home
       

ONLINE-KATALOG

AUKTION 59
   Auktion 59
  Highlights

Sortierung   ARTIKEL
Sortierung   KÜNSTLER

 alle Artikel
 nur Nachverkauf
 nur Zuschläge

Gemälde 18.-19. Jh.

001 - 022


Gemälde 20.-21. Jh.

030 - 040

041 - 060

061 - 080

081 - 100

101 - 120

121 - 140

141 - 160

161 - 168


Slg. Altmeister - Italienisch

180 - 200

201 - 211


Slg. Altmeister - Fläm./Niederl.

221 - 241

242 - 254


Slg. Altmeister - Französisch

261 - 280


Slg. Altmeister - Deutsch

291 - 300

301 - 323


Slg. Altmeister - 19. Jh.

331 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 389


Grafik 19. Jh.

400 - 420

421 - 440

441 - 464


Slg. Dr. Hartleb - Frühes 20.Jh.

500 - 520

521 - 540

541 - 560

561 - 578


Slg. Dr. Hartleb - Leipz. Schule

584 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700

701 - 715


Grafik 20.-21. Jh.

731 - 740

741 - 760

761 - 780

781 - 800

801 - 820

821 - 840

841 - 860

861 - 880

881 - 900

901 - 920

921 - 940

941 - 960

961 - 980

981 - 1000

1001 - 1020

1021 - 1040

1041 - 1060

1061 - 1080

1081 - 1100

1101 - 1120

1121 - 1140

1141 - 1160

1161 - 1180

1181 - 1192


Fotografie

1200 - 1207


Skulpturen

1210 - 1225


Figürliches Porzellan

1230 - 1241


Porzellan / Keramik

1250 - 1260

1261 - 1280

1281 - 1296


Glas

1301 - 1311


Schmuck

1320 - 1330


Silber

1335 - 1341


Zinn / Unedle Metalle

1350 - 1360

1361 - 1380


Asiatika

1385 - 1400

1401 - 1420

1421 - 1444


Uhren

1450 - 1459


Miscellaneen

1465 - 1475


Rahmen

1480 - 1491


Lampen

1495 - 1500


Mobiliar / Einrichtung

1510 - 1520

1521 - 1527


Teppiche

1528 - 1534





Suche mehr Suchoptionen
 <<<      >>>
KatNr. 101 Lena Mahrholz-Paczki, Brustbild einer jungen Dame. Wohl 1920er Jahre.
KatNr. 101 Lena Mahrholz-Paczki, Brustbild einer jungen Dame. Wohl 1920er Jahre.
KatNr. 101 Lena Mahrholz-Paczki, Brustbild einer jungen Dame. Wohl 1920er Jahre.

101   Lena Mahrholz-Paczki, Brustbild einer jungen Dame. Wohl 1920er Jahre.

Lena Mahrholz-Paczki 1889 Wurzen (Sachsen) – 1944 ebenda

Öl auf Leinwand. In Rot signiert "Lena Paczki-Mahrholz" u.li. In profilierter, silberfarben gefasster Holzleiste gerahmt.

Provenienz: Leipziger Privatsammlung der Bauhauszeit.

Leichte Klimakante. Farbabrieb im Falzbereich.

66,5 x 54,5 cm, Ra. 80 x 68 cm. 220 €
Zuschlag 180 €
KatNr. 102 Max Metzker, Sommerliche Landschaft im Hunsrück. Mitte 20. Jh.
KatNr. 102 Max Metzker, Sommerliche Landschaft im Hunsrück. Mitte 20. Jh.
KatNr. 102 Max Metzker, Sommerliche Landschaft im Hunsrück. Mitte 20. Jh.

102   Max Metzker, Sommerliche Landschaft im Hunsrück. Mitte 20. Jh.

Max Metzker Lübeck – letzte Erw. Düsseldorf

Öl auf Leinwand. Signiert "M. Metzker" u.li. Verso auf dem unteren Keilrahmenschenkel li. in blauem Farbstift nummeriert "2087". In einer goldsilberfarbenen und braun lasierten, profilierten Holzleiste gerahmt.

