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| AUKTION 14 | 01. Dezember 2007 |
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Wilhelm Rudolph
1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Maler, Holzschneider, Grafiker und Zeichner. 1906 Lithografenlehre. 1908–14 an der Dresdner Akademie Meisterschüler von Robert Sterl und Carl Bantzer. Im Ersten Welrkrieg Infanterist an der Westfront. 1919–32 freischaffend in Dresden. Entwicklung vom Spätimpressionismus, über den Expressionismus, zur Neuen Sachlichkeit. 1923–25 Mitglied der KPD. Vorstand der Künstlervereinigung Dresden. Ausstellungen u. a. bei den Dresdner Galerien Emil Richter (1924) und Fides (1931). 1931–32 Mitglied der NSDAP. 1932 Berufung zum Professor. 1933 Eintritt in die SA, dennoch im Dresdner Ableger der Ausstellung "Entartete Kunst" geschmäht. Entfernung seiner Werke aus den deutschen Museen ab 1937. 1939 Entlassung aus der Professur. Ausbombung bei den Luftangriffen auf Dresden 1945. 1946–49 Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste Dresden. Nach der erzwungenen Entlassung freischaffend tätig als unbequemer Außenseiter mit zahlreichen Ausstellungen im Ausland.
388 Wilhelm Rudolph, Sitzendes Mädchen. Ohne Jahr.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Bleistiftzeichnung über Aquarell. Signiert "Rudolph" u.re., Nachlassstempel u.li. Verso "Blick zum Fernsehturm", signiert mit Pinsel "Rudolph" u.re.
Blatt stärker gebräunt und angeschmutz. Blattränder mit zahlreichen kleineren und größeren Reißzwecklöchlein, minimalen Einrissen und fehlenden Ecken u.li. und u.re.
40 x 29 cm.
389 Wilhelm Rudolph "Blick zur Sophienkirche". 1945.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt. Außerhalb des Stocks in Blei signiert "Rudolph" u.re. und bezeichnet "Handdruck" u.li. Aus dem Zyklus "Dresden 45". Blatt minimal vergilbt, finger- und knickspurig. Bleistiftspur o.re.
Vgl. Wilhelm Rudolph, Dresden 45 - Holzschnitte Zeichnungen, Leipzig 1983, S. 54 mit Abb.
Stk. 36,5 x 45 cm, Bl. 49 x 60 cm.