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AUKTION 62 07. Dezember 2019
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Fotografie

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Skulpturen

811 - 820

821 - 840

841 - 848


Figürliches Porzellan

861 - 879


Porzellan / Keramik

880 - 900

901 - 920

921 - 926


Steinzeug

941 - 946


Glas

951 - 959


Schmuck

971 - 983


Silber

991 - 997


Asien, Grafik

1001 - 1006


Asiatika, Porzellan & Keramik

1007 - 1015


Miscellaneen

1020 - 1041


Rahmen

1051 - 1054


Lampen

1061 - 1064


Mobiliar / Einrichtung

1071 - 1080

1081 - 1092


Teppiche

1101 - 1111





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KatNr. 821 Carl Ludwig Seffner
KatNr. 821 Carl Ludwig Seffner

821   Carl Ludwig Seffner "Georg" (König Georg von Sachsen). 1903.

Carl Ludwig Seffner 1861 Leipzig – 1932 Leipzig

Bronze, hohl gegossen und rotbraun patiniert. An der li. Schulter signiert "C. Seffner fec." und datiert. Verso nummeriert "No 1" und mit dem Schlagstempel "Eigentum von Carl B. Lork, Leipzig" versehen. An der Vorderseite des Sockels betitelt.

Sehr kleine Kerbe an der Nasenspitze.

H. 20 cm, B. 15 cm, T. 8 cm. 250 €
Zuschlag 300 €
KatNr. 822 Carl Ludwig Seffner, König Friedrich August III. von Sachsen. Um 1906.
KatNr. 822 Carl Ludwig Seffner, König Friedrich August III. von Sachsen. Um 1906.
KatNr. 822 Carl Ludwig Seffner, König Friedrich August III. von Sachsen. Um 1906.

822   Carl Ludwig Seffner, König Friedrich August III. von Sachsen. Um 1906.

Carl Ludwig Seffner 1861 Leipzig – 1932 Leipzig

Bronze, hohl gegossen und in einem hellen Grünbraun patiniert. An der li. Schulter signiert und ortsbezeichnet "C. Seffner Leipzig". Verso mit den Schlagstempeln "Verlag v. Carl B. Lork. Leipzig." und "Akt. Ges. H. Gladenbeck & Sohn" versehen. An den Sockelseiten mit gravierten, persönlichen Widmungen versehen "Dem scheidenden Kommandeur des Offizierskorps des Bekleidungsamtes XII Armeekorps", sowie bezeichnet und datiert "Günther, Tust, Noack, Steininger, Binkau, Feller, Scheffel, Richter, Dresden 22.9.06".

Transluzenter Fleck auf der Mi. der Borte sowie vereinzelte Flecken auf dem Sockel.

H. 20 cm, B. 14 cm, T. 8 cm. 250 €
Zuschlag 260 €
KatNr. 823 Gerhard Janensch, Eisengießer. 1918.
KatNr. 823 Gerhard Janensch, Eisengießer. 1918.
KatNr. 823 Gerhard Janensch, Eisengießer. 1918.

823   Gerhard Janensch, Eisengießer. 1918.

Gerhard Janensch 1860 Zamborst (Pommern) – 1933 Berlin

Bronze, gegossen und schwarzbraun patiniert. Auf einem schwarzen Marmorsockel montiert. Auf der Oberseite der Plinthe re. geritzt signiert "G.Janensch" und datiert sowie auf der Rückseite mit dem Gießereistempel "Lauchhammer", sowie dem Schlagstempel "Bildguss" und nummeriert "180".

Auf der Museumsachse der Harburger Rathausstraße in Hamburg befindet sich eine lebensgroße Skulptur des Eisengießers, welche zwei Jahre nach der Entstehung der kleineren, vorliegenden Version geschaffen wurde.

O.re. Kante des Marmorsockels mit Chip.

H. 27,5 cm, H. ges. 31 cm. 180 €
Zuschlag 480 €
KatNr. 824 Gerhard Janensch, Eisenarbeiter. 1916.
KatNr. 824 Gerhard Janensch, Eisenarbeiter. 1916.
KatNr. 824 Gerhard Janensch, Eisenarbeiter. 1916.

