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| AUKTION 20 | 13. Juni 2009 |
Auktion 20
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910 Sessel "Vostra". Jens Risom für Hans Knoll. 1941/ 1942.
Jens Risom 1916 Kopenhagen
Buche, lasiert, Stoff. Geschwungener Rahmen auf vier Vierkantbeinen. Die Sitzfläche und Lehne aus Stoffgeflecht. An der unteren Querstrebe des Holzgestells Blechschild mit der Aufschrift "Vostra".
Unscheinbare Gebrauchsspuren an den Holzteilen. Stoff stark ausgeblichen.
Die "Vostra"-Serie wurde in der Firma Walter Knoll in Deutschland unter diesem Namen vertrieben.
H. 75 cm, T. 56 cm.
911 Stuhl. Arne Jacobsen (?) für Fritz Hansen, Kopenhagen. 1950er Jahre.
Arne Jacobsen 1902 Kopenhagen – 1971 ebenda
Stahlrohr, schwarz lackiert, Sperrholz. Vier gebogene schlanke Beine. Gebogene weite Sitzfläche mit Rückenlehne. Auf der Unterseite über der Kreuzung der Beine Metallkappe mit der Bezeichnung "Made in Denmark".
Sitzfläche unscheinbar fleckig. Lackierung der Beine berieben. Am Ansatz der Beine unterseitig Spuren einer Restaurierung.
H. 80,5 cm.
912 Stuhl. Wohl Tschechien. 20. Jh.
Stahlrohr, verchromt und Sperrholz, Buche (?) furniert. Kufenstand mit Querstrebe, zur Lehne geführt. Stark abgerundete Lehne eingepaßt und mit Schrauben fixiert. Sitzfläche ebenfalls mit Schrauben fixiert und nach vorne unten gebogen.
Kleinere gebrauchsbedingte Kratzer auf der Sitzfläche. Furnier auf der Rückseite der Lehne gebrochen.
H. 80 cm.
913 Repräsentative Runddeckeltruhe. Deutsch. Wohl 17./ 18. Jh.
Eiche, dunkel gebeizt. Auf stilisierten Volutenfüßen. Der Korpus reich mit durchbrochen gearbeiteten Eisenbändern beschlagen. Seitliche Handhaben. Eisernes Schnappschloß.
An den holzsichtigen Stellen der Beschläge Reste roter Bemalung. Schwundrisse, teilweise mit eingesetzten Leisten, Füße ergänzt. Innen mit zwei später eingesetzte Leisten/ Bretter. Oberfläche älter überarbeitet.
H x B x T 86 x 122 x 65.
914 Biedermeiertisch. Deutsch. Mitte 19. Jh.
Kirsche auf Nadelholz furniert. Runde Tischplatte auf leicht schwellender Mittelsäule über drei ausgestellten Vierkantbeinen, die in Volutenfüßen enden.
Unrestaurierter Zustand. Schwundriß in der Fußsäule, Furnier der Tischplatte zerkratzt und wasserfleckig.
D. 100 cm, H. 75 cm.
915 Sitzgruppe. Wohl Großbritannien. Wohl um 1900.
Eiche, braun gebeizt. Runde Tischplatte über dreibeinigen Gestell mit dreipassiger Verbindungsplatte und herzförmig ausgeschnittenen Beinen. Stühle ebenfalls mit dreibeiniger Konstruktion, halbkreisförmiger Sitzfläche und Lehne. Rückenteil ebenfalls herzförmig ausgeschnitten. Unter der Lehne an der Rückseite durch Metallhaken verstärkt.
Tisch H. 75 und D. 73 cm.
916 "Violinentisch". Deutsch. Wohl 1950er Jahre.
Obstholz (?) auf Nadelholz furniert. Tisch mit violinenförmiger Platte und vier geraden, leicht konisch Beinen mit Metalltüllen an den Enden.
H x B x T 68 x 76 x 44 cm.
