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| AUKTION 26 | 04. Dezember 2010 |
Auktion 26
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665 Elsa Sturm-Lindner, Szene aus "Turandot". Ohne Jahr.
Elsa Sturm-Lindner 1916 Dresden – 1988 Niederwartha
Farbige Pastellkreide auf grauem Velourspapier. In Kreide signiert "E. Sturm-Lindner" u.re. Im Passepartout.
Minimal knickspurig und mit leichten Randmängeln. Verso mit Resten einer alten Montierung.
35,6 x 52 cm.
666 Elsa Sturm-Lindner, Szene aus "Don Carlos". Wohl 1950er Jahre.
Elsa Sturm-Lindner 1916 Dresden – 1988 Niederwartha
Pastell. U.re. in Blei signiert "E. Sturm-Lindner", verso mit einer unvollendeten Zeichnung eines Paares. In profilierter Holzleiste gerahmt.
Blatt stärker gebräunt.
Provenienz: Aus dem Nachlaß Gudrun Wuestemann.
38,5 x 47,5 cm, Ra. 44 x 53,5 cm.
667 Elsa Sturm-Lindner, Szene aus "Ariadne". 1953.
Elsa Sturm-Lindner 1916 Dresden – 1988 Niederwartha
Pastell. U.li. signiert "E. Sturm-Lindner". In profilierter, goldfarbener Holzleiste gerahmt, verso von fremder Hand ausführlich bezeichnet.
Blatt stärker gebräunt.
Provenienz: Aus dem Nachlass Gudrun Wuestemann.
35,5 x 48,4 cm, Ra. 40,5 x 53,5 cm.
668 Klaus Süß "Kholomodumo. Ein afrikanisches Märchen". 1997.
Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge
Künstlerbuch mit 13 Farbholzschnitten und Texten südostafrikanischer Märchen auf "Hahnemühle-Antik"-Bütten. Im Impressum signiert und datiert. Erschienen in der burgart-presse, Rudolstadt in Zusammenarbeit mit der Galerie Oben, Chemnitz und der Galerie Gunar Barthel, Berlin. Exemplar XXV von 130, eines von 30 Künstler- und Verlegerexemplaren. Im Halbledereinband mit einer Gestaltung von Ludwig Veit.
45,5 x 38 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 728 € inkl. MwSt) **
669 Antoni Tàpies, Ohne Titel. 1978.
Antoni Tàpies 1923 Barcelona – 2012 ebenda
Farblithographie. In Blei signiert "tàpies" u.re., u.li. bezeichnet "E.A." und mit Trockenstempel der "Erker Presse St. Gallen" versehen.
Blatt am oberen Rand auf Untersatzpapier aufgezogen. Ecke u.li. mit einer kleiner Knickspur.
Randbereiche minimal gebräunt und stockfleckig. Blatt leicht wellig.
WVZ Galfetti Nr. 657, hier mit der Datierung 1976 und den Maßen 46 x 37 cm; nicht im WVZ Agustí.
Künstlerabzug des in der Vorzugsausgabe des in der Erker-Presse St. Gallen
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45 x 33 cm.
670 Ulrich Tarlatt "intrigantes gespräch, lauscher". 1980.
Ulrich Tarlatt 1952 Wansleben am See – lebt in Bernburg / Saale
Farbholzschnitt. In Blei signiert "U. tarlatt", datiert und nummeriert "3/6". Am unteren Blattrand betitelt.
Blatt minimal knickspurig und gebräunt.
Stk. 23,2 x 24,2 cm, Bl. 34,6 x 33,5 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 246 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
671 Hans Ticha, Am Strand. 1977.
Hans Ticha 1940 Decin – lebt in Maintal bei Frankfurt
Farblithographie auf chamoisfarbenem Bütten. In Blei außerhalb der Darstellung signiert "ticha" und datiert u.Mi., nummeriert "22/40" u.li. Im Passepartout in profilierter Holzleiste hinter Glas gerahmt.
Etwas gegilbt.
BA. 39 x 29,8 cm, Ra. 59,2 x 45 cm.
672 Hans Ticha "Die Badenden". Wohl 1980er Jahre.
Hans Ticha 1940 Decin – lebt in Maintal bei Frankfurt
Aquarell, Gouache und Bleistift. Signiert "TiCHA", verso von fremder Hand bezeichnet.
Ecke o.li. mit kleiner Knickspur.
26,5 x 35,7 cm.
673 Carl Friedrich Treber, Im japanischen Blumengeschäft. Ohne Jahr.
Carl Friedrich Treber 1897 Boxdorf b. Moritzburg – letzte Erw. 1980
Aquarell und Federzeichnung in Tusche. In Schwarz signiert u.re. "TREBER". In schmaler Holzleiste hinter Glas gerahmt.
Blatt an den Rändern leicht wellig und minimal knickspurig; kleinere Läsion o.re. Verso Reste einer älteren Montierung.
50 x 72 cm; Ra. 60 x 78 cm.
674 Gudrun Trendafilov "Frühling". 1990.
Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge
Algraphie auf dünnem Velin. In Blei monogrammiert "GT", betitelt und datiert u.re., nummeriert "16/20" u.li.
Minimale Randmängel und etwas knickspurig.
