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KatNr. 1350 Große Beckenschlägerschüssel mit der Darstellung des Sündenfalls. Nürnberg. Mitte 16. Jh.

1350   Große Beckenschlägerschüssel mit der Darstellung des Sündenfalls. Nürnberg. Mitte 16. Jh.

Messing, gezogen und getrieben, das Dekor von Matrizen abgezogen sowie die Fahne gepunzt. Der Hintergrund der Schriftkränze mit den Resten einer Schwärzung. Runde, flache Form, zur überbreiten Fahne steil ansteigend. Zentral mit der reliefiert getriebenen Darstellung des Sündenfalls, von zwei umlaufenden Schriftkränzen umrahmt: Der äußere mit sinnfreier Umschrift "GI SCAL REKOR DE N", der innere Schriftkranz mit einer pseudogotischen Folge. Die Fahne mit umlaufenden, zweireihig angeordneten, kleinen Zierpunzen. Ungemarkt.

"Die späteste Sündenfall-Variante ist durch ihre naturalistische Renaissance-Darstellung der Körper neben einem Baum ohne Krone charakterisiert. Es gibt diesen schweren, dickwandigen Schüsseltyp auch mit einem überbreiten, nicht umgebördelten Rand.[...] Die Szene vereint hinsichtlich der Arm- und Beinstellung und der Darstellung von Baum und Schlange Charakteristika, wie sie sich auf einer Holzschnitt-Kopie nach Hans Sebald Beham finden. Sie ist nach 1525 zu datieren."

Tiedemann, K.: Nürnberger Beckenschlägerschüsseln, Dettelbach: J.H. Röll 2015, Zitat S. 53.
Zum Mittelmotiv vgl. S. 51, Abb. 33l, Holzschnitt vorlage, Kopie nach Hans Sebald Beham, Abb. 33 m.
Zum inneren Schriftkranz vgl. S. 137, Abb. Xid.
Zum äußeren Schriftkranz vgl. S. 135, Abb. Xa.
Zu den Zierpunzen (Ente) vgl. S. 96, Abb. 76r.

Die Beckenschlägerschüssel wurde vom 15. Juni - 20. November 1983 in der Ausstellung "Martin Luther und seine Zeit", Sonderausstellung des Museums für Deutsche Geschichte Berlin ausgestellt.
Vgl. Ausstellungskatalog Martin Luther und seine Zeit: Martin Luther - Ehrung 1983 der Deutschen Demokratischen Republik; Sonderausstellung des Museums für Deutsche Geschichte. Berlin 1983 (ohne Abb.).

Restaurierter Zustand. Fahne am o. Rand mit späterer, quadratischer Hängelochung. Aufhängung verso angelötet. Partiell Oxidationsspuren und kupferfarbener Durchschlag. Mit starken, gleichmäßigen Verputzungsspuren, kleineren Eindellungen, Kerben und Materialrissbildung, zwei Löchlein im Relief (Zentrum, Kopf Adam). Schwärzung der Schriftbänder nahezu vollständig berieben.

D. 47,5 cm, Blechstärke Rand 3 mm, Gew. 3,0 kg. 1.500 €
Zuschlag 1.200 €
KatNr. 1351 Drei Sätze Bechergewichte (Einsatzgewichte/ Topfgewichte).<BR>Ein Wiener Pfund. Nadelburger Messing- und Metallwarenfabrik. Um 1802/<BR>1/2 Wiener Pfund, Leipzig 19. Jh./<BR>1 Pfund. Nürnberg. 1856.
KatNr. 1351 Drei Sätze Bechergewichte (Einsatzgewichte/ Topfgewichte).<BR>Ein Wiener Pfund. Nadelburger Messing- und Metallwarenfabrik. Um 1802/<BR>1/2 Wiener Pfund, Leipzig 19. Jh./<BR>1 Pfund. Nürnberg. 1856.

1351   Drei Sätze Bechergewichte (Einsatzgewichte/ Topfgewichte).
Ein Wiener Pfund. Nadelburger Messing- und Metallwarenfabrik. Um 1802/
1/2 Wiener Pfund, Leipzig 19. Jh./
1 Pfund. Nürnberg. 1856.

Messing. Konische Formen, mit Verriegelung.

Ein Wiener Pfund "W1" :
Deckel eines Gewichtssatzes sowie alle Gewichte mit österreichischem bekröntem Doppeladler sowie Lotzahlen. Des Weiteren auf dem Deckel ein Namenszeichen "ICH", "N" (für Messing- und Metallwarenfabrik Nadelburg?) sowie Eichmarken "802" für 1802 und "892" für 1892.
Rechnerisches Gesamtgewicht: 550,6 g.

Bechergewicht 1/2 Pfund:
Deckel gemarkt "L" unter Krone für Leipzig sowie "1/2" und Stempel für Wiener Pfund. Alle Gewichte mit bekröntem "L" und der Lot-sowie Quentzahl.
Rechnerisches Gesamtgewicht: 248,25 g.

Ein Pfund:
Auf dem Deckel gemarkt "1 Pfund" und datiert "1856", mit dem Preußenadler, einem Namenszeichen im Oval. Alle Gewichte mit dem gestempelten "L", Preußenadler, Namenszeichen und der Lot-sowie Quentzahl.
Rechnerisches Gesamtgewicht: 492,35 g.

Schlussstein fehlt jeweils. Alle Teile mit Nutzungs- und leichten Oxidationsspuren. Ein Quentbecher des Wiener Pfunds mit kleiner Materialfehlstelle.

H. 4,6 cm, H. 3,5 cm. 150 €
Zuschlag 120 €
KatNr. 1352 Froschlampe (Grubenlampe). Wohl Böhmen. Wohl um 1820.

1352   Froschlampe (Grubenlampe). Wohl Böhmen. Wohl um 1820.

Messing. Geschlossene Froschlampe mit langer Dochtschnauze und Verschlussklappe. Gebogener Vierkanthenkel, in einen quadratischen Spiegel mündend.

Dochthalter und Schraube korrodiert. Haken fehlt. Verschlussklappe am Ansatz restauriert.

L. 11 cm, B. 6,5 cm, H. 11 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1353 Neoklassizistischer Leuchter. Spätes 19. Jh.

1353   Neoklassizistischer Leuchter. Spätes 19. Jh.

Gelbguss, dreiteilig montiert. Kannelierte Säulenform mit korinthischem Kapitell und Abakus.

H. 21,3 cm. 50 €
Zuschlag 40 €
KatNr. 1354 Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.
KatNr. 1354 Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.

1354   Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.

Gelbguss, vergoldet. Siebenflammig. Mehrteilig, geschraubt. Siebenflammig. Profilierter Balusterschaft mit antikisierendem Frauenrelief alternierend mit Löwenringen über einem durchbrochen gearbeiteten Postament mit vier Delphinfüßen. Schaft und Fuß mit einem üppig reliefierten Palmetten-, Zungen- und Kugelfriesdekor. Vom Schaft ausgehend ein vertikal trichterförmig aufstrebender sowie sechs S-förmig geschwungene Arme mit reliefiertem Blattwerkdekor und je einer vasenförmigen Tülle über einer rosettenförmigen Tropfschale. Ungemarkt.

Ein Arm mit Restaurierung (hartgelötet). Vergoldung partiell berieben. Behang der Tropfschalen fehlt. Fuß mit Lunker.

