wohl Spätes 19. Jh.
Julius Paul Schmidt-Felling 1835 Berlin – 1920 ?
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf einem dunkelbraunen Marmorsockel montiert. Verso auf dem Standblock der Figur geritzt signiert "Schmidt-Felling" sowie bezeichnet "Echte Bronce".
Sockel an einigen Kanten bestoßen. Leichte Oxidation am oberen Rücken. Seitlich an der Mütze ein kleines Loch, wohl für eine weitere Zigarette (fehlend).
H. 22 cm, H. mit Sockel 28 cm.
698 Julius Paul Schmidt-Felling, Fischerjunge. Wohl Spätes 19. Jh.
Julius Paul Schmidt-Felling 1835 Berlin – 1920 ?
Bronze, gegossen, braunschwarz und partiell grünlich patiniert. Auf einem Marmorsockel montiert. Oben auf der Plinthe im Model signiert "Schmidt-Felling", verso mit dem Stempel "Echte Bronce" versehen. Recto eine Widmungsgravur.
H. 28 cm, B. 11,5 cm, T. 7,5 cm, H. mit Sockel 32 cm.
699 Vlaclav Bernard Szczeblewski "Mousse siffleur". 1889.
Vlaclav Bernard Szczeblewski 1875 Pelplin – letzte Erw. vor 1958 Gdynia
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert, auf eine hohlgegossene Plinte aufmontiert. Dort re. signiert "V. SZCZEBLEWSKI", mit dem Gießerstempel "Bronze Garanti au Titre L.V. Deposée" versehen, recto betitelt und verso nummeriert "9223".
Vgl. Harold Berman: Bronzes. Bd. 2. Chicago, 1976. S. 254.
H. 23 cm, B. 7 cm, T. 7 cm.
700 Edouard Drouot "Decrotteur arabe" (Der Schuhputzer). Spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.
Edouard Drouot 1859 Sommevoire – 1945 Paris
Bronze, gegossen, mit rötlich-brauner Patina, durchgerieben, die Kappe partiell dezent gefasst. An einem Stein lehnender, lachender Schuhputzer. Schauseitig auf einer Plakette betitelt sowie bez. "Medaille, Beaux-Arts". Verso im Model signiert "E. Drouot" sowie an der flachen Plinthe verso mit dem runden Siegel "Bronze Garanti au Titre, Paris" im Model. Verso auf dem Steinsockel wohl mit einem Gießereistempel (undeutlich). Unterseits mit dem Stempel "R".
Staffierung der Kappe minimal berieben. Vereinzelt unscheinbare Kratzspuren.
H. 33,3 cm.
701 G. Martin, Rauchender Junge. Spätes 19. Jh.
G. Martin 19.Jh. – ?
Bronze, gegossen, braun patiniert. Im Model signiert u.li. "G. Martin". Verso gestempelt "BRONZE GARANTI" und nummeriert "106".
Minimal berieben.
H. 19 cm, B. 12 cm, T. 11 cm.
702 Ferdinand Doblinger, Mutter mit Kind. Wohl Spätes 19./Frühes 20. Jh.
Ferdinand Doblinger 1872 Wien – 1935 ebenda
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf einer dunkelgrünen Marmorplinthe montiert. Verso im Schulterbereich mit geritzter Signatur "Doblinger" und Gießereistempel.
Patina leicht berieben.
H. 19 cm, B. 24,5 cm, T. 16 cm.
704 H. Loewenich "Judith". Um 1900.
H. Loewenich 19. Jh. – 20. Jh.
Bronze, hohl gegossen, braun patiniert. Signiert verso "Loewenich" sowie recto auf dem Sockel u. betitelt.
Minimal berieben.
H. 21 cm, B. 11 cm, T. 7 cm.
705 Julius Heinrich Hähnel, Hirsch. Spätes 19. Jh.
Julius Heinrich Hähnel 1823 Bad Schmiedeberg – 1909 Dresden
Bronze, gegossen, braungrün patiniert. Plinthe hohlgegossen, auf der Oberseite im Bereich der Hinterhufe geritzt signiert "J. HAEHNEL F.C.".
Oxidation an Kopf, Bauch und Hufen sowie auf der Plinthe. Beide Geweihe offenbar nachträglich befestigt, die linke Seite etwas locker.
H. 38,5 cm.
706 Otto Pilz, Eber "Barbier". 1928.
Otto Pilz 1876 Sonneberg/Thüringen – 1934 Dresden
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Im Model auf der Plinthe signiert "O. Pilz" und datiert. Die Plinthenkante vorderseitig mit der gravierten, kaum leserlichen Inschrift " 'Barbier' 6 jähriger Eber des veredelten Landschweines aus der Stammeszucht des Rittergutbesitzers Vogelsang-Ebersbach", rückseitig mit dem Gießereistempel "Erzguss v. Oswald Zinke, Dresden". Unterseits der Plinthe zwei Gewinde zur Schraubmontierung.
Nicht im WVZ Vogel, vgl. WVZ Vogel 053 "Ferkel". Bronze,
...
> Mehr lesen
H. 22 cm, B. 42 cm, T. 12,5 cm, Gew. 8,5 kg.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
a) Kriegsmedaille "Ost-West". 1915. Silber. Signiert u.re. "GAUL". Recto ein trabender Bär nach rechts, o. datiert sowie u. bezeichnet "OST". Verso ein Seelöwe, eine Weltkugel balancierend und ein Hahn, re. bezeichnet "WEST", randumlaufend mit geperltem Zierband.
WVZ Gabler 225–2.
b) Kriegsmedaille "Bündnistreue". 1915. Eisen. Signiert u.re. "GAUL". Recto drei Adlerköpfe, die zwei oberen nach rechts, der untere nach links sowie o. datiert und bezeichnet "DEUTSCHLAND UND
...
> Mehr lesen
a) D. 7,1 cm, b) D. 5,8 cm, c) D. 4,7 cm.
708 Deutscher Künstler, Expressionistischer Wandaltar. Wohl frühe 1920er Jahre.
Mischtechnik über Bleistift auf Sperrholz und Nadelholz, gesägt, geschnitzt und montiert, Metall. Unsigniert. Aufklappbarer Korpus, weiß grundiert sowie mit Wasserfarben über Blei polychrom gefasst und fixiert. Polygoner Längsschnitt mit acht Ecken, davon zwei Ecken im oberen Bereich konkav eingezogen. Die obere Kante mit neun hölzernen, aufgereihten Kugeln akzentuiert. An den vorderen Längsseiten je zwei Scharniere mit Flügeltüren. Im Zentrum des Korpusinneren ist eine vollplastische
...
> Mehr lesen
H. 36,2 cm, B. 34 cm, T. 7 cm (geschlossen), H. 36,2 cm, B. 62,5 cm, T. 7 cm (geöffnet).
709 Paul Kratzer (zugeschr.), Hirte auf Steinbock. 1923.
Paul Kratzer 1846 München
Holz, geschnitzt. Auf dem Sockel seitlich o.re. geschnitzt signiert "KRATZER" und datiert. Unterseits mit Bohrung zur Montage.
Bleistiftlinie auf der Unterseite des Sockels.
H. 30,5 cm, B. 19,2 cm, T. 7 cm.
710 Hinrich Hanschen, Mutter mit Kind / Paar. 3. Viertel 20. Jh.
Hinrich Hanschen 1893 Worpswede – 1983 Berlin
Holz, geschnitzt, teils klar lackiert. "Mutter mit Kind" u. in Kugelschreiber bezeichnet "Krobbe".
Holz teils mit Trocknungsrissen sowie Spuren inaktiven Anobienbefalls.
H 24,5 cm, B 13 cm, T. 11,5 cm / H. 27,5 cm, B. 12,5 cm, T. 14,5 cm.
711 Günter Anlauf, Ohne Titel (Stele). 1970.
Günter Anlauf 1924 Großhartmannsdorf – 2000 Berlin
Bronze, gegossen, grünlich-braun patiniert. Auf der Rückseite monogrammiert "A", datiert und nummeriert "12/50".
H. 11,6 cm, Gew. 709 g.
712 Lothar Sell, Junges Bauernpaar. Um 1983.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, farbig gefasst und klar lackiert. Stehendes, eng umschlungenes Paar, im unteren Bereich mit der Darstellung von Bauernhäusern um einen Hof sowie verso mit einem liegenden, weiblichen Akt. Unsigniert.
Lack partiell unregelmäßig gegilbt. Verso vereinzelte leichte Rissbildung.
H. 28,5 cm.
720 Susanne Voigt – eine Dresdner Bildhauerin und Zeichnerin – Biografische Daten
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
1950–56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden im Fachbereich Plastik bei Prof. Walter Arnold sowie im Fachbereich Malerei bei Prof. Heinz Lohmar. Bekanntschaft mit Friedrich Press, vermutlich in den frühen 1950er Jahren.
1956 Bezug einer Atelierwohnung im Gartenhaus des Grundstücks Nöthnitzer Straße 22 in Dresden-Plauen. Tätigkeit als freischaffende Künstlerin und Mitglied im Verband Bildender Künstler.
Teilnahme an Gemeinschaftsausstellungen. Es entstehen
...
> Mehr lesen
721 Susanne Voigt, Ohne Titel (Kopf). Wohl 1970er Jahre.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Gips, schwarz gefasst. Auf einem schwarzen Holzsockel montiert.
Werkimmanente Kratzspuren.
H. 41,5 cm, B. 15 cm, T. 18,5 cm.
722 Susanne Voigt "Versunken". 1975.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Bronze, gegossen, braun patiniert. Auf einem schwarzen Holzsockel montiert. Unsigniert. Eines von wenigen Exemplaren.
Abgebildet in: Degen / Kirsch: Susanne Voigt – Bildhauerin – Dresden, Berlin 2020, S. 87 (WVZ 306).
Eine Figur desselben Motivs mit abweichender Datierung "1977" war Teil der Personalausstellung der Künstlerin in der Galerie Mitte, Dresden, 1985. Das Werk wurde dort mit dem Titel "Versunken" ausgestellt.
Hellgraue Rückstände in einigen Vertiefungen.
H. 62 cm, B. 11 cm, T. 10 cm.
723 Susanne Voigt, Ohne Titel (Stehende Figur). 1979.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Gips, schwarz gefasst. Auf einem schwarzen Holzsockel montiert. Unsigniert.
Abgebildet in: Degen / Kirsch: Susanne Voigt – Bildhauerin – Dresden, Berlin 2020, S. 94 (WVZ 314).
Kleine Abplatzung der Fassung am Fuß.
H. 38 cm, B. 8,5 cm, T. 9,5 cm.
724 Susanne Voigt, Ohne Titel (Drei Figuren vor rotem Grund). 1976.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Farbige Pastellkreidezeichnung auf rotem Velourspapier. U.re. monogrammiert "SV" und datiert. Verso bezeichnet "Susanne Voigt / Dresden Bildhauerin / 1989" sowie nummeriert "626".
Verso ein großer Fleck / Materialrückstand in der o.li. Ecke.
24,4 x 19,1 cm.
725 Susanne Voigt, Ohne Titel (Nächtlicher Kopf). 1976.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Farbige Pastellkreidezeichnung auf dunkelblauem Velourspapier. U.re. monogrammiert "SV" und datiert. Verso bezeichnet "Susanne Voigt / Dresden, Bildhauerin / 1987" sowie nummeriert "787".
Unscheinbare Stauchung am o.li. Rand. Verso vereinzelt Papierabrieb, eine kleine Fehlstelle sowie ein gelblicher Farbfleck.
24,7 x 17,5 cm.
726 Susanne Voigt, Ohne Titel (Drei Figuren) / Ohne Titel (Laufender nach links). 1979.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Rötelzeichnungen. Beide Arbeiten u.re. monogrammiert "SV", datiert und verso signiert "Susanne Voigt" sowie nummeriert.
Jeweils 29,6 x 21 cm.
727 Susanne Voigt, Ohne Titel (Drei figürliche Darstellungen). 1979.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Rötelzeichnungen. Alle Arbeiten u.re. in Rötel monogrammiert "SV" und datiert. Verso jeweils nummeriert sowie zwei Arbeiten signiert "Susanne Voigt".
Verso atelierspurig.
Jeweils 29,5 x 21 cm.
728 Susanne Voigt, Ohne Titel (Drei abstrakte Kompositionen). 1987.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Federzeichnungen in Tusche, koloriert, eine Arbeit goldgehöht. Alle Arbeiten u.re. in Tusche signiert "Susanne Voigt", datiert und verso nummeriert. Zwei Blätter u.re. monogrammiert "SV".
Minimal atelierspurig.
Jeweils 25 x 18,4 cm.
729 Susanne Voigt, Ohne Titel (Komposition mit rotem Grund). 1986.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Farbige Pastellkreidezeichnung auf Velourpapier. U.re. monogrammiert "SV" und datiert. Verso bezeichnet "Susanne Voigt / Bildhauerin / Dresden, 1976" sowie nummeriert "30.".
Einriss (1,3 cm) am u. Rand. Verso angeschmutzt bzw. atelierspurig mit einem Klebestreifen.
29,3 x 29,4 cm.
730 Susanne Voigt, Ohne Titel (Zwei figürliche Kompositionen mit Gold). Wohl 2001.
Susanne Voigt 1927 Dresden – 2016 ebenda
Aquarelle mit Goldbronze. Beide Arbeiten verso bezeichnet "Susanne Voigt / Bildhauerin" und nummeriert "27 / 2001" bzw. "84 / 2001".
Beide Blätter leicht gestaucht und verso atelierspurig. Eine Arbeit mit unscheinbaren braunen Flecken.
27,4 x 18,7 cm bzw. 18,9 x 27,5 cm.
741 Seelöwe. August Gaul für Meissen. 1934 bis 2. H. 20. Jh.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Porzellan, glasiert. Auf der Rückseite des Sockels mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geritzten Schwertermarke mit Weißkennzeichnung, vierfach geschliffen. Unterseits eine weitere geritzte Schwertermarke mit Weißkennzeichnung, der geritzten Formnummer "G. 287" sowie der Bossierernummer "136". Auf dem Sockel im Model geritzt signiert "A. Gaul".
Entwurfsjahr: 1903
WVZ Gabler 105–1.
Vgl. Bergmann, Sabine / Bergmann, Thomas: Meissener Künstler-Figuren, Erlangen 2010, Nr. 988 und Nr. 990, dort in leicht abweichender Form sowie in Böttger-Steinzeug ausgeführt.
Die hintere Körperhälfte des Seelöwen mit durchgehendem Haarriss (ca. 20 cm). Eine Flosse mit Ausschliff. Chip am Sockel. Vereinzelte, winzige Glasurunregelmäßigkeiten, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 33 cm.
742 "Fischotter". Max Esser für Meissen. 1952.
Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan, glasiert. Aufrecht auf einem gischtumschäumten Felssockel sitzender Fischotter, den Kopf wendend. Verso am naturalistisch ausgeformten Sockel mit der Schwertermarke in Unterglasurblau und der im Model geprägten Signatur "M. ESSER". Unterseits die geritzte Schwertermarke für Weißware, der geritzten Modellnummer "A 1221" sowie der geprägten Bossierernummer "43" und dem Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1931.
Vgl. Marusch-Krohn, Caren: Meissener Porzellan 1918–1933. Die Pfeifferzeit, Leipzig 1993, S. 110, Abb. 88.
Winziger Brandriss im Bereich der Gischt, im Gesamtbild kaum wahrnehmbar.
H. 24 cm.
743 "Möwe auf einer Welle". Max Esser für Meissen. Nach 1953.
Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan, glasiert und auf einem flachen, braun gefassten Holzsockel montiert. Verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits die geritzte Schwertermarke für Weißware, die geprägte Modellnummer "A.1118" sowie die Bossierernummer mit Jahreszeichen.
Entwurfsjahr: 1937.
"Besonderer Popularität erfreute sich die 'Möwe auf Welle'. Während Max Esser die meisten seiner Tiere eher in denkmalhafter Ruhe auffaßte, zeigt er die 'Möwe auf Welle' in einer Momentaufnahme,
...
> Mehr lesen
H. 38,5 cm (ohne Sockel), H. 41 cm.
744 "Mohr mit Schimmel". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1935– 1947.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Rückseitig auf dem naturalistisch ausgearbeiteten Sockel mit der vierfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit der geprägten Modellnummer "1067" und der Prägeziffer "10".
Entwurfsjahr: 1748.
Die Figurengruppe wird 1753 im Inventar der Konditorei des Grafen von Brühl verzeichnet: "Mohr mit Pferd".
Lit.: Albiker, Carl: Die Meissner Porzellantiere im 18.
...
> Mehr lesen
H. 43 cm.
745 "Musikclowns". Peter Strang für Meissen. 1993– 2003.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie partiell gold – sowie platinstaffiert. 15 vollplastische Figuren auf quadratischen Plinten: Dirigent, Pianist, Klavier mit Hund, Tubaspieler, Paukenspieler, Gitarrist, Mundharmonikaspieler, Hornbläser, Baßgeiger, Cellist, Flötist, Sängerin, Violinist, Saxophonist und Akkordeonspieler. Auf den Rückseiten und Seiten der Plinthen jeweils im Modell ligiert monogrammiert "P.S". Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in
...
> Mehr lesen
H. max. 11 cm.
Eugen Wagner 1871 Berlin – 1942 ebenda
Porzellan, glasiert und montiert sowie in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Flache, oktogonale Schale, die Ecken mit je einem Frosch besetzt. Mittig aufschwingender Sockel, darauf montiert die flache, oktogonale Plinthe mit dem "Mädchen mit Frosch". Auf der Plinthe die im Model geritzte Signatur "Eug. Wagner". Unterseits die geprägte Manufakturmarke sowie die Modellnummer "2136".
WVZ Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst U 2136, mit Abb., dort betitelt "Schale, achteckig, Aufsatz Mädchen mit Frosch".
Leichte, herstellungsbedingte Glasurunebenheiten, vorrangig Nadelstiche in der Glasur.
H. 28 cm, B. 34,5 cm, T. 34,5 cm.
747 Figurengruppe mit drei galanten Biedermeierdamen. Ernst Bohne Söhne, Rudolstadt. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Drei tanzende Damen auf einer ovalen, mit einem Flachfries aus Weindekor verzierten Plinthe. Verso auf der Plinthe die Manufakturmarke in Unterglasurblau.
Ein kleiner Finger sowie ein Rocksaum mit winzigem Chip.
H. 28 cm.
751 Teller mit Putto als Neptun. Ignaz Preissler (zugeschr.), wohl Breslau. Wohl um 1725.
Ignaz Preissler 1676 Friedrichswald – 1741 Kronstadt
Porzellan, glasiert, in Schwarzlot-Malerei staffiert. Gemuldete Form, doppelter Standring. Unterseits im Scherben unter der Glasur eine geritzte "2" oder "IV". Der Spiegel mit einem als Neptun dargestellten Putto, die Fahne mit umlaufendem Grotesken-Bandelwerkornament und Vogeldarstellungen, sogenannter "Preußler-Rand". Ungemarkt.
Einer von drei bekannten motivgleichen Tellern auf verschiedenen Scherben.
Vgl. einen motivgleichen Teller aus der Sammlung Dr. W. von Dallwitz
...
> Mehr lesen
D. 25 cm.
752 Teller "Zwiebelmuster". Meissen. Wohl um 1739.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau sowie Unterglasurgrau staffiert. Mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Leicht gemuldete Form mit glattem Rand. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie dem Malerzeichen "E" in Unterglasurblau und der Prägeziffer "16".
Vgl. zur frühen Entwurfsform des "Zwiebelmusters" in ähnlicher Ausführung: Hell, Anja / Miedtank, Lutz: "Zwiebelmuster – Von den Anfängen bis heute", Dresden 2018, Nr. 6, mit Abb.
Vereinzelte, winzige Spuren von Ascheflug sowie kleine punktuelle Einschlüsse in der Glasur, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Glasur mit kleinen Kratzspuren.
D. 24,2 cm.
753 Teller "Zwiebelmuster". Meissen. Wohl um 1760– 1774.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Leicht gemuldete Form mit glattem Rand. Unterseits mit der Schwertermarke in Untergasurblau, mit Punkt zwischen den Griffen und einem Malerzeichen in Form eines liegenden "C" in Unterglasurblau und der Prägeziffer "12".
Vgl. zur frühen Entwurfsform des "Zwiebelmusters", wohl vom gleichen Maler: Hell, Anja / Miedtank, Lutz: "Zwiebelmuster – Von den Anfängen bis heute", Dresden 2018, Nr. 6, mit Abb.
Der Standring mit winzigen Chips. Kleine Brandrisse im Spiegel o.Mi. Unterseits zwei braune Einschlüsse.
D. 23,7 cm.
754 Ovale Platte "Zwiebelmuster". Meissen. Wohl 2. H. 19. Jh.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt", Spiegel und Fahne mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Unterseits mit der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, der Malerziffer in Unterglasurblau und Prägeziffern. Mit einer weiteren ovalen Platte mit dem Dekor "Zwiebelmuster" von der Porzellanmanufaktur Ernst Teichert G.m.b.H.
Kleiner Brandriss am li. Fahnenrand. Glasur auf dem Fahnenrand partiell mit Kratzspuren. Im Bereich des Spiegels kleiner Ausschliff.
L. 39,5 cm / L. 44 cm.
755 Umfangreiches Speiseteilservice "Zwiebelmuster". Meissen. 1850 -1888.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. 46teilig, bestehend aus: sechs Speiseteller D. 24,6 cm, acht Suppenteller D. 23,5 cm, acht Abendbrotteller D. 19,5 cm, acht Dessertteller D. 15,8 cm (davon vier Teller nach 1888), sechs Schälchen D. 12,0 cm, zwei runde Schalen D. 24,2 cm, eine runde Schale D. 20,0 cm, eine runde Schale D. 15,8 cm, eine ovale Schüssel 30,5 cm, eine ovale Schale 30,5 cm, drei ovale Schälchen 21,5 cm, eine quadratische Schale 15,5 cm. Aus dem Service Neuer
...
> Mehr lesen
Verschiedene Maße.
756 Große, ovale Servierschale "Zwiebelmuster". Um 1890– 1924.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Gemuldete Form. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt", Spiegel und Fahne mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Recto mit der Schwertermarke in Unterglasurblau im Dekor sowie unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der Malerziffer "83" in Unterglasurblau und den Prägeziffern "65" und "32". Erste Wahl.
H. 34,5 cm, B. 48,5 cm.
757 Ovale Servierplatte "Zwiebelmuster". Meissen. 1973.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Vierpassige, gemuldete Form mit im Flachrelief godronierter Fahne und je einer Schleife an der Schmalseite. Der Spiegel mit "Zwiebelmuster". Unterseits mit der dreifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, der Malerziffer in Unterglasurblau, der Prägeziffer "60" und dem Jahreszeichen.
H. 28 cm, B. 40 cm.
758 Sieben Teller "Zwiebelmuster". Meissen. 1888– 1989.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Vier Speiseteller und ein kleiner Teller aus dem Service "Neuer Ausschnitt" sowie zwei Tellern mit durchbrochen gearbeiteter Fahne. Recto jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau im Dekor. Unterseits jeweils mit den Schwertermarken in Unterglasurblau sowie teilweise mit den Malerziffern sowie Prägeziffern und Jahreszeichen. Ein Teller mit durchbrochener Fahne unterseits mit ausgeschliffenen
...
> Mehr lesen
Speiseteller D. 25 cm, Teller durchbrochen D. max. 28,5 cm, Kleiner Teller D. 21 cm.
759 Zierteller mit Blumenbukett und Insekten / Zierteller. Meissen. 1774– 1814.
Porzellan, glasiert, ein Teller in Unterglasurblau staffiert. Der Spiegel eines Tellers mit einem Blumenbukett, einem Streublümchen und zwei Insekten. Das umlaufende Korbmuster der leicht aufsteigenden Fahnen durchbrochen gearbeitet, die Fahne des weißen Tellers mit drei zwischengesetzten Kartuschen. Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, die Schwertermarke des weißen Tellers einfach geschliffen, sowie verschiedenen Prägeziffern und Ritzzeichen.
Teller mit Unterglasurstaffage mit punktuellen, ausgeschliffenen Glasurunregelmäßigkeiten, jene leicht gräulich verfärbt. Glasur des weißen Tellers partiell berieben, bzw. mit Kratzspuren.
D. 22,5 cm / D. 23,5 cm.
760 Ovale Servierschale "Blumenkranzdekor". Meissen. 1774– 1814.
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Vierpassige Form. Spiegel und Fahne mit "Blumenkranzdekor". Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Prägeziffern und dem Malerzeichen "II".
Kleiner Brandriss in der Fahne o.li. und u.re. Restaurierung an der Fahne der li. Schmalseite (ca. 7 cm). Winzige Chips am Standring.
L. 39,5 cm.
761 Zuckerdose mit plastischem Rosendekor. Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan, glasiert und in purpurner Aufglasurfarbe staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Gedrückt kugelige Form mit zwei seitlichen Zweighandhaben. Schale und Wandung umlaufend mit plastischem Rosendekor besetzt. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, darunter ein Schleifstrich, sowie der geritzten Bossiererziffer "630".
Deckel mit zwei Brandrissen. Vergoldung partiell berieben. Blüten und Ranken am Deckel bestoßen und mit Fehlstellen. Blüten der Wandung mit mehreren Chips.
H. 8 cm, B. 12 cm, D. 8,5 cm.
762 Vierpassige Schale mit Krokussen. Meissen. Um 1900.
Porzellan, glasiert und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht, der Rand und der Stand mit Goldfaden. Tief gemuldete, passige Form über quadratischem Grundriss auf rundem Stand, Fahne mit geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund mit kobaltblauem Fond und Stiefmütterchenbukett. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, eine geritzte Ziffer "10" sowie eine Prägeziffer "22". Erste Wahl.
Ein kleiner, bräunlicher Fleck im blauen Fond unterhalb des Buketts, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 10 cm, B. 25 cm, T. 25 cm.
763 Tiefer Teller mit Pirol auf einem Frucht- und Blütengesteck. Meissen. Um 1900.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, der Rand mit breitem Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete Form mit aufsteigender Fahne, der Spiegel mit einem Pirol auf einem Gesteck aus Vergiss-Mein-Nicht, einer Rose, einem Apfel sowie Weinbeeren. Die Fahne mit einem Streublümchen, einem Falter sowie einem Hagebuttenzweig. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie der geprägten Dreherziffer "19". Erste Wahl.
D. 23 cm.
764 Zierteller "Meissner Blume 1" / Zierteller "Meissner Blume 3". Meissen. 1903– 1924.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Die leicht ansteigenden Fahnen durchbrochen gearbeitet, ein Teller mit drei Kartuschen und Korbmuster, der andere Teller mit floralem Dekor und dazwischengesetzten Gittermustern. Unterseits jeweils mit der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, eine Schwertermarke mit vier kleinen Goldpunkten versehen, sowie verschiedene Prägeziffern und -zeichen.
Teller "Meissner Blume 1" mit vereinzeltem, punktuellem Ascheflug. Teller "Meissner Blume 3" sechs kleine Brandrisse in einem Gittermuster, verso die Fahne mit vereinzelten kleinen Chips. Der Goldfaden beider Teller berieben.
D. 23,7 cm / D. 24,3 cm.
766 Kratervase mit Gimpel und Insekten. Meissen. Späte 1920er Jahre.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Zylindrischer Korpus über abgesetztem Sockel und weit ausladenden Mündungsrand. Die schauseitige Wandung mit Gimpel, verso drei Insekten. Unterseits mit der Schwertermarke der Pfeifferzeit, der geritzten Modellnummer "Q226", der geprägten Dreherziffer und der Malerziffer. Erste Wahl.
Die Goldfäden partiell leicht berieben. Unterseits ein kleiner Brandriss.
H. 16,5 cm.
767 Amphorenvase mit Blütenbukett. Meissen. Um 1940.
Porzellan, glasiert, montiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder und Henkel sparsam in gelber Aufglasurfarbe staffiert. Balusterform mit ausladender Mündung über rundem, abgesetzten Stand und quadratischem Sockel. Seitlich an der Wandung zwei reliefierte Volutenhenkel. Auf der Wandung schauseitig ein Blütenbukett, verso zwei Streublümchen. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der geritzten Modellnummer "538" sowie der geprägten Dreherziffer. Erste Wahl.
Zwischen Stand und Korpus leicht geöffnete Fuge.
H. 30 cm.
768 Vier Vasen und ein Dessertteller. Meissen. 1970–1973/2. H. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden, der Dessertteller partiell goldgehöht. Die Wandungen der Vasen mit Blütendekor, sowie teilweise mit Streublümchen eine Vase mit dem Dekor "Indisches Astmuster". Der Dessertteller mit dem Dekor "Reicher Drache, grün". Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der Dessertteller mit zweifach geschliffener Schwertermarke sowie jeweils mit Präge- und Malerziffern und teilweise mit Jahreszeichen.
Die hohe Vase mit zwei Chips am Standring, die Vase "Indisches Astmuster" mit winzigem Chip am Standring.
H. 6,5 cm / H. 9,5 cm / H. 17 cm / H. 10,5 cm / Teller D. 16,5 cm.
769 Drei Deckeldosen. Meissen. 1990/1993/2. H. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Runde, bzw. ovale Deckeldosen, die Deckel mit Veilchen, Rosen bzw. Blütenbukettmalerei, die Außenwandungen mit Streublümchen. Unterseits jeweils die Schwertermarken in Unterglasurblau, vierfach geschliffen, zwei Dosen mit der geprägten Dreherziffer und Jahreszeichen sowie der Modellnummer, eine Dose mit der Malerziffer.
D. 7,8 cm / D. 9,5 cm / D. 13 cm.
770 Teedose mit Blütenbuketts. Meissen. 1991.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Die beide Schauseiten sowie die Oberseite des Stopfens mit Blütenbuketts, die Schmalseiten der Dose mit Streublümchen. Unterseits mit der vierfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, der geprägten Modellnummer "52862", der Bossiererziffer "65" sowie dem Jahreszeichen.
H. 15 cm.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Vier Schälchen aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Der Spiegel von sieben Schälchen mit Blütenbuketts und einzelnen Blüten. Die Blattschale mit einem astförmigen Griff, die Unterseite mit einem Blütenrelief. Unterseits jeweils mit der vierfach geschliffenen Schwertermarke, teilweise mit Prägeziffern und dem Jahreszeichen.
Ein vierpassiges Schälchen mit Chip am Rand.
Verschiedene Maße.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 46–teilig, bestehend aus neun großen Speisetellern, sechs Suppentellern, fünf Abendbrottellern, 17 Desserttellern, zwei Servierschalen, zwei großen, runden Serviertellern, zwei großen, ovalen Serviertellern, einem kleinen, ovalen Servierteller, zwei Saucieren. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, den geprägten Dreher- und Formziffern sowie
...
> Mehr lesen
Verschiedene Maße.
773 Große Terrine mit figürlichem Knauf (Putto). Meissen. 1945 -2. H. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Gedrückt bauchiger Korpus auf ovalem Stand, seitlich zwei reliefierte Palmettenhandhaben, die Ränder geschweift. Gewölbter Deckel mit plastischem Putto, ein Füllhorn aus Früchten und Blüten ausschüttend. Auf der Schauseite der Wandung und des Deckels je ein Blütenbukett, verso mit Streublümchen. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie den Prägeziffern "16" und "97".
Palmettenhandhaben mit kleinen Brandrissen. Verso zwei punktuelle Verfärbungen in der Glasur auf der Wandung der Schale. Kleiner Brandriss (10 mm) in der Glasur unterhalb des Buketts der Schauseite.
H. 30 cm, B. 37 cm, T. 24 cm.
774 Teedose mit chinoisem Dekor. Meissen. 1774– 1814.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandung mit späterem chinoisem, figürlichen Dekor, einer Szene mit Teezeremonie und einer Musikszenerie. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau mit einem langen Schleifstrich durch den Kreuzungspunkt der Schwerter (Weißstrich), sowie einer geprägten Ziffer "A8". Der Deckel als fachmännische Replik in der Art von Böttger-Porzellan ergänzt.
Produktionsfehler an der o. Kante, durch Malerei abgedeckt. Punktuelle Malschichtverluste im Grün.
H. 10,5 cm.
Porzellan, glasiert, in eisenroter Camaieumalerei staffiert, partiell goldgehöht und -staffiert, die Ränder mit Goldfaden. 12teilig, bestehend aus drei Tassen mit Untertassen, drei Kuchentellern, Kaffeekanne, Milchkännchen und Kuchenplatte. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tassen, Untertassen und Teller mit Dekor "Reicher Drache", Kaffeekanne, Milchkännchen und Kuchenplatte mit Dekor "Mingdrache, rot". Unterseits jeweils mit der vierfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, teilweise mit der Form- und Bossierer- und Malerziffer sowie teilweise mit dem Jahreszeichen.
Der Standring einer Tasse und der Kaffeekanne mit winzigen Chips. Eine Untertasse mit roter Farbspur auf der Unterseite.
Verschiedene Maße.
776 Collieranhänger "Reicher Drache, rot, goldschattiert". Meissen. 2. H. 20. Jh.
Porzellan, glasiert und in roter Aufglasurfarbe staffiert, partiell goldgehöht sowie 900er Silber. Hochovales Medaillon mit dem Dekor "Reicher Drache, rot, goldschattiert". Verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. In einer Zargenfassung mit umlaufender Silberkordel, verso auf der Silberschiene der Feingehaltsstempel "900" (leicht verschlagen). Erste Wahl.
Verso ein winziger Brandriss.
H. 5 cm, B. 4 cm, Gew. 13,65 g.
777 Collieranhänger "1001 Nacht". Heinz Werner für Meissen. 2. H. 20. Jh.
Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasur- und Emailfarben sowie in Gold staffiert, Silber (geprüft). Tropfenförmiger, flacher Anhänger mit der Szenerie eines Sultans mit Haremsdame auf einem fliegenden Teppich sowie relifierten Blüten am u. Rand. Verso mit einem Blütenbouquet und der Schwertermarke in Unterglasurblau. Mit silberner Anhängeröse (ungemarkt).
Vergoldung im Bereich der silbernen Öse berieben, ebenda ein winziger Chip.
H. 4,4 cm, B. 2,7 cm, Gew. 7,95 g.
778 Bildtasse mit Untertasse "Sämann im 1. Weltkrieg". Meissen. Um 1915.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden. Tasse mit kelchförmigem Korpus mit astförmigen Ohrenhenkel. Die Schauseite der Tasse mit einem Sämann mit Soldatenmütze, im Hintergrund vier weitere Soldaten. Die obere Innenwandung der Tasse sowie der Außenrand der Fahne der Untertasse mit umlaufender, goldfarbener Weinranke, ebenda datiert "1914" und "1915". Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau sowie Prägeziffern. Erste Wahl.
Tasse H. 6,5 cm, D. 7 cm, Untertasse D. 14,5 cm.
779 Paar Ansichtenbecher "Albrechtsburg" / "Dresden". Meissen. 1998.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden. Konische Becherform über einem runden Standring, der untere Bereich mit umlaufendem Akanthusdekor im Flachrelief. Die Wandung mit je einer Kartusche mit den Darstellungen der Meißner Albrechtsburg, bzw. der Dresdner Altstadt im "Canaletto-Blick" sowie umlaufender indischer Blumenmalerei. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, gold betitelt und bezeichnet "Edition
...
> Mehr lesen
H. 9,5 cm / H. 9,7 cm.
780 Kleine Kaffeekanne. Meissen. Jahrhundertedition 1999.
Johann Jacob Irminger 1635 (?) Zürich – 1724 Grimma
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden, Messing, montiert. Birnförmiger, vierseitig gekanteter Korpus über kleinerem, gestuften quadratischen Fuß, die Wandungen mit Blüten- und Vogeldekor im Flachrelief. Ohrhenkel mit Volutenenden. Vierkant-Tülle aus einem Fischmaul herausschwingend, das obere Ende mit einem kleinen Klappverschluss aus Messing. Kleiner Volutensteg zwischen Tülle und Wandung. Der Haubendeckel
...
> Mehr lesen
H. 15,5 cm, B. 12,5 cm, T. 6,5 cm.
781 Deckeldose in Muschelform. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Edition 2003/2004.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden. Deckeldose in Form einer Jakobsmuschel mit naturalistischer Struktur in Flachrelief sowie plastischem, muschelförmigem Griff. Aus dem Schwanenservice mit gestreuten indischen Blümchen. Auf der Rückseite der Schale mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, die Deckelinnenseite in Gold bezeichnet "Edition 2003/2004" (Limitierte Meissen-Club-Edition), unterseits mit der Dekor- und Malerziffer. Erste Wahl.
Entwurfsjahr Modell: 1739.
Original-Karton und Zertifikat fehlend.
H. 7,5 cm, B. 12 cm, T. 11 cm.
782 Fächer-Dose mit ostasiatischem Dekor. Meissen. Edition 2004/2005.
Porzellan, glasiert, montiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, der obere Rand mit Goldfaden. Deckel mit fächerartiger Struktur im Flachrelief, nach links durch ein Metallscharnier ausschwenkbar. An der Scharnierfront mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, unterseits in gold bezeichnet "Edition 2004/2005" (Limitierte Meissen-Club-Edition), im Deckelinneren mit der Dekor- und Malerziffer. Erste Wahl.
Modell-Nr. 52897 (nicht auf dem Objekt).
Scharnierstift nachgeklebt. Original-Karton und Zertifikat fehlend.
H. 10,5 cm, B. 14 cm, T. 2,7 cm.
783 Kleine Teekanne / Kürbisvase. Meissen. Edition 2006/2007.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, die Ränder mit Goldfaden. Die Schauseite der Teekanne mit der chinoisen, figürlichen Darstellung einer Teezeremonie, die Schauseite der Kürbisvase mit zentraler chinesischer Blumen- und Hahnmalerei. Die Wandungen beider Objekte mit vereinzelten Insektenmalereien. Unterseits jeweils mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, in Gold bezeichnet "Edition 2006/2007" (Limitierte Meissen-Club-Edition), zwei
...
> Mehr lesen
H. 13,5 cm / H. 9,5 cm.
784 Seltene Jugendstil-Vase mit Blüten. Hans Rudolf Hentschel für Meissen. Um 1898.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Unterglasurfarben staffiert, die Innenwandung weiß glasiert. Gedrückt gebauchte und kegelstumpfförmig zur Mündung auslaufende Form über einem kurzen Standring. Auf der Wandung vier aufgelegte Wildrosenzweige. Unterseits mit den Knaufschwertern in Unterglasurblau, der geprägten Modellnummer "R151" sowie mit den Prägeziffern "114/51" und "20".
Entwurfsjahr: 1898.
Die Unterseite mit einer Masseunebenheit unter der Glasur. Drei Blütenblätter mit Materialverlust, die Staubgefäße teilweise mit Bestoßungen. Innenwandung mit leichten Glasurunebenheiten aus der Herstellung.
H. 10,2 cm.
785 Deckelvase mit Farndekor. Marianne Höst für Meissen. 1906– 1909.
Marianne Høst 1865 Thisted / Dänemark – 1943 Saunte
Porzellan, glasiert und in Scharffeuerfarben staffiert. Bikonische Form mit einem Haubendeckel. Auf der Wandung eingerollte, junge Farnwedel. Am Stand in Blau signiert "M Höst". Unterseits mit den Knaufschwertern in Unterglasurblau, mit der geritzten Formnummer "Q193" sowie mit der Prägeziffer "30".
Vgl. Jedding, H.: Meissener Porzellan des 19. und 20. Jahrhunderts, München, 1981, S. 105, mit Abb. 131.
Punktförmige Glasurunebenheiten und Brandfleckchen aus der Herstellung, besonders im Bereich der Farnwedel.
H. 21 cm.
Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben staffiert sowie partiell goldstaffiert. Gedrückt kugelförmiger Korpus, der Deckel mit einem abgesetzten, kreisrunden Bildfeld. Dieses mit der Darstellung einer auffliegenden Stockente. Umrahmend eine zarte Jugendstil-Bordüre. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geritzte Formnummer "Z 141", die Formernummer "150" sowie ein weiteres Ritzzeichen.
Goldstaffierung minimal berieben. Unscheinbare Glasur- und Farbunregelmäßigkeiten aus der Herstellung. Glasur punktuell minimal kratzspurig. Deckelrand mit unscheinbarem Chip (L. 1 mm) in einer Glasurfehlstelle (L. 5 mm).
D. 12,5 cm.
787 Große, ovale Vorlegeplatte mit "Ahornmuster". Paul Richter für Meissen. 1904– 1924.
Paul Richter 1859 Nossen – 1944 Leipzig
Porzellan, glasiert und in lindgrünen sowie rotbraunen Unterglasurfarben staffiert. Aus dem Service "T-glatt". Unterseits mit doppeltem Standring und der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, der Malerziffer "52" in Unterglasurblau, der geprägten Formnummer "T 26", sowie den weiteren Prägeziffern "2" und " 79".
Entwurfsjahr: 1904.
Zum Dekor vgl. Bröhan, Karl H. (Hrsg.): Kunst der Jahrhundertwende und der zwanziger Jahre, Bd. II, Berlin 1977, S. 310, Kat. Nr.
...
> Mehr lesen
H. 35,5 cm, B. 44,5 cm.
788 12 Speiseteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, leicht gemuldete Form, die äußere Fahne leicht aufschwingend, regelmäßig gekerbt und mit reliefierter Punktbordüre. Auf der Fahne stilisiertes Blattdekor. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "32" sowie die Malerziffer "52", ein Teller mit der Malerziffer "71". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.):
...
> Mehr lesen
D. 25,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
789 Suppenteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, gemuldete Form, die äußere Fahne leicht aufschwingend, regelmäßig gekerbt und mit reliefierter Punktbordüre. Auf der Fahne stilisiertes Blattdekor. Unterseits die zweifach Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "32" sowie die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.): Richard Riemerschmid – Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München, 1982, Kat. Nr. 383 m, mit Abb. auf S. 317.
Der Spiegel mit mehreren, winzigen Punkten in Unterglasurblau.
D. 22,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
790 Terrine mit Henkeln "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Die Schale in gedrückt gebauchter Form, die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor sowie zwei flachen Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Die Gestaltung des Deckels an den Dekor der Schale angepasst, mittig eine gebogter Griff in regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "31", ein
...
> Mehr lesen
H. 11,5 cm, D. 24 cm, D. 33 cm (mit Handhaben).
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
791 Ovale Henkelschale "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Ovale, gemuldete Form, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Zwei flache Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "146" und "2" sowie die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Lit. Nerdinger, Winfried (Hrsg.):
...
> Mehr lesen
L. 38,5 cm (mit Handhaben).
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
792 Runde Henkelschale "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Runde, gemuldete Form, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Zwei flache Handhaben mit regelmäßigem Tropfendekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "46", die geritzte Nummer "2" und die Malerziffer "52". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1903–1905.
Ein Lunker im Standring. Die Innenseite der Schale mit vereinzelten, hellen und winzigen Punkten in Unterglasurblau, sowie am o. Rand mit einem kleinen Fleck in Unterglasurblau.
D. 22,5 cm, D. 29,5 cm (mit Handhaben).
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
793 Saucière "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Breiter, gemuldeter Korpus, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Der D-förmig geschwungene, flache Griff mit regelmäßigem Tropfendekor, am oberen Ende aus zwei gegabelten, schmalen Bändern zusammenwachsend, am unteren Ende in die Auffangschale mündend.. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau,
...
> Mehr lesen
H. 8,5 cm, B. 21 cm, T. 14 cm.
794 Salzschälchen und Untertasse "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903– 1924.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speise- bzw. Kaffeeservice "Riemerschmid". Untertasse und Salzschälchen mit runder, gemuldeter Form, der obere Rand regelmäßig gekerbt. Die Außenwandungen mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Der Spiegel der Untertasse mit einer weiteren Bordüre aus stilisiertem Blattdekor. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Prägeziffer "53", bzw. "20" und "1" sowie jeweils die
...
> Mehr lesen
D. 5,5 cm / D. 13,8 cm.
Max Rossbach 1871 Leipzig – 1948 München
Porzellan, glasiert, in grünen und gelben Aufglasurfarben staffiert. 44–teilig, bestehend aus sechs Abendbrottellern, sechs Suppentellern, 18 Speisetellern, fünf Desserttellern, einer runden Servierplatte, drei ovalen Servierplatten in verschiedenen Größen, einer ovalen Schüssel, einer großen, runden Schüssel, einer großen Terrine, einer kleinen Terrine sowie einer Saucière.
Spiegel, Fahnen, Wandungen und Deckelaus dem Service "MODERN" mit dem unikalen Dekor "Gelbe Margerite" mit
...
> Mehr lesen
Verschiedene Maße.
796 Eiskühler (Kaviarkühler) mit Watteauszene. Helena Wolfsohn, Dresden. Um 1900.
Helena Wolfsohn 19. Jahrhundert
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Zylindrischer Korpus mit der Reliefform "Alt-Brandenstein" über drei Volutenfüßen. Schauseitig mit einer Watteauszene sowie mit einem Blütenbukett, dazwischen Streublümchen und Insekten. Unterseits mit der Marke "AR" in Unterglasurblau.
Einsatz fehlend. Ein Henkel restauriert.
H. 19 cm.
797 Zwei Teller mit chinoiser Malerei. KPM Berlin. Wohl um 1830/1840.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben, wohl in Außerhausmalerei, staffiert und partiell goldgehöht, der Rand mit Goldfaden. Runde, gemuldete Form, die Fahne mit durchbrochen gearbeiteten Spitzbögen. Der Spiegel mit Malereien wohl inspiriert von den Chinoiserien des chinesischen Teehauses in Sanssouci, Potsdam, umlaufend gerahmt von Blütenfestons. Unterseits mit der Zeptermarke in Unterglasurblau und jeweils mit einer Prägeziffer "26" und "82" mit Beizeichen. Erste Wahl.
Goldrand partiell berieben. Ein Teller mit Lunker am Tellerrand, jener Teller mit einem kleinen Kratzer in der Malrei der Urne.