60,8 x 75,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
675 Gudrun Trendafilov "Sitzende im Raum". 1989.
Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge
Mischtechnik auf festem Papier. In Blei monogrammiert "GT" und datiert u.re. Verso in Blei betitelt und nochmals datiert u.li.
Minimal knickspurig und mit Reißzwecklöchlein.
64,9 x 48 cm.
676 Fritz Tröger "Schlafende" / Portrait eines Jungen / Näherinnen. 1925/ 1928/ 1947.
Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda
Bleistiftzeichnung / aquarellierte Kohlezeichnung / Federzeichnung in Tusche über Bleistift. Alle Blätter signiert "Fritz Tröger" und datiert u.re / u.li. bzw. o.re. "Schlafende" verso mit der Abbildung von Infanteriefahrzeugen.
Zwei Blätter mit Reißzwecklöchlein und leichten Randmängeln mit Einrissen (max. 2 cm), ein Blatt
stärker knickspurig.
Vgl. Fritz Tröger, "Das frühe Werk", 1975, Chemnitz, Abb. 4 ("Schlafende").
Verschiedene Maße.
677 Dieter Tucholke "Kleine Landschaft". 1980.
Dieter Tucholke 1934 Berlin – 2001 ebenda
Farboffsetdruck. In Blei signiert "Tucholke", datiert, betitelt und nummeriert "22-250/230".
Blatt leicht knickspurig.
Darst. 29 x 23,2 cm, Bl. 50 x 40 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 171 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
678 Hans Vent "Ohne Titel I". 1989.
Hans Vent 1934 Weimar – 2018 Berlin
Gouache. In Blei signiert "Vent" und datiert u.Mi. Auf dem Untersatzkarton in Blei betitelt u.re. Im einfachen Glaswechselrahmen.
Das Blatt mit Reißzwecklöchlein. Untersatzkarton stärker atelierspurig, mit Reißzwecklöchlein und knickspurig.
BA. 58 x 40,6 cm, Ra. 80 x 60 cm.
679 Frank Voigt "Mechanische Figuren I". 1980.
Frank Voigt 1946 Dresden – lebt ebenda
Farblithographie und Farbmonotypie (?). In Blei signiert "Frank Voigt" und datiert u.re., betitelt u.Mi. und nummeriert "13/25" u.li.
Verso atelierspurig.
36,7 x 49,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
680 Werner Volkert "Scheibe 70". 1970.
Werner Volkert 1911 Sollstedt – 1995 (?)
Farbaquatintaradierung in Orange auf chamoisfarbenem Papier. Außerhalb der Platte in Blei signiert "Volkert" und datiert u.re., betitelt u.Mi. und nummeriert "2/15" u.li. Im Passepartout.
Minimal angeschmutzt.
Pl. 56,8 x 43,5 cm, Bl. 68 x 54 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 107 € inkl. MwSt) **
681 Steffen Volmer "Wunsch nach STILLE". 1992.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Mischtechnik (u.a. Tusche, Aquarell, Farbstift und Papiercollage). U.Mi. signiert "Volmer", u.li. betitelt und datiert. Im Wechselrahmen.
Ecke o.li. mit kleiner Knickspur.
107 x 75,5 cm, Ra. 120 x 84,5 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.017 € inkl. MwSt) **
682 Steffen Volmer "Das TOR". 1992.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Farblithographie auf "Hahnemühle"-Bütten. In Blei signiert "Volmer", datiert, betitelt und nummeriert "26/30". U.re. mit Trockenstempel.
St. 57,5 x 42 cm, Bl. 75 x 53 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 246 € inkl. MwSt) **
683 Steffen Volmer "Der große Angriff bringt Klärung". 1983.
Steffen Volmer 1955 Dresden
Aquatintaradierung auf Bütten. In Blei datiert und signiert "Vollmer" u.re., betitelt u.Mi., bezeichnet "Probe" u.li.
Minimale Randmängel.
Pl. 22,5 x 35,2 cm, Bl. 39 x 52 cm.
684 Frank Werner, Komposition. 1969.
Frank Werner 20. Jh.
Serigraphie. Außerhalb der Darstellung in Blei signiert "Werner" und datiert u.re. und nummeriert "22/60" u.li.
Angeschmutzt im oberen Randbereich, im unteren Randbereich etwas knickspurig.
Darst. 42 x 42 cm, Bl. 50 x 50cm.
685 Josef Wenglein, Landschaft mit zwei Wanderern / Autograph. Wohl Anfang 20. Jh.
Josef Wenglein 1845 München – 1919 Bad Tölz
Aquarelle über Bleistift. U.re. signiert "Wenglein" und bezeichnet "Professor und Maler". In schmaler, goldfarbener Holzleiste gerahmt, mit ornamental verzierter Sichtleiste.
Blatt vollständig auf Untersatzkarton aufgezogen und leicht gebräunt.
Autograph in Form einer kleinen Visitenkarte, diese mit typografischem Aufdruck "Josef Wenglein k. Professor und Maler" sowie einem handgeschriebenen Text des Künstlers in Tusche auf Vorder- und Rückseite, unterzeichnet und datiert mit "15.März.15 Wenglein".
