home
       

ONLINE-KATALOG

AUKTION 65 19. September 2020
  Auktion 65
  Highlights

Sortierung   ARTIKEL
Sortierung   KÜNSTLER

 alle Artikel
 nur Nachverkauf
 nur Zuschläge

Gemälde 18.-19. Jh.

001 - 021


Gemälde Moderne

030 - 040

041 - 060

061 - 073


Gemälde Nachkrieg/Zeitgen.

080 - 100

101 - 120

121 - 139


Grafik 16.-18. Jh.

149 - 160

161 - 172


Grafik 19. Jh.

186 - 200

201 - 220

221 - 240

241 - 263


Grafik Moderne

270 - 280

281 - 300

301 - 320

321 - 340

341 - 360

361 - 380

381 - 400

401 - 420

421 - 440

441 - 452


Grafik Nachkrieg/Zeitgen.

460 - 480

481 - 500

501 - 520

521 - 540

541 - 560

561 - 580

581 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700


Fotografie

701 - 713


Skulpturen

720 - 731


Figürliches Porzellan

735 - 740


Porzellan / Keramik

741 - 761

762 - 780

781 - 797


Glas

800 - 809


Schmuck

815 - 829


Silber

830 - 838


Zinn / Unedle Metalle

839 - 840


Afrikana

850 - 858


Asiatika, Grafik

860 - 868


Asiatika, Miscellaneen

871 - 875


Uhren

880 - 881


Miscellaneen

882 - 885


Lampen

886 - 891


Mobiliar / Einrichtung

895 - 906


Teppiche

910 - 917





Suche mehr Suchoptionen
 <<<      >>>
KatNr. 1 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.
KatNr. 1 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.
KatNr. 1 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.
KatNr. 1 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.
KatNr. 1 Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.

001   Johann Anton Castell, Blick vom Wolfshügel auf Dresden im Abendlicht. 1863.

Johann Anton Castell 1810 Dresden – 1867 ebenda

Öl auf Leinwand. Monogrammiert "A.C." und datiert u.li. In einem monumentalen, goldfarbenen Holzrahmen mit quergeriffelter Hohlkehle und Akanthusblättern in den Ecken, versilbertem Halbrundstab sowie masseverziertem Weinranken-Ornament auf der äußeren Platte.

In Dresden als dem Hauptort der deutschen romantischen Malerei hat sich der Geist dieser Bewegung am eindrücklichsten in der Landschaftsmalerei verwirklicht. Das kulturelle Klima der sächsischen Residenzstadt sowie ihre landschaftliche Umgebung begünstigten diese Entwicklung. Als der norwegische Maler Johan Christian Clausen Dahl 1818 nach Dresden kam, begeisterte er viele junge Künstler und leitete eine neue Phase der romantischen Malerei ein. Auch Johann Anton Castell gehörte zu seinen Schülern.
Das Motiv des vorliegenden Gemäldes zählt zu den wichtigsten im malerischen Oeuvre des Künstlers. In verschiedenen Varianten malte er immer wieder Ansichten seiner Heimatstadt Dresden aus der Ferne, eingerahmt von einer pittoresken Naturkulisse und in stimmungsvollem Licht. Auch hier eröffnet sich dem Betrachter das im Sonnenuntergang erglänzende Elbtal, während sich von rechts im Vordergrund ein einsamer Wanderer mit seinem Hund nähert. Dahinter eine Reihe von Kiefern, die zusammen mit großen Felsbrocken, Baumstümpfen und dem nach hinten hin sanft ins Tal abfallenden Hang die Landschaft bilden. Im Mittelgrund links leuchtet hell das damals erst kürzlich, zwischen 1850 und 1854, erbaute repräsentative Schloss Albrechtsberg.

Lit.: Hans Joachim Neidhardt: "Die Malerei der Romantik in Dresden". Leipzig 1976.

Leinwand mit geringfügigen Eckdeformationen, leichter Klimakante, kleinem Einriss an Ecke u.re. und an der Spannkante li.o. (7 mm) im Falzbereich. Aufspannung mit Polsterstiften ergänzt. Sehr leichtes Alterskrakelee im Bereich des Himmels und dort verteilt sehr winzige, unscheinbare Malschicht-Fehlstellen. Malschicht im Randbereich rahmungsbedingt etwas berieben. Kleine Druckstelle mit punktueller Retusche o.re. aufgrund des Keilrahmens. Sehr kleine Retuschen im Randbereich. Vereinzelte winzige, bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Rahmen leicht verzogen, kleine Fehlstellen der Fassung sowie partiell mit bronzefarbenen Retuschen.