917 Kleiner Beistelltisch. Italien. 20. Jh.
Messing und Glas. Zweiteiliges Gestell, zwei runde Glasplatten liegen auf einem fünfbeinigen Gestell auf. Zweireifige Konstruktion, an die die kannelierten Beine auf Rollen angelegt sind. Die Rollen sind bezeichnet "Jolly Milano. Brevetato".
Minimal Korrosionsspuren am Gestell.
H. 44, D. 75 cm.
918 Tischventilator. Dr. Max Levy Motorenwerk, Berlin. Um 1915.
Messing, Gußeisen, Weißblech. Gußeiserner Rundstand mit Firmenemblem, vier Flügel aus Messing und Drahtkorb. Motorengehäuse mit Firmenplakette mit Typennr. und technischen. Kipp- und drehbar. Originalkabel.
H. 40 cm.
919 Schwarzwälder Schilderuhr. Deutsch. Um 1830/ 1840.
Gehäuse aus Holz. Zifferblatt mit römischen Zahlen auf dem lackierten Schild, dessen Bogenfeld mit einem lithographischen Bild einer Landschaft und floralem Golddekor sowie umlaufendem blauem Faden verziert ist. Die Scheibe mittig zur der Einstellung der Weckfunktion. Die Glocke wird vom Wecker geschlagen.
Uhr gangfähig.
H. Schild 22 cm.
920 Tischuhr. Heinrich Möller für Kienzle, Schwenningen. 1930er Jahre.
Kupfer, Messing und rauchfarbenes Glas. Uhrgehäuse aus Glas und Metall auf einem quaderförmigen gerippt gestaltetem Sockel. Die römischen Zahlen des Zifferblattes befinden sich zwischen zwei Metallringen und lassen freie Sicht nach hinten. Das Zentrum des Zifferblatts bildet ebenfalls eine getönte, opake Glasscheibe. Nach hinten schließt das Werk mit einer Metallplatte ein. Das Zifferblatt ist bezeichnet "Kienzle", der Deckel des Werks mit einer Flügelschraube zum Aufziehen ist bezeichnet "8 Days 15 Rubis" und das Gehäuse mit einer geritzten Nummer.
In sehr gutem Zustand. Gangfähig.
H. 20 cm.
921 Damenarmbanduhr. Glashütter Uhrenbetriebe. Wohl 1960er Jahre.
Goldfarbenes Metallarmband mit fünf runden Gliedern mit rechteckiger Lochung. Oberfläche abstrakt reliefiert. Rundes, goldfarbenes Gehäuse und goldfarbenes Zifferblatt mit der Bezeichnung "Glashütte", "17 Rubis" und "Made in GDR". Deckel mit Firmenstempel und eingestanzter Nummer.
Funktionstüchtig.
L. 16 cm, D. 2,5 cm.
922 Zwei Damenarmbanduhren. Glashütter Uhrenbetriebe. Wohl 1950er Jahre.
Goldfarbene Armbänder mit großen bzw. kleineren, Kettengliedern. Goldfarbene Gehäuse. Eines der Zifferblätter goldfarben, das andere braun. Beide bezeichnet "Glashütte", "17 Rubis" und "Made in GDR". Deckel mit Firmenbezeichnung und gestanzter Seriennummer.
Funktionstüchtig.
D. 2,5 und 2 cm.
923 Standuhr. Gertrud Kleinhempel für Werkstätte für Deutschen Hausrat Theophil Müller. Um 1905.
Gertrud Kleinhempel 1875 Leipzig – 1948 Althagen (Ostseebad Ahrenshoop)
Eiche auf Nadelholz (?) furniert, Messing. Schlanker, gerader Korpus. In vier Wülsten abgesetzter Sockel, schlanker Kasten und das Uhrengehäuse hexagonal und leicht überkragend. Hexagonale Frontscheibe mit oben abgerundeter Kante. Rundes, messingfarbenes Zifferblatt mit arabischen Zahlen. Federschlagwerk. Rundes Messingpendel mit hölzernem Schaft. An der Türinnenseite Plakette der Werkstätte.
H x B x T 197 x 40 x 23 cm.
