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AUKTION 62 07. Dezember 2019
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Skulpturen

811 - 820

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861 - 879


Porzellan / Keramik

880 - 900

901 - 920

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941 - 946


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951 - 959


Schmuck

971 - 983


Silber

991 - 997


Asien, Grafik

1001 - 1006


Asiatika, Porzellan & Keramik

1007 - 1015


Miscellaneen

1020 - 1041


Rahmen

1051 - 1054


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1061 - 1064


Mobiliar / Einrichtung

1071 - 1080

1081 - 1092


Teppiche

1101 - 1111





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KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.

811   Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.

Nadelholz, vollplastisch geschnitzt. Holzsichtig, die Rückseite mit vereinfachter Gewandfaltung, flacher gearbeitet. Auf der Unterseite der Plinthe eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift.

Attribut der rechten Hand wohl fehlend. Nase, zwei Finger sowie Schwertschaftspitze abgebrochen, mehrere, zum Teil deutliche Kerben im Holz sowie leichte Trocknungsrisse. Drei kleine Durchschnitzungen im Gewand u. sowie o.li. im Bereich des re. Armes. Holzoberfläche wohl nachträglich geglättet. Verso wenige Anobienfraßgänge (inaktiv). Wenige Reste einer alten Farbfassung in den Tiefen der Locken und am Hals sowie vereinzelt an Gewandfalten.

H. 88 cm, B. 30 cm, T. 15 cm. 4.500 €
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.
KatNr. 812 Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.

812   Süddeutscher Künstler, Heiliger Pantaleon. 1. H. 16. Jh.

Lindenholz (?), geschnitzt, aus zwei stirnverleimten Blöcken. Holzsichtig, dunkelbraun lasiert. Minimale Reste einer wohl späteren Farbfassung. Verso abgeflacht und hohl gearbeitet.

Bereits im Frühmittelalter wurde die Heiligen-Gruppe der "Vierzehn Nothelfer" angebetet und verehrt. Bestehend aus männlichen und weiblichen Heiligen des 2. bis 4. Jh., war den Märtyrern entsprechend ihrem Leben und Tod ein Aufgabenbereich zugeordnet. Während des Hoch- und Spätmittelalters – impulssetzend waren dabei die Pestpandemien – gewann die Anbetung der "Vierzehn Nothelfer" an Bedeutung. In den Kontext dieser Gruppe sind vorrangig die Darstellungen des Heiligen Pantaleons gesetzt. Als Patron der Ärzte, Hebammen und der Kranken, wurde Pantaleon – gemäß der Art seines Sterbens – auch zur Hilfe bei Kopfweh angerufen. Im Dienste Kaiser Diokletians, soll der christliche Leibarzt Pantaleon versucht haben, des Kaisers Frau zu bekehren – und leitete damit die Geschicke an, welche zu seiner Hinrichtung führten. Das Ende seines Martyriums wurde durch einen Schädel spaltenden Schwerthieb herbeigeführt. Ab dem 15. Jh. verbreitet sich die Darstellung des Pantaleons, dessen Hände mit einem Nagel auf seinem Scheitel festgeschlagen wurden.

Fuge der beiden Teilstücke im u. Viertel ablesbar. Trocknungsrisse, verso ein breiter, vertikaler Trocknungsriss mittig im Bereich von Schulter und Kopf. Zwei größere, längliche Ergänzungen, einige kleine Aussetzungen. Kleine Fehlstelle an einer Hand. Anobienfraß-Gänge (inaktiv), teils mit Kitt (Wachs?) verschlossen.

H. 74 cm, B. 29 cm, T. 26 cm. 5.000-6.000 €
KatNr. 814 Süddeutscher (?) Bildschnitzer, Segnender Gottvater in Wolken. Wohl 18. Jh.
KatNr. 814 Süddeutscher (?) Bildschnitzer, Segnender Gottvater in Wolken. Wohl 18. Jh.

814   Süddeutscher (?) Bildschnitzer, Segnender Gottvater in Wolken. Wohl 18. Jh.

Lindenholz, geschnitzt und farbig gefasst. Verso Aufhängöse.

Großer Zeh des re. Fußes, Zehenspitzen des li. Fußes, beide Daumen und zwei Finger der li. Hand fehlend, Fehlstelle in der Wolke re. Ursprüngliche Farbfassung fast gänzlich verloren, lediglich in den Tiefen Reste vorhanden. Neuere Farbfassung teilweise berieben und abgeplatzt, teilweise retuschiert. Verso Holz abgeplatzt, recto leicht sichtbar. Verso mit Nagel einer alten Montierung.

H. 35 cm, B. 40 cm, T. 15 cm. 380 €
KatNr. 815 Unbekannter Bildschnitzer, Relief Maria mit dem Jesuskind vor stilisierten Wolken. Wohl 19. Jh.

815   Unbekannter Bildschnitzer, Relief Maria mit dem Jesuskind vor stilisierten Wolken. Wohl 19. Jh.

Wohl Lindenholz, geschnitzt und polychrom gefasst, partiell mit silberfarbener Blattmetallauflage und transparentem Überzug. Verso li.Mi. in Feder bezeichnet "III. Bild im Loderweg" und darüber ein kleiner Rest eines Papieretiketts.