73,5 x 114 cm, Ra. 108 x 148 cm. 15.000 €
KatNr. 2 Albert Heinrich Brendel, Weidelandschaft mit Pferden und Kühen. Wohl 1860er Jahre.

002   Albert Heinrich Brendel, Weidelandschaft mit Pferden und Kühen. Wohl 1860er Jahre.

Albert Heinrich Brendel 1827 Berlin – 1895 Weimar

Öl auf Leinwand. Signiert "ABrendel" u.li. Verso auf dem Keilrahmen eine umlaufende Papierbeklebung, darauf o.li. in Blei nummeriert "971320" sowie re. "D1301".

Malschicht vereinzelt, insbesondere im Bereich der liegenden Kuh und der stehenden Pferde vorn re. mit Frühschwundkrakelee. Kleine, unfachmännische Retuschen in der liegenden Kuh li. sowie an einem feinen Riss in der Malschicht im Fohlen re. Gelbe Farbfleckchen am Bildrand im Eckbereich o.re. und geringfügiger Malschicht-Abrieb im Falzbereich sowie vereinzelt an Pastositäten. Winzige Löchlein o.re. und Fehlstelle o.li. Verso Leinwand fleckig.

64,2 x 94,8 cm. 1.500 €
KatNr. 3 Fritz Horn (Kopie nach Tiziano Vecellio), Maria mit dem Kind und vier Heiligen. Um 1925.

003   Fritz Horn (Kopie nach Tiziano Vecellio), Maria mit dem Kind und vier Heiligen. Um 1925.

Fritz Horn  20. Jh.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der o. Keilrahmenleiste re. in Blei wohl von Künstlerhand bezeichnet "F. Horn" und mit dem Adressvermerk "Anton-Graff-Str. 18 III" versehen sowie li. nummeriert "657/25" und "No 168" (Gal.-Nr.).

Das Original befindet sich in der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 168, Öl auf Pappelholz, 138 x 191 cm.

Vgl. Kopistenverzeichnis der Gemäldegalerie Dresden: 2. Februar 1925, Fritz Horn, Albrechtstr. 91, Dresden.

Wir danken Herrn Roland Enke, Dresden, für freundliche Hinweise.

Leinwand locker sitzend, mehrere leichte Deformationen und ein verso hinterlegtes Löchlein o.Mi. Recto Markierung des Keilrahmens. Dunkle Farbpartien mit wohl maltechnikbedingter Bläschenbildung. Vereinzelte Malschicht-Lockerungen sowie kleine, fachgerechte Retuschen. Kleine Malschicht-Fehlstellen re. wohl durch Wassereinwirkung. Kratzer auf der Bildfläche. Kleine Stellen mit Malschicht-Stauchungen u.Mi. sowie vereinzelt in den Inkarnaten. Firnis gegilbt.

92,3 x 127 cm. 800 €
Zuschlag 650 €
KatNr. 4 Karl Kaufmann (B. Lambert), Reisigsammler im Wald (Landschaft bei Barbizon?). Spätes 19. Jh.
KatNr. 4 Karl Kaufmann (B. Lambert), Reisigsammler im Wald (Landschaft bei Barbizon?). Spätes 19. Jh.

004   Karl Kaufmann (B. Lambert), Reisigsammler im Wald (Landschaft bei Barbizon?). Spätes 19. Jh.

Karl Kaufmann 1843 Neuplachowitz, Schlesien – 1905 Wien

Öl auf Holz. Signiert "B. LAMBERT." u.re. Verso Holztafel mit zwei senkrechten Gratleisten. Hinter Glas in breitem Schmuckrahmen mit Stuckdekor gerahmt.

Malschicht-Abrieb entlang der Bildkanten sowie kleine Kerben im Holz im Falzbereich. Unscheinbarer Kratzer in der Malschicht u.re. Verso auf der Holztafel umlaufend Klebemittelreste ehem. Montierung im Schmuckrahmen. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung.

31,3 x 47,3 cm, Ra. 56,8 x 73,1 cm. 550 €
KatNr. 5 Karl Kaufmann (P. Giani), Seestück mit Booten. Spätes 19. Jh.
KatNr. 5 Karl Kaufmann (P. Giani), Seestück mit Booten. Spätes 19. Jh.