824   Gerhard Janensch, Eisenarbeiter. 1916.

Gerhard Janensch 1860 Zamborst (Pommern) – 1933 Berlin

Bronze, gegossen und schwarzbraun patiniert. Auf einem schwarzen Marmorsockel montiert. Auf der Oberseite der Plinthe re. geritzt signiert "G.Janensch" und datiert sowie auf der Rückseite mit dem Gießereistempel "Lauchhammer", sowie dem Schlagstempel "Bildguss" und nummeriert "180".

Beginnende Oxidation im Kopf- und Halsbereich.

H. 27,5 cm, H. ges. 31 cm. 180 €
Zuschlag 650 €
KatNr. 825 Constantin Emile Meunier
KatNr. 825 Constantin Emile Meunier

825   Constantin Emile Meunier "Minenarbeiter". 1904.

Constantin Emile Meunier 1831 Etterbeek (Brüssel) – 1905 Ixelles (Brüssel)

Bronze, hohlgegossen, dunkelbraun patiniert. Flachrelief u.re. signiert "C. Meunier". Ohne Gießereistempel.

Patina im Bereich des Wangenknochens berieben. Weiße Spuren im Bereich von Nase, Mund und Kinn. Verso Reste des Gusssandes.

H. 14,3 cm, B. 18,8 cm, T. 1,9 cm. 350 €
KatNr. 827 Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.
KatNr. 827 Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.

827   Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.

Hertha von Guttenberg 1896 Berlin – 1990 München

Rotguss (?), dunkelbraun patiniert. Quadratische Reliefplatte mit dem Bildnis eines Knaben im Viertelprofil. U.li. ausführlich geprägt datiert "DEZEMBER 1926" und u.re. "GUTTENBERG". Verso mit Aufhängevorrichtung.

Verso mit Oxidationsspuren. Die Schauseite mit zwei minimalen, hellen Farbspuren.

23,8 x 24 cm, Gew.0,8 kg. 340 €
KatNr. 828 Antilope. Spätes 19./20. Jh.
KatNr. 828 Antilope. Spätes 19./20. Jh.

828   Antilope. Spätes 19./20. Jh.

Bronze, partiell schwarzbraun patiniert und auf einen quaderförmigen Serpentinsockel montiert. Unsigniert.

Teils deutlichere Gussunregelmäßigkeiten. Hörner fehlend (?).

H. 35,5 cm, Sockel 8 x 30 x 10 cm, Gew. 9,6 kg. 100 €
KatNr. 831 Egmar Ponndorf, Kleine Liegende. Wohl späte 1970er Jahre.
KatNr. 831 Egmar Ponndorf, Kleine Liegende. Wohl späte 1970er Jahre.

831   Egmar Ponndorf, Kleine Liegende. Wohl späte 1970er Jahre.

Egmar Ponndorf 1929 Dresden – 2015 ebenda

Sandstein. Unsigniert.

Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.

Oberfläche minimal erodiert und mit vereinzeltem Flechtenbewuchs. Chip am re. Knie.

H. 25 cm, B. 37 cm, T. 15 cm. 600 €
KatNr. 832 Wilfried Fitzenreiter

832   Wilfried Fitzenreiter "GRIECHISCHE PRAEGVNG" / Urteil des Paris / Männlicher Torso. Um 1978.

Wilfried Fitzenreiter 1932 Salza

Bronze, gegossen und dunkelbraun patiniert. Drei Plaketten, verso mit dem Schlagstempel "Estro" versehen.

"GRIECHISCHE PRAEGVNG" 1978, Berlin. Monogrammiert u. Mi. "W" und "F", mittig des Monogramms die Darstellung einer Münze der Stadt Thurioi. Verso nummeriert "37" und "50".

Abgebildet in: Steguweit, Wolfgang: Hilde-Broer-Preis für Medaillen-Kunst. Ausstellung der Preisträger, erschienen in: Die Kunstmedaille in Deutschland, Bd. 26, Kressbronn, 2008, S. 63.

Urteil des Paris, um 1978.
Monogrammiert "F" u.re. Verso nummeriert "39" und "50".

