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| AUKTION 63 | 28. März 2020 |
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Bernd Hahn
1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
1975–79 Studium der Malerei und Grafik an der HfBK Dresden. Seit 1981, nach Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR, arbeitete er freischaffend in Dresden. 1982 gründete er gemeinsam mit Johannes Wenzel, Anton Paul Kammerer und Andreas Küchler die Druckwerkstatt "B 53", die zu den prägenden Künstlergemeinschaften der Dresdner Grafikszene zählte. Hahn arbeitet vor allem in den Bereichen Radierung, Lithografie und Zeichnung. 1994 erhielt er ein Stipendium der Villa Massimo in Rom und wurde Mitglied des Deutschen Künstlerbundes. 2002–2003 Gastprofessur an der HfbK Dresden. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland begleiten sein Werk.
463 Künstlergemeinschaft B53 "EINS /91" (neue Zählung). 1991.
Künstlergemeinschaft B53 1982 gegründet
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Verschiedene Drucktechniken. Mappe mit acht druckgrafischen Arbeiten von Bernd Hahn, Anton P. Kammerer, Andreas Küchler, Jürgen Wenzel, vier Porträtfotografien der Künstler von Markus Bollen, vier Textblättern mit typografischen Umsetzungen von Texten von H. M. Enzensberger, G. Heym, K. Schwitters u.a. sowie einem Inhaltsblatt mit Impressum. Die Druckgrafiken und Fotografien jeweils in Blei signiert und nummeriert. Exemplar "27/ 99". Herausgegeben von der Künstlergemeinschaft B53, Dresden. In der originalen Halbleinen-Klappmappe.
Sehr guter Zustand. Leinenbindung der Mappe mit einem losen Fädchen.
Mappe: 41,5 x 42,5 cm.
579 Bernd Hahn "Weißer Punkt". 1983.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Mischtechnik (u.a. farbige Kreide, Aquarell und Deckfarben) auf Maschinenbütten. Signiert in Blei u.re. "B. Hahn" sowie datiert. Verso u. in Blei wohl von Künstlerhand betitelt und von fremder Hand bezeichnet.
Technikbedingt leicht wellig und druckspurig, eine Papierfalte u.Mi.. An den o. Ecken Reißzwecklöchlein, re. eingerissen sowie ein kleiner unscheinbarer Einriss im Bereich der Darstellung im o.re. Viertel (wohl werkimmanent). Kleine Fehlstelle o.li. sowie winziger Einriss am u. Rand (3 mm). Verso in den o. Ecken Klebebandreste einer früheren Montierung.
49 x 63 cm.