D. je 23,5cm.
798 Zierteller mit Obstmalerei. KPM Berlin. 1962– 1992.
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Leicht gemuldete Form mit aufsteigender Fahne in der Reliefform "Neu-Ozier". Der Spiegel mit einem Früchte- und Blütengesteck aus Weinbeeren, Birnen, einer Tulpe und Vergiss-Mein-Nicht sowie Insekten und Streublümchen, letztere auch auf die Fahne übergreifend. Der Rand mit filigranem, in gold staffierten Blattdekor. Unterseits mit der Manufakturmarke in Unterglasurblau, dem gestempelten, roten Reichsapfel, der Goldmalerziffer sowie einem Prägezeichen.
Vergoldung partiell minimal berieben.
D. 23 cm.
Irdenwaren, hellbeiger Scherben, der Kugeltopf glasiert. Der kleine Kugeltopf auf rundem Stand, knickwandig mit hohem Hals, steinzeugartig hart gebrannt, wohl Speicherer Steinzeug, Rheinland, 13.-15.Jh. Die größere Amphore hochschultirg mit Wellenfuß und an der Randlippe ansetzendem Henkelpaar, wohl Rheinland, 13.-14. Jh. Die kleinere, gelbtonige Amphore mit kleinem Rundfuß, gebauchtem Korpus und hochgezogener Öffnung sowie schmalen,an der Randlippe ansetzendem Henkelpaar, wohl Römisch,
...
> Mehr lesen
H. 6,5 cm / H. 16,5 cm / H. 12 cm.
802 Deckelvase / Balustervase (Sog. Knoblauchvase). Delft. Wohl 19. Jh.
Fayencen, cremefarbener Scherben, weiß glasiert und kobaltblau staffiert.
Deckelvase mit gebauchtem Korpus über oktogonalem Querschnitt, die vertikal gerillte Wandung mit stilisiertem, floralen Dekor, der Glockendeckel mit konisch verjüngtem Kugelknauf. Die Balustervase über oktogonalem Querschnitt, zweifach gebaucht, die Wandung ebenfalls mit stilisierten Blüten. Die Deckelvase unterseits monogrammiert "H", die Balustervase unsigniert.
Deckelvase mit krakelierter Glasur und vereinzelten offenen Lunkern sowie einem Chip am u. Standring. Balustervase mit Chips an der Mündung, restauriertem Bereich auf dem Standring (ca. 6 cm x 3 cm), dem u. Bauch (ca. 5,5 cm x 5,5 cm) sowie o. Bauch (ca. 2 cm x 2 cm) und vereinzelten Kratzspuren und kleinen, partiellen Bestoßungen.
H. 33 cm / H. 19 cm.
804 Art déco-Henkelkanne mit vier Seideln. Karl Görig für Merkelbach, Grenzhausen. 1904.
Karl Görig 1851 Wiesbaden – 1925 Darmstadt
Feinsteinzeug, hellgrauer Scherben, grün glasiert und blau staffiert, Zinn. Die Wandungen mit umlaufendem Art déco-Flachrelief, die Tiefen in Blau staffiert, jeweils mit Zinndeckelmontierung mit Daumenrast. Die Kanne (2 Liter Fassungsvermögen) unterseits sowie am u. Henkelansatz mit der geprägten Modellnummer "1859", die Seidel (0,3 L Fassungsvermögen) unterseits mit der geprägten Modellnummer "1860".
Erlebach, Jürgen / Schimanski, Jürgen: Westerwälder Steinzeug. Die Neue Ära.
...
> Mehr lesen
Kanne H. 36 cm / Seidel H. 14 cm.
805 Henkelkanne. Paul Wynand für Reinhold Merkelbach, Grenzhausen. 1925– 1945.
Paul Wynand 1879 Elberfeld – 1956 Berlin
Steinzeug, hellgrauer Scherben, braun engobiert, "kölnischbraun" salzlasiert. Wandung mit umlaufendem, geometrischen Dekor aus Kreisen mit reliefiertem Perlband und zwischengesetzten reliefierten Kreuzen sowie einer Zinndeckelmontierung mit Daumenrast. Unterseits mit der Manufakturmarke "Reinhold Merkelbach Grenzhausen" sowie der geprägten Modellnummer "2179".
Entwurfsjahr: um 1910.
Erlebach, Jürgen / Schimanski, Jürgen: Westerwälder Steinzeug. Die Neue Ära. 1900–1930. Jugendstil und Werkbund, Düsseldorf 1987, S. 102, Nr. 235, Marke 22.
Zinndeckel mit drei kleinen Kratzspuren.
H. 26,5 cm.
811 Sitzende mit Spiegel. Astrid Dannegger (zugeschr.). 1970er Jahre.
Astrid Dannegger 1940 Müllrose bei Frankfurt Oder
Ton, rotbrauner Scherben, partiell in grünbrauner und hellbrauner Engobe gefasst und geritzt. Unsigniert.
Vgl. in der Ausführung:
Kulturförderverein Schaddelmühle e.V., Frank Brinkmann: Vom Kollegium Bildender Künstler zum Künstlerhaus Schaddelmühle. 1974–2014. Geschichte einer Vision, Leipzig 2014, S. 43, mit Abb.
H. 41 cm.
812 Sitzender, weiblicher Halbakt. Astrid Dannegger (zugeschr.). Um 1977.
Astrid Dannegger 1940 Müllrose bei Frankfurt Oder
Ton, rotbrauner Scherben, partiell in dunkelbrauner Engobe gefasst und geritzt. Unsigniert.
Vgl. in der Ausführung:
Kulturförderverein Schaddelmühle e.V., Frank Brinkmann: Vom Kollegium Bildender Künstler zum Künstlerhaus Schaddelmühle. 1974–2014. Geschichte einer Vision, Leipzig 2014, S. 43, mit Abb.
Zwei kleine Zehen des re. Fußes fehlend.
H. 34 cm.
813 Liegender, weiblicher Akt im Sessel. Astrid Dannegger. 1970er Jahre.
Astrid Dannegger 1940 Müllrose bei Frankfurt Oder
Porzellan, glasiert und sparsam in grüner Aufglasurfarbe staffiert. Unterseits mit rotem Faserstift signiert "Dan".
Der re. Fuß restauriert. Vereinzelte kleinere Brandrisse, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 17,5 cm, B. 28 cm, T. 16 cm.
814 Katze. Astrid Dannegger (zugeschr.). Um 1980.
Astrid Dannegger 1940 Müllrose bei Frankfurt Oder
Porzellan, glasiert und geritzt, Zunge und Augen staffiert. Unsigniert.
Vgl. die nahezu motividentischen Ausführungen: Staatlicher Kunsthandel der DDR: Studio-Galerie, PGH Volkskunst an der Ostsee, Ausstellungsheft 9.-30.12.1980, unpaginiert, mit Abb.
H. 25 cm.
815 König. Regina Junge (zugeschr.). Anfang 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert. Unsigniert.
Am Standring kleine Brandrisse. Chip an der Krone sowie an einem Finger.
H. 24 cm.
816 Mädchen mit Kopfschmuck. Regina Junge (zugeschr.). 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert. Figur mit dünn gewalzten, drapierten Porzellanauflagen. Unsigniert.
Am Standring ein kleiner Brandriss, die Porzellanauflagen mit kleinen Brandrissen und einem winzigen Chip wenigen, winzigen Chips am oberen Abschluss.
H. 14 cm.
817 Mädchen mit Collie. Regina Junge (zugeschr.). Wohl 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und in brauner Aufglasurfarbe staffiert. Unsigniert.
H. 8 cm.
818 Dame im langen Kleid mit Hut. Regina Junge. Wohl 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und sparsam in grauer Aufglasurfarbe staffiert. Unterseits geritzt ligiert monogrammiert "JR".
H. 27 cm.
819 Drei Vasen / Schale / Kerzenständer. Regina Junge. Wohl 1970er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert, die Mündungsränder sowie der Kerzenständer mit Goldfäden, zwei Vasen partiell mit Goldfarbe staffiert. Die Schale mit floralem, aufgelegtem Blattrelief. Der Kerzenständer unterseits geritzt ligiert monogrammiert "JR", die anderen Objekte unsigniert. Die Schale unterseits geritzt nummeriert "5323".
Zwei Vasen mit kleinen Brandrissen, eine Vase mit größerem, jedoch innenseitigem Brandriss, sowie vereinzelte Spuren von Ascheflug. Die Schale mit stärkerem, punktuellen Ascheflug.
H. 17,5 cm / H. 9 cm / H. 11 cm, D. 15 cm.
820 Vier kleine Zylindervasen. Regina Junge und Horst Skorupa. 1970er Jahre/1976.
Regina Junge 1939 Großbothen
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Porzellan, glasiert, zwei Vasen sparsam mit grüner und grauer Unter-, bzw. Aufglasurfarbe staffiert, drei Vasen partiell mit applizierten Porzellanblüten und Porzellanröhrchen versehen. Eine Vase aus Biskuitporzellan unterseits geritzt ligiert monogrammiert "JR", die glattwandige Vase mit einzelner Applikation unterseits geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert, zwei Vasen unsigniert.
Vereinzelte kleine Brandrisse, im Gesamtbild jedoch unauffällig sowie wenige, winzige Spuren von Ascheflug.
H. 10,5 cm / H. 14,5 cm / H. 18,5 cm / H. 15 cm.
821 Weiblicher Torso auf einer Stele. Regina Junge. Wohl um 1977/1978.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und partiell in graubrauner Aufglasurfarbe gefasst. Die Stele sowie der Kopf des Torsos mit teils hauchdünn gewalzten Porzellanapplikationen versehen. Unterseits geritzt ligiert monogrammiert "JR" sowie mit schwarzem Faserstift nummeriert "25".
Vgl. in ähnlicher Ausführung: Staatlicher Kunsthandel der DDR, Studio-Galerie: Regina Junge. Porzellan. Ausstellung August bis Juni 1982, unpag.
Vereinzelte kleine Brandrisse und Lunker, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 31 cm.
822 Zwei Kerzenständer / kleiner Übertopf / Zylindervase. Regina Junge. Um 1981.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und partiell in blauer Unter- bzw. Aufglasurfarbe gefasst bzw. staffiert. Partiell mit plastischem Porzellandekor verziert. Unterseits jeweils geritzt monogrammiert "JR".
Vgl. in ähnlicher Ausführung: Staatlicher Kunsthandel der DDR, Studio-Galerie: Regina Junge. Porzellan. Ausstellung August bis Juni 1982, unpag.
Der Kerzenständer mit Brandriss am Stand sowie zwei Chips am o. Rand, der kleine Kerzenständer mit winzigen Brandrissen, im Gesamtbild unauffällig. Die Zylindervase mit vereinzelten Restaurierungen und Chips, bzw. Fehlstellen, im Gesamtbild unauffällig.
H. 9 cm / H. 16,5 cm / H. 19 cm / H. 7,5 cm.
823 Rumtopf. Regina Junge (zugeschr.). Wohl 1970er Jahre/1980er Jahre.
Regina Junge 1939 Großbothen
Porzellan, glasiert und in blauen Unterglasurfarben staffiert. Gebauchter Korpus und Deckel mit vier plastischen, applizierten Tulpen. Unsigniert.
Zwei Chips am u. Stand. Deckelrand bedingt verzogen.
H. 27,5 cm.
824 Baluster-Deckelvase. Horst Skorupa. 1980.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Porzellan, glasiert. Konkav ausschwingende Wandung mit zylindrischer, runder Öffnung und flachem Deckel. Unterseits geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert.
Die Wandung mit punktuellen Lunkern in der Glasur.
H. 28 cm.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Biskuitporzellan und Porzellan, partiell glasiert sowie teilweise in polychromen Farben gefasst. Die anthrazitfarbene Wandung des Übertopfes über rundem Querschnitt mit abgesetztem, weißen Rand. Die Zylindervase mit einem geritzten, männlichen Profil, die Tiefen in dunklem Grün gefasst. Der Kerzenständer in dunklem Grün und Lindgrün gefasst und mit einem umlaufenden Band aus weißen, applizierten Blüten. Übertopf und Kerzenständer unterseits signiert "Horst Skorupa", bzw. "Skorupa
...
> Mehr lesen
H. 11,5 cm / H. 25 cm / H. 23 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
826 Zylindervase / Vase mit Säulendekor / Zylindervase mit Blüten. Horst Skorupa. 1976.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Biskuitporzellan und Porzellan, partiell glasiert und teilweise in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Eine Zylindervase hälftig in zwei Blautönen gefärbt und mit appliziertem Ornamentfries am o. Rand, die andere Zylindervase mit umlaufendem, gemalten und stilisierten Blütendekor. Eine Vase über ovalem Querschnitt, die Schauseiten mit teils plastischem Säulendekor sowie einer männlichen Büste im Halbrelief. Die ovale Vase unterseits geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert, die Zylindervasen unsigniert.
Vereinzelte kleine Brandrisse im plastischen Dekor der ovalen Vase, sowie am Stand der blauen Vase. Zylindervase mit Blütendekor mit kleinem Chip am o. Rand.
H. 25,5 cm / H. 26 cm / H. 24,5 cm.
827 Zwei Vierkantvasen mit männlichen und weiblichen Büsten auf Säulen. Horst Skorupa. 1978.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Biskuitporzellan, partiell glasiert und in blauen, grünen und gelben Aufglasurfarben staffiert, geritzt. Die gegenüberliegenden Wandungen der einen Vase mit je zwei geritzten männlichen Porträtbüsten auf einer Stele, die andere Vase mit je einem weiblichen Pendant. Die Innenwandung glasiert. Unterseits jeweils geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert.
Vgl. in ähnlicher Ausführung: Staatliche Schlösser und Gärten Wörlitz, Oranienburg, Luisium: Horst Skorupa. Porzellan und Keramik. Ausstellung Mai bis Oktober 1980, Leipzig 1980, unpag.
H. 30 cm / H. 31 cm.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Porzellan, glasiert, die Deckeldose aus Biskuitporzellan. Kubische Formen, die Wandungen jeweils mit figürlichem und floralem Ritzdekor, partiell in grünen und braunen Inglasur- , bzw. Aufglasurfarben staffiert. Ein Cachepot unterseits geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert, der andere Cachepot unsigniert. Die Deckeldose unterseits geritzt monogrammiert "IK", mit der Prägenummer "3098" und der grün gestempelten Manufakturmarke. Der weiße Cachepot mit einem kreisrunden Loch im
...
> Mehr lesen
Cachepots H. 11 cm / Deckeldose H. 14 cm.
829 "Faun, Zweige und Trauben tragend". Horst Skorupa. 1977.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Ton, hellroter Scherben, Ritzdekor, partiell in grüner und brauner Engobe und Aufglasurfarbe staffiert. U.re. geritzt signiert "Horst Skorupa".
Abgebildet in: Staatliche Schlösser und Gärten Wörlitz, Oranienburg, Luisium: Horst Skorupa. Porzellan und Keramik. Ausstellung Mai bis Oktober 1980, Leipzig 1980, unpag.
Die Platte leicht gewellt. Brandriss auf der li. Seite. Vereinzelte, kleine Chips am Plattenrand, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Verso Spuren früherer Papiertiketten.