21,1 x 29,3 cm, Untersatzk. 41,3 x 49,4 cm, Ra. 44,5 x 52,5 cm, Autograph 6,3 x 10 cm.
686 Albert Wigand "Stilleben mit Korb". Um 1930.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Gouache auf graublauem, genarbtem Papier. In Blei signiert u.re. "Wigand". Verso vom Künstler in Blei betitelt. Im Passepartout hinter Glas in schmaler Holzleiste gerahmt.
Mi. o. unscheinbarer, verso hinterlegter Riß (ca. 4 cm); Ecke o.li. ebenfalls mit unscheinbarem Riß (bogenförmig, ca. 10 cm), ebenfalls verso hinterlegt. Ecke u.li. leicht gestaucht; o.re. minimal berieben. Verso Reste der umlaufenden Montierung und ein kleiner kreisförmiger Brandfleck u.li.
Die Arbeit wird in das
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41,7 x 56 cm, Ra. 65,6 x 78,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
687 Paul Wilhelm "Frau im Profil mit gelbem Hut". Wohl 1935.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Aquarell über Graphit auf feinem Bütten. Verso in Blei signiert u.re. "P. Wilhelm", nummeriert "33" und betitelt, bezeichnet "unverkfl." Auf Untersatzpapier montiert.
Reißzwecklöchlein in den Ecken; an den äußeren Blattkanten minimal gelblich verfärbt. Im oberen linken Blattbereich leicht stockfleckig. Verso an den Rändern mit Resten einer älteren Montierung.
Dieses Blatt gehört zu einer kleinen, wohl vier Blätter umfassenden Werkgruppe der Bildnisse der Ehefrau des
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51,3 x 38,4 cm.
688 Paul Wilhelm "Cava". Ohne Jahr.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Bleistiftzeichnung. Signiert "P. Wilhelm" und betitelt u.li.
Reißzwecklöchlein, lichtrandig. An zwei kleinen Stellen auf Untersatzpapier klebemontiert.
28,4 x 19,3 cm.
689 Fritz Winkler, Liegender Löwe. Wohl 1950er Jahre.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Mischtechnik auf Aquarellpapier. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet.
Ecken knickspurig, am rechten Rand minimaler Einriß. Verso atelierspurig.
50 x 62,5 cm.
690 Fritz Winkler "Bisons" / Hähne. Ohne Jahr.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Aquarelle über Bleistift auf festem Papier. Eine Arbeit in blauer Tinte signiert "F. Winkler" u.re. und verso betitelt u.li.
Dieses Blatt mit zwei kleinen Einrissen am unteren Blattrand (max. 1,5 cm).
43,6 x 59 cm / 48.9 x 63 cm.
691 Rudolf Wittig, Winter in einer osterzgebirgischen Stadt. 1914.
Rudolf Wittig 1900 Warnsdorf – 1978
Farbige Pastellkreide auf dunkelgrauem Papier. In Kreide monogrammiert "R.W." und datiert u.re.
Im oberen und unteren Rand kleine Einrisse (max. 1cm) und etwas fingerspurig. Verso etwas fleckig.
31,5 x 41,5 cm.
692 Werner Wittig "Das zerbrochene Glas". 1977.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Farbholzriß auf dünnem Bütten. In Blei signiert "Wittig", datiert und betitelt.
WVZ Reinhardt 98.
Stk. 28 x 32,8 cm, Bl. 35,1 x 42,3 cm.
693 Werner Wittig "Dunkle Blüte". 1989.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Farbholzriß auf Bütten. In Blei außerhalb des Stocks signiert "Wittig" u.re., betitelt u.Mi. und nummeriert "45/60" u.li.
Im Randbereich knickspurig im Einrissen (max. 2 cm). Etwas atelierspurig.
WVZ Reinhardt 201.
Stk. 27,2 x21,2 cm, Bl. 39,2 x 33 cm.
694 Werner Wittig "Häuser an der Elbe" / "Frühherbst". 1970/ 1990.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Holzriße / Farbholzrisse. Beide Arbeiten in Blei signiert "Wittig", eines datiert. "Frühherbst" Plakatauflage der Kunstausstellung Kühl, 1990.
Ecke u.li. mit kleinem Abriß.
WVZ Reinhardt 14 / vgl. dazu den Farbholzriß mit abweichenden Farben und abweichender Komposition u.re. WVZ Reinhardt 206.
Stk. 18 x 23,8 cm, Bl. 30 x 35,2 cm und 63 x 49,2 cm.
695 Werner Wittig "Im Gras". Ohne Jahr.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Lithographie in Grau auf dünnem, hellgrauen Papier. In Blei signiert "Wittig" u.re., betitelt u.Mi. und nummeriert "18/55" u.li.
Linker Randbereich knickspurig und minimal knickspurig o.re.
82 x 58 cm.
696 Werner Wittig "Heueinfahrt" / "Weinernte". 1957/ 1956.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Lithographien auf chamoisfarbenem Bütten bzw. festem Velin. Beide Blätter außerhalb der Darstellung signiert "Wittig" und datiert u.re., betitelt u.li. Die "Heueinfahrt" bezeichnet "Blatt aus der Folge "Ernte und Erntefest" u.li.