Eine motivisch sehr ähnlich ausgeführte Medaille abgebildet in: Steguweit, Wolfgang: Hilde-Broer-Preis für Medaillen-Kunst. Ausstellung der Preisträger, erschienen in: Die Kunstmedaille in Deutschland, Bd. 26, Kressbronn, 2008, S. 63.

Männlicher Torso.
Monogrammiert "F" u.Mi. Verso nummeriert "7" und "30".

Verso teilweise mit vereinzelten Kratzern.

Verschiedene Maße, D. 9,3 cm / D. 6,3 cm / 11 x 8,5 cm. 240 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 833 Hermann Naumann
KatNr. 833 Hermann Naumann

833   Hermann Naumann "In Verehrung Ernst Barlach". 1987.

Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – lebt in Dittersbach

Bronze, gegossen und goldbraun patiniert. Flachrelief. O.li. monogrammiert "HN" und datiert. Verso betitelt und nochmals signiert "Hermann Naumann" und datiert.
WVZ Naumann 109, S. 73 mit Abbildung des Gipsmodells (WP 109).

Kleine Kerbe an der o.re. Seite.

D. 9 cm. 180 €
Zuschlag 150 €
KatNr. 834 Horst Kohlem, Stehende Figur. 1982.
KatNr. 834 Horst Kohlem, Stehende Figur. 1982.
KatNr. 834 Horst Kohlem, Stehende Figur. 1982.

834   Horst Kohlem, Stehende Figur. 1982.

Horst Kohlem 1947 Schleswig – lebt und arbeitet in Karlsruhe

Marmor, Bronze und Bleistift. Auf der Standfläche des Sockels in Faserstift signiert "Horst Kohlem" und datiert. An der Seitenfläche des Sockels nochmals signiert, jedoch nur fragmentarisch erhalten, und datiert.

Leichte Gebrauchsspuren und etwas fleckig. Partiell Klebemittel an Verbindungsstellen der Materialien sichtbar (werkimmanent). Unscheinbarer feiner Riss im Sockel hinten re. Drei Filzaufkleber auf der Sockel-Standfläche.

H. 60,7 cm, B.14,5 cm. 240 €
KatNr. 835 Bernd Meyer-Rähnitz
KatNr. 835 Bernd Meyer-Rähnitz

835   Bernd Meyer-Rähnitz "Evolution". 1991.

Bernd Meyer-Rähnitz 1940 Radebeul

Assemblage, Eisen, gerostet, auf Holzplatte montiert. Verso signiert u.re. "Bernd Meyer-Rähnitz" und datiert.

Mit einem Farbtiefdruck (Materialdruck) "Instabil". 1987. Monogrammiert in Tusche u.re. "M.R." und datiert sowie bezeichnet u.li. "EA" und betitelt u.Mi.
Im Passepartout hinter Glas in dunkler Holzleiste gerahmt.

Holzplatte der Assemblage partiell leicht berieben. Der Farbtiefdruck stockfleckig.

H. 72,4 cm, B. 50,3 cm, T. 11 cm bzw. Me. 33,5 x 21,5 cm. Ra. 70,5 x 56 cm. 500 €
KatNr. 836 Jochen Zieger, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.
KatNr. 836 Jochen Zieger, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.
KatNr. 836 Jochen Zieger, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.

836   Jochen Zieger, Weiblicher Torso. 1990er Jahre.

Jochen Zieger 1957 Nossen

Bronze, schwarzbraun patiniert. Verso mit dem Künstlersignum (Ziegenbock im Oval) versehen. Aus dem Zyklus "Weibliche Figuren". Auf einem quadratischen Holzsockel montiert.

H. 28,8 cm, H. mit Sockel 33 cm. 240 €
KatNr. 837 Susanne Kraißer
KatNr. 837 Susanne Kraißer
KatNr. 837 Susanne Kraißer

837   Susanne Kraißer "Elfe". 2003.

Susanne Kraißer 1977 Rosenheim – lebt in Bad Belzig

Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert, der Sockel hohlgegossen. Verso auf dem Sockel ligiert monogrammiert "SK", datiert und nummeriert "6/12". Ohne Gießereistempel.

Patinierung an sechs Ecken des Sockels minimal berieben, kleine Bestoßung an der o.li. Sockelkante.