Dunkelgrüne Farbpartien frühschwundrissig. Kleine Malschicht-Fehlstelle im Himmel o.Mi. Kleine punktförmige Flecken auf der Oberfläche, insbes. u.re. Partielles Malschicht-Krakelee.

70,2 x 90,5 cm, Ra. 83 x 103 cm. 250 €
Zuschlag 220 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

103   Richard Müller "Der dreiste Freier". 1921.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "RM" und datiert o.Mi. Verso auf der u. Keilrahmenleiste in blauem Farbstift bezeichnet "Rich. Müller" sowie nummeriert "563". Auf der re. Leiste Mi. in Blei nochmals bezeichnet "Prof. Müller".
Nicht mehr im WVZ Meißner; WVZ Wodarz M 1921.02.

Provenienz: Privatsammlung New York; Privatsammlung München; 1990 Schloss Ahlden.

Der Marabu als Bildmotiv findet sich im Oeuvre Richard Müllers erstmals 1896. Nach Beendigung seines Militärdienstes kehrte Müller nicht mehr an die Dresdner Kunstakademie zurück, sondern vervollkommnete sein künstlerisches Können mittels Tierstudien, welche vornehmlich im Dresdner Zoo sowie in der Dresdner Umgebung entstanden. Dem Gemälde "Zwei Marabus" (heute Museum der bildenden Künste Leipzig, Inv.Nr. 1539; WVZ Wodarz M1896.01) folgten im selben Jahr zwei grafische Varianten - die Lithografie "Marabus" (WVZ Günther 4) sowie die Radierung "Marabu-Paar" (WVZ Günther 9). In diesen drei Arbeiten widmete sich der Künstler der Darstellung des zur Gattung der Störche gehörenden großen Vogels zunächst unter ausschließlich zoologischen Aspekten.
Ab 1910 finden sich im Müller'schen Werk Marabus als vermenschlichte Wesen noch ohne erotischen Bezug. 1913 entwickelte er erstmals das Bildmotiv des "Dreisten Freiers", zunächst als Zeichnung (WVZ Wodarz Z 1913.03) und noch im gleichen Jahr als Aquarell.
1916 variierte Müller das Thema des "Dreisten Freiers" erstmalig in einer Ausführung als Ölgemälde. In diesem Jahr listet der Ausstellungskatalog der Dresdner Kunstgenossenschaft unter Kat.Nr. 99 ein 1916 entstandenes Rundgemälde mit dem Titel "Der Verehrer" (WVZ Wodarz M 1616.06).
Im Zeitraum von 1915 bis 1917 entstanden die bedeutendsten und populärsten Arbeiten der Werkgruppe mit subtil-erotischer Weib-Tier-Thematik - "Ibis", "Rivalen", "Akt mit Schmetterlingen" und eben jenes Rundgemälde "Der Verehrer". Eine Vervielfältigung der Werke durch Kunstdrucke und Kunstpostkarten förderte die Bekanntheit zusätzlich. Sie bewegte Müller 1921 zu einer weiteren, nach Format und Sujet als Hauptwerk des Künstlers einzuordnenden Variation - dem hier angebotenen Gemälde "Der dreiste Freier". Der Künstler versetzt das Thema in eine Strandszenerie, das Tuch als einziges Accessoire ist nicht eindeutig als Kleidungsstück (ein Umhang?) identifizierbar. Die Annäherung des Marabus an das Mädchen erscheint hier direkter und freizügiger. Hat der Vogel das Tuch dem Mädchen entrissen oder war es bereits entkleidet? Der Freier bringt seiner Angebeteten keine Blumen, die unmittelbare Interaktion zwischen Akt und Tier rückt in den Mittelpunkt.
1923 griff Müller das Motiv der ursprünglichen Zeichnung von 1913 nochmals in einer motivgleichen Radierung auf.