H. 32,5 cm, B. 24,5 cm.
830 Zwei Bildplatten mit Venus und Adonis. Horst Skorupa. 1978.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Biskuitporzellan, geritzt, partiell sparsam glasiert, die Ränder in hellem Grau gefasst. Auf der Platte die Darstellung einer Venus, bzw. eines Adonis im Akt geritzt, die Tiefen in dunklem Braun eingelassen. Jeweils u.re., bzw. u.li. geritzt signiert "Horst Skorupa" und datiert. An der o. Kante mit zwei Löchern zur Aufhängung.
Verso partiell atelierspurig.
H. 27,5 cm, B. 21,5 cm / H. 28 cm, B. 22 cm.
831 Bildplatte mit Blumenstrauß. Horst Skorupa. 1977.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, hellroter Scherben, in dunkelgrüner Engobe und polychromen Aufglasurfarben staffiert sowie geritzt. U.Mi. geritzt signiert "H. Skorupa" und datiert. An der o. gerundeten Ecke mit einem Loch zur Aufhängung.
Winzige geöffnete Lunker aus dem Werksprozess in der Glasur.
H. 27 cm, B. 28 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
832 Schale mit Chrysantheme. Horst Skorupa. 1977.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, rotbrauner Scherben, in gräulicher Engobe sowie mit grünen, braunen und weißen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "H.S." und datiert.
Vgl. in motivähnlicher Ausführung: Staatliche Schlösser und Gärten Wörlitz, Oranienburg, Luisium: Horst Skorupa. Porzellan und Keramik. Ausstellung Mai bis Oktober 1980, Leipzig 1980, unpag.
Weißer Aufglasurtropfen am äußeren Rand aus dem Herstellungsprozess.
H. 9 cm, D. 32,5 cm.
833 Vase mit weißen Magnolien. Horst Skorupa. 1977.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, brauner Scherben, partiell in schwarzen, grünen und weißen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandung umlaufend mit weißen Magnolienblüten und Blattwerk. Unterseits mit einem schwarzen Faserstift monogrammiert "H.S." und datiert.
Mehrere Chips am u. Standring, dunkelbraun überfasst.
H. 32 cm.
834 Bodenvase mit stilisierter Draperie. Horst Skorupa. 1980.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, heller Scherben, in polychromen Engoben gefasst. Der gebauchte Korpus im oberen Drittel zu einem schmaleren Hals verjüngt. Die Wandung, einem gerafften Textil oder Polster ähnelnd, plastisch geformt. Punktuell mit geometrischen Formel gestempelt. Mit zylinderförmigem, eingehängtem Einsatz. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "H.S." und datiert.
Vereinzelte Lunker in den Engoben, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 58 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
835 Vase mit antikiserenden, männlichen Köpfen. Horst Skorupa. 1978.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Keramik, rotbrauner Scherben, partiell glasiert sowie partiell mit weißer Engobe gefasst, Konturlinien in schwarzem Faserstift. Zylindrischer Korpus mit leicht konkav einschwingender Wandung, die beiden Schauseiten mit einer antikisierenden, männlichen Büste und einem männlichen Porträt bemalt. Die Innenwandung mit farbloser Glasur. Unterseits auf einem Papieretikett typografische künstler- und ortsbezeichnet "Schaddelmühle" sowie datiert.
H. 33 cm.
836 Bodenvase mit zwei Harlekinen. Horst Skorupa und Dirk Fischer. Um 1982.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Keramik, hellroter Scherben, partiell weiß und dunkelgrün glasiert sowie mit Engoben gefasst. Ovoider, gebauchter Korpus über rundem Querschnitt, die beiden Schauseiten mit je einem Harlekin. Mit zylinderförmigem, eingehängtem Einsatz. Verso u. in schwarzem Farbstift monogrammiert "D.F.", "H.S." und datiert.
Malerei: Horst Skorupa; Form: Dirk Fischer.
H. 60 cm / Einsatz H. 23 cm, D. 12 cm.
837 Hohe Bodenvase. Horst Skorupa und Dirk Fischer. 1979.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Keramik, heller Scherben, die Innenwandung dunkelbraun glasiert, die Außenwandung in dunkelbrauner und grüner Engobe gefasst. Hoher, zylindrischer Korpus mit geometrischem, in Rechtecken angeordneten und gestempelten Flächendekor. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "D.F. / H.S." und datiert.
Drei kleine Chips am o. Rand.
H. 46 cm, D. 33,5 cm.
838 Großer Übertopf mit Zweigen und rosa Blüten. Horst Skorupa. Wohl 1970er Jahre/1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Fayence, rotbrauner Scherben, weiß glasiert und in polychromen Inglasurfarben staffiert sowie mit einer weiteren Krakelee-Glasur überfasst. Unterseits geritzt monogrammiert "H".
Punktuelle Glasurfehlstellen aus dem Herstellungsprozess.
H. 35 cm, D. 33 cm.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in schwarzen und braunen Inglasurfarben staffiert. Übertopf mit zylindrischem Korpus über rundem Querschnitt. Die Schauseite der Wandung mit einem Spatzen bemalt, verso in schwarzer Inglasurfarbe monogrammiert "H.S.M.G.".
Malerei: Horst Skorupa; Form: wohl Dirk Fischer.
Die Monogrammierung des Übertopfes nahm Horst Skorupa vor, er hat die Form vermutlich Martin Gruner zugeschrieben. Der Korpus gleicht jedoch mehr den von Dirk Fischer
...
> Mehr lesen
H. 20 cm, D. 26 cm.
840 Großer Übertopf mit fünf Spatzen. Horst Skorupa und Dirk Fischer (zugeschr.). 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in blauen und braunen Inglasurfarben staffiert. Hoher Übertopf mit zylindrischem Korpus über rundem Querschnitt. Die Wandung mit Spatzen bemalt, der untere und obere Abschluss mit einem umlaufenden Punktfries akzentuiert. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "H.S.M.G.".
Malerei: Horst Skorupa; Form: wohl Dirk Fischer.
Die Monogrammierung des Übertopfes nahm Horst Skorupa vor, er hat die Form vermutlich Martin Gruner
...
> Mehr lesen
H. 33 cm, D. 30,5 cm.
841 Großer Übertopf mit sechs Spatzen. Horst Skorupa und Dirk Fischer (zugeschr.). 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in blauen und braunen Inglasurfarben staffiert. Hoher Übertopf mit zylindrischem Korpus über rundem Querschnitt. Die Wandung mit Spatzen bemalt, der untere und obere Abschluss mit einem umlaufenden Punktfries akzentuiert. Unterseits in schwarzem Faserstift monogrammiert "H.S.M.G.".
Malerei: Horst Skorupa; Form: wohl Dirk Fischer.
Die Monogrammierung des Übertopfes nahm Horst Skorupa vor, er hat die Form vermutlich Martin Gruner
...
> Mehr lesen
H. 25 cm, D. 30,5 cm.
842 Zwei Übertöpfe mit Käfer. Horst Skorupa (zugeschr.). 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Fayencen, heller Scherben, weiß glasiert und in schwarzer Inglasurfarbe staffiert. Übertöpfe mit zylindrischem Korpus über rundem Querschnitt. Die Schauseiten der Wandungen mit je einem Käfer bemalt, der Stand mit einem schwarzen Band abgesetzt. obere Rand mit einem umlaufenden, geschwungenen Muster akzentuiert. Unsigniert.
Stand des kleineren Übertopfes mit Chip. Kleiner Brandriss unterseits des größeren Übertopfes.
H. 12,5 cm, D. 15 cm / H. 15 cm, D. 20 cm.
843 Wandteller mit gelber Blume und Spatz. Horst Skorupa (zugeschr.). 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in polychromen Inglasurfarben staffiert. Unsigniert. Verso mit zwei Aufhängeösen.
Vereinzelte geöffnete Lunker aus dem Herstellungsprozess.
D. 42 cm.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Frank Brinkmann 1960 Stendal
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, hellroter Scherben, weiß gefasst und mit polychromen Inglasurfarben staffiert. Die Schauseite der Wandung mit einem Traubenmotiv mit Spatz, verso ein weiterer Spatz. Unsigniert.
H. 42 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
845 Deckeltopf mit Blüte. Wohl Horst Skorupa, wohl Dirk Fischer. Wohl 1980er Jahre.
Horst Georg Skorupa 1941 Breslau – 2004 Schaddel bei Leipzig
Dirk Fischer 1959 Leipzig
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in violetter, grüner und schwarzer Inglasurfarbe staffiert. Gebauchter Korpus, die Schauseiten der Wandung mit je einer violetten Blüte und Blättern, die Zwischenbereiche mit schwarzen Tupfen versehen. Der Deckel hoch konvex gewölbt und mit Kugelknauf. An den Seiten zwei Handhaben.
Malerei: wohl Horst Skorupa; Form Deckeltopf: wohl Dirk Fischer.
Punktuelle Fehlstellen in der Glasur aus dem Herstellungsprozess.
H. 39 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
851 Drei Henkelkrüge mit Blaurand. Siebenbürgen. Um 1800.
Farbloses, blasiges und leicht schlieriges Glas, partiell mit kleinen Einschlüssen. Balusterförmige Korpi mit konischen Hälsen, die Wandungen längsoptisch und mit Querrippen am Bauch und am Hals. An der Mündung mit kobaltblauer Fadenauflage. Mit kugeligem Abriss.
Partielle, matte Bereiche an den Krughälsen.
H. 17,5 cm, H. 15 cm, H. 13 cm.
852 Paar Lithyalinglas-Vasen. Wohl Johann Lötz Witwe, Klostermühle. Um 1900.
Farbloses Glas mit Lithyalinglas-Einlage in Weiß, Blau und Grün mit ziegelroten Akzenten. Die Oberfläche einer Vase gold-blau irisierend, die Oberfläche der anderen Vase mit gold-blauem Lüster. Unsigniert.
Der Hals einer Vase leicht schräg ausgerichtet. Vasenränder mit vereinzelten, winzigen Chips.
H. je 25 cm.
Farbloses Glas, grün-violett irisierend überfangen sowie farbloses Glas grün-gold irisierend überfangen. Die Vase mit gedrücktem, bauchigen Korpus, der lange Vasenhals hoch aufschwingend. Die Tasse mit Ohrenhenkel und schauseitiger, goldfarbener Ortsbezeichnung "Wernnigerode" [sic!]. Beide Objekte mit Netzdekor aus aufgelegten Glasfäden. Unsigniert.
Goldfarbe der Tasse partiell leicht berieben.
H. 30 cm / H. 10 cm.
854 Drei Clowns. Murano, Italien. 1970er Jahre.
Transluzentes und opakes, teils blasiges Glas mit polychromen Faden- und Schichteinschmelzungen sowie Glaskröseln und zahlreichen polychromen Glasapplikationen. Vollplastische Ausführung. Ein Clown mit typografisch bezeichnetem Herstelleretikett "Murano / Made in Italy".
Die Haare des Clowns mit der roten Schleife mit zwei kleinen Chips und einem Lunker.
H. 18 cm / H. 20,5 cm / H. 22 cm.
855 Zylindervase / Vase in Flaschenform / Balustervase. Volkhard Precht, Lauscha. 1975/1976/1976.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas, orange unterfangen. Zwei Vasen mit netzartig aufgelegten Glasfäden in der Mitte der Korpi, eine Vase mit angesetztem, gewellten Glaskragen. Jeweils unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Zwei Vasen mit blasigem Abriss, eine Vase mit geschliffenem Stand.
Vereinzelte matte Stellen, im Gesamtbild jedoch kaum wahrnehmbar.
H. 22 cm / H. 23 cm / H. 37 cm.
856 Aschenbecher / Fußschale / Zylinderschale. Volkhard Precht, Lauscha. 1976/1977.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas, orange unterfangen. Wandung des Aschenbechers über ovalem Querschnitt, die Wandung der Fußschale konkav aufschwingend und mit aufgelegtem, gezacktem Glasfaden. Die Zylinderschale mit silberfarbenen Einschlüssen. Aschenbecher und Zylindervase unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Aschenbecher und Fußschale mit geschliffenem Stand, die Zylinderschale unterseits mit blasigem Abriss.
Vereinzelt matte Bereiche, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 7 cm, D. 13,5 cm / H. 13 cm, D. 22 cm / H. 7 cm, D. 16,5 cm.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas, orange unterfangen. Alle drei Vasen in Flaschenform über rundem bzw. rechteckigem Querschnitt und mit plastischer Blütenapplikation, scheibenförmigen Ausprägungen der Schauseiten bzw. aufgelegtem, gezacktem Glasfaden. Zwei Vasen unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Jeweils mit blasigem Abriss.
Winzige Kratzspuren am Stand.
H. 17 cm / H. 19 cm / H. 19 cm.
858 Zwei Solifloren in Flaschenform / Zwei Schalen. Volkhard Precht, Lauscha. 1976/1977.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Blaues und grünes, leicht blasiges Glas, bzw. farbloses Glas blau und türkis unterfangen. Die Flaschen sowie die Schale mit grünem Rand unterseits jeweils geritzt monogrammiert "VP" und datiert, die blaue Schale unsigniert. Jeweils mit geschliffenem Stand.
Vereinzelte, kleine Kratzspuren im Bereich der Böden und der Stände.
H. 37 cm / H. 37,5 cm / D. 19 cm / D. 13,5 cm.
859 Zwei Vierkantvasen / Zwei Ringflaschen / Warzenbecher. Volkhard Precht, Lauscha. 1976/1985.
Volkhard Precht 1930 Lauscha – 2006 ebenda
Farbloses Glas mit blauem Überfang, farbloses blasiges Glas, helltürkises, blasiges Glas sowie hellgrünes, leicht blasiges Glas. Die blauen Vasen unterseits geritzt monogrammiert "VP und datiert. Der Warzenbecher und die grüne Ringflasche unterseits geritzt monogrammiert "VP" und datiert. Die farblose Ringflasche unsigniert.
Unterseits teilweise mit winzigen Kratzspuren. Die farblose Ringflasche an einer Schmalseite mit kleiner Haarrissspinne.
H. max. 26 cm.
866 Aufsatz einer Sonnenmonstranz (fragmentarisch). Wohl süddeutsch. Wohl 18. Jh.
Silber. (geprüft), gesägt, gegossen sowie partiell punziert und graviert, stellenweise mit Resten einer früheren Vergoldung. Hochovaler Flammenkranz einer Monstranz, unterhalb der Lunula eine Christusdarstellung mit Kreuz in einer Kartusche, um das offene Oval eine Rahmung aus Putti und Weinreben, die oberste Spitze von einer Madonna mit Jesuskind vor einem weiteren Strahlenkranz bekrönt. Ungemarkt.
Lit.: Franz X. Noppenberger: Die eucharistische Monstranz des Barockzeitalters: eine
...
> Mehr lesen
H. 44 cm, Gew. 705 g.
867 Oktogonaler Vodka-Becher. Meister W. D., wohl Moskau. Wohl 1740er Jahre-1753.
Silber. (geprüft), getrieben und ziseliert. Die Innenwandung mit Resten einer Vergoldung. Gebauchter, godronnierter Korpus auf rundem Stand, der oktogonale Mündungsrand konkav ausschwingend und mit umlaufendem Spangen- und Blattdekor verziert. Unterseits mit der Meistermarke "WD" in kyrillischen Majuskeln im Quadrat (nicht aufgelöst) sowie zwei weiteren verschlagenen Marken, wohl die Stadt- und Aldermansmarke.
Verzeichnis Russische Gold- und Silbermarken Nr. 714.
Wandung mit vereinzelten Druckstellen, innenseitig mit mehreren Kratzspuren.