"Weinernte" etwas angeschmutzt und knickspurig. "Werner Wittig". Das andere Blatt mit minimalen Randmängeln.
St. 33 x 38 cm/ 24,5 x 15,5 cm, Bl. 37,5 x 50 cm/ 49 x 31,2 cm.
697 Werner Wittig "Am Nachmittag". Ohne Jahr.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Lithographie auf grünem "Hahnemühle"-Bütten. Außerhalb des Steins in Blei signiert "Wittig" u.re., betitelt und nummeriert "6" u.Mi., bezeichnet "Probedruck" u.li.
Ein Einriß (ca. 1,5 cm) u.re., ein minimaler Ausriß u.li. und längere Preßfalten außerhalb der Darstellung.
St. 39,5 x 40 cm, Bl. 48,4 x 62,5 cm.
698 Willy Wolff, Landschaft mit Bach. 1988.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Holzschnitt. Posthumer Druck. In Blei vom Sohn des Künstlers signiert "Willy Wolff", bezeichnet "Handneudruck", datiert und nummeriert XXXVII/50, sowie mit der Signatur des Sohns versehen.
Stk. 15,4 x 20 cm, Bl. 37,8 x 45,4 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 171 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
699 Willy Wolff, Ohne Titel. 1978.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Monotypie (Walzung, Schablonendruck) über Blei auf chamoisfarbenem Bütten. In Blei signiert "Wolff" und datiert u.re.
Minimal knickspurig, die Ecken etwas gestaucht.
Vgl. ähnliche Arbeiten in: Willy Wolff zum Hundertsten. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2006. Kat.-Nr. 106ff.
Darst. 50,8 x 37 cm, Bl. 63,3 x 49,2 cm.
700 Willy Wolff, Ohne Titel (Jungfrau des Meisters der Lübecker Burgkirchen-Zyklen). 1978.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Collage, auf Untersatzkarton montiert. Dort in Blei signiert "Wolff" und datiert u.re. Verso nochmals in Blei signiert "W. Wolff" und datiert o.li.
Etwas atelierspurig. Im unteren Randbereich etwas lichtrandig und minimal knickspurig mit einer bestoßenen Ecke u.re.
Darst. 23 x 18,5 cm, Bl. 33 x 23,5 cm..
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
701 Willy Wolff, Ohne Titel. 1973.
Willy Wolff 1905 Dresden – 1985 ebenda
Collage. In Blei signiert "Wolff" und datiert u.re. und nochmals verso signiert "Wolff" und datiert o.li.
Verso Reste einer Pinselzeichnung in Tusche, die nach vorn hin durchscheint. Etwas atelierspurig und fleckig.
21 x 19 cm.
702 Pia Zunker "Verlockung". 1987.
Pia Zunker Dresden – lebt in Dresden und Düvier
Radierungen in Schwarz und Grüngrau auf chamoisfarbenem Bütten. Beide Blätter außerhalb der Platte in Blei signiert "Pia Zunker" und einmal zusätzlich "Pia Richter" und datiert u.re., betitelt u.li., u.Mi. und bezeichnet "Probedruck"/ "Uzd." u.li.
Der Probedruck stärker atelierspurig und angeschmutzt. Das andere Blatt verso mit Resten einer alten Montierung.
Pl. 24,5 x 15,7 cm, Bl. 28,8 x 18 cm/ 37,5 x 26 cm.
703 Pia Zunker "Dresdner Elefanten". 1992.
Pia Zunker Dresden – lebt in Dresden und Düvier
Radierung in Braunviolett auf Bütten. Außerhalb der Platte in Blei signiert "Pia Zunker" und datiert u.re., betitelt u.Mi., nummeriert "20/30" u.li.
Verso Reste einer alten Montierung.
Pl. 17,5 x 18,3 cm, Bl. 28 x 26 cm.
704 Pia Zunker "Studie zu Radierung: ,Verlockung´". 1987.
Pia Zunker Dresden – lebt in Dresden und Düvier
Bleistiftzeichnung und Faserstift auf Papier. In Blei zweimal signiert "Pia Zunker" und datiert u.re., betitelt u.li.
Verso Reste einer alten Montierung.
36,4 x 19,6 cm.
705 Pia Zunker "Äpfel auf Metallschale". 1992.
Pia Zunker Dresden – lebt in Dresden und Düvier
Aquatintaradierung in Grau auf "Hahnemühle"-Bütten. Außerhalb der Platte in Blei signiert "Pia Zunker", betitelt und datiert u.re., nummeriert "16/30" u.li.
An vier Stellen auf Untersatzpapier klebemontiert.
Pl. 18,3 x 19,8 cm, Bl. 31,4 x 26,4 cm.
706 Pia Zunker "Meine Dresdner Straßenbahnfahrten". 2010.
Pia Zunker Dresden – lebt in Dresden und Düvier
eder- und Pinselzeichnungen in farbiger Tusche (rotbraun), zwei Blätter über Kugelschreiber (von 6). Alle sechs Blätter signiert "Pia Zunker" und datiert u.Mi. Auf dem weißen Untersatzpapier in Blei ausführlich betitelt u.Mi. Alle Blätter hinter Glas in einfachen Holzleisten gerahmt.
