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| AUCTION 84 | 07. März 2026 |
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Hugo Meisel
1887 Lichte – 1966 Rudolstadt
Sohn des Porzellanmalers Otto Meisel. 1903–05 Ausbildung als Modelleur an der Zeichen- und Modellierschule in Lichte. Arbeitet ab 1909–37 für die Schwarzburger Werkstätten und die Aelteste Volkstedter Porzellanmanufaktur. Trotz Verlust des rechten Armes im 1. Weltkrieg übt er seinen Beruf weiter aus. 1918–20 Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule in München bei Heinrich Waderé Bildhauerei. Bekannt geworden durch seine eindrucksvollen Tiergroßplastiken, die ihn in die künstlerische Nähe von Kaendler rückten. Arbeitet nach Ende 2. Weltkrieg für Thüringer Manufakturen. Ab 1950 Direktor der Staatlichen Museen Heidecksburg. Dort bis 1958 tätig.
Hugo Meisel 1887 Lichte – 1966 Rudolstadt
Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst 1909 Unterweißbach – heute Rudolstadt
Porcelain, glazed. Unterseitig die gepresste Firmenmarke "Schnürender Fuchs" und Form-Nr. "292" sowie "4" und unleserlich "5". Geritzt "H. Meisel" und datiert "1919".
WVZ Lauterbach U 292.
Im handschriftlichen Verzeichnis von Hugo Meisel ist das Modell mit "Selbstporträt" betitelt.
Abgebildet in: Susanne Wallner, Wilhelm Siemen (Hrsg.): Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst: Katalog zur Sonderausstellung des Museums der Deutschen Porzellanindustrie. Hohenberg/Eger 1993. S. 346.
Herstellungsbedingt eine kleine Glasurfehlstelle am Oberschenkel.
H. 26 cm.