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AUKTION 63 28. März 2020
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Porzellan / Keramik

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Asiatika, Grafik

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Asiatika, Porzellan & Keramik

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Asiatika, Miscellaneen

1060 - 1070


Uhren

1075 - 1076


Miscellaneen

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Mobiliar / Einrichtung

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Teppiche

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1161 - 1167





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KatNr. 460
KatNr. 460

460   "300 Jahre Sammeln in der Gegenwart" – Benefiz-Versteigerung zugunsten des Vereins der Freunde des Kupferstich-Kabinetts Dresden e.V.

Mit dem Motto „300 Jahre Sammeln in der Gegenwart“ feiert das Dresdner Kupferstich-Kabinett in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Damit ist die Sammlung, die rund eine halbe Million Blätter im Dresdner Residenzschloss beherbergt, die älteste Spezialsammlung für Kunst auf Papier. Um dieses Jubiläum mit einem würdigen Geschenk zu feiern, möchte der Freundeskreis des Dresdner Kupferstich-Kabinetts „seinem“ Kabinett ein besonderes Geschenk mit ermöglichen: eine herausragende Zeichnung von Adolph von Menzel (Abb. links). Sie wird nicht nur aufgrund ihrer ganz eigenen künstlerischen Qualität in Dresden schnell heimisch werden, sondern auch, weil sich das Gemälde, dem sie als Vorstudie zuzuordnen ist ebenfalls in Dresden befindet. Es handelt sich um das 1884 vollendete Ölbild „Die Piazza d’Erbe in Verona“, das in der Dauerausstellung des Albertinums zu sehen ist.
Dieses späte Hauptwerk im Oeuvre des Künstlers wurde bereits im Todesjahr des Malers, 1905, erworben. Zwei Jahre vor seiner Entstehung war der schon über 60jährige Maler erstmals nach Italien gereist und zeichnete in Verona und später in Berlin über 200 Studien, von denen das Kupferstich-Kabinett bereits 1886 eine Reihe erwarb – "Sammeln in der Gegenwart" par excellence. In diesen quellenmäßig äußerst dichten Zusammenhang gehört auch das Bildnis des jungen Lorenzo Cocozza. 13 Jahre zählte er 1882. Dass uns sein Name und sein Alter heute wie ein sonst vergessener Wimpernschlag der Geschichte durch die Zeichnung überliefert werden, ist eine der herausragenden Qualitäten des Blattes. Was mag später aus ihm geworden sein?
Die Porträtstudie zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Physiognomie des schönen Jünglings in zwei bezaubernden Ansichten auf dem Papier festhält. Die präzise Darstellung der kindlichen Züge ist es auch, die den Dargestellten mit gleich mehreren Knabenfiguren und in unterschiedlichen Posen im Gemälde identifizierbar macht. Besonders die Lockenpracht und die ausdruckstarken Augen hat der Künstler hervorgehoben. Dabei zeigt sich das Blatt ganz in der für Menzel typischen Zeichnungsmanier, zu der auch das partielle Verwischen des weichen aber entschiedenen Striches gehört. Das monogrammierte und mit zahlreichen Annotationen des Künstlers versehene Werk ist nicht zuletzt darum für Dresden bedeutend, weil mit dem Blatt der repräsentative Bestand an Zeichnungen dieses Künstlers auf höchstem Niveau weiter ausgebaut werden kann. Bereits 2012 konnte der Freundeskreis eine Zeichnung Menzels für das Kupferstich-Kabinett erwerben.
Viele Mitglieder des Freundeskreises haben nun Kunstwerke für die Benefiz-Auktion eingereicht. Wir bedanken uns dafür herzlich und freuen uns über die künstlerische, technische und thematische Vielfalt der angebotenen Arbeiten.
So finden sich überregional bekannte Künstler und Künstlerinnen wie Karl-Heinz Adler, Candida Höfer und Uwe Kowski neben Größen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie Alfred Kubin und Willy Wolff ebenso wie die besonders für den regionalen Kontext wichtigen Namen wie Wilhelm Rudolph, Richard Müller, Wilhelm Lachnit und Ursula Sax. Das Spektrum der angebotenen Werke spannt sich vom Ende des 19. Jahrhundert mit der herausragenden Kaltnadelradierung „Auf dem Kartoffelfeld“ von Max Liebermann aus der Sammlung Heinrich Stinnes bis hin zu Arbeiten der jüngsten Vergangenheit der Berliner Zeichnerin Laura Bruce. Auch in Bezug auf die künstlerischen Techniken spiegeln die Offerten den Reichtum manch einer grafischen Sammlung: So stehen unikate Zeichnungen, Collagen und Aquarelle neben Radierungen, Lithografien und so originellen Techniken wie dem Prägedruck. Das Medium Fotografie ist mit einem Werk vertreten, das einen ganz speziellen Bezug zur Geschichte des Kupferstich-Kabinetts aufweist: Anlässlich des Umzuges der Sammlung vom Interim auf der Güntzstraße in ihre heutigen Räume hoch über dem historischen Stadtzentrum schuf die Fotografin Candida Höfer eine Edition. Ein Exemplar daraus bildet den Auftakt des nun folgenden Auktionsangebotes.
In den Mappen grafischer Sammlungen finden wir Weltgeschichte und Persönliches. Kunstwerke tragen ihre Geschichte und die Geschichte ihrer eigenen Gegenwart in sich. Ein erschütterndes Zeugnis dafür ist die unmittelbar nach der Bombardierung entstandene Lithografie von Wilhelm Rudolph, die die zerstörte Dresdner Frauenkirche zeigt. Der Künstler hat damit ein Sinnbild geschaffen, wie es nur die Kunst vermag. Ein ganz persönliches Dokument dagegen ist das Blatt von Andreas Küchler, das den Titel „Und wenn ich dereinst sterbe, bitte nicht ins Kunstgewerbe“ trägt und heute die Erinnerung an den zu früh gegangenen Malerpoeten mit einem melancholischen Augenzwinkern wach hält. Zum großen Bogen unseres Daseins gehören auch ganz verschiedene Tonlagen und so kann Grafik mal laute und mal leise Töne anschlagen, die in einer prachtvollen Interpretation der Musik Strawinskys von Veit Hofmann auf der einen und in den tänzerisch leicht auf die Druckplatte gehauchten Lineaturen von Gerhard Altenbourg auf der anderen Seite zu entdecken sind – genau wie so vieles dazwischen.
Dies sind nur ein paar wenige Gedanken, die den Wert und die Bedeutung von Kunst auf Papier umkreisen und die vielleicht deutlich machen, warum das Sammeln von Grafik uns bereichern kann. In grafischen Sammlungen steckt – so möchte man es mit Aleida Assmann sagen – unser kulturelles Bildgedächtnis. Umso schöner, wenn sich Menschen zusammen finden und sich von ihren ganz privaten Schätzen trennen, um gleichzeitig diesen öffentlichen, jedem fast jederzeit offen stehenden Bild-Speicher, der das Dresdner Kupferstich-Kabinett ist, zu beschenken.