005   Karl Kaufmann (P. Giani), Seestück mit Booten. Spätes 19. Jh.

Karl Kaufmann 1843 Neuplachowitz, Schlesien – 1905 Wien

Öl auf Holz. Signiert mit dem Künstlersynonym "P. Giani" u.re. Im goldfarbenen Prunkrahmen.

Falzbereich berieben. Rahmen mit offenen Gehrungen.

18 x 31 cm, Ra. 38 x 51 cm. 240 €
Zuschlag 260 €
KatNr. 6 Eduard Emil August Leonhardi
KatNr. 6 Eduard Emil August Leonhardi
KatNr. 6 Eduard Emil August Leonhardi

006   Eduard Emil August Leonhardi "Aufsteigendes Gewitter in sumpfiger Ebene". 1894.

Eduard Emil August Leonhardi 1828 Freiberg – 1905 Loschwitz

Öl auf Holz, Bildträger aus zwei Holzplatten mittels horizontal verlaufender Federverbindung zusammengefügt sowie verso parkettiert. Ligiert monogrammiert "EL." und datiert u.li. Verso auf dem Bildträger li.Mi. in weißer Farbe nochmals signiert, bezeichnet "Loschwitz" und datiert. In einem prunkvollen, goldfarbenen und reich verzierten Stuckrahmen. Darauf verso nummeriert "No 3" sowie mit dem Ausstellungsetikett der "Grossen Kunst-Ausstellung des Hamburger Kunstvereins 1895" versehen. Auf diesem Etikett künstlerbezeichnet, ortsbezeichnet "Loschwitz. Villa Leonhardi" sowie betitelt. Mit einem weiteren Klebeetikett, darauf nummeriert "708".
WVZ Weißbach XVI (Anhang).

In seinen Landschaftsgemälden verknüpft Eduard Leonhardi die realitätsnahe Wiedergabe der Natur mit der zugleich bewussten Komposition aus vorangegangenen Studien, woraus sich eine Idealisierung der Landschaften ergibt. Aus dieser spätromantischen Auffassung resultiert neben der naturgetreuen Wiedergabe ein zeitloser, poetischer Raum, in dem die Erscheinungen der Natur als Gleichnis für das ständige Werden und Vergehen gedeutet werden können.
Die Stimmung des Bildes wird maßgeblich durch die Lichtführung definiert. Leonhardi schildert einen farb- und formenreichen, wolkenbedeckten Himmel im Gegenlicht. Von diesem bewölkten Himmel ausgehend, liegt ein gedämpftes Licht auf der ruhig wirkenden Landschaft, die einen Kontrast zu den sich auftürmenden, bewegten Wolken bildet.
Der Künstler gibt die Vegetation mit großer Sorgfalt und in detailgetreuer Weise wieder. Dies fußt auf einem sehr bewussten, genauen Betrachten, das Zeichnen nach der Natur, wie es sein Lehrer Ludwig Richter vermittelte. Auch teilte Leonhardi die Begeisterung Richters für die böhmische und sächsische Landschaft, die Leonhardis bevorzugtes Sujet bleiben wird. Ab den 1870er Jahren verzichtet dieser sogar fast vollständig auf Figurenstaffage zu Gunsten der reinen Konzentration auf die dargestellten Elemente der Natur. Die Industrialisierung, welche zur Zeit des Künstlers bereits Spuren in der Landschaft hinterließ, spart Leonhardi in seinem Oeuvre gänzlich aus und so bleiben seine Naturdarstellungen in ihrer unberührten Wirkung Sehnsuchts- und Rückzugsorte, fernab des weltlichen Geschehens.
(Vgl. Angelika Weißbach, Werkverzeichnis Eduard Leonhardi, Dresden 1998.).

Vereinzelte, fachgerechte Retuschen, insbesondere u.li. Flächige Altretusche in den Wolken o.li. Partiell kleine Malschicht-Lockerungen (ohne Farbverluste) sowie leicht blasenförmige in li. Bildhälfte Mi. Die horizontale Fuge alterungsbedingt in der Malschicht ablesbar. Winzige Ausbrüche ebenda Mi. Malschicht im Falzbereich partiell berieben. Vereinzelte bräunliche Fleckchen auf der Oberfläche sowie Firnis gegilbt. Rahmen mit Lockerungen und kleine fehlende Teile in den Stuckapplikationen.