H. 62 cm. 1.800 €
KatNr. 1356 Sechs Teller. Döbeln, Dippoldiswalde, Reichenbach, Oschatz. Um 1729-um 1830.

1356   Sechs Teller. Döbeln, Dippoldiswalde, Reichenbach, Oschatz. Um 1729-um 1830.

Zinn. Runde, flache Formen, jeweils mit abgesetzter, leicht ansteigender Fahne.
Ein Teller auf der Fahne monogrammiert und datiert „M.M.B.W“ / „1729“. Unterseits mit der Stadtmarke sowie der zweifachen Meistermarke. Christian Weigandt d.J. (Wiegandt, Weygandt, Weyganth) wird vor 1715 Meister, zahlt noch 1754 Quartalsgeld an die Dresdner Kreislade.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 274.
Ein zweiter Teller monogrammiert und datiert „J.G.W.“ / „1796“. Auf der Unterseite mit der zweifachen Stadtmarke sowie der Meistermarke. Gottlieb Traugott Graff (Graf) erlangt am 4. Mail 1793 vor der Dresdner Kreislade das Meisterrecht nach Döbeln. Zahlt bis 1820 Quartalsgeld.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 255.
Zwei Teller auf der Fahne monogrammiert und datiert „G“ / „1830“. Unterseits mit der zweifachen Stadtmarke und der Meistermarke. August Moritz Teichert (Teicher) erlangte am 20. August 1822 vor der Dresdner Kreislade das Meisterrecht nach Dippoldiswalde, stirbt 1848. Seine Witwe zahlt bis 1857 Quartalsgeld.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 236.
Ein Teller auf der Fahne graviert monogrammiert und datiert „J.C.G.“ / „1803“. Unterseits die Stadtmarke sowie das zweifache Meisterzeichen. Carl Gottfried Klemm d.J. (Klem) erlangt am 20. März 1797 vor der Schneeberger Kreislade das Meisterrecht nach Reichenbach, stirbt 1835.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 1134.
Ein Teller auf der Fahne monogrammiert und datiert „J.G.E.M.“ / „1793“. Unterseits mit der zweifachen Stadtmarke sowie der Meistermarke. Georg Gotthelf Noster (Nuster) erlangt am 25. Mai (1. Juni) 1761 vor der Kreislade das Meisterrecht nach Oschatz und zahlt bis 1804 Quartalsgeld. Stirbt 1811.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 1027.

Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren.

D. 23 - 23,5 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 1357 Zwei große Teller. Süddeutsch oder französische Schweiz und Süddeutsch. 1. H. 18. Jh./Um 1745.

1357   Zwei große Teller. Süddeutsch oder französische Schweiz und Süddeutsch. 1. H. 18. Jh./Um 1745.

Zinn. Runde, gemuldete Formen mit jeweils ansteigender Fahne. Der Rand eines Tellers mit reliefiertem Stäbchen- und Kugelfries, auf der Fahne mit einem Doppelwappen mit springendem Eber und Garben unter Helmzier (nicht aufgelöst). Unterseits mit einer Rosenmarke sowie einer Engelsmarke "Estain Fein".
Ein Teller auf der Fahne graviert bez. und datiert "17 Johannes Hofmann 45". Unterseits die dreifache Engelsmarke (verschlagen).

Deutliche Nutzungs- und Altersspuren.

D. 39,5 cm bzw. 32 cm. 60 €
Zuschlag 25 €
KatNr. 1358 Zwei große Teller. Johann Adam Petzoldt (Betzolt)/Johann Christoph Seybold (Seyboldt), Dresden. Mitte 18. Jh.

1358   Zwei große Teller. Johann Adam Petzoldt (Betzolt)/Johann Christoph Seybold (Seyboldt), Dresden. Mitte 18. Jh.

Zinn. Runde, gemuldete Formen mit jeweils ansteigender Fahne. Ein Teller auf der Fahne mit einem gravierten Spiegelmonogramm "CFB" sowie der Datierung "1755". Unterseits die undeutliche Rosenmarke sowie die Meistermarke (Qualitätsmarken für Feinzinn). Johann Adam Petzoldt (Betzolt) wird am 6. August 1710 Meister, stirbt um 1747.
Vgl. Erwin Hintze "Sächsische Zinngießer", Lfde. Nr. 332.

Ein Teller unterseits mit der zweifachen Stadtmarke und der Meistermarke. Johann Christoph Seybold (Seyboldt) wird Meister am 11. Oktober 1749.
Vgl. Erwin Hintze "Sächsische Zinngießer", Lfde. Nr. 379.

Beide Teller deutlicher kratzspurig und mit minimalen Eindellungen. Minimale Materialfehlstellen.

D. 31,8 cm, D. 31,7 cm. 60 €
Zuschlag 70 €
KatNr. 1359 Acht Teller. Bristol/Großbritannien, Nürnberg, Ansbach, Mainz, Liegnitz, Schweidnitz. Mitte 18. Jh. -Mitte 19. Jh.

1359   Acht Teller. Bristol/Großbritannien, Nürnberg, Ansbach, Mainz, Liegnitz, Schweidnitz. Mitte 18. Jh. -Mitte 19. Jh.

Zinn. Runde Formen mit leicht ansteigender Fahne. Die Fahne eines Tellers passig geschweift.
Ein Teller unterseits mit der Meister- und den Qualitätsmarken „X“ und „Hard Metal“ (Stephen Cox, Bristol) sowie mit der vierfachen Stempelung.
Vgl. Herschel - Cotterell, H. “Old Pewter, Its Makers And marks”, Vermont / Tokyo 1963, Lfde. Nr. 1189.
Ein Teller unterseits mit dem großen Jungfrauenadler.Carl Christian Freyer (Freier), Nürnberg, wird 1785 Meister, stirbt 1817.
Vgl. Erwin Hintze „Nürnberger Zinngießer“, Lfde. Nr. 455.
Ein Teller unterseits mit der vereinigten, dreifachen Stadt- und Meistermarke. Johann Conrad Schaefer (Schaeffer), Ansbach, erhält am 5. Juni 1832 die Gewerbekonzession und wird Meister am 18. Juni 1832.
Vgl. Erwin Hintze „Süddeutsche Zinngießer I“, Lfde. Nr. 108.
Ein Teller unterseits mit dem Qualitätszeichen für englisch Blockzinn und dem Meisterzeichen. Wohl Johann Baptist Finck d.Ä. (Funck) erscheint in Mainzer Adressbüchern seit 1853, ist allerdings als Spengler bekannt.
Vgl. Erwin Hintze „Süddeutsche Zinngießer II“, Lfde. Nr. 332 / 333.
Ein Teller monogrammiert und datiert „G.I.H.“ / „1768“. Unterseits mit der Stadtmarke sowie der Meistermarke. Benedict Prell (Preller), Liegnitz, wird vor 1759 Zunftältester, stirbt 1787.
Vgl. Erwin Hintze „Schlesische Zinngießer“, Lfde. Nr. 809.
Ein Teller monogrammiert und datiert „C.F.D.“ / „1787“. Unterseits mit der Stadt- und der Meistermarke. Gottlieb Benjamin Michael, Schweidnitz, erwirbt am 12. Mai 1749 das kleine Bürgerrecht. 1788 Nebenältester, stirbt 1792.
Vgl. Erwin Hintze „Schlesische Zinngießer“, Lfde. Nr. 1083.
Ein Teller unterseits mit einer Engelszinn und Blockzinnmarke (undeutlich).
Ein kleiner Teller ungemarkt.

Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren. Ein Teller mit deutlicheren Korrosionsspuren.

D. min. 13 cm, D. max. 26 cm. 100 €
Zuschlag 40 €
KatNr. 1360 Fünf Teller und eine kleine Schüssel (Napf). Dresden, Bautzen, Freiberg. 1760er Jahre - um 1825.

1360   Fünf Teller und eine kleine Schüssel (Napf). Dresden, Bautzen, Freiberg. 1760er Jahre - um 1825.

Zinn. Runde, teils gemuldete Formen jeweils mit leicht ansteigender Fahne.
Ein Teller auf der Fahne graviert monogrammiert und datiert „J.G.R.“ / „1767“. Unterseits mit der zweifachen Stadtmarke und der Meistermarke. Gotthelf Benjamin Schmidt (Schmiedt) wird Meister am 4. Juli 1747.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 372.

Ein Teller auf der Fahne graviert „C.G.Ww“. Unterseits mit der zweifachen Stadtmarke sowie der Meistermarke. Carl Friedrich Seybold (Seyboldt) wird am 27. April 1795 Meister.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 418.
Ein Teller unterseits mit der Stadtmarke und der zweifachen Meistermarke. Johann Christoph Otto (Otte) wird am 25. August 1761 Meister, stirbt 1777.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 559.
Ein Teller auf der Fahne graviert bez. „Cathrin Leyderin den 28. Apbril [!] 1765“. Unterseits mit der Stadtmarke sowie der zweifachen Meistermarke. Johann George Palisch (Balisch) wird um 1724 Meister, stirbt 1765.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 118.
Der kleine Teller unterseits mit der (verschlagenen) Stadt- und Meistermarke. Ernst Wilhelm Gregor Müller wird 1825 in Löbau Meister; ist bei der Zittauer Innung als Landmeister inkorporiert, stirbt 1854.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 888.
Die Schüssel auf der Fahne monogrammiert und datiert „O.R.“ / „1846“. Unterseits mit der Stadtmarke und der zweifachen Meistermarke. Carl Wilhelm Roessler wird Meister am 2. Dezember 1819. 1861 noch erwähnt.
Vgl. Erwin Hintze „Sächsische Zinngießer“, Lfde. Nr. 139 / 140.

Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren.

D. 14 - 23,5 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
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