Sabine Peinelt-Schmidt
für die
Freunde des Kupferstich-Kabinetts Dresden e.V.

Die Versteigerung erfolgt zu den regulären Bedingungen des Auktionshauses.

Adolph von Menzel Halbfigurenportrait des 13–jährigen Lorenzo Cocozza, 1884
Bleistift, teils gewischt, 202×128 mm
Kupferstich-Kabinett, SKD, Erwerbungsvorhaben 2020
© Foto: Kupferstich-Kabinett, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Andreas Diesend

Adolph Menzel Die Piazza d’Erbe in Verona, 1884
Öl auf Leinwand, 73,5×127 cm, Albertinum / Galerie Neue Meister, SKD, Gal.-Nr. 2442 (und Detail)
© Foto: Albertinum, GNM, Staatliche, Kunstsammlungen Dresden, Jürgen Karpinski

KatNr. 461 Candida Höfer

461   Candida Höfer "Kupferstich-Kabinett Dresden III". 2002.

Candida Höfer 1944 Eberswalde – lebt und arbeitet in Köln

Fotografie, C-Print. Verso auf einem Klebeetikett in Faserstift signiert "Candida Höfer" sowie betitelt, datiert und nummeriert "24/50". Im Passepartout, dort unterhalb des Blattes nochmals in Blei nummeriert.

Anlässlich des Einzugs des Kupferstich-Kabinetts in seine heutigen Räume im Dresdner Residenzschloss schuf die Künstlerin eine Edition von nahsichtigen Ansichten von Bibliotheksregalen, in denen sich ein immer wiederkehrendes Thema im Schaffen Höfers spiegelt. Zugleich ist jede dieser Fotografien eine Hommage an das Kupferstich-Kabinett als Wissens- und Bildspeicher der Stadt.