102,5 x 143 cm, Ra. 147 x 187 cm. 7.500 €
KatNr. 7 Max Merker
KatNr. 7 Max Merker

007   Max Merker "An der Teufelsmauer bei Timmenrode" (Harz). 1883.

Max Merker 1861 Weimar – 1928 ebenda

Öl auf Malpappe. Signiert " Max Merker" und datiert u.li. sowie li. neben der Signatur monogrammiert und datiert "M 83". Verso o.li. nochmals in Tusche signiert "Max Merker, Weimar" sowie betitelt und ausführlich datiert "Gemalt September 1883". Verso mit kleinen Skizzen in Tusche, wohl von Künstlerhand. Weitere Beschreibung der Darstellung in Tusche o.re., darunter nummeriert "k 26" und auf einem Papieretikett "Nr 2. Juni 1942". In einer zeitgenössischen, schwarzen Holzleiste.

Bildträger gewölbt. Leichter Abrieb an Malschicht-Pastositäten. Ältere Retuschen am u. Rand im Falzbereich. Abdrücke des Rahmenfalzes umlaufend. Am u. Rand ein horizontaler Riss in der o. Schicht der Malpappe mit winzigen Fehlstellen. Geringfügige Randläsionen. Verso Reste älterer Montierung auf dem Bildträger.

49,9 x 65,8 cm, Ra. 56 x 71,6 cm. 750 €
KatNr. 8 Julius Monien
KatNr. 8 Julius Monien

008   Julius Monien "Landschaft aus Südbaiern". 1880er Jahre.

Julius Monien 1842 Königsberg – 1897 Königsberg

Öl auf Leinwand. U.li. signiert "J. Monien". Verso auf dem Keilrahmen künstlerbezeichnet, betitelt und preisbezeichnet sowie mit nummeriertem Etikett versehen. Im breiten, goldfarbenen Schmuckrahmen.

Im Bereich der u. Bildhälfte leichtes Frühschwundkrakelee, im Bereich der o. Bildhälfte geringes Alterskrakelee. Leichte Klimakante, Leinwand etwas locker auf dem Keilrahmen sitzend. Malschicht aufgrund der Rahmung im Randbereich leicht berieben, bzw. mit Fehlstellen. Im o. Bildbereich drei punktuelle Fehlstellen im Firnis. Schmuckrahmen mit fachmännischen Restaurierungen.

50 x 70 cm, Ra. 73,5 x 93,5 cm. 850 €
KatNr. 9 Albert Ernst Mühlig
KatNr. 9 Albert Ernst Mühlig

009   Albert Ernst Mühlig "Bei Stimmersdorf" (Böhmische Schweiz). Wohl spätes 19. Jh.

Albert Ernst Mühlig 1862 Dresden – 1909 ebenda

Öl auf Malpappe. Signiert "A. Mühlig" u.re. Verso auf der Malpappe Mi. vom Künstler in Pinsel nochmals signiert, betitelt und mit dem Adressvermerk "Dresden N." versehen sowie o.Mi. von fremder Hand bezeichnet. Annotationen zur Rahmung in Blei am unteren Rand der Malpappe. In einer profilierten, grauen Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.

Leichter Malschicht-Abrieb im Falzbereich sowie Bildträger mit kleinen Randläsionen. Oberfläche mit geringfügigen Schmutzablagerungen und Fleckchen. Verso Malpappe mit geringfügigen Läsionen durch die Einrahmung. Höhe des Bildformats etwas kleiner als das Rahmenfalzmaß.

37 x 30 cm, Ra. 44,9 x 36,4 cm. 550 €
KatNr. 10 Albert Ernst Mühlig
KatNr. 10 Albert Ernst Mühlig

010   Albert Ernst Mühlig "Septemberabend. Motiv aus dem Heringsgrund – Schrammsteingebiet" (Blick zum Großen Zschirnstein). 1890er Jahre.

Albert Ernst Mühlig 1862 Dresden – 1909 ebenda

Öl auf Malpappe. Signiert u.re. "A.Mühlig". Verso vom Künstler in Pinsel nochmals signiert, betitelt und ortsbezeichnet. Mit einem Papieretikett versehen, darauf typografisch bezeichnet. In einer Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.

Am u. Rand mit waagerechtem Schnitt. Ecken des Bildträgers etwas bestoßen. Fehlstelle in der Malschicht an Ecke u.re. Oberfläche leicht angeschmutzt, besonders am o. Rand.

