ONLINE-KATALOG

AUKTION 12 09. Juni 2007
Suche mehr Suchoptionen
<<<      >>>

781   Große Vase. T. Adam für Villeroy & Boch, Mettlach. 1899.

Tim Adam 

Steingut, beigefarbener Scherben, glasiert. Kugelförmig gedrückter Korpus mit eingezogenen Schultern, kurzer Hals mit leicht ausgestelltem Mündungsrand. Wandung mit Ritzdekor, stilisierte Edelweiß-Blüten auf alternierend hellblauem und beigefarbenem Grund. Hals mit umlaufendem Wellenbanddekor in Weiß auf hellblauem, grauem bzw. braunem Grund. Am Korpus signiert "T. Adam". Am Boden geprägte Fabrikmarke und Nummerierung.

H. 31,5 cm.

Schätzpreis
1.600 €

782   Deckelvase. Delft. 20. Jh.

Fayence, glasiert. Unterglasurmalerei einer Schiffsszene, blütenumrankt, in "Delfter Blau". Am Boden Manufakturmarke sowie weitere Marken in Unterglasurblau. Minimal kraqueliert. Unterer Deckelrand mit kleinem Loch und Ritzsignatur. Kleine Bestoßung an der Außenwandung.

H. 30 cm.

Schätzpreis
120 €
Zuschlag
100 €

783   Deckelkrug. Merkelbach, Grenzhausen. 1920er Jahre.

Steinzeug, glasiert. Wandung mit dekorativen Rechteckfries in Grün und Braun. Eckiger Bandhenkel. Blechdeckel mit schlichter Daumenrast (ergänzt). Außenwandung mit Maßangabe. Boden mit Marke.

H. 12 cm.

Schätzpreis
50 €

784   Senftöpfchen. Richard Riemerschmid, wohl für R. Merkelbach, Höhr-Grenzhausen. Um 1905.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Steinzeug. Modell 1730. Kugeliger Korpus mit kobaltblauem Kreis-Reliefdekor. Zinndeckelmontierung, Scharnier lose. Am Boden Prägemarke. Innenseite mit kleinem Haarriss (3 cm). Deckel mit zwei kleinen Chips.

Vgl. "Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne". Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlungen Dresden/ Kunstgewerbemuseum. S. 294f Nr. 319 mit Abb.

H. 8,5 cm.

Schätzpreis
90 €

785   Butterdose. Richard Riemerschmid, R. Merkelbach, Grenzhausen. Um 1905.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Feinsteinzeug, grauer Scherben, glasiert. Wandung und Deckel mit Fadenreliefdekor, kobaltblau bemalt. Am Boden Modellnummer "1730" geritzt sowie zwei weitere Zeichen. Mündungs- und Deckelrand mit kleinen Haarrissen.

Vgl.: Nerdinger, W.: R. Riemerschmid: Vom Jugendstil zum Werkbund. München, 1982. Nr. 404 mit Abb.

D. 12,5 cm.

Schätzpreis
100 €
Zuschlag
80 €

786   Butterdose. Deutsch. Um 1910.

Graues Feinsteinzeug, glasiert. Wandung mit sternförmigem Dekor, kobaltblaue Bemalung. Deckel mit kleinem Kugelknauf. Boden mehrfach gemarkt.

H. 10 cm, D. 11,5 cm.

Schätzpreis
35 €

787   Walzenkrug. Wohl Sachsen. Um 1803.

Steinzeug, glasiert. Zylindrischer Korpus. Wandung mit Kursächsischem Wappen in polychromer Malerei. Zinnmontierung am Stand. Bemalter Bandhenkel mit Zinndeckelmontierung. Deckel mit Kugeldaumenrast sowie Datierung und Monogramm "J.G.D". Deckelinnenseite dreifach gemarkt, unaufgelöste und Stadt -und zweifache Meistermarke. Zwei Haarrisse an der Außenwandung. Mündungsrand mit zahlreichen Chips. Bandhenkel mit Einriss. Lockere Zinnmontierung am Bandhenkel mit Riss.

H. 21,5 cm.

Schätzpreis
380 €

788   Deckelkrug. Deutsch. 1. Viertel 20. Jh.

Steinzeug, glasiert. Wandung mit farbiger Bemalung, u.a. mit einem Trinkspruch. Bandhenkel mit angesetztem Scharnier-Zinndeckel. Reliefierter Deckel mit Daumenrast und graviertem Monogramm "FS".

H. 17 cm.

Schätzpreis
50 €

789   Deckelkrug. Wohl Deutsch. Um 1900.

Steingut, glasiert. Zylindrischer Korpus. Reliefierte Wandung mit Wirtshausszene und Weinlaubdekor in Blau. Angesetzter figürlicher Henkel. Zinndeckelmontierung. Volutenförmige Daumenrast.
Deckel minimal eingedellt. Mehrere kleinere Chips an der Wandung.

H. 19 cm.

Schätzpreis
50 €

790   Vase. Deutsch. 20. Jh.

Steingut. Bauchige Form. Außenwandung mit polychromer Laufglasur. Leicht kraqueliert. Kleiner Chip am Mündungsrand, winzige Bestoßung an der Außenwandung.

H. 30 cm.

Schätzpreis
60 €
Zuschlag
50 €

791   Wandrelief "Portrait Hindenburg". Wohl Teichert, Meissen. Frühes 20. Jh.

Keramik, rotbrauner Scherben, schwarz glasiert. Verso Stempel: Meissen im Queroval.

H. 21,5 cm, B. 18 cm.

Schätzpreis
120 €
<<<      >>>


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)