Tadelloser Abzug.

Darst. 22 x 22 cm, Psp. 33 x 33 cm. 1.500 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
KatNr. 462 Karl-Heinz Adler, Ohne Titel. 1984.

462   Karl-Heinz Adler, Ohne Titel. 1984.

Karl-Heinz Adler 1927 Remtengrün – 2018 Dresden

Collage (farbige Papiere und Karton), Bleistift. Unsigniert. Hinter Glas im Passepartout freistehend in schmaler Holzleiste gerahmt. Verso auf einem Galerie-Etikett typografisch bezeichnet und zusätzlich in Blei mit einer Werk-Nr. versehen: KHA /84/003.
WVZ Adler / Tauscher 1300.

Technikbedingt etwas wellig. Am li. Blattrand entlang der obersten waagerechten Bleistiftlinie ein Bruch (ca. 1,7 cm). Im Bereich der olivfarbenen Raute o.li. mit Druckstellen, wohl werkimmanent. Seitlich rechts und links der rechteckigen Aussparung mit jeweils einem werkimmanenten Einschnitt, diese jeweils noch minimal weiter eingerissen.

10 x 16 cm, PA. 11 x 17 cm, Ra. 43,4 x 31 cm. 1.400 €
Zuschlag 2.400 €
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53
KatNr. 463 Künstlergemeinschaft B53

463   Künstlergemeinschaft B53 "EINS /91" (neue Zählung). 1991.

Künstlergemeinschaft B53 1982 gegründet

Verschiedene Drucktechniken. Mappe mit acht druckgrafischen Arbeiten von Bernd Hahn, Anton P. Kammerer, Andreas Küchler, Jürgen Wenzel, vier Porträtfotografien der Künstler von Markus Bollen, vier Textblättern mit typografischen Umsetzungen von Texten von H. M. Enzensberger, G. Heym, K. Schwitters u.a. sowie einem Inhaltsblatt mit Impressum. Die Druckgrafiken und Fotografien jeweils in Blei signiert und nummeriert. Exemplar "27/ 99". Herausgegeben von der Künstlergemeinschaft B53, Dresden. In der originalen Halbleinen-Klappmappe.

Sehr guter Zustand. Leinenbindung der Mappe mit einem losen Fädchen.

Mappe: 41,5 x 42,5 cm. 450 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 380 €
KatNr. 464 Gerhard Altenbourg

464   Gerhard Altenbourg "Der Hügel umbuschtes Wispern". 1988.

Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen

Kaltnadelradierung auf Bütten. In Blei signiert "Altenbourg" mittig unterhalb der Darstellung, li. von Künstlerhand betitelt und seitlich des re. angebrachten Trockenstempels "ALTENBOURG" (im Kreis) datiert, darüber in Blei monogrammiert sowie darunter vom Künstler als "Probe" bezeichnet.
WVZ Janda R 208, Probedruck zum II. Zustand.

Blatt rechts sehr unscheinbar angeschmutzt.

Pl. 14,9 x 20,7 cm, Bl. 26 x 42,2 cm. 350 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 380 €
KatNr. 465 Hartmut Bonk

465   Hartmut Bonk "Laokoon". 1988.

Hartmut Bonk 1939

Kaltnadelradierung, aquarelliert, auf Bütten. In der Platte spiegelverkehrt monogrammiert "hb" und datiert, in Kapitälchen betitelt u.li. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "bonk" und nochmals datiert u.re. sowie nummeriert "1/7" u.li.

Blatt u.li. mit unscheinbarer Knickspur.

Pl. 27 x 19,8 cm, Bl. 53,4 x 42,2 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 466 Laura Bruce, Ohne Titel. 2000.

466   Laura Bruce, Ohne Titel. 2000.

Laura Bruce 1959 East Orange, NJ, USA

Aquarell über Bleistift auf Bütten. Verso in Blei signiert "L. Bruce" und datiert u.Mi.

O. Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Entstehungsprozess.

32,7 x 47,9 cm. 600 €
KatNr. 467 Hartwig Ebersbach, Komposition. 1992.

467   Hartwig Ebersbach, Komposition. 1992.

Hartwig Ebersbach 1940 Zwickau – lebt in leipzig

Farblithografie in Schwarz und Blaugrün auf festem Papier. In Blei monogrammiert "Eb" und datiert u.re.

Bl. 39,1 x 57,2 cm. 120 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 100 €
KatNr. 468 Hubertus Giebe, Frauenporträt. 1997.