H. 4,3 cm, Gew. 39,95 g.
868 Vodka-Tasse. Moskau. Wohl spätes 19. Jh.
Silber (geprüft), getrieben und graviert. Die Innenwandung vergoldet. Vierpassige Kuppa über einem vierpassigen Standring, mit seitlich angesetztem Ohrenhenkel. Die Außenflächen jeweils mit gravierten Blüten- und Insektenmotiven. Unterseits mit Pseudomarken (datierte Stadtmarke, der Marke des Aldermans Fedor Petrow Aldermans im Herz, verschlagen sowie der Meistermarke "VA" in kyrillischen Majuskeln im Rechteck).
Vier sehr kleine Druckstellen in der Wandung, im Gesamtbild kaum wahrnehmbar. Kleiner Lunker am u. Henkel.
B. (mit Henkel) 7,5 cm, Gew. 47,10 g.
869 Vodka-Tasse. Moskau. Wohl spätes 19. Jh.
Silber. (geprüft), getrieben und ziseliert. Teile der Außenwandung sowie die gesamte Innenwandung vergoldet. Vierpassige, godronnierte Kuppa über einem ovoiden Standring, mit seitlich angesetztem Spangenhenkel. Unterseits mit Pseudomarken (Stadtmarke, datierte Marke des Beschaumeisters Andrej Andrejew "AA" im Rechteck, verschlagen, Marke des Aldermans Fedor Petrow "AFP" im Herz, verschlagen sowie der Meistermarke "ED" in kyrillischen Majuskeln). Spangenhenkel ebenfalls gemarkt.
Vergoldung leicht berieben, vereinzelte Druckstellen.
H. 3,1 cm, Gew. 33,1 g.
870 Vodka-Tasse. Moskau. Wohl spätes 19. Jh.
Silber. (geprüft), getrieben, ziseliert und graviert. Vierpassige Kuppa über einem ovalen, konischen Standring, mit seitlich angesetztem, gegenläufigen Spangenhenkel. Die Außenflächen mit drei gravierten ovalen Medaillons und Festons. Unterseits mit Pseudomarken (zweifache, datierte Stadtmarke, verschlagen, der Marke des Aldermans Fedor Petrow "AFP" im Herz, der Marke des Beschaumeisters Stepan Belkin "SB" im Rechteck sowie der Meistermarke "SO" in kyrillischen Majuskeln im Rechteck). Der Spangenhenkel ebenfalls gemarkt.
Die Wandung mit vereinzelten Druckstellen.
B. (mit Henkel) 7,5 cm, Gew. 24,35 g.
871 Kleiner Becher "Pente Na Starovje". Wohl Moskau. 1885.
875er Silber (84 Zolotniki), getrieben und graviert, der Boden mit Resten einer Vergoldung. Zylindrische Wandung über drei Kugelfüßen. Die Wandung graviert "Pente Na Starovje" in kyrillischen Majuskeln sowie dem ligierten Monogramm "BF" in einer ebenfalls gravierten Architektur. Unterseits mit der Feingehaltspunze, der datierten Beschaumeistermarke "WP" (nicht aufgelöst) in kyrillischen Majuskeln im Rechteck, der Stadtmarke (verschlagen) und einer weiteren verschlagenen und verputzten, nur schwer erkennbaren Marke.
Vereinzelte, winzige Kratzspuren.
H. 4,9 cm, Gew. 34,45 g.
872 Kernstück eines Mokkaservices "Dresdner Hofmuster". Hermann Behrnd, Dresden. Ende 19. Jh.
Hermann Behrnd um 1870 Dresden
925er Silber, gegossen und getrieben, partiell ziseliert und gelötet, Bein. Dreiteilig, bestehend aus Mokkakanne, Milchkännchen und Zuckerschale. Die Kanne auf vier rocailleförmigen Füßchen mit godronierter Wandung und Haubendeckel mit dem reliefiertem Dekor "Dresdner Hofmuster". Der volutenförmige Ohrenhenkel mit Dämmringen aus Bein, Knauf des Deckels in Rocailleform. Milchkännchen und Zuckerschale auf einem runden Standring mit godronierter Wandung und ausladender Lippe. Unterseits
...
> Mehr lesen
Mokkakanne H. 19 cm, Milchkännchen H. 7,5 cm, Zuckerschale 5 cm, Gew. 506 g.
873 Tranchierbesteck. Harrison Brothers & Howson, Sheffield. 1892.
925er Silber, gepresst, Stahl, montiert, Hirschhorn. Dreiteilig, bestehend aus Fleischgabel mit Schutzvorrichtung, Tranchiermesser und Wetzstahl. Die Enden der Horngriffe in einer silbernen Schneckenform gefasst, jeweils mit der gepunzten Stadtmarke, Lion Passant, Jahresmarke und der Firmenmarke "HH". Besteckaufsätze aus Stahl, die Messerklinge mit der Pressmarke "VR" und der dazwischengesetzten Krone sowie "HARRISON BROS & HOWSON / CUTLERS TO HER MAJESTY".
Die Besteckaufsätze aus Stahl mit leichten Korrosionsspuren. Die Silbermontierung mit kleineren, punktuellen Kerben und Bestoßungen.
Gabel L. 29 cm, Messer L. 40,5 cm, Schleifstab L. 33,5 cm.
874 Acht Austerngabeln des Freiherrn Carl von Dippe. Jürst, Berlin. 1880er Jahre/1890er Jahre.
15lötiges Silber. Gebogte, dreizinkige Kellen mit flachen Stielen, jene mit Augsburger Faden auf der Ober- und Unterseite. Die Oberseiten der Laffen mit dem gravierten, ligierten Monogramm "CD" unter der Freiherrenkrone (Carl von Dippe, 1852–1900), unterseits mit der geprägten Herstellermarke und Feingehaltsmarke.
Die Austerngabeln gehörten zum ehemaligen Inventar des Klosters Althaldensleben ins Sachsen-Anhalt, welches seit 1893 von dem Freiherrn Carl von Dippe bewohnt wurde.
Mit minimalen Gebrauchsspuren.
L. 14,7 cm, Gew. 161 g.
875 Sechs Mokkalöffel. Joseph Rodgers & Sons,Sheffield. 1910.
925er Silber. Gemuldete, ovoide Laffen mit schmalen, von einem feinen Kordelfries gerahmten Stielen. Die leicht ansteigenden Stielenden mit halbrundem Abschluss. Verso auf der Laffe jeweils mit der gepunzten Stadtmarke, Lion Passant, Jahresmarke, Meistermarke "JR" und der firmeneigenen Trade Mark.
Mit minimalen Gebrauchsspuren.
L. 11,1 cm, Gew. 80 g.
876 Sechs Kaffeelöffel. Keitsch, Deutschland. Wohl 20. Jh.
800er Silber. Die Laffen mit ovoider, gemuldeter Form und spitzem Abschluss, die Stiele mit flächigem, dreikantigen Abschluss. Verso auf der Laffe jeweils mit der gepunzten Kennzeichnung für geschützte Gebrauchsmuster "D.R.G.M.", Halbmond und Krone, der Feingehaltsmarke "800", einem "F" im Kreis und der Herstellermarke.
Mit minimalen Gebrauchsspuren.
L. 14,4 cm, Gew. 119 g.
881 Herrenring in Form eines Löwenkopfes mit Brillant-Solitär. Wohl 2. H. 20. Jh.
585er Gelbgold. Flache Ringschiene, die ornamentale, geometrische Ringschulter zentral zu einem figürlichen Löwenkopf im Halbrelief aufsteigend. Im Maul des Löwen ein Ajour-gefasster Brillantsolitär (ca. 0,5 ct / Weiss / P2). Die Augen als kleine Rubine ausgeführt. Die innere Ringschiene mit dem Feingehaltstempel und dem Juwelierstempel "B" im liegenden Oval.
Der Brillant mit zwei eingeschlossenen Spaltrissen (ca. 2,5 und 1,5 mm).
Mit winzigen Tragespuren, die Lotverbindung auf der inneren Ringschiene mit winzigen Lunkern.
D. 20 mm (Ringgröße 63), Gew. 14,3 g.
882 Damenring und zwei Ohrclips. Provinz Varese, Italien. 1944 -1968.
750er Rosé- und Gelbgold. Blütenförmiger Ringkopf in Knotenform mit verbindendem Blattelement. Die Oberfläche poliert, geriffelt und gehämmert. Mittlere, leicht gerundete Schiene. Die Ohrclips in annähernd adäquater Form, mit einer Clipbrisur. Im Ringkopf mit der Feingehaltsmarke "750" sowie dem Kontrollstempel (Ziffer undeutlich). Die Ohrclips mit der Feingehaltsmarke.
Zwei Ohrclips von Juwelier Bernhard Blum, Kurfürstendamm 219, Berlin, aus Ringen umgearbeitet.
Ring D. 53 mm (Ringgröße 17), D. Ohrclips 2,0 cm. Gew. zus. 27 g.
883 Krawattennadel mit Perle. 20. Jh.
585 Rotgold, Messing, versilbert. Die Perle auf einem längsgerillten, leicht geweiteten Unterbau über runden Querschnitt aufgesetzt. Mit einem Sicherheitsaufsatz mit Aufsteck-Gewinde-Mechanismus. Die Nadel mit Feingehaltsstempel am o. Ende.
Versilberung des Sicherheitsaufsatzes berieben.
L. 6,6 cm, Gew. 1,7 g.
884 Belle Époque-Schiffchenring mit Saphir und Diamanten. Um 1890/1900.
14k Rotgold (geprüft). Schmale Ringschiene mit aufsteigender, spitz zulaufender Schulter. Der Ringkopf in Schiffchenform, mit zentralem, nachtblauen Saphir (ca. 0,2 ct) mit Ovalschliff in einer Ajour-Krappenfassung, umgeben von 26 Altschliffdiamanten (Ges. ca. 0,5 ct), in Ajour-Körnchenfassung. Ungemarkt.
Saphir im Fassungssitz leicht verdreht.
D. 17,5 mm (Ringgröße 55,5 cm), Gew. 3,35 g.
885 Damenring mit Muschelkamee. 20. Jh.
333er Gelbgold, Muschel, geschnitten. Längsovale Kamee mit einem Damenprofil nach rechts, in einer durchbrochen gearbeiteten Zarge. Zwei Flachdrähte von der Ringschiene zur oberen Zargenfassung übergehend. Auf der inneren Ringschiene mit dem Feingehaltsstempel sowie der Herstellerpunze "xx" (nicht aufgelöst).
Ringschiene mit minimalen Tragespuren.
Ring D. 18,5 mm (Ringgröße 56), Gew. 3,5 g.
886 Damenring mit synthetischem Schmuckstein. Mitte 20. Jh.
585er Gelbgold. Schmale Ringschiene, die Ringschulter über je zwei Laffen zum durchbrochen gearbeiteten, quadratischen Ringkopf mit zentralem, körnchengefasstem Schmuckstein aufsteigend. Der Randbereich des Ringkopfes in doppelreihigen Millegriffes gearbeitet. Die innere Ringschiene mit dem Feingehaltsstempel und der Meistermarke "RS" im Quadrat.
Innere Ringschiene berieben. Minimale Tragespuren.
D. 18 mm (Ringgröße 57,5), Gew. 5,15 g.
887 Damenring mit Brillant. 20. Jh.
750er Weißgold, 750er Gelbgold. Schmale Ringschiene mit aufsteigender, spitz zulaufender Schulter. Zentral ein Brillant in einer Ajour-Krappenfassung (0,5 ct. / Feines Weiß – Weiß / VS. Geriebene Rundiste, kleine Kalette-Tafel). Auf der inneren Ringschiene mit dem Feingehaltsstempel und der Herstellermarke "R" mit einem kleinen Quadrat u.re. (nicht aufgelöst).
Ringschiene mit minimalen Tragespuren.
D. 16,5 mm (Ringgröße 51 cm), Gew. 2,85 g.
Elfenbein, partiell geschnitzt, Gelbmetall, Faden. Ein Collier mit runden, besonders gleichmäßigen Perlen und Gewindeschließe. Ein Collier mit großem Anhänger mit Elefant, durchbrochen gearbeitet und im Flachrelief, sowie fünf Perlen in Elefantenform geschnitzt und kleinen, runden Perlen sowie einer Metallschließe aus Gelbmetall. Ein Collier mit ovalen Perlen im Verlauf und Gewindeschließe. Der einzelne Anhänger in Form einer Rosenblüte mit Anhängeöse aus Gelbmetall.
Oberfläche partiell gegilbt, mit vereinzelten minimalen Tragespuren.
Colliers L. 154 cm / L. 51 cm / L. 42 cm / Anhänger H. 11 mm.
Koralle, Gelbmetall, Faden. Einreihiges Collier aus kleinen Korallen-Ästchen mit Federring-Schließe. Ungeknotet.
Verschluss mit leichten Nutzungsspuren.
L. 75,5 cm.
890 Bernsteincollier. Wohl VEB Ostsee-Schmuck. 1970er/1980er Jahre.
Rohbernstein, Faden. Orange-bräunlicher, opaker und transluzenter Bernstein im Verlauf, durchgehend ohne Schließe. Ungeknotet.
L. 75 cm.
891 Bernsteinring und Bernsteincollier. Wohl VEB Ostsee-Schmuck. 1970er/1980er Jahre.
835er und 800er Silber, partiell punziert, Naturbernstein, geschliffen und poliert. Ringkopf mit Bernstein auf einem ovalen Drahtunterbau, flankiert von zwei kleinen Kugeln und von zwei geschwungenen Runddrähten überfasst. Collier mit Venezianerkette und Federschließe, der Bernstein des Anhängers in einer konkav geformten, in Kreisformen punzierter Schale, von einem unregelmäßig geschwungenen Runddraht gefasst. Auf der inneren Ringschiene und verso des Anhängers mit dem
...
> Mehr lesen
Ring D. 17 mm (Ringgröße 53), Collier L. 41 cm, Anhänger H. 5,9 cm, Gew. ges. 20,25 g.
885er Silber und 835er Silber, Bernstein, geschliffen und poliert. Armband mit sechs querovalen Gliedern mit je einem kastengefassten Bernstein im Cabochonschliff, verbunden von rechteckigen Gliedern. Mit Clipschließe und Sicherheitskettchen. Der Anhänger kuppelförmig aus mit Runddraht verbundenen Kordelkreisen aufgebaut, zentral ein hochovaler Bernsteincabochon in Kastenfassung. Jeweils mit den Feingehaltsstempeln unterseits der Kastenfassung bzw. in der Schließe sowie der Herstellermarke.
Mit minimalen Tragespuren.
Armband L. 20 cm, Anhänger H. 3,7 cm, Gew. ges. 30,75 g.
901 Yoshiiku Ochiai, Fünf Kabuki-Schauspieler (Triptychon). 1870.
Yoshiiku Ochiai 1833 Edo – 1904 ?
Farbholzschnitte auf Japan. Jedes Blatt mit Kartuschen zur Bezeichnung der Schauspieler, der Künstler-Signatur und den Zensor-Siegeln versehen. Jeweils an den Ecken im Passepartout nebeneinander montiert und hinter Glas in einer schmalen, schwarzen Leiste gerahmt.
Mit der Darstellung der Schauspieler Nakamura Shigan, Iwai Shijaku, Bando Mitsugoro, Onoé Kikugoro.
Alle drei Einzelblätter eng beschnitten. An den Ecken minimal knickspurig und mit leichten Quetschfalten. Technikbedingt wellig.
Bl. je ca. 36 x 24,1 cm.