924 Unbekannter Künstler, Bilderuhr mit Hochzeitsgesellschaft. Wohl um 1830.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In aufklappbarer Stuckleiste mit Kastenkonstruktion gerahmt. Uhrwerk mit Halbstundenschlag auf Tonfeder, Walzenspielwerk mit einer Melodie. Schlüssel vorhanden.
Malschicht mit Fehlstellen an den Durchlässen für Zifferblatt und Aufziehmechanismus, o.re. (ca. 1 cm) und ein Riß (ca. 1,5 cm) unten. Krakelee. Spieluhr funktionsfähig, jedoch nicht aufziehbar. Zwei Zähne in den oberen Tönen fehlen.
BA 64 x 78 cm, Ra. H x B x T 79 x 94 x 20 cm.
925 Comtoise-Uhr. Wohl Frankreich. 2. H. 19. Jh.
Messingblech, geprägt. Reiches, reliefiertes Floraldekor. Prunkpendel, dieses nachträglich partiell farbig gefaßt und goldbronziert. Emaille-Ziffernblatt, gemarkt "Ginguené à Nort" mit römischen Stunden. Stundenschlag auf Tonfeder. Original-Schlüssel. Ziffernblatt mit zahlreichen Haarrissen und kleinerem Chip. Messingschild stellenweise verbogen, kleinere Bruchstellen.
H. (ohne Pendel) 43 cm.
926 Große Deckenkrone. Deutsch. Um 1910.
Bronze. 14-flammig, mehrfach profilierter Balusterschaft mit sieben profilierten, geschweiften Armen, auf denen höhenversetzt jeweils zwei Alabasterschalen aufliegen. Elektrifiziert.
H. 97 cm.
927 Ewiglicht - Ampel. Wohl um 1800.
Messing, getrieben und versilbert. Balusterförmiger, mehrfach gegliederter Korpus mit drei volutenförmigen Armen. Diese über drei Gliederketten mit einem kleinen Baldachin verbunden. Die Wandungen reich mit Floraldekor verziert.
Ampel etwas berieben und bestoßen. Glaszylinder fehlt.
H. 115 cm.
928 Deckenlampe. Wohl Deutsch. Wohl um 1900.
Eisenblech, Eisenguß, Glas. 5-flammig. Zwei miteinander verbundene breite Ringe aus Eisenblech, die über drei Ketten mit einem profilierten Deckenabschluß verbunden sind. Nach unten abschließend ein facettiert gearbeiteter Glasschirm mit netzartigen Fadenaufschmelzungen. Der breitere untere Ring trägt drei runde Medaillons mit farbigem Glasmosaik und drei Adlerfiguren aus Gußeisen, die tulpenförmige Tüllen im Schnabel tragen. Elektrifiziert.
Minimale Chips am inneren Rand des Glasschirms. Metallkorpus mit Resten einer Brünierung.
H. 93, D. 33 cm.
929 Korblüster. Deutsch. Wohl 1920er/ 1930er Jahre.
Farbloses Glas und Metall. 5-flammig. Dreifacher Reif-Aufbau. Unterer Abschluß dreireihig mit abgehängten, tropfenförmigen Prismen. Der mittlere und obere Reif je zweigeteilt und umlaufend mit rechteckig facettiert geschliffenen Prismen gefüllt. Von diesen Reifen je sechs mit Glasperlen besetzte Arme abgehend, an diesen Glasgirlanden und tropfen- und blütenförmige Steine hängend. Rundstab als Schaft, von diesem im Innern des Korpus die Lichttüllen abgehend. Elektrifiziert
Ein Prisma des unteren doppelten Ringbesatzes fehlend.
H. 90 cm, D. 65 cm.
930 Tischlampe mit Schlangenkorpus. Wohl um 1910.
Schmiedeeisen und Glas. Fuß und Schaft in Form einer stark geschuppten Schlange mit weit aufgerissenem Maul. Tulpenförmiger, matter Glasschirm umlaufend mit Spiralmuster und Mündung mit Faden in Schwarzlotmalerei dekoriert. Elektrifiziert.
Kabel und Schalter erneuert.