468   Hubertus Giebe, Frauenporträt. 1997.

Hubertus Giebe 1953 Dohna

Aquarell über Blei und Tusche auf chamoisfarbenem Bütten. In schwarzer Tusche signiert "Giebe" und datiert o.re.

Blattrand li. mit unscheinbaren Befestigungsspuren.

53,5 x 38 cm. 300 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 250 €
KatNr. 469 Hermann Glöckner, Variante zu Blatt 7 der Mappe

469   Hermann Glöckner, Variante zu Blatt 7 der Mappe "10 Handdrucke" 1983.

Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)

Siebdruck in Schwarz und Weiß auf weißem Karton. Unsigniert. Verso mit dem Druckersignet von Ekkehard Götze.
WVZ Ziller S 39.

Schwarze Druckoberfläche mit nur im Streiflicht sichtbaren vereinzelten Kratzern. Blatt an den Rädern und verso ganz leicht angeschmutzt.

Med. 35,1 x 49,6 cm, Bl. 42,1 x 56,5 cm. 300 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 400 €
KatNr. 470 Dieter Goltzsche

470   Dieter Goltzsche "Hengst (Rennbahn)". Ohne Jahr.

Dieter Goltzsche 1934 Dresden – lebt in Berlin

Aquarell und Kohlestiftzeichnung auf festem Bütten. In Kohle signiert u.re. "Goltzsche". Verso in Blei nochmals signiert "Goltzsche" sowie betitelt, von fremder Hand in Blei bezeichnet.

Minimal knickspurig.

20,5 x 29,5 cm. 220 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 240 €
KatNr. 471 Wolfgang Henne

471   Wolfgang Henne "Fünf Figurinen – angetreten". 1996.

Wolfgang Henne 1949 Leipzig

Linolschnitt auf Japanpapier. In Blei signiert "WHenne" und datiert u.re., betitelt und bezeichnet "A 1/30" u.li. Blatt u.re. mit Prägestempel "Leipziger Jahresausstellung".

Pl. min. 25,9 x 62,5 cm, Bl. 45,8 x 68,4 cm. 80 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
KatNr. 472 Veit Hofmann

472   Veit Hofmann "Fuer Strawinsky". 1997.

Veit Hofmann 1944 Dresden

Farbserigrafie auf kräftigem Papier. In Blei signiert "Veit Hofmann" und datiert u.re., mittig in Kapitälchen betitelt sowie u.li. nummeriert "3/30".

Prachtvolles Blatt.

Rand u. ganz unscheinbar angeschmutzt.

65,5 x 90 cm, Bl. 80 x 102,5 cm. 350 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 300 €
KatNr. 473 Uwe Kowski

473   Uwe Kowski "Plan". 2017.

Uwe Kowski 1963 Leipzig – lebt und arbeitet in Berlin

Aquarell auf festem Papier. In Blei signiert "Kowski" und datiert u.re., mittig betitelt. Hinter Glas in weißer Holzleiste freistehend gerahmt. Verso auf einem Galerie-Etikett typografisch bezeichnet und mit einer Werk-Nr. versehen: UK /17/016.

29,7 x 42 cm, Ra. 38,7 x 50,9 cm. 1.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 900 €
KatNr. 474 Alfred Kubin

474   Alfred Kubin "Halluzination". 1922.

Alfred Kubin 1877 Leitmeritz – 1959 Zwickeldt (Inn)

Federlithografie auf dünnem, cremefarbenen Papier. Im Stein signiert "AKubin" u.re. In Blei signiert "Kubin" re. unterhalb der Darstellung.
WVZ Hoberg 27 I.

Ränder und Ecken etwas knickspurig, Blatt vereinzelt mit kleinen Fleckchen.

St. 26 x 19,2 cm, Bl. 32,3 x 25 cm. 150 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 120 €
KatNr. 475 Andreas Küchler

475   Andreas Küchler "Und wenn ich dereinst sterbe, bitte nicht ins Kunstgewerbe". 1992.

Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden

Federlithografie auf festem Papier. In Blei monogrammiert "AK" und datiert u.re. sowie u.li. nummeriert "13/14".

Ecken ganz unscheinbar knickspurig, Rand re. etwas angeschmutzt.