28 x 37,5 cm, Ra. 38 x 48 cm. 550 €
KatNr. 11 Jacobus Pelgrom, Abendliche Landschaft mit einem Hirten. Wohl 1844.
KatNr. 11 Jacobus Pelgrom, Abendliche Landschaft mit einem Hirten. Wohl 1844.

011   Jacobus Pelgrom, Abendliche Landschaft mit einem Hirten. Wohl 1844.

Jacobus Pelgrom 1811 Amsterdam – 1861 Amsterdam

Öl auf Leinwand. Signiert "J. Pelgrom" und undeutlich datiert u.li. In einer masseverzierten, goldbronzefarbenen Holzleiste mit Eckkartuschen gerahmt.

Verso auf der Leinwand vier Flicken an Bildträger-Beschädigungen, recto unfachmännisch retuschiert (teils matt, struktur- und farbabweichend). Leichte Markierung der Flicken auf der Vorderseite. Einriss (ca. 3 cm) in Leinwand und Malschicht u.li. Kleine Kerbe mit Malschicht-Fehlstelle o.li. Leicht schüsselförmige Malschicht-Schollen im u. Bildbereich. Rahmen mit kleinen Läsionen.

68,2 x 78,7 cm, Ra. 78,7 x 79 cm. 750 €
KatNr. 12 Carl Prestele, Wäscherin am Dorfbach. 2. H. 19. Jh.
KatNr. 12 Carl Prestele, Wäscherin am Dorfbach. 2. H. 19. Jh.

012   Carl Prestele, Wäscherin am Dorfbach. 2. H. 19. Jh.

Carl Prestele 1839 München – ?

Öl auf Leinwand. Signiert "C. Prestele" u.li. Verso Mi. Leinwand-Herstellerstempel mit dem Symbol eines Drachen. In einer profilierten, beigefarbenen Holzleiste gerahmt.

Im u. Bildbereich sowie an Ecke o.li. leicht aufstehendes Malschicht-Krakelee mit kleinen Verlusten, wohl aufgrund eines alten Feuchtschadens. Firnis gegilbt. Unscheinbare, helle, schräg verlaufende Stellen mittig (wohl dünnerer Firnis).

42,1 x 63,2 cm, Ra. 50,2 x 71,3 cm. 600 €
KatNr. 13 Alois Gustav Schulz, Gotische Kirchenruine im Hochgebirge. 1855.
KatNr. 13 Alois Gustav Schulz, Gotische Kirchenruine im Hochgebirge. 1855.

013   Alois Gustav Schulz, Gotische Kirchenruine im Hochgebirge. 1855.

Alois Gustav Schulz 1805 Prag – 1860 ebenda

Öl auf Leinwand. Ligiert signiert "Schulz", datiert sowie bezeichnet "p."[inxit] u.li. Verso auf dem Keilrahmen mit Resten eines altbezeichneten Etiketts und unleserliche alte Annotationen in Blei. In einer gold-bronzefarbenen Hohlkehl-Holzleiste gerahmt.

Malschicht mit Klimakante und feinem Krakelee, im Falzbereich geringfügig berieben. Vereinzelte, winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Zwei kleine Retuschen im Bereich des Himmels sowie eine Druckstelle ebenda. Wenige, fachgerechte Retuschen im Falzbereich. Firnis etwas gegilbt.

38,5 x 50,5 cm, Ra. 47 x 59 cm. 1.800 €
Zuschlag 1.600 €
KatNr. 14 David Teniers d.J. (Kopie nach), Bauernhandel. 18. Jh.

014   David Teniers d.J. (Kopie nach), Bauernhandel. 18. Jh.

David Teniers d.J. 1610 Antwerpen – 1690 Brüssel

Öl auf Leinwand. Bezeichnet "D.Teniers F." u.li.

Wir danken Ellis Dullaart MA., RKD Den Haag, für freundliche Hinweise.

Das vorliegende Gemälde ist eine Kopie nach einer Originalkomposition von David Teniers II. Ein ähnliches Motiv zeigen die Gemälde "La casa rústica" im Museo del Prado (Catálogo Museo del Prado, 1872–1907. Núm. 1750) und auch das Gemälde "A Cottage by a River with a Distant View of a Castle", National Gallery London (Inv.Nr. NG861).
Aufgrund der brillanten Farben und der statischen Komposition kann das Gemälde auf das 18. Jahrhundert datiert werden. Zu dieser Zeit wurden die Erfindungen Teniers hoch geschätzt und seine Werke wurden in ganz Europa aktiv gesammelt. Dies führte zu einer Fülle von Kopien in seinem Stil.

