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| AUKTION 70 | 04. Dezember 2021 |
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Emil Orlik
1870 Prag – 1932 Berlin
Böhmischer Maler, Grafiker und Fotograf. 1889–1893 Studium an der privaten Malschule Heinrich Knirrs sowie der Akademie der Bildenden Künste in München. 1894 Rückkehr nach Prag, 1897 dort eigenes Atelier. 1900–1901 Reise nach Japan, welche entscheidenden Einfluss auf seine Kunst nahm, indem er sich von dem japanischen Farbholzschnitt inspirieren ließ. 1904 Übersiedlung nach Wien. Mitglied der Wiener Secession. 1905 Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund. Im selben Jahr Berufung als Professor an die Staatliche Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Als Nachfolger von Otto Eckmann leitete er die Grafik-Klasse. Ab 1906 Mitglied der Berliner Secession. Ab 1915 Wohnung und Atelier am Berliner Tiergarten. 1912 eine weitere Asienreise nach China, Korea und Japan. Auch sammelte er fernöstliche Kunstwerke.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
a) "Gewitter (klein) – Sturm". 1897. Radierung in Braun. U.re. in Blei signiert "Orlik" und datiert sowie mehrfach nummeriert recto und verso.
WVZ Glöckner (1980) 4.
b) "Holländische Buben". 1899. Farbholzschnitt. Im Stock u.Mi. monogrammiert "OE". U.Mi. in Blei bezeichnet "Probedruck". Verso auf dem Untersatz unleserlich bezeichnet.
WVZ Glöckner (1980) 64.
c) "Schneiderwerkstatt bei Orlik in Prag". 1899. Holzschnitt. Im Stock u.re. monogrammiert "OE.".
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Verschiedene Maße, Bl. min. 16,2 x 10,6 cm, Bl. max. 21,5 x 16,6 cm, Psp. 25 x 35 cm.
363 Emil Orlik, Bildnis eines Herren nach links. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Kohlezeichnung auf feinem Velin, partiell laviert. U.re. in Blei signiert "Orlik". Verso mit mehreren Nummerierungen.
Lichtrandig und griffspurig, ein größerer Knick in der o.li. Ecke sowie u.li. Verso leichte Atelierspuren, und ein Kleberückstand in der o.li. Ecke.
20,9 x 13,5 cm.
364 Emil Orlik "Eduard Springmann". 1916.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Radierung mit Plattenton auf "Van-Gelder-Zonen"-Papier. Innerhalb der Darstellung ausführlich typografisch betitelt und datiert. Re. unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Emil Orlik" und datiert. U.li. wohl. von fremder Hand nummeriert.
WVZ Glöckner (1992) 224.
Stockfleckig und minimal gebräunt. Leicht griffspurig, u.re. ein ca. 5 cm langer senkrechter Knick. O.re. Ecke unregelmäßig beschnitten.
Pl. 26,9 x 18,7 cm, Bl. 40,2 x 30 cm.