Oberfläche partiell angeschmutzt. Überfasst, braune Farbe in Vertiefungen im Bereich der Maria. Kleine Ausbrüche im Holz sowie größerer o.li. sowie vereinzelte Fehlstellen der Fassung und Lockerungen. Zwei lange Spannungsrisse im Holz in den o. Wolken. Wenige alte Anobienfraßgänge, v.a. im u. Bereich. Vier Montierungslöchlein und vereinzelte Nägel. Verso ganzflächig Auskristallisierungen, wohl eines Holzschutzmittels.

H. 55 cm, B. 25 cm, T. 4 cm. 150 €
KatNr. 817 Johannes Götz
KatNr. 817 Johannes Götz
KatNr. 817 Johannes Götz

817   Johannes Götz "Balancierender Knabe". Nach 1888.

Johannes Götz 1865 Fürth – 1934 Berlin

Bronze, gegossen und mittelbraun patiniert. Naturalistische Plinthe, auf einem Marmorsockel montiert. Auf der re. Kugelseite signiert "Götz fec" und ortsbezeichnet "Berlin". Auf der Plinthenrückseite bezeichnet "Akt. Ges. Gladenbeck Berlin".

Das Erstlingswerk des Künstlers, welches noch während seines Meisterstudiums bei Reinhold Begas an der Berliner Akademie der Künste 1888 entstand, ist gleichwohl zu seinen Hauptwerken zu zählen. Die Firma Gladenbeck produzierte die Statuette in den Größen 76 cm, 48 cm und 25 cm und bezeichnete sie in ihrem Verkaufskatalog als "Kugelläufer". Die Berliner Nationalgalerie erwarb im Jahr 1889 eine große Ausführung.
Vgl. Bloch, Peter; Einholz, Sibylle; von Simson, Jutta: Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914. Berlin, 1990. KatNr. 89, S. 112 f. mit Abb.

Patina partiell berieben. Kleinere, vereinzelte Flecken an den Beinen. Winzige Kerbe am re. Oberarm. Chip an der vorderen li. Ecke des Marmorsockels.

H. 25,7 cm, H. ges. 27,3 cm. 950-1.000 €
KatNr. 818 Unbekannter Künstler, Adorant – Betender Knabe. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 818 Unbekannter Künstler, Adorant – Betender Knabe. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 818 Unbekannter Künstler, Adorant – Betender Knabe. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 818 Unbekannter Künstler, Adorant – Betender Knabe. 2. H. 19. Jh.

818   Unbekannter Künstler, Adorant – Betender Knabe. 2. H. 19. Jh.

Bronze, gegossen und hellbraun bis mittelbraun patiniert. Auf einem bronzenen, hohlgegossenen Flachsockel montiert. Auf der hinteren Sockeloberseite gießereibezeichnet "Akt. Ges. v. H. Gladenbeck & Sohn", im Inneren des Sockels mit den typografischen Schlagstempeln "NM" versehen.

Nach einer Bronzefigur aus dem 1. Jh. v. Chr. in der Berliner Antikensammlung im Potsdamer Schloss.

Mit vereinzelten, kleineren Flecken und einem größeren Fleck am re. Unterarm. Zwei Kerben an der o.re. Schulter.

H. 29 cm. 300 €
KatNr. 819 Unbekannter Künstler, Büste der Pallas Athene. Wohl 19. Jh.
KatNr. 819 Unbekannter Künstler, Büste der Pallas Athene. Wohl 19. Jh.

819   Unbekannter Künstler, Büste der Pallas Athene. Wohl 19. Jh.

Eisenguss, schwarzbraun patiniert und auf einem Säulenpostament (Marmor, Messing) montiert. Verso auf der Büste mit dem Gießereistempel "Akt. – Ges. vorm. H. Gladenbeck u. Sohn" versehen.

Plinthe etwas bekratzt, mit kleinen Chips. Winzige Kerbe am li. Schultertuch. Helm mit einigen wenigen Kratzspuren und winzigen Druckstellen.

H. 22 cm. 250 €
KatNr. 820 Carl Ludwig Seffner, König Albert von Sachsen. 1898.
KatNr. 820 Carl Ludwig Seffner, König Albert von Sachsen. 1898.
KatNr. 820 Carl Ludwig Seffner, König Albert von Sachsen. 1898.

820   Carl Ludwig Seffner, König Albert von Sachsen. 1898.

Carl Ludwig Seffner 1861 Leipzig – 1932 Leipzig

Bronze, hohl gegossen und in einem hellen Grünbraun patiniert. Auf der li. Sockelseite signiert und ortsbezeichnet "C. Seffner Leipzig" sowie datiert. Verso mit dem Gießerei-Stempel "Aktien-Ges. Friedrichshagen, vorm. H. Gladenbeck" versehen.

Nach einer 1898 von Seffner gefertigten Marmorskulptur König Albert von Sachsen, welche in der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter der Inv.-Nr. ZV 2187 geführt wird.

Partielle, minimale Oxidationsspuren. Im Brustbereich eine diagonale Kratzspur, auf der Sockelrückseite drei waagerechte Kratzspuren.

H. 20 cm, B. 18 cm, T. 8 cm. 250 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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