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AUKTION 65 19. September 2020
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361   Elfriede Lohse-Wächtler "Blick zwischen den Häusern" (Dresden-Striesen, Voglerstraße 15). 1931.

Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein

Farbige Pastellkreidezeichnung auf Papier. Unsigniert. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer profilierten, lasierend dunkelbraun gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Reinhardt 171, mit abweichenden Maßangaben.

Provenienz: Aus dem Nachlass der Künstlerin.

Abgebildet in: Reinhardt, Georg (Hrsg.): "Im Malstrom des Lebens versunken…". Elfriede Lohse-Wächtler (1899–1940). Leben und Werk, Köln 1996, S. 221.

Papier altersbedingt gebräunt, minimal wellig und mit teils größeren Stockflecken, insbes. in re. Bildhälfte. Zwei kleine Reißzwecklöchlein am o. Blattrand sowie Markierung der rückseitigen Montierung o.li. sowie o.Mi. Die Randbereiche leicht atelier-, finger- und knickspurig. Li. Rand mittig mit zwei kleinen Einrissen (max. ca. 4 mm) sowie u.re. (max. 8 mm). Kleiner Riss im Papier im Eckbereich u.li.

59,5 x 45,5 cm, Psp. 70 x 55,5 cm, Ra. 78 x 64 cm.

Schätzpreis
3.500 €
Zuschlag
3.300 €

362   Erich Lindenau "Maler Tröger" (Fritz Tröger). 1937.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden
Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda

Bleistiftzeichnung auf festem Papier. U.re. monogrammiert "EL" und datiert. Im Passepartout, darauf in Blei betitelt und signiert.

Deutlich stockfleckig. In den Ecken mit Reißzwecklöchlein und Montierungsresten.

50 x 39,5 cm, Psp. 65 x 47,5 cm.

Schätzpreis
120 €

363   Erich Lindenau, Bildnis einer Dame mit Kopftuch (Ehefrau des Künstlers?) / "FRID". Wohl 1930er Jahre/1940.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden

Aquarelle über Bleistiftzeichnung auf hellem bzw. grünlichem Papier. "Bildnis einer Dame" in Blei u.re. ligiert monogrammiert "EL" und datiert. "FRID" unsigniert. U.Mi. in Blei bezeichnet "FRID 17.2.1889 15.1.1934" sowie u.re. mit Rechnungsnotiz und Bleistiftproben. U.li. ein Papierprägestempel.

Teils technikbedingt leicht gewellt. Partiell unscheinbar angeschmutzt. Mit Reißzwecklöchlein an den Blatträndern aus dem Werkprozess. Ein Blatt (Weibl. Portrait) mit Klebebandresten einer früheren Montierung an den Ecken. Ein Blatt (Frid) mit winzigem Löchlein u.li. (Oberarm) und Knickspur mit leichtem Farbabrieb o.re. (Haare). U. Blattrand mit Läsionen und zwei kleinen Einrissen (ca.1,8 cm).

Min. 51,3 x 37,8 cm, max. 63,5 x 48,7 cm.

Schätzpreis
120 €

364   Erich Lindenau "Rosemarie" (Tochter des Künstlers)/Rosemarie als junge Frau. 1936/1945-1949.

Erich Lindenau 1889 Bischofswerda – 1955 Dresden

Bleistiftzeichnung auf gelblichem Papier/ Farbstiftzeichnung auf rötlichem Papier. Das erste Blatt o. ligiert monogrammiert "EL", datiert li. sowie betitelt re. An den Ecken montiert, darauf in Blei nochmals signiert "Erich Lindenau" sowie betitelt "Rosemarie".
Die zweite Zeichnung unsigniert.

Bleistiftzeichnung leicht angegilbt und durchgehende braune Stockflecken. Farbstiftzeichnung leicht lichtrandig, Ecken mit Papierrückständen einer älteren Montierung.

48 x 37 cm, Psp. 65 x 48 cm /49,5 x 39,5 cm.

