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| AUCTION 84 | 07. März 2026 |
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Bernhard Heiliger
1915 Stettin – 1995 Berlin
Heiliger absolvierte von 1930–33 eine Steinbildhauerlehre und anschließend eine Ausbildung bei K. Schwerdtfeger an der Stettiner Werkschule für Gestaltende Arbeit. Es folgte von 1938–41 ein Studium an der Staatl. Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei A. Breker. Während eines Aufenthaltes in Paris lernte er u.a. Arbeiten von C. Brancusi, A. Maillol und A. Rodin kennen, die sein Schaffen nachhaltig prägten. Während des 2. Weltkrieges war H. als Funker an der Ostfront eingesetzt, konnte aber durch die Fürsprache Brekers seinen Dienst 1943 beenden. Einem zweiten Einzugsbefehl entzog er sich und flüchtete nach Norddeutschland. Sein Schaffen entwickelte sich von einer organischen Figuration, über vegetabile aufgebrochene Formen hin zur Kunst des Informel und technoid anmutenden Stahlkompositionen.
415 Bernhard Heiliger, Zehn figurative Darstellungen. 1960.
Bernhard Heiliger 1915 Stettin – 1995 Berlin
Ten lithographs in colours auf festem Papier. Zwei Exemplare motivgleich Jeweils in Blei signiert u.re. "B Heiliger" und datiert, vereinzelt in der u.li. Ecke nummeriert.
Blätter leicht atelierspurig, vereinzelt minimal griffspurig. Ein Blatt mit leichter Knickspur o.re., ein weiteres mit Knickspur (ca. 8 cm) am li. Rand.
St. max. 29 x 16 cm, Bl. 54 x 38,3 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *