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AUKTION 65 19. September 2020
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404 Datensätze

Ackermann, Max

Adler, Leonore

Adler, Carl

Adler-Krafft, Maria

Aigrinner, Christian

Albert-Lasard, Loulou

Alexeev, Nikolai Vasilievich

Allers, Christian Wilhelm

Altenbourg, Gerhard

Apoux, Joseph

Arnegger, Alois

Arnold, Carl Johann

Asendorpf, Bartold

Ausleger, Rudolf

Baer, Oswald

Barlach, Ernst

Bartolozzi, Francesco

Baum, Paul

Beckerath, Moritz von

Beckmann, Max

Behrens-Hangeler, Herbert

Bellotto, gen. Canaletto, Bernardo

Berling, Prof. Dr. Karl Heinrich Ludwig

Berlit, Rüdiger

Berndt, Siegfried

Bettermann, Gerhart

Beyer, Manfred

Beyermann, Walter

Blackwell, Elizabeth

Bley, Heinrich

Blümel, Walter

Böhme, Gerd

Böhmer, Gunter

Börner, Emil Paul

Bräunling, Gottfried

Bremer, Uwe

Brendel, Albert Heinrich

Bunge, Kurt

Calamatta, Luigi

Campendonk, Heinrich

Carey (Quarry), Regina Katharina

Caspari, Gertrud

Castell, Johann Anton

Castillo, Jorge

Christen, Rodolphe

Cissarz, Johann Vinzenz

Clément, Alexandre

Corinth, Lovis

Coubine, Othon

Creutziger, Matthias

Czibulka, Alfons von

Dahl, Siegwald

Dahmen, Karl Fred

de Luigi, Ludovico

Dietrich, gen. Dietricy, Christian Wilhelm Ernst

Dietzsch, Johan Christoph

Dissel, Rainer

Dix, Otto

Dreher, Richard

Drescher, Arno

Dresden Arlt, Michael

Dress, Andreas

Drouot, Edouard

E.R.N.A.,

Ebert, Albert

Eicken, Elisabeth von

Einschlag, Eduard

Eisler, Walter

Engler-Feldmann, Christa

Erler, Georg

Ernst, Max

Esser, Max

Feininger, Lyonel

Feldbauer, Max

Felixmüller, Conrad

Felsecker Erben, Adam Jonathan

Fiedler, Franz

Findeisen, Friedrich Wilhelm Arthur

Fini, Leonor

Fischer, Carl Ernst

Fischer, Steffen

Forgács, Károly

Franck, E.

Freytag-Loringhoven, Mathilde von

Friederici, Walter

Friedrich, Alexander

Fuchs, Ernst

Funke, Helene

Furtwängler, Felix Martin

Gampert, Otto

Garn, Alfons

Gebhardt, Helmut

Geiger, Willi

Gelbke, Georg

Gerasimov, Sergei

Gerbig, Alexander

Giebe, Hubertus

Gille, Christian Friedrich

Gille, Sighard

Glöckner, Hermann

Glöckner, Emil Gustav Adolph

Grass, Günter Wilhelm

Grieshaber, HAP

Grimaldi, Giovanni Francesco

Großmann, Rudolf

Grosz, George

Gröszer, Clemens

Grundig, Hans

Gruner, Erich

Grünler, Raphael

Grust, Theodor

Grützmann, Katharine

Guhr, Richard

Günther, Herta

Gussmann, Otto

Hackert, Georg Abraham

Hahn, Bernd

Haldenwang, Christian

Hammer, Lothar

Hammer, Guido

Hampel, Angela

Hanft, Willy

Harding-Krayl, Constance "Stan"

Hartmann, Edith

Hassebrauk, Ernst

Hegewald, Heidrun

Hein, Günter

Heisig, Johannes

Hennig, Albert

Hensel-Krüger, Ursula

Herbig, Otto

Héroux, Bruno

Herrmann (Henri Héran), Paul

Herzing, Hanns

Hesse, Alfred

Heyer, Hans

Hilscher, Kurt

Hinrichs, Carl

Hippold, Erhard

Höchl, Anton

Hochmann, Franz Gustav

Hödicke, Karl Horst

Hofer, Karl

Hofmann, Veit

Hofmann, Michael

Hofshi, Orit

Hofstätter, Osias

Hohl-Stein, Matthias Zágon

Holfeld, Karl

Homann, Johann Baptist

Homanns Erben,

Horlbeck, Günter

Horlbeck-Kappler, Irmgard

Horn, Fritz

Hosemann, Theodor

Hrdlicka, Alfred

Hübschmann, Karl

Ilfoveanu, Sorin

Illies, Otto

Ilmlauf, H.

Ivanowitsch, Loboda Ivan

Jansen, Franz Maria

Janssen, Horst

Johansson, Eric

Jüchser, Hans

Juza, Werner

Kaendler, Johann Joachim

Kammerer, Anton Paul

Kamp, Wilhelm Anton

Kandt, Manfred

Kannegießer, Friedrich August

Kaplan, Anatoli

Kardorff, Konrad von

Katsushika Hokusai,

Kaufmann, Karl

Kaulbach, Wilhelm von

Kesting, Edmund

Kielnhofer, Manfred

Kietz, Gustav Adolph

Kinder, Hans

Kirst, Hans

Kirsten, Jean

Kissing, Erich

Klee, Paul

Klimsch, Eugen Johann

Klinger, Max

Klotz, Siegfried

Koch, Peter

Kokoschka, Oskar

Kolbe, Rudolf

Koller-Pinell, Broncia

Kollwitz, Käthe

Körnig, Hans

Krause Zwieback, Wolfgang

Kremer, Michael

Kretzschmar, Bernhard

Kröner, Karl

Küchler, Andreas

Küchler, Fritz

Kuehl, Gotthardt

Kühl, Johannes

Kuhn, Max

Kunert, Michael

Künzel, Gero

Lachnit, Max

Lachnit, Wilhelm

Lammert, Mark

Lange, Otto

Langner, Reinhold

Lanskoy, André

Launay, Nicolas de

Le Prince, Jean-Baptiste

Lederer, Hugo

Leibl, Wilhelm Maria

Lengnick, Emily

Leonhardi, Eduard Emil August

Leonhardt, Adolf

Lepke, Gerda

Leuteritz, Ernst August

Lewandowsky, Via

Lieben, G. W.

Liebermann, Max

Lindemann, Christian Philipp

Lindenau, Erich

Lindner, Ulrich

Lohse, Carl

Lohse-Wächtler, Elfriede

Mäder, Kurt H.

Mahnke, Adolf

Mansfeld (Richaaard), Richard

Mantz, Gerhard

Masereel, Frans

Meier, Ruth

Merker, Max

Merten, Elise

Meseck, Felix

Meser, C. F.

Metzkes, Harald

Meyer, Paul F.

Meyer, Friedrich Elias

Meyer-Rähnitz, Bernd

Milyukow, Pjotr Pawlowitsch

Minkewitz, Reinhard

Miró, Joan

Monien, Julius

Morgner, Wilhelm

Mörstedt, Alfred Traugott

Mühlig, Albert Ernst

Müller, Albin

Müller, Richard

Müller-Hufschmid, Willi

Müller-Müller, Emma

Mušic, Zoran Antonio

Mützel, Heinrich

Naeke, Gustav Heinrich

Nathe, Christoph

Naumann, Hermann

Naumann-Coschütz, Richard

Navalinen, Anders Johan

Nerlich, Georg

Nesch, Rolf

Nolde, Emil

Oehler, Emmerich

Oehme, Ernst Erwin

Oehme, Ernst Ferdinand

Olde d.Ä., Hans

Orimoto, Tatsumi

Ostermeyer, Judith

Palmenberg, Emilie von

Patzig, Gerhard

Pelgrom, Jacobus

Penck, A.R.

Peschel, Carl Gottlieb

Petrovsky, Wolfgang

Pfeiffer, Max Adolf

Pfennig, Wolf-Dieter

Philipp (MEPH), Martin Erich

Pietschmann, Max

Plehn, Ilse

Plenkers, Stefan

Pletsch, Oskar

Plüddemann, Hermann

Preller d.J., Friedrich

Prestele, Carl

Prévert, Jacques

Prokofiev, Nikolai Dmitrievich

Querner, Curt

Raders, Ludwig

Rau, Heinrich Woldemar

Reinhart, Johann Christian

Rén, Lì Fán

Reynolds, Joshua

Richter, Adrian Ludwig

Richter, August

Richter, Hans Theo

Richter, Johann Carl August

Richter, Günter

Richter-Lößnitz, Georg

Rietschel, Ernst Friedrich August

Ritter, Wilhelm Georg

Rizzi, James

Roger, Deodatus

Rogge, Johannes Friedrich

Rohde, Jochen

Rosenhauer, Theodor

Ruddigkeit, Frank

Rudolph, Wilhelm

Rumler, Zaenek

Rumpel, Karl Ernst Friedrich

Sachs, Luise

Schellenberg, Werner

Scheuren, Caspar Johan Nepomuk

Schicktanz, Karl

Schieferdecker, Jürgen

Schirmer, Johann Wilhelm

Schlichting, Jutta

Schlitterlau, Friedrich Gottlob

Schmidt-Kirstein, Helmut

Schnauder, C.

Schneider, Sascha

Scholtz, Julius

Schöne, Johann Daniel Friedrich

Schönstein, Otto Wilhelm

Schrader, Bertha

Schramm-Zittau, Rudolf

Schröder, Oskar

Schuchardt, Wilhelm Edmund

Schultz-Liebisch, Paul

Schultze, Bernard

Schulz, Alois Gustav

Schulze, Kurt

Schütze, Kurt

Schweigert, Eberhard

Schwimmer, Max

Seitz, Gustav

Sell, Lothar

Siebert, Georg

Skarbina, Franz

Skowranek, Otto

Slevogt, Max

Stelzmann, Volker

Sterl, Robert Hermann

Štícha, Klement

Strozynski, Ursula

Tàpies, Antoni

Teniers d.J., David

Thoma, Hans

Ting, Walasse

Tobey, Mark

Toermer, Hugo

Topor, Roland

Torges, Günther

Toulouse-Lautrec, Henry de

Treber, Carl Friedrich

Triegel, Michael

Trippel, Albert

Tröger, Fritz

Trökes, Heinz

Troschke, Wolfgang

Uhlig, Max

Ukleya, Ukki

Ungerer, Tomi

Utagawa Hiroshige,

Utagawa Hiroshige II,

Utagawa Kunisada I.,

Utagawa Kuniyoshi,

Utamaro II,

Valère-Bernard, Francois Marius

Varga, Ferenc

Veyrassat, Jules Jacques

Vogeler, Heinrich

Voigt, Elisabeth

Voigt, Frank

Voigt, Bruno

Wagenbrett, Norbert

Wagner, Alfred

Wagner, Johann Georg

Walcher, Joseph Adolphe Alexandre

Walther, Adolf Wilhelm

Walther, Carl

Walther, Fred

Watson, James

Wauer, William

Weber, Andreas Paul

Wegmann, Klaus

Weidensdorfer, Claus

Wenzel, Jürgen

Werner, Heinz

Wigand, Albert

Wilhelm, Paul

Wilner, Wiktor Semjonowitsch

Wittig, Werner

Wittler, Heinrich Arrigo

Wohlrab, Carl

Wolfgang, Alexander

Wunderlich, Paul

Zadkine, Ossip

Zalisz, Joseph Fritz

Zander, Heinz

Zettl, Baldwin

Zille, Rainer

Zingg, Adrian

Zunker, Pia

Zürner, Klaus-Heinrich




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Rudolf  Ausleger

1897 Weißenfels – 1974 Berlin

Als deutscher Kunsterzieher und Maler des Expressionismus besuchte Ausleger zunächst die Schule Reimmann, eine private Kunst- und Gewerbeschule in Berlin–Schöneberg. Danach studierte er an der Staatlichen Kunstschule bei G. Tappert und B. Hasler ebenda. Während seines Einsatzes als Soldat im Ersten Weltkrieg lernte er die späteren Maler der Novembergruppe kennen, dessen aktives Mitglied er von 1920 bis 1933 war. Mit Hilfe seines Kunsterzieherexamens erhielt er ab 1921 den Lehrauftrag für die Höhere Schule sowie die Schule Reimann in Berlin. Im Zuge der kulturellen Gleichschaltung der Kunst durch die Nationalsozialisten im Dritten Reich wurden Auslegers Werke als entartet ausgeschrieben und infolge der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstört. Von 1949 bis 1967 war er erneut als Lehrkraft für bildende Kunst an der Pädagogischen Hochschule in Berlin tätig.

KatNr. 274 Rudolf Ausleger, Stillleben mit Gitarre und Karaffe. 1926.
KatNr. 274 Rudolf Ausleger, Stillleben mit Gitarre und Karaffe. 1926.

274   Rudolf Ausleger, Stillleben mit Gitarre und Karaffe. 1926.

Rudolf Ausleger 1897 Weißenfels – 1974 Berlin

Farbige Pastellkreidezeichnung auf Karton. Signiert "Ausleger" und datiert li. In einer profilierten, goldbronzefarben gefassten Holzleiste gerahmt.

Das vorliegende Stillleben ist der kubistischen Periode von Rudolf Ausleger zuzuordnen. Zu dieser Zeit war er Mitglied der "Novembergruppe", eine im Dezember 1918 in Berlin gegründete Künstlervereinigung, die sich aus dem Redaktionsumfeld von Herwarth Waldens Zeitschrift "Der Sturm", italienischen Futuristen sowie DADA- und Bauhauskünstlern zusammensetzte. Namengebend war die Novemberrevolution von 1918. Von den Nationalsozialisten wurden ihre Mitglieder wegen ihres Einsatzes für Abstraktion und Atonalität als bolschewistisch beschimpft. 1933, in der Frühzeit des Nationalsozialismus, musste die Novembergruppe ihre Arbeit einstellen. Aufgrund des Bombardements im Zweiten Weltkrieg und der damit einhergehenden Zerstörung vieler Arbeiten sind Auslegers Werke dieser Periode selten. Eine Zeichnung aus dem Jahr 1925, "Stilleben mit Karaffe, Gitarre und Früchten" zeigt ein ähnliches Motiv wie die vorliegende Grafik.

Randbereiche minimal berieben, vereinzelte kleine Kerben sowie mit geringfügigen Farbverlusten (o.Mi und re o. und u.li.). Zarte, wohl werkimmanente Kratzer auf der Malschicht und Farbfleckchen. Punktförmige, dunkle Fleckchen Mi. sowie li.Mi. Bildträger verso alterungsbedingt gedunkelt und umlaufend mit Papierrückständen älterer Montierung.

73 x 55 cm, Ra. 90 x 73 cm. 4.000-5.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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