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AUKTION 62 07. Dezember 2019
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KatNr. 41 Fritz Beckert, Dresden – Die Kavaliershäuser im Großen Garten im Winter. Wohl 1944.
KatNr. 41 Fritz Beckert, Dresden – Die Kavaliershäuser im Großen Garten im Winter. Wohl 1944.

041   Fritz Beckert, Dresden – Die Kavaliershäuser im Großen Garten im Winter. Wohl 1944.

Fritz Beckert 1877 Leipzig – 1962 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "Fritz Beckert" und undeutlich datiert u.li. In einem goldfarbenen Schmuckrahmen mit reduzierten, klassizistischen Elementen gerahmt. Verso auf dem Keilrahmen mit dem Etikett "Eigentum: Sächs. Finanzministerium als Vorstand der W. u. B. v. Baensch-Stiftung", einem Stempel "Emil Geller Nachf. Malbedarf, Dresden, Prager Str. 19" sowie Nummerierungen. Der Rahmen ebenfalls verso mit einem Stempel des Finanzministeriums.

Vgl.: Erhard Frommhold: Unvergängliches Dresden – Aus dem Lebenswerk des Städtemalers Fritz Beckert, Dresden 1955, S. 23, S. 34 und Tafel 4. Dort mit Abbildung einer motivgleichen, weiß gehöhten Zeichnung mit der Bezeichnung "Allee im Großen Garten".

Die winterliche Impression eines Spätnachmittags im Großen Garten hielt der Sächsische Maler Fritz Beckert im Jahr 1944 fest. Als Motiv wählte er drei der insgesamt acht Kavaliershäuser, welche in ihrer Anordnung das zentrale Palais – zur Rechten außerhalb des Bildausschnitts verortet – flankieren. Nur ein Jahr später beschädigte der Feuersturm des 13. Februars die Pavillons erheblich, lediglich die Außenmauern aus Elbsandstein hielten der vernichtenden Hitze stand. Fünf Pavillons wurden rekonstruiert, so auch das Kavaliershaus C – präsent im Bildmittelgrund des Gemäldes – und das in gleicher Linie folgende Kavaliershaus B. Das Gebäude in weiterer Ferne, Kavalierhaus A, befindet sich heute in ruinösem Zustand und ist notdürftig mit einem Welldach bedeckt. In dessen Anbau wohnte von 1917 bis 1923 Oskar Kokoschka während seines Aufenthaltes in Dresden.
Nicht immer waren die Bauten als Wohn- und Arbeitsstätten konzipiert, erst im 19. Jh. wurden Halbgeschosse eingezogen und Heizvorrichtungen installiert. 1694 errichtete Johann Friedrich Karcher die Kavaliershäuschen nach dem Gesamtplan zur Überformung des Großen Gartens zugunsten der repräsentativen Steigerung des Parks. Ihre architekturhistorische Relevanz bildet auch die Tatsache, dass die Pavillons die ersten mansartgedeckten Dächer Dresdens trugen. Die kleinen Zentralbauten dienten, in ihrem Äußeren französischen Wächterhäuschen ähnelnd, in den Sommermonaten als eingeschossige, einräumige Festarchitekturen. Obwohl sie im Winter leer standen, nahm ihre Fassade steigenden Einfluss auf die gesamtheitliche, barocke Wirkung des Ensembles im Großen Garten.
Die malerische Momentaufnahme Beckerts rückt den Fokus auf die Nebenbauten, offenbart somit die reizvolle, architektonische Akzentuierung der Blickachse entlang der Hauptallee und schafft ein Zeugnis der Dresdner Architekturgeschichte noch vor der Zerstörung im Februar 1945.

Winzige Retusche o.re. im Ast. Leichter Rahmenabdruck im Falzbereich re.Mi.

91,5 x 66 cm, Ra. 104 x 79,5 cm. 4.200 €
KatNr. 42 Walter Bodenthal, Wiesenlandschaft mit Tümpel und Kopfweide bei Leipzig. 1968.

042   Walter Bodenthal, Wiesenlandschaft mit Tümpel und Kopfweide bei Leipzig. 1968.

Walter Bodenthal 1892 Klitten (Oberlausitz) – 1988 Leipzig

Öl auf Hartfaser. Monogrammiert "WB" und datiert u.li. Verso mit einem Poster kaschiert. In einer zeitgenössischen Holzleiste gerahmt.

Kleine Fehlstellen im Falzbereich.

50 x 50cm, Ra. 59 x 59 cm. 220 €
KatNr. 43 Peter Brandstätter, Die deutsche Flotte in Narvik. 1942.
KatNr. 43 Peter Brandstätter, Die deutsche Flotte in Narvik. 1942.

043   Peter Brandstätter, Die deutsche Flotte in Narvik. 1942.

Peter Brandstätter 1917 Spittal an der Drau – 2015 Österreich

Öl auf Leinwand. Signiert "Peter Brandstätter" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.li. ein alter Besitzervermerk in Feder.

Geringfügige Leinwand-Deformationen an den unteren Ecken. Rahmen mit kleinen Läsionen.

41 x 58 cm, Ra. 47,5 x 64 cm. 100 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 44 Erich Buchwald-Zinnwald
KatNr. 44 Erich Buchwald-Zinnwald

044   Erich Buchwald-Zinnwald "Geisingberg v.[om] Aschergraben". 1924.

Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld

Öl auf Leinwand. Signiert "E. BUCHWALD-ZINNWALD" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen u.Mi. auf einem Papieretikett von Künstlerhand in Tinte betitelt sowie nochmals signiert. Nochmals auf dem Keilrahmen in Blei o.li. signiert und betitelt. In einer goldfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt. Verso auf unterem Rahmenschenkel ein Etikett der Rahmenhandlung "Oskar Kamprath Chemnitz".

Bildformat (von Künstlerhand ?) etwas verkleinert, li. Rand am Spannrand geschnitten. Nagellöcher der ersten Aufspannung im o. und re. Randbereich. Leichte Deformationen im Bildträger Mi., u.Mi. sowie in der Wolke o.li. Kratzspur in der Ecke u.li. Rahmen mit mehreren Abplatzungen der Fassung.

69,7 x 75 cm, Ra. 80,9 x 86 cm. 1.500 €
KatNr. 45 Heinrich Burkhardt, Lesender mit aufgestütztem Arm. 1978.

045   Heinrich Burkhardt, Lesender mit aufgestütztem Arm. 1978.

Heinrich Burkhardt 1904 Altenburg/Thüringen – 1985 Berlin

Öl und Tempera mit Federzeichung in Tusche in Schwarz und Braun. In Kugelschreiber u.re. signiert "Burkhardt" und datiert.

Technikbedingt leicht gewellt und partiell ungleichmäßig glänzend. Rand u.Mi. mit winziger Läsion. Verso Reste älterer Montierung.

45,2 x 32,7 cm. 250 €
KatNr. 46 Ernst Bursche
KatNr. 46 Ernst Bursche

046   Ernst Bursche "Liebespaar". 1955.

Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf

Öl auf Leinwand, vollflächig auf Karton maroufliert und in einem klebemontierten, 5 cm breiten, stoffbezogenen Passepartout. Signiert "E. Bursche" und datiert o.li. Hinter Glas in einem profilierten, grau gefassten Rahmen (Künstlerrahmen?). Darauf verso o.Mi. auf einem Klebeetikett typografisch bezeichnet und betitelt.

Bildträger minimal gewölbt. Leinwand mit zwei länglichen unscheinbaren Knickspuren Mi. Winzige Malschicht-Fehlstelle im Hals der Frau.

38,5 x 46,2 cm, Psp. lichtes Maß 29,2 x 37,1 cm, Ra. 52,4 x 60 cm. 950 €
KatNr. 47 Wilhelm Claudius, Vorstadtgarten bei Leubnitz im Spätsommer. Wohl um 1915/1920.
KatNr. 47 Wilhelm Claudius, Vorstadtgarten bei Leubnitz im Spätsommer. Wohl um 1915/1920.

047   Wilhelm Claudius, Vorstadtgarten bei Leubnitz im Spätsommer. Wohl um 1915/1920.

Wilhelm Claudius 1854 Altona – 1942 Dresden

Öl auf Leinwand, vollflächig auf kräftige Malpappe kaschiert. Signiert "Wilh. Claudius" u.re. Verso mit dem Händleretikett "Gustav Kretzschmar, Leipzig" versehen sowie nummeriert "08393". In einem hellblau gefassten, reich verzierten Stuckrahmen mit Eckrocaillen gerahmt.

Malpappe verso umlaufend mit Papierrückständen, teils berieben.

29 x 41,5 cm, Ra. 48 x 56,5 cm. 420 €
KatNr. 48 Hans Andreas Dahl, Der einsame Fjord (Sogneford, Westnorwegen). 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 48 Hans Andreas Dahl, Der einsame Fjord (Sogneford, Westnorwegen). 1. Viertel 20. Jh.

048   Hans Andreas Dahl, Der einsame Fjord (Sogneford, Westnorwegen). 1. Viertel 20. Jh.

Hans Andreas Dahl 1881 Düsseldorf – 1919 Oslo

Öl auf Leinwand. Signiert "Hans Andreas Dahl" u.re. Verso in Buntstift auf dem Keilrahmen künstler- und ortsbezeichnet „Berlin W. Kurfürstenstrasse 126“ sowie betitelt. In einer breiten, weiß-grünlich gefassten, profilierten Holzleiste.

Das Gemälde zeigt in sensibler und feiner, zurückhaltender Farbigkeit eine der typischen sommerlichen Fjordansichten des Künstlers. Anders jedoch als in vielen Darstellungen Dahls findet sich bei diesem Bild keine Figur am Uferrand. Kein Boot und kein Haus sind zu sehen, so dass sich der Betrachter hier allein inmitten einer lichtdurchfluteten Landschaft befindet. Der glatte Spiegel der Wasserfläche reflektiert eine sonnenbeschienene Berglandschaft, deren Konturen sich in der Ferne unscharf in den hellwolkigen Himmel erheben. Wiesenblumen säumen den im Bild rechts vorne verlaufenden Uferweg. Links setzt eine Möwe nahe des Ufers zur Landung an, andere Vögel fliegen weiter hinten übers Wasser. Neblig aufsteigende Luft verleiht der Ansicht ein besonders stimmungsvolles Licht, als ob der Ort eine frühmorgendliche Ruhe atmete – oder die Frische nach einem Sommerregen in den Bergen: ein stilles und einsames, ein fast schon meditatives Naturerlebnis.

O. Malschicht im Randbereich rahmungsbedingt minimal berieben. Winzige, schwarze Fleckchen Mi.li. und re. Firnis leicht gegilbt. Kleines, fachgerecht geschlossenes Löchlein in der Leinwand im Himmel re.Mi. mit kleiner Retusche. Verso Leinwand partiell mit leicht durchgedrungenem Bindemittel.

66,5 x 100 cm, Ra. 81 x 114,5 cm. 8.000-9.000 €
KatNr. 49 Richard Dreher
KatNr. 49 Richard Dreher

049   Richard Dreher "Wiesenlandschaft bei Rockau". Um 1902.

Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der Leinwand Mi. mit dem Nachlass-Etikett versehen, nummeriert "Bild Nr. 062" sowie durch den Sohn des Künstlers, Christoph Dreher, authorisiert. Auf dem Keilrahmen o.li. in blauem Buntstift nummeriert "6". Mehrere handschriftliche Eigentumsvermerke auf Keilrahmen und Rahmen "Eigentum Dreher Pillnitz".
Werkliste Christoph Dreher (unveröffentlicht) 062.

Feinteiliges Alterskrakelee, partiell, v.a. in Pastositäten in der Wiese leicht schüsselförmig, mit gelockerten Malschicht-Schollen und mehreren, kleinen Verlusten. Kratzer im Himmel o.li. sowie Ränder berieben. Kleine Beschädigung der Leinwand und Malschicht im Falzbereich am re. Rand Mi. Firnis leicht gegilbt.

77,5 x 95,4 cm, Ra. 93 x 111 cm. 1.100 €
KatNr. 50 Richard Dreher
KatNr. 50 Richard Dreher

050   Richard Dreher "Park m[it] weisser Figur". 1907.

Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der Leinwand Mi. mit dem Nachlass-Etikett versehen, nummeriert "Bild Nr. 041" sowie durch den Sohn des Künstlers, Christoph Dreher, authorisiert. Verso auf o. Keilrahmenleiste in Blau nummeriert "5" sowie "2" und mit einem Ausstellungs-Etikett der Galerie Arnold, Dresden, versehen, darauf in Feder nummeriert und bezeichnet "No. 5. Blau R. Dreher", betitelt, datiert und mit altem Preis versehen. Verso auf re. Keilrahmenleiste in blauem Fettstift nummeriert "ES 144".
Werkliste Christoph Dreher (unveröffentlicht) 041.

Geringfügiger Malschicht-Abrieb an den Ecken.

66,4 x 90 cm. 1.800 €
KatNr. 51 Arno Drescher, Vahrendorfer Mühle. Wohl späte 1950er Jahre.

051   Arno Drescher, Vahrendorfer Mühle. Wohl späte 1950er Jahre.

Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Öl über Tusche auf Malpappe. Unsigniert. Verso o.li. ein Klebeetikett, darauf in Kugelschreiber bezeichnet "Landschaft 16" und auf einem runden Etikett in Tinte nummeriert "036" und auf der Malpappe in Blei wohl von fremder Hand (?) betitelt.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Mehrere Kratzer mit Auffaserung des Bildträgers o.li. Bräunlicher Abdruck am o. Rand. Partiell dünner Firnis. Verso Klebemittelreste und o. Papierlage re. partiell ausgerissen.

