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AUKTION 65 19. September 2020
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871   Dreibeiniger Weihrauchbrenner "Ding". China. Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, 1735–1796 oder Republikzeit, 1912– 1949.

Bronze, schwarzbraun patiniert. Weite und flache, gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Kurzer, zylindrischer Hals mit einem abgesetzten, profilierten Mündungsrand. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi" (Studiostempel).

Vereinzelte Kratzspuren, im Gesamtbild jedoch sehr unauffällig.

D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g.

Schätzpreis
2.200 €

872   Avalokiteshavara Bodhisattva. Tibet. Wohl spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

Bronze, hohl gearbeitet, braun patiniert und mit Resten einer dunkelbraunen Lackierung. In Padmasana auf einem Lotossockel sitzender Bodhisattva mit vier Köpfen und jeweils einer fünfzackigen Krone. In der rechten Hand vor dem Körper einen Donnerkeil haltend. Die linke obere, nach außen gehaltene Hand mit einem Gebetsbuch. Die übrigen Hände in Karana (?) Mudra. Sockelunterseite mit vier Krappen zur Fassung.

Lackierung und Patina berieben.

H. 24 cm.

Schätzpreis
750 €

873   Gelber Jambhala auf Löwe. Nepal. Wohl 18. Jh.

Bronze, dunkelbraun patiniert und mit Resten eines roten Pigments sowie einer Silberauflage. Jambhala (Gott des Wohlstands), schmuckverziert auf einem ruhenden Löwen sitzend. In der rechten Hand eine Bijapuraka – Frucht (Zitrone), im linken Arm den Juwelen speienden Mungo Nehulay haltend. Kopf und Körper von schwingenden Bändern umrahmt. Lotossockel. Die Innenseite verschlossen.

Staffierung nahezu vollständig verloren, vereinzelt Korrosionsspuren.

H. 19,2 cm.

Schätzpreis
350 €
Zuschlag
380 €

874   Schachspiel mit Elfenbeinfiguren. Peking, China. Wohl um 1900– 1910.

Elfenbein, geschnitzt, partiell graviert und teils mit grünem Tee patiniert, sowie Karton. Bestehend aus 32 vollplastischen Spielfiguren in Form eines kaiserlichen Hofstaats mit Soldaten, 16 davon dunkelbraun patiniert. Alle Spielfiguren auf Lotussockeln. Papierbezogenes Schachbrett, die Spielfelder in Schwarz und Rot. Die Kassette mit kobaltblauem Textilbezug und Verschlüssen aus Elfenbein. Das Eingerichte mit zwei stoffbezogenen Einsätzen für die Figuren.

Figuren partiell unscheinbar vergilbt und mit unscheinbaren Nutzungsspuren. Die Patinierung punktförmig oberflächlich abgeplatzt. Die Stoffbezüge des Eingerichtes teils mit Stockflecken und etwas geblichen. Schatulle etwas berieben und stockfleckig.

Figuren H. 5 - 10 cm, Schachbrett 40,2 x 40,4 cm, Schatulle 42 x 22 x 9 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
600 €

875   Tischparavent mit Perlmuttinkrustationen. China. Späte Qing-Dynasty, Mitte 19. Jh.

Wohl Hongmu, schwarz lasiert, Perlmutt-Inkrustationen. Zweiteilig, bestehend aus Gestell und Schirm. Auf ein Paneel aufgezogener, hochrechteckiger Schirm, schauseitig mit schwarzer Seide, in Jade und Quarz imitierenden Farben mit einem Tisch- und Vasenarrangement mit Blütensträußen bestickt, o.li. drei Fledermäuse. Das geschweift gearbeitete Gestell mit floralen Perlmutteinlagen und u. li. mit Resten einer Kartusche mit zwei chinesischen Schriftzeichen.

Provenienz: Sammlung Franz von Lenbach.

Stoffbespannung mit Ausdünnungen und Einrissen. Perlmuttinkrustationen partiell mit Materialverlusten. Intarsierte Kartusche u.li. zur Hälfte fehlend. Lasur zum Teil etwas berieben. Stand minimal verzogen.

H. ges. 90 cm, B. ges. 44,5 cm, Paneel 71 x 57 cm.

Schätzpreis
2.200 €

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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)