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| AUKTION 60 | 15. Juni 2019 |
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Lasar Segall
1889 Wilna – 1957 São Paulo
Verließ 1905 Russland und studierte an den Akademien in Berlin und Dresden, dort u.a. bei G. Kuehl. 1912 entstand Segalls erste Werkserie in einer alten Irrenanstalt. Später im selben Jahr zog er nach São Paulo, Brasilien, wo bereits drei seiner Geschwister lebten. In den folgenden Jahren pendelte er zwischen Brasilien und Europa. Er war Mitbegründer der Dresdner Sezession. Seine Werke vereinen tektonischen Bildaufbau und reduzierten Farbeinsatz mit Themen von Krieg, Vernichtung und Krankheit. Segall setzte v.a. religiöse Motive um. Im Zentrum steht der Mensch in seinem Verhältnis zu anderen und zu Gott.
738 Lasar Segall "Irrende Frauen II". 1920.
Lasar Segall 1889 Wilna – 1957 São Paulo
Holzschnitt auf Maschinenpapier. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Lasar Segall". An den o. Ecken auf Untersatz klebemontiert.
WVZ Horn 329, Söhn HDO 52005–5.
Zweifach lichtrandig. Drei feine Schnitte im Bereich des mi. Kopfes sowie darüber, ein kleiner Schnitt im Bereich des li. Kopfes. Kleine Rostspuren unterhalb der Signatur.
Stk. 23 x 28,8 cm, Bl. 35 x 43,5 cm, Unters. 37,5 x 43,5 cm.