H. 42 cm.
931 Blaker. Wohl Deutsch. 18./ 19. Jh.
Messing, getrieben, vergoldet (?). Hoch-rautenförmige, große Architekturkartusche mit zentraler, antikisierender Frauengestalt. Eingehängter Leuchterarm.
Arm neu angesetzt. Kartusche im unteren Bereich unscheinbar verbogen. Untere Spitze restauriert (gelötet).
40 x 40 cm.
932 Paar Wandappliken. Wohl Deutsch. 20. Jh.
Bronze. Dreiflammige Leuchter mit geschweiften Armen in Form von Akanthusblättern. Akanthusblatt-Tropfschalen und glockenförmige Tüllen, ebenfalls mit Akanthusblattdekor.
Altelektrifiziert.
H. 54 cm, B. 38 cm.
933 Tischlampe. Wohl Richard Müller für Seifert & Co., Dresden. Um 1900.
Richard Müller Tätig um 1900
Messing, gegossen, geschnitten und gedreht. Dreikufenstand mit dreistrahligem Schaft, der sich in drei Leuchterarme auflöst. Diese mit Metallring, der einen halbkugelförmigen, weiß hinterfangenen Glasschirm trägt. Schaft und Arme durchbrochen gearbeitet. Ungemarkt. Einflammig, elektrifiziert.
Kabel wohl erneuert. Mehrere unscheinbare Chips am Rand des Schirms.
Ein Kerzenleuchter mit ähnlicher Formensprache abgebildet in: Jugendstil in Dresden, Aust.Kat. Dresden 1999, Wolfrathshausen 1999, S. 331, Abb. 403.
H. 49,5 cm.
934 Deckenlampe. Deutsch. 2. Viertel 20. Jh.
Metall, vernickelt, farbloses Glas, partiell matt geätzt. Kurzer, zweiteiliger Schaft in Form einer Halbkugel und Ring. Davon abgehend drei Schirmhalterungen mit ansetzenden Kugelschirmen, je von einem Vierkantstab-Halbkreis-Element überspannt. Die Schirme mit Rillenprofil. Elektrifiziert.
Gestänge mit Korrosionsspuren.
H. 56 cm.
935 Deckenlampe. Deutsch. Mitte 20. Jh.
Halbkugelförmiger, nach unten mehrfach gestufter Milchglasschirm. Rundstab mit halbkugelförmigem Metall-Deckenabschluß.
H. 61 cm.
936 Stehlampe "iGuzzini". Italien. Wohl um 1970.
Marmor, Metall, verchromt, weißer Kunststoff. Über massivem Marmor-Scheibenfuß erhebt sich der weit ausladende, gebogene Arm aus verchromten Rundstäben. Daran ein kugelförmiger Kunststoff-Schirm mit verchromter Handhabe an der Unterseite. Schirm mit "iGuzzini"-Firmenlabel.
Minimale Kratzer am Marmorfuß, kleinere korrosionsbedingte Flecken an den Metallteilen, insgesamt jedoch sehr guter Zustand.
H. 185 cm, B. 162 cm.
937 Tischlampe. Charlotte Perriand für Steph Simon, Paris. Um 1960.
Charlotte Perriand 1903 Paris – 1999
Stahlrohr und Stahlblech, verchromt. Hoher, leicht konischer Fuß. Gerade verlaufender, nahezu rechtwinklig gebogener Arm. Halbkugelförmiger, innen emaillierter Schirm mit zylindrischem Übergang zum Arm. Elektrifiziert.
H. 43 cm.
938 Nachttischlampe. Wohl Tschechoslowakei. 1920er/ 1930er Jahre.
Metall, verchromt und emailliert. Scheibenfuß mit U-förmigem, flach angelegten Lampenarm. Schirm in gemuldeter Form, Innenseite weiß emailliert. Schirm dreh- und schwenkbar. Boden mit Firmenmarke im Oval "Esc" und Typenpunze.
Neu elektrifiziert.