26,8 x 35,6 cm. 600 €
KatNr. 52 Arno Drescher, Mittelgebirgslandschaft. Mitte 20. Jh.

052   Arno Drescher, Mittelgebirgslandschaft. Mitte 20. Jh.

Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig

Öl auf Sperrholz. Signiert "A.Drescher" u.li. In einer Holzleiste mit silber- und goldfarben gefasstem Profil gerahmt.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Malschicht-Fehlstelle am re. Rand im Himmel. Bildträger Mi. etwas gewölbt. Horizontale feine Risse in o. Holzsschicht in der Malschicht ablesbar. Zwei Druckstellen, eine mit Kittmasse u.re. Mehrere Retuschen, wohl von Künstlerhand. Malschicht im Himmel etwas berieben. Ra. oben mit fehlender Profilleiste.

27 x 21 cm, Ra. 32 x 26 cm. 600 €
KatNr. 53 Hermann Theodor Droop
KatNr. 53 Hermann Theodor Droop

053   Hermann Theodor Droop "Sandsteinbrocken". 1930er Jahre.

Hermann Theodor Droop 1879 Emden – 1957 Ziegenhain b. Meißen

Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. Monogrammiert "H.T.D." u.li. Verso signiert (?) "H.T. Droop" und betitelt. Hinter Glas in einer profilierten goldfarbenen Holzleiste gerahmt.

Malpappe minimal gewellt. Verso leicht stockfleckig.

36 x 36 cm, Ra. 43,5 x 44 cm. 240 €
KatNr. 54 Heribert Fischer-Geising, Stillleben mit Schwertlilien. 1931.
KatNr. 54 Heribert Fischer-Geising, Stillleben mit Schwertlilien. 1931.

054   Heribert Fischer-Geising, Stillleben mit Schwertlilien. 1931.

Heribert Fischer-Geising 1896 Teplitz-Schönau – 1984 Freiburg/Breisgau

Öl auf Leinwand. Signiert "Fischer-Geising" und datiert u.re. In einem originalen, breiten Holzrahmen mit Hohlkehle und goldfarbener Schlagmetall-Auflage. Verso auf dem Leistenrahmen vom Künstler nummeriert "420" sowie auf dem Keilrahmen von fremder Hand bezeichnet und nummeriert.

Wir danken Herrn Dieter Hoefer, Dresden, für freundliche Hinweise.

Von der unbeschreiblichen Gewalt und Brutalität des Ersten Weltkriegs gezeichnet, hielt sich Heribert Fischer-Geising ab 1919 als freischaffender Maler, Grafiker und Kunsthandwerker in Geising im Osterzgebirge auf. Die Harmonie der umliegenden Landschaft und das Bedürfnis nach Ruhe brachten ihn zurück in das großväterliche Fischerhaus, wo er neue Kraft und Inspiration fand. Geprägt durch seine Umwelt, sehnte er sich nach einem Leben in Eintracht, welche er in seinem Schaffen als Gesetzmäßigkeit in seine Werke einbindet.
Dies spiegelt sich auch in seinem 1931 entstandenen Stillleben mit Schwertlilien wider. Die statische Eleganz der Blumen, die unantastbare Ruhe, welche das Gemälde ausstrahlt, zieht den Betrachter in einen Raum, in der Gewalt und Chaos keinen Platz haben. Der Blick verliert sich in den leuchtenden Farben der Blüten und wird durch den dunklen Hinter- und Untergrund wieder aufgefangen.
Lit.: Gert Claußnitzer und Hildegard Fischer: Heribert Fischer-Geising, Fischerhaus Geising, 1999.

Hinweis: Im Osterzgebirgsmuseum Schloss Lauenstein findet bis zum 1. März 2020 die Sonderausstellung "Landschaft des Erzgebirges – Malerei und Grafik von Heribert Fischer-Geising" statt.

Malschicht mit Alterskrakelee. Im Randbereich alte (Nagel-)Löchlein in der Leinwand, teils kleine Druckspuren sowie minimal berieben. Kleine Verluste der o. Malschicht insbesondere an den den Blüten li. sowie größere Fehlstellen in den Früchten u.re. Winzige Retusche an ehem. Löchlein in u.re. Ecke.