21 x 13 cm, Ra. ca. 30 x 24 cm.
Verschiedene Techniken, von K.-H. Adler (Farbserigraphie), K. Dennhardt (Prägedruck mit Farblithographie), H. Gebhardt (Farblinolschnitt), H. Glöckner (Farbserigraphie), M. Luther (Serigraphie), J. Reichert (Farbserigraphie), W. Wolff (Farblinolschnitt).
Alle Arbeiten in Blei signiert oder monogrammiert, zum Teil datiert.
Eine Arbeit von Horst Bartnig sowie die Texte von El Lissitzky und Kasimir Malewitsch und die Kassette fehlen.
Blätter vereinzelt etwas angeschmutzt und knickspurig.
Verschiedene Maße.
708 Verschiedene Dresdner Künstler, Konvolut von 17 Druckgraphiken. Frühes 20. Jh.
Verschiedene Techniken. U. a. mit vier Holzschnitten von Heinrich Küfner und einer Radierung von Paul Schönfeld sowie einem Holzschnitt von Heinz Jäger.
Die Blätter teilweise mit Randmängeln, knickspurig, angeschmutzt und stockfleckig.
Verschiedene Maße.
Aquarelle. Alle Blätter signiert, z.B. "Tippel", "Ecke", vier Arbeiten datiert u.re. / u.li.
Zwei Blatt mit Reißzwecklöchlein. Das Blumenstilleben mit Resten einer alten Montierung am Blattrand. Vier Blatt verso mit Resten einer alten Montierung.
Verschiedene Maße.
710 Verschiedene Künstler "Huldigung an die Musik". 1965.
Mappe mit 11 Arbeiten von G. Kettner (Litho.), W. Förster (Rad.), M. Böttcher (Litho.), R. Paris (Litho.), D. Goltzsche (Litho.), H. Schulz (Rad.), H. Zickelbein (Litho.), M. Uhlig (Rad.), H. Vent (Rad.), H. Metzkes (Litho.), Prof. H. Tucholski (Rad.). Jeweils in Blei signiert und datiert. Hrsg. von Lothar Lang, 1. Druck der Kabinett-Presse Berlin. Exemplar 71 von 80. In der originalen Klappmappe, diese mit einem Titellinolschnitt von Hanfried Schulz.
Blätter zum Teil mit leichter Randbräunung. Mappe gebräunt.
51,5 x 41 cm.
711 Verschiedene Künstler, Mappe "Nr. 2" der "Galerie im Cranach-Haus, Weimar". 1985.
Mappe mit acht Arbeiten von H. Plank (Rad.), W. Frankenstein (Litho.), J. Weber (Aquatinta), G. Mackensen (Rad.), F. Warmt (Rad.), S. Ratzlaff (Rad.), A. Münch (Holzschn.), D. Gerbeth (Litho.). Jeweils in Blei signiert und nummeriert, vereinzelt datiert und betitelt. Mit einem Gedicht von Wolfgang Tilgner, Hrsg. von der Genossenschaft Bildender Künstler "Lucas Cranach" Galerie Cranach Haus. Exemplar 6 von 25. In der originalen Leinen-Klappmappe.
37 x 50 cm.
Mappe mit zwei Lithographien von Bernhard Heisig und drei Farbholzschnitten von HAP Grieshaber, sowie Gedichten von Volker Braun, Günter Kunert und Margarete Hannsmann, Holzschnitt-Schriftblätter von Albert Kapr. Die Druckgraphiken jeweils u.re. in Blei signiert "Grieshaber" bzw. "Heisig", Holzschnitte gefalzt. Hrsg. von L. Lang und H. Marquardt, erschienen im Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig. Exemplar Nr. 68 von 350. In der originalen Papier-Klappmappe mit Pappschuber.
Der Rücken der
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48,5 x 36,2 cm.
713 Verschiedene Künstler "Hommage à Hermann Glöckner". 1989.
Mappe anläßlich des 100. Geburtstages von Hermann Glöckner mit 11 Arbeiten von W. Bartong (Litho.), R. Berger (Linolschn.), H. Engelhard (Siebdruck), H. Gebhardt (Linolschn.), R. Heinze (Farbrad.), J. Jansong (Mischtechnik), R. Meinel (Prägedruck), W. Nickel (Hoch- u. Tiefdruck in zwei Farben), I. Thies-Böttner (Farbsiebdruck), S. Volmer (Litho.), O. Wegewitz (Mischtechnik). Die Arbeiten jeweils in Blei signiert, nummeriert, überwiegend datiert und vereinzelt betitelt. Hrsg. Hans-Peter
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55, x 41,5 cm.
720 Unbekannter Meister, Kopf einer Stifterfigur. Wohl Südwestdeutschland oder Frankreich. Um 1450.
Sandstein, mit Resten der originalen Fassung. Fragment einer vollplastischen Figur mit turbanähnlichem Barett. Der Hinterkopf mit Abarbeitungsspuren.
Halsansatz nachgearbeitet und mit einer Einlassung zur Aufstellung versehen. An der Rundung des Kinns bestoßen. Das Barett an der Front beschädigt und mit Witterungsspuren.