Schätzpreis
220 €

366   Frans Masereel, Am Totenbett / Bahnsteig. Wohl 1920er Jahre.

Frans Masereel 1889 Blankenberghe – 1972 Avignon

Holzschnitte. Jeweils im Stock u.re. monogrammiert "FM" (bei einem Blatt unleserlich) sowie unter der Darstellung Mi. in Blei "Frans Masereel".

Leicht knick- und fingerspurig sowie minimal angeschmutzt, an den Rändern etwas gegilbt. Ein Blatt mit kleinem Abrieb am u.li. Blattrand

Stk. ca. 16 x 11,3 cm, Bl. 27,8 x 18,8 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
170 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

367   Elise Merten (zugeschr.), Fünf figürliche Darstellungen. 1886.

Elise Merten 1847 Moskau

Bleistiftzeichnungen, teils aquarelliert, und eine Kohlestiftzeichnung. Eine Arbeit signiert o.re. "Merten", jeweils mit ausführlicher Datierung in Blei datiert u.re. "März" bzw. "Februar 1886" sowie nummeriert. Teils in Blei bezeichnet.

Insgesamt knick- und fingerspurig, leicht gegilbt und angestaubt. An den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Teilweise unscheinbare Stockfleckchen, lichtrandig, umgeknickte Ecken und die Randbereiche mit kleinen Einrissen und Fehlstellen (bis ca. 1 cm).

Min. 26,7 x 36,5 cm, max. 42 x 26,8 cm.

Schätzpreis
180 €

368   Felix Meseck "[Hans] Meid". Anfang 20. Jh.

Felix Meseck 1883 Danzig – 1955 Holzminden a.d. Weser
Hans Meid 1883 Pforzheim – 1957 Ludwigsburg

Radierung auf Bütten. In Blei signiert u.re. "Meseck" sowie nummeriert u.li. "96/100". U.li. betitelt. U.re. in Blei bezeichnet. An den o. Ecken im einfachen Passepartout montiert.

Unscheinbar lichtrandig, unauffällige Knick- bzw. Kratzspuren. Eine kleine Stelle mit Abrieb innerhalb der Darstellung (im Bereich des Kinns).

Pl. 20,8 x 15 cm, Bl. 28,5 x 22 cm. Psp. 35 x 26 cm.

Schätzpreis
120 €

369   Paul F. Meyer, Über den Dächern der Stadt. 1932.

Paul F. Meyer 1882 ? – 1962 ?

Holzschnitt auf bräunlichem Papier. Im Stock ligiert monogrammiert "PFM" und datiert. In Blei unter der Darstellung re. signiert "P.F. Meyer". Im einfachen Passepartout an o. ecken Klebemontiert und verso mit dem Künstlerstempel versehen.

Leicht lichtrandig. Mit vier unscheinbaren, kleinen Stockflecken an der o.re. Ecke. Passepartout am o.re. Rand mit Papierverlust, dort ebenfalls in fremder Hand in Blei mit Lebensdaten zum Künstler versehen.

Stk. 27 x 19,5, Bl. 33,5 x 25,5, BA. 27 x 20, Psp. 38,3 x 31,2 cm.

Schätzpreis
100 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

370   Joan Miró "Frau mit roter Sonne". 1938.

Joan Miró 1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca

Farblinolschnitt auf rotem "Canson & Montval"-Papier. In der Platte signiert Mi.re. "Miró". Verso typografisch bezeichnet u.re. "MIRÓ. Gravure sur linoléum. 1938". Exemplar der 2. Auflage der Edition XXe Siècle, Paris, 1959. Eines von 2000 Exemplaren.
WVZ Dupin 40; WVZ Mourlot 366.

Verso am re. Blattrand Papierstreifen aufgrund einer ehemaligen Heftbindung.

Pl. 30,5 x 23,4 cm, Bl. 31,5 x 24,5 cm.