D. Schirm 18,5 cm.
939 Nachttischlampe. Wohl Tschechoslowakei. 1920er/ 1930er Jahre.
Metall, verchromt und emailliert. Scheibenfuß mit u-förmigem, flach angelegten Lampenarm. Schirm in gemuldeter Form, Innenseite weiß emailliert. Schirm dreh- und schwenkbar. Boden mit Firmenmarke im Oval "Esc" und Typenpunze.
Neu elektrifiziert.
D. Schirm 18,5 cm.
940 Paar Nachttischlampen. Tschechoslowakei. 1920er/ 1930er Jahre.
Rotbrauner Bakelit. Schräg ansteigender Fuß auf spitzovalem Grundriß. Schirm im Kegelform ebenfalls auf spitzovalem Grundriß. Dieser sitzt mittels zweier Drahtringe auf der Glühbirne, allseitig verstellbar. Auf dem Sockel zwei Firmenmarken "E" mit spitzen Dreiecken im Kreis und "Esc" im Oval, Typennr. und technische Daten.
Neu elektrifiziert.
D. Schirm 16 cm.
944 Cicim. Schahsavan, Persien. Um 1900.
Wolle auf Baumwolle. Einseitig bestickt.
In der Mitte längs zusammengefügt.
170 x 130 cm.
945 Kurde. Persien/ Täbris. 2.H. 20. Jh. / 1930.
Wolle auf Baumwolle und Wolle auf Wolle.
58 x 44 cm, 35 x 35 cm.
946 Zeltband mit Kamelkarawane. Turkmene, Persien. Wohl 1. H. 20. Jh.
Wolle auf Wolle. Auf naturfarbenem Grundgewebe aufgeknüpfte Figuren.
240 x 40 cm.
947 Kaschkaie und Teppich mit persischem König (Schahabbas). 2. H. 20. Jh.
Wolle auf Baumwolle.
70 x 65 cm, 60 x 50 cm.
948 Dokumententasche und Tasche. Wohl 1. H. 20. Jh.
Wolle und Baumwolle. Dokumententasche einer Doppeltasche, mit Tieren bestickt.
45 x 20 cm und 20 x 20 cm.
949 Belutsch/ Turkmene. 20. Jh.
Wolle auf Wolle. Belutsch mit Darstellung eines Kriegers, Turkmene mit Schriftzug "Welcome".
Belutsch mit kleiner Beschädigung am oberen Rand.
37 x 27 cm und 29 x 64 cm.
950 Teppichfragment. Wohl Ägypten. 20. Jh.
Wolle auf Baumwolle. Fragment eines größeren Bildteppichs mit der Darstellung des Propheten Ibrahims im Feuer.
Größerer z.T. geflickter Einriß o.li. Die untere Kante zweifach eingerissen (ca. 5 - 10 cm). Ränder z.T. umnäht.
65 x 100 cm.
951 Tasche. Bachtiorie, Persien. Um 1900.
Wolle. Beidseitig bestickte Tasche in Erdtönen mit geflochtenen Fransen.
Naht an der Öffnung offen und kleinere Schäden an den Rändern.
33 x 23 cm.
952 Salztasche. Sumach-Tech. Um 1900.
Wolle. Tasche in Form zweier aneinandergesetzter Quadrate. Einseitig mit geometrischen Formen bestickt.
45 x 35 cm.
953 Tuch mit Pfauenmuster. 20. Jh.
Seide. Auf braunen Grund zahlreiche Pfauen aufgestickt.
Ränder etwas ausgefranst.
113 x 222 cm.
954 Tuch mit Seidenstickerei. Usbekistan. Um 1900.
Seide. In kräftigem Rosa gefärbtes Tuch mit polychromer Stickerei in floralen Mustern.
Kleine Löchlein in horizontalen Mittellinie.
170 x 130 cm.
955 Großer Stuckrahmen. Deutsch. Wohl Ende 19. Jh.
Holz, stuckiert und vergoldet. Mit Rocaillen und floralen Mustern verziert.
Eckverbindungen etwas locker.
93 x 123 cm, Falzmaß 72 x 102 cm.
956 Stuckleiste. Deutsch. Wohl 1930er Jahre.
Holz, stuckiert und vergoldet.
Falzmaß 39 x 49 cm, Ra. 55 x 65 cm.