H. 15,4 cm. 280 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 250 €
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich
KatNr. 838 Wolfgang Friedrich

838   Wolfgang Friedrich "Die Blendung des Polyphem" (Odyssee). 2016.

Wolfgang Friedrich 1947 Torgau

Bronze, partiell grün patiniert. Flache Plinthe über einem eingezogenen Sockel. Ebenda unterseitig graviert betitelt und signiert "W. Friedrich". Verso sowie unterseitig monogrammiert "WF" und datiert. Exemplar 3/8.

Im Rahmen einer Ausschreibung zum Thema "Neukloster als Stadt für Blinde und Sehschwache" erhielt der Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich den Auftrag für den Handlauf am Alten Markt in Neukloster sieben kleine Plastiken, u.a. "Die Blendung des Polyphem - Odyssee" unter der Überschrift „Blinde Seher, sehende Blinde, blinde Sehende“ zu schaffen.

Vgl. Tessenow, Inge (Hrsg.): Idyllen und Katastrophen. Aus dem Werk des Bildhauers Wolfgang Friedrich. Güstrow, 2017. S. 164f.

H. 13,2 cm, B. 27,7 cm, T. 7 cm, Gew. 3,4 kg. 2.600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 839 Wolfgang Friedrich
KatNr. 839 Wolfgang Friedrich

839   Wolfgang Friedrich "Aufschwebend". 2010.

Wolfgang Friedrich 1947 Torgau

Bronze, partiell grünlich patiniert und hellgrauer Kalkstein. Flachrelief einer schwebenden Gewandfigur in Kontemplation. Quaderförmiger Sockel. Verso auf dem Relief monogrammiert, nummeriert, datiert sowie signiert "W. Friedrich". Exemplar "8/8".

Das Relief ist ein Teil der Gestaltung der 2010 in Karlsruhe gegossenen Betglocke für die St. Marienkirche in Rostock.

"Man weiß, dass seelische Beschaffenheit in Malerei, Grafik und Skulptur immer auch in Tücher und Gewänder verpackt ist, gerade im
Kirchenraum, wo der Akt ohne wenigstens teilweise verhüllende Textilien nie denkbar gewesen wäre. Die Stofflichkeit skulptural geformter
Kleidung kann ganz imaginär sein und geradezu wunderbare Formen annehmen. Grafik und Barock brachten die kühnsten Gewandbildungen hervor; das 20. Jahrhundert bezog sich nur noch punktuell auf diese bis in die Antike zurückreichende Tradition. Es ist ein seltenes
Glück, wenn ein zeitgenössischer Künstler, den sie schon immer interessierte, sich einer so ausgesprochen historischen Aufgabe wie der
Gestaltung einer Kirchenglocke stellen kann und dabei Gelegenheit hat, neben dem Gewand auch andere Themen des Kirchenraumes
neu durchzuspielen. Die Menschengestalt liegt auf dem Körper der Glocke als präfigurierter Klang, der in die Stille einfällt, Vorspiel der
Verkündung und Hinweis auf ihren Inhalt. Ihr Kleid umschließt sie wie die Seraphen ihre Flügel, wenn sie die Engelschöre anführen."
Zitat Dr. Katrin Arrieta, Katalog zur Ausstellung "Kapitelle der Stille", 22. Kunstschau des Künstlerbundes M-V 2012, St.-Georgen-Kirche Wismar.

H. 20 cm, B. 40 cm, T. 3 cm. 950 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 840 Paul Hofmann, Wächter. 2005.
KatNr. 840 Paul Hofmann, Wächter. 2005.
KatNr. 840 Paul Hofmann, Wächter. 2005.

840   Paul Hofmann, Wächter. 2005.

Paul Hofmann 1975 Dresden

Eiche, geschnitzt. An der u. Objektkante geschnitzt signiert "PAVL" und datiert.

Vertikale Trocknungsrisse. In den o. Porenreihen der konvexen Auswölbungen sowie an der Objektoberfläche partielle, dunkle Flecken. Wenige, vereinzelte weiße Farbspuren.

H. 116 cm, B. 23 cm, T. 22 cm. 850 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Zuschlag 700 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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