St. 44 x 50 cm, Bl. 50 x 65 cm. 180 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 220 €
KatNr. 476 Wilhelm Lachnit

476   Wilhelm Lachnit "Die Trinkerin" . 1957.

Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden

Aquatinta auf Bütten. In Blei signiert "W. Lachnit" und datiert u.re., am u. Rand von fremder Hand in Blei bezeichnet. Verso in Blei betitelt und mit weiteren Bezeichnungen versehen. Eines von 10 Exemplaren.

Das Blatt wurde unter verschiedenen Titeln publiziert, zuletzt als "Bacchus" in der Dresdner Ausstellung von 2012, Vgl. Walther / Porstmann (Hgg.), Wilhelm Lachnit, Refugium und Melancholie, Dresden 2012, Abb. S. 15. Der Katalog der "Neuen Dresdner Galerie" von 1982 bezeichnet es dagegen als "Die Trinkerin".

Blatt mit schöner Plattenkante und von nuancenreichem Ton, verso unscheinbar knickspurig.

Pl. 24,5 x 32 cm, Pl. 35,4 x 39,4 cm. 300 €
Zuschlag 300 €
KatNr. 477 Max Liebermann
KatNr. 477 Max Liebermann

477   Max Liebermann "Auf dem Kartoffelfeld". 1891.

Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda

Kaltnadelradierung auf festem Kupferdruckkarton, vom Künstler mit dem Pinsel in Hellgrau übergangen. Außerhalb der Plattenkante u.re. in Blei bezeichnet "I", o.re. "32". Verso mit dem Sammlerstempel von August Maria Klipstein, Bern (1885–1951, Lugt 2373a), mit welchem Klipstein alle Liebermann-Blätter aus der Sammlung Heinrich Stinnes, Köln (siehe Lugt 1376a) kennzeichnete. Desweiteren von fremder Hand in Blei bezeichnet. Im Passepartout hinter Glas in schmaler Goldleiste gerahmt.
WVZ Schiefler 18 I a (von VII).

Heinrich Stinnes, Bruder des Industriellen Hugo Stinnes, trug bis zu seinem Tod 1932 eine bedeutende Grafiksammlung zusammen, darunter Arbeiten von Zeitgenossen wie M. Slevogt, L. Corinth und M. Klinger. Dabei kaprizierte er sich auf "früheste Drucke, raffinierte Luxusausgaben und, wo ihn ein Künstler besonders interessierte, in systematischer
Weise möglichst vollständige Werke", wie es 1932 bei C. G. Boerner über die Sammlung heißt.

Blatt leicht lichtrandig und altersentsprechend fleckig, ein rötlicher Fleck in der Darstellung o.li., Blatt am oberen Rand bis auf die Plattenkante beschnitten, Ecke u.li. fehlt.

Pl. 16,6 x 21,8 cm, Bl. 16,8 x 23,9 cm, Ra. 23,3 x 30,5 cm. 1.100 €
Zuschlag 900 €
KatNr. 478 Horst Leifer, Badende am Strand. 1986.

478   Horst Leifer, Badende am Strand. 1986.

Horst Leifer 1939 Altreichenau/Riesengeb. – 2002 Sanz

Aquarell über Blei und Tusche auf festem, chamoisfarbenen Papier. In Hellbraun signiert "H. LEIFER" und datiert u.li.

Schönes farbfrisches Blatt.

36 x 48 cm. 150 €
Zuschlag 320 €
KatNr. 479 Manfred Martin, Zwei
KatNr. 479 Manfred Martin, Zwei

479   Manfred Martin, Zwei "Klebebilder". 1957.

Manfred Martin 1930

Collagen (farbige Papiere) auf festem, beigefarbenen Papier. Jeweils in Tinte signiert "martin" und datiert u.li. bzw. u.re. und verso in Blei bezeichnet und nochmals datiert. Beide Arbeiten im Passepartout.

Blätter etwas lichtrandig, ein Blatt am o. Rand unscheinbar wellig.

Je 32 x 24 cm, Psp. je 50 x 40 cm. 80 €
Zuschlag 440 €
KatNr. 480 Richard Müller

480   Richard Müller "Maus mit Hafer". 1915.

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz

Radierung mit feinem Plattenton auf Bütten. In der Platte u.re. monogrammiert "R.M." sowie datiert. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Rich. Müller". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Günther 79.

Breitrandiges Blatt, Passepartout an den Rändern ganz unscheinbar angeschmutzt.

Pl. 10,4 x 24,4 cm, Bl. 17,8 x 35,1 cm, Psp. 29,9 x 49,9 cm. 250 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.50 %.
Zuschlag 360 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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