Schätzpreis
240 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

371   Wilhelm Morgner "Tierdresseur". 1912.

Wilhelm Morgner 1891 Soest – 1917 Langemarck

Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. Mit einer Authentizitätsbestätigung der Schwester des Künstlers unterhalb der Darstellung re. in Blei "für Wilhelm Morgner Maria Korff-Morgner" sowie verso u.re. in Blei unleserlich bezeichnet. Erschienen in "Der Sturm", Heft 138/139, Dezember 1912, hrsg. von Herwardt Walden.
WVZ Witte 39, Abb. S. 84; WVZ Tappert 24; HDO Söhn 53924–2, dort mit abweichendem Titel "Tierdressur".

Vertikal verlaufende regelmäßige Retuschen mit Druckerfarbe, wohl werkimmanent, da vom Künstler ein dreiteiliger Druckstock verwendet wurde. Minimal knickspurig sowie leicht lichtrandig. Ein blasser Flüssigkeitsfleck am u. Blattrand außerhalb der Darstellung (ca. 1,5 x 1,3 cm). Verso partiell oberflächlich umlaufende Papierstreifen- und Kleberreste. Papier an Ecke o.li. partiell gedünnt (recto nicht sichtbar) und Abrieb am o. Rand aufgrund einer früheren Montierung sowie einige vereinzelte Stockflecken.

Stk. ca. 37,7 x 58 cm, Bl. 46,2 x 66 cm.

Schätzpreis
1.500 €

372   Wilhelm Morgner "Große Kreuzigung". Um 1913.

Wilhelm Morgner 1891 Soest – 1917 Langemarck

Holzschnitt auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. Mit einer Authentizitätsbestätigung der Schwester des Künstlers unterhalb der Darstellung re. in Blei "für Wilhelm Morgner Maria Korff-Morgner" sowie am Blattrand u.re. unleserlich bezeichnet und nummeriert. Eines von 50 (55) Exemplaren.
WVZ Witte 44, Abb. S. 90; WVZ Tappert 34.

In Morgners Werk nehmen biblische Motive eine besondere Stellung ein. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit religiösen und philosophischen Texten
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Stk. ca. 37,5 x 58 cm, Bl. 46,7 x 66,2 cm.

Schätzpreis
1.500 €
Zuschlag
1.200 €

373   Emma Müller-Müller, Dresden – Blick auf die belebte Augustusbrücke. 1916.

Emma Müller-Müller 1878

Farbige Pastellkreidezeichnung auf gelblichem Papier. Signiert u.li. "E. Müller-M.". Im Falzbereich datiert. Hinter Glas in einer vergoldeten, profilierten Leiste mit rotem Bolus gerahmt.

Minimal gebräunt und winzige Fleckchen. Kleine Abplatzungen der Fassung an den Außenkanten der Rahmenecken.

41,3 x 53,3 cm, Ra. 44,7 x 57 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
190 €

374   Richard Müller "Eine Anfrage" / "Italienisches Fuhrwerk". 1922/ um 1920.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Radierungen in Schwarzbraun mit Plattenton auf feinem, wolkigen Papier. Unterhalb der Platte in Blei signiert "Rich. Müller" u.re. "Eine Anfrage" mittig in der Platte ligiert monogrammiert "RM" und datiert. An den o. Ecken im Passepartout montiert. "Italienisches Fuhrwerk" auf Untersatz im Passepartout montiert. Untersatz von fremder Hand in Blei bezeichnet.
WVZ Günther 122; 135.

Ecken und Kanten minimal gestaucht und knickspurig sowie minimal angeschmutzt. Vereinzelte Stockfleckchen.

Pl. 9,8 x 14,6 cm, Bl. 17,6 x 26,2 cm, Psp. 24 x 30 cm / Pl. 6,8 x 11,9 cm, Bl. 11,6 x 17,8 cm, Untersatz 21,5 x 28,3 cm, Psp. 24 x 30 cm.