957 Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, Silberauflage, schellackpoliert.
Silberauflage entlang der unteren Kante abgeplatzt, sonst nur unscheinbar berieben.
Falzmaß 70 x 54 cm, Ra. 87 x 62 cm.
958 Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, Silberauflage, schellackpoliert.
Fehlstellen restauriert und oben kleine Delle. Lose verfugt.
Falzmaß 56,5 x 43,5 cm, Ra.62,5 x 50 cm.
959 Stuckleiste. Deutsch. 1880er Jahre.
Holz, stuckiert und vergoldet. Umlaufend mit Lorbeergirlande dekoriert.
Falzmaß 50 x 39 cm, Ra. 63 x 51,5 cm.
960 Berliner Leiste. Deutsch. 19. Jh.
Holz, Silberauflage, schellackpoliert. Mit Spiegel und hölzerner Rückwand.
Spiegel am Rand o.re. minimal angelaufen. Leiste unscheinbar berieben.
Ra. 64 x 25 cm.
961 Paar große Imari-Teller. Japan. Spätes 18./ Frühes 19. Jh.
Porzellan, glasiert. Leicht gemuldete Teller mit geschweiftem Rand. Mit floralen Motiven in Unterglasurblau, Eisenoxidrot und Goldmalerei in Aufglasurfarben staffiert. Rückseiten jeweils mit Dekor in Unterglasurblau dekoriert.
Ein Teller mit kleinem Chip am Rand. Aufglasurfarben unscheinbar berieben.
D. 40 cm.
962 Vajra (Diamantszepter). Tibet. Um 1900.
Bronze. Kleiner Stab mit eingeschnürter, profilierter Mitte und verdickten, ziselierten Enden.
Dient in Tibet dem Gebet und symbolisiert das erleuchtete, mitleidsvolle Handeln.
Minimale altersbedingte Gebrauchsspuren.
L. 10 cm.
963 Räuchergefäß. China. Wohl 18. Jh.
Bronze, partiell grün patiniert. Halbkugelförmige Schale auf drei hohen Standbeinen mit Raubtiermasken. Zwei steil ansetzende Henkel am oberen Rand. Im Innern der Schale eine Fantasiemarke mit zwei Drachen, am Boden Fantasiemarke mit pseudoantiken Zeichen. Wandung mit umlaufendem Fries im sogenannten "Taotie-Dekor".
H. 22,5 cm.
964 Hindugöttin Durga als Mahishasuramardini. Westindien. Um 1900.
Bronze, partiell patiniert. Auf quadratischem Holzsockel.
Eine rechte Hand locker, Sockel gebrochen.
H. 15 cm.
965 Paar Imari-Balustervasen. Japan. Wohl 19. Jh.
Steinzeug, glasiert, heller Scherben. Balusterform mit ausladender Mündung und leicht gerippter Wandung. Dekor mit Vögeln und floralen Mustern in Unterglasurblau und Eisenoxidrot in Aufglasurmalerei.
Kleinere brandbedingte Glasurfehler, dadurch bedingt Löchlein in der Glasur am Hals einer Vase (ca. 0,1 cm).
H. 25 cm.
966 Paar Vasen. China. 20. Jh.
Steinzeug, glasiert, beigefarbener Scherben. Weiße Krakeleeglasur. Ovoider Korpus mit leicht eingezogenem Hals und ausladender Mündung. Schulter und Hals mit aufgesetzten, plastisch modellierten Tieren. Wandung mit Szenen eines Reiterkampfes in polychromer Aufglasurmalerei dekoriert. Umrißlinien geritzt. Boden mit geprägter Marke.
H. 25 cm.
967 Unbekannter Künstler, Geishas. 19./ 20. Jh.
Kolorierte Federzeichnung in Tusche auf Japan. In schwarzer Tusche bezeichnet o.li.
Blattränder überklebt. Ausgedünnte Stelle (1 cm) im Papier o.li. Leicht angeschmutzt, kleine Flecken. Vereinzelte kleine Knickspuren.
55 x 41,5 cm.