Ein faszinierendes geschichtliches Detail offenbart die Leinwand-Rückseite: der spiegelverkehrt erkennbare Kopisten-Stempel "Kopie nach No. 1364 der Königl. Gemälde-Galerie zu Dresden 1910".
Mindestens 10 Galerie-Kopien Müllers nach Werken alter Meister sind bekannt. Auf dem Keilrahmen notierte Müller eigenhändig "563" - die Nummer des Gesuches zu einer Kopie nach Diego Velasquez, die Müller ebenfalls 1921 anfertigte. Trug die Leinwand eine frühere Kopie Velasquez' "Bildnis des Grafen Olivarez"? Weder finden sich in den Archivunterlagen für das Jahr 1909 oder 1910 Gesuche Müllers, noch stimmen die später unter der Galerienummer "1364" geführten Gemälde mit dem vorliegenden Format überein.

Abbildungsnachweis:
Postkarte Prof. Richard Müller "Der Verehrer". Kunstverlag Malke & Co., Leipzig, Nr. 19.
Kunstausstellung Dresden 1917. Veranstaltet von der Dresdner Kunstgenossenschaft. 1917. S. 16 sowie Abb. S. 79.

Ursprüngliches Bildformat am li. Rand wiederhergestellt (spätere Verkleinerung um 1 cm), Keilrahmen dort erweitert. Bildträger im Bereich des Aktes unscheinbar gewellt, leichte Klimakante am re. Bildrand. Malschicht mit alterungsbedingtem Krakelee sowie sehr vereinzelt oberflächlich berieben. Vereinzelte kleine, fachgerechte Retuschen in der Bildfläche und im Randbereich. Eine etwas größere Retusche u.li. im Tuch. Verso minimale Malschichtreste eines verworfenen Gemäldes, mit durchgedrungenem Kopie-Stempel der Gemäldegalerie Dresden sowie Nummerierungen in schwarzer Kreide auf der Leinwand (wohl von Künstlerhand).

90,1 x 71,9 cm. 45.000-55.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 40.000 €
KatNr. 109 Hanns Oehme

109   Hanns Oehme "Sächsische Schweiz-Steinbrüche im Elbtal" (Blick vom Zeichener Steinbruch bei Wehlen auf die Elbe und Häuser von Obervogelgesang). Wohl um 1940.

Hanns Oehme 1899 Dresden – 1944 vermisst, wohl gefallen

Öl auf Leinwand. Unsigniert.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung der Tochter des Künstlers Ingrid Müller, geb. Oehme, vom 13. November 2001.

Leinwand etwas locker sitzend.

61 x 90 cm. 1.200 €
Zuschlag 1.300 €
KatNr. 110 Ernst Otto
KatNr. 110 Ernst Otto
KatNr. 110 Ernst Otto

110   Ernst Otto "Tubenstillleben". Wohl um 1910.

Ernst Otto 1866 Lychen – 1927 Berlin

Öl auf Malpappe, entlang der Ränder umlaufend mit Nägeln auf einem schmalen Holzrahmen montiert. Signiert "E. Otto" u.li. Verso auf einer angehefteten Rückseitenpappe von fremder Hand in Blei bezeichnet, betitelt, bemaßt und mit ehem. Besitzervermerk versehen. In profilierter, goldfarbener Holzleiste gerahmt.

Bildträger leicht gewölbt. Malschicht technikbedingt frühschwundrissig. Leichte Staubablagerungen auf der Oberfläche. Geringfügiger Abrieb der Malschicht im Falzbereich. Bildträger an den Ecken etwas gestaucht. Kleine Bildträger-Fehlstelle am re. Rand o. mit gestauchter Malschicht im Falzbereich.

19,4 x 25 cm, Ra. 25 x 30,7 cm. 350 €
Zuschlag 600 €
KatNr. 112 Max Pietschmann, Stehender weiblicher Rückenakt. 1910.

112   Max Pietschmann, Stehender weiblicher Rückenakt. 1910.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Öl auf Malpappe. Ligiert monogrammiert "MP" und datiert u.re.

Ränder aufgefasert und umlaufend kleinere Malschicht-Fehlstellen. Geringfügige Schmutzablagerungen. Verso horizontale, oberflächliche Schnittspuren.

48,6 x 26,3 cm. 650 €
Zuschlag 650 €
KatNr. 113 Max Pietschmann, Stillleben mit Weintrauben und Glaskaraffe. Wohl 1930er Jahre.

113   Max Pietschmann, Stillleben mit Weintrauben und Glaskaraffe. Wohl 1930er Jahre.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Öl auf Malpappe. Signiert u.re. "Max Pietschmann".

Ränder mit minimalen Stauchungen. Ecken mit Nagellöchlein.

21,5 x 31,8 cm. 250 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 114 Max Pietschmann, Weiße Königslilie. Wohl um 1900.

114   Max Pietschmann, Weiße Königslilie. Wohl um 1900.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Öl auf Malpappe. In Blei signiert u.re. "Max Pietschmann".

Oberfläche angeschmutzt und etwas kratzspurig. Umlaufende Randläsionen.

32,5 x 19,2 cm. 180 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 115 Max Pietschmann, Belle-Île, Frankreich (?). 1891.
KatNr. 115 Max Pietschmann, Belle-Île, Frankreich (?). 1891.

115   Max Pietschmann, Belle-Île, Frankreich (?). 1891.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Öl auf Leinwand, auf Malpappe maroufliert. Signiert u.li. "M. Pietschmann" und darüber in Blei ausführlich datiert "30.9.91.".

Bildträger gewölbt. Leinwand am o. Rand etwas ungerade geschnitten. Malschicht etwas angeschmutzt. Partiell leichte Deformationen der Leinwand durch Ablösung von der Pappe. Reißzwecklöchlein an den o. Ecken.

Leinwand 15,8 x 35,3 cm, Malpappe 16,5 x 36 cm. 180 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 116 Heinrich Plühr
KatNr. 116 Heinrich Plühr
KatNr. 116 Heinrich Plühr

116   Heinrich Plühr "Interieur" ("Vater des Künstler beim Feuermachen"). Vor 1900.

Heinrich Plühr 1859 Bekum (bei Hannover) – 1953 Weimar

Öl auf Leinwand. U.re. signiert "H.Plühr" und ortsbezeichnet "Höven". In einer dunkelbraunen Holzleiste gerahmt.

Abgebildet in: Professor Heinrich Plühr, der bedeutende Porträtmaler der -Weimarer Malerschule, Richard Fichte, Berlin 1979. Abb. 24.
Sowie in der Berliner Morgenpost, 21.10.79.

Kleine Fehlstellen in der Malschicht. Punktuelle Retuschen am Fenster und an der Mauerkante. Bildträger verso mit Wasserflecken. Rahmen mit kleinen Fehlstellen.

83 x 48,5 cm, Ra. 89 x 54 cm. 750 €
Zuschlag 600 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

120   E. Reuter, Sommerlicher Birkenhain. Vor 1907.

E. Reuter 19./20. Jh.

Öl auf Malpappe. U.re. signiert "E. Reuter". Verso auf der Malpappe o.li. in Blei bezeichnet "Dr. Thiele" sowie beziffert und nummeriert "2680" o.Mi. Verso auf der Einrahmungpappe mit dem Etikett "F.A. Schubert Chemnitz. Bau-Glaserei" und in Tinte u.re. bezeichnet "Weihnachtsgeschenk v. […] 1907. Bitte einst wieder zurückzunehmen!". In goldfarben gefasster Holzleiste gerahmt.

Mehrere feinteilige Malschicht-Verluste, größere am Rand li.Mi. sowie eine Kratzspur re.Mi. Firnis leicht gegilbt. Rahmen berieben und mit Druckstellen.

25 x 32 cm, Ra. 27,5 x 34,5 cm. 220 €
Zuschlag 180 €
NACH OBEN  <<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

HOME |  E-MAIL © SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN OHG  |   IMPRESSUM  DATENSCHUTZ