Bildträger umlaufend geschnitten (Spannränder verlustig), wachsdoubliert und auf einem neuen Keilrahmen. Feines Alterskrakelee, im Himmel etwas schüsselförmig. Vereinzelte Farbverluste und Malschicht partiell oberflächlich berieben. Umlaufende Retuschen im Randbereich sowie eine größere an Ecke o.re., dort kleine, wellige Deformation im Bildträger. Malschicht im Falzbereich partiell berieben.

64 x 73 cm. 2.200 €
KatNr. 16 Dresdner Maler, Bildnis Justus Friedrich Güntz und seiner Gattin Emma Güntz, geb. Röder. Wohl 1847.
KatNr. 16 Dresdner Maler, Bildnis Justus Friedrich Güntz und seiner Gattin Emma Güntz, geb. Röder. Wohl 1847.
KatNr. 16 Dresdner Maler, Bildnis Justus Friedrich Güntz und seiner Gattin Emma Güntz, geb. Röder. Wohl 1847.
KatNr. 16 Dresdner Maler, Bildnis Justus Friedrich Güntz und seiner Gattin Emma Güntz, geb. Röder. Wohl 1847.

016   Dresdner Maler, Bildnis Justus Friedrich Güntz und seiner Gattin Emma Güntz, geb. Röder. Wohl 1847.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso jeweils auf dem Keilrahmen in Faserstift bezeichnet "Dr. Güntz" sowie "Frau Güntz". Jeweils in einem neuen Rahmen im Stil italienischer Plattenrahmen.

Justus Friedrich Güntz (1801 in Wurzen – 1875 Dresden) stammte aus einer alten sächsischen Familie, die im 17. Jahrhundert in Großenhain ansässig war. Viele Familienmitglieder kamen nach Dresden und arbeiteten als Ärzte, Juristen und Finanzbeamte. Nach seinem Jurastudium und Promotion in Leipzig zog Justus Güntz nach Dresden, wo er als Rechtsanwalt tätig war. In dem vorliegendem Gemälde hält er ein Exemplar des "Dresdner Anzeigers" vom "13. Juni 1847" in seiner rechten Hand. Der Dresdner Anzeiger ist die älteste Tageszeitung Dresdens, die Justus Güntz 1837 erwarb und dessen Herausgeber wurde. Justus Friedrich Güntz ist auch bekannt als Gründer der nach ihm benannten Stiftung.

Beide Gemälde mit Alterskrakelee und Klimakanten. Das Porträt des Herrn wachsdoubliert, mit Retuschen an den Händen, im Hintergrund sowie Mi. Partiell matte Oberfläche. Bläschenbildung li. wohl durch Hitzeeinwirkung.
Das Porträt der Dame mit Retuschen Mi.li. an einem ehem. Riss, an den Ecken und mit winzigem Farbverlust o.Mi. sowie Leinwand etwas locker sitzend. Unscheinbare, dunkle Fleckchen im Hintergrund sowie Kratzer li.Mi. Spannrahmen der "Dame" zu einem keilbaren Rahmen umgearbeitet.

65 x 53 cm, Ra. 74 x 64 cm. 1.800 €
KatNr. 17 Unbekannter Maler, Heilige Maria Magdalena. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 17 Unbekannter Maler, Heilige Maria Magdalena. Wohl Mitte 19. Jh.

017   Unbekannter Maler, Heilige Maria Magdalena. Wohl Mitte 19. Jh.

Öl auf Leinwand. Unsigniert. Ausschnitthafte Kopie nach einem italienischen Meister der Renaissance. Verso auf dem Keilrahmen o.li. in Blei altbezeichnet "L. Reimer". In einer profilierten, versilberten und mit Goldlack-überzogenen Holzleiste mit Akanthusblattspitzenornament gerahmt.

Bildträger mit leichten Deformationen. Partiell Malschicht-Fehlstellen und kleine Lockerungen o.li., o.Mi. sowie vereinzelt im u. Bildbereich. Ecken etwas berieben. Alterungsbedingtes Krakelee. Firnis leicht gegilbt. Rahmen mit Oxidationsflecken, insgesamt berieben, mehrere Verluste des inneren Zierbands sowie Eckverbindungen gelockert.