76 x 100 cm, Ra. 90,5 x 115 cm. 1.500 €
KatNr. 55 Walter Friederici, Parkanlage mit Wasserbecken. 1930.
KatNr. 55 Walter Friederici, Parkanlage mit Wasserbecken. 1930.

055   Walter Friederici, Parkanlage mit Wasserbecken. 1930.

Walter Friederici 1874 Chemnitz – 1943 Dresden

Öl auf Malpappe. Signiert in Blei "Friederici" (in die Farbe gekratzt) u.re. Verso auf dem Bildträger in Blei mit einer Widmung des Künstlers versehen "Zur frdl. Erinnerung an Walter Friederici, Dresden im Okt. 30, Marschallstr. 37". In einer profilierten, silberfarbenen Holzleiste gerahmt.

Malpappe leicht gewölbt und gebräunt. Vereinzelt sehr kleine bräunliche Flecken auf der Oberfläche und wenige kleine Malschicht-Fehlstellen. Verso Malpappe mit umlaufendem, schwarzen Klebeband der ehemaligen Einrahmung.

29,4 x 38,8 cm, Ra. 39,9 x 48,4 cm. 160 €
KatNr. 56 Hans Friedrich, Pflügende Bauern. 1914.

056   Hans Friedrich, Pflügende Bauern. 1914.

Hans Friedrich 1887 Gohlis – 1967 Wiesbaden

Öl auf Leinwand, vollflächig auf einen festen Karton kaschiert. Signiert "Hans Friedrich" und datiert u.li. In einer schwarzen, profilierten Holzleiste gerahmt.

Malschicht angeschmutzt. Verso mit Kratzern, zur Unkenntlichmachung einer Bezeichnung. Zwei winzige Retuschen im Himmel Mi. Pastositäten gepresst. Rahmen partiell mit Fehlstellen der Fassung.

74,5 x 65 cm. Ra. 88 x 78,5 cm. 350 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 57 Fritz Fröhlich, Wasserspiegelungen (Flussufer). 1970er/1980er Jahre.
KatNr. 57 Fritz Fröhlich, Wasserspiegelungen (Flussufer). 1970er/1980er Jahre.

057   Fritz Fröhlich, Wasserspiegelungen (Flussufer). 1970er/1980er Jahre.

Fritz Fröhlich 1928 Zeitz – 2004 Leipzig

Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "Fröhlich". In breiter, profilierter, schwarz gefasster Holzleiste gerahmt. Verso auf dem Keilrahmen künstlerbezeichnet.

Oberfläche leicht angeschmutzt.

66 x 84 cm, Ra. 82,5 x 100 cm. 700 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 58 Peter Grabwinkler und Paul Grabwinkler, Voralpenlandschaft mit Flusslauf. Anfang 20. Jh.
KatNr. 58 Peter Grabwinkler und Paul Grabwinkler, Voralpenlandschaft mit Flusslauf. Anfang 20. Jh.

058   Peter Grabwinkler und Paul Grabwinkler, Voralpenlandschaft mit Flusslauf. Anfang 20. Jh.

Peter Grabwinkler 1885 Wien – 1943 ebenda
Paul Grabwinkler 1880 Wien – 1946 ebenda

Öl auf Leinwand. Signiert "P. Grabwinkler" u.re. sowie u.li. Verso auf dem Keilrahmen nummeriert "45 807". In einem breiten Holzrahmen mit goldfarbenem Innenprofil gerahmt.

Vereinzelte winzige Schmutzflecken auf der Malschicht.

70 x 100 cm, Ra. 88 x 118 cm. 240 €
KatNr. 59 Katharine Grützmann, Elblandschaft. 1949.

059   Katharine Grützmann, Elblandschaft. 1949.

Katharine Grützmann 1885 Leipzig

Öl auf Leinwand. U.re. in Rot signiert "K. Grützmann". Verso bezeichnet "K. Grützmann" und datiert. In profilierter, goldfarbener Stuckleiste gerahmt.

U.Mi. kleine Druckstelle und Fehlstelle (ca. 1,5 cm).

59,5 x 44 cm, Ra. 65 x 50 cm. 150 €
KatNr. 60 Hugo Gugg

060   Hugo Gugg "Saaleck". 1930er/1940er Jahre.

Hugo Gugg 1878 Leipzig – 1956 Weimar

Öl auf kaschierter Malpappe. U.li. signiert "Hugo Gugg". Verso nochmals signiert und betitelt sowie nummeriert "5", von fremder Hand nummeriert "29". In einfacher schwarzer Holzleiste gerahmt.

Bildträger leicht verwölbt.

43,5 x 58,5 cm, Ra. 46,5 x 61 cm. 300 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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