902 Deckeldose / Aschenbecher. China. Mitte 20. Jh.
Rotlack, Messing, blaues Email. Deckeldose und Aschenbecher mit korrespondierendem Dekor mit figürlichen Darstellungen in Landschaft, gerahmt von stilisiertem, floralen Ornament. Ungemarkt.
Mit marginalen Gebrauchsspuren.
H. 10 cm, D. 8 cm / D. 10,5 cm.
903 Bildtafel. Japan. Wohl späte Meiji-Zeit. Um 1910.
Nadelholz, mattschwarz lackiert, Bein und Perlmutt. Figürliche Intarsien im Halbrelief mit der Darstellung eines hängenden Vogelhäuschens in Form einer Pagode, darauf vier Sperlinge und ein Wisteria-Zweig. U.li. auf einem hochrechteckigen Perlmuttblättchen geritzt signiert (nicht aufgelöst).
Rand der Bildtafel mit vereinzelten Bestoßungen, teilweise mit partiellem Lackverlust. Auge des li. Sperlings fehlend.
H. 45,5 cm, B. 30 cm.
904 Orakelbrett. Wohl Yoruba, Nigeria. 20. Jh.
Holz, geschnitzt und dunkelbraun geschlämmt. Rechteckiges Orakelbrett, in der o. Mitte ein geschnitztes Gesicht, flankiert von einem abgesetzten, umlaufenden Bandornament. Im Zentrum der Rückseite mit kreisförmiger Ausfräsung.
Provenienz: Bremische Privatsammlung.
Geschnitztes Gesicht mit kleiner Fehlstelle im Bereich der u. Lippe. Zwei Trocknungsrisse am li. Rand. Eine helle, strichförmige, nach u. verlaufende Verfärbung im Bereich der Mi. U.li. Ecke bestoßen und mit kleinem, eingeschlagenen Nagel.
H. 22 cm, Br. 34 cm, T. 2,5 cm.
905 Modelltür eines Schreines. Wohl Dogon, Mali. 20. Jh.
Holz, geschnitzt, rotbraun geschlämmt, Eisen. Im Hochrelief, teils nahezu vollplastisch, geschnitzte Tür aus zwei Brettern, verbunden mit Eisennägeln. Mit einem Riegelschloss und kleiner Eisenhandhabe.
Die Darstellungen weiblicher und männlicher Ahnfiguren, Schlangen, Krokodile und Schildkröten greifen die Motivik der monumentalen Türen vor Getreidespeichern auf, welche u.a. vor Missernten und Fäulnis schützen soll.
Provenienz: Bremische Privatsammlung.
Zwei Figuren mit Fehlstellen in der Mi. und u. Mi.
H. 58,5 cm, B. 41 cm, T. 5,5 cm.
916 Plattenspieldose mit Unterschrank. Kalliope Musikwerke AG, Leipzig. 1898– 1919.
Nussbaum, furniert und lackiert. Die Flächen partiell mit profilierten Rahmenleisten und gedrechseltem bzw. geschnitztem Ornamentdekor. Dreiteiliger Aufbau aus Spieltruhe, Unterschrank und aufgestecktem Zwischenboden. Das rechteckige Gehäuse der Truhe mit Scharnierdeckel, auf der Innenseite der goldfarben geprägte Schriftzug "Kalliope". Der Unterschrank auf vier gedrückten Kugelfüßen und mit einer doppelten Flügeltür. Darauf je ein Kassettenfeld sowie ein Schlüsselschild aus Messing
...
> Mehr lesen
H. 103,5 cm, B. 75 cm, T. 59,5 cm, Plattendurchmesser jeweils 45 cm.
917 Plattenspieldose "Kalliope Nr. 62 G". Kalliope Musikwerke AG, Leipzig. 1898– 1919.
Nussbaum, furniert. Rechteckiger Korpus mit Scharnierdeckel und gedrechselten Applikationen. Auf der Deckelinnenseite der goldfarben geprägte Schriftzug "Kalliope".
Mechanischer Lochplattenspieler. Spielwerk mit Stimmkamm und innenliegendem Kurbelaufzug ohne Gehäusedurchführung (Aufzugschlüssel liegt bei). Antriebswelle mit zwei Mitnahmestiften.
Ca. 17 Kalliope-Blechlochplatten, u.a. mit den Melodien "Vie d'artiste", "Stille Nacht, heilige Nacht" und "Ballsirenen" aus "Die lustige
...
> Mehr lesen
H. 23 cm, B. 47,5 cm, T. 44,5 cm, Plattendurchmesser jeweils 33,1 cm.
Nussbaum, furniert. Rechteckiger Korpus mit farbig-floral intarsiertem Scharnierdeckel. Auf der Deckelinnenseite eine Druckeinlage mit musizierenden Putti und dem Schriftzug "Symphonion". Darunter ein Etikett mit der Angabe zu den passenden Platten.
Mechanischer Lochplattenspieler. Spielwerk mit Stimmkamm, acht Glocken und nach außen durch das Gehäuse geführtem Kurbelaufzug. Profilierte goldfarbene Innenabdeckung mit dem Schriftzug "Symphonion".
Ca. 15 Blechlochplatten mit Motiv,
...
> Mehr lesen
H. 26 cm, B. 44,5 cm, T. 40,5 cm, Plattendurchmesser jeweils 33,6 cm.
919 Plattenspieldose "Kalliope No. 50" (?). Kalliope Musikwerke AG, Leipzig (?). Wohl um 1900.
Rechteckiges furniertes und lackpoliertes Nussbaumholzgehäuse mit intarsiertem Scharnierdeckel. Auf der Deckelinnenseite ein eingelegter farbiger Druck mit Blumenmotiv und der senkrechten Beschriftung "Alice Pr[…]" u.li.
Mechanischer Lochplattenspieler. Spielwerk mit Stimmkamm und innenliegendem Kurbelaufzug ohne Gehäusedurchführung (Aufzugschlüssel liegt bei). Antriebswelle mit zwei Mitnahmestiften.
Ca. 12 Blechlochplatten in einem Album, u.a. mit den Melodien "Es ist ein Ros
...
> Mehr lesen
H. 17 cm, B. 29 cm, T. 27 cm, Plattendurchmesser jeweils 23,3 cm.
920 Plattenspieldose "Polyphon No. 43b". Polyphon Musikwerke AG, Leipzig-Wahren. 1898– 1930.
Nussbaum, furniert und lackiert. Rechteckiger Korpus mit Scharnierdeckel. Auf der Deckelinnenseite eine Druckeinlage mit musizierenden und tanzenden Putti.
Mechanischer Lochplattenspieler. Spielwerk mit Stimmkamm und nach außen durch das Gehäuse geführtem Kurbelaufzug. Profilierte goldfarbene Innenabdeckung mit dem Schriftzug "Polyphon", dazu eine runde Markenplakette.
Ca. 33 Blechlochplatten mit Motiv, u.a. mit den Melodien "Lustige Hannoveraner", "La paloma" und
...
> Mehr lesen
H. 26,6 cm, B. 54,4 cm, T. 46,9 cm, Plattendurchmesser jeweils 39,5 cm.
Verschiedene Hölzer auf Nadelholz furniert, partiell ebonisiert, schellackpoliert. Längsrechteckiger Korpus auf mehrfach getrepptem Sockel, mit floralen Intarsien auf Vorder- und Oberseite. Leicht bombierter Deckel, innenseitig mit Melodienblatt. Schloss mit Schlüssel. Innen mit scharniertem, verglastem Deckel zum Schutz des Spielwerkes. Spielwerk mit zehn Melodien, übergroßer Messing-Zylinder, zwei Stahl-Tonkämme mit insgesamt 100 Tonzungen mit Federstahl-Dämpfern und
...
> Mehr lesen
Gehäuse L. 74 cm, B. 30 cm, H. 20,5 cm; L. Zylinder 44 cm, D. 5,2 cm.
922 Bildnis eines Gelehrten (?). Wohl Mitte 16. Jh.-Frühes 17. Jh.
Hinter- und Vorderglasmalerei, Blei. Feine Glasmalerei eines Gelehrten (?) mit Skelett und Sanduhr. Besondere Plastizität durch den mehrschichtigen Farbauftrag auf der Vorder- und Rückseite der Scheiben. Unsigniert.
Bleifassung und Kette erneuert. Sehr kleiner Bruch im Glas im Bereich unterhalb des Kreuzes, jedoch nicht die Stabilität der Fassung beeinträchtigend.
H. 29,5 cm, B. 22,5 cm.
923 Ovale Biedermeierplatte mit Putto und Kind. Wohl 1. H. 19. Jh.
Messing, getrieben. Der Spiegel mit der Darstellung eines Putto, auf einem Pergament eine griechische Amphore präsentierend, und eines Kindes, umgeben von Attributen der klassischen Baukunst und Bildhauerei, wie Hammer, Zirkel und Gradmesser. Der Spiegel mit umlaufenden Blütenfestons und Wellenrand. Verso mit einer Öse zur Aufhängung. Ungemarkt.
Verso zwei winzige Löchlein mit Zinn gefüllt, recto leicht durchdringend, im Gesamtbild jedoch kaum wahrnehmbar.
H. 27 cm, B. 33,5 cm.
924 Ambrose Duval / E. Machkova / Zwei unbekannte Künstler, Vier Porträtminiaturen. 19. Jh.
Ambrose Duval um 1760 ? – nach 1856 ?
Gouachen auf Bein bzw. Elfenbein. Ein Bildnis u.re. geritzt signiert "Duval", ein weiteres Bildnis u.re. signiert "E. Machkova". Zwei Damen und zwei Herrenbildnisse auf runden, bzw. ovalen Bein- bzw. Elfenbeinplatten. Jeweils hinter Glas in einem Holz- oder Messingrahmen mit Ösen zur Aufhängung. Zwei Rahmen verso mit Klappständer.
Mit leichten Gebrauchsspuren.
H. 7,5 cm / H. 8,5 cm / H. 7,5 cm / H. 7 cm.
925 Kleine Stutzuhr. 2. H. 19. Jh.
Messing, Glas, Emaille. Hochrechteckiger Korpus auf einem verkröpften Sockel mit vier Volutenfüßchen. Der obere Aufsatz von einer mit Früchten gefüllten Vase, flankiert von zwei Laub- und Fruchtwerkspangen, bekrönt. Das Zifferblatt hinter Uhrglas mit weißen Emaille-Kartuschen in der Art von Boulle-Uhren, darauf nachtblaue, römische Ziffern. Zwei Aufzugswellen sowie eine Welle zur Regelung der Laufgeschwindigkeit. Mit Fleurs de Lys-Zeiger und Birnenzeiger. Halbstundenschlag auf Glocke,
...
> Mehr lesen
H. 31 cm, B. 22 cm, T. 13 cm.
926 Paar große Blaker. Wohl Schlesien. Wohl Spätes 19. Jh.
Messing, reliefgeprägt, partiell poliert und montiert. Zweiflammig. Die Schilde gerahmt von geschwungenen Rocailleformen und Voluten, im Zentrum konkav gewölbte, glatte Flächen. Unterhalb des zentralen Spiegels je zwei montierte, s-förmig geschwungene Spangen mit rosettenförmiger Tropfschale und zylindrischen Tüllen.
Die Schilde mit vereinzelten, kleinen Durchbrüchen, im Gesamtbild jedoch kaum wahrnehmbar.
H. 50,5 cm, B. 35 cm.
927 Große Kasserolle. Wohl 1741.
Kupfer, geschmiedet, getrieben und genietet. Zylindrische Wandung über rundem Querschnitt. Auf dem angenieteten Stiel graviert datiert "1741" und nummeriert "4".
Mit vereinzelten Oxidationsspuren. Unterseits mit kleinen Kratzern. Wandung und Fahne mit leichten Dellen. Boden uneben.
D. 28,2 cm, L. 56 cm.
928 Mörser mit originalem Pistill. Wohl deutsch. Wohl 15. /16. oder 18. Jh.
Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit leicht ausgestelltem Stand, leicht konvex geschwungener Wandung, deren unteres und oberes Ende durch je drei umlaufende, feine Profilringe gegliedert. Ausgestellter, einfach gestufter Mündungsrand, mit einem weiteren umlaufenden, feinen Band abschließend. Auf der Wandung mittig ansetzend ein eckiger, leicht nach innen einschwingender Vierkanthenkel. Einseitiger Pistill mit Handhabe.
Mit einem "Befreiungsschreiben" über die Ausnahme von
...
> Mehr lesen
H. 16,6 cm, D. 14 cm, Pistill L. 25,5 cm, Gewicht 2960 g.
931 Satz von fünf neoklassizistischen Rahmen mit Schwanenmotiv. Um 1900.
Holz, Blattmetallauflage, masseverziert. Innen eine schmale Zierleiste mit Perlstabdekor bzw. mit einem Band stilisierter Blattspitzen ornamentiert, danach ein Flachstab, darauf folgend eine ansteigende Hohlkehle in einen schmal getreppten Abschluss mündend. Hintere Außenkante an den Seitenflächen leicht angefast. Die Eckornamente mit jeweils zwei in Blatt- und Blütenrocaillen eingebundenen Schwänen gestaltet. Verso teils mit stabilisierenden Eckverbindungen versehen.
Insgesamt leicht berieben. Partiell mit Spannungsrissen und Fehlstücken. Ein Rahmen verso an einer Ecke angesägt (seitlich ca. 2 cm).
Ra. 57,3 x 45,3 cm / Ra. 54,5 x 45,8 cm / Ra. 75,5 x 64,5 cm / Ra. 75,5 x 64,5 cm / Ra. 94,2 x 70,5 cm.
933 Zwei kleine Berliner Leisten. Wohl 19. Jh.
Holz, weiße Grundierung. Blattsilberauflege, mit transparentem Lack-Überzug. Schmale ansteigende Hohlkehle.
Berieben, mit Oxidationsfleckchen im Blattsilber.
Jeweils Ra. 14,5 x 18,2 cm, Falz 13,2 x 16,8 cm, Profil 1,2 x 1,5 cm.
934 Rahmen mit Palmetten-Fries. Frühes 20. Jh.
Holz, partiell stuckiert, schwarz lackiert, die Höhen mit Blattmetallauflage. Die Zierleiste schmal getreppt und kanneliert ansteigend in einem grafisch stilisiertem mit Eierstab ornamentierten Vierkantstab mündend, in zwei schmalen Hohlkehlen und Vierkantstab abfallend zu einer breiten Rahmenplatte mit Ranken- und Palmettendekor sowie einem Vierkantstab, seitlich gerade abschließend. Verso durch Eckverbindungen stabilisiert.
Partiell bestoßen, mit Fehlstelle.
Ra. 64,5 x 54,5 cm, Falz 51 x 41 cm, Profil 8 x 4,5 cm.
935 Profilierter Rahmen. Frühes 20. Jh.
Holz, Silber- und Blattmetallauflage über rotem Poliment. Die Zier- und Abschlussleisten poliert. Sichtleiste im Halbrundstab, darauf folgend ein breiter, geschwungener, nach außen ansteigender Karnies mit Halbrundstab an der Außenkante leicht gekehlt.
Partiell berieben und mit kleinen Fehlstellen. Eine Ecke mit deutlicherer Fehlstelle (ca. 8 x 1 cm) an der Außenkante, mit Goldfarbe übermalt.
Ra. 75 x 61 cm, Falz 63,8 x 49,9 cm, Profil 6,5 x 3,5 cm.
936 Zwei Schmuckrahmen. Spätes 19. Jh.
Holz, Kreidegrund mit gelbem Poliment, mit Blattmetallauflage, masseverziert. Schmuckrahmen auf eckverblattetetem Konstruktionsrahmen.