Schätzpreis
250 €
Zuschlag
200 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

375   Richard Müller "Schneedächer mit Telefonstand". 1899.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Radierung auf kräftigem Kupferdruckpapier. Unsigniert. Typografisch künstlerbezeichnet, betitelt, nummeriert "PAN V 2" sowie technikbezeichnet. Aus der Zeitschrift "PAN", Heft 2, V. Jahrgangs. Eines von 1100 Exemplaren der allgemeinen Ausgabe. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Günther 47; Söhn HDO 53002–3.

Ecken minimal gestaucht und knickspurig. Leicht stockfleckig.

Pl. 15 x 22,5 cm, Bl. 36,1 x 27,5 cm, Psp. 37,4 x 31,5 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

376   Richard Müller "Schneelandschaft" (Stadtansicht von Meißen). 1921.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Kaltnadelradierung in Schwarzbraun auf kräftigem Papier. In der Platte signiert u.li. "Rich. Müller" und datiert. Unterhalb der Platte in Blei signiert "Rich. Müller". Blatt 9 aus "Opus I", Abzug außerhalb der Mappenauflagen A und B. Am u. Blattrand von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet und mit Angabe der WVZ-Nummer.
WVZ Günther 106/10.

Leicht knickspurig, mehrere diagonale Knickspuren o.li. Minimal gestauchte Ecken. Ein winziger Riss am li. Rand. Ein kleiner bräunlicher Fleck rechts neben der Darstellung.

Pl. 26,2 x 19,8 cm, Bl. 51,5 x 42 cm.

Schätzpreis
240 €
Zuschlag
240 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

377   Willi Müller-Hufschmid, Abstrakte Komposition. 1. H. 20. Jh.

Willi Müller-Hufschmid 1890 Karlsruhe – 1966 ebenda

Lithografie. Im Stein signiert "W. Müller-Hufschmid" u.re. sowie unterhalb der Darstellung in Kugelschreiber u.li. "W. Müller-Hufschmid". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer textilbezogenen Grafikleiste gerahmt.

St. 29 x 40,5 cm, Ra. 50 x 70 cm.

Schätzpreis
100 €

378   Georg Nerlich, Mittelgebirgslandschaft. Wohl um 1920.

Georg Nerlich 1892 Oppeln – 1982 Dresden

Kaltnadelradierung auf festem Bütten. Unsigniert. Recto und verso in Blei von fremder Hand am u. Rand künstlerbezeichnet.

Minimale Randläsionen und unscheinbare Knickspuren an den Ecken. Verso leicht angeschmutzt.

Pl. 20 x 29,2, Bl. 50 x 36,7 cm.

Schätzpreis
100 €

379   Rolf Nesch "Musikanten". 1922.

Rolf Nesch 1893 Obereßlingen – 1975 Oslo

Kaltnadelradierung mit feinem Plattenton auf Bütten. Signiert in Blei u.re. "Nesch" und nummeriert "18/25" u.li. sowie bezeichnet "Selbstdr.".
WVZ Helliesen / Sørensen 122.

Leicht knick- und fingerspurig sowie angeschmutzt. Vereinzelt mit blassen Stockfleckchen. Innerhalb der Darstellung o.li. und o.re. je ein leicht durchscheinender kleiner Flüssigkeitsfleck. Verso drei kleine Flüssigkeitsfleckchen.

Pl. 21,7 x 18,2 cm, Bl. 39,3 x 28,9 cm.

Schätzpreis
750 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

380   Emil Nolde "Tischgesellschaft". 1906.

Emil Nolde 1867 Nolde – 1956 Seebüll i. Nordfriesland

Radierung in Grünschwarz auf festem Papier. Unsigniert. Am u. Blattrand in Kapitälchen typographisch bezeichnet, aus "Zeitschrift für Bildende Kunst", 1907, Neue Folge XIX, Heft 2.
WVZ Schiefler / Mosel / Urban 74 IV (von IV).

Stockfleckig. Verso am o. Blattrand mit Papierstreifen aufgrund der früheren Bindung.

Pl. 15,2 x 19,4 cm, Bl. 23 x 33 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
220 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.


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