home
       

ONLINE-KATALOG

AUKTION 63 28. März 2020
  ZURÜCK ZUR AUKTION 63

Sortierung   ARTIKEL
Sortierung   KÜNSTLER

13 Datensätze

Bracht, Eugen

Cassel, Pol

Dix, Otto

Dodeigne, Eugène

Felixmüller, Conrad

Fraaß, Erich

Heuer, Joachim

Kobell, Franz Innocenz

Kuehl, Gotthardt

Oehme, Ernst Erwin

Rudolph, Wilhelm

Schmidt-Kirstein, Helmut

Schulz, Alois Gustav




Suche weniger Suchoptionen
2 Ergebnisse


Gotthardt  Kuehl

1850 Lübeck – 1915 Dresden

1867 nahm Kuehl sein Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Joh. Bähr und K. Schurig auf. Im Jahre 1870 wechselte er an die Akademie der Bildenden Künste nach München. Von 1878–89 lebte er in Paris und ließ sich im Sinne des französischen Impressionismus beeinflussen. Studienreisen nach Italien und Holland folgten. Die dabei geknüpfte Bekanntschaft mit Max Liebermann prägten Kuehls künstlerisches Schaffen zudem nachhaltig. 1892 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Münchner Sezession. 1893 kehrte er nach Dresden zurück und wurde dort 1895 Professor an der Kunstakademie. 1902 war er beteiligt an der Gründung der Künstlervereinigung "Elbier".

KatNr. 200500 Gotthardt Kuehl, Dresden – Brühlsche Terrasse mit Hofkirche und Hausmannsturm. Um 1910.

Gotthardt Kuehl, Dresden – Brühlsche Terrasse mit Hofkirche und Hausmannsturm. Um 1910.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Gouache und Öl über schwarzer Kreide auf Karton. U.li. in Blei signiert "Gotthardt Kuehl“. Verso mit dem Papieretikett von "Emil Richter Hof-Kunsthändler Sr. Majestät des Königs". Im Originalzustand erhaltene, verso verklebte Rahmung mit goldfarbener Blattmetallauflage. Ovale, masseverzierte Leiste im Lorbeer-Dekor zwischen zwei zarten, ornamentierten Bändern sowie einer Mittelkartusche am oberen Scheitelpunkt.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch motivisch WVZ Neidhardt 651.

Im Jahr 1908 beauftragte der Dresdner Stadtrat Gotthardt Kuehl mit der Ausführung von elf Landschaftsgemälden für den Sitzungssaal der Stadtverordneten im Neuen Rathaus. Die Serie umfasste Ansichten der Alt- und Neustadt, sowie der historischen Dorfkerne Kaditz und Leubnitz-Neuostra. Als besonderes Charakteristikum prägt die Serie das Oval-Format, welches im Genre der Landschaftsgemälde eine außergewöhnliche Bildgrenze zieht und die Werkgruppe unabhängig der Sujets vereinheitlicht. Das Bildmotiv gleicht dem bereits in unserer 61. Kunstauktion präsentierten Ölgemälde Kühls jener Serie.

Hinter der originalen Verglasung Reste von winzigen Insektenhüllen. Ein kleines Reißzwecklöchlein in der o. Mi. Scheibeninneres aufgrund technikbedingter Bindemittelspuren leicht mattiert. Kleine Fehlstelle an der o. Kartusche des Rahmens, sowie einzelne Risse. Partieller Verlust der Blattmetallauflage mit durchscheinendem Bolus.

BA. 49,5 x 41 cm, Ra. 59 x 47,5 cm. 9.000 €
KatNr. 200600 Gotthardt Kuehl, Blick auf den Dresdner Neumarkt mit Goldenem Reiter und Dreikönigskirche. Um 1908.

Gotthardt Kuehl, Blick auf den Dresdner Neumarkt mit Goldenem Reiter und Dreikönigskirche. Um 1908.

Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden

Gouache und Öl über schwarzer Kreide auf Karton. U.li. in Blei signiert "G. Kuehl“. Verso mit minimalen Resten des Papieretiketts von "Emil Richter Hof-Kunsthändler Sr. Majestät des Königs". Auf der Rückwand von fremder Hand in Blei unleserlich bezeichnet und nummeriert. Im Originalzustand erhaltene, verso verklebte Rahmung mit goldfarbener Blattmetallauflage. Ovale, masseverzierte Leiste im Lorbeer-Dekor zwischen zwei zarten, ornamentierten Bändern sowie einer Mittelkartusche am oberen Scheitelpunkt.
Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch motivisch WVZ Neidhardt 630 und 631.

Im Jahr 1908 beauftragte der Dresdner Stadtrat Gotthardt Kuehl mit der Ausführung von elf Landschaftsgemälden für den Sitzungssaal der Stadtverordneten im Neuen Rathaus. Die Serie umfasste Ansichten der Alt- und Neustadt, sowie der historischen Dorfkerne Kaditz und Leubnitz-Neuostra. Als besonderes Charakteristikum prägt die Serie das Oval-Format, welches im Genre der Landschaftsgemälde eine außergewöhnliche Bildgrenze zieht und die Werkgruppe unabhängig der Sujets vereinheitlicht. Die Vorderseite des Goldenen Reiters bildete Kuehl um 1910 in einem Ölgemälde ab, welches heute im Stadtmuseum Dresden aufbewahrt wird (WVZ Neidhardt 644).

Hinter der originalen Verglasung Reste von winzigen Insektenhüllen. Zwei Reißzwecklöchlein in der o. Mi. Partielle Ablösung der oberen Malschicht im Bereich des Goldenen Reiters. Scheibeninneres aufgrund technikbedingter Bindemittelspuren leicht mattiert, an wenigen Stellen mit (oxidierter) Farbanhaftung. Fehlstelle an der o. Kartusche des Rahmens, sowie einzelne Risse. Partieller Verlust der Blattmetallauflage mit durchscheinendem Bolus.

BA. 49,5 x 41 cm, Ra. 59 x 47,5 cm. 9.000 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

HOME |  E-MAIL © SCHMIDT KUNSTAUKTIONEN DRESDEN OHG  |   IMPRESSUM  DATENSCHUTZ