41,8 x 37,2 cm, Ra. 49,2 x 43,9 cm. 360 €
KatNr. 18 Deutscher Maler, Schiffbruch. Mitte 19. Jh.
KatNr. 18 Deutscher Maler, Schiffbruch. Mitte 19. Jh.

018   Deutscher Maler, Schiffbruch. Mitte 19. Jh.

Öl auf Leinwand, doubliert. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen u.li. mit einem Papieretikett versehen, darauf in Sütterlin bezeichnet "No.14, Ein kleines See Stück 15 Juli". In einer profilierten Berliner Leiste gerahmt.

Technikbedingt partiell frühschwundrissig. Eine kleine Retusche im Bereich des Himmels mittig. Leichte Klimakante.

32 x 44 cm, Ra. 36 x 48,5 cm. 380 €
Zuschlag 320 €
KatNr. 19 Wohl ungarischer Künstler, Herbstlandschaft mit Bauchlauf. Wohl spätes 19. Jh.
KatNr. 19 Wohl ungarischer Künstler, Herbstlandschaft mit Bauchlauf. Wohl spätes 19. Jh.
KatNr. 19 Wohl ungarischer Künstler, Herbstlandschaft mit Bauchlauf. Wohl spätes 19. Jh.

019   Wohl ungarischer Künstler, Herbstlandschaft mit Bauchlauf. Wohl spätes 19. Jh.

Öl auf Malpappe. Unleserlich in die Farbe geritzt signiert u.re. Verso auf der Malpappe mehrmals handschriftlich wohl auf ungarisch bezeichnet "62 arany" (evtl. Angabe zur Fassung des Rahmens).

Malpappe ungleichmäßig gewölbt. Malschicht-Fehlstellen im Randbereich. Oberfläche etwas angeschmutzt. Druckstelle in der Malpappe mit Malschichtverlust am li. Rand. Kleine, alte Ausbesserung li.Mi. am Baum. Kratzer o.Mi. Rahmen mit Abplatzungen und Verlust des umlaufenden Zierprofils.

32 x 41,8 cm, Ra. 43,5 x 53,2 cm. 240 €
Zuschlag 200 €
KatNr. 20 Deutscher Maler, Sommerlicher Hohlweg. Wohl späte 1870er Jahre.
KatNr. 20 Deutscher Maler, Sommerlicher Hohlweg. Wohl späte 1870er Jahre.

020   Deutscher Maler, Sommerlicher Hohlweg. Wohl späte 1870er Jahre.

Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. Unsigniert. Verso neuzeitlich in Faserstift bezeichnet "Wiesenstück' von E. Bracht". In einer Berliner Leiste gerahmt.

Wir danken Herrn Dr. Manfred Großkinsky, Karlsruhe, für freundliche Hinweise.

An der o. und u. Leinwandkante mit Arbeitsrand. Vereinzelte Reißzwecklöchlein, bzw. -ausrisse aus dem Werkprozess im re. und li. Randbereich. Zwei diagonale Kratzspuren (ca. 10 und 4 cm) u.re.

35,3 x 21,0 cm, Ra. 40,5 x 25,5 cm. 600 €
KatNr. 21 Unbekannter Künstler, Porträt eines bärtigen Mannes. Wohl Spätes 19. Jh.
KatNr. 21 Unbekannter Künstler, Porträt eines bärtigen Mannes. Wohl Spätes 19. Jh.
KatNr. 21 Unbekannter Künstler, Porträt eines bärtigen Mannes. Wohl Spätes 19. Jh.

021   Unbekannter Künstler, Porträt eines bärtigen Mannes. Wohl Spätes 19. Jh.

Öl auf Leinwand. Unleserlich signiert an umgeschlagener u.re. Spannkante. In einer neueren, braun- und goldfarbenen Holzleiste gerahmt.

Bildformat verkleinert und beschnitten, auf einen neuen Keilrahmen mit Stahlklammern gespannt. Leinwand etwas locker sitzend und mit Klimakante. Malschicht partiell berieben sowie geringfügige Verluste und kleine Kratzer im Randbereich. Kleine Retusche im Falzbereich. Beginnendes Alterskrakelee.

36 x 28,2 cm, Ra. 40,8 x 32,8 cm. 120 €
Zuschlag 100 €
NACH OBEN  <<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

HOME |  E-MAIL © SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN OHG  |   IMPRESSUM  DATENSCHUTZ