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AUKTION 65 19. September 2020
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Gemälde 18.-19. Jh.

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Gemälde Moderne

030 - 040

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Gemälde Nachkrieg/Zeitgen.

080 - 100

101 - 120

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149 - 160

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Grafik 19. Jh.

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Grafik Nachkrieg/Zeitgen.

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481 - 500

501 - 520

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621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700


Fotografie

701 - 713


Skulpturen

720 - 731


Figürliches Porzellan

735 - 740


Porzellan / Keramik

741 - 761

762 - 780

781 - 797


Glas

800 - 809


Schmuck

815 - 829


Silber

830 - 838


Zinn / Unedle Metalle

839 - 840


Afrikana

850 - 858


Asiatika, Grafik

860 - 868


Asiatika, Miscellaneen

871 - 875


Uhren

880 - 881


Miscellaneen

882 - 885


Lampen

886 - 891


Mobiliar / Einrichtung

895 - 906


Teppiche

910 - 917





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KatNr. 735 Konfektschale
KatNr. 735 Konfektschale
KatNr. 735 Konfektschale

735   Konfektschale "Kavalier an Schale". Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1840.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben sowie partiell goldstaffiert. Auf einem Rocaillesockel sitzender Kavalier, eine Schale präsentierend. Die Außenwandung mit reliefiertem Korbmuster und aufgelegten Blüten, die Innenseite mit Blütenbukett und Blütenzweigen. Unterseits die Schmierschwertermarke auf unglasiertem Boden sowie die geritzte Formnummer "No. 2863".
Entwurfsjahr: um 1762.

Vgl. Bergmann, Sabine u. Thomas: Meissener Figuren Bd. II, Erlangen, 2017, Kat.-No. 2647, S. 739.

Li. Hand Finger bestoßen und restauriert. Das Kragenband recto, die Haarschleife verso bestoßen. Beide Korbhenkel abweichend ergänzt / restauriert. Linker Fuß bestoßen. Glasur und Staffierung der Nase mit Fehlstelle. Goldstaffierung minimal berieben. Insgesamt Glasurunregelmäßigkeiten.

H. 19,5 cm, L. 28,5 cm. 600 €
KatNr. 736
KatNr. 736
KatNr. 736
KatNr. 736

736   "Affe als Sängerin" aus der Serie "Affenkapelle". Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke für Meissen. 1963.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben und -gold staffiert. Unterseits des Rocaillesockels mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der geprägten Modellnummer "60018", der Drehernummer mit Jahreszeichen und der Malernummer in Aufglasurpurpur. Erstsortierung.
Entwurfsjahr: 1753, 1765 mit Peter Reinicke überarbeitet.

Vgl. Bergmann, Sabine und Thomas: Meissener – Figuren Bd. III, Modellnummern Serien – Tiere, Erlangen, 2017, S.22, Kat.-No. 3051 mit Abb.

H. 12 cm. 550 €
Zuschlag 450 €
KatNr. 737
KatNr. 737
KatNr. 737

737   "Miniatur-Zeisig". Johann Joachim Kaendler und Mitarbeiter für Meissen. 1974.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits des naturalistisch ausgeformten Sockels die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modellnummer "77208" sowie die Bossierernummer mit Jahreszeichen.

Vgl. Bergmann, Sabine und Thomas: Meissener – Figuren Bd. III, Modellnummern Serien – Tiere, Erlangen, 2017, S.314, Kat.-No. 3888 mit Abb.

H. 5,3 cm. 120 €
Zuschlag 100 €
KatNr. 738
KatNr. 738
KatNr. 738
KatNr. 738

738   "Japaner mit Hund, sitzend" aus einer Serie von 20 "Japanesen". Friedrich Elias Meyer für Meissen. 1963.

Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben und -gold staffiert. Unterhalb des naturalistisch ausgearbeiteten Sockels mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der geprägten Modellnummer "65665", der Dreherziffer mit Jahreszeichen sowie die Malerziffer (undeutlich). Erstsortierung.
Entwurfsjahr: 1748–1761, Erstausformung 1772.

Vgl. Bergmann, Sabine und Thomas: Meissener – Figuren Bd. II, Modellnummern A1–Z99, Erlangen, 2014, S.244, Kat.-No. 480 mit Abb.

H. 12,5 cm. 600 €
Zuschlag 500 €
KatNr. 739 Seltene Figur eines Bergarbeiters mit Grubenlampe und Hacke. Wilhelm Anton Kamp für J. A. Thewalt, Höhr – Grenzhausen. Um 1910.
KatNr. 739 Seltene Figur eines Bergarbeiters mit Grubenlampe und Hacke. Wilhelm Anton Kamp für J. A. Thewalt, Höhr – Grenzhausen. Um 1910.

739   Seltene Figur eines Bergarbeiters mit Grubenlampe und Hacke. Wilhelm Anton Kamp für J. A. Thewalt, Höhr – Grenzhausen. Um 1910.

Wilhelm Anton Kamp 1879 Höhr – 1951 Höhr-Grenzhausen

Steinzeug, grauer, salzglasierter Scherben. Verso auf der runden Plinthe unter der Glasur geritzt monogrammiert "W.K.".

H. 40,3 cm. 420 €
KatNr. 740
KatNr. 740
KatNr. 740
KatNr. 740
KatNr. 740
KatNr. 740

740   "Bär" aus dem Tafelaufsatz" Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1922.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin

Porzellan, glasiert und in braunen, schwarzen, korallenroten und purpurvioletten Aufglasurfarben staffiert sowie partiell goldgehöht. Auf einem Hocker sitzender, sich umwendender Bär. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Fuchsmarke sowie die geritzte Modellnummer "H245" und die geprägte Dreherziffer. Des Weiteren die Malernummer "69" in Aufglasurbraun. Schauseitig am Sockel in Gold signiert und datiert "M. Esser 1922", verso auf dem Sockel geritzt signiert (undeutlich). Künstlerexemplar.
Entwurfsjahr: 1922.

Zwischen 1919 und 1926 schuf Max Esser den aus 75 Teilen bestehenden Tafelaufsatz "Reineke Fuchs", ein Arrangement aus Leuchtern, Blumenschalen, Tiergruppen und Einzeltieren in Anlehnung an Johann Wolfgang von Goethes' Epos in zwölf Gesängen. Der Tafelaufsatz war als Referenz an die barocke Tafelkultur als Gesamtkunstwerk konzipiert und gilt als eines der Hauptwerke der Pfeifferzeit.

Lit.: Marusch-Krohn, C.: Meissener Porzellan 1918–1933 – Die Pfeifferzeit, Leipzig, 1993, S. 107f.

Ein Blatt bestoßen, mit Materialverlust. Gr. Blatt verso am Blattansatz fachgerecht restauriert. Verso am unteren Rücken eine herstellungsbedingte Glasurfehlstelle (L.17mm), etwas oberhalb eine minimale Glasurunebenheit. Minimale, herstellungsbedingte Masse- und Glasurunebenheiten.

H. 24,8 cm. 2.400 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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