968 Schale. China, Kangxi (1662-1722).
Porzellan, glasiert. Runde, gemuldete Form. Im Spiegel und auf der Fahne Floraldekor in Unterglasurblau. Glatter, brauner Rand. Ungemarkt. Am Boden alte Inventarnr. der Porzellansammlung Dresden ( sog. Johanneumsnummer) "N: 390." und Zickzacklinie (eingeschnitten und schwarz überfaßt). Darunter in Aufglasurrot die Signatur "K.P.S.24." (wohl "Königliche Porzellansammlung 24").
Minimaler Chip am Mündungsrand sowie am Standring.
Vgl. Inventar der Porzellansammlung von 1779, Bd. 5:
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D. 21,5 cm.
969 Utagawa Kuniyoshi, Hofdame. Mitte 19. Jh.
Ingmar Relling 1920 Sykkylven, Norwegen – 2002
Farbholzschnitt auf Japan. Im Stock bezeichnet und signiert u.re. Oberer Blattrand li. u. re. auf Untersatzpapier montiert.
Verso im Randbereich und im Bereich des linken Fußes restaurierte Fehlstellen. Ein gelblicher Fleck (ca. 2 cm) re.o. Knickspurig und Blattrand u.Mi. mit winzigem Riß (5mm).
Bl. 36,5 x 24,7 cm.
970 Zwei Kamelglocken. Wohl Arabien. 19. Jh.
Bronze. Flach gedrückte Glockenform. Wandung mit Querbändern bzw. Rauten dekoriert.
Eine der Glocken statt des Schwengels mit kleiner Glocke innen.
H. 15 und 17 cm.
971 Kamelglocke. Wohl Arabien. 19. Jh.
Bronze. Flach gedrückte, nahezu gerade Form. Wandung mit Querbändern und Rauten verziert.
Schwengel fehlt.
H. 23 cm.
Bronze und Schmiedeeisen. Klassische Glockenform mit ausgestellter Mündung. Wandung mit geritzten Kreuzen verziert.
Am Rand etwas bestoßen.
H. 14,5 cm.
973 Zwölf Masken. Emilio Massaro, Venedig, Italien. Spätes 20. Jh.
Baumwolle, Gips und Leimfarbe (?). Masken und Halbmasken in verschiedenen Formen. Alle monochrom oder polychrom gefaßt. Fassungen vereinzelt etwas bestoßen.
Verschiedene Maße.
974 Sechs Fensterhalboliven. Walther Gropius, Bauhaus Weimar. 1920.
Metall, verchromt. Rechteckiges Schild oben und unten je eine Einlassung für eine sichtbare Verschraubung. Zylindrischer Griff, nach oben verkürzt gearbeitet.
Gebrauchs- und minimale Korrosionsspuren.
L. 9 cm.
975 Drei Plaketten. Buderus. 1956/ 1957/ 1976.
Eisenguß. Zwei Tondi und eine rechteckige Ausführung. Mit den Darstellungen von Gerhard Hauptmann nach Ludwig Gies, Europa auf dem Stier nach B. Vogler sowie einer ländlichen Variation des Ora-et-labora-Themas, auf eine historische Ofenkachel zurückgehend. Alle Plaketten verso mit dem Firmenzeichen.
D. 13 cm und 13 x 14 cm.
976 Modellflugzeug. 1930er Jahre.
Messing und schwarz lackiertes Metall. Auf einer rechteckigen Plinthe eine seitlich versetzte Kugel. Darauf zwei c-förmige, ineinander verschlungene Metallstreben, die das Flugzeug aus Messing Tragen. Die Propeller beweglich angebracht.
H. 20,5 cm.
977 Modellflugzeug mit Aschenbecher. Wohl 1930er Jahre.
Messing, Stein (poliert) und Aluminiumguß. Aschenbecher mit quadratischem Grundriß mit halbkugelförmiger Mulde und zwei Einlassungen zur Zigarettenablage. An der einen Ecke kleiner Quader aus dunklem Stein als Sockel für das an einem Messingarm befestigten Flugzeug. Die Propeller beweglich angebracht.
H. 17 cm.