Wahrscheinlich handelt es sich um eine Skulptur aus einem mehrfigurigen Zyklus, vielleicht um eine Stifterfigur, denn Zöpfe und Barett sind in der Konstellation
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H. 14 cm.
721 H. Geissler, Torso des Hermes von Olympia. Wohl 2. H. 19. Jh.
H. Geissler 19. Jh.
Marmor. Vollplastischer Torso. Auf einem hohen Rechtecksockel, vorderseitig in Form einer konischen Dreiviertelsäule ausgearbeitet und auf rechteckiger Basis stehend. Am Sockel verso signiert "H. Geissler / Dresden".
Unscheinbar angeschmutzt in Gesicht, an der linken Schulter und in der rechten Torsohälfte. An der rechten Seite in Brusthöhe und am Hals bestoßen. Basis minimal bestoßen.
Qualitätvolle Adaption der um 340 v. Chr. von Praxiteles geschaffenen Gruppe. Bei der Vorlage
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H. 57 cm.
722 Theo Balden "Kleine Liegende". 1981.
Theo Balden 1904 Blumenau / Santa Catarina – 1995 Berlin
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Am Fuß datiert, nummeriert "6/6" und mit der Gießermarke Krepp, Berlin versehen.
WVZ Hebecker 72-17.
"Die Liegende" bildet einen der großen Themenbereiche im Oeuvre Baldens. Organische, runde Formen prägen diese Figuren. Die eine Höhlung bildenden Beine verleihen der Komposition kraftvolle Spannung. Eine Ausformung von 1972 in Blei befindet sich in der Nationalgalerie Berlin.
L. 27 cm, B. ca. 14 cm, H. 11 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
723 Max Lachnit "Auschwitz II (Fliehender Engel)". 1949- 1952.
Max Lachnit 1900 Dresden – 1972 ebenda
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf der Plinthe rückseitig signiert "Max Lachnit". Posthumer Sandguß; wohl für die Galerie am Sachsenplatz, Leipzig.
Unterseitig zwei kleine Gewindeöffnungen, diagonal versetzt.
Für Lachnit war die gezielte Vernichtung menschlichen Lebens in Auschwitz bereits seit 1949 ein Thema, das er künstlerisch vielfach umsetzte und welches 1958 in der Teilnahme im Wettbewerb um ein Mahnmal für die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers
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H. 32,5 cm.
724 Rudolf Hölbe, Maria mit Puppe (die Tochter des Künstlers). Um 1898.
Rudolph Hölbe 1848 Lemgo – 1926 Dresden
Bronze, gegossen, braun patiniert. Am Sockel verso signiert "Rud. Hölbe. Dresden" und bezeichnet "Guß von Pirner & Franz". Vollplastische Figur eines Mädchens, eine Puppe in ihrem rechten Arm haltend. Auf einem rechteckigen Sockel.
Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.
Genrehafte Darstellung der Tochter Rudolf Hölbes.
Aus dem Nachlaß des Künstlers.
H. 35,5 cm.
725 Rudolf Hölbe, Michael (der Sohn des Künstlers). Um 1904.
Rudolph Hölbe 1848 Lemgo – 1926 Dresden
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Vollplastische Figur eines Knaben in kurzen Hosen. Auf einer quadratischen Holzplinthe.
Hals am Kragenansatz umlaufend restauriert. Beine unterhalb der Knie mit Einrissen.
Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers.
Genrehafte Darstellung des Sohnes des Künstlers.
H. 36 cm (Ohne Plinthe).
726 Ernst Hermann Grämer, Mutter mit Knaben. Mitte 20. Jh.
Ernst Hermann Grämer 1899 Heidenau b. Dresden – 1986 Voitsberg (Dresden)
Bronze, gegossen, partiell hellbraun patiniert. Auf der Unterseite des Gewandsaums vorderseitig links monogrammiert "E.GR." Auf quaderförmigen Holzsockel montiert.
H. 10,5 cm (mit Sockel 13 cm).
727 Günther Huniat "Kreatürlich". Wohl 1986.
Günther Huniat 1939 Thammühl – lebt in Leipzig
Sandstein und Granit. Biomorphe Figur in geschlossener Komposition. Lose auf einer Rechteckplinthe aus schwarzem Granit stehend. Skulptur in schwarzem Faserstift signiert "GHuniat" und undeutlich datiert. Plinthenunterseite in schwarzem Faserstift betitelt.
Vorderseitig rechts sowie am Stand unscheinbar bestoßen. Minimal angeschmutzt. Plinthe mit Abplatzungen an den Ecken.
H. 12 cm, L. 21 cm (incl. Plinthe).
728 Christian Metzger (zugeschr.), Wiedehopf. Wohl Frühes 20. Jh.
Christian Metzger 1874 Simbach – letzte Erw. vor 1930 Regensburg
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Vollplastische Figur eines Wiedehopfs auf einer Halbkugel sitzend. Auf der Halbkugel u.li. signiert "CMetzger" und bezeichnet "Reiter München" (Gießerei). Auf einen polygonalen Serpentinsockel montiert.
Patina stellenweise berieben. Bestoßungen auf der Schulter des Vogels und an der Kugel unten. Serpentinsockel mit unscheinbaren Bestoßungen an den Kanten.
Höhe 33 cm (mit Sockel).