Berieben, partiell mit kleinen Fehlstellen. Die Profilaußenkanten des ersten Rahmens zum Teil überfasst. Der Rahmen im Louis-XV-Stil vorderseitig mit einem transparenten Lack überfasst.
Ra. 41,5 x 37 cm, Falz 28 x 22,3 cm, Profil 7,5 x 4,5 cm / Ra. 52 x 41 cm, Falz 35,3 x 24,2 cm, Profil 9,5 x 4 cm.
937 Großer Schmuckrahmen. Spätes 19. Jh.
Holz, weiße Grundierung, aufgesetzte reliefierte Masseapplikation in stilisierter floraler Ornamentik, Schlagmetallauflage mit Schellack überfasst. Die Gehrungen mit Ecken hinterlegt.
Schmales, schräg ansteigendes Profil als Sichtleiste, darauf folgend ein Zierband mit Lotosblütenornamentik. Anschließend in eine etwas breitere Rundleiste als Abschluss mündend, nach hintenhin nach innen leicht abgeschrägt.
Zu dem Gemälde Peter Paul Rubens (Kopie nach) "Die Amazonenschlacht" Kat.Nr. 2.
Die Ecken mit Spannungsrissen. Oxidationsfleckchen, partiell leicht berieben, mit wenigen Fehlstellen in der Masseapplikation. Teils deutlichere längliche Ausbrüche an den Einsatzkanten zwischen Masseverzierung und Holzumfassung. Recto mit weißen Farbflecken.
Ra. 144 x 187 cm, Falz 123,5 x 166,7 cm, Profil 12 x 5,5 cm.
946 Barockstuhl. Frühes 18. Jh.
Eiche, lackpoliert. Trapezförmige Sitzfläche über geschwungenen Vorderbeinen, mittels Stegverbindung in die hinteren geraden Vierkantbeine übergehend. Lehne als Rahmenkonstruktion mit Mittelbrett und geschnitztem Dekor im Schulterbereich. Palmettenförmige Kannellierung am Ansatz der Vorderbeine. Rosshaarpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug und Zierborte.
Wurmlöchrig, die beiden Vorderbeine mit deutlichen Fraßspuren. Geleimte Brüche an den Beinen und der Stegverbindung.
H. 98,5 cm, B. 45 cm, T. 40 cm, Sitzhöhe H. 47 cm.
947 Barockstuhl. Wohl mitteldeutsch. 18. Jh.
Buche, lackpoliert. Trapezförmige Sitzfläche über geschwungenen Vorderbeinen, mittels Stegverbindung in die hinteren geraden Vierkantbeine übergehend. Lehne als Rahmenkonstruktion mit Mittelbrett und geschnitztem Muscheldekor o.Mi. Schaumstoffpolsterung mit Gurtung, Stoffbezug.
Vereinzelte Wurmlöcher. Beine gekürzt.
H. 103 cm, B. 45 cm, T. 40 cm, Sitzhöhe H. 47 cm.
948 Neo-Empire-Spiegel. Deutsch. 3. Viertel 19. Jh.
Holz, Mahagoni (?) und Maserbirke (?) furniert, lackiert, Messing. Hochrechteckiger, dreiteiliger Aufbau. Kopfteil mit vertieftem Rechteckfeld und einem wiederum vertieften Bogenfeld, mehrfach gestuftes Kranzgesims mit abschließender, ebonisierter Giebelbekrönung. Das Unterteil mit vertieftem Rechteckfeld. Dort sowie im o. Bogenfeld mit applizierten Messingbeschlägen in Form von Grotesken unten sowie Sphingen und Flakon oben. Spiegelglas mit Facettenschliff. Verso mit einem Besitzeretikett.
Leicht geöffnete Fugen. Rechteckige Felder unter- und oberhalb des Spiegels verwölbt, das u. mit Trocknungsrissen sowie partiellen Fehlstellen u.li. Zwei Fehlstellen an den beiden o. re. Simsen. Furnier an den u. Ecken bestoßen. U.li. Ecke des u. Rechteckfeldes mit Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls mit partiellem Furnierverlust. Spiegelglas mit Sprung o.li.
H. 158 cm, B. 65 cm, T. 4 cm.
949 Spätklassizistischer Pfeilerspiegel. Michael Vogt & Sohn, Mannheim. Um 1820.
Holz, vergoldet. Hochrechteckiger Aufbau mit breiterer oberer und schmalerer unterer Abschlussleiste, beide mit reliefiertem Palmetten-, Rosetten- und Blattdekor. Leicht hervorkragendes, gerades Gesims, mit alternierendem Floral-Reliefdekor, darunter ein Eierstabfries. Verso mit dem Etikett "Michael Vogt & Sohn, Vergolder und Spiegel-Fabrikanten in Mannheim […]". Spiegelglas mit Facettschliff.
Erneuerte Vergoldung, mit kleineren Rissen und Fehlstellen, partiell berieben. Rückwand ebenfalls erneuert. Verso mit Tapetenresten. Spiegel erneuert.
H. 130 cm, B. max. 74,5 cm, T. max. 10,3 cm.
950 Kommode. China. 2. Hälfte 20. Jh.
Holz, lackiert, die Fronten der Schübe und der Türen polychrom staffiert. Messingmontierungen. Hochrechteckiger Korpus mit 15 kleinen Schüben über einem zweitürigen Fach und drei Blendkartuschen. Vier volutenähnliche Vierkantbeine nach innen einschwingend, die vorderen Beine jeweils mit den hinteren über eine Kufe verbunden. Geschweift gesägte Frontzarge. Seitlich auskragende Deckplatte mit seitlich aufschwingenden Kanten. Innen teilweise mit texiler Auskleidung. Der re. Türflügel innenseitig mit gestemptelter Signatur (?).
Deckplatte am re. Rand minimal bestoßen, dadurch eine winzige Fehlstelle im Lack. Türen etwas schwergängig.
H. 76,3 cm, B. 47,5 cm, T. 31,5 cm.
951 Unikaler "Mosaik-Tisch". Helmut Gebhardt, Dresden. Wohl 1970er Jahre.
Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda
Farbglas in Weiß und Grautönen, Kitt, Buche und Esche, mattiert und partiell schwarzbraun lackiert sowie Messingband. Dreibeinige Konstruktion mit trapezförmiger Deckplatte. Diese mit grafischem Bogenmuster aus unregelmäßigen Mosaikplättchen belegt. Konische Rundstabbeine mit Zwinge. Unterseits mit dem originalen Verkaufsetikett.
Helmut Gebhardt ist bisher ausschließlich als Grafiker bekannt. Die Übersetzung seiner grafischen Bildsprache in einen kunsthandwerklichen Bezug ist außergewöhnlich.
Oberfläche mit minimalen Nutzungsspuren, ein Mosaikplättchen bestoßen, vier mit feinem Riss, im Gesamtbild unauffällig. Messingband mit Oxidationsspuren und Bereibungen. Beine mit kleinen Trockenrissen, diese farblich leicht abweichend retuschiert.
H. ca. 56,5 cm, Deckplatte 90 x 77 cm (58,5 x 20 cm).
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
952 "Menzel-Stuhl 50642". Erich Menzel für VEB Deutsche Werkstätten Hellerau. 1950/1951.
Erich Menzel 1910 Dresden
Buchenschichtholz, 29 Lagen, gebeizt. Seitenrahmenkonstruktion. Rechteckige Sitzfläche, vorderseitig in eine gerundete Zarge übergehend und rechteckiges Lehnenbrett. Vierkantbeine.
Einer der wichtigsten Nachkriegsentwürfe aus der ehemaligen DDR des bekannten Formgebers Erich Menzel. Dieser erste spanlos verformte Furnierstuhl "entstand aus geharzten Furnierschnittstücken [in 29 Lagen], die mit Hilfe eines dampfbeheizten Preßgesenkes bei einem hydraulischen Druck von 60 kg / cm2 und
...
> Mehr lesen
H. 78,5 x B 43,5 x T 52,5 cm.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Eiche, geräuchert, Beschläge gescheuert. Trapezförmige Sitzfläche über geraden Vierkantbeinen. Zargenbretter, holzgenagelt, das vordere geschweift. Durchbrochen gearbeitete Lehne mit halbrundem Abschluss.
Vgl. Nerdinger, Windfried: Vom Jugendstil zum Werkbund – Werke und Dokumente. München, 1982. S. 205, Nr. 137e.
Das originale Rohrgeflecht der Sitzfläche durch eine Polsterung mit Lederbezug ergänzt. Lederbezug mit Rissen und oberflächlichen Materialverlusten.
H. 90 cm, B. 42 cm, T. 43 cm, Sitzhöhe 45 cm.
954 Drei Gardarobenhaken. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. Um 1908.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Messing, gegossen. Auf ein Nadelholzbrett mit Aufhängeösen montiert.
Vgl. Deutsches Warenbuch. Hg. Dürerbund – Werkbund-Genossenschaft. Dresden-Hellerau und München 1915, S. 215, M 617.
Mit leichten Gebrauchsspuren. Holzleiste o.re. bestoßen.
H. 15 cm.
955 Stapel-Tablett. Richard Riemerschmid für Vereinigte Werkstätten München. Um 1931.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Sperrholz (Buche ?), gepresst, dunkelbraun gebeizt. Rechteckform mit s-förmig aufschwingenden Stirnseiten und leicht aufgestellten Längsseiten. Auf der Unterseite bezeichnet "Ri.".
Große Ausführung, wohl eine der bei Nerdinger erwähnten Entwurfsvarianten, vgl. Nerdinger, Windfried: Vom Jugendstil zum Werkbund – Werke und Dokumente. München, 1982. S. 302, Nr. 353 a.
Ausst.-Kat. Richard Riemerschmid, Münchner Stadtmuseum, München 1982, S. 302, Nr. 353.
Eine Ecke mit Fehlstelle. Kleine Positionierleisten auf der Unterseite ergänzt. Nachträglich dunkelbraun gebeizt, Beize mit Bereibungen.
68,5 x 44,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
956 Paar Freischwinger "S 34". Mart Stam für Thonet. Um 1990.
Mart Stam 1899 Purmerend – 1986 Goldach (Schweiz)
Stahlrohrkonstruktion, verchromt. Sitzfläche, Rückenlehne und Armauflagen aus schwarzem Kernleder. Unterhalb der Sitzflächte mit Spannbügeln. Auf der Unterseite mit beidseitiger Lederprägung "THONET".
Entwurfsjahr: 1926; Ausführung: um 1990.
Verchromung in sehr gutem Erhaltungszustand. Lederbespannung mit leichten Gebrauchsspuren.
H. 85 cm, Sitzhöhe 45 cm.
961 Teppich mit Jagdszenen. Wohl Ghom, Zentraliran. Spätes 20. Jh.
Wolle auf Wolle, Kurzflor, ca. 700.000 Knoten / m². Zentralfeld mit Reitern, mit Pfeil und Bogen, Lanze bzw. Schwert verschiedene Tiere jagend sowie florale Elemente auf hellgrünem Grund. Umlaufende, vierreihige Bordüre, die Hauptbordüre mit Medaillons, stilisierten Blüten und Rosetten auf rotem Grund.
Sehr guter Erhaltungszustand.
192 x 124 cm.
Seide auf Seide, Kurzflor, mit eingewebten Metallfäden, ca. 800.000 Knoten / m². Zentralfeld mit vielfältigen Tier- und Baumdarstellungen auf hellem Grund. Umlaufende, dreiteilige Bordüre, die Hauptbordüre ebenfalls mit Tier- und Baumdarstellungen. Mit Signaturkartusche an der u. Stirnseite.
Sehr guter Erhaltungszustand. Der o. Kelimrand mit Reißzwecklöchlein und -abdrücken, teils mit unscheinbaren grünlichen Verfärbungen.
159 x 108 cm.
963 Felder-Teppich "Ghab-ghabi". Wohl Ghom, Zentraliran. Spätes 20. Jh.
Seide auf Seide, Kurzflor, ca. 1.000.000 Knoten / m². Zentralfeld mit vierzig rechteckigen Feldern mit Blumen- , Baum- und Tiermotiven auf beigefarbenem bzw. grünlich-ockerfarbenem Grund, umlaufend gerahmt einer mehrteiligen Bordüre, die Hauptbordüre mit Blütenranken und Vögeln auf rotbraunem Grund. Die Trennstege und Bordüreneinfassung mit stilisierten Blüten- und Blattranken. Verso ein geklammertes Verkäufer-Etikett, bezeichnet "Flor Kette Schuss Reine Naturseide".
...
> Mehr lesen
210 x 141 cm.
964 Gebetsteppich. Wohl Hereke, Anatolien, Türkei. Spätes 20. Jh.
Seide auf Seide, ca. 1.000.000 Knoten / m². Zentralfeld mit dem Motiv der Mihrab (Gebetsnische) sowie stilisierten arabischen Schriftzeichen in einer Kartusche auf roséfarbenem bzw. beigefarbenem Grund. Umlaufende, dreiteilige Bordüren, die Hauptbordüre mit Schriftkartuschen. Die Längskanten mit angesetztem Saumband. U.re. Mit einem ca. 8 mm großem Bleisiegel mit schwach lesbarer Pressmarke.
Sehr guter Erhaltungszustand. Der o. Kelimrand mit unscheinbaren Nagellöchlein.
148 x 104 cm.
965 Kleiner Felder-Teppich "Ghab-ghabi". Wohl Ghom, Zentraliran. Spätes 20. Jh.
Seide auf Seide, Kurzflor, ca. 800.000 Knoten / m². Zentralfeld mit 16 rechteckigen Felder mit Baum- und Tiermotiven auf hellbeigem, zart grünlichem Grund, gerahmt von einer umlaufenden Bordüre mit Sternmotiven, in der Ecke o.re. mit Schrift- / Signaturkartusche. Die Trennstege und Bordüreneinfassung mit stilisierten Blüten- und Blattranken ornamentiert. Die Stirnseiten mit schmalen Kelimenden.
Sehr guter Erhaltungszustand. Am o. Kelimrand unscheinbare Nagellöchlein.
46 x 60 cm.
966 Gebetsteppich. Tekke Hatschlu, Turkmenistan. Wohl um 1930.
Wolle auf Wolle, Kurzflor. Zentralfeld mit Baum- und Leuchtermotiven und Tekke-Göls, die untere Kante mit Botehs. Die Stirnseiten mit Kelimenden.
Der Hatschlu ist ein besonders fein geknüpfter Gebetsteppich der Turkmenenstämme. Häufig wird das Textil als Vorhang für Stammeszelte verwendet. "Hatschlu" bedeutet "mit Kreuz". Die Struktur dieses Teppichs ist fest, glatt und schmiegsam.
Leichte Gebrauchsspuren. Vereinzelt mit kleinen Reparaturen (?).
182 x 129 cm.
Seide auf Seide, Kurzflor, ca. 1.700.000 Knoten / m². Zentralfeld mit vielfiguriger Darstellung eines Zeltdorfes vor einem Gebirgszug mit Gewässer, Vegetation, verschiedenen Tieren sowie mit Kamelkarawane, Feuerstelle und weiteren Einzelszenen. Umlaufende, breite, dreiteilige Bordüre, die Hauptbordüre mit Jägern zu Pferde sowie floraler Ornamentik.
Sehr guter Erhaltungszustand. Verso drei kleine unscheinbare blasse Flecken o.li. sowie u.li. mit Faserstift nummeriert.
154 x 90 cm.