729 Tulio Montini (zugeschr.), Tanzende Mädchen und Satyr. Frühes 20. Jh.
Tulio Montini 1878 Verona
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Relief. U.li. signiert "MONTINI". Auf Blech aufgelötet und in einfacher Holzleiste gerahmt.
Leiste berieben.
11 x 11 cm. Ra. 25 x 25 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 128 € inkl. MwSt) **
730 Wolfram Schneider "Balance". 2004.
Wolfram Schneider 1942 Meerane – lebt in St. Egidien-Kuhschnappel (Zwickau)
Stahl und Stahldraht. Figur eines balancierenden Seiltänzers. Sockel in Form eines trapezförmigen Spiralbandes. Auf dem Band gestanztes Künstlermonogramm, datiert und mit gestanztem Zahlenfries "15 > 25 > 50 >>>........" versehen.
Band unscheinbar berieben.
H. 15,5 cm, D.ca. 13 cm.
731 Charlotte Sommer-Landgraf, Der Gestreckte. Wohl 1980er Jahre.
Charlotte Sommer-Landgraf 1928 Dresden – 2006 ebenda
Bronze, gegossen, grünschwarz patiniert. Rückseitig u.re. und u.li. jeweils monogrammiert "C S-L".Vollplastische Figur eines männlichen Dreiviertelaktes. Auf einem quaderförmigen Granitsockel.
H. 41,5 cm.
732 ? Welchin, Lastenträger. Wohl Frühes 20. Jh.
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Auf der Plinthe rückseitig signiert "Welchin". Antikisierende Figur. Auf einen profilierten Serpentinsockel montiert.
Ecken des Steinsockels unscheinbar bestoßen.
H. 25,5 cm (30 cm mit Sockel).
733 Georg Wrba "Mutter mit Kindern". 1928.
Georg Wrba 1872 München – 1939 Dresden
Bronze, gegossen. Rückseitig signiert "WRBA". Petschaft mit der Figurine einer Sitzenden, ein Kind auf ihrem Schoß haltend, zu ihren Füßen seitlich zwei weitere Kinder. Das linke hält den Buchstaben "K", das rechte ein "V" umschlungen. Figur auf einem Konischen Schaft auf Scheibenfuß positioniert. Jahresgabe des Sächsischen Kunstvereins.
Löchlein an der linken Kopfseite.
WVZ Kloss 291.1.
H. 15 cm.
734 Unbekannter Künstler, Jockey im Pferderennen. 2. H. 20. Jh.
Bronze, gegossen, dunkelbraun patiniert. Unsigniert. Auf einer längsrechteckigen Rasenplinthe mit abgerundeten Kanten.
Geschlecht des Hengstes fehlt. Patinierung minimal berieben.
L. 27 cm, H. 20,5 cm.
735 Budapester Tänzerin. 20. Jh.
Gips. Abguß nach der bekannten Marmorskulptur des frühen 3. Jhs. v. Chr. im Museum der Schönen Künste, Budapest.
Oberfläche minimal angeschmutzt und unscheinbar bestoßen.
H. 62 cm.
736 Tanzende Mänade des Skopas. 20. Jh.
Gips. Abguß der verkleinerten römischen Marmorkopie des 1. Jhs. nach dem Original von 330 v. Chr. in der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Auf rotbraunem profiliertem Holzsockel.
Stellenweise unscheinbar berieben.
H. ges. 56 cm.
740 "Posaunenblasender Engel". Gerhard Marcks für Meissen. 1975.
Gerhard Marcks 1889 Berlin – 1981 Burgbrohl/Eifel
Böttgersteinzeug. Vollplastische Figur auf einem profilierten Sockel mit ovalem Grundriß. Am Boden geprägte Schwertermarke im Oval, geprägte Marke "Böttgersteinzeug", geritzte Formnr. "85032", Prägenr. sowie das Jahresprägezeichen.
Rückseitig ein unscheinbarer, horizontaler Kratzer.
WVZ Rudloff 63 b.
Den Entwurf für diesen Engel, der sowohl in Böttgersteinzeug als auch in weißem Porzellan zur Ausführung kam, fertigte G. Marcks 1919 für Hermann Harkort in Velten an. Er
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H. 68 cm.
741 Gärtnerkind. Wohl Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1983.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert. Figur eines sitzenden Mädchens mit Trauben. Am Boden vierfach gestrichener Schwertermarke, Formnr. "60331", Jahreszeichen und Ritz- und Prägenrn.
Modell um 1740.
H. 12 cm.
742 Große repräsentative Deckelvase. Meissen. Spätes 19. Jh.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Porzellan, glasiert. Ovoider Korpus mit eingezogener Schulter und zylindrischem Hals. Glockenförmiger Deckel mit facettiertem Knauf. Auf der Wandung prächtige Blumenbouquets, naturalistische Blumen und Insekten in polychromer Aufglasurmalerei nach J. E. Braunsdorf. Knauf und Kanten sparsam goldstaffiert. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Formnr. "U. 95", Preßnr. und Malerzeichen in Dunkelrot.
Glasurriß an der Gefäßschulter. Deckel am Rand restauriert und mit einem
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H. 61,5 cm.
743 Hohe Flötenvase. Wohl Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1992.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert. Konische Form mit ausladender Mündung, tiefe Gefäßschulter und einziehender Stand. Wandung mit "buntem indischem Fels-, Blumen- und Vogeldekor in Kupferfarben" mit Goldpunkten in polychromer Aufglasurmalerei und untere Partie mit umlaufendem Arabeskenfries in Gold (Malerei 125). Ränder goldstaffiert. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, darunter ein Schleifstrich, Dekornr. in Aufglasurrot, Formnr. "50398" (alt C 102), Ritznr. und Jahreszeichen.
Modell aus dem
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H. 42 cm.
744 Vase. Paul Börner für Meissen. 1934- 1945.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan, glasiert. Hohe, zum Stand bauchige Form mit ausladender Mündung und eingezogenem, hohem Rundstand. Die Wandung mit "Indischer Blumenmalerei" und Schmetterling in polychromer Aufglasurmalerei dekoriert. Mündung mit grauem und Stand mit grünem und grauem Faden staffiert. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, Malerzeichen in Aufglasurviolett, geritzter Formnr. und Preßnr.
H. 33,5 cm.
745 Vase. Paul Börner für Meissen. 1959.
Emil Paul Börner 1888 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan, glasiert. Hohe, zum Stand bauchige Form mit ausladender Mündung und eingezogenem, hohem Rundstand. Die Wandung mit naturalistischem Blumenbouquets in polychromer Aufglasurmalerei dekoriert. Mündung und Stand goldstaffiert. Am Boden Schwertermarke und Malerzeichen in Unterglasurblau, Malerzeichen Aufglasurrot, Formnr. "L 263", Preßnr. und Jahreszeichen.
H. 34,5 cm.
746 Große Vase. Meissen. 1949.
Porzellan, glasiert. Ovoider Korpus mit konischem Hals, leicht ausladender Mündung und eingezogenem Stand. Die Wandung mit "Mingdrachen" in Rot in polychromer Aufglasurmalerei dekoriert. Mündung mit grauem und rotem und Stand mit grauem Faden staffiert. Am Boden zweifach gestrichene Schwertermarke in Unterglasurblau, Malerzeichen in Aufglasurrot, Formnr. "S 180", Ritznr. und Jahreszeichen.
An der Gefäßschulter unscheinbar berieben.
H. 37 cm.
747 Kaffee- und Teeservice für sechs Personen. Meissen. 1960er Jahre.
Porzellan, glasiert. 24-teilig. Bestehend aus sechs Tassen mit Untertassen, sechs Kuchentellern, Kaffee- und Teekanne, Zuckerdose, Milchkännchen, Kuchenplatte und kleiner Vase. Mit Dekor "Wiesenblume" in polychromer Aufglasurmalerei verziert. Ränder goldstaffiert. Böden mit Schwertermarke in Unterglasurblau, Malerzeichen in Aufglasurrot, verschiedenen Jahreszeichen und Prägenrn.
Verschiedene Maße.
Porzellan, glasiert. Aus dem Service "B-Form". Die Binnenflächen mit blaugrünem Fond, der Reliefzierat goldbronziert. Am Boden dreifach gestrichene Schwertermarke und Malerzeichen in Unterglasurblau und Gold, Preßnrn. und Jahreszeichen.
H. Tasse 7,5 cm, D. 16,5 und 19,5 cm.
749 Zwei Tassen mit Untertassen und zwei Dessertteller. Meissen. Spätes 19. Jh./ 1990.
Porzellan, glasiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Mit "Zwiebelmuster" in Unterglasurblau dekoriert. Böden mit Schwertermarke und Malerzeichen in Unterglasurblau, Prägenrn. und eine Tasse mit Jahreszeichen.
Eine Tasse mit Brandfleckchen unterhalb des Henkels.
H. Tassen 6 cm, D. Dessertteller 15 cm.
750 Kleine Deckelterrine. Meissen. 1774- 1814.
Porzellan, glasiert. Ovaler, vierpassiger Korpus. Leicht gewölbter Deckel mit Knauf in Form verschlungener Zweigen und seitlicher Öffnung für einen Löffel. Beider Teile mit Blumenbouquets und Blumen in "alter Manier" in polychromer Aufglasurmalerei dekoriert. Am Boden Schwertermarke und Malerzeichen in Unterglasurblau sowie mit den Inventarnrn. von Schloß Nöthnitz in Rot und Braun versehen. Die Deckelinnenseite ebenfalls mit den Inventarnrn. von Schloß Nöthnitz in Rot und Braun.
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D. 15 cm, H. 11,5 cm.
751 Große Platte. Meissen. Um 1750.
Porzellan, glasiert. Ovale, leicht gemuldete Form mit geschweifter Fahne und Wulstrand. Hochgezogene Handhaben mit reliefierter Akanthusblatt- und Rocaillezier. Spiegel und Fahne mit "Blauer Deutscher Blume und Insekten" in Unterlglasurblau dekoriert. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau und geprägter Buchstabe "H" mit Punkten.
Kleinere Brandflecken und Spiegel mit unscheinbaren Gebrauchsspuren.
D. 44,5 cm.
752 Großer Teller. Meissen